Wird beim nächsten Konzert der US-Popsängerin „Madonna“ in Norddeutschland zugeschlagen?
(kreuz.net) Der Lebensschützer Klaus Günter Annen hat bei der Staats- anwaltschaft Hannover Strafanzeige
gegen die US-Popsängerin „Madonna“ (49) gestellt.
Die Sängerin tourt gegenwärtig mit ihrem Troß durch
Deutschland.
Günter Annen ist der Vorsitzende der Initiative „Nie Wieder! e.V.“ in Weinheim beim Mannheim.
Am 22. August 2006 findet in der AWD-Arena in Hannover ein Konzert der US-Popsängerin statt.
Bereits
in mehreren Auftritten – zuletzt am 20. August 2006 in Düsseldorf – „verspottete, beschimpfte und verhöhnte“
der alternde Popstar „Madonna“ den christlichen Glauben – so der Lebensschützer.
Darum stellt Annen
jetzt Strafanzeige wegen Verstoß gegen Paragraph 166 des Strafgesetzbuches. Dieser Paragraph schützt
den religiösen Frieden in Deutschland.
Die Popsängerin präsentiert sich in ihrer Show als Person am
Kreuz hängend mit Dornenkrone: „Eine derartige Darstellung ist eine niederträchtige Verhöhnung von
Jesus Christus am Kreuze.“
Der Auftritt sei zudem geeignet, den öffentlichen Frieden zu gefährden.
Nach Medienberichten sah die Staatsanwaltschaft Hannover im Vorfeld dieser Veranstaltung keinen Grund
zum Einschreiten.
Für Annen ist das eine bedenkliche Antwort:
„Wir möchten zu bedenken geben, daß
der Paragraph 166 des deutschen Strafgesetzbuches geradezu auffordert, gewalttätig zu werden, um bei
der Staatsanwaltschaft endlich eine Strafverfolgung bei Verstoßen gegen den religiösen Frieden zu erwirken.“
„Wenn der »Popstar Madonna« so wenig Anstand hat und so wenig Bildung aufweist, zu erkennen, daß sie
durch diese Provokation bei vielen Menschen Ärgernis erregt, so ist die Anwendung des Gesetzes notwendig“ –
erklärt Annen.
Wenn die Staatsanwaltschaft Hannover keinen Grund zum Einschreiten sehe, dann sei das
nichts weiter als Amtsmißbrauch.
„Wir würden uns dann überlegen, gegen den für die Strafverfolgung
zuständigen Staatsanwalt, Strafanzeige wegen Amtsmißbrauch zu erstatten.“
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38 Lesermeinungen
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@ mildret m Ich kann mildret nur zustimmen. Madonna (und dies ist ihr richtiger Name ,so wie Jesus in
Spanien ein gängiger Name ist) macht etwas, was viele Künstler machen: Sie hält der Gesellschaft den
Spiegel vors Gesicht in der sie provoziert. Auch Jesus hat provoziert (Tempelreinigung, Äären sammeln
am Sabbath ect). Jeder hört oder sieht nur das Bild von Madonna am Kreuz. Aber hat irgendjemand die Show
gesehen? Hat irgendjemand Interviews gelesen wo sie ANtworten gibt, warum sie am Kreuz hängt? Warum sie
in „Like a prayer“ einen „schwarzen“ Jesus küsst… Ich denke nein. Madonna wurde und wird immer falsch
verstanden und zwar von jenen Leuten die sich nicht die Mühe machen auch einmal hinter die Fassade und
hinter die Provokation zu blicken. Ich hoffe wir dürfen noch viel von ihr erwarten.
