Kinderschlachtung
Am liebsten wäre ich auch tot gewesen
Der kleine Lysander Neeb hätte im letzten Juni das Licht der Welt erblicken sollen. Doch am Fest Maria Lichtmeß machte ein Abtreiber dem behinderten Jungen den Garaus.
(kreuz.net) „Es war der größte Fehler meines Lebens“, gesteht Mutter Marianne Neeb (44) in ihrem Anfang Juli erschienen Buch ‘Lysander – Grenzerfahrungen einer Mutter’.

Frau Neeb ist verheiratet und Mutter zweier Söhne (9, 11). Im letzten Oktober empfing sie ihr drittes Kind.

Der Frauenarzt riet zu einer für das Kind sehr gefährlichen Fruchtwasseruntersuchung. Die Mutter stimmte zu und erfuhr, daß ihr drittes Kind an Mongolismus litt.

Von den Ärzten in der Entscheidung alleingelassen, beschloß das Ehepaar Neeb am Ende des fünften Lebensmonates von Lysander die Tötung ihres behinderten Sohnes.

Am 2. Februar schluckte die Mutter in einer Abtreibungsanstalt Tabletten. Bereits in diesem Augenblick bereute sie ihre Untat: „Aber ich wußte: Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Das Todesurteil war gesprochen.“

„Die Schwester brachte uns Lysander, bedeckt mit einer Stoffserviette, in einem ganz kleinen Körbchen. Er war ein ganz kleines Kind von 22 cm und 270 g. Es lag ganz friedlich da. Ganz unschuldig und hilflos.“

„Mein Kind hatte winzige Öhrchen, einen süßen Mund, ein Stupsnäschen. Ich fing an, Lysander zu streicheln. Es schrie in mir auf: Was habe ich dir nur angetan?“

Der kleine Lysander wurde im Familiengrab beigesetzt.

„Für mich ist die Welt stehengeblieben. Am liebsten wäre ich auch tot gewesen. Ich vermisse Lysander so sehr, aber ich hatte einfach nicht den Mut, mich zu ihm zu bekennen.“

Am errechneten Geburtstermin des Kindes schaltete die Familie die folgende Anzeige:

„Es berührt uns stark, daß wir dich heute nicht in den Armen halten können. Du konntest hier auf Erden nicht weilen, da wir nicht das Wissen von heute hatten.

In unseren Herzen wirst du weiterleben.
Dein Papa, Mama und Geschwister.

Warum hat keiner meine Verzweiflung und Tränen erkannt?“


In ihrer Verzweiflung verfaßte die depressive Mutter als Therapie und Warnung das Buch ‘Lysander – Grenzerfahrungen einer Mutter’.

Der Verkaufserlös des Buches geht an die Stiftung ‘Menschen für Menschen’ von Karlheinz Böhm.

Marianne Neeb: Lysander
Grenzerfahrung einer Mutter.
17 Farbseiten.

