„Ist dies der angekündigte Neuanfang von Bischof Küng“ wird auf einem anonymen Flugblatt gefragt, das derzeit in der Diözese St. Pölten mit dem Ziel verbreitet wird, die Ernennung eines angeblich homosexuellen Priesters zum Pfarrer zu verhindern.
(kreuz.net, St. Pölten) Im Zuge der Apostolischen Visitation vom Sommer 2004 ließ der damalige Visitator,
Bischof Klaus Küng, alle Computer in den Räumen der bischöflichen Verwaltung heimlich auf belastendes
Material hin untersuchen.
Gerüchten zufolge soll er in zwei Fällen fündig geworden sein. Die beiden
betroffenen Priester wurden jedoch nicht zur Rechenschaft gezogen. Sie standen Bischof Krenn distanziert
gegenüber. Auch nachdem Mons. Küng zum Diözesanbischof aufgestiegen war, behielten beide Amt und Würden.
Zu Beginn des Jahres 2006 wurde die Sache schließlich doch ruchbar und drohte von den Medien aufgegriffen
zu werden.
Mons. Küng handelte sofort. Dem einen der beiden Priester verordnete er eine Auszeit in einem
deutschen Heim, das auf die psychotherapeutische Behandlung von Geistlichen spezialisiert ist.
Das Heim
befindet sich in der Diözese Mainz und wird von amerikanischen Ordensfrauen geleitet, die außerdem in
der Mainzer Innenstadt eine psychotherapeutische Praxis betreiben.
Nach seiner Entlassung wurde der Priester,
der als theologisch und liturgisch sehr liberal gilt, von Bischof Küng zum Pfarrer eines Ortes in der
Diözese St. Pölten ernannt.
Zur dortigen Pfarrei gehören ungefähr 3200 Katholiken. Die Pfarrei gilt
als eine der konservativsten und stabilsten Gemeinden in der Diözese St. Pölten und ist besonders für
die monatlich stattfindenden Fatima-Wallfahrten bekannt.
Der bisherige Pfarrer hat die Gemeinde über
35 Jahre lang geleitet. Er ist im Mai 80 Jahre alt geworden.
Als bekannt wurde, wen Mons. Küng zum Nachfolger
des bisherigen Pfarrers erkoren hat, brach im Ort ein Sturm der Entrüstung los.
Am 13. August 2006 fand
wie üblich die monatliche Fatima-Wallfahrt statt, zu der viele Gläubige von auswärts angereist waren.
Als sie nach dem Gottesdienst die Kirche verließen, fanden sie unter den Scheibenwischern ihrer Autos
Flugblätter festgeklemmt.
Darin wird Mons. Küng vorgeworfen, einen „Homo“ als „Fatima-Priester“ einsetzen
zu wollen.
Wörtlich wird gefragt: „Ist der Priestermangel schon so groß, daß es keine anderen Priester
mehr in der Diözese gibt, die für [Name] geeignet sind?“
Abschließend werden die Gläubigen aufgefordert,
sich direkt bei Mons. Küng zu beschweren, dessen Adresse und Telefonnummer angegeben sind.
Das anonyme
Flugblatt wurde außerdem an alle Pfarrämter der Diözese St. Pölten sowie an die Medien verschickt.
Email-Adressen der Empfänger
38 Lesermeinungen
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souffleur … In den letzten Tagen habe ich einige Klagen (teilweise zwischen den Zeilen) über eine massive
Zensurpraxis der Redaktion gelesen. Ich habe dem allerdings nicht viel Beachtung geschenkt und mir gedacht,
wenn man ein Posting entfernt, dann wird das wohl einen Grund haben. Jetzt fällt mir auf, dass zwei Postings
von souffleur www.kreuz.net/reader.817.html entfernt wurden. Das erste davon habe ich gestern noch gelesen,
es enthielt Angaben, die im Artikel fehlten. Es wird zwar nichts bringen, aber trotzdem hier mal der Wink
mit dem Zaunpfahl, dass es sich offenkundig um inhaltliche Zensur handelt und nicht um Entfernung von
widerrechtlichem o.ä.! Wirklich interessant dabei ist aber, dass offenbar die katholischen Nachrichten
nicht nur 1) kein Interesse daran haben, zu sagen, worüber sie berichten und 2) kein Interesse daran
haben, die Nachrichten verifizierbar zu machen, sondern im Gegenteil: Es besteht offenbar massives Interesse
daran, 1. den betroffenen Ort geheim zu halten und 2. die Überprüfung der Behauptungen zu verhindern.
