Kommentar
Kollaborateure im Klerus?
Fünfzig Jahre lebte die polnische Kirche unter kommunistischer Infiltration. Jetzt will man ihr vorwerfen, daß es der Geheimpolizei gelang, einen kleinen Teil der Katholiken zu verderben. Ein Kommentar.
(kreuz.net) In den 80er Jahren regierte der kommunistische Diktator Wojciech Jaruzelski in Polen per Kriegsrecht.

Damals sei in der Kirche immer wieder gesagt worden, daß man in der Wahrheit leben müsse.

Das schrieb der polnische Germanist Karol Sauerland Mitte August in der ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’.

Die Gläubigen hätten dies als eine Aufforderung verstanden, sich nicht auf die Lügen der Herrschenden einzulassen:

„Sie lebten selbstverständlich in der Überzeugung, daß die Geistlichen mit dem Regime nicht kollaborierten.“

Doch mittlerweile sei bekannt, daß die Zahl der „Inoffiziellen Mitarbeiter“ unter den Priestern und kirchennahen Personen nicht gering gewesen sei.

Nach neuen Erkenntnissen betrug die Zahl der „Inoffiziellen Mitarbeiter“ in Kirchenkreisen Ende 1982 an die sechstausend.

Sauerland sagt nicht, daß das gemessen an der Anzahl der Katholiken und im Vergleich zu den Anstrengungen der kommunistischen Geheimpolizei keine große – sehr wohl eine „geringe“ – Menge war.

Er sagt auch nicht, daß die Aktivitäten der Kollaborateure gegen die Kirche gerichtet waren und das Ziel hatten, ihr zu schaden.

Die Kirche war nicht Täter, sondern Opfer.

Eine genaue Recherche über die Verstrickungen von Klerikern hat der Priester Tadeusz Isakowicz-Zaleski am Beispiel der Diözese Krakau vorgenommen.

Unter den Kollaborateuren waren auch prominente Geistliche.

Sauerland erwähnt den bekannten Priester und Theologen Hw. Michal Czajkowski, der aktiv mit dem Sicherheitsdienst zusammengearbeitet hat.

Hw. Czajkowski gehört zum liberalen kirchlichen Flügel und spielt im katholisch-jüdischen Dialog eine zentrale Rolle.

Nach der Ermordung des Priesters Jerzy Popieluszko im Oktober 1984 verweigerte Hw. Czajkowski allerdings eine weitere Kooperation.

Als seine Mitarbeit aufflog, gab er – nach einigem Zögern – seine Verfehlung zu. Er bat um Vergebung und zog sich in ein Kloster zurück.

Dem kommunistischen Geheimdienst gelang es, „Inoffizielle Mitarbeiter“ bis in den innersten Kreis der Solidarnosc-Bewegung zu platzieren.

Anfang August berichtete die polnische Tageszeitung ‘Rzeczpospolita’ über einen Spitzel – offenbar ein Priester –, der zusammen mit Lech Walesa und anderen Solidarnosc-Vertretern im Januar 1981 den Papst im Vatikan besuchte und zwei Tage später dem Sicherheitsdienst Bericht erstattete.

Danach war er operativ für die Vorbereitung und den Verlauf des ersten Solidarnosc-Kongresses im September und Oktober 1981 tätig.

Er muß auch Zugang zum damaligen Erzbischof von Warschau, Stefan Kardinal Wyszynski († 1981) und dessen Nachfolger Josef Kardinal Glemp (76) gehabt haben.

Der „Inoffiziellen Mitarbeiter“ ist unter dem Decknamen „Delegat“ bekannt.

Der wirkliche Name von „Delegat“ ist der Kirche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bekannt. Der Erzbischof von Warschau, Kardinal Glemp, will ihn „zu 98,5 Prozent“ kennen. Er hat den Namen aber bisher nicht offengelegt.

Ein weiterer spektakulärer „Inoffiziellen Mitarbeiter“ war „Historyk“ (Historiker).

Es handelt sich um den im November 2004 verstorbenen Publizist Andrzej Micewski, der 1982 eine Biographie über Kardinal Wyszynski veröffentlichte.

Seine Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst war gerade 1980/81 besonders eng.

Auf Empfehlung des Episkopats wäre er damals beinahe Chefredakteur der viel gelesenen Wochenzeitung der Gewerkschaft Solidarnosc geworden.

Später gehörte er einem Beratergremium von Kardinal Glemp an.

Die Existenz von Spitzel kann in einem totalitären kommunistischen Staat nicht überraschen – auch nicht, daß die Spitzel bis in höchste Kirchenkreise vordringen konnten.

Kirchliche Kreise haben bisher zu den Schuldigen nicht öffentlich Stellung genommen. Sie fördert auch deren Aufdeckung kaum.

Dahinter liegt Methode: Die Kirche hat – anders als die Welt – kein Interesse daran, daß jene, die ihr in der Vergangenheit geschadet haben, öffentlich gebrandmarkt werden.

Sie will den entlarvten Sünder – der inzwischen von seinen falschen Freunden verlassen wurde – nicht demütigen, sondern bekehren.
      
