Die Situation um das in den Räumlichkeiten des ehemaligen Stiftes St. Afra residierenden Berliner Instituts St. Philipp Neri spitzt sich zu.
(kreuz.net, Berlin) Offensichtlich setzen die Eigentümerinnen der Räumlichkeiten – die „Schwestern von
der Heiligen Elisabeth“ – alles daran, das Institut an die Luft zu setzen, um die Immobilie anderweitig
zu verwerten.
Dabei war eine kleine Delegation des Instituts St. Philipp Neri am 11. August voller Hoffnung
zu einem Gespräch mit den Eigentümern von St. Afra gefahren.
Bisher hatten die Eigentümer jedes Gespräch
über eine Neufassung des Kaufvertrages über die St. Afra-Kirche abgelehnt. Aber nun sah es so aus, als
ob sie doch mit sich reden lassen wollten.
Mit Hilfe seiner Finanzberater und gestützt auf das überaus
ermutigende Echo der Spendenaufrufe hatte das Institut zwei Finanzierungsmodelle ausgearbeitet, die es
als Vorschläge in die Verhandlungen einbringen wollte.
Einen mittelfristigen Ratenplan, der bei jährlichen
Zahlungen von 50.000 Euro noch eine Laufzeit von acht Jahren erfordert hätte, und einen langfristigen
Plan, der bei Monatsraten von 2.500 Euro etwa doppelt so lange gelaufen wäre.
Die Mühe war umsonst.
Der Finanzchef der Schwestern und der Rechtsanwalt machten schnell klar, daß die Festlegung eines Räumungstermins
für St. Afra der einzige Gesprächsinhalt sein könne.
Äußerstenfalls bei sofortiger Barzahlung von
450.000 Euro würde man mit sich reden lassen.
Die Schwestern von der Heiligen Elisabeth werden von der
Rechtsanwaltfirma Hogan & Hartson Raue LLP vertreten. Diese arbeitet auch für multinationale Konzerne
und besitzt Niederlassungen unter anderem in New York, London, Paris, Moskau, Peking, Tokyo und Berlin,
Potsdamer Platz 1.
Anscheinend liegt es den Schwestern sehr daran, die Immobilie so schnell wie möglich
möglichst profitabel zu verkaufen.
Dabei ist im Augenblick nicht klar, ob sich noch einmal ein Käufer
finden wird, der einen vergleichbaren Kaufpreis für ein Objekt aufbringen will, das in seiner Verwertbarkeit
nicht nur kirchenrechtlich, sondern auch durch den Denkmalschutz eingeschränkt ist.
Die Kirche St. Afra
ist einst aus einer frommen Stiftung für Werke der Seelsorge und der Nächstenliebe errichtet worden.
Jetzt stellt sich die Frage, ob die Kirche weiterhin für die Seelsorge einer wachsenden Gemeinde im
weitgehend entchristlichten Berlin genutzt werden kann.
Das Institut St. Philipp-Neri ist nach wie vor
bereit, den Preis zu bezahlen, den die Schwestern ursprünglich gefordert hatten – aber gestreckt über
einen längeren Zeitraum. Wenn es dabei gelingt, die Finanzierung schneller als derzeit kalkulierbar zu
bewältigen, auch früher.
Doch entsprechende Vorschläge wurden bei dem Gespräch am 11. August von
den Schwestern zurückgewiesen. Seelsorgliche und finanzielle Aspekte würden sich auf verschiedenen Ebenen
befinden, die man nicht vermischen könne.
Wohin das letztlich führt, ließen die Schwestern von der
Heiligen Elisabeth in einer entscheidenden Stelle der erfolglosen Verhandlungen mit dem Institut erkennen.
Regelmäßige Teilnehmer an den Gottesdiensten in St. Afra hatten die Schwestern gebeten, dem Institut
eine Zukunft in dieser Kirche zu ermöglichen und ihnen dazu eine Unterschriftenliste mit über hundert
Namen übermittelt.
Schwester Dominica entdeckte auf der Liste auch die Namen von etwa zwanzig Kindern:
„Kinder zählen nicht!“ – meinte sie dazu.
Der Rückfrage, wie das denn gemeint sei, folgte ohne langes
Zögern die Erklärung: „Kinder können doch erst in zwanzig Jahren spenden.“
Jetzt müssen sich die
Mitglieder des Instituts darauf einstellen, bald Besuch vom Gerichtsvollzieher zu bekommen. Er dürfte
vor keiner einfachen Aufgabe stehen.
Wie man aus den inneren Kreisen hört, gedenken die Institutsmitglieder
nicht, das Feld freiwillig zu räumen.
Und Priester von der Polizei aus einer Kirche tragen zu lassen,
ist mit Sicherheit keine dankbare Aufgabe.
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82 Lesermeinungen
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#82 Bernado 00:25:02 | Donnerstag, 24. August 2006
@Romano Sie schrieben:““.Anscheinend ist aber bislang kein Cent an die Verkäuferinnen gezahlt worden.
Falls das wirklich der Fall ist, kann man den Ordensschwestern m.E. keinen moralischen Vorwurf machen;
vielmehr sollte man sich überlegen, ob man dem Institut Geld spenden sollte, wenn es auf den Beträgen
zunächst einmal „sitzenbleibt“. Auf der Website steht aber auch, daß die Eigentümerinnen bisher „alles
oder raus“ fordern. Einfach mal ein paar Zehntausender abzudrücken ist unter diesen Umständen wohl wenig
sinnvoll. Da bleibt dem Institut wohl nichts anderes übrig, als solange zu sammeln, bis wenigstens der
Eigenanteil für die Bankkredite zusammen ist.
Tilgungsversuch? Ausweislich der Homepage des Instituts sind – auch aufgrund eines Darlehens – nun ungefähr
120.000 Euro „beisammen“. Anscheinend ist aber bislang kein Cent an die Verkäuferinnen gezahlt worden.
Falls das wirklich der Fall ist, kann man den Ordensschwestern m.E. keinen moralischen Vorwurf machen;
vielmehr sollte man sich überlegen, ob man dem Institut Geld spenden sollte, wenn es auf den Beträgen
zunächst einmal „sitzenbleibt“. Aber vielleicht kann mich ja ein „Insider“ darüber aufklären, ob das
Institut zumindest „Tilgungsversuche“ unternimmt…
@Brandenburgis Sie schrieben:„Jesu, beuge doch mein Herze unter deine starke Hand“. Ein Zeichen der Besinnung
und der Umkehr, von Ihnen?! Daß unsereins das noch erleben darf. Es besteht also wirklich noch Hoffnung,
anscheinend nicht nur pro multis, sondern sogar für alle.
#77 Brandenburgis 16:13:59 | Dienstag, 22. August 2006
Bach Kantate „Wer sich selbst erhöht, …“ Jesu, beuge doch mein Herze unter deine starke Hand, daß
ich nicht mein Heil verscherze wie der erste Höllenbrand. Laß mich deine Demut suchen und den Hochmut
ganz verfluchen, gib mir einen niedern Sinn, daß ich dir gefällig bin!
Das Inst.P.Neri bräuchte einfach nur einen anderen Praepositus Das Institut hat so ca. 2,5 bis 3,5 Mitglieder.
Den Gründer, den 2. Neupriester und vielleicht einen Seminaristen. Außerdem einen auf dem Sprung zur
Petrusbruderschaft in Stuttgart stationierten 1. Neupriester. Interessenten gab es ja, aber… In dem
MoPo-Artikel ist G. sehr gut charakterisiert: „gnadenlos extrovertiert“ „Genußmensch“ „Stammgast in der
Eisdiele“… (Was kirchliche Begriffe angeht ist der MoPo-Autor allerdings offenbar ein ungebildeter Trottel.)
