Gegenwärtig verbringt Mons. Gänswein zehn Tage Urlaub in seinem Heimatdorf Riedern im Schwarzwald. Der Prälat besucht seine Eltern und die Familien seiner vier Geschwister.
(kreuz.net, Riedern) Die Lokalzeitung ‘Südkurier’ nutzte den Heimaturlaub von Mons. Gänswein, um mit
dem Privatsekretär des Papstes zu sprechen.
Während seines Heimaturlaubes habe Mons. Gänswein die
Soutane im Schrank verstaut – bemerkt die Regionalzeitung. Er trage ein schwarzes Jackett, eine schwarze
Hose und ein schwarzes Kollarhemd.
Der Sekretär des Papstes erklärt, daß er kein Problem damit hat,
als konservativ zu gelten: „Ich sehe mich als einfachen katholischen Priester, der die Lehre der Kirche
verkündet.“ In diesem Sinne sei er gerne konservativ – also bewahrend.
Deswegen müsse aber die Form,
die Lehre zu den Menschen zu bringen, nicht weiter konservativ bleiben: „Ich möchte alle Möglichkeiten
nutzen, die sich bieten.“
Dabei habe er von Papst Benedikt XVI. viel gelernt. Der Heilige Vater beherrsche
die Kunst, komplizierte Dinge einfach auszudrücken.
Mons. Gänswein hat sich daran gewöhnt mit dem
US-Schauspieler George Clooney verglichen zu werden. Er sei mit den Realitäten versöhnt – auch damit,
daß sein Privatleben „gegen null tendiert“.
Mittlerweile hätten sich die Arbeitsabläufe eingeschliffen.
Im April 2005 – als Papst Johannes Paul II. gestorben war – sei das anders gewesen. Damals übernahm
der damalige Kardinal Ratzinger das Schiff Petri als „Käpt’n“ – als Dekan des Kardinalskollegiums: „Es
gab hunderte von Briefen zu unterschreiben und ich war immer mit dicken Akten unterwegs.“
Als Sekretär
des Kardinals kam Mons. Gänswein mit ins Konklave. Bei der Stimmabgabe wartete er „vor der Tür“ zur
Sixtinischen Kapelle.
Als Kardinal Ratzinger zum Papst gewählt war und das Konklave verließ, sei er
gezeichnet gewesen: „Er hat das Amt nie gewollt und nicht darauf gehofft.“
Auf die Frage, ob er als päpstlicher
Sekretär Macht habe, erklärt der Prälat, daß das Wort negativ besetzt sei: „Macht sei einfach die
Möglichkeit, Verantwortung auszuüben, indem Entscheidungen gefällt werden.“
Er versuche, die Dinge
in seinem Bereich zu entscheiden. Was darüber hinausgeht, bespreche er mit dem Papst.
Die Bezeichnung
„Schatten des Papstes“ findet Mons. Gänswein unpassend. Aber sein Alltag hänge mit dem des Papstes zusammen
wie „ein Zwillingsreifen“.
Mons. Gänswein lernte den Papst im deutschsprachigen ‘Collegio Teutonico’
kennen. Dieses befindet sich innerhalb der vatikanischen Mauern und dient als Wohnstätte vor allem für
deutsche Priester, die in Rom arbeiten oder studieren.
Der frühere Kardinal Ratzinger las dort jeden
Donnerstag morgen die Messe und traf sich hinterher mit den Hausbewohnern zum Frühstück.
Bei dieser
Gelegenheit saß der nunmehrige Papst auch seinem späteren Privatsekretär gegenüber. Mons. Gänswein
arbeitete zu der Zeit für die Gottesdienstkongregation. Der damalige Kardinal berief ihn dann in die
Glaubenskongregation.
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12 Lesermeinungen
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#11 Regina 1961 17:25:35 | Mittwoch, 23. August 2006
Zwillingsreifen Oh matt, vielen Dank für das Kompliment. Ich bin in der Tat ein komisches Frauenzimmer,
wogegen Du wohl eher etwas mehr Humor benötigst und dich nicht immer so furchtbar ernst nehmen solltest!
