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Montag, 21. August 2006 13:51
Wird beim nächsten Konzert der US-Popsängerin „Madonna“ in Norddeutschland zugeschlagen?
Zurück zum Artikel 39 Lesermeinungen:
Montag, 18. Februar 2008 19:51
TheOmen: @ mildret m
Ich kann mildret nur zustimmen. Madonna (und dies ist ihr richtiger Name ,so wie Jesus in Spanien ein gängiger Name ist) macht etwas, was viele Künstler machen: Sie hält der Gesellschaft den Spiegel vors Gesicht in der sie provoziert. Auch Jesus hat provoziert (Tempelreinigung, Äären sammeln am Sabbath ect).

Jeder hört oder sieht nur das Bild von Madonna am Kreuz. Aber hat irgendjemand die Show gesehen? Hat irgendjemand Interviews gelesen wo sie ANtworten gibt, warum sie am Kreuz hängt? Warum sie in „Like a prayer“ einen „schwarzen“ Jesus küsst…
Ich denke nein. Madonna wurde und wird immer falsch verstanden und zwar von jenen Leuten die sich nicht die Mühe machen auch einmal hinter die Fassade und hinter die Provokation zu blicken.
Ich hoffe wir dürfen noch viel von ihr erwarten.
Donnerstag, 7. September 2006 02:55
Mildret M: Kunst + Provokation = Beeindruckende Show!
Kunst war schon immer provokativ und sie muss es bleiben! Das Thema Religion hat meiner Meinung nach lange genug den schützenden Mantel getragen – es muss erlaubt sein Symbole,usw auch mal in andere Zusammenhänge zu bringen ohne dass gleich ein paar wenige Leute auf die Barrikaden gehen- sie müssen es sich ja nicht ansehen, hören oder sonst was. Man unterstellte Madonna völlige Selbstherrlichkeit – völlig übertrieben – wenn man diese Szene gesehen hat,fragt man sich, warum damit jemand ein Problem hat. Und das einem als Künstler/in von Menschen die die Kunst oder das Kunstwerk falsch verstehen (falsch verstehen wollen!)oder zu bequem sind sich damit auseinander zu setzten, Talent und Verstand abgesprochen werden, zeigt nur wie beschränkt sie in ihrer argumentation sind. Ich kann nur hoffen, dass Madonna so weiter macht und ihre Vorbildfunktion beibehält, es gibt noch viel zu tun.
Mildret M. (auch Bühnenkünstlerin & Unternehmerin)
Freitag, 25. August 2006 23:06
-Agnostiker-: @ Dani
Soweit ich es gehört habe, ging es nicht darum, die Leiden Christi in den Zusammenhang mit den Aidsweisen zu bringen.

Es ging eher darum, dass Jesu für die Christen gestorben ist, sich sozusagen geopfert hat. Und dass die Christen anscheinend die Nächstenliebe verdrängt haben, trotz der schrecklichen Bilder aus Afrika und nicht mehr bereit sind, sich zu opfern.

Dieses wäre dann eher eine Art Metapher und nicht wirklich Verhöhnung.
Freitag, 25. August 2006 07:38
Dani California: @Methusalix
Warum sollte dann Madonna das passieren? Hat sie wen umgebracht? Oder das Abendland in einen Weltkrieg gestürzt?

