Einzelunterricht ist etwa 400% effektiver als die Schulpauke
Immer mehr Familien praktizieren Home-Schooling. Aus gutem Grund: Sie wollen, daß ihr Kind etwas lernt. Von Karl Lempel
(kreuz.net) Hand aufs Herz: Welcher Lehrer hat Ihnen das Sprechen beigebracht?
Bei welchem professionellen
Erzieher lernten Sie Fahrrad fahren oder sich intelligent zu unterhalten, wie man sich benimmt oder mit
Geld umgeht?
Wenn Sie jetzt noch behaupten, Sie hätten Ihre Magisterarbeit mit Hilfe einer pädagogischen
Fachkraft geschrieben, ist bei Ihnen irgend etwas schiefgelaufen.
Manche Dinge sind in unserem Leben
so sehr institutionalisiert, daß wir gar nicht mehr in der Lage sind, einmal locker darüber nachzudenken.
Generationen wurden auf die Schulpflicht konditioniert. Dieses Thema sitzt so sperrig in unseren Gehirnwindungen,
daß wir wie Hofhunde zu heulen anfangen, wenn jemand unserer Kette zu nahe kommt.
Über eines
sollte auch
die Macht der Gewohnheit nicht hinwegtäuschen: Bildung und Erziehung finden zu Hause statt – oder sie
finden nicht statt.
Hat mich die Schule wirklich aufs Leben vorbereitet? An was erinnere ich mich, wenn
ich an meinen Unterricht denke? Eigentlich hat doch jeder viele Dinge außerhalb des Klassenzimmers gelernt –
nicht wegen, sondern trotz Schule.
Was ist denn Nachhilfeunterricht anderes als das Eingeständnis, daß
man Home-Schooling auch dann noch vertraut, daß es funktioniert, wenn die Pauke versagt hat?
Wie würde
sich ein Symphonieorchester anhören, wenn die Musiker keine privaten Stunden nehmen und für sich üben
würden?
Über eines sollte auch die Macht der Gewohnheit nicht hinwegtäuschen: Bildung und Erziehung
finden zu Hause statt – oder sie finden nicht statt.
Warum dürfen sich Familien nicht der Last entledigen,
auch noch die schulisch bedingten Deformationen ihrer Kinder ausbügeln zu müssen? Homeschool-Familien
belegen, daß Pubertätsprobleme im wesentlichen ein Resultat der Schulsozialisierung sind.
Homeschool-Familien
belegen,
daß Pubertätsprobleme im wesentlichen ein Resultat der Schulsozialisierung sind.
Hat ein harmonisches
Familienleben nicht Vorrang vor Profilierungsneurosen von Kultusministern?
Aber: In die Pauke muß doch
jeder! Oder wollen Sie Töchter und Söhne unter der Käseglocke aufwachsen lassen?
Fragt sich, ob nicht
das Klassenzimmer die Käseglocke ist: ein Labor voller Probanden gleichen Alters, die im 45-Minuten-Takt
im Kampf gegen die Unlust zusammengepfercht werden, wo die ersten aus Langeweile ihre Tische bemalen,
während die Letzten mit glühenden Augen darauf hoffen, daß der Lehrer nochmals den Stoff von vor zwei
Jahren wiederholt.
Durch Disziplinlosigkeit ist Lernen oft nur mit angezogener Handbremse möglich. Oft
erfolglos flehen Lehrer um Ruhe, arbeitswillige Schüler sind dem Spott preisgegeben.
In den Pausen darf
Luft geholt werden. Man checkt ab, welche Marken man tragen muß, wer mit wem geht und welche Handys angesagt
sind.
Macht jemand nicht mit, kriegt er eins auf die Mütze.
Nein, hinter dem Mond wollen wir nicht
leben. Seit der letzten Klassenfahrt sind Augen, Mund und Ohren niet und nagelfest zugepierct.
Wie könnte
man besser gesellschaftstauglich werden?
Kommen wir zurück zu den wesentlichen Dingen. Darauf kann das
Kind sich konzentrieren, wenn es zu Hause bleibt.
Studien aus der Schweiz belegen, daß der Einzelunterricht
etwa 400% effektiver ist: Wenn sich also durchschnittlich ausgebildete Eltern eine Stunde pro Tag ihrem
Kind widmen, hat es mit Sicherheit mehr gelernt, als an einem langen Schultag.
Geschwister können sich
gegenseitig helfen und festigen so den erlernten Stoff.
Insgesamt bleibt mehr als genügend Zeit für
individuelle Interessen, die das Kind gemeinsam in der Familie, mit Freunden oder in Vereinen entdecken
und viel effektiver als in einer Schule verfolgen kann.
Seit dem achtjährigen Gymnasium samt Ganztagsabschiebehaft
sind die Musikschulen und Sportvereine ohnehin leergefegt.
Zugegeben: Voraussetzung sind häusliche Disziplin
sowie Eltern, die den Stoff im Griff haben und ihn strukturieren können. Bis zur sechsten Klasse sollten
die meisten Eltern dazu in der Lage sein; bis zum Ende der Mittelstufe jeder Akademiker.
Alternativ gibt
es jetzt schon Fernkurse, auch Privatlehrer wären denkbar. Natürlich muß es auch weiterhin Schulen
im klassischen Sinn geben, denn Home-Schooling macht nur für jene Familien einen Sinn, die diesen Weg
auch gemeinsam gehen wollen.
Nächstes Mal: Made in Germany – ein Label für Ramsch aus einem Billiglohnland?
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Einzelunterricht ist etwa 400% effektiver als die Schulpauke
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#50 LivingWater 23:18:47 | Samstag, 26. August 2006
Zurück zum Thema bitte Nachdem man für eine Reihe der zuletzt hier geschriebenen Beiträge frei nach
Schulpraxis „Thema verfehlt“ vergeben könnte, möchte ich noch mal auf das eigentliche Thema Schule –
Homeschool zurückkommen: 1) Es ist lediglich eine Unterstellung von Medien und Schulbehörden, zu behaupten,
Eltern, deren Kinder nicht zur Schule gehen und stattdessen zu Hause lernen, wären allesamt fundamentalistische
Sektenangehörige. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall, nicht nur in Deutschland, auch weltweit. Fortsetzung
folgt…
@blueberry Angesichts der Themen, die hier verhandelt werden, ist folgendes zwar nur eine Bagatelle, aber:
Jeder Moslem kann ein Wiener Schnitzel essen, denn das Wiener Schnitzel stammt vom Kalb. Verwendet der
Koch mangels Kalbfleisch Schwein, dann muß es auf der Speisekarte heißen: „Schnitzel Wiener Art“…
Sicher und jetzt zählen Sie die Kränkungen doch mal auf die in Dtl. studierende Libanesen… …hier
erleiden mussten? Welche waren das denn? Hat eigentlich ein Christ in Saudi Arabien dess Bibel durch den
Shredder gejagt wurde und der seine Religion nicht praktizieren darf deshalb auch das Recht sich eine
45er Magnum zu besorgen und Amok zu laufen? Oder hat dieses Recht grundsätzlich nur ein Moslem? Sind
Moslems besonders sensibel?
Die Hölle sind die anderen! Wie sonst darf man ihr Satre Zitat denn deuten? Was für einen Grund hatten
den die Kofferbomber? Das man in Deutschland Wein kaufen darf? Dass die Frauen skandalöserweise keinen
Hidschab tragen? Dass man in Restaurants tatsächlich ein Wiener Schnitzel bestellen kann, wo der Prophet
doch Schwein verboten hat?
@ Blueberry Vehrtester: Jetzt haben Sie aber wieder mal auf dem falschen Bein Hurra gebrüllt! Von Terroristenversteherin
kann keine Rede sein. Mein Zitat stammt von Herrn Sartre. Aber um auch dem Establishment zu seinem Recht
zu verhelfen: Giscard D Estaing sagte: Kein Terrorismus ohne Grund!
@ Alexandra Ui, eine Terroristenversteherin! Warum glauben Sie wurden die Kofferbomber zu Kofferbombern?
Zählen Sie verständnisvolle Person doch mal ein paar verständnisvolle Gründe auf! Oder war alles nur
eine Verschwörung?
@matt(zchen) matt: mir ist egal wieviel Atheisten es gibt ich bin ja hier, um gegen diese Leute zu kämpfen.
Fechten wir es aus. Mir ist das lieber. Wir gegen euch. So, nachdem ich meinen Lachanfall überwunden
habe, die mir die Knallgurke und Fascho matt beschert hat, ein kurzer Kommentar dazu. Die meisten Atheisten
und Agnostiker interessieren sich einen feuchten Dreck für Deine lächerliche Kampfansage. Dafür erntest
Du nur ein mitleidiges Lächeln. Die meisten Atheisten interessieren sich nicht für die katholische Meinung,
erst recht nicht, für die Deine, Du Mischung aus Fascho und Fanatiker. Selten soviel erbärmliches und
dummes Geschwafel gelesen. Ich habe nicht das geringste Interesse an einem „Kampf“. Wie geht der Spruch
gleich: stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin. So ist es in deinem Fall. Viel Spass bei Deinem
Kampf gegen uns Ungläubige. ich empfehle Dir allerdings, Dir ein anderes Hobby zu suchen. Töpfern soll
unglaublich entspannend sein
#40 methusalix † 12:16:56 | Samstag, 26. August 2006
Dann gibt es also keine Analogie Huris<>Huren? Sehr schade für die Terroristen, aber die sind wahrscheinlich
eh alle in der tiefsten Djehenna Dank für die Information
@ Methusalix Ich muß doch sehr bitten: von Huren kann ja wohl keine Rede sein. Paradiesjungfrauen, meinen
die Suren 44 und 52, großäugige Huris erwarten den Gläubigen im Paradies. Eine Revision der Texte entlarvte
diese Interpretation als reine Männerphantasie, denn wie der Philologe Luxenberg herausfand, handelt
es sich um weiße, kristallklare Trauben, die in Aussicht gestellt werden, und nicht um Frauen. Für eine
solche Richtigstellung fehlt aber verständlicherweise in der islamischen Welt das Begehren, aus den verschiedensten
Gründen. Der Mythenzerstörer, der unter dem Decknamen Christoph Luxenberg veröffentlicht, findet im
Westen große Beachtung, ihm wurde der erste Weltkongreß der Orientalisten in Mainz gewidmet und die
semitistische Fachzeitschrift Hugoye lobt Luxenbergs Buch als Sensation der Koran-Forschung ohne gleichen.
#38 methusalix † 11:23:15 | Samstag, 26. August 2006
matt will bestimmen wer regiert; das will der Papst auch! Wer wird Erfolg haben? matt: mir ist egal wieviel
Atheisten es gibt ich bin ja hier, um gegen diese Leute zu kämpfen… Ihr habt kein Recht hier zu regieren,…
Ich bin bei Gott kein Nazi, aber ich bin faschistoid und stolz darauf! Also irgendwas verwechseln Sie
da, matt! Schön, sie können gegen „diese Leute“ (etwa alle Atheisten? Das wird ein verlorener Krieg
nach dem Motto: viel Feind, viel Ehr. Sie werden ein ziemlich toter katholischer Held sein, nach der Schlacht.
