Home-Schooling
Einzelunterricht ist etwa 400% effektiver als die Schulpauke
Immer mehr Familien praktizieren Home-Schooling. Aus gutem Grund: Sie wollen, daß ihr Kind etwas lernt. Von Karl Lempel
(kreuz.net) Hand aufs Herz: Welcher Lehrer hat Ihnen das Sprechen beigebracht?

Bei welchem professionellen Erzieher lernten Sie Fahrrad fahren oder sich intelligent zu unterhalten, wie man sich benimmt oder mit Geld umgeht?

Wenn Sie jetzt noch behaupten, Sie hätten Ihre Magisterarbeit mit Hilfe einer pädagogischen Fachkraft geschrieben, ist bei Ihnen irgend etwas schiefgelaufen.

Manche Dinge sind in unserem Leben so sehr institutionalisiert, daß wir gar nicht mehr in der Lage sind, einmal locker darüber nachzudenken.

Generationen wurden auf die Schulpflicht konditioniert. Dieses Thema sitzt so sperrig in unseren Gehirnwindungen, daß wir wie Hofhunde zu heulen anfangen, wenn jemand unserer Kette zu nahe kommt.
Über eines
sollte auch die Macht der Gewohnheit nicht hinwegtäuschen: Bildung und Erziehung finden zu Hause statt – oder sie finden nicht statt.


Hat mich die Schule wirklich aufs Leben vorbereitet? An was erinnere ich mich, wenn ich an meinen Unterricht denke? Eigentlich hat doch jeder viele Dinge außerhalb des Klassenzimmers gelernt – nicht wegen, sondern trotz Schule.

Was ist denn Nachhilfeunterricht anderes als das Eingeständnis, daß man Home-Schooling auch dann noch vertraut, daß es funktioniert, wenn die Pauke versagt hat?

Wie würde sich ein Symphonieorchester anhören, wenn die Musiker keine privaten Stunden nehmen und für sich üben würden?

Über eines sollte auch die Macht der Gewohnheit nicht hinwegtäuschen: Bildung und Erziehung finden zu Hause statt – oder sie finden nicht statt.

Warum dürfen sich Familien nicht der Last entledigen, auch noch die schulisch bedingten Deformationen ihrer Kinder ausbügeln zu müssen? Homeschool-Familien belegen, daß Pubertätsprobleme im wesentlichen ein Resultat der Schulsozialisierung sind.
Homeschool-Familien belegen,
daß Pubertätsprobleme im wesentlichen ein Resultat der Schulsozialisierung sind.


Hat ein harmonisches Familienleben nicht Vorrang vor Profilierungsneurosen von Kultusministern?

Aber: In die Pauke muß doch jeder! Oder wollen Sie Töchter und Söhne unter der Käseglocke aufwachsen lassen?

Fragt sich, ob nicht das Klassenzimmer die Käseglocke ist: ein Labor voller Probanden gleichen Alters, die im 45-Minuten-Takt im Kampf gegen die Unlust zusammengepfercht werden, wo die ersten aus Langeweile ihre Tische bemalen, während die Letzten mit glühenden Augen darauf hoffen, daß der Lehrer nochmals den Stoff von vor zwei Jahren wiederholt.

Durch Disziplinlosigkeit ist Lernen oft nur mit angezogener Handbremse möglich. Oft erfolglos flehen Lehrer um Ruhe, arbeitswillige Schüler sind dem Spott preisgegeben.

In den Pausen darf Luft geholt werden. Man checkt ab, welche Marken man tragen muß, wer mit wem geht und welche Handys angesagt sind.

Macht jemand nicht mit, kriegt er eins auf die Mütze.

Nein, hinter dem Mond wollen wir nicht leben. Seit der letzten Klassenfahrt sind Augen, Mund und Ohren niet und nagelfest zugepierct.

Wie könnte man besser gesellschaftstauglich werden?

Kommen wir zurück zu den wesentlichen Dingen. Darauf kann das Kind sich konzentrieren, wenn es zu Hause bleibt.

Studien aus der Schweiz belegen, daß der Einzelunterricht etwa 400% effektiver ist: Wenn sich also durchschnittlich ausgebildete Eltern eine Stunde pro Tag ihrem Kind widmen, hat es mit Sicherheit mehr gelernt, als an einem langen Schultag.

Geschwister können sich gegenseitig helfen und festigen so den erlernten Stoff.

Insgesamt bleibt mehr als genügend Zeit für individuelle Interessen, die das Kind gemeinsam in der Familie, mit Freunden oder in Vereinen entdecken und viel effektiver als in einer Schule verfolgen kann.

Seit dem achtjährigen Gymnasium samt Ganztagsabschiebehaft sind die Musikschulen und Sportvereine ohnehin leergefegt.

Zugegeben: Voraussetzung sind häusliche Disziplin sowie Eltern, die den Stoff im Griff haben und ihn strukturieren können. Bis zur sechsten Klasse sollten die meisten Eltern dazu in der Lage sein; bis zum Ende der Mittelstufe jeder Akademiker.

Alternativ gibt es jetzt schon Fernkurse, auch Privatlehrer wären denkbar. Natürlich muß es auch weiterhin Schulen im klassischen Sinn geben, denn Home-Schooling macht nur für jene Familien einen Sinn, die diesen Weg auch gemeinsam gehen wollen.

Nächstes Mal: Made in Germany – ein Label für Ramsch aus einem Billiglohnland?
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Einzelunterricht ist etwa 400% effektiver als die Schulpauke
2. „Made in Germany“ – ein Label für Ramsch aus einem Billiglohnland?
      
