Afrika
Die Geister, die man rief
Die südafrikanische Bischofskonferenz mahnt ihre Priester, mit Hexerei, Wahrsagerei und dem traditionellen Heilzaubern aufzuhören.
(kreuz.net) Am 11. August veröffentlicht die südafrikanische Bischofskonferenz auf ihrer Homepage ein Hirtenschreiben gegen heidnische Bräuche.

Es steht unter dem Titel: „Die Religion der Vorfahren und der christliche Glaube in Afrika“.

Die südafrikanische Bischofskonferenz umfaßt die Oberhirten von Südafrika, Swaziland und Botswana.

Anlaß des Hirtenbriefes ist ein gehäuftes Verlangen der Gläubigen, in schwierigen Lebenslagen zu afrikanischen Naturreligionen zurückzukehren.

Das Schreiben bedauert, daß sogar katholische Priester und Ordensleute heidnische Kulte ausführen, um die Ahnen mit traditionellen Ritualen anzurufen.

Das Schreiben befiehlt den Geistlichen, keine Geister anzurufen. Priester müßten sich von Hexenmächten, Wahrsagerei und dem Verkauf von magischer Medizin fernhalten.

„Der Glaube, daß Ahnen mit übernatürlichen Kräften ausgestattet sind, grenzt an Götzendienst“ – heißt es im Schreiben:

Gott allein sei allmächtig, während die Ahnen von ihm geschaffen und von ihm im Sein gehalten würden: „Ohne Gott sind unsere Ahnen machtlos.“

Die afrikanische Weltsicht, wonach die Verstorbenen übernatürliche Kräfte besäßen, sei nicht mit den Lehren des Neuen Testamentes zu vereinen. „Wir verehren die Ahnen, aber beten sie nicht an.“

Die Bischöfe erklären, daß man statt dessen für die Verstorbenen beten solle, um sie aus dem Fegefeuer zu befreien.

Ferner fordern die Oberhirten die Priester auf, im Namen Jesu Christi durch Sakramente und Sakramentalien zu heilen.

Zur körperlichen Heilung heißt es, daß traditionelles Kräuterwissen angewendet werden kann: „Nicht zu akzeptieren ist die Verwendung von Magie, Zauberei und die rituelle Anrufung der Ahnen.“

Priester und Ordensleute, welche die traditionellen Heilriten UbuNgoma praktizierten, würden die Gläubigen verwirren.

Sie sollten sich besinnen, daß es mehr brauche als körperliche Heilung: „Wir brauchen eine Heilung, welche die ewige Gesundheit bringt: ewiges Leben und Glück.“

Alle sollten nach dem Himmel verlangen, niemand die Hölle fürchten.
      