Books on Demand GmbH
Juni 2006 – kartoniert – 96 Seiten
11 Euro
      
59 Lesermeinungen
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#61   Neuapostolisch   02:58:36 | Freitag, 23. Juli 2010
Ein sehr trauriges Buch
Ich habe das Buch über Lysander gelesen; tut weh!
Für ihn hätte es auch ein glückliches Leben geben können
trotz Down-Syndrom!
Außerdem: Ein gesund geborenes Kind kann auch behindert werden; z.B. durch einen Unfall …
Mir ist es unfassbar, wie ein Arzt einem Wesen, das bereits 5 Monate alt ist, eine Todesspritze ins Herz geben kann…
Heutzutage gibt es so viele Angebote, Hilfen für Kinder mit Behinderung; für Lysander hätte es auch einen Platz ,ein
Zuhause geben können.
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#60   Pünktchen   14:12:14 | Donnerstag, 7. September 2006
Und wer sagt, daß das Neugeborene schon
beseelt ist: Am besten fragt man die Mutter, die weiß das am besten.
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#59   methusalix †   14:09:45 | Donnerstag, 7. September 2006
Für die Legastheniker noch einmal!
Die Frage (wann ein Embryo/Fötus beseelt wird) kann Ihnen niemand beantworten.
Das hat Ihnen Herr Toussaint schon ausführlich dargelegt.
Am besten fragen Sie eine Schwangere; die hat die Verantwortung, die entscheidet das für sich.
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#58   Benedikt   14:06:24 | Mittwoch, 6. September 2006
Feststellung
Methusalix weigert sich, die Frage zu beantworten.
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#57   obelix †   09:53:58 | Mittwoch, 6. September 2006
Hallo Bendedikt,
Benedikt: @ MethusalixKommen Sie doch nicht schon wieder mit Ihrer Generalkritik. Beantworten Sie lieber die Frage.
Generalkritik nicht erwünscht? OK, sei’s drum. Wir werden Sie daran erinnern, wenn aus der konservativ-katholischen Ecke wieder die 68er für alle Übel der Welt verantwortlich gemacht werden (oder die Homosexuellen Männer, oder die erwerbstätigen Frauen, oder die Demokratie, oder die Schulen, oder…) Die Frage (wann ein Embryo/Fötus beseelt wird) kann Ihnen niemand beantworten. Das hat Ihnen Herr Toussaint schon ausführlich dargelegt. Am besten fragen Sie eine Schwangere; die hat die Verantwortung, die entscheidet das für sich.
In einem der vorigen Beiträge haben Sie erwiedert, dass Sie nie nach Strafe für Abbrüche geschrien hätten. OK, prima, streichen wir den unsäglichen 218er komplett und ersatzlos.
Von Fr. Thurn und Taxis halte ich im übrigen nichts und devote Frauen finde ich grässlich (devote Menschen generell).
Diese Ansicht teile ich, halte allerdings die „Fürstin“ für alles andere als devot. Allerhöchstens dem bayersichen Papst gegenüber; gegenüber dem Rest der Welt führt sie sich auf wie eine Edelzicke.
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#56   Benedikt   00:23:29 | Mittwoch, 6. September 2006
@ Methusalix
Kommen Sie doch nicht schon wieder mit Ihrer Generalkritik. Beantworten Sie lieber die Frage.
Von Fr. Thurn und Taxis halte ich im übrigen nichts und devote Frauen finde ich grässlich (devote Menschen generell).
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#55   methusalix †   23:18:23 | Dienstag, 5. September 2006
Dein Bauch gehört uns! (Eigentlich ja die ganze Frau, aber heutzutage…)
DDL@Benedikt: Was wollen Sie denn eigentlich sagen? Wogegen wenden Sie sich? Ist mir, ehrlich gesagt, an dieser Stelle sehr unklar.
Der Grundkonsens der Konservativen führt direkt zu obiger Aussage.
Das will uns auch immer die „Leuchte der Konservativen“ Fürstin Gloria von Thurn und Schnacksel sagen mit ihrer Neugründung der „Marianischen Frauen-Congregation“.
Originalzitat Gloria, „Warum der Papst Frauenrechte verteidigt“:
Die moderne westliche Welt hat die Gleichbehandlung von Mann und Frau so weit getrieben, dass die Frauen entscheidende Rechte gegenüber dem Mann verloren haben. Da, wo sich die Gleichstellung radikalisiert und als Gleichmacherei äußert, werden Mann und Frau ihre authentischen, Gott gewollten Unterschiede abgesprochen.
Ich denke besonders an das Recht, Kinder zu bekommen. Tausende von Frauen beklagen in der Schwangerschaftsberatung, dass es der Mann ist, der „das Kind nicht möchte [Quelle: kath.net www.kath.net/detail.php?id=14577]
Das heisst doch im Klartext, dass die Gleichberechtigung, die sich die Frauen bisher erkämpft haben (die volle werden sie nie erreichen, das sei der Papst, Gloria und Meisner vor!), Scheisse ist und man den Frauen diese Rechte wieder abnehmen will, i. e. den alten Zustand wiederherstellen will, Restauration und Reaktion also. Den Frauen soll das zurückgegeben werden, was sie früher hatten: Küche, Kinder und Kirche. In dieses Horn stösst ja auch die grosse Eva Herman.
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#54   Benedikt   23:11:54 | Dienstag, 5. September 2006
@ Methusalix
Warum müsst ihr Konservativen immer und immer wieder nach dem Starfrichter rufen?
Wo bitteschön habe ich nach dem Strafrichter gerufen?
Fällt euch nichts besseres ein, als Strafe, Strafe und wieder Strafe. Am besten noch der Scheiterhaufen?
Warum fällt euch Liberalen eigentlich nichts besseres ein als die Dauerwiederholung dieser Platitüden?
Wenn Sie es aber ohne Vorurteile betrachten (so Sie das überhaupt wollen), haben die Skandinavier ihre sozialen Probleme besser gelöst, als alle anderen Europäer.
Kann sein, aber was hat das mit dem Thema zu tun? Beantworten Sie lieber die Frage: Wenn Sie gegen Definitionen sind, sind Sie dann auch gegen die Drei-Monate-Regel?
@ DDL
Natürlich wende ich mich nicht gegen Definitionen an sich, und das wissen Sie auch ganz genau
Aber Hr. Methusalix.
Was wollen Sie denn eigentlich sagen? Wogegen wenden Sie sich? Ist mir, ehrlich gesagt, an dieser Stelle sehr unklar.
Ich wollte eigentlich nur wissen, ob Hr. Methusalix konsequenterweise auch die Drei-Monate-Regel ablehnt. Sie haben etwas dazu geschrieben, aber mir ist bislang nicht klar, was SIE eigentlich sagen wollen. Offenbar haben Sie mich missverstanden.
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#53   DDL   20:13:28 | Dienstag, 5. September 2006
@Benedikt
Blöderweise ist es in der Rechtsprechung aber nun einmal so, dass es Definitionen geben muss, zuweilen sogar für das schwierig bis gar nicht zu Definierende.
Natürlich wende ich mich nicht gegen Definitionen an sich, und das wissen Sie auch ganz genau, was sollen die Sophismen? Die 3-Monats-Regel ist eine Richtlinie, auf die man sich geeinigt hat. Sie ist nicht heilig, sie ist lediglich ein vernünftiger Kompromiss zwischen grundsätzlich miteinander unvereinbaren Positionen.
Insofern ist es genauso Quatsch, diesen Zeitpunkt als „den einzig möglichen“ zu verteidigen, wie ihn als „völlig undenkbar“ zu attackieren.
Was wollen Sie denn eigentlich sagen? Wogegen wenden Sie sich? Ist mir, ehrlich gesagt, an dieser Stelle sehr unklar.
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#52   Maurice Corvisier   19:53:27 | Dienstag, 5. September 2006
Ja. Das stimmt.
Und einer der besten Sozialanalytiker des vergangenen Jahrhunderts nannte das: die Verhausschweinung des Menschen.
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#51   methusalix †   19:27:39 | Dienstag, 5. September 2006
@Benedikt
Warum müsst ihr Konservativen immer und immer wieder nach dem Starfrichter rufen? Fällt euch nichts besseres ein, als Strafe, Strafe und wieder Strafe. Am besten noch der Scheiterhaufen?
Wie wäre es mal mit ein wenig skandinavisch-protestantischem Sozialismus? Oder ist das der direkte Weg zur Hölle? So eine Finnlandisierung der Republik? Ich weiss, das ist in konservativen Kreisen ein Schimpfwort. Wenn Sie es aber ohne Vorurteile betrachten (so Sie das überhaupt wollen), haben die Skandinavier ihre sozialen Probleme besser gelöst, als alle anderen Europäer.
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#50   Benedikt   00:19:22 | Dienstag, 5. September 2006
@ DDL & Methusalix
Nette Antworten, aber wo ist der Bezug? Wenn man behauptet, niemand könne definieren, wann das Leben beginnt, dann muss man die Drei-Monate-Regel ablehnen, weil hier eine Definition vorliegt. Ebenson wie bei den Definitionen „strafrechtlicher Lebensschutz ab der Nidation“ und „Menschsein iSd Strafrechts ab den Eröffnungswehen“. Alles Definitionen. Lehnen Sie das nun ab, oder nicht?
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#49   obelix †   00:00:17 | Dienstag, 5. September 2006