Die Verhöhnung Christi am Kreuz als PR-Masche ist für mich Grund genug für Madonnas Exkommunikation.
Was verbindet diese Frau noch mit ihrem „Glauben“ ? Null, nichts. Sie rennt in irgendwelche obskuren „Kabballa-Center“ aber um in die Schlagzeilen zu geraten hängt sie sich an ein Kreuz, knutscht in einem Video einen schwarzen Jesus ab oder verkleidet sich für eine Halloween Party als Nonne, zu der ihr Mann als Papst kostümiert erschien. Ihr Ehemann hat anscheinend den selben IQ wie sie.
Für diese Frau ist der „Katholizismus“ ausschließlich dazu da, um zu provozieren und sich danach wieder mal in den Medien zu sonnen.
Oder was würde Madonna dazu sagen, wenn ihr Sekten-Guru auf eine solche Art und Weise in den Dreck gezogen werden würde ?
Donnerstag, 24. August 2006 17:20
methusalix †: Nicht mal Adolf der Braune wurde von Pius exkommuniziert!
Dani California: …Diese Frau gehört exkommuniziert – basta. Warum sollte dann Madonna das passieren? Hat sie wen umgebracht? Oder das Abendland in einen Weltkrieg gestürzt?
Donnerstag, 24. August 2006 13:22
Dani California: @Agnostiker
In dem Stück («Live to tell») mit der umstrittenen Szene transportiert die Sängerin über riesige Video-Leinwände auch einen ernsten Inhalt: Sie prangert das Leid von Millionen Kindern an, die in Afrika durch Aids zu Waisen wurden und stellt das Leiden Jesu in einen Zusammenhang mit deren Leiden.

So stand es in einem Zeitungsartikel …
Was das eine mit dem anderen zu tun hat würde ich gerne mal von ihr selbst hören …
Donnerstag, 24. August 2006 11:19
-Agnostiker-: Diese armselige Aktion zeigt einmal wieder mehr, mit welcher Verzweiflung sie sich scheinbar noch an
Also ich denke, dass Madonna dieses gar nicht nötig hätte…

Weiß eigentlich einer der Schreibenden in welchem Kontext die Aktion mit dem Kreuz auf der Bühne geschah?
Donnerstag, 24. August 2006 07:22
Dani California: Armselige Aktion
„Wenn der »Popstar Madonna« so wenig Anstand hat und so wenig Bildung aufweist, zu erkennen, daß sie durch diese Provokation bei vielen Menschen Ärgernis erregt, so ist die Anwendung des Gesetzes notwendig“
„Popstar Madonna“ kommt meiner Meinung nach einfach nicht damit klar, dass ihr Verfallsdatum nun abgelaufen ist. Diese armselige Aktion zeigt einmal wieder mehr, mit welcher Verzweiflung sie sich scheinbar noch an der Wasseroberfläche halten will. Dafür ist natürlich jedes geschmacklose Mittel recht und was bietet sich da mehr an, als die Verhöhnung der katholischen Kirche ?
Das dies den Kartenverkauf ihrer Tour ankurbelt ist natürlich auch noch ein netter Nebeneffekt …
Etwas weniger Botox hätte ihrem Hirn vielleicht gutgetan.
Diese Frau gehört exkommuniziert – basta.
Sie hat sich schließlich schon vor Jahren vom Katholizismus ab- und dem Kabbala (was immer das für eine Sekte ist …) zugewandt.
Mittwoch, 23. August 2006 23:55
methusalix †: Nein Aldo! Meine ich ganz bestimmt nicht.
Aldo Carigiet: …
Natürlich hätte ich auch gern, wenn das (noch) christliche Abendland solchen Mist gar nicht erst gestatten würde.
Meinen Sie nicht auch?