49 Lesermeinungen
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#50   LivingWater   23:18:47 | Samstag, 26. August 2006
Zurück zum Thema bitte
Nachdem man für eine Reihe der zuletzt hier geschriebenen Beiträge frei nach Schulpraxis „Thema verfehlt“ vergeben könnte, möchte ich noch mal auf das eigentliche Thema Schule – Homeschool zurückkommen:
1) Es ist lediglich eine Unterstellung von Medien und Schulbehörden, zu behaupten, Eltern, deren Kinder nicht zur Schule gehen und stattdessen zu Hause lernen, wären allesamt fundamentalistische Sektenangehörige. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall, nicht nur in Deutschland, auch weltweit.
Fortsetzung folgt…
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#49   Sirilo   21:39:12 | Samstag, 26. August 2006
@blueberry
Angesichts der Themen, die hier verhandelt werden, ist folgendes zwar nur eine Bagatelle, aber: Jeder Moslem kann ein Wiener Schnitzel essen, denn das Wiener Schnitzel stammt vom Kalb. Verwendet der Koch mangels Kalbfleisch Schwein, dann muß es auf der Speisekarte heißen: „Schnitzel Wiener Art“…
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#48   Hypatia   17:55:49 | Samstag, 26. August 2006
@ Blueberry
Eine gute Frage – die nächste bitte! Am besten Sie fragen mal in den USA nach – dem Mekka der Amoklaüfer!
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#47   blueberry   17:54:15 | Samstag, 26. August 2006
Sicher und jetzt zählen Sie die Kränkungen doch mal auf die in Dtl. studierende Libanesen…
…hier erleiden mussten?
Welche waren das denn?
Hat eigentlich ein Christ in Saudi Arabien dess Bibel durch den Shredder gejagt wurde und der seine Religion nicht praktizieren darf deshalb auch das Recht sich eine 45er Magnum zu besorgen und Amok zu laufen? Oder hat dieses Recht grundsätzlich nur ein Moslem?
Sind Moslems besonders sensibel?
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#46   Hypatia   17:51:05 | Samstag, 26. August 2006
@ Blueberry
Ein Mensch kann nur ein gewisses Maß an Kränkung tolerieren, der eine mehr, der andere weniger.
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#45   blueberry   17:49:22 | Samstag, 26. August 2006
Die Hölle sind die anderen!
Wie sonst darf man ihr Satre Zitat denn deuten?
Was für einen Grund hatten den die Kofferbomber?
Das man in Deutschland Wein kaufen darf? Dass die Frauen skandalöserweise keinen Hidschab tragen? Dass man in Restaurants tatsächlich ein Wiener Schnitzel bestellen kann, wo der Prophet doch Schwein verboten hat?
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#44   Hypatia   17:46:05 | Samstag, 26. August 2006
@ Blueberry
Vehrtester: Jetzt haben Sie aber wieder mal auf dem falschen Bein Hurra gebrüllt! Von Terroristenversteherin kann keine Rede sein. Mein Zitat stammt von Herrn Sartre. Aber um auch dem Establishment zu seinem Recht zu verhelfen: Giscard D Estaing sagte: Kein Terrorismus ohne Grund!
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#43   blueberry   17:39:24 | Samstag, 26. August 2006
@ Alexandra
Ui, eine Terroristenversteherin!
Warum glauben Sie wurden die Kofferbomber zu Kofferbombern?
Zählen Sie verständnisvolle Person doch mal ein paar verständnisvolle Gründe auf!
Oder war alles nur eine Verschwörung? :-O
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#42   Hypatia   16:57:17 | Samstag, 26. August 2006
@ Methusalix
Die Terroristen, in der Hölle? L’inferne c’est des autres!
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#41   Nanny Ogg   13:53:17 | Samstag, 26. August 2006
@matt(zchen)
matt: mir ist egal wieviel Atheisten es gibt ich bin ja hier, um gegen diese Leute zu kämpfen. Fechten wir es aus. Mir ist das lieber. Wir gegen euch.
So, nachdem ich meinen Lachanfall überwunden habe, die mir die Knallgurke und Fascho matt beschert hat, ein kurzer Kommentar dazu. Die meisten Atheisten und Agnostiker interessieren sich einen feuchten Dreck für Deine lächerliche Kampfansage. Dafür erntest Du nur ein mitleidiges Lächeln. Die meisten Atheisten interessieren sich nicht für die katholische Meinung, erst recht nicht, für die Deine, Du Mischung aus Fascho und Fanatiker. Selten soviel erbärmliches und dummes Geschwafel gelesen. Ich habe nicht das geringste Interesse an einem „Kampf“. Wie geht der Spruch gleich: stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin. So ist es in deinem Fall. Viel Spass bei Deinem Kampf gegen uns Ungläubige. ich empfehle Dir allerdings, Dir ein anderes Hobby zu suchen. Töpfern soll unglaublich entspannend sein ^-^
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#40   methusalix †   12:16:56 | Samstag, 26. August 2006
Dann gibt es also keine Analogie Huris<>Huren?
Sehr schade für die Terroristen, aber die sind wahrscheinlich eh alle in der tiefsten Djehenna Dank für die Information
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#39   Hypatia   12:01:48 | Samstag, 26. August 2006
@ Methusalix
Ich muß doch sehr bitten: von Huren kann ja wohl keine Rede sein. Paradiesjungfrauen, meinen die Suren 44 und 52, großäugige Huris erwarten den Gläubigen im Paradies. Eine Revision der Texte entlarvte diese Interpretation als reine Männerphantasie, denn wie der Philologe Luxenberg herausfand, handelt es sich um weiße, kristallklare Trauben, die in Aussicht gestellt werden, und nicht um Frauen. Für eine solche Richtigstellung fehlt aber verständlicherweise in der islamischen Welt das Begehren, aus den verschiedensten Gründen. Der Mythenzerstörer, der unter dem Decknamen Christoph Luxenberg veröffentlicht, findet im Westen große Beachtung, ihm wurde der erste Weltkongreß der Orientalisten in Mainz gewidmet und die semitistische Fachzeitschrift Hugoye lobt Luxenbergs Buch als Sensation der Koran-Forschung ohne gleichen.
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#38   methusalix †   11:23:15 | Samstag, 26. August 2006