@Bendikt
So? Und wie willkürlich ist die drei Monate Grenze? Die müssten Sie konsequenterweise ablehnen.
Lesen Sie meinen Beitrag, Bendikt! Die Frauen entscheiden, ob sie dies akzeptieren. Selbst unter der Androhung der Guillotine im Dritten Reich haben Frauen dies entschieden.
Nochmal, nein, ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord und alle wissen das. Dass die Konservativen immer die Oberhoheit über die Bäuche der Frauen verlangen, ändert nichts an der Tatsache, dass die Frauen entscheiden, weil sie einzig und alleine die Verantwortung tragen. Der Mann kann sich aus dem Staub machen und sich der Verantwortung entziehen und wenn ich die Beiträge Revue passieren lasse, die in diesem Forum behaupten, dass die Männer die Frauen zum Abbruch drängen (so wie der unsägliche Richter gnadenlos in Memmingen), so ist dies in der Mehrzahl der Fälle so. Die Frau trägt die volle Verantwortung für das Kind (im Idealfall einer „katholischen Ehe“ beide Partner). Sie entscheidet. Wenn der Mann sich ordentlich aufführt, wird sie ihn anhören und in die Entscheidung einbeziehen (einer trage des anderen Last), wenn der Mann nichts taugt, entscheidet sie alleine.
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#48   DDL   23:03:04 | Montag, 4. September 2006
@Benedikt
Das ist ja auch nichts anderes als ein Kompromiss, eine willkürliche Grenze, ganz so, als ob Sie definierten, eine Ansammlung von Sandkörnern exakt ab der Anzahl 50 als „Sandhaufen“ zu bezeichnen.
Ich denke, diese Parabel hatten wir schon ‘mal, oder?
Anders als mit einem solchen Kompromiss wird es angesichts der einander nahezu diametral gegenüberliegenden Positionen wohl auch kaum gehen, und da halte ich diese Grenze aus diversen Gründen für eine durchaus vernünftige.
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#47   Benedikt   22:57:30 | Montag, 4. September 2006
@ methusalix
Nein, ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord, weil niemand willkürlich den Beginn des Lebens festlegen kann.
So? Und wie willkürlich ist die drei Monate Grenze? Die müssten Sie konsequenterweise ablehnen.
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#46   methusalix †   18:16:54 | Montag, 4. September 2006
‘Sie „glauben“, dass ein Abbruch einer Schwangerschaft ein Mord ist!
Natürlich ist Abtreibung Mord.
Nein, ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord, weil niemand willkürlich den Beginn des Lebens festlegen kann. Wäre die Begründung der Sexualtheoretiker und Kirchenbeamten richtig, wäre jeder Verlust einer Samen- oder Eizelle der Verlust eines Menschenlebens!
Es ist die Tötung eines ungeborenen Lebens.
Nein, ist es nicht! Begründung siehe oben!
Was hat das mit „katholischer Arroganz“ zu tun ?
Katholische Arroganz ist es deshalb, weil sich die Kirchenbeamten und Ihre Kamarilla anmasst für alle Menschen, auch die nicht katholischen, ein Moraldiktat zu erlassen; wobei nicht einmal der „Doktor Angelicus“ sicher war, wie zu entscheiden ist. Er hat dann, in seiner allumfassenden Weisheit, die weiblichen Zellen im Mutterleib als minderwertig deklariert; diese benötigen doppelt so lange zur „Beseelung“ wie die männlichen Zellen.
Niemand hat das Recht, einem Ungeborenen das Leben zu nehmen.
Hier stimme ich Ihnen zu! Allerdings verwahre ich mich dagegen, dass Sie oder ein Kardinal, oder der Papst, entscheidet, wann dieses Leben beginnt. Dies kann am besten die Person entscheiden, die am nächsten dran und betroffen ist, die Schwangere.
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#45   Dani California   10:36:57 | Montag, 4. September 2006
Da können Sie noch so viel
schwadronieren und jammern, es ist kein Mord, auch wenn Sie das noch so gerne hätten. Nein, man muss katholischer Arroganz endlich Einhalt gebieten. Hier ist Schluss!
Natürlich ist Abtreibung Mord. Es ist die Tötung eines ungeborenen Lebens. Was hat das mit „katholischer Arroganz“ zu tun ? Niemand hat das Recht, einem Ungeborenen das Leben zu nehmen.
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#44   obelix †   01:02:44 | Sonntag, 3. September 2006
Wissen Sie Regina, die Sexualtheoretiker der römisch katholischen Kirche
Regina 1961: @obelix…bei denen kein neu entstandenes Leben getötet wird!). Aber hier geht es darum, daß lebende Kinder ermordet werden…die katholische Kirche verbietet eine ganz bestimmte Form der Verhütung nicht…
halte ich nicht unbedingt für eine erste Adresse, wenn es um Sexualität geht. Und, nebenbei bemerkt, ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord! Er würde sonst nach Paragrapf 211 StgB geahndet. Da können Sie noch so viel schwadronieren und jammern, es ist kein Mord, auch wenn Sie das noch so gerne hätten. Nein, man muss katholischer Arroganz endlich Einhalt gebieten. Hier ist Schluss!
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#43   Regina 1961   21:21:46 | Samstag, 2. September 2006
@obelix
Lieber obelix,
ich habe nichts dagegen, daß Frauen verhüten (mit Methoden, bei denen kein neu entstandenes Leben getötet wird!). Aber hier geht es darum, daß lebende Kinder ermordet werden. Und das aus den angeblich edelsten Motiven heraus. Wie schon so oft auch in anderen kreuz-net-Foren: die katholische Kirche verbietet eine ganz bestimmte Form der Verhütung nicht. Und diese Verhütungsform ist zwar nicht 100% sicher (so wie es die anderen Verhütungsmittel ja auch nicht sind…)Aber sie lehnt sich, zurecht, gegen diesen Massenmord auf. Und das ist gut so. Einer der Gründe, warum ich stolz darauf bin, in dieser Kirche zu sein.
LG
Regina1961
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#42   obelix †   20:04:55 | Samstag, 2. September 2006
Das ist ausgesprochen löblich, Herr Hüller,
Christian Hüller: Ad MethusalixIn einem Punkt jedenfalls dürften wir uns dann wohl schließlich doch noch einig sein, dass nämlich die gegenwärtige Kinderarmut nur durch ein ganzes
B ü n d e l von Maßnahmen effektiv behoben werden kann, bei denen die materielle Situation von Familien eine ganz zentrale Rolle spielen muss.
ist aber leider nichts anderes, als die Standard-Sonntags-Fensterrede eines Konservativen. Erinnern Sie sich noch an den Mann, der immer die „Famillje“ gefördert hat? Zumindest hat er das immer wieder betont. Ja, richtig, es war Helmut Kohl! Und was hat er in den sechzehn Jahren seiner Regierungszeit für die „Famillje“ getan? Nichts! Die Ackermanns, Schrempps und Pierers der Republik waren ihm jederzeit näher am Herzen (und an der Staatskasse), als die Familien. Und das wird sich unter der nächsten, möglicherweise noch konservativeren Regierung als die von Schröder und Merkel auch nicht ändern. Und genau deswegen müssen Frauen entscheiden, ob sie in der Lage sind ein Kind zu bekommen oder nicht.
Wenn ich mir dann noch die ganz konservativen Tradis in diesem Forum in Erinnerung rufe, dann ist die Entscheidungsfreiheit für Frauen noch viel wichtiger. Die strikte Ablehnung einer genauen und frühzeitigen Sexualaufklärung (die es auch im Sexualkundeunterricht in unseren Schulen mitnichten gibt) und die gleichzeitige Ablehnung wirksamer Verhütungsmittel ist finsterstes Mittelater mit praktisch rechtlosen Frauen. Diese Tradiwünsche werden nicht mehr erfüllt werden
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#41   Christian Hüller   12:39:31 | Samstag, 2. September 2006
Ad Methusalix
In einem Punkt jedenfalls dürften wir uns dann wohl schließlich doch noch einig sein, dass nämlich die gegenwärtige Kinderarmut nur durch ein ganzes
B ü n d e l von Maßnahmen effektiv behoben werden kann, bei denen die materielle Situation von Familien eine ganz zentrale Rolle spielen muss.
Ich bin, ganz nebenbei, auch für die Abschaffung des Ehegattensplittings für kinderlose Ehepaare und zeige auch in diesem Punkt, dass man mich nur schwerlich in irgendeine Schublade zwingen kann. Die erwirtschafteten Mehreinnahmen sollten an Familien mit Kindern gehen.
Das sind Millionen, vielleicht Milliarden.
Begründen kann ich es auch: Die bes. Stellung von Ehe und Familie nach dem Grundgesetz beinhaltet m. E. durchaus die Möglichkeit einer Differenzierung im Hinblick auf diese beiden Sozial- und Lebensformen.
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#40   methusalix †   10:23:04 | Samstag, 2. September 2006
@Christian Hüller
Christian Hüller: Ad Methusalix

