Aufklärung
Die Neger sind dumm, träge und faul
In der EU-Verfassung darf das Christentum nicht erwähnt werden. Dafür bejubelt man dort die sogenannte Aufklärung – und verschweigt dabei die Wahrheit. Von Leo G. Schüchter.
Immanuel Kant († 1804)
Immanuel Kant († 1804)
(kreuz.net) Der deutsche Aufklärungsphilosoph Immanuel Kant († 1804) hat sich um die Herausarbeitung und Legitimierung der Kategorie „Menschenwürde“ verdient gemacht, die jedem Menschen von Anfang an zukommt.

Eine andere Frage ist freilich, wem Kant in praktischer Überlegung das volle Menschsein zusprach und welche Abstufungen bei Völkern und Religionen er vornahm.

Zu diesem Thema gibt es in den Schriften des Vernunftphilosophen dunkle Seiten – zum Beispiel sein Antijudaismus und seine Rassentheorie.

Kant konstruierte den jüdischen Glauben als eine legalistische Zeremonial-Praxis, die dem Christentum als reiner moralischer Religion gegenüberstände und unterlegen wäre.

Aus dem Ideal einer protestantisch „unsichtbaren Kirche“ von vernunftreligiösen Gläubigen erwartete Kant in hochproblematischer Formulierung das Ende des „statuarischen Judentums“:

„Die Euthanasie des Judentums ist die reine moralische Religion mit Verlassung aller alten Satzungslehren.“

Diese Überlegungen Kants spielten für die Emanzipationsgeschichte der Juden im 19. Jahrhundert eine wesentliche Rolle.

In Deutschland wurden Juden in der bürgerlichen Gesellschaft gleichberechtigt akzeptiert, wenn sie formal oder faktisch zur protestantischen Vernunftreligion übertraten.

In Frankreich geschah das, wenn die Juden den Bürgereid schworen und sich damit der staatlichen Zivilreligion zuwandten. Dieser Schritt war gleichbedeutend mit einer Abwendung von der jüdischen Zeremonial-Religion.
Immanuel Kant:
Die Bewohner der heißesten Zone zeichnen sich durch Trägheit, Faulheit, Dummheit, Furchtsamkeit, Aberglaube und Eifersucht aus und weisen einen Hang zum Drogenkonsum auf.


Als weiteren Kritikpunkt nimmt Kant den historischen Vorwurf von den betrügerischen und Wucherzinsen nehmenden Juden auf und erklärt diese Eigenschaften zum nationalen jüdischen Volkscharakter, der nicht veränderbar sei.

Schließlich wirft Kant den Juden vor, daß sie mit ihrer Auserwählungsbehauptung alle anderen Völker anfeinden und dafür von jedem Volk angefeindet würden.

Gerade die letzten beiden Vorwürfe zeigen Kant eher als unmündiges Kind seiner Zeit und weniger als „aufgeklärten“ Philosophen.

Hochbrisant und für die Zukunft noch bedeutsamer waren Kants Überlegungen und Schriften über die Menschengattungen.

Der Königsberger Philosoph gilt als Begründer des modernen Rassebegriffs. Seine Gedanken dazu hat er in der Schrift „Von den verschiedenen Racen der Menschen“ (1775) niedergelegt.

Im Gegensatz zu Voltaire war Kant ein Anhänger der Monogenese, das heißt der Abkunft aller Menschen aus einem Ursprung.

Somit stammen seiner Meinung nach alle Rassen von einer „Stammgattung“ ab – der weißen Rasse natürlich. Sie seien daraus durch „Abartungen“ und „Ausartungen“ entstanden.

Als Unterscheidungskennzeichen nennt Kant die körperlichen Merkmale – Hautfarbe, Schädelform etc. –, Naturell und Charakter der Völker sowie den Zivilisationsgrad.

Die Hautfärbungen sowie alle äußerlichen Merkmale erklärt er durch die klimatischen Bedingungen und als Ergebnis der inneren Saft- und Blutmischungen.

„Der Wuchs der schwammigen Teile des Körpers mußte in einem heißen und feuchten Klima zunehmen; daher eine dicke Stülpnase und Wurstlippen der Neger.“

Den äußeren Unvollkommenheiten der Dunkelhäutigen entsprechen nach Kant ihre inneren Charakterschwächen.

Die Bewohner der heißesten Zone zeichneten sich durch Trägheit, Faulheit, Dummheit, Furchtsamkeit, Aberglaube und Eifersucht aus und würden einen Hang zum Drogenkonsum aufweisen.

Kants Überlegungen münden in eine Hierarchisierung der Rassen:

„Die Menschheit ist in ihrer größten Vollkommenheit in der Race der Weißen. Die gelben Indianer haben schon ein geringes Talent. Die Neger sind weit tiefer und am tiefsten steht ein Teil der amerikanischen Völkerschaften.“

Wegen der körperlichen und geistigen Überlegenheit der weißen Rassen in den gemäßigten Klimazonen ist es für Kant auch historisch einleuchtend, daß „diese Völker zu allen Zeiten die anderen belehrt und durch die Waffen bezwungen haben“.

Mit dieser Erkenntnis stand einer erneuten und erweiterten Kolonialisierung – die diesmal fast alle außereuropäischen Völker erfassen sollte – nichts mehr im Wege.

Bei den bedeutenden Philosophen Johann Gottlieb Fichte und Georg Wilhelm Friedrich Hegel, die auf Kant folgten, ist eine ähnliche Hierarchisierung der menschlichen Rassen festzustellen.

Wieder wird eine mehr oder weniger abschätzige Einordnung von Volk und Religion der Juden vorgenommen.

Zusammenfassend kann man sagen, daß Kant und andere Philosophen der Aufklärung von der Konstanz der Rassen ausgingen, den äußeren Rassemerkmalen, den kulturbedeutsamen Charakterzügen eines Volkes sowie der Hierarchisierung der Rassen mit den Weißen als Spitzenrasse.

Auf diesen Erkenntnissen der Aufklärung konnte die Rassentheorie von H. St. Chamberlain († 1927) aufbauen, auf die sich später Hitler bezog.

Sie bildete den Boden für den Rassenwahn des 20. Jahrhunderts, der in den USA und in Südafrika noch Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg anhielt.
      