matt will bestimmen wer regiert; das will der Papst auch! Wer wird Erfolg haben?
matt: mir ist egal wieviel Atheisten es gibt
ich bin ja hier, um gegen diese Leute zu kämpfen…
Ihr habt kein Recht hier zu regieren,…
Ich bin bei Gott kein Nazi, aber ich bin faschistoid und stolz darauf!
Also irgendwas verwechseln Sie da, matt! Schön, sie können gegen „diese Leute“
(etwa alle Atheisten? Das wird ein verlorener Krieg nach dem Motto: viel Feind, viel Ehr. Sie werden ein ziemlich toter katholischer Held sein, nach der Schlacht. Machen Sie sich nichts draus, katholische Helden sind am besten tot. Dann werden sie nämlich heiliggesprochen und kommen in den Himmel; genauso wie die islamistischen Terroristen-Märtyrer, Sie wissen schon, die mit den 72 Huren im Paradies)
kämpfen. Wenn sie es aber übertreiben, wird die Exekutive gegen Sie kämpfen, die mit dem Gewaltmonopol. Und wenn sie den Kampf dann verloren haben, kommen Sie nach Stammheim. Und dort bleiben Sie.
Dass irgendjemand anderen das Recht abspricht dieses Land zu regieren und dort zu bestimmen ist vollkommen OK. Wir sprechen dem Papst auch das Recht ab über unser Sexualleben zu bestimmen. Und jetzt dürfen Sie anfangen nachzudenken, ob Sie mit Ihrer Aussage (die Atheisten hätten kein Recht zu regieren), oder wir mit unserer Weigerung, die Sexualmoral der Kirchenbeamten zu akzeptieren, Erfolg haben werden.
Dass Sie kein Nazi sind ist prima, matt. Ich bin auch kein Kirchenhasser; ich mag halt die Sexualtehoretiker nicht.
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#37   matt   09:46:33 | Samstag, 26. August 2006
mir ist egal wieviel Atheisten es gibt
ich bin ja hier, um gegen diese Leute zu kämpfen. Fechten wir es aus. Mir ist das lieber. Wir gegen euch. Der Parzi macht sich schon in die Hosen. Ihr könnt ruhig bleiben, wie ihr seid Parzi, niemand wird dich zwingen zu konvertieren, aber ihr werdet dann völlig machtlos sein, unbedeutend, irrelevant. Man wird erkennen, was ihr seid.
Ihr habt kein Recht hier zu regieren, ihr habt kein Recht hier zu bestimmen. Dieses Recht habt ihr euch angemaßt. Eure Zahl ist unbedeutend. Wieso wohl sollten wir Gotteskinder dem Willen der Gottesfeinde entsprechen. Ihr werdet euch unserem Willen fügen und Gott wird es geben, oder ihr könnt ja auswandern in die Wüste.
Ich bin bei Gott kein Nazi, aber ich bin faschistoid und stolz darauf!
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#36   blueberry   03:06:46 | Samstag, 26. August 2006
Ui, jetzt ist er schon da, der erste Vorwurf des Nazitums! Armer Günter Grass! Armer Heinrich Heine!
In diesem Forum vorgeworfen zu bekommen man sein ein verschissener Nazi!, das ist hart! Hammer hart!
Man hat mir vorgeworfen ein Stalinist zu sein, ein Kommunist, ein Atheist, ein Schwulenfreund, einmal hat man mich eine Liberalenschwuchtel genannt, aber einen Nazi? Noch nie! I hate Fascism! Ich scheiß auf Nazis!
Ich bin ein Deutscher! Und ich bin bewußt ein Deutscher! Sind Sie de Ansicht dass jeder Deutscher ein Nazi ist oder was?
Ich bin ein Deutscher in dem Sinn wie ein Franzose ein Franzose nach 1789 ist, so wie ein Amerikaner ein Amerikaner nach 1783 ist. Ein Deutscher in der Tradition von 1848, von Heine, Grass und Paulskirche!
Außerdem dachte ich immer, dass sich die „Unabhängigkeit“ Österreichs von Deutschland bzw. der deutschen Nation Napoleon und den Preußen „verdankt“.
Und wie glauben Sie war der Aufstieg Preußens oder Östereichs möglich? Bis 1803 gab es schließlich ein Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation!
Nach der katastrophalen Politik des Kaisers im Dreissigjährigen Krieg (Sie bemerken: eines meiner Lieblingsthemen!) stieg das evangelische Preußen und das kath. Östereich zur Großmacht auf. 1871 schließlich eroberte Preußen im allgemeinen Einheitsjubel und -taumel den Großteil Süddeutschlands und verscholz beides zu einem deutschen Nationalstaat. Das ändert nichts daran dass der Kardinalfehler während des 30-jährigen Kriegs gemacht wurde und dass man damals die Nazis hätte verhindern können!
Somit ist der Papst an dem ganzen Schlamassel mitschuldig!
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#35   Christian Hüller   02:43:35 | Samstag, 26. August 2006
Ad Parzifal
Nana Parzi. Hitler war auch mal ganz unten und kam dann ganz groß raus. Außerdem dachte ich immer, dass sich die „Unabhängigkeit“ Österreichs von Deutschland bzw. der deutschen Nation Napoleon und den Preußen „verdankt“.
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#34   Parzifal   01:49:57 | Samstag, 26. August 2006
Also gut mein werter östereichischer Sozialhilfeempfänger und potentieller Amokläufer!
Denn Staat und Kirche hängen zusammen und sollten auf derselben Lehre basieren auch wenn es eigenständige Org. sind, sonst ist die ganze Ges. uneins.
Ich weiß nicht wie es in Östereich ist aber lassen Sie mich folgendes sagen:
1. Östereich und Deutschland wären heute nicht zwei verschiedene Staaten, wenn es den kath. Wahn alle anderen mit Waffengewalt unterwerfen zu müssen (30-jähriger Krieg) nicht gegeben hätte. Daran dass Östereich heute ein eigenständiger Staat, ist obwohl es gar keine östereichische Nation gibt, ist also erstmal die kath. Kirche schuld!
2. In Deutschland leben heute 6 Mio. mehr Atheisten als Katholiken. Glauben Sie nicht dass die ca. 31 Mio. Atheisten in Dtl. im Vergleich zu den ca. 25 Mio. Katholiken durchaus auch ein Recht haben zu bestimmen wie der Staat aussehen soll in dem sie leben möchten? Ja? Sehr freundlich!
3. Die Lehre auf der der heutige deutsche Staat basiert ist die Lehre des liberalen Nationalismus. Verbindendes Element so gut wie aller Staaten (außer vielleicht des Rumpfstaats Östereich!) in Europa ist die Nation und keineswegs die Religion.
Begreift ein Stützeempfänger diesen kleinen aber feinen Unterschied?
Mal am Rande: Warum leben Sie von Sozialhilfe?
