Die Ostkirchen, die arabischen Länder sowie eine kleine Minderheit „ultrakonservativer Konzilsväter“ stellten sich gegen eine Konzilserklärung über die Juden.
(kreuz.net) Der Linzer Nachrichtendienst ‘kath.net’ veröffentlichte heute Donnerstag einen Beitrag von
Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda.
Der Artikel des Bischofs steht unter dem Titel „Heftiger Widerstand
aus arabischer Welt, Ostkirche und Lefebvre“.
Er besteht im wesentlichen aus einem längeren Zitat des
verstorbenen Erzbischofs von Wien, Franz Kardinal König († 2004).
Das Zitat ist einem kürzlich im ‘Herder
Verlag’ erschienen Buch „Offen für Gott – offen für die Welt/Kirche im Dialog“ entnommen.
Darin sind
die Aufzeichnungen von Kardinal König aus der Konzilszeit enthalten.
Bischof Algermissen würdigt Kardinal
König in seinem Artikel als „einen der markantesten Gestalten der neueren Kirchengeschichte“.
Der Kirchenfürst
habe das Zweite Vatikanum entscheidend mitgeprägt.
Kardinal König erinnert im zitierten Text daran,
daß jede Konzilserklärung ihre eigene Geschichte habe. Am turbulentesten sei diese bei der Ausarbeitung
der Konzilserklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen ‘Nostra Aetate’
gewesen.
Bereits kurz nach seiner Wahl zum Papst habe Johannes XXIII. den Kurienkardinal Augustin Bea
(† 1968) gebeten, darüber nachzudenken, wie man die Judenfrage ins Konzil einbringen könnte.
Auch Kardinal
König ist sehr früh gebeten worden, mitzuarbeiten. So hat er von Anfang an die vielen Krisen und das
wechselhafte Schicksal dieser kurzen Erklärung aus erster Hand miterlebt.
Es sei „ein Wunder“, daß
‘Nostra Aetate’ überhaupt zustande gekommen sei – so Kardinal König:
„Mit Ausnahme einer kleinen Minderheit
ultrakonservativer Konzilsväter lastete der Holocaust schwer auf der Mehrheit der Konzilsväter und veranlaßte
uns, alle die vielen verschiedenen Formen von Antisemitismus, die über Jahrhunderte eine solche Schande
über Europa gebracht hatten, zu überprüfen.“
Eine Diskussion der Judenfrage auf dem Konzil sei sofort
auf heftigen Widerstand gestoßen.
Die Kritik sei aus der arabischen Welt, den Ostkirchen und der „kleinen,
aber lautstarken konservativen Gruppe von Konzilsvätern um Erzbischof Lefebvre“ gekommen.
„Ich habe
daher die größte Bewunderung für Papst Johannes XXIII. und Kardinal Bea, daß sie – trotz heftigem
Widerstand, ständigen Intrigen und ausgesprochenen Verleumdungen – durchgehalten haben“ – so die polemische
Formulierung von Kardinal König.
Die Opposition habe bis ganz zum Ende des Konzils die Massenmedien
mobilisiert und diplomatische Proteste seitens der arabischen Staaten bewirkt.
Kardinal König erhielt
„buchstäblich Säcke von Briefen“ – viele von Christen aus dem Nahen Osten. Diese flehten ihn an, eine
Erklärung über die Judenfrage zu verhindern.
Sogar Flugblätter wurden in Umlauf gebracht worden. Einige
von ihnen seien „geradezu bösartig und verleumderisch“ gewesen.
„Als die kleine Gruppe von Konzilsvätern,
die gegen jegliche Deklaration über die Judenfrage waren, realisierten, daß sie eine solche nicht verhindern
konnte, versuchte sie, sie zu verwässern und machte immer wieder neue Einwände gegen die Texte geltend.“
Deshalb mußte die Erklärung vor ihrer Verabschiedung am 28. Oktober 1965 vier oder fünfmal geändert
werden.
Es habe vier Jahre gebraucht, um eine Einigung über diese kürzeste der Konzilserklärungen
zu erreichen: 2.221 Konzilsväter stimmten schließlich dafür, 88 dagegen und 3 enthielten sich der Stimme.
Bischof Algermissen kommentiert die Erinnerungen von Kardinal König und erklärt, daß sich die Methoden
der Verhinderung kaum geändert hätten:
„Sie sind heutzutage mitunter wohl noch heftiger und verdeckter
als damals vor vierzig Jahren.“
Für den Bischof eine ernüchternde Einsicht. Dennoch helfe der Heilige
Geist der Kirche je neu, notwendige Schritte in die Zukunft zu tun.
Email-Adressen der Empfänger
123 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Dogma Aufgrund der sehr kontroversen Auseinandersetzung bin ich der Dogmengeschichte noch einmal nachgegangen.
Hier ist 1870 ein Einschnitt: bis dahin wurde das Dogma, vom Papst oder in seinem Auftrag auf einem Konzil
verkündet, als Ergebnis einer Auseinandersetzung über theologische Fragen, z. B. die Eigenschaft Mariens
als Gottesgebärerin oder zuletzt die Unfahlbakeit des Papstes. Man kann aber nicht sagen, die Gegner
der Unfehlbarkeit seien vor 1870 bereits versteckte Schismatiker gewesen, denn so lange ein Dogma nicht
verkündet ist, kann man normalerweise unterschiedlicher Meinung sein, jedenfalls dann, wenn die Meinung
der hl. Schrift nicht entgegenstgeht. Nach 1870 sind die Dogmen von den Päpsten nach Anhörung des Weltepiskopates
aufgrund des Unfehlbarkeitsdogmas von 1870 verkündet worden.
Athanasius, es reicht! Suhard hat 1947 erstmals das Wort „integrisme“ in einem amtlichen Text verwendet.
Der Wortgebrauch ist älter: „catholicisme integral“ forderten die radikalen Antimodernisten. Begnini
und das Sodalitium Pianum (vulgo „Sapieniere“ = Tannenwald) haben sich aber nie gegen das kirchliche Amt
vergriffen, sondern die Auflösung durch Benedikt XV. klaglos hingenommen. Im übrigen ist dieser ca.
50 köpfige Verein NICHT durch Merry del Val angeführt worden, der als profunder Diplomat die Begnini-Methoden
für nicht zielführend hielt. Del Val hat bis zu seinem Tod eine wichtige Rolle innegehabt, aber die
Grenze zum „Integralismus“ nie überschritten. Im reinsten Wortsinn ist das erst Lefebvre „gelungen“ (und
niemand ist ihm gefolgt, trotz gewisser Sympathisanten in der röm. Kurie). Sie stehen mit ihrer Höllenpredigt
auf verlorenem Posten. Es bewegen sich EBEN NICHT rd. 200 Staaten dieser Erde auf die Hölle zu, da grenzt
das Lefebvre’sche Weltbild (1.11.1990, Econe) schlicht an Wahnsinn.
#125 Malachias † 12:52:12 | Sonntag, 20. August 2006
Antworten @Guttenberger: Sorry, wenn ich Ihnen zu nahe getreten bin! „Pharisäer“ muß übrigens nicht
zwingend als Schimpfwort verstanden werden… @Athanasius: Zwischen dem konziliaren Unsinn, der Fehlinterpretation
der „fortwährenden Auserwählung“ und dem übertrieben Antijudaismus des Verschwörungstheoretikers Johannes
Rothkranz gibt es auch den einfachen römisch-katholischen Zwischenweg Bitte weisen Sie uns nach, inwiefern
der „Antijudaismus des Verschwörungstheoretikers Johannes Rothkranz“ über den von Ihnen skizzierten
„römisch-katholischen Zwischenweg“ hinausgeht! Die Katholische Kirche bis zu Papst Pius XI. und dem
Jesuitengeneral Ledóchowski hatte konsequent einen hauptsächlich theologisch, also nicht – zumindest
nicht in erster Linie – ethnologisch/rassistisch begründeten Antijudaismus vertreten o^/ , der dann von
der zionistisch gesteuerten Konzilssekte unter dem Totschlagwort „Antisemitismus“ wie das berühmte „Kind
mit dem Bade ausgeschüttet“, d.h. als politisch/„katholisch“ nicht korrekt eingestuft, wurde…
Graf von Galen: Pius-Brüder Ihr Vergleich ist zwar arg überspitzt, aber nicht schlecht gewählt, zumal
mein beruflicher Schwerpunkt als Betriebswirt die Versicherungsmathematik war!
Wider VII, @ Guttenberger Sie kommen mir vor wie ein Mathematiker, der sagt : „Wir wissen nun das 2+2 >
3 und < 5 ist. Nur die rückständigen Piusbrüder wagen noch zu behaupten, daß 2+2 niemals 3 oder 5
oder irgendeinen anderen Wert als 4 ergeben kann.“
Pünktchen, Malachias, Athanasius P: Sie haben leider recht: Reaktionäre wie die Pius-Brüder mit ihrem
statischen Denken sind genauso schlimm, wie die Progressiven. M: Werden Sie nicht ausfallend! Was soll
das Dienstmädchengeschwätz von Gutmenschen und Pharisäer? M. u. A: Röm. 11,28 redet im Präsens und
nicht im Futur! Der Paulus-Text beschreibt ausschließlich den damaligen Zustand. Vor Ihrer fehlenden
Dynamik graust mir. Wieso leugne ich Dogmen? An die Unfehlbarkeit der Kirche glauben auch die besonders
kirchenvätertreuen Byzantiner. Bis zu VATI wurden Dogmen vom Konzil beschlossen und vom Papst verkündet.
