Benedikt XVI.
Der Tanz ist keine Ausdrucksform christlicher Liturgie
Es gibt im Leben viele schöne Dinge. Aber das heißt noch nicht, daß sie für die Liturgie geeignet sind. Ein Wort des damaligen Kardinal Joseph Ratzinger.
(kreuz.net) Der damalige Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, Joseph Kardinal Raztinger, nimmt in seinem Buch „Geist der Liturgie“ Stellung zum sogenannten liturgischen Tanz. Er schreibt:

„Der Tanz ist keine Ausdrucksform christlicher Liturgie. Gnostisch-doketische Kreise haben ihn etwa im dritten Jahrhundert in die Liturgie einzuführen versucht.

Für sie war die Kreuzigung nur Schein.

Christus hatte den von ihm nie wirklich angenommenen Leib vor der Passion verlassen, und so konnte an die Stelle der Kreuzesliturgie der Tanz treten, weil ja das Kreuz nur Schein gewesen war.

Die kultischen Tänze der verschiedenen Religionen haben unterschiedliche Richtungen – Beschwörung, Analogiezauber, mystische Ekstase.

Keine dieser Gestalten entspricht der inneren Richtung der Liturgie des »worthaften Opfers«.

Vollkommen widersinnig ist es, wenn bei dem Versuch, die Liturgie ‘attraktiv’ zu gestalten, Tanzpantomimen – womöglich von professionellen Tanzgruppen – eingelegt werden, die dann häufig und von ihrer Anlage her zu Recht in Beifall münden.

Wo immer Beifall für menschliches Machen in der Liturgie aufbricht, ist dies ein sicheres Zeichen, daß man das Wesen der Liturgie gänzlich verloren und sie durch eine Art religiös gemeinter Unterhaltung ersetzt hat.“

Aus Joseph Kardinal Ratzinger: Der Geist der Liturgie. Freiburg im Breisgau 2000. Seite 170
      
46 Lesermeinungen
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#48   Hypatia   21:42:52 | Sonntag, 3. September 2006
@ Guttenberger
Das stimmt. Und wissen Sie, was ich am schönsten finde? Das Jesukind in der äthiopischen Krippe ist schwarz!
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#47   Bonjour   07:00:17 | Montag, 28. August 2006
@Oje!
Als Katholik dürfen Sie vorher ja nicht – weiß Ihre Freundin, was Sie von Ihnen nach kirchlich abgesegneter Trauung zu erwarten hat?
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#44   Gotthard   20:48:42 | Sonntag, 27. August 2006
eine kleine Randbemerkung
was ist aus dieser kleinen Randbemerkung Ratzingers abzuleiten? Eigentlich nichts…
er sagt, es habe in uralter Zeit Bestrebungen gegeben, den Tanz an die Stelle der Kreuzesliturgie zu setzen – will auch niemand.
Dass die kultischen Tänze verschiedener Religionen unterschiedliche Zielrichtungen haben – eine Binsenweisheit.
Professionelle Tanzgruppen – ist kein Thema beim liturgischen Tanz…
Ratzinger ist also keine gute Adresse beim Tradi-Kampf gegen den liturgischen Tanz …
Vielleicht kontaktiert ihr mal Afrikaner, die wissen, was „action grace“ meint …
Tanz und Tanz können völlig verschieden sein … redet doch nicht über Dinge, die ihr nicht kennt.
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#43   deixter   20:02:21 | Sonntag, 27. August 2006
@Brigitte Bussmann
Ich verweise hier wieder auf das Hauptgebot der Gottes- und Nächstenliebe, Selbstliebe. Alles gehört zusammen und steht gleichwertig nebeneinander.
Sie haben recht in dem Punkt, dass Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe zusammen gehören. Sie sind aber nicht gleichwertig. Die Gottesliebe steht über allem und aus ihr entspringen die Nächsten- und Selbstliebe. Nächsten- und Selbstliebe gehören sogar zwingend zu echter Gottesliebe. Aber sie sind davon abgeleitet.
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#42   tau †   18:38:59 | Sonntag, 27. August 2006
Tanz des Lebens
2 Sm 6.5 zusammen mit Lk 1.41 lesen
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#41   Nicole   17:43:42 | Sonntag, 27. August 2006
Polonäse Blankenese
Der ganze Saal soll heute abend brodeln,
Lass jucken Jungs, die Nacht ist viel zu kurz,
Bis morgen früh soll’n hier die Elche jodeln, (jolodähihi)
was danach kommt, das ist uns jetzt ganz schnurz!
Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse,
Denn nun geht sie los uns’re Polonäse,
Von Blankenese bis hinter Wuppertal.
(Ja wo laufen Sie denn?)
Wir ziehen los mit ganz großen Schritten,
Und Erwin fasst der Heidi von hinten an die Schulter,
Das hebt die Stimmung, ja, da kommt Freude auf.
(Ein Bier mit Senf, aber den Schaum unten!)
Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse,
Denn nun geht sie los uns’re Polonäse,
Von Blankenese bis hinter Wuppertal.
(Herr Wirt, bring’se mal ein bisschen Geld, ich möcht’ zahl’n.)
Wir ziehen los mit ganz großen Schritten,
Und Erwin fasst der Heidi von hinten an die Schulter,
Das hebt die Stimmung, ja, da kommt Freude auf.
(Das sieht man jetzt aber!)
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#40   Benedikt   13:13:05 | Sonntag, 27. August 2006
@ Brigitte Bussmann
Lieber Benedikt,
es ist eigentlich schade, dass Sie so fundamentalisch sind.
Nicht mehr als Sie.
Um Gottesdienste lebendiger zu machen brauchen wir den Geist Christi.
Aha. Und den erhoffen Sie sich zB von einer bezahlten Sporttanzgruppe, deren Mitglieder vermutlich zu 99% keine Ahnung von Liturgie haben?
Sie bringen mich mit Square Dance sogar auf eine Idee, ja warum denn nicht, warum sollte das nicht Gott wohlgefällig sein.
Genau, oder ein Bierausschank in der Messe. Warum sollte das Gott nicht wohlgefällig sein? Ernsthaft: Was hat Square Dance in einer Messe zu suchen? In wiefern nutzt das den Gläubigen in ihrer Gottesverehrung? Wie macht das die hl. Geheimnisse erfahrbarer?
Gott hat Freude daran, wenn seine Kinder glücklich sind.
Ja richtig. Ich bin auch glücklich, wenn ich mit 10 Kumpels bei gefüllten Bierkrügen in gemütlicher Runde sitze. Die bringe ich dann mal bei der nächsten Messe mit…
manche wollen sich nicht knien, auch gut.
Aha, auf einmal. Zuvor haben Sie praktisch angeordnet, dass der Fredensgruß zu machen sei. Warum auf einmal so liberal?
dann brauchen wir uns vor ihm/ihr nicht zu erniedrigen.
Knien als erniedrigen…au weia. Der Mensch ist nie größer, wie wenn er vor Gott kniet.
die können wir auch viel besser verwirklichen z.B. in dem wir Schöpfung bewahren.
Wie genau mache ich das während der Messe?
Was ist denn für Sie Nächstenliebe?
Hilfe.
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#39   Maurice Corvisier   09:01:22 | Sonntag, 27. August 2006
typischer Fall Freud’scher Fehlzündung (hihi):
natürlich nicht Mainz, sondern Trier war gemeint – die Liebfrauenkirche direkt neben dem Dom.
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#38   Jörg Guttenberger, Köln   00:59:38 | Sonntag, 27. August 2006
Tanz in der Liturgie
Festzuhalten bleibt, daß der liturgische Tanz in der äthiopischen Liturgie einmalig ist. Sämtliche anderen christlichen Traditionen kennen ihn nicht.
Ob man eine Verbindung zwischen dem liturgischen Tanz der Äthiopier und unserem feierlichen Einzug bzw. einer Prozession herstellen kann, ist eine Frage an die Liturgiewissenschaft.
Ganz klar ist, daß unser abendländischer Tanz eine rein weltliche Angelegehnheit ist, der mehr oder weniger ausschließlich dem Vergnügen dient, soweit er nicht als Sport gegtrieben wird und so in der Liturgie nichts zu suchen hat.
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#37   Hypatia   19:24:06 | Samstag, 26. August 2006
@ Corvisier
Jetzt sprechen wir 15km Luftlinie von meinem Zuhause! Wer hat Sie so verletzt, daß Sie so spinnen?