Sind Sie ernsthaft krank oder einfach nur faul?
Ich vermute Sie sind stinkfaul!
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#33   matt   23:50:25 | Freitag, 25. August 2006
@Pater Lingen
es ist auch völlig widersinnig einen katholischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen zu haben, wenn der Staat im Sinne seines Dogmas der Religionsfreiheit jeglichen Bezug zu den christlichen Wurzeln des Abendlandes leugnet. Ja, jetzt sollen die Kreuze verschwinden. Dann kann der Religionsunterricht gleich mitverschwinden. Das Christentum verkommt somit endlich zu der obskuren Privatsache, als welche es die Atheisten in ihrem Unzuchtsparlament gerne abgestempelt sehen möchten.
Wenn wir den Staat ändern, ändern wir die Kirche mit, die doch korrumpiert wurde durch jenen Ungeist, den diese gottlosen Staatswesen bedeuten. Die Kirche hat sich Demok unterworfen, aber Demok ist eine Hure, die letzten Endes die Kirche vernichten möchte. Also müssen wir ihr zuvorkommen und Demok ausschalten, dann kann auch die Kirche wiederhergestellt werden.
Denn Staat und Kirche hängen zusammen und sollten auf derselben Lehre basieren auch wenn es eigenständige Org. sind, sonst ist die ganze Ges. uneins. Vater Staat und Mutter Kirche, in der Form auf Gott ausgerichtet. Weil dieser Zusammenhalt, diese Ordnung durch die Intrige der Demoks allmählich zerstört wurde, die es verstanden haben den guten Geist des wahrhaft christlichen Staatswesens zu vernichten, deshalb ist auch die Kirche ein Knecht der Welt geworden, deshalb versinkt unsere Ges. im Chaos.
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#32   Parzifal   23:11:07 | Freitag, 25. August 2006
Also man kann methusalix nur zustimmen.
In früheren Zeiten gab es Privatunterricht von Privatlehrern. Das waren meistens hochgebildete und bestausgebildete Pädagogen. Hegel bspw. hat als Privatlehrer gearbeitet. In heutiger Zeit wäre das gar nicht mehr möglich.
Die einzelnen Fächer sind so hochspezialisiert dass man kaum einen Lehrer finden würde der fähig wäre Deutsch, Latein, Mathematik, Geschichte usw. auf Sekundarstufe Zwei Niveau gleichwertig zu unterrichten. Mal abgesehen davon, dass sich Otto Normalverbraucher einen solchen Lehrer kaum würde leisten können. Wohlhabende Menschen schicken ihre Kinder heute schon auf Privatschulen wo die Gebühren teilweise bei 1000 oder 2000 € pro Monat liegen. Wer kann sich das leisten?
Was hier gemeint ist, ist außerdem Privatunterricht durch die Eltern. Und dass diese fähig sind einen vernünftigen Unterricht bis hin zum Abitur fertig zu bringen, darf man als praktisch unmöglich bezeichnen.
Hier geht es nur darum, dass eine Sekte sich von ihrer Umwelt absondern möchte. Beispiel ist hier zwobbel, aber auch manch anderer der von Verfolgungswahn geplagt wird und meint in einer gottlosen und von Freimaurern und Feministinnen regierten Welt leben zu müssen.
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#31   Pater Lingen   22:49:43 | Freitag, 25. August 2006
@ matt: Was kann man vom V2-Unterricht auch anderes erwarten?
Es ist schlichtweg nicht möglich, die Quadratur des Kreises zu vollziehen. Ich kenne nun wahrlich einige Exemplare von „Opus Dei“, „Piusbruderschaft“ oder sonstigen „Konservativen“. Wer zu faul ist, Ratzingers Schriften zu lesen, oder wer sie nicht liest, weil sie ja zu den verbotenen Büchern gehören (Verbreitung der Apostasie), kann doch auf medial zelebrierte Schlagzeilen schauen wie: „Papst [Ratzinger] lädt Küng zum Essen ein“ – auf was will man eigentlich noch warten, bis man die Konsequenzen zieht?!
Mit V2 ist jeglicher ordentlicher Religionsunterricht ausgeschlossen.
Und zur „Versuchung Christi“ erzähle ich immer gerne die Anekdote aus meiner V2-Zeit: In einer „Predigt“ im Kölner „Dominikaner“-Kloster (Hbf) schimpfte ein „Pater“, dass sich manche gegen diesen Streifen ausgesprochen hatten. Und schließlich jubelte er: „Gott sei Dank, dass so ein Film endlich öffentlich gezeigt werden kann.“
Wenn also ein „Dominikaner-Pater“ schon von der Kanzel so einen Film empfiehlt, wieso ihn dann nicht auch im RU zeigen?
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#30   matt   22:14:32 | Freitag, 25. August 2006
Eine besondere Frechheit
war ja der Religionsunterricht, wo sich verschrobene Nähkästchentanten einfanden, oder irgendwelche Ex-Hippies, die auf „du-und-du“ machten und mit Easy Rider daherkamen. Wenn sie mal auf die Bibel zu sprechen kamen, dann in der Art einer sog. Entmythologisierung. Will meinen, dass sie einfach Glaubensgrundsätze konsequent in Frage stellten, oder aufweichten. Einer hatte sogar die Dreistigkeit uns diesen ketzerischen Film „Die letzte Versuchung Christi“ vorzuspielen, wo Christus als ein verweichlichtes, neurotisches Subjekt dargestellt wird. Und solche Trottel nennen sich Religionslehrer.
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#29   Pater Lingen   21:03:54 | Freitag, 25. August 2006
S. dazu Welt-Artikel:
„Schulverweigerer aus Untersuchungshaft entlassen
Dem Mann droht jedoch weitere Erzwingungshaft. Die zuständige Behörde will die Entwicklung abwarten. Am Freitag gibt es erneut einen Prozess vor dem Landgericht.“
www.welt.de/…6/08/25/1009357.html
„Der Vater und seine Frau halten ihre Kinder aus religiöser Überzeugung von der Schule fern und unterrichten sie zu Hause.“
Man wirft mir bisweilen vor, dass ich meine ehemaligen Lehrer nicht in den allerhöchsten Tönen lobe; so bezeichne ich die Schulen als „totalitäre Verblödungsinstitutionen“.
Ganz besonders wurde mir angekreidet, dass ich über die Expertenkommission berichte, die meine Intelligenz als „noch nicht mal für die Realschule ausreichend“ einstufte und mir maximal die Hauptschule zutraute. In krasser Auflehnung gegen dieses nachdrückliche endgültige Verdikt der „Pädagogen“ habe ich es dennoch gewagt, das Abitur zu machen (1,6), und das sogar ganz ohne Wiederholung.
