Der Haß-Autor Dan Brown verkündete Ende Juli über die Presse, daß er Erzbischof Milingo als Mitarbeiter gewinnen wolle. Nun scheint sich der Prälat entschieden zu haben.
(kreuz.net) Der bei der Moon-Sekte gelandete Kurienerzbischof Emmanuel Milingo (76) will angeblich eine
„Abrechnung“ mit dem Vatikan verfassen.
Das berichtete das zur Berlusconi-Gruppe gehörende italienische
Wochenmagazin ‘Panorama’.
Der Erzbischof plant offenbar gemeinsam mit dem Haß-Schriftsteller Dan Brown
ein Buch über „Mysterien im Vatikan“. Darin will er es dem Vatikan wegen einer angeblich am eigenen Leib
erfahrenen 20jährigen Ausgrenzung heimzahlen.
Erzbischof Milingo war bis 1983 Erzbischof von Lusaka
in Sambia. Danach wurde er wegen schwerer Probleme in seiner Erzdiözese nach Rom versetzt. In Rom arbeitete
er für den Päpstlichen Rat der Seelsorge für Migranten und Reisende.
Erzbischof Milingo traf sich
bereits Ende Juli mit Unterhändlern des Haß-Autors Dan Brown und der Filmgesellschaft Sony-Pictures,
die auch die Verantwortung für die Verfilmung des Hetzfilmes ‘Sakrileg’ trägt.
Ort der Zusammenkunft
war die Stadt Houston im südlichen US-Bundesstaat Texas.
Beim Treffen ging es um eine Beratertätigkeit
des Erzbischofs bei der Verfilmung eines Romans von Brown, den dieser im Jahr 2000 verfaßt hat.
Darin
geht es um die Auslöschung der Kirche durch den freimaurerischen Illuminatenorden, um viel Verschwörung
und Verrat sowie um die ideologische Annäherung der Kirche an die sogenannte Wissenschaft durch Johannes
Paul II.
Im September oder Oktober soll sich Mons. Milingo persönlich mit Brown in dessen englischen
Wohnsitz Gatwick – 30 Kilometer südlich von London – treffen.
Der emeritierte Kurienerzbischof war bereits
im Sommer 2001 kurzzeitig von der Kirche abgefallen, um sich mit einer Anhängerin der Moon-Sekte zu verehelichen.
Seit zwei Monaten ist er erneut aus seiner Residenz in der Nähe von Rom verschwunden. Mitte Juli zeigte
er sich in Washington bei einer Pressekonferenz und plädierte für die Einführung der Priester-Ehe.
Der neue vatikanische Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone hoffte noch vor einer Woche, daß Erzbischof
Milingo endgültig zur Kirche zurückkehre:
„Ich habe ihn im Gebet Papst Johannes Paul II. anvertraut.“
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18 Lesermeinungen
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Athansius: Dan Brown ist sicherlich kein Gnostiker, sondern nur ein Schriftsteller. Für Inhalte hat er
sich überhaupt nicht interessiert. Eine gute (!) Verfimlung des dämlichenm Buches hätte sich von der
Vorlage lösen und „Teabing“ die Züge von Pierre Plantard (dem Freund von Ducaud-Bourget) geben müssen,
das ist nämlich der okkulte Irre, auf dessen Ticket Baigent-Leigh (und Dan Braun) reisen. Diese „Kirchenkritik“
kommt von ganz weit rechts.
#17 Athanasius 22:34:32 | Donnerstag, 17. August 2006
Milingo ist selber besessen. Schade, aber dennoch wahr. Mit seiner Frau annex Gattin bei der anti-weissen
rassistischen ‘Imani Temple African Catholic Congregation’-Sekte des abgefallenen ex-römisch-katholischen
Priesters George Stallings, jetztigen „Erzbischofs“ dieser Sekte. Nun wieder fürs Geld bei Dan Brown,
dem Gnostiker. Wirklich. Aber durch die Krise und die Widersprüchlichkeit der konziliaren Kirche gegen
sich und in sich, wird man auch wohl geisteskrank, zuerst fällt das logische Denken weg.
#16 duc in altum 16:06:03 | Donnerstag, 17. August 2006
@ Pünktchen: stimmt, aber wenn er die kirchlichen Bezüge weiterbekommt, hat er halt noch ein Quäntchen
mehr. Ist ja genau, wie bei unseren Politikern, die kriegen den Hals auch nicht voll. Wenn man erstmal
so richtig durchgeknallt ist, kommt es auf jeden Pfennig (Achtung: Traditionalist!) an.
