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Dienstag, 22. August 2006 18:00
Drei Dinge gefallen Gott
Heute herrschen über die Ehe oft chaotische Vorstellungen. Ein Blick in die Gebrauchsanweisung tut darum not. Zusammengestellt von Michael K. Hageböck.
Was ist das Ziel der Ehe? Nachkommen von Gott.
Was ist das Ziel der Ehe? Nachkommen von Gott.
(kreuz.net) Die Ehe ist ein von Christus eingesetztes Sakrament. Sie ist der unauflösliche Bund eines Mannes mit einer Frau vor Gott. Die Ehe gründet in der gegenseitigen Liebe und zielt auf Nachkommenschaft.

Die Ehe wird „im Herrn“ geschlossen. Gott bindet Mann und Frau zu einem Fleisch:

1 Kor 7,39 Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt. Wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie frei zu heiraten, wen sie will. Nur geschehe es im Herrn.

1 Kor 7,10 Den Verheirateten gebiete nicht ich, sondern der Herr.

Mt 19,4-6 Habt ihr nicht gelesen, daß der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat und daß er gesagt hat: „Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein?“ Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.

Mann und Frau sind für einander geschaffen. Sie entsprechen und ergänzen sich:

Gen 1,27 Gott schuf den Menschen als sein Abbild. Als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.

Gen 2,18 Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.

Gen 2,24 Darum verläßt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau und sie werden ein Fleisch.

Sir 25,1 Drei Dinge gefallen mir. Sie sind Gott und den Menschen angenehm: Eintracht unter Brüdern, Liebe zwischen Freunden, Verständnis zwischen Mann und Frau.

Die Ehe zielt auf Nachkommenschaft. Kinder sind ein Geschenk Gottes.

Gen 1,28 Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch.

Psalm 128,3-4 Wie ein fruchtbarer Weinstock ist deine Frau drinnen in deinem Haus. Wie junge Ölbäume sind deine Kinder rings um deinen Tisch. So wird der Mann gesegnet, der den Herrn fürchtet und ehrt.

Psalm 127,3 Kinder sind eine Gabe des Herrn. Die Frucht des Leibes ist sein Geschenk.

Psalm 8,2-6 Herr, unser Herrscher, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde. Über den Himmel breitest du deine Hoheit aus.

Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob, deinen Gegnern zum Trotz. Deine Feinde und Widersacher müssen verstummen.

Sehe ich den Himmel, das Werk deiner Finger, Mond und Sterne, die du befestigt: Was ist der Mensch, daß du an ihn denkst, des Menschen Kind, daß du dich seiner annimmst?

Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.

Mal 2,15 Was ist das Ziel der Ehe? Nachkommen von Gott.

1 Tim 2,15 Die Frau wird dadurch gerettet werden, daß sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie in Glaube, Liebe und Heiligkeit ein besonnenes Leben führt.

Mk 10,14 Laßt die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.

Gen 38,9-10 Sooft Onan zur Frau seines Bruders ging, ließ er den Samen zur Erde fallen und verderben, um seinem Bruder Nachkommen vorzuenthalten. Was er tat, mißfiel dem Herrn und so ließ er auch ihn sterben.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 25 Lesermeinungen:
Dienstag, 24. Oktober 2006 14:38
Pierre: Drei Dinge gefallen mir
Sir 25,1 Drei Dinge gefallen mir. Sie sind Gott und den Menschen angenehm: Eintracht unter Brüdern, Liebe zwischen Freunden, Verständnis zwischen Mann und Frau.
Das heisst doch, dass man sich mit seinen Geschwistern vertragen soll (soweit solche vorhanden).
Den Freund soll man gar lieben (also so ähnlich wie die Homo-Ehe sein könnte)… und dem Ehegatten gegenüber soll verständnisvoll reagiert werden (ganz klar, weil Mann und Frau so verschieden sind.
Diesen Text kann ich nur voll unterstützen.
Freitag, 25. August 2006 15:55
Abu: @ legeslegusw.
Lustig, daß Sie sich genau als der elende Schwätzer zeigen, als den ich Sie mir vorgestellt habe …