Machen Sie sich nichts draus, katholische Helden sind am besten tot. Dann werden sie nämlich heiliggesprochen
und kommen in den Himmel; genauso wie die islamistischen Terroristen-Märtyrer, Sie wissen schon, die
mit den 72 Huren im Paradies) kämpfen. Wenn sie es aber übertreiben, wird die Exekutive gegen Sie kämpfen,
die mit dem Gewaltmonopol. Und wenn sie den Kampf dann verloren haben, kommen Sie nach Stammheim. Und
dort bleiben Sie. Dass irgendjemand anderen das Recht abspricht dieses Land zu regieren und dort zu bestimmen
ist vollkommen OK. Wir sprechen dem Papst auch das Recht ab über unser Sexualleben zu bestimmen. Und
jetzt dürfen Sie anfangen nachzudenken, ob Sie mit Ihrer Aussage (die Atheisten hätten kein Recht zu
regieren), oder wir mit unserer Weigerung, die Sexualmoral der Kirchenbeamten zu akzeptieren, Erfolg haben
werden. Dass Sie kein Nazi sind ist prima, matt. Ich bin auch kein Kirchenhasser; ich mag halt die Sexualtehoretiker
nicht.
mir ist egal wieviel Atheisten es gibt ich bin ja hier, um gegen diese Leute zu kämpfen. Fechten wir
es aus. Mir ist das lieber. Wir gegen euch. Der Parzi macht sich schon in die Hosen. Ihr könnt ruhig
bleiben, wie ihr seid Parzi, niemand wird dich zwingen zu konvertieren, aber ihr werdet dann völlig machtlos
sein, unbedeutend, irrelevant. Man wird erkennen, was ihr seid. Ihr habt kein Recht hier zu regieren,
ihr habt kein Recht hier zu bestimmen. Dieses Recht habt ihr euch angemaßt. Eure Zahl ist unbedeutend.
Wieso wohl sollten wir Gotteskinder dem Willen der Gottesfeinde entsprechen. Ihr werdet euch unserem Willen
fügen und Gott wird es geben, oder ihr könnt ja auswandern in die Wüste. Ich bin bei Gott kein Nazi,
aber ich bin faschistoid und stolz darauf!
Ui, jetzt ist er schon da, der erste Vorwurf des Nazitums! Armer Günter Grass! Armer Heinrich Heine!
In diesem Forum vorgeworfen zu bekommen man sein ein verschissener Nazi!, das ist hart! Hammer hart! Man
hat mir vorgeworfen ein Stalinist zu sein, ein Kommunist, ein Atheist, ein Schwulenfreund, einmal hat
man mich eine Liberalenschwuchtel genannt, aber einen Nazi? Noch nie! I hate Fascism! Ich scheiß auf
Nazis! Ich bin ein Deutscher! Und ich bin bewußt ein Deutscher! Sind Sie de Ansicht dass jeder Deutscher
ein Nazi ist oder was? Ich bin ein Deutscher in dem Sinn wie ein Franzose ein Franzose nach 1789 ist,
so wie ein Amerikaner ein Amerikaner nach 1783 ist. Ein Deutscher in der Tradition von 1848, von Heine,
Grass und Paulskirche! Außerdem dachte ich immer, dass sich die „Unabhängigkeit“ Österreichs von Deutschland
bzw. der deutschen Nation Napoleon und den Preußen „verdankt“. Und wie glauben Sie war der Aufstieg Preußens
oder Östereichs möglich? Bis 1803 gab es schließlich ein Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation!
Nach der katastrophalen Politik des Kaisers im Dreissigjährigen Krieg (Sie bemerken: eines meiner Lieblingsthemen!)
stieg das evangelische Preußen und das kath. Östereich zur Großmacht auf. 1871 schließlich eroberte
Preußen im allgemeinen Einheitsjubel und -taumel den Großteil Süddeutschlands und verscholz beides
zu einem deutschen Nationalstaat. Das ändert nichts daran dass der Kardinalfehler während des 30-jährigen
Kriegs gemacht wurde und dass man damals die Nazis hätte verhindern können! Somit ist der Papst an dem
ganzen Schlamassel mitschuldig!
Ad Parzifal Nana Parzi. Hitler war auch mal ganz unten und kam dann ganz groß raus. Außerdem dachte
ich immer, dass sich die „Unabhängigkeit“ Österreichs von Deutschland bzw. der deutschen Nation Napoleon
und den Preußen „verdankt“.
Also gut mein werter östereichischer Sozialhilfeempfänger und potentieller Amokläufer! Denn Staat und
Kirche hängen zusammen und sollten auf derselben Lehre basieren auch wenn es eigenständige Org. sind,
sonst ist die ganze Ges. uneins. Ich weiß nicht wie es in Östereich ist aber lassen Sie mich folgendes
sagen: 1. Östereich und Deutschland wären heute nicht zwei verschiedene Staaten, wenn es den kath. Wahn
alle anderen mit Waffengewalt unterwerfen zu müssen (30-jähriger Krieg) nicht gegeben hätte. Daran
dass Östereich heute ein eigenständiger Staat, ist obwohl es gar keine östereichische Nation gibt,
ist also erstmal die kath. Kirche schuld! 2. In Deutschland leben heute 6 Mio. mehr Atheisten als Katholiken.
Glauben Sie nicht dass die ca. 31 Mio. Atheisten in Dtl. im Vergleich zu den ca. 25 Mio. Katholiken durchaus
auch ein Recht haben zu bestimmen wie der Staat aussehen soll in dem sie leben möchten? Ja? Sehr freundlich!
3. Die Lehre auf der der heutige deutsche Staat basiert ist die Lehre des liberalen Nationalismus. Verbindendes
Element so gut wie aller Staaten (außer vielleicht des Rumpfstaats Östereich!) in Europa ist die Nation
und keineswegs die Religion. Begreift ein Stützeempfänger diesen kleinen aber feinen Unterschied? Mal
am Rande: Warum leben Sie von Sozialhilfe? Sind Sie ernsthaft krank oder einfach nur faul? Ich vermute
Sie sind stinkfaul!
