„Dein Glück ist mein Bier“ – Gott
Eine 400.000 Euro teure Werbekampagne des St. Pöltener Bischofs, Mons. Klaus Küng, wurde kürzlich wiederholt.

Die Reaktionen ähneln denen vom Frühjahr.
„Das Geld könnte man besser für karitative Zwecke nutzen“, so lautete eine der wohlmeinenderen Reaktionen auf die sogenannte „Aufbruchskampagne“, die Bischof Küng im März starten ließ, um das Image der Kirche in der Öffentlichkeit aufzubessern.
Auf zahlreichen Werbeflächen im Gebiet der Diözese St. Pölten waren über zwei Wochen hinweg folgende und ähnliche Botschaften zu lesen:
„Mit mir fährst Du super.“, „Fahr vorsichtig: für ein endgültiges Treffen ist es zu früh.“, „Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen!“
Trotz der gemischten Reaktionen wurde die Kampagne nun ein weiteres Mal durchgeführt und gegenüber der ersten Welle sogar noch ausgeweitet:
Außer auf großformatigen Plakatwänden am Straßenrand sind die flotten Sprüche über Gott und Kirche jetzt auch auf Bierdeckeln, T-Shirts und sogar im Mobilfunk präsent.
Wer eine SMS mit dem Wort „Gott“ an eine bestimmte Mobilfunknummer sendet, erhält umgehend eine automatisch verschickte Antwort mit einem Bibelvers auf sein Handy.
Die Sprüche auf den Bierdeckeln lauten: „Trink auch du mit Freude – Gott“, „Bei mir kannst du immer anzapfen – Gott“, „Mit mir ist nie Hopfen und Malz verloren – Gott“ und „Dein Glück ist mein Bier – Gott“.
Ein Priester der Diözese St. Pölten kommentierte vor ‘kreuz.net’, daß man sich schon fast daran gewöhnt habe, daß Gott und Kirche immer wieder für die Werbezwecke mißbraucht würden: „Aber daß die Kirche jetzt selber gegen das erste Gebot verstößt, ist einfach skandalös!“
Auch die österreichische Tageszeitung ‘Kurier’ fragte nach Reaktionen auf die Werbekampagne.
„Ich kann mir nicht vorstellen, daß junge Leute darauf abfahren“, meiner etwa der Verkäufer eines Mobilfunkgeschäfts in St. Pölten.
Ein St. Pöltener Gastwirt findet die Aktion hingegen ganz unterhaltsam: „Am Stammtisch wird über Wirtschaft und Politik geredet und genauso über die Kirche“.
Projektleiter der Kampagne und damit verantwortlich für deren Inhalt und Durchführung ist der Sekretär von Mons. Küng, der Opus-Dei-Priester Bernhard Augustin (44).
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Freitag, 3. November 2006 21:48
Christin: Welt&Religion passen gut zusammen
Die Wirtschaft hat die Religion entdeckt.
Die Sehnsucht nach Sinn und wüziges Salz der Erde beflügelt Konsumenten wie Produzenten!
Ich finde,das ein angenehme Athmosphäre,wenn
Kirche&Welt sich küssen!
Das ist das heiligmachende Werk unseres jetzigen Papstes Benedikt,der alles gutheißt,was Boden unter den Füssen hat und die Wurzeln zur Welt wie sie isst nicht verliert…
Es soll uns Glück bringen so wie ihm!
Im Gebet verbunden!
Die Sehnsucht nach Sinn und wüziges Salz der Erde beflügelt Konsumenten wie Produzenten!
Ich finde,das ein angenehme Athmosphäre,wenn
Kirche&Welt sich küssen!
Das ist das heiligmachende Werk unseres jetzigen Papstes Benedikt,der alles gutheißt,was Boden unter den Füssen hat und die Wurzeln zur Welt wie sie isst nicht verliert…
Es soll uns Glück bringen so wie ihm!
Im Gebet verbunden!
Samstag, 19. August 2006 20:36
Guldin: matt for episcop
Ich schlage vor, den Matt als Bischof von St.Pölten einzusetzen. Dann wird in Kürze alles wieder in
Ordnung sein!
Aber wer wird dann Kaiser ?
Natürlich auch der Matt, in Personalunion, damit überflügelt er dann den Papst und kann auch gleich noch das kirchliche Leeramt übernehmen.
Aber wer wird dann Kaiser ?
Natürlich auch der Matt, in Personalunion, damit überflügelt er dann den Papst und kann auch gleich noch das kirchliche Leeramt übernehmen.
Samstag, 19. August 2006 20:30
matt: wenn solche Stammtischparolen
Ausdruck der Würde der Kirche sind und Menschen zum wahren Glauben führen, dann muss ich wohl meinen
Bierkonsum beträchtlich steigern, oder mich auch gleich übergeben.