#38 Mildret M 02:55:40 | Donnerstag, 7. September 2006
Kunst + Provokation = Beeindruckende Show! Kunst war schon immer provokativ und sie muss es bleiben! Das
Thema Religion hat meiner Meinung nach lange genug den schützenden Mantel getragen – es muss erlaubt
sein Symbole,usw auch mal in andere Zusammenhänge zu bringen ohne dass gleich ein paar wenige Leute auf
die Barrikaden gehen- sie müssen es sich ja nicht ansehen, hören oder sonst was. Man unterstellte Madonna
völlige Selbstherrlichkeit – völlig übertrieben – wenn man diese Szene gesehen hat,fragt man sich,
warum damit jemand ein Problem hat. Und das einem als Künstler/in von Menschen die die Kunst oder das
Kunstwerk falsch verstehen (falsch verstehen wollen!)oder zu bequem sind sich damit auseinander zu setzten,
Talent und Verstand abgesprochen werden, zeigt nur wie beschränkt sie in ihrer argumentation sind. Ich
kann nur hoffen, dass Madonna so weiter macht und ihre Vorbildfunktion beibehält, es gibt noch viel zu
tun. Mildret M. (auch Bühnenkünstlerin & Unternehmerin)
#37 -Agnostiker- 23:06:27 | Freitag, 25. August 2006
@ Dani Soweit ich es gehört habe, ging es nicht darum, die Leiden Christi in den Zusammenhang mit den
Aidsweisen zu bringen. Es ging eher darum, dass Jesu für die Christen gestorben ist, sich sozusagen geopfert
hat. Und dass die Christen anscheinend die Nächstenliebe verdrängt haben, trotz der schrecklichen Bilder
aus Afrika und nicht mehr bereit sind, sich zu opfern. Dieses wäre dann eher eine Art Metapher und nicht
wirklich Verhöhnung.
@Methusalix Warum sollte dann Madonna das passieren? Hat sie wen umgebracht? Oder das Abendland in einen
Weltkrieg gestürzt? Die Verhöhnung Christi am Kreuz als PR-Masche ist für mich Grund genug für Madonnas
Exkommunikation. Was verbindet diese Frau noch mit ihrem „Glauben“ ? Null, nichts. Sie rennt in irgendwelche
obskuren „Kabballa-Center“ aber um in die Schlagzeilen zu geraten hängt sie sich an ein Kreuz, knutscht
in einem Video einen schwarzen Jesus ab oder verkleidet sich für eine Halloween Party als Nonne, zu der
ihr Mann als Papst kostümiert erschien. Ihr Ehemann hat anscheinend den selben IQ wie sie. Für diese
Frau ist der „Katholizismus“ ausschließlich dazu da, um zu provozieren und sich danach wieder mal in
den Medien zu sonnen. Oder was würde Madonna dazu sagen, wenn ihr Sekten-Guru auf eine solche Art und
Weise in den Dreck gezogen werden würde ?
#35 methusalix † 17:20:00 | Donnerstag, 24. August 2006
Nicht mal Adolf der Braune wurde von Pius exkommuniziert! Dani California: …Diese Frau gehört exkommuniziert –
basta. Warum sollte dann Madonna das passieren? Hat sie wen umgebracht? Oder das Abendland in einen Weltkrieg
gestürzt?
@Agnostiker In dem Stück («Live to tell») mit der umstrittenen Szene transportiert die Sängerin über
riesige Video-Leinwände auch einen ernsten Inhalt: Sie prangert das Leid von Millionen Kindern an, die
in Afrika durch Aids zu Waisen wurden und stellt das Leiden Jesu in einen Zusammenhang mit deren Leiden.
So stand es in einem Zeitungsartikel … Was das eine mit dem anderen zu tun hat würde ich gerne mal
von ihr selbst hören …
#33 -Agnostiker- 11:19:18 | Donnerstag, 24. August 2006
Diese armselige Aktion zeigt einmal wieder mehr, mit welcher Verzweiflung sie sich scheinbar noch an Also
ich denke, dass Madonna dieses gar nicht nötig hätte… Weiß eigentlich einer der Schreibenden in welchem
Kontext die Aktion mit dem Kreuz auf der Bühne geschah?