Während S i e aber offenbar die Werteordnung des Grundgesetzes verlassen haben oder – wohl wahrscheinlicher – diese zumindest im Hinblick auf das ungeborene Leben insgeheim in Frage stellen,
Nein Herr Hüller, ich stelle die Werteordnung des Grundgesetzes nicht in Frage, sondern bin mit dem Papragraphen 218 voll einverstanden, im Gegensatz zu Ihren „wertkonservativen“ Kreisen. Diese stellen „das leben des ungeborenen Kindes“ derartig absolut, dass eigentlich von ihnen alles unternommen werden müsste, um den Frauen absolut jeden Grund zu nehmen, auch nur im entferntesten an einen Abbruch zu denken. Können wir feststellen, dass „wertkonservative Kreise“ das tun? Frauen unterstützen? Kindern beim erwachsen werden helfen? Nein, können wir nicht, weil die „wertkonservativen Kreise“ nach Strafe, Strafe und wieder Strafe schreien. Und damit hat sichs. Pure Heuchelei!
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#39   Christian Hüller   03:28:47 | Samstag, 2. September 2006
Ad Methusalix
Wissen Sie, Methusalix, politisch liegen wir offenbar nicht ganz auf einer Linie. Das kann ich Ihnen nachsehen, weil ich Demokrat bin. Aber ich lasse mich von Ihnen auch nicht in die Ecke des unsensiblen Frauenhassers drängen.
Während S i e aber offenbar die Werteordnung des Grundgesetzes verlassen haben oder – wohl wahrscheinlicher – diese zumindest im Hinblick auf das ungeborene Leben insgeheim in Frage stellen, ist für mich die Wertefrage klar: das Existenzrecht des ungeborenen Lebens steht vor jedem anderen Recht (außer dem Leben der Frau) und in diesem Zusammenhang auch allen anderen Bedürfnissen der Eltern des ungeborenen menschlichen Lebens. Diese möglichen anderen Rechte und Bedürfnisse können also nicht dazu herhalten oder verwendet werden, dieses zentrale Recht außer Kraft zu setzen und zu relativieren, wie es die gegenwärtige Gesetzeslage (leider) erlaubt.
Man muss auch kein Politprofi sein, um zu erkennen, dass es die gegenwärtige politische Situation eher unwahrscheinlich macht, dass die gegenwärtige Abtreibungsgesetzgebung gravierend verschärft wird. Die politische Gesamtsituation lässt dies wohl nicht zu.
Die Linke ist insgesamt in der Mehrheit, weil viele Ostdeutsche ein ernsthaftes Nostalgieproblem haben. Man sehnt sich dort vielerorts zurück nach der alten Stasizeit. Aber lassen wir das.
Immerhin sieht man jetzt auch bei der Bundesregierung Handlungsbedarf und handelt im Hinblick auf die Spätabtreibung.
In einem Punkt jedenfalls dürften wir uns dann…
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#38   Adrian Leverkuehn   02:37:27 | Samstag, 2. September 2006
„Joe“Ackermann und Spiessgesellen lassen herzlich grüssen
Der Ackermann ist mir auch unsympathisch! Besonders seit seinem Victory Zeichen, das er nach einer Gerichtsverhandlung in die Kameras gemacht hat.
Abtreibung ist natürlich eher schlecht. Grundsätzlich bin ich erstmal gegen Abtreibung. Aber natürlich hat methusalix auch völlig recht. Nach so ner Flasche Rotwein und „Fluch der Karibik“ hat ja erstmal jeder Recht!
Aber methusalix ist nach eigener Aussage ein liberaler Katholik, das macht ihn auch ganz ohne Rotwein sympathisch!
Außerdem leben wir in einer Demokratie. Dass irgendwelche konservativen Kreise also an einem Verbot der Abtreibung arbeiten, ist also eher unwahrscheinlich. Soweit ich weiß gibt es grade eine linke Mehrheit im Bund und dass die SPD mit der CDU koaliert, geschieht aus reiner Menschenfreundlichkeit.
Was natürlich nicht heißen soll dass mir die PDS sympathisch wäre! Um Gottes Willen! Unter gewissen Einschränkungen ist mir da sogar noch der Ede Stoiber lieber! Nur sollte doch die CDU (bevor sie irgendwelche übereilten Entscheidungen trifft!) nicht vergessen, dass sie nur deshalb die Kanzlerin stellt, weil der SPD die CDU/CSU immer noch lieber ist als die Postsozialisten. Aber natürlich könnte sich das auch ändern…
Wenn die CDU nicht brav ist … O:)
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#37   methusalix †   02:07:27 | Samstag, 2. September 2006
Sie haben vergessen, oder wollen es nicht wahrhaben,
dass Sie sich, ohne die Erfüllung dieser materiellen Bedürfnisse (die von den Konservativen oft verächtlich mit „Selbstverwirklichung der Frau“ herabgewürdigt werden) Ihr Grundgesetz an den Hut stecken können. Dann gibt es nämlich sinnvollerweise kein Grundgestz mehr und auch keine Wunschmoral eines Papstes oder Kardinals, dann gibt es keine Frauen und keine Kinder.
Wenn eine Frau ein schreiendes Kind am Rockzipfel hängen hat, ein krankes in der Wiege, einen arbeitslosen („Joe“Ackermann und Spiessgesellen lassen herzlich grüssen) Mann in der Küche, der täglich öfter mit der Schnapsflasche verkehrt, als mit seiner Frau im Monat, dann können Sie der Frau noch so sehr mit dem Grundgesetz vor dem Gesicht herumwedeln und ihr mit gesetzen Worten vom „Recht auf Leben von Anfang an“ und vom „Beginn des Lebens bei der Verschmelzung von Ei und Samenzelle“ vorschwafeln. Sie werden kein Gehör finden, sondern rausgeschmissen. Die Frau hat andere Sorgen, die die Konservativen nicht sehen wollen und nicht verstehen können. Selbst wenn Sie für Abbrüche die Hexenverbrennung wieder einführen, werden Sie nichts erreichen. Kennen Sie den Begriff „Dekret 770“? Da hat ein sehr konservativer Mächtiger versucht, mit Gewalt die Geburtenrate hochzufahren. Inklusive massivster Strafandrohungen (und Verurteillungen), mit einer „Schwangerschafts-Stasi“ und Kontrolle der Frauen bis ins allerintimste Detail. Er ist gescheitert. Das wird die CDU und der Papst auch.
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#36   Christian Hüller   01:43:36 | Samstag, 2. September 2006
Ad DDL
Oh Gott, da spielen naturrechtliche Fragen eine Rolle.
