Evolution
Ist die Sprache durch Evolution entstanden?
Die Evolutionstheorie verlangt von uns, zu glauben, daß alle unsere Fähigkeiten „von selber“ entstanden sind – auch die Sprache. Von Dr. med. Stephan Puls.
(kreuz.net) Am Anfang waren die Sprachen primitiv und plump, dann müssen sie später immer ausgefeilter und komplexer geworden sein.

Das wissen Evolutionstheoretiker über die Entstehung der menschlichen Sprachen zu berichten.

Einige Theoretiker sehen ihren Ursprung in Alarm- und Schmerzrufen. Man spricht in diesem Zusammenhang von der „Aua-Theorie“.

Andere glauben, daß die Sprachen aus rhythmusgebenden Ausrufen bei gemeinsamer Arbeit entstanden seien. Hier ist von „Hauruck-Theorie“ die Rede.

Wieder andere sehen den Ursprung der Sprachen in der Nachahmung von Tierlauten. Das ist die „Wau-Wau-Theorie“.

Keine Theorie zur Sprachentstehung ist nachprüfbar.

Schon 1866 verbot die Pariser Sprachgesellschaft in ihren Statuten, Theorien zur Entstehung der Sprachen anzunehmen.

Will man der Evolutionstheorie glauben, dann müßten Sprachen mit der Zeit komplexer werden. Folglich hatten die Eingeborenen in Steinzeitkulturen primitivere Sprachen als Menschen in Hochkulturen.

Geschriebene Sprache gibt es seit 5000 Jahren. Dort stellen wir aber das Gegenteil fest.

Wer Latein gelernt hat, erinnert sich an die Grammatik, an die Zeiten, Stammformen und Deklinationen.

Latein hat davon viel mehr als Deutsch oder seine neolateinischen Töchter, die romanischen Sprachen.

Im Französischen ist von den fünf Deklinationen des Latein nichts übriggeblieben.

Den Verbformen erging es nicht besser. Der Passiv ist verschwunden. Es gibt weniger Zeiten und Konjunktive. Am besten hat vielleicht das Portugiesische die lateinische Muttersprache bewahrt.

Diese Reduktion ist schon im Latein selber zu beobachten. Bereits das klassische Latein war sprachlich ärmer als frühere Formen der Sprache.

So ist die i-Deklination zum Beispiel mit der konsonantischen Deklination zusammengefallen.

Die ältesten Sprachzeugnisse stammen von der sumerischen Sprache aus einer Zeit vor 3100 v. Chr. Das Sumerische hat zehn Fälle.

Dort gibt es zum Beispiel den Vergleichsfall Äquitiv „wie Wasser“, den Ortsfall Lokativ „im Haus“, den Gemeinschaftsfall Komitativ „mit Peter“.

Das Verbalsystem ist schwindelerregend komplex.

Mittels einer Fülle von Präfixen, Infixen und Suffixen können Verbalinhalte äußerst präzise formuliert werden.

Es gibt alleine sieben Modi: Indikativ, Optativ, Verbotsform Prohibitiv, Wunschform Prekativ, Ermahnungsform Kohortativ, mögliche Verwirklichung Prospektiv und natürlich den Imperativ.

Außerdem findet sich eine Fülle weiterer Möglichkeiten auszudrücken: Intensität, Richtung, Relation und Objektbeziehung der Handlung. Sie finden allesamt in modernen Sprachen keine Entsprechung.

Gegenüber Sumerisch ist Deutsch höchst primitiv.

Ähnlich in Altägyptisch, einer Sprache aus der Zeit von 2.600 bis 2.100 v. Chr.

Das altägyptische Verbalsystem ist äußerst komplex. Man kann sehr präzise und fein nuanciert ausdrücken.

Es gibt sechs Modi. Handlungen können mit Zeitbezug in Vergangenheit, Gegenwart, und Zukunft oder ohne Zeitbezug beschrieben werden. Das geht in keiner modernen Sprache.

Das Verb hat acht Personen, da die 2. und 3. Person Singular in männlich und weiblich getrennt sind.

Wir stehen vor einer erschütternden Einsicht.