Jetzt muss ich vielleicht in einem weiteren Fall mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen wegen Insubordination; „rechtliche Schritte“ wurden mir jedenfalls von einem „Schuldirektor“ bereits angedroht.
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#28   Sirilo   19:20:42 | Freitag, 25. August 2006
@methusalix / zwobbel
Von den Gebrüdern Humboldt wußte ich schon. Aber Zwobbel phantasierte ja von „Großen der ZEITgeschichte“. Also etwa der letzten 60 Jahre. Und da warte ich immer noch auf Namen.
Leider beobachte ich im konservativen Lager oft das Verhalten, daß irgendwelche großartigen vagen Behauptungen aufgestellt werden, und wenn man dann nachhakt, dann kommt nichts Vernünftiges mehr. Etwa wie:
„Viele Kaiser des Hl. Römischen Reiches Deutscher Nation wurden heiliggesprochen.“ Welche, bitte? „Karl der Große…“
oder:
„Vor dem 2. Vatikanischen Konzil gab es in Europa viele Demokratien, die katholische Staaten waren.“ Welche, bitte? „Spanien, Portugal, Polen…“ (Man faßt sich an den Kopf – keiner der 3 Staaten war vor dem VII eine Demokratie.)
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#27   methusalix †   17:30:36 | Freitag, 25. August 2006
Hallo Sirilo!
zwobbel: Sehr viele Große der Zeitgeschichte hatten Hausuntericht! – Ein Glück für uns!
Sirilo: @zwobbel: Bitte Namen nennen!
In der Tat hatten zum Beispiel die Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt ausschliesslich häuslichen Unterricht. Allerdings war dieser Unterricht nicht deswegen zu Hause, weil die Eltern befürchteten, ihre Kinder lernen zu viel Unsinn, sondern weil sie wussten, dass in öffentlichen Schulen zu wenig unterrichtet wurde. Die Brüder Humboldt kamen aus ihrem Privatunterricht an die Universität mit einem grossen Vorsprung gegenüber anderen Erstsemestern.
Wer kann sich vorstellen, dass ein treu-fundamentalkatholisches Paar willens (und auch befähigt ist) ist seinen Kindern Unterricht in Deutsch, zwei Fremdsprachen, Mathematik von euklidischer Geometrie bis zur Integralrechnung und darüber hinaus, Chemie- und Biologieunterricht oder gar vernünftigen Geschichtsunterricht zu erteilen. Von Physik und Sozialkunde ganz zu schweigen.
Der Unterricht in jedem dieser Fächer erfordert einen Hochschulabschluss. Sollten sehr viele Eltern (was wohl kaum zu befürchten ist) auf Minimalunterricht durch sie selbst umstellen, könnten wir an der nächsten PISA-Studie gar nicht mehr teilnehmen, weil die Kinder die Aufgaben nicht verstehen; Und für die Zukunft des Landes wäre dies bedeutend schlimmer, als der Rückgang der Bevölkerungszahlen, den die Hexenverbrenner immer wieder lauthals und hysterisch beklagen.
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#26   Evelin   17:30:19 | Freitag, 25. August 2006
Danke für diesen Artikel!
Ausgezeichnet! Aus der Seele gesprochen…
…wo die ersten aus Langeweile ihre Tische bemalen das kommt mir bekannt vor, allerdings hatten wir Packpapier auf den Tischen.
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#25   Sirilo   17:15:33 | Freitag, 25. August 2006
@Zwobbel: Zeitgeschichte?
Sie schrieben von „Großen der Zeitgeschichte“. Nun bedeutet „Zeitgeschichte“ die geschichtliche Gegenwart und die jüngste Vergangenheit (laut Brockhaus Deutsches Wörterbuch). Und in diese Kategorie gehört Mozart beim besten Willen nicht mehr.
Also, wer sind bitte die Großen der ZEITgeschichte, die dem Hausunterricht entstammen?
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#24   Benedikt   16:48:17 | Freitag, 25. August 2006
@ Navon
Und es darf stark bezweifelt werden, dass Eltern das komplette Schulwissen besitzen UND didaktisch fähig sind, es ihren Kindern beizubringen.
In der Tat. Allerdings wird das sowieso von den Eltern erwartet. Sie müsen regelmäßig die Fehler ausbügeln, die die schwachsinnige Pädagogik der Grundschulen anrichtet („Lernchance“ statt „Fehler“). Auskünfte hierzu erteilt das hochinteressante Lehrerhasserbuch.
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#23   wi-bi   14:07:56 | Freitag, 25. August 2006
Ahh – Matt war einer, den niemand leiden konnte
und daran hat sich wohl bis heute nichts geändert. Früher nannten wir sowelche ganz einfach „Looser“. Obwohl – heute tun wir das immer noch.
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#21   zwobbel   13:42:05 | Freitag, 25. August 2006
Sind Sie wirklich so dämlich wie Sie tun? Tschuldigung, ich dachte Sie wollten ernsthaft erörtern
Als Vater kenne ich mehrere Schulen. Bei 10-jährigen ist Politikunterricht kompletter Unsinn, wegen des Alters! Und selbst in diesem Unterricht gab keine Staatstheorie, sondern „Kinderrechte“ um die Kinder gegen die Eltern zu empören, also emanzipatorischer Freimaurerschwachsinn. Das Eltern auch Menschen sind und Rechte haben wurde natürlich nicht gesagt.
Schon heute läßt man die Kinder und Jugendlichn verwahrlosen – durch besuch der staatlichen Schulen! Und wenn jemand Schulen gründet um dem zu begegnen wird von selbsternannten Gutmenschen dagegen dümmlich polemisiert. Dieser sozialistische Mist hat doch seit Jahren dafür gesorgt, daß wir heute – durch das von Ihnen preferierte System – „geistige Eliten und eben Arbeits-Deppen gibt“! Ihr Problem ist, daß die katholischen/christlichen Eltern es öfter schaffen das ihre Kinder zur Elite gehören, wogegen die relionslosen ihrem Hedonismus frönen.
Und entgegen Ihrer Behauptung schneiden Hausunterrichtkinder besser ab, ebenso wie Kinder von eingeschlechtlichen Schulen. Alle Jugendlichen die die kollektivistischen Schulen der heute gängigen Pseudoreligion absolvieren mußten sehen eher blaß aus.
Außerdem haben Kinder die (fast) kein Fernsehen konsumieren große Vorteile.
an sirilo:
de.wikipedia.org/wiki/Mozart
Bei vielen die auf einzel gelegenen Gütern aufwuchsen war der Unterricht bis zum Beginn des Gynmasiums zu hause- was aber selten extra erwähnt wird.