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#36   Maurice Corvisier   19:18:38 | Samstag, 26. August 2006
Genau das trifft es, Pünktchen,
denn das Hinterherhecheln hinter Zeitgeist und Modeströmungen wirkt nur lächerlich bis peinlich. In Show und Tanz sind doch die Profis im Fernsehen besser. Und wie zerstörerisch diese Amüsier-„Theologie“ wirkt, kann man u.a. und z.B. besonders deprimierend in der Liebfrauenkirche in Mainz sehen, wo ein für unsere hl. Messe von unseren Vorfahren gebauter Kirchenraum zerstört wurde: zugunsten einer Tanzfläche, von der bei Spöttern der Name „Hexentanzplatz“ umgeht.
Kein Wunder, daß der Zulauf zur hl. Messe stetig wächst!
Mit bestem Gruß! M.C.
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#35   Hypatia   19:00:26 | Samstag, 26. August 2006
@ Corvisier
Keine Ahnung, wie alt Sie sind. Aber Ihre Anspielung auf Frauen jenseits der Menopause spricht für sich. Was soll das? Wessen Testosteronspiegel nimmt mit den Jahren kontinuierlich ab?
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#34   Pünktchen   18:54:36 | Samstag, 26. August 2006
Richtig, Maurice,
man betrachte allein die Bussmannsche Begründung für den Tanz: dieser sei erlaubt, „um Gottesdienste lebendiger zu machen“! Wenn jemals äußere „Lebendigkeit“ Ziel und Zweck der Hl. Messe wäre, dann hätte sie das erste Jahrhundert nicht überlebt. In den antiken Amphitheatern und Stadien ging es doch auch schon viel „lebendiger“ zu! Hier argumentiert jemand so außertheologisch unter Verwendung theolgischer Begriffshülsen („Gott hat Freude daran, wenn seine Kinder glücklich sind“), daß ich mir wünschte, in den angebotenen Smilys unten gäbe es ein solches, daß sich kräftig auskotzt! Dies würde ich hier hinsetzen! Stattdessen: :-!
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#33   Maurice Corvisier   18:41:58 | Samstag, 26. August 2006
Auf Golgotha wurde
nun sicher nicht getanzt – somit hat das bänderwedelnde Hüftschwingen von Frauen jenseits der Wechseljahre während der unblutigen Erneuerung des Kreuzesopfers nichts zu suchen.
Es ist aber nichts dagegen einzuwenden, wenn es während der Selbstfeier einer Gemeinde stattfindet, die sich sonntags trifft, um händeschüttelnd Friede, Freude, Eierkuchen zu verbreiten.
Während einer heiligen Messe aber: nein, danke!
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#32   Doritta   18:22:20 | Samstag, 26. August 2006
Tanz in der Liturgie
Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich auszudrücken:
Sprache, Stimme (das Wort…!) und auch Bewegung.
Leider wird wieder einmal schwarz/weiß gemalt. Warum
sollte Tanz als schlichte Untermalung in der Liturgie nicht erwünscht sein? Wenn dem nämlich so ist, müßten auch begleitende Chöre und Orchester verboten werden. Was wäre denn da der Unterschied?
Keine Tanzgruppe der Welt würde während einer Liturgiefeier wegen Applaus oder zur Selbstdarstellung auftreten, es geschieht alles Gott zu Ehren, da steckt auch kein heidnischer Kult dahinter. Es ist immer die Frage wie die Choreographie aussieht, aber da kennt sich unser sonst so gescheiter Papst nicht aus.
Ich frage mich übrigens, ob ein Superaufgebot an Priestern, Ministranten etc., ein pompöser Einzug in die Kirche, Teilung des Zuges vor dem Altar, Prunkgewänder
nicht auch bald einem „Tanz“ gleichkommen. Unter Tanz kann man nämlich viel verstehen!
Aber keine Sorge, Tanz in der Liturgie setzt sich ohnehin nicht durch. Es wird von obenschon darauf geachtet werden, damit die Aufmerksamkeit ungeteilt bleibt.
