„Was müßte ich Dir anbieten, daß Du es Dir noch einmal überlegst?“
Sie stehen auf der Straße. Hinter ihnen ist das Leben – vor ihnen das blutige und skrupellose Geschäft mit dem Tod.
(kreuz.net, München) Monika Plattner [Name von der Redaktion geändert] ist gerade mal 25 Jahre alt.
Dennoch ist sie bereits 200fache Mutter.
Denn ohne sie und die Münchner ‘Helfer für Gottes Kostbare
Kinder’ stünden heute fast 500 Wiegen und Kinderzimmer leer – verwüstet von der Kinderabtreibung.
Über
Frau Plattner berichtete die Tageszeitung ‘Bayernkurier’ Ende Mai.
Frau Plattner will möglichst vielen
schwangeren Müttern in Not helfen: „Was ich mache, ist nicht politisch. Mir geht es um die Schwangeren
und ihre Kinder.“
Als Hebamme kennt sie das Auf und Ab der Gefühle von Frauen in der Schwangerschaft –
vor allem in den ersten Wochen.
„Mit einer Abtreibung ist noch keine Frau glücklich geworden.“ Frau
Plattner weiß, daß abtreibungsgeschändete Mütter häufig von Depressionen heimgesucht werden.
„Was
müßte ich Dir anbieten, daß Du es Dir noch einmal überlegst?“ ist eine ihrer Standardfragen, mit der
in letzter Sekunde noch ein Gespräch angeknüpft werden soll.
„Damit erfahre ich am schnellsten, wo
das Problem liegt.“
Die Lebensretter wissen, daß sie abtreibungsbedrohten Müttern nicht mit Moralisieren,
sondern „freundlich, helfend, auf derselben Ebene mit der Frau und möglichst charmant“ begegnen müssen.
Kommt vor dem Eintritt der Mutter in den Kinderschlachthof ein Gespräch zustande, verbessern sich die
Überlebenschancen des ungeborenen Kindes erheblich.
Ist beispielsweise Geldnot das Problem – wie in
etwa einem Drittel der Fälle, kann meist geholfen werden.
Auch Wohnungsprobleme sind durch ein Netzwerk
engagierter Unterstützer häufig lösbar.
Natürlich wünsche sich Frau Plattner einen Paragraphen 218,
der das Lebensrecht aller Menschen respektiert. Doch ihre Arbeit ist die Hilfe vor den Tötungsstationen.
„Es macht einfach so viel Spaß, hinterher die [geretteten] Kinder kennen zu lernen und die Mütter wiederzusehen“,
beschreibt die inzwischen vielfache Paten-Tante ihre Motivation.
Frau Plattner bietet schon seit gut
fünf Jahren Müttern und Kindern Hilfe in letzter Minute an. Dabei hat sie ihre „Technik“ immer weiter
verfeinert.
Die Folge: 90 der über 200 verhinderten Abtreibungen entfallen auf die letzten 18 Monate.
Um gegen die Kinderabtreibung zu sein, müsse man nicht unbedingt ein Christ sein, sagt Frau Plattner,
die selber katholisch ist: „Man kann auch völlig ohne Gott zeigen, daß Abtreibung schlecht ist.“
Besonderen
Wert legt sie darauf, daß ihre Arbeit Teil einer Gemeinschaftsleistung ist.
„Wir haben Juristen für
die Rechtsfragen, Leute, die sich um die Sozialfragen kümmern, andere, die mit Wohnraum helfen, außerdem
Spender und Beter.“
Ohne Spender könnte sie sich neben ihrem Beruf als Hebamme nicht eine Woche im Monat
vollzeitig um schwangere Mütter in Bedrängnis kümmern.
Alle Fäden laufen im Lebenszentrum in der
Münchner Westendstraße zusammen. Das Zentrum liegt nur 200 Meter von der berüchtigten Klinik des Kinderabtreibers
Andreas Stapf entfernt.
Abtreiber Stapf hat in seinem traurigen Leben 70.000 Kinder ins Jenseits befördert.
Seine Verfassungsbeschwerde brachte 1998 Teile des bayerischen Schwangerenhilfe-Gesetzes der damaligen
Sozial-Staatsministerin Barbara Stamm zu Fall.
Doch was mit politischen Mitteln nicht gelang, wird Wolfgang
Hering, der Gründer des Lebenszentrums, mit spirituellen Mitteln erreichen.
Auch Bischöfe unterstützen
ihn: „Durch Gebet und Aktion stellt sich das Lebenszentrum in München seit langem unermüdlich in den
Dienst des Lebens“, würdigt der Münchner Kardinal Friedrich Wetter den Einsatz.
„Wir bekommen aber
auch Unterstützung von Protestanten, darunter vom Evangelischen Arbeitskreis der CSU“, freut sich Hering.
Annähernd 500 ungeborene Kinder haben dank dem Einsatz von Hering und seinen Freunden seit der Gründung
des Zentrums im Jahr 2000 überlebt.
Der CSU-Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Uhl, in dessen Wahlkreis
das Zentrum liegt, begrüßt das Wirken der Lebensretter:
„Das ist eine großartige Initiative, die unsere
hohe Anerkennung verdient. Das Lebenszentrum macht dort weiter, wo Bayern infolge des Karlsruher Urteils
von 1998 aufhören mußte. Wer in dieser Weise Schwangeren in Not hilft, ist ein echter Lebensretter.“
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64 Lesermeinungen
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#64 Pünktchen 20:03:52 | Samstag, 14. Oktober 2006
Haupterwerbsfötentöter Stapf erfolglos vor Gericht! [fett]Der Mediziner Friedrich Stapf zog seinen Berufungsantrag
gegen das Urteil des Münchener Landgerichts vom 25. Juli zurück. www.kath.net/detail.php?id=14932[fett]
stand schon in der früh im kurier-online mit einem wunderbaren Bild von einer Steinbombarde aus dem 14.
Jahrhundert www.kurier.at/….27/1156665229_4.jpg. Ich glaub übrigens nicht, dass der Vorschlag ernst
gemeint ist. Das ist nur die Wahlkampftaktik, mit der man für andere nachteilige Themen aufs Tapet bringen
wird. So wie die Grünen etwa, die keine einheitliche Meinung zum Thema haben und deren ExtremistInnenflügel
laut genug ist, um der Gesamtpartei zu schaden.
@ matt Ich weiß nicht, ob das im Kirchenrecht bedacht ist, aber es sollte so sein. Die gültige und vollzogene
Ehe kann nur durch den Tod gelöst werden.
#60 23er Hansl 13:12:49 | Sonntag, 27. August 2006
ja, hab ich schon gelesen … kreuz.net-Red schläft wieