Piusbruderschaft
Eine neue Schule der Piusbruderschaft
In zwei Wochen eröffnet die Piusbruderschaft in Schwaben eine weitere Grundschule. Dort werden Kleider- und Musikvorschriften herrschen. Die Diözese kocht – denkt aber selber nicht daran, katholische Schulen zu eröffnen.
(kreuz.net, Göffingen) Die mit Rom im Streit liegende Priesterbruderschaft St. Pius X. wird in Göffingen eine Grundschule errichten. Das berichtete die Lokalzeitung ‘Schwäbische Zeitung’ am Freitag.

Göffingen befindet sich 80 Kilometer südlich von Stuttgart.

Der Distriktsoberer von Deutschland, Pater Franz Schmidberger, erklärt, daß die Voraussetzungen für die Gründung gegeben seien: „Die Genehmigung vom Kultusministerium ist da.“

Es gibt zwei Klassen mit je zwei Jahrgängen. Dazu wurden zwei Lehrer angestellt. Die Schule werde im September mit 14 Kindern aus einem Umkreis von rund dreißig Kilometern beginnen.

Die Schule in Göffingen ist die vierte deutsche Lehranstalt in der Trägerschaft der Piusbruderschaft. Sie versucht, – so Pater Schmidberger – das abendländisch-christliche Menschenbild zu vermitteln.

Der deutsche Ökonom der Piusbruderschft, Pater Peter Lang, erklärt, daß in den Schulen der Bruderschaft beispielsweise Rock- oder Popmusik verboten seien: „Wir brauchen Musik, die die Kinder positiv beeinflußt.“

Rockmusik wende sich an die niederen Instinkte im Menschen: „Das dürfen wir so nicht akzeptieren.“

Ferner gebe es eine Kleiderordnung. Die Mädchen würden Röcke tragen. Sie sollten Reinheit ausstrahlen und auf ihre Seele, nicht auf ihre körperlichen Vorzüge, hinweisen. Burschen würden dem Unterricht in Hose und Hemd beiwohnen. Turnschuhe seien verboten.

Die Schule hält sich ansonsten an den Lehrplan des Ministeriums. Man wird auch die – von der Piusbruderschaft abgelehnte – Darwin’sche Evolutionstheorie darstellen.

Bezügliches des Schulgebäudes könnte es noch Komplikationen geben.

Die Piusbruderschaft will das alte Schulhaus in Göffingen kaufen. Der für den Verkauf zuständige Gemeinderat der benachbarten Ortschaft Unlingen hat bereits grünes Licht gegeben.

Doch manche Bewohner von Göffingen sind gegen den Verkauf. Der Untlinger Bürgermeister erklärt, daß sogar schon das „böse Wort »Sekte«“ gefallen sei. Am 18. September wird der Gemeinderat endgültig entscheiden.

Dagegen betont Pater Schmidberger, daß die Bruderschaft trotz deutlicher Unterschiede innerhalb der Katholischen Kirche stehe. Man zahle Kirchensteuer – in Deutschland ein wichtiges Kriterium der Kirchenmitgliedschaft – und bete für den Papst.

Allerdings habe man den Liberalisierungsprozeß der Kirche nicht mitgemacht: „Die Kirche hat sich an den Zeitgeist angebiedert.“

Dagegen vertrat ein Kirchenrechtler der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine radikale Position. Die Piusbruderschaft sei „nicht als Teil der Katholischen Kirche anerkannt“.

In juristischen Auseinandersetzungen sei festgestellt worden, daß sie sich – allerdings nur in Deutschland – nicht „römisch-katholisch“ nennen dürfe.

Erst am 16. Juni ermahnte das Bistum die Gläubigen im diözesanen Amtsblatt, „bei der Priesterbruderschaft keine Sakramente zu empfangen“.

Es handle sich – offenbar im Gegensatz zur Diözese Rottenburg-Stuttgart – nicht um eine in der Gemeinschaft der Katholischen Kirche stehende Vereinigung.
      
