Gott allein weiß, wie er angebetet werden will
Der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst erklärte kürzlich, daß sich auch der Papst an die liturgische Glaubenstradition zu halten hat.

Das konservativ-katholische Christendom College befindet sich in der Stadt Front Roayal im östlichen US-Bundesstaat Virginia.
Bei der Messe vor der Abschlußzeremonie unterstrich der Kardinal den „hohen Wert“ der Messe:
„Wenn ihr jeden Tag zur Messe gehen könnt, bitte tut es. Die Messe ist die wichtigste und schönste Feier, die wir auf dieser Seite des Himmels haben.“
Bereits am 3. August hatte der Kirchenfürst anläßlich eines Kongresses über Papst Benedikt XVI. im gleichen College einen Vortrag gehalten. Die Veranstaltung wurde von mehr als 400 Teilnehmern besucht.

Es sei allgemein bekannt – begann der Kardinal –, daß die Heilige Liturgie in den Schriften von Benedikt XVI. eine große Rolle spiele.
Für den Papst sei die Liturgie im Zentrum des kirchlichen Lebens. Er sage sogar, daß die Kirche als Liturgie und in der Liturgie existiere.
Die christliche Liturgie sei eine Liturgie der erfüllten Verheißung. Sie sei das Ziel der religiösen Suche in der Geschichte der Menschheit. Der Höhepunkt sei die Heilige Eucharistie.
„Der Papst legt großen Wert auf die traditionelle Eucharistiefrömmigkeit durch Hervorhebung des Tabernakels, durch Knien und Kniebeugen als Zeichen der Anbetung, angemessene Kleidung, etc.“
Gott offenbare, wie wir ihn anbeten sollen. Die Liturgie könne nicht aus unserer Vorstellung und Kreativität entspringen. Dann würde sie lediglich ein Schrei der eigenen dunklen Selbstbestätigung bleiben.
Sogar die päpstliche Autorität sei bei der Liturgie an die Glaubenstradition gebunden.
Kardinal Arinze erklärte auch, daß in der Kirchenmusik ein hohes Niveau erhalten bleiben müsse.
Der Kirchenfürst betonte ferner, daß zwischen der Sakramententheologie und der Liturgiewissenschaft eine unzertrennliche Beziehung herrsche.
Die Liturgie sei nicht eine Wissenschaft der Normen und Rubriken. Es handle sich nicht um eine Art juridischen Positivismus. Die Liturgie sei vielmehr die Ausdrucksweise der Sakramente.
Eine Entwicklung könne nur gemäß der Natur der Sakramente stattfinden und nicht nach willkürlichen Rubriken.
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Donnerstag, 7. September 2006 00:53
Guldin: Wiederbetätigung
Es reicht wohl den Blödsinn einmal zu posten!
einfach widerlich!
einfach widerlich!
Donnerstag, 7. September 2006 00:52
Perpetua: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 5. September 2006 08:56
Hajat: Maurice Corvisier
Danke erstmal für ihre Antwort. Wenn sie mehr Karten brauchen sagen sie bescheid ;)
Ich wollte mal zum katholischen Gottesdienst gehen, aber mein ehemaliger Mitbewohner war nicht sonderlich daran interessiert, mich mitzunehmen. Können sie sich das vorstellen? Es klang so, als müsste man Vorkenntnisse haben, um da hinzugehen… Was ich nicht glube.
Für mich ist Gott nicht weit, schon alleine deswegen, weil ich ihn direkt anbete und nicht erst über Maria und Jesus, aber das ist eine Sache, die jeder wohl anders sieht.
Auch wenn ich meine Religion (den Islam) so sehr liebe und mir eigentlich 100% sicher bin, dass wir für unsere jetzige Zeit den Islam folgen müssen, werde ich mir den Christentum (vorgänger) genauer anschauen. Zum einen möchte ich verstehen, wie die heutigen Christen denken zum anderen wünsche ich mir, dass alle jeweils die andere Religion besser kennen.
Ich selbst habe noch nie einen Moslem gesehen, der Christ geworden ist. Dieses verstecken kenne ich von Christen in Libanon, die Moslems geworden sind. Ich glaube in dieser Gegend werden sie dies auf beiden Seiten finden, leider.
Was mir aber auffällt, dass immer mehr deutsche moslems werden. Es ist schon garnichts besonderes mehr, auch wenn man sich über jeden freut.
Ich wollte mal zum katholischen Gottesdienst gehen, aber mein ehemaliger Mitbewohner war nicht sonderlich daran interessiert, mich mitzunehmen. Können sie sich das vorstellen? Es klang so, als müsste man Vorkenntnisse haben, um da hinzugehen… Was ich nicht glube.
Für mich ist Gott nicht weit, schon alleine deswegen, weil ich ihn direkt anbete und nicht erst über Maria und Jesus, aber das ist eine Sache, die jeder wohl anders sieht.