51 Lesermeinungen
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#52   sacerdos helveticus   22:02:33 | Dienstag, 29. August 2006
Rassismus pur!
Artois schrieb:
ein Jude kann niemals Angehöriger eines christlichen Volkes wie Polen, Deutsche oder Italiener sein.
Solch rassistisches Geschwafel hat in einem katholischen Forum wirklich nichts zu suchen.
Es widerstrebt mir, hier vehemente Kritik anmelden zu müssen und nolens volens mit Gegnern des Katholischen Glaubens in diesem Forum einig zu sein.
Solch ein Blödsinn hat mit katholischem Glauben nichts, mit nationalistischer Blut-und-Boden-Ideologie jedoch sehr viel zu tun!!
Was sollte nach Meinung von Artois z.B. mit Juden in einem „christlichen Land“ geschehen, sollten sie etwa expatriiert oder als Staatenlose stigmatisiert werden?
Was ist mit der behaupteten nicht zu ändernden Identiät eines Volkes, die sich über seine Religion definiert z.B. bei einem Volk, das eine Naturreligion ausübt, die vielleicht auch Kannibalismus einschliesst? Verliert dieses Volk seine Identität, wenn es zum Christentum übertritt?
Artois schädigt das Ansehen der Katholischen Kirche schwer!
Er wird auch keinen anerkannten Theologen finden, der solche Thesen unterstützt, geschweige denn lehramtliche Stützung für seine braunsumpfigen völkischen Expektorationen!
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#51   Maurice Corvisier   20:55:34 | Dienstag, 29. August 2006
tschä. Der Löwe von Münster interessierte nicht, was?
Deshalb hatten Sie auch lang und breit Unsinniges gepostet und anständige Katholiken durch Ihre blamabel dummen Thesen und Einlassungen provoziert, die Ihnen dann, als Sie einwandfrei widerlegt wurden, nicht mehr wichtig waren.
Wie immer, wichen Sie dann auf Nebenkriegsschauplätze aus, die nun von gar keiner Wichtigkeit waren.
Die Leviten gelesen? – Sie? – Mir?
Realitätsverlust wegen Verdrängung. Irgendwie bedauerlich.
Nun schau: da habe ich doch schon wieder Ihre Frage vergessen, über all meinem Argumentieren. Vielleicht ist es ja doch das Alter, was meinen Sie? Wie hieß sie doch gleich?
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#50   deusexmachina   20:45:42 | Dienstag, 29. August 2006
@Moritz
Davon, dass Sie’s herbeizufaseln versuchen, wird’s nur halt leider nicht wahrer. Ich hatte damals bereits gesagt, dass mich v. Galen gar nicht genug interessiert bzw. ich bzgl. seiner gar keine hinreichend ausgeprägte Meinung habe, um mich da groß in ‘was ‘reinzusteigern. Das ist wie bei Pünktchens idiotischer Behauptung, ich hätte diese olle Online-Umfrage „manipuliert“: Es interessiert mich gar nicht genügend, als dass ich einen Anlass dazu hätte.
Sie hingegen interessiert einzig, wie Sie auch aus dem trockensten Schwamm noch einen Tropfen Gehässigkeit in meine Richtung herausquetschen können.
Finde ich übrigens possierlich, wie Sie mir hinterherschnuppern – Sie haben ja ganz schön Google gewälzt, wie? Tut mir leid, Moritz: Nicht nur, dass Sie selbst ja nicht die Traute haben, mit wahrer Identität in Erscheinung zu träten – Sie würden mich auch dann nicht im mindesten so interessieren wie umgekehrt ich Sie ganz offenkundig fasziniere. Sie sind mir zu ungehobelt, zu verlogen und zu niederträchtig. Um Leute wie Sie mache ich einen großen Bogen – was hier leider nicht geht und warum ich Ihnen halt immer ‘mal wieder die Leviten lesen muss.
Die Frage? Die Frage war, ob Sie denn nun ein übler Lügner sind (wenn Sie annehmen, dass Ihre diversen Spekulationen falsch sind) oder ein niederes Charakterschwein (wenn Sie glauben, dass sie zutreffen und sich dennoch einen Spaß daraus machen, die Probleme anderer als Spott zu verwursten).
Entscheiden Sie sich, was ist Ihre Natur?
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#49   Maurice Corvisier   20:34:16 | Dienstag, 29. August 2006
Sie Ärmster sind ja
auf Grund Ihrer psychischen Struktur erwiesenermaßen nicht in der Lage, eine solche als solche zu erkennen – Sie verdrängen, um nur ein Beispiel zu nennen, Ihre unsägliche Blamage bei Ihren Auslassungen über den sel. Kardinal Graf v. Galen und Ihre noch unsäglicheren, noch blamableren Ausweichmanöver in diesem und anderen Fällen.
Zum Grund für dieses auffällige Verhalten auch bezgl. Ihrer zeitlich neuesten, in Wirklichkeit schon bis zum Abwinken hier und anderswo sinngemäß abgesonderten, provozierend gemeinten Äußerungen (u.a. Weltjugendtagsforum, vgl. dort) über katholische Glaubensinhalte und die hl. Kirche ist genug gesagt.
Äh … wie war doch gleich Ihre Frage?
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#48   deusexmachina   20:03:58 | Dienstag, 29. August 2006
@Moritz
Dann bringen Sie mir doch ‘mal eine bei und feiern nicht nur ständig eingebildete Triumphe.
Wie lautet eigentlich Ihre Entscheidung? Sind Sie ein schamloser Lügner oder ein schlechter, bösartiger Mensch?