81 Lesermeinungen
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#83   28.IX-28.X   19:34:20 | Dienstag, 29. August 2006
ruhrgeb.
das geht einfach: man gründet eröffnet …eune Schule. Es ist ein Anfang, und Alleranfang ist schwer; trotz verschiedener Unkenrufe verschiedener „Gotthards“ usw.
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#82   Gotthard   09:30:41 | Sonntag, 27. August 2006
Kleiderordnung
Es gibt schon interessante Vorstellungen – doch katholisch sind sie nicht.
werden die Mädels nun kurze oder lange Röcke tragen
und die Buben vom 1. Mai bis 30. September kurze Lederhosen?
eine echt abendländisch-christliche Mode!
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#81   セルジュ †   08:08:02 | Sonntag, 27. August 2006
Hallo Hyazinth,
wir brauchen auch noch ein Traumland für die Zeit nach der Schule.
o^/
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#80   23er Hansl   19:14:53 | Samstag, 26. August 2006
pfuh … mein großes Beileid an die Kinder,
die von ihren Eltern dazu genötigt werden, bei diesen pädagogischen Feuersteins und Geröllheimers in die Schule gehen zu müssen.
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#79   Hyazinth   12:27:48 | Freitag, 25. August 2006
Salomonius
Sie haben natürlich recht. Aber man muß bedenken, daß
nach dieser Grundschulzeit noch die Phase der Pubertät steht. In dieser habe ich schon einige fleißige Ministranten zu Punks mutieren sehen! Aber wir hoffen natürlich das Beste! :-)
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#78   r.ruhrgebietler   11:22:57 | Freitag, 25. August 2006
Pater Schmidberger – mal eine Frage!
„das abendländisch-christliche Menschenbild“ vermitteln?! Wie soll das geschehen, es ist doch schon seit Jahren untergegangen und kaum einer hat auch nur die blasseste Vorstellung wie sich unsere Vorväter den A… aufgerissen haben für Jesus Christus. Ganz Deutschland ist defacto DIASPORA! Es muss eine neue Welle der Missionierung Deutschland erfassen. Mit Priestern, die sich ganz dem Seelenheil und der Seelenrettung verschrieben haben! Nur wo gibt diese, wenn sie denn überhaupt vorhanden sind!?
Das hat übrigens nicht mit „ewig-gestrig“ zu tun. Für meinen Geschack wäre das echt progressistisch!
Pax!
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#77   Salomonius   09:58:32 | Freitag, 25. August 2006
Die ersten Jahre
Hyazinth @ Andererseits, was bringt eine Grundschule, wenn die Kinder dann die 5-9 Jahre ihres restlichen Schullebens vermurkst werden, wenn sie dann auf andere, (un-)normale Schulen gehen?
Die ersten Jahre eines Kindes sind die prägsamsten. In ihnen legt man den „Grundkurs“ fest. Vier Jahre anständige gottesfürchtige Schulzeit ist ein segensreicher Anfang. Man weiß, wie es heute in den allgemeinen Kindergärten und Schulen zugeht. Auch in den sogenannten katholischen.
Die haßerfüllten Ausbrüche vieler Diskussionsteilnehmer wegen dieser Neueröffnung einer echt katholischen Schule sind abstoßend und bezeichnend für den Glaubens- und Moralverlust unserer Länder.
Da müßte unbedingt noch eine weiterführende Schule dazu!
Das ist gut gemeint und ich bin auch dafür. Doch ein Pater der Schule sagte laut Zeitungsbericht, daß eine Weiterführung wegen dem kleinen Einzugsbereich nicht geplant sei.
Wer weiß, was in ein paar Jahren ist.
Jemand meckerte, daß der Autor des Artikels schrieb: Die Diözese kocht – denkt aber selber nicht daran, katholische Schulen zu eröffnen.
… weil es doch einige „katholische“ Schulen gebe in der Diözese (oder plural); Stichwort Obermarchtaler Schule(n). Das sind nur auf dem Papier katholische Schulen. An ihnen gilt keine katholische Schulordnung, die meisten Lehrer sind nicht katholisch und es wird sich nicht an der unfehlbaren katholischen Lehre ausgerichtet.
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#76   Hyazinth   09:09:10 | Freitag, 25. August 2006
Finde
ich einerseits hoch lobenswert, diese Gründung. Andererseits, was bringt eine Grundschule, wenn die Kinder dann die 5-9 Jahre ihres restlichen Schullebens vermurkst werden, wenn sie dann auf andere, (un-)normale Schulen gehen? Da müßte unbedingt noch eine weiterführende Schule dazu! Hiermit ergeht ein Spendenaufruf!!! o^/
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#75   daughter_of_goddess †   23:16:16 | Donnerstag, 24. August 2006
Wie unsagbar albern
Auch wenn ihr mir wieder mein Postingbudget auf 3 reduziert habt, bekommt ihr mich nicht mundtod. Kehre ich halt als daughter_of_goddess wieder…
@Nicole: Klasse Debut hier! ;-)
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#74   セルジュ †   22:52:52 | Donnerstag, 24. August 2006
Veralbern sie uns nicht, Athanasius.
Briefe schreiben und protestieren ist das demokratische Grundrecht eines jeden europäischen Bürgers.
Dieses Grundrecht wird ja vor allem von Leuten ihres Schlags gerne wahrgenommen.
→ Guten Tag, wir sind von der CM, bitte unterschreiben sie hier gegen den gotteslästerlichen Film „Sakrileg“. Wir geben das dann – zusammen mit unserem Protest – an die Sony Pictures Releasing GmbH weiter.
→ Guten Tag, wir sind von der PBC, wir machen eine Unterschriftenaktion gegen die Hetzserie „Popetown“ auf MTV. Würden sie bitte unterschreiben, das wir gemeinsam mit starker Stimme protestieren können?
→ Guten Tag, wir protestieren gegen die Entscheidung des Landgerichts Stuttgart zum Kopftuchstreit.
→ Guten Tag, wir protestieren für ein Deutschland nach Gottes Geboten!
→ Guten Tag,…
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#73   Nicole   22:52:25 | Donnerstag, 24. August 2006
Der Roy wußte auch schon:
Schön ist es auf der Welt zu sein
Sagt die Biene zu dem Stachelschwein.
Du und ich wir stimmen ein!
Schön ist es auf der Welt zu sein!
Das Beste am ganzen Tag,
das sind die Pausen.
Das ist schon immer in der Schule so.
Das Schönste im ganzen Jahr,
dass sind die Ferien,
dann ist sogar auch unser Lehrer froh.
Dann kann man endlich tun und lassen was man selber will,
dann sind wir frei und keiner sagt mehr, du sei still
Das Schönste im Leben ist die Freiheit,
denn dann sagen wir hurra.
Schön ist es auf der Welt zu sein,
wenn die sonne scheint für gross und klein.
Du kannst atmen,
du kannst gehen,
dich an allem freu’n und alles sehn.
Schön ist es auf der Welt zu sein,
sagt die Biene zu dem Stachelschwein.
Du und ich wir stimmen ein,
schön ist es auf der Welt zu sein.
Ich liebe den dunklen Wald,
Berge und Seen
und ich schwärme für ein Eis am Stiel.
Ich möch’t mit den Wolken zieh’n in ferne Länder.
Ich säss mal gern auf einem Krokodil.
Die Welt wird immer kleiner und die Wünsche riesengross.
Warum, oh schau wie schön ist auch ein Frosch im Moos.
Das Schönste im Leben ist die Freiheit,
denn dann sagen wir, hurra.
Schön ist es auf der Welt zu sein,
wenn die sonne scheint für gross und klein.
Du kannst atmen,
du kannst gehen,
dich an allem freu’n und alles sehn.
Schön ist es auf der Welt zu sein,
sagt die Biene zu dem Stachelschwein.
Du und ich wir stimmen ein,
schön ist es auf der Welt zu sein.
