kreuzmeldungen
Woran der Geist leidet + Israel entführt Vize- Ministerpräsidenten + Gericht sucht Gründe + Viel reden + Gefängnis für Sittenstrolch
Woran der Geist leidet

Vatikan. Papst Benedikt XVI. erinnerte beim gestrigen Angelusgebet an die Bedeutung des Gebetes. Er kam dabei auch auf den Tagesheiligen, Bernhard von Clairvaux († 1153), zu sprechen: „Man muß sich vor den Gefahren einer übertriebenen Aktivität hüten, unabhängig davon, in welchen Umständen man lebt oder welche Aufgabe man erfüllt, bemerkt der Heilige Bernhard.“ Der Heilige habe den damaligen Papst und alle Gläubigen vor zu vielen Beschäftigungen gewarnt. Sie führten zu einer Verhärtung des Herzens: „Sie sind nichts als das Leiden des Geistes, Verirrung der Intelligenz“.

Israel entführt Vize-Ministerpräsidenten

Heiliges Land. In der Nacht zum Sonntag haben israelische Kampftruppen den palästinensischen Vize-Ministerpräsidenten Nasser al-Schair aus seinem Wohnhaus verschleppt. Nach Angaben von palästinensischen Sicherheitskräften waren 30 Geländefahrzeuge der israelischen Besatzungstruppen im Einsatz. Sie verschleppten am Sonntag ferner den Generalsekretär des Parlamentes. Es handle sich bei den im Januar gewählten Parlamentsmitgliedern angeblich um Mitglieder einer terroristische Organisation – begründete Israel. Die israelischen Kampftruppen eröffneten am Samstag in der Stadt Nablus im Westjordanland auch das Feuer auf ein Auto mit vier Zivilisten. Ein 22jähriger Palästinenser starb sofort, drei weitere erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Die Männer befanden sich auf dem Weg zur Arbeit.

Gericht sucht Gründe

Schweiz. Das Schweizerische Bistum Basel wird voraussichtlich in das Berufungsverfahren der Pfarrei Röschenz gegen die Landeskirche Basel-Landschaft einbezogen werden. Das berichtete die antikirchliche Zürcher ‘SonntagsZeitung’. Die Landeskirche hatte der Pfarrei vorgeschrieben, ihren suspendierten Ex-Pfarradministrator, Hw. Franz Sabo, zu entlassen. Im Revisionsprozeß wird der Basler Bischof Kurt Koch rechtfertigen müssen, warum er Hw. Sabo die ‘Missio canonica’ entzogen hat.

Viel reden

Deutschland. Die Fraktionsspitzen der Christdemokraten und der Sozialdemokraten werden am 19. September mit führenden Kirchenvertretern über neue Regeln bei der sogenannten Spätabtreibung diskutieren. Das berichtete die deutsche Boulevardzeitung ‘Spiegel online’. Das Gespräch solle „der Beginn eines regelmäßigen Austausches in ethischen Fragen sein“. Vor allem die Union drängt auf mehr Rechte für ungeborene Behinderte. Die Katholiken wird der Mainzer Bischof, Karl Kardinal Lehmann, vertreten.

Gefängnis für Sittenstrolch

USA. Der pensionierte US-Richter Donald Thompson (59) ist zu vier Jahren Haft und 40.000 Dollar Geldstrafe verurteilt worden, weil er während mehrerer Gerichtsverfahren der Sünde Onans gefrönt haben soll. Eine Gerichtsreporterin sagte aus, daß der dreifache Familienvater während eines Mordprozesses vor drei Jahren unter seiner Robe fast täglich mit einer sogenannten Penispumpe hantiert habe. Auf dem Teppich, den Roben und dem Richterstuhl wurden männliche Keimzellen gefunden.
      