80 Lesermeinungen
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#81   Bokrug †   18:30:11 | Dienstag, 4. September 2007
Cusanus bzw. Comenius, Leibniz und der Philosoph Krause…bessere Alternativen
Der Philosoph Karl Christian Friedrich Krause und sein System des Krausimo
de.wikipedia.org/…ian_Friedrich_Krause
www.bautz.de/…l/k/Krause_k_c.shtml
…denkzettel-philosophie.de/…nkzettel2/krause.pdf
Extrem wichtig zur Philosophiegeschichte des „Deutschen Idealismus“
tagen.erzbistum-koeln.de/ksi/
www.ksi.de/
…zivilisation.blogspot.com/…5_05_08_archive.html
Interview mit Thomas Woods
Der amerikanische Historiker und Autor Thomas Woods hat dem „Conservative Bookclub“ ein Interview über sein neues Buch, „How the Catholic Church Built Western Civilization“ gegeben.
Das Märchen vom guten Zins
Klaus Popp
Nie zuvor gab es soviel Wohlstand zu verteilen wie heute. Dennoch wachsen Angst, Verunsicherung und Not.
Klaus Popp löst den Knoten der Ratlosigkeit auf. Er beschreibt die Dimension der Zinskosten, die bereits jeden dritten Euro des Bruttosozialprodukts verschlingen und die unaufhaltsam wachsen. Niedrigere Zinsen würden Arbeit für alle bezahlbar machen, so das überraschende Ergebnis der Analyse. Schon ein Drittel der Zinszahlungen reichen aus, um viele Millionen Arbeitsplätze zu finanzieren. Der Zins macht Reiche reicher und Arme zahlreicher.
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Egon W. Kreutzer, Das Beben der Märkte
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#80   Dani California   13:14:01 | Mittwoch, 23. August 2006
@Asterix
Ich glaub ich werd Theologe und Bibelforscher/Kritiker. Ich hab mich ja in meinem Artikel als „Neuer Luther“ bezeichnet. ;)
Ein Bibelforscher, der von der Heiligen Schrift soviel Ahnung hat wie eine Katze vom Bellen ?
Ohne die entsprechenden Lateinkenntnisse werden Sie Sich als „neuer Luther“ ebenfalls etwas schwertun :-D
aber laut diesem doofen Bestseller namens Bibel
Sie wollten doch den „doofen Bestseller“ erforschen oder ? ?:)
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#79   Benedikt   12:17:01 | Mittwoch, 23. August 2006
@ Asterix
So einen Blödsinn liest man selbst hier selten.
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#78   Asterix   12:13:43 | Mittwoch, 23. August 2006
Die Hautfarbe
Liegt eh an der Sonne, wenn schwarze schlächtwären, wäre die Sonne schlecht, da sie schlechtes macht, aber laut diesem doofen Bestseller namens Bibel ist die Sonne von Gott gemacht, also göttlich. Ich glaub ich werd Theologe und Bibelforscher/Kritiker. Ich hab mich ja in meinem Artikel als „Neuer Luther“ bezeichnet. ;)
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#77   Benedikt   12:06:22 | Mittwoch, 23. August 2006
@ Asterix
Das verstößt wiederum gegen §15 GG: Keine Volkshetze.
Sagen Sie mal, aus welchem GG zitieren Sie hier eigentlich? Haben Sie das gerade selbst geschrieben oder was?
Art 15 GG:
Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14 Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend.
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#75   Benedikt78   11:29:34 | Mittwoch, 23. August 2006
*ggg* @ Parzifal
Unsachgemäss ist vielmehr ihr perfider und subtiler Hinweis auf meinen angeblichen Haschisch Konsum der hier von etlichen imer wieder vorgebracht wird. Können Sie das beweisen?
Na, Sie haben ja gesagt, dass man meine Aussagen rauchen könne. Darum schrieb ich auch, dass es mich nicht interessiere, was Sie rauchen. Von Haschisch habe kein Wort geschrieben. Vielleicht fehlt Ihnen ja Humor!
Aber wenn Sie Ihre Aussagen mir gegenüber mal nachlesen, sehen Sie, was ich mit unsachlich meine! Ich bin lateinischer Abstammung, Sie halten mir aber dauernd irgendwelchen Nationalsozialismus vor. Auch wenn ich nicht in dieses Weltbild passe. Ich bin Katholik und Sie unterstellen mir das Heidentum. DAS war es, was ich als Unterstellung anprangere!
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#74   Parzifal   22:28:22 | Dienstag, 22. August 2006
@ Benedikt und Benedikt78
Bedauerlicherweise gilt das aber in den Augen der Kirchenkritiker nicht für die Kirche.
Was meinen Sie da konkret? Das klingt ja so als sei ich der Ansicht die Kirche sei an sich schlecht. Hab ich das gesagt?
@ Benedikt78
Ausserdem wird in allen Koranübersetzungen und wissenschaftlichen Berichten das islamische Glaubensbekenntnis so übersetzt, wie ich es geschrieben habe.
Nun übertreiben Sie mal nicht. Ich bin kein Moslem. Allerdings auch kein Christ. Infolgedessen einigermaßen neutral. Was Sie schreiben ist grundsätzlich richtig. Allerdings verschweigen Sie, dass schon in vorislamischen Zeiten die Kaaba und ihr Kult mit Abraham und Ismael in Verbindung standen. Auch kann ich anhand ihrer Schilderungen nichts erkennen was meine Meinung widerlegen würde. Der Islam ist schließlich eine neue Religion. Der Monotheismus im Judentum oder der Zarathustrakult der Parsen ist auch auf ähnliche Weise entstanden. Ihrer Meinung nach ist Allah die Bezeichnung für einen höchsten Gott. Das ist schon deshalb falsch weil der Islam ein Monotheismus ist. Es gibt keine anderen Götter.
Auch Ihre weiteren Kommentare mit der israelischen Luftwaffe oder mit dem rauche sind lächerlich und unsachgemäss.
Unsachgemäss ist vielmehr ihr perfider und subtiler Hinweis auf meinen angeblichen Haschisch Konsum der hier von etlichen imer wieder vorgebracht wird.
Können Sie das beweisen?
naiven Rundumschlägen auf
Was Ihnen fehlt ist Humor!
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#73   virOblationis   11:41:31 | Dienstag, 22. August 2006
Gottesbezeichnungen
Die Bezeichnung von Gottheiten ohne einen eigentlichen Eigennamen ist im semitischen Sprachraum seit alters bekannt, man vergleiche z.B. El (Gott) und Ba’al (Herr) im Hebr. / Kanaan.
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#72   Benedikt78   11:32:15 | Dienstag, 22. August 2006
@ Parzifal
Es freut mich ausserordentlich wieder mal einen Eintrag von Ihnen zu sehen, der von Unterstellungen nur so strotzt. Aber eben, jeder hat seine Einstellung und sein Niveau. Das muss man eben akzeptieren.
Allah ist ein Eigenname! Mohammed stammt von der Familie Koray ab. Diese hatten die Verwaltung der Kaaba inne, in der jeder Wüstenstamm seinen Götzen aufbewahren konnte und während der einmonatigen Friedenszeit (heute Ramadan) anbeten konnte. Die Familie Koray hatte ebenfalls ihre Familiengötzen. Der Hauptgötze hiess mit Namen „Allah“! Nebenbei bemerkt hatte dieser Allah zwei Gottestöchter. Diese wurden aber im Islam weggelassen und durch Allah als alleinige Gottheit ersetzt! Aus diesem Grund kann Allah auch nicht mit Gott übersetzt werden! Ausserdem wird in allen Koranübersetzungen und wissenschaftlichen Berichten das islamische Glaubensbekenntnis so übersetzt, wie ich es geschrieben habe: „Es gibt keinen Gott ausser Allah und Mohammed ist sein Prophet!“
Zu Ihren blöden Unterstellungen ich hänge irgendwelchen Odin oder Thor-Kulten an: Aufmerksame Leser werden meine christliche Grundhaltung aus meinen Voten kennen. Weiterer Kommentar überflüssig.
Auch Ihre weiteren Kommentare mit der israelischen Luftwaffe oder mit dem rauche sind lächerlich und unsachgemäss. Es interessiert sicher auch niemanden in diesem Forum, was Sie so in der Pfeife zu rauchen pflegen. Also beschränken Sie sich mal auf Fakten und hören Sie mit diesen naiven Rundumschlägen auf!
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#71   Benedikt   10:24:04 | Dienstag, 22. August 2006
@ Parzifal
Es ist völlig albern Kant auf irgendwelche rassistischen Aussagen beschränken zu wollen.
In der Tat. Bedauerlicherweise gilt das aber in den Augen der Kirchenkritiker nicht für die Kirche. Die wird immer schön auf einzelne Ereignisse der Geschichte beschränkt.