Vielleicht haben die Schwestern auch einfach nur von den anderen von G. zu „Dauerleihgaben“ erklärten
Dingen gehört, die er eigentlich gekauft hat aber nicht bezahlt und wollen/können St. Afra nicht als
„Dauerleihgabe“ an einen Mann geben, der nicht mit Geld umgehen kann. Vielleicht haben sie den Verkaufserlös
irgendwie eingeplant, vielleicht haben auch Elisabethschwestern gewisse Kosten zu begleichen. Man frage
auch mal nach dem e.V. der zum ISPN gehört. Wie steht es dort mit dem Rechenschaftsbericht? Gibt es dort
einen Schatzmeister? usw.? Wie steht es mit den Reisekosten von G.? Wofür verbraucht er Geld zuhause /
auf seinen Erholungsfahrten? Man beleuchte auch einmal tiefenpsychologisch das Mutter/Sohn-Verhältnis
und das Autosuggestionspotential dieses Mannes und auch seine Eitelkeit (verhindertes Karrierestreben).
Man untersuche mal den „Seeleneifer“ und die laut Statut des ISPN durchgeführte Missionsarbeit. Dann
frage man ob eine Schwesterngemeinschaft verpflichtet ist, sich wie eine Weihnachtsgans zu verhalten.
Goesche – Merkwürden nicht die Schwestern sind merkwürding – sondern dieser selbsternannte Propst! Dieser
Herr liebt es, sich als Martyrer darzustellen … wobei er permanent seine Handlungen ausblendet… seine
merkwürdigen Handlungen und Darstellungen gegenüber seinem Heimatbistum werfen kein gutes Licht auf
ihn… selbstbezogen – wäre eine echte beschreibung …ausnutzen aller Möglichkeiten – wäre eine weitere
Die Elisabeth-Schwestern hätten sich vorher eine Auskunft einholen sollen … nicht nur auf ein „Institut
religiösen Lebens“ achten sollen. Wie viele Mitglieder hat dieses Institut eigentlich? Wahrscheinlich
nur den Gründer – den Wanderer zwischen allen Welten …
Merkwürdige Schwestern! Welche Zumutung für die heilige Elisabeth! Ihre Berliner Epigonen bedienen sich
einer multinationalen Anwaltskanzlei, um seeleneifrige katholische Priester abzuzocken. Und Kardinal Sterzinski
wäscht seine Hände in Unschuld?
@evelin Sie schrieben:„Warum Pfr. Gösche seinerzeit nicht zur FSSP ging – wäre naheliegend gewesen –
da diese in Berlin m. W. nicht vertreten ist, ist mir ein Rätsel.“. Nun, dieses Rätsel kann ich auch
nicht konkret lösen, aber ich gebe doch folgendes zu bedenken: Im Bereich der Anhänger der Tradition
gibt es prinzipiell die gleiche Bandbreite an Ausprägungen von Spiritualität und Charismen, wie es sie
schon immer in der Kirche gab und wie sie zur Entstehung so unterschiedlicher Kommunitäten wie der der
Trappisten, Franziskaner oder Jesuiten geführt hat. „Kirchenpolitik“ ist ja nicht der einzige Gesichtspunkt,
der hier zählen kann. „Pius“ und „Petrus“ stehen sich in dieser Hinsicht einigermaßen nahe, während
z.B. „Christus König und hoher Priester“ einen deutlich anderen Akzent setzt. Die verschiedenen Kanoniker-Gemeinschaften
wie die von Lagrasse oder die „Canons Regular of the New Jerusalem“ in St. Luis haben wieder jeweils eigene
„Persönlichkeit“ – und die Wahl des „verrückten Heiligen“ Philipp Neri zum Patron läßt vermuten, daß
Propst Goesche eben auch ganz eigene Vorstellungen von Apostolat und Charisma seiner Gemeinschaft hat.
In dem großen Artikel, der Berliner Morgenpost www.morgenpost.de/…8/13/biz/847235.html über das Institut
ist einiges dazu zu erfahren. Die katholische Tradition – das müssen einige „Tradis“ erst wieder lernen –
ist nämlich auf der Basis des festen und unverrückbaren Glaubensbekenntnisses von sehr großer Bandbreite,
Toleranz und nachgerade – horribile dictu – „Liberalität“ gekennzeichnet
@Guldin Verharren im Irrtum ist das Merkmal der „Konzilskirche“, wie sie sich durch den Mund ihrer Päpste
selbst bezeichnet. Der hl. Athanasius war auch aus der Perspektive lügnerischer „Päpste“ im Schisma,
stand aber gottlob trotzdem auf der richtigen Seite, – wie ich, im Gegensatz zu Ihnen.
Fast schon lustig! Als ich die ganzen Postings gelesen habe, musste ich ob der erheiternden Kommentare
teilweise auflachen. An und für sich ist die Sache traurig. Es bringt an und für sich nichts, für die
eine oder die andere Seite Partei zu nehmen, da es sich um einen klaren rechtsgültigen Vertrag handelt.
Die ew. Schwestern wird man wohl nur mit Freundlichkeit und Höflichkeit überzeugen können, kleinere
Ratenzahlungen zu akzeptieren. Warum Pfr. Gösche seinerzeit nicht zur FSSP ging – wäre naheliegend gewesen –
da diese in Berlin m. W. nicht vertreten ist, ist mir ein Rätsel.
@ Brandenburgis Logik ist wohl nicht ihre Sache, aber ich versuchs mal der Reihe nach, eins ums andere.
Schismatiker und Häretiker: endlich mal jemand der bekennt, dass er und die FXSSP eine Schismatiker sind.
Doch die Begründung der Nähe jener zur Gottesmutter ist lesenswert. Schismatiker: Dass sich die Schismatiker
selbst der Gottesmutter nahe wähnen, hat hier niemand bezweifelt, dass sie der Gottesmutter nahe sind,
ist jedoch ein Irrtum. Häretiker: Verharren im Irrtum ist nun gerade ein Merkmal eines Häretikers. Dass
man die katholische Kirche und ihre Päpste seit dem Vatikanum II, zur eigenen Rechtfertigung despektierlich
als „„Konzilskirche“ mit ihren Lügen-Päpsten á la Benedikt XVI.“ bezeichnet, belegt nur das oben ausgeführte.
#67 Brandenburgis 15:56:18 | Sonntag, 20. August 2006
Institut P. Neri € 450.000,- scheint mir zunächst mal nicht zu teuer zu sein für die Immobilie, die
ich gut kenne. @Guldin Die Schismatiker stehen dem Herzen der Gottesmutter ganz besonders nahe, wenn sie
denn den Glauben bekennen, die ihr lieber Sohn gestiftet hat. Hingegen haßt die Gottesmutter aus ganzem
Herzen diejenigen, die um schnöden irdischen Vorteils willen die Lüge unterstützen, fördern und verbreiten.
Und, damit du, mein lieber Guldin, auch verstehst was ich meine: Das ist die „Konzilskirche“ mit ihren
Lügen-Päpsten á la Benedikt XVI.
#66 AthanasiusII 19:10:46 | Samstag, 19. August 2006
@iustus gehen als in das Pontifikalamt mit Konzelebranten, Chor und Orchester in der benachbarten Kathedrale.
Zum Beispiel: Ich selber. Und Pontifikalamt nenne ich die Zelebrationen im neuen Ritus und die fast immer
voller Missbräuche und Sakrilege sind, nicht mehr. Ich hab’ davon schon viel zu viele erleben müssen.
Und ich bin kein „Tradi“, sondern einfach ein Römischer Katholik, sonst nichts. Sicherlich kein „Angehöriger“
der FSSPX, da ich weder Priester noch Bruder der Piusbruderschaft bin. „Konnis“, „Modernis“, „Tradis“,
„Neoconis“, „Charismatis“ sind Bezeichnungen die nur deswegen entstanden sind, weil Leute die einen oder
mehrer verbindliche(n) Glaubenspünkte der Römisch-Katholische Kirche leugnen, sich in die Kirchliche
Strukturen eingewurmt haben.
Der Tradi Welche Definition geben die Tradis dem Stichwort „Feierlichkeit“, wenn eine stille Messe im
Tradi-Ritus in unsakraler Umgebung feierlicher sein soll als eine musikalisch aufwendig begleitete Hl.