Du hast übrigens selbst geschrieben, daß Du Dich, unter Voraussetzung einiger Gegebenheiten, aus diesem
Forum zurückziehen würdest. Lies mal Deine älteren Beiträge. Habe Dich nur beim Wort genommen. Regina
ok… bei dir komischem Frauenzimmer sticht mich doch wieder der Hafer. Wann sollte ich soetwas überhaupt
verlautbart haben was du mir da unterstellst. Verschwinde du doch, wenns dir nicht passt.
#8 Regina 1961 22:16:53 | Dienstag, 22. August 2006
Matt lass nach Liebr matt, wie wäre es, wenn das 2.Vatikanische Konzil in allen Einzelheiten weiterbestehen
würde, du endlich mit deinen Lästereien über den Heiligen Vater aufhören würdes und deine, mich zu
großen Hoffnungen führende, „Frohbotschaft“, nämlich für alle Zeiten aus diesem und anderen Foren
zu verschwinden, wahrmachst? Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Regina
irgendwo sticht mich der Hafer… ich habe schon allerhand schlimme Sachen gesagt über das Oberhaupt
der Kirche. Vielleicht oder mit Sicherheit war einiges davon übertrieben. Ich bin kein Feind der Kirche
und auch kein Feind des Papsttums. Nein. Ich würde mir nichts mehr wünschen, als, daß der jetzige Papst
und mit ihm die gesamte katholische Org. in vollem Umfang zur Tradition unserer Lehre zurückkehrt, respektive
dieses V2-Unding rückgängig macht. Dann soll man mich nichts mehr sagen hören wider Papst oder Kirche.
Dann gäbe es ja auch nichts zu beanstanden. Denn ich bin doch interessiert an einer intakten Christenheit
und kein Zerstörer selbiger.
relevanz Gegenwärtig verbringt Mons. Gänswein zehn Tage Urlaub in seinem Heimatdorf Riedern im Schwarzwald.
Der Prälat besucht seine Eltern und die Familien seiner vier Geschwister. hochinteressant!
#5 res secundae 13:08:58 | Dienstag, 22. August 2006
Schade… Ich finde es schade, dass manche versuchen den Papst und hier insbesondere seinen Sekretär
madig zu machen. Die Feinde sind also nicht außerhalb sondern innerhalb der Kirche zu suchen. Wer sich
als katholisch bezeichnet, jedoch diese Weite nicht besitzt, der sollte sich am besten nicht äußern.
Jede deplatzierte Stellungnahme ist ein Sieg des Anti-Christen.
matt: (…)+(…)= –,0 >>Ob ihm dabei wohl bewußt ist, dass sein Dienstherr die ketzerischen Tendenzen
seines Vorgängers fortführt und es ihm nicht gelingt den chaotischen Zuständen in seiner Kirche Herr
zu werden?<< matt, jetzt es reicht es aber sattsam! Deine oberflächlich angelesenen und geistlos nachgeplapperten
Platitüden langweilen hier ohne Ende…
Don Giorgio hat sich bewährt Nicht jetzt, in herausgehobener Stellung, nein, damals, als ihn noch keiner
kannte, hat Georg Gänswein sich bewährt. Er wagte es, gegen den Strom zu schwimmen und hat in Leserbriefen
unbequeme Wahrheiten ausgesprochen. Dadurch fiel er beim zeitgeisthörigen Freiburger Domkapitel in Ungnade
und konnte nicht Bischof werden. Aber es war gut so für die Kirche und für Don Giorgio.
1. Scherge des Papstes Es gibt ja Menschen, die verstehen sich aufs Dienen. Man braucht wohl ein genügsames
Wesen um so eine Rolle zu bekleiden. Für mich wär das ja nichts. Ich verstehe mich eher aufs Herrschen.
Aber vielleicht sollte man sich ja von der Demut des Herrn Gänswein was abschneiden, auch wenn er sich
wohl gerne nach außen hin inszeniert. Ob ihm dabei wohl bewußt ist, dass sein Dienstherr die ketzerischen
Tendenzen seines Vorgängers fortführt und es ihm nicht gelingt den chaotischen Zuständen in seiner
Kirche Herr zu werden? Ich glaube dafür fehlt im das eigenständige moralische Empfinden.