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#70   monti   22:58:49 | Montag, 21. August 2006
Immer wenn ich mal wieder zweifle,
ob an Gott nicht vielleicht doch was „dran“ ist, gehe ich zu kreuz.net, lache mich kringelig und werde für lange Zeit wieder in meinem Ungauben gestärkt. Ist doch so was ähnliches wie Exerzitien, oder ? ;-)
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#69   Hódmezövásárhelykutasipuszta   17:40:20 | Montag, 21. August 2006
Sie haben offenbar keine Ahnung, wovon Sie sprechen.
Die Praxis der Redaktion, Beiträge zu löschen (von der auch ich selbst drei oder viermal betroffen war), ist stets absolut fair und geschieht NICHT nach inhaltlichen Gesichtspunkten. Eine vor kurzem gepostete Klage in anderslautendem Sinne habe ich soeben zur Löschung vorgeschlagen.
Vorab: Ich habe nur selten zufällig Postings gelesen, bevor sie gelöscht wurden und ich habe auch noch nicht mitbekommen, dass eines meiner Postings gelöscht worden wäre. In den Fällen, wo ich es mitbekommen habe, waren es durchwegs Äußerungen, die der Redaktion inhaltlich nicht genehm waren. Im Ggensatz dazu habe ich des öfteren Meldungen über wüsteste Beschimpfungen abgegeben, die ignoriert wurden, und man braucht nur hier www.kreuz.net/reader.1778.html nachzusehen, um persönliche Beleidigungen zu finden, hier www.kreuz.net/reader.2098.html … hat mir die Redaktion jetzt einen Strich durch die argumentative Rechnung gemacht, scheint so, als ob man dabei ist, aufzuholen…
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#68   Aloah   17:16:24 | Montag, 21. August 2006
@Jawohl! soviel zu der „Gottheit: Allah“
>>Übrigens: auch die zahlreichen arabischsprachigen Christen in der Welt verwenden ganz selbstverständlich das Wort Allah. Sie verwenden auch dieselbe Ligatur dafür wie ihre muslimischen Brüder und Schwestern.<<
Richtig, was die arabische sprechenden Christen betrifft.
Im vorislamischen Arabien ist „Allah“ ein arabischer Hochgott. „Allah“ ist der Herr der Ka’aba, in der Ka’aba das hölzerne Idol Hubal = Allah = Herr der Ka’aba.
Allah = al ‘llah = der Gott, schon vor Mohammed das höchste Wesen, dem alle Götter untertan waren.
Drei mekkanische weibliche Gottheiten Manat (=Schicksal), al Lat (die Göttin) und al’ Uzzah (die Starke) galten als Töchter „Allahs“; als solche hat sie Mohammed zuerst auch gelten lassen, lies mal Sure 53 (Der Stern):19-23. usw.
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#67   Jawohl!   17:12:44 | Montag, 21. August 2006
Immerhin!
Sie interessieren sich nur für sich selbst!
Ja aber dann haben wir ja in unserem Interesse an meiner Persönlichkeit doch zumindest EINE Gemeinsamkeit! Ihr Interesse schmeichelt mir außerordentlich!
Btw: Sie haben doch sicherlich ein Dossier parat über alle Äußerungen, die hier in der Zwischenzeit über mich gefallen sind. Lassen Sie es mir doch einmal zukommen!
Beste Grüße, mein treuer Fan!
PS: Die Praxis der Redaktion, Beiträge zu löschen (von der auch ich selbst drei oder viermal betroffen war), ist stets absolut fair und geschieht NICHT nach inhaltlichen Gesichtspunkten. Eine vor kurzem gepostete Klage in anderslautendem Sinne habe ich soeben zur Löschung vorgeschlagen.
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#66   Hódmezövásárhelykutasipuszta   17:06:18 | Montag, 21. August 2006
Wenn Sie meinen, dass ohne Sie nichts interessantes los ist,
liegt das vermutlich an der selben Ursache, die wir schon früher festgestellt haben:
Sie interessieren sich nur für sich selbst!
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#65   Jawohl!   16:58:28 | Montag, 21. August 2006
Ohne mich ist in diesem Forum ja gar nichts los. Zumindest nichts interessantes.
Allah bedeutet letztendlich nichts anderes als Gott.
Jawohl!
Allah ist keine Eigenname wie Odin oder Thor (vermutlich ihre Lieblingsgötter!), sondern bedeutet nur „der Gott“.
Jawohl!
Richtig übersetzt heißt es also: Es gibt keinen Gott außer Gott.
Jawohl!
Das macht ja auch die Radikalität des Islam aus.
Nunja.
Übrigens: auch die zahlreichen arabischsprachigen Christen in der Welt verwenden ganz selbstverständlich das Wort Allah. Sie verwenden auch dieselbe Ligatur dafür wie ihre muslimischen Brüder und Schwestern.
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#64   Parzifal   16:51:36 | Montag, 21. August 2006
@ Benedikt 78
Allah bedeutet letztendlich nichts anderes als Gott.
Allah ist keine Eigenname wie Odin oder Thor (vermutlich ihre Lieblingsgötter!), sondern bedeutet nur „der Gott“.
Richtig übersetzt heißt es also: Es gibt keinen Gott außer Gott.
Das macht ja auch die Radikalität des Islam aus. Wenn Sie ihre Übrsetzung heran, nehmen werden Sie zentrale Positionen des Islam nie verstehen.
Den Rest den Sie geschrieben haben, kann man wie üblich in der Pfeife rauchen. Wenn Sie Angst haben können Sie ja der israelischen Luftwaffe bescheid geben, damit sie ein bißchen aufräumen kann…
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#63   Christian Hüller   15:45:46 | Montag, 21. August 2006
Ad Benedikt78
Okay, dann tun Sie halt mehr für die „Volksgemeinschaft“.
Aber schaffen Sie nicht das Grundgesetz ab dabei.
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#62   Benedikt78   13:36:43 | Montag, 21. August 2006
@ Christian Hüller
Genau, zum Glück haben wir eine äussert wehrhafte Demokratie. Alle Leute sind glücklich, sich ihrer Freiheit bewusst und leben in einer starken Volksgemeinschaft, die auf Werten beruht. Deshalb wird der Islam die deutschsprachigen Länder nicht überrennen können!
Und ich bin der Weihnachtsmann!
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#61   Christian Hüller   11:49:25 | Montag, 21. August 2006
Ad Alohuah (????)
Danke für die klärenden Worte.
Nur dass Gott das „gute Leben“ der Menschen will, steht auch in der Bibel.
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#60   Aloah   11:44:57 | Montag, 21. August 2006
Christian Hüller:
>>Dass Gott sich nicht verändern kann, ist in der Tat, wie ich zu wissen meine, dogmatisierte Lehrmeinung.
Aber: Über Gott kann man eben nur analog sprechen.<<
Man kann nur „von Gott“ sprechen und nicht „über Gott“ sprechen.
>>Wenn also Gott „gut“ ist, ist er jedenfalls anders „gut“ als
Menschen das begreifen können.<<
Richtig, weil Gott nicht unter unsere Begriffe fällt.
>>Aber jetzt wird’s kompliziert…<<
Warum?
>>Halten wir doch einfach fest, dass Gott das „gute Leben“ der Menschen will und spekulieren nicht allzu dreist über das Wesen Gottes, nicht dass wir uns am Ende noch über ihn erheben…<<
Der eigentliche Fehler des Satzes besteht doch darin, von einem unreflektierten Gottesbegriff auszugehen, als wisse man bereits, wer Gott ist, um dann erst in einem zweiten Schritt diesem Gott zuzuschreiben, was er alles könne, usw.
>>Mag er nämlich gar nicht, der Vater mit dem wallenden Barthaar auf seiner Wolke…<<
In der Tat.
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#59   Pünktchen   11:32:29 | Montag, 21. August 2006
Gottes Unveränderlichkeit, Erhabenheit
KKK 212 Im Lauf der Jahrhunderte konnte der Glaube Israels die Reichtümer, die in der Offenbarung des Namens Gottes enthalten sind, ausfalten und sich in sie vertiefen. Gott ist einzig; außer ihm gibt es keinen Gott [Vgl. Jes 44,6.]. Er ist über Welt und Geschichte erhaben. Er hat Himmel und Erde geschaffen: ,,Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie alle zerfallen wie ein Gewand … Du aber bleibst, der du bist, und deine Jahre enden nie“ (Ps 102, 27-28). Bei ihm gibt es ,,keine Veränderung und keine Verfinsterung“ (Jak 1,17). Er ist der ,,Er-ist“ von jeher und für immer und so bleibt er sich selbst und seinen Verheißungen stets treu.
