Die südafrikanische Bischofskonferenz mahnt ihre Priester, mit Hexerei, Wahrsagerei und dem traditionellen Heilzaubern aufzuhören.
(kreuz.net) Am 11. August veröffentlicht die südafrikanische Bischofskonferenz auf ihrer Homepage ein
Hirtenschreiben gegen heidnische Bräuche.
Es steht unter dem Titel: „Die Religion der Vorfahren und
der christliche Glaube in Afrika“.
Die südafrikanische Bischofskonferenz umfaßt die Oberhirten von
Südafrika, Swaziland und Botswana.
Anlaß des Hirtenbriefes ist ein gehäuftes Verlangen der Gläubigen,
in schwierigen Lebenslagen zu afrikanischen Naturreligionen zurückzukehren.
Das Schreiben bedauert,
daß sogar katholische Priester und Ordensleute heidnische Kulte ausführen, um die Ahnen mit traditionellen
Ritualen anzurufen.
Das Schreiben befiehlt den Geistlichen, keine Geister anzurufen. Priester müßten
sich von Hexenmächten, Wahrsagerei und dem Verkauf von magischer Medizin fernhalten.
„Der Glaube, daß
Ahnen mit übernatürlichen Kräften ausgestattet sind, grenzt an Götzendienst“ – heißt es im Schreiben:
Gott allein sei allmächtig, während die Ahnen von ihm geschaffen und von ihm im Sein gehalten würden:
„Ohne Gott sind unsere Ahnen machtlos.“
Die afrikanische Weltsicht, wonach die Verstorbenen übernatürliche
Kräfte besäßen, sei nicht mit den Lehren des Neuen Testamentes zu vereinen. „Wir verehren die Ahnen,
aber beten sie nicht an.“
Die Bischöfe erklären, daß man statt dessen für die Verstorbenen beten
solle, um sie aus dem Fegefeuer zu befreien.
Ferner fordern die Oberhirten die Priester auf, im Namen
Jesu Christi durch Sakramente und Sakramentalien zu heilen.
Zur körperlichen Heilung heißt es, daß
traditionelles Kräuterwissen angewendet werden kann: „Nicht zu akzeptieren ist die Verwendung von Magie,
Zauberei und die rituelle Anrufung der Ahnen.“
Priester und Ordensleute, welche die traditionellen Heilriten
UbuNgoma praktizierten, würden die Gläubigen verwirren.
Sie sollten sich besinnen, daß es mehr brauche
als körperliche Heilung: „Wir brauchen eine Heilung, welche die ewige Gesundheit bringt: ewiges Leben
und Glück.“
Alle sollten nach dem Himmel verlangen, niemand die Hölle fürchten.
Email-Adressen der Empfänger
45 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
FritzG Hallo FritzG, anstatt Wissen und Kompetenz hier in die Diskussion einzubringen, kommt von Ihnen
nur Häme und Spott. Wer sich so wie Sie hier blamiert, spottet jeder Beschreibung.
@ Christian Hüller: Ja, nicht wahr? Das hier ist wahrhaftig köstlich! Habe mich im Netz seit geraumer
Zeit nicht mehr so amüsiert. Wo anders mag das Benzin zwar stärker duften, aber auf kreuz.net sind die
Kontrahenten derart dämlich, das man sich mal wie der Teufel umgeben von schwarzen Schafen fühlen kann.
Nur hier wirds leiter nichts mehr mit finalem Countdown. Die Audienz bei Opi-Ansgar ist leider vorbei.
–> Coitus interruptus.
Ad Ansgar uuund: FritzG Welch’ Gemetzel. Köstlich. Realität (?) versus Glaube. Schlag’ auf Schlag’zum
finalen Countdown. Hier tummeln sich schon wahre Recken – manche mit gut getarntem Hass …, der hier
sich als „Freude“ deklariert. Jeder hat eben so seine oder ihren Freuden.
@ Ansgar: Himmel, schieben sie halt weiter Paras… Ich habe nie behauptet, das sie sich für meinen
Abschluss interessieren – suggerieren sie hier also nichts anderes, nur weil sie sich unterlegen fühlen.
Und das jemand mit blind zusammengewürfeltem Angeber-Latein von Gesprächshygiene spricht … unglaublich.
Nun ja, dann mal danke für die Audienz, mein Führer.
