Familie
Drei Dinge gefallen Gott
Heute herrschen über die Ehe oft chaotische Vorstellungen. Ein Blick in die Gebrauchsanweisung tut darum not. Zusammengestellt von Michael K. Hageböck.
(kreuz.net) Die Ehe ist ein von Christus eingesetztes Sakrament. Sie ist der unauflösliche Bund eines Mannes mit einer Frau vor Gott. Die Ehe gründet in der gegenseitigen Liebe und zielt auf Nachkommenschaft.

Die Ehe wird „im Herrn“ geschlossen. Gott bindet Mann und Frau zu einem Fleisch:

1 Kor 7,39 Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt. Wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie frei zu heiraten, wen sie will. Nur geschehe es im Herrn.

1 Kor 7,10 Den Verheirateten gebiete nicht ich, sondern der Herr.

Mt 19,4-6 Habt ihr nicht gelesen, daß der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat und daß er gesagt hat: „Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein?“ Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.

Mann und Frau sind für einander geschaffen. Sie entsprechen und ergänzen sich:

Gen 1,27 Gott schuf den Menschen als sein Abbild. Als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.

Gen 2,18 Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.

Gen 2,24 Darum verläßt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau und sie werden ein Fleisch.

Sir 25,1 Drei Dinge gefallen mir. Sie sind Gott und den Menschen angenehm: Eintracht unter Brüdern, Liebe zwischen Freunden, Verständnis zwischen Mann und Frau.

Die Ehe zielt auf Nachkommenschaft. Kinder sind ein Geschenk Gottes.

Gen 1,28 Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch.

Psalm 128,3-4 Wie ein fruchtbarer Weinstock ist deine Frau drinnen in deinem Haus. Wie junge Ölbäume sind deine Kinder rings um deinen Tisch. So wird der Mann gesegnet, der den Herrn fürchtet und ehrt.

Psalm 127,3 Kinder sind eine Gabe des Herrn. Die Frucht des Leibes ist sein Geschenk.

Psalm 8,2-6 Herr, unser Herrscher, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde. Über den Himmel breitest du deine Hoheit aus.

Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob, deinen Gegnern zum Trotz. Deine Feinde und Widersacher müssen verstummen.

Sehe ich den Himmel, das Werk deiner Finger, Mond und Sterne, die du befestigt: Was ist der Mensch, daß du an ihn denkst, des Menschen Kind, daß du dich seiner annimmst?

Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.

Mal 2,15 Was ist das Ziel der Ehe? Nachkommen von Gott.

1 Tim 2,15 Die Frau wird dadurch gerettet werden, daß sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie in Glaube, Liebe und Heiligkeit ein besonnenes Leben führt.

Mk 10,14 Laßt die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.

Gen 38,9-10 Sooft Onan zur Frau seines Bruders ging, ließ er den Samen zur Erde fallen und verderben, um seinem Bruder Nachkommen vorzuenthalten. Was er tat, mißfiel dem Herrn und so ließ er auch ihn sterben.
      