Zur sogenannten Evolution
Ob einige Schildkröten- und Vogelarten auf den Galápagos-Inseln im Westen von Südamerika am Anfang der Evolutionstheorie standen, ist äußerst umstritten.Die Evolutionstheorie steht vor einem Durchbruch. Denn dieses sensationelle Photo beweist, daß der Wissenschaft inzwischen der seit jeher fehlende Beweis der "Missing Links" - der nicht vorhandenen Bindeglieder zwischen den einzelnen Tierarten - vorliegt.Gegenwärtig arbeiten die besten Graphiker der Welt mit wissenschaftlichen Entwürfen intensiv daran, die äußerst irritierende Darstellung der Erschaffung des Menschen in der Sixtinischen Kapelle den wissenschaftlichen Errungenschaften der Neuzeit anzupassen.

Alle bekannten Sprachen scheinen im Lauf der Zeit ihren Reichtum an grammatischen Formen zu verlieren. Das gilt ausnahmslos in allen Sprachstämmen: Englisch und Chinesisch sind nahe am offensichtlichen Endpunkt dieser Entwicklung.

Dagegen sind die Sprachen Eingeborener keinesfalls primitiv.

Die Wintu-Indianer in Kalifornien können in ihrer Sprache ausdrücken, ob eine Aussage eine Übernahme vom Hören-Sagen, das Resultat einer persönlichen Beobachtung oder einer logischen Schlußfolgerung ist.

Für letztere werden zudem drei Plausibilitätsgrade unterschieden.

Militärisch nutzten Indianersprachen in den Weltkriegen: Comanche- und Sioux-Indianer funkten während des Zweiten Weltkrieges in ihrer Muttersprache, die für die deutschen B-Dienste nicht zu entschlüsseln war.

Mag sein, daß die Sprache in nebelhafter fernster Vergangenheit von selber entstanden ist.

Aber was wir sehen, ist das Gegenteil. Kein Kind hat je sprechen gelernt, ohne daß seine Eltern es ihm beibrachten.
      