Messe nach dem derzeit gültigen Messbuch? Kaum zu beantworten. Weil es „die Tradis“ nicht gibt. Die Welt
ist nicht so schwarz-weiß wie Sie denken, lieber Gotthard (oder Sie sie gerne hätten). Dieser Kirchenvater
der Tradition Morsebach scheint „Feierlichkeit“ in einem gänzlich anderen Kontext als alle Normal-Sterblichen
zu verstehen. (…) Die Tradis selbst empfinden Feierlichkeit wohl in der Praxis auch ganz anders: ein
levitiertes Pontifikalamt, in dem Priester den Diakon und den Subdiakon spielen. So einfach ist es eben
nicht. Es soll unter „den“ Tradis doch tatsächlich welche geben, die an hohen Feiertagen lieber in eine
„Kapelle“ (in Anführungszeichen, weil „der Normalsterbliche“ unter diesem Begriff etwas anderes versteht
als ein Bürogebäude) der FSSPX (ohne Leviten) gehen als in das Pontifikalamt mit Konzelebranten, Chor
und Orchester in der benachbarten Kathedrale. Auch ein Herr Goesche schätzt diese Definition von Feierlichkeit
wohl anders ein: sonst würde er sich eine große Garage suchen und nicht auf Biegen und Brechen eine
Prunkkirche haben wollen. Deshalb zitierte ich Mosebach („Zum Nachdenken“). Es muss nicht gleich eine
Garage sein, aber die Frage bleibt, ob es nicht eine billigere, würdige Räumlichkeit gibt.
FSSPX und Gösche Die Krise die Propst Gösche jetzt mit der Kirche St. Afra durchlebt , ist ja wahrlich
nicht die einzige. Das Instititut Philip-Neri (IPN) selbst befindet sich seit Anbeginn in der Krise, und
zwar in einer personellen. Ganz offensichtlich ist es Gösche nicht gelungen, sein Institut für junge
Menschen, die sich der Tradition verbunden fühlen oder auf der Suche sind, an das Institut zu binden.
Namen müssen hier gar nicht genannt werden. Es mögen auch mangelnde Menschenkenntnisse sein, die das
Institut zu einer Art Taubenschlag haben werden lassen, von einem nicht ausreichenden Charisma seines
Gründers ganz zu schweigen. Ein solches Institut lebt und strahlt aus zumindest in der Gründungsphase
von der Persönlichkeit seines Gründers. Hier hat so manches gefehlt. Und hier liegt der Ursprung der
Krise, die seit dem eine Dauerkrise ist. Gösche hat damit der Tradition einen Bärendienst erwiesen.
Natürlich verhält sich der Orden als Eigentümer nicht freundlich, und wenn er die Räumungsabsichten
durchboxt, sogar schäbig. Aber Gösche hat sich zumindest bislang mindestens blauäugig verhalten, wenn
er geglaubt haben sollte, die Schwestern würden sich mit Zahlungen abfinden, die er irgendwann zufällig
zu leisten in der Lage sei. Der Preis der Kirche war viel zu hoch. Daß Gösche ihn dennoch akzeptiert
hat, war nichts anderes als eine Art Hochmut, mit einer attraktiven Kirche, FSSPX an die Wand drücken
zu können. Und dann würde sich sich alles schon selbst richten. Hat es aber nicht.
beliebte Vokabeln Es war ihm nicht begreiflich zu machen, dass eine stille Messe nach dem alten Ritus
in einer Garage gelesen feierlicher ist als das größte Kirchenkonzert mit geistlicher Garnierung. es
sind immer wieder einige ganz besondere Vokabeln, die sich bei den Tradis enormer Wertschätzung erfreuen.
Dazu zählt das Stichwort „feierlich“. Welche Definition geben die Tradis dem Stichwort „Feierlichkeit“,
wenn eine stille Messe im Tradi-Ritus in unsakraler Umgebung feierlicher sein soll als eine musikalisch
aufwendig begleitete Hl. Messe nach dem derzeit gültigen Messbuch? Dieser Kirchenvater der Tradition
Morsebach scheint „Feierlichkeit“ in einem gänzlich anderen Kontext als alle Normal-Sterblichen zu verstehen.
Der zitierte Dompfarrer wird zwar als Depp dargestellt – doch ist er lediglich Zeuge für dieses depperte
-und isolierte -Feierlichkeitsverständnis dieses von den Tradis als Ikone präsentierten Herrn Morsebach.
Die Tradis selbst empfinden Feierlichkeit wohl in der Praxis auch ganz anders: ein levitiertes Pontifikalamt,
in dem Priester den Diakon und den Subdiakon spielen. Auch ein Herr Goesche schätzt diese Definition
von Feierlichkeit wohl anders ein: sonst würde er sich eine große Garage suchen und nicht auf Biegen
und Brechen eine Prunkkirche haben wollen.
Zum Nachdenken: „Zunächst musste man es fast als Todesstoß empfinden, als die Liturgie aus den herrlichen
alten Kirchen, für die sie geschaffen waren vertrieben wurde. Aber dann sah man, dass es die Kirchen
waren, die starben, wenn der sakrale Geist aus ihnen schwand – die Liturgie lebte in den kümmerlichsten
Umgebungen weiter. Sie ist es ja, die alle Festlichkeit hervorbringt – die Kunst kann ihr wesentlich nichts
hinzufügen. Ein Dompfarrer stellte mir deutlich gereizt einmal die Frage, wozu ich denn in die alte Messe
gehen wolle – im Dom gebe es doch hin und wieder sehr aufwendige Orchestermessen. Es war ihm nicht begreiflich
zu machen, dass eine stille Messe nach dem alten Ritus in einer Garage gelesen feierlicher ist als das
größte Kirchenkonzert mit geistlicher Garnierung.“ (Martin Mosebach: Häresie der Formlosigkeit – Die
römische Liturgie und ihr Feind, 3. erw. Aufl. 2003, S. 117)
Unseriösität zeigt sich darin, dass man wider besseren Wissens behauptet, die FSSPX befinde sich nicht
im Schisma. KKK 2089 www.vatican.va/…ive/DEU0035/_P7J.HTM „ Schisma nennt man die Verweigerung der Unterordnung
unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche“ (⇒ CIC, can.
751).“
Unseriosität zeigt sich darin, daß man 1. wider besseres Wissen von einer Ablehnung des Vat 2 durch
die Priesterbruderschaft spricht und 2. eine irrige Definition von Schisma gibt. Die Ablehnung eines Konzils
würde eine Häresie, aber kein Schisma begründen. Weiter darin, daß man 3. behauptet, eine „Exkommunikation“
führe ins Schisma: Unsinn. Aussagen, die das nicht berücksichtigen, können ihren Grund nur in bösem
Willen oder in parteilicher Verblendung (um nicht verbissene Dummheit zu schreiben) haben. In einem bestimmten
Fall glaube ich an eine heftige, nicht korrigierbare Lebenslüge und bedaure denjenigen, der damit nicht
fertigwerden kann, ganz außerordentlich. Damit ist meinerseits alles gesagt.
Definition die Priesterbruderschaft St. Pius X. befinde sich im Schisma, Wie nennst Du eine Gemeinschaft,
deren Führungsfiguren exkommuniziert sind und deren übrigen Mitglieder in der Mehrheit suspendiert sind?
Meines Wissens hat Pfr. Goesche, den ich als Mensch schätze, dessen Handlungsweise ich aber keinesfalls
billigen kann, die Reliquien des hl. Franz Berneux mit seinem eigenen Geld bei Modernisten in Frankreich
gekauft, bei denen sie verrotteten (vermoderten wäre auch ein schönes Wortspiel). Zur Frage des Schismas
ist alles gesagt, deutlichst auch von seiten Roms. Die Privatvorstellungen typisch deutscher (diesesmal
ausnahmsweise negativ gemeint) hardcore-Modernisten à la Zentralkomittee der deutschen „Katholiken“ oder
einiger wildgewordener Pfarrgemeinderäte sind diesbezüglich völlig irrelevant; das „Problem“ löst
sich von selbst.
@ Maurice Corvisier Nur weil sie den gleichen Unsinn stets Wiederholen, wird er nicht wahr. Die FSSPX
hat sich von der kat. Kirche abgespalten, in dem sie das Vaticanum II kategorisch ablehnt. Damit hat sie
die Trennung / Spaltung vollzogen. Wenn sie das nicht Schisma nennen wollen, mir soll’s egal sein, nennen
sie es wenns beliebt „differenziertes Kartoffelmus“, im Endeffekt ist es das selbe.
die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist eine nicht nur zur römischen, sondern ganzen katholischen Kirche
sich im Schisma befindlichen Gemeinschaft, wer DAS nicht wahrhaben will, gleicht einem Alkoholiker, der
für seine Fehltritte auch immer eine Erklärung hat, seine Krankheit aber notorisch leugnet und deswegen
auch keine Heilung sucht.
Wer immer wieder und gegen besseres Wissen unterstellt und behauptet, die Priesterbruderschaft St. Pius
X. befinde sich im Schisma, der ist das, was ich in einem früheren Beitrag bereits sagte: unseriös!
Die entsprechenden Aussagen auch aus dem Vatikan sind bekannt genug. Wer immer noch von „Schisma“ schreibt,
der lügt bewußt!
@ Artois Sie stehen unter dem Schutz der Gottesmutter weil sie sich zur FSSPX halten und nicht zu irgendeinem
Lügenverein. Seit wann ist die Muttergottes Schutzpatronin von Schismatikern? Den Unsinn glauben sie
doch selber nicht.
@Eigenverantwortung wenn Sie gegen Ihre Tochter oder Ihr Sohnein Kaufpreisforderungen haben, … … den
Gerichtsvollzieher zu Ihrem eigenen Fleisch und Bluthinschicken. … können sie Ihren Sprößling sogar
zwingen die eidestattliche Versicherung (früher hieß es wohl Offenbarungseid) abzugeben, … Nicht anders
ist das Verhältnis Instutut Neri und Elisabeth-Schwestern. Na, a bisserl anders ist’s schon. Was sind
das für Eltern, die mit ihren Kindern Kaufverträge abschließen? Würde es sich hier tatsächlich um
eigenes Fleisch und Blut handeln, dann hätten die Schwestern die Kirche überhaupt nicht verkaufen dürfen,
sie hätten die Kirche verschenken müssen. Schaut doch mal ins Kirchenrecht und lest etwas über die
vermögensrechtliche Selbständigkeit der Ordensgemeinschaften. Hier ist mit gutem Grund geregelt, daß
eine juristische Person ausschließlich für die eigenen Verbindlichkeiten haftet (und nicht für die
Misswirtschaft der anderen haftbar gemacht werden kann). Das hat einfach etwas mit Verantwortung zu tun.
Es verlangt ja keiner, daß das Institut Philipp Neri seine Arbeit aufgibt. Noch einmal: Genügt denn
keine billigere Kirche???
nochmals: wie wär’s mit sachlichkeit? als völlig außenstehendem (ich kenne weder das institut noch
die schwestern) stellt sich der fall so dar: 1. es gibt einen rechtsgültigen vertrag, in dem sich der
käufer zur zahlung von 450.000 € verpflichtet. eine langjährige ratenzahlung sieht der vertrag offenbar
nicht vor. 2. der käufer kann diese sume nicht aufbringen und will einseitig die zahlungskonditionen
ändern: 50.000 €/jahr auf weitere 8 jahre oder über 16 jahre 2.500 €/monat. 3. genau wie die ursprüngliche
zahlung ist auch dieses angebot nicht durch regelmäßige einnahmen kalkulierbar, man rechnet halt mit
einer weiterhin hohen spendenfreudigkeit, kann aber wohl noch immer nicht die erhofften großsponsoren
benennen, da es keine gibt. es besteht also auch jetzt keinerlei sicherheit, dass das institut die summe
tatsächlich aufzubringen in der lage ist. d.h. man appelliert an die großzügige geduld der schwestern,
denunziert sie zugleich aber als geldgierige raffzähne (weil sie – wie bösartig – die einhaltung des
vertrages oder dessen auflösung wollen). frage: wer würde das lang mit sich machen lassen?
Keine Parallelstrukturen? Nur weil die SSPX, gut beraten, die Krönung der Idiotie pro forma vermeidet,
bleibt das Argumentationsmuster „wir sind romtreu“ möglich. Das ist aber bloße Sophisterei, dem Argum,entationsmuster
nach typisch für die action francaise, die sich bereits mit ähnlicher Diktion gegen das Verbot von 1926
wehrte. Der Sache nach hat M.L. einemn völlig neuen Traditionsbegriff eingeführt, der nichts mit der
Doktrin des I. Vatikanum und des Tridentinums gemeinsam hat, außer einen gewissen Prozentsatz adaptierter
Formeln. Inhaltlich ist das alles ganz großes Irrlichtertum, naämlich ein integralistischer Naturalismus,
der sich nur „übernatürliche“ Gewänder überwirft. Man kann es am Opferbegriff-Priesterbegriff-Liturgiebegriff
entschlüsseln. Dort wo sich die Bruderschaft am katholischsten wähnt, ist sie von der Tradition am weitesten
entfernt. Sonst käme man gar nicht zu der aberwitzigen Schlussfolgerung, der NOM sei „sündhaft“. Wer
so von Sünde schwadroniert, macht sich zum „Heilsbesitzer“ (Todsünde gemäß Katechismus Pius X.).
wird es nicht… St. Afra wird kein III. Rom, aber Ecône ist es auch nicht! Die FSSPX ist römisch und
katholisch und sie ist eine gute Treuhänderin der katholischen Tradition. Keine Mensch in der FSSPX hat
irgendwelche Parallelstrukturen aufgebaut, daß man annehmen könnte es handelt sich bei Ecôn um ein
weiteres Rom, wer dies tun ist unwissend oder ein bewußter Lügner, der Angst hat, daß irgenwann der
Eia-Popaia-Modernismus der Amtskirche nach dem Vatikanum II mangels Masse hinweggespühlt wird. Wie war
das nochmal mit dem Spruch … Frankreich liebt den Verrat aber nicht die Verräter … oder so ähnlich.
Nun ja die Abspalter vom Institut Neri sind gewiß keiner Verräter, aber sie waren nützliche Idioten
der Modernisten mit dem bestreben die wahrhaft katholische Tradition auseinander zu dividieren, das scheint
mehr schlecht als recht gelungen zu sein, deswegen sind diese Leute jetzt abserviert worden.
Vielleicht war es doch nur Größenwahn? Der Rückhalt in der kath. Basis ist für solche „Mischprojekte“
zwischen Rom und Econe wohl nicht hinreichend. Renegaten sind immer ein bisschen gefährdet in ihrer Wahrnehmung.
St. Afra wird sicherlich kein „III. Rom“.
natürlich können sie das tun, an den neunmal gescheiten Wiener: wenn Sie gegen Ihre Tochter oder Ihr
Sohn ein Kaufpreisforderungen haben, diese/n zuerst außergerichtlich und dann gerichtlich mahnen. Nach
fruchtloser Mahnung Klage einreichen und wenn das Urteil rechtskräftig ist können sie zur Vollstreckung
des Kaufpreisanspruchs den Gerichtsvollzieher zu Ihrem eigenen Fleisch und Blut hinschicken. Wenn sie
dann noch nicht zahlen, können sie Ihren Sprößling sogar zwingen die eidestattliche Versicherung (früher
hieß es wohl Offenbarungseid) abzugeben, wenn er/sie sich weigert kann man sogar mit Verhaftung drohen.
Alles ihr gutes Recht…natürlich. Aber Sie müßten sich dann schon fragen lassen, ob nach solchen Aktionen
Sie noch einen Funken Elternliebe in sich haben oder ober Sie (zurecht) moralisch als Schuft und gemeiner
alter Sack gelten wollen. Nicht anders ist das Verhältnis Instutut Neri und Elisabeth-Schwestern. Aber
das scheint in den Schädel mancher spießigen Deutschen und liberalen Schwachköpfen nicht hineingehen
zu wollen. Das ganze ist eh typisch deutsche Blödheit.
Auf einseitige Veröffentlichungen zu bauen, halte ich für falsch.Wie immer müssen beide Seiten gehört
werden. Wer von den geehrten Schreibern hat das bisher getan?