25 Lesermeinungen
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#25   Pierre   14:38:33 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Drei Dinge gefallen mir
Sir 25,1 Drei Dinge gefallen mir. Sie sind Gott und den Menschen angenehm: Eintracht unter Brüdern, Liebe zwischen Freunden, Verständnis zwischen Mann und Frau.
Das heisst doch, dass man sich mit seinen Geschwistern vertragen soll (soweit solche vorhanden).
Den Freund soll man gar lieben (also so ähnlich wie die Homo-Ehe sein könnte)… und dem Ehegatten gegenüber soll verständnisvoll reagiert werden (ganz klar, weil Mann und Frau so verschieden sind.
Diesen Text kann ich nur voll unterstützen.
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#24   Abu   15:55:57 | Freitag, 25. August 2006
@ legeslegusw.
Lustig, daß Sie sich genau als der elende Schwätzer zeigen, als den ich Sie mir vorgestellt habe …
Konfrontiert mit einem Angriff statt dem gewohnten „hi hi“ oder „ach so“ – was soll man auch auf so eine lästige Mücke antworten? –, kommen Sie mir damit, das sei ja wohl unter die Gürtellinie gegriffen (was gar nicht stimmt, denn ich habe gegenüber einer ausgesprochen penetrant-aggressiven Klugsch…ei lediglich meinen Eindruck wiedergegeben): Sie mögen es wohl nicht, wenn man Ihnen einen Spiegel vorhält, was?
Und Sie sind natürlich überhaupt nicht gefestigt in Ihren Ansichten, nein? Nun, insofern sie die anderer nachplappern, vielleicht nicht. Aber als echter Sch…liberaler haben Sie sichs doch hübsch eingerichtet und kommen da nicht mehr raus, wollen da gar nicht raus, weil sie sich ja nie aus der Deckung wagen.
Das müßte in Ihrer Psychologisiererei doch vorkommen: „das im anderen bekämpfen, was man selbst hat, aber nicht mag“?
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#23   Sirilo   08:40:45 | Freitag, 25. August 2006
@Scheinheilig
Die schöne Geschichte, daß alle Menschen von Adam und Eva abstammen, kann aus einem einfachen Grund nicht stimmen: Die Menschheit weist 4 Hauptblutgruppen auf (A, B, AB, 0); nach der Mendelschen Vererbungslehre ist es jedoch unmöglich, daß diese 4 Blutgruppen von nur zwei Menschen herstammen, zumal Eva (aus Adams Rippe geschaffen) ja dieselbe Blutgruppe gehabt haben müßte wie ihr Mann (und „Vater“).
(Und jetzt komme bitte keiner und erzähle mir, die vier Blutgruppen seien erst später entstanden, sei es durch Mutation oder Verschlechterung der Menschen nach dem Sündenfall oder einen Eingriff Gottes; das 4-Blutgruppensystem gibt es nämlich auch schon bei den meisten Primaten!)
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#22   catharina   08:26:18 | Freitag, 25. August 2006
Steinbruchexegese hin, Steinbruchexese her:
Interessant, daß von den Kritikern keiner auch nur eine einzige Schriftstelle, geschweige denn ihren Kontext und bibeltheologische Verbindungslinien anführt.
Die Methode ist sattsam bekannt: Führt jemand einzelne Stellen an, erhebt man sogleich den Vorwurf des Fundamentalismus und ruft nach wissenschaftlicher Exegese, argumentiert jemand allgemein und ohne Stellenangaben, so fehlt seinen Ausführungen die Verwurzelung im Wort Gottes.
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#21   Hódmezövásárhelykutasipuszta   10:14:01 | Donnerstag, 24. August 2006
tja, frag ich mich auch
… grundsätzlich ist klar, dass die Schöpfungsmythen nicht als Tatsachenreportage zu verstehen sind, das lernt man in den ersten Semestern Theologie (bzw. idealerweise in einem intelligenten Religionsunterricht).
Aber mich interessiert das auch immer wieder, wie jene Leute, die die Bibel nur allzugerne wörtlich nehmen (siehe zB das neueste Opus des Sexperten Hageböck) sich das erklären …
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#20   Scheinheilig   10:08:24 | Donnerstag, 24. August 2006
Inzucht
Irgendwie komme ich im Zusammenhang mit der katholischen Entstehungsgeschichte der Menscheit (Adam, Eva, plus Nachkommen) und dem kirlichen Ehebegriff immer wieder auf die Frage, wie das alles ohne massive Inzucht funktioniert haben soll.