27 Lesermeinungen
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#27   Stephanus   01:13:27 | Donnerstag, 31. August 2006
und gott machte den menschen nach seinem bilde…
und er hauchte ihm den geist ein und als er ihn machte war das wort (sein sohn jesus christus) bei ihm, daß wort aus dem alles gemacht wurde usw.
gott ist da!!! und er hat einen plan, er denkt und er spricht aus was er denkt und daraus geht das werk hervor… und gott redete mit den menschen usw
da wurde nicht gebrabbelt und genuschelt und gegrunzt und i und a gewiehert usw.
seit erschaffung des menschen nach dem bilde gottes, so wie gott sich ,sagen wir, in einem klaren see spiegelt, so wie also dieses spiegelbild gottes ausschaut, so müssen wir uns den menschen vorstellen. daß dieser nun selbstverschuldet in eine gewisse distanz gegenüber gott gegangen ist, daß sich mangels direkter anschauung ein nebel von wissenslosigkeit um unser denken und somit auch handeln gelegt hat, dafür kann gott ja nun nicht verantwortlich gemacht werden. aber die ableitung daraus ist folgende: nie wieder ist der mensch so menschlich und vollkommen gewesen wie es eben die ersten menschen waren. vielmehr wird der mensch mit zunehmender dauer der menschheitsgeschichte immer unmenschlicher wie wir es ja im alltäglichen leben feststellen können. er ist nicht nur in der lage sich materiell zu versündigen, er ist auch kaum noch in der lage zu glauben!!! und christus ermahnt uns doch so eindringlich: wenn ihr glauben hättet, ihr könntet berge versetzen. das könnten wir wirklich, würden wir die gesetze der physik glaubensstark anwenden. lesen wir doch mal bei der hl. hildegard nach wie das gehen könnte…
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#26   virOblationis   14:11:13 | Mittwoch, 23. August 2006
Bestätigung
Eine solche Entwicklung von – in diesem Falle semitischen – Sprachen ist mir auch schon aufgefallen, als ich nach altem Hebräisch (z.B. ohne Kasusendungen) ein wenig Akkadisch lernte.
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#25   Dr. Lindemann   07:34:10 | Dienstag, 22. August 2006
Zur Kritik
Im übrigen möchte ich auf das Buch von Roger Liebi „Entstehung und Herkunft der Sprachen“ verweisen. Online rezensiert ist es hier: www.wolfganglindemann.net/…heologisches_10.html
Offenbar hat keiner der Herren, die Dr. Lindemann Dilettantismus, Inkompetenz o.ä. vorwerfen, dieses Buch zur Kenntnis genommen, denn alle genannten Gegenargumente werden dort ausführlich behandelt. Beim Lesen der Einwände drängt sich ohnehin der Eindruck auf, daß die schreibenden Evolutionisten nicht recht verstanden haben, was Dr. Lindemann eigentlich sagen wollte.
Zur Bedeutung der Sprachforschung für Christen: es ist doch etwas anderes, ob unsere Sprache direkt aus den schöpferischen Händen Gottes hervorgegangen ist und wir so Seine Vaterschaft direkt erfahren … oder ob sie aus vielen Umwegen und Irrwegen von irgendwo kommt. Wenn wir zudem die Entstehung der Sprache von selbst nicht erklären können, erinnert uns das zudem erneut an die Existenz des Schöpfers; nicht an Jesus Christus an sich, aber doch „immerhin“ an einen Schöpfer. Und das Suchen nach der Wahrheit, auch der profanwissenschaftlichen Wahrheit, ist schon eine christliche Aufgabe an sich.
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#24   Doriano   08:33:23 | Sonntag, 20. August 2006
@methusalix
Ich sehe schon; sie haben nicht erkannt, worauf ich hinaus will.Es geht mir vor allem um den einen Satz:„Seit der Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahgenommen, seine ewige Macht und Gottheit“. Und das ist der Kern. Ich habe mich noch nicht mit der Evolutionsbiologie auseinader gesetzt. Wie Gott die Welt erschaffen hat, ist letztendlich unerheblich-entscheident ist „daß“. Und wenn es gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse über bestimmte Vorkommnisse gibt und diese auch einer Beweisführung standhalten, dann sind diese AUCH ein Teil der Schöpfung – das Wirken Gottes. Diese Erkenntnisse vermitteln aber auch ein Bild von der Komplexität der stofflichen Welt in ihrer ganzen Reichhaltigkeit – all das weil Gott sprach:„Es werde…“ Und wenn Sie sich das Universum in seiner ganzen Schönheit und scheinbaren Unendlichkeit vor Augen halten und sich auch ein wenig mit den inneren Zusammenhängen auskennen – wie entstehen Sterne oder die Größen- und Entfernungsangaben – das alles ist ein „Nichts“ im Vergleich zu Gott – und es ist sein Werk.