Die insgesamt sehr gut durchdachten Argumente gegen Abtreibung kann ich jetzt leider nicht auflisten.
Biologisch gesehen wird man festhalten müssen, dass sich die embryonalen Stammzellen, sofern sie nicht beeinträchtigt werden, gemäß des in ihnen angelegten Planes – ja: diesmal dürfen wir von Plan sprechen!!! – zwangsläufig zu einem menschlichen Fötus entwickeln werden, der wiederum von sich aus alles tut, um am Leben zu bleiben, auch wenn er kein voll ausgebildetes menschliches „Bewusstsein“ hat.
Daher spricht man diesem „Sein“ auch ein Recht, nämlich ein Existenzrecht zu. Natürlich kann dieser Akt des Zusprechens nur durch einen reifen Menschen geschehen, aber der Sachverhalt selbst besteht für sich ohne diesen Akt der Zusprechung.
Christen argumentieren damit, dass der Fötus aufgrund seiner Gottesebenbildlichkeit von Anfang an eine einzigartige Würde hat, die das Recht auf Leben impliziert.
Und nur daher, dass der voll ausgebildete Mensch die Möglichkeit hat, diesen unreifen und unfertigen Menschen zu töten, geschieht dies auch.
In diesem Fall setzt sich dann die blanke, kalte Macht gegen ein naturrechtlich verankertes Lebensrecht durch.
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#35   deusexmachina   01:15:29 | Samstag, 2. September 2006
Mal eine Frage, mit der ich mich vor ein paar Wochen befasst habe:
Alle – und auch Sie – sprechen immer von einem „Recht auf Leben“. Es mag provokant klingen, aber ich verdrehe das jetzt einmal in das gegenteil, nämlich in die „Pflicht zum Leben“. Darauf läuft es nämlich de facto hinaus, wenn Sie ‘mal genau darüber nachdenken.
Allenthalben wird selbstverständlich angenommen, jeder mensch, selbst dolche, die noch ungeboren sind, solche die noch gar keinen Willen haben, solche, die keinen mehr haben etc., würde das ganz selbstverständlich als Recht haben und wahrnehmen WOLLEN.
Wie kommt man eigentlich dazu? Die Betreffenden hat man nicht gefragt, kann man nicht fragen. Bei einem erwachsenen, mündigen Menschen dürfen wir (in gewissen Grenzen) davon ausgehen, dass er leben WILL, weil er es ja beenden könnte, wenn er wollte.
x-tausend Selbstmorde pro Jahr belegen, dass diese pauschale Annahme schlichtweg falsch ist – und das, OBWOHL wir hohe biologische Schranken haben, die unseren bewussten Willen in dieser Hinsicht konterkarieren; gäbe es die „schmerzlose Sterbepille frei verkäuflich, die Suizidraten würden sich wohl vervielfachen.
Wie also kommt man dazu?
„Recht auf Leben“? Nicht auch genauso ein „Recht auf Nicht-Leben“? Warum versteift man sich beständig auf das eine und erwähnt nicht einmal das andere?
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#34   Christian Hüller   01:03:37 | Samstag, 2. September 2006
Ad Methusalix
Und dennoch steht das Recht auf Leben über all diesen materiellen Bedürfnissen …
Aber wie gesagt, die Bundesregierung mit CDU-Beteiligung ist auf einem guten Weg.
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#33   methusalix †   00:54:08 | Samstag, 2. September 2006
Was Schwadronieren Sie da rum?
Das Recht auf Leben hat verfassungsrechtlich einen höheren Rang als die freie Selbstentfaltung Frau bzw. der Eltern.
Es geht um Lebensmittel, Windeln, Arztkosten, Medikamente, Kindernahrung, Schulbücher, Strassenbahnfahrkarten, Latzhosen, Tshirts, Schuhe, Fieberthemometer, durchwachte Nächte bei kranken Kindern, Benzinpreise, Strompreis, Kündigungsschutz, mobbende Lehrer, mobbende Mitschüler, Vermieter die lieber an kinderlose vermieten, Kindergärten, die nicht verlässlich sind oder nicht existieren, Chefs die nicht wahrhaben wollen, dass Kinder krank werden, arrogante Ärzte, … Sie können die Liste beliebig lange fortsetzen. Wenn Sie das unter „Selbstverwirklichung der Frau“ verstehen, können sie einem nur noch leid tun.
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#32   Christian Hüller   00:18:31 | Samstag, 2. September 2006
Ad obelix
Dass man in Sachen Abtreibung nichts o h n e die Frauen
erreichen kann, ist mir völlig klar.
Die augenblickliche Initiative der Bundesregierung (Elterngeld) ist in dieser Hinsicht auch aus meiner Perspektive absolut begrüßenswert, weil sie sehr pragmatisch ist.
Aber wenn sich die Geburtenrate nicht signifikant ändern wird, muss die Abtreibungsgesetzgebung m. E. wieder verschärft werden – und zwar zu Gunsten des ungeborenen Lebens (ganz nebenbei: da läuft schon was in Sachen Spätabtreibung: zusätzliche Beratung, längere Bedenkzeit).
Das Recht auf Leben hat verfassungsrechtlich einen höheren Rang als die freie Selbstentfaltung der Frau bzw. der Eltern.
Das werden zwar einige nicht gerne hören wollen, aber
d a s ist die Wertordnung unseres Grundgesetzes.
Und die sollte auch durchgesetzt werden.
MFG
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#31   obelix †   00:05:54 | Samstag, 2. September 2006
Das bringt nichts, Herr Hüller.
Es gibt in Deutschland einen einflussreichen
Kreis konservativer Abtreibungsgegner, der alles daran setzt, die gegenwärtige libertinäre Abtreibungspraxis wieder rückgängig zu machen und das Leben des ungeborenen Kindes in den Mittelpunkt zu setzen.
Gegen den Willen der Mütter werden Sie nichts, aber auch gar nichts erreichen! Die Mütter müssen die Schwangerschaft austragen wollen. Das heisst Sie müssen die Mütter absichern. Wenn Sie das nicht schaffen, können sie kaum einen Abbruch verhindern.
Da es sich um „konservative Kreise“ handelt, wie Sie das so schön ausdrücken, gehe ich davon aus, das denen die Frauen, so wie bisher, vollommen gleichgültig sind und sie, wie Sie ebenfalls geschrieben haben, einzig und alleine das Kind im Zentrum des Interesses sehen, das sie mit dem Strafgesetzbuch unter dem Arm „schützen“ wollen. Mit Verlaub, das ist pure Heuchelei. Die Herrschaften wissen, dass sie mit dem Stafgesetz nichts erreichen, die Strafverschärfung dient also lediglich der Durchsetzung ihrer konservativen Wertvorstellungen.