Seit VATI verkündet der Papst die Dogmen inn eigener Machtvollkommenheit ohne Konzil. Da die Päpste
vor einer Dogmenverkündung immer den Weltepiskopat befragt haben, hat sich de facto nichts geändert.
Bei welchem Kirchenvater finden Sie einen Hnweis auf die päpstliche (nicht allgmein die kircliche) Unfehlbarkeit?
Der Vorwurf, ichnwolle Diskutantn frustrieren, ist in seiner Unsachlichkeit ebenfalls unhaltbar!
#120 Athanasius 21:32:00 | Samstag, 19. August 2006
@Malachias Zwischen dem konziliaren Unsinn, der Fehlinterpretation der „fortwährenden Auserwählung“
und dem übertrieben Antijudaismus des Verschwörungstheoretikers Johannes Rothkranz (wobei ich Rothkranz’
theologische Werke oft als sehr gut empfinde, und sogar manche seiner scholaristischen Werke zum Judentum
auch), gibt es auch den einfachen römisch-katholischen Zwischenweg: 1. Die Juden sind nicht länger im
Heil. 2. Die Juden werden in der Endzeit aber grösstenteils zurückkehren. 3. Die Juden sind Feinde der
Kirche. 4. Die Juden sind durch ruhige Auslegung des Neuen Testamentes und durch die nützliche Toleranz
die etwa die Habsburger im 19. Jh. ihnen gegenüber zeigten langsamerweise zu konvertieren. Dabei soll
man nicht den Anderl-Kult streichen, sondern fördern, zur gleichen Zeit aber im hier und Heute klarstellen,
dass Anderl Opfer okkulter Juden war, nicht des durchschnittlichen Talmudikers, möge auch dieser den
Herrn Jesus Christus oft blasphemieren (etwa durch das Aussprechen von ‘Yeshu’, was auf hebräisch heisst:
‘Möge er für immer vergessen und verdammt sein’). Es gibt einen Weg der Verständigung ohne Kompromiss,
Häresie únd ohne Extremismus.
#119 Malachias † 19:17:45 | Samstag, 19. August 2006
@Gutmensch (= Pharisäer) aus Köln Sie führen Literatur an, bringen jedoch keine Argumente… Ob Sie
mir es glauben wollen oder nicht: Die Argumente wären so viele, daß ich bei der Begrenzung der Beitragslänge
durch kreuz.net auf 1500 Zeichen eine Vielzahl von Beiträgen bräuchte, um sie alle anzuführen. Es erschien
mir daher einfacher, auf die betreffende Literatur hinzuweisen. Die Literaturhinweise sollten – schon
anhand der Titel – auf die Hauptpunkte hinweisen, in denen sich das V2 (bewußt oder unbewußt?) in Gegensatz
zur Tradition gestellt hat: Religionsfreiheit / Verhältnis Kirche – Staat / Verhältnis zu den nichtchristlichen
Religionen, Liturgie, Selbstverständnis der Kirche u.v.m. Da ich große Zweifel daran habe, daß diese
Literatur in konzils-„katholischen“ Kreisen gelesen wird, erschien es mir nicht nur angebracht, sondern
auch notwendig, diese Titel und den Hinweis auf den Anton-Schmid-Verlag hier anzuführen. Wenn Sie mir
die Frage gestatten: Wieviel von der angegebenen Literatur haben Sie denn schon gelesen? Damit Sie aber
nicht auf den (dummen) Gedanken kommen, ich hätte keine Argumente, hier nur mal eines: Lesen bitte mal
den Vers Röm 11,28 komplett. Wenn ich richtig sehe, wird die erste Hälfte dieses Verses („Vom Evangelium
her gesehen sind sie Feinde Gottes, und das um euretwillen…“) von der Konzilssekte inkl. Pseudopapst
geflissentlich übergangen… Sie sollten zwischen Fortentwicklung und Bruch der Tradition unterscheiden.
Wenden Sie diesen Rat doch bitte erst einmal auf sich selbst a
#118 AthanasiusII 19:06:42 | Samstag, 19. August 2006
@Jörg Nach seiner Auffassung wäre das Unfehlbarkeitsdogma überflüssig, weil es schon immr Lehre der
Kirche war. Also Ihrer Logik nach, definiert die Kirche nur Glaubenspunkte die niemals Kirchenlehre waren
zum Dogma? Das ist klar Häresie. Die Altkatholiken haben nie Pastor Aeternus vertreten, sondern sind
innerlich schon vorher vom Glauben abgewandert, auch wenn sie vor 1870 noch keine formalen Häretiker
waren. Ihre ‘Logik’ ist zur Vertuschung der Wahrheit gemeint und um die Diskussion zu frustrieren. Schade,
dass Sie zu solchen Mitteln greifen müssen und nebenbei einfach katholische Dogmen leugnen.
#117 Athanasius 19:02:52 | Samstag, 19. August 2006
@Jörg Und jeder weiss, dass wer nicht zur Kirche gehört, für ewig verdammt ist. Das ist die Lehre der
Kirche. Lesen Sie Pastor Aeternus noch einmal, anstatt zu philosophieren und zu verdrehen. Wenn Sie behaupten,
dass die Lehre der päpstlichen Unfehlbarkeit vor 1870 nicht existierte (wieso hat man diese dann zur
Dogmaerklärung vorstellen können) in der ‘Urkirche’, sind Sie klar Häretiker. Die Lehre hat sich zwar
entfaltet, aber war immer da. Wie es die Aussagen der Kirchenväter bestätigen. Die Altkatholiken hatten
sich schon vor 1870 innerlich von der Wahrheit und vom Glauben abgekehrt. Sie mögen Döllinger und seine
Geschichtsversion die „kirchliche Geschichte“ nennen, damit wird sie aber nicht zur geschichtlichen Wahrheit!
Athanasius Daß die Talmudjuden Mitglied der r.-k. Kirche sind, hat niemand behauptet. Pastor Aeternus
hat nach Ihrer Aussage 1870 gelebt und nicht in der Urkirche. Er steht mit seiner Behauptung gegen die
offizielle Kirchengeschichte, an die ich mich mit meinen Ausführungen bewußt gehalten habe. Nach seiner
Auffassung wäre das Unfehlbarkeitsdogma überflüssig, weil es schon immr Lehre der Kirche war. Wenn
die Altkatholiken die Auffassung von Pastor Aeternuns vertreten, warum haben sie sich dann von Rom getrennt?
Wer vertuscht hier was? Daß der Pflichtzölibat nach 312 eingeführt worden ist, stimmt. Aber was wollen
Sie damit sagen?
Man sollte dabei einrechnen, daß Krämer-Badoni (Gott habe ihn selig) in gefährlicher Weise einer Neigung
nachhing, der die meisten Schriftsteller frönen, die aber nicht von allen gut vertragen wird. Sie hinderte
ihn wohl auch daran, den eingeschlagenen Weg wirklich konsequent weiterzugehen. Inhaltlich ist gegen die
„Revolution in der Kirche“ nicht viel einzuwenden, scheint mir.
#114 Athanasius 16:12:31 | Samstag, 19. August 2006
@Jörg Gutenberger, Köln 1. Die Zuschneidung der Unfehlbarkeit auf den Papsten, ist Teil der ‘Urkirche’
und kein späteres Konstrukt. So definierte es wenigstens Pastor Aeternus (1870). Der Primat war auch
da, nur nicht so zentralistisch (wegen der relativ großen zeitlichen Abstände damals). Dezentralisierung
ist nicht gegen das Dogma, das ist klar. 2. Das Zölibat gab es in der ‘Urkirche’ sicher, nur war sie
keine Voraussetzung für die Diakons- oder Priesterweihe. Seit 313 gibt es keine Fälle, oder fast keine,
von verheirateten und ehelich-aktiven Bischöfen (episcopoi). 3. Sie können so viel zur Vertuschung reden
wie Sie wollen, aber ‘Cantate Domino’, ‘Mystici corporis’ usw. lassen keine Zweifel darüber bestehen,
daß talmudische Juden nicht Teil der kath. Kirche sind, und somit in Richtung Hölle gehen, falls keine
Bekehrung stattfindet. Per Person können wir selbstverst. nicht urteilen. @Pünktchen: Was Sie als „integralistisch“
(wie Kardinal Suhard von Paris es nannte, erst 1947, noch so ein Liberaler Vorbereiter der späteren Modernisten)
verurteilen, ist in Wahrheit einfach Römisch-Katholisch. Naturalistisch ist es nicht. Mögen auch Sie
und Otterbeck das wiederholen. Krämer-Badoni hat vor allem die Krise zur Apostasie gebracht, diese Krise,
die von ihnengleichen verursacht worden ist. Mons. De Castro Mayer und Mons. Lefebvre haben die Wahrheit
nicht anders verstanden, als es das Sodalitium Pianum von Kardinal Merry del Val (der wohl in der Papstkrypta
unter dem Petersdom liegt!) verstanden hat.