45 Lesermeinungen
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#45   Unschuld   01:17:44 | Mittwoch, 23. August 2006
FritzG
Hallo FritzG,
anstatt Wissen und Kompetenz hier in die Diskussion einzubringen, kommt von Ihnen nur Häme und Spott. Wer sich so wie Sie hier blamiert, spottet jeder Beschreibung.
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#44   FritzG   03:26:41 | Montag, 21. August 2006
@ Christian Hüller:
Ja, nicht wahr?
Das hier ist wahrhaftig köstlich!
Habe mich im Netz seit geraumer Zeit nicht mehr so amüsiert. Wo anders mag das Benzin zwar stärker duften, aber auf kreuz.net sind die Kontrahenten derart dämlich, das man sich mal wie der Teufel umgeben von schwarzen Schafen fühlen kann.
Nur hier wirds leiter nichts mehr mit finalem Countdown. Die Audienz bei Opi-Ansgar ist leider vorbei. –> Coitus interruptus.
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#43   Christian Hüller   22:29:34 | Sonntag, 20. August 2006
Ad Ansgar uuund: FritzG
Welch’ Gemetzel. Köstlich.
Realität (?) versus Glaube.
Schlag’ auf Schlag’zum finalen Countdown.
Hier tummeln sich schon wahre Recken – manche mit gut getarntem Hass …, der hier sich als „Freude“ deklariert.
Jeder hat eben so seine oder ihren Freuden.
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#42   FritzG   19:40:43 | Samstag, 19. August 2006
@ Ansgar:
Himmel, schieben sie halt weiter Paras… :-!
Ich habe nie behauptet, das sie sich für meinen Abschluss interessieren – suggerieren sie hier also nichts anderes, nur weil sie sich unterlegen fühlen.
Und das jemand mit blind zusammengewürfeltem Angeber-Latein von Gesprächshygiene spricht … unglaublich. :-#
Nun ja, dann mal danke für die Audienz, mein Führer. :-S
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#41   Ansgar   18:38:19 | Samstag, 19. August 2006
@ FritzG
Ihr Schulabschluß interessiert mich nicht, wie Sie sich vielleicht vorstellen können; das ist doch wohl so ziemlich die langweiligste Sache der Welt. Weshalb ich Sie ermahne – und danach ist Ihre Audienz bei mir im übrigen am End’ –, ist die Tatsache, daß Sie es an Gesprächshygiene vermissen lassen. Ihre Einlassungen basieren nur auf Ihrer irrelevanten und von wenig Bildungshintergrund angekränkelten Simplicitas. Das bringt nicht weiter. Bitte mehr appellatio ad auctoritatem, denn was FritzG sich so in seinem Köpfchen denkt, ist für jemanden, der das „pensare in secoli“ gewohnt ist, schlicht ennuierend. Also: Gerne streiten, nur nicht so schlicht.
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#40   FritzG   17:33:41 | Samstag, 19. August 2006
@ Ansgar:
Nach meinen Ausführungen betreffs meines Schulabschlusses war mir klar, dass so was kommen würde. Nur seltsam, das mir all die Wochen zuvor keiner den Vorwurf gemacht hat, ich wäre *Grün*. (Wie herrlich doppeldeutig!) Na ja, selbst wenn: Besser als Altersschwachsinn…
Und ist dies wirklich eine Seite für „konservative und traditionalistische Katholiken“? Ich denke nicht, sie wird nur von solchen gemacht. Die Zielgruppe setzt sich dagegen wohl anders zusammen – oder wollen sie die zahlreichen kritischen Beiträge in diesem Forum leugnen? (Und ersparen sie mir bitte jegliches Gewäsch über eine schweigende Mehrheit.)
In einem Punkt haben sie allerdings Recht: Hier stinkt es nach Benzin. Und das finde ich gut. Ich mag einen guten Streit – am liebsten mit viel Polemik und persönlichen Angriffen. Aber ich garantiere ihnen: Es gibt Orte im Netz, an denen der Benzingeruch stärker ist (und die Beschäftigung mit Glaubenfragen geringer). Von daher muss ich ihre Mutmaßung zurückweisen: Meine Motivation ist tatsächlich die unten dargestellte.
Und jetzt packen sie ihren Phrasendrescher ein … und ab ins Körbchen mit ihnen!
Bitte zögern sie nicht, mir erneut zu Antworten! :-D
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#39   Ansgar   16:21:47 | Samstag, 19. August 2006
Das ist doch albern, FritzG…
… hier Ihre intellektuelle Masturbation vorzuführen. Coram publico.