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#31   Marsilius Ficinus   12:38:04 | Samstag, 26. August 2006
Tanz in der Liturgie
Frau Bussmann, ich hoffe mal, dass Sie Ihre Äußerungen so nicht ernst meinen. „Square Dance“ in der Liturgie? Die Liturgie ist keine Tanzveranstaltung, keine Veranstaltung der Spaßgesellschaft, wo man hingeht, um sich zu vergnügen. Es ist eine ernste, heilige und weihevolle Handlung. In der westlichen Liturgie hat der Tanz nun einmal überhaupt keine Tradition. Lesen Sie mal die Ausführungen von Herrn Guttenberger. Ihre Ausführungen zeugen leider häufiger von Naivität und einem gewissen Unverständnis gegenüber dem Wesen und der Würde der römischen Liturgie. Wohlgemerkt: Nichts gegen den Tanz an sich, aber in der römischen Liturgie hat dieser generell nichts verloren. Die einzige Ausnahme könnte darin bestehen, dass man im afrikanischen-asiatischen Raum gewisse Zugeständnisse macht. Jedoch muss man natürlich strengstens darauf achten, dass alles Anstößige vermieden wird, um nicht die immanente Würde der Hl. Liturgie zu zerstören oder der Lächerlichkeit preiszugeben.
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#30   Brigitte Bussmann   08:40:55 | Samstag, 26. August 2006
Tanz keine Ausdrucksform christlicher Liturgie
Lieber Benedikt,
es ist eigentlich schade, dass Sie so fundamentalisch sind. Um Gottesdienste lebendiger zu machen brauchen wir den Geist Christi.
Sie bringen mich mit Square Dance sogar auf eine Idee, ja warum denn nicht, warum sollte das nicht Gott wohlgefällig sein. Gott hat Freude daran, wenn seine Kinder glücklich sind.
Knien, wenn jemand das mag, sehr gern. Manche können sich nicht knien, weil es krankheitsbedingt ist, manche wollen sich nicht knien, auch gut.
Wenn Gott unser Vater, unsere Mutter, ist, dann brauchen wir uns vor ihm/ihr nicht zu erniedrigen. Wir sind ihm/ihr ähnlich, schon vergessen? Wenn Sie jetzt meinen EHRFURCHT vor Gott, die können wir auch viel besser verwirklichen z.B. in dem wir Schöpfung bewahren.
Handgeben ist natürlich ein Zeichen von Nächstenliebe, weil ich dann meinen Banknachbarn in der Kirche beachte. Was ist denn für Sie Nächstenliebe? Was halten Sie davon, dass Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe den gleichen Stellenwert im Gebot haben?
Wahrhaftige Theologie kann weder an sich selbst, am anderen, an der Schöpfung vorbei gehen, denn nur dort können wir uns einen Begriff von der Größe Gottes machen und durch diese Schöpfung können wir Gott erkennen und lieben. :(3
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#29   Jörg Guttenberger, Köln   22:41:08 | Freitag, 25. August 2006
Tanz und Beifall in der Liturgie
Leider wird auch in unseren Liturgien nach einem feierlichen Hochamt, genauso unpassend, oft Beifall für die Sänger gespendet!
Die einige christliche Liturgie, deren Tradition einen liturgischen Tanz beinhaltet, ist die äthiopische. Das ist allerdings kein Tanz in unserem Sinne, in dem die Sexualität eine gewisse Rolle spielt, sondern ein Schreittanz, in dem die liturgischen Tänzer eine der Liturgie angemessene Kleidung tragen.
Im Rahmen der Reihe „Alte Liturgien in romanischen Kirchen Kölns“ Mitte der 80er Jahre wurden besagte Tänze von Mönchen in ihrer farbigen Mönchskleidung aufgeführt. Die beiden Gruppen standen – ähnlich wie bei unserem Chorgebet – seitlich vom Altar und sind im Rhytmus der von ihnen gespielten Schlaginstrumente aufeinander zugeschritten und entsprechend wieder zurück.
Die äthiopische Kirche ist m. W. die einzige östliche Kirche, in der Tanz und Instrumentarium zur Tradition gehören. Bei Armeniern und Maroniten, das sind die libanesischen Christen, geht die Orgel auf lateinische Einflüsse zurück, wobei die maronitische Kirche allerdings als einzige östiche Kirche vollumfänglich mit Rom in Gemeinschaft steht.
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#28   Christian Hüller   17:17:25 | Freitag, 25. August 2006
Ad Benedikt
Ja, ich lieeebe Ratzinger auch.
Wie grausam muss er doch für die sein, die dachten, im Christentum gehe es nur oder vorrangig um Spaß und Unterhaltung.
Da sitzt er nun, der Professor auf dem Papstthron, und holt uns alle runter von der Spaßgesellschaft in die nüchterne Realität von Schuld und Sünde.
Schon damals, als es um den Beratungsschein ging, hat er allen klar gemacht, dass Leben nicht verrechnet werden kann …, wie jüngst – ganz nebenbei – auch das BVerfG bestätigt hat.