Pünktchen, Malachias Herzlichen Hinweis auf das Eigentor durch Krämer-Badoni, Pünktchen! M: Sie führen,Literatur
an, bringen jedoch keine Argumente. Man sollte schon selber eigene Argmente bringen und nicht ausschließlich
Literaturhinweise. Freilich kann man mit Literaturhinweisen eigene Argumente untermauern. Sie sollten
zwischen Fortentwicklung und Bruch der Tradtion unterscheiden. Schon der hl. Ludwig Maria Grignon von
Montfort weist nach, daß Maria Mutter der Kirche ist: da sie die Mtter Jesu Christi ist, muß sie alleine
schon deswegen Mutter der Kirche sein, weil die Kirche der mystische Leib Christi ist. Eine Frau kann
aber nie nur Mutter des Hauptes sein, sondern ist immer Mutter des ganzen Körpers mit allen seinen Gliedern.
Diesen Ausführungen des Heiligen ist nie offiziel widersprochen worden, sodaß Maria ganz offziell Mutter
der Kirche genannt werden kann. Freilich gibt es Angsthasen, und die haben möglicherweise eine entsprechende
Konzilsaussage verhindert, die meinen, man täte durch Marienverehrung der Gottesverehrung Abbruch. Dabei
ist es gersade umgekehrt: Maria ist der unmittelbarste Weg zu Gott. Denn Maria gibt die ihr zugedachte
Ehre sofort an Gott weiter: auf den ehrenden Gruß von Elisabeth spricht sie das Magnificat. Auch im „Ave“
wird zuerst Maria angesprochen und dann erst die gebenedeite Frucht ihres Leibes Jesus. Eine entsprechende
Aussage des Konzils kann aber auch deswegen unterblieben worden sein, weil das Konzil ganz bewußt keine
dogmatische Aussage machen wollte!
#112 Malachias † 13:30:26 | Samstag, 19. August 2006
@Guldin: „Mutter der Kirche“; Literaturnachtrag M: (Das Konzil) hat es ja nicht einmal geschafft, der
Gottesmutter den Titel „Mutter der Kirche“ beizulegen G: Hätte es das müssen um als katholisch zu gelten?
Nein, müssen natürlich nicht! Angesichts der sehr weit zurückreichenden Praxis der Marienverehrung
und der allgemein-katholischen Überzeugung, daß „ein Diener Mariens nie verloren geht“ (Servus Mariae
nunquam peribit) sowie der vom Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort, aber auch in unseren Tagen von
bedeutenden Kirchenmännern wie P. Joseph Kentenich vertretenen Überzeugung, daß die Verehrung Mariens
(bedingt) heilsnotwendig ist, andererseits das Konzil sich aber auch nicht dazu durchringen konnte/wollte,
der Gottesmutter eine eigene Konstitution zu widmen, wäre eine entsprechende Äußerung zumindest ein
Beweis für die (Rest-)Katholizität der Konzilsväter gewesen… Montini/„Paul VI.“ hat das für seinen
Teil kurz nach Beendigung des Konzils ja wenigstens noch nachgeholt… Meine letzten Literaturempfehlungen
seien noch ergänzt um: – Marcel Lefebvre, Sie haben Ihn entthront. Vom Liberalismus zur Apostasie. Die
Tragödie des Konzils, Stuttgart 1988
#111 Pünktchen 12:27:59 | Samstag, 19. August 2006
Malachias: Vom Lefebvrismus zur Apostasie . Mit der Berufung auf Rudolf Krämer-Badoni schießen Sie ein
Eigentor, Malachias! Der Autor fällt wenige Jahre nach der Veröffentlichung des von Ihnen genannten
Buches vom Glauben ab und wird zu einem der profiliertesten Kirchenkritiker. Sein Weg könnte unter dem
Buchtitel:>> Vom Lefebvrismus zur Apostasie << stehen! Seine beiden letzten Buchtitel lauten: Judenmord,
Frauenmord, Heilige Kirche. München 1988 Leben, lieben, sterben ohne Gott. München 1989 Der „Fall“ Krämer-Badoni
könnte vielleicht Herrn Dr. Otterbeck / stat crux als interessantes Exempel dienen für die weltanschaulichen
Alternativen einer naturalistischen/integralistischen de.wikipedia.org/wiki/Integralismus Fehlinterpretation
der katholischen Wahrheit, die jeweils in die Irre führen muß, gleich ob gewissermaßen ein positiver
oder negativer Wert vor die Klammer einer solchen Fehlinterpretation gesetzt ist. Krämer-Badoni konnte
und wollte sich Kirche/Religion nur als staatskirchliches Zwangssystem vorstellen, das entwertet sein
Buch über Religionsfreiheit („Revolution in der Kirche“) ebenso wie sein späteres Werk über den „Judenmord“
erheblich! Krämer-Badoni wird so zur biographischen Bewahrheitung des Satzes: „Les extremes se touchent“.
Den „Gutmenschen aus Köln“ grüßt recht herzlich: dat pünktsche .
@ Malachias es hat es ja nicht einmal geschafft, der Gottesmutter den Titel „Mutter der Kirche“ beizulegen
Hätte es das müssen um als katholisch zu gelten?
#109 Malachias † 10:29:01 | Samstag, 19. August 2006
@Kölner Gutmensch Das Konzil wollte eindeutig keinen Traditionsbruch, sondern Fortentwicklung der Tradition
Daß V2 an zahlreichen Stellen mit der Lehrtradition der Kirche in Konflikt gerät, wurde nicht nur einmal
nachgewiesen. Beispiele gefällig? 1. Erzbischof Marcel Lefebvre, Ich klage das Konzil an!, Martigny (CH)
o.J. (1977) (Übersetzung aus dem Französischen von Prof. Heribert Gillinger und Dr. iur. Ferdinand Steinhart;
frz. Originaltitel: „J’accuse le Concile!“) 2. Wolfgang Siebel, Katholisch oder konziliar? Die Krise der
Kirche heute, München – Wien 1978 3. Rudolf Krämer-Badoni, Revolution in der Kirche. Lefebvre und Rom,
München – Berlin 1981 4. Johannes Rothkranz, Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit. Ein Dokument
des II. Vatikanums und seine Folgen, Durach 1995 (2 Bände) 5. Dr. Wolfgang Schüler, Der Gegensatz zwischen
dem traditionellen Selbstverständnis der Kirche Gottes und ihrem Selbstverständnis gemäß der Lehre
des Zweiten Vatikanums, Hattersheim/Main 1996 „Fortentwicklung der Tradition“ kann übrigens – typisch
freimaurerisch – so und auch anders verstanden werden: Katholisch im Sinne einer Entfaltung der Glaubenshinterlassenschaft
(depositum fidei) :)3 – davon kann ich bei V2 recht wenig erkennen (es hat es ja nicht einmal geschafft,
der Gottesmutter den Titel „Mutter der Kirche“ beizulegen) –, oder unkatholisch im Sinne von Entfernung
und Entfremdung vom Depositum fidei – davon lässt sich beim Konzil allerdings schon wesentlich mehr erkennen…!
Ad Malachias Lassen Sie sich exorzieren, Sie ewiggestriger Wunderling mit Ihren verqueren Anschauungen.
Ich dachte hier gibt’s so was wie Erkenntnisfortschritt: Pustekuchen wohl.
Malachias: Traditionsbruch Das Konzil wollte eindeutig keinen Traditionsbruch, sondern Fortentwicklung
der Tradition, war also nicht progressiv, sondern konservativ. Es entspricht reaktionärer Praxis, die
Fortentwicklung ab einem genehmen Zeitpunkt zu beenden und weiterhin womöglich ein Epigonenleben zu führen.
Haben Sie die entsprechenden Konzilstexte überhaupt gelesen, oder argumentieren Sie gemäß äußerem
Eindruck?
#106 Malachias † 00:24:31 | Samstag, 19. August 2006
Zionistisch-„katholische“ Kirche Es kann nicht oft genug wiederholt werden: 1. Die „Konzilskirche“ ist
nicht die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche, sondern eine Sekte von Zions Gnaden! Das
gibt sie ja selbst zu, indem sie nur noch von einem „Subsistieren“ (Art und Grad werden nicht angegeben!)
spricht und sich einen feuchten Kehricht um die Aussagen des vorkonziliaren Lehramts – ganz besonders
in der Judenfrage – schert… 2. Der KKK ist die Bibel der unter 1. genannten Sekte! Nichts weiter als
ein Beweis für die durch V2 und die Konzils-„Päpste“ und –„Bischöfe“ sanktionierten, d.h. bewusst in
Kauf genommenen, wenn nicht gar gewollten, Brüche mit der Katholischen Tradition. Es ist allerhöchste
Zeit, dass die Glieder dieser Sekte umkehren, d.h. sich von dieser und ihren Pseudopäpsten ab-, dem wahren
katholischen Glauben und seinen wenigen noch vorhandenen Repräsentanten zuwenden. Als Literatur zu den
in diesem Thread angesprochenen Themen empfehle ich wärmstens: – Ohne Verf.-angabe, Die Verfinsterung
der Kirche, Durach 2004 – Helmut Friedlmayer, Die Irrlehren im neuen Katechismus. Die Zerstörung des
Glaubens durch die antichristliche Gnosis, Durach 1994; Kurzfassung: – ders., Kleiner Katechismus über
die Irrlehren im neuen Weltkatechismus, Durach 1994 – Ingo Goldberg, Der jüdische Messianismus – Hauptquelle
für die Zerstörung der römisch-katholischen Kirche, Durach 1995 und – Johannes Rothkranz, 44 Irrtümer
über das Judentum, Durach 2005 Alle über den Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/ zu beziehen.