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#58   Christian Hüller   11:30:40 | Montag, 21. August 2006
Ad Benedikt78
Zum Glück haben wir hier in Deutschland eine stabile, wehrhafte Demokratie.
Die wird das zu verhindern wissen, oder?
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#57   Benedikt78   11:24:55 | Montag, 21. August 2006
@ blueberry
Ihr erwähntes Zitat stimmt nur zum Teil. Genau übersetzt heisst es nicht nur „Es gibt keinen Gott außer Gott“ sondern „Es gibt keinen Gott ausser Allah und Mohammed ist sein Prophet“!
Das hat natürlich weitreichende Konsequenzen. Es kann also nur Gott sein, von dem Mohammed der Prophet ist. Also Allah! Und es keinen anderen Gott als diesen Allah!
Faktisch bedeutet dies, dass in der moslemischen Weltanschauung kein Platz für Christen, Juden oder Andersgläubige gibt. Diese sollen mit der Zeit ausgerottet und alle Welt dem Willen Allahs unterworfen werden.
Dass sich nicht alle Moslems daran halten, heisst nicht, dass es im Islam nicht geboten wird.
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#56   Christian Hüller   11:20:57 | Montag, 21. August 2006
Ad centesismus annus
Dass Gott sich nicht verändern kann, ist in der Tat, wie ich zu wissen meine, dogmatisierte Lehrmeinung.
Aber: Über Gott kann man eben nur analog sprechen.
Wenn also Gott „gut“ ist, ist er jedenfalls anders „gut“ als
Menschen das begreifen können.
Aber jetzt wird’s kompliziert…
Halten wir doch einfach fest, dass Gott das „gute Leben“ der Menschen will und spekulieren nicht allzu dreist über das Wesen Gottes, nicht dass wir uns am Ende noch über ihn erheben…
Mag er nämlich gar nicht, der Vater mit dem wallenden Barthaar auf seiner Wolke… ;-)
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#55   centesimus annus   11:09:58 | Montag, 21. August 2006
sich nicht verändern kann
Nochmal, zum mitschreiben: Der allmächtige Gott kann sich nicht verändern? Wieso kann er nicht?
Also das klingt mir schon ein bisschen nach Grundschuldogmatik, was sie hier verzapfen!
Da ist es nicht mehr weit zu Gras und Ufer, Wind und Weite, …
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#54   Christian Hüller   11:06:59 | Montag, 21. August 2006
Ad Ansgar
Lieber Ansgar, beachten Sie, wenn S i e von Gott sprechen, immer die Analogieregel…
Nicht dass wir hier in einen unreflektierten „Kindergottglauben“ verfallen…
Der ist zwar in vielerlei Hinsicht sehr trostreich, aber leider eben auch, wie ich sagte, nicht sehr reflektiert.
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#53   Ansgar   11:02:50 | Montag, 21. August 2006
@ Herrn Hüller
Da Gott ewig ist und sich nicht verändern kann, bleibt er der gute Gott, als der er sich uns offenbart hat. Ganz egal, was passiert. Ihre Auschwitz-Fixiertheit ist infiziert von diesem neuen kryptoreligiösen Kult um den Holocaust: mit eigenen Feiertagen, eigenen Kultstätten, pseudoreligiösen Sprech- und Denkverboten, eigenem schnauzbärtigen Satan…
Ich empfehle Ihnen ein Wort des hier inkriminierten Kant: Sapere aude.
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#52   FritzG   03:09:08 | Montag, 21. August 2006
@ Christian Hüller:
Nicht erst seit Auschwitz … leider…
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#51   Christian Hüller   02:53:08 | Montag, 21. August 2006
Ad blueberry
Wiederum berühren Sie hier eine Kardinalfrage.
Die Theologen sind darüber uneins. Das voraus.
Es gibt hier solche, die verweisen auf das Dunkle und Unergründliche auch in Gott.
Solange man daran festhält, dass das Böse zumindest im Jenseits adäquat vergolten oder auf irgendeine Weise transfomiert wird, kann man sich dieser Position, wie ich denke, durchaus anschließen.
Seit Auschwitz kann man jedenfalls, wie Sie sicher wissen, nicht mehr so ohne Weiteres vom „guten Gott“ sprechen…
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#50   blueberry   02:16:15 | Montag, 21. August 2006
@ Christian Hüller
Lassen Sie mich dazu folgendes sagen.
Der Islam kennt Mystik. Man nennt das dort Sufismus (wissen Sie vermutlich). Der zentrale Satz des Islam lautet: Es gibt keinen Gott außer Gott. Letztendlich ist das ein sehr extremer Satz. Er bedeutet in Konsequenz dass nichts existiert als Gott. Er schließt also die Meinung des Buddhismus ein die Welt der Erscheinungen sei nur „Maya“ – Schein oder Trug. Einzig real ist nur Gott.
Es gab einen bekannten Mystiker der in Bagdad verbrannt wurde, weil er auf dem Markt öffentlich die These vertreten hatte: „Ich bin Gott“. Er wollte damit praktisch seine mystischen Erfahrungen formulieren. Es existiert nichts außer Gott. Damit ist der Mystiker, der mit Gott verschmilzt praktisch das einzig existierende Wesen überhaupt. Es gibt nichts anderes.
Glauben Sie dass dieses Wesen, das einzig Exisiterende, das einzig wirklich vorhandene, böse sein kann?
Das meine ich, wenn ich sage der Mensch ist gut.
Ich bin Atheist in dieser Beziehung. Ich halte es, wie oben beschrieben.
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#49   Christian Hüller   02:03:08 | Montag, 21. August 2006
Ad blueberry
Sie berühren hier wiederum hochproblematische Fragen, über die man eigentlich erst zwei Stunden lang nachdenken müsste, bevor man hier einen Schnellschuss abgibt.
Die Frage: „Warum ist der Mensch böse?“ ist ja bekanntlich eine Kardinalfrage in der Theologie sowie der Philosophie.
Die beiden Extrempositionen lauten:
Nur die Umstände sind böse. Der Mensch „wird“ böse, ohne dass er dazu etwas kann.
Die andere lautet: Der Mensch ist durch und durch böse und verrottet. Alles Böse ist maßgeblich personal verursacht, wobei die Strukturen bzw. äußeren Umstände bei dieser Antwort nicht beachtet werden.
Ich vertrete hier eine Mittelposition, lehne es aber in der Tat ab, den Menschen zu einem „guten „ oder gar „heiligen“ Wesen zu verklären.
Nietzsche sagte ja, dass der M. hat den Willen zur Macht hat, Freud sprach sinngemäß vom Triebwesen.
Also bedarf er der Kontrolle.
Das ist, verkürzt, meine Position hierzu.
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#48   blueberry   01:53:21 | Montag, 21. August 2006
@ Hüller
Haben Sie so eine Erfahrung noch nie gemacht?
Natürlich. Aber – mit Verlaub – es handelt sich hier nicht um den Menschen an sich, also um die platonische Idee vom Menschen, sondern um eine zeitliche Erscheinung desselben. Ich leugne ja gar nicht dass der Mensch auch böse ist. Er ist sogar sehr böse. Ein Monster und eine Bestie. Ich leugne nur, dass er von Gott so geschaffen wurde. Es sind (um mit stat crux zu sprechen) Hindenburg, das Kapital, die Verhältnisse und die Kirche die ihn erst zu dem degenerierten Monster gemacht haben das er geworden ist.
Was soll daran „ein Krampf“ sein? Es ist genauso wenig ein Krampf wie zu sagen das Böse sei ein Teil des Menschen von Geburt an. Hier handelt es sich nur um ein Floskel die von einigen benutzt wird um Macht über andere zu gewinnen.
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#47   Christian Hüller   01:30:44 | Montag, 21. August 2006
Ad blueberry
Dass der Mensch per se gut ist, ist – mit Verlaub – ein Krampf.
Geben Sie ihm nur genug unkontrollierte Macht über andere, und wie schnell entpuppt er auch diese „andere“, triebhafte Seite seiner selbst – zum Schaden seiner Mitmenschen.
Man nennt dies dann „böse“ oder „boshaft“.
Haben Sie so eine Erfahrung noch nie gemacht?
In den anderen Punkten weitgehend Übereinstimmung.
Gruß
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#46   blueberry   01:21:47 | Montag, 21. August 2006
@ Christian Hüller
Wer Maßstäbe welcher Art…“ Sie hypostatitisieren die Vernunft und haben insofern auch keinen realistischen Vernunftbegriff.