Konfrontiert mit einem Angriff statt dem gewohnten „hi hi“ oder „ach so“ – was soll man auch auf so eine lästige Mücke antworten? –, kommen Sie mir damit, das sei ja wohl unter die Gürtellinie gegriffen (was gar nicht stimmt, denn ich habe gegenüber einer ausgesprochen penetrant-aggressiven Klugsch…ei lediglich meinen Eindruck wiedergegeben): Sie mögen es wohl nicht, wenn man Ihnen einen Spiegel vorhält, was?

Und Sie sind natürlich überhaupt nicht gefestigt in Ihren Ansichten, nein? Nun, insofern sie die anderer nachplappern, vielleicht nicht. Aber als echter Sch…liberaler haben Sie sichs doch hübsch eingerichtet und kommen da nicht mehr raus, wollen da gar nicht raus, weil sie sich ja nie aus der Deckung wagen.

Das müßte in Ihrer Psychologisiererei doch vorkommen: „das im anderen bekämpfen, was man selbst hat, aber nicht mag“?
Freitag, 25. August 2006 08:40
Sirilo: @Scheinheilig
Die schöne Geschichte, daß alle Menschen von Adam und Eva abstammen, kann aus einem einfachen Grund nicht stimmen: Die Menschheit weist 4 Hauptblutgruppen auf (A, B, AB, 0); nach der Mendelschen Vererbungslehre ist es jedoch unmöglich, daß diese 4 Blutgruppen von nur zwei Menschen herstammen, zumal Eva (aus Adams Rippe geschaffen) ja dieselbe Blutgruppe gehabt haben müßte wie ihr Mann (und „Vater“).

(Und jetzt komme bitte keiner und erzähle mir, die vier Blutgruppen seien erst später entstanden, sei es durch Mutation oder Verschlechterung der Menschen nach dem Sündenfall oder einen Eingriff Gottes; das 4-Blutgruppensystem gibt es nämlich auch schon bei den meisten Primaten!)
Freitag, 25. August 2006 08:26
catharina: Steinbruchexegese hin, Steinbruchexese her:
Interessant, daß von den Kritikern keiner auch nur eine einzige Schriftstelle, geschweige denn ihren Kontext und bibeltheologische Verbindungslinien anführt.
Die Methode ist sattsam bekannt: Führt jemand einzelne Stellen an, erhebt man sogleich den Vorwurf des Fundamentalismus und ruft nach wissenschaftlicher Exegese, argumentiert jemand allgemein und ohne Stellenangaben, so fehlt seinen Ausführungen die Verwurzelung im Wort Gottes.
Donnerstag, 24. August 2006 10:14
Hódmezövásárhelykutasipuszta: tja, frag ich mich auch
… grundsätzlich ist klar, dass die Schöpfungsmythen nicht als Tatsachenreportage zu verstehen sind, das lernt man in den ersten Semestern Theologie (bzw. idealerweise in einem intelligenten Religionsunterricht).
Aber mich interessiert das auch immer wieder, wie jene Leute, die die Bibel nur allzugerne wörtlich nehmen (siehe zB das neueste Opus des Sexperten Hageböck) sich das erklären …
Donnerstag, 24. August 2006 10:08
Scheinheilig: Inzucht
Irgendwie komme ich im Zusammenhang mit der katholischen Entstehungsgeschichte der Menscheit (Adam, Eva, plus Nachkommen) und dem kirlichen Ehebegriff immer wieder auf die Frage, wie das alles ohne massive Inzucht funktioniert haben soll.

Zuerst waren da nur Adam & Eva. Die haben sich zusammengetan und Kinder gehabt. Deren Kinder hatten wieder Kinder. Die Frage ist nur wir die Kinder von Adam & Eva das fertiggebracht haben (Es gab ja noch keine anderen Menschen) ohne Inzucht zu betreiben.

Kann mich da mal jemand aufklären?
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