Wie unangenehm… Wie schmerzhaft unrealistisch…
Und doch eben wahr.
Das ist Theologie, Leute! Das ist Theologie …
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#27   Benedikt   16:59:12 | Freitag, 25. August 2006
@ aphrodite
Von einem so über alle Wolken gelobten Theologen hätte ich mir schon eine griffigere Argumentation erwartet.
Die wirkliche Argumentation folgt im Buch erst auf der nächsten Seite.
@ Bussmann
Alles, was mit dem Körper ausgedrückt werden kann, Beispiel Tanz, Rhythmisches Klatschen (…)(müssen in der Liturgie stehen)
Jo sicher, genau wie Square Dance, Bockspringen oder rhythmische Sportgymnastik. Kann man auch alles mit de Körper ausdrücken. Was soll das bloß für eine „Theologie“ sein.
Auch der Friedensgruß gehört zu diesen Ausdrucksformen und ist immer noch nicht in allen katholischen Kirchen Gang und Gäbe.
Auch nicht mehr Gang und Gäbe ist das Knien in einer katholischen Kirche. Was sagen Sie dazu?
Ich verweise hier wieder auf das Hauptgebot der Gottes- und Nächstenliebe, Selbstliebe.
Lächerlich. Seinem Nachbarn den Friedensgruß zu bieten ist doch kein Akt von Nächstenliebe. Das Gleichnis vom Samariter sähe dann wohl anders aus.
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#26   Aldo Carigiet   14:24:13 | Freitag, 25. August 2006
die Heilige Messe ist ein Mysterium
Wie kann man mit Tanz und anderen Kalbereien die Kirche, den Sakralraum entweihen?
Hat nicht Jesus die Händler -im Vorhof- vom Tempel vertrieben? Wir sind genau gleich weit wie vor 2000 Jahren. wenn nicht schlimmer; schade!
Wahrscheinlich ist es höchtste Zeit, dass Jesus wieder kommt, um in der kath. Kirche wieder Ordnung zu schaffen, weil es -leider- der Papst, die Kardinäle und Bischöfe -angeblich- nicht mehr können.
Warum haben wir auch in der röm.-kath. Kirche soviele Extremisten? Ist es nicht deshalb, weil sie in der Kirche keine Heimat mehr finden?
Die Zukunft heisst: „zurück zum Sakralen, zum Mysterium, zum Gottesdienst für Gott und nicht für die Menschen“
Im Altarraum sollte nur der Priester sein. Die Messe versum Deo und nicht zum Volk, dann wäre mehr Andacht, Stille und Gottes-Verehrung möglich.
Schluss mit Kalbereien, Tanz, Gesang und anderen sogenannten konzertantem Theater. Die Kirche ist kein Kongress- oder Unterhaltungsbau.
Wie lange geht es bis wir Gott wieder ernst nehmen.
Die Kirche ihm zu liebe benützen?
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#25   r.ruhrgebietler   12:47:34 | Freitag, 25. August 2006
unblutige Erneuerung des Kreuzesopfer verhöhnt
Die hlg. Messe der hlg. röm. kath. Kirche ist keine Belustigung der Massen sondern die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfer Jesus Christus. Warum also wird dieses durch solch profane Dinge wie Tanz etc. verhöhnt. Dieser Frage sollten sich alle Priester konfrontiert fühlen! und zwar schon hier auf der Erde – sie sind für jeder Seele verantwortlich, besonders für jene, die durch des Priesters Verschulden / mitverschulden verloren gegangene Seele. Was für eine große Verantwortung der Priester! Pater Pio war da vorbildlich.
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#24   Christian Hüller   12:25:22 | Freitag, 25. August 2006
Ad sozialkatholisch
Nicht dass mich hier manche für einen bornierten Idioten halten, was man ja gerne tut (und dann meistens eine kleine Überraschung erlebt).
Die Schwerpunktsetzung bei der Hl. Messe kann durchaus
unterschiedlich sein:
Sie kann einerseits auf der Danksagung liegen. Insofern lässt die Hl. Messe auich Raum für Ekstatik und Tanz.
Aber b i t t e erst nach der Wandlung.
Sie kann zweitens auf der Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu liegen.
Gerade dieser Aspekt sollte in dieser Gesellschaft der kollektiven Unschuld und der abertausenden von Unschuldslämmern wieder stärker hervorgehoben werden.