Zuerst waren da nur Adam & Eva. Die haben sich zusammengetan und Kinder gehabt. Deren Kinder hatten wieder Kinder. Die Frage ist nur wir die Kinder von Adam & Eva das fertiggebracht haben (Es gab ja noch keine anderen Menschen) ohne Inzucht zu betreiben.
Kann mich da mal jemand aufklären?
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#19   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   17:12:16 | Mittwoch, 23. August 2006
An Abu!
ad 1., 2., 3. Sie müssens ja wissen.
ad 4. Angesichts der Vehemenz Ihrer Ausfälligkeiten sehe ich keinen Sinn dahinter, Ihnen dazu etwas zu sagen: Ihre Meinung ist eingepanzert und zementummantelt.
Über eingepanzerte und zementummantelte Meinungen wüsste ich allerdings etwas zu sagen: Sie sind – genauso wie aggressiver Ton und persönliche Untergriffe (beides dominante Bestandteile Ihres Postings) – ein sicheres Zeichen für Unsicherheit, fehlende Substanz des Glaubens und Frust im weitesten Sinne des Wortes.
Ich würde Ihnen empfehlen, dahingehend Unterstützung zu suchen. Das kann auf die Dauer nämlich sehr schädlich werden.
Mit freundlichen Grüßen …
legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért
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#18   Sirilo   09:01:29 | Mittwoch, 23. August 2006
Beginn der Menschheit
Die Bibel erzählt, daß der „Beginn der Menschheit“ durch eine Zwangsheirat geschehen sei. Adam mußte Eva nehmen, ob er wollte oder nicht – er hatte keine Wahl. (Eva ging es ja genauso.) Genaugenommen war es nur eine Notgemeinschaft – zum Wesen der Ehe gehört ja nach katholischer Ehelehre die freiwllige Wahl des Partners…
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#17   Abu   08:11:52 | Mittwoch, 23. August 2006
@ legeslegusw.
1. Ihr Nick heißt keineswegs „Und weil du es nicht entheiligen kannst“ o.dgl., sondern ist Kauderwelsch, pseudo-ungarisch.
2. Genauso wie hinter Ihrem abstrusen Nick verstecken Sie sich auch in Ihren Postings hinter – je nach dem – ironischem, witzelndem, beleidigten, nölendem … Gelaber. Sie kommen mir vor wie ein Theologiestudent, der in der Mensa gelegentlich an einem Tisch ein paar Gesprächsfetzen aufschnappt und dann seinen Generalbescheidwisserkommentar von sich gibt, ohne jemals mehr durchblicken zu lasssen, als daß er ein kläglicher und arroganter Modernist ist.
3. Die Bibel nehmen SIE ganz gewiß überhaupt nicht ernst. Was Ihnen heilig ist, ist Ihr eigener Pseudo-Glaube, irgendein moder-nistisches Phantasieprodukt, das Sie ja nicht einmal den Mumm haben, hier zu offenbaren, weil Sie genau wissen, daß man es zerbröseln würde wie Abfall; oder um es in Ihrer Diktion zu sagen, weil es Ihnen „heilig ist“.
4. Die Aufzählung entscheidender Bibelstellen kehrt eines leider unter den Teppich: die Unterordnung der Frau. In der Schrift wie in der Tradition eindeutig, bis Casti conubii.
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#16   Maurice Corvisier   07:58:23 | Mittwoch, 23. August 2006
@ Geist:
dann sind sie ein Ehepaar – aber keine Familie. Qualitativ ändert sich dabei nichts, außer eben der Definition.
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#15   Geist   07:52:59 | Mittwoch, 23. August 2006
@aldo
Zur Familie gehört: Mann, Frau und Kind(er); also auch mindestens drei! Im übrigen gibt es keine Kinder ohne Mann und Frau. Andere sog. Lebensgemeinschaften sind -trotz allen Umdeutungen- keine Familie.
du schreibst zu einer familie gehören mindestens drei. was ist aber wenn, die frau jetzt keine kinder bekommen kann aus irgendeinem grund – ist sie dann nach deinem ermessen eine familie oder nicht?
was meinst du mit andere sog. lebensgemeinschaften?
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#14   Regina 1961   23:17:37 | Dienstag, 22. August 2006
Drei Dinge
Ich finde den Artikel klasse!
An leges…
Also Du bist ja ‘ne harte Nummer. Wenn Dir die Heilige Schrift sooooo heilig ist, dann schlage doch die angegebenen Schriftstellen nach, und Du kannst den vollständigen Text bzw. den Sinnzusammenhang sicherlich schnell herstellen.