Schön ist es auf der Welt zu sein.
Sagt die Biene zu dem Stachelschwein.
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#72   Athanasius   22:42:43 | Donnerstag, 24. August 2006
Só kindisch
Briefe schreiben und protestieren ist das demokratische Grundrecht eines jeden europäischen Bürgers. Tun Sie das gefälligst, Töchterchen.
Ob man Sie aber au sérieux nehmen wird, wage ich in Zweifel zu ziehen.
Aber Ihr demokratisches Grundrecht ist es, und die FSSPX wird Ihnen für die Werbung für ihre Römisch-Katholische Schulen sicherlich sehr dankbar sein.
Ob man aber Interesse daran haben wird, um römisch-katholische Privatschulen die von einem alten Zisterzienserpater geführt werden und der FSSPX nahe stehen, als fundamentalistisch einzustufen und zu verbieten, wage ich zu bezweifeln.
Wenn ich Sie wäre, würde ich auch sofort das Gymnasium und Mädcheninternat in Schöneberg (Rheinland-Pfalz) zum Reichsverbot vorschlagen! Die machen sogar Wallfahrten nach Rom! Das geht doch nicht! Solch ein Fundamentalismus!
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#71   セルジュ †   22:23:34 | Donnerstag, 24. August 2006
Armes Deutschland!
Wenn (Neo-)Nazis irgendwo ein Hotel zu kaufen trachten, gibt es in der gesamten BRD hysterische Aufschreie. Greift jedoch eine fundamentalistische Christensekte nach einer größeren Immobilie, dann ist der Protest kaum wahrzunehmen.
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#70   Sulpicius   21:41:34 | Donnerstag, 24. August 2006
@daughter_of_isis*
Du bist echt beknackt und hast offenbar zu viel Zeit…
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#69   Rottenburg   21:23:35 | Donnerstag, 24. August 2006
Schulstandorte
dann empfehle ich zusätzlich diese übersicht:
www.schulstiftung.de/cgi-bin/site.pl?action=show&ch…
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#68   möchtegern-kathole   21:03:33 | Donnerstag, 24. August 2006
@Rottenburg
ganze 4 Schulen mit weniger als 300 Schülern („Marchtaler Internate“) habe ich auf diesen Seiten gefunden – hab’ich etwas übersehen?
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#67   Maurice Corvisier   20:45:51 | Donnerstag, 24. August 2006
ah, sieh’ an,
da meldet sich das Bistum!
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#66   Rottenburg   20:08:37 | Donnerstag, 24. August 2006
Schulen in kirchl. Trägerschaft
Meiner Kenntnis nach unterhält die Diözese Rottenburg-Stuttgart zahlreiche Schulen in kirchl. Trägerschaft und eröffnet auch fast jährlich neue Scuken bzw. Schulzentren. Woher der Autor die Feststellung hat, dass die Diözese Rottenburg-Stuttgart keine (neuen) Schulen in kirchl. Trägerschaft eröffnet, ist mir daher fremd.
Mehr Informationen gibt’s auch hier: schulen.drs.de
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#65   möchtegern-kathole   20:00:03 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Schaumgeborene
:-D
Isis hat die Luftwaffe vergessen … um mal wirklich vollständig und komplett mit dieser Tradi-Brut aufzuräumen :-D
ein für alle mal
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#64   Maurice Corvisier   19:59:20 | Donnerstag, 24. August 2006
ach, ach, „Isistochter“,
das wird aber ein schöner Schuß in den Ofen! Die Schulen der Priesterbruderschaft in Deutschland werden von den Kultusministerien der Länder ständig überprüft und haben durchweg einen exzellenten Ruf – die unter Staatsaufsicht erreichten Abiturnoten z.B. liegen immer weit über dem Durchschnitt der jeweiligen Länder.
Aus dem Bericht über die Abiturfeier in Schönenberg z.B. geht hervor (und das ist ja nachprüfbar), daß diese Schule auch bei den zuständigen Behörden einen ganz ausgezeichneten Ruf hat.
Ihre Anwürfe scheinen also nicht nur jeder Grundlage zu entbehren – sie sind so offenbar hetzerisch und ideologisch verblendet, daß Sie bei den Behörden wohl kaum eine Chance haben werden, damit auch nur (über ein übliches „Wir danken für Ihr Schreiben vom …“ hinaus) geringes Interesse zu wecken. Warum wohl, meinen Sie, sind die erforderlichen Genehmigungen staatlicherseits so schnell gegeben worden?
In diesem Fall: die Behörden wissen, sind informiert: und deshalb die positive Reaktion.
Sie, „Isistochter“, haben nicht nur ein falsches Bild von den Schulen der FSSPX, sondern auch eine völlig ideologisch zugenagelte Vorstellung von Erziehung und Vorbereitung auf ein gelungenes Leben. Persönlich tut mir das leid, falls Sie jenes Töchterchen sind, das in die Peterskirche wollte…
Seien Sie doch nicht so verbissen. Seien Sie doch eine starke, offene, überzeugte Frau – so wie die jungen Frauen, die z.B. (schon seit 1997) in Schönenberg Abitur gemacht haben!
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#63   Die Schaumgeborene   19:58:35 | Donnerstag, 24. August 2006
mediale Verbreitung
Eine mediale Verbreitung wäre sicherlich eine gute Idee. So hat das zynisch-verhöhnende Posting von res secundae dann wenigstens einen Sinn gehabt.
Wie wärs, wenn du es in die Leserzeitung www.kreuz.net/book.1.html gibst?
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#62   res secundae   19:55:51 | Donnerstag, 24. August 2006
Tolle Leistung!
Dein Brief ist wirklich eine tolle Leistung.
Ich bin Demokrat und kann damit umgehen.
Im Übrigen wirst du bei den genannten Adressen positive Resonanz erhalten, da alle der political correctnes untergeordnet sind, mit Einschränkungen herrscht bei der FAZ noch ein freier Geist.
Ein Tipp noch: Schreib bitte an das Rottenburg-Stuttgarter Sonntagsblatt (Schwabenverlag). Die sind nicht nur ökumenisch, sondern nicht mehr katholisch. Die werden auch großes Vertständnis für ihre im Stil danebengegriffene Hetzkampagne haben.
Guten Abend!
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#61   Die Schaumgeborene   19:54:07 | Donnerstag, 24. August 2006
wieso die Schüler exkommunizieren…
die können doch am wenigsten dafür.
den Eltern kann man in wirklichkeit auch nicht einmal damit drohen.
Eine Klarstellung über den Status des Schulerhalters würde schon reichen!
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#60   möchtegern-kathole   19:51:56 | Donnerstag, 24. August 2006
Tocher von ISIS …
… sollte den Brief auch noch an den Papst schicken, damit der mal so richtig durchgreift und die Schüler alle exkommuniziert ;-)
und vielleicht noch in die Hölle, damit Ihr Gott Isis da noch mehr kocht :-D
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#59   daughter_of_isis* †   19:46:46 | Donnerstag, 24. August 2006
Teil 1 – Mein Brief an:
Amnesty International, Amnesty International, Kultusministerium, Kinderschutzbund, EU-Kommission für Bildung, Chefredaktion der FAZ, Welt, taz, Süddeutsche und viele andere:
Sehr geehrte Damen und Herren,
In 2 Wochen eröffnet in Göffingen/ Schwaben eine weitere Grundschule der gefährlichen Sekte „Piusbruderschaft“, deren Gehirnwäscheaktivitäten Scientology in nichts nachsteht.