Nehmen Sie zur Kenntnis, daß dies eine Seite für konservative und traditionalistische Katholiken ist, ein Sandkasten, ein Spielzeug. Wenn Sie all das nicht interessiert, Sie es lächerlich finden und schon gar nicht daran glauben, dann gehen Sie auf Foren Ihrer „Realität“ (apropsito: Sie sind ein wirklich junger Mensch, nicht? Bißchen grün, oder?). Das Problem ist nur: Dort ist es hohl und langweilig, hier riecht die Luft nach Benzin. Deshalb: Mitlesen dürfen Sie. Aber verschonen Sie uns mit Ihren langweiligen, unreifen Glaubenszweifeln und als Axiomen getarnten 18.-Jahrhundert-Plattitüden.
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#38   FritzG   16:01:44 | Samstag, 19. August 2006
@ Unschuld:
Bitte prüfen sie ihre Wortwahl. Mein Tun hier lässt sich nur schwerlich als „Unwesen“ bezeichnen.
In einem Punkt haben sie allerdings Recht: Ich bin nicht an einer Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes interessiert. Zumindest nicht mit einer Solchen, wie sie ihnen vorschwebt: Dem steten repetieren von Bibeltexten mit unreflektierter Absegnung im Anschluss. Das beißt sich nämlich mit meinen eigentlichen Interessen: Wahrheit, Sachlichkeit, Vernunft. Manche Worte Gottes mögen durchaus ihre Richtigkeit haben – in ihrer Gesamtheit aber sind sie abzulehnen.
Und noch eine Nachricht: Ich kaufe sicher keine christliche Literatur. Ich bin nämlich bereits gefestigt: In der Realität.
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#37   Unschuld   15:42:27 | Samstag, 19. August 2006
FritzG
Hallo FritzG,
ich verstehe so langsam, dass Sie hier nur Ihr Unwesen treiben wollen. An einer ernsthaften geistigen Auseinandersetzung mit Gottes’ Wort sind Sie überhaupt nicht interessiert! Lesen Sie mal was in der Bibel über Leute wie Sie steht (Tip: 2. Johannes 1, 7ff).
Ich möchte Sie warnen –> Kaufen Sie sich lieber erst einmal „Jesus unser Schicksal“ von wilhelm Busch, lesen sie es und dann sprechen wir weiter.
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#36   FritzG   15:31:16 | Samstag, 19. August 2006
@ Unschuld:
Sie leiden massiv an einem zwanghaften Glauben, welcher sich unerschütterlich gegen vernünftige Argumente zeigt. Folglich wäre es sinnlos, sie weiter zu bearbeiten – es führt zu nichts.
Aber zu ihrer Info: Ich besuche diese Seite, da es hier von stereotypen Fundis, Tradis, Faschos und Spinnern nur so wimmelt. Personen also, welche meine Lachmuskeln mehr fordern, als alle halbstarken Komiker in der Glotze zusammen. Außerdem macht mir Schreiben Spaß – oder wie es der Katholik sagen würde: Schreiben bereitet mir viel *Freude*. Vor allem der schriftliche Umgang mit Problemfällen hat es mir angetan, da diese durchaus gewitzt sein können. Des Weiteren habe ich auch eine inhaltliche Motivation, denn wen sich niemand den Meinungen wie der ihren entgegensetzt, könnte das daraus resultierende Schweigen als Zustimmung missverstanden werden.
Die Chancen, dass ich diese Seite noch längere Zeit aufsuchen werde, stehen also gut.
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#35   Unschuld   15:06:23 | Samstag, 19. August 2006
FritzG
Hallo FritzG,
es gibt keine andere Autorität über die Thematik des Okkultismus als die in der Heiligen Schrift geoffenbarten Worte des Herrn. Wenn Sie dieses als Machwerk bezeichnen wollen, dann empfehle ich Ihnen nicht mehr den Besuch dieser Seite. Es könnten ja sonst andere Besucher von Ihren Absichten in die Irre geführt werden.
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#34   FritzG   01:12:46 | Samstag, 19. August 2006
Und noch ne Runde…
@ Christian Hüller:
Schade, das ich ihnen nicht schon früher geantwortet habe. Ich hätte die Reaktion von Unschuld auf meine Äußerungen äußerst präzise vorhersagen können – auch ohne Glaskugel. Das er in der Tat traurig ist – jedoch über meine angebliche Unwissenheit, das er Bibelzitate als Begründung für seine abstrusen Ansichten heranzieht, und so weiter und so fort…
@ VirOblations:
Vielleicht hat Herr Hüller ihre Kurzgeschichte nicht zu Ende gelesen, da er ihr Geschreibsel für Zeitverschwendung hält? Das wäre dann nach dem matten matt bereits die zweite Übereinstimmung, welche ich mit ihm aufweise.
