Institut St. Philipp Neri
Kein Ende im Streit um St. Afra
Die Situation um das in den Räumlichkeiten des ehemaligen Stiftes St. Afra residierenden Berliner Instituts St. Philipp Neri spitzt sich zu.
(kreuz.net, Berlin) Offensichtlich setzen die Eigentümerinnen der Räumlichkeiten – die „Schwestern von der Heiligen Elisabeth“ – alles daran, das Institut an die Luft zu setzen, um die Immobilie anderweitig zu verwerten.

Dabei war eine kleine Delegation des Instituts St. Philipp Neri am 11. August voller Hoffnung zu einem Gespräch mit den Eigentümern von St. Afra gefahren.

Bisher hatten die Eigentümer jedes Gespräch über eine Neufassung des Kaufvertrages über die St. Afra-Kirche abgelehnt. Aber nun sah es so aus, als ob sie doch mit sich reden lassen wollten.

Mit Hilfe seiner Finanzberater und gestützt auf das überaus ermutigende Echo der Spendenaufrufe hatte das Institut zwei Finanzierungsmodelle ausgearbeitet, die es als Vorschläge in die Verhandlungen einbringen wollte.

Einen mittelfristigen Ratenplan, der bei jährlichen Zahlungen von 50.000 Euro noch eine Laufzeit von acht Jahren erfordert hätte, und einen langfristigen Plan, der bei Monatsraten von 2.500 Euro etwa doppelt so lange gelaufen wäre.

Die Mühe war umsonst. Der Finanzchef der Schwestern und der Rechtsanwalt machten schnell klar, daß die Festlegung eines Räumungstermins für St. Afra der einzige Gesprächsinhalt sein könne.

Äußerstenfalls bei sofortiger Barzahlung von 450.000 Euro würde man mit sich reden lassen.

Die Schwestern von der Heiligen Elisabeth werden von der Rechtsanwaltfirma Hogan & Hartson Raue LLP vertreten. Diese arbeitet auch für multinationale Konzerne und besitzt Niederlassungen unter anderem in New York, London, Paris, Moskau, Peking, Tokyo und Berlin, Potsdamer Platz 1.

Anscheinend liegt es den Schwestern sehr daran, die Immobilie so schnell wie möglich möglichst profitabel zu verkaufen.

Dabei ist im Augenblick nicht klar, ob sich noch einmal ein Käufer finden wird, der einen vergleichbaren Kaufpreis für ein Objekt aufbringen will, das in seiner Verwertbarkeit nicht nur kirchenrechtlich, sondern auch durch den Denkmalschutz eingeschränkt ist.

Die Kirche St. Afra ist einst aus einer frommen Stiftung für Werke der Seelsorge und der Nächstenliebe errichtet worden.

Jetzt stellt sich die Frage, ob die Kirche weiterhin für die Seelsorge einer wachsenden Gemeinde im weitgehend entchristlichten Berlin genutzt werden kann.

Das Institut St. Philipp-Neri ist nach wie vor bereit, den Preis zu bezahlen, den die Schwestern ursprünglich gefordert hatten – aber gestreckt über einen längeren Zeitraum. Wenn es dabei gelingt, die Finanzierung schneller als derzeit kalkulierbar zu bewältigen, auch früher.

Doch entsprechende Vorschläge wurden bei dem Gespräch am 11. August von den Schwestern zurückgewiesen. Seelsorgliche und finanzielle Aspekte würden sich auf verschiedenen Ebenen befinden, die man nicht vermischen könne.

Wohin das letztlich führt, ließen die Schwestern von der Heiligen Elisabeth in einer entscheidenden Stelle der erfolglosen Verhandlungen mit dem Institut erkennen.

Regelmäßige Teilnehmer an den Gottesdiensten in St. Afra hatten die Schwestern gebeten, dem Institut eine Zukunft in dieser Kirche zu ermöglichen und ihnen dazu eine Unterschriftenliste mit über hundert Namen übermittelt.

Schwester Dominica entdeckte auf der Liste auch die Namen von etwa zwanzig Kindern: „Kinder zählen nicht!“ – meinte sie dazu.

Der Rückfrage, wie das denn gemeint sei, folgte ohne langes Zögern die Erklärung: „Kinder können doch erst in zwanzig Jahren spenden.“

Jetzt müssen sich die Mitglieder des Instituts darauf einstellen, bald Besuch vom Gerichtsvollzieher zu bekommen. Er dürfte vor keiner einfachen Aufgabe stehen.

Wie man aus den inneren Kreisen hört, gedenken die Institutsmitglieder nicht, das Feld freiwillig zu räumen.

Und Priester von der Polizei aus einer Kirche tragen zu lassen, ist mit Sicherheit keine dankbare Aufgabe.
      
82 Lesermeinungen
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#82   Bernado   00:25:02 | Donnerstag, 24. August 2006
@Romano
Sie schrieben:““.Anscheinend ist aber bislang kein Cent an die Verkäuferinnen gezahlt worden. Falls das wirklich der Fall ist, kann man den Ordensschwestern m.E. keinen moralischen Vorwurf machen; vielmehr sollte man sich überlegen, ob man dem Institut Geld spenden sollte, wenn es auf den Beträgen zunächst einmal „sitzenbleibt“.
Auf der Website steht aber auch, daß die Eigentümerinnen bisher „alles oder raus“ fordern. Einfach mal ein paar Zehntausender abzudrücken ist unter diesen Umständen wohl wenig sinnvoll. Da bleibt dem Institut wohl nichts anderes übrig, als solange zu sammeln, bis wenigstens der Eigenanteil für die Bankkredite zusammen ist.
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#81   Romano   17:20:29 | Mittwoch, 23. August 2006
Tilgungsversuch?
Ausweislich der Homepage des Instituts sind – auch aufgrund eines Darlehens – nun ungefähr 120.000 Euro „beisammen“. Anscheinend ist aber bislang kein Cent an die Verkäuferinnen gezahlt worden. Falls das wirklich der Fall ist, kann man den Ordensschwestern m.E. keinen moralischen Vorwurf machen; vielmehr sollte man sich überlegen, ob man dem Institut Geld spenden sollte, wenn es auf den Beträgen zunächst einmal „sitzenbleibt“.
Aber vielleicht kann mich ja ein „Insider“ darüber aufklären, ob das Institut zumindest „Tilgungsversuche“ unternimmt…
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#80   Maurice Corvisier   19:12:15 | Dienstag, 22. August 2006
@ Brandenburgis
Danke dafür.
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#79   Gotthard   17:41:09 | Dienstag, 22. August 2006
Primizspruch
kennt jemand den Primizspruch von Gerald Goesche?
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#78   Bernado   17:18:48 | Dienstag, 22. August 2006
@Brandenburgis
Sie schrieben:„Jesu, beuge doch mein Herze unter deine starke Hand“.
Ein Zeichen der Besinnung und der Umkehr, von Ihnen?! Daß unsereins das noch erleben darf. Es besteht also wirklich noch Hoffnung, anscheinend nicht nur pro multis, sondern sogar für alle.
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#77   Brandenburgis   16:13:59 | Dienstag, 22. August 2006
Bach Kantate „Wer sich selbst erhöht, …“
Jesu, beuge doch mein Herze
unter deine starke Hand,
daß ich nicht mein Heil verscherze
wie der erste Höllenbrand.
Laß mich deine Demut suchen
und den Hochmut ganz verfluchen,
gib mir einen niedern Sinn,
daß ich dir gefällig bin!
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#76   zwobbel   08:44:15 | Dienstag, 22. August 2006
Das Inst.P.Neri bräuchte einfach nur einen anderen Praepositus
Das Institut hat so ca. 2,5 bis 3,5 Mitglieder.
Den Gründer, den 2. Neupriester und vielleicht einen Seminaristen. Außerdem einen auf dem Sprung zur Petrusbruderschaft in Stuttgart stationierten 1. Neupriester. Interessenten gab es ja, aber…
In dem MoPo-Artikel ist G. sehr gut charakterisiert: „gnadenlos extrovertiert“ „Genußmensch“ „Stammgast in der Eisdiele“…
(Was kirchliche Begriffe angeht ist der MoPo-Autor allerdings offenbar ein ungebildeter Trottel.)
Vielleicht haben die Schwestern auch einfach nur von den anderen von G. zu „Dauerleihgaben“ erklärten Dingen gehört, die er eigentlich gekauft hat aber nicht bezahlt und wollen/können St. Afra nicht als „Dauerleihgabe“ an einen Mann geben, der nicht mit Geld umgehen kann. Vielleicht haben sie den Verkaufserlös irgendwie eingeplant, vielleicht haben auch Elisabethschwestern gewisse Kosten zu begleichen.
Man frage auch mal nach dem e.V. der zum ISPN gehört. Wie steht es dort mit dem Rechenschaftsbericht? Gibt es dort einen Schatzmeister? usw.? Wie steht es mit den Reisekosten von G.? Wofür verbraucht er Geld zuhause / auf seinen Erholungsfahrten?
Man beleuchte auch einmal tiefenpsychologisch das Mutter/Sohn-Verhältnis und das Autosuggestionspotential dieses Mannes und auch seine Eitelkeit (verhindertes Karrierestreben). Man untersuche mal den „Seeleneifer“ und die laut Statut des ISPN durchgeführte Missionsarbeit.
Dann frage man ob eine Schwesterngemeinschaft verpflichtet ist, sich wie eine Weihnachtsgans zu verhalten.
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#75   Gotthard   21:34:36 | Montag, 21. August 2006
Goesche – Merkwürden
nicht die Schwestern sind merkwürding – sondern dieser selbsternannte Propst!
Dieser Herr liebt es, sich als Martyrer darzustellen … wobei er permanent seine Handlungen ausblendet…
seine merkwürdigen Handlungen und Darstellungen gegenüber seinem Heimatbistum werfen kein gutes Licht auf ihn…
selbstbezogen – wäre eine echte beschreibung …ausnutzen aller Möglichkeiten – wäre eine weitere
Die Elisabeth-Schwestern hätten sich vorher eine Auskunft einholen sollen … nicht nur auf ein „Institut religiösen Lebens“ achten sollen.
Wie viele Mitglieder hat dieses Institut eigentlich? Wahrscheinlich nur den Gründer – den Wanderer zwischen allen Welten …
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#74   Rodolfo Panetta   20:46:49 | Montag, 21. August 2006
Merkwürdige Schwestern!
Welche Zumutung für die heilige Elisabeth! Ihre Berliner Epigonen bedienen sich einer multinationalen Anwaltskanzlei, um seeleneifrige katholische Priester abzuzocken. Und Kardinal Sterzinski wäscht seine Hände in Unschuld?
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#73   Guldin   18:48:45 | Montag, 21. August 2006
@ Artois
Hochmut kommt vor dem Fall
Schon mal gehört Artois? ;-)
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#72   Bernado   17:15:38 | Montag, 21. August 2006
@evelin
Sie schrieben:„Warum Pfr. Gösche seinerzeit nicht zur FSSP ging – wäre naheliegend gewesen – da diese in Berlin m. W. nicht vertreten ist, ist mir ein Rätsel.“.
Nun, dieses Rätsel kann ich auch nicht konkret lösen, aber ich gebe doch folgendes zu bedenken: Im Bereich der Anhänger der Tradition gibt es prinzipiell die gleiche Bandbreite an Ausprägungen von Spiritualität und Charismen, wie es sie schon immer in der Kirche gab und wie sie zur Entstehung so unterschiedlicher Kommunitäten wie der der Trappisten, Franziskaner oder Jesuiten geführt hat. „Kirchenpolitik“ ist ja nicht der einzige Gesichtspunkt, der hier zählen kann.
„Pius“ und „Petrus“ stehen sich in dieser Hinsicht einigermaßen nahe, während z.B. „Christus König und hoher Priester“ einen deutlich anderen Akzent setzt. Die verschiedenen Kanoniker-Gemeinschaften wie die von Lagrasse oder die „Canons Regular of the New Jerusalem“ in St. Luis haben wieder jeweils eigene „Persönlichkeit“ – und die Wahl des „verrückten Heiligen“ Philipp Neri zum Patron läßt vermuten, daß Propst Goesche eben auch ganz eigene Vorstellungen von Apostolat und Charisma seiner Gemeinschaft hat.
In dem großen Artikel, der Berliner Morgenpost www.morgenpost.de/…8/13/biz/847235.html über das Institut ist einiges dazu zu erfahren. Die katholische Tradition – das müssen einige „Tradis“ erst wieder lernen – ist nämlich auf der Basis des festen und unverrückbaren Glaubensbekenntnisses von sehr großer Bandbreite, Toleranz und nachgerade – horribile dictu – „Liberalität“ gekennzeichnet
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#71   Artois †   16:37:36 | Montag, 21. August 2006
@Guldin
Verharren im Irrtum ist das Merkmal der „Konzilskirche“, wie sie sich durch den Mund ihrer Päpste selbst bezeichnet. Der hl. Athanasius war auch aus der Perspektive lügnerischer „Päpste“ im Schisma, stand aber gottlob trotzdem auf der richtigen Seite, – wie ich, im Gegensatz zu Ihnen.
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#70   Evelin   22:01:23 | Sonntag, 20. August 2006
Fast schon lustig!
Als ich die ganzen Postings gelesen habe, musste ich ob der erheiternden Kommentare teilweise auflachen.
An und für sich ist die Sache traurig.
Es bringt an und für sich nichts, für die eine oder die andere Seite Partei zu nehmen, da es sich um einen klaren rechtsgültigen Vertrag handelt.
Die ew. Schwestern wird man wohl nur mit Freundlichkeit und Höflichkeit überzeugen können, kleinere Ratenzahlungen zu akzeptieren.
Warum Pfr. Gösche seinerzeit nicht zur FSSP ging – wäre naheliegend gewesen – da diese in Berlin m. W. nicht vertreten ist, ist mir ein Rätsel.
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#69   Guldin   18:37:36 | Sonntag, 20. August 2006
@ Brandenburgis
Logik ist wohl nicht ihre Sache, aber ich versuchs mal der Reihe nach, eins ums andere.
Schismatiker und Häretiker: endlich mal jemand der bekennt, dass er und die FXSSP eine Schismatiker sind. Doch die Begründung der Nähe jener zur Gottesmutter ist lesenswert.
Schismatiker: Dass sich die Schismatiker selbst der Gottesmutter nahe wähnen, hat hier niemand bezweifelt, dass sie der Gottesmutter nahe sind, ist jedoch ein Irrtum.
Häretiker: Verharren im Irrtum ist nun gerade ein Merkmal eines Häretikers. Dass man die katholische Kirche und ihre Päpste seit dem Vatikanum II, zur eigenen Rechtfertigung despektierlich als „„Konzilskirche“ mit ihren Lügen-Päpsten á la Benedikt XVI.“ bezeichnet, belegt nur das oben ausgeführte.
>:)
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#68   Sirilo   16:53:47 | Sonntag, 20. August 2006
@Brandenburgis
Wie kommen Sie denn auf die seltsame Idee, daß die Gottesmutter jemanden (einen Menschen) *haßt*? Haben Sie Beweise dafür?
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#67   Brandenburgis   15:56:18 | Sonntag, 20. August 2006
Institut P. Neri
€ 450.000,- scheint mir zunächst mal nicht zu teuer zu sein für die Immobilie, die ich gut kenne.
@Guldin
Die Schismatiker stehen dem Herzen der Gottesmutter ganz besonders nahe, wenn sie denn den Glauben bekennen, die ihr lieber Sohn gestiftet hat.
Hingegen haßt die Gottesmutter aus ganzem Herzen diejenigen, die um schnöden irdischen Vorteils willen die Lüge unterstützen, fördern und verbreiten. Und, damit du, mein lieber Guldin, auch verstehst was ich meine: Das ist die „Konzilskirche“ mit ihren Lügen-Päpsten á la Benedikt XVI.
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#66   AthanasiusII   19:10:46 | Samstag, 19. August 2006
@iustus
gehen als in das Pontifikalamt mit Konzelebranten, Chor und Orchester in der benachbarten Kathedrale.
Zum Beispiel: Ich selber. Und Pontifikalamt nenne ich die Zelebrationen im neuen Ritus und die fast immer voller Missbräuche und Sakrilege sind, nicht mehr. Ich hab’ davon schon viel zu viele erleben müssen.
Und ich bin kein „Tradi“, sondern einfach ein Römischer Katholik, sonst nichts. Sicherlich kein „Angehöriger“ der FSSPX, da ich weder Priester noch Bruder der Piusbruderschaft bin.
„Konnis“, „Modernis“, „Tradis“, „Neoconis“, „Charismatis“ sind Bezeichnungen die nur deswegen entstanden sind, weil Leute die einen oder mehrer verbindliche(n) Glaubenspünkte der Römisch-Katholische Kirche leugnen, sich in die Kirchliche Strukturen eingewurmt haben.
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#65   iustus   18:27:21 | Samstag, 19. August 2006
Der Tradi
Welche Definition geben die Tradis dem Stichwort „Feierlichkeit“, wenn eine stille Messe im Tradi-Ritus in unsakraler Umgebung feierlicher sein soll als eine musikalisch aufwendig begleitete Hl. Messe nach dem derzeit gültigen Messbuch?
Kaum zu beantworten. Weil es „die Tradis“ nicht gibt. Die Welt ist nicht so schwarz-weiß wie Sie denken, lieber Gotthard (oder Sie sie gerne hätten).
Dieser Kirchenvater der Tradition Morsebach scheint „Feierlichkeit“ in einem gänzlich anderen Kontext als alle Normal-Sterblichen zu verstehen. (…)
Die Tradis selbst empfinden Feierlichkeit wohl in der Praxis auch ganz anders: ein levitiertes Pontifikalamt, in dem Priester den Diakon und den Subdiakon spielen.
So einfach ist es eben nicht. Es soll unter „den“ Tradis doch tatsächlich welche geben, die an hohen Feiertagen lieber in eine „Kapelle“ (in Anführungszeichen, weil „der Normalsterbliche“ unter diesem Begriff etwas anderes versteht als ein Bürogebäude) der FSSPX (ohne Leviten) gehen als in das Pontifikalamt mit Konzelebranten, Chor und Orchester in der benachbarten Kathedrale.
Auch ein Herr Goesche schätzt diese Definition von Feierlichkeit wohl anders ein: sonst würde er sich eine große Garage suchen und nicht auf Biegen und Brechen eine Prunkkirche haben wollen.
Deshalb zitierte ich Mosebach („Zum Nachdenken“). Es muss nicht gleich eine Garage sein, aber die Frage bleibt, ob es nicht eine billigere, würdige Räumlichkeit gibt.
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#64   Heggi   10:28:06 | Samstag, 19. August 2006
FSSPX und Gösche
Die Krise die Propst Gösche jetzt mit der Kirche St. Afra durchlebt , ist ja wahrlich nicht die einzige. Das Instititut Philip-Neri (IPN) selbst befindet sich seit Anbeginn in der Krise, und zwar in einer personellen. Ganz offensichtlich ist es Gösche nicht gelungen, sein Institut für junge Menschen, die sich der Tradition verbunden fühlen oder auf der Suche sind, an das Institut zu binden. Namen müssen hier gar nicht genannt werden. Es mögen auch mangelnde Menschenkenntnisse sein, die das Institut zu einer Art Taubenschlag haben werden lassen, von einem nicht ausreichenden Charisma seines Gründers ganz zu schweigen. Ein solches Institut lebt und strahlt aus zumindest in der Gründungsphase von der Persönlichkeit seines Gründers. Hier hat so manches gefehlt. Und hier liegt der Ursprung der Krise, die seit dem eine Dauerkrise ist. Gösche hat damit der Tradition einen Bärendienst erwiesen. Natürlich verhält sich der Orden als Eigentümer nicht freundlich, und wenn er die Räumungsabsichten durchboxt, sogar schäbig. Aber Gösche hat sich zumindest bislang mindestens blauäugig verhalten, wenn er geglaubt haben sollte, die Schwestern würden sich mit Zahlungen abfinden, die er irgendwann zufällig zu leisten in der Lage sei. Der Preis der Kirche war viel zu hoch. Daß Gösche ihn dennoch akzeptiert hat, war nichts anderes als eine Art Hochmut, mit einer attraktiven Kirche, FSSPX an die Wand drücken zu können. Und dann würde sich sich alles schon selbst richten. Hat es aber nicht.
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#63   Gotthard   02:36:11 | Samstag, 19. August 2006
beliebte Vokabeln
Es war ihm nicht begreiflich zu machen, dass eine stille Messe nach dem alten Ritus in einer Garage gelesen feierlicher ist als das größte Kirchenkonzert mit geistlicher Garnierung.
es sind immer wieder einige ganz besondere Vokabeln, die sich bei den Tradis enormer Wertschätzung erfreuen. Dazu zählt das Stichwort „feierlich“.
Welche Definition geben die Tradis dem Stichwort „Feierlichkeit“, wenn eine stille Messe im Tradi-Ritus in unsakraler Umgebung feierlicher sein soll als eine musikalisch aufwendig begleitete Hl. Messe nach dem derzeit gültigen Messbuch?
Dieser Kirchenvater der Tradition Morsebach scheint „Feierlichkeit“ in einem gänzlich anderen Kontext als alle Normal-Sterblichen zu verstehen.
Der zitierte Dompfarrer wird zwar als Depp dargestellt – doch ist er lediglich Zeuge für dieses depperte -und isolierte -Feierlichkeitsverständnis dieses von den Tradis als Ikone präsentierten Herrn Morsebach.
Die Tradis selbst empfinden Feierlichkeit wohl in der Praxis auch ganz anders: ein levitiertes Pontifikalamt, in dem Priester den Diakon und den Subdiakon spielen.
Auch ein Herr Goesche schätzt diese Definition von Feierlichkeit wohl anders ein: sonst würde er sich eine große Garage suchen und nicht auf Biegen und Brechen eine Prunkkirche haben wollen.
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#62   iustus   20:16:34 | Freitag, 18. August 2006
Zum Nachdenken:
„Zunächst musste man es fast als Todesstoß empfinden, als die Liturgie aus den herrlichen alten Kirchen, für die sie geschaffen waren vertrieben wurde. Aber dann sah man, dass es die Kirchen waren, die starben, wenn der sakrale Geist aus ihnen schwand – die Liturgie lebte in den kümmerlichsten Umgebungen weiter. Sie ist es ja, die alle Festlichkeit hervorbringt – die Kunst kann ihr wesentlich nichts hinzufügen.
Ein Dompfarrer stellte mir deutlich gereizt einmal die Frage, wozu ich denn in die alte Messe gehen wolle – im Dom gebe es doch hin und wieder sehr aufwendige Orchestermessen.
Es war ihm nicht begreiflich zu machen, dass eine stille Messe nach dem alten Ritus in einer Garage gelesen feierlicher ist als das größte Kirchenkonzert mit geistlicher Garnierung.“
(Martin Mosebach: Häresie der Formlosigkeit – Die römische Liturgie und ihr Feind, 3. erw. Aufl. 2003, S. 117)
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#61   Maurice Corvisier   20:02:29 | Freitag, 18. August 2006
Das verweigert niemand, also:
Quatsch.
Außerdem heißt es immer noch: Unseriosität.
Ende der Sendung.
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#60   Guldin   19:41:57 | Freitag, 18. August 2006
Unseriösität zeigt sich darin,
dass man wider besseren Wissens behauptet, die FSSPX befinde sich nicht im Schisma.
KKK 2089 www.vatican.va/…ive/DEU0035/_P7J.HTM „ Schisma nennt man die Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche“ (⇒ CIC, can. 751).“
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#59   Maurice Corvisier   19:31:23 | Freitag, 18. August 2006
Unseriosität zeigt sich darin,
daß man
1. wider besseres Wissen von einer Ablehnung des Vat 2 durch die Priesterbruderschaft spricht und
2. eine irrige Definition von Schisma gibt. Die Ablehnung eines Konzils würde eine Häresie, aber kein Schisma begründen. Weiter darin, daß man
3. behauptet, eine „Exkommunikation“ führe ins Schisma: Unsinn.
Aussagen, die das nicht berücksichtigen, können ihren Grund nur in bösem Willen oder in parteilicher Verblendung (um nicht verbissene Dummheit zu schreiben) haben. In einem bestimmten Fall glaube ich an eine heftige, nicht korrigierbare Lebenslüge und bedaure denjenigen, der damit nicht fertigwerden kann, ganz außerordentlich.
Damit ist meinerseits alles gesagt.
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#58   Gotthard   19:24:01 | Freitag, 18. August 2006
Definition
die Priesterbruderschaft St. Pius X. befinde sich im Schisma,
Wie nennst Du eine Gemeinschaft, deren Führungsfiguren exkommuniziert sind und deren übrigen Mitglieder in der Mehrheit suspendiert sind?
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#57   Maurice Corvisier   19:21:13 | Freitag, 18. August 2006
Meines Wissens hat Pfr. Goesche,
den ich als Mensch schätze, dessen Handlungsweise ich aber keinesfalls billigen kann, die Reliquien des hl. Franz Berneux mit seinem eigenen Geld bei Modernisten in Frankreich gekauft, bei denen sie verrotteten (vermoderten wäre auch ein schönes Wortspiel).
Zur Frage des Schismas ist alles gesagt, deutlichst auch von seiten Roms. Die Privatvorstellungen typisch deutscher (diesesmal ausnahmsweise negativ gemeint) hardcore-Modernisten à la Zentralkomittee der deutschen „Katholiken“ oder einiger wildgewordener Pfarrgemeinderäte sind diesbezüglich völlig irrelevant; das „Problem“ löst sich von selbst.
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#56   Guldin   19:18:55 | Freitag, 18. August 2006
@ Maurice Corvisier
Nur weil sie den gleichen Unsinn stets Wiederholen, wird er nicht wahr.
Die FSSPX hat sich von der kat. Kirche abgespalten, in dem sie das Vaticanum II kategorisch ablehnt. Damit hat sie die Trennung / Spaltung vollzogen.
Wenn sie das nicht Schisma nennen wollen, mir soll’s egal sein, nennen sie es wenns beliebt „differenziertes Kartoffelmus“, im Endeffekt ist es das selbe.
O:)
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#55   haher   19:10:33 | Freitag, 18. August 2006
die Priesterbruderschaft St. Pius X.
ist eine nicht nur zur römischen, sondern ganzen katholischen Kirche sich im Schisma befindlichen Gemeinschaft, wer DAS nicht wahrhaben will, gleicht einem Alkoholiker, der für seine Fehltritte auch immer eine Erklärung hat, seine Krankheit aber notorisch leugnet und deswegen auch keine Heilung sucht.
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#54   Maurice Corvisier   19:05:13 | Freitag, 18. August 2006
Wer immer wieder und gegen besseres Wissen
unterstellt und behauptet, die Priesterbruderschaft St. Pius X. befinde sich im Schisma, der ist das, was ich in einem früheren Beitrag bereits sagte:
unseriös!
Die entsprechenden Aussagen auch aus dem Vatikan sind bekannt genug. Wer immer noch von „Schisma“ schreibt,
der lügt bewußt!
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#53   Guldin   18:20:59 | Freitag, 18. August 2006
@ Artois
Sie stehen unter dem Schutz der Gottesmutter weil sie sich zur FSSPX halten und nicht zu irgendeinem Lügenverein.
Seit wann ist die Muttergottes Schutzpatronin von Schismatikern?
Den Unsinn glauben sie doch selber nicht.
:-D
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#52   Artois †   16:28:16 | Freitag, 18. August 2006
@Guldin
Sie stehen unter dem Schutz der Gottesmutter weil sie sich zur FSSPX halten und nicht zu irgendeinem Lügenverein.
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#51   iustus   15:27:45 | Freitag, 18. August 2006
@Eigenverantwortung
wenn Sie gegen Ihre Tochter oder Ihr Sohnein Kaufpreisforderungen haben, …
… den Gerichtsvollzieher zu Ihrem eigenen Fleisch und Bluthinschicken.
… können sie Ihren Sprößling sogar zwingen die eidestattliche Versicherung (früher hieß es wohl Offenbarungseid) abzugeben,
… Nicht anders ist das Verhältnis Instutut Neri und Elisabeth-Schwestern.
Na, a bisserl anders ist’s schon. Was sind das für Eltern, die mit ihren Kindern Kaufverträge abschließen? Würde es sich hier tatsächlich um eigenes Fleisch und Blut handeln, dann hätten die Schwestern die Kirche überhaupt nicht verkaufen dürfen, sie hätten die Kirche verschenken müssen.
Schaut doch mal ins Kirchenrecht und lest etwas über die vermögensrechtliche Selbständigkeit der Ordensgemeinschaften. Hier ist mit gutem Grund geregelt, daß eine juristische Person ausschließlich für die eigenen Verbindlichkeiten haftet (und nicht für die Misswirtschaft der anderen haftbar gemacht werden kann). Das hat einfach etwas mit Verantwortung zu tun. Es verlangt ja keiner, daß das Institut Philipp Neri seine Arbeit aufgibt. Noch einmal: Genügt denn keine billigere Kirche???
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#50   wiener   15:14:00 | Freitag, 18. August 2006
nochmals: wie wär’s mit sachlichkeit?
als völlig außenstehendem (ich kenne weder das institut noch die schwestern) stellt sich der fall so dar:
1. es gibt einen rechtsgültigen vertrag, in dem sich der käufer zur zahlung von 450.000 € verpflichtet. eine langjährige ratenzahlung sieht der vertrag offenbar nicht vor.
2. der käufer kann diese sume nicht aufbringen und will einseitig die zahlungskonditionen ändern: 50.000 €/jahr auf weitere 8 jahre oder über 16 jahre 2.500 €/monat.
3. genau wie die ursprüngliche zahlung ist auch dieses angebot nicht durch regelmäßige einnahmen kalkulierbar, man rechnet halt mit einer weiterhin hohen spendenfreudigkeit, kann aber wohl noch immer nicht die erhofften großsponsoren benennen, da es keine gibt.
es besteht also auch jetzt keinerlei sicherheit, dass das institut die summe tatsächlich aufzubringen in der lage ist.
d.h. man appelliert an die großzügige geduld der schwestern, denunziert sie zugleich aber als geldgierige raffzähne (weil sie – wie bösartig – die einhaltung des vertrages oder dessen auflösung wollen).
frage: wer würde das lang mit sich machen lassen?
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#49   stat crux   14:40:59 | Freitag, 18. August 2006
Keine Parallelstrukturen?
Nur weil die SSPX, gut beraten, die Krönung der Idiotie pro forma vermeidet, bleibt das Argumentationsmuster „wir sind romtreu“ möglich. Das ist aber bloße Sophisterei, dem Argum,entationsmuster nach typisch für die action francaise, die sich bereits mit ähnlicher Diktion gegen das Verbot von 1926 wehrte. Der Sache nach hat M.L. einemn völlig neuen Traditionsbegriff eingeführt, der nichts mit der Doktrin des I. Vatikanum und des Tridentinums gemeinsam hat, außer einen gewissen Prozentsatz adaptierter Formeln. Inhaltlich ist das alles ganz großes Irrlichtertum, naämlich ein integralistischer Naturalismus, der sich nur „übernatürliche“ Gewänder überwirft. Man kann es am Opferbegriff-Priesterbegriff-Liturgiebegriff entschlüsseln. Dort wo sich die Bruderschaft am katholischsten wähnt, ist sie von der Tradition am weitesten entfernt. Sonst käme man gar nicht zu der aberwitzigen Schlussfolgerung, der NOM sei „sündhaft“. Wer so von Sünde schwadroniert, macht sich zum „Heilsbesitzer“ (Todsünde gemäß Katechismus Pius X.).
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#48   Guntram   14:34:15 | Freitag, 18. August 2006
wird es nicht…
St. Afra wird kein III. Rom, aber Ecône ist es auch nicht! Die FSSPX ist römisch und katholisch und sie ist eine gute Treuhänderin der katholischen Tradition. Keine Mensch in der FSSPX hat irgendwelche Parallelstrukturen aufgebaut, daß man annehmen könnte es handelt sich bei Ecôn um ein weiteres Rom, wer dies tun ist unwissend oder ein bewußter Lügner, der Angst hat, daß irgenwann der Eia-Popaia-Modernismus der Amtskirche nach dem Vatikanum II mangels Masse hinweggespühlt wird.
Wie war das nochmal mit dem Spruch … Frankreich liebt den Verrat aber nicht die Verräter … oder so ähnlich. Nun ja die Abspalter vom Institut Neri sind gewiß keiner Verräter, aber sie waren nützliche Idioten der Modernisten mit dem bestreben die wahrhaft katholische Tradition auseinander zu dividieren, das scheint mehr schlecht als recht gelungen zu sein, deswegen sind diese Leute jetzt abserviert worden.
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#47   stat crux   14:28:36 | Freitag, 18. August 2006
Vielleicht war es doch nur Größenwahn?
Der Rückhalt in der kath. Basis ist für solche „Mischprojekte“ zwischen Rom und Econe wohl nicht hinreichend. Renegaten sind immer ein bisschen gefährdet in ihrer Wahrnehmung. St. Afra wird sicherlich kein „III. Rom“.
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#46   Guntram   14:24:07 | Freitag, 18. August 2006
natürlich können sie das tun,
an den neunmal gescheiten Wiener:
wenn Sie gegen Ihre Tochter oder Ihr Sohn ein Kaufpreisforderungen haben, diese/n zuerst außergerichtlich und dann gerichtlich mahnen. Nach fruchtloser Mahnung Klage einreichen und wenn das Urteil rechtskräftig ist können sie zur Vollstreckung des Kaufpreisanspruchs den Gerichtsvollzieher zu Ihrem eigenen Fleisch und Blut hinschicken. Wenn sie dann noch nicht zahlen, können sie Ihren Sprößling sogar zwingen die eidestattliche Versicherung (früher hieß es wohl Offenbarungseid) abzugeben, wenn er/sie sich weigert kann man sogar mit Verhaftung drohen. Alles ihr gutes Recht…natürlich. Aber Sie müßten sich dann schon fragen lassen, ob nach solchen Aktionen Sie noch einen Funken Elternliebe in sich haben oder ober Sie (zurecht) moralisch als Schuft und gemeiner alter Sack gelten wollen.
Nicht anders ist das Verhältnis Instutut Neri und Elisabeth-Schwestern. Aber das scheint in den Schädel mancher spießigen Deutschen und liberalen Schwachköpfen nicht hineingehen zu wollen. Das ganze ist eh typisch deutsche Blödheit.
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#45   Barmherzigkeit †   12:47:26 | Freitag, 18. August 2006
Auf einseitige
Veröffentlichungen zu bauen, halte ich für falsch.Wie immer müssen beide Seiten gehört werden. Wer von den geehrten Schreibern hat das bisher getan?
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#44   Bernado   12:05:03 | Freitag, 18. August 2006
Kommunistisches
Die Diskussion über moralisches, kirchliches oder weltliches Recht und daruaf beruhende Verpflichtungen ist ja sehr interessant.
Aber nach den Veröffentlichungen ….institut-philipp-neri.de/neu/status.html des Instituts Philipp-Neri zu schließen, stellt das Institut seine Zahlungsverpflichtung keinesfalls in Frage. Es gibt zu, daß seine ursprüngliche Erwartung, den Kaufpreis in drei Jahren aufbringen zu können, vor der Realität keinen Bestand hatte. Ursprünglich hatten sich die Hoffnungen anscheinend auf einige potentielle „Großsponsoren“ gerichtet, deren wohl eher vage Interessensbekundungen letzten Endes dann doch nicht so substantiell waren, wie sie zunächst erscheinen mochten.
Nun versucht das Institut, auf der einen Seite die Besitzerinnen zu einer zeitlichen Streckung ihrer Ansprüche zu bewegen, und auf der anderen Seite, möglichst viele „Kleinsponsoren“ anzusprechen. Das ist natürlich nur dann möglich, wenn man auch öffentlich über den Ernst der Lage spricht.
Wenn ich die Dinge richtig sehe, geht es also nicht darum, den Schwestern Geldgier vorzuwerfen, sondern gerade darum, ihre finanziellen Forderungen zu befriedigen. Wer selbst nicht nur zetern, sondern auch etwas tun will, findet auf der Website des Instituts ….institut-philipp-neri.de/…tal/Bitte/bitte.html die einschlägigen Kontonummern.
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#43   wiener   10:43:21 | Freitag, 18. August 2006
@ athanasius: krypto-kommunist?
das sind ja nahezu kommunistisch anmutende äußerungen:
(haus)besitzer haben kein moralisches recht auf eigentum!?!
vielleicht sollte man die schwestern also gleich enteignen – oder wie habe ich das zu verstehen? ihnen am besten gar nichts zahlen – weil sie ja kein moralisches recht darauf haben???
betrachten wir es einmal anders herum:
das institut hat unter vorspiegelung falscher tatsachen (ob betrügerisch oder unwissentlich ist offen) das nutzungsrecht an der kirche erworben. wenn sie ihren vertrag nicht erfüllen, verhalten sie sich also wie hausbesetzer.
„freunde der tradition“ heißen das selbstverständlich gut. und wer das nicht gut findet, wird als „feind“ und hassender verketzert.
ist es wirklich so einfach?
ich plädiere stark dafür, einen neutralen dritten in form des diözesangerichts anzurufen. die werden das ohne polemik und parteilichkeit prüfen können.
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#42   Athanasius   10:33:06 | Freitag, 18. August 2006
Blödsinn
auch moralisch haben sie einen anspruch darauf, dass der ihnen zustehende kaufpreis vertragsgemäß gezahlt wird.
Blödsinn. Die Schwestern haben kein moralisches Recht, da sie diese Kirche nicht selber gebaut haben. Die Kirche wurde von langer Zeit gebaut um Haus Gottes zu sein und zu bleiben.
Das ist das Ziel wofür die Kirche gebaut, gespendet und eingeweiht wurde!
Nicht zur Spekulation. Hätte Goesche Plattenbauten oder Grunde in Berlin gekauft, hätte er zahlen müssen.
Aber ich finde es überhaupt grotesk, daß ein Institut von Priestern dergleichen Kirche einer Schwesternkongregation Geld bezahlen muss für ein ungenutztes Klostergebäude und eine Kirche. Grotesk. Die Schwestern haben auch alles aus Spenden bekommen in früher Zeit. Nicht aus eigner Tasche. Die Leute spendeten für die Kirche als ganzes auch.
Moralisch ist es Todsünde eine Kirche wegen Geld dichtmachen zu wollen, schlimmer als die schlimmsten Missbräuche der mittelalterlichen Kirchenträger.
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#41   wiener   09:42:53 | Freitag, 18. August 2006
@ stimme a.d.tr.
es kommt nicht oft vor, aber ich stimme zu:
bevor der staatliche rechtsweg eingeschlagen wird, sollten die beteiligten sich zur schlichtung bzw. klärung an das diözesangericht wenden – genau dafür ist es nämlich da.
das zitat aus 1 kor könnte aber ebenso auf pfr. goesche zurück fallen: warum erleidet er nicht still die (seiner meinung nach) „ungerechtigkeit“, sondern geht an die öffentlichkeit?
ich sehe ein versagen nicht auf der seite der schwestern – wie viele die sich hier lautstark zu wort melden – sondern im gegenteil viel stärker auf der seite, die ihren teil des vertrags nicht einhält.
d.h.: rein rechtlich sind natürlich die schwestern im recht.
auch moralisch haben sie einen anspruch darauf, dass der ihnen zustehende kaufpreis vertragsgemäß gezahlt wird.
trotzdem wäre natürlich eine angemessene schlichtung anzustreben. die wird aber nicht darin bestehen, dass eine seite auf ihr gutes recht verzichtet, weil sich die andere zu „märtyrern“ hochstilisiert hat.
und ich kann mir vorstellen, dass die bereitschaft, auf die anderen zuzugehen, nicht dadurch wächst, dass sich die schwestern öffentlich als „geldgierig“ etc. beschimpfen lassen müssen.
nachdem der autor des artikels wohl aus dem umfeld des instituts kommt, sollte er sich fragen, ob es klug ist, seine vertrags- und verhandlungspartner zu beschimpfen, wenn er tatsächlich eine gütliche einigung wünscht.
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#40   Stimme aus dem Tradiland   09:23:35 | Freitag, 18. August 2006
Unrecht, Raub & Pfr. Goesche
Den Diskussionsteilnehmern, welche ganz einfach zivilrechtl. Überlegungen an den Kaufvertrag über eine Kirche anstellen, muß ich klar widersprechen.
Hier geht es einerseits um die Erhaltung einer kath. Kirche, die in ihrer Nutzung erhalten werden soll (und auch nicht an schismatisch-häretische Gruppierungen wie die Orthodoxen übertragen werden soll).
Außerdem um zwei Gruppierungen der hl. Kirche. Zu Rechtsstreitigkeiten unter Gläubigen schreibt der hl. Paulus in 1 Kor 6 u.a. folgendes:
Wagt es einer von euch, der mit einem anderen einen Rechtsstreit hat, vor das Gericht der Ungerechten zu gehen statt zu den Heiligen?

