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Freitag, 18. August 2006 11:18
Die Geister, die man rief
Die südafrikanische Bischofskonferenz mahnt ihre Priester, mit Hexerei, Wahrsagerei und dem traditionellen Heilzaubern aufzuhören.
Anläßlich des interreligiösen Gebetes 1986 begrüßte Johannes Paul II. einen afrikanischen Vodoo-Hexer
Anläßlich des interreligiösen Gebetes 1986 begrüßte Johannes Paul II. einen afrikanischen Vodoo-Hexer
(kreuz.net) Am 11. August veröffentlicht die südafrikanische Bischofskonferenz auf ihrer Homepage ein Hirtenschreiben gegen heidnische Bräuche.

Es steht unter dem Titel: „Die Religion der Vorfahren und der christliche Glaube in Afrika“.

Die südafrikanische Bischofskonferenz umfaßt die Oberhirten von Südafrika, Swaziland und Botswana.

Anlaß des Hirtenbriefes ist ein gehäuftes Verlangen der Gläubigen, in schwierigen Lebenslagen zu afrikanischen Naturreligionen zurückzukehren.

Das Schreiben bedauert, daß sogar katholische Priester und Ordensleute heidnische Kulte ausführen, um die Ahnen mit traditionellen Ritualen anzurufen.

Das Schreiben befiehlt den Geistlichen, keine Geister anzurufen. Priester müßten sich von Hexenmächten, Wahrsagerei und dem Verkauf von magischer Medizin fernhalten.

„Der Glaube, daß Ahnen mit übernatürlichen Kräften ausgestattet sind, grenzt an Götzendienst“ – heißt es im Schreiben:

Gott allein sei allmächtig, während die Ahnen von ihm geschaffen und von ihm im Sein gehalten würden: „Ohne Gott sind unsere Ahnen machtlos.“

Die afrikanische Weltsicht, wonach die Verstorbenen übernatürliche Kräfte besäßen, sei nicht mit den Lehren des Neuen Testamentes zu vereinen. „Wir verehren die Ahnen, aber beten sie nicht an.“

Die Bischöfe erklären, daß man statt dessen für die Verstorbenen beten solle, um sie aus dem Fegefeuer zu befreien.

Ferner fordern die Oberhirten die Priester auf, im Namen Jesu Christi durch Sakramente und Sakramentalien zu heilen.

Zur körperlichen Heilung heißt es, daß traditionelles Kräuterwissen angewendet werden kann: „Nicht zu akzeptieren ist die Verwendung von Magie, Zauberei und die rituelle Anrufung der Ahnen.“

Priester und Ordensleute, welche die traditionellen Heilriten UbuNgoma praktizierten, würden die Gläubigen verwirren.

Sie sollten sich besinnen, daß es mehr brauche als körperliche Heilung: „Wir brauchen eine Heilung, welche die ewige Gesundheit bringt: ewiges Leben und Glück.“

Alle sollten nach dem Himmel verlangen, niemand die Hölle fürchten.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 45 Lesermeinungen:
Mittwoch, 23. August 2006 01:17
Unschuld: FritzG
Hallo FritzG,

anstatt Wissen und Kompetenz hier in die Diskussion einzubringen, kommt von Ihnen nur Häme und Spott. Wer sich so wie Sie hier blamiert, spottet jeder Beschreibung.
Montag, 21. August 2006 03:26
FritzG: @ Christian Hüller:
Ja, nicht wahr?

Das hier ist wahrhaftig köstlich!

Habe mich im Netz seit geraumer Zeit nicht mehr so amüsiert. Wo anders mag das Benzin zwar stärker duften, aber auf kreuz.net sind die Kontrahenten derart dämlich, das man sich mal wie der Teufel umgeben von schwarzen Schafen fühlen kann.

Nur hier wirds leiter nichts mehr mit finalem Countdown. Die Audienz bei Opi-Ansgar ist leider vorbei. –> Coitus interruptus.
Sonntag, 20. August 2006 22:29
Christian Hüller: Ad Ansgar uuund: FritzG
Welch’ Gemetzel. Köstlich.

Realität (?) versus Glaube.

Schlag’ auf Schlag’zum finalen Countdown.

Hier tummeln sich schon wahre Recken – manche mit gut getarntem Hass …, der hier sich als „Freude“ deklariert.

Jeder hat eben so seine oder ihren Freuden.
Samstag, 19. August 2006 19:40
FritzG: @ Ansgar:
Himmel, schieben sie halt weiter Paras…

Ich habe nie behauptet, das sie sich für meinen Abschluss interessieren – suggerieren sie hier also nichts anderes, nur weil sie sich unterlegen fühlen.

Und das jemand mit blind zusammengewürfeltem Angeber-Latein von Gesprächshygiene spricht … unglaublich.

Nun ja, dann mal danke für die Audienz, mein Führer.
Samstag, 19. August 2006 18:38
Ansgar: @ FritzG
Ihr Schulabschluß interessiert mich nicht, wie Sie sich vielleicht vorstellen können; das ist doch wohl so ziemlich die langweiligste Sache der Welt. Weshalb ich Sie ermahne – und danach ist Ihre Audienz bei mir im übrigen am End’ –, ist die Tatsache, daß Sie es an Gesprächshygiene vermissen lassen. Ihre Einlassungen basieren nur auf Ihrer irrelevanten und von wenig Bildungshintergrund angekränkelten Simplicitas. Das bringt nicht weiter. Bitte mehr appellatio ad auctoritatem, denn was FritzG sich so in seinem Köpfchen denkt, ist für jemanden, der das „pensare in secoli“ gewohnt ist, schlicht ennuierend. Also: Gerne streiten, nur nicht so schlicht.
Samstag, 19. August 2006 17:33
FritzG: @ Ansgar:
Nach meinen Ausführungen betreffs meines Schulabschlusses war mir klar, dass so was kommen würde. Nur seltsam, das mir all die Wochen zuvor keiner den Vorwurf gemacht hat, ich wäre *Grün*. (Wie herrlich doppeldeutig!) Na ja, selbst wenn: Besser als Altersschwachsinn…

Und ist dies wirklich eine Seite für „konservative und traditionalistische Katholiken“? Ich denke nicht, sie wird nur von solchen gemacht. Die Zielgruppe setzt sich dagegen wohl anders zusammen – oder wollen sie die zahlreichen kritischen Beiträge in diesem Forum leugnen? (Und ersparen sie mir bitte jegliches Gewäsch über eine schweigende Mehrheit.)

In einem Punkt haben sie allerdings Recht: Hier stinkt es nach Benzin. Und das finde ich gut. Ich mag einen guten Streit – am liebsten mit viel Polemik und persönlichen Angriffen. Aber ich garantiere ihnen: Es gibt Orte im Netz, an denen der Benzingeruch stärker ist (und die Beschäftigung mit Glaubenfragen geringer). Von daher muss ich ihre Mutmaßung zurückweisen: Meine Motivation ist tatsächlich die unten dargestellte.

Und jetzt packen sie ihren Phrasendrescher ein … und ab ins Körbchen mit ihnen!

Bitte zögern sie nicht, mir erneut zu Antworten!
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