@ Unschuld:
Liebe Unschuld: Die Ernsthaftigkeit liegt im Auge des Betrachters. Wenn sie die Materie der Esoterik wirklich so gut überschauen, wie sie (arroganter Weise) behaupten, frage ich mich, warum ihre Argumentationsbandbreite nicht über den Rand der „heiligen“ Schrift hinausgeht? Meinen sie tatsächlich, dieses Machwerk in allen Belangen als Leitfaden für Leben und Gesellschaft gebrauchen zu können?
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#33   Unschuld   23:13:32 | Freitag, 18. August 2006
FritzG
Lieber FritzG,
es ist schon traurig, dass Sie sich nicht von Leuten, die sich ernsthaft mit der Materie auskennen, belehren lassen wollen. Schlagen Sie doch die Heilige Schrift auf und lesen Sie. Steht da nicht geschrieben in Galater 5, 16-21: „Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, und der Geist wider das Fleisch; dieselben sind widereinander, daß ihr nicht tut, was ihr wollt. Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.“
Oder in Moses 5, 9-12: „Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen tun die Greuel dieser Völker, daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Weissager oder Tagewähler oder der auf Vogelgeschrei achte oder ein Zauberer oder Beschwörer oder Wahrsager oder Zeichendeuter oder der die Toten frage. Denn wer solches tut, der ist dem HERRN ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt sie der HERR, dein Gott, vor dir her.“
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#32   Christian Hüller   22:55:32 | Freitag, 18. August 2006
Ad VirOblationis
Entschuldiguuuung.
Ich sehe, Sie wollen nicht gleich zum Scheiterhaufen schreiten.
Na dann hat die Hexe oder der Hexer ja noch mal Glück gehabt.
Und ich übler Schelm dachte schon …
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#31   virOblationis   21:56:41 | Freitag, 18. August 2006
Herrn Hüller
Wenn Sie nicht in der Lage sind, die wenigen Zeilen meiner Entgegnung bis zum Ende durchzulesen, erscheint es mir grundsätzlich zwecklos, Ihnen zu antworten: Zeitverschwendung.
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#30   Christian Hüller   19:03:47 | Freitag, 18. August 2006
Ad FritzG
Stimmt wohl. Hoffentlich ist nun niemand traurig
(virOblationis; Unschuld oder so).
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#29   FritzG   18:58:31 | Freitag, 18. August 2006
@ Unschuld:
Auf jemanden wie sie habe ich gewartet! *hände reib* :-D
Sie haben die typische Bekehrten-Attitüde a la Gabriele Kuby (welche dem uns nur allzu bekannten Herrn Hageböck im Übrigen ideell sehr nahe steht).
Aber zur Sache! Falls sie es noch nicht bemerkt haben: Das Monopol auf übernatürliche Dinge, welches das Christentum vor über 2.000 Jahren an sich riss, ist seit geraumer Zeit nichtig. Jetzt dürfen auch wieder Menschen, die nicht Fatima heißen, Prophezeiungen aufstellen! (Man darf sogar versuchen, Wasser in Wein zu verwandeln.) Und wissen sie, was das Schönste daran ist: Keiner Hexe und keinem Hexer wird je eine Strafe blühen – weder im Leben, noch im Tode.
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#28   Doriano   18:49:24 | Freitag, 18. August 2006
@Gotthard
Bitte um Aufklärung!
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#27   Gotthard   18:43:42 | Freitag, 18. August 2006
keine Ahnung
Ich denke mal, niemand von den Diskutanten hier kennt etwas von der Materie … aber 26 Wortmeldungen geben vor, etwas zu kennen…
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#26   Christian Hüller   18:35:27 | Freitag, 18. August 2006
Ad Unschuld
Okay, bewahren Sie.
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#25   Unschuld   18:31:35 | Freitag, 18. August 2006
Okkultismus
Liebe Zeitgenossen,
Bei allen Zaubereisünden (Astrologie, Wahrsagen, etc.) löst sich der Mensch von Gott und wendet sich zu den Abgöttern. Wer dem Teufel dient, erhält des Teufels Lohn. Wer Gott preisgibt, gibt sich selbst preis. An vielen Stellen der Bibel wird deutlich, daß Zauberei eine Ursünde ist, entschlossener Abfall vom lebendigen Gott. Die Menschen gilt es davor zu bewahren.