Das spricht doch eh schon für sich!
#37 ExBochumer † 20:54:23 | Mittwoch, 23. August 2006
Abwarten und Tee trinken Warten wir es ab, bis sich Lingen zum [selbsternannten] Papst ernennen wird.
Bischof will er ja schon werden und dafür hat er bereits um Stimmen bzw. Zeugnisse geworben. Lingen kann
auf keinen Fall ernstgenommen werden.
Besagter Priester & Psychotherapie Bei homosexueller Neigung ist neben geistlicher Begleitung sehr wohl
eine Psychotherapie angezeigt. Das eine muss mit dem anderen nicht in Widerspruch stehen. Wenn es um einen
ganz bestimmten Priester handelt, dann kann ich dazu nur sagen, dass dieser Priester bereits von Altbischof
Krenn an eine bedeutende Seelsorgestelle berufen wurde. Hut ab, dass dieser Priester – obgleich nicht
der Parade-Konservative – bereit und so demütig war, sich einer Behandlung zu unterziehen. Abgesehen
davon, ist es für jemanden, der seit vielen Jahren quasi rund um die Uhr im Dienst steht, eine Auszeit
nicht das Schlechteste. Ich hoffe, dass die Auszeit auch den gewünschten Erfolg brachte. Dass die betroffenen
Pfarrgläubigen Bedenken haben, verstehe ich andererseits auch.
Bischof Küng ist katholisch Nugeh, „Elendester Sünder“, ein eindeutig mit aktiven homophilen Beziehungen
(Mehrzahl – vom Päpstlichen Visitator schon im August 2004 unwiderrufen festgestellt) versehenes Seminar
soll Kennzeichen „einer der letzten katholischen Diözesen“ sein. Ist bei Ihnen noch alles in Ordnung?
Haben Sie etwa vergessen, daß Bischof Krenn gutmeinend „Gegner“ und sog. „Progressisten“ gefördert und
befördert hat und daß die Diözese abgesehen von einigen Priesterweihen – nicht alle jedoch verantwortbar –
nicht katholischer geworden ist? Und dann noch ein enormes philosophisches und humanwissenschaftliches
Defizit bei unserem „Elendester Sünder“, der nicht weiß, daß Psychotherapie auf Basis eines christlichen
Menschenbildes sehr wohl manchmal nötig ist und auch empfohlen werden kann. Wenn sich daher ein Pfarrer
einer solchen Chance freiwillig stellt, so ist dies schon ein Anfang. Also, „Elendester Sünder“, nennen
Sie nur einen einzigen Punkt der katholischen Doktrin, gegen die Bischof KÜng verstoßen würde. Sie
werden keinen finden …
#33 ExBochumer † 14:00:20 | Mittwoch, 23. August 2006
… Kennt ihr schon das HB-Männchen? Herr Lingen, oder „Pater Lingen“ wie er sich nennt – ist ein solches.
Füttert dieses Männchen schön. Dieses Männchen wird reagieren. Herr Lingen ist kein Priester der römisch-katholischen
Kirche. Durch seine Internetpräsenz „kirchenlehre.com“ – und da gibt es noch andere – disqualifiziert
er sich selbst.
#32 Pünktchen 13:34:12 | Mittwoch, 23. August 2006
Habe mal auf die verlinkte Seite von diesem „Pater“ geschaut! Dort ist von einer sog. „V2-Sekte“ die Rede,
bei der um Anerkennung eigener „Weihe-Linien“ gebuhlt wird!? Warum nur, wenn die „V2-Sekte“ doch so sektiererisch
ist?
#31 stat crux 13:12:19 | Mittwoch, 23. August 2006
Das „unbestechliche“ Paterchen Lingen hat die Neue Religion des Integralismus nur auf die Spitze getrieben.
Die römische Messe kann und darf man nur mit und unter Petrus feiern. Wer anders feiert, der feiert anderes.
Da gibt es keine Differenz zwischen „gültig“ aber „unerlaubt“. Dieser römische Rechtsformalismus ist
von der Ekklesiologie des „V 2“ nicht gedeckt, denn Pastoralkonzil bedeutet: Das Volk Gottes versammelt
sich als corpus Christi um die Hirten, mit dem Hirten. Jede Messfeier außerhalb der amtlichen Disziplin
ist ein differenter Kult.
