In zwei Wochen eröffnet die Piusbruderschaft in Schwaben eine weitere Grundschule. Dort werden Kleider- und Musikvorschriften herrschen. Die Diözese kocht – denkt aber selber nicht daran, katholische Schulen zu eröffnen.
(kreuz.net, Göffingen) Die mit Rom im Streit liegende Priesterbruderschaft St. Pius X. wird in Göffingen
eine Grundschule errichten. Das berichtete die Lokalzeitung ‘Schwäbische Zeitung’ am Freitag.
Göffingen
befindet sich 80 Kilometer südlich von Stuttgart.
Der Distriktsoberer von Deutschland, Pater Franz Schmidberger,
erklärt, daß die Voraussetzungen für die Gründung gegeben seien: „Die Genehmigung vom Kultusministerium
ist da.“
Es gibt zwei Klassen mit je zwei Jahrgängen. Dazu wurden zwei Lehrer angestellt. Die Schule
werde im September mit 14 Kindern aus einem Umkreis von rund dreißig Kilometern beginnen.
Die Schule
in Göffingen ist die vierte deutsche Lehranstalt in der Trägerschaft der Piusbruderschaft. Sie versucht, –
so Pater Schmidberger – das abendländisch-christliche Menschenbild zu vermitteln.
Der deutsche Ökonom
der Piusbruderschft, Pater Peter Lang, erklärt, daß in den Schulen der Bruderschaft beispielsweise Rock-
oder Popmusik verboten seien: „Wir brauchen Musik, die die Kinder positiv beeinflußt.“
Rockmusik wende
sich an die niederen Instinkte im Menschen: „Das dürfen wir so nicht akzeptieren.“
Ferner gebe es eine
Kleiderordnung. Die Mädchen würden Röcke tragen. Sie sollten Reinheit ausstrahlen und auf ihre Seele,
nicht auf ihre körperlichen Vorzüge, hinweisen. Burschen würden dem Unterricht in Hose und Hemd beiwohnen.
Turnschuhe seien verboten.
Die Schule hält sich ansonsten an den Lehrplan des Ministeriums. Man wird
auch die – von der Piusbruderschaft abgelehnte – Darwin’sche Evolutionstheorie darstellen.
Bezügliches
des Schulgebäudes könnte es noch Komplikationen geben.
Die Piusbruderschaft will das alte Schulhaus
in Göffingen kaufen. Der für den Verkauf zuständige Gemeinderat der benachbarten Ortschaft Unlingen
hat bereits grünes Licht gegeben.
Doch manche Bewohner von Göffingen sind gegen den Verkauf. Der Untlinger
Bürgermeister erklärt, daß sogar schon das „böse Wort »Sekte«“ gefallen sei. Am 18. September wird
der Gemeinderat endgültig entscheiden.
Dagegen betont Pater Schmidberger, daß die Bruderschaft trotz
deutlicher Unterschiede innerhalb der Katholischen Kirche stehe. Man zahle Kirchensteuer – in Deutschland
ein wichtiges Kriterium der Kirchenmitgliedschaft – und bete für den Papst.
Allerdings habe man den
Liberalisierungsprozeß der Kirche nicht mitgemacht: „Die Kirche hat sich an den Zeitgeist angebiedert.“
Dagegen vertrat ein Kirchenrechtler der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine radikale Position. Die Piusbruderschaft
sei „nicht als Teil der Katholischen Kirche anerkannt“.
In juristischen Auseinandersetzungen sei festgestellt
worden, daß sie sich – allerdings nur in Deutschland – nicht „römisch-katholisch“ nennen dürfe.
Erst
am 16. Juni ermahnte das Bistum die Gläubigen im diözesanen Amtsblatt, „bei der Priesterbruderschaft
keine Sakramente zu empfangen“.
Es handle sich – offenbar im Gegensatz zur Diözese Rottenburg-Stuttgart –
nicht um eine in der Gemeinschaft der Katholischen Kirche stehende Vereinigung.
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81 Lesermeinungen
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#83 28.IX-28.X 19:34:20 | Dienstag, 29. August 2006
ruhrgeb. das geht einfach: man gründet eröffnet …eune Schule. Es ist ein Anfang, und Alleranfang ist
schwer; trotz verschiedener Unkenrufe verschiedener „Gotthards“ usw.
Kleiderordnung Es gibt schon interessante Vorstellungen – doch katholisch sind sie nicht. werden die Mädels
nun kurze oder lange Röcke tragen und die Buben vom 1. Mai bis 30. September kurze Lederhosen? eine echt
abendländisch-christliche Mode!
#80 23er Hansl 19:14:53 | Samstag, 26. August 2006
pfuh … mein großes Beileid an die Kinder, die von ihren Eltern dazu genötigt werden, bei diesen pädagogischen
Feuersteins und Geröllheimers in die Schule gehen zu müssen.
Salomonius Sie haben natürlich recht. Aber man muß bedenken, daß nach dieser Grundschulzeit noch die
Phase der Pubertät steht. In dieser habe ich schon einige fleißige Ministranten zu Punks mutieren sehen!
Aber wir hoffen natürlich das Beste!
Pater Schmidberger – mal eine Frage! „das abendländisch-christliche Menschenbild“ vermitteln?! Wie soll
das geschehen, es ist doch schon seit Jahren untergegangen und kaum einer hat auch nur die blasseste Vorstellung
wie sich unsere Vorväter den A… aufgerissen haben für Jesus Christus. Ganz Deutschland ist defacto
DIASPORA! Es muss eine neue Welle der Missionierung Deutschland erfassen. Mit Priestern, die sich ganz
dem Seelenheil und der Seelenrettung verschrieben haben! Nur wo gibt diese, wenn sie denn überhaupt vorhanden
sind!? Das hat übrigens nicht mit „ewig-gestrig“ zu tun. Für meinen Geschack wäre das echt progressistisch!
Pax!