Die Frauen werden Ihnen was pfeifen!
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#30   Dani California   07:03:35 | Freitag, 1. September 2006
Es berührt uns stark,
daß wir dich heute nicht in den Armen halten können. Du konntest hier auf Erden nicht weilen, da wir nicht das Wissen von heute hatten.
Das Kind konnte und kann hier nicht auf Erden weilen, weil die Eltern nicht mit seiner Behinderung klarkommen wollten und es vorzogen, den Kleinen im 5. Monat (!!!) abtreiben zu lassen.
Am 2. Februar schluckte die Mutter in einer Abtreibungsanstalt Tabletten. Bereits in diesem Augenblick bereute sie ihre Untat: „Aber ich wußte: Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Das Todesurteil war gesprochen.“
Entschuldigung ? Kann ich nicht vorher mein Hirn einschalten ?? Hinterher bereuen macht das Kind nicht mehr lebendig. Ich möchte der Mutter keine Gefühlskälte unterstellen, doch ein Kind aufgrund einer Behinderung im Mutterleib zu töten, ist absolut egoistisch und barbarisch. Hat ein behinderter Mensch kein Recht auf Leben ?
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#29   Christian Hüller   01:23:22 | Freitag, 1. September 2006
Abtreibungspraxis grundsätzlich überdenken
Aber liebe Zeitgenossen,
Hilfe naht.
Es gibt in Deutschland einen einflussreichen
Kreis konservativer Abtreibungsgegner, der alles daran setzt, die gegenwärtige libertinäre Abtreibungspraxis wieder rückgängig zu machen und das Leben des ungeborenen Kindes in den Mittelpunkt zu setzen.
Dies ist auch aus rein pragmatischen Gründen unbedingt von Nöten, da Deutschland bekanntlich ein massives Generationenproblem hat.
Wenn freilich überall in den Medien und selbst in den staatlichen Institutionen der Eindruck erweckt und weitergegeben wird, im Leben gehe es vorrangig um Karriere, Spaß und Unterhaltung, so darf es nicht verwundern, dass den berechtigten Einwänden gegen
den praktizierten Kindesmord weiterhin ein scharfer Wind entgegenweht.
Aber mit Gottes Hilfe wird die gegenwärtige Regelung fallen.
Beten wir dafür.
Amen.
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#28   St.Meyer   22:38:20 | Donnerstag, 31. August 2006
@ Maurice C…
Entschuldigen Sie bitte, aber worum geht es da in der Aufzählung? Welche Ehre lassen Sie mir da zuteil werden? Oder muss ich das gegenteilig werten?
Vermutlich hege ich nicht umsonst den Verdacht, daß Sie mit mir oder gegen mich etwas im Schilde führen, das ich jetzt einmal gelinde ausgedrückt, als Provokation bezeichne. – Sie erinnern sich? Ich stellte Ihnen diesbezüglich ja schon einmal diese Frage.
Und dabei dachte ich, die Posse dieses Users Pünktchen sei in der Tat nur ein Kasperltheater für Forentrolle.
Sie, der sich mir zunächst als diesen Feixgebaren etwas erhabener vorstellte, gesellen sich nun zu dieser fragwürden Runde?
Nun denn, in der Anonymität des Internets, inclusive katholischer Nachrichten-Seiten, scheint es wohl gang und gäbe und vor allem auch leicht exerzierbar zu sein, es den Gauklern nachzutun: Mal diese Maske, mal jene, dem gutgläubigen und manchmal staunendem Publikum zu präsentieren …
Allerdings geriet solche Maskerade hin und wieder schon mal aus der Regie zu laufen und einige dieser maskierten Gaukler erkannten sich bald selbst nicht mehr …
Jedenfalls, werter Herr Corvisier, nehmen Sie bitte zur Kenntnis, daß ich nicht gewillt bin, Ihnen auf den Leim zu gehen, wie immer und aus welchem Grunde auch immer Sie das geplant haben mögen.
Wollte Ihnen das nur mal so zur Kenntnis bringen.
Im Übrigen entschuldige ich mich hiermit bei den anderen Usern dafür, daß ich mich hinreißen ließ, „Off Topic“ zu posten.
Trotzdem allen einen schönen Abend!
:-|
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#27   Adrian Leverkuehn   22:17:34 | Donnerstag, 31. August 2006
@ Maurice
Aus welchem Buch stammt die Figur Adrian Leverkühn?
Aber ohne zu googeln! o.O
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#26   Jockel   22:09:48 | Donnerstag, 31. August 2006
Na, na, na…
…wer wird denn da gleich bockig werden.
So was petze ich gerne. Denn es hat hier einfach nichts zu suchen.
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#25   Bernardin †   22:08:12 | Donnerstag, 31. August 2006
SCHACH-matt
Nix alte Petze, sie sind ein mieses Stück!
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#24   matt   22:04:04 | Donnerstag, 31. August 2006
@Maurice
danke für die Blumen. Sind Sie etwa „unfrei“?
@Jockel: danke das Sie mein Posting nochmals aufgebracht haben, Sie alte Petze!
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#23   Maurice Corvisier   21:58:24 | Donnerstag, 31. August 2006
Es gibt hier Gotthard,
Dr. Otterbeck alias stat crux, St.Meyer, parzyberry Leverkühn, asbach-68er wie den sich unberechtigt so nennenden Evolutionstheoriebeweis und und und.
„matt“ gehört in diese Reihe und ist wahrscheinlich einer der letzten freien Menschen in Europa.
Er soll weitermachen.
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#22   Jockel   21:51:31 | Donnerstag, 31. August 2006
u n f a s s b a r
Das Judentum in Amerika ist die Kommerzhure Amerika schlechthinder ganze primitive und sittenverwahrloste Quatsch in den amerikanischen Medien stammt aus dem Dunstkreis dieser Judenbande, die mit ihrem Geld die Ges. indoktrinieren und in ein konsumgeiles, frivoles Monster verwandeln. Sie sind die Federführer des babylonsichen Umtriebs
Das o.g. Zitat zeugt wirklich von einer Realitätsferne und von einem Haß, der kaum zu toppen ist. Ich habe die Redaktion nun das zweite Mal gebeten, „matts“ Account zu sperren und lade jeden zum gleichen Schritt ein, bis sich matt endlich mal zügelt und bessert!