@ P. Lingen Ihre „Position“ besteht aus Hasspredigten und aus der Degradierung des Christentums zu einem
Vorschriftengerüst, dass jeden mit Höllenstrafen belegt, der auch nur um einen Zentimeter abweicht.
Ein Terrorregime also. Wer Ihren Sermon liest kann klar erkennen, dass das, was aus ihnen hervorquilt
nicht katholisch sein kann. Sie haben sich längst in Ihrem Hass verloren. „Benedikt“ ist folglich erwiesenermaßen
ein notorischer Verleumder. Selbstverständlich . Sie propagieren auf Ihrer Seite den Untergang der Kirche
durch Verlust der Sukzession. Das ist Häresie. Sie haben sich vom Petrusamt getrennt. Das bedeutet ein
Schisma. Sie reduzieren das Christentum auf ein Strafgerüst. Das ist Apostasie. Wenn ich mit den Pädophilen
Hula-Hup tanzen würde, würde auch „Benedikt“ mich als „katholischen Priester“ annehmen. Wohl kaum. Das
könnte Ihnen so passen.
#29 Pater Lingen 12:49:41 | Mittwoch, 23. August 2006
Apostat? Häretiker? Lügenmärchen? Schon seit weit über zehn Jahren fordere ich von der V2-Sekte eine
Erklärung ein, warum meine Position falsch sein soll – bislang erfolglos. Vielleicht ist das ja auch
„offenkundig“, denn mit „Offenkundigkeit“ bekommt man bekanntlich jeden hinter Gittern, der die Wahrheit
sagt. „Benedikt“ ist folglich erwiesenermaßen ein notorischer Verleumder. Und wer es noch immer nicht
mitbekommen hat: Die V2-Sekte hat endgültig und abschließend die Bischofsweihe von Bischof Schmitz als
gültig anerkannt. www.kirchenlehre.com/schmitz.htm Aber bei den ganzen „psychologischen Schwierigkeiten“
der V2-Sektierer fällt diese Schizophrenie kaum noch auf. Wenn ich mit den Pädophilen Hula-Hup tanzen
würde, würde auch „Benedikt“ mich als „katholischen Priester“ annehmen. Aber ich bleibe unbestechlich.
Es ist ungeheuerlich Das ganze Drama in St. Pölten war eine einzige Revolte eingefädelt zur Aufweichung
einer der letzten katholischen Diözesen. Die Kampagne war schlampig geplant, aber bezeichnender Weise
hat offensichtlich niemand mehr mit Gegenwehr von katholischer Seite gerechnet. Etwas anderes ist mir
in diesem Artikel aufgefallen, daß nicht gerade dafür spricht, daß Merkwürden Küng denselben katholischen
Glauben mit uns teilt: Es hört sich wie eine einzige Verhöhnung unseres Glaubens an, wenn Merkwürden
Küng einen der beiden Priester in ein deutsches Heim schickt, das von amerikanischen Nonnen geleitet
wird und auf die psychotherapeutische Behandlung von Geistlichen spezialisiert ist. Für solche Fälle
hat die katholische Kirche von Jesu Christo eindeutig wirksamere Mittel geschenkt bekommen, als daß sie
sich auf unsinnige psychologische Irrwege verlassen müßte. Ein Armutszeugnis für diesen Bischof.
@ ExBochumer Weil ich nicht weiß, ob seine Weihe ungültig ist und es mir letzlich egal ist, ob ein Häretiker
und Sektierer die Priesterweihe hat oder nicht. Wegen mir kann er sich den Titel Ayatollah zulegen, dann
werde ich ihn auch entsprechend anreden.
@ P. Lingen Das zeigen neuerdings auch die Attacken von Carsten Leinhäuser gegen Roland Stadler. Der
Apostat und Häretiker P. Lingen strikt hier sein nächstes Lügenmärchen zusammen. Was er selbstverständlich
verschweigt ist, dass sein Spießgeselle und Häretiker R. Stadler die Blogs von Hw. Leinhäuser und anderen
zugemüllt hat, und ihnen darüberhinaus gedroht hat: „Achten Sie deshalb in den nächsten Wochen auf
sich, es könnte überaschend Besuch erscheinen.“ Die Hasspredigten dieser Typen entlarven ihren wahren
Hintermann. Er riecht nach Schwefel.
