13:45:40 | Donnerstag, 24. August 2006
In einer Abtreibungsanstalt in Florida wurde ein Bube lebend geboren. Er wurde kurz darauf von der Polizei im Biomüll gefunden.
(kreuz.net) Ende Juli ging bei der Polizeistation von Hialeah – einem Vorort von Miami im südöstlichen
US-Bundesstaat Florida -ein anonymer Notruf ein.
Eine Stimme erklärte, daß in der örtlichen Abtreibungsstation
ein Kind lebendig geboren worden sei.
Zuerst verliefen die Untersuchungen der Polizisten im Sand.
Dann
erhielten die Beamten einen weiteren anonymen Hinweis, daß das Kind im Biomüll des Kinderschlachthofes
gelandet sei. Dort wurde schließlich die Leiche eines fünfeinhalb Monate alten Buben gefunden.
Vor
den Lokalnachrichten ‘nbc6’ erklärte ein Polizist, daß man auch die Kindsmutter ausgeforscht habe: „Die
18jährige Frau erklärte, daß sie in der Klinik abtreiben wollte.“
Während sie auf den Kinderabtreiber
wartete, habe sie ihren Sohn geboren.
Ein Anwesender erklärte vor der Polizei, daß die Mutter ihr Kind
im Warteraum des Kinderschlachthofs geboren habe.
Dann sei der Anstaltsbesitzer selber erschienen: „Er
schnitt die Nabelschnur ab, packt das Baby in einen Sack und verschwand damit.“
Am 20. und am 29. Juli
gingen die zwei anonymen Telephonanrufe bei der Polizei ein.
Die Rechtsanwältin der Kindertöter erklärte
nach dem grauenhaften Fund, daß diese nichts Unredliches getan hätten. Eine 18jährige habe abgetrieben.
Es habe keine Komplikationen gegeben: „Das ist ein legales Geschäft.“
Doch Mitte August ergab die Autopsie
der Leiche, daß das Kind lebend geboren wurde. Das berichtete die konservative Onlinezeitung ‘WorldNetDaily’.
Ob es zu einer Anklage beziehungsweise Verurteilung wegen Kindsmord kommen wird, ist jedoch ungewiß.
Der stellvertretende Polizeichef von Hialeah glaubt, daß sich die Staatsanwälte wegen eines Interpretationsspielraumes
im Bundesgesetz von Florida um die strafrechtliche Verfolgung des Verbrechens drücken könnte.
Gleichzeitig
erklärte der Polizist, daß er sich in einem solchen Fall an die nächsthöhere Instanz wenden und die
Medien einschalten wolle.
Im Grunde wäre die Sachlage nach US-Recht eindeutig.
Ein Kind gilt dort als
lebendgeboren, wenn es atmet, sein Herz schlägt oder es sich bewegt. Somit wären dem ermordeten Jungen
der volle Rechtsschutz und die notwendige medizinische Versorgung zugestanden.
Bereits im April 2005
brachte eine Mutter in einem Kinderschlachthof in Florida ein lebendes Kind zu Welt. Das unversorgte Kind
starb trotz
Rettungsversuchen der Mutter.
Zur Rechenschaft gezogen wurde niemand.
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#22
Hypatia 17:38:26 | Samstag, 26. August 2006
#21
Bonjour 17:29:32 | Samstag, 26. August 2006
#20
Römisch-Katholisch 18:09:21 | Freitag, 25. August 2006
#19
セルジュ † 22:33:32 | Donnerstag, 24. August 2006
#18
Römisch-Katholisch 19:07:25 | Donnerstag, 24. August 2006
#17
Rudolfssohn 18:36:02 | Donnerstag, 24. August 2006
#16
virOblationis 16:20:31 | Donnerstag, 24. August 2006
#15
Benedikt78 15:53:10 | Donnerstag, 24. August 2006
#14
Maledica 15:30:02 | Donnerstag, 24. August 2006
#13
Athanasius 15:29:54 | Donnerstag, 24. August 2006
#12
landorganist 15:25:25 | Donnerstag, 24. August 2006
#11
Pünktchen 14:45:30 | Donnerstag, 24. August 2006
#10
Benedikt78 14:34:59 | Donnerstag, 24. August 2006
#9
Pünktchen 14:33:21 | Donnerstag, 24. August 2006
#8
centesimus annus 14:30:41 | Donnerstag, 24. August 2006
#7
Pünktchen 14:28:57 | Donnerstag, 24. August 2006
#6
Frasim 14:28:21 | Donnerstag, 24. August 2006
#5
zwobbel 14:17:48 | Donnerstag, 24. August 2006
#4
Sirilo 14:12:43 | Donnerstag, 24. August 2006
#3
Frasim 14:03:19 | Donnerstag, 24. August 2006
#2
Karl Murx 14:03:02 | Donnerstag, 24. August 2006
#1
Sirilo 13:58:36 | Donnerstag, 24. August 2006