@ FritzG Ihr Schulabschluß interessiert mich nicht, wie Sie sich vielleicht vorstellen können; das ist
doch wohl so ziemlich die langweiligste Sache der Welt. Weshalb ich Sie ermahne – und danach ist Ihre
Audienz bei mir im übrigen am End’ –, ist die Tatsache, daß Sie es an Gesprächshygiene vermissen lassen.
Ihre Einlassungen basieren nur auf Ihrer irrelevanten und von wenig Bildungshintergrund angekränkelten
Simplicitas. Das bringt nicht weiter. Bitte mehr appellatio ad auctoritatem, denn was FritzG sich so in
seinem Köpfchen denkt, ist für jemanden, der das „pensare in secoli“ gewohnt ist, schlicht ennuierend.
Also: Gerne streiten, nur nicht so schlicht.
@ Ansgar: Nach meinen Ausführungen betreffs meines Schulabschlusses war mir klar, dass so was kommen
würde. Nur seltsam, das mir all die Wochen zuvor keiner den Vorwurf gemacht hat, ich wäre *Grün*. (Wie
herrlich doppeldeutig!) Na ja, selbst wenn: Besser als Altersschwachsinn… Und ist dies wirklich eine
Seite für „konservative und traditionalistische Katholiken“? Ich denke nicht, sie wird nur von solchen
gemacht. Die Zielgruppe setzt sich dagegen wohl anders zusammen – oder wollen sie die zahlreichen kritischen
Beiträge in diesem Forum leugnen? (Und ersparen sie mir bitte jegliches Gewäsch über eine schweigende
Mehrheit.) In einem Punkt haben sie allerdings Recht: Hier stinkt es nach Benzin. Und das finde ich gut.
Ich mag einen guten Streit – am liebsten mit viel Polemik und persönlichen Angriffen. Aber ich garantiere
ihnen: Es gibt Orte im Netz, an denen der Benzingeruch stärker ist (und die Beschäftigung mit Glaubenfragen
geringer). Von daher muss ich ihre Mutmaßung zurückweisen: Meine Motivation ist tatsächlich die unten
dargestellte. Und jetzt packen sie ihren Phrasendrescher ein … und ab ins Körbchen mit ihnen! Bitte
zögern sie nicht, mir erneut zu Antworten!
Das ist doch albern, FritzG… … hier Ihre intellektuelle Masturbation vorzuführen. Coram publico.
Nehmen Sie zur Kenntnis, daß dies eine Seite für konservative und traditionalistische Katholiken ist,
ein Sandkasten, ein Spielzeug. Wenn Sie all das nicht interessiert, Sie es lächerlich finden und schon
gar nicht daran glauben, dann gehen Sie auf Foren Ihrer „Realität“ (apropsito: Sie sind ein wirklich
junger Mensch, nicht? Bißchen grün, oder?). Das Problem ist nur: Dort ist es hohl und langweilig, hier
riecht die Luft nach Benzin. Deshalb: Mitlesen dürfen Sie. Aber verschonen Sie uns mit Ihren langweiligen,
unreifen Glaubenszweifeln und als Axiomen getarnten 18.-Jahrhundert-Plattitüden.
@ Unschuld: Bitte prüfen sie ihre Wortwahl. Mein Tun hier lässt sich nur schwerlich als „Unwesen“ bezeichnen.
In einem Punkt haben sie allerdings Recht: Ich bin nicht an einer Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes
interessiert. Zumindest nicht mit einer Solchen, wie sie ihnen vorschwebt: Dem steten repetieren von Bibeltexten
mit unreflektierter Absegnung im Anschluss. Das beißt sich nämlich mit meinen eigentlichen Interessen:
Wahrheit, Sachlichkeit, Vernunft. Manche Worte Gottes mögen durchaus ihre Richtigkeit haben – in ihrer
Gesamtheit aber sind sie abzulehnen. Und noch eine Nachricht: Ich kaufe sicher keine christliche Literatur.
Ich bin nämlich bereits gefestigt: In der Realität.