Vernunft ist das was man früher Seele nannte. Sie ist der Mensch selbst. Der Mensch ist grundsätzlich gut. Das Böse wird von außen an ihn heran getragen. Geschichte ist der Prozess der Bewußtwerdung des Menschen. Der Entfaltung seines Potentials. Dieses Potential ist an sich gut. Es hat keinen Anteil am Bösen.
Hegelianische Philosophie
Gut erkannt!
Der Kommunismus hat versucht, dem ein bisschen nachzuhelfen, mit den bekannten, unglaublichen Folgen.
Ich bin nicht der Ansicht dass man in irgendeiner Weise „nachhelfen“ kann. Man kann abwarten, mehr nicht. Ich will also niemanden in Gulags stecken, noch jemanden „umerziehen“! Ich bin nur der Ansicht dass es so ist und dass es sich nicht aufhalten lässt.
Kirche kann hier auch ein Korrektiv sein.
Kirche ist auch nur „Repräsentation“, oder nicht?
Christlich geprägte Menschen sind der Überzeugung, dass es diese Werte jetzt schon gibt
Natürlich gibt es sie schon. Es reicht aber nicht sie wie eine Montranz vor sich herzutragen. Diese Werte müssen sich quasi realisieren. Sie müssen zu allgemeinen Verhaltensweisen werden.
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#45   Christian Hüller   01:03:02 | Montag, 21. August 2006
Ad blueberry
Sie führen hier in aller Kürze Ihre eigene Position zu hochkomplexen Fragen an.
Also meine eigene Position zu diesen Fragen ist verkürzt folgende
zu 1.
a) Diese Entwicklung können Sie nicht beweisen: eine „Vernunft, die „sich selbst bewusst wird“ usw.
= Hegelianische Philosophie. Reichlich idealistisch, aber irgendwie auch ziemlich weltfremd.
Der Kommunismus hat versucht, dem ein bisschen nachzuhelfen, mit den bekannten, unglaublichen Folgen.
b) „der Maßstab der Vernunft ist das Vernünftige.
Wer Maßstäbe welcher Art…“
Sie hypostatitisieren die Vernunft und haben insofern auch keinen realistischen Vernunftbegriff.
zu 2.
Staat ist immer Repräsentation. Also Vorsicht vor all zu viel Vertrauen in die Repräsentanten.
Kirche kann hier auch ein Korrektiv sein.
zu 3.
Christlich geprägte Menschen sind der Überzeugung, dass es diese Werte jetzt schon gibt (sie also nicht erst bewusst werden müssen) – in der bibl. Offenbarung verankert – und u.a. in’s GG eingeflossen sind.
PS 1: Das haben wir im Übrigen v.a. der Adenauer-Generation zu verdanken.
PS 2: Fortschritt kann auch ein Rückschritt sein.
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#44   blueberry   00:47:16 | Montag, 21. August 2006
@ Christian Hüller
Woher nimmt die Vernunft ihre Maßstäbe? Aus unter Umständen nur zeitgeistigen Strömungen? Aus den subjektiven Überzeugungen des Einzelnen?
Nein, meiner Ansicht nach findet eine Entwicklung statt in deren Verlauf die Vernunft (bzw. der Mensch) sich seiner selbst bewußt wird. Auch wenn es paradox klingt: der Maßstab der Vernunft ist das Vernünftige! Wer Maßstäbe welcher Art auch immer aufstellt, der kerkert die Vernunft ein. Grundlage der Gesellschaft (sofern sie stabil sein soll) können nicht irgendwelche abstrakten Maßstäbe sein, sondern ausschließlich Gerechtigkeit. Und Gerechtigkeit ist letztlich nichts als Vernunft.
Welche Rolle spielen Staat und Kirche bei der Setzung und Definierung dieser Maßstäbe?
Der Staat sollte so verfasst sein dass er den jeweiligen Entwicklungsstand der Bevölkerung repräsentiert. Das gleiche gilt für die Kirche. Es ist also nicht so dass der Staat oder die Kirche Maßstäbe definieren, sie sind vielmehr selbst Ausdruck der Maßstäbe der Bevölkerung.
Gibt es unaufgebbare oder übergeordnete Maßstäbe bzw. Werte?
Die gibt es, aber nicht in Form von Regeln sondern in Form einer Bewußtwerdung der Menschen.
Daher ist ein gesunder Vorbehalt gegenüber allen „Vernunftsfanatikern“ nicht gerade völlig fehl am Platz.
Richtig!
Im Übrigen hat jeder sog. „Forschritt“ auch immer seine Kehrseiten.
Auch das ist wahr, nur ist der Fortschritt eine Notwendigkeit, die nicht aufgehalten werden kann.
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#43   Christian Hüller   00:43:10 | Montag, 21. August 2006
Ad Matt
Ich will das jetzt mal als pointierten Beitrag betrachten, der
die Meinungsbildung auf seine sehr eigene Weise voranbringen möchte …
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#42   matt   00:34:32 | Montag, 21. August 2006
Vernunft…
führt zum rechten Glauben…
und Glaube führt zur Erkenntnis Gottes.
Die sog. Aufklärung ist ein gottloses Ungetüm, eine Verdunklungsmaschinerie des Teufels, die Menschen von Gott abspenstig zu machen mit LÜGEN!!!
Alle Humanisten sind in Wahrheit Schergen des Satans. Es geht ihnen nicht um den Menschen, sondern um das Viehische, die Sünde, seine Entwürdigung, sein Scheitern als göttliches Geschöpf. Sie wollen ihn vernichten, den Menschen, indem sie ihn zum Vieh stempeln und als Vieh betrachten. Aber sie selbst sind das Vieh.
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#41   Christian Hüller   00:27:38 | Montag, 21. August 2006
Ad Parzifal
Was ich an Ihnen mag, ist dass Sie ihre Meinung ernst und wahrhaftig vortragen, ohne sich hinter irgendwelchen Platitüden zu verstecken oder in üblen Invektiven zu verreiten.
Zumindest was meine Person anbelangt, kann ich Ihnen versichern, dass ich den Wert der Vernunft durchaus zu erkennen vermag …
Was mich und andere „Mailer“ in diesem Forum stört, ist die Idealisierung, gleichsam Hypostatisierung der Vernunft, als ob diese einzig und allein im Stande wäre, eine geglückte oder sinnvolle Ordnung hervorzubringen.
Die Frage, die sich stellt, lautet unter anderem: Woher nimmt die Vernunft ihre Maßstäbe? Aus unter Umständen nur zeitgeistigen Strömungen? Aus den subjektiven Überzeugungen des Einzelnen?
Eine andere Frage, die zu klären wäre, lautet: Welche Rolle spielen Staat und Kirche bei der Setzung und Definierung dieser Maßstäbe?
Oder: Gibt es unaufgebbare oder übergeordnete Maßstäbe bzw. Werte? Auch hier kann man zur sehr unterschiedlichen Positionen kommen.
Ganz nebenbei: Die übelsten Verbrecher waren leider oft all zu oft diejenigen, die sich „sapientia“ mit fetten Lettern auf die Fahne geschrieben hatten. Diejenigen also, die meinten, den anderen vorschreiben zu müssen, was vernünftig ist und was nicht …
Daher ist ein gesunder Vorbehalt gegenüber allen „Vernunftsfanatikern“ nicht gerade völlig fehl am Platz.
Im Übrigen hat jeder sog. „Forschritt“ auch immer seine Kehrseiten.
Gruß
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#40   blueberry   23:51:35 | Sonntag, 20. August 2006
@ Vorposter
wie die Pharma ihre Lügen und die Profite, die nur ganz wenige überreich machen!
Und etliche Millionen gesund! Mein Vater hat Krebs. Dank Medizin lebt er noch.
Und warum vollenden Sie dann Ihr vernünftiges Denken nicht und erkennen, dass hinter dieser vernünftigen Organisation der Welt der Schöpfergott steht?
Scheint so als hätte Sie Kant nicht gelesen.
Kant sagt dass es einen Gottesbeweis nicht geben kann.
Woher wollen Sie wissen dass das was ihnen als vernünftige Organisaton vorkommt auch wirklich vernünftig ist? Möglicherweise ist es nur ihr Gehirn das diese vernünftige Ordnung hinein interpretiert. Das heißt ihr Gehirn ordnet die Daten, die ihm zur Verfügung gestellt werden. Wie wollen Sie dann hinterher noch wissen was aus den Sinnesorganen und was vom Gehirn kommt?
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#39   Aldo Carigiet   23:39:57 | Sonntag, 20. August 2006
Darwinismus und Wissenschaft???
^-^ Darwin hat etwas versucht zu erklären, was mit Vernunft allein -eigentlich- gar nicht möglich ist.
Die sogenannte Wissenschaft macht’s möglich!
Was ist Wissenschaft? O:)
„Eine oft reproduzierte Annahme, deren Multiplikation noch nicht widerlegt ist!“
Sobald die Widerlegung möglich wird, verteidigt die Wissenschaft ihre Theorie -wie die Pharma ihre Lügen und die Profite, die nur ganz wenige überreich machen!- nach altem Muster und -natürlich- solange wie nur möglich und mit allen -wie auch immer- möglichen Mitteln.
Wäre es die kath. Kirche würde man sie sofort anschwärzen und in Misskredit bringen. Bei der Wissenschaft kann/darf und soll es nicht sein. Sie kann alles;aber eben nur bis die Widerlegung, was fast unmöglich gemacht wird, nicht mehr leugbar ist!
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#38   Frasim   23:39:39 | Sonntag, 20. August 2006
@Parzifal
Höh? Aufklärung bedeutet im Prinzip nur sein Gehirn einzuschalten und die Auffassung zu vertreten dass die Welt erstmal bis auf weiteres vernünftig organisiert ist und die menschliche Vernunft diese Ordnung begreifen kann und sie sich zunutze machen kann.
Und warum vollenden Sie dann Ihr vernünftiges Denken nicht und erkennen, dass hinter dieser vernünftigen Organisation der Welt der Schöpfergott steht? Hat Ihre menschliche Vernunft diese Ordnung noch nicht begriffen?
„Die vornehmste Kraft des Menschen ist die Vernunft. Das höchste Ziel der Vernunft ist die erkenntnis Gottes.“
(Albertus Magnus)
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#37   Parzifal   23:20:03 | Sonntag, 20. August 2006
Es gibt nur eine Aufklärung: das Kommen des Menschensohnes
Möglicherweise gibts auch noch die klassenlose Gesellschaft?
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#36   Sirilo   23:16:20 | Sonntag, 20. August 2006
Kinder ihrer Zeit…
waren auch die Väter des Konzils von Trient, als sie das Dogma verkündeten, die Erde stehe im Mittelpunkt des Weltalls…
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#35   matt   23:16:07 | Sonntag, 20. August 2006
Parzi sie sind ein idiotischer Atheist
was wollen Sie sinnloser Stänkerer überhaupt hier?
Es gibt nur eine Aufklärung: das Kommen des Menschensohnes und dann werdet ihr Höllenhunde ihr sog. Humanisten euch selbst zum Teufel wünschen wo ihr Pack hingehört.
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#34   Parzifal   23:11:22 | Sonntag, 20. August 2006
@ Hüller
Man könnte es auch so sehen: der hochgelobte, vielgepriesene Kant, der Heilige der Aufklärung
Höh? Aufklärung bedeutet im Prinzip nur sein Gehirn einzuschalten und die Auffassung zu vertreten dass die Welt erstmal bis auf weiteres vernünftig organisiert ist und die menschliche Vernunft diese Ordnung begreifen kann und sie sich zunutze machen kann. Wo genau sehen Sie da Raum für Rassismus oder Vorurteile?
Es ist sicherlich so dass Nazis, Kommunisten und Liberale Kinder der Aufklärung sind. Hätte es keine Aufklärung gegeben hätte es weder den Holocaust nich die sowjetischen Gulags je gegeben. Da stimme ich ihnen völlig zu.
Das ist ja auch die Stoßrichtung solcher Artikel oder der Einwände von Benedikt, Pünktchen oder statcrux. Und grundsätzlich ist es auch richtig.
Es ist die gleiche Haltung wie: wärst du im Bett geblieben, wäre das alles nicht passiert. Oder: wer schläft, sündigt nicht.
Nur denken Leute wie statcrux oder Benedikt man müsste jetzt mal flux die Aufklärung rückgängig machen, die Menschheit quasi wieder ins Bett schaffen damit sie schläft anstatt zu sündigen. Und das lehne ich ab!
Es hat viele Tote gegeben, das ist richtig. Aber die Aufklärung ist eine historische Notwendigkeit zu der es keine Alternative gibt. Es entwickelt sich nach logischen und unaufhaltsamen Prinzipien. Die Vernunft erwacht langsam aber sicher aus ihrem Schlummer. Möglicherweise wird sie bald ganz erwacht sein.
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#33   Rodolfo Panetta   23:10:05 | Sonntag, 20. August 2006
Dummheit der Weißen
Daß das Christentum in Europa nichts mehr gilt, zeigt die Verblendung unseres Kontinents. Um das Jahr 2040 werden Afrikaner und Asiaten, mehrheitlich Moslems, in den europäischen Metropolen und weithin im Land die Majorität stellen. Diese werden dann nicht so dumm sein, wie der politisch korrekte Europäer von heute. Sie werden ihre Macht in ihrem Sinne und zu ihrem Vorteil gebrauchen. Wehe uns, wehe dem Christentum!
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#32   Christian Hüller   22:53:20 | Sonntag, 20. August 2006
Ad Parzifal
Man könnte es auch so sehen: der hochgelobte, vielgepriesene Kant, der Heilige der Aufklärung, der unbefleckte Wahrheitssager, der, von dem alle reden, ohne ihn je gelesen zu haben…, hatte eben auch seine
Fallibitäten.
Er war zwar nicht in der Hitlerjugend, aber auch ein „Kindlein“ seiner Zeit.
Wer hätte es gedacht: Der Zeitgeist (oder Vorurteile) nehmen Einfluss auf unsere praktischen Vernunfturteile.
Insofern durchaus lesenswert …
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#31   Parzifal   22:39:07 | Sonntag, 20. August 2006
Wo sind eigentlich die ganzen Aufklärungsverfechter hingekommen?
Wie viele davon gibts denn hier?
Wenn Sie sich treu bleiben und auf die Philosophen Kant, Voltaire etc. die gleichen Maßstäbe anlegen wie auf die Kirche, dann ist doch hier ein Bannstrahl ihrerseits fällig.
Aha und wieso? Ich habe von Kant die Kritik der Reinen Vernunft gelesen. Es war nicht immer leicht, aber ich habs geschafft. Verwerfliches kommt darin nicht vor.
Kreuz.net ist nicht seriös genug um mir einreden zu können Kant, Schopenhauer oder Hegel seien schlechte Menschen gewesen. Es ist völlig albern Kant auf irgendwelche rassistischen Aussagen beschränken zu wollen. Der Artikel richtet sich in Wahrheit gegen die Kritik der Reinen Vernunft selbst. Weil die darin geäußerte Religionskritik der Redaktion nicht in den Kram passt. Und weil sie nicht clever genug sind das seriös erwidern zu können, pöbeln sie halt wahllos ein bisschen herum.
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#30   Benedikt   22:14:31 | Sonntag, 20. August 2006
Aufklärung
Wo sind eigentlich die ganzen Aufklärungsverfechter hingekommen. Wenn Sie sich treu bleiben und auf die Philosophen Kant, Voltaire etc. die gleichen Maßstäbe anlegen wie auf die Kirche, dann ist doch hier ein Bannstrahl ihrerseits fällig.
Oder es kommt das Argument von „anderen Zeiten“ oder „Kind seiner Zeit“, was allerdings bezogen auf Personen der Kirchengeschichte stets ungültig zu sein scheint.
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#29   Sirilo   21:09:50 | Sonntag, 20. August 2006
Apropos Monogenismus
Leider ist es noch keinem Verfechter des Monogenismus gelungen, mir plausibel zu erklären, wie es möglich sein soll, daß die vier Hauptblutgruppen der Menschheit (A, B, AB, 0) von nur zwei Menschen abstammen sollen (nämlich Adam und Eva). Nach den Mendelschen Erbgesetzen ist das nämlich unmöglich.
(Um nicht wieder auf die Frage zu kommen, woher Kain seine Frau genommen hat. Eine seiner Schwestern, der Töchter von Adam und Eva, kann’s ja wohl nicht gewesen sein, denn die hätten ja wohl kaum den Mörder ihres Bruders geheiratet…)
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#28   Rüdiger_Keller †   20:56:28 | Sonntag, 20. August 2006
@ matt
>> Jeder kann sehen, dass die EU ein gottloses Staatsgebilde ist und dementsprechend Politik betreibt. <<
Was ist daran so schlimm?
Mir ist es lieber, ich werde nicht gezwungen, von Gesetzes wegen, an einen bestimmten Gott zu glauben.
Kultur und Religion per Paragraphen verordnet?
Sowas hatten wir schon einmal.
Ich denke, das braucht kein Mensch noch einmal – oder!?
Die Universalfarbe war damals braun
und Feuerwehrautos trugen die Farbe grün …
+
:-@
+
Nur mal so als Einwurf von mir …
+
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#27   Maurice Corvisier   20:53:51 | Sonntag, 20. August 2006
Aha! Das wußte ich nicht.
Skelette sind also schwarz. Oder weiß. Oder gelbgrün-kariert?
Und woran erkennt man das? Und woran, daß es menschliche Skelette sind? Oh, Leichtgläubikeit!
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#26   Gotthard   20:44:07 | Sonntag, 20. August 2006
ach so!!!!!!!!!