Es ist ja nicht so, dass man nicht mehr an das Gute in diesem Menschen glaubt…
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#21   Christian Hüller   21:14:34 | Donnerstag, 31. August 2006
Nochmal: der ganz reale Wahnsinn
Super homepage zum Thema:
www.babycaust.de www.babycaust.de/
Weiß auch schon, wo ich die demnächst verwenden
werde …
Vorbeugend.
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#20   Athanasius   20:49:21 | Donnerstag, 31. August 2006
@Navon
Das Alte Testament
www.leaderu.com/…e/docs/arg-abor.html
www.christiananswers.net/…ibleandabortion.html
Darauf folgt, dass jeder Ungeborene schon Mensch ist von Empfángnis an, kein blosses Gewebe.
„The fetus in the womb is … an object of God’s care,“ and, „We say that women who induce abortions are murders, and will have to give account of it to God.“ (Athenagoras, late 2nd century A.D.)
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#19   Christian Hüller   20:47:07 | Donnerstag, 31. August 2006
Babycaust
Ich finde es merkwürdig, wie hier einige Nutzer zumindest unterschwellig den „Holocaust“ gegen einen zweifelsohne gegebenen „Babycaust“ ausspielen, mit dem zweifelhaften Ziel, das jeweils andere Verbrechen zu relativieren und zu verharmlosen.
Lasst ab davon.
Das macht Euch eher unglaubwürdig.
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#18   Navon   20:26:40 | Donnerstag, 31. August 2006
@ AthanasiusII
Kannst Du bitte mal die Stelle aus dem AT zitieren, wo Abtreibung verboten wird?!
Vielen Dank im Voraus
N.
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#17   AthanasiusII   19:53:24 | Donnerstag, 31. August 2006
Nicht einmal
die Länder wo Homosexualität „salonfähig“ war (Griechenland 500 v.Chr., Römisches Reich in Rom und Provinz Graecia im 2. Jh. n. Chr.), fanden die Kinderschlachtung erlaubt.
Das Alte Testament beinhaltet Leibesstrafen für Mörder ungeborener Kinder.
@Karl Murx. Es ist eben Tatsache, daß die meisten Juden durch falschen Messianismus, Sozialismus und Liberalismus den Glauben ganz verloren haben, Israel ist ja nicht umsonst ein prinzipal a-religiöser Staat. Dás ist der Grund, daß soviele für die Tötung ungeborener Kleinstkinder sind. Aber die ‘Union of Orthodox Rabbis of Canade and the United States’ und v.a. sind dagegen. Sosehr sogar, daß man sogar „katholischen“ Präsidenten von Polen schreiben musste, um zu versuchen Frau Simone Weil, angeblich eine Überlebende von Auschwitz, die selbst die Tötung ungeborener in Frankreich ermöglichte während ihrer Zeit als Ministerin, von der Trauerfeier 2006 auszuschliessen. Die Frau Weil, so die Rabbiner, sei Schuld an einem Holocaust weit größeren Ausmaßes als die Nazi-Genozid 1942-1945 gegen die Juden Europas.
Über wirkliche Statistik zu den sehr unterschiedlichen Jüdischen Standpunkten zur Pro-Life-Bewegung verfügt man hier:
prolife.ath.cx/plae044
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#16   Athanasius   19:41:49 | Donnerstag, 31. August 2006
Nationalsozialismus pur sang
Der Nihilismus in Kombination mit der völligen Indoktrination (Sozio-Liberalismus und Relativismus) und Ignoranz (Mangel an Bildung in ethischen und wissenschaftlichen Fragen und der biologischen Entwicklung des ungeborenen Kindes), ist übergefährlich und führt zu solchen Verbrechen.
Glaubt aber nicht, daß diese Taten und vor allem die Verbrecher und Mitarbeiter an solchen Verbrechen, wenn Sie ohne Reue bleiben, unbeantwortet bleiben. Die Rache Gottes haben eben Zeit. Und wenn’s muss sogar ‘ne Ewigkeit. Aber Gerechtigkeit wird kommen, jeder wird gestraft für was er angerichtet hat, und jeder belohnt für was er aufgebaut und im Stande gehalten hat.
1 von 8 Kinderen fällt in Belgien der Abtreibung zum Opfer, 1 von 5 in der Großstadt Brüssel sogar, und relativ mehr in Wallonien (sozialistischer Hochburg) als in Flandern.
Pius XII. sagte: opus iustitiae pax. Wollen Sie wissen was das opus iniquitatis wird? Sehen Sie mal hier www.radgraphics.net/…n/ArtilleryShell.jpg und hier www.dhm.de/…t/ba110777/index.jpg. To seen quickly: live in your back garden.
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#15   Yerodin   19:29:33 | Donnerstag, 31. August 2006
@Matt
der ganze primitive und sittenverwahrloste Quatsch in den amerikanischen Medien stammt aus dem Dunstkreis dieser Judenbande, die mit ihrem Geld die Ges. indoktrinieren und in ein konsumgeiles, frivoles Monster verwandeln. Sie sind die Federführer des babylonsichen Umtriebs, willige Sklavenarbeiter- und -antreiber.
Ansonsten ist ihr kleine Fantasiewelt in ordnung? :-@
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#14   Spätmerker   18:22:49 | Donnerstag, 31. August 2006
Hmmmpf!
Schon wieder ein Tippfehler:
„Höchstens 10 – 15% der orthodoxen Juden erklären sich gegen Abtreibung“
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#13   Karl Murx   18:20:34 | Donnerstag, 31. August 2006
Ich habe zwar gerade Links auf ADL gesetzt, ist aber egal, oder?
Kann hier jemand lesen?
Laut einer Befragung von 100.000 Juden unterschiedlichster Couleur, erklären sich 92% für die Abtreibung. Höchstens 10 – 15 % der orthodoxen Juden sich gegen Abtreibung.
Der Grund, warum soviele Juden für Abtreibung sind, sehen die jüdischen Befrager in dem Kampf der Juden für persönliche Freiheit, den sie mit ihrer Geschichte identifizieren. Bitte in diesen Links nachlesen. Für die Faulen sind sie hier noch einmal aufgelistet:
www.adl.org/…/asus_12/3265_12.asp
www.joi.org/…y/pubs/belin_2.shtml
Ich weiß nicht, wie man da so naiv sein kann.
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#12   Evelin   18:02:44 | Donnerstag, 31. August 2006