Ist ja doch ein Unterschied, nicht wahr?
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#47   Maurice Corvisier   19:58:20 | Dienstag, 29. August 2006
„Stecken Sie doch eine Niederlage ‘mal weg, so schwer kann’s doch nicht sein.“
Machen Sie’s ihm doch mal vor.
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#46   deusexmachina   19:52:05 | Dienstag, 29. August 2006
Geh’n Sie, Artois, Sie sind ein schlechter Verlierer
Nun wurde Ihnen Ihr Gerede sowohl von Leuten auseinandergenommen, die sich theologisch ganz gut auskennen, Ihre Pseudologik wurde von einem demontiert, dessen Datenbankprogrammierung belegt, dass er weiß (wissen muss), wovon er spricht, menschlich ist das Ganze eh’ indiskutabel und absurd, eund rein rechtlich stehen Sie ohnehin alleine gegen die Gesetze.
Aber Sie, Sie wollen’s partout nicht einsehen, dass das berühmte „si tacuisses philosophus mansisses“ geradezu für Sie und diese hübsche Posse hier gesagt und überliefert worden ist.
Stecken Sie doch eine Niederlage ‘mal weg, so schwer kann’s doch nicht sein.
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#45   sacerdos helveticus   19:27:57 | Dienstag, 29. August 2006
Artois’ Geschwafel
Artois hat sich nun wieder vernehmen lassen mit seinen irrwitzigen Behauptungen bezüglich Identifikation von Volkszugehörigkeit und Religionsbekenntnis.
Lassen wir einmal für einen Moment den Sonderfall des Judentums beiseite:
Er möge doch einmal folgende Fragen beantworten:
Welche Volkszugehörigkeit hat seiner Meinung ein
1.) Russischer Atheist Ist der wider Willen ein Orthodoxem, wenn sich das russische Volk als russisdch-orthodox versteht (in der russisch-orthodoxen Kirche gibt übrigens ähnliche Auffassungen wie artois).
2.)Wird ein katholischer Pole, der z.B. zum Buddhismus abfällt, zugleich mit seinem Glaubensabfall ein Staatenloser, der seinen polnischen Pass abzugeben hätte?
Die Fragen sollten zur Genüge die Haltlosigkeit der artoisschen Thesen zeigen, die ja nicht nur Sonderfall des Judentums Gekltung beanspruchen?
Aus dem Munde massgeblicher Kirchenvertreter habe ich bisher nichts gehört, was in die Richtung der Behauptungen artois’ geht.
Artois schadet dem Ansehen der Katholischen Kirche, wenn er weiterhin solche hanebüchenen Theorien absondert und sich dabei auf den Katholischen Glauben beruft!
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#44   Artois †   16:56:18 | Dienstag, 29. August 2006
@ddddll
ja, das ist nicht jedermann’s Sache … wie man an Ihren postings sieht. Geben SIE doch zu, daß Sie Unsinn geredet haebn! Ach ja, haben Sie ja bereits …
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#43   DDL   16:06:31 | Dienstag, 29. August 2006
@Artois
„Aus das Geplappere von DDL kann ich lediglich aus Zeitgründen nicht eingehen.“
*prust*
Geben Sie doch einfach zu, dass Sie Unsinn gebabbelt haben, und gut is’.
Mengenlehre und boolsche Algebra sind ja in der Tat nicht jedermanns Sache. Aber dann sollte man sich dessen auch bewusst sein und sie nicht dort als „Argument“ heranziehen, wo man aufgrund seines diesbezüglichen Unvermögens kaltlächelnd ausgezählt wird.
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#42   Artois †   11:27:58 | Dienstag, 29. August 2006
@blueberry
Sie sind schwerstens im Irrtum, wenn Sie vermuten, daß ein Volk nach Belieben seine Identität ändern oder manipulieren (lassen) könnte. Ein Volk kann nur an seiner Identität festhalten oder untergehen. Tertitum non datur. Die Juden wissen das übrigens genauestens und kämen nie und nicht einmal im Träume auf die Idee, daß ein Getaufter auch Jude sein könne. Sie haben recht und das gleiche gilt natürlich im Umkehrschlusse – ein Jude kann niemals Angehöriger eines christlichen Volkes wie Polen, Deutsche oder Italiener sein. Und deshalb ist es albern und heimtückisch, jüdische Aussagen häufigst als nichtjüdisch zu verschleiern. Man kann das auch in der Leserzeitung von Herrn Konrad sehen, der mit keinem Wort zu erkennen gibt, daß er als Jude schreibt und sich gern als „Ungar“ ausgibt.
– – – Aus das Geplappere von DDL kann ich lediglich aus Zeitgründen nicht eingehen.
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#41   DDL   07:20:18 | Dienstag, 29. August 2006
Ups, Korrektur:
Die „größte Menge“ ist natürlich nicht „P und K“ – ich hatte mich zu sehr auf Polen konzentriert (innerhalb dessen Grenzen stimmt es ja). Absolut ist natürlich zunächst „NICHT P UND NICHT K“ die größte Menge, gefolgt von „NICHT P UND K“.
Mea culpa. Maxima.
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#40   deusexmachina   02:42:33 | Dienstag, 29. August 2006
Ergänzung: Fehlersuche
Worin besteht Artois’ fundamentaler Irrtum?