Graf von Galen, Athanasius G: Herzlichen Dank für den Wortlaut des Konzilstextes v. Florenz. Dieser Text
ist selbstverständlich nur im Zusammenhang mit anderen biblischen und kirchlichen Verlautbarunge zu sehen:
Jesus Christus, selbst Jude, hat von denen, die drinnen, aber eigentlich draußen sind und jenen, die
draußen, aber eigentlich drinnen sind, gesprochen (= Geist- oder Begierdetaufe). Hinzu kommt noch die
Lehre der Kirche von der Bluttaufe. Ganz allgemein ergibt sich zum Konzilstext die Frage der in seinem
Wortlaut nicht vorhandenen Anathemisierung. Ohne Kenntnis des Gesamtzusammenhangs ergibt sich daher die
Frage, ob es sich lediglich um ein orbiter dictum handelt. A: Die Infilibilitas der Kirche ist nicht neu,
wohl aber ihr dogmatischer Zuschnitt auf die Funktion des Papstes, denn sonst wäre das Dogma überflüssig
gewesen. Im Übrigen picken die Altkatholiken sich das aus der Tradition heraus, was ihnen in ihren reaktionären
Kram paßt. Hierzu gehört die priesterliche Ehelosigkeit, die es bekanntlich in der Urkiche nicht gegeben
hat. Der im dortigen Verständnis bei weitem nicht so ausgeprägte päpstliche Primat kommt ihnen ebenfalls
entgegen. Was das mit progressiv zu tun hat, ist zumindest erklärungbedürftig. Liberale Strömingen
hat es in der Kirche immer gegeben, dazu braucht man ebenfalls nicht progressiv zu sein.
Wider VII, @ Christian Hüller Dann zeigen Sie mir mal jemanden außerhalb der kath. Kirche, der nicht
Häretiker oder Schismatiker ist. Mir fallen da nur die Bischöfe der FSSPx ein, die formal exkommuniziert
sind. Alle anderen können wohl nur auf das 8. Sakrament, die Dummheit und Unwissenheit, soweit diese
nicht aufgrund eines eigenen schweren Verschuldens besteht, hoffen, um doch noch das Heil zu erlangen.
Ad Graf v. Galen Korrekt Herr Graf. Aber die Una Sancta, von der im Konzilstext die Rede ist, ist nicht
realidentisch mit der katholischen Kirche, wie das II. Vatikanum festgehalten hat. War so, ist so, bleibt
so.
Wider VII, @ Christian Hüller Wie von Ihnen gewünscht, zitiere ich nun die entsprechende Stelle des
Konzils v. Florenz (DH1351): „Sie glaubt fest, bekennt und verkündet, daß „niemand, der sich außerhalb
der katholischen Kirche befindet, nicht nur keine Heiden, sondern auch keine Juden oder Häretiker und
Schismatiker, des ewigen Lebens teilhaft werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer wandern werden,
„das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist“ [Mt 25,41], wenn sie sich nicht vor dem Lebensende ihr
angeschlossen haben, und daß die Einheit mit dem Leib der Kirche eine solch große Bedeutung hat, daß
nur denen, die in ihr verharren, die Sakramente der Kirche zum Heil gereichen und Fasten, Almosen und
die übrigen Werke der Frömmigkeit und übungen des christlichen Kriegsdienstes ewige Belohnungen zeitigen.
„Und niemand kann, wenn er auch noch so viele Almosen gibt und für den Namen Christi sein Blut vergießt,
gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt“
Eigentlich ist der springende Punkt zwischen Juden und Christen die Messiasfrage: WER ist der wirkliche
Messias/ha-Maschiach? „Und ihr, für wen haltet ihr mich?“ fragte Jesus seine Jünger. Alles andere ergibt
sich aus diesem Punkt. Selbstverständlich ist Antijudaismus keine christliche Tugend. Aber darum ging
es ja in Nostra Aetate nicht wirklich – das ist ja nur eine Wischi-Waschi-Abhandlung über andere Religionen.
Wer in den Himmel kommt… … das würde ich Gott überlassen und nicht den Konzilien oder Möchtegern-Theologen
auf kreuz.net. Für die ist sicherlich Gottes barmherzige Liebe zu jedem Geschöpf schon nicht vereinbar
dem Laterankonzil oder Florentinum oder irgendeinem Erguss von Past Sixtus dem Folgenreichen. Juden sind
keine Christen, sie wissen von Christus und bleiben Juden. Ja und? Macht sie das zu etwas anderem als
Buddhisten, Muslime, Hinduisten, Shintoisten, Atheisten, usw. usw.? Wer hier also Juden besonders abscheulich
findet, beweist in diesem Forum nur, dass er verkappter oder offener Antisemit ist. Und die, wage ich
mal ins Blaue hinein zu behaupten, die Hass verbreiten statt Liebe zu geben, werden an der Himmelspforte
abgewiesen ).
mittlerweile, nach tagelanger Lektüre hier und andernorts bin ich zu der Ansicht gelangt, die Rolle,
die „S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre“ auf dem Konzil Vaticanum II seitens der Vorsehung zugedacht war,
entspricht derjenigen, die Judas am Abend des Paschamahles innehatte. Oder er hatte ganz einfach einen
riesen Sprung in der Schüssel. Und seine Anhänger gleichfalls … Mein GOTT, verzeih Ihnen, denn sie
wissen nicht, was sie tun (anrichten): wer Hass sät, wird Krieg ernten!
Nostra Aetate ist ein ganz großer Durchbruch; eingeleitet durch Pius XI. im September 1938: „Dem Geiste
nach sind wir alle Semiten.“ Das sagt der Autor von Quas primas und Mortalium animos!
Dei Verbum steht sicherlich erst noch vor der großen Entdeckung. Bei einem Konzil ist oft nicht klar,
welche Aussage in der Rezeption „vorauseilt“ und zur wichtigsten wird. Wahrscheinlich „rettet“ Dei Verbum
Bibel und Tradition (!) vor den Pseudo-Exegeten der zweitklassigen Nouvelle theologie (deren Epigonen
aber noch eine Weile Ärger machen werden, so wies im frz. 19. Jh. noch jede Menge Jansenismus gab); und
im Licht gvon Dei Verbum entdeckt man dann schließlich die eigentlichen Glanzlichter der Kirchen- Liturgie
u. Pastoralkonstitution neu. Nix Modernismus, das „V 2“ ist der Anfang vom Aufstieg des pastoralen Amtsbegriffs.
An die Stimmen aus der Dunkelheit Wie heißt es doch in Dei Verbum so schön: „Diese apostolische Überlieferung
kennt in der Kirche unter dem Beistand des Heiligen Geistes einen Fortschritt (5): es wächst das Verständnis
der überlieferten Dinge und Worte durch das Nachsinnen und Studium der Gläubigen, die sie in ihrem Herzen
erwägen (vgl. Lk 2,19.51), durch innere Einsicht, die aus geistlicher Erfahrung stammt, durch die Verkündigung
derer, die mit der Nachfolge im Bischofsamt das sichere Charisma der Wahrheit empfangen haben; denn die
Kirche strebt im Gang der Jahrhunderte ständig der Fülle der göttlichen Wahrheit entgegen, bis an ihr
sich Gottes Worte erfüllen.“ Merken Sie was: Es gibt einen Fortschritt bezüglich der Deutung auch älterer
Verlautbarungen. Das ist eine höchstlehramtliche, allgemeinverbindliche Verlautbarung. Aber diesen Fortschritt
leugnen Sie ja wohl, … arbeiten lieber mit Denunziationen und unbewiesenen Anschuldigungen. Was Sie
in Wirklichkeit wollen ist doch klar: eine Rückkehr in’s Mittelalter. Aber die wird’s nicht geben, Freunde,
denn die Vorsehung wird das zu verhindern wissen. Zitieren Sie endlich Originaltexte und besudeln Sie
uns nicht länger mit mutmaßlich unzutreffenden Hinweisen auf irgendwelche angeblichen Verlautbarungen
aus der ruhmreichen Vergangenheit.
@ sulpicius frage: haben sie eigentlich noch einen funken anstand? ihre respektlosen bemerkungen zeigen
nur die armseligkeit, keine inhaltlichen argumente zu haben.
Opa-Geschichten der uns bei begegnungen als zeitzeuge oft aus erster hand über die geschehnisse am II.
vatikanischen konzil berichtet hat und der immer ein mann des dialogs mit dem judentum war Uaaaaa. Waren
diese Opa-Geschichten („Was wir früher alles erlebt haben und was für tolle Kerle wir waren“) nicht
grottenlangweilig? Ach ja, lebt übrigens seine jüdische Konkubine noch?
katechismus der katholischen kirche vielleicht ist jetzt einmal eine gewissenserforschung angebracht.
wer so einfach den vom papst approbierten katechsimus als „semi-häretisch“ (was genau soll das eigentlich
sein: ein bissl irrgläubig oder was?) abkanzelt, sollte sich einmal fragen, wie es bei ihm um die kirchlichkeit
bestellt ist. ansonsten erübrigt sich hierzu jeder kommentar.