#77 Salomonius 09:58:32 | Freitag, 25. August 2006
Die ersten Jahre Hyazinth @ Andererseits, was bringt eine Grundschule, wenn die Kinder dann die 5-9 Jahre
ihres restlichen Schullebens vermurkst werden, wenn sie dann auf andere, (un-)normale Schulen gehen? Die
ersten Jahre eines Kindes sind die prägsamsten. In ihnen legt man den „Grundkurs“ fest. Vier Jahre anständige
gottesfürchtige Schulzeit ist ein segensreicher Anfang. Man weiß, wie es heute in den allgemeinen Kindergärten
und Schulen zugeht. Auch in den sogenannten katholischen. Die haßerfüllten Ausbrüche vieler Diskussionsteilnehmer
wegen dieser Neueröffnung einer echt katholischen Schule sind abstoßend und bezeichnend für den Glaubens-
und Moralverlust unserer Länder. Da müßte unbedingt noch eine weiterführende Schule dazu! Das ist
gut gemeint und ich bin auch dafür. Doch ein Pater der Schule sagte laut Zeitungsbericht, daß eine Weiterführung
wegen dem kleinen Einzugsbereich nicht geplant sei. Wer weiß, was in ein paar Jahren ist. Jemand meckerte,
daß der Autor des Artikels schrieb: Die Diözese kocht – denkt aber selber nicht daran, katholische Schulen
zu eröffnen. … weil es doch einige „katholische“ Schulen gebe in der Diözese (oder plural); Stichwort
Obermarchtaler Schule(n). Das sind nur auf dem Papier katholische Schulen. An ihnen gilt keine katholische
Schulordnung, die meisten Lehrer sind nicht katholisch und es wird sich nicht an der unfehlbaren katholischen
Lehre ausgerichtet.
Finde ich einerseits hoch lobenswert, diese Gründung. Andererseits, was bringt eine Grundschule, wenn
die Kinder dann die 5-9 Jahre ihres restlichen Schullebens vermurkst werden, wenn sie dann auf andere,
(un-)normale Schulen gehen? Da müßte unbedingt noch eine weiterführende Schule dazu! Hiermit ergeht
ein Spendenaufruf!!! o^/
Wie unsagbar albern Auch wenn ihr mir wieder mein Postingbudget auf 3 reduziert habt, bekommt ihr mich
nicht mundtod. Kehre ich halt als daughter_of_goddess wieder… @Nicole: Klasse Debut hier!
Veralbern sie uns nicht, Athanasius. Briefe schreiben und protestieren ist das demokratische Grundrecht
eines jeden europäischen Bürgers. Dieses Grundrecht wird ja vor allem von Leuten ihres Schlags gerne
wahrgenommen. → Guten Tag, wir sind von der CM, bitte unterschreiben sie hier gegen den gotteslästerlichen
Film „Sakrileg“. Wir geben das dann – zusammen mit unserem Protest – an die Sony Pictures Releasing GmbH
weiter. → Guten Tag, wir sind von der PBC, wir machen eine Unterschriftenaktion gegen die Hetzserie
„Popetown“ auf MTV. Würden sie bitte unterschreiben, das wir gemeinsam mit starker Stimme protestieren
können? → Guten Tag, wir protestieren gegen die Entscheidung des Landgerichts Stuttgart zum Kopftuchstreit.
→ Guten Tag, wir protestieren für ein Deutschland nach Gottes Geboten! → Guten Tag,…
Der Roy wußte auch schon: Schön ist es auf der Welt zu sein Sagt die Biene zu dem Stachelschwein. Du
und ich wir stimmen ein! Schön ist es auf der Welt zu sein! Das Beste am ganzen Tag, das sind die Pausen.
Das ist schon immer in der Schule so. Das Schönste im ganzen Jahr, dass sind die Ferien, dann ist sogar
auch unser Lehrer froh. Dann kann man endlich tun und lassen was man selber will, dann sind wir frei und
keiner sagt mehr, du sei still Das Schönste im Leben ist die Freiheit, denn dann sagen wir hurra. Schön
ist es auf der Welt zu sein, wenn die sonne scheint für gross und klein. Du kannst atmen, du kannst gehen,
dich an allem freu’n und alles sehn. Schön ist es auf der Welt zu sein, sagt die Biene zu dem Stachelschwein.
Du und ich wir stimmen ein, schön ist es auf der Welt zu sein. Ich liebe den dunklen Wald, Berge und
Seen und ich schwärme für ein Eis am Stiel. Ich möch’t mit den Wolken zieh’n in ferne Länder. Ich
säss mal gern auf einem Krokodil. Die Welt wird immer kleiner und die Wünsche riesengross. Warum, oh
schau wie schön ist auch ein Frosch im Moos. Das Schönste im Leben ist die Freiheit, denn dann sagen
wir, hurra. Schön ist es auf der Welt zu sein, wenn die sonne scheint für gross und klein. Du kannst
atmen, du kannst gehen, dich an allem freu’n und alles sehn. Schön ist es auf der Welt zu sein, sagt
die Biene zu dem Stachelschwein. Du und ich wir stimmen ein, schön ist es auf der Welt zu sein. Schön
ist es auf der Welt zu sein. Sagt die Biene zu dem Stachelschwein.
#72 Athanasius 22:42:43 | Donnerstag, 24. August 2006
Só kindisch Briefe schreiben und protestieren ist das demokratische Grundrecht eines jeden europäischen
Bürgers. Tun Sie das gefälligst, Töchterchen. Ob man Sie aber au sérieux nehmen wird, wage ich in
Zweifel zu ziehen. Aber Ihr demokratisches Grundrecht ist es, und die FSSPX wird Ihnen für die Werbung
für ihre Römisch-Katholische Schulen sicherlich sehr dankbar sein. Ob man aber Interesse daran haben
wird, um römisch-katholische Privatschulen die von einem alten Zisterzienserpater geführt werden und
der FSSPX nahe stehen, als fundamentalistisch einzustufen und zu verbieten, wage ich zu bezweifeln. Wenn
ich Sie wäre, würde ich auch sofort das Gymnasium und Mädcheninternat in Schöneberg (Rheinland-Pfalz)
zum Reichsverbot vorschlagen! Die machen sogar Wallfahrten nach Rom! Das geht doch nicht! Solch ein Fundamentalismus!
Armes Deutschland! Wenn (Neo-)Nazis irgendwo ein Hotel zu kaufen trachten, gibt es in der gesamten BRD
hysterische Aufschreie. Greift jedoch eine fundamentalistische Christensekte nach einer größeren Immobilie,
dann ist der Protest kaum wahrzunehmen.
#66 Rottenburg 20:08:37 | Donnerstag, 24. August 2006
Schulen in kirchl. Trägerschaft Meiner Kenntnis nach unterhält die Diözese Rottenburg-Stuttgart zahlreiche
Schulen in kirchl. Trägerschaft und eröffnet auch fast jährlich neue Scuken bzw. Schulzentren. Woher
der Autor die Feststellung hat, dass die Diözese Rottenburg-Stuttgart keine (neuen) Schulen in kirchl.