Ich sage das, damit ihr euch schämt. Gibt es denn unter euch wirklich keinen, der die Gabe hat, zwischen Brüdern zu schlichten?
Stattdessen zieht ein Bruder den andern vor Gericht, und zwar vor Ungläubige.
Ist es nicht überhaupt schon ein Versagen, dass ihr miteinander Prozesse führt? Warum leidet ihr nicht lieber Unrecht? Warum lasst ihr euch nicht lieber ausrauben?
Nein, ihr selber begeht Unrecht und Raub, und zwar an Brüdern.
Die Schwestern der hl. Elisabeth begehen also Unrecht und Raub und zwar an Brüdern: Nach dem Zeugnis der hl. Schrift.
Klar ist, dass auch Pfr. Goesche sich mit diesem Vertrag nicht gerade mit Ruhm bedeckt hat. Er hat das Spendenaufkommen kraß überschätzt und einen viel zu hohen Kaufpreis akzeptiert.
Auch seine sonstigen Methoden dürften nicht ganz astrein sein: Wie kommt er z.B. an die Reliquie des Bischofs Berneux?
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#39   wiener   09:09:07 | Freitag, 18. August 2006
@ rruhrgebietler: danke für den sachlichen beitrag
– aufs atheistische Lästermaul hauen
– antikatholische Haltung
– reiner Haß
– Schadenfreude
ein beitrag ausschließlich mit beleidigungen und polemik gegen einen anderen forumsteilnehmer, ohne sachlichen bezug, ohne argument, ohne alles …
in einem stimme ich dem autor zu und gebe es im namen aller anderen diskussionsteilnehmer/innen zurück:
Möge der hlg. Geist auch Ihre Seele erleuchten!
und wo er schon mal in der gegend ist, kann er es mit dem verstand ja auch gleich versuchen.
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#38   r.ruhrgebietler   07:14:29 | Freitag, 18. August 2006
@Gotthard: mustergültig?
oder sollte Ihnen mal jemand auf das atheistische Lästermaul hauen?
Ihre antikatholische Haltung ist hinlängst bekannt, doch was sie hier machen ist für mich reiner Haß, gepaart mit Schadenfreude.
Bleiben Sie bei Ihren Analysen und geben bitte nie „Empfehlungen“!
Möge der hlg. Geist auch Ihre Seele erleuchten!
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#37   Gotthard   00:29:12 | Freitag, 18. August 2006
mustergültig
ich weiß überhaupt nicht, was diese Diskussion hier soll.
Ein Vertragspartner eines Vertrages ist klamm geworden … wie kann jemand dem anderen Vertragspartner unlautere Absichten unterstellen, wenn dieser auf die Erfüllung des Vertragsinhalters pocht?
Ein absolut normaler Vorgang…
Ein traditionalistischer Selbstdarsteller brauchte was besonders … und verzockte sich.
Eine aussterbende Schwesterngemeinschaft hat heute unendliche Verpflichtungen ihren Mitgliedern gegenüber … dafür setzt sie ihre nicht mehr benötigten Immobilien ein.
Her Goesche hat schon immer vabanque gespielt … und alle anderen ausgetrickst.
Krank geschrieben – mit Bezügen – in seinem Bistum – und gleichzeitig für die Pius-Sekte aktiv…
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#36   Bernado   23:54:44 | Donnerstag, 17. August 2006
@exBochumer
Sie schrieben:„Was hat denn diese Priestergemeinschaft um St. Afra an die Finanzberater gezahlt, aus Spendengeldern?“.
Auch wenn Sie sich das nicht vorstellen können: Die Gemeinde hat Mitglieder, die sich von Berufs wegen auf den Umgang mit Geld verstehen, und diese haben meiner Kenntnis nach ihre Beratungsdienste für Gotteslohn geleistet. Tatsächlich werden fast alle vom Institut benötigten Dienstleistungen – von der Rechtsanwaltlichen Betreuung bis zur Büroarbeit von befreundeten professionellen Kräften als Spenden eingebracht.
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#35   wiener   23:17:56 | Donnerstag, 17. August 2006
nicht alles was hinkt …
… ist schon ein vergleich
aber wenn ich meiner (imaginären) tochter das (imaginäre) auto günstig überlasse, ist das meine großzügigkeit.
hier tritt – bildlich gesprochen – die tochter mit dem anspruch auf, das auto in jedem fall und zu geänderten konditionen zu bekommen.
sie hat aber keinen rechtlichen (oder moralischen) anspruch darauf und wird evtl. weiter fahrrad fahren müssen. und ich kenne eltern, die sehr wohl auch bei ihren kindern wert darauf legen, dass getroffene absprachen eingehalten werden.
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#34   monti   22:50:02 | Donnerstag, 17. August 2006
Wenn ich aber
ein Auto durch ein neues ersetzen will, das Alte also nicht mehr brauche, eine meiner Töchter allerdings schon eine Verwendung dafür hätte, überlasse ich es ihr doch zu einem Familienpreis (evtl. sogar kostenlos), statt eine Preis zu verlangen, wie ich ihn von einem völlig Fremden – vielleicht – erzielen könnte.
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#33   iustus   21:58:05 | Donnerstag, 17. August 2006
@Geht’s nicht etwas kleiner
Wenn die Schwestern das Geld eben nicht sofort brauchen, so könnten sie sich etwas konzilianter (hehe) zeigen. Im Endeffekt erhalten sie das Geld ja
Das ist so sicher anscheinend nicht:
Zitat von der Homepage des Instituts: „Ursprünglich sollten die Schwestern der hl. Elisabeth schon bis zum 31. Dezember des vergangenen Jahres eine Rate von 150.000 Euro erhalten.“
Unter äußerster Kraftanstrengung ist es also gelungen, ein halbes Jahr später (!) zwei Drittel (!) der ersten (!) Rate aufzubringen.
Der Unterzeichner des Kaufvertrages hat beim Vertragsschluss also seine Möglichkeiten überschätzt.
Ein Vater dreier Kinder kauft einen Multivan auf Raten. Nun stellt sich heraus, daß die Raten nur schleppend bezahlt werden können, der Verkäufer kündigt den Vertrag. Dann kann der Multivan eben nicht gekauft werden und ein Passat muß reichen. Hier sollte der Vater nicht auf den Verkäufer schimpfen und sich bitter über ihn beklagen, der ihm und seiner Familie den fahrbaren Untersatz unter dem Hintern wegreißt. Er sollte einfach etwas bescheidener werden und ein kleineres Auto wählen.
Auch Christen dürfen Kaufverträge kündigen, wenn der Vertragspartner sie nicht erfüllt.
Auch mir wäre es am liebsten, wenn der alte Ritus in Kathedralen gefeiert würde. Er bedarf ihrer aber nicht. Das sollten wir nicht vergessen und Geduld haben – wenn die Verkäufer sie schon nicht haben.
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#32   möchtegern-kathole   20:44:19 | Donnerstag, 17. August 2006
vielleicht sollten alle Beteiligten die …
… Heilige Afra fragen, oder sich überlegen, was die in der Situation machen würde?
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#31   wiener   20:43:00 | Donnerstag, 17. August 2006
stichwort saudumm
also als saudumm würde ich eher äußerungen wie die vorstehende („alle schwestern sind geldgierig“) bezeichnen.
übrigens: geehrter sulpicius, ich hasse kaum etwas – und würdig gefeierte liturgien am allerwenigsten. tut mir leid dass ich hier ihre erwartungen enttäuschen muss.
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#30   Sulpicius   20:37:35 | Donnerstag, 17. August 2006
Ich kenne eigentlich…
… nur wenig Schwestern, die NICHT scharf auf Knete sind…
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#29   wiener   20:32:04 | Donnerstag, 17. August 2006
diözesangericht?
haben sich die schwestern und das institut schon einmal an das diözesangericht gewandt? das ist grundsätzlich nicht nur für ehenichtigkeitsprozesse, sondern auch für rechtliche streitfragen unter katholiken zuständig. es wäre vielleicht sinnvoll, einen neutralen dritten hinzuzuziehen.
ob es dagegen sinnvoll ist, medien zu mobilisieren und sich selbst als das arme opfer böser geldgieriger nonnen zu stilisieren, sei doch einmal sehr in frage gestellt.
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#28   Sulpicius   20:31:24 | Donnerstag, 17. August 2006
Wiener…
… haßt die römische Liturgie, deshalb redet er so saudumm daher…
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#27   Benedikt   20:21:03 | Donnerstag, 17. August 2006
@ Wiener
Es kann ja sein, dass die Schwestern das Geld aus irgend einem Grunde dringend brauchen. Es steht auch außer Frage, dass Verträge zu halten sind.
Nur: Wenn die Schwestern das Geld eben nicht sofort brauchen, so könnten sie sich etwas konzilianter (hehe) zeigen. Im Endeffekt erhalten sie das Geld ja, und dass die Kirche in ihrer Funktion erhalten bleibt sollte Ordensschwestern ein natürliches Anliegen sein.
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#26   mariokin   20:13:45 | Donnerstag, 17. August 2006
@Benedikt, @preuszen, @wiener
Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass sich die Lage so wie im Bericht beschrieben im groben darstellt. Pfarrer Goesche hat bisher keine der Teilraten bezahlen können, aber immer wieder Vorschläge zu einer anderen Modalität gemacht. Über 100000€ sind bereits als Spenden eingegangen. Der Grund warum die Scwestern auf diesen Vergleich nicht eingegangen sind und sich hartnäckig weigern bleibt unergründlich. Es sollte sich unter Christen aber ein anderer Umgang geziemen, soviel steht fest. Natürlich weiß ich, aus dem Umfeld der FSSPX, um die Schwächen und Probleme, die Person Pfr. Goesches betreffend, werter preuszen, aber da ich diese Dinge nicht konkret nachprüfen konnte, behalte ich Details für mich. Was sie machen, kann schnell auch Rufschädigung werden. Und nun ihr Kommentar Herr wiener. Sie beklagen sich über die Polemik, aber polarisieren selber kräftig. Seien Sie sicher, ich bin auch dafür, dass man pünktlich zahlt und Geld bekommt. Aber wenn es aus berechtigten Gründen nicht geht und das konnte man in diesem Fall ja am Anfang nicht vorraussehen, aber hätte den Schwestern auch bewußt sein dürfen, dann geziemt sich ein solches vor Gericht zerren und Theater unter Katholiken nicht, schon gar nicht unter geweihten Personen! Das müssen Sie doch objektiv zugeben.
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#25   Pünktchen   20:12:27 | Donnerstag, 17. August 2006
Berliner Morgenpost
Die Berliner Morgenpost hat hier www.morgenpost.de/…8/13/biz/847235.html (13. AUG.) ein Portrait des Instituts und seines aus dem Rheinland stammenden Gründers veröffentlicht! Der Journalist nähert sich der Sache etwas von außen her an; im Ganzen dennoch eine lebendige Schilderung!
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#24   Sulpicius   19:51:19 | Donnerstag, 17. August 2006
Hat der Papst überhaupt eine Macht?
und erst auf Intervention des damaligen Kardinals Ratzinger zum Verkauf an Philipp Neri bereit waren
Und? Wo isser nun? Als Papst keine Macht, ein von ihm gewünschtes Institut am Leben zu erhalten? Dann hätte ich das Amt lieber abgelehnt…
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#23   preuszen   19:40:38 | Donnerstag, 17. August 2006
Es genügt…
langsam. Was soll man von jemanden halten der Verträge abschließt und genau weiß, daß diese nicht gehalten werden können? Wohl aber Geld genug hat um Reisen und große Essen zahlen zu können. Was soll man von einem halten der schon mehrere Priester vertrieben hat? Oder wo sind denn die Gründungsmitglieder? Das Problem von St. Afra liegt in der Person von Hw. Goesche begründet. Er schadet der Tradition! Das Institut braucht dringend einen anderen Leiter (mit mehr Bescheidenheit). Eine Zwagsräumung? Ich helfe gerne tragen – Weil auch ich ein Tradi bin (und noch nicht einmal FSSPX) :-S
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#22   wiener   19:32:17 | Donnerstag, 17. August 2006
frage
ist ein mensch, der ein haus verkauft, und dann unverschämter weise das geld dafür auch erhalten will, geldgierig?
ach ja, ich vergaß: eigentum ist raub. oder wie?
ich werd demnächst im supermarkt an der kasse sagen, dass ich lieber weniger/später/anders zahlen möchte. und wenn mir die geldgierige kassierin danach meine sachen nicht geben will, ist sie sicher eine böse agentin der schlimmen amtskirche.
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#21   Athanasius   19:27:14 | Donnerstag, 17. August 2006
@Mariokin
Stimme zu. Die Schwestern zeigen und bleiben aber geldgierig. In den Niederlanden waren traditionalistische Gemeinden kürzlich nicht zu unliebsam einer lokalen „konservativen“ (konzilianten) Pfarrei die Benutzung ihrer Prozessionsfahnen und -Mittel zu verwehren. Andersherum geht es auch besser, viele jungen Priester stehen der FSSPX heimlich sehr wohlwollend gegenüber, auch wenn es die FSSPX selber eher nicht wahrnimmt und vielleicht auch nicht wahrnehmen will (Ausnahme DVD-Großaktion Alte Messe Für Jeden Priester).
Die Schwestern der Heiligen Elisabeth zeigen sich schlimmer wie die Pharisäer und die Leviten die zum Tempel gingen und den verwundeten auf der Straße liegen liessen, bis er vom Barmherzigen Samaritaner aufgegriffen wurde und versorgt. Die Schwestern wollen auch noch Geld für Nichtsorge, nur für Eigentum. Mag es sein, daß juridisch eine Kongregation Inhaber ist, geistliches Eigentum ist jede Kirche der Römisch-Katholischen Kirchen als ganzes, und dafür wurde auch St. Afra geweiht. „Pro Ecclesia“, nicht bloß pro sororibus.
Aber die geldgierigen Schwestern haben es wohl mit dem Spruch des Vespasian „widerlegt“.
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#20   Benedikt   19:19:13 | Donnerstag, 17. August 2006
@ mariokin
Das ist unchristlich, unkatholisch und moralisch nicht vertretbar!
Wenn die Fakten so sind, wie sie sich im Artikel darstellen, dann haben Sie Recht.
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#19   mariokin   19:15:28 | Donnerstag, 17. August 2006
Antwort auf verschiedene Postings
Ich stamme aus der Diözese Görlitz, dem Suffragan von Berlin, sozusagen. Und auch ein Freund der Tradition und der FSSPX.
Trotzdem bin auch ich heute hier der Ansicht: ein gegenseitiger Grabenkampf ist zur Beurteilung der Lage fehl am Platz:
Objektive Fakten sind: das Pfr. Goesche die FSSPX verlassen hat und mit Hilfe und Intervention Roms ein Institut errichtet hat. Bekannt ist auch, dass das Erzbistum Berlin mit über etlichen Mrd. hoch verschuldet ist. Es ist darum einerseits nachvollziehbar, dass der erzbischof kein Geld hat, um zu helfen.
Wahr ist aber auch, dass er für die Alte Liturgie und die „Tradition“ wie wir in unsern Kreisen sagen, wenig Offenheit zeigt. Sie ist geduldet, mehr aber auch nicht.
Aber selbst wenn, das schlimme an der Sache ist doch dies, wollt ihr das denn nicht sehen?? Wir sind Brüder und Schwestern im Glauben, wir sind römisch katholisch. Das denkt der Pfarrer Goesche ebenso von sich, wie der FSSPX Pater, der bruderschaftstreue, aber römisch-katholisch denkende und fühlende Gläubige und die Elisabethschwestern denken das auch von sich. Und niemand ist bereit, von keiner Seite, die Hände zu öffnen, um dem Bruder in Not zu helfen, sei es durch einen guten Vergleich, einen Ratschlag, wo er die Summe borgen kann (Kredit) um die Vereinbahrung doch noch einzuhalten und auch nicht die Schwestern, die unbedingt fordern müssen, sogar über ihren Anwalt, obwohl ein Zahlungsangebot da ist? Das ist unchristlich, unkatholisch und moralisch nicht vertretbar!
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#18   wiener   19:05:17 | Donnerstag, 17. August 2006
spannend …
eine schwesterngemeinschaft verkörpert plötzlich die „amtskirche“, die böse tradis verfolgt …
Wer oder was sind Sie denn überhaupt??
tut das irgend etwas zur sache?
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#17   ExBochumer †   19:01:25 | Donnerstag, 17. August 2006
Wieviel Gelder sind denn geflossen?
Was hat denn diese Priestergemeinschaft um St. Afra an die Finanzberater gezahlt, aus Spendengeldern?
Seriös kann man nicht mehr von beiden Seiten sprechen.
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#16   Petrus Radii   19:00:33 | Donnerstag, 17. August 2006
Zwei Herren
Da man keineswegs zwei Herren dienen kann, haben die Ordensschwestern anscheinend den Mammon gewählt. Proh dolor!
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#15   Guldin   18:43:47 | Donnerstag, 17. August 2006
@ Artois
Sie stehen unter dem Schutz der Gottesgebärerin und aller Heiligen.
Nun, für diesen Schutz muss man sich nicht unter die Obhut einer schismatischen Gruppierung begeben.
Es reicht völlig aus in der kath. Kirche zu sein, um diesen Schutz zu geniessen.
!:) O:)
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#14   Artois †   18:37:28 | Donnerstag, 17. August 2006
@Guldin
Sie stehen unter dem Schutz der Gottesgebärerin und aller Heiligen.
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#13   Guldin   18:35:33 | Donnerstag, 17. August 2006
Wie glücklich
…können sich Gläubige und Priester schätzen, die in der Obhut der FSSPX stehen
ja, können sie das?
Sie stehen unter einer schismatischen Obhut, wen das Glück bedeutet, na dann Prost!
o^/
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#12   Guntram   18:32:38 | Donnerstag, 17. August 2006
es stinkt trotzdem
hier tut die Amtskirche verkörpert durch diese Schwestern knallhart auf Geschäftsmann und Modernisten-Lieblinge suggerieren hier „pacta sunt servanda“ – wie heuchlerisch und andererseits versteht es gerade diese Amtskirche dann wieder auf die Tränendrüse zu drücken und an die christliche Nächstenliebe (Thema Kirchenasyl) zu appelieren.
Das ganze ist verlogen und man läßt jetzt, da das Institut seinen Dienst mehr schlecht als recht getan hat (Spaltung der traditionstreuen Gruppen in der römisch-katholischen Kirche), fallen wie eine heiße Kartoffel. Das ist der sinnbildliche Fußtritt, den die Patres für ihre Koalition mit den liberalen und modernistischen Amtssesselfurzern erhalten. Schade eigentlich, weil der ewig gültigen hl. Messe dadurch keinen Gefallen getan wurde.
Wie glücklich können sich Gläubige und Priester schätzen, die in der Obhut der FSSPX stehen.
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#11   Brandenburgis   18:21:14 | Donnerstag, 17. August 2006
Lieber Wiener!