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#24   Christian Hüller   18:21:53 | Freitag, 18. August 2006
Ad virOblationis: Scheiterhaufen noch nicht aufbauen
Im Alten Testament heißt es auch irgendwo, dass man die Hexe oder den Hexer nicht am Leben lassen soll.
Okay. Dann beweisen Sie mal, dass die Afrikaner Hexerei
i.S. des Alten Testaments betrieben haben.
Und denken Sie auch immer an die Geschichte von Jesus und der Sünderin, bevor Sie gleich zum Scheiterhaufen rennen…
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#23   virOblationis   18:11:51 | Freitag, 18. August 2006
Todsünde
Schwarzmagische Praktiken galten schon z.Z. des Alten Bundes als todwürdiges Vergehen. Die Hexenprozesse christlicher Zeit stehen in dieser Tradition. Das zweite Gebot bedeutet ursprünglich: Du sollst den Namen Jhwhs nicht zu Nichtigem (d.h. zu magischen Praktiken) mißbrauchen. Auch KKK 2117 verwirft sämtliche Praktiken von Magie und Zauberei: Magie und Glaube schließen einander aus, da Magie Gott in Dienst zu nehmen versucht. Solche magischen Praktiken „verstoßen schwer gegen die Tugend der Gottesverehrung.“
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#22   Guldin   18:06:03 | Freitag, 18. August 2006
@ matt
Und im Grunde verlangt doch jedes ungezogene Kind nach Züchtigung.
Davon (Züchtigung) hast du wohl zuviel abbekommen.
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#21   Doriano   18:04:09 | Freitag, 18. August 2006
a da schau’ her…
…von den „bekloppten“ (oder bekifften?)„Tradis“
Matt, Sie sollten mal den Dealer wechseln!!
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#20   haher   17:54:45 | Freitag, 18. August 2006
@matt „das ist Kirchenkult Sie Stümper“ … und dieser ist gradewegs vom Himmel runtergefallen, oder …
was? Jeglicher Kult, und insbesondere der christliche ist Aufnahme von Gebräuchen und Riten derjenigen Kultur, in der der Glaube heimisch wurde. Wer das nicht weiß, sollte sich kundig machen, oder still sein! Jedenfalls seine Unkenntnis nicht als Fakt und „Wahrheit“ verbreiten. Es könnte Menschen geben, die das glauben. Nicht von ungefähr kommt „Kult“ von „Kultur“ -und beiden liegt als Begriff das lat. Wort für bäuerliche Ackerpflege zugrunde- und das eine bewirkt das andere (in Wechselwirkung). Aber weil genau dieser Zusammenhang von den „bekloppten“ (oder bekifften?) „Tradis“ so konsequent ignoriert wird, sind sie ja der Meinung, schon Melchisedek habe eine tridentinische Messe auf den Feldern des Nahen Ostens gefeiert nach den Vorgaben, die -wie oben geschrieben- ja vom Himmel selbst gefallen sind. Und deswegen muss dieser Ritus und alles, was damit zusammenhängt, incl. der anachronistischen Geisteshaltungen, die sich über Jahrhunderte angestaut haben, für alle Zeiten betoniert werden. BETONKÖPFE!
Wenn ich schon lese: Der Atheismus beruht auf der Erklärung der Menschenrechte. Die Staaten, die sich seither zu diesem offiziellen Atheismus bekennen, befinden sich in einem Zustand dauernder Todsünde (Predigt v. 1.11.1990 in Ecône) Wie krank muss man da denn sein?! Religöser Fundamentalismus, gleich welcher Couleur und gleich welchen Ursprungs, ist das Geschwür der modernen Welt: allen gemeinsam ist der gesellschafts politische Totalitarismus.
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#19   Christian Hüller   17:46:33 | Freitag, 18. August 2006
Ad VirOblationis
In welchem Todsündenkatalog steht sie denn?
Klären Sie mich auf.
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#18   virOblationis   17:28:43 | Freitag, 18. August 2006
Frage
Ist Hexerei keine Todsünde, Herr Hüller?
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#17   Unschuld   17:27:11 | Freitag, 18. August 2006
Magische Praktiken
Liebe Zeitgenossen,
selbst in der katholischen Kirche werden zuweilen magische Praktiken ausgeführt, die Folge ist nicht nur, dass das heilige Messopfer ungültig gespendet wird, sondern auch, dass die Kirchenmitglieder medial verunreinigt werden. Damit nimmt das dämonische in den betreffenden Personen – ohne deren Wissen – Gestalt an.
Folgende Auswahl stellt einige okkulte Praktiken dar:
Aberglaube- Abschirmen – Akupunktur – Anthroposophie – Antichrist – Atheismus – Baha’i – Besessenheit – Blutsverschreibungen – Buchstabierbrett – Charismatische Strömungen – Christliche Wissenschaft – Friedenszeichen – Freimaurerei – Gruppendynamik – Homosexualität – Hypnose – Illuminaten – Islam – Joga -Karate – Kobolde – Magie- Massensuggestion – Meditation – Mormonen – Pornographie – Rauschgift – Rosenkreuzer – Satanskulte – Schwarze Messe – Scientology – Schule und Okkultismus – 6./7. Buch Moses – Seelenkraft – Sensitivity Training – Spiritismus- Tanz im Gottesdienst – Tierverwandlungen – Translokation – Transzendentale Meditation – Vampire – Vereinigungskirche (Mun-Sekte) – Wahrsagen- Wahrträume – Weleda-Heilmittel – Wiederbringungslehre (Allversöhnung) – Wiedergänger
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#16   Doriano   17:09:40 | Freitag, 18. August 2006
@matt
Wenn Sie meinen, daß man Sie falsch versteht(Sie Ärmster…), dann drücken Sie sich bitte präziser aus – ansonsten bleibe ich bei meinem Statement. Und noch was:
Ist Ihnen eigentlich noch nicht aufgefallen, daß Sie kaum
jemand richtig ernst nimmt? Bis auf wenige Lichtblicke – nicht Ihr Verdienst – reissen Sie hier so ziemlich die unters-
ten Schubladen auf, die überhaupt zu finden sind. Sie sind
zwar nicht der Einzigste – aber so ziemlich der Durchgeknallteste – halt ein Unikat…
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#15   Sirilo   16:51:49 | Freitag, 18. August 2006
@matt
Und warum ist dann der Bischofsstab erst im 7. Jahrhundert aufgekommen, und ausgerechnet in Spanien (nicht in Rom oder Italien)?
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#14   matt   16:37:47 | Freitag, 18. August 2006
das ist Kirchenkult Sie Stümper
Der Bischosstab ist das Symbol des guten Hirten auf das Gleichnis von Jesus bezogen.
Wissen Sie etwa nicht, dass der Weihrauch seit jeher verwandt wurde als rituelle Materie bereits im Gesetz des Mose.
„Wenn jemand dem HERRN ein Speisopfer darbringen will, so soll es von feinstem Mehl sein, und er soll Öl darauf gießen und Weihrauch darauf legen und es bringen zu den Priestern…“
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#13   Sirilo   16:28:08 | Freitag, 18. August 2006
Inkulturation
hat es in der Kirche schon immer gegeben. Oder woher stammen denn der Bischofsstab, die Mitra, der Weihrauch, das Weihwasser, die Kräuterweihe, der Feldumgang, die österliche Feuerweihe und noch vieles mehr? Die Apostel haben das alles noch nicht gekannt; die Kirche hat es später anderen Kulten und Kulturen entnommen.
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#12   matt   16:26:45 | Freitag, 18. August 2006
@doriano
Sie haben mich falsch verstanden, aber bei Ihnen ist mir das egal, weil Sie gehen mir ohnehin nur auf die Nerven.
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#11   Doriano   16:20:53 | Freitag, 18. August 2006
@matt
Matt, ich bin mit einer Kenyanerin verheiratet und ver-
bitte es mir auf’s Schärfste, Afrikaner als „Wilde“ oder
sonst wie zu titulieren!! Und in Kenya habe ich mehr Glauben gefunden, als in ganz Europa zusammengenommen!
Und zwar ohne Aberglauben o.Ä. – ganz und gar und rein
und katholisch – fest im Glauben, treu zu Kirch’ und Papst
und vor allem FRÖHLICH im Glauben!! Es wird so weit kommen, daß Europa von Afrika remissioniert wird – DAS sind Gottes Wege! Und ich bekomm Krätze bei jeder Art von eurozentrischem Rassismus!! :-@ :-@ :-@
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#10   matt   16:15:11 | Freitag, 18. August 2006
Kennt man irgendein Elternhaus
wo die Eltern ständig nachgeben und dadurch ihre Kinder zu vernünftigen Menschen erziehen? Ist das etwa ein Erziehungsmodell, wo sich die Eltern den Dummheiten der Kinder unterwerfen? Verzogene, freche, unbotmäßige Bälger sind das Ergebnis, die verächtlich auf die Eltern reden. Kindern wie Naivgläubigen muss man Autorität beweisen, klare Vorgaben und Grenzen geben. Aber so, wie die Kirche ihre Lehre und damit sich selbst aufgibt und somit ihre Autorität zugunsten der Welt, so ist auch in der Familie die Autorität der Eltern gegenüber ihren Kinder nur gering. Und im Grunde verlangt doch jedes ungezogene Kind nach Züchtigung.