Kommunistisches Die Diskussion über moralisches, kirchliches oder weltliches Recht und daruaf beruhende
Verpflichtungen ist ja sehr interessant. Aber nach den Veröffentlichungen ….institut-philipp-neri.de/neu/status.html
des Instituts Philipp-Neri zu schließen, stellt das Institut seine Zahlungsverpflichtung keinesfalls
in Frage. Es gibt zu, daß seine ursprüngliche Erwartung, den Kaufpreis in drei Jahren aufbringen zu
können, vor der Realität keinen Bestand hatte. Ursprünglich hatten sich die Hoffnungen anscheinend
auf einige potentielle „Großsponsoren“ gerichtet, deren wohl eher vage Interessensbekundungen letzten
Endes dann doch nicht so substantiell waren, wie sie zunächst erscheinen mochten. Nun versucht das Institut,
auf der einen Seite die Besitzerinnen zu einer zeitlichen Streckung ihrer Ansprüche zu bewegen, und auf
der anderen Seite, möglichst viele „Kleinsponsoren“ anzusprechen. Das ist natürlich nur dann möglich,
wenn man auch öffentlich über den Ernst der Lage spricht. Wenn ich die Dinge richtig sehe, geht es also
nicht darum, den Schwestern Geldgier vorzuwerfen, sondern gerade darum, ihre finanziellen Forderungen
zu befriedigen. Wer selbst nicht nur zetern, sondern auch etwas tun will, findet auf der Website des Instituts
….institut-philipp-neri.de/…tal/Bitte/bitte.html die einschlägigen Kontonummern.
@ athanasius: krypto-kommunist? das sind ja nahezu kommunistisch anmutende äußerungen: (haus)besitzer
haben kein moralisches recht auf eigentum!?! vielleicht sollte man die schwestern also gleich enteignen –
oder wie habe ich das zu verstehen? ihnen am besten gar nichts zahlen – weil sie ja kein moralisches recht
darauf haben??? betrachten wir es einmal anders herum: das institut hat unter vorspiegelung falscher tatsachen
(ob betrügerisch oder unwissentlich ist offen) das nutzungsrecht an der kirche erworben. wenn sie ihren
vertrag nicht erfüllen, verhalten sie sich also wie hausbesetzer. „freunde der tradition“ heißen das
selbstverständlich gut. und wer das nicht gut findet, wird als „feind“ und hassender verketzert. ist
es wirklich so einfach? ich plädiere stark dafür, einen neutralen dritten in form des diözesangerichts
anzurufen. die werden das ohne polemik und parteilichkeit prüfen können.
#42 Athanasius 10:33:06 | Freitag, 18. August 2006
Blödsinn auch moralisch haben sie einen anspruch darauf, dass der ihnen zustehende kaufpreis vertragsgemäß
gezahlt wird. Blödsinn. Die Schwestern haben kein moralisches Recht, da sie diese Kirche nicht selber
gebaut haben. Die Kirche wurde von langer Zeit gebaut um Haus Gottes zu sein und zu bleiben. Das ist das
Ziel wofür die Kirche gebaut, gespendet und eingeweiht wurde! Nicht zur Spekulation. Hätte Goesche Plattenbauten
oder Grunde in Berlin gekauft, hätte er zahlen müssen. Aber ich finde es überhaupt grotesk, daß ein
Institut von Priestern dergleichen Kirche einer Schwesternkongregation Geld bezahlen muss für ein ungenutztes
Klostergebäude und eine Kirche. Grotesk. Die Schwestern haben auch alles aus Spenden bekommen in früher
Zeit. Nicht aus eigner Tasche. Die Leute spendeten für die Kirche als ganzes auch. Moralisch ist es Todsünde
eine Kirche wegen Geld dichtmachen zu wollen, schlimmer als die schlimmsten Missbräuche der mittelalterlichen
Kirchenträger.
@ stimme a.d.tr. es kommt nicht oft vor, aber ich stimme zu: bevor der staatliche rechtsweg eingeschlagen
wird, sollten die beteiligten sich zur schlichtung bzw. klärung an das diözesangericht wenden – genau
dafür ist es nämlich da. das zitat aus 1 kor könnte aber ebenso auf pfr. goesche zurück fallen: warum
erleidet er nicht still die (seiner meinung nach) „ungerechtigkeit“, sondern geht an die öffentlichkeit?
ich sehe ein versagen nicht auf der seite der schwestern – wie viele die sich hier lautstark zu wort melden –
sondern im gegenteil viel stärker auf der seite, die ihren teil des vertrags nicht einhält. d.h.: rein
rechtlich sind natürlich die schwestern im recht. auch moralisch haben sie einen anspruch darauf, dass
der ihnen zustehende kaufpreis vertragsgemäß gezahlt wird. trotzdem wäre natürlich eine angemessene
schlichtung anzustreben. die wird aber nicht darin bestehen, dass eine seite auf ihr gutes recht verzichtet,
weil sich die andere zu „märtyrern“ hochstilisiert hat. und ich kann mir vorstellen, dass die bereitschaft,
auf die anderen zuzugehen, nicht dadurch wächst, dass sich die schwestern öffentlich als „geldgierig“
etc. beschimpfen lassen müssen. nachdem der autor des artikels wohl aus dem umfeld des instituts kommt,
sollte er sich fragen, ob es klug ist, seine vertrags- und verhandlungspartner zu beschimpfen, wenn er
tatsächlich eine gütliche einigung wünscht.
Unrecht, Raub & Pfr. Goesche Den Diskussionsteilnehmern, welche ganz einfach zivilrechtl. Überlegungen
an den Kaufvertrag über eine Kirche anstellen, muß ich klar widersprechen. Hier geht es einerseits um
die Erhaltung einer kath. Kirche, die in ihrer Nutzung erhalten werden soll (und auch nicht an schismatisch-häretische
Gruppierungen wie die Orthodoxen übertragen werden soll). Außerdem um zwei Gruppierungen der hl. Kirche.
Zu Rechtsstreitigkeiten unter Gläubigen schreibt der hl. Paulus in 1 Kor 6 u.a. folgendes: Wagt es einer
von euch, der mit einem anderen einen Rechtsstreit hat, vor das Gericht der Ungerechten zu gehen statt
zu den Heiligen? … Ich sage das, damit ihr euch schämt. Gibt es denn unter euch wirklich keinen, der
die Gabe hat, zwischen Brüdern zu schlichten? Stattdessen zieht ein Bruder den andern vor Gericht, und
zwar vor Ungläubige. Ist es nicht überhaupt schon ein Versagen, dass ihr miteinander Prozesse führt?
Warum leidet ihr nicht lieber Unrecht? Warum lasst ihr euch nicht lieber ausrauben? Nein, ihr selber begeht
Unrecht und Raub, und zwar an Brüdern. Die Schwestern der hl. Elisabeth begehen also Unrecht und Raub
und zwar an Brüdern: Nach dem Zeugnis der hl. Schrift. Klar ist, dass auch Pfr. Goesche sich mit diesem
Vertrag nicht gerade mit Ruhm bedeckt hat. Er hat das Spendenaufkommen kraß überschätzt und einen viel
zu hohen Kaufpreis akzeptiert. Auch seine sonstigen Methoden dürften nicht ganz astrein sein: Wie kommt
er z.B. an die Reliquie des Bischofs Berneux?
@ rruhrgebietler: danke für den sachlichen beitrag – aufs atheistische Lästermaul hauen – antikatholische
Haltung – reiner Haß – Schadenfreude ein beitrag ausschließlich mit beleidigungen und polemik gegen
einen anderen forumsteilnehmer, ohne sachlichen bezug, ohne argument, ohne alles … in einem stimme ich
dem autor zu und gebe es im namen aller anderen diskussionsteilnehmer/innen zurück: Möge der hlg. Geist
auch Ihre Seele erleuchten! und wo er schon mal in der gegend ist, kann er es mit dem verstand ja auch
gleich versuchen.
@Gotthard: mustergültig? oder sollte Ihnen mal jemand auf das atheistische Lästermaul hauen? Ihre antikatholische
Haltung ist hinlängst bekannt, doch was sie hier machen ist für mich reiner Haß, gepaart mit Schadenfreude.