Armselige Aktion „Wenn der »Popstar Madonna« so wenig Anstand hat und so wenig Bildung aufweist, zu
erkennen, daß sie durch diese Provokation bei vielen Menschen Ärgernis erregt, so ist die Anwendung
des Gesetzes notwendig“ „Popstar Madonna“ kommt meiner Meinung nach einfach nicht damit klar, dass ihr
Verfallsdatum nun abgelaufen ist. Diese armselige Aktion zeigt einmal wieder mehr, mit welcher Verzweiflung
sie sich scheinbar noch an der Wasseroberfläche halten will. Dafür ist natürlich jedes geschmacklose
Mittel recht und was bietet sich da mehr an, als die Verhöhnung der katholischen Kirche ? Das dies den
Kartenverkauf ihrer Tour ankurbelt ist natürlich auch noch ein netter Nebeneffekt … Etwas weniger Botox
hätte ihrem Hirn vielleicht gutgetan. Diese Frau gehört exkommuniziert – basta. Sie hat sich schließlich
schon vor Jahren vom Katholizismus ab- und dem Kabbala (was immer das für eine Sekte ist …) zugewandt.
#31 methusalix † 23:55:02 | Mittwoch, 23. August 2006
Nein Aldo! Meine ich ganz bestimmt nicht. Aldo Carigiet: … Natürlich hätte ich auch gern, wenn das
(noch) christliche Abendland solchen Mist gar nicht erst gestatten würde. Meinen Sie nicht auch? Ich
bin zwar der Allerletzte, der sich in so ein „Konzert“ begeben würde (mit Konzert habe ich bisher immer
Brucknerymphonien, Smetanas Moldau oder etwas mit der Bezeichnung „KV Nr…“ verstanden), aber ich bin
strikt dagegen hier Zensur auszuüben. Stellen Sie sich vor das würde geschehen und mit demselben Massstab
würde jemand gegen die Verwendung einer Bibel im Schulunterricht klagen. Da steht so viel von Unzucht,
Gewalt, Verrat, kurzum allen allermiesesten menschlichen Eigenschaften drin (denken sie an die Geschichte
mit dem Urias), dass dies Schülerinnen praktisch nicht zuzumuten sei. Und was dann? Verbrennen wir die
Bibel? Wer Künstlern Auftrittsverbot erteilt, ist auch nicht weit weg von Bücherverbrennungen, dann
brennen Kirchen und Häuser und zum Schluss Menschen. Wehret den Anfängen!
@Madonna Die Abneigung des Vatikan gegenüber Madonna beruht auf Gegenseitigkeit. Die streng katholische
Erziehung, die Madonna genossen hat, hat ein Gutteil dazu beigetragen. Vielleicht sollte man sich im Vatikan
darüber mal Gedanken machen. Ebenso bedenklich finde ich, dass der „streng katholische“ Mel Gibson ein
erbärmlicher Antisemit ist. Es gibt also allerhand Stoff zum Nachdenken für die Kirche. Ich jedenfalls
bin nach dem Konzert hoffnungsloser Madonna-Fan geworden und habe gleich zwei CDs gekauft. Dabei habe
ich mich gefragt, warum sich alle Welt dmals über „Like a Prayer“ aufgeregt hat – ist doch völlig in
Ordnung, was Text und Melodie angeht. War sicher auch wieder viel Wind von denen, die das Lied nie gehört
haben.
#27 carlos_peron 17:06:15 | Mittwoch, 23. August 2006
Nix wissen, aber reden – Beispiel des Tages: Man kann ihr nur den Rat geben: Nie gegen Juden oder Moslem
solche Skandal-Inszenierungen zu zeigen! Offenbar geht es nämlich den Juden und den Moslems irgendwo
vorbei, dass Madonna in ihrer Show auch mit Davidstern und Halbmond spielt.