Die Zuordnung „Polen = katholisches Volk“ ist eine (in der Datenbanksprache) „one-to-one“-Relation. Das aber ist offesichtlich falsch (und kommt in der Praxis übrigens auch kaum vor, denn „one-to-one“ bedeutet Identität und damit – zu vemeidende – Redundanz), denn es gibt nicht nur die Polen als katholisches Volk, sondern eine ganze Reihe von Nationen, in der die RKK dominant ist. Richtiger wäre als eine „many-to-one“-Relation in der Form:
Die (alle) Polen sind ein Element der Menge aller katholischen Völker.
Aber auch das wäre insofern falsch, als es „katholische Völker“ eigentlich gar nicht gibt; es existiert keine eindeutige Zuordnung – die Aussage wird bereits durch einen einzigen polnischen Protestanten oder Muslim widerlegt und damit die Relation unwahr.
Die einzig korrekte Abbildung wäre eine „many-to-many“-Relation, die besagen würde:
Es existiert eine Schnittmenge aus den Mengen ‘Polen’ und ‘Katholiken’
Hier sind Staatsangehörigkeit und Religion schlicht zwei Attribute, die in allen 4 Kombinationen vorkommen können:
1. P UND K
2. P UND NICHT K
3. NICHT P UND K
4. NICHT P UND NICHT K
Dass Fall 1. der zahlenmäßig größte Anteil ist, spielt für die Prüfung der Relation auf Gültigkeit keinerlei Rolle; relevant ist für solche Relationen nur, dass kein Fall auftreten darf, den sie nicht abdecken.
Artois, ein wohlgemeinter Rat: Bauen Sie niemals eine relationale Datenbank auf… Sie kämen in Teufels Küche.
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#39   DDL   02:30:46 | Dienstag, 29. August 2006
Nochmal zu der Logelei da unten
Sorry, hatte ich ganz übersehen, ist ja „mein Gebiet“…
Artois’ Ausgangsthese:
I. Polen=katholisches Volk
II. Juden=talmudisches Volk,
ergo
III. Polen != Juden.
ist schon vom Ansatz her falsch, denn „=“ bedeutet Identität. Gemeint aber ist eine Zuordnung i.S.v. „hat die Eigenschaft“ oder auch „ist Teilmenge aller Völker, die…“.
Das Gleichheitszeichen ist schon deshalb Unfug, weil es Deckungsgleichheit bedeuten würde; demnäch könnte (nach I.) kein Volk außer den Polen katholisch sein, was offenkundiger Dummfug ist (ist es ohnehin; ein Volk hat allenfalls ggw. überwiegend diese oder jende Konfession, aber ein „katholisches Volk“ gibt es allenfalls beim Sonderfall Vatikanstaat).
Das Artoissche Gleichungssystem ist auch ansonsten unsinnig; abstrahieren wir das ‘mal:
I. a = b
II. c = d
III. => a != c
a != c ist zwar ein möglicher Fall, aber nur, sofern b != d, und darüber machen die Gleichungen keine Aussage. Formal wäre auch
a = c, weil b = d
korrekt (inhaltlich wäre es Blödsinn, aber das ist der Rest seiner Gleichungen sowieso).
Richtig wäre (statistisch, nicht absolut, mit „e“ als Symbol für „ist Element aller Völker mit der Eigenschaft“):
I. Polen e katholisch
II. Juden e talmudisch
Selbst dann aber wäre sein „ergo“-Resultat falsch, weil ja nun nachweislich (außer Artois’ unbeachtlicher Meinung nach) eine Schnittmenge X e Polen UND X e Juden existiert.
Fazit:
Wenn man keinen Dunst von Logik hat, sollte man die Pften davon lassen… oder sie erst einmal lernen.
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#38   Oskar Matzerath   23:24:01 | Montag, 28. August 2006
@ Vorposter
Sie sind neu hier!
Ich vergebe Ihnen!
Ich gehöre zu den Guten!
Die Bösen sind die anderen!
Außerdem haben Sie von Geschichte keine Ahnung.
Bismarck hat nicht Staat und Kirche getrennt, sondern Katholiken ganz real verfolgen lassen. Genauso wie die Sozialdemokraten.
Also die gemeinen Protestanten haben Bayern unterjocht und damit dann das heilige römische Reich deutscher Nation endgültig beendet. Oder so?
Ja oder so!
Sie sollten noch mal die Schulbank drücken bevor Sie hier rumpöbeln!
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#37   jiri   23:18:49 | Montag, 28. August 2006
Protestanten
Ach so jetzt verstehe ich die ganze Sache. Also die gemeinen Protestanten haben Bayern unterjocht und damit dann das heilige römische Reich deutscher Nation endgültig beendet. Oder so? Oder wie?
Ja, so ein Mist aber auch. Hätten die Bayern sich da nicht ein bisschen besser wehren können? Ulli Hoeneß hätte sich das nicht gefallen lassen. Und unter Kaiser Franz gibt es wenigstens das ERöffnungsspiel der WM in Bayern. Und das gewinnt auch dann Deutschland. So muss das sein
Und der Bismarck, das alte Schwein. A Sau Preiß. Wollte der doch einfach Staat und Kirche trennen. Na, das geht nicht. Da musste erst ein Adenauer her, um wieder Ordnung zu schaffen. Hatte ja ein anderer vorher nicht geschafft.
Nieder mit den Bismarcktürmen in der Welt!!!
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#36   Oskar Matzerath   23:14:56 | Montag, 28. August 2006
@ Sirilo
Ich hab das erobern ja in Anführungszeichen gesetzt.
Es gab einen Krieg zwischen Preußen und Östereich um die Vorherrschaft in Deutschland.