KKK ist ein semi-häretisches Machwerk @ wiener: Danke für die Zitate aus dem KKK, welche belegen, dass
es sich um eine semi-häretisches Machwerk aus der Assisi-Werkstatt von JoPaII. handelt. Sowohl die absolute
Heilsnotwendigkeit der Taufe, der hl. Kirche als auch des Glaubens an Jesus Christus als Sohn Gottes sind
dogmatisiert. Wer also behauptet, die heutigen „Juden“ (=Talmud-Pharisäer) könnten ohne all das (ohne
Glauben, ohne Taufe, ohne die hl. Kirche) in den Himmel kommen, ist ein Häretiker, der nicht in Einheit
mit der hl. Kirche ist.
dieser artikel … … der hier ja von kath.net annähernd wörtlich abgeschrieben wurde (frage nach dem
urheberrecht!?), hat zu teilweise erschreckenden antikirchlichen und antijüdischen äußerungen geführt.
wer antijüdisch redet, ist immer auch antichristlich. umso dankbarer bin ich für einen mann wie den
unvergessenen kardinal könig, der uns bei begegnungen als zeitzeuge oft aus erster hand über die geschehnisse
am II. vatikanischen konzil berichtet hat und der immer ein mann des dialogs mit dem judentum war – und
mit ihm große männer der kirche, allen voran johannes paul II. und benedikt XVI.
Ad Athanasius Jesus hat das Alte Testament obsolet gemacht. Soso. Da lesen Sie halt mal Dei Verbum und
bleiben nicht ständig bei Konzilien aus dem 15. Jd. hängen…
@ Wiener Das ist Drey-fach Grundtliche und Historische Relation Wess gestalten Die Heyligen Bäpste der
ROEMISCHEN KIRCHEN gleret Darnach aber Aus sonderbarlich Gueter Fürsicht Gottes endteckt und gefunden,
Mit allerhand Ceremonijs und geistlichen Sachen Aus den Schatzkammern endthebt und vergabet worden An
den Uhr-Alt-Catholisch Sprengel Des Hochlöbl. Erzbischof Levebre Allda solemnisch empfangen undt begrüesset
Endtlichen aber triumphierlich dargelegt. Alles nit ohne Müh und Speculieren Aber ohn vorsetzliche Verenderung
des gferingsten Buochstabens, Sinnes und Gehalts, Aus den hievon handelnden getruckten oder geschriebenen
Büechern Undt vielen sonst erhaltenen Documentis undt Uhrkunden Gezogen unnd ans Tagliecht gebracht,
curios undt nutzlich von den Hochlöbl. Patres der Priesterbruoderschaft Sancti Pius X.
@ guldin genau das dürfte athanasius andeuten wollen. er gehört zu den leuten, die eine theologische
entwicklung nicht zulassen können oder wollen. kurze nebenfrage: ist es athanasius eigentlich erlaubt,
gegen die forumsregeln mit mehreren accounts zu posten?
@ Athanasius Verstehe ich Ihre Argumentation richtig, wenn ich daraus entnehme, dass die Autoren des KKK
nicht in voller Gemeinschaft mit Rom stehen, da der von „Wiener“ angeführte KKK Abschnitt dem ‘Cantate
Domino’ widerspricht?
päpste @ athanasius 1-~: gegenfrage: stehen ihrer bescheidenen meinung nach die päpste johannes XXIII.,
paul VI., johannes paul II. und benedikt XVI. mit ihrer hochschätzung unserer älteren geschwister im
glauben, dem volk des ungekündigten ersten bundes, die zum teil diese wertschätzung durch synagogenbesuche
oder den besuch der westmauer in jerusalem zum ausdruck gebracht haben, nicht mehr auf dem boden der katholischen
lehre? und besteht – einmal ganz vorsichtig angefragt – nicht die notwendigkeit, auch ex cathedra-entscheidungen
im licht neuer erkenntnisse zu deuten? und wem steht die authentische auslegung dann zu? vielleicht doch
der kirche und ihrem lehramt – mit dem papst an der spitze?
#74 Athanasius 10:40:14 | Freitag, 18. August 2006
@wiener mir reicht das, was die kirche (zusammengefasst zb. im kkk) sagt. Mir auch. Z.B. in ‘Cantate Domino’
ex-cathedra. aber ich bin auch kein eigenes lehramt – im gegensatz zu manchen anderen, die nicht mehr
in der gemeinschaft mit rom stehen. Jaja, Papst Eugen IV. war wohl „nicht in voller Gemeinschaft mit Rom“.
Natürlich. Und Pius XII. schon gar nicht. Oder? Nein, in der Tat, wenn Pius XII. und Eugen IV. nicht
in „Gemeinschaft mit Rom“ stehen, bin auch ich nicht in „Gemeinschaft mit ‘Rom’“, denn ich stehe in Gemeinschaft
mit Eugen IV. und Pius XII. Sie sind richtig kindisch, wenn Sie es nicht gewinnen können, ziehen Sie
zurück während Sie noch eben mit einer Maschinengewehre voller Ad-Hominem-Argumente („nicht in Gemeinschaft
mit Rom“) schiessen.
und wieder … … jemand, der meint sich über das lehramt der kirche setzen zu müssen/zu dürfen. mir
reicht das, was die kirche (zusammengefasst zb. im kkk) sagt. aber ich bin auch kein eigenes lehramt –
im gegensatz zu manchen anderen, die nicht mehr in der gemeinschaft mit rom stehen.
#72 AthanasiusII 10:26:53 | Freitag, 18. August 2006
@wiener Der Katechismus von1 992 hat nur in sofern recht, wie man den alten katholischen Glauben wiederholt,
nicht um eine neue Lehre einzuführen. Ja, das Judentum ist eine Antwort auf Gottes Offenbarung im AT.
Der Protestantismus auf das NT. Aber beide wirken gegen das Heil, anstatt für das. Übrigens haben ex-cathedra
Aussagen Relevanz, aber bei Dir vielleicht nicht. Der KKK ist doppeltzungig in diesem Sinne. Übrigens
wird ein Großteil der Juden dennoch am Ende der Zeiten, vor der letzten Kunft Christi, zum Christentum
übergehen, während ein anderer kleiner Teil, dem Antichristen (der zuerst von fast allen Juden begrüßt
wurde als Masschiach) weiterhin folgen wird bis zum grausamen Ende. Só sagen es die Kirchenväter und
die Prophezeiungen (approbierte).
#71 Athanasius 10:22:20 | Freitag, 18. August 2006
@wiener Die Kirche ist kein Politico-Soziale Institution, sondern das Heilswerk Gottes in der Welt. Somit
mögen ihre Hierarchen über „Verhältnisse“ sprechen, aber ich spreche nur über das, was relevant ist.
ein neues – bisher unerkanntes – Lehramt? Nein. ‘Cantate Domino’, 1442, Konzil von Florence u. Ferrara.
Ex Cathedra. Juden gehen verloren. ‘Mystici Corporis’, 1943, Papst Pius XII., par. 32: das Alte Testament
ist aufgehoben und erfüllt, das Kreuzesopfer und zuletzt Pfingsten machten es obsolet. Die Hl. Schrift
bezeugt deutlich: die echten Juden, d.h. die im Bunde mit Gott stehen und Ihm treu blieben, sind „wir“
Christen, während der Rabbinismus, der sich im 5. Jh. n.Chr. im sehr antichristlichen Talmud niederschlagen
würde, als Synagoge Satans bezeichnet wird. Allerdings von einem Juden, vom hl. Johannes dem Apostel.
In Offenbarung. Das reicht. Der Rabbinismus wurde bereits von Jesus abgelehnt, Er aber folgte den Pharisäern
(theologisch, nicht privatmoralisch) nach sowie den Tempelvorschriften bis zu seinem Kreuzesopfer, sowie
den Reinigungsvorschriften sofern sie nicht rabbinischer- sondern göttlicher Einstellung waren, sowie
der Synagogenordnung in Galilea. Jesus hat erfüllt, völlig, und dadurch das Alte Testament obsolet gemacht.
und das sagt die kirche: KKK 839+840: Das Verhältnis der Kirche zum jüdischen Volk Indem die Kirche,
das Gottesvolk im Neuen Bund, sich in ihr eigenes Mysterium vertieft, entdeckt sie ihren Zusammenhang
mit dem jüdischen Volk [Vgl. NA 4], ‘‘zu dem Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat’’ (MR, Karfreitag
13: große Fürbitte 6). Im Unterschied zu den anderen nichtchristlichen Religionen ist der jüdische
Glaube schon Antwort auf die Offenbarung Gottes im Alten Bund. Das jüdische Volk besitzt ‘‘die Sohnschaft,
die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihm ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen,
sie haben die Väter, und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus’’ (Röm 9,4-5), denn ‘‘unwiderruflich
sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt’’ (Röm 11,29). 840 Blickt man auf die Zukunft, so streben
das Gottesvolk des Alten Bundes und das neue Volk Gottes ähnlichen Zielen zu: Die Ankunft (oder die Wiederkunft)
des Messias. Auf der einen Seite wird die Wiederkunft des gestorbenen und auferstandenen Messias erwartet,
der als Herr und Sohn Gottes anerkannt ist; auf der anderen Seite erwartet man für das Ende der Zeiten
das Kommen des Messias, dessen Züge verborgen bleiben – eine Erwartung, die freilich durch das Drama
der Unkenntnis oder des Verkennens Jesu Christi begleitet wird.
Die Synagoge des Satans oder welche Juden können in den Himmel kommen? @ Barmherzigkeit: Christus ist
nicht gekommen, aufzuheben, sondern zu erfüllen. Vom Gesetz hatte er allerdings eine andere Vorstellung:
Er bezog es auf den Kern, das sind die 10 Gebote, wie seine Antwort auf die Frage „was kann ich tun, um
in den Himmel zu kommen“, ganz klar zeigt. Er lehnte aber implizit bestimmte Regelungen und Auslegungen
des Sabbatgebotes, den gesamten Tempelkult (viele Vorschriften in der Thora) und auch einige Reinheitsgebote
ab. Klargestellt wurde das beim Apostelkonzil zu Jerusalem (ca. 49 n. Chr.). Zu den Juden: Lächerlich
die unten stehenden, protestantisierenden, der Tradition widersprechenden, Auslegungsversuche der hl.
Schrift. Vielleicht sollten auch andere Stellen zu einer runderen Betrachtung einbezogen werden, z.B.
Off 2,9 wo ausgeführt wird, das jene, die sich gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. „Juden“ nannten,
gar keine (mehr) waren, sondern als „Synagoge des Satans“ zu bezeichnen sind. Klar ist, dass jemand, der
glaubt, dass Christus aus einem Ehebruch von Maria mit einem römischen Besatzungsoldaten entstanden ist
(also nach dem Gesetz nicht einmal Rabbiner werden konnte; so genau die Lehre des Talmud), nicht in den
Himmel kommen kann: Wer den Sohn (Gottes) ablehnt, lehnt auch den (Gott) Vater ab. Wer glaubt und sich
taufen läßt, wird gerettet werden – wer aber nicht, wird verdammt werden. „Juden“ (= Talmudjuden, nicht
identisch mit denen zur Zeit Jesu) können in den Himmel kommen: Wenn sie glauben und sich taufen lassen!
@ danke an die redaktion ich bin zugegebener maßen nicht immer ein freund davon, was kreuz.net alles
an „beiträgen“ bringt. jetzt muss ich aber der redaktion ein herzliches dankeschön aussprechen, dass
sie so rasch auf meine meldung reagiert hat und den letzten beitrag von „matt“ gelöscht hat (und in folge
meinen beitrag, der auf diesen bezug nahm). gut zu wissen, dass es auch hier noch grenzen gibt (die zwar
nach meinem geschmack oft zu weit ausgereizt werden, aber das ist ein anderes thema). und ein klares zeichen,
dass antijüdische, rassistische oder nazi-ideologische äußerungen in einem sich „katholisch“ nennenden
forum keinen platz haben. gut, dass wenigstens hier ein minimalkonsens herrschen dürfte.
Herrlich! Dieser Tread zeigt in aller Deutlichkeit die antisemitische Einstellung vieler Schreiberlinge.
Es ist grauenvoll, mit welchem Eifer sich die Hobby-Theologen, die natürlich alle bei V2 dabei waren,
ungeniert äußern dürfen. Wann wird dem endlich ein Riegel vorgeschoben? Wann ist der Jude Jesus eigentlich
konvertiert? Wenn ich mich recht entsinne wollte er kein Jota des Gesetzes (AT) ändern. Aber wahrscheinlich,
so werden unsere geisterleuchteten Schreiberlinge argumentieren, hat sich Jesus da auch widersprochen.
Und überhaupt, möge er sich doch an die Regeln des CiC von 1917 halten, nicht wahr?!
Ad FritzG Also das mit dem Schwanz sehe ich Ihnen nach, eine M… hab’ ich nämlich nicht. Inhaltlich
stimme ich Ihnen zu: Sie sind mir auf den S… getreten. Man sollte meine Beiträge schon genau und im
Zusammenhang mit dem kommentierten Originalartikel lesen, bevor man mich hier als „verbohrten Prudisten“
oder „Keuschheitsfanatiker“ abtut. In einem Punkt dürften wir uns – wenigstens – einig sein, dass nämlich
matt ziemlich „matt“ ist, „matter“ sogar als ich dachte …
An die Synapsendämpfer… @ Christian Hüller: Da muss ich ihnen ja heftig auf den Schwanz getreten sein…
@ matt: Jaja, der Kindergarten… Wer dieses Wort in einem Forum bringt, hat für gewöhnlich nicht sonderlich
viel Tiefgang (und schon gar keine Argumente). Sie erinnern mich an den Herrn Corvisier, der ist auch
so ne Gurke: Arrogant, oberflächlich und außer großem Poltern nichts gewesen. Unmöglich zu bestimmen,
wer von ihnen dumpfbackiger ist. Nur ein ist klar: Er ist mehr der Fundi, sie mehr der Tradi…
Matt: Sie sind ein unverbesserlicher „Tradi“ Matt, mit diesen Aussagen stehen Sie eindeutig außerhalb
der Kirche. Jetzt muss ich Ihnen doch klipp und klar anraten: Lassen Sie sich exorzieren. Und dass Sie
ein Tradi sind, und zwar ein ganz besonders hartnäckiger, das werden Sie doch hier wohl kaum bestreiten
wollen. PS: Für alle, die’s nicht wissen: Tradi steht für Traditionalist. Weiteres dazu unter einschlägigen
Lexikonartikeln. GS 22: Das Christusereignis wirkt in alle Menschen guten Willens: Christus ist für alle
Menschen gestorben. Salus in Christo. Amen.
Vat. II und das Heil Es gibt hier in diesem Forum zwar auch einige tradions- und geschichtslose Fritzchen
ohne Überzeugung – gell FritzG? –, deren Meinung ich überhaupt nicht teile, dennoch einige Tipps auch
an die Tradi-Adresse: NA 2: Es gibt das Wahre und Heilige auch in anderen Religionen Alles was gut und
heilig in anderen Religionen ist, muss entsprechend gewürdigt und geachtet werden. NA 4: „Gewiss ist
die Kirche das neue Volk Gottes, trotzdem darf man die Juden nicht als von Gott verworfen oder verflucht
darstellen, als wäre dies aus der Heiligen Schrift zu folgern.“ LG 9: „Dies ist die einzige Kirche Christi,
die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen (12). […]
Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet, ist verwirklicht in der katholischen
Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird (13). Das
schließt n i c h t aus, dass außerhalb ihres Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit
zu finden sind, die als der Kirche Christi eigene Gaben auf die katholische Einheit hindrängen.“ Das
ist zwar eine klare Botschaft an die Tradi-Leute, aber auch andere zeitgeistige Leute gänzlich o h n
e Tradition können sich hieran sicherlich erfreuen.
#59 Athanasius 01:34:23 | Freitag, 18. August 2006
@Jörg aus Köln Hierbei kommt es nicht darauf an, ob mit oder ohne Dogma. Doch. Etwa das Konzil von Basel
wurde wegen des dortigen Konziliarismus später verurteilt, aber das Konzil von Florence hat (1442) eindeutig
Ex Cathedra definiert in ‘Cantate Domino’, dass Häretiker usw. sowie Juden ins ewige Feuer gehen werden,
wenn sie nicht vor ihrem Tode mit dem mystischen Leib Christi versöhnt sind. Das ist die ständige Lehre
der Kirche. Nur schuldlose Ignoranz bietet noch „Rettungsmöglichkeit“, nicht -Sicherheit, denn wir sind
keine Balthasarianer. @Jörg Guterbürger, Köln: Die Altkatholiken sind nicht reaktionär; was Sie schreiben,
ist Unsinn. Ablehnung von Dogmen ist nicht reaktionär, sondern „Progressistisch“: die Abwandlung von
der Tradition, vom Altüberlieferten. Denn das Dogma zur Infallibilitas ist altüberliefert und göttlich
offenbart. Zudem waren die Altkatholiken immer liberal und das sind sie geblieben, wenigstens doktrinär,
oft auch in der Praxis. Vaticanum II. ist im Lichte der Tradition zu lesen, kann aber dieser nicht widersprechen.
Wo sie es tun würde, würde sie kein Recht haben, denn Neuerungen haben kein Recht (cfr. ‘Pastor Aeternus’,
Vat. I. Konz., 1870: „Der Heilige Geist wurde den Nachfolgern Petri nícht versprochen um durch seinen
Beistand neue Lehre zu offenbaren“.)
@ matt: Hat man ihnen eigentlich schon mal gesagt, dass mit Überzeugungen – genau wie mit guten Absichten –
der Weg zur Hölle gepflastert ist? Aber immerhin müssen sie nicht weit laufen, jetzt wo der Teufel ja
auch in heiligen Gefilden nistet…
Ein Exorzismus …hat zu geschehen am Leib der Kirche, Na, da bin ich gespannt, wer der Exorzist sein
wird! Vielleicht kann dies ja der Hohepriester Matt übernehmen
aus Ihnen spricht der Teufel der sich in unserer Kirche eingenistet hat. Den gilt es auszutreiben. Ein
Exorzismus hat zu geschehen am Leib der Kirche, so traurig es klingt, damit die vom Teufel verwahrloste
und geschundene wieder zurückfindet zu Christus und er sie heilen und ihr verzeihen kann. Nicht bei den
Juden soll sich die Dumme entschuldigen! Bei Christus soll sie endlich den Kniefall machen. Christus ihre
Trophäe, die sie verkauft an die Hunde und Götzendiener, die Lügner und Unzüchtigen. So betreibt sie
einen Ausverkauf mit dem Gekreuzigten und zerschindet und verschleißt sich selbst bis zur Unkenntlichkeit.