«All right Germany» – Madonna bekommt grünes Licht vom Staatsanwalt + +++ + Düsseldorf (dpa) Ihre
Kritiker riefen auf, sie zu ignorieren und sie ignorierte ihre Kritiker. US-Superstar Madonna (48) hat
am Sonntagabend in Düsseldorf das erste ihrer zwei Deutschland-Konzerte während ihrer «Confessions»-Welttournee
gegeben … +++ [Zitat] Nicht nur der Vatikan, der eine langjährige, tiefe Abneigung gegen die Sängerin
pflegt, hatte die Szene scharf kritisiert. Auch die deutschen Kirchen riefen dazu auf, dem Konzert fernzubleiben,
da es die religiösen Gefühle der Gläubigen beleidige. Doch die angekündigte Prüfung des Spektakels
durch die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft wird für die Italo-Amerikanerin folgenlos bleiben: «Wir werden
kein Ermittlungsverfahren gegen Madonna einleiten», sagte Staatsanwalt Johannes Mocken am Montag. Die
Darstellung sei zwar äußerst provokativ, aber nicht strafbar. In dem Stück («Live to tell») mit der
umstrittenen Szene transportiert die Sängerin über riesige Video-Leinwände auch einen ernsten Inhalt:
Sie prangert das Leid von Millionen Kindern an, die in Afrika durch Aids zu Waisen wurden und stellt das
Leiden Jesu in einen Zusammenhang mit deren Leiden. Dies sei zwar plakativ, ein Beschimpfen religiöser
Symbole sei es rechtlich aber nicht, sagte Mocken. [Zitat-Ende] + + + + + Quelle: «All right Germany» –
Madonna www.rhein-main.net/…s/detail.php/3155589 + + + + +
#25 Aldo Carigiet 22:12:56 | Dienstag, 22. August 2006
Dekadent Danke demjenigen, der Strafanzeige erstattet hat. Nun kann man hoffen, dass es nützt und wirklich
etwas bewirkt. Eine solche Sängerin ist total dekadent und sollte verboten werden, aber vermutlich geht
es unter künstliche Freiheit. Man kann ihr nur den Rat geben: Nie gegen Juden oder Moslem solche Skandal-Inszenierungen
zu zeigen! Natürlich hätte ich auch gern, wenn das (noch) christliche Abendland solchen Mist gar nicht
erst gestatten würde. Meinen Sie nicht auch?
Sühnegebet Sühnegebet für die Gotts- und Heiligenlästerungen Gott sei gepriesen Gepriese sei Sein
heiliger Name Gepriesen sei Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch Gepriesen sei der Name Jesu
Gepriesen sei Sein heiligstes Herz Gepriesen sei Sein kostbares Blut Gepriesen sei der Heilige Geist,
der Tröster Gepriesen sei die erhabene Gottesmutter, die heiligste Jungfrau Maria Gepriesen sei ihre
heilige und unbefleckte Empfängnis Gepriesen sei ihre glorreiche Himmelfahrt Gepriesen sei der Name der
Jungfrau und Mutter Maria Gepriesen sei der heilige Josef, ihr reinster Bräutigam Gepriesen sei Gott
in Seinen Engeln und Heiligen
#23 Bernardin † 21:08:30 | Montag, 21. August 2006
GRTEPLETI Wie wär’s denn statt LANZE mit IGNORIERUNG? Christen berufen sich eben nicht auf den Koran,
sondern auf die Heilige Schrift, auf das NT! „Stecke Deine Schwert weg!“ Ignorierung und sachliche Kritik
sind der Weg, kein Blut!
Zum Thema „öffentlicher Frieden“ Wenn die Christen genauso reagieren würden, wie die gewaltheiligen
Moslems, dann würde einer der Fanatiker hingegen und „eine Lanze in Madonnas Seite stossen“. Damit hätte
der Spuk ein Ende und die Authentizität wäre gewahrt. Das würde dann die Konsequenz dieser selbstherrlichen
Erhabenheit aufzeigen. Aber da man genau weiss, dass die lieben Christkindlein ja sooooo brav und friedliebend
sind, wird da nichts passieren. Diese „Dame“ ist aber ja schon so abgelutscht, dass sie wohl nur noch
bei Satanisten Anklang findet. Na denn – wenn’s ihr Spass macht!