FritzG Hallo FritzG, ich verstehe so langsam, dass Sie hier nur Ihr Unwesen treiben wollen. An einer ernsthaften
geistigen Auseinandersetzung mit Gottes’ Wort sind Sie überhaupt nicht interessiert! Lesen Sie mal was
in der Bibel über Leute wie Sie steht (Tip: 2. Johannes 1, 7ff). Ich möchte Sie warnen –> Kaufen Sie
sich lieber erst einmal „Jesus unser Schicksal“ von wilhelm Busch, lesen sie es und dann sprechen wir
weiter.
@ Unschuld: Sie leiden massiv an einem zwanghaften Glauben, welcher sich unerschütterlich gegen vernünftige
Argumente zeigt. Folglich wäre es sinnlos, sie weiter zu bearbeiten – es führt zu nichts. Aber zu ihrer
Info: Ich besuche diese Seite, da es hier von stereotypen Fundis, Tradis, Faschos und Spinnern nur so
wimmelt. Personen also, welche meine Lachmuskeln mehr fordern, als alle halbstarken Komiker in der Glotze
zusammen. Außerdem macht mir Schreiben Spaß – oder wie es der Katholik sagen würde: Schreiben bereitet
mir viel *Freude*. Vor allem der schriftliche Umgang mit Problemfällen hat es mir angetan, da diese durchaus
gewitzt sein können. Des Weiteren habe ich auch eine inhaltliche Motivation, denn wen sich niemand den
Meinungen wie der ihren entgegensetzt, könnte das daraus resultierende Schweigen als Zustimmung missverstanden
werden. Die Chancen, dass ich diese Seite noch längere Zeit aufsuchen werde, stehen also gut.
FritzG Hallo FritzG, es gibt keine andere Autorität über die Thematik des Okkultismus als die in der
Heiligen Schrift geoffenbarten Worte des Herrn. Wenn Sie dieses als Machwerk bezeichnen wollen, dann empfehle
ich Ihnen nicht mehr den Besuch dieser Seite. Es könnten ja sonst andere Besucher von Ihren Absichten
in die Irre geführt werden.
Und noch ne Runde… @ Christian Hüller: Schade, das ich ihnen nicht schon früher geantwortet habe.
Ich hätte die Reaktion von Unschuld auf meine Äußerungen äußerst präzise vorhersagen können – auch
ohne Glaskugel. Das er in der Tat traurig ist – jedoch über meine angebliche Unwissenheit, das er Bibelzitate
als Begründung für seine abstrusen Ansichten heranzieht, und so weiter und so fort… @ VirOblations:
Vielleicht hat Herr Hüller ihre Kurzgeschichte nicht zu Ende gelesen, da er ihr Geschreibsel für Zeitverschwendung
hält? Das wäre dann nach dem matten matt bereits die zweite Übereinstimmung, welche ich mit ihm aufweise.
@ Unschuld: Liebe Unschuld: Die Ernsthaftigkeit liegt im Auge des Betrachters. Wenn sie die Materie der
Esoterik wirklich so gut überschauen, wie sie (arroganter Weise) behaupten, frage ich mich, warum ihre
Argumentationsbandbreite nicht über den Rand der „heiligen“ Schrift hinausgeht? Meinen sie tatsächlich,
dieses Machwerk in allen Belangen als Leitfaden für Leben und Gesellschaft gebrauchen zu können?
FritzG Lieber FritzG, es ist schon traurig, dass Sie sich nicht von Leuten, die sich ernsthaft mit der
Materie auskennen, belehren lassen wollen. Schlagen Sie doch die Heilige Schrift auf und lesen Sie. Steht
da nicht geschrieben in Galater 5, 16-21: „Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des
Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, und der Geist wider das Fleisch;
dieselben sind widereinander, daß ihr nicht tut, was ihr wollt. Regiert euch aber der Geist, so seid
ihr nicht unter dem Gesetz. Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei,
Unreinigkeit, Unzucht, Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten,
Haß, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß,
die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.“ Oder in Moses 5, 9-12: „Wenn du in das Land kommst,
das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen tun die Greuel dieser Völker, daß
nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder
ein Weissager oder Tagewähler oder der auf Vogelgeschrei achte oder ein Zauberer oder Beschwörer oder
Wahrsager oder Zeichendeuter oder der die Toten frage. Denn wer solches tut, der ist dem HERRN ein Greuel,
und um solcher Greuel willen vertreibt sie der HERR, dein Gott, vor dir her.“
Ad VirOblationis Entschuldiguuuung. Ich sehe, Sie wollen nicht gleich zum Scheiterhaufen schreiten. Na
dann hat die Hexe oder der Hexer ja noch mal Glück gehabt. Und ich übler Schelm dachte schon …
#31 virOblationis 21:56:41 | Freitag, 18. August 2006
Herrn Hüller Wenn Sie nicht in der Lage sind, die wenigen Zeilen meiner Entgegnung bis zum Ende durchzulesen,
erscheint es mir grundsätzlich zwecklos, Ihnen zu antworten: Zeitverschwendung.
@ Unschuld: Auf jemanden wie sie habe ich gewartet! *hände reib* Sie haben die typische Bekehrten-Attitüde
a la Gabriele Kuby (welche dem uns nur allzu bekannten Herrn Hageböck im Übrigen ideell sehr nahe steht).
Aber zur Sache! Falls sie es noch nicht bemerkt haben: Das Monopol auf übernatürliche Dinge, welches
das Christentum vor über 2.000 Jahren an sich riss, ist seit geraumer Zeit nichtig. Jetzt dürfen auch
wieder Menschen, die nicht Fatima heißen, Prophezeiungen aufstellen! (Man darf sogar versuchen, Wasser
in Wein zu verwandeln.) Und wissen sie, was das Schönste daran ist: Keiner Hexe und keinem Hexer wird
je eine Strafe blühen – weder im Leben, noch im Tode.
Okkultismus Liebe Zeitgenossen, Bei allen Zaubereisünden (Astrologie, Wahrsagen, etc.) löst sich der
Mensch von Gott und wendet sich zu den Abgöttern. Wer dem Teufel dient, erhält des Teufels Lohn. Wer
Gott preisgibt, gibt sich selbst preis. An vielen Stellen der Bibel wird deutlich, daß Zauberei eine
Ursünde ist, entschlossener Abfall vom lebendigen Gott. Die Menschen gilt es davor zu bewahren.
Ad virOblationis: Scheiterhaufen noch nicht aufbauen Im Alten Testament heißt es auch irgendwo, dass
man die Hexe oder den Hexer nicht am Leben lassen soll. Okay. Dann beweisen Sie mal, dass die Afrikaner
Hexerei i.S. des Alten Testaments betrieben haben. Und denken Sie auch immer an die Geschichte von Jesus
und der Sünderin, bevor Sie gleich zum Scheiterhaufen rennen…
#23 virOblationis 18:11:51 | Freitag, 18. August 2006
Todsünde Schwarzmagische Praktiken galten schon z.Z. des Alten Bundes als todwürdiges Vergehen. Die
Hexenprozesse christlicher Zeit stehen in dieser Tradition. Das zweite Gebot bedeutet ursprünglich: Du
sollst den Namen Jhwhs nicht zu Nichtigem (d.h. zu magischen Praktiken) mißbrauchen. Auch KKK 2117 verwirft
sämtliche Praktiken von Magie und Zauberei: Magie und Glaube schließen einander aus, da Magie Gott in
Dienst zu nehmen versucht. Solche magischen Praktiken „verstoßen schwer gegen die Tugend der Gottesverehrung.“
@matt „das ist Kirchenkult Sie Stümper“ … und dieser ist gradewegs vom Himmel runtergefallen, oder …
was? Jeglicher Kult, und insbesondere der christliche ist Aufnahme von Gebräuchen und Riten derjenigen
Kultur, in der der Glaube heimisch wurde. Wer das nicht weiß, sollte sich kundig machen, oder still sein!
Jedenfalls seine Unkenntnis nicht als Fakt und „Wahrheit“ verbreiten. Es könnte Menschen geben, die das
glauben. Nicht von ungefähr kommt „Kult“ von „Kultur“ -und beiden liegt als Begriff das lat. Wort für
bäuerliche Ackerpflege zugrunde- und das eine bewirkt das andere (in Wechselwirkung). Aber weil genau
dieser Zusammenhang von den „bekloppten“ (oder bekifften?) „Tradis“ so konsequent ignoriert wird, sind
sie ja der Meinung, schon Melchisedek habe eine tridentinische Messe auf den Feldern des Nahen Ostens
gefeiert nach den Vorgaben, die -wie oben geschrieben- ja vom Himmel selbst gefallen sind. Und deswegen
muss dieser Ritus und alles, was damit zusammenhängt, incl. der anachronistischen Geisteshaltungen, die
sich über Jahrhunderte angestaut haben, für alle Zeiten betoniert werden. BETONKÖPFE! Wenn ich schon
lese: Der Atheismus beruht auf der Erklärung der Menschenrechte. Die Staaten, die sich seither zu diesem
offiziellen Atheismus bekennen, befinden sich in einem Zustand dauernder Todsünde (Predigt v. 1.11.1990
in Ecône) Wie krank muss man da denn sein?! Religöser Fundamentalismus, gleich welcher Couleur und gleich
welchen Ursprungs, ist das Geschwür der modernen Welt: allen gemeinsam ist der gesellschafts politische
Totalitarismus.
Magische Praktiken Liebe Zeitgenossen, selbst in der katholischen Kirche werden zuweilen magische Praktiken
ausgeführt, die Folge ist nicht nur, dass das heilige Messopfer ungültig gespendet wird, sondern auch,
dass die Kirchenmitglieder medial verunreinigt werden. Damit nimmt das dämonische in den betreffenden
Personen – ohne deren Wissen – Gestalt an. Folgende Auswahl stellt einige okkulte Praktiken dar: Aberglaube-
Abschirmen – Akupunktur – Anthroposophie – Antichrist – Atheismus – Baha’i – Besessenheit – Blutsverschreibungen –
Buchstabierbrett – Charismatische Strömungen – Christliche Wissenschaft – Friedenszeichen – Freimaurerei –
Gruppendynamik – Homosexualität – Hypnose – Illuminaten – Islam – Joga -Karate – Kobolde – Magie- Massensuggestion –
Meditation – Mormonen – Pornographie – Rauschgift – Rosenkreuzer – Satanskulte – Schwarze Messe – Scientology –
Schule und Okkultismus – 6./7. Buch Moses – Seelenkraft – Sensitivity Training – Spiritismus- Tanz im
Gottesdienst – Tierverwandlungen – Translokation – Transzendentale Meditation – Vampire – Vereinigungskirche
(Mun-Sekte) – Wahrsagen- Wahrträume – Weleda-Heilmittel – Wiederbringungslehre (Allversöhnung) – Wiedergänger
@matt Wenn Sie meinen, daß man Sie falsch versteht(Sie Ärmster…), dann drücken Sie sich bitte präziser
aus – ansonsten bleibe ich bei meinem Statement. Und noch was: Ist Ihnen eigentlich noch nicht aufgefallen,
daß Sie kaum jemand richtig ernst nimmt? Bis auf wenige Lichtblicke – nicht Ihr Verdienst – reissen Sie
hier so ziemlich die unters- ten Schubladen auf, die überhaupt zu finden sind. Sie sind zwar nicht der
Einzigste – aber so ziemlich der Durchgeknallteste – halt ein Unikat…
das ist Kirchenkult Sie Stümper Der Bischosstab ist das Symbol des guten Hirten auf das Gleichnis von
Jesus bezogen. Wissen Sie etwa nicht, dass der Weihrauch seit jeher verwandt wurde als rituelle Materie
bereits im Gesetz des Mose. „Wenn jemand dem HERRN ein Speisopfer darbringen will, so soll es von feinstem
Mehl sein, und er soll Öl darauf gießen und Weihrauch darauf legen und es bringen zu den Priestern…“
Inkulturation hat es in der Kirche schon immer gegeben. Oder woher stammen denn der Bischofsstab, die
Mitra, der Weihrauch, das Weihwasser, die Kräuterweihe, der Feldumgang, die österliche Feuerweihe und
noch vieles mehr? Die Apostel haben das alles noch nicht gekannt; die Kirche hat es später anderen Kulten
und Kulturen entnommen.
@matt Matt, ich bin mit einer Kenyanerin verheiratet und ver- bitte es mir auf’s Schärfste, Afrikaner
als „Wilde“ oder sonst wie zu titulieren!! Und in Kenya habe ich mehr Glauben gefunden, als in ganz Europa
zusammengenommen! Und zwar ohne Aberglauben o.Ä. – ganz und gar und rein und katholisch – fest im Glauben,
treu zu Kirch’ und Papst und vor allem FRÖHLICH im Glauben!! Es wird so weit kommen, daß Europa von
Afrika remissioniert wird – DAS sind Gottes Wege! Und ich bekomm Krätze bei jeder Art von eurozentrischem
Rassismus!!