Als Opfer hat man sich Grundschulkinder erkoren, die man versucht auf ein völligst inakzeptables und wirklichkeitsfernes Weltbild abzurichten. Die katholische Hardcorefraktion der Piusbruderschaft versucht den Willen der Kinder zu brechen und durch Zwangsmaßnahmen (beispielsweise Kleiderordnung und Verbot von Pop- und Rockmusik, Meinungszensur, Sexual- und Körperfeindlichkeit) und klassische Sektenwerkzeuge eine Horde abhängiger, ängstlicher, ferngesteuerter, unterwürfiger Emotionalzombis heranzuerziehen, die künftig ähnlich wie die Gotteskrieger bereitstehen und vor den Führern kuschen.
Es gibt viele Formen der Gewalt. Was den Kindern hier angetan wird ist psychische Gewalt auf höchstem Level! Diese Kinder dürfen nicht leben, sondern haben zu funktionieren – und zwar so, wie es die Sekte wünscht. Es kann nicht angehen, dass Kindern so etwas zugemutet wird.
Psychische Gewalt ist:
wenn Kindern bewusst Fehllehren und ein pervertiertes Weltbild vermittelt wird, so dass sie sich im späteren reellen Leben niemals zurecht finden werden und sich zu selbstbewussten Individuen entwickeln können
wenn Kinder…
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#58   Maurice Corvisier   19:40:53 | Donnerstag, 24. August 2006
Verlinkung nach
Schönenberg soll natürlich sein:
www.st-theresia-gym.de www.st-theresia-gym.de/
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#56   Maurice Corvisier   19:36:03 | Donnerstag, 24. August 2006
genau so, AthanasiusII,
erlebe ich das auch immer wieder: vor allem in Schönenberg scheint eine ganz neue Generation sehr selbstbewußter, kompetenter und vor allen Dingen: weiblicher!! Katholikinnen heranzuwachsen, die ganz bewußt dazu ausgebildet sind, stolze, gerade und starke Frauen zu sein, die für unseren katholischen Glauben offen einzustehen.
Mir scheint, daß diese Schule unser aller Unterstützung verdient.
www.st-theresia-gym.de www.st-theresia-gym.de/
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#55   Benedikt   19:29:56 | Donnerstag, 24. August 2006
@ improbus
Sie hätten besser weiter ausgeführt, solche Dinge lassen sich nciht in aller Kürze behandeln. Ihr Vergleich mit der Nazi-Zeit ist jedenfalls Schwachsinn. Das urdemokratische Großbritannien verwenden seit jeher Schuluniformen(!). Informieren Sie sich mal, was uU geschieht, wenn man dort etwa mit brauen statt vorgeschriebenen schwarzen Schuhen erscheint.
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#53   Hypatia   19:22:12 | Donnerstag, 24. August 2006
Christliche Schulen
In den arabischen Ländern, in denen Christen und Muslime leben, schicken die wohlhabenden Muslime ihre Kinder in christliche Schulen. Sie werden dafür wohl ihre Gründe haben.
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#52   AthanasiusII   19:10:56 | Donnerstag, 24. August 2006
@aphrodite
Daß ich nicht lache!
Die Schulen der FSSPX ergeben deutschlandweit fast immer die besten Resultate in Mathematik, Wissenschaften, Biologie usw. Wegen der guten und motivierten Lehrer und der motivierten Jugend, schafft man viel gutes.
Ich kenne aus diesen Schulen (etwa Schönenberg, gymnasium für Mädchen) und was sind diese:
1. Gynaekologinnen.
2. Ärtze usw.
Und wirkliche starke Mädel, die eigenständig sind, manchmal mir gegenüber sogar „feministisch“ wirken. Keine weltfremde Damen sondern völlig bewusste Studenten, die aber eben nicht dem dummen Zeitgeiste nachgeben, sondern Salz der Erde sein möchten und sind.
Weil man in den Schulen der FSSPX auch vermittelt bekommt, dass das studium auch eine Gnadegabe ist und eine gute Pflicht. Das motiviert. Es regt zu Leistungen an. Übrigens ist das nicht nur so bei der FSSPX, sonder auch etwa beim „fundamentalistischen“ Opus Dei (IESE Business School en.wikipedia.org/wiki/IESE etwa, gleich wie Harvard).
Früher war es nicht anders. Während Sozialisten- und Liberalenschulen (öffentlich) schlechte Leistungen vorzeigten, waren die Jesuitenschulen an der Spitze (bis heute noch, etwa in Belgien) und die katholischen Universitäten auch (man soll nur an die wichtigsten Astronomen, Chemiker usw denken, etwa Lemaître usw).
Glaube fördert Wissenschaft. Aber Glaube widerspricht nur dem heutigen liberalsozialistischen Propagandaprogramm. Dás aber als „nicht ausreichend vorbereitend“ einzustufen, kann nur von Opportunisten gemacht werden.
Die Meinungsdiktatur der Soz!
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#51   Athanasius   19:02:41 | Donnerstag, 24. August 2006
@Piusbruderschaft
Viel Glück bei der Eröffnung dieser schönen, echt römisch-katholischen Schule!
Hoffentlich werden die Schwestern sich mit „fundametalistischem Eifer“ dran setzen die Jugendgeneration zu formen und zu kräftigen Katholiken und guten Wissenschaftlern auszubilden. Dazu gehört auch wenigstens die Bekanntmachung mit der Evolutionstheorie (nicht -Lehre da nicht empirisch bewiesen!).
Deo gratias für solche Initiativen. Das gibt jungen römisch-katholischen Familien Hoffnung!
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#50   Benedikt   18:54:20 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Piroschka
Das nicht, aber man sollte nicht alles verwerfen, was früher gemacht wurde. Man sollte allerdings auch nicht etwas machen, nur weil es früher gemacht wurde.
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#49   aphrodite †   18:48:20 | Donnerstag, 24. August 2006
jesusmariaundjosef… also so ein verstaubtes pädagogikkonzept hab ich seit maria theresia nicht mehr
gesehen.
Da gehen dann die armen Kindleins, die von ihren Eltern dazu genötigt werden, in die Schule hinein, und es ist wie wenn man durch Stargate ins 18. Jahrhundert reist. Am Ende des Tages kommen sie dann heraus, durch das Stargate, und genau die Aufgabe, die Schule hätte (ihnen das Wissen und Können zu vermitteln, das sie brauchen, um sich in der Welt zurechtzufinden), die hat niemand erledigt.
Unverantwortlich.
Und Lebenslustfeindlich.
Unchristlich eigentlich.
:-!
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#48   Ich denke oft an Piroschka   18:33:43 | Donnerstag, 24. August 2006
Ich nehme an, sie haben nirgends gelesen, dass ich das behauptet hätte.
Klar werden im 21. Jh. genug pädagogische Fehler gemacht. Immer noch. Leider.
Aber damit rechtfertigt man einen solchen Rückschritt nicht.
Obwohl, das wäre wieder genuine kreuz.net-Logik:
Der Pfarrer von Hintertupfing hat bei der Messfeier am Wandertag keine Barocke Kasel mitgehabt. ==> Die alte Messe ist besser als die neue.
Eine Gastreferentin hat in der Schule einen Sexualkundetermin verhaut. ==> Sexualkunde muss abgeschafft werden.
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#47   Benedikt   18:22:33 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Piroschka
Gratulation dazu, dass man nun endlich die Lizenz hat, die pädagogischen Fehler vergangener Jahrhunderte ins 21. zu übertragen?
Während im 21. Jahrhundert selbstverständlich keine pädagogischen Fehler gemacht werden. Ich nehme an, Sie kennen das Lehrerhasserbuch? :-]
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#46   Ich denke oft an Piroschka   18:04:06 | Donnerstag, 24. August 2006