Wir machen uns tagtäglich schuldig: an Mitmenschen, an der Um welt, ja sogar den Tieren (dies an die Schwester im Herrn, Frau Brigitte Bussmann :-S ).
Dass Messopfer bietet die einmalige Gelegenheit, sich dieser Schuld bewusst zu werden, ohne in eine eitle Selbstdarstellung zu verfallen.
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#23   Hyazinth   12:23:50 | Freitag, 25. August 2006
Sirilo
typischer Fall von überzogenem Stolz. Der Herr ist ürlich sündenfrei und hat den Kreuzestod nicht nötig! Was meinen Sie wieso unser Herrgott im Ölgarten Blut geschwitzt hat? Er hatte die vergangenen Sünden (vor allem die Erbschuld), die gegenwärtigen und die zukünftigen vor Augen! Darum mußte er das Kreuz besteigen! Dieser Vorgang ist jedoch anachronistisch zu sehen und deswegen ist die Messe die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi, weil wir es nötig haben!
Aber wenn Sie so tadellos und sündenfrei sind, passen Sie bloß auf, daß nicht irgendwelche „Tradis“ Ihr Haus stürmen und Ihnen die Knochen zu entfernen, um Sie in irgendwelchen Altären zu versenken!
O Magna Impietas!
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#22   Sozialkatholisch   11:34:47 | Freitag, 25. August 2006
@ Christian Hüller
Entenmütter find ich ganz O.K.
Der Tanz, besonders der Tanz mit christlicher Ausrichtung sollte gehegt und gefördert werden, nur eben nicht in der hl. Messe.
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#21   Christian Hüller   11:29:36 | Freitag, 25. August 2006
Ad Nicole
Sind Sie hier wohl die E n t e n m u t t er, oder was?
Hier geht’s um die Hl. Messe und nicht um I h r e n Ententeich, falls S i e das noch nicht bemerkt haben sollten.
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#20   Nicole   11:10:28 | Freitag, 25. August 2006
Brigitte ganz befriedigt:
Alle meine Entchen
|: Schwimmen auf dem See, :|
Köpfchen in dem Wasser,
Schwänzchen in die Höh.
Alle meine Täubchen
|: Gurren auf dem Dach, :|
Fliegt eins in die Lüfte,
Fliegen alle nach.
Alle meine Hühner
|: Scharren in dem Stroh, :|
Finden sie ein Körnchen,
Sind sie alle froh.
Alle meine Gänschen
|: Watscheln durch den Grund, :|
Suchen in dem Tümpel,
Werden kugelrund.

Alle meine Kinder
|: Tanzen lustig heut’ :|
Tanzen voller Freude
In der Sommerzeit.
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#19   Dr. Otterbeck   10:47:18 | Freitag, 25. August 2006
Brigitte Bussmann
Sie meinen das Hauptgebot der Selbstbefriedigung?
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#18   Christian Hüller   10:23:46 | Freitag, 25. August 2006
Ad Benedikt78; Hyazinth
Da kann ich Hyazimth und Benedikt nur zustimmen.
Worum geht es im Gottesdienst bzw. ind er hl. Messe:
Um „action“, „show“ und eitle Selbstdarstellung?
Gefehlt.
Es geht um die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu.
Vielleicht weiß einer der Herrschaften ja noch, was das heißt.
Jesus war bei diesem Kreuzesopfer wahrlich nicht zum Tanzen zumute.
Und wenn jemand bei dessen Vergegenwärtigung zum Tanzen zumute sein sollte, dann sollte er oder sie sich fragen lassen, ob er nicht lieber in den nächsten Tanzschuppen gehen sollte statt in die Kirche.
Ganz rational geht es a u c h darum, im gekreuzigten Jesus die vielen Opfer zu erkennen, die wir selbst auf dem Gewissen haben.
Deshalb ist in der hl. Messe ja auch ein Schuldbekenntnis integriert.
Aus der Erkenntnis der eigenen Schuld erwächst die Kraft
zur Läuterung und damit eines neuen Anfangs …
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#17   Benedikt78   09:56:58 | Freitag, 25. August 2006
WIR!!!
Ich jedenfalls war damals noch nicht auf der Welt und lehne jede Kollektivschuld in dieser Hinsicht ab.
Da Jesu Christi für unsere Sünden gestorben ist, können Sie keine Erlösung erwarten, wenn Sie nicht Ihre „Mitschuld“ anerkennen.