Wer in Addis Abeba schon einmal im Nationalmuseum war und die bisher ältesten gefundenen menschlichen Skelette gesehen hat, kommt – wenn er aus dem Museum tritt – nicht unbedingt auf die Idee, dass die ersten Menschen unbedingt weiß waren…
Adam und Eva (also der Mensch und seine Gefährtin) waren schwarz … ist der Gedanke sooo schrecklich?
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#25   Maurice Corvisier   20:39:17 | Sonntag, 20. August 2006
nein, Gotthard, eigentlich nicht, aber
ich dachte, es sei klar: nicht jeder, der in einem Pferdestall geboren ist, ist ein Pferd.
Nicht jeder, der in Afrika geboren ist, ist schwarz.
Ist doch ganz einfach!
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#24   Gotthard   20:36:04 | Sonntag, 20. August 2006
@Maurice
verstehen muss ich das jetzt nicht, oder?
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#23   FioreGraz   20:35:20 | Sonntag, 20. August 2006
@matt
Es ist also ganz unmöglich, dass wahre Christen sich in Gegensatz zur Genesis stellen und diesen Irrlehren der Darwinisten und Anthropologen anheimfallen.
Schon mal was vom Unterschied zwischen Inspiration und Diktion gehört? Wenn nein empfehle ich ihnen die Krichenväter, achja das sind ja laut ihren Aussagen keine Christen mehr.
LG
Fiore
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#22   Maurice Corvisier   20:05:26 | Sonntag, 20. August 2006
stimmt, „Gotthard“:
das Entlein wurde in einem Pferdestall geboren. Deshalb hatte es 4 Beine, keine Flügel und man konnt drauf reiten.
Logo?
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#21   Guldin   20:04:01 | Sonntag, 20. August 2006
@ santa rita
wow… ihre angegeben Quellen sind ja hochwissenschaftlich, sie werden bestimmt den Darwinismus auf die Müllhalde der geschichte kippen… davon bin ich nach kurzer Lektüre überzeugt
;-)
Doch unser lieber matt wird an den von ihnen verlinkten Seiten keine Freude haben. Denn diese Seiten sind gottlos und des Teufels, wird er ihnen gleich sagen. Denn wer schreibt: „DER ISLAM …w.evolutionsschwindel.com/…eziellesvorwort.html IST NICHT DIE QUELLE DES TERRORISMUS, SONDERN DIE BEFREIUNG DAVON“, kann doch nichts gutes bewirken.
Also hl. Rita, zuerst denken, dann posten !:) O:)
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#20   santa rita   19:47:54 | Sonntag, 20. August 2006
@matt
Regen Sie sich nicht auf. Der ganze darwinistische Unsinn wird durch die fortschreitende Wissenschaft sowieso immer mehr über den Haufen geworfen.
www.allaboutscience.org/…-evolution-video.htm
…w.evolutionsschwindel.com/
www.darwinism-watch.com/index.php
www.weloennig.de/internetlibrary.html
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#19   matt   19:28:08 | Sonntag, 20. August 2006
@Frasim
was soll das schon wieder heissen?!?!?
haben Sie etwa nicht Zeit sich alles in Ruhe durchzulesen? Und wenn Sie mir aber nicht folgen wollen, ist das auch ok, aber dann sparen Sie Sich doch solche überflüssigen Kommentare und beten Sie einstweilen den Rosenkranz.
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#18   Frasim   19:22:38 | Sonntag, 20. August 2006
@matt
Sorry, aber es kann Ihnen doch niemand mehr folgen. Beten Sie lieber einen Rosenkranz, da ist allen mehr geholfen…
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#17   matt   19:19:40 | Sonntag, 20. August 2006
hier:
„Damals, vor der großen Flut, aßen und tranken die Menschen, sie heirateten und wurden verheiratet – bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging. Sie ahnten nichts davon, bis die Flut hereinbrach und alle umbrachte. So wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein. (Matt. 24, 38-39)
Jesus bezieht sich wie selbstverständlich auf dieses Ereignis. Nicht von einem Mythos spricht er, sondern von einer wahren Begebenheit. Und in diesem Sinn wurde auch die gesamte Bibelgeschichte von ihm und seinen Aposteln und Jüngern als wahre Begebenheit aufgefasst.
Warum wohl finden sich zu Beginn der Evangelien Stammbäume? Weil hier die Erbfolge von den Ureltern an bis zu Jesus dargestellt wird. Die Verfasser hatten also keinen Zweifel am Hergang, der im AT geschildert ist.
Paulus berichtet in Bezugnahme auf die Stammeltern, dass Jesus der „Neue Adam“ ist und natürlich ist auch Paulus in diesem Sinn überzeugt vom Schöpfungsbericht.
Es ist also ganz unmöglich, dass wahre Christen sich in Gegensatz zur Genesis stellen und diesen Irrlehren der Darwinisten und Anthropologen anheimfallen.
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#16   MissionX   19:18:31 | Sonntag, 20. August 2006
@mad … äh matt
und ich sage, sie waren weiß. Ich habe gehört, dass die weiße Farbe das gesamte Spektrum an Farben beinhaltet. Vielleicht ist das ja schon eine überholte Ansicht. Aber insofern ist weiß die Universalfarbe. Deshalb halte ich es für erwiesen, dass die Ureltern der Menschheit auch weiß waren.
Und bin ich jetzt etwa ein Rassist
**
:-O :-!
Ja !!!! das sind Sie !! … wäre es jetzt (nach dieser Festellung) nicht langsam Zeit Ihrem Leben ein gnädiges Ende zu bereiten !!! ???
Sie haben die Welt nicht verstanden und somit auch Gott nicht !!! Aber ich versuche Ihr „?wissenschaftliches Wissen?“ einmal hier zu korrigieren !!
Ja ! alle Farben des Lichts ergeben Weiss … soweit-so-gut
Leider ist das war wir als Farbe eines „Objekts“ optisch wahrnehmen – das Gegenteil der wirklichen Farbe des Objekts , da wir nur das Licht sehen was nicht von diesem Objekt zurückgeworfen wird !
z.B. Ein grüner Stein besitz in Wirklichkeit die Farbe „Gegenteil-von-grün“ da nur das grüne Licht zurückgeworfen wird und so erscheint uns dieser stein grün
also ist ein Schwarzafrikaner „vor Gott“ und in „Wirklichkeit“ weiß und Sie und ich leider schwarz ! – Dumm gelaufen was !! :-P
Und davon abgesehen ! ist das Leben nachweislich im warmen Afrika enstanden und nicht im Gletscherüberzogenen Europa ?:)
und Jesus war farbig (muss farbig gewesen sein) da im damaligem mesopot. arab. Kontinent die Leute von der Sonne schick „braun“ waren !!
Sie und Ich sind nichts weiter als „ausgebleicht“ …ätsch! :-)
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#15   FritzG   18:53:10 | Sonntag, 20. August 2006
@ matt:
Bei ihnen mangelt es mehr an Argumenten, als Albinos an Melaninen…
Viel Spaß …äh… Freude bei der Bibelforschung… !:)
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#14   matt   18:47:47 | Sonntag, 20. August 2006
ok, hier tummelt es sich wieder
das gottlose Darwinistenpack. Gibt es eigentlich auch solche hier, die, wie ich, an die Genesis glauben?
Ich werde jetzt mal aus dem Evangelium die Stellen herauskramen, wo Jesus direkt Bezug nimmt auf den Anfang, mit Adam und Eva und Arche Noah. Dann soll mir noch ein Taufscheinchrist mit dieser Pseudo-Wissenschaft daherkommen und mir sagen, das wäre konform mit der christlichen Lehre.
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#13   FritzG   18:46:15 | Sonntag, 20. August 2006
Hautfarben
Das Problem ist nur, das kein Mensch absolut weiße Haut besitzt. Ausgenommen hiervon sind nur Albinos, welche an einer genetisch bedingten Biosynthese-Störung die Melanine betreffend leiden, und in Folge dessen keine Pigmente in der Haut (und auch nicht in den Haaren) ablegen können.
Und nur weil Weiß das gesamte Lichtspektrum enthält, bedeutet dies nicht, dass Adam und Eva weiße Haut gehabt haben müssen. Die Annahme ist geradezu dilettantisch, der Menschliche Organismus ist schließlich kein Farbmalkasten!
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#12   methusalix †   18:40:24 | Sonntag, 20. August 2006
Eva war, höchstwahrscheinlich, schwarz!
matt: Es ist anzunehmen, dass Adam und Eva weiß waren. Oder stellen sich die Anwesenden die Ureltern anders vor. Ich stelle sie mir weiß vor. Und ich glaube ja daran als bibelkonformer Christ.
