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Sonntag, 20. August 2006 17:05
Die Neger sind dumm, träge und faul
In der EU-Verfassung darf das Christentum nicht erwähnt werden. Dafür bejubelt man dort die sogenannte Aufklärung – und verschweigt dabei die Wahrheit. Von Leo G. Schüchter.
Afrikanerinnen tragen Feuerholz oft kilometerweit, um es für ein kleines Zubrot zu verkaufen.
Afrikanerinnen tragen Feuerholz oft kilometerweit, um es für ein kleines Zubrot zu verkaufen.
(kreuz.net) Der deutsche Aufklärungsphilosoph Immanuel Kant († 1804) hat sich um die Herausarbeitung und Legitimierung der Kategorie „Menschenwürde“ verdient gemacht, die jedem Menschen von Anfang an zukommt.

Eine andere Frage ist freilich, wem Kant in praktischer Überlegung das volle Menschsein zusprach und welche Abstufungen bei Völkern und Religionen er vornahm.

Zu diesem Thema gibt es in den Schriften des Vernunftphilosophen dunkle Seiten – zum Beispiel sein Antijudaismus und seine Rassentheorie.

Kant konstruierte den jüdischen Glauben als eine legalistische Zeremonial-Praxis, die dem Christentum als reiner moralischer Religion gegenüberstände und unterlegen wäre.

Aus dem Ideal einer protestantisch „unsichtbaren Kirche“ von vernunftreligiösen Gläubigen erwartete Kant in hochproblematischer Formulierung das Ende des „statuarischen Judentums“:

„Die Euthanasie des Judentums ist die reine moralische Religion mit Verlassung aller alten Satzungslehren.“

Diese Überlegungen Kants spielten für die Emanzipationsgeschichte der Juden im 19. Jahrhundert eine wesentliche Rolle.

In Deutschland wurden Juden in der bürgerlichen Gesellschaft gleichberechtigt akzeptiert, wenn sie formal oder faktisch zur protestantischen Vernunftreligion übertraten.

In Frankreich geschah das, wenn die Juden den Bürgereid schworen und sich damit der staatlichen Zivilreligion zuwandten. Dieser Schritt war gleichbedeutend mit einer Abwendung von der jüdischen Zeremonial-Religion.
Immanuel Kant:
Die Bewohner der heißesten Zone zeichnen sich durch Trägheit, Faulheit, Dummheit, Furchtsamkeit, Aberglaube und Eifersucht aus und weisen einen Hang zum Drogenkonsum auf.


Als weiteren Kritikpunkt nimmt Kant den historischen Vorwurf von den betrügerischen und Wucherzinsen nehmenden Juden auf und erklärt diese Eigenschaften zum nationalen jüdischen Volkscharakter, der nicht veränderbar sei.

Schließlich wirft Kant den Juden vor, daß sie mit ihrer Auserwählungsbehauptung alle anderen Völker anfeinden und dafür von jedem Volk angefeindet würden.

Gerade die letzten beiden Vorwürfe zeigen Kant eher als unmündiges Kind seiner Zeit und weniger als „aufgeklärten“ Philosophen.

Hochbrisant und für die Zukunft noch bedeutsamer waren Kants Überlegungen und Schriften über die Menschengattungen.

Der Königsberger Philosoph gilt als Begründer des modernen Rassebegriffs. Seine Gedanken dazu hat er in der Schrift „Von den verschiedenen Racen der Menschen“ (1775) niedergelegt.

Im Gegensatz zu Voltaire war Kant ein Anhänger der Monogenese, das heißt der Abkunft aller Menschen aus einem Ursprung.

Somit stammen seiner Meinung nach alle Rassen von einer „Stammgattung“ ab – der weißen Rasse natürlich. Sie seien daraus durch „Abartungen“ und „Ausartungen“ entstanden.

Als Unterscheidungskennzeichen nennt Kant die körperlichen Merkmale – Hautfarbe, Schädelform etc. –, Naturell und Charakter der Völker sowie den Zivilisationsgrad.

Die Hautfärbungen sowie alle äußerlichen Merkmale erklärt er durch die klimatischen Bedingungen und als Ergebnis der inneren Saft- und Blutmischungen.

„Der Wuchs der schwammigen Teile des Körpers mußte in einem heißen und feuchten Klima zunehmen; daher eine dicke Stülpnase und Wurstlippen der Neger.“

Den äußeren Unvollkommenheiten der Dunkelhäutigen entsprechen nach Kant ihre inneren Charakterschwächen.

Die Bewohner der heißesten Zone zeichneten sich durch Trägheit, Faulheit, Dummheit, Furchtsamkeit, Aberglaube und Eifersucht aus und würden einen Hang zum Drogenkonsum aufweisen.

Kants Überlegungen münden in eine Hierarchisierung der Rassen:

„Die Menschheit ist in ihrer größten Vollkommenheit in der Race der Weißen. Die gelben Indianer haben schon ein geringes Talent. Die Neger sind weit tiefer und am tiefsten steht ein Teil der amerikanischen Völkerschaften.“

Wegen der körperlichen und geistigen Überlegenheit der weißen Rassen in den gemäßigten Klimazonen ist es für Kant auch historisch einleuchtend, daß „diese Völker zu allen Zeiten die anderen belehrt und durch die Waffen bezwungen haben“.