Trägerschaft eröffnet, ist mir daher fremd. Mehr Informationen gibt’s auch hier: schulen.drs.de
ach, ach, „Isistochter“, das wird aber ein schöner Schuß in den Ofen! Die Schulen der Priesterbruderschaft
in Deutschland werden von den Kultusministerien der Länder ständig überprüft und haben durchweg einen
exzellenten Ruf – die unter Staatsaufsicht erreichten Abiturnoten z.B. liegen immer weit über dem Durchschnitt
der jeweiligen Länder. Aus dem Bericht über die Abiturfeier in Schönenberg z.B. geht hervor (und das
ist ja nachprüfbar), daß diese Schule auch bei den zuständigen Behörden einen ganz ausgezeichneten
Ruf hat. Ihre Anwürfe scheinen also nicht nur jeder Grundlage zu entbehren – sie sind so offenbar hetzerisch
und ideologisch verblendet, daß Sie bei den Behörden wohl kaum eine Chance haben werden, damit auch
nur (über ein übliches „Wir danken für Ihr Schreiben vom …“ hinaus) geringes Interesse zu wecken.
Warum wohl, meinen Sie, sind die erforderlichen Genehmigungen staatlicherseits so schnell gegeben worden?
In diesem Fall: die Behörden wissen, sind informiert: und deshalb die positive Reaktion. Sie, „Isistochter“,
haben nicht nur ein falsches Bild von den Schulen der FSSPX, sondern auch eine völlig ideologisch zugenagelte
Vorstellung von Erziehung und Vorbereitung auf ein gelungenes Leben. Persönlich tut mir das leid, falls
Sie jenes Töchterchen sind, das in die Peterskirche wollte… Seien Sie doch nicht so verbissen. Seien
Sie doch eine starke, offene, überzeugte Frau – so wie die jungen Frauen, die z.B. (schon seit 1997)
in Schönenberg Abitur gemacht haben!
mediale Verbreitung Eine mediale Verbreitung wäre sicherlich eine gute Idee. So hat das zynisch-verhöhnende
Posting von res secundae dann wenigstens einen Sinn gehabt. Wie wärs, wenn du es in die Leserzeitung
www.kreuz.net/book.1.html gibst?
#62 res secundae 19:55:51 | Donnerstag, 24. August 2006
Tolle Leistung! Dein Brief ist wirklich eine tolle Leistung. Ich bin Demokrat und kann damit umgehen.
Im Übrigen wirst du bei den genannten Adressen positive Resonanz erhalten, da alle der political correctnes
untergeordnet sind, mit Einschränkungen herrscht bei der FAZ noch ein freier Geist. Ein Tipp noch: Schreib
bitte an das Rottenburg-Stuttgarter Sonntagsblatt (Schwabenverlag). Die sind nicht nur ökumenisch, sondern
nicht mehr katholisch. Die werden auch großes Vertständnis für ihre im Stil danebengegriffene Hetzkampagne
haben. Guten Abend!
wieso die Schüler exkommunizieren… die können doch am wenigsten dafür. den Eltern kann man in wirklichkeit
auch nicht einmal damit drohen. Eine Klarstellung über den Status des Schulerhalters würde schon reichen!
Tocher von ISIS … … sollte den Brief auch noch an den Papst schicken, damit der mal so richtig durchgreift
und die Schüler alle exkommuniziert und vielleicht noch in die Hölle, damit Ihr Gott Isis da noch mehr
kocht
Teil 1 – Mein Brief an: Amnesty International, Amnesty International, Kultusministerium, Kinderschutzbund,
EU-Kommission für Bildung, Chefredaktion der FAZ, Welt, taz, Süddeutsche und viele andere: Sehr geehrte
Damen und Herren, In 2 Wochen eröffnet in Göffingen/ Schwaben eine weitere Grundschule der gefährlichen
Sekte „Piusbruderschaft“, deren Gehirnwäscheaktivitäten Scientology in nichts nachsteht. Als Opfer hat
man sich Grundschulkinder erkoren, die man versucht auf ein völligst inakzeptables und wirklichkeitsfernes
Weltbild abzurichten. Die katholische Hardcorefraktion der Piusbruderschaft versucht den Willen der Kinder
zu brechen und durch Zwangsmaßnahmen (beispielsweise Kleiderordnung und Verbot von Pop- und Rockmusik,
Meinungszensur, Sexual- und Körperfeindlichkeit) und klassische Sektenwerkzeuge eine Horde abhängiger,
ängstlicher, ferngesteuerter, unterwürfiger Emotionalzombis heranzuerziehen, die künftig ähnlich wie
die Gotteskrieger bereitstehen und vor den Führern kuschen. Es gibt viele Formen der Gewalt. Was den
Kindern hier angetan wird ist psychische Gewalt auf höchstem Level! Diese Kinder dürfen nicht leben,
sondern haben zu funktionieren – und zwar so, wie es die Sekte wünscht. Es kann nicht angehen, dass Kindern
so etwas zugemutet wird. Psychische Gewalt ist: wenn Kindern bewusst Fehllehren und ein pervertiertes
Weltbild vermittelt wird, so dass sie sich im späteren reellen Leben niemals zurecht finden werden und
sich zu selbstbewussten Individuen entwickeln können wenn Kinder…
genau so, AthanasiusII, erlebe ich das auch immer wieder: vor allem in Schönenberg scheint eine ganz
neue Generation sehr selbstbewußter, kompetenter und vor allen Dingen: weiblicher!! Katholikinnen heranzuwachsen,
die ganz bewußt dazu ausgebildet sind, stolze, gerade und starke Frauen zu sein, die für unseren katholischen
Glauben offen einzustehen. Mir scheint, daß diese Schule unser aller Unterstützung verdient. www.st-theresia-gym.de
www.st-theresia-gym.de/
#55 Benedikt 19:29:56 | Donnerstag, 24. August 2006
@ improbus Sie hätten besser weiter ausgeführt, solche Dinge lassen sich nciht in aller Kürze behandeln.
Ihr Vergleich mit der Nazi-Zeit ist jedenfalls Schwachsinn. Das urdemokratische Großbritannien verwenden
seit jeher Schuluniformen(!). Informieren Sie sich mal, was uU geschieht, wenn man dort etwa mit brauen
statt vorgeschriebenen schwarzen Schuhen erscheint.
#53 Hypatia 19:22:12 | Donnerstag, 24. August 2006
Christliche Schulen In den arabischen Ländern, in denen Christen und Muslime leben, schicken die wohlhabenden
Muslime ihre Kinder in christliche Schulen. Sie werden dafür wohl ihre Gründe haben.