#15 Pünktchen 15:39:31 | Donnerstag, 17. August 2006
duc in altum und das Geld Wenn’s ums Geld geht, fährt Milingo bei Dan Brown und seinem Verlag besser:
da sind Honorare in Millionen-Höhe drin! „Kirchenkritik“ kann gar nicht billig genug sein, um so richtig
Kasse zu machen.
#14 duc in altum 14:13:54 | Donnerstag, 17. August 2006
Vom Erzbischof zum Coautor … … warum nicht, wenn man sich verbessern kann. Enthält Milingo eigentlich
noch kirchliche Bezüge? Falls ja: sofort streichen! Wenn’s um Geld geht, werden die meisten ja einsichtig.
Vorfreude Ich freu mich auf das Buch, wenns auch nur halb so spannend zu lesen ist, wie die anderen Bestseller
von Dan Brown, dann wird sicherlich wieder ein Lesefest!
#10 Pünktchen 12:38:55 | Donnerstag, 17. August 2006
wiener Danke, wiener, aber dann wäre Milingo, nachdem er Reue gezeigt und sich von seiner Frau getrennt
hatte, doch wieder aufgenommen worden in die kirchliche Gemeinschaft? Meines Wissens hat er ja auch wieder
Amtshandlungen vorgenommen, offensichtlich im Einklang mit der Kirchenleitung?! Das hieße dann aber,
wenn er sich nun erneut aktiv und – wie zu befürchten ist: – verleumderisch und haßerfüllt mit Feinden
der Kirche zusammentut, dann wäre hier ein förmlicher Akt doch wohl angemessen?
@ pünktchen: exkommunikation selbstverständlich ist milingo exkommuniziert wg. glaubensabfall und bruch
des zölibatsversprechens. beides sind tatsrafen, d.h. sie treten mit der tat ein, ohne „feierlich“ bestätigt
werden zu müssen. ob es im fall milingo zusätzlich eine vatikanische erklärung gab (ich meine mich
an eine solche erinnern zu können) kann ich grad nicht verifizieren.
#7 ottaviani 12:03:54 | Donnerstag, 17. August 2006
@DominikusII niemand kann millingo unter Hausarrest stellen er hat ja nix verbrochen was sollte ihm zur
rückehr bewegen der mann kann ja dann nicht mal mehr einen schritt alleine tun der nachkonziliasre vatikan
kriegt genau das was er für die behandlung des erzbischofs verdient hat
#6 ExBochumer † 12:01:42 | Donnerstag, 17. August 2006
… „scheint“ … „angeblich“. kreuz.net ist kein Nachrichtenorgan, sondern ein Propaganda-Organ der übelsten
Sorte. Wenn schon braune Genossen/-innen hier Artikel posten, was ist dann von kreuz.net zu halten? NICHTS.
Milingo Was hätten wir alle von einer Exkommunikation? Würde alles noch schlimmer machen und den weg
zürück noch mehr versperren, erstmal Barmherzigkeit dann Gerechtigkeit. Sowas würde ihn noch mehr gegen
die Kirche aufbringen und den evtl. Haß noch mehr schüren.
#4 Pünktchen 11:19:40 | Donnerstag, 17. August 2006
Frage an die Kirchenrechtler unter den Kreuz.nettern: Wäre nicht eine Exkommunikation als Beugestrafe
gegen den Erzbischof angemessen? Ist Milingo exkommuniziert worden, als er sich in der Moon-Sekte betätigte?
Milingo Früher hat er mit seinen Exorzismus- und Heilungsgottesdiensten gegen Satan gekämpft und war
sogar gegen die Handkommunion, heute bedient sich Satan seiner um gegen die Kirche zu kämpfen. Auch die
„Guten“ werden versucht werden. Beten wir für diesen Bischof, daß er sich bekehrt.
hmm… Darin geht es um die Auslöschung der Kirche durch den freimaurerischen Illuminatenorden, um viel
Verschwörung und Verrat sowie um die ideologische Annäherung der Kirche an die sogenannte Wissenschaft
durch Johannes Paul II. damit dürfte er garnicht so daneben liegen. www.tldm.org/directives/d13.htm