Wir müssen viel erdulden
Die böse Kirche verhindert, daß die guten Homos einander lieben können. Mit dieser Botschaft traten drei selbsterklärte Homo-Geistliche vor deutsche Fernsehkameras. Von Aids und anderen Details war keine Rede.

Der halbstündige Beitrag stand unter dem Titel ‘Schwul vor Gottes Angesicht – Priester im Konflikt’. Sie zeigte drei Homo-Ideologen im Klerikerstand: Dominikanerpater Theo Koster (55), Diakon Christian L. (41) und Pfarrer Sebastian (52).
Der niederländische Dominikanerpater Koster wurde vor dreißig Jahren zum Priester geweiht. Angeblich liebt er seinen geistlichen Beruf.
Von seinen Mitbrüdern erfahre er Unterstützung – auch von der obersten Ordensleitung in Rom: „Man ist nicht ein besserer Priesterkandidat ob man homo- oder heterosexuell ist.“
Er habe sich seinem Glauben und seinem Orden verschrieben: „Ich bewundere all meine schwulen Kollegen, weltweit. Wir müssen viel erdulden.“ Es gehe die Angst um. Das wisse er von deutschen Homo-Kollegen im Priesteramt.
Bischöfe hätten zu seinen Homo-Äußerungen Bedenken formuliert, so der Pater: „Aber bisher konnte ich sie immer beruhigen – sie sachgerecht informieren.“
Papst Benedikt XVI. werde sehen, daß die Homos die Kirche „bereichern“. Der Papst irre: „Er ist falsch informiert. Er soll mit uns schwulen Priestern reden.“ Was er sage, sei nicht die Wirklichkeit.
Diakon Christian aus dem Ostschweizer Bistum St. Gallen bezichtigte sich selber bereits vor zehn Jahren öffentlich der Sünde Sodoms. Der Diakon lebt mit einem Bauern zusammen.
Am Anfang sei es schwer gewesen – berichtet sein vorgesetzter Pfarrer. Aber heute sei die Gemeinde stolz auf ihren Christian. Sie stehe hinter ihm.
Der Diakon erklärte, daß er in einem Punkt das schwarze Schaf sei. Aber in vielen anderen Bereichen seines Lebens spiele er diese Rolle nicht.
Rom mache ihn manchmal wütend: „Die eigene Kirchenleitung fällt einem in den Rücken.“ Sie verbreite Dinge über die Homos, die nur Fragezeichen hervorrufen würden.
Doch man dürfe die Hoffnung nicht aufgeben. Vielleicht öffne der Heilige Geist Fenster und Türen. Realistisch betrachtet sei er aber wenig zuversichtlich.
Der dritte Kleriker vor der Kamera propagierte die Sünde Sodoms mit dem geänderten Namen Pfarrer Sebastian und ohne sein Gesicht zu zeigen.
Er habe von Kindesbeinen an Priester werden wollen. Seinen Traumberuf möchte er keinesfalls aufgeben: „Ich bin eben schwul und Priester.“
Er sei Alumne im Priesterseminar gewesen, als im Dezember 1975 „salopp gesagt, das erste Schwulenverbot aus Rom kam“. Damals erschien die Erklärung ‘Persona Humana’, die sich mit einigen Fragen der menschlichen Sexualität befaßte.
Der Priester erinnert sich noch an einen „offen schwul“ lebenden Kommilitonen im Jahr 1976/77. Dieser sei von einem Mitstudenten verpetzt worden und rausgeflogen. Heute arbeite er als altkatholischer Pastor.
Die Institution Kirche gibt Pfarrer Sebastian keine Kraft. Dennoch glaubt er sich von Gott auf seinem Weg bestätigt.
Der Pfarrer verfiel in der Vergangenheit seinen widernatürlichen Begierden und lebte sie gleich mit mehreren Partnern aus. Nun wünscht er sich einen festen Freund.
Sexualität bedeutet für ihn nicht nur die Zeugung von Kindern sondern Lustgewinn und „Persönlichkeitserweiterung“. Das sei eine Quelle, die den Priestern versperrt werde.
Dessen ungehindert will er „seine schwule Seite“ pflegen und entwickeln.
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Dienstag, 3. Juli 2007 14:35
wer.hat.mich.angezündet?: Von der Redaktion entfernt
Samstag, 26. August 2006 18:02
Antinous: … der werfe den ersten Stein.
Frauen, Homosexuelle, HIV-Infizierte … das sind jeder/r für sich genommen Personen, die sich durch
diese Seite beleidigt fühlen dürfen. So einfach ist das.
Beleidigungen im Internet können übrigens auch zu Schadensersatzforderungen führen, laut Bundesgericht.
Guten Abend und einen besinnlichen Sonntag.
Beleidigungen im Internet können übrigens auch zu Schadensersatzforderungen führen, laut Bundesgericht.
Guten Abend und einen besinnlichen Sonntag.
Samstag, 26. August 2006 17:53
Christian Hüller: Meinungsäußerung
Dies ist ein freies Land, in dem jeder sagen kann, was er will, so lange er andere nicht p e r s ö n
l i c h diffamiert.
Kritik sollte allerdings fundiert und differenziert vorgetragen werden.
Da stimme ich Ihnen zu.
Kritik sollte allerdings fundiert und differenziert vorgetragen werden.
Da stimme ich Ihnen zu.