#52 AthanasiusII 19:10:56 | Donnerstag, 24. August 2006
@aphrodite Daß ich nicht lache! Die Schulen der FSSPX ergeben deutschlandweit fast immer die besten Resultate
in Mathematik, Wissenschaften, Biologie usw. Wegen der guten und motivierten Lehrer und der motivierten
Jugend, schafft man viel gutes. Ich kenne aus diesen Schulen (etwa Schönenberg, gymnasium für Mädchen)
und was sind diese: 1. Gynaekologinnen. 2. Ärtze usw. Und wirkliche starke Mädel, die eigenständig
sind, manchmal mir gegenüber sogar „feministisch“ wirken. Keine weltfremde Damen sondern völlig bewusste
Studenten, die aber eben nicht dem dummen Zeitgeiste nachgeben, sondern Salz der Erde sein möchten und
sind. Weil man in den Schulen der FSSPX auch vermittelt bekommt, dass das studium auch eine Gnadegabe
ist und eine gute Pflicht. Das motiviert. Es regt zu Leistungen an. Übrigens ist das nicht nur so bei
der FSSPX, sonder auch etwa beim „fundamentalistischen“ Opus Dei (IESE Business School en.wikipedia.org/wiki/IESE
etwa, gleich wie Harvard). Früher war es nicht anders. Während Sozialisten- und Liberalenschulen (öffentlich)
schlechte Leistungen vorzeigten, waren die Jesuitenschulen an der Spitze (bis heute noch, etwa in Belgien)
und die katholischen Universitäten auch (man soll nur an die wichtigsten Astronomen, Chemiker usw denken,
etwa Lemaître usw). Glaube fördert Wissenschaft. Aber Glaube widerspricht nur dem heutigen liberalsozialistischen
Propagandaprogramm. Dás aber als „nicht ausreichend vorbereitend“ einzustufen, kann nur von Opportunisten
gemacht werden. Die Meinungsdiktatur der Soz!
#51 Athanasius 19:02:41 | Donnerstag, 24. August 2006
@Piusbruderschaft Viel Glück bei der Eröffnung dieser schönen, echt römisch-katholischen Schule! Hoffentlich
werden die Schwestern sich mit „fundametalistischem Eifer“ dran setzen die Jugendgeneration zu formen
und zu kräftigen Katholiken und guten Wissenschaftlern auszubilden. Dazu gehört auch wenigstens die
Bekanntmachung mit der Evolutionstheorie (nicht -Lehre da nicht empirisch bewiesen!). Deo gratias für
solche Initiativen. Das gibt jungen römisch-katholischen Familien Hoffnung!
#50 Benedikt 18:54:20 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Piroschka Das nicht, aber man sollte nicht alles verwerfen, was früher gemacht wurde. Man sollte allerdings
auch nicht etwas machen, nur weil es früher gemacht wurde.
#49 aphrodite † 18:48:20 | Donnerstag, 24. August 2006
jesusmariaundjosef… also so ein verstaubtes pädagogikkonzept hab ich seit maria theresia nicht mehr
gesehen. Da gehen dann die armen Kindleins, die von ihren Eltern dazu genötigt werden, in die Schule
hinein, und es ist wie wenn man durch Stargate ins 18. Jahrhundert reist. Am Ende des Tages kommen sie
dann heraus, durch das Stargate, und genau die Aufgabe, die Schule hätte (ihnen das Wissen und Können
zu vermitteln, das sie brauchen, um sich in der Welt zurechtzufinden), die hat niemand erledigt. Unverantwortlich.
Und Lebenslustfeindlich. Unchristlich eigentlich.
Ich nehme an, sie haben nirgends gelesen, dass ich das behauptet hätte. Klar werden im 21. Jh. genug
pädagogische Fehler gemacht. Immer noch. Leider. Aber damit rechtfertigt man einen solchen Rückschritt
nicht. Obwohl, das wäre wieder genuine kreuz.net-Logik: Der Pfarrer von Hintertupfing hat bei der Messfeier
am Wandertag keine Barocke Kasel mitgehabt. ==> Die alte Messe ist besser als die neue. Eine Gastreferentin
hat in der Schule einen Sexualkundetermin verhaut. ==> Sexualkunde muss abgeschafft werden.
#47 Benedikt 18:22:33 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Piroschka Gratulation dazu, dass man nun endlich die Lizenz hat, die pädagogischen Fehler vergangener
Jahrhunderte ins 21. zu übertragen? Während im 21. Jahrhundert selbstverständlich keine pädagogischen
Fehler gemacht werden. Ich nehme an, Sie kennen das Lehrerhasserbuch?
Gratulation? Gratulation dazu, dass man nun endlich die Lizenz hat, die pädagogischen Fehler vergangener
Jahrhunderte ins 21. zu übertragen? Haben Sie den Artikel gelesen, oder nur die Überschrift? Was die
Chefpädagogen dieser Fundamentalistengemeinschaft vorhaben ist eine psychische Vergewaltigung mit System.
Das geht klar aus dem Artikel hervor. Dazu wollen sie gratulieren?
Gratulation an FSSPX für die neue Grundschule. Als Österreicherin frage ich mich aber: Übertreibt der
bundesdeutsche Lehrplan (bzw. der vom Land B-Würt.) nicht doch ein bisschen? Die Schule hält sich ansonsten
an den Lehrplan des Ministeriums. Man wird auch die – von der Piusbruderschaft abgelehnte – Darwin’sche
Evolutionstheorie darstellen. Ist das ein Stoff für die GRUNDSCHULE Klasse 1 – 4? Klasse 7 oder 8 würde
doch ausreichen. Abgesehen davon, eine Theorie darstellen heißt nicht, dass man sie gut heißt.
#41 Benedikt 15:56:07 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Benedikt78 Na, wie gesagt, man kann hier nicht falsch liegen, weil die Frage nach der Zugehörigkeit
zur Kirche (so muss es heißen, thx) hier gar nicht zur Debatte steht. Es kommt lediglich die Auffassung
der Kirche in Deutschland zum Ausdruck, was sie von der FSSPX (wiederum in Deutschland) hält. Und da
auch von der FSSPX nicht bestritten wird, dass keine volle Einheit mit der Kirche besteht, weil man sich
nicht der kirchlichen Jurisdiktion unterwerfen will, so kommt dieses Ergebnis zustande.