Mea culpa! Mea culpa! Mea maxima culpa!
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#16   Sirilo   09:37:41 | Freitag, 25. August 2006
@Hyazinth
Was meinen Sie damit, daß „WIR“ den Kreuzestod Jesu verschuldet haben? Wer ist „WIR“?
Ich jedenfalls war damals noch nicht auf der Welt und lehne jede Kollektivschuld in dieser Hinsicht ab.
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#15   Hyazinth   09:24:18 | Freitag, 25. August 2006
@Brigitte Bussmann
Ja klar, so ist es! Deswegen fühlt sich der allergrößte Teil der Gotttesdienstbesucher auch so wohl dabei, wenn er aufgefordert wird während der Messe sich in dieser Artund Weiße körperlich zu betätigen! Wenn jemand einen Funken ehrfurcht vor dem Hl. Meßopfer empfindet, wird er so etwas unterlassen! Es ist ja immerhin die Kreuzigung Christi, die WIR verschuldet haben, da er unsere ganze Kreuzeslast getragen hat. Natürlich ist da der richtige Zeitpunkt, vor allem während der Gabenbereitung, wo der Höhepunkt der Messe spürbar nahe ist, beschwingt zu tanzen und ausgelassen zu feiern.Das ist widerlich, geradezu sakrilegisch und auch vom Sinn her, dem Gescehen der Hl. Messe als nicht angemessen und mehr als mißverständlich!!!
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#14   Nicole   09:13:33 | Freitag, 25. August 2006
Brigitte tanzt den Klerikal-tango
Und sie tanzten einen Tango,
alle, die davon nichts ahnen.
Und sie fragen die Kapelle:
»Haben Sie nicht was Heißes da?«
Denn sie können ja nicht wissen,
was da zwischen Tag und Morgen,
in der nächtlichen Taverne –-
bei dem Tango schon geschah.
Kriminal-Tango in der Taverne:
Dunkle Gestalten, rote Laterne.
Glühende Blicke, steigende Spannung –-
Und in die Spannung, da fällt ein Schuss.
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#13   Brigitte Bussmann   09:04:55 | Freitag, 25. August 2006
Tanz keine Ausdrucksform christlicher Liturgie
ich hoffe nur, dass der jetzige Papst sich von seinen Aussagen als Kardinal Ratzinger verabschiedet.
Alles, was mit dem Körper ausgedrückt werden kann, Beispiel Tanz, Rhythmisches Klatschen, sogar der Hl. Kuss wie es in Thimotheus steht sind Ausdrucksformen des Menschen und somit auch christlich.
Sie dürfen nicht nur in der Liturgie stehen, wie es auch unter Papst Johannes Paul II war, sondern müssen stehen, weil es immer die Ganzheit des Menschen ausdrückt. Auch der Friedensgruß gehört zu diesen Ausdrucksformen und ist immer noch nicht in allen katholischen Kirchen Gang und Gäbe.
Ich verweise hier wieder auf das Hauptgebot der Gottes- und Nächstenliebe, Selbstliebe. Alles gehört zusammen und steht gleichwertig nebeneinander.
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#12   matt   08:52:17 | Freitag, 25. August 2006
in der Tat
das einzige Beispiel einer tänzerischen Gottesverehrung, das mir aus der Bibel bekannt ist bietet uns David, der vor der Bundeslade, bei ihrer Überführung nach Jerusalem, tanzt. Das Liebkind Gottes war dabei so voll des Entzückens, dass er sogar auf seine Kleider vergaß. Eine Frau von ihm, die Michol empörte sich darüber und verachtete ihn mit Hochmut. David wusste sich allerdings gekonnt zu rechtfertigen und das Ganze in ein gutes Licht zu rücken.
Davids Tanz war auch ein Ausdruck eines momentanen Glücksgefühls und weniger als angemessene Form des Gottesdienstes zu verstehen. Eine Lebensfreude, die dem besonderen Ereignis entsprechen mochte, aber mehr auch nicht.
Im Offenbarungszelt und später im Tempel des Herrn gab es soweit ich weiß keine Tanzereien.