Ich bin zwar der Allerletzte, der sich in so ein „Konzert“ begeben würde (mit Konzert habe ich bisher immer Brucknerymphonien, Smetanas Moldau oder etwas mit der Bezeichnung „KV Nr…“ verstanden), aber ich bin strikt dagegen hier Zensur auszuüben. Stellen Sie sich vor das würde geschehen und mit demselben Massstab würde jemand gegen die Verwendung einer Bibel im Schulunterricht klagen. Da steht so viel von Unzucht, Gewalt, Verrat, kurzum allen allermiesesten menschlichen Eigenschaften drin (denken sie an die Geschichte mit dem Urias), dass dies Schülerinnen praktisch nicht zuzumuten sei. Und was dann? Verbrennen wir die Bibel? Wer Künstlern Auftrittsverbot erteilt, ist auch nicht weit weg von Bücherverbrennungen, dann brennen Kirchen und Häuser und zum Schluss Menschen. Wehret den Anfängen!
Mittwoch, 23. August 2006 17:54
Sirilo: PR für Madonna
Hätte Kreuz.net hier nicht über das Madonna-Konzert berichtet, so hätte ich nie etwas davon erfahren. Macht Keuz.net PR für Madonna?
Mittwoch, 23. August 2006 17:47
Benedikt: Gibson
Mag Gibson auch katholisch sein, ob er römisch-katholisch ist bezweifle ich immer mehr. Siehe dazu auch den Artikel, der heute hier erschien.
Mittwoch, 23. August 2006 17:43
Frl.Ilse: @Madonna
Die Abneigung des Vatikan gegenüber Madonna beruht auf Gegenseitigkeit. Die streng katholische Erziehung, die Madonna genossen hat, hat ein Gutteil dazu beigetragen. Vielleicht sollte man sich im Vatikan darüber mal Gedanken machen. Ebenso bedenklich finde ich, dass der „streng katholische“ Mel Gibson ein erbärmlicher Antisemit ist. Es gibt also allerhand Stoff zum Nachdenken für die Kirche.
Ich jedenfalls bin nach dem Konzert hoffnungsloser Madonna-Fan geworden und habe gleich zwei CDs gekauft. Dabei habe ich mich gefragt, warum sich alle Welt dmals über „Like a Prayer“ aufgeregt hat – ist doch völlig in Ordnung, was Text und Melodie angeht. War sicher auch wieder viel Wind von denen, die das Lied nie gehört haben.
Mittwoch, 23. August 2006 17:06
carlos_peron: Nix wissen,
aber reden – Beispiel des Tages:

Man kann ihr nur den Rat geben: Nie gegen Juden oder Moslem solche Skandal-Inszenierungen zu zeigen!

Offenbar geht es nämlich den Juden und den Moslems irgendwo vorbei, dass Madonna in ihrer Show auch mit Davidstern und Halbmond spielt.
Mittwoch, 23. August 2006 01:57
Rüdiger Keller †: «All right Germany» – Madonna bekommt grünes Licht vom Staatsanwalt
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Düsseldorf (dpa)
Ihre Kritiker riefen auf, sie zu ignorieren und sie ignorierte ihre Kritiker.
US-Superstar Madonna (48) hat am Sonntagabend in Düsseldorf das erste ihrer zwei Deutschland-Konzerte während ihrer «Confessions»-Welttournee gegeben …
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[Zitat]
Nicht nur der Vatikan, der eine langjährige, tiefe Abneigung gegen die Sängerin pflegt, hatte die Szene scharf kritisiert. Auch die deutschen Kirchen riefen dazu auf, dem Konzert fernzubleiben, da es die religiösen Gefühle der Gläubigen beleidige.

Doch die angekündigte Prüfung des Spektakels durch die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft wird für die Italo-Amerikanerin folgenlos bleiben: «Wir werden kein Ermittlungsverfahren gegen Madonna einleiten», sagte Staatsanwalt Johannes Mocken am Montag.
Die Darstellung sei zwar äußerst provokativ, aber nicht strafbar.

In dem Stück («Live to tell») mit der umstrittenen Szene transportiert die Sängerin über riesige Video-Leinwände auch einen ernsten Inhalt:
Sie prangert das Leid von Millionen Kindern an, die in Afrika durch Aids zu Waisen wurden und stellt das Leiden Jesu in einen Zusammenhang mit deren Leiden.
Dies sei zwar plakativ, ein Beschimpfen religiöser Symbole sei es rechtlich aber nicht, sagte Mocken.
[Zitat-Ende]
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Quelle:
«All right Germany» – Madonna
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Dienstag, 22. August 2006 22:12
Aldo Carigiet: Dekadent
Danke demjenigen, der Strafanzeige erstattet hat. Nun kann man hoffen, dass es nützt und wirklich etwas bewirkt.
Eine solche Sängerin ist total dekadent und sollte verboten werden, aber vermutlich geht es unter künstliche Freiheit.
Man kann ihr nur den Rat geben: Nie gegen Juden oder Moslem solche Skandal-Inszenierungen zu zeigen!