Dabei wurde Östereich besiegt und Preußen konnte seinen Einfluss auf die süddeutschen Kleinstaaten ungehindert ausbauen.
Nach dem Krieg von 1871 schließlich war die Einigung vollständig.
Wo soll da das Problem sein?
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#35   Sirilo   23:04:17 | Montag, 28. August 2006
@blueberry
Woher haben Sie denn den Unsinn, daß Preußen den deutschen Süden „eroberte“? Der deutsche Süden besteht aus Bayern und Baden-Württemberg, die nie preußisch waren. Im Gegenteil, die beiden Ländern haben sich ihrerseits preußische Gebiete einverleibt (Bayern: die Markgrafschaften Brandenburg-Ansbach und -Bayreuth; Baden-Württemberg: die Fürstentümer Hohenzollern-Sigmaringen und -Hechingen).
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#34   blueberry   21:29:17 | Montag, 28. August 2006
@ Artois
Die Deutschen sind jedoch keinesfalls ein protestantisches Volk, der Protestantismus wird in Deutschland seit 1555 lediglich toleriert und zwar in engen Grenzen.
Diese Aussage wäre richtig wenn es sich beim heutigen Deutschland noch um das erste deutsche Reich handeln würde.
Das Heilige Römische Reich ist aber 1803 untergegangen. Schon vorher war im Norden die protestantische Großmacht Preußen und im Süden die katholische Großmacht Östereich-Ungarn entstanden.
Die Hauptstadt Preußens war Berlin, die Hauptstadt Östereichs Wien. Hätte Wallenstein sich durchgesetzt dann würde Deutschland heute möglicherweise von Wien aus regiert werden. So aber „eroberte“ das evangelische Preußen den katholischen Süden und gründete unter Ausschluss Östereichs eine Art Großpreußen, die heutige BRD. Auch sollten Sie bedenken dass es unter Bismarck zu schweren Katholikenverfolgungen kam und das Zetrum verboten war. Adenauer war praktisch die kath. „Rache“!
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#33   Stimme aus Wien   20:50:50 | Montag, 28. August 2006
sacerdos helveticus
Danke Sacerdos! :(3
Ich warte allerdings auf die „Nachhilfe in Logik“ von @Artois
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#32   sacerdos helveticus   20:45:18 | Montag, 28. August 2006
Stimme aus Wien
Das Missverständnis scheint sich also aufgeklärt zu haben.
Habe übrigens noch einmal nachgelesen und festgestellt, dass Sie weiter unten ja ebenfalls sich zu den unhaltbaren Thesen von artois geäussert haben und die Vermischung der zwei Ebenen Religionsbekenntnis und Staatsangehörigkeit vehement zurückgewiesen haben!
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#31   Stimme aus Wien   20:21:14 | Montag, 28. August 2006
sacerdos helveticus
Ich schließe moch sowohl Ihrer Kritik an @Artois wie auch @Athanasius an.
Meine Meinung ist: eine Demaskierung ist kein Gut an und für sich: dort wo Geschädigte sind (z.B. bei Fahrerflucht) ist sie unbedingt notwendig (sei der Sünder ein traditioneller- oder ein V2-Katholik)- wo man die Geschädigte nicht ausfindig machen kann, sollte man sich mit der Bekehrung des Sünders begnügen.
Der Hintergrund meiner Wortmeldung ist: das Pochen der Medien in den Ländern des Ex-Realsozialismus hat nicht die Gerechtigkeit oder eine Wiedergutmachung zum Ziel, sondern einfach die Sensationslust, die man für die erforderliche Einschaltsquoten oder Verkaufszahlen braucht.
Dass sich die Kirchen weigern hier mitzumachen, finde ich ganz ok.
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#30   sacerdos helveticus   20:06:49 | Montag, 28. August 2006
Missverständnis!
Der Stimme aus Wien sei empfohlen, den ganzen Diskussionsstrang noch einmal zu lesen. Dann wird sie feststellen köbnnen, dass ich zum eigentlichen Thema (Kollaborateure im polnischen Klerus) bisher überhaupt nicht Stellung bezogen habe.
Ich habe mich auf einem Nebenschauplatz zu Worte gemeldet: Artois behauptete, der im Artikel genannte polnische Germanist Sauerland (mir völlig unbekannt) könne kein Pole sein, da er Jude sei.
Diese absurde Behauptung (Gleichsetzung von Religionsbekenntnis und Staatszugehörigkeit) habe ich vehement zurückgewiesen. Deshalb wurde ich von Athanasius angegriffen und der Verfolgung traditionstreuer Katholiken bezichtigt.
Mein Beispiel mit der Fahrerflucht bezieht sich auch nicht auf die Kollaborateure, sondern auf die meines Erachtens im Angriff von Athanasius implizit enthaltene Auffassung, weil jemand traditioneller Katholik sei, dürfe man ihn nicht kritisieren und Unsinn nicht als solchen demaskieren, sondern habe ihn mit dem Mantel des Schweigens bedecken.
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#29   Stimme aus Wien   19:54:45 | Montag, 28. August 2006
sacerdos helveticus
Wenn ein Pfarrangehöriger zum Beispiel davon Kenntnis erhält, dass sein Pfarrer Fahrerflucht begangen hat, dürfte er dann Ihrer Meinung etwa auch nicht zur Polizei gehen, weil er überzeugt ist, dass der Pfarrer ein guter Seelenhirte ist und ein ansonsten heiligmässiges Leben führt?