Weil diese Art von Ausgelassenheit im Rahmen religiöser Handlungen ja auch zu assoziieren wäre mit heidnischen Kulten, die sich primär durch die Freuden des Fleisches inspiriert sehen, wo es dann nicht mehr weit ist zu Trinkgelagen, Schlemmereien und gar Orgien, also einer insg. gotteslästerlichen Gesinnung, die jegliche Andacht und Ehrfurcht vermissen läßt. Bei David war dies gewiss nicht der Fall. Er handelte in der Unschuld seines Herzens und daher waren seine Tanzereien auch nicht von Sünde motiviert.
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#11   Christian Hüller   02:34:13 | Freitag, 25. August 2006
Akrobatik Im Gottesdienst
Also hl. Messopfer und Tanz, nun ja, nun ja…
Mehr will ich hierzu nicht gesagt haben.
Der selige Johannes Paul hat sich auf seinen Pastoralreisen diesbezüglich schon Einiges, ja: Einiges gegeben.
Bin ja durchaus für Leibesübungen, aber das Messopfer ist halt mehr ‘was für den Geist, dachte ich zumindest immer …
Jetzt komme mir bitte keiner mit dem blöden Spruch:
„Nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.“
(Dann müssten nämlich manche Nobelpreisträger ihren Preis abgeben).
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#10   daughter_of_goddess †   23:49:17 | Donnerstag, 24. August 2006
Hört mal rein:
www.amazon.de/…/302-5698663-9808068?v=glance&n=290…
Ein echtes Monumentalwerk!!! o^/ O:O
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#9   -=Richard=-   21:46:56 | Donnerstag, 24. August 2006
landonanist
Selbstverständlich ^-^
Keine Zensu :-@
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#8   apex   21:43:45 | Donnerstag, 24. August 2006
@ aphrodite
aphrodite schrieb: Im Ernst, halten sie mich für so blöd?
Nööö… o.O
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#7   Heggi   21:43:41 | Donnerstag, 24. August 2006
landorganist
Ihre schwerwiegenden Kommentare beeindrucken ungemein!
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#6   landorganist   20:55:09 | Donnerstag, 24. August 2006
@richard
Halten Sie Ihre Wortwahl für einen Christen angemessen?
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#5   möchtegern-kathole   20:13:29 | Donnerstag, 24. August 2006
aphrodite …
… hat schließlich gar kein Argument gebracht. Sie bezieht sich überhaupt nicht auf den Inhalt des Artikels, sondern sagt lediglich, dass man daran endlich sehen könne, dass B16 kein Denker und Theologe sei.
Das ist – leider – ein Tiefpunkt von vernünftigem Posting. Ein Argument muss man schon bringen, wenn man ernst genommen werden will.
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#4   aphrodite †   19:50:37 | Donnerstag, 24. August 2006
falsch falsch falsch falsch
Der Rest sind linksabweichler :-]
Im Ernst, halten sie mich für so blöd?
Von einem so über alle Wolken gelobten Theologen hätte ich mir schon eine griffigere Argumentation erwartet. Vielleicht liegts daran, dass der Ausschnitt schlecht gewählt ist? Müsste ich überprüfen … vielleicht freuts mich morgen.
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#3   -=Richard=-   19:50:27 | Donnerstag, 24. August 2006
@afrodite
Das sie als neobolschewist und tuntenversteher die konservativen kreise als fundamentalisten bezeichnen ist typisch für sie und ihre lobby. Andersdenkende werden sofort diffamiert.
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#2   Benedikt   18:52:46 | Donnerstag, 24. August 2006
@ aphrodite
Klar, Fundamentalist ist sowieso jeder, der eine Meinung hat, die von Ihrer eigenen abweicht :-S
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#1   aphrodite †   18:41:56 | Donnerstag, 24. August 2006
Danke für die Wiedergabe dieses kurzen, aber vielsagenden Textauszuges.
Das ist wirklich erhellend. Mir fehlte bislang immer die Argumentationsbasis, weil selbst in fortschrittlichen Kreisen und in theologisch durchaus gebildeten Umgebungen steht immer wieder der Stehsatz Ratzinger ist ein ausgezeichneter Denker und Theologe. oder Ratzinger ist der Mann für die dogmatische Feinarbeit. im Raum.
Dieser Textauszug beweist endlich das Gegenteil. Ratzinger war vielleicht ausgezeichneter Theologe, bevor er Kardinal wurde. Danach wurde er Fundamentalist und so argumentiert er auch, wie diese Textpassagen zeigen.
Schön, dass es endlich einmal etwas Nützliches auf kreuz.net zu lesen gibt!
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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