Natürlich hätte ich auch gern, wenn das (noch) christliche Abendland solchen Mist gar nicht erst gestatten würde.
Meinen Sie nicht auch?
Dienstag, 22. August 2006 21:13
Aloysius: Sühnegebet
Sühnegebet für die Gotts- und Heiligenlästerungen
Gott sei gepriesen
Gepriese sei Sein heiliger Name
Gepriesen sei Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch
Gepriesen sei der Name Jesu
Gepriesen sei Sein heiligstes Herz
Gepriesen sei Sein kostbares Blut
Gepriesen sei der Heilige Geist, der Tröster
Gepriesen sei die erhabene Gottesmutter, die heiligste Jungfrau Maria
Gepriesen sei ihre heilige und unbefleckte Empfängnis
Gepriesen sei ihre glorreiche Himmelfahrt
Gepriesen sei der Name der Jungfrau und Mutter Maria
Gepriesen sei der heilige Josef, ihr reinster Bräutigam
Gepriesen sei Gott in Seinen Engeln und Heiligen
Montag, 21. August 2006 21:08
Bernardin †: GRTEPLETI
Wie wär’s denn statt LANZE mit IGNORIERUNG? Christen berufen sich eben nicht auf den Koran, sondern auf die Heilige Schrift, auf das NT! „Stecke Deine Schwert weg!“
Ignorierung und sachliche Kritik sind der Weg, kein Blut!
Montag, 21. August 2006 21:00
gretipleti: Zum Thema „öffentlicher Frieden“
Wenn die Christen genauso reagieren würden, wie die gewaltheiligen Moslems, dann würde einer der Fanatiker hingegen und „eine Lanze in Madonnas Seite stossen“. Damit hätte der Spuk ein Ende und die Authentizität wäre gewahrt. Das würde dann die Konsequenz dieser selbstherrlichen Erhabenheit aufzeigen. Aber da man genau weiss, dass die lieben Christkindlein ja sooooo brav und friedliebend sind, wird da nichts passieren. Diese „Dame“ ist aber ja schon so abgelutscht, dass sie wohl nur noch bei Satanisten Anklang findet. Na denn – wenn’s ihr Spass macht!
Montag, 21. August 2006 20:54
Bernardin †: DAS KREUZ
Danke an AURELIUS! GUT!
Das Kreuz, die Kreuzigung, ist keine Erfindung Gottes, sondern der Menschen! Die Kreuzigung war die grausamste und schrecklichste Hinrichtungsart zur Zeit Jesu, die von Menschen, von Römern, erfunden worden war!
Wenn diese Dame M. nun dieser grausamsten Hinrichtungsart huldigt, dann will sie damit eine Botschaft aussenden! Eine Botschaft über sich – und diese Botschaft sollte denkende Menschen aufhorchen lassen. Diesem Menschen M. wird zugejubelt und sie jubelt den Römern zu, die einst untergingen. Warum auch?
Montag, 21. August 2006 20:44
Gotthard: Wer ist dieser Mr. Annen?
Wer der Verfasser dieses profunden Artikels ist, kann hier nachgelesen werden:

Klaus G. Annen
Montag, 21. August 2006 20:08
FritzG: @ Gallowglas:
War ja zu erwarten.

Und das ist auch gut so.
Montag, 21. August 2006 20:02
daughter_of_isis †: *löl* Die Frau ist so hammergenial!!!
MADONNA FOREVER!!!!

Sie ist und bleibt eine Göttin. Fand es vor 10 Jahren schon lustig, als sie in ihrem Video den afro-amerikanischen Jesus verführte.