Nein matt, Ihre Annahme wird nicht durch die Bibel gestützt (steht dort etwas von der Hautfarbe oder der geographischen Herkunft von Eva und Adam? Nein!) und schon gar nicht von den Anthropologen. Ziemlich gut gesichert ist die Erkenntnis, dass die „Wiege der Menscheit“ in Afrika, wahrscheinlich im Osten des Kontinents, stand. Ausserdem gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass die Frau vor dem Mann da war.
Sie können sich gerne an dem grandiosen Mythos Bibel festhalten, das stützt den Glauben an die weisse Menscheit ganz ungemein. Die kruden Fakten sehen vollkommen anders aus. Zuerst war die Frau und sie war schwarz.
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#11   Roderick   18:35:42 | Sonntag, 20. August 2006
So nebenbei …
Weiß ist gar keine Farbe, quasi Zeichen von Eigenschaftslosigkeit, im Gegensatz zu allen anderen „Farbempfindungen“ – die aus der Mischung aus Reflexion und Absorption der jeweiligen Frequenzen des an sich „weißen Lichts“ entstehen. Mischt man alle Farben (theoretisch) ergibt sich grau.
Im übrigen gibt es ja ein Bild des neuen, Urbild des alten Adam … aus Europa kam er „rassisch“ nicht gerade.
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#10   Gotthard   18:35:08 | Sonntag, 20. August 2006
Wiege
Es ist anzunehmen, dass Adam und Eva weiß waren.
Die Wiege der Menschheit lag in Afrika … also waren die ersten Menschen schwarz.
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#9   matt   18:23:41 | Sonntag, 20. August 2006
diese Streiterei um den Gottesbezug
ist ohnehin absurd. Jeder kann sehen, dass die EU ein gottloses Staatsgebilde ist und dementsprechend Politik betreibt. Davon abgesehen: auf welchen Gott sollte sie sich denn beziehen? Den Gott der Christen, den Gott der Moslems, den Gott der Juden, den Gott der Hindus, Buddhas, usw…
Ihr Dogma der Religionsfreiheit erklärt es für ausgeschlossen, dass sie sich zu Gott bekennt, nämlich dem wahren Gott der Christenheit, denn das wäre ja gegenüber diesem Dogma eine Parteilichkeit und wo blieben da die anderen Götter (Götzen). Ist euch das etwa nicht klar?
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#8   FritzG   18:11:08 | Sonntag, 20. August 2006
Intellektuelle Funzel von Gottes Gnaden
„die Werte des christlichen Abendlandes werden jetzt ganz untergehen“
Oh, ja doch! Ich merke schon, wie das Fundament schwankt… Und bald werden die dummen, trägen und faulen Neger im Zusammenspiel mit den gottlosen Islamisten unser wundervolles Abendland niederwalzen! (Gottes Wege sind unergründlich… *feix*)
Erst kommt die moralische Invasion, und rafft unseren schönen Herrenrassenglauben davon. Dann werden die mit Stöcken und Steinen bewaffneten Untermenschen unsere Bastionen stürmen! In einem Flammenmeer werden wir untergehen, mitsamt den Waffen, welche wir einst zur Eroberung dieser Völker einsetzten.
Ein Trauerspiel! Seien sie nur tapfer, r.ruhrgebietler!
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#7   matt   18:03:45 | Sonntag, 20. August 2006
ach ja!
und ich sage, sie waren weiß. Ich habe gehört, dass die weiße Farbe das gesamte Spektrum an Farben beinhaltet. Vielleicht ist das ja schon eine überholte Ansicht. Aber insofern ist weiß die Universalfarbe. Deshalb halte ich es für erwiesen, dass die Ureltern der Menschheit auch weiß waren.
Und bin ich jetzt etwa ein Rassist?!?!?!
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#6   Frasim   18:02:13 | Sonntag, 20. August 2006
@Barmherzigkeit
Da haben Sie aber etwas gewaltig missverstanden. Das Entscheidene steckt schon im ersten Absatz. Es wird darauf verwiesen, dass die Aufklärung uns heute so weit gebracht hat, einen Gottesbezug in der EU-Verfassung zu unterlassen. Und genau diese von Vielen hochgelobte Aufklärung hat(te) viele Schwachstellen, die -laut Artikel- sehr gerne verschwiegen werden, so zB die (rassistischen) Äußerungen usw.
Verstehen Sie es jetzt??
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#5   Evelin   17:53:42 | Sonntag, 20. August 2006
Es ist interessant, aus welchen Quellen
ein Chamberlain oder wahrscheinlich auch ein Cecil Rhodes scheinbar geschöpft haben. Abgesehen davon, dass I. Kant furchtbar fad zu lesen ist, ist er nicht wohl nicht so klug, wie es immer den Anschein hat – trotz eines sehr scharfen Verstandes.
Er selber trennt ja zwischen Vernunft und Glauben (sinngemäß: „wo die Vernunft aufhört, fängt der Glaube erst an“) – wie die protestantische Religion übrigens. Diese ist übrigens keine Vernunftreligion, sondern eigentlich irrational, da sie einen Fideismus abverlangt. Wer hier nicht mitgehen kann, der streicht den Glauben (im prot. Sinne) weg und landet beim reinen kalten Naturalismus und Rationalismus. Kant lehnt ja auch natürliche Gottesbeweise ab.
In der katholischen Religion gibt es ein schönes Zusammenspiel zwischen Glaube und Vernunft.
Sowieso ist Kant ein kleiner Misanthrop und Frauenfeind gewesen, der bekanntlich über Königsberg nicht hinauskam. Da wundern mich die Auslassungen über andere Rassen und Ethnien nicht.
Wie Adam und Eva ausgesehen haben, ist nicht relevant, da sie gemäß des Monogenismus das gesamte Erbgut für die Menschheit trugen.
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#4   matt   17:31:37 | Sonntag, 20. August 2006
dass Kant sagt
alle Menschen stammen von einem Urstamm des Menschen ist ja durchaus bibelkonform. Es ist anzunehmen, dass Adam und Eva weiß waren. Oder stellen sich die Anwesenden die Ureltern anders vor. Ich stelle sie mir weiß vor. Und ich glaube ja daran als bibelkonformer Christ. Und insofern aus ihnen alle Menschheit hervorging, so ist ja klar, dass sich die Farben und Rassen erst später ausprägten. Auch, dass die Körper- und Gesichtsform den Charakter oder die Beschaffenheit des Menschen ausdrückt und wiederspiegelt halte ich für eine gerechtfertigte Aussage. Dass sich daraus grundsätzlich Über- oder Unterlegenheiten ableiten lassen halte ich für unwahrscheinlich.
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#3   r.ruhrgebietler   17:27:38 | Sonntag, 20. August 2006
dann hat der Islamismus endlich gesiegt!
Und die Werte des christlichen Abendlandes werden jetzt ganz untergehen. Maßgeblich beteiligt ist die hlg. röm. kath. Kirche selber, weil sie immer wieder den „Dialog“ mit diesem Irrglauben (der ja keine „Religion“ ist, da ja nur die hlg. röm. kath. Kirche zur Anschauung Gottes führt!).
Jetzt kann nicht einmal Jesus Christus das Abendland vor dem Untergang retten – Herr Jesus Christus steh’ uns bei und rette uns aus der Hand von Irggläubigen und Wahnsinnigen!
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#2   Sirilo   17:22:11 | Sonntag, 20. August 2006
„Die Neger sind…“
Wäre Kreuz.net ein seriöses Medium, dann würde die Redaktion die beleidigende, rassistische Überschrift in Anführungszeichen setzen, um zu zeigen, daß es sich dabei um ein Zitat bzw. nicht um die Meinung der Redaktion handelt. Durch das Weglassen der Anführungszeichen wird allerdings eine Tatsachenbehauptung daraus. (Ist das vielleicht die Absicht der Redaktion?)
Daß Kant ein Kind seiner Zeit war, ist hinlänglich bekannt; es ist unerfindlich, wieso ein solcher Artikel unter dem Rubrum „Katholische Nachrichten“ erscheint-
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#1   Barmherzigkeit †   17:12:54 | Sonntag, 20. August 2006
Ach, für
wie dumm hält kreuz-net eigentlich die Leser, die sich einen Funken Verstand bewahrt haben? Da wird ganz scheinheilig Kant zitiert und vorgeschoben, um das eigene Menschenbild öffentlich zu machen. Rassismus und Antisemitismus feiern hier fröhliche Urständ. Nicht zum ersten Mal!
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