#20 Pater Lingen 23:14:44 | Dienstag, 22. August 2006
Danke an den Souffleur für die Namensnennung Es geht hier schließlich nicht um „Privatpersonen“ oder
das „Privatleben von Personen des öffentlichen Lebens“, sondern um Verfehlungen von bemerkenswerter Tragweite.
Sicherlich, Vertuschung resp. der Zwang zur Vertuschung von für die Öffentlichkeit wichtigen Informationen
gehört zu den Wesensmerkmalen der V2-Sekte: …bishop-accountability.org/ Das zeigen neuerdings auch
die Attacken von Carsten Leinhäuser gegen Roland Stadler. Aber statt hier herumzualbern und Einträge
zu zensieren, wäre es doch viel besser, direkt in St. Pölten nachzufragen, was an den Behauptungen von
Souffleur dran ist. Ist die Person nicht schuldig, wird sie öffentlich rehabilitiert – was ja dann auch
notwendig ist. Ist sie aber schuldig, dann…
Information anonymer Diskutanten ist wertlos, wenn keine Quellen angegeben Aha, souffleur, das ist ja
interessant, aber woher wissen Sie das? Nennen Sie Quellen und Beweise, vor allem dahingehend, daß die
im obigen Artikel stehenden Vermutungen richtig wären. Wenn dem nicht so ist, gehörten Ihr Posting und
der gesamte obige Artikel gelöscht. Fragen: 1. Was ist jetzt mit dem sog. „Sturm der Entrüstung“: Personen
und Fakten? 2. Welche nachvollziehbare Begründung liefern nicht-anonyme, sichere Quellen für eine „Homosexualität“
des von souffleur genannten Klerikers? 3. Was hätte denn angeblich der Visitator „heimlich“ (so ein Blödsinn)
auf einem Rechner gefunden? 4. Wer sind die oben genannten „Medien“, die die Sache angeblich aufgegriffen
hätten? 5. Was ist mit dem angeblich zweiten Priester? 6. Warum wurde der erstgenannte Priester aus dem
deutschen Heim „entlassen“? Wegen guter Führung? Halbinformationen und Gerüchte sind uninteressant,
wenn dann müßte kreuz.net schon handfeste Fakten bieten, und dies sollten auch Diskutanten erreichen.
Sonst ist das alles nicht ernstnehmbar, sondern lächerlich und feig.
Nicht-identifizierende Berichterstattung ist doppelter Humbug Einen weiterhin-praktizierenden Homosexuellen
würde Bischof Küng sicher nicht ernennen. Obiger Artikel ist im Grunde doppelter Humbug: 1. kann die
Sache nicht überprüft oder erwiesen werden, da in unvorbildhaft-feiger Weise keine Orte und keine Namen
genannt werden; 2. wird damit eine von der Redaktion vielleicht doch irgendwie angestrebte Glaubwürdigkeit
zerstört. (Die Eintagesfliege „Klerus“ www.kreuz.net/reader.2169.html kennt offenbar auch keine Fakten
zum Fall …) Hinzu kommt, daß diesbezüglich nirgendwo – kein niederösterreichischer Ort ist bekannt –
ein „Sturm der Entrüstung“ bekannt ist. Wer hätte diesen losgetreten, und wie könnte man den Entrüsteten
helfen, wenn sie trotz „Entrüstungs-Anzahl“ nicht zu ihren möglicherweise berechtigten (?) Anfragen
stehen? Welche Schritte wurden vor der Verteilung von Flugzetteln unternommen usw. usw. usw. Fazit: mit
obigem Artikel ist zur Zeit niemandem geholfen. Er wäre nur dann gerechtfertigt, wenn die Zuordnungen
wahr sind und sich auf identifzierbare Personen bezögen und wenn gleichzeitig keine andere Möglichkeit
mehr bestünde, eine Ernennung eines nachgewiesen praktizierenden Homosexuellen zu verhindern. Das Motiv
dabei müßte die Reform der Kirche – begonnen in ihrem Klerus hin zu jenem priesterlichem Leben, von
dem die Römische Instruktion zur Verhinderung homosexueller Kleriker www.kreuz.net/article.2287.html
ausgeht – sein.