@Pater Lingen es ist auch völlig widersinnig einen katholischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen
zu haben, wenn der Staat im Sinne seines Dogmas der Religionsfreiheit jeglichen Bezug zu den christlichen
Wurzeln des Abendlandes leugnet. Ja, jetzt sollen die Kreuze verschwinden. Dann kann der Religionsunterricht
gleich mitverschwinden. Das Christentum verkommt somit endlich zu der obskuren Privatsache, als welche
es die Atheisten in ihrem Unzuchtsparlament gerne abgestempelt sehen möchten. Wenn wir den Staat ändern,
ändern wir die Kirche mit, die doch korrumpiert wurde durch jenen Ungeist, den diese gottlosen Staatswesen
bedeuten. Die Kirche hat sich Demok unterworfen, aber Demok ist eine Hure, die letzten Endes die Kirche
vernichten möchte. Also müssen wir ihr zuvorkommen und Demok ausschalten, dann kann auch die Kirche
wiederhergestellt werden. Denn Staat und Kirche hängen zusammen und sollten auf derselben Lehre basieren
auch wenn es eigenständige Org. sind, sonst ist die ganze Ges. uneins. Vater Staat und Mutter Kirche,
in der Form auf Gott ausgerichtet. Weil dieser Zusammenhalt, diese Ordnung durch die Intrige der Demoks
allmählich zerstört wurde, die es verstanden haben den guten Geist des wahrhaft christlichen Staatswesens
zu vernichten, deshalb ist auch die Kirche ein Knecht der Welt geworden, deshalb versinkt unsere Ges.
im Chaos.
Also man kann methusalix nur zustimmen. In früheren Zeiten gab es Privatunterricht von Privatlehrern.
Das waren meistens hochgebildete und bestausgebildete Pädagogen. Hegel bspw. hat als Privatlehrer gearbeitet.
In heutiger Zeit wäre das gar nicht mehr möglich. Die einzelnen Fächer sind so hochspezialisiert dass
man kaum einen Lehrer finden würde der fähig wäre Deutsch, Latein, Mathematik, Geschichte usw. auf
Sekundarstufe Zwei Niveau gleichwertig zu unterrichten. Mal abgesehen davon, dass sich Otto Normalverbraucher
einen solchen Lehrer kaum würde leisten können. Wohlhabende Menschen schicken ihre Kinder heute schon
auf Privatschulen wo die Gebühren teilweise bei 1000 oder 2000 € pro Monat liegen. Wer kann sich das
leisten? Was hier gemeint ist, ist außerdem Privatunterricht durch die Eltern. Und dass diese fähig
sind einen vernünftigen Unterricht bis hin zum Abitur fertig zu bringen, darf man als praktisch unmöglich
bezeichnen. Hier geht es nur darum, dass eine Sekte sich von ihrer Umwelt absondern möchte. Beispiel
ist hier zwobbel, aber auch manch anderer der von Verfolgungswahn geplagt wird und meint in einer gottlosen
und von Freimaurern und Feministinnen regierten Welt leben zu müssen.
#31 Pater Lingen 22:49:43 | Freitag, 25. August 2006
@ matt: Was kann man vom V2-Unterricht auch anderes erwarten? Es ist schlichtweg nicht möglich, die Quadratur
des Kreises zu vollziehen. Ich kenne nun wahrlich einige Exemplare von „Opus Dei“, „Piusbruderschaft“
oder sonstigen „Konservativen“. Wer zu faul ist, Ratzingers Schriften zu lesen, oder wer sie nicht liest,
weil sie ja zu den verbotenen Büchern gehören (Verbreitung der Apostasie), kann doch auf medial zelebrierte
Schlagzeilen schauen wie: „Papst [Ratzinger] lädt Küng zum Essen ein“ – auf was will man eigentlich
noch warten, bis man die Konsequenzen zieht?! Mit V2 ist jeglicher ordentlicher Religionsunterricht ausgeschlossen.
Und zur „Versuchung Christi“ erzähle ich immer gerne die Anekdote aus meiner V2-Zeit: In einer „Predigt“
im Kölner „Dominikaner“-Kloster (Hbf) schimpfte ein „Pater“, dass sich manche gegen diesen Streifen ausgesprochen
hatten. Und schließlich jubelte er: „Gott sei Dank, dass so ein Film endlich öffentlich gezeigt werden
kann.“ Wenn also ein „Dominikaner-Pater“ schon von der Kanzel so einen Film empfiehlt, wieso ihn dann
nicht auch im RU zeigen?
Eine besondere Frechheit war ja der Religionsunterricht, wo sich verschrobene Nähkästchentanten einfanden,
oder irgendwelche Ex-Hippies, die auf „du-und-du“ machten und mit Easy Rider daherkamen. Wenn sie mal
auf die Bibel zu sprechen kamen, dann in der Art einer sog. Entmythologisierung. Will meinen, dass sie
einfach Glaubensgrundsätze konsequent in Frage stellten, oder aufweichten. Einer hatte sogar die Dreistigkeit
uns diesen ketzerischen Film „Die letzte Versuchung Christi“ vorzuspielen, wo Christus als ein verweichlichtes,
neurotisches Subjekt dargestellt wird. Und solche Trottel nennen sich Religionslehrer.
#29 Pater Lingen 21:03:54 | Freitag, 25. August 2006
S. dazu Welt-Artikel: „Schulverweigerer aus Untersuchungshaft entlassen Dem Mann droht jedoch weitere
Erzwingungshaft. Die zuständige Behörde will die Entwicklung abwarten. Am Freitag gibt es erneut einen
Prozess vor dem Landgericht.“ www.welt.de/…6/08/25/1009357.html „Der Vater und seine Frau halten ihre
Kinder aus religiöser Überzeugung von der Schule fern und unterrichten sie zu Hause.“ Man wirft mir
bisweilen vor, dass ich meine ehemaligen Lehrer nicht in den allerhöchsten Tönen lobe; so bezeichne
ich die Schulen als „totalitäre Verblödungsinstitutionen“. Ganz besonders wurde mir angekreidet, dass
ich über die Expertenkommission berichte, die meine Intelligenz als „noch nicht mal für die Realschule
ausreichend“ einstufte und mir maximal die Hauptschule zutraute. In krasser Auflehnung gegen dieses nachdrückliche
endgültige Verdikt der „Pädagogen“ habe ich es dennoch gewagt, das Abitur zu machen (1,6), und das sogar
ganz ohne Wiederholung. Jetzt muss ich vielleicht in einem weiteren Fall mit strafrechtlicher Verfolgung
rechnen wegen Insubordination; „rechtliche Schritte“ wurden mir jedenfalls von einem „Schuldirektor“ bereits
angedroht.