Liebe Grüße
Regina
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#13   Doriano   23:13:41 | Dienstag, 22. August 2006
Das Atmen…
gehört zu den nicht bewußt ausgeübten Tätigkeiten im Leben eines Menschen – so wie die Verdauung.
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#12   Taufscheinkatholik   22:59:30 | Dienstag, 22. August 2006
Ehe heisst mindestens D R E I?
Aldo Carigiet: Zum Leben braucht es: essen, trinken und schlafen (3)
Irgendwie haben Sie das Atmen vergessen…
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#11   Aldo Carigiet   22:05:04 | Dienstag, 22. August 2006
Ehe heisst mindestens D R E I
Im Glauben zählt Glaube, Hoffnung und Liebe. (Drei) :-)
Zur Familie gehört: Mann, Frau und Kind(er); also auch mindestens drei! Im übrigen gibt es keine Kinder ohne Mann und Frau. Andere sog. Lebensgemeinschaften sind -trotz allen Umdeutungen- keine Familie.
Zum Leben braucht es: essen, trinken und schlafen (3)
Im Christentum kennen wir Gott Vater, Gott Sohn der Erlöser und Gott Hl. Geist. wieder drei…
Die Zahl drei ist heilig. Die Natur auch…
Bleiben wir dem Glauben treu
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#10   aphrodite †   21:12:06 | Dienstag, 22. August 2006
Kernstellen zum Thema
ja, besonders die mit Onan!
echt kernig!
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#9   virOblationis   20:52:47 | Dienstag, 22. August 2006
kein Steinbruch
Das sind keine Brocken aus einem Steinbruch, sondern Kernstellen zum Thema. – Wenn jemand andere / bessere kennt, möge er die doch einmal anführen.
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#8   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   20:35:37 | Dienstag, 22. August 2006
mir passen die verse nicht …
was mir nicht passt, ist die sinnentleerte, chaotische Zusammenstellung der Einzelverse, die aus dem Zusammenhang gerissen sind.
Ich kann natürlich einen Einzelvers zitieren, wenn er
a) auch ohne den Zusammenhang die selbe Aussage hat oder
b) ich den Zusammenhang erläutere, dieser den anderen (und mir!!!) bekannt ist bzw. der Vers zur Erklärung des Zusammenhanges dient.
Das scheint mir hier nicht der Fall zu sein, aber ich bin ja auch nicht die Chefexegetin des Forums.
Und wenn ich Ihnen unverblümt sagen darf, was mich wirklich ankotzt: Wenn jemand die Bibel instrumentalisiert. Wie schon andere auch gesagt haben, in den Dienst der eigenen Ideologie stellt und als Gebrauchsanweisung tituliert.
Tut mir echt leid, aber dazu ist mir dieses Buch zu heilig. Und weil du es mir nicht entheiligen können wirst – auf ungarisch: legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért – sehe ich regelmäßig auf dieser Seite nach um hier gegen die Entheiligung der christlichen Bibel, der römischen Liturgie und der katholischen Theologie aufzutreten!
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#7   matt   20:30:46 | Dienstag, 22. August 2006
@leges…
Ich bin ja kein Waisenknabe, aber Sie sind schon ein komischer Kauz. Wie wärs wenn Sie Sich mal einen vernünftigen Namen zulegen?
Aber anscheinden hängt ihre Vorliebe für lange, nichtssagende Buchstabenwürste mit ihrer Abneigung zusammen eindeutige und klare Textpassagen für sich sprechen zu lassen. Vermutlich betrachten Sie die Schrift als einen ähnlich inhaltslosen Kauderwelsch, den man auf keinen Fall näher betrachten darf, weil dann am Ende vielleicht etwas anders herauskäme als der Bahnhof den Sie vorstellen.
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#6   möchtegern-kathole   20:21:40 | Dienstag, 22. August 2006
@Mensch mit dem langen Nick
natürlich ist es erlaubt, in einem solchen Artikel die Bibel zu zitieren! Das macht jeder Prediger, jeder der diskutiert, sie haben das sicher auch schon mal gemacht, jeder!
Man soll nur nicht Sätze umdeuten und zu diesem Zweck aus dem Zusammenhang reissen.
Aber ein Verbot, Einzelverse zu zitieren ist mehr als erlaubt, solange man den ursprünglichen Sinn nicht dadurch verändert, und das hat kreuz.net nicht gemacht.