12 Lesermeinungen
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#12   Christin   23:13:43 | Freitag, 25. August 2006
Woran der Geist leidet-
Übertreibung ist nie gut!
WEr das richtige Maß nicht finden will oder kann beleidigt den Geist!
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#11   matt   00:27:47 | Dienstag, 22. August 2006
muwahaha
die Geschichte mit dem onanierenden Richter ist doch wirklich zum schießen. :-D Dem muss ja schön fad gewesen sein.
So hätte ich meine alte Englischlehrerin auch gerne drangekriegt. Die hat unterm Tisch immer der Sünde des Popelrollens gefrönt. Das ist zwar nicht unmoralisch aber ekelhaft allemal. :-! Die alte Vettel.
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#10   Guldin   23:19:30 | Montag, 21. August 2006
@ Sirilo
Wer hat den Herrn Sabo besoldet? Der Bischof von Basel oder die Kirchengemeine Röschenz?
In der Schweiz besolden die Kirchgemeinden, welche auch die Steuern erheben, die Angestellten. Sabo wurde von der Kirchgemeinde angestellt und besoldet.
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#9   Sirilo   23:06:22 | Montag, 21. August 2006
@matt
Schon mal gehört: „Wer zahlt, schafft an.“ In Deutschland z.B. werden die Bischöfe vom Staat besoldet (mit Ministergehältern); deshalb hat der Staat bei der Bischofsernennung ein Mietsprache recht.
Wie ist das in der Schweiz? Wer hat den Herrn Sabo besoldet? Der Bischof von Basel oder die Kirchengemeine Röschenz? Oder wer sonst?
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#8   matt   22:43:17 | Montag, 21. August 2006
der Staat soll sich nicht einmischen in Personalentscheidungen der Kirche
es ist lächerlich, wie heutzutage Geistliche ihre Streitigkeiten in die Öffentlichkeit und vor staatliche Behörden tragen. Dieser Sabo ist ein ordentlicher Depp.
Das geht nur die Kirche was an! Wenn der Bischof sagt: tschüss! dann heisst das tschüss und die depperten Gerichte haben dabei garnichts zu bestellen.
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#7   Hoffnung   22:20:20 | Montag, 21. August 2006
Himmelsschreiende Kreuz.net Artikel
Wieder einmal beweist Kreuz.net hier seine Ambitionen.
Wer traditionskonserative ist soll anscheinend noch andere Ambitionen erlangen.
Kreuz.net und die mit im Hintergrund aggierenden Gruppen wie die fsspx sind die richtigen Genossen um aus Babylon jene Hure zu gestalten die in der Offenbarung genannt ist.
Dann mal Happy Apokalypse.
Jesus ist Sieger und Hoffnung aller die zu Ihm Zuflucht nehmen!
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#6   Guldin   12:47:26 | Montag, 21. August 2006
@ Benedikt78
Wenn jemand in der Privatwirtschaft sich genauso gegenüber den Vorgesetzten verhält, wie dies diese Person gemacht hat, wundert es einen nicht, wenn er rausgeworfen wird. Nicht nur das! In der Privatwirtschaft wäre dies ein gerechtfertigter Grund für eine fristlose Kündigung!
Nun, das ist die Interpretation des Benedikt78, vielleicht ist sie sogar richtig. In einem Rechtsstaat ist es aber nun einmal so, dass Gerichte solche Interpretationen zu überprüfen haben. Jeder der sich nicht rechtens behandelt fühlt (der meint bei ihm seinen gesetzliche Bestimungen nicht beachtet worden) hat das recht, dies von einem unabhängigen Richter beurteilen zu lassen. Dies darf und soll auch dem Priester Sabo und der Kirchgemeinde Röschenz zugestanden werden. Alles andere wäre Willkür.
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#5   LukreciaB   12:07:59 | Montag, 21. August 2006
antikirchliche Zeitungen…
Gibt es denn in der Schweiz auch Medien, die kreuz.net genehm sind? He Schweizer, sieht es bei euch so schlimm aus?
Hier nur ein paar Zitate aus Artikel von kreuz.net:
…die früher für ihre Seriösität bekannte „Neue Zürcher Zeitung“.
Die abtreibungsfreundliche ‘Neue Zürcher Zeitung’…
…unzuverlässige Zürcher Tageszeitung ‘Tagesanzeiger’.