Gratulation?
Gratulation dazu, dass man nun endlich die Lizenz hat, die pädagogischen Fehler vergangener Jahrhunderte ins 21. zu übertragen?
Haben Sie den Artikel gelesen, oder nur die Überschrift?
Was die Chefpädagogen dieser Fundamentalistengemeinschaft vorhaben ist eine psychische Vergewaltigung mit System. Das geht klar aus dem Artikel hervor. Dazu wollen sie gratulieren?
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#45   Benedikt   17:10:30 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Evelin
Vermutlich will man nur einigen den Wind aus den Segeln nehmen, in dem man ihre Gretchenfrage im voraus beantwortet.
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#44   Evelin   17:02:10 | Donnerstag, 24. August 2006
Gratulation an FSSPX
für die neue Grundschule.
Als Österreicherin frage ich mich aber: Übertreibt der bundesdeutsche Lehrplan (bzw. der vom Land B-Würt.) nicht doch ein bisschen?
Die Schule hält sich ansonsten an den Lehrplan des Ministeriums. Man wird auch die – von der Piusbruderschaft abgelehnte – Darwin’sche Evolutionstheorie darstellen.
Ist das ein Stoff für die GRUNDSCHULE Klasse 1 – 4?
Klasse 7 oder 8 würde doch ausreichen. Abgesehen davon, eine Theorie darstellen heißt nicht, dass man sie gut heißt.
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#43   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   16:38:23 | Donnerstag, 24. August 2006
arme/r centesimus annus
da teilst du ja das schicksal mit deiner namensgebenden enzyklika, die liest auch keiner.
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#42   centesimus annus   16:01:02 | Donnerstag, 24. August 2006
sag ich ja
aber mir glaubt ja keiner …
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#41   Benedikt   15:56:07 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Benedikt78
Na, wie gesagt, man kann hier nicht falsch liegen, weil die Frage nach der Zugehörigkeit zur Kirche (so muss es heißen, thx) hier gar nicht zur Debatte steht. Es kommt lediglich die Auffassung der Kirche in Deutschland zum Ausdruck, was sie von der FSSPX (wiederum in Deutschland) hält. Und da auch von der FSSPX nicht bestritten wird, dass keine volle Einheit mit der Kirche besteht, weil man sich nicht der kirchlichen Jurisdiktion unterwerfen will, so kommt dieses Ergebnis zustande.
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#40   Benedikt78   15:50:11 | Donnerstag, 24. August 2006
@ stimme der Vernunft
Die Una Sancta steht überhaupt nicht zur Debatte, zu der gehören (auch von Rom unbestritten, man muss nur mal Dominus Iesus lesen) auch die Orthodoxen und Altkatholiken und sicher auch die Piusse. Wozu aber die letztgenannten drei nicht gehören ist die römisch-katholische Kirche.
Das stimmt schon. Aber bei all den von Ihnen genannten Kirchensplitter wurde ja kein Prozess angeregt um sie von der Kirche fern zu halten. Bei der Priesterbruderschaft war dies aber der Fall. Deshalb frage ich mich, ob nun die Kirche in Deutschland oder die Priesterbruderschaft falsch liegt…
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#39   Marcel   15:47:41 | Donnerstag, 24. August 2006
Vielen Dank…
… für den Artikel, werte Kreuznet-Redaktion!
Ihn spiegelte ich direkt auf Kreuzforum www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=976.
Wer etwas zum Artikel sagen möchte jenseits eines warmen liberalen Umfeldes, der ist dort herzlich eingeladen. :)
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#38   stimme der vernunft †   15:46:00 | Donnerstag, 24. August 2006
@benedikt
Ein weltliches Gericht kann nicht feststellen, ob die FSSPX zur Una Sancta gehört.
Die Una Sancta steht überhaupt nicht zur Debatte, zu der gehören (auch von Rom unbestritten, man muss nur mal Dominus Iesus lesen) auch die Orthodoxen und Altkatholiken und sicher auch die Piusse.
Wozu aber die letztgenannten drei nicht gehören ist die römisch-katholische Kirche.
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#37   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   15:15:27 | Donnerstag, 24. August 2006
Lieber Gunther, liebe Maria, lieber Michel!
Mich würde brennend interessieren, in welchem Posting Ihre Dreeinigkeit vermeinen, eine antikirchliche Position meinerseits wahrgenommen zu haben.
Erwarte dringlichst Mitteilung hier im Forum!
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#36   Benedikt   15:14:38 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Wi-bi
Danke für die Info – wobei ich die nicht so ganz nachvollziehen kann. Steht diese Schule nun unter Beobachtung? Die Anschuldigungen sind doch sehr schwerwiegend.
Nun, wie ich sagte ist in der Hauptsache noch nicht entschieden. Bei den beschriebenen Verfahren ging es bloß um verwaltungsrechtliche Scharmützel. Die zuständige Behörde hat die Schule geschlossen. Das ist ein Verwaltungsakt. Hiergegen kann Einspruch erhoben werden, dann ist die Wirkung aufgeschoben. Kein Einspruch erhoben werden kann, wenn die sofortige Vollziehung (des Verwaltungsakts, also der Schließung) angeordnet wird. Dies scheint so der Fall gewesen zu sein. In dem Fall gibt es noch das Rechtsschutzmittel des Antrags auf Wiederherstellung de aufschiebenden Wirkung. Dies hat die FSSPX (bzw der Schulträger) ergriffen und Recht bekommen, womit man davon ausgehen kann, dass die Anordnung der sofortigen Vollziehung in diesem Fall unrechtmäßig gewesen ist. Ich kennes das Verfahren nicht, aber es könnte damit zusammenhängen, dass der Schulträger auf die Verstöße jeweils adäquat (Abmahnungen, Kündigungen etc) reagiert hat. Eine Gegenklage (des Schulamts oder dessen Rechtsträgers, wie auch immer das im Saarland geregelt ist) blieb erfolglos.
Über die Verhandlung in der Hauptsache ist damit aber – lange Rede kurzer Sinn – nichts ausgesagt. Denn darum ist es noch gar nicht gegangen.
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#35   haher   15:11:44 | Donnerstag, 24. August 2006
getroffene Hunde bellen …
oder sie lecken sich ein Leben lang vermutete oder auch tatsächliche Wunden!
Im übrigen maße ich mir im Gegensatz zu andern nicht an, über die Gefühlslage, den Glauben und das Gebetsleben Dritter (hier oder wo auch immer) zu urteilen und zu richten! Ich sehe und be-urteile Sachverhalte und verbale Äußerungen, das Richten überlasse ich besser unserem Schöpfer!
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#34   Heggi   15:08:45 | Donnerstag, 24. August 2006
haher Keine Kirchenspaltung…
beabsichtigt zu haben, haben eigentlich alle Häretiker von sich behauptet. Ist ja auch logisch. Sie glaubten ja im Recht zu sein. Richtig ist aber auch, daß sie tatsächlich keine Kirchenspaltung bewirkt haben. Denn wenn die Kirche der mystische Leib Christi ist (und sie ist es!) dann ist die Kirche nicht spaltbar (Leib und Spaltung – wie sollte das auch gehen?). Man mag von einer Spaltung im Glauben oder einer Spaltung der Christenheit durch Luther reden, die sichtbare Kirche als Braut Christi ist davon aber nicht berührt.