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#23   Uwe Schmidt   01:15:34 | Sonntag, 20. August 2006
Wortschatz
Auch einen aussagekräftigen, intellektuellen Wortschatz kann man aus den einfachsten Elementen, nämlich den Lautnachahmungen, erzeugen: nehmen wir z.B. die indogermanische Wurzel *lâ-, älter *leh2- „schnapp-, stoß-, stürz-, reiß-, ruck-, zuck-“, die also eine schnelle zuckende Bewegung und damit auch Tätigkeit bezeichnet und nachahmt: so bedeutet la-mentieren, lat. la-trare ursprünglich „Bellen, Jaulen, einen scharfen Ton ausSTOSSEN“, im Hethitischen haben wir lâh! „gieß!“, das wie hebrä. ng-r „gieß-“ aus dem Konzept des Stürzens metaphoriert wurde (semit. ng- „schnapp-, stoß-, stürz-, reiß-, ruck-, zuck-“ etwa auch im Namen der Wüste Negeb/v „*Stoß > Spitze, Höhe, Sonnen-Hochstand > Süden“), la-tent „verborgen“ enthält wiederum unser *lâ-/*leh2- „ruck- > fortschnappen, stibitzen > sich schnell wegstehlen“, griech. ‘élake „krachte, kreischte“ natürlich wieder von der schnellen Tonbewegung oder Ton-Ausstoßung, mit -p erweitert das griechischstämmige La-mpe vom Konzept des zuckend Aufflammenden (diesmal visuelle Ebene).
Entsprechend können wir den gesamten indogermanischen und auch semitischen Wortschatz auf zweikonsonantige (hier als Beispiel ng- und *lh2-) Urwurzeln zurückführen, die mutmaßlich vor etwa 10 000 Jahren nichts anderes als Onomatopöien, also expressive Lautnachahmungen waren.
Die Bausteine sind also extrem simpel, das Geistige, was damit sprachlich abgebildet wird, aber extrem komplex.
Ähnliches beobachten wir ja auch im Bereich der Biologie, weswegen ich auch a…
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#22   Frl.Ilse   22:39:07 | Samstag, 19. August 2006
@Ich hatte es befürchtet…
… natürlich kann mir hier von den Kreationisten keiner erklären, was Linguistik mit der Theologie zu tun hat.
Den Anhängern des „intelligent design“ sei angemerkt: Wer Angst vor der strengen Wahrhaftigkeit der Wissenschaft hat, der scheint es wohl doch für möglich zu halten, dass diese Gott letztendlich nur eine menschliche Illusion ist.
Ihr Kleingläubigen Illusionisten! Und so was nennt sich Christen, ist sich aber Gottes selbst nicht sicher sind !!
Entweder gibt es etwas, dass Gott ist, dann kann keine Wissenschaft des menschlichen Geistes ihn wegleugnen (und man braucht das auch nicht zu fürchten) oder er ist eben doch nur vom Menschen selbst ersonnen. Dann kann die Wissenschaft nur die Wahrheit fördern.
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#21   Uwe Schmidt   01:07:45 | Samstag, 19. August 2006
Komplexität
Eine komplexere, differenzierendere Grammatik aufzubauen ist gar kein Problem und mit den einfachsten Mitteln zu erreichen: so war z.B. das i von Lugoduni „in Lyon“ oder lat. ruri „auf dem Lande“ ursprünglich natürlich nur ein selbstständiges Wort i mit der Bedeutung „in, an, auf“, das Akkusativ-m, das in allen indogermanischen Sprachen einmal hörbar war, mag einmal die Richtung bezeichnet haben und als Einzelwort „hin, zu“ oder ähnliches bedeutet haben. Im Falle von dt. west-wärts und engl.to-wards stellen wir die „Prä-„position -wärts „in Richtung auf“ ja auch nach; nachgestellte Verbindungspartikeln wie indogerman. *-kwe „und“ und *-ve sind aus vielen historischen Sprachen bezeugt, also nichts Ungewöhnliches. Interessant sind ja auch die Bantu-Sprachen, wo man bei jedem Substantiv zuerst die Kategorie vornanstellen muss nach dem Kleinkindmuster von „der Bernd-Onkel“ (dummerweise bei uns im Deutschen wiederum nachgestellt: zuerst gibt das Kind eine Idee von einem Onkel und nennt dann einen bestimmten Onkel) oder das doppelt gemoppelte „ABM-Maßnahme“ (Kategorie *Maßnahme*, daraus eine einzelne Arbeitsbeschaffungsmaßnahme herausgegriffen).