Natürlich müßte der betreffende Pfarrangehörige in diesem Fall zur Polizei gehen.
Jedoch, für den oben geschielderte Fall ist dieser Beispiel unpassend:
im Fall eines Fahrerfluchs gibt es Geschädigte, denen gegenüber der Geflohene verpflichtet ist.
Wie schaut’s aus mit den Geschädigten, die auf Grund der Mitarbeit der Priester zum Schaden gekommen sind? Welche Schäden haben sie erlitten? Wie könnte man sie wiedergutmachen?
Natürlich gab es Schäden – wenn man diese Schäden gefunden hatte, sollten die Betreffende dafür zurechtstehen.
Jedoch, sehr viele waren Kollaborateure (nicht nur Priester), denen man überhaupt keine verschuldete Schäden nachweisen könnte. Sollte man sie deswegen verfolgen und aus der Gesellschaft auschließen oder ihnen vielleicht die Chance geben, alles zu bereuen und wieder neu anzufangen?
Ich finde den Umgang der polnischen Kirche mit den betreffenden lobenswert (hoffentlich beschänkt sich diese Großzügigkeit nicht nur auf den Klerikerstand): sie will nämlich „den entlarvten Sünder – der inzwischen von seinen falschen Freunden verlassen wurde – nicht demütigen, sondern bekehren.“
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#28   sacerdos helveticus   19:28:35 | Montag, 28. August 2006
Verleumdung!
Athanasius behauptet, ich würde mich an der Verfolgung traditionstreuer Katholiken beteiligen.
Dies kann ich nur als Verleumdung betrachten.
Wenn ich Artois vorwerfe, er würde Blödsinn verbreiten, so hat dies nichts mit Kampf gegen Tradition und Glauben zu tun.
Die von mir gerügte Behauptung von Artois, jemand der sich zum jüdischen Glauben bekennt, könne eo ipso kein Pole sein, hat nichts aber auch gar nichts mit Eintreten für den Glauben zu tun.
Wenn Blödsinn verbreitet wird, so muss dem widersprochen werden. Durch seine abstruse Behauptung schadet Artois eher dem Ansehen der Katholischen kirche, doch wird wohl glücklicherweise kaum jemand diese abstruse Meinung als Auffassung unserer Heiligen Kirche ansehen.
Oder haben Sie, lieber Athanasius, die Meinung, es sei mit dem Mantel des Schweigens zu bedecken, wenn ein sonst wahrscheinlich rechtgläubiger Katholik Blödsinn absondert, weil er ja ein so guter Katholik sei.
Welch abstruses Verhältnis wäre dies zur Wahrheit, der wir alle verpflichtet sind!!
Wenn ein Pfarrangehöriger zum Beispiel davon Kenntnis erhält, dass sein Pfarrer Fahrerflucht begangen hat, dürfte er dann Ihrer Meinung etwa auch nicht zur Polizei gehen, weil er überzeugt ist, dass der Pfarrer ein guter Seelenhirte ist und ein ansonsten heiligmässiges Leben führt?
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#27   Aurelius   19:21:24 | Montag, 28. August 2006
@ Athanasius
[Leider] greift man gegen traditionsverbundene Römische Katholiken an.
Ein hervorstechendes Merkmal von „traditionsverbundenen Römischen Katholiken“ scheint zu sein, daß sie meinen, sich jegliche Frechheit herausnehmen zu dürfen, den Papst, Vertreter des Lehramtes, die Ergebnisse, die eine große Mehrheit des Weltepiskopates beim letzten Konzil verabschiedet haben, Römische Katholiken bei jeder Gelegenheit angreifen zu können, aber dann bei Kritik an sich selber die Märtyrer zu spielen und Tränen zu vergießen.
Danke für diese Vorführung, Athanasius. Sie wäre noch schöner gewesen, wenn sie mit der einen oder anderen (hohlen und grammatikalisch falschen) lateinischen Phrase gespickt worden wäre.
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#26   Hypatia   19:10:01 | Montag, 28. August 2006
Soda macht betrunken!
Denn Kohlensäure fördert die Alkoholaufnahme ins Blut. Was sagt uns das? Pur trinken – im Whiskey ist genug Wasser. ;-)
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#25   Stimme aus Wien   18:44:49 | Montag, 28. August 2006
Ich denke oft an Piroschka:
SODA MACHT BETRUNKEN! :)3 :-D :-D :-D
Zur Artois:
Sie behaupteten nicht:
1<>2
sprich: Polen<>katholisches Volk
sondern:
Polen = katholisches Volk
also, Ihrer Meinung nach 1=2
Hätten sie gesagt:
Polen<>katholisches Volk
dann wäre
Polen=Juden;
denn
Juden=talmudisches Volk
und
talmudisches Volk <> katholisches Volk
also, aus dieser Hinsicht
Polen=Juden
Ihre zweite Gleichung:
aus 1<>2
und 1<>3
folgt keinesfalls 2=3.
stimmt auf jeden Fall, sie hat nur mit Ihrer ersten:
Polen=katholisches Volk
Juden=talmudisches Volk
nichts zu tun.
Denn, dem nach dieser Meinung ist: 1.=2.; und 3.=4.
Aber wenn: 1.=2. (Polen=katholisches Volk); und 3=2 (Italien= katholisches Volk), dann ist 1=3 Italien = Polen
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#24   Athanasius   18:39:38 | Montag, 28. August 2006
Leider
greift man gegen traditionsverbundene Römische Katholiken an. Und Sie leider dazu, sacerdos helveticus. Schade.