Aber Ihnen passen wohl die zitierten Verse nicht!
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#5   aphrodite †   20:20:26 | Dienstag, 22. August 2006
Eintracht unter Brüdern, Liebe zwischen Freunden, Verständnis zwischen Mann und Frau.
Damit das auch einmal wo steht, diese phragmentarischen Nichtssage-Überschriften sind echt ein Graus.
Aber darin passen sie recht toll zu diesem Artikel.
Steinbruchexegese – würde ich sagen – ist das nicht, das schmeichelt ihm noch.
Das ist eine Umdichtung, eine Neuverfassung der Bibel!
Ein Durchgang durch alle möglichen Stellen, die man in ihrer wortwörtlicher Interpretation (zT mit, zT ohne Zusammenhang) so verstehen kann, dass sie die Ansicht des Verfassers des neu entstandenen Textes wiedergeben.
Besonders toll find ich ganz am Schluss noch obendrauf den Onan! Der durfte wohl nicht fehlen! Naja, stimmt auch: Ohne Onan kann man einen Artikel mit der Überschrift ‘Drei Dinge gefallen Gott www.kreuz.net/…ticle.3749-page.html’ doch garnicht schreiben, oder?
Zum Einleitungsabsatz könnte man auch einiges sagen. Der ist eine einzige Offenbarung im Hinblick darauf, was Herr Hageböck von der Bibel hält: Er bezeichnet sie als Gebrauchsanweisung!
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#4   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   19:51:20 | Dienstag, 22. August 2006
Wie wärs einmal mit Qualität statt Quantität?
Tut mir leid, aber der Artikel ist doch der klassische Fall eines Steinbruchs. Wenn ich ein Lehrbuch für Steinbruchexegese schreiben müsste, würde ich den als Beispielfall verwenden!
Das ist genau dieser Umgang mit der Bibel, wie ihn die Instruktion über die Auslegung der Heiligen Schrift verurteilt!
Dass das Ergebnis inhaltlich vielleicht manchen gefällt oder nicht, das ist eine andere Sache.
Der Artikel ist in Wahrheit eine Schändung des Wortes Gottes und man sollte sich darüber viel mehr aufregen als wenn sich irgendwelche nordamerikanischen Ex-Stars an ein Kreuz aus Glühbirnen binden lassen.
Und: Es ist egal, ob ich für die Steinbruchexegese einen, zwei, drei oder 17 Verse verwende: Es geht darum, dass die Heilige Schrift ausgelegt werden muss, dass Sie als GANZE Wort Gottes ist und deshalb nicht aus dem Zusammenhang gerissene Stücke als Wort Gottes verkauft werden dürfen. Wozu gibt es Bibelwissenschaften? Ach ja, ich weiß schon, die zählen ja nichts, TheologInnen sind ja in Wirklichkeit alles Häretiker …
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#3   Nólimon   19:42:53 | Dienstag, 22. August 2006
Zwei Fragen:
1. Wie viele Bibelverse muß man am Stück zitieren, um sich nicht dem Vorwurf ausgesetzt zu sehen, man würde sich an der Heiligen Schrift wie an einem Steinbruch bedienen?
2. Was ist inhaltlich falsch an der Zusammenfassung des Autors und paßt nicht in das biblische Gesamtbild?
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#2   matt   18:17:18 | Dienstag, 22. August 2006
ein gelungenes Arrangement von Textstellen
das die wesentlichen Momente des Ehesakraments herausstellt.
Ich weiß nicht, wieso Sie Sich aufpudeln Piroschka.
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#1   Ich denke oft an Piroschka   18:10:37 | Dienstag, 22. August 2006
und noch einer, der die Bibel mit LÜK-Setzkasten verwechselt!
Was bitte soll man mit diesen steinbruchartig aus dem Zusammenhang gerissenen Fetzen anfangen?
Vernünftige bibeltheologische Aussagen sehe ich hier nicht!
Solche beliebig und unreflektiert zusammengewürfelten Zitatabfolgen zeigen nur, dass dem Autor die Bibel nicht heilig ist, sondern er sie beinhart zerstückelt und die Einzelteile verzerrt in den Dienst seiner Ideologie stellt!
Ich würde mir als katholisches Medium überlegen, ob die Bibel nicht doche einen anderen Stellenwert hier haben sollte!
PS: Tipp an die Redaktion: Wenn man schon die Leser mit Posting-Beschränkungen pro Tag belegt, vielleicht sollte man bei manchen Autoren auch ein Maximum an Artikeln pro Monat in Erwägung ziehen!
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