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#20   Hypatia   23:42:54 | Freitag, 18. August 2006
Spracherwerb
Vor 6 Wochen hatte die Uni Mainz den Vorzug und das Vergnügen Prof. Eric Kandel, Nobelpreisträger, DEN Mann in der Gedächtnisforschung, zu Gast zu haben. Einer der Anwesenden fragte ihn, wie das Gehirn Worte erkenne. Seine Anwort: We don’t know!
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#19   methusalix †   19:14:16 | Freitag, 18. August 2006
was hat eine Textstelle gegen Gottlosigkeit mit Astronomie zu tun?
Doriano: Frl.IlseLesen Sie bitte Mal Röm.1,20 – als Astronomiefan für
mich besonders interessant…
Hängen Sie etwa der irrigen Ansicht an, Evolutionsbiologie wäre heidnisch? Oder haben Sie Angst vor dem Tag, an dem ein Einstein oder Hawking Ihren Gott einfach „wegbeweist“ und Ihrem Glauben die Existenzgrundlage entzieht? Keine Angst, das wird nie passieren. Da Gott unbeweisbar ist (im naturwissenschaftlichen Sinn), kann auch seine Nichtexistenz nicht bewiesen werden. Sie machen sich zu viel Sorgen.
Besonders interessant wäre eine Antwort auf die Frage, was hat Astronomie mit Evolutionsbiologie zu tun?
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#18   obelix †   19:07:11 | Freitag, 18. August 2006
weiter im Text
Maledica:Nun die Evolutionspropagandisten haben das Maul am größten aufgemacht und mit ihrer Ideologie die ganze Welt verseucht.
Nein, falsch, das waren katholische Kirchenbeamte auf Abwegen, denen es einzig und alleine um ihre Macht ging. Die haben die ganze Welt mit ihrer verqueren und absolut unchristlichen Ideologie verseucht. Der Irakkrieg von Bush ist nur ein schrecklicher Auswuchs dieser ach so christlichen Ideologie.
Wahrheit ist nicht, was eine manipulierbare Masse einigen großmäuligen Pseudowissenschaftlern nachplappert.
Pseudowissenschaft ist gut, wirklich. Sie sind sich schon darüber im klaren, dass dies von Ihnen so geschmähte Wissenschaft das Leben in der Art und Weise, wie wir es leben, erst möglich macht? Zum Beispiel durch die Schaffung des Netzes, in dem wir gerade kommunizieren.
Nur weil die Evolutionstheorie in sämtlichen Bio-Büchern als Fakt dargestellt wird, wird diese dadurch nicht wahr.
Auf welchen Fakten genau, begründet diese Aussage? Analog könnte man schliessen: nur weil der Papst etwas ex cathedra verkündet, muss es noch lange nicht wahr sein, wie zum Beispile die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel. Die Evolutionsbiologen können aber laufend neue Belege zur Stützung ihrer Erkenntnisse vorlegen. Auch wenn Sie das nie und nimmer wahrhaben wollen die Beweise lieben vor!
Dies ist nur eine Meinungsdiktatur!
Genau! Der Papst betreibt zusammen mit seinen Kirchenbeamten Meinungsdiktatur über alle!
@sani: Richtig, Sani! Am Anfang war EVA!
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#17   Doriano   19:05:29 | Freitag, 18. August 2006
Frl.Ilse
Lesen Sie bitte Mal Röm.1,20 – als Astronomiefan für
mich besonders interessant…
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#16   methusalix †   19:00:33 | Freitag, 18. August 2006
fünf Zeichen als Titel weiter mit obelix
santa rita: @Maledica
Sehr guter Link.-
Keine Angst Rita! Ihre Meinung über Kutschera ist für die Wissenschaft nicht allzu wichtig. Die Evolutionsbiologie macht jede Woche neue Entdeckungen www.palaeo.de/…ismus/why/index.html, die Darwin und seine Nachfolger aufs beste bestätigen. Kreationisten wie Sie wird esimmer geben. Sie werden dann eben vor einem riesigen Mosaik stehen auf dem in grossen Buchstaben EVOLUTION steht und werden sagen: „Ich kann keine Evolution erkennen!“ Ändert nichts daran, dass sie existiert. Wenn Sie die Existenz der Alpen leugnen, heisst das ja noch lange nicht, dass dies nicht da sind.
Maledica: Wissenschaft