Ja, ja… sie ist und beibt eine echte Katholikin!
Montag, 21. August 2006 18:46
Gallowglas: nunja …
Das Thema dürfte erledigt sein :

Madonna darf sich kreuzigen

Montag, 21. August 2006 17:52
centesimus annus: diskursives Störfeuer
1) habe die show nicht gesehen, vielleicht seh ich sie, wenn sie mal im free-tv läuft.
2) bin persönlich der ansicht, dass ein glaube, der sowas nicht aushält, ohnehin nicht viel wert ist,
3) hat eigentlich schon jemand mal den gedanken überlegt, dass das christentum kein patent auf das kreuz hat, dass das kreuz als symbol schon vorher existierte und dass auch die kreuzigung keine patentware jesu ist. nach manchen überlieferungen wurden sogar zeitgleich ein paar üble gesellen neben jesus gekreuzigt.
Montag, 21. August 2006 17:48
rudolfsohn: Also … das mit der Kreuzigung …
Nun, ich finde, man sollte die Schlampe gewähren lassen. Sie sollte ihre Blasphemie-Show durchziehen dürfen.
Aber bitte unter Beachtung gewisser Auflagen, nämlich Autenthizität!
Das heisst: Echte Nägel sollten die echten Hände der abgetakelten Schmuddeldiva durchdringen …
Montag, 21. August 2006 17:38
Aurelius: Frl.Ilse
Nun, man muss nicht unbedingt die ganze Show sehen, um zum Schluss zu kommen, daß ein Bestandteil, nämlich Madonna am Kreuz, religiöse Gefühle gläubiger Christen verletzt, egal ob man es nun im Gesamtkonzept der Show betrachtet oder nicht.
Montag, 21. August 2006 16:45
Frl.Ilse: @alle
Wer hat die Show in Düsseldorf denn gesehen? Wahrscheinlich keiner der Poster, aber immerhin war ich da. Ich kann dem werten Publikum versichern, dass die Show von Anfang bis Schluss aus Bild, Tanz, Gesang, Video und religiöser und politischer Symbolik komponierte Kunst war – und zwar so grandios, dass ich jetzt zum Madonna-Fan wurde. Wenn ich bedenke, was mir hier in Düsseldorf schon alles als Kunst verkauft wurde, das schafft Madonna allemal. Madonna hat immer provoziert, das war ihre Absicht. Zu denen, die nicht glauben, dass Madonna Künstlerin ist: Es soll mittlerweile schon Dissertationen über die Verwendung und Bedeutung von religiöser Symbolik bei Madonna geben. Leider sagten sie das bloß im Fernsehen, so dass ich keine Quelle habe. Die Dame denkt sich, da bin ich mir sicher (da Madonna nachweislich hochintelligent ist), schon seit 25 Jahren etwas bei dem, was sie tut.
Montag, 21. August 2006 16:18
Aurelius: Nix neues
Ich empfinde die Showeinlage auch als Verletzung von religiösen Gefühlen, aber irgendwie sehe ich auch keinen Unterschied zu kreuz.net, wo das Bild des Gekreuzigten über einer Ansammlung von hasserfülltem und menschenverachtendem Geschreibsel zu finden ist.

Im Übrigen sah man schon in vergangenen Jahren den Sänger von Iron Maiden beim Intro des Songs „Sign Of The Cross“ bei Konzerten am Kreuz hängen. Madonnas Showeilage ist also nix Neues.

Nur die Musik ist bei Iron Maiden besser.
Montag, 21. August 2006 16:17
centesimus annus: Von der Redaktion entfernt
Montag, 21. August 2006 16:16
Navon: @ Tradi
1. Warum ist deiner Meinung nach Madonna keine Künstlerin? Die Begründung sollte anhand ihres Schaffens und nicht anhand deines Unmutes über ihre Darstellung erfolgen!
2. Was soll der Vergleich mit mir? Ad Hominem?