#21 Bernardin † 20:54:40 | Montag, 21. August 2006
DAS KREUZ Danke an AURELIUS! GUT! Das Kreuz, die Kreuzigung, ist keine Erfindung Gottes, sondern der Menschen!
Die Kreuzigung war die grausamste und schrecklichste Hinrichtungsart zur Zeit Jesu, die von Menschen,
von Römern, erfunden worden war! Wenn diese Dame M. nun dieser grausamsten Hinrichtungsart huldigt, dann
will sie damit eine Botschaft aussenden! Eine Botschaft über sich – und diese Botschaft sollte denkende
Menschen aufhorchen lassen. Diesem Menschen M. wird zugejubelt und sie jubelt den Römern zu, die einst
untergingen. Warum auch?
Wer ist dieser Mr. Annen? Wer der Verfasser dieses profunden Artikels ist, kann hier nachgelesen werden:
Klaus G. Annen www.muslimmarkt.de/…rview/2006/annen.htm
*löl* Die Frau ist so hammergenial!!! MADONNA FOREVER!!!! Sie ist und bleibt eine Göttin. Fand es vor
10 Jahren schon lustig, als sie in ihrem Video den afro-amerikanischen Jesus verführte. Ja, ja… sie
ist und beibt eine echte Katholikin!
diskursives Störfeuer 1) habe die show nicht gesehen, vielleicht seh ich sie, wenn sie mal im free-tv
läuft. 2) bin persönlich der ansicht, dass ein glaube, der sowas nicht aushält, ohnehin nicht viel
wert ist, 3) hat eigentlich schon jemand mal den gedanken überlegt, dass das christentum kein patent
auf das kreuz hat, dass das kreuz als symbol schon vorher existierte und dass auch die kreuzigung keine
patentware jesu ist. nach manchen überlieferungen wurden sogar zeitgleich ein paar üble gesellen neben
jesus gekreuzigt.
Also … das mit der Kreuzigung … Nun, ich finde, man sollte die Schlampe gewähren lassen. Sie sollte
ihre Blasphemie-Show durchziehen dürfen. Aber bitte unter Beachtung gewisser Auflagen, nämlich Autenthizität!
Das heisst: Echte Nägel sollten die echten Hände der abgetakelten Schmuddeldiva durchdringen …
Frl.Ilse Nun, man muss nicht unbedingt die ganze Show sehen, um zum Schluss zu kommen, daß ein Bestandteil,
nämlich Madonna am Kreuz, religiöse Gefühle gläubiger Christen verletzt, egal ob man es nun im Gesamtkonzept
der Show betrachtet oder nicht.
@alle Wer hat die Show in Düsseldorf denn gesehen? Wahrscheinlich keiner der Poster, aber immerhin war
ich da. Ich kann dem werten Publikum versichern, dass die Show von Anfang bis Schluss aus Bild, Tanz,
Gesang, Video und religiöser und politischer Symbolik komponierte Kunst war – und zwar so grandios, dass
ich jetzt zum Madonna-Fan wurde. Wenn ich bedenke, was mir hier in Düsseldorf schon alles als Kunst verkauft
wurde, das schafft Madonna allemal. Madonna hat immer provoziert, das war ihre Absicht. Zu denen, die
nicht glauben, dass Madonna Künstlerin ist: Es soll mittlerweile schon Dissertationen über die Verwendung
und Bedeutung von religiöser Symbolik bei Madonna geben. Leider sagten sie das bloß im Fernsehen, so
dass ich keine Quelle habe. Die Dame denkt sich, da bin ich mir sicher (da Madonna nachweislich hochintelligent
ist), schon seit 25 Jahren etwas bei dem, was sie tut.
Nix neues Ich empfinde die Showeinlage auch als Verletzung von religiösen Gefühlen, aber irgendwie sehe
ich auch keinen Unterschied zu kreuz.net, wo das Bild des Gekreuzigten über einer Ansammlung von hasserfülltem
und menschenverachtendem Geschreibsel zu finden ist. Im Übrigen sah man schon in vergangenen Jahren den
Sänger von Iron Maiden beim Intro des Songs „Sign Of The Cross“ bei Konzerten am Kreuz hängen. Madonnas
Showeilage ist also nix Neues. Nur die Musik ist bei Iron Maiden besser.
