Der Glaube und das rohe Fleisch von Vögeln und Fischen
Bereits vor Monaten las man für fünf im Pazifik verschwundene Fischer die Totenmesse. Jetzt wurden drei von ihnen geborgen.
(kreuz.net) Drei mexikanische Fischer überlebten eine neunmonatige Irrfahrt im Pazifik. Am 9. August
wurden sie 8.000 Kilometer von ihrer Heimat entfernt geborgen.
Das berichtete der mexikanische Fernsehsender
‘Televisa’.
Die drei Überlebenden heißen Salvador Ordonez Vasques, Jesus Eduardo Vidana Lopez und Lucio
Randon Bacerra.
Am 28. Oktober letzten Jahres war eine Gruppe von fünf Fischern aus dem Hafen von San
Blas am Pazifik ausgelaufen, um Haie zu fangen. Ein Sturm trieb sie auf die offene See hinaus. Schließlich
fiel der Motor ihres Bootes aus.
Die Fischer waren mit nichts als einem Kompaß und einer Bibel den Naturgewalten
des Pazifiks ausgeliefert.
Im November 2005 erklärte man sie für tot. Es wurden bereits Seelenmessen
gelesen.
Zwei Fischer verhungerten im Januar und im Februar diesen Jahres. Nach Angaben der Überlebenden
starben sie, weil sie es nicht ertragen hätten, Vögel und Fische roh zu essen. Die Leichen hätten er
und seine Kameraden über Bord geworfen.
Den Fisch fingen sie mit Angelhaken, die sie an Elektrokabel
des Motors befestigten. „Einmal hatten wir 15 Tage lang nichts zu essen“, erzählte Vidana.
Die Lektüre
der Bibel habe ihren Glauben gestärkt. „Wir haben die Hoffnung nie verloren, weil wir Tag und Nacht gebetet
haben.“
Diese Hoffnung wurde mehrfach auf eine harte Probe gestellt. Mehrfach seien Schiffe, denen sie
Zeichen gaben und die sie angeblich bemerkt hatten, einfach an ihnen vorübergefahren. „Dann haben wir
geweint“, gestand der Fischer Salvador Ordoñez.
Zweimal sei das neun Meter lange und drei Meter breite
Boot fast untergegangen.
Schließlich wurden sie von taiwanesischen Tunfischfängern aus dem Meer gefischt:
erschöpft und halb verhungert – aber gesund.
Die drei Fischer verschliefen ihre eigene Rettung fast.
Die Taiwanesen hatten sie mit ihrem Radar aufgespürt, als sie schliefen. „Wir sahen das Schiff erst,
als wir die Motorgeräusche neben uns hörten“, erzählte Ordoñez.
„Das Erste, was ich nach der Ankunft
in Mexiko tun werde, ist ein Besuch in der Kirche meines Dorfes“, erklärte Vidaña vor der mexikanischen
Tageszeitung ‘Reforma’. Er wolle Gott dafür danken, daß er ihm das Leben wiedergeschenkt habe: „Denn
ich bin neu geboren.“
Auf ihn wartet nach der Rückkehr eine besondere Überraschung.
Während seiner
Odyssee ist seine jüngste Tochter geboren.
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6 Lesermeinungen
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@ matt: Sie erinnern mich an den Jig Saw aus den Saw-Filmen. Der meint auch, Leute zu erretten, wenn er
sie um ihr Leben fürchten und kämpfen lässt. Sie sehen: Ihr Gottesglaube ist gar nicht so weit entfernt
vom Drehbuch eines Horrorfilms.
wieso setzt Gott manche Menschen solchen Prüfungen aus? die Antwort ist: um sie zu retten. Zu Retten
vor Eigensinn und Vergessenheit ihm gegenüber. Das Leben eines Fischers ist vom Wohlwollen Gottes abhängig.
Will es Gott nicht, so hat er keinen Fang und die See ist stürmisch und gefährlich für ihn. Sie wollten
Haie fangen, einem lukrativen Geschäft nachgehen. Ist das unmoralisch? Zumindest bedenklich, wenn man
auf Gott vergisst. So hat sie Gott in Angst und Schrecken versetzt, hat sie einer Glaubensprüfung ausgesetzt,
damit sie aufmerken und neuerlich ehrfürchtig werden. Bedeutend wertvoller ist die Gottfrömmigkeit mit
der sie heimkehrten, als ein guter Fang. Dieser stopft nur ein paar Mäuler, das andere hingegen befriedigt
die Seele.
Ein bewunderswürdiges Beispiel an Glaube Liebe Zeitgenossen, wie man dem Artikel entnehmen kann, trieben
drei mexikanische Fischer im Ozean. In dieser schrecklichen Zeit sucht sie Trost und Zuversicht in der
Bibel und im Gebet. Sie schöpften aus dieser Kraftquelle, verzagten nicht und wurden durch Gottes’ Wille
errettet. Welch ein tolles Beispiel zum einen an Gottvertrauen und zum zweiten an Gottes’ Einwirken bei
denen, die ihm Vertrauen.