Aus dem AT
kann sicher keine Abtreibung abgeleitet werden, bei den strenggläubigen Juden ist sie verpönt.
Wie überall gibt es auch hier liberale und atheistische Juden.
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#11   Christian Hüller   17:59:42 | Donnerstag, 31. August 2006
WARUM BLOß DIESE SCHEINLÖSUNG?
Falls die Geschichte wahr ist, hätte die Frau das ungewollte Kind zumindest abgeben können, sich für überfordert erklären können usw…
Es hätte in jedem Fall Möglichkeiten gegeben, die Tat zu unterlassen, ohne sich hier selbst den Härten einer postnatalen Mutterschaft auszusetzen.
So aber hat sie abgetrieben und sich damit selbst e x –
k o m m u n i z i e r t.
Die späte Abtreibung lässt die Tat sogar als besonders frevelhaft erscheinen.
Ich hoffe daher, die auftauchenden Namen entsprechen
nicht der Wirklichkeit.
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#10   Nanny Ogg   17:54:20 | Donnerstag, 31. August 2006
Und wieder einmal…
…hat man den Schuldigen gefunden. Die Juden sind’s :-D Ihr „katholischen“ Kleingeister taugt nur als Lachnummer.
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#9   Karl Murx   17:53:55 | Donnerstag, 31. August 2006
Endlich fündig geworden
Hier ist eine Suchliste mit jüdischen Pro-Life-Gruppen. Zahlenstark und finanzstark scheinen sie nicht zu sein. Hatte schon gedacht, ich finde keine.
www.google.de/search?hl=de&q=%22jew…=
Da ist ja wieder Matt, unser alter Schlapphut.
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#7   centesimus annus   17:47:49 | Donnerstag, 31. August 2006
öffentlicher Nick
Stimmt. Unter diesem Nick kann anscheinend jeder schreiben.
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#6   Karl Murx   17:35:05 | Donnerstag, 31. August 2006
Können diese Kinder als Märtyrer angesehen werden?
Die Frage stellt sich, weil dazu der Haß gegen Jesus Christus erforderlich ist, wenigstens bei einem der maßgeblich Beteiligten an diesem Verbrechen.
Die Soldaten, welche auf Befehl des Herodes die Morde in Bethlehem vornahmen, haßten Jesus nicht, aber Herodes tat es. Das reicht für ein Martyrium und die Bluttaufe hin. Es ist offensichtlich, daß bei einer sehr großen Zahl der verantwortlichen Kindermetzger der Haß gegen Jesus und seine gebenedeite Mutter die treibende Kraft ist. Ein Schreibtischtäter, der gedungene Schergen benutzt, könnte so das ewige Heil der Kinder sicherstellen, so daß sie Gott schauen und nicht nur in den Limbus gelangen.
Man muß sich hier eine Zusatzfrage stellen, von wem nämlich die Initiative ausgegangen war. Ich habe mich einmal gefragt, wieso es keine jüdischen Bewegungen gegen Abtreibung gibt. Ja, es gibt sie tatsächlich nicht. Vielleicht findet jemand einen Juden in iregendeiner Ecke von Google. Ich finde nur Haßartikel von ADL gegen Pro-Life-Organisationen. Und ADL bestätigt, daß höchstens 10 – 15% der orthodoxen Juden gegen Abtreibung sind. Von 100.000 Befragten aller Richtungen waren nur 8% gegen Abtreibung. Man bestätigt noch, daß gerade Juden maßgeblich an der Gesetzgebung zu Kinderschlachtungen beteiligt waren. Eine alte jüdische Sitte?
www.adl.org/…/asus_12/3265_12.asp
www.joi.org/…y/pubs/belin_2.shtml
Die Perversion gipfelt in dem Ausspruch, daß die persönliche Freiheit auf Abtreibung Teil des Judentums sei.
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#5   Nanny Ogg   17:34:31 | Donnerstag, 31. August 2006
Schwachsinn
Auf jeden Fall sollten sich schwangere Frauen den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen unterziehen. Schon alleine um Komplikationen und Risikoschwangerschaften festzustellen. Gott alleine wird’s nicht richten.
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#4   matt   17:29:54 | Donnerstag, 31. August 2006
die Mütter
sollen in ihrer Schwangerschaft nicht zu den Ärzten rennen um sich irgendwelchen riskanten Untersuchungen zu unterziehen. Können sie nicht einfach auf Gott vertrauen. Es ist schon ansich eine Sünde, eine Untersuchung zu begehen in der Absicht bei der Diagnose einer Behinderung eine Abtreibung ins Auge zu fassen. Macht garnicht erst solche Untersuchungen sonst fordert ihr Gott damit heraus und er mag eurer Mutterschaft erstrecht einen Schatten auflegen.
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#2   Jockel   17:15:30 | Donnerstag, 31. August 2006
trisomie 21
Also ich habe mein in meinem bisherigen Leben als Gruppenleiter viel mit Trisomie 21 behafteten Kindern zusammengearbeitet und sie auch „mongolid“ genannt, ohne dabei irgendeinen rassistischen Hintergedanken zu hegen. Man kann sich ja gerne auf Trisomie 21 einigen, aber hier kreuz.net absichtlich rassistische Beweggründe vorzuwerfen, ist doch etwas übertrieben!
Aber gerade weil ich mit solchen Jugendlichen zusammengearbeitet habe und in den vielen Zeltlagern und Gruppenstunden deren Lebensfreude und Begeisterungsfähigkeit kennen gelernt habe, erschüttert mich dieser Abtreibungsfall sehr.
Es ist wie mit Tim aus Oldenburg. Heute ist er, der sterben sollte, ein lebensfroher Junge. Und seinen Eltern und Geschwistern bringt er ebenso Lebensfreude und Glückserfahrungen.
Hoffen wir, das die Mutter mit sich wieder ins Reine kommt und dass das Buch anderen Eltern zeigen wird, dass es sich nie lohnt, eine Entscheidung gegen ein ungeborenes Leben zu treffen.
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#1   centesimus annus   16:52:34 | Donnerstag, 31. August 2006
Mongolismus
Der Ausdruck Mongolismus ist wirklich pietätlos. Aber rassistische Anklänge haben die Redaktion hier ja noch nie gestört! Die Bezeichnung heißt Trisomie 21. Es gibt auch genug andere!
v.d.Red.zens.
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