kreuzmeldungen
Einbruch beim Papst + Keine Unterhaltspflicht + Wechselnde Vorwände + Bush für Frühabtreibung + Schatzherrin
Einbruch beim Papst

Deutschland. Drei maskierte Männer sind am Freitag abend in den Garten des Privathauses von Papst Benedikt XVI. im oberpfälzischen Pentling eingedrungen. Ein vierter Komplize filmte das Geschehen. Das berichtete die deutsche Nachrichtenagentur ‘dpa’. Die Männer holten den Gartenschlauch und füllten drei mitgebrachte Wasserflaschen auf. Passanten beobachteten die Tat und informierten die Polizei. Diese ermittelt nun wegen Hausfriedensbruchs und Diebstahls. Als Mann an der Kamera verdächtigen die Behörden einen 47jährigen Journalisten aus Regensburg.

Keine Unterhaltspflicht

Deutschland. Eine deutsche Mutter klagte ihren Frauenarzt erfolglos auf Unterhalt für ihr behindertes Mädchen. Das berichtete die deutsche ‘Ärztezeitung’. Sie erklärte, ihre Kleine – wenn sie von deren Behinderung gewußt hätte – abgetrieben zu haben. Das Oberlandesgericht Koblenz sah für die Ansprüche der Klägerin keine rechtliche Grundlage. Selbst wenn eine Kinderabtreibung rechtlich zulässig gewesen und vom Arzt verweigert worden wäre, würde er nur für die körperlichen und seelischen Schäden der Mutter haften. Für den Unterhalt des Kindes müsse er nicht aufkommen.

Wechselnde Vorwände

Heiliges Land. Am Montag veröffentlichten fast alle israelischen Tageszeitungen einen offenen Brief der Reservisten gegen die israelische Armeeführung. Hunderte Reservisten fordern eine formelle Untersuchung des Krieges. Sie kritisieren Unfähigkeit, Mangel an Voraussicht und schlechte Vorbereitung: „Das Kriegziel, das nicht klar definiert war, wurde sogar während der Kämpfe verändert.“ Zuerst begründete die israelische Regierung den Beginn des Krieges mit der Entführung zweier israelischer Soldaten. Dann wollte man die Hisbollah vertreiben und entwaffnen. Schließlich erklärte Vizepremier Amir Peres kurz vor der Waffenruhe, der militärische Feldzug habe lediglich den Weg für eine diplomatische Lösung bereiten sollen.

Bush für Frühabtreibung

USA. US-Präsident George W. Bush erklärte Montag morgen bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus, daß er die Entscheidung, die Tötungspille danach an erwachsene Mütter rezeptfrei abzugeben, unterstütze. Das berichtete die kanadische Lebensrechtshomepage ‘LifeSiteNews’.

Schatzherrin

„Maria hat als Mutter Christi und als Gefährtin beim Wirken des göttlichen Erlösers sowohl in seinem Kampf mit den Feinden als auch in seinem Sieg – den er über alle erlangte – teil an der königlichen Würde. Aus dieser Verbindung mit Christus erwächst die königliche Vollmacht, mit der sie selber die Schätze des Reiches des göttlichen Erlösers austeilen kann.“

Aus der Enzyklika ‘Ad caeli Reginam’ von Pius XII. mit welcher der Papst 1954 das Fest Maria Königin einführte
      
5 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#5   Christin   23:07:59 | Freitag, 25. August 2006
Einbruch beim Papst?
Was Jounarlisten alles tun müssen um eine
Sensation-Geschichte zu bekommen,die sehr viel Geld wert ist! .
>vielleicht<Ein inszenierter Einbruch,um eine interessanten ,nicht alltägliche Geschichte berichten zu können. !:)
Redaktion benachrichtigen
#4   Rudolfssohn   11:03:30 | Mittwoch, 23. August 2006
Bush ist kein Christ
Da kann er noch so sehr seine stereotypen God bless-Parolen rumposaunen. Er ist eine Hochgradfreimaurer allerübelster Sorte, der in einer Loge der Pyramidenspitze angesiedelt ist, wo Satan direkt angebetet wird.
Redaktion benachrichtigen
#3   Dani California   09:49:12 | Mittwoch, 23. August 2006
George Bush
US-Präsident George W. Bush erklärte Montag morgen bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus, daß er die Entscheidung, die Tötungspille danach an erwachsene Mütter rezeptfrei abzugeben, unterstütze.
Das ist übel. So übel, mir fehlen die Worte … :-!
Redaktion benachrichtigen
#2   virOblationis   09:42:56 | Dienstag, 22. August 2006
Kann denn eine Mutter je…
Ja, wie will diese Mutter es bloß fertigbringen, ihrem Kind jemals in die Augen zu sehen?
Redaktion benachrichtigen
#1   duc in altum   09:27:03 | Dienstag, 22. August 2006
@ Unterhaltspflicht
Gebe Gott, daß das Kind das nie erfährt!
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenWoran der Geist leidet + … kreuzmeldungenOpfer ohne Ende + … kreuzmeldungenGeburten während der Papstmesse + … kreuzmeldungenDas Ziel verfehlt? + … kreuzmeldungenKostbare Lehre + … kreuzmeldungenEin Sieg des Friedens + … kreuzmeldungenFast wie ein Kriminalfilm + … kreuzmeldungenHat der Friede gesiegt? + … kreuzmeldungenErinnerung an den jungen Pfarrer +… kreuzmeldungenGesandter reist unter die Bomben + … kreuzmeldungenStatue mit Wasserhahn + … kreuzmeldungenEine Frage von Vernunft und Wille + … kreuzmeldungenVatikanische Kriegshilfe + … kreuzmeldungenPapst wie vor Gericht + … kreuzmeldungenIgnorierter Papst + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net