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#20   Navon   13:27:32 | Freitag, 25. August 2006
@ Nanny Ogg
Da stimm ich Dir zu!
(Nebenbei: T. Pratchett schreibt schon tolle Sachen!)
@ matt:
Nette Geschichte, die Du Dir da ausgedacht hast!
N.
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#19   Nanny Ogg   13:09:34 | Freitag, 25. August 2006
Gefährlich
Bin ich hier eigentlich eine der Wenigen, die fast nur gute Erinnerungen an die Schulzeit hat? Ich habe Freunde für’s Leben gewonnen, bin in einer Gemeinschaft aufgewachsen, konnte mich frei entfalten und entwickeln. Niemals würde ich mir anmaßen, meinen Kindern soziale Kontakte vorzuenthalten. Wie soll ein Kind soziale Kompetenzen erwerben, wenn es zu hause im goldenen Käfig unterrichtet wird? Danach wird es in die Welt entlassen und kommt mit der Realität überhaupt nicht klar. Nein, das ist gefährlich, kommt dem Verhalten einer Sekte gleich. Damit nimmt man den Kindern ihre Kindheit und Jugend.
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#18   Navon   13:02:48 | Freitag, 25. August 2006
@ zwobbel:
Wann hast du denn das letzte mal eine Schule (was für eine) von innen gesehen? Deinen Beschreibungen nach muss das ja ein einzigartiger Kriminalsumpf ohne Lehrauftrag gewesen sein. Außerdem widersprichst du dir selbst:
Heute werden schon 10-jährige mit Politkunterricht belästigt usw… Zeit- und Kostenverschwendung.
und keine 3 Zeilen weiter unten:
… [Die Kinder lernen] Nichts über Staatstheorie …
Ja was denn nun?
Mal nebenbei: Wenn jeder religiöse Spinner seine Kinder nach eigenem Gutdünken geistig verwahrlosen (lassen) kann, kommen wir wieder in Zustände, in denen es geistige Eliten und eben Arbeits-Deppen gibt. Und ob ein Home-Schooler wirklich eine gleichwertige Bildung zu einem Schüler bekommt (bekommen kann), darf stark bezweifelt werden. Die Leistungsvergleiche zwischen Schülern und Home-Schoolern sprechen da eine sehr eindeutige Sprache sehr zu ungunsten der armen, home-school-Kinder.
Schon schade, wenn religiöse Fanatiker ihren Kindern die Zukunft verbauen!
N.
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#17   matt   12:57:01 | Freitag, 25. August 2006
meine Erfahrungen aus der schönen Schulzeit
das höchste und erhabenste Erlebnis: das sog. „ausgegriffen werden“. Ein Mitschüler mit offenbar schwulen Tendenzen langt also kräftig in meinen Genitalbereich und zerquetscht mir beinah mein Geschlechtsorgan. Alternativ dazu die Arschklatsche: nach Sado-Maso-Manier möglichst stark auf den Hintern eines Mitschülers hauen.
Ohrfeigen, Kopfnüsse, Armverrenkungen und -knuffe, Indenkastensperren genug an der Zahl.
Ständig vulgäres Gerede, vulgäres Gehabe.
Schrullige Lehrertypen die keinen Handlungsbedarf erkennen.
Dann bereits in der Oberstufe: ein Vorfall wie in einer Zwangsanstalt: Jugendliche bringen Butterflymesser und Gaspistolen in die Schule, spielen damit während der Pausen. Es gibt Gewaltdrohungen zwischen verschiedenen rassistisch motivierten Gruppierungen. Eine Polizei-Razzia muss die Sache bereinigen.
mehr schrullige Lehrertypen, manche tun einem direkt leid. Ein Physiklehrer (der an Ausserirdische glaubt) wird während des Unterrichts von Repitenten mit abgelutschten Rumkokos-Kugeln beschossen. Die Einschläge sieht man tagelang auf der Tafel.
Die ganze Schule war für mich eine so unnötige Höllentortur, dass ich es nur jedem Kind wünschen kann, dass es seine Eltern in einer vernünftige katholischen Institution unterbringen. Koste es was es wolle. Ich habe mich davon bis heute nicht gänzlich erholt.
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#16   Elendester Sünder   12:50:21 | Freitag, 25. August 2006
Let’s do the home schooling
Beim Schreiben der Überschrift meines letzten Artikels war ich gerade dabei, mit der Umschalt-Taste einen Apostroph hinter das Wort Let zu setzen, als ich plötzlich mit einem Finger abrutschte und aus Versehen die Bestätigungstaste drückte. Darauf hat es mir den Artikel so schnell rausgehauen, so schnell konnte ich gar nicht gucken.
Die Eltern, die gefordert haben, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten, statt in die Schule zu schicken, werden dann als nächstes fordern, daß ihre Kinder auch zu Hause zu studieren, statt an die Universität zu gehen. Die Eltern werden sie unterrichten und sind dann nicht nur Eltern, Lehrer und Katecheten, sondern auch noch Dozenten und Professoren…
Genau, Sirilo, und vielleicht werden sie noch verlangen, daß ihre Kinder ohne Zwangsimfung, sozialistische Indokrination, Pornograhie und Kirchenhetze zur christlichen Tugend erzogen werden.
So geht es ja nun wirklich nicht. Wo kämen wir denn da hin. Wer so etwas fordert, hat den Auftrag des Wählers nicht verstanden.
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#15   Sirilo   12:41:58 | Freitag, 25. August 2006
@zwobbel: Bitte Namen nennen!
Welche „Großen der Zeitgeschichte“ hatten Hausunterricht? Bitte nennen Sie Namen!
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#14   zwobbel   12:36:50 | Freitag, 25. August 2006
Sehr viele Große der Zeitgeschichte hatten Hausuntericht! – Ein Glück für uns!
Das Verhalten, welches Schüler heute durch schulischen Gruppenzwang lernen, ist Asozialverhalten. Eine Korrektur durch Lehrer findet kaum mehr statt, da diese Angst haben eins so richtig schön multikulturell auf die Fresse zu bekommen, und auch durch die Hochschule pädagog. verbildet wurden. Oder ein Vater bemüht seinen Rechtsanwalt, weil eine Ermahnung angeblich…
Eine öffentl. Schule kann durchaus sinnvoll sein. Aber kein Vater und keine Mutter darf gezwungen werden gegen ihr Gewissen ihr Kind in eine als „Schule“ verbrämte Gosse zu schicken, sehenden Auges ob des Seelenmordes der dort von Amts wegen und der Bestialisierung die dort durch die Mitschüler stattfinden werden. Staatliche Trägerschaft ist eher bedenklich.
Auf dem Land wäre es sogar sehr praktisch, wenn sich die zwei oder drei Familien eines Ortes, die noch Kinder haben, zusammentun würden und ihre Kinder unterichten würden. Aber der Staat würde seine Allmacht dahin schwinden sehen. Da maßt er sich lieber ein Recht zum Zwang an, daß er eigentlich nicht hat. Da läßt man die Kinder lieber endlos lange Schulwege in machen. Das Subsidiaritätsprinzip zu verwirklichen scheint mir sinnvoller.
Und der Mißbrauch durch Sekten oder Terroristen nimmt auch hier das Recht zum rechtmäßigen Gebrauch nicht fort.
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#13   Sirilo   12:36:05 | Freitag, 25. August 2006
Der nächste Schritt:
„Einzelstudium ist 400 % effektiver als Studium in der Uni.“
Die Eltern, die gefordert haben, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten, statt in die Schule zu schicken, werden dann als nächstes fordern, daß ihre Kinder auch zu Hause zu studieren, statt an die Universität zu gehen. Die Eltern werden sie unterrichten und sind dann nicht nur Eltern, Lehrer und Katecheten, sondern auch noch Dozenten und Professoren…
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#12   private-notes   12:20:22 | Freitag, 25. August 2006
Wenn Home-Schooling wirklich so toll ist
kommt wieder einmal eine Zweiklassengesellschaft auf uns zu: Die Einen, die es sich leisten können, ihre Kinder zu Hause selbst zu unterrichten… und die anderen.
Und wenn Kinder wirklich zu Hause unterrichtet werden, schafft man damit wohl ein Biotop. Und in einem Biotop wächst auf, was nur in einem Biotop überleben kann.
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#11   Elendester Sünder   12:20:16 | Freitag, 25. August 2006
Let
Die konfessionslose, gemischte Kommunalschule ist Teufelswerk.
Vor 1945 sagten wir übrigens ‘Hausunterricht’.
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#10   Sozialkatholisch   12:01:34 | Freitag, 25. August 2006
Homeschooling
Bei aller Kritik an unserem Schulwesen und den z.T. unterrichteten Müll halte ich das Homeschooling für gefährlicher. Wenn man den Christen Homeschooling gestatten will muss man das auch z.B. dem Islam oder pseudochristlichen Sekten gestatten.
Gewisse Lebenserfahrungen und soziales Verhalten kann beim Homeschooling auch sehr schnell untergehen. Ich denke christliche Eltern sollten da einen Mittelweg anstreben, die christlichen Schulen der Piusbruderschaft find ich erst einmal gut.
Der Vorwurf, das die Eltern in unserem Land immer mehr entmündigt werden ist berechtigt, aber man sollte auch den sozial schwächeren eine gute Ausbildung ermöglichen.
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#9   Sirilo   11:49:43 | Freitag, 25. August 2006
Kinder in Isolierung?
Hinter diesem Vorhaben scheint die Wunschvorstellung mancher traditionalistischer Eltern zu stecken, ihre Kinder komplett von der Umwelt abzuschotten (siehe die Probleme in Bayern mit der Sekte „Die 12 Stämme“). Diese Leute wollen nicht nur Eltern, sondern auch Lehrer und Katecheten ihrer Kinder sein. (Auf Tradi-Websites wird ja propagiert, es sei besser, zu Hause den Rosenkranz zu beten als eine „NOM“-Messe zu besuchen.)
Diese Kinder brauchen dann gar nicht mehr ihr Haus (wegen Schule, Kirche, Jugendgruppe) zu verlassen und bleiben daheim. Da es im gut-traditionalistischen Haushalt auch kein Radio und kein Fernsehen gibt und Printmedien, die nicht der Tradi-Linie entsprechen, auch nicht abonniert werden, erfahren die Kinder nichts von der Welt außerhalb ihres trauten Heims.
Solche Eltern wollen totalitär über ihre Kinder verfügen und sie zu geistigen Klonen ihrer eigenen Weltsicht machen.
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#8   zwobbel   11:32:58 | Freitag, 25. August 2006
an navon
Wollen Sie suggerieren, die Schule sei ideologiefrei? Ausgerechnet die Schule in der realexist. BRD, einem staatsähnlichen Gebilde, daß sich vertraglich verpflichten mußte Geschichtsinhalte nur entsprechend der Version der Sieger zu lehren. Auch muß z.B. aus ideolog. Gründen der Schwachsinn von Evolutionismus-(Neo-)Darwinismus gelehrt werden. Ich finde, man sollte die Hirne der Kinder nicht so zumüllen. Im Deutschunterricht mußten wir z.B. in irgendwelche Texte Sinn rein interpretieren, den der Autor nie und nimmer haben konnte. Heute werden schon 10-jährige mit Politkunterricht belästigt usw… Zeit- und Kostenverschwendung.
Natürlich habe ich auch sinnvolles in der Schule gelernt. Außer Lesen und Schreiben auch Mathematik, Heimat+Erdkunde, Physik.
Aber ich hatte nicht gelernt eine Banküberweisung auszufüllen, welche Versicherungen es gibt und wie sinnlos sie sind. Nichts über Staatstheorie (das wäre gefährlich für die BRD gewesen – „wer im Glashaus sitzt…“) Nichts über Vertragsrecht oder darüber wie man Geld verdient, wie das Leben wirklich ist und welche Entscheidung welche Folgen haben wird
Was Didaktik betrifft, so muß man sehen, daß Eltern eine besondere Standesgnade erhalten ihre Kinder zu erziehen. Dadurch wird mangelnde Didaktik zumind. teilw. ausgeglichen. Im Schnitt sind Eltern sicher nicht schlechtere Didakten als Lehrer. Zumal die Lehrerausbildung seit einigen Jahrzehnten durch die Einführung der „emanzipatorischen Pädagogik“ stark in den Keller gerutscht.
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#7   PhilomenaWolkenstein   11:31:28 | Freitag, 25. August 2006
seltsam
Ich denke, der Autor war noch nie in einer Schule.
In jeder Schule, in die ich gegangen bin, hatten wir ein Schulorchester, im Gymnasium sogar mit angehenden Symphonikern und Philharmonikern. In jeder Schule hatten wir mehrere Chöre, in jeder Schule wurde mir irgendeine (unnötige) sportliche Fähigkeit beigebracht. Ganz abgesehen von den vielen Dingen, die meine Eltern nicht mal dem Namen nach kannten, mehrere Fremdsprachen, von Mathe über Geschichte bis zur Tonsatzlehre.
Ich frage mich wirklich, ob der Autor jemals in die Schule gagangen ist, bei dem Schwachsinn, den der verzapft.
Er soll sich doch bitte mal die Auswirkungen von „home schooling“ ansehen, am Beispiel Natascha. Die wurde auch acht Jahre „home geschult“. Und ihr fehlt jede soziale Kompetenz, und natürlich jede Menge Wissen, vom dringend notwendigen Kontakt mit Gleichaltrigen ganz zu schweigen.
Ganztagsschule und gemeinsame Schule bis zur 9. Schulstufe muß zwingend eingeführt werden, ebenso eine Änderung der Schulpflicht von „bis zur 9. Klasse“ auf „bis zum ersten Abschluß“. Nur so kann man Kinder von genau solchen Menschen fernhalten, die solche Artikel schreiben, und außerdem ein Minimum an Abschluß erreichen.
Home Schooling regelt sich von selbst, wenn bei den externisten Prüfungen ein strenger Maßstab angelegt wird. Zum Wohle der Kinder.
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#6   virOblationis   11:08:31 | Freitag, 25. August 2006
ich pflichte bei
Zitat:
„Deswegen rede ich auch lieber von Schulzwang. Es ist der Griff eines immer totalitärer werdenden Systems nach unseren Kindern um sie gleichgeschaltet im Sinne der wirklichen Machthaber zu indoktrinieren.“
So ist es. – Und jetzt rührt man die Trommel auch noch für die Gantagsschule! Hoffentlich geht den Gleichbehandlern und Gleichschaltern bald endgültig das Geld aus.
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#5   LukreciaB   11:08:09 | Freitag, 25. August 2006
Respektlosigkeit
Dieser Artikel zeugt von unglaublicher Respektlosigkeit:
– Respektlosigkeit gegenüber Eltern, die sich heute noch entscheiden eine Familie zu gründen, auch wenn damit vieles (von der Gesellschaft als Last angesehen) auf sie zukommt (z.B. dass beide arbeiten müssen, um die Familie über die Runde zu bringen)
– Respektlosigkeit gegenüber all den Institutionen, die Lehrer und Ausbildner darauf vorbereiten, Kindern Wissen zu vermitteln, damit sie sich in dieser Welt zurechtfinden (z.B. Sprachen!)
– Respektlosigkeit gegenüber den Kindern, die in Umgebungen aufwachsen, wo die Schule für sie eine echte Sozialisierung bedeuten kann, vor allem mit Gleichaltrigen.
– Respektlosigkeit gegenüber Einzelkindern, die in der Schule Freunde finden.
– Respektlosigkeit gegenüber unserer Geschichte. Die Schulpflicht hat uns befreit vom der Herrschaft der sogenanten Wissenden, die für Generationen die Bibel, die Gesetze etc. gelesen und interpretiert haben, ohne dass die „Ungebildeten“ eine Chance hatten, das zu kontrollieren.
– Respektlosigkeit gegenüber dem Staat, der die Kosten auf sich nimmt und versucht, allen die Möglichkeit zu geben, sich zu bilden um eine Zukunft auf dem leider so harten Stellenmarkt zu haben.
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#4   Navon   11:03:12 | Freitag, 25. August 2006
@ zwobbel
Was hat Dir denn an der Schulausbildung gefehlt, was Du fürs Leben lernen wolltest? Und vielleicht bedenkst Du mal all die Dinge, die Du gelernt hast (was im Vergleich zu den Dingen, die Du vermißt mit Sicherheit wesentlich mehr ist).
Wie würdest Du denn die Bildung für alle Kinder gestalten, sodass sie ein einheitlich hohes Bildungsniveau haben und die Eltern trotzdem arbeiten gehen können. Mach Vorschlage! Nur Meckern bringt nichts.
Navon
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#3   zwobbel   10:21:28 | Freitag, 25. August 2006
Super Artikel
Generationen wurden auf die Schulpflicht konditioniert.
Deswegen rede ich auch lieber von Schulzwang. Es ist der Griff eines immer totalitärer werdenden Systems nach unseren Kindern um sie gleichgeschaltet im Sinne der wirklichen Machthaber zu indoktrinieren.
Hat mich die Schule wirklich aufs Leben vorbereitet? :-D :-!
An was erinnere ich mich, wenn ich an meinen Unterricht denke? O:) :-#
Wirklich sinnvoll war die Schule da, wo uns die Lehrer Denken und Selbständigkeit beigebracht haben.
Es gibt aber ein Problem mit der Schule zuhause: Viele Eltern schaffen es intellektuell nicht und andere die es intellektuell schaffen würden schaffen es zeitlich nicht.
Aber dieser Artikel entlarvt all die dummen Phrasen die uns geistig versklaven und Eltern entmündigen sollen. Die Unterlegenheit des Kollektivismus kann kaum besser dargetellt werden.
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#2   Navon   10:17:37 | Freitag, 25. August 2006
Woher haben
denn die Eltern, die ihre Kinder zu Hause „unterrichten“ das Wissen, dass sie ihren Kindern vermitteln wollen? Aus der Schule. Die ist auch nicht für Radfahren- oder Benehmen-Lehren zuständig, wie der Author suggerieren will. Und es darf stark bezweifelt werden, dass Eltern das komplette Schulwissen besitzen UND didaktisch fähig sind, es ihren Kindern beizubringen. Zumal die „Home-Schooler“ aus ideologischen Gründen auch noch Themen weglassen.
Wie es um die Kinder steht, die dann nach ihrer weltfremden „Ausbildung“ in die Realität kommen, schreibt der Artikel aus gutem Grund nicht.
Alles in allem ist „Home-Schooling“ eine sehr fragwürdige Sache. Vielleicht könnte der Autor (oder jemand anders) mal erläutern, die die Effizienz berechnet wird und wie die 400% bestimmt wurden.
N.
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#1   Nicole   10:12:37 | Freitag, 25. August 2006
Lehrer Lempel
Also lautet ein Beschluß:
Daß der Mensch was lernen muß.
Nicht allein das Abc
Bringt den Menschen in die Höh,
Nicht allein im Schreiben, Lesen
Übt sich ein vernünftig Wesen;
Nicht allein in Rechnungssachen
Soll der Mensch sich Mühe machen;
Sondern auch der Weisheit Lehren
Muß man mit Vergnügen hören.
Daß dies mit Verstand geschah
War Herr Lehrer Lempel da.
Max und Moritz, diese beiden,
Mochten ihn darum nicht leiden.
Denn wer böse Streiche macht,
Gibt nicht auf den Lehrer acht.
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