Schone die Rute, verdirb das Kind, heisst es ja.
Mit Autorität soll sie die Lehre vertreten die Dumme, dann ist sie auch glaubwürdig für ihre Kinder und diese werden zu ihr aufblicken und sie ehren.
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#9   Christian Hüller   16:02:37 | Freitag, 18. August 2006
Ad VirOblationis
Also Hexerei/Wahrsagerei und Menschenopfer sollte man nicht auf die gleiche Stufe stellen.
Letzteres ein klarer Verstoß gegen Gebot Nr. 5 (oder?)
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#8   virOblationis   15:59:07 | Freitag, 18. August 2006
Intoleranz
Schade, daß sich die Kirche früher so intolerant gegenüber der Inkulturation verhielt. Sonst könnten wir in Mexiko-Stadt vielleicht noch immer tägliche Menschenopfer bestaunen.
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#7   Christian Hüller   15:54:37 | Freitag, 18. August 2006
Ad Matt
Lieber Matt,
verständlich Ihr Unglauben und Staunen gegenüber diesen offenkundig heidnischen Praktiken getaufter Katholiken.
Aber genauso wie Ihnen der tridentinische Ritus lieb und teuer ist, wollten auch diese Afrikaner von ihren alten Riten nicht einfach lassen.
Und verbieten wollte sie Rom eben auch nicht.
Also akzeptierte, besser gesagt: tolerierte man die Beibehaltung solcher Bräuche, nach dem Motto:
was nich’is, kann ja noch werden.
Oder: Besser ein etwas merkwürdiger Katholik, als gar kein Katholik.
Dass die Amtskirche jetzt einschreitet, zeigt doch, dass man dort die Grenzen (zur Rechtgläubigkeit) klar erkennt …
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#6   matt   15:26:16 | Freitag, 18. August 2006
Die Menschen fallen zurück ins primitive Heidentum
und die Kirche bekommt die Zeche für ihr Getue um die Anerkennung der Wilden. Geradezu lächerlich diese unwürdigen Rituale welchen JPII beiwohnte, wo die Schwarzen irgendeinen Voodoo treiben und dabei die Schrift missbrauchen. Das ist der schwachsinnige Katholizismus, den dieser Mensch zu verantworten hat, wo sich die „hl. Kirche“ der Willkür heidnischer Götzenrituale beugt.
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#5   Christian Hüller   13:37:10 | Freitag, 18. August 2006
Inkulturation
Wenn das Christentum irgendwo hingetragen wird, wo ursprünglich andere Kulte vorherrschten, kommt es, sofern man auf Feuer und Schwert verzichtet, fast zwangsläufig zu einer „Inkulturation“.
Das ist gewissermaßen unvermeidbar und Ausdruck dessen, dass die christliche Lehre in der Tat verinnerlicht, angenommen, rezipiert wurde.
Was sich daraus nun für die Tradis erschließt, kann ich nicht erkennen.
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#4   wolfgang e.   12:28:11 | Freitag, 18. August 2006
Sehr ähnliche Phenomäne
gab es seit 450 Jahren in den spanischen Kolonien Amerikas zu beobachten (War wohl auch eine Folge des Konzils (von Tient)???).
Reste solcher Religions- und Rietenvermischungen gibt es immer noch, vor allem im stark indianisch geprägten Guatemala.
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#3   Unschuld   12:18:03 | Freitag, 18. August 2006
virOblationis hat recht
Liebe Zeitgenossen,
es ist hinlänglich bekannt, dass sich die katholische Kirche die Inkulturation auf die Fahne geschrieben hat. Damit hat sie sich leider auch den heidnischen, dämonischen Kräften geöffnet. Seht hierzu Kurt E. Koch „Okkultes ABC“ und „Seelsorge und Okkultismus“.
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#2   Barmherzigkeit †   11:53:10 | Freitag, 18. August 2006
Auf so eine
alberne Bemerkung habe ich gewartet. :-!
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#1   virOblationis   11:33:10 | Freitag, 18. August 2006
Wende?
Entspricht denn dieses gelebte Heidentum nicht der Inkulturation auf liturgischem Gebiet? Will man dies plötzlich nicht mehr?
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