Die Evolutionstheorie eines Darwin basier nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern wider die wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Nein, das ist einfach falsch. Dieselben wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die Evolutionstheorie bestätigen, haben die Weltbevölkerung von ein paar Millionen auf über sechs Milliarden wachsen lassen; unter anderem durch die Schutzimpfungen gegen Infektionskrankheiten und Förderung der Landwirtschaft und Technik. Wenn diese Forschungsergebnisse falsch wären, würde die Erde heute nicht beinahe aus allen Nähten platzen.
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#15   Frl.Ilse   18:21:40 | Freitag, 18. August 2006
Q????
Mir ist nicht ganz klar, was Theorien über Sprachentstehung mit der Evolutionstheorie und was die wiederum mit der Theologie zu tun haben. Kann mir da einer helfen?
Das sind völlig unterschiedliche Kategorien. Theologie beobachtet das Unbeobachtbare, Naturwissenschaft versucht die Deutung der Vorgänge unserer Umwelt. Ich erwarte von der Theologie keine Erklärung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge, das kann sie überhaupt nicht; genausowenig erwarte ich, dass die Naturwissenschaft mir etwas über Gott erzählt. Naturwissenschaft beobachtet und mißt, wer jedoch Gott messen will, beleidigt ihn und den eigenen Verstand. Sie soll mir die Entwicklung des Lebens auf der Erde erläutern. Messen lässt sich die Wirklichkeit Gottes nicht – die Wissenschaft tut das auch nicht. Leider verwechseln hier einige die Kategorien und pfuschen der Wissenschaft in ein Handwerk, wo Theologen nichts verloren haben. Übrigens eignen sich Sprachen auch nicht zum vermessen (wieviel Fälle, wieviel Deklinationen) Was habe ich davon, wenn ich das weiß?
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#14   santa rita   15:42:56 | Freitag, 18. August 2006
@Maledica
Sehr guter Link. Köstlich dort die Abrechnung mit dem Evolutionsstalinisten Kutschera, der alle Chancen hat als letzter Mohikaner des Darwinismus in die Geschichte einzugehen.
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#13   Maledica   15:27:07 | Freitag, 18. August 2006
Wissenschaft
Die Evolutionstheorie eines Darwin basier nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern wider die wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Nun die Evolutionspropagandisten haben das Maul am größten aufgemacht und mit ihrer Ideologie die ganze Welt verseucht.
Wahrheit ist nicht, was eine manipulierbare Masse einigen großmäuligen Pseudowissenschaftlern nachplappert. Nur weil die Evolutionstheorie in sämtlichen Bio-Büchern als Fakt dargestellt wird, wird diese dadurch nicht wahr.
Dies ist nur eine Meinungsdiktatur!
…ww.intelligentdesigner.de/Rezensionen.html
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#12   sani †   15:26:09 | Freitag, 18. August 2006
@ methusalix
Übrigens, „Adam“ ist höchstwahrscheinlich in Südostafrika erwacht.
und war wahrscheinlich eine „eva“ ;-) –> siehe mitochondriale DNA
lg sani
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#11   methusalix †   15:18:44 | Freitag, 18. August 2006
fünf Zeichen
Benedikt:…Offenbar zerstörte diese Erkenntnis allein schon mehrere Theorien zur Sprachentwicklung. Warum auch immer-
Vollkommene Zustimmung, Benedikt! Genau das, was ich geschrieben habe: eine Erkenntnis, bzw. die Erklärung dafür gilt genau so lange, bis jemand eine bessere, besser belegte, einfachere Erklärung nachweisen kann! So funktioniert Wissenschaft!
@matt: lassen Sie doch einfach ihre stümperhaften Versuche etwas mit untauglichen Mitteln zu erklären von dem sie wenig bis nichts wissen. Es führt Sie nur immer wieder in die Sackgasse. Warum stürzen Sie sich nicht auf Brecht’sche Lyrik? Da können Sie hineininterpretieren, was Sie wollen. Auf dem Gebiet der Natruwissenschaften fallen Sie mit willkürlichen Interpretationen, die von keinerelei Fakten gestützt werden, immer auf die Schnauze.
Wie zum Beispiel mit diesem Satz und seiner Herleitung: Man sieht also, das Ganze ET-Ding löst sich bei logischer Analyse als Widerspruch auf.