#40 Benedikt78 15:50:11 | Donnerstag, 24. August 2006
@ stimme der Vernunft Die Una Sancta steht überhaupt nicht zur Debatte, zu der gehören (auch von Rom
unbestritten, man muss nur mal Dominus Iesus lesen) auch die Orthodoxen und Altkatholiken und sicher auch
die Piusse. Wozu aber die letztgenannten drei nicht gehören ist die römisch-katholische Kirche. Das
stimmt schon. Aber bei all den von Ihnen genannten Kirchensplitter wurde ja kein Prozess angeregt um sie
von der Kirche fern zu halten. Bei der Priesterbruderschaft war dies aber der Fall. Deshalb frage ich
mich, ob nun die Kirche in Deutschland oder die Priesterbruderschaft falsch liegt…
Vielen Dank… … für den Artikel, werte Kreuznet-Redaktion! Ihn spiegelte ich direkt auf Kreuzforum
www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=976. Wer etwas zum Artikel sagen möchte jenseits eines warmen liberalen
Umfeldes, der ist dort herzlich eingeladen. :)
@benedikt Ein weltliches Gericht kann nicht feststellen, ob die FSSPX zur Una Sancta gehört. Die Una
Sancta steht überhaupt nicht zur Debatte, zu der gehören (auch von Rom unbestritten, man muss nur mal
Dominus Iesus lesen) auch die Orthodoxen und Altkatholiken und sicher auch die Piusse. Wozu aber die letztgenannten
drei nicht gehören ist die römisch-katholische Kirche.
Lieber Gunther, liebe Maria, lieber Michel! Mich würde brennend interessieren, in welchem Posting Ihre
Dreeinigkeit vermeinen, eine antikirchliche Position meinerseits wahrgenommen zu haben. Erwarte dringlichst
Mitteilung hier im Forum!
#36 Benedikt 15:14:38 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Wi-bi Danke für die Info – wobei ich die nicht so ganz nachvollziehen kann. Steht diese Schule nun
unter Beobachtung? Die Anschuldigungen sind doch sehr schwerwiegend. Nun, wie ich sagte ist in der Hauptsache
noch nicht entschieden. Bei den beschriebenen Verfahren ging es bloß um verwaltungsrechtliche Scharmützel.
Die zuständige Behörde hat die Schule geschlossen. Das ist ein Verwaltungsakt. Hiergegen kann Einspruch
erhoben werden, dann ist die Wirkung aufgeschoben. Kein Einspruch erhoben werden kann, wenn die sofortige
Vollziehung (des Verwaltungsakts, also der Schließung) angeordnet wird. Dies scheint so der Fall gewesen
zu sein. In dem Fall gibt es noch das Rechtsschutzmittel des Antrags auf Wiederherstellung de aufschiebenden
Wirkung. Dies hat die FSSPX (bzw der Schulträger) ergriffen und Recht bekommen, womit man davon ausgehen
kann, dass die Anordnung der sofortigen Vollziehung in diesem Fall unrechtmäßig gewesen ist. Ich kennes
das Verfahren nicht, aber es könnte damit zusammenhängen, dass der Schulträger auf die Verstöße jeweils
adäquat (Abmahnungen, Kündigungen etc) reagiert hat. Eine Gegenklage (des Schulamts oder dessen Rechtsträgers,
wie auch immer das im Saarland geregelt ist) blieb erfolglos. Über die Verhandlung in der Hauptsache
ist damit aber – lange Rede kurzer Sinn – nichts ausgesagt. Denn darum ist es noch gar nicht gegangen.
getroffene Hunde bellen … oder sie lecken sich ein Leben lang vermutete oder auch tatsächliche Wunden!
Im übrigen maße ich mir im Gegensatz zu andern nicht an, über die Gefühlslage, den Glauben und das
Gebetsleben Dritter (hier oder wo auch immer) zu urteilen und zu richten! Ich sehe und be-urteile Sachverhalte
und verbale Äußerungen, das Richten überlasse ich besser unserem Schöpfer!
haher Keine Kirchenspaltung… beabsichtigt zu haben, haben eigentlich alle Häretiker von sich behauptet.
Ist ja auch logisch. Sie glaubten ja im Recht zu sein. Richtig ist aber auch, daß sie tatsächlich keine
Kirchenspaltung bewirkt haben. Denn wenn die Kirche der mystische Leib Christi ist (und sie ist es!) dann
ist die Kirche nicht spaltbar (Leib und Spaltung – wie sollte das auch gehen?). Man mag von einer Spaltung
im Glauben oder einer Spaltung der Christenheit durch Luther reden, die sichtbare Kirche als Braut Christi
ist davon aber nicht berührt.
#33 Athanasius 15:08:42 | Donnerstag, 24. August 2006
@Benedikt Ein weltliches Gericht kann nicht feststellen, ob die FSSPX zur Una Sancta gehört. Ein Kardinal
aber schon, und schon gar der Kardinal der wegen des Vatikans für die FSSPX und sog. ‘Traditionalisten’
zuständig ist. Castrillón Hoyos: es gibt kein formales Schisma. Also gehört die FSSPX zur Una Sancta
Catholica atque Romana. Das letzte ist vor allem für die Deutschkatholiken der Diözese Rottenburg wichtig
zum Wissen. Die hasserfüllten Beiträge seitens der Sozialisten, Homo-Militanten und Liberalen die hier
schreiben, beweisen, dass diese Schule absolut notwendig ist und positiv. Gott sei gedankt für wahrhaft
römisch-katholische Schulen!
Benedikt Danke für die Info – wobei ich die nicht so ganz nachvollziehen kann. Steht diese Schule nun
unter Beobachtung? Die Anschuldigungen sind doch sehr schwerwiegend.
Zwobbel. Wo haufenweis Leute wie dieser Leckmichmálseitenverkért ungestört gegen die Kirche hetzen
und die Katholiken beleidigen dürfen, lohnt es sich sowieso nicht mehr, Beiträge zu schreiben.
#30 zwobbel 14:58:38 | Donnerstag, 24. August 2006
Na endlich kommt der Vorwurf: hasserfüllt Deswegen ist es auch schon längst unsinnig geworden hier zu
argumentieren. Man müßte viel tiefer ins Katholische eindringen als es die Trolle hier zuließen. Alles
würde ins Absurde geführt oder lächerlich gemacht. Argumente zählen doch nun wirklich nicht angesichts
solcher Zersetzer. Also erinnere ich mich an meine „Kampfzeiten“ vor ca. 20 Jahren und äffe die Linken,
Modernisten, Gutmenschen und wie man sie auch immer bezeichen mag gerne nach. Und siehe da sie beschweren
sich drüber. Immer fett austeilen wollen, aber nicht einstecken können. Ja ja das Messen mit zweierlei
Maß.
auch Luther war bis zu seinem Tode der Ansicht, keine Kirchenspaltung begründet zu haben. Und in den
Skandinavischen Ländern, obwohl reformatorisch, war man der Annahme, sich aufgrund des rituellen Vollzugs
der „Weihen“ in der apostol. Sukzession und somit der „kath.“ Kirche, in einer re-formierten Ausgabe,
zu befinden. Irgendwie wollen sie alle immer nur zurück, zu den Anfängen, zur Wurzel, den Traditionen,
den überlieferten Werten. Wie die ideologischen Diktatoren: wer „den Himmel verspricht, schafft die Hölle
auf Erden“. Bei den Theologen wäre das: wer das Idealbild/die Ur- und Reinform verspricht, schafft nur
Streit und Spaltung!
#28 Benedikt 14:56:42 | Donnerstag, 24. August 2006
@ wi-bi War es nicht letztens eine Schule der Piusbruderschaft, die geschlossen wurde Die ist nicht zu.
Gegen die Schließungsverfügung hat die FSSPX Einspruch (bzw Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden
Bedingung) eingelegt. Die folgende Gegenklage ist vom OVG unter Ausschluss der Anfechtbarkeit zurückgewiesen
worden. Die Entscheidung in der Hauptsache steht noch aus. @ Benedikt78 Es handelt sich bei der Verweigerung
der Bezeichnung tatsächlich um einen weltlichen Spruch. Ein weltliches Gericht kann nicht feststellen,
ob die FSSPX zur Una Sancta gehört.
#27 Benedikt78 14:42:25 | Donnerstag, 24. August 2006
Benedikt Meines Wissens gibt es einen Benedikt und einen Benedikt78 – also mich. Bis jetzt ist mir noch
kein anderer bekannt. Man kann es also nicht gross verwechseln. Klar ist es juristisch so festgehalten
worden. Aber ich schrieb ja, dass katholisch gleichbedeutend mit universell ist! Es gibt aber keine universelle
Rechtsprechung. Also muss entweder die Kirche im Rest der Welt nicht richtig katholisch sein oder dies
trifft auf die Kirche in Deutschland zu. Meiner Meinung nach sollte die Kirche eine solche Abgrenzung
theologisch begründen können. Schliesslich sagte schon Jesu Christi: „Mein Reich ist nicht von dieser
Welt!“ Somit hat in der Kirche die irdische Rechtsprechung keinen Einfluss in Glaubensgrundsätzen. Da
aber nur juristisch ein Entscheid getroffen wurde, meines Wissens aber nicht theologisch begründet, muss
ich mich fragen, ob diese Distanzierung mit dem Glauben vereinbar ist oder nur ein Sonderzug der Kirche
in Deutschland ist. In dem Fall wäre aber nicht die Priesterbruderschaft ausserhalb der Kirche, sondern
eben die Deutsche Kirche. Der Vatikan hat sich nämlich schon anders zur Priesterbruderschaft geäussert!
Zur Info: Ich bin nicht bei der Priesterbruderschaft dabei! Ich sag das, bevor irgendwelche Unterstellungen
kommen. Aber ich denke diese Frage sollte erörtert werden!
@zwobbel: Igitt – Herzensbildung … Herzensbildung ist gut und wichtig! Voraussetzung ist allerdings,
welche Einflüsse auf ein Kinderherz einwirken! Aber mal so nebenbei: wer polemisiert bzw. schlimmer noch:
zynisch wird, führt sich selbst bzw. seine „Argumente“ ad absurdum! Und übrigens zu der Bibermerkung
von wg. „Kinderlos“: die Herren Patres und die merkwürdigen Nonnen im Gefolge der Brüder Pius’X haben
wohl vor Ihrer Entscheidung zur Ehelosigkeit und Keuschheit erstmal fleißi Kinder in die Welt gezeugt,
oder was? Was für ein hirnloses Argument!! Das ist doch der gleiche Schwachsinn, den Feminsiten den zölibatären
Abtreibungsgegneren vorwerfen: wer keine Kinder hat, soll sich nicht zum Thema äußern! Ich sag’ doch:
ob linker oder rechter, patriarchalischer oder feministischer, konservativer oder progressiver Extremismus,
ist gleich: Beides ist totalitär, egomanisch und hasserfüllt!
#25 Aragorn 14:40:07 | Donnerstag, 24. August 2006
anders, nur nicht mehr katholisch 23ger Hansi! Hier die Antwort: Die Kinder lernen zwar in den katholischen
Schulen nicht mehr das Beten, dafür aber frühzeitig den Gebrauch von Verhütungsmitteln. Zu meiner Zeit
jedenfalls haben wir in der Schule noch gebetet und dafür bin ich heute dankbar. Zuhause nämlich lernen
sie es nicht mehr. Wenn in einer Schule, die sich katholisch nennt, nicht mehr das Beten gelehrt wird,
dann sollte sich diese Schule anders nennen, nur nicht mehr katholisch. Und wenn die Ablehnung des Schulgebetes
dann auch noch mit einer solchen Erklärung, wie du sie lieferst, begründet wird, dann erst recht. Aber
all dies passt gut zur Situation der katholischen Kirche in Deutschland, die dabei ist, sich selbst überflüssig
zu machen.
zwobbel So unrecht haben Sie da gar nicht. War es nicht letztens eine Schule der Piusbruderschaft www.sekteninfo-bayern.de/Lefebre.htm,
die geschlossen wurde, weil das Lehrpersonal prügelte und sogar die Kinder im Keller einschloss? Aber
nicht nur das ist bedenklich. Ich befürchte viele Lerndefizite bei den Schülern – zumindest die Befürchtung
der Wirtschaft es gäbe sie. Ich wäre jedenfalls nicht angetan, falls mir ein Bewerber mit einem Zeugnis
einer Sekten-Schule ankommen würde.