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#33   Athanasius   15:08:42 | Donnerstag, 24. August 2006
@Benedikt
Ein weltliches Gericht kann nicht feststellen, ob die FSSPX zur Una Sancta gehört.
Ein Kardinal aber schon, und schon gar der Kardinal der wegen des Vatikans für die FSSPX und sog. ‘Traditionalisten’ zuständig ist. Castrillón Hoyos: es gibt kein formales Schisma.
Also gehört die FSSPX zur Una Sancta Catholica atque Romana.
Das letzte ist vor allem für die Deutschkatholiken der Diözese Rottenburg wichtig zum Wissen.
Die hasserfüllten Beiträge seitens der Sozialisten, Homo-Militanten und Liberalen die hier schreiben, beweisen, dass diese Schule absolut notwendig ist und positiv.
Gott sei gedankt für wahrhaft römisch-katholische Schulen!
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#32   wi-bi   15:03:33 | Donnerstag, 24. August 2006
Benedikt
Danke für die Info – wobei ich die nicht so ganz nachvollziehen kann. Steht diese Schule nun unter Beobachtung? Die Anschuldigungen sind doch sehr schwerwiegend.
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#31   gunther maria michel   15:02:03 | Donnerstag, 24. August 2006
Zwobbel.
Wo haufenweis Leute wie dieser Leckmichmálseitenverkért ungestört gegen die Kirche hetzen und die Katholiken beleidigen dürfen, lohnt es sich sowieso nicht mehr, Beiträge zu schreiben.
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#30   zwobbel   14:58:38 | Donnerstag, 24. August 2006
Na endlich kommt der Vorwurf: hasserfüllt
Deswegen ist es auch schon längst unsinnig geworden hier zu argumentieren. Man müßte viel tiefer ins Katholische eindringen als es die Trolle hier zuließen. Alles würde ins Absurde geführt oder lächerlich gemacht. Argumente zählen doch nun wirklich nicht angesichts solcher Zersetzer.
Also erinnere ich mich an meine „Kampfzeiten“ vor ca. 20 Jahren und äffe die Linken, Modernisten, Gutmenschen und wie man sie auch immer bezeichen mag gerne nach. Und siehe da sie beschweren sich drüber. :-D Immer fett austeilen wollen, aber nicht einstecken können. :-O Ja ja das Messen mit zweierlei Maß. :-P
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#29   haher   14:58:21 | Donnerstag, 24. August 2006
auch Luther war bis zu seinem Tode der Ansicht,
keine Kirchenspaltung begründet zu haben. Und in den Skandinavischen Ländern, obwohl reformatorisch, war man der Annahme, sich aufgrund des rituellen Vollzugs der „Weihen“ in der apostol. Sukzession und somit der „kath.“ Kirche, in einer re-formierten Ausgabe, zu befinden. Irgendwie wollen sie alle immer nur zurück, zu den Anfängen, zur Wurzel, den Traditionen, den überlieferten Werten. Wie die ideologischen Diktatoren: wer „den Himmel verspricht, schafft die Hölle auf Erden“. Bei den Theologen wäre das: wer das Idealbild/die Ur- und Reinform verspricht, schafft nur Streit und Spaltung!
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#28   Benedikt   14:56:42 | Donnerstag, 24. August 2006
@ wi-bi
War es nicht letztens eine Schule der Piusbruderschaft, die geschlossen wurde
Die ist nicht zu. Gegen die Schließungsverfügung hat die FSSPX Einspruch (bzw Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Bedingung) eingelegt. Die folgende Gegenklage ist vom OVG unter Ausschluss der Anfechtbarkeit zurückgewiesen worden.
Die Entscheidung in der Hauptsache steht noch aus.
@ Benedikt78
Es handelt sich bei der Verweigerung der Bezeichnung tatsächlich um einen weltlichen Spruch. Ein weltliches Gericht kann nicht feststellen, ob die FSSPX zur Una Sancta gehört.
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#27   Benedikt78   14:42:25 | Donnerstag, 24. August 2006
Benedikt
Meines Wissens gibt es einen Benedikt und einen Benedikt78 – also mich. Bis jetzt ist mir noch kein anderer bekannt. Man kann es also nicht gross verwechseln.
Klar ist es juristisch so festgehalten worden. Aber ich schrieb ja, dass katholisch gleichbedeutend mit universell ist! Es gibt aber keine universelle Rechtsprechung. Also muss entweder die Kirche im Rest der Welt nicht richtig katholisch sein oder dies trifft auf die Kirche in Deutschland zu.
Meiner Meinung nach sollte die Kirche eine solche Abgrenzung theologisch begründen können. Schliesslich sagte schon Jesu Christi: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt!“ Somit hat in der Kirche die irdische Rechtsprechung keinen Einfluss in Glaubensgrundsätzen. Da aber nur juristisch ein Entscheid getroffen wurde, meines Wissens aber nicht theologisch begründet, muss ich mich fragen, ob diese Distanzierung mit dem Glauben vereinbar ist oder nur ein Sonderzug der Kirche in Deutschland ist. In dem Fall wäre aber nicht die Priesterbruderschaft ausserhalb der Kirche, sondern eben die Deutsche Kirche. Der Vatikan hat sich nämlich schon anders zur Priesterbruderschaft geäussert!
Zur Info: Ich bin nicht bei der Priesterbruderschaft dabei! Ich sag das, bevor irgendwelche Unterstellungen kommen. Aber ich denke diese Frage sollte erörtert werden!
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#26   haher   14:42:22 | Donnerstag, 24. August 2006
@zwobbel: Igitt – Herzensbildung …
Herzensbildung ist gut und wichtig! Voraussetzung ist allerdings, welche Einflüsse auf ein Kinderherz einwirken!
Aber mal so nebenbei: wer polemisiert bzw. schlimmer noch: zynisch wird, führt sich selbst bzw. seine „Argumente“ ad absurdum!
Und übrigens zu der Bibermerkung von wg. „Kinderlos“: die Herren Patres und die merkwürdigen Nonnen im Gefolge der Brüder Pius’X haben wohl vor Ihrer Entscheidung zur Ehelosigkeit und Keuschheit erstmal fleißi Kinder in die Welt gezeugt, oder was? Was für ein hirnloses Argument!! Das ist doch der gleiche Schwachsinn, den Feminsiten den zölibatären Abtreibungsgegneren vorwerfen: wer keine Kinder hat, soll sich nicht zum Thema äußern! Ich sag’ doch: ob linker oder rechter, patriarchalischer oder feministischer, konservativer oder progressiver Extremismus, ist gleich: Beides ist totalitär, egomanisch und hasserfüllt!
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#25   Aragorn   14:40:07 | Donnerstag, 24. August 2006
anders, nur nicht mehr katholisch
23ger Hansi! Hier die Antwort: Die Kinder lernen zwar in den katholischen Schulen nicht mehr das Beten, dafür aber frühzeitig den Gebrauch von Verhütungsmitteln. Zu meiner Zeit jedenfalls haben wir in der Schule noch gebetet und dafür bin ich heute dankbar. Zuhause nämlich lernen sie es nicht mehr. Wenn in einer Schule, die sich katholisch nennt, nicht mehr das Beten gelehrt wird, dann sollte sich diese Schule anders nennen, nur nicht mehr katholisch. Und wenn die Ablehnung des Schulgebetes dann auch noch mit einer solchen Erklärung, wie du sie lieferst, begründet wird, dann erst recht. Aber all dies passt gut zur Situation der katholischen Kirche in Deutschland, die dabei ist, sich selbst überflüssig zu machen.
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#24   wi-bi   14:35:57 | Donnerstag, 24. August 2006