Es sei denn Sie machen sich wirklich auf dem Gebiet der Evolutionsbiologie kundig, indem Sie zum Beispiel herausfinden, wie weit die Unsterblichkeit von Lebewesen reicht.
stat crux: In rd. 500 Jahren wissen wir vielleicht mehr, „wo“ Adam erwachte.
Nicht nur vielleicht, sondern ganz bestimmt. Übrigens, „Adam“ ist höchstwahrscheinlich in Südostafrika erwacht.
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#10   stat crux   14:31:34 | Freitag, 18. August 2006
Henri Bergson
hat bereits eine „geläuterte“ Evolutionstheorie vorgeschlagen, offen für das Mysterium des Schöpfers. Seither geht es nicht mehr um Evolutionismus kontra Kreationismus, sondern um die Geduld, die Spannung auszuhalten, die das Dogma der Wissenschaft und die Wissenschaft dem Dogma bereitet, „fides et ratio“. In rd. 500 Jahren wissen wir vielleicht mehr, „wo“ Adam erwachte. Man hat ja jetzt erst entdeckt, dass die allererste Zellteilung vermutlich auch nur 1 mal passierte.
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#9   Eris   14:31:11 | Freitag, 18. August 2006
Unsinn
Die Abnahme des Formenreichtums geschieht zugunsten der Syntax, die dann eben komplizierter wird. Die altgriechische Syntax ist ein schmales Buch, die lateinische schon umfangreicher, die Satzlehre der althochdeutschen Sprache wesentlich weniger komplex als die des heutigen Deutsch. Man bilde sich bloß nicht ein, daß Englisch mit seinen wenigen Formen eine einfache Sprache ist. (Wer je die Sonnette von Shakespeare Englisch gelesen hat, weiß das.) Mit dilettierender Sprachwissenschaft gegen die Evolution argumentieren zu wollen, ist Unsinn.
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#8   matt   14:25:14 | Freitag, 18. August 2006
die Widerlegung der ET ist seit jeher ein Leichtes
für einen verständigen Menschen.
Schon die alten Griechen wußten nämlich, das Entwicklung die Bewegung ist eines Potentiellen zu einem Wirklichen. Daher: das (Lebe)Wesen ist die Potenz eines Seins und dieses ist sein wahres Potential, das es im Zuge der Entwicklung realisiert. Ich habe diese grundsätzliche Systematik des Seins ja schon mehrfach motiviert, etwa mit dem Beispiel von Baum und Baumsame. Und ich glaube, dass es wichtig ist, dass die Christen wieder beginnen in dieser Weise logisch zu denken.
Es ist völlig widersinnig wenn die Darwinsten behaupten, ein Wesen könnte sich zu etwas entwickeln was es nicht ist. So etwa meinten sie aus einer Mikrobe kämen höhere Organismen. Es ist doch klar, dass es dem Sein der Mikrobe widerspricht etwas anderes hervorzubringen als sich selbst, denn worin wäre sie dann Mikrobe, wenn doch das ihr innewohnende Sein vielmehr das eines höheren Lebewesens wäre? Dann wäre sie eben die Keimzelle dessen, also dieses Wesen, aber keine Mikrobe. Und würde sich ein Affe zum Menschen entwickeln, worin wäre er dann Affe? Das ist er doch nur darin er sich zum Affen entwickelt. Wenn ihm nun das, für die Entwicklung eines Menschen jedenfalls notwendige, menschliche Potential innewohnte so wäre er ja selbst menschliches Wesen und würde sich demenstprechend als solches zum Menschen entwickeln.
Man sieht also, das Ganze ET-Ding löst sich bei logischer Analyse als Widerspruch auf.
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#7   Benedikt   13:15:42 | Freitag, 18. August 2006
Sprachforschung
Nach meinem Eindruck (habe nur einen kleinen Einblick) steckt die Sprachforschung noch in den Kinderschuhen. Erst unlängst wurde entdeckt, dass es im brasilianischen Urwald einen Stamm gibt, in dessen Sprache keine Nebensätze vorkommen. Offenbar zerstörte diese Erkenntnis allein schon mehrere Theorien zur Sprachentwicklung. Warum auch immer- :-O
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#6   methusalix †   13:12:48 | Freitag, 18. August 2006
nein, dieser Forschungszweig ist einfach noch sehr jung