…die kirchenfeindliche Zürcher Tageszeitung ‘Tagesanzeiger’.
…voreingenommenen Zürcher Tageszeitung ‘Tagesanzeiger’…
… die Samstagsausgabe der stark antikirchlichen ‘Luzerner Zeitung’.
… der in kirchlichen Belangen meist unsachlichen ‘Basler Zeitung’.
Propagandasendung des ‘Schweizer Fernsehens’ zugunsten des damaligen Röschenzer …
Im Interview mit dem Deutschschweizer Fernsehen, dessen Berichterstattung über die Katholische Kirche seit Jahren umstritten ist…
… mit dem antiklerikalen „Schweizer Fernsehen“ erklärte er
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#4   Benedikt78   11:41:40 | Montag, 21. August 2006
Missio canonica
Also warum Bischof Kurt Koch diesem „Priester“ Sabo die Missio canonica entzogen hat, ist nun wirklich offensichtlich. Ein „Priester“ der sexuellen Kontakt mit einem Mann und einer Frau gleichzeitig hat, der ist wirklich kein Vorbild. Ausserdem hat er sich mit seinen unqualifizierten Angriffen auf die Kirche dermassen unglaubwürdig gemacht, dass er nicht mehr haltbar ist! Was gibt es denn da noch zu diskutieren?
Von wegen Arbeitsgericht: Da kann man klagen, wenn man ungerechtfertigt entlassen wurde. Priester ist man eigentlich schon auf Lebenszeit, aber Sabo hat sich dieses Privileg verlustigt, da er ja nicht bereit ist sein Amt seinen Pflichten gemäss aus zu üben.
Wenn jemand in der Privatwirtschaft sich genauso gegenüber den Vorgesetzten verhält, wie dies diese Person gemacht hat, wundert es einen nicht, wenn er rausgeworfen wird. Nicht nur das! In der Privatwirtschaft wäre dies ein gerechtfertigter Grund für eine fristlose Kündigung!
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#3   Guldin   08:55:43 | Montag, 21. August 2006
Gericht sucht Gründe
Was ist daran so aussergewöhnlich?
Der Bischof entzieht dem priester Sabo die „Missio canonica“, weigert sich jedoch die Gründe für diesen Entzug anzugeben. Das Arbeitsverhältnis musste daraufhin vom Arbeitgeber (Kirchgemeinde) gegen dessen Willen, auf Weisung der Oberbehörde aufgelöst werden. Nun ist ein arbeitsrechtlicher Rekurs gegen diese Verfügung der Oberbehörde hängig. Das Verwaltungsgericht hat nun zu überprüfen, ob diese Kündigung dem geltenden Arbeitsrecht zu genügen vermag oder ob sie im Widerspruch dazu steht.
Es geht also nicht darum, die kirchenrechtlichen Kompetenzen des Bischofs zu beschneiden, nur gilt der staatliche Schutz für Arbeitnehmer und Arbeitgeber auch im kirchlichen Bereich. Die Kirche ist in dieser Frage kein rechtsfreier Raum.
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#2   ExBochumer †   08:51:44 | Montag, 21. August 2006
Offenbar …
haben die Damen und Herren von der Hl. Schrift „null Ahnung“.
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#1   Ich denke oft an Piroschka   08:48:10 | Montag, 21. August 2006
der Sünde Onans gefrönt: Steigende Relevanz bei kreuzmeldungen unübersehbar!
Die vorgeblich US-Amerikanische Redaktion des deutschsprachigen katholischen „Nachrichtendienstes“ kreuz.net bringt täglich die Besten katholischen Nachrichten. Während sich andere Nachrichtendienste in völliger Verkennung Ihrer Aufgabe mit politischen Entwicklungen, Wirtschaftslage und Berichterstattung etwa über den libanesischen Friedensprozess aufhalten, bringt kreuz.net insbesondere unter der Rubrik kreuzmeldungen immer wieder die wahrhaft relevanten Informationen, die Christinnen und Christen für den Start in einen erfolgreichen Tag brauchen. Aktuelles Beispiel ist die Verurteilung eines US-Amerikanischen Richters, der angeblich unter der Robe eine Penispumpe verwendet haben soll.
Nachlässig wird man allerdings mit detaillierten Hintergrundinformationen: Während es früher Standard war, zu berichten „New York liegt zwischen Halifax und Boston“ verzichtet man z.T. schon völlig auf Ortsangaben.
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