Auch wenn ich meine Religion (den Islam) so sehr liebe und mir eigentlich 100% sicher bin, dass wir für unsere jetzige Zeit den Islam folgen müssen, werde ich mir den Christentum (vorgänger) genauer anschauen. Zum einen möchte ich verstehen, wie die heutigen Christen denken zum anderen wünsche ich mir, dass alle jeweils die andere Religion besser kennen.
Ich selbst habe noch nie einen Moslem gesehen, der Christ geworden ist. Dieses verstecken kenne ich von Christen in Libanon, die Moslems geworden sind. Ich glaube in dieser Gegend werden sie dies auf beiden Seiten finden, leider.
Was mir aber auffällt, dass immer mehr deutsche moslems werden. Es ist schon garnichts besonderes mehr, auch wenn man sich über jeden freut.
Sonntag, 3. September 2006 18:47
Maurice Corvisier: nein, Hajat,
genau das bedeutet es nicht (übrigens auch von mir einen Dank für die vor einiger Zeit von Ihnen verlinkten
Karten!).
Tun Sie sich die Liebe und besuchen Sie eine traditionelle Messe in einer katholischen Gemeinde der FSSPX oder der FSSP (leicht zu ergooglen). Ich verspreche Ihnen viele angenehme Überraschungen. Sie werden z.B. mit unserer gregorianischen Musik ausgesprochen gut zurechtkommen, da sie überkulturell ist. Nur den dem Glauben ihrer Väter entfremdeten Europäern geht das nicht mehr so.
Und eines: Sie werden von Gott hören, daß er nicht, wie Ihr Allah, unerreichbar hoch ist und an uns gar nicht interessiert, nur Gebote gibt und Verfehlungen nach dem Tode straft, obgleich wir des Kismets halber gar nicht verantwortlich sind – sondern daß er ein Gott ist, der liebt, der uns Menschen so sehr liebt, daß er sich ganz für uns hingegeben hat und will, daß wir nach dem Tode ganz und gar bei ihm sind, wir sagen dazu: in seiner Anschauung leben. Das ist etwas ganz anderes als die moslemische Paradiesvorstellung, Sie wissen das ja.
Deshalb sind wir katholisch. Ich weiß übrigens von einem Ihrer ehemaligen Glaubensgenossen, der mit dem Gedanken spielt, nachdem er schon vor einiger Zeit katholisch geworden ist, nun in ein Priesterseminar der FSSPX einzutreten. Sie wissen, Hajat, warum ich nicht sagen kann (darf), wer oder wo das ist. Für die Richtigkeit verpfände ich mein Seelenheil, mein Paradies.
Tun Sie sich die Liebe und besuchen Sie eine traditionelle Messe in einer katholischen Gemeinde der FSSPX oder der FSSP (leicht zu ergooglen). Ich verspreche Ihnen viele angenehme Überraschungen. Sie werden z.B. mit unserer gregorianischen Musik ausgesprochen gut zurechtkommen, da sie überkulturell ist. Nur den dem Glauben ihrer Väter entfremdeten Europäern geht das nicht mehr so.
Und eines: Sie werden von Gott hören, daß er nicht, wie Ihr Allah, unerreichbar hoch ist und an uns gar nicht interessiert, nur Gebote gibt und Verfehlungen nach dem Tode straft, obgleich wir des Kismets halber gar nicht verantwortlich sind – sondern daß er ein Gott ist, der liebt, der uns Menschen so sehr liebt, daß er sich ganz für uns hingegeben hat und will, daß wir nach dem Tode ganz und gar bei ihm sind, wir sagen dazu: in seiner Anschauung leben. Das ist etwas ganz anderes als die moslemische Paradiesvorstellung, Sie wissen das ja.
Deshalb sind wir katholisch. Ich weiß übrigens von einem Ihrer ehemaligen Glaubensgenossen, der mit dem Gedanken spielt, nachdem er schon vor einiger Zeit katholisch geworden ist, nun in ein Priesterseminar der FSSPX einzutreten. Sie wissen, Hajat, warum ich nicht sagen kann (darf), wer oder wo das ist. Für die Richtigkeit verpfände ich mein Seelenheil, mein Paradies.
Sonntag, 3. September 2006 17:04
Hajat: Frage an die Christen
Es geht um die Überschrift dieses Textes:
Gott allein weiß, wie er angebetet werden will.
Bedeutet dies, dass Christen nicht wissen oder nicht sicher sein können, wie sie zu Gott beten sollen?
Hajat
Gott allein weiß, wie er angebetet werden will.
Bedeutet dies, dass Christen nicht wissen oder nicht sicher sein können, wie sie zu Gott beten sollen?
Hajat
Freitag, 1. September 2006 09:12
Pünktchen: Also, mich erinnern die Beiträge
an die Diskussion über Art und Intensität der Annäherungen mehr oder weniger geistlicher Herren aus dem Priesterseminar von St. Pölten, fotografisch „belegt“! Ich will aber nicht die St.Pölten-Fan-Gemeinde auf den Plan rufen: das ist eine andere Baustelle!
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