Dieses Absacken in die Primitivität kommerzieller Werbeslogans ist nur ein weiterer Ausdruck dafür, wie sehr die V2ler zu Speichelleckern des Zeitgeschehens geworden sind. Sie finden es notwendig dieselben Methoden für Glaubenspropaganda einzusetzen, wie sie die gemeine Marktwirtschaft anwendet, um den Konsummenschen ihre, oftmals überflüssigen, Produkte aufzuschwatzen.
Und auf dieses Niveau der Effekthascherei mit aberwitzig-plakativen Werbeparolen begibt sich also diese sog. Kirche, so als ob sie Schweinefraß an Schweine verteilte. So versteht sie sich auf ihren Glauben, diese Dirne.
Ich habe selten so eine dämliche Anbiederung von Gläubigen erlebt. Wen will Herr Küng damit affizieren? Konsumidioten, die sonst in jeden Baumarkt rennen um Gratis T-Shirts, Gummibärlis und Freibier abzustauben?
Ist das etwa die neue Klientel, auf die sich Herr Küng ausrichtet? Diesen Menschen sollte man schnellstmöglich wieder absetzen, bevor er noch mehr Dummheit begeht und dem Ansehn der Kirche Schaden zufügt.
Elender Stümper!
Dieses Absacken in die Primitivität kommerzieller Werbeslogans ist nur ein weiterer Ausdruck dafür, wie sehr die V2ler zu Speichelleckern des Zeitgeschehens geworden sind. Sie finden es notwendig dieselben Methoden für Glaubenspropaganda einzusetzen, wie sie die gemeine Marktwirtschaft anwendet, um den Konsummenschen ihre, oftmals überflüssigen, Produkte aufzuschwatzen.
Und auf dieses Niveau der Effekthascherei mit aberwitzig-plakativen Werbeparolen begibt sich also diese sog. Kirche, so als ob sie Schweinefraß an Schweine verteilte. So versteht sie sich auf ihren Glauben, diese Dirne.
Ich habe selten so eine dämliche Anbiederung von Gläubigen erlebt. Wen will Herr Küng damit affizieren? Konsumidioten, die sonst in jeden Baumarkt rennen um Gratis T-Shirts, Gummibärlis und Freibier abzustauben?
Ist das etwa die neue Klientel, auf die sich Herr Küng ausrichtet? Diesen Menschen sollte man schnellstmöglich wieder absetzen, bevor er noch mehr Dummheit begeht und dem Ansehn der Kirche Schaden zufügt.
Elender Stümper!
Samstag, 19. August 2006 12:03
st. polterer: zum Mammon
Es bleibt die Frage, warum die Sponsoren bezahlen.
Antwort: Weil die Diözese ihre Anteile (=80%) an den ‘Niederösterreichischen Nachrichten’ (die größte und wichtigste Zeitung des Diözesangebietes) verkauft hat – zufällig an die nunmehrigen Sponsoren.
Mit dem Geld baut die Diözese ein Konservatorium für ihre Musikschüler.
(Das war meiner Meinung nach eine einmalige Chance: Die Lokalzeitung zu besitzen.
Antwort: Weil die Diözese ihre Anteile (=80%) an den ‘Niederösterreichischen Nachrichten’ (die größte und wichtigste Zeitung des Diözesangebietes) verkauft hat – zufällig an die nunmehrigen Sponsoren.
Mit dem Geld baut die Diözese ein Konservatorium für ihre Musikschüler.
(Das war meiner Meinung nach eine einmalige Chance: Die Lokalzeitung zu besitzen.
Samstag, 19. August 2006 10:18
Roderick: Man muß nicht alles NUR kritisieren …
Ich finde diese Kampagne gar nicht so schlecht. Man kann nicht immer aufs Ganze gehen, man muß heute
oft in der Tat ganz ganz im Einfachsten anfangen. Es ist ein Minimalansatz von grundsätzlich Nachdenkenswertem,
der Leute erreicht, die die Verkündigung sonst kaum mehr erreichen würde.
Manche Sprüche haben auch durchaus Humor.
Außerdem: Soweit in der Presse zu lesen war kostet es die Diözese durch Sponsoren so gut wie kein Geld.
Manche Sprüche haben auch durchaus Humor.
Außerdem: Soweit in der Presse zu lesen war kostet es die Diözese durch Sponsoren so gut wie kein Geld.
Freitag, 18. August 2006 20:49
Christian Hüller: Bier ist ein heiliges Getränk
Bier ist schon ne’gute Sache. Aber ich bevorzuge Sekt und Wein.
In vino veritas.
Prost.
Aber nicht im Dienst.
In vino veritas.
Prost.
Aber nicht im Dienst.
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