Bleiben Sie bei Ihren Analysen und geben bitte nie „Empfehlungen“! Möge der hlg. Geist auch Ihre Seele
erleuchten!
mustergültig ich weiß überhaupt nicht, was diese Diskussion hier soll. Ein Vertragspartner eines Vertrages
ist klamm geworden … wie kann jemand dem anderen Vertragspartner unlautere Absichten unterstellen, wenn
dieser auf die Erfüllung des Vertragsinhalters pocht? Ein absolut normaler Vorgang… Ein traditionalistischer
Selbstdarsteller brauchte was besonders … und verzockte sich. Eine aussterbende Schwesterngemeinschaft
hat heute unendliche Verpflichtungen ihren Mitgliedern gegenüber … dafür setzt sie ihre nicht mehr
benötigten Immobilien ein. Her Goesche hat schon immer vabanque gespielt … und alle anderen ausgetrickst.
Krank geschrieben – mit Bezügen – in seinem Bistum – und gleichzeitig für die Pius-Sekte aktiv…
#36 Bernado 23:54:44 | Donnerstag, 17. August 2006
@exBochumer Sie schrieben:„Was hat denn diese Priestergemeinschaft um St. Afra an die Finanzberater gezahlt,
aus Spendengeldern?“. Auch wenn Sie sich das nicht vorstellen können: Die Gemeinde hat Mitglieder, die
sich von Berufs wegen auf den Umgang mit Geld verstehen, und diese haben meiner Kenntnis nach ihre Beratungsdienste
für Gotteslohn geleistet. Tatsächlich werden fast alle vom Institut benötigten Dienstleistungen – von
der Rechtsanwaltlichen Betreuung bis zur Büroarbeit von befreundeten professionellen Kräften als Spenden
eingebracht.
nicht alles was hinkt … … ist schon ein vergleich aber wenn ich meiner (imaginären) tochter das (imaginäre)
auto günstig überlasse, ist das meine großzügigkeit. hier tritt – bildlich gesprochen – die tochter
mit dem anspruch auf, das auto in jedem fall und zu geänderten konditionen zu bekommen. sie hat aber
keinen rechtlichen (oder moralischen) anspruch darauf und wird evtl. weiter fahrrad fahren müssen. und
ich kenne eltern, die sehr wohl auch bei ihren kindern wert darauf legen, dass getroffene absprachen eingehalten
werden.
Wenn ich aber ein Auto durch ein neues ersetzen will, das Alte also nicht mehr brauche, eine meiner Töchter
allerdings schon eine Verwendung dafür hätte, überlasse ich es ihr doch zu einem Familienpreis (evtl.
sogar kostenlos), statt eine Preis zu verlangen, wie ich ihn von einem völlig Fremden – vielleicht –
erzielen könnte.
@Geht’s nicht etwas kleiner Wenn die Schwestern das Geld eben nicht sofort brauchen, so könnten sie sich
etwas konzilianter (hehe) zeigen. Im Endeffekt erhalten sie das Geld ja Das ist so sicher anscheinend
nicht: Zitat von der Homepage des Instituts: „Ursprünglich sollten die Schwestern der hl. Elisabeth schon
bis zum 31. Dezember des vergangenen Jahres eine Rate von 150.000 Euro erhalten.“ Unter äußerster Kraftanstrengung
ist es also gelungen, ein halbes Jahr später (!) zwei Drittel (!) der ersten (!) Rate aufzubringen. Der
Unterzeichner des Kaufvertrages hat beim Vertragsschluss also seine Möglichkeiten überschätzt. Ein
Vater dreier Kinder kauft einen Multivan auf Raten. Nun stellt sich heraus, daß die Raten nur schleppend
bezahlt werden können, der Verkäufer kündigt den Vertrag. Dann kann der Multivan eben nicht gekauft
werden und ein Passat muß reichen. Hier sollte der Vater nicht auf den Verkäufer schimpfen und sich
bitter über ihn beklagen, der ihm und seiner Familie den fahrbaren Untersatz unter dem Hintern wegreißt.
Er sollte einfach etwas bescheidener werden und ein kleineres Auto wählen. Auch Christen dürfen Kaufverträge
kündigen, wenn der Vertragspartner sie nicht erfüllt. Auch mir wäre es am liebsten, wenn der alte Ritus
in Kathedralen gefeiert würde. Er bedarf ihrer aber nicht. Das sollten wir nicht vergessen und Geduld
haben – wenn die Verkäufer sie schon nicht haben.
stichwort saudumm also als saudumm würde ich eher äußerungen wie die vorstehende („alle schwestern
sind geldgierig“) bezeichnen. übrigens: geehrter sulpicius, ich hasse kaum etwas – und würdig gefeierte
liturgien am allerwenigsten. tut mir leid dass ich hier ihre erwartungen enttäuschen muss.
diözesangericht? haben sich die schwestern und das institut schon einmal an das diözesangericht gewandt?
das ist grundsätzlich nicht nur für ehenichtigkeitsprozesse, sondern auch für rechtliche streitfragen
unter katholiken zuständig. es wäre vielleicht sinnvoll, einen neutralen dritten hinzuzuziehen. ob es
dagegen sinnvoll ist, medien zu mobilisieren und sich selbst als das arme opfer böser geldgieriger nonnen
zu stilisieren, sei doch einmal sehr in frage gestellt.
#27 Benedikt 20:21:03 | Donnerstag, 17. August 2006
@ Wiener Es kann ja sein, dass die Schwestern das Geld aus irgend einem Grunde dringend brauchen. Es steht
auch außer Frage, dass Verträge zu halten sind. Nur: Wenn die Schwestern das Geld eben nicht sofort
brauchen, so könnten sie sich etwas konzilianter (hehe) zeigen. Im Endeffekt erhalten sie das Geld ja,
und dass die Kirche in ihrer Funktion erhalten bleibt sollte Ordensschwestern ein natürliches Anliegen
sein.
#26 mariokin 20:13:45 | Donnerstag, 17. August 2006
@Benedikt, @preuszen, @wiener Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass sich die Lage so wie im Bericht
beschrieben im groben darstellt. Pfarrer Goesche hat bisher keine der Teilraten bezahlen können, aber
immer wieder Vorschläge zu einer anderen Modalität gemacht. Über 100000€ sind bereits als Spenden
eingegangen. Der Grund warum die Scwestern auf diesen Vergleich nicht eingegangen sind und sich hartnäckig
weigern bleibt unergründlich. Es sollte sich unter Christen aber ein anderer Umgang geziemen, soviel
steht fest. Natürlich weiß ich, aus dem Umfeld der FSSPX, um die Schwächen und Probleme, die Person
Pfr. Goesches betreffend, werter preuszen, aber da ich diese Dinge nicht konkret nachprüfen konnte, behalte
ich Details für mich. Was sie machen, kann schnell auch Rufschädigung werden. Und nun ihr Kommentar
Herr wiener. Sie beklagen sich über die Polemik, aber polarisieren selber kräftig. Seien Sie sicher,
ich bin auch dafür, dass man pünktlich zahlt und Geld bekommt. Aber wenn es aus berechtigten Gründen
nicht geht und das konnte man in diesem Fall ja am Anfang nicht vorraussehen, aber hätte den Schwestern
auch bewußt sein dürfen, dann geziemt sich ein solches vor Gericht zerren und Theater unter Katholiken
nicht, schon gar nicht unter geweihten Personen! Das müssen Sie doch objektiv zugeben.
#25 Pünktchen 20:12:27 | Donnerstag, 17. August 2006
Berliner Morgenpost Die Berliner Morgenpost hat hier www.morgenpost.de/…8/13/biz/847235.html (13. AUG.)
ein Portrait des Instituts und seines aus dem Rheinland stammenden Gründers veröffentlicht! Der Journalist
nähert sich der Sache etwas von außen her an; im Ganzen dennoch eine lebendige Schilderung!
#24 Sulpicius 19:51:19 | Donnerstag, 17. August 2006
Hat der Papst überhaupt eine Macht? und erst auf Intervention des damaligen Kardinals Ratzinger zum Verkauf
an Philipp Neri bereit waren Und? Wo isser nun? Als Papst keine Macht, ein von ihm gewünschtes Institut
am Leben zu erhalten? Dann hätte ich das Amt lieber abgelehnt…
#23 preuszen 19:40:38 | Donnerstag, 17. August 2006
Es genügt… langsam. Was soll man von jemanden halten der Verträge abschließt und genau weiß, daß
diese nicht gehalten werden können? Wohl aber Geld genug hat um Reisen und große Essen zahlen zu können.
Was soll man von einem halten der schon mehrere Priester vertrieben hat? Oder wo sind denn die Gründungsmitglieder?