Nur bleibt mir die Frage: wann wird die Polnische Kirche auch endlich mal vorgehen gegen Geistliche die sich 1945-1972 illegal an der Stelle der ostdeutschen katholischen Bischöfe (Breslau, Schneidemühl, Danzig, Ermland, Stettin) setzten und aktiv an der Vertreibung der Ostdeutschen aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches (Stand 1937) mitwirkten? Wann werden solche bestraft? Die Vertreibung der Ostdeutschen nach dem II. Weltkrieg war ein Völkerrechtswidriges Verbrechen. Der Vatikan weigerte sich bis 1972 Polens Rechte und Ansprüche anzuerkennen. Erst danach hat man aus seelsorglicher Ansicht Bischöfe ernannt. Der Vatikan hat, wie die guten Katholiken, nicht vergessen, wie Kardinal Bertram in Jauer (Niederschlesien) verstorben ist, kurz nach Kriegsende. Unter Druck und Leiden der Vertreibung seiner Gläubigen durch angeblich „katholische“ Polen.
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#23   Die Schaumgeborene   18:32:09 | Montag, 28. August 2006
@Piroschka: Ja, finde ich auch.
Schließlich funktionieren so ungefähr 97% der Argumentationen auf kreuz.net.
Peter ist Ministrant. Peter wird Priester.
Petra ist Ministrantin. Petra wird nicht Priesterin.
_________________________________________
Mädchen sollen nicht ministrieren dürfen. Sonst haben wir zu wenig Priester.
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#22   sacerdos helveticus   18:31:09 | Montag, 28. August 2006
Konfusion!
Artois lebt immer noch im Mittelalter.
Jemand, der die polnische Staatsbürgerschaft besitzt und sich zum Judentum bekennt, ist ebenso ein Pole, wie ein Katholik oder Atheist mit gleichem Pass.
Alles andere ist verquaster Blödsinn.
Volkszugehörigkeit und Religionsbekenntnis sind zwei völlig verschiedene Dinge.
In ähnlicher Weise bekommen gewisse Orthodoxe die Dinge nicht auf die Reihe, wenn beispielsweise in Russland Russentum und Orthodoxie so eng verbunden sind, dass auch ungetaufte bzw. ungläubige Russen als eigentlich Orthodoxe betrachtet werden.
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#21   Artois †   18:30:06 | Montag, 28. August 2006
@Piroschka
Aus diesen Aussagen folgt jedenfalls nicht zwingend, daß Soda NICHT betrunken macht …
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#20   Ich denke oft an Piroschka   18:27:30 | Montag, 28. August 2006
Wieso?
Peter trinkt Whisky mit Soda. Peter ist betrunken.
Paul trinkt Wein mit Soda. Paul ist betrunken.
=====================================
SODA MACHT BETRUNKEN!
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#19   Artois †   18:21:15 | Montag, 28. August 2006
@wiener stimme
Gern erläutere ich noch einmal meine Aussage:
aus 1<>2
und 1<>3
folgt keinesfalls 2=3.
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#18   Stimme aus Wien   18:13:04 | Montag, 28. August 2006
Arois
Also von vorne: = steht für gleich; > oder < steht für größer oder kleiner, also ungleich, wenn Sie es so wollen.
Als Sie schrieben:
Polen=katholisches Volk
Juden=talmudisches Volk,
schrieben Sie nicht:
Polen< oder >katholisches Volk
oder:
Juden< oder >talmudisches Volk
sondern
Polen=katholisches Volk
Juden=talmudisches Volk,
in Worten: Polen ist gleich katholisches Volk usw.
In der herkömlichen Logik schließen sich die Zeichen = (gleich) und > oder < oder <> (ungleich) aus.
Also, zum mitschrieben: entweder =, oder die anere Zeichen, beides gleichzeitig geht nicht.
Was wollen Sie jetzt, bitte schön, dazu noch erklären?
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#17   Artois †   17:55:56 | Montag, 28. August 2006
@Stimme aus wien
Das Zeichen <> steht für „ist ungleich“. Dies nur zur Erläuterung.
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#16   Stimme aus Wien   17:48:37 | Montag, 28. August 2006
Artois
Fahren Sie doch zur Hölle, Sie widerliche Witzfigur!
No, die Argumente sind bereits ausgegangen! o^/
Heute ist das aber schnell passiert. :-D
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#14   Stimme aus Wien   17:41:02 | Montag, 28. August 2006
Lieber Artois
Zur Hilfe in Sachen Logik
Das Zeichen = bedeutet weder >noch < so wie Sie schrieben.
Zur Erinnerung:
Polen=katholisches Volk
Juden=talmudisches Volk,
also kein > oder <!!!
So wie Sie die Gleichung aufgestellt haben ist b=c legitim. Wenn Sie das nicht so gemeint haben, dann haben Sie das falsch ausgedrückt.
Übrigens: zum Wesen der Staatszugehörigkeit kann nie durch die Zugehörigkeit zu einer Religion definiert werden – nicht einmal in Vatikan, oder in Israel (Staat der Juden).
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#13   Die Schaumgeborene   17:34:57 | Montag, 28. August 2006
@Artois:
geben sie es auf, sie können den anderen weder in sachen logik noch in sachen humor das wasser reichen. eine befassung mit der frage nach der differenz von geschichte und geschichtlichkeit täte ihnen viel mehr bringen als das herumsurfen auf dieser seite.