zwobbel
So unrecht haben Sie da gar nicht. War es nicht letztens eine Schule der Piusbruderschaft www.sekteninfo-bayern.de/Lefebre.htm, die geschlossen wurde, weil das Lehrpersonal prügelte und sogar die Kinder im Keller einschloss?
Aber nicht nur das ist bedenklich. Ich befürchte viele Lerndefizite bei den Schülern – zumindest die Befürchtung der Wirtschaft es gäbe sie. Ich wäre jedenfalls nicht angetan, falls mir ein Bewerber mit einem Zeugnis einer Sekten-Schule ankommen würde.
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#23   centesimus annus   14:29:21 | Donnerstag, 24. August 2006
Benedikt 78: das ist relativ einfach.
wenn man den Text genau liest, dann erfährt man:
1) in juristischen Auseinandersetzungen
2) in Deutschland
d.h.: die juristischen Auseinandersetzungen wurden offenkundig in deutschland geführt (weil sonst kein land bestimmen kann, wie man sich in Deutschland nennen darf oder nicht) und sie dfürfen sich in deutschland nicht so nennen, weil deutschland ja nicht bestimmen darf, wie sich die gruppe in anderen ländern nennt.
irgendwie logisch
außerdem richtig, die entscheidung
weiß ja nicht, ob sie ein benedikt sind oder ob es da mehrere gibt, jedenfalls wurde das glänzend unter dem namen benedikt schon mal argumentiert, heute
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#22   Benedikt78   14:23:45 | Donnerstag, 24. August 2006
Tja…
Ich lasse mal das kindische Gequäcke beiseite und fange mit einem anderen Thema an!
In juristischen Auseinandersetzungen sei festgestellt worden, daß sie sich – allerdings nur in Deutschland – nicht „römisch-katholisch“ nennen dürfe.
Diesen Satz finde ich sehr interessant. Katholisch heisst ja auch universell. Wie kann es dann sein, dass überall die Priesterbruderschaft als Teil der Kirche angesehen wird, nur in Deutschland nicht? Ist in Deutschland die Kirche denn nicht katholisch – d.h. universell???
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#21   zwobbel   13:54:26 | Donnerstag, 24. August 2006
Igitt – Herzensbildung
Schnell etwas Schwefel drauf und im Höllenfeuer rösten. Dann wird es sicher auch schön stinken.
Nein, wie kann man nur Herzensbildung bei Kindern wollen?
Im übrigen werden die Kinder an dieser Schule wahrscheinlich zur Begrüßung erst mal eine Ohrfeige bekommen und dürfen dann dem Pater die Schuhe ablecken.
Wer zwischen durch stört bekommt mit dem Stock.
Und der wichtigste Erziehungsgrundsatz wird sein: Sprich niemals mit einem Kind das zu erziehst, denn es könnte verstehen was du meinst.
Nach dem täglichen Levitenamt mit 2stündiger Predigt und dem ganzen Rosenkranz (15 Gesätze) wird erstmal etwas gebetet. Wer Musik hört kommt in die Dunkelzelle…
Na hab ich die Gedankenwelt der einschlägig bekannten Teilnehmer hier gut wiedergespiegelt?
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#20   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   13:46:04 | Donnerstag, 24. August 2006
das ist die eine Seite …
… die andere (meiner Meinung nach wichtigere) Seite ist die:
Darf jemand einem anderen ein Gebet aufzwingen?
Ich meine, nein. Denn, wenn er das tut
a) ist es kein Gebet mehr, sondern ein fremdbestimmtes Handeln. Das charakteristische am Gebet ist ja, dass sich der Mensch in Freiheit an Gott wendet!
b) entwertet er damit das Gebet, macht es zu Zwang und erreicht damit nur, das Beten als unangenehm empfunden wird.
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#19   23er Hansl   13:37:45 | Donnerstag, 24. August 2006
Ich kenne katholische Schulen, in denen nicht einmal zum Unterrichtsbeginn gebetet wird
Das ist auch richtig so. Beten passiert – so die katholische Katechetik – entweder individuell als Dialog zwischen dem Menschen als Person und Gott, oder in der Gemeinde.
Und es wäre falsch, die Schüler in eine künstliche Gemeindesituation zu drängen!
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#18   stat crux   13:36:36 | Donnerstag, 24. August 2006
Way of Life??
Das ist ja gerade die Frage, ob derr Integralismus überhaupt einen „Weg“ für die Zivilisation bietet oder eben doch nur für eine okkulte Minderheit.
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#17   Aragorn   13:30:39 | Donnerstag, 24. August 2006
katholische schulen heute
Ich kenne katholische Schulen, in denen nicht einmal zum Unterrichtsbeginn gebetet wird und das Lehrpersonal Schulgottesdienste ablehnt. Was wollen die Diözesen eigentlich? Sie sprechen denen das Prädikat katholisch ab, die ganz klar und eindeutig katholisch sein wollen und dies so lehren und bringen es selber nicht zustande, dass in den offiziellen katholischen Schulen gebetet wird. Aber das gehört wohl zu den traurigen Realitäten der katholischen Kirche in Deutschland. Da kann man letztlich froh sein, dass es Schulen der Piusbruderschaft gibt, die den „catholic way of life“ lehren und fördern. O:)
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#16   haher   13:15:21 | Donnerstag, 24. August 2006
Ist ja keiner gezwungen seine Kinder auf eine Schule zu schicken, die zur Erziehung das katholische
1. es gibt ein „christliches“, kein „katholisches“ Menschenbild. Unsere Religion ist das Christentum, nicht der „Katholizismus“. Mancher scheint das zu vergessen oder zu verwechseln!
2. Nein, gezwungen werden Eltern wohl nicht (hoffentlich), aber die Kinder werden gezwungen … Ihnen wird eine Erziehung und Bildung (und eben auch eine Herzensbildung) aufgezwungen, die alles andere als zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft führt, in der sie leben! Diese Eltern und Lehrer machen mit den Seelen dieser Kinder nichts anderes, als was sie den (staatlichen) öffentlichen Schulen auch vorwerfen. Anstatt „Salz der Erde“ zu sein, verbunkern und sondern sie sich ab und werden zu einer verkrusteten, leb- und LIEBLOSEN, in und um sich selbst kreisende inzestuösen sektiererischen Gemeinschaft! Wer einmal Kontakt zu solchen Gruppen hatte, weiß, was gemeint ist!
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#15   23er Hansl   13:06:24 | Donnerstag, 24. August 2006
fanatische Feinde? Sie träumen…
Oder wo haben Sie hier etwas gelesen, das nach Fanatismus aussah?
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#14   zwobbel   12:53:13 | Donnerstag, 24. August 2006
Mann, müssen die Schulen der FSSPX gut sein, wenn sie solch fanatische Feinde haben!
Wenn Dich die Lästerzunge sticht, so laß Dir dies zum Troste sagen:
es sind die schlech’sten Früchte nicht, woran die Wespen nagen.
Ist ja keiner gezwungen seine Kinder auf eine Schule zu schicken, die zur Erziehung das katholische Menschenbild zu Grunde legt.
Das Problem der Lästermäuler ist nur, daß sie selbst keine Kinder haben und deswegen gerne bestimmen möchten wie anderer Leuts Kinder zu erziehen sind.
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#13   stat crux   12:39:58 | Donnerstag, 24. August 2006
Der Titel dieser Beitrags, dürfte man ihn nur verallgemeinern, würde