Benedikt 78: das ist relativ einfach. wenn man den Text genau liest, dann erfährt man: 1) in juristischen
Auseinandersetzungen 2) in Deutschland d.h.: die juristischen Auseinandersetzungen wurden offenkundig
in deutschland geführt (weil sonst kein land bestimmen kann, wie man sich in Deutschland nennen darf
oder nicht) und sie dfürfen sich in deutschland nicht so nennen, weil deutschland ja nicht bestimmen
darf, wie sich die gruppe in anderen ländern nennt. irgendwie logisch außerdem richtig, die entscheidung
weiß ja nicht, ob sie ein benedikt sind oder ob es da mehrere gibt, jedenfalls wurde das glänzend unter
dem namen benedikt schon mal argumentiert, heute
#22 Benedikt78 14:23:45 | Donnerstag, 24. August 2006
Tja… Ich lasse mal das kindische Gequäcke beiseite und fange mit einem anderen Thema an! In juristischen
Auseinandersetzungen sei festgestellt worden, daß sie sich – allerdings nur in Deutschland – nicht „römisch-katholisch“
nennen dürfe. Diesen Satz finde ich sehr interessant. Katholisch heisst ja auch universell. Wie kann
es dann sein, dass überall die Priesterbruderschaft als Teil der Kirche angesehen wird, nur in Deutschland
nicht? Ist in Deutschland die Kirche denn nicht katholisch – d.h. universell???
#21 zwobbel 13:54:26 | Donnerstag, 24. August 2006
Igitt – Herzensbildung Schnell etwas Schwefel drauf und im Höllenfeuer rösten. Dann wird es sicher auch
schön stinken. Nein, wie kann man nur Herzensbildung bei Kindern wollen? Im übrigen werden die Kinder
an dieser Schule wahrscheinlich zur Begrüßung erst mal eine Ohrfeige bekommen und dürfen dann dem Pater
die Schuhe ablecken. Wer zwischen durch stört bekommt mit dem Stock. Und der wichtigste Erziehungsgrundsatz
wird sein: Sprich niemals mit einem Kind das zu erziehst, denn es könnte verstehen was du meinst. Nach
dem täglichen Levitenamt mit 2stündiger Predigt und dem ganzen Rosenkranz (15 Gesätze) wird erstmal
etwas gebetet. Wer Musik hört kommt in die Dunkelzelle… Na hab ich die Gedankenwelt der einschlägig
bekannten Teilnehmer hier gut wiedergespiegelt?
das ist die eine Seite … … die andere (meiner Meinung nach wichtigere) Seite ist die: Darf jemand
einem anderen ein Gebet aufzwingen? Ich meine, nein. Denn, wenn er das tut a) ist es kein Gebet mehr,
sondern ein fremdbestimmtes Handeln. Das charakteristische am Gebet ist ja, dass sich der Mensch in Freiheit
an Gott wendet! b) entwertet er damit das Gebet, macht es zu Zwang und erreicht damit nur, das Beten als
unangenehm empfunden wird.
#19 23er Hansl 13:37:45 | Donnerstag, 24. August 2006
Ich kenne katholische Schulen, in denen nicht einmal zum Unterrichtsbeginn gebetet wird Das ist auch richtig
so. Beten passiert – so die katholische Katechetik – entweder individuell als Dialog zwischen dem Menschen
als Person und Gott, oder in der Gemeinde. Und es wäre falsch, die Schüler in eine künstliche Gemeindesituation
zu drängen!
#18 stat crux 13:36:36 | Donnerstag, 24. August 2006
Way of Life?? Das ist ja gerade die Frage, ob derr Integralismus überhaupt einen „Weg“ für die Zivilisation
bietet oder eben doch nur für eine okkulte Minderheit.
#17 Aragorn 13:30:39 | Donnerstag, 24. August 2006
katholische schulen heute Ich kenne katholische Schulen, in denen nicht einmal zum Unterrichtsbeginn gebetet
wird und das Lehrpersonal Schulgottesdienste ablehnt. Was wollen die Diözesen eigentlich? Sie sprechen
denen das Prädikat katholisch ab, die ganz klar und eindeutig katholisch sein wollen und dies so lehren
und bringen es selber nicht zustande, dass in den offiziellen katholischen Schulen gebetet wird. Aber
das gehört wohl zu den traurigen Realitäten der katholischen Kirche in Deutschland. Da kann man letztlich
froh sein, dass es Schulen der Piusbruderschaft gibt, die den „catholic way of life“ lehren und fördern.
Ist ja keiner gezwungen seine Kinder auf eine Schule zu schicken, die zur Erziehung das katholische 1.
es gibt ein „christliches“, kein „katholisches“ Menschenbild. Unsere Religion ist das Christentum, nicht
der „Katholizismus“. Mancher scheint das zu vergessen oder zu verwechseln! 2. Nein, gezwungen werden Eltern
wohl nicht (hoffentlich), aber die Kinder werden gezwungen … Ihnen wird eine Erziehung und Bildung (und
eben auch eine Herzensbildung) aufgezwungen, die alles andere als zu einer sachlichen Auseinandersetzung
mit der Gesellschaft führt, in der sie leben! Diese Eltern und Lehrer machen mit den Seelen dieser Kinder
nichts anderes, als was sie den (staatlichen) öffentlichen Schulen auch vorwerfen. Anstatt „Salz der
Erde“ zu sein, verbunkern und sondern sie sich ab und werden zu einer verkrusteten, leb- und LIEBLOSEN,
in und um sich selbst kreisende inzestuösen sektiererischen Gemeinschaft! Wer einmal Kontakt zu solchen
Gruppen hatte, weiß, was gemeint ist!
#14 zwobbel 12:53:13 | Donnerstag, 24. August 2006
Mann, müssen die Schulen der FSSPX gut sein, wenn sie solch fanatische Feinde haben! Wenn Dich die Lästerzunge
sticht, so laß Dir dies zum Troste sagen: es sind die schlech’sten Früchte nicht, woran die Wespen nagen.
Ist ja keiner gezwungen seine Kinder auf eine Schule zu schicken, die zur Erziehung das katholische Menschenbild
zu Grunde legt. Das Problem der Lästermäuler ist nur, daß sie selbst keine Kinder haben und deswegen
gerne bestimmen möchten wie anderer Leuts Kinder zu erziehen sind.
#13 stat crux 12:39:58 | Donnerstag, 24. August 2006
Der Titel dieser Beitrags, dürfte man ihn nur verallgemeinern, würde für sich genommen eine Art von
Geständnis darstellen. Die Piusbruderschaft ist eine „neue Schule“ mit absolut falschem Traditionsbegriff
(Paul VI. am 11.10.1976).
und im Grunde genommen … könnten sich diese möchte-gern „kath.“ Fundis doch mit den entsprechenden
Varianten der islamischen Welt zusammentun, Mädchen keusch in Rock und Schleier unter sich, die Burschen
auf einem getrennten Pausenhof (wer weiß, zu was so 8- 9-jährige alles fähig sind!) sich in männlichen
Wettstreit messend! Dann haben wir doch alle, was sie wollen: die interkonfessionelle, interreligöse,
multikulturelle, traditionsbewusste Fundamentalisten-Schule!! Es geht voran … rückwärtsgewandt in
die Zukunft!