Dirne will man zu ihr sagen, untreue Braut. Aber hat sie das nicht schon gehört. Wissen hätte sie es
sollen, denn man hat es ihr vorgehalten, vielfach, eindringlich. Aber sie wollte nicht hören.
Standpunkt der Kirche Es geht hier um den Standpunkt der Kirche. Und der sollte folgender sein: der Jude
verleugnet Gott durch seine Verachtung des Messias Jesus Christus und kann in dieser Gesinnung nicht gerettet
werden. Der Standpunkt der Kirche ist, Gott sei Dank, ein anderer als der Matt’sche. Zu deiner grossen
Enttäuschung wird sich daran auch nichts ändern, wenn du deine irren Gedankengänge hier wiedergibst.
@matt Es geht hier um den Standpunkt der Kirche. Und der sollte folgender sein: der Jude verleugnet Gott
durch seine Verachtung des Messias Jesus Christus und kann in dieser Gesinnung nicht gerettet werden.
ein neues – bisher unerkanntes – Lehramt?
Sie und Ihre Juden können ruhig in Ihrer Verstocktheit verbleiben denn ich habe bestimmt nicht die Absicht
Sie zwangsweise zu missionieren. Das ist ja ein Widerspruch in sich. Also was belästigen Sie mich mit
solchen absurden Unterstellungen. Es geht hier um den Standpunkt der Kirche. Und der sollte folgender
sein: der Jude verleugnet Gott durch seine Verachtung des Messias Jesus Christus und kann in dieser Gesinnung
nicht gerettet werden.
höchst erstaunliche Prophetie nämlich von Maria und Jesus daselbst nebst anderern Heiligen Es ist tatsächlich
höchst erstaunlich, dass Jesus und Maria noch die Schützenhilfe von heiligen brauchen, damit man ihren
Botschaften glaubt. Matt, bist du so dumm oder tust du nur so ?:)
Ich darf die Anwesenden neuerlich verweisen auf: www.tldm.org/directives/d129.htm und www.tldm.org/directives/d127.htm
sowie den Gesamtinhalt der Bayside-Prophetie ich würde das nicht posten, wenn ich nicht überzeugt wäre,
dass es sich hierbei um eine echte und höchst erstaunliche Prophetie handelt, nämlich von Maria und
Jesus daselbst nebst anderern Heiligen im Zeitraum von etwa 1970 – Mitte 1990 an die Seherin Veronika.
Dies hier bezieht sich unmittelbar auf das Konzil und das 3. Geheimnis von Fatima und ist – finde ich –
höchst interessant und aufschlussreich.
Ad Graf von Galen Konkret: Zitieren Sie doch bitte, was das Florentinum über das Heil der Juden gesagt
haben will. Bitte… Ich brauche hier wohl Nachhilfe. Bin aber lernfähig, (im Gegensatz zu den verstockten
Häretikern).
#42 Graf von Galen 22:58:23 | Donnerstag, 17. August 2006
Wider VII Was im Widerspruch zum Dogma steht, kann nicht wahr sein. Das Konzil v. Florenz hat den Juden
ausdrücklich den Himmel zugeschlossen. Von daher gehen Ausdrücke wie „ältere Brüder“ in die falsche
Richtung. Sie deuten einen Heilsweg an, wo es keinen gibt. Die Liebe zur unsterblichen Seele der Juden
verlangt hier ein anderes Verhalten. Ansonsten wird Gott das Blut der ggf. deshalb ewig verloren gegangenen
von den hierfür Verantwortlichen zurück fordern.
er hat sich wohl erst später auf Drängen der „Kinder“ durchgerungen mit seiner Gemeinschaft wirklich
in Opposition zu den päpstlichen Verfügungen zu treten. Vorher hat er sich in seinem Gram wohl lediglich
immer weiter zurückgezogen.
Athanasius II Es mag ja sein, daß sich die Altkatholiken als Liberale und Antreaktionäre verstehen.
Das ändert aber nichts daran, daß sie in Ablehnung von VatI Reaktionäre sind. Daran ändert auch die
Abschaffung des Zölibates und andere Entscheidung nichts. Denn auch die getrennten Kirchen haben sich
weiter entwickelt, und zwar immer in Ablehnung der die Trennung verursacht habende Entscheidung der Gesamtkirche.
Richtig ist, daß mit dem Unfehlbarkeitsdogma eine lange Entwicklung des Papsttumes im Sinne der Machtentrierung
abgeschlossen wurde. Aber diesen letzten Punkt der Entwicklung haben die Altkathiken eben nicht mitgetgragen.
Ihr Verständnis der Unfehlbarkeitsdogmas lese ich erstmalig. Vielleicht haben Sie überspritzt formuliert?
Wieso kann man VatI und VatII nicht miteinander vergleichen? Vergleichen bedeutet eben nicht Gleichsetzung,
sondern Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Allen Konzilien gemeinsam ist ihre Richtungsweisende
Funktion für die Zukunft. Hierbei kommt es nicht darauf an, ob mit oder ohne Dogma.
Der Begiff „Holocaust“ spielte in den sechziger Jahren keine Rolle Korrekter müßte es heißen, daß
die Konzilsväter unter dem Eindruck von Hitlers Verbrechen an den Juden stand. Der Begriff „Holocaust“
wurde erst 1979 durch die umstrittene amerikanische Filmserie einem breiteren Publikum bekannt. Meyers
Enzyklopädisches Lexikon von 1972 ff kennt den Begriff noch nicht, erst in den Nachträgen von 1980 taucht
er auf. Norman Finkelstein weist in seinem vorzüglichen Buch „Die Holocaust Industrie“ darauf hin, daß
vor dem Sechstagekrieg von 1967 keine starke Beschäftigung mit den erbrechen an den Juden erfolgt ist.
Hätte das Konzil nach 1967 oder nach 1979 stattgefunden, wären die Texte vermutlich noch zeitgeistiger
ausgefallen.
#38 Benedikt 22:42:35 | Donnerstag, 17. August 2006
Martyrium Die Versuche, Mgr. Lefebvre zum Märtyrer zu machen sind lächerlich. Mgr. Lefebvre hat sich
der Situation, die ihm mißfiel gar nicht gestellt, sondern ein außerhalb der kirchlichen Jurisdiktion
stehendes Werk gegründet. Ein Gang ins Exil ist kein Martyrium.
@Athanasius Sie gewinnen…Matt gibt nach (Matt kennt die Geschichte des Konzils nämlich garnicht im
Detail, Matt ist lediglich ein Eiferer und geht im Zweifel zum Angriff über )
#36 Athanasius 22:29:20 | Donnerstag, 17. August 2006
@Benedikt Matt hat im Wesentlichen Recht zum Thema Paulus und Juden, aber Paulus hat sich nicht widersprochen.
Die Hl. Schrift war Stütze der ewigen katholischen Lehre zu den Talmudikern. @Matt:Er ist der wahre Held
des Konzils und sodann der Geächtete, der Märtyrer um Christi Willen. Ja er duldete sogar den Ausschluß.
1. Mons. Lefebvre ist Held der Nachkonzilszeit, nicht des Konzils. 2. Er war geistlicher Märtyrer, sicher.
3. Ich bin wie Sie von seiner Heiligmässigkeit überzeugt, das waren sogar seine ideologischen Gegner
und sogar ein konservativer aus Rom: Silvio Kardinal Oddi, in 1992 in Ecône am Grabmal.
#35 Benedikt 22:24:25 | Donnerstag, 17. August 2006
@ Matt Soso, Lefebvre der einzige. Lefebvre war auf dem Konzil nur ein kleines Licht. Bedeutender war
Kardinal Ottaviani, von dessen Widerstand jeder Kurzabriss berichtet. Allerdings war Kardinal Ottaviani
katholisch im besten Sinne und wusste, das die Chose mit dem Beschluss der Dekrete und Konstitutionen
sowie der Anerkennung des Papstes gelaufen war. Er hat beim Studium gut aufgepasst, während andere wohl
diese Vorlesung versäumt haben und nach dem Konzil sogleich ihre Vorstellungen und Ansichten anstelle
derer der Kirche gestellt haben. Das trifft auch alles auf die zu, die danach den Geist des Konzils erfunden
haben. @ Athanasius: Schon klar…es sollte mehr eine süffisante Anmerkung sein. Matt hat offenbar seine
festen Vorstellungen – wenn sie nicht mit denen der Apostel übereinstimmen, so hat offenbar der Apostel
unrecht.
@Athanasius ich bin nicht bereit Ihre Korrektur hinzunehmen. Erzbischof Lefebvre ist der einzige der in
diesen Wirren des Konzils den Mut besaß ein klares Zeugnis zu geben für Christus und die Tradition seiner
Kirche. Vom guten Willen kann man sich nichts kaufen, wenn er sich nicht hervortut in der Zeit der Konfrontation.