für sich genommen eine Art von Geständnis darstellen. Die Piusbruderschaft ist eine „neue Schule“ mit absolut falschem Traditionsbegriff (Paul VI. am 11.10.1976).
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#12   haher   12:34:51 | Donnerstag, 24. August 2006
und im Grunde genommen …
könnten sich diese möchte-gern „kath.“ Fundis doch mit den entsprechenden Varianten der islamischen Welt zusammentun, Mädchen keusch in Rock und Schleier unter sich, die Burschen auf einem getrennten Pausenhof (wer weiß, zu was so 8- 9-jährige alles fähig sind!) sich in männlichen Wettstreit messend! Dann haben wir doch alle, was sie wollen: die interkonfessionelle, interreligöse, multikulturelle, traditionsbewusste Fundamentalisten-Schule!! Es geht voran … rückwärtsgewandt in die Zukunft!
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#11   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   12:19:59 | Donnerstag, 24. August 2006
Die Fachwelt
wird dann einen Paradigmenstreit führen müssen, ob man die neue Form mit dem Namen
Pirose oder mit
Pneurose oder doch mit
Piussyndrom bezeichnen sollte.
Aber die These mit dem Wirtschaftsmotor stimmt alle mal.
Finde es übrigens äußerst amüsant, da steht ein Artikel, in dem berichtet wird, dass alle Genehmigungen da sind, und die Verstockten lassen trotzdem die Platte weiterlaufen Wir sind so arm
so unterdrückt
von der schulbehörde nicht entzückt.
Diese linken Bürokraten sind ganz schlimme Piraten
Wir sind arm und unterdrückt.
Dabei sind wir schön
und wir sind toll
von Glauben nur so voll
Diese dummen katholiken solln sich ins Knie ***
Gott liebt piusbruderschaft.
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#10   FioreGraz   12:14:05 | Donnerstag, 24. August 2006
Super
Das sichert die Arbeitsplätze von Psychotherpeuten, Psychiatern und Personal für dementsprechende Einrichtungen auf Jahrzehnte. Die Piusbruderschaft der Wirtschaftsmotor.
Und auch die Fachwelt wird bald was neues zu debatieren haben nämlich die „Pius-Erziehungs-neurose“.
LG
Fiore
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#9   23er Hansl   12:09:12 | Donnerstag, 24. August 2006
nönö … die 50er-Jahre mit ihren Sex-Drugs-Rock’n’Roll … das waren doch sowas wie die vor68er, oder?
Mir fallen bei der Beschreibung die Dorfschulszenen aus Schlafes Bruder ein.
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#8   haher   11:59:41 | Donnerstag, 24. August 2006
welcome back …
zurück zum 50-iger Jahre Mief! Ob die Mädchen außer der Rockpflicht dann auch noch eine Duddpflicht bekommen werden und im Beisein der BURSCHEN (!!) ihre Haare niemals offen tragen dürfen? Die „Burschen“ mit Beginn des Sprießens erster Haare an den Beinen fortan nur noch lange Hosen und ihr Haupthaar ohnehin schmuck gescheitelt und sauber hinter den Ohren und im Nacken geschnitten, tragen werden?!
Da kommt man sich vor wie bei den Kindern Mormons. Und sowas nennt sich KATHOLISCH = weltweit ??! Diese armen Kinder, die da von ihren Eltern geistig vergewaltigt werden und aus lauter „Schutz“ von der schnöden, bösen Umwelt abgesondert (= lat. sectare => Sekte) werden!
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#7   Sulpicius   11:53:35 | Donnerstag, 24. August 2006
Haha, Diözese Rottenburg-Stuttgart…
Es handle sich – offenbar im Gegensatz zur Diözese Rottenburg-Stuttgart – nicht um eine in der Gemeinschaft der Katholischen Kirche stehende Vereinigung.
Ausgerechnet DIESES Bistum muß eine solche Aussage treffen. Erst vor der eigenen Türe kehren…
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#6   Athanasius   11:46:21 | Donnerstag, 24. August 2006
Langweilig
Die Diözesanpropaganda in Deutschland wird langsam langweilig.
Ausgrenzung hat es schon früher da gegeben. Nicht umsonst ging die hl. Edith Stein (allerdings Existentialistin) in die Niederlande.
Das kann man hier wenigstens noch: frei Schulen öffnen ohne dass indoktrinierte Neo-katholische Gemeinderatsmitglieder die Gründung einer Römisch-Katholischen (und nicht „Deutsch-liberalkatho-ökumenischen“) Schule verhindern können.
Leider wird davon auch durch Islamische Fundamentalisten Gebrauch gemacht. Aber trotzdem. In Deutschland scheint die Schulfreiheit nicht gegeben zu sein und dies ist der erste Einbruch gegen die Freiheit der Bürger. Ach ja, Deutschland hat ja ‘ne Geschichte mit Diktaturen. Jetzt eben einer mit massal liberalsozialistischer Ausprägung.
Übrigens ein herzliches Hurra für die kühle Antworten der Priester der FSSPX zu der Sache.
Deo gratias pro grammaticis romano-catholicis.
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#5   23er Hansl   11:30:51 | Donnerstag, 24. August 2006
@Navon: da mp3-Player nur mehr wenige cm groß sind …
Dann werden wahrscheinlich die Pädagogen dort zum Wohle der Kinder ein bisschen Pater Hermann spielen und sicherstellen, dass nicht irgendwo ein mp3-Player versteckt ist. Das ganze läuft dann unter dem Motto Göffingen goes Hollabrunn und im Oktober lesen wir auf kreuz.net: Hollabrunn liegt mehr als 80 Kilometer südlich von Stuttgart und ist nur knapp nicht in der Diözese St. Pölten.
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#4   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   11:27:07 | Donnerstag, 24. August 2006
Verbote und Erklärungen
Erklärungen, die die Kinder auch verstehen, kann man für Verbote nur dann geben, wenn das Verbot durchdacht, sinnvoll und zum Wohl der Kinder ist.
Dass das hier nicht der Fall ist, liegt auf der Hand.
Insofern werden sich ihre Hoffnungen mit Sicherheit nicht erfüllen.
(Wie soll man erklären, dass eine Musikrichtung böse ist? Das ist wie mit dem Messer, mit dem das Brot geschnitten wird – man kann nicht erklären, dass das Messer böse ist.)
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#3   Navon   11:25:11 | Donnerstag, 24. August 2006
Musik verbieten?
Wie soll das denn praktisch realisiert werden? Da MP3-Player nur wenige cm groß sind und z.T. schon Handys Musik abspielen wird das wohl ein frommer Wunschtraum bleiben, zumal Verbotenes immer besonderen Reiz ausübt.
N.
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#2   Benedikt   11:24:24 | Donnerstag, 24. August 2006
Schule
Die Diözese kocht – denkt aber selber nicht daran, katholische Schulen zu eröffnen.
In der Diözese Rottenburg – Stuttgart gibt es keine katholische Schule? Das würde mich aber wundern…
Der deutsche Ökonom der Piusbruderschft, Pater Peter Lang, erklärte, daß in den Schulen der Bruderschaft beispielsweise Rock- oder Popmusik verboten seien: „Wir brauchen Musik, die die Kinder positiv beeinflußt.“
Hoffentlich folgen den Verboten auch Erklärungen, die die Kinder verstehen. Ansonsten bringen solche Verbote nämlich nichts.
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#1   Ich denke oft an Piroschka   11:11:03 | Donnerstag, 24. August 2006
Göffingen befindet sich 80 Kilometer südlich von Stuttgart.
yeah! Welcom back! das ist mir schon abgegangen!! :)3
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