Kennt man irgendein Elternhaus wo die Eltern ständig nachgeben und dadurch ihre Kinder zu vernünftigen
Menschen erziehen? Ist das etwa ein Erziehungsmodell, wo sich die Eltern den Dummheiten der Kinder unterwerfen?
Verzogene, freche, unbotmäßige Bälger sind das Ergebnis, die verächtlich auf die Eltern reden. Kindern
wie Naivgläubigen muss man Autorität beweisen, klare Vorgaben und Grenzen geben. Aber so, wie die Kirche
ihre Lehre und damit sich selbst aufgibt und somit ihre Autorität zugunsten der Welt, so ist auch in
der Familie die Autorität der Eltern gegenüber ihren Kinder nur gering. Und im Grunde verlangt doch
jedes ungezogene Kind nach Züchtigung. Schone die Rute, verdirb das Kind, heisst es ja. Mit Autorität
soll sie die Lehre vertreten die Dumme, dann ist sie auch glaubwürdig für ihre Kinder und diese werden
zu ihr aufblicken und sie ehren.
Ad VirOblationis Also Hexerei/Wahrsagerei und Menschenopfer sollte man nicht auf die gleiche Stufe stellen.
Letzteres ein klarer Verstoß gegen Gebot Nr. 5 (oder?)
#8 virOblationis 15:59:07 | Freitag, 18. August 2006
Intoleranz Schade, daß sich die Kirche früher so intolerant gegenüber der Inkulturation verhielt. Sonst
könnten wir in Mexiko-Stadt vielleicht noch immer tägliche Menschenopfer bestaunen.
Ad Matt Lieber Matt, verständlich Ihr Unglauben und Staunen gegenüber diesen offenkundig heidnischen
Praktiken getaufter Katholiken. Aber genauso wie Ihnen der tridentinische Ritus lieb und teuer ist, wollten
auch diese Afrikaner von ihren alten Riten nicht einfach lassen. Und verbieten wollte sie Rom eben auch
nicht. Also akzeptierte, besser gesagt: tolerierte man die Beibehaltung solcher Bräuche, nach dem Motto:
was nich’is, kann ja noch werden. Oder: Besser ein etwas merkwürdiger Katholik, als gar kein Katholik.
Dass die Amtskirche jetzt einschreitet, zeigt doch, dass man dort die Grenzen (zur Rechtgläubigkeit)
klar erkennt …
Die Menschen fallen zurück ins primitive Heidentum und die Kirche bekommt die Zeche für ihr Getue um
die Anerkennung der Wilden. Geradezu lächerlich diese unwürdigen Rituale welchen JPII beiwohnte, wo
die Schwarzen irgendeinen Voodoo treiben und dabei die Schrift missbrauchen. Das ist der schwachsinnige
Katholizismus, den dieser Mensch zu verantworten hat, wo sich die „hl. Kirche“ der Willkür heidnischer
Götzenrituale beugt.
Inkulturation Wenn das Christentum irgendwo hingetragen wird, wo ursprünglich andere Kulte vorherrschten,
kommt es, sofern man auf Feuer und Schwert verzichtet, fast zwangsläufig zu einer „Inkulturation“. Das
ist gewissermaßen unvermeidbar und Ausdruck dessen, dass die christliche Lehre in der Tat verinnerlicht,
angenommen, rezipiert wurde. Was sich daraus nun für die Tradis erschließt, kann ich nicht erkennen.
#4 wolfgang e. 12:28:11 | Freitag, 18. August 2006
Sehr ähnliche Phenomäne gab es seit 450 Jahren in den spanischen Kolonien Amerikas zu beobachten (War
wohl auch eine Folge des Konzils (von Tient)???). Reste solcher Religions- und Rietenvermischungen gibt
es immer noch, vor allem im stark indianisch geprägten Guatemala.
virOblationis hat recht Liebe Zeitgenossen, es ist hinlänglich bekannt, dass sich die katholische Kirche
die Inkulturation auf die Fahne geschrieben hat. Damit hat sie sich leider auch den heidnischen, dämonischen
Kräften geöffnet. Seht hierzu Kurt E. Koch „Okkultes ABC“ und „Seelsorge und Okkultismus“.