Er sah das Übel, stand dagegen auf und widersetzte sich. Er ist der wahre Held des Konzils und sodann
der Geächtete, der Märtyrer um Christi Willen. Ja er duldete sogar den Ausschluß. Aber er gab nicht
auf und gründete die Pius-Brüder zum beständigen Zeugnis und Testament seiner Leidenschaft für Christus.
#32 Athanasius 22:08:03 | Donnerstag, 17. August 2006
@bENEDIKT nun wird hier Paulus widerlegt. Schön das wir das auch noch erleben. Dann mal los Paulus hat
sich nie widersprochen. Die Hl. Schrift zeugt: die untreuen Juden sind vom Ölbaum abgebrochen, werden
aber jemals (wenn die Fülle der Heiden eingegangen ist) dennoch zur Kirche, zum Messianischen Bunde Jesu
Christi von Nazareth finden. Dás ist die Römisch-katholische Auslegung. Sowohl eine antisemitische Verdammungs-,
wie eine dispensationalistische (liberale oder evangelikale) Auserwählung-ohne-Messiasglaube-Interpretation
sind Irrtümer. Übrigens ist das Römische Missále locus fidei, Fundstelle der Glaubenslehre. Die Treuelosigkeit
der Juden ist röm.-kath. Glaubenslehre, egal ob es NA oder Fünfzehn Kardinal Könige gegeben hätte.
Ad Matt: die bösen Juden Sie verurteilen hier pauschal die Juden als „böswilligen“ Haufen. Damit sollten
Sie äußerst vorsichtig sein. Zunächst mal: Es waren ja wohl nicht d i e Juden, die Jesus an’s Kreuz
gebracht haben, sondern in erster Linie die Sadduzäer u n d die Römer. (Die dürfen Sie dann auch nicht
vergessen, wenn schon, denn schon, in Ihren Ausführungen). Zweitens: Jesus sah sich zunächst nur zu
den Juden gesandt. Dass dann das Heil der christliche Lehre auch zu den Christen kam, verdanken wir, merken
Sie sich das: v e r d a n k e n wir den „treulosen Juden“, die die Botschaft Jesu Christi nicht angenommen
hatten. Nachzulesen im Römerbrief. Aber mit dem Apostel Paulus haben Sie offenbar ein Problem. Es gibt
da einen gewissen „Tradi“, der rät solchen wie Ihnen zum Exorzismus. So weit will ich jetzt nicht gehen,
aber Sie sollten wirklich Abstand nehmen von einem pauschalen Antijudaismus.
#30 AthanasiusII 22:03:25 | Donnerstag, 17. August 2006
@Jörg Gutmensch aus Köln Als reaktionär haben sich die Altkatholiken nach VatI und die Piusbrüder
nach VatII erwiesen, weil sie die Fortentwicklung der Tradition nicht mittragen wollten. 1. Irrtum: Die
Altkatholiken sind Liberale und anti-Reaktionäre(sic!), schon immer gewesen, damals wie heute. Damals
witterte Döllinger mit den ex-Jansenisten Utrechts gegen Quanta Cura. 2. Sie stellen Vatikanum I. und
Vatikanum II. auf gleicher Stufe, was Unsinn ist. V2 hat nichts definiert ex-cathedra und nur bedingt
unfehlbar, so Mons. Felici (er war Konzilssekretär 1962-1965, wie Mons. Fessler in 1869-1870), wo die
alte Lehre wiederholt wird. Neue Weisungen seien mit Vorsicht zu geniessen. 3. Sie sind quasihäretisch,
wenn Sie behaupten, dass das Dogma der Päpstliche Unfehlbarkeit Ex-Cathedra (lesen Sie das Buch von Mons.
Joseph Fessler von St. Pölten!) eine Neuerung war, wie die pastoralen Weisungen und Dokumente V2s Neuerungen
waren. Zu sagen, dass das Dogma eine Neuerung war, ist zu sagen, dass es nicht immer Teil des Glaubensgutes
war, somit dem Döllingerismus zu verfallen. Nun, das Dogma von 1870 selbst sagt, dass der Papst niemals
eine neue Lehre ex-cathedra verkünden kann mit Assistenz des Hl. Geistes. Nun, wenn Dignitatis Humanae
Glaubensgut sein sollte, war Quanta Cura es auch, aber beide gehen nicht zusammen. Und die Tradition spricht
sich nicht gegen sich aus. Schluss: DH und QC sind nicht unfehlbar und nur Propositionen. Fortentwicklung
heisst nicht Widerspruch. Der Geist Gottes widerspr Sich nich
#28 Athanasius 21:55:24 | Donnerstag, 17. August 2006
Korrekturen Das sind dieselben Menschen, die noch bis in die 60er Jahre hinein am Karfreitag für die
„treulosen Juden“ gebetet haben! Und es mit der Wiederherstellung der alten Messe wieder tun wollen! …‘haben’?
Ich tue es noch an jedem Karfreitag, und zwar auf Lateinisch, mit der ganzen „Tradi“-Gemeinde. Die FSSPX
hat – par abus – niemals das ‘perfidis’ gestrichen und mit Recht. Wer es wagt zu behaupten, dass die Römische
Messe oder die Gebet des Missale Ketzereien enthalten, ist bereits vom Konzil von Trient anathemisiert
und von ‘Auctorem Fidei’ (Pius VII., 1794) verurteilt. @matt: Zu sagen, dass Mons. Lefebvre der einzige
Nichthäretiker auf dem Konzil war, ist grotesk. Ebenso grotesk wie die Lügen und Übertreibungen von
Kardinal König hier oben. Auf dem Konzil gab es viele Lichtgestalten. Darunter vor allem die Kardinäle
Spellman S.J. und Ottaviani. Der Afrikamissionar aber wagte zu handeln, Spellman konnte dies nicht, er
starb 1967. In den USA gab es bis in die 1970er Tradi-Bischöfe, etwa Mons. Richard Ackerman von Kentucky,
der sogar am Ende von einem quasi-sedisvakantistischen Priester der SSPV die Letzte Ölung empfing und
bei ihm beichtete. Ich bewundere Mons. Lefebvre immer noch, aber er war damals wirklich nicht der einzige.
Zudem war das Konzil nicht häretisch, sondern irrtümlich. Über die deutschzentrierte germanozentrische
austromodernistische Aussagen Königs, präferiere ich die Beschreibungen durch P. Malachi Martin SJ,
dem späteren Tradi und ex-Sekretär A. Kard.s Bea.
„ultrakonservativ“ Ultrakonservativ gibt es nicht. Konservativ ist die Mitte zwischen progressiv und reaktionär
und daher nicht steigerbar. Oder wie wollen Sie die Mitte steigern? Als reaktionär haben sich die Altkatholiken
nach VatI und die Piusbrüder nach VatII erwiesen, weil sie die Fortentwicklung der Tradition nicht mittragen
wollten. So gut wie sämtliche Kirchenspaltungen, vielleicht mit Ausname der Trennung von Alt- und Neurom,
sind durch die Reakttionäre wegen Verweigerung der Fortentwicklung der Tradition entstanden. Die Konservativen
sind ja gerade durch Fortentwicklung der Tradition gekennzeichnet, die von den Progressiven völlig abgelehnt
wird. Kreuz.net sollte sich nicht son undifferenziert ausdrücken!
der gute Paulus hat sich – wenn schon – selbst widersprochen Galater 3, 6-9 So war es mit Abraham: «Er
hat Gott geglaubt, und es ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden» (1. Mose 15,6). Erkennt also: die
aus dem Glauben sind, das sind Abrahams Kinder. Die Schrift aber hat es vorausgesehen, dass Gott die Heiden
durch den Glauben gerecht macht. Darum verkündigte sie dem Abraham (1. Mose 12,3): «In dir sollen alle
Heiden gesegnet werden.» So werden nun die, die aus dem Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.
#25 adlimina 21:32:16 | Donnerstag, 17. August 2006
Märtyreraura und Projekt des Heiligen Geistes Es geht doch gar nicht um II. Vat. Konzil, Kardinal König,
Judenfrage, Fraktionen und Machenschaften – der Bischof möchte an die Seite des unbeirrbaren Helden und
souveränen Beobachters aus Wien treten und so erleben, wie der Heilige Geist seinen Pastoralen Prozess,
den er in Fulda durchpeitscht, über alle „Verhinderungsversuche“ hindurch zum Ziel bringt. Wir sind gespannt,
auf welcher Seite der Heilige Geist steht. Oder: Wehe dem, der sich dem Heiligen Geist entgegenstellt!
Naja, wenigstens ist schon einmal der Segen von kath.net sicher. ?:)
fortsetzung 25 Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlasst, Brüder, sollt ihr dieses Geheimnis
wissen: Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben;
26 dann wird ganz Israel gerettet werden, wie es in der Schrift heißt: Der Retter wird aus Zion kommen,
er wird alle Gottlosigkeit von Jakob entfernen. 27 Das ist der Bund, den ich ihnen gewähre, wenn ich
ihre Sünden wegnehme. ich halte mich – im gegensatz zu anderen hier – nicht für kompetent, paulus zu
widersprechen. und die arroganz, mit der hier einige „christen“ glauben sich über juden und das judentum
erheben zu dürfen, ist mit dem römerbrief sicher nicht vereinbar.