Samstag, 26. August 2006 17:45
Antinous: Oh, kommet doch all’.
„Freie Meinungsäußerung“ bedeutet nicht, dass man ALLES sagen kann, nein. Wir leben in einem demokratischen
Staat und sind zur Achtung der Menschenrechte verpflichtet.
Und die Verletzung dieser Rechte erkenne ich z.B. hier:
– bei der Bezeichnung des AIDS-Virus als „Seuche“,
wobei ein offensichtlicher Bezug zu mittelalterlicher
Hetzkampagne angeschoben wird
– HIV kann nur übertragen werden, wenn man sich nicht
dementsprechend schützt, auch ein katholischer
Ehemann kann HIV bekommen
– ganz klar ist diese Seite patriarchalisch motiviert bzw.
misogyn, vor dem Gesetz sind Mann und Frau gleich
– Bibelzitate werden aus dem Zusammenhang gerissen
und so sinnentstellend eingesetzt, das konnte ein
geisteskranker Österreicher auch besonders gut;
theologisch fundiert ist es nicht
– Homosexuelle sind zuvorderst Menschen und keine
„Kreaturen“ oder Ähnliches, hier wird offen beleidigt
und Menschen werden in wertvolle Lebewesen und
weniger wertvolle („Kreaturen“) kategorisiert, auch hier
ein Verweis auf gewisse Propagandamaschinen
Ich möchte es vermeiden, hier gelöscht zu werden.
Denn dann nimmt man mir die Stimme.
Und die Verletzung dieser Rechte erkenne ich z.B. hier:
– bei der Bezeichnung des AIDS-Virus als „Seuche“,
wobei ein offensichtlicher Bezug zu mittelalterlicher
Hetzkampagne angeschoben wird
– HIV kann nur übertragen werden, wenn man sich nicht
dementsprechend schützt, auch ein katholischer
Ehemann kann HIV bekommen
– ganz klar ist diese Seite patriarchalisch motiviert bzw.
misogyn, vor dem Gesetz sind Mann und Frau gleich
– Bibelzitate werden aus dem Zusammenhang gerissen
und so sinnentstellend eingesetzt, das konnte ein
geisteskranker Österreicher auch besonders gut;
theologisch fundiert ist es nicht
– Homosexuelle sind zuvorderst Menschen und keine
„Kreaturen“ oder Ähnliches, hier wird offen beleidigt
und Menschen werden in wertvolle Lebewesen und
weniger wertvolle („Kreaturen“) kategorisiert, auch hier
ein Verweis auf gewisse Propagandamaschinen
Ich möchte es vermeiden, hier gelöscht zu werden.
Denn dann nimmt man mir die Stimme.
Samstag, 26. August 2006 17:22
Christian Hüller: Ad Antinous
Da bin ich nicht ganz Ihrer Meinung.
Auf dieser Seite wird nur klar und offen ausgesprochen, was einige Leute denken.
Das Recht auf freie Meiungsäußerung wird hier eben sehr ernst genommen.
Und das ist auch gut so.
Wenn Sie der Meiung sind, dass hier irgendjemandem Unrecht getan wird, können Sie sich ja argumentativ mit dem entsprechenden Poster auseinandersetzen.
Schwamm d’rüber und Ausblenden und „Augen zu und durch“ läuft hier halt nicht.
Auf dieser Seite wird nur klar und offen ausgesprochen, was einige Leute denken.
Das Recht auf freie Meiungsäußerung wird hier eben sehr ernst genommen.
Und das ist auch gut so.
Wenn Sie der Meiung sind, dass hier irgendjemandem Unrecht getan wird, können Sie sich ja argumentativ mit dem entsprechenden Poster auseinandersetzen.
Schwamm d’rüber und Ausblenden und „Augen zu und durch“ läuft hier halt nicht.
Samstag, 26. August 2006 17:15
Antinous: Hass im Herzen
Ich möchte gern meine allgemeine Sicht auf kreuz.net an dieser Stelle schildern:
Diese Seite und ihre explizit populistische und demagogische Berichterstattung hat mich zutiefst erschüttert und verletzt; nicht zuletzt vielleicht deshalb, weil ich selbst katholisch getauft bin und mit den hier vertretenen Meinungen nicht konform gehen kann und will. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass diese Seite ein Fall für den Verfassungsschutz ist, da offensichtlich §1 unseres Grundgesetzes permanent missachtet wird, in einer Weise, die mich an faschistische Argumentationsstrukturen erinnert.
Mit einer Besinnung auf die Worte Jesu Christi will
sich diese Seite offensichtlich nicht befassen, sondern
versinkt lieber in menschenfeindlicher Hetze.
Diese Seite und ihre explizit populistische und demagogische Berichterstattung hat mich zutiefst erschüttert und verletzt; nicht zuletzt vielleicht deshalb, weil ich selbst katholisch getauft bin und mit den hier vertretenen Meinungen nicht konform gehen kann und will. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass diese Seite ein Fall für den Verfassungsschutz ist, da offensichtlich §1 unseres Grundgesetzes permanent missachtet wird, in einer Weise, die mich an faschistische Argumentationsstrukturen erinnert.
Mit einer Besinnung auf die Worte Jesu Christi will
sich diese Seite offensichtlich nicht befassen, sondern
versinkt lieber in menschenfeindlicher Hetze.
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