@ Tradi 1. Warum ist deiner Meinung nach Madonna keine Künstlerin? Die Begründung sollte anhand ihres
Schaffens und nicht anhand deines Unmutes über ihre Darstellung erfolgen! 2. Was soll der Vergleich mit
mir? Ad Hominem? N.
Möglicherweise baut Madonna in ihre Show einfach nur Kritik an fundamentalistischen Religionen ein, wenn
sie als Teil der Bühnenshow den Islam dem Christentum gegenüberstellt und beim Titel: „American Life“
auch im Text darauf eingeht, wieviel Kummer und Not den Menschen in aller Welt durch absolute Religionen
angetan wurde. Da sehe ich keinen Handlungsbedarf für den Staatsanwalt, da die kritische Auseinandersetzung
mit autoritären Religionen zum Repertoire der künstlerischen Ausdrucksweise gehören muss. Anmerkung:
Was für ein dummes, labiles Huhn muss man eigentlich sein, dass die Bühnenshow einer „alternden Popdiva“
meine persönlichen Überzeugungen beleidigen könnte? Madonna tut nicht mehr, aber auch nicht weniger,
als Religionen grundsätzlich in Frage zu stellen. Und das wird doch wohl erlaubt sein.
@tradistimme (schon einmal etwas von verbaler Gewalt gehört?) Naja, jeder der hier ab und zu mal reinschaut
weiss was verbale Gewalt ist. Ich sehe nur den Zusammenhang mit Madonna nicht!
Ad crucem Die gute Madonna hat eben einige männliche Verehrer, die verehren sie wie den Christus am Kreuz.
Und da Madonna nicht blöd ist und ihr die Sache wahrscheinlich auch – sehr gut – gefällt, hängt sie
sich auch gleich dort hin (damit die Männer sozusagen gleich wissen, wo’s lang geht). Also ich sehe darin
eher ein Problem der Männer – und weniger ein Problem des religiösen Friedens.
Deutschland ist eine Bananenrepublik? Sie waren noch nie in Österreich, oder? Wahrscheinlich liegt Österreich
auch jenseits des Tellerrandes ihres Tradilandes!
Deutschland ist ein Willkürstaat und eine Bananenrepublik! @ centesiums annus: Dass die Staatsanwaltschaft
bzw. die Strafverfolgungsorgane aus ideologischen Gründen Straftaten nicht verfolgt, belegt nur, dass
Deutschland ein Willkürstaat und eine Bananenrepublik ist. @ Navon: Seit wann ist „Madonna“ eine Künstlerin?
Diese Behauptung ist genauso schwachsinnig, wie zu behaupten, Navon wäre ein christlicher Philosoph.
@ Agnostiker: Madonna übt Gewalt gegen die christliche Religion (schon einmal etwas von verbaler Gewalt
gehört?). Sie ist ein schlichtes Gemüt, das stimmt, man könnte auch sagen: Eine Zeitgeist-Zecke
§ 166 Das zeigt mal wieder, dass es unbedingt notwendig ist, den § 166 ersatzlos aus dem StGB zu streichen.
Wenn gewaltbereite religiöse Fundamentalisten unter Androhung von Gewalt ein friedliches Konzert einer
weltberühmten Künstlerin zu unterbinden versuchen, ist das schlicht Erpressung. N.
geradezu auffordert, gewalttätig zu werden, Wir möchten zu bedenken geben, daß der Paragraph 166 des
deutschen Strafgesetzbuches geradezu auffordert, gewalttätig zu werden, um bei der Staatsanwaltschaft
endlich eine Strafverfolgung bei Verstoßen gegen den religiösen Frieden zu erwirken. Na viel Spaß dabei.
Ich kann mir keinen deutschen Staatsanwalt vorstellen, der Madonna verhaftet oder jemanden aus ihrer Crew.