St. Pölten…das neue Sündenbabel!? Ich finde das viel zu wenig darauf geachtet wird , was Priesteramtsanwärter
und Priester für Neigungen haben.Nicht selten geworden ist auch Pädofilie. Mann kann in gewisserweise
ja auch von innen her schwul sein solange man es nicht auslebt.Sowieso bei allen sexuellen Handlungen
dieser Priester verstoßen sie gegen die Keuschheit. Man sollte auch viel rabiater vorgehen bei jedem
Vergehen sofort des Amtes entheben. Wenn nämlich diese HomoPriester weiterhin im Amt bleiben müssen
wir uns nicht über solche schlagzeilen wundern. Die kath. kirche wird immer mehr zu Gespött was dieses
angeht. Letztens erst wieder bei ZDF 37°
#12 Pater Lingen 20:36:15 | Dienstag, 22. August 2006
Impressionen einer „psychotherapeutischen Einrichtung“ der V2-Sekte: In der „tageszeitung“ (taz) Nr. 7228
vom 8.12.2003, Seite 5, gab es einen Artikel „Aus Sorge um die Seelsorger“ (knapp 1.500 Wörter), der
beginnt: „In einer Turnhalle in Unterfranken stehen sieben Frauen und elf Männer und halten sich an den
Händen. Schwester Julietta Götz legt die Kassette in den Rekorder, sie drückt die Play-Taste. Es dauert
einen Moment, bis der Rhythmus der Trommelmusik bei der Gruppe angekommen ist, bis der Mut über die Hemmungen
siegt. Dann werfen die Männer die Arme in die Luft, die Frauen stampfen mit den Füßen, die Musik dröhnt.
Manche halten die Augen geschlossen. Eine seltsam wilde Versunkenheit. Dies ist nicht Afrika. Dies ist
eine Turnhalle in Münsterschwarzach. Die Fenster haben Thermoverglasung, die Menschen tragen Pullis und
Jogginghosen, sie haben Brillen im Gesicht und Ungelenkigkeit in den Hüften. Von Beruf sind diese Männer
und Frauen katholische Pfarrer und Ordensschwestern. […] Sie kneten Figuren aus Ton, malen mit Wachsmalstiften,
tanzen zu afrikanischer Trommelmusik.“ Also ich könnte bei der V2-Sekte anfangen, wenn ich mit V2-„Nonnen“
zu afrikanischen Trommelrhythmen herumstampfen und Tonfiguren kneten würde. Weil ich das aber nicht tue,
verleumdet mich die V2-Sekte unbeirrt weiter als „geisteskrank“. Und wer nicht weiß, warum das V2-„Brevier“
so stark gekürzt wurde, lese die „Allgemeine Einleitung in das Stundengebet“: „Diese Textauslassungen
erfolgten wegen gewisser psychologischer Schwierigkeiten“.
#10 Bernardin † 20:15:11 | Dienstag, 22. August 2006
SCHMIEREN-THEATER KREUZ.NET ist ein Schmieren-Theater! Was soll jetzt dieser Artikel? Für wie blöd halten
die, die diesen Artikel verbrochen haben, eigentlich ihre Mitmenschen? Hauptsache es werden Gerüchte,
Unwahrheiten, Lügen in die Welt gesetzt. Nennt man das nicht Rufmordkampagne?
Wie soll das überprüft werden? Garnicht. Oberstes Gebot ist hier doch: Du sollst nicht an der Wahrheit
eines kreuz.net-Artikels zweifeln! Das ist genau der Punkt: Es soll nicht überprüft werden, es soll
auch nicht überprüfbar sein. Es berichtet auch kein anderes Internetmedium über etwas derartiges. Weder
die Suchbegriffe Diözese St. Pölten, noch Küng Priester oder Küng Pfarrer haben auf Google news.google.at/news?hl=de&ned=de_a…
ein anderes Ergebnis zu dem Thema, außer den kreuz.net-Artikel. Und, wer wird schon jemandem glauben,
der sich auf ein anonymes Flugblatt bezieht (und dabei gleich Ortsnamen anonymisiert). Nicht einmal ein
kleiner Hinweis wie XX liegt zwischen Steyr und Böheimkirchen, der doch sonst so häufig auf kreuz.net
zu lesen ist …
Wie soll das überprüft werden, wenn keine Daten genannt werden? Nuja, Guiseppe, Sie sind ein wenig fehlgeleitet.
Obiger Artikel enthält viel Gerüchte, doch im Fall der Ex-Regenten liegen rechtskräftige Urteile und
somit überprüfte und überprüfbare Fakten www.kreuz.net/bookentry.657.html vor. Deshalb ist es völliger
Unsinn, zu behaupten, 2004 wären „glaubenstreue“ (was ist das?) Priester von einer „aufhetzenden Presse“
verschlissen worden. In Wirklichkeit ist dem Magazin PROFIL in Österreich vor Gericht der Wahreheitsbeweis
im Kern betreffend die homosexuellen Situationen der Ausbildner (!) mit abhängigen Seminaristen gelungen.
Neuerlich www.kreuz.net/…ticle.3693-page.html gehen bei einem kreuz.net-Artikel im Zusammenhang mit
St. Pölten nachvollziehbare Quellen und Daten ab. Warum wird die Pfarrei nicht benannt, warum wird ein
anonymes Flugblatt offenbar ohne Überprüfung einfach zum Gegenstand eines derartigen Artikels genommen?
Springen da womöglich die altbekannten Uneinsichtigen auf, um davon abzulenken, daß offenbar im Gegensatz
zum oben genannten Pfarrer die beiden Ex-Regenten bisher keinerlei Einsicht in ihr Sündengeflecht zeigen
wollten? Weiters halte ich es für völligen Unsinn, anzunehmen, daß der Päpstliche Visitator Pöltner
Computer „heimlich“ auf belastendes Material hin untersucht hätte: geht es noch lächerlicher im Herum-Vermuten?
Wenn obige These über den neu ernannten Pfarrer der Pfarrei X. wirklich stimmen sollte, so wäre eine
Ernennung seitens des Bischofs nur denkbar, wenn dieser Pfarrer seine Therapiezeit auch wirklich nachweislich
genutzt hat. Einen weiter-praktizierenden Homosexuellen …
St. Pölten Über eine so ernste Angelegenheit wie St. Pölten, wo man zuließ, dass glaubenstreue Priester
von einer aufhetzenden Presse verschlissen wurden, und wo auch Bischöfe aus anderen Diözesen – auch
kard. Schönborn – sich alles andere als tadellos verhielten, sollte man nicht witzeln!
Benedikt Genau! Wir stellen das Bistum in Quarantäne! Strengstes Ein- und Ausreiseverbot! turk, schüssel,
iustus, laurentius2 usw. werden mit mehrjährigem Bußschweigen belegt, und das wichtigste: TOTALES INTERNETVERBOT
für alle kirchlichen Mitarbeiter!
Wer steckt dahinter? Daß das anonyme Flugblatt an alle Pfarreien der Diözese St. Pölten verschickt
wurde, kann eigentlich nur der wissen, der es verschickt hat. Daraus ergibt sich der Schluß, daß dieser
Anonymus mit den Anonymi von Kreuz.net unter einer Decke stecken muß. (Journalistische Fairness würde
es ja verbieten, anonyme Anschuldigungen weiter zu kolportieren. Das Mindeste aber wäre, dem Angeschuldigten
eine Gelegenheit zur Darstellung seiner Sicht der Dinge zu geben. Ein weiteres Mal zeigt Kreuz.net, daß
es kein journalistisches Medium, sondern ein Propaganda-Organ ist.)
Gerüchte statt klare Informationen Auf anonyme Aufforderungen würde ich nicht eingehen, auch wenn sie
gut gemeint sind und auf einen offensichtlichen schweren Mißstand in der Diözese hinweisen. Was heißt
denn „Gerüchten zufolge „? Wenn es keine klare Quellen und Beweise gibt, muß man zunächst von erfundenen
Bahauptungen ausgehen. Wer hat den kreuz.net-Artikel verfasst?
also bitte! das ist aber auch keine Art mit einem Priester zu verfahren. Wenn er nicht selbst unzüchtigen
Handlungen nachgegangen ist und überdies für seine Verfehlungen gebüßt hat und sie entsprechend bereute,
dann kann man ihn auch wieder beschäftigen und muss ihm jetzt nicht vorwerfen, er wäre ein Homo. Jeder
von uns, mich eingeschlossen, hat doch schon mal unzüchtige Gedanken und hat sich vielleicht auch an
fragwürdigem Bildmaterial ergötzt. Wirklich schlimm ist es erst dann, wenn ein Priester sich selbst
als homosexuell deklariert und hier bewußt gegen das Lehramt der Kirche predigt, oder etwa gar unzüchtigen
Verkehr hat, Kinder schändet, usw…, dann gehört er natürlich abgesetzt. Wenn man jeden Priester,
der schon mal unzüchtige Gedanken, oder im stillen onaniert, oder meinetwegen auch pornographisches Bildmaterial
betrachtet hat gleich so diskriminiert, dann haben wir wirklich keine Priester mehr.