Die Fachwelt wird dann einen Paradigmenstreit führen müssen, ob man die neue Form mit dem Namen Pirose
oder mit Pneurose oder doch mit Piussyndrom bezeichnen sollte. Aber die These mit dem Wirtschaftsmotor
stimmt alle mal. Finde es übrigens äußerst amüsant, da steht ein Artikel, in dem berichtet wird, dass
alle Genehmigungen da sind, und die Verstockten lassen trotzdem die Platte weiterlaufen Wir sind so arm
so unterdrückt von der schulbehörde nicht entzückt. Diese linken Bürokraten sind ganz schlimme Piraten
Wir sind arm und unterdrückt. Dabei sind wir schön und wir sind toll von Glauben nur so voll Diese dummen
katholiken solln sich ins Knie *** Gott liebt piusbruderschaft.
#10 FioreGraz 12:14:05 | Donnerstag, 24. August 2006
Super Das sichert die Arbeitsplätze von Psychotherpeuten, Psychiatern und Personal für dementsprechende
Einrichtungen auf Jahrzehnte. Die Piusbruderschaft der Wirtschaftsmotor. Und auch die Fachwelt wird bald
was neues zu debatieren haben nämlich die „Pius-Erziehungs-neurose“. LG Fiore
#9 23er Hansl 12:09:12 | Donnerstag, 24. August 2006
nönö … die 50er-Jahre mit ihren Sex-Drugs-Rock’n’Roll … das waren doch sowas wie die vor68er, oder?
Mir fallen bei der Beschreibung die Dorfschulszenen aus Schlafes Bruder ein.
welcome back … zurück zum 50-iger Jahre Mief! Ob die Mädchen außer der Rockpflicht dann auch noch
eine Duddpflicht bekommen werden und im Beisein der BURSCHEN (!!) ihre Haare niemals offen tragen dürfen?
Die „Burschen“ mit Beginn des Sprießens erster Haare an den Beinen fortan nur noch lange Hosen und ihr
Haupthaar ohnehin schmuck gescheitelt und sauber hinter den Ohren und im Nacken geschnitten, tragen werden?!
Da kommt man sich vor wie bei den Kindern Mormons. Und sowas nennt sich KATHOLISCH = weltweit ??! Diese
armen Kinder, die da von ihren Eltern geistig vergewaltigt werden und aus lauter „Schutz“ von der schnöden,
bösen Umwelt abgesondert (= lat. sectare => Sekte) werden!
#7 Sulpicius 11:53:35 | Donnerstag, 24. August 2006
Haha, Diözese Rottenburg-Stuttgart… Es handle sich – offenbar im Gegensatz zur Diözese Rottenburg-Stuttgart –
nicht um eine in der Gemeinschaft der Katholischen Kirche stehende Vereinigung. Ausgerechnet DIESES Bistum
muß eine solche Aussage treffen. Erst vor der eigenen Türe kehren…
#6 Athanasius 11:46:21 | Donnerstag, 24. August 2006
Langweilig Die Diözesanpropaganda in Deutschland wird langsam langweilig. Ausgrenzung hat es schon früher
da gegeben. Nicht umsonst ging die hl. Edith Stein (allerdings Existentialistin) in die Niederlande. Das
kann man hier wenigstens noch: frei Schulen öffnen ohne dass indoktrinierte Neo-katholische Gemeinderatsmitglieder
die Gründung einer Römisch-Katholischen (und nicht „Deutsch-liberalkatho-ökumenischen“) Schule verhindern
können. Leider wird davon auch durch Islamische Fundamentalisten Gebrauch gemacht. Aber trotzdem. In
Deutschland scheint die Schulfreiheit nicht gegeben zu sein und dies ist der erste Einbruch gegen die
Freiheit der Bürger. Ach ja, Deutschland hat ja ‘ne Geschichte mit Diktaturen. Jetzt eben einer mit massal
liberalsozialistischer Ausprägung. Übrigens ein herzliches Hurra für die kühle Antworten der Priester
der FSSPX zu der Sache. Deo gratias pro grammaticis romano-catholicis.
#5 23er Hansl 11:30:51 | Donnerstag, 24. August 2006
@Navon: da mp3-Player nur mehr wenige cm groß sind … Dann werden wahrscheinlich die Pädagogen dort
zum Wohle der Kinder ein bisschen Pater Hermann spielen und sicherstellen, dass nicht irgendwo ein mp3-Player
versteckt ist. Das ganze läuft dann unter dem Motto Göffingen goes Hollabrunn und im Oktober lesen wir
auf kreuz.net: Hollabrunn liegt mehr als 80 Kilometer südlich von Stuttgart und ist nur knapp nicht in
der Diözese St. Pölten.
Verbote und Erklärungen Erklärungen, die die Kinder auch verstehen, kann man für Verbote nur dann geben,
wenn das Verbot durchdacht, sinnvoll und zum Wohl der Kinder ist. Dass das hier nicht der Fall ist, liegt
auf der Hand. Insofern werden sich ihre Hoffnungen mit Sicherheit nicht erfüllen. (Wie soll man erklären,
dass eine Musikrichtung böse ist? Das ist wie mit dem Messer, mit dem das Brot geschnitten wird – man
kann nicht erklären, dass das Messer böse ist.)
Musik verbieten? Wie soll das denn praktisch realisiert werden? Da MP3-Player nur wenige cm groß sind
und z.T. schon Handys Musik abspielen wird das wohl ein frommer Wunschtraum bleiben, zumal Verbotenes
immer besonderen Reiz ausübt. N.
#2 Benedikt 11:24:24 | Donnerstag, 24. August 2006
Schule Die Diözese kocht – denkt aber selber nicht daran, katholische Schulen zu eröffnen. In der Diözese
Rottenburg – Stuttgart gibt es keine katholische Schule? Das würde mich aber wundern… Der deutsche
Ökonom der Piusbruderschft, Pater Peter Lang, erklärte, daß in den Schulen der Bruderschaft beispielsweise
Rock- oder Popmusik verboten seien: „Wir brauchen Musik, die die Kinder positiv beeinflußt.“ Hoffentlich
folgen den Verboten auch Erklärungen, die die Kinder verstehen. Ansonsten bringen solche Verbote nämlich
nichts.