N.
Montag, 21. August 2006 16:03
private-notes: Möglicherweise baut Madonna in ihre Show
einfach nur Kritik an fundamentalistischen Religionen ein, wenn sie als Teil der Bühnenshow den Islam dem Christentum gegenüberstellt und beim Titel: „American Life“ auch im Text darauf eingeht, wieviel Kummer und Not den Menschen in aller Welt durch absolute Religionen angetan wurde.

Da sehe ich keinen Handlungsbedarf für den Staatsanwalt, da die kritische Auseinandersetzung mit autoritären Religionen zum Repertoire der künstlerischen Ausdrucksweise gehören muss.

Anmerkung: Was für ein dummes, labiles Huhn muss man eigentlich sein, dass die Bühnenshow einer „alternden Popdiva“ meine persönlichen Überzeugungen beleidigen könnte?

Madonna tut nicht mehr, aber auch nicht weniger, als Religionen grundsätzlich in Frage zu stellen. Und das wird doch wohl erlaubt sein.
Montag, 21. August 2006 15:58
… müsste doch eh ganz auf Blattlinie liegen, oder?
Montag, 21. August 2006 15:18
stimme der vernunft: @tradistimme
(schon einmal etwas von verbaler Gewalt gehört?)
Naja, jeder der hier ab und zu mal reinschaut weiss was verbale Gewalt ist.
Ich sehe nur den Zusammenhang mit Madonna nicht!
Montag, 21. August 2006 15:06
Die gute Madonna hat eben einige männliche Verehrer, die verehren sie wie den Christus am Kreuz.

Und da Madonna nicht blöd ist und ihr die Sache wahrscheinlich auch – sehr gut – gefällt, hängt sie sich auch gleich dort hin (damit die Männer sozusagen gleich wissen, wo’s lang geht).

Also ich sehe darin eher ein Problem der Männer – und weniger ein Problem des religiösen Friedens.
Montag, 21. August 2006 15:01
legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †: Deutschland ist eine Bananenrepublik? Sie waren noch nie in Österreich, oder?
Wahrscheinlich liegt Österreich auch jenseits des Tellerrandes ihres Tradilandes!
Montag, 21. August 2006 14:52
Stimme aus dem Tradiland: Deutschland ist ein Willkürstaat und eine Bananenrepublik!
@ centesiums annus: Dass die Staatsanwaltschaft bzw. die Strafverfolgungsorgane aus ideologischen Gründen Straftaten nicht verfolgt, belegt nur, dass Deutschland ein Willkürstaat und eine Bananenrepublik ist.

@ Navon: Seit wann ist „Madonna“ eine Künstlerin? Diese Behauptung ist genauso schwachsinnig, wie zu behaupten, Navon wäre ein christlicher Philosoph.

@ Agnostiker: Madonna übt Gewalt gegen die christliche Religion (schon einmal etwas von verbaler Gewalt gehört?). Sie ist ein schlichtes Gemüt, das stimmt, man könnte auch sagen: Eine Zeitgeist-Zecke
Montag, 21. August 2006 14:12
-Agnostiker-: Gewalt = Ausdruck schlichter Gemüter
Montag, 21. August 2006 14:11
Navon: § 166
Das zeigt mal wieder, dass es unbedingt notwendig ist, den § 166 ersatzlos aus dem StGB zu streichen. Wenn gewaltbereite religiöse Fundamentalisten unter Androhung von Gewalt ein friedliches Konzert einer weltberühmten Künstlerin zu unterbinden versuchen, ist das schlicht Erpressung.

N.
Montag, 21. August 2006 14:01
centesimus annus: geradezu auffordert, gewalttätig zu werden,
Wir möchten zu bedenken geben, daß der Paragraph 166 des deutschen Strafgesetzbuches geradezu auffordert, gewalttätig zu werden, um bei der Staatsanwaltschaft endlich eine Strafverfolgung bei Verstoßen gegen den religiösen Frieden zu erwirken.
Na viel Spaß dabei.
Ich kann mir keinen deutschen Staatsanwalt vorstellen, der Madonna verhaftet oder jemanden aus ihrer Crew.
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