Das Problem von St. Afra liegt in der Person von Hw. Goesche begründet. Er schadet der Tradition! Das
Institut braucht dringend einen anderen Leiter (mit mehr Bescheidenheit). Eine Zwagsräumung? Ich helfe
gerne tragen – Weil auch ich ein Tradi bin (und noch nicht einmal FSSPX)
frage ist ein mensch, der ein haus verkauft, und dann unverschämter weise das geld dafür auch erhalten
will, geldgierig? ach ja, ich vergaß: eigentum ist raub. oder wie? ich werd demnächst im supermarkt
an der kasse sagen, dass ich lieber weniger/später/anders zahlen möchte. und wenn mir die geldgierige
kassierin danach meine sachen nicht geben will, ist sie sicher eine böse agentin der schlimmen amtskirche.
#21 Athanasius 19:27:14 | Donnerstag, 17. August 2006
@Mariokin Stimme zu. Die Schwestern zeigen und bleiben aber geldgierig. In den Niederlanden waren traditionalistische
Gemeinden kürzlich nicht zu unliebsam einer lokalen „konservativen“ (konzilianten) Pfarrei die Benutzung
ihrer Prozessionsfahnen und -Mittel zu verwehren. Andersherum geht es auch besser, viele jungen Priester
stehen der FSSPX heimlich sehr wohlwollend gegenüber, auch wenn es die FSSPX selber eher nicht wahrnimmt
und vielleicht auch nicht wahrnehmen will (Ausnahme DVD-Großaktion Alte Messe Für Jeden Priester). Die
Schwestern der Heiligen Elisabeth zeigen sich schlimmer wie die Pharisäer und die Leviten die zum Tempel
gingen und den verwundeten auf der Straße liegen liessen, bis er vom Barmherzigen Samaritaner aufgegriffen
wurde und versorgt. Die Schwestern wollen auch noch Geld für Nichtsorge, nur für Eigentum. Mag es sein,
daß juridisch eine Kongregation Inhaber ist, geistliches Eigentum ist jede Kirche der Römisch-Katholischen
Kirchen als ganzes, und dafür wurde auch St. Afra geweiht. „Pro Ecclesia“, nicht bloß pro sororibus.
Aber die geldgierigen Schwestern haben es wohl mit dem Spruch des Vespasian „widerlegt“.
#20 Benedikt 19:19:13 | Donnerstag, 17. August 2006
@ mariokin Das ist unchristlich, unkatholisch und moralisch nicht vertretbar! Wenn die Fakten so sind,
wie sie sich im Artikel darstellen, dann haben Sie Recht.
#19 mariokin 19:15:28 | Donnerstag, 17. August 2006
Antwort auf verschiedene Postings Ich stamme aus der Diözese Görlitz, dem Suffragan von Berlin, sozusagen.
Und auch ein Freund der Tradition und der FSSPX. Trotzdem bin auch ich heute hier der Ansicht: ein gegenseitiger
Grabenkampf ist zur Beurteilung der Lage fehl am Platz: Objektive Fakten sind: das Pfr. Goesche die FSSPX
verlassen hat und mit Hilfe und Intervention Roms ein Institut errichtet hat. Bekannt ist auch, dass das
Erzbistum Berlin mit über etlichen Mrd. hoch verschuldet ist. Es ist darum einerseits nachvollziehbar,
dass der erzbischof kein Geld hat, um zu helfen. Wahr ist aber auch, dass er für die Alte Liturgie und
die „Tradition“ wie wir in unsern Kreisen sagen, wenig Offenheit zeigt. Sie ist geduldet, mehr aber auch
nicht. Aber selbst wenn, das schlimme an der Sache ist doch dies, wollt ihr das denn nicht sehen?? Wir
sind Brüder und Schwestern im Glauben, wir sind römisch katholisch. Das denkt der Pfarrer Goesche ebenso
von sich, wie der FSSPX Pater, der bruderschaftstreue, aber römisch-katholisch denkende und fühlende
Gläubige und die Elisabethschwestern denken das auch von sich. Und niemand ist bereit, von keiner Seite,
die Hände zu öffnen, um dem Bruder in Not zu helfen, sei es durch einen guten Vergleich, einen Ratschlag,
wo er die Summe borgen kann (Kredit) um die Vereinbahrung doch noch einzuhalten und auch nicht die Schwestern,
die unbedingt fordern müssen, sogar über ihren Anwalt, obwohl ein Zahlungsangebot da ist? Das ist unchristlich,
unkatholisch und moralisch nicht vertretbar!
spannend … eine schwesterngemeinschaft verkörpert plötzlich die „amtskirche“, die böse tradis verfolgt …
Wer oder was sind Sie denn überhaupt?? tut das irgend etwas zur sache?
#17 ExBochumer † 19:01:25 | Donnerstag, 17. August 2006
Wieviel Gelder sind denn geflossen? Was hat denn diese Priestergemeinschaft um St. Afra an die Finanzberater
gezahlt, aus Spendengeldern? Seriös kann man nicht mehr von beiden Seiten sprechen.
@ Artois Sie stehen unter dem Schutz der Gottesgebärerin und aller Heiligen. Nun, für diesen Schutz
muss man sich nicht unter die Obhut einer schismatischen Gruppierung begeben. Es reicht völlig aus in
der kath. Kirche zu sein, um diesen Schutz zu geniessen. !:)
Wie glücklich …können sich Gläubige und Priester schätzen, die in der Obhut der FSSPX stehen ja,
können sie das? Sie stehen unter einer schismatischen Obhut, wen das Glück bedeutet, na dann Prost!
o^/
#12 Guntram 18:32:38 | Donnerstag, 17. August 2006
es stinkt trotzdem hier tut die Amtskirche verkörpert durch diese Schwestern knallhart auf Geschäftsmann
und Modernisten-Lieblinge suggerieren hier „pacta sunt servanda“ – wie heuchlerisch und andererseits versteht
es gerade diese Amtskirche dann wieder auf die Tränendrüse zu drücken und an die christliche Nächstenliebe
(Thema Kirchenasyl) zu appelieren. Das ganze ist verlogen und man läßt jetzt, da das Institut seinen
Dienst mehr schlecht als recht getan hat (Spaltung der traditionstreuen Gruppen in der römisch-katholischen
Kirche), fallen wie eine heiße Kartoffel. Das ist der sinnbildliche Fußtritt, den die Patres für ihre
Koalition mit den liberalen und modernistischen Amtssesselfurzern erhalten. Schade eigentlich, weil der
ewig gültigen hl. Messe dadurch keinen Gefallen getan wurde. Wie glücklich können sich Gläubige und
Priester schätzen, die in der Obhut der FSSPX stehen.
#11 Brandenburgis 18:21:14 | Donnerstag, 17. August 2006
Lieber Wiener! Sie kennen die Verhältnisse hier in Berlin nicht. Es ist keine Verschwörung nötig, sondern
eine seit Jahrzehnten weltweit zu beobachtende Praxis, das Linkes gefördert wird, Glaubenstreues aber
unterdrückt und behindert wird. Wer diese Praxis der Konzilskirche als „Verschwörungstheorie“ bezeichnet,
muß sich vorhalten lassen, gleichgültig gegenüber der Zerstörung der Kirche zu sein, die Benedikt
XVI. bereits 1975 diagnostiziert und in unzähligen Stellungnahmen analysiert hat. Ohne den hl. Vater
hätte es auch das „Institut Philipp Neri“ niemals in Berlin gegeben, da der EB es verhindert hätte.
Aus seiner linken Grundeinstellung macht er überhupt keinen Hehl, schauen Sie sich doch die KKZ an, die
er verantwortet. Ich lese sie wöchentlich, und zwar seit Jahrzehnten. Wollen Sie sich erdreisten, mir
deshalb eine blinde Verschwörungsstheorie zu unterstellen? Ich weiß nicht, ob Sie tatsächlich aus Wien
posten, ich jedenfalls poste aus Berlin und kenne die hiesigen Verhältnisse, die ja auch im www häufigst
dokumentiert werden. Wenn ich sage „im v2-sinn rechtgläubige“, dann meine ich – und das hat außer ihnen
wohl jeder verstanden – daß der EB die „linke“, zersetzende Konzilsinterpretation schätzt und keinesfalls
eine Interpretation des Konzils im Lichte des tradierten r.-k Glaubens. Wer oder was sind Sie denn überhaupt??