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#12   Artois †   17:28:52 | Montag, 28. August 2006
@Piroschka
Die Polen sind seit dem Jahre 1717, der Krönung der Schwarzen Madonna in Tschenstochau zur Königin Polens, ein katholisch verfaßtes Volk. Die Deutschen sind jedoch keinesfalls ein protestantisches Volk, der Protestantismus wird in Deutschland seit 1555 lediglich toleriert und zwar in engen Grenzen.
@Stimme aus Wien
Sie sind es, der Nachhilfe in Logik braucht, denn aus a<>b und a<>c folgt gemäß den Gesetzen der Logik keinesfalls b=c. Sie haben aber insoferne Recht, als Wesen und Begriff sowohl von Italien als auch von Polen mit dem Judentum unvereinbar ist.
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#11   Aurelius   16:54:50 | Montag, 28. August 2006
@ Athanasius
Es gibt nur eine Rechtgläubige Flügel (=Katholische Kirche) und eine häretische Flügel (Ostschismatiker, Liberalen, Häretiker, Protestanten). Die Kirche hat keine zwei Flügeln die sich gegenüber stehen, die Kirche ist Ein (cfr. ‘Satis cognitum’, Leo XIII.).
Wenn die Kirche Ein ist, dann hat sie auch keinen rechstgläubigen und einen häretischen Flügel, sondern nur einen rechtgläubigen Flügel.
Die Ostschismatiker, Liberalen, Häretiker, Protestanten und exkommunizierten Bischöfe sind dann kein Flügel der Kirche sondern extra ecclesiam.
Oder habe ich da was falsch verstanden?
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#10   Athanasius   16:45:36 | Montag, 28. August 2006
Höh??
Hw. Czajkowski gehört zum liberalen kirchlichen Flügel und spielt im katholisch-jüdischen Dialog eine zentrale Rolle.
Gibt’s nicht! Es gibt nur eine Rechtgläubige Flügel (=Katholische Kirche) und eine häretische Flügel (Ostschismatiker, Liberalen, Häretiker, Protestanten). Die Kirche hat keine zwei Flügeln die sich gegenüber stehen, die Kirche ist Ein (cfr. ‘Satis cognitum’, Leo XIII.).
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#9   Stimme aus Wien   16:40:59 | Montag, 28. August 2006
Die Schaumgeborene
Sie haben soeben aufgrund von Logik einen Polski-Fiat gewonnen!
Super! :-] :-D :-D :-D :)3 :(3
Jetzt kenne ich die Zusammenhänge!! :-D :-D
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#8   Die Schaumgeborene   16:28:53 | Montag, 28. August 2006
@Stimme aus Wien: Sie haben soeben aufgrund von Logik einen Polski-Fiat gewonnen!
:-] :-D :)3 :(3
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#7   Stimme aus Wien   16:12:53 | Montag, 28. August 2006
Zur Logik
@Artois schrieb:
Polen=katholisches Volk
Juden=talmudisches Volk,
darus folgt:
Da:
Italien= katholisches Volk
und nicht
Juden = talmudisches Volk
das katholische Volk = Polen
also
Italien = Polen :-D
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#6   Benedikt   15:46:45 | Montag, 28. August 2006
@ ????
Das mag ja sein, aber wenn sie die durchschnittliche Länge unserer Beiträge vergleichen, müssen sie zu einem anderen Ergebnis kommen.
Im Gegensatz zu Ihnen setzt er halt darauf, dass deine Beiträge auch etwas aussagen. Sie dagegen haben sich freiwillig in die Rolle des Nörglers am Gartenzaun begeben, de das ganze zwar nicht mag, aber dennoch immer seinen Senf dazugeben muss. Ist Ihnen vielleicht langweilig?
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#5   セルジュ †   15:42:16 | Montag, 28. August 2006
Piroschka:
Das mag ja sein, aber wenn sie die durchschnittliche Länge unserer Beiträge vergleichen, müssen sie zu einem anderen Ergebnis kommen.
Und ohnehin: Ich werde früher genug von kreuz.net haben, und nehme – im Gegensatz zu Ansgar – diese Community auch nicht ernst.
Also: Vermuten sie keine Unvereinbarkeit, wo keine ist.
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#4   Ich denke oft an Piroschka   15:30:32 | Montag, 28. August 2006
unpackbarer Unsinn!
Also nach dieser Logik dürfte ein katholischer Mensch in Deutschland auch kein Deutscher sein!
Deutsche = Protestantisches Volk
Katholiken = Südland- und Bergvolk
Ergo: Diametraler Gegensatz.
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#3   Artois †   15:26:50 | Montag, 28. August 2006
@Piroschka
Polen=katholisches Volk
Juden=talmudisches Volk, ergo
Polen ungleich Juden. De facto sogar diametral entgegengesetzt …
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#2   Ich denke oft an Piroschka   15:19:17 | Montag, 28. August 2006
kleine Begriffslehre für Artois:
Polen = Staat.
Judentum = Religion.
Auch ein sich zum Judentum bekennender Staatsbürger Polens ist daher ein Pole.
Oder sehen sie das anders?
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#1   Artois †   15:00:21 | Montag, 28. August 2006
Herr Sauerland
ist kein polnischer, sondern ein jüdischer Germanist.
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