@methusalix / zwobbel Von den Gebrüdern Humboldt wußte ich schon. Aber Zwobbel phantasierte ja von „Großen
der ZEITgeschichte“. Also etwa der letzten 60 Jahre. Und da warte ich immer noch auf Namen. Leider beobachte
ich im konservativen Lager oft das Verhalten, daß irgendwelche großartigen vagen Behauptungen aufgestellt
werden, und wenn man dann nachhakt, dann kommt nichts Vernünftiges mehr. Etwa wie: „Viele Kaiser des
Hl. Römischen Reiches Deutscher Nation wurden heiliggesprochen.“ Welche, bitte? „Karl der Große…“
oder: „Vor dem 2. Vatikanischen Konzil gab es in Europa viele Demokratien, die katholische Staaten waren.“
Welche, bitte? „Spanien, Portugal, Polen…“ (Man faßt sich an den Kopf – keiner der 3 Staaten war vor
dem VII eine Demokratie.)
#27 methusalix † 17:30:36 | Freitag, 25. August 2006
Hallo Sirilo! zwobbel: Sehr viele Große der Zeitgeschichte hatten Hausuntericht! – Ein Glück für uns!
Sirilo: @zwobbel: Bitte Namen nennen! In der Tat hatten zum Beispiel die Brüder Alexander und Wilhelm
von Humboldt ausschliesslich häuslichen Unterricht. Allerdings war dieser Unterricht nicht deswegen zu
Hause, weil die Eltern befürchteten, ihre Kinder lernen zu viel Unsinn, sondern weil sie wussten, dass
in öffentlichen Schulen zu wenig unterrichtet wurde. Die Brüder Humboldt kamen aus ihrem Privatunterricht
an die Universität mit einem grossen Vorsprung gegenüber anderen Erstsemestern. Wer kann sich vorstellen,
dass ein treu-fundamentalkatholisches Paar willens (und auch befähigt ist) ist seinen Kindern Unterricht
in Deutsch, zwei Fremdsprachen, Mathematik von euklidischer Geometrie bis zur Integralrechnung und darüber
hinaus, Chemie- und Biologieunterricht oder gar vernünftigen Geschichtsunterricht zu erteilen. Von Physik
und Sozialkunde ganz zu schweigen. Der Unterricht in jedem dieser Fächer erfordert einen Hochschulabschluss.
Sollten sehr viele Eltern (was wohl kaum zu befürchten ist) auf Minimalunterricht durch sie selbst umstellen,
könnten wir an der nächsten PISA-Studie gar nicht mehr teilnehmen, weil die Kinder die Aufgaben nicht
verstehen; Und für die Zukunft des Landes wäre dies bedeutend schlimmer, als der Rückgang der Bevölkerungszahlen,
den die Hexenverbrenner immer wieder lauthals und hysterisch beklagen.
Danke für diesen Artikel! Ausgezeichnet! Aus der Seele gesprochen… …wo die ersten aus Langeweile
ihre Tische bemalen das kommt mir bekannt vor, allerdings hatten wir Packpapier auf den Tischen.
@Zwobbel: Zeitgeschichte? Sie schrieben von „Großen der Zeitgeschichte“. Nun bedeutet „Zeitgeschichte“
die geschichtliche Gegenwart und die jüngste Vergangenheit (laut Brockhaus Deutsches Wörterbuch). Und
in diese Kategorie gehört Mozart beim besten Willen nicht mehr. Also, wer sind bitte die Großen der
ZEITgeschichte, die dem Hausunterricht entstammen?
@ Navon Und es darf stark bezweifelt werden, dass Eltern das komplette Schulwissen besitzen UND didaktisch
fähig sind, es ihren Kindern beizubringen. In der Tat. Allerdings wird das sowieso von den Eltern erwartet.
Sie müsen regelmäßig die Fehler ausbügeln, die die schwachsinnige Pädagogik der Grundschulen anrichtet
(„Lernchance“ statt „Fehler“). Auskünfte hierzu erteilt das hochinteressante Lehrerhasserbuch.
Ahh – Matt war einer, den niemand leiden konnte und daran hat sich wohl bis heute nichts geändert. Früher
nannten wir sowelche ganz einfach „Looser“. Obwohl – heute tun wir das immer noch.
Sind Sie wirklich so dämlich wie Sie tun? Tschuldigung, ich dachte Sie wollten ernsthaft erörtern Als
Vater kenne ich mehrere Schulen. Bei 10-jährigen ist Politikunterricht kompletter Unsinn, wegen des Alters!
Und selbst in diesem Unterricht gab keine Staatstheorie, sondern „Kinderrechte“ um die Kinder gegen die
Eltern zu empören, also emanzipatorischer Freimaurerschwachsinn. Das Eltern auch Menschen sind und Rechte
haben wurde natürlich nicht gesagt. Schon heute läßt man die Kinder und Jugendlichn verwahrlosen –
durch besuch der staatlichen Schulen! Und wenn jemand Schulen gründet um dem zu begegnen wird von selbsternannten
Gutmenschen dagegen dümmlich polemisiert. Dieser sozialistische Mist hat doch seit Jahren dafür gesorgt,
daß wir heute – durch das von Ihnen preferierte System – „geistige Eliten und eben Arbeits-Deppen gibt“!
Ihr Problem ist, daß die katholischen/christlichen Eltern es öfter schaffen das ihre Kinder zur Elite
gehören, wogegen die relionslosen ihrem Hedonismus frönen. Und entgegen Ihrer Behauptung schneiden Hausunterrichtkinder
besser ab, ebenso wie Kinder von eingeschlechtlichen Schulen. Alle Jugendlichen die die kollektivistischen
Schulen der heute gängigen Pseudoreligion absolvieren mußten sehen eher blaß aus. Außerdem haben Kinder
die (fast) kein Fernsehen konsumieren große Vorteile. an sirilo: de.wikipedia.org/wiki/Mozart Bei vielen
die auf einzel gelegenen Gütern aufwuchsen war der Unterricht bis zum Beginn des Gynmasiums zu hause-
was aber selten extra erwähnt wird.