Wer redet hier von Hass? artoisschrieb:„da der Kard.-EB fanatischer linker V2-Anhänger ist und die Tradition
richtig leidenschaftlich haßt“. Dem möchte ich als Berliner doch widersprechen. S.E. ist zwar niemand,
der den alten Ritus von sich aus fördert – aber er hat das Institut gastfreundlich in seiner Diözese
aufgenommen, und ihm die nötige Freiheit für seine Arbeit gegeben. Finanzielle Unterstützung ist von
seiner Seite nicht zu erwarten – das Erzbistum hat selbst nur Schulden. „Ihr müßt Euch selbst durchschlagen“
war sozusagen Grundlage der Vereinbarung. Wienerschrieb: „wären die „bösen geldgierigen“ schwestern
tatsächlich solch fanatische gegner der alten liturgie, hätten sie ihr haus schon vor jahren gar nicht
erst dem institut überlassen.“ Ob die Frage der Liturgie für die Schwestern ein Thema ist, weiß ich
nicht. Aber ich weiß, daß sie die Kirche damals lieber an eine (vermeintlich?) solventere orthodoxe
Gemeinde verkaufen wollten und erst auf Intervention des damaligen Kardinals Ratzinger zum Verkauf an
Philipp Neri bereit waren – zu einem außerordentlich stolzen Preis, wie die seitherige Entwicklung auf
dem Berliner Immobilienmarkt erkennen läßt.
@wiener Ich kann Ihnen zu Ihrer Einschätzung der Dinge nur zu- stimmen. Diese unseligen Streitereien
VII – Gegnern und Befürwortern erinnern mich eher an ideologische Grabenkämpfe, als ein Austausch von
„Meinungen“ zwischen Brüdern und Schwestern. Das alles hat nichts mit christlicher Nächstenliebe zu
tun – eher spricht da unverhohlener Hass. Und wer der Urheber allen Hasses ist,wissen wir doch alle –
oder? Also tut dem Gehörnten nicht noch den Gefallen, indem ihr euch untereinander selbst zerfleischt
!! Ein neuerliches Schisma ist nun wirklich das Letzte, was wir gebrauchen können – die“Welt“ wartet
nur auf sowas…
absurd! klingt das ned a bisssl absurd: ein angeblich „fanatischer v2-anhänger“ diskriminiert „im v2-sinn
rechtgläubige“ priester und beweist damit seine linke grundeinstellung … ist völlig klar. man muss
nur die rechte ideologische brille aufsetzen, dann erscheint die ganze welt als eine einzige schöne linke
verschwörung. klar doch.
#6 Artois † 17:40:23 | Donnerstag, 17. August 2006
@Wiener Unser EB hat nun wirklich alles getan, um die Tradition in Berlin zu diffamieren und ihr das Leben
so schwer wie möglich zu machen. Darüber wird seit Jahren berichtet, das darf wohl als erwiesene Tatsache
gelten. Unter „links“ ist zu verstehen, daß er sich allen linken, emanzipatorischen und kirchenfeindlichen
Kräften anbiedert, an den Hals wirft, auf ihren Versammlungen erscheint, diese begünstigt, daß er die
(im V2-Sinne) rechgläubigen Priester diskriminert und schädigt etc. Auch darüber wurde berichtet, schlagartig
wird es aber jedem einleuchten, der schlicht und einfach die „KKZ f.d. EB Berlin“ über Jahrzehnte zur
Kenntnis nimmt.
also bitte schwestern sind „geldgierig“ kardinäle sind „fanatisch links“ – was denn noch alles? leute,
merkt ihr nicht, wie absurd diese bemerkungen eigentlich sind? faktum (wenn aus dem sehr einseitigen „bericht“
überhaupt fakten herausgezogen werden können) ist wohl, dass die derzeitigen nutzer der liegenschaft
ihrem part des kaufvertrages nicht nachkommen wollen/können und ihn deshalb gern ändern wollen. was
die eigentümer/verkäufer aber nicht möchten. da zu einer rechtsgültigen vertragsabänderung aber die
zustimmung beider seiten notwendig ist, kommt es zu dieser nachträglichen änderung nicht. das ganze
zu einer ideologischen auseinandersetzung hochzustilisieren mag dem bedürfnis mancher kreise, als „märtyrer“
der alten liturgie zu gelten, entspringen, lässt sich aber durch die tatsachen nicht decken. just to
think about: wären die „bösen geldgierigen“ schwestern tatsächlich solch fanatische gegner der alten
liturgie, hätten sie ihr haus schon vor jahren gar nicht erst dem institut überlassen. oder sind sie
erst in letzter zeit spontan linksextrem geworden? wahrscheinlich vom linkslinken erzbischof fanatisiert?
#4 Artois † 17:22:00 | Donnerstag, 17. August 2006
@Neri-Institut Ja, das Ganze ist wohl unter anderem auch dem fehlgeleiteten Ehrgeiz des weniger Ästheten
als Tradi Goesche zu verdanken. In Berlin darf er, wie öfters hier gezeigt, auf keinerlei Unterstützung
hoffen, da der Kard.-EB fanatischer linker V2-Anhänger ist und die Tradition richtig leidenschaftlich
haßt. Rom ist weit, die Symph-Szene hier in Berlin nicht wirklich potent und auf Goesche überhaupt nicht
gut zu sprechen …
#3 Athanasius 17:12:52 | Donnerstag, 17. August 2006
Geldgierige „Schwestern“ sonst nicht. Ich verurteile diese Schwestern aufs schwerste, da sie ihrem eigentlichen
Daseinsgrund untreu geworden sind. Dieser Fall ist so absurd, daß ich ihn noch nie erlebt habe. Wäre
Pfr. Goesche FSSPX, hätte ich wenigstens verstanden warum, aber in diesem Falle bleibt es unerklärbar.
Und wo ist der Kardinal-Erzbischof von Berlin? Kann der keinen Druck ausüben? Warum brauchen die verweltlichten
Schwestern unmittelbar Geld aus einem Gebäude, das niemals Geld eingebracht hát? Will man beim Kloster,
ehh auf konziliantisch heisst es „Haus“, einen Whirlpool oder eine Jacuzzi bauen? Ungeheuerlich, dieser
Fall. Unerklärbar. Unkatholisch, das sind diese Schwestern leider. Unchristlich, unkatholisch und geldgierig.
Ist das nun Communio, das Verweigern des Gesprächs und das auf Attacke senden von professionellen (nicht-religiösen)
Anwälten? Wo ist die Redlichkeit dieser Schwestern. Tyrannei, so kommt’s mir vor. Etwa reichere Sympathisanten
der FSSPX vermietet Häuser und Appartemente billig an Grossfamilien. Unterm Preis. Aber hier terrorisieren
Schwestern Priester finanziell! „Ecce quam bonum et quam jucúndum habitáre fratres in unum.“ ?:)
ohne Häme sei festgestellt was passieren kann, wenn traditionstreue Katholiken sich in die Hände der
geldgeilen Modernisten begeben. Das scheinheilige Gehabe der sog. Amtskirche ist hier augenscheinlich,
die versucht traditionstreue Gruppen zu spalten (ja ja echt römisches Prinzip) um dann die Abgespaltenen
wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen. Wo sind denn jetzt die Herren Bischöfe und Kardinäle, die
so hoffnungsvoll diesem Institut die Aufwartung gemacht haben. Besitzen sie denn kein Machtwort gegenüber
diesen Elisabethschwestern. Von der FSSPX fordern sie absoluten Gehorsam, aber die Gruppen die sie unter
ihren eigenen Fitichen haben scheinen sie nicht kontrollieren zu können. Ich schätze mal, daß die Patres
bald bedauern werden den Kreis der FSSPX verlassen zu haben.
#1 Artois † 16:21:17 | Donnerstag, 17. August 2006
Institut Philipp Neri Wieso nimmt das Insitut keinen Kredit auf, ggf. über Mittelsmänner, befriedigt
daraus die Schwestern und stottert dann den Kredit ab?