Mit dieser Erkenntnis stand einer erneuten und erweiterten Kolonialisierung – die diesmal fast alle außereuropäischen Völker erfassen sollte – nichts mehr im Wege.

Bei den bedeutenden Philosophen Johann Gottlieb Fichte und Georg Wilhelm Friedrich Hegel, die auf Kant folgten, ist eine ähnliche Hierarchisierung der menschlichen Rassen festzustellen.

Wieder wird eine mehr oder weniger abschätzige Einordnung von Volk und Religion der Juden vorgenommen.

Zusammenfassend kann man sagen, daß Kant und andere Philosophen der Aufklärung von der Konstanz der Rassen ausgingen, den äußeren Rassemerkmalen, den kulturbedeutsamen Charakterzügen eines Volkes sowie der Hierarchisierung der Rassen mit den Weißen als Spitzenrasse.

Auf diesen Erkenntnissen der Aufklärung konnte die Rassentheorie von H. St. Chamberlain († 1927) aufbauen, auf die sich später Hitler bezog.

Sie bildete den Boden für den Rassenwahn des 20. Jahrhunderts, der in den USA und in Südafrika noch Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg anhielt.
Weiterlesen:
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 81 Lesermeinungen:
Dienstag, 4. September 2007 18:30
Bokrug †: Cusanus bzw. Comenius, Leibniz und der Philosoph Krause…bessere Alternativen
Der Philosoph Karl Christian Friedrich Krause und sein System des Krausimo

http://de.wikipedia.org/…ian_Friedrich_Krause

http://www.bautz.de/…l/k/Krause_k_c.shtml

http://…denkzettel-philosophie.de/…nkzettel2/krause.pdf

Extrem wichtig zur Philosophiegeschichte des „Deutschen Idealismus“

http://tagen.erzbistum-koeln.de/ksi/

http://www.ksi.de/

http://…zivilisation.blogspot.com/…5_05_08_archive.html

Interview mit Thomas Woods
Der amerikanische Historiker und Autor Thomas Woods hat dem „Conservative Bookclub“ ein Interview über sein neues Buch, „How the Catholic Church Built Western Civilization“ gegeben.

Das Märchen vom guten Zins

Klaus Popp

Nie zuvor gab es soviel Wohlstand zu verteilen wie heute. Dennoch wachsen Angst, Verunsicherung und Not.
Klaus Popp löst den Knoten der Ratlosigkeit auf. Er beschreibt die Dimension der Zinskosten, die bereits jeden dritten Euro des Bruttosozialprodukts verschlingen und die unaufhaltsam wachsen. Niedrigere Zinsen würden Arbeit für alle bezahlbar machen, so das überraschende Ergebnis der Analyse. Schon ein Drittel der Zinszahlungen reichen aus, um viele Millionen Arbeitsplätze zu finanzieren. Der Zins macht Reiche reicher und Arme zahlreicher.

Daten: 180 Seiten, gebunden, zahlreiche Abbildungen, 2006

http://www.nachdenkseiten.de/?p=2561

Egon W. Kreutzer, Das Beben der Märkte
Mittwoch, 23. August 2006 13:14
Dani California: @Asterix
Ich glaub ich werd Theologe und Bibelforscher/Kritiker. Ich hab mich ja in meinem Artikel als „Neuer Luther“ bezeichnet. ;)Ein Bibelforscher, der von der Heiligen Schrift soviel Ahnung hat wie eine Katze vom Bellen ?
Ohne die entsprechenden Lateinkenntnisse werden Sie Sich als „neuer Luther“ ebenfalls etwas schwertun

aber laut diesem doofen Bestseller namens BibelSie wollten doch den „doofen Bestseller“ erforschen oder ? ?:)
Mittwoch, 23. August 2006 12:17
Benedikt: @ Asterix
So einen Blödsinn liest man selbst hier selten.
Mittwoch, 23. August 2006 12:13
Asterix: Die Hautfarbe
Liegt eh an der Sonne, wenn schwarze schlächtwären, wäre die Sonne schlecht, da sie schlechtes macht, aber laut diesem doofen Bestseller namens Bibel ist die Sonne von Gott gemacht, also göttlich. Ich glaub ich werd Theologe und Bibelforscher/Kritiker. Ich hab mich ja in meinem Artikel als „Neuer Luther“ bezeichnet. ;)
Mittwoch, 23. August 2006 12:06
Benedikt: @ Asterix
Das verstößt wiederum gegen §15 GG: Keine Volkshetze.

Sagen Sie mal, aus welchem GG zitieren Sie hier eigentlich? Haben Sie das gerade selbst geschrieben oder was?

Art 15 GG:
Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14 Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend.
Mittwoch, 23. August 2006 12:01
Asterix: Von der Redaktion entfernt
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