möglicherweise, weil die Neurobiologen und Linguisten bisher anderes zu tun hatten und die Sprache und die Schrift lieber den Philosophen überlassen haben. Aber jetzt geht es voran. Gerade die Zwillingsforschung hat da einige überraschende Erknntnisse gezeitigt. Leider nicht direkt mein Fach, aber so interssant, dass sich ein „mitlesen“ durchaus lohnt. Empfehlung: gehen Sie mal in eine Unibibliothek und machen sie sich einen schönen Tag in der Abteilung Linguistik. Sehr erfrischend (und erhellend). Der gute Doktor war sicher nicht da.
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#5   centesimus annus   13:06:19 | Freitag, 18. August 2006
ujeee
das klingt mir alles sehr verdächtig nach kaspar hauser experimenten … tiefstes mittelalter!
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#4   methusalix †   13:05:48 | Freitag, 18. August 2006
Daneben Doktor!
Ist die Sprache durch Evolution entstanden?
Die Evolutionstheorie verlangt von uns, zu glauben,…
Grundsätzlich verlangt kein Wissenschaftler etwas „zu glauben“! Das tun nur Dogmatiker. Wissenschaft bietet eine Erklärung für eine festgestellte Tatsache an, die solange akzeptiert wird, bis jemand das Gegenteil beweisen kann.
Keine Theorie zur Sprachentstehung ist nachprüfbar. Also einige Versuche der Linguisten waren schon recht aussagekräftig. Dass aber ein Humanmediziner, noch dazu ein in seinem Denken durch religiöse Mauern eingeschränkter Arzt, das nicht weiss, oder wissen will, ist entschuldbar.
Schon 1866 verbot die Pariser Sprachgesellschaft… Das soll ein Kriterium für einen Wissenschaftler sein? Ein Forschungsverbot? Galileo lässt grüssen!
Will man der Evolutionstheorie glauben, dann müßten Sprachen mit der Zeit komplexer werden… Wurden sie auch! Versuchen Sie mal Chinesisch oder Japanisch oder Urdu zu lernen. Nur weil man es nicht besser weiss eine Behauptung aufzustellen, ist lächerlich.
Geschriebene Sprache gibt es seit 5000 Jahren. Dort stellen wir aber das Gegenteil fest. Eben nicht! Siebenundachtzigtausend Schriftzeichen in der chinesischen Sprache beweisen das Gegenteil.
Aber was wir sehen, ist das Gegenteil.
Kein Kind hat je sprechen gelernt, ohne daß seine Eltern es ihm beibrachten.
Falsch! Die Linguisten kennen Fälle von Kindern, die eine vollkommen eigene Sprache entwickelt und behalten haben; vor allem Zwillinge entwickeln sich manchmal so.
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#3   Hypatia   11:55:47 | Freitag, 18. August 2006
@ chancel_screen
Wenn man bedenkt, daß die englische Sprache ca. 800000 Wörter kennt, hatte der Mann doch zumindest eine Idee. ;-)
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#2   chancel_screen   11:33:49 | Freitag, 18. August 2006
Sir Thomas Urquharts (1611 c. 1660) Entwurf für eine universelle Sprache
„My Universal Language is a most exquisite jewel. It hath eleven genders, seven moods, four voices, ten cases, besides the nominative, and twelve parts of speech; every word signifieth as well backwards as forwards; and it is so compact of style that a single syllable will express the year, month, day, hour and partition of the hour.“
Aus Scottish Exccentrics von Hugh MacDiarmid
Gut, dass sie sich nicht durchgesetzt hat!
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#1   Hypatia   11:01:53 | Freitag, 18. August 2006
Wo Du wolle?
Unabhängig davon, daß kein Kind eine Sprache lernt, wenn kein anderer ihm zuvor Strukturen vermittelt, ist die Befähigung zum Sprechen dem Menschen angeboren. Sprache wandelt sich mit unseren veränderten Verhältnissen zu unserer Umwelt. Auffällig der Trend zu einer gewissen Inflation der Wortwahl im täglichen Leben, auch die neuere Form: redundante Akronyme. Dem gegenüber stehen Telegrammstil und SMS-Kommunikation, die eine deflationäre Sprachverwandlung darstellen. Die jüngeren Menschen sind in der Regel die Verjünger der Sprache, was bei Kreolsprachen oder bei Pidgin deutlich wird. Es gibt Modelle neuronaler Netzwerke, die sehr schön verdeutlichen, daß kommunizierende Kinder verschiedener sprachlicher Hindergründe neue Sprachen „erfinden“.
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