Sie kennen die Verhältnisse hier in Berlin nicht. Es ist keine Verschwörung nötig, sondern eine seit Jahrzehnten weltweit zu beobachtende Praxis, das Linkes gefördert wird, Glaubenstreues aber unterdrückt und behindert wird. Wer diese Praxis der Konzilskirche als „Verschwörungstheorie“ bezeichnet, muß sich vorhalten lassen, gleichgültig gegenüber der Zerstörung der Kirche zu sein, die Benedikt XVI. bereits 1975 diagnostiziert und in unzähligen Stellungnahmen analysiert hat.
Ohne den hl. Vater hätte es auch das „Institut Philipp Neri“ niemals in Berlin gegeben, da der EB es verhindert hätte. Aus seiner linken Grundeinstellung macht er überhupt keinen Hehl, schauen Sie sich doch die KKZ an, die er verantwortet. Ich lese sie wöchentlich, und zwar seit Jahrzehnten. Wollen Sie sich erdreisten, mir deshalb eine blinde Verschwörungsstheorie zu unterstellen?
Ich weiß nicht, ob Sie tatsächlich aus Wien posten, ich jedenfalls poste aus Berlin und kenne die hiesigen Verhältnisse, die ja auch im www häufigst dokumentiert werden. Wenn ich sage „im v2-sinn rechtgläubige“, dann meine ich – und das hat außer ihnen wohl jeder verstanden – daß der EB die „linke“, zersetzende Konzilsinterpretation schätzt und keinesfalls eine Interpretation des Konzils im Lichte des tradierten r.-k Glaubens. Wer oder was sind Sie denn überhaupt??
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#10   Artois †   18:09:13 | Donnerstag, 17. August 2006
@Bernado
Sie nennen es gastfreundlich, wenn der EB verhindert, daß außerhalb der Mauern von St. Afra hl. Messe gefeiert wird?
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#9   Bernado   17:52:30 | Donnerstag, 17. August 2006
Wer redet hier von Hass?
artoisschrieb:„da der Kard.-EB fanatischer linker V2-Anhänger ist und die Tradition richtig leidenschaftlich haßt“.
Dem möchte ich als Berliner doch widersprechen. S.E. ist zwar niemand, der den alten Ritus von sich aus fördert – aber er hat das Institut gastfreundlich in seiner Diözese aufgenommen, und ihm die nötige Freiheit für seine Arbeit gegeben. Finanzielle Unterstützung ist von seiner Seite nicht zu erwarten – das Erzbistum hat selbst nur Schulden. „Ihr müßt Euch selbst durchschlagen“ war sozusagen Grundlage der Vereinbarung.
Wienerschrieb: „wären die „bösen geldgierigen“ schwestern tatsächlich solch fanatische gegner der alten liturgie, hätten sie ihr haus schon vor jahren gar nicht erst dem institut überlassen.“
Ob die Frage der Liturgie für die Schwestern ein Thema ist, weiß ich nicht. Aber ich weiß, daß sie die Kirche damals lieber an eine (vermeintlich?) solventere orthodoxe Gemeinde verkaufen wollten und erst auf Intervention des damaligen Kardinals Ratzinger zum Verkauf an Philipp Neri bereit waren – zu einem außerordentlich stolzen Preis, wie die seitherige Entwicklung auf dem Berliner Immobilienmarkt erkennen läßt.
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#8   Doriano   17:45:24 | Donnerstag, 17. August 2006
@wiener
Ich kann Ihnen zu Ihrer Einschätzung der Dinge nur zu-
stimmen. Diese unseligen Streitereien VII – Gegnern und
Befürwortern erinnern mich eher an ideologische Grabenkämpfe, als ein Austausch von „Meinungen“
zwischen Brüdern und Schwestern. Das alles hat nichts
mit christlicher Nächstenliebe zu tun – eher spricht da unverhohlener Hass. Und wer der Urheber allen Hasses ist,wissen wir doch alle – oder? Also tut dem Gehörnten nicht noch den Gefallen, indem ihr euch untereinander selbst zerfleischt !! Ein neuerliches Schisma ist nun wirklich das Letzte, was wir gebrauchen können – die“Welt“ wartet nur auf sowas… :'(
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#7   wiener   17:45:03 | Donnerstag, 17. August 2006
absurd!
klingt das ned a bisssl absurd:
ein angeblich „fanatischer v2-anhänger“ diskriminiert „im v2-sinn rechtgläubige“ priester und beweist damit seine linke grundeinstellung …
ist völlig klar.
man muss nur die rechte ideologische brille aufsetzen, dann erscheint die ganze welt als eine einzige schöne linke verschwörung.
klar doch.
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#6   Artois †   17:40:23 | Donnerstag, 17. August 2006
@Wiener
Unser EB hat nun wirklich alles getan, um die Tradition in Berlin zu diffamieren und ihr das Leben so schwer wie möglich zu machen. Darüber wird seit Jahren berichtet, das darf wohl als erwiesene Tatsache gelten.
Unter „links“ ist zu verstehen, daß er sich allen linken, emanzipatorischen und kirchenfeindlichen Kräften anbiedert, an den Hals wirft, auf ihren Versammlungen erscheint, diese begünstigt, daß er die (im V2-Sinne) rechgläubigen Priester diskriminert und schädigt etc. Auch darüber wurde berichtet, schlagartig wird es aber jedem einleuchten, der schlicht und einfach die „KKZ f.d. EB Berlin“ über Jahrzehnte zur Kenntnis nimmt.
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#5   wiener   17:30:05 | Donnerstag, 17. August 2006
also bitte
schwestern sind „geldgierig“
kardinäle sind „fanatisch links“
– was denn noch alles?
leute, merkt ihr nicht, wie absurd diese bemerkungen eigentlich sind?
faktum (wenn aus dem sehr einseitigen „bericht“ überhaupt fakten herausgezogen werden können) ist wohl, dass die derzeitigen nutzer der liegenschaft ihrem part des kaufvertrages nicht nachkommen wollen/können und ihn deshalb gern ändern wollen. was die eigentümer/verkäufer aber nicht möchten. da zu einer rechtsgültigen vertragsabänderung aber die zustimmung beider seiten notwendig ist, kommt es zu dieser nachträglichen änderung nicht.
das ganze zu einer ideologischen auseinandersetzung hochzustilisieren mag dem bedürfnis mancher kreise, als „märtyrer“ der alten liturgie zu gelten, entspringen, lässt sich aber durch die tatsachen nicht decken.
just to think about:
wären die „bösen geldgierigen“ schwestern tatsächlich solch fanatische gegner der alten liturgie, hätten sie ihr haus schon vor jahren gar nicht erst dem institut überlassen.
oder sind sie erst in letzter zeit spontan linksextrem geworden? wahrscheinlich vom linkslinken erzbischof fanatisiert?
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#4   Artois †   17:22:00 | Donnerstag, 17. August 2006
@Neri-Institut
Ja, das Ganze ist wohl unter anderem auch dem fehlgeleiteten Ehrgeiz des weniger Ästheten als Tradi Goesche zu verdanken.
In Berlin darf er, wie öfters hier gezeigt, auf keinerlei Unterstützung hoffen, da der Kard.-EB fanatischer linker V2-Anhänger ist und die Tradition richtig leidenschaftlich haßt.
Rom ist weit, die Symph-Szene hier in Berlin nicht wirklich potent und auf Goesche überhaupt nicht gut zu sprechen …
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#3   Athanasius   17:12:52 | Donnerstag, 17. August 2006
Geldgierige „Schwestern“
sonst nicht.
Ich verurteile diese Schwestern aufs schwerste, da sie ihrem eigentlichen Daseinsgrund untreu geworden sind.
Dieser Fall ist so absurd, daß ich ihn noch nie erlebt habe. Wäre Pfr. Goesche FSSPX, hätte ich wenigstens verstanden warum, aber in diesem Falle bleibt es unerklärbar.
Und wo ist der Kardinal-Erzbischof von Berlin? Kann der keinen Druck ausüben? Warum brauchen die verweltlichten Schwestern unmittelbar Geld aus einem Gebäude, das niemals Geld eingebracht hát? Will man beim Kloster, ehh auf konziliantisch heisst es „Haus“, einen Whirlpool oder eine Jacuzzi bauen?
Ungeheuerlich, dieser Fall. Unerklärbar. Unkatholisch, das sind diese Schwestern leider. Unchristlich, unkatholisch und geldgierig.
Ist das nun Communio, das Verweigern des Gesprächs und das auf Attacke senden von professionellen (nicht-religiösen) Anwälten?
Wo ist die Redlichkeit dieser Schwestern. Tyrannei, so kommt’s mir vor. Etwa reichere Sympathisanten der FSSPX vermietet Häuser und Appartemente billig an Grossfamilien. Unterm Preis. Aber hier terrorisieren Schwestern Priester finanziell!
„Ecce quam bonum et quam jucúndum habitáre fratres in unum.“ ?:)
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#2   Guntram   17:06:33 | Donnerstag, 17. August 2006
ohne Häme sei festgestellt
was passieren kann, wenn traditionstreue Katholiken sich in die Hände der geldgeilen Modernisten begeben. Das scheinheilige Gehabe der sog. Amtskirche ist hier augenscheinlich, die versucht traditionstreue Gruppen zu spalten (ja ja echt römisches Prinzip) um dann die Abgespaltenen wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen.
Wo sind denn jetzt die Herren Bischöfe und Kardinäle, die so hoffnungsvoll diesem Institut die Aufwartung gemacht haben. Besitzen sie denn kein Machtwort gegenüber diesen Elisabethschwestern. Von der FSSPX fordern sie absoluten Gehorsam, aber die Gruppen die sie unter ihren eigenen Fitichen haben scheinen sie nicht kontrollieren zu können.
Ich schätze mal, daß die Patres bald bedauern werden den Kreis der FSSPX verlassen zu haben.
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#1   Artois †   16:21:17 | Donnerstag, 17. August 2006
Institut Philipp Neri
Wieso nimmt das Insitut keinen Kredit auf, ggf. über Mittelsmänner, befriedigt daraus die Schwestern und stottert dann den Kredit ab?
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