Gefährlich Bin ich hier eigentlich eine der Wenigen, die fast nur gute Erinnerungen an die Schulzeit
hat? Ich habe Freunde für’s Leben gewonnen, bin in einer Gemeinschaft aufgewachsen, konnte mich frei
entfalten und entwickeln. Niemals würde ich mir anmaßen, meinen Kindern soziale Kontakte vorzuenthalten.
Wie soll ein Kind soziale Kompetenzen erwerben, wenn es zu hause im goldenen Käfig unterrichtet wird?
Danach wird es in die Welt entlassen und kommt mit der Realität überhaupt nicht klar. Nein, das ist
gefährlich, kommt dem Verhalten einer Sekte gleich. Damit nimmt man den Kindern ihre Kindheit und Jugend.
@ zwobbel: Wann hast du denn das letzte mal eine Schule (was für eine) von innen gesehen? Deinen Beschreibungen
nach muss das ja ein einzigartiger Kriminalsumpf ohne Lehrauftrag gewesen sein. Außerdem widersprichst
du dir selbst: Heute werden schon 10-jährige mit Politkunterricht belästigt usw… Zeit- und Kostenverschwendung.
und keine 3 Zeilen weiter unten: … [Die Kinder lernen] Nichts über Staatstheorie … Ja was denn nun?
Mal nebenbei: Wenn jeder religiöse Spinner seine Kinder nach eigenem Gutdünken geistig verwahrlosen
(lassen) kann, kommen wir wieder in Zustände, in denen es geistige Eliten und eben Arbeits-Deppen gibt.
Und ob ein Home-Schooler wirklich eine gleichwertige Bildung zu einem Schüler bekommt (bekommen kann),
darf stark bezweifelt werden. Die Leistungsvergleiche zwischen Schülern und Home-Schoolern sprechen da
eine sehr eindeutige Sprache sehr zu ungunsten der armen, home-school-Kinder. Schon schade, wenn religiöse
Fanatiker ihren Kindern die Zukunft verbauen! N.
meine Erfahrungen aus der schönen Schulzeit das höchste und erhabenste Erlebnis: das sog. „ausgegriffen
werden“. Ein Mitschüler mit offenbar schwulen Tendenzen langt also kräftig in meinen Genitalbereich
und zerquetscht mir beinah mein Geschlechtsorgan. Alternativ dazu die Arschklatsche: nach Sado-Maso-Manier
möglichst stark auf den Hintern eines Mitschülers hauen. Ohrfeigen, Kopfnüsse, Armverrenkungen und
-knuffe, Indenkastensperren genug an der Zahl. Ständig vulgäres Gerede, vulgäres Gehabe. Schrullige
Lehrertypen die keinen Handlungsbedarf erkennen. Dann bereits in der Oberstufe: ein Vorfall wie in einer
Zwangsanstalt: Jugendliche bringen Butterflymesser und Gaspistolen in die Schule, spielen damit während
der Pausen. Es gibt Gewaltdrohungen zwischen verschiedenen rassistisch motivierten Gruppierungen. Eine
Polizei-Razzia muss die Sache bereinigen. mehr schrullige Lehrertypen, manche tun einem direkt leid. Ein
Physiklehrer (der an Ausserirdische glaubt) wird während des Unterrichts von Repitenten mit abgelutschten
Rumkokos-Kugeln beschossen. Die Einschläge sieht man tagelang auf der Tafel. Die ganze Schule war für
mich eine so unnötige Höllentortur, dass ich es nur jedem Kind wünschen kann, dass es seine Eltern
in einer vernünftige katholischen Institution unterbringen. Koste es was es wolle. Ich habe mich davon
bis heute nicht gänzlich erholt.
Let’s do the home schooling Beim Schreiben der Überschrift meines letzten Artikels war ich gerade dabei,
mit der Umschalt-Taste einen Apostroph hinter das Wort Let zu setzen, als ich plötzlich mit einem Finger
abrutschte und aus Versehen die Bestätigungstaste drückte. Darauf hat es mir den Artikel so schnell
rausgehauen, so schnell konnte ich gar nicht gucken. Die Eltern, die gefordert haben, ihre Kinder zu Hause
zu unterrichten, statt in die Schule zu schicken, werden dann als nächstes fordern, daß ihre Kinder
auch zu Hause zu studieren, statt an die Universität zu gehen. Die Eltern werden sie unterrichten und
sind dann nicht nur Eltern, Lehrer und Katecheten, sondern auch noch Dozenten und Professoren… Genau,
Sirilo, und vielleicht werden sie noch verlangen, daß ihre Kinder ohne Zwangsimfung, sozialistische Indokrination,
Pornograhie und Kirchenhetze zur christlichen Tugend erzogen werden. So geht es ja nun wirklich nicht.
Wo kämen wir denn da hin. Wer so etwas fordert, hat den Auftrag des Wählers nicht verstanden.
Sehr viele Große der Zeitgeschichte hatten Hausuntericht! – Ein Glück für uns! Das Verhalten, welches
Schüler heute durch schulischen Gruppenzwang lernen, ist Asozialverhalten. Eine Korrektur durch Lehrer
findet kaum mehr statt, da diese Angst haben eins so richtig schön multikulturell auf die Fresse zu bekommen,
und auch durch die Hochschule pädagog. verbildet wurden. Oder ein Vater bemüht seinen Rechtsanwalt,
weil eine Ermahnung angeblich… Eine öffentl. Schule kann durchaus sinnvoll sein. Aber kein Vater und
keine Mutter darf gezwungen werden gegen ihr Gewissen ihr Kind in eine als „Schule“ verbrämte Gosse zu
schicken, sehenden Auges ob des Seelenmordes der dort von Amts wegen und der Bestialisierung die dort
durch die Mitschüler stattfinden werden. Staatliche Trägerschaft ist eher bedenklich. Auf dem Land wäre
es sogar sehr praktisch, wenn sich die zwei oder drei Familien eines Ortes, die noch Kinder haben, zusammentun
würden und ihre Kinder unterichten würden. Aber der Staat würde seine Allmacht dahin schwinden sehen.
Da maßt er sich lieber ein Recht zum Zwang an, daß er eigentlich nicht hat. Da läßt man die Kinder
lieber endlos lange Schulwege in machen. Das Subsidiaritätsprinzip zu verwirklichen scheint mir sinnvoller.
Und der Mißbrauch durch Sekten oder Terroristen nimmt auch hier das Recht zum rechtmäßigen Gebrauch
nicht fort.
Der nächste Schritt: „Einzelstudium ist 400 % effektiver als Studium in der Uni.“ Die Eltern, die gefordert
haben, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten, statt in die Schule zu schicken, werden dann als nächstes
fordern, daß ihre Kinder auch zu Hause zu studieren, statt an die Universität zu gehen. Die Eltern werden
sie unterrichten und sind dann nicht nur Eltern, Lehrer und Katecheten, sondern auch noch Dozenten und
Professoren…
#12 private-notes 12:20:22 | Freitag, 25. August 2006
Wenn Home-Schooling wirklich so toll ist kommt wieder einmal eine Zweiklassengesellschaft auf uns zu:
Die Einen, die es sich leisten können, ihre Kinder zu Hause selbst zu unterrichten… und die anderen.
Und wenn Kinder wirklich zu Hause unterrichtet werden, schafft man damit wohl ein Biotop. Und in einem
Biotop wächst auf, was nur in einem Biotop überleben kann.
Homeschooling Bei aller Kritik an unserem Schulwesen und den z.T. unterrichteten Müll halte ich das Homeschooling
für gefährlicher. Wenn man den Christen Homeschooling gestatten will muss man das auch z.B. dem Islam
oder pseudochristlichen Sekten gestatten. Gewisse Lebenserfahrungen und soziales Verhalten kann beim Homeschooling
auch sehr schnell untergehen. Ich denke christliche Eltern sollten da einen Mittelweg anstreben, die christlichen
Schulen der Piusbruderschaft find ich erst einmal gut. Der Vorwurf, das die Eltern in unserem Land immer
mehr entmündigt werden ist berechtigt, aber man sollte auch den sozial schwächeren eine gute Ausbildung
ermöglichen.
Kinder in Isolierung? Hinter diesem Vorhaben scheint die Wunschvorstellung mancher traditionalistischer
Eltern zu stecken, ihre Kinder komplett von der Umwelt abzuschotten (siehe die Probleme in Bayern mit
der Sekte „Die 12 Stämme“). Diese Leute wollen nicht nur Eltern, sondern auch Lehrer und Katecheten ihrer
Kinder sein. (Auf Tradi-Websites wird ja propagiert, es sei besser, zu Hause den Rosenkranz zu beten als
eine „NOM“-Messe zu besuchen.) Diese Kinder brauchen dann gar nicht mehr ihr Haus (wegen Schule, Kirche,
Jugendgruppe) zu verlassen und bleiben daheim. Da es im gut-traditionalistischen Haushalt auch kein Radio
und kein Fernsehen gibt und Printmedien, die nicht der Tradi-Linie entsprechen, auch nicht abonniert werden,
erfahren die Kinder nichts von der Welt außerhalb ihres trauten Heims. Solche Eltern wollen totalitär
über ihre Kinder verfügen und sie zu geistigen Klonen ihrer eigenen Weltsicht machen.
an navon Wollen Sie suggerieren, die Schule sei ideologiefrei? Ausgerechnet die Schule in der realexist.
BRD, einem staatsähnlichen Gebilde, daß sich vertraglich verpflichten mußte Geschichtsinhalte nur entsprechend
der Version der Sieger zu lehren. Auch muß z.B. aus ideolog. Gründen der Schwachsinn von Evolutionismus-(Neo-)Darwinismus
gelehrt werden. Ich finde, man sollte die Hirne der Kinder nicht so zumüllen. Im Deutschunterricht mußten
wir z.B. in irgendwelche Texte Sinn rein interpretieren, den der Autor nie und nimmer haben konnte. Heute
werden schon 10-jährige mit Politkunterricht belästigt usw… Zeit- und Kostenverschwendung. Natürlich
habe ich auch sinnvolles in der Schule gelernt. Außer Lesen und Schreiben auch Mathematik, Heimat+Erdkunde,
Physik. Aber ich hatte nicht gelernt eine Banküberweisung auszufüllen, welche Versicherungen es gibt
und wie sinnlos sie sind. Nichts über Staatstheorie (das wäre gefährlich für die BRD gewesen – „wer
im Glashaus sitzt…“) Nichts über Vertragsrecht oder darüber wie man Geld verdient, wie das Leben wirklich
ist und welche Entscheidung welche Folgen haben wird Was Didaktik betrifft, so muß man sehen, daß Eltern
eine besondere Standesgnade erhalten ihre Kinder zu erziehen. Dadurch wird mangelnde Didaktik zumind.
teilw. ausgeglichen. Im Schnitt sind Eltern sicher nicht schlechtere Didakten als Lehrer. Zumal die Lehrerausbildung
seit einigen Jahrzehnten durch die Einführung der „emanzipatorischen Pädagogik“ stark in den Keller
gerutscht.
seltsam Ich denke, der Autor war noch nie in einer Schule. In jeder Schule, in die ich gegangen bin, hatten
wir ein Schulorchester, im Gymnasium sogar mit angehenden Symphonikern und Philharmonikern. In jeder Schule
hatten wir mehrere Chöre, in jeder Schule wurde mir irgendeine (unnötige) sportliche Fähigkeit beigebracht.
Ganz abgesehen von den vielen Dingen, die meine Eltern nicht mal dem Namen nach kannten, mehrere Fremdsprachen,
von Mathe über Geschichte bis zur Tonsatzlehre. Ich frage mich wirklich, ob der Autor jemals in die Schule
gagangen ist, bei dem Schwachsinn, den der verzapft. Er soll sich doch bitte mal die Auswirkungen von
„home schooling“ ansehen, am Beispiel Natascha. Die wurde auch acht Jahre „home geschult“. Und ihr fehlt
jede soziale Kompetenz, und natürlich jede Menge Wissen, vom dringend notwendigen Kontakt mit Gleichaltrigen
ganz zu schweigen. Ganztagsschule und gemeinsame Schule bis zur 9. Schulstufe muß zwingend eingeführt
werden, ebenso eine Änderung der Schulpflicht von „bis zur 9. Klasse“ auf „bis zum ersten Abschluß“.
Nur so kann man Kinder von genau solchen Menschen fernhalten, die solche Artikel schreiben, und außerdem
ein Minimum an Abschluß erreichen. Home Schooling regelt sich von selbst, wenn bei den externisten Prüfungen
ein strenger Maßstab angelegt wird. Zum Wohle der Kinder.
#6 virOblationis 11:08:31 | Freitag, 25. August 2006
ich pflichte bei Zitat: „Deswegen rede ich auch lieber von Schulzwang. Es ist der Griff eines immer totalitärer
werdenden Systems nach unseren Kindern um sie gleichgeschaltet im Sinne der wirklichen Machthaber zu indoktrinieren.“
So ist es. – Und jetzt rührt man die Trommel auch noch für die Gantagsschule! Hoffentlich geht den Gleichbehandlern
und Gleichschaltern bald endgültig das Geld aus.
Respektlosigkeit Dieser Artikel zeugt von unglaublicher Respektlosigkeit: – Respektlosigkeit gegenüber
Eltern, die sich heute noch entscheiden eine Familie zu gründen, auch wenn damit vieles (von der Gesellschaft
als Last angesehen) auf sie zukommt (z.B. dass beide arbeiten müssen, um die Familie über die Runde
zu bringen) – Respektlosigkeit gegenüber all den Institutionen, die Lehrer und Ausbildner darauf vorbereiten,
Kindern Wissen zu vermitteln, damit sie sich in dieser Welt zurechtfinden (z.B. Sprachen!) – Respektlosigkeit
gegenüber den Kindern, die in Umgebungen aufwachsen, wo die Schule für sie eine echte Sozialisierung
bedeuten kann, vor allem mit Gleichaltrigen. – Respektlosigkeit gegenüber Einzelkindern, die in der Schule
Freunde finden. – Respektlosigkeit gegenüber unserer Geschichte. Die Schulpflicht hat uns befreit vom
der Herrschaft der sogenanten Wissenden, die für Generationen die Bibel, die Gesetze etc. gelesen und
interpretiert haben, ohne dass die „Ungebildeten“ eine Chance hatten, das zu kontrollieren. – Respektlosigkeit
gegenüber dem Staat, der die Kosten auf sich nimmt und versucht, allen die Möglichkeit zu geben, sich
zu bilden um eine Zukunft auf dem leider so harten Stellenmarkt zu haben.
@ zwobbel Was hat Dir denn an der Schulausbildung gefehlt, was Du fürs Leben lernen wolltest? Und vielleicht
bedenkst Du mal all die Dinge, die Du gelernt hast (was im Vergleich zu den Dingen, die Du vermißt mit
Sicherheit wesentlich mehr ist). Wie würdest Du denn die Bildung für alle Kinder gestalten, sodass sie
ein einheitlich hohes Bildungsniveau haben und die Eltern trotzdem arbeiten gehen können. Mach Vorschlage!
Nur Meckern bringt nichts. Navon
Super Artikel Generationen wurden auf die Schulpflicht konditioniert. Deswegen rede ich auch lieber von
Schulzwang. Es ist der Griff eines immer totalitärer werdenden Systems nach unseren Kindern um sie gleichgeschaltet
im Sinne der wirklichen Machthaber zu indoktrinieren. Hat mich die Schule wirklich aufs Leben vorbereitet?
An was erinnere ich mich, wenn ich an meinen Unterricht denke? Wirklich sinnvoll war die Schule da,
wo uns die Lehrer Denken und Selbständigkeit beigebracht haben. Es gibt aber ein Problem mit der Schule
zuhause: Viele Eltern schaffen es intellektuell nicht und andere die es intellektuell schaffen würden
schaffen es zeitlich nicht. Aber dieser Artikel entlarvt all die dummen Phrasen die uns geistig versklaven
und Eltern entmündigen sollen. Die Unterlegenheit des Kollektivismus kann kaum besser dargetellt werden.
Woher haben denn die Eltern, die ihre Kinder zu Hause „unterrichten“ das Wissen, dass sie ihren Kindern
vermitteln wollen? Aus der Schule. Die ist auch nicht für Radfahren- oder Benehmen-Lehren zuständig,
wie der Author suggerieren will. Und es darf stark bezweifelt werden, dass Eltern das komplette Schulwissen
besitzen UND didaktisch fähig sind, es ihren Kindern beizubringen. Zumal die „Home-Schooler“ aus ideologischen
Gründen auch noch Themen weglassen. Wie es um die Kinder steht, die dann nach ihrer weltfremden „Ausbildung“
in die Realität kommen, schreibt der Artikel aus gutem Grund nicht. Alles in allem ist „Home-Schooling“
eine sehr fragwürdige Sache. Vielleicht könnte der Autor (oder jemand anders) mal erläutern, die die
Effizienz berechnet wird und wie die 400% bestimmt wurden. N.
Lehrer Lempel Also lautet ein Beschluß: Daß der Mensch was lernen muß. Nicht allein das Abc Bringt
den Menschen in die Höh, Nicht allein im Schreiben, Lesen Übt sich ein vernünftig Wesen; Nicht allein
in Rechnungssachen Soll der Mensch sich Mühe machen; Sondern auch der Weisheit Lehren Muß man mit Vergnügen
hören. Daß dies mit Verstand geschah War Herr Lehrer Lempel da. Max und Moritz, diese beiden, Mochten
ihn darum nicht leiden. Denn wer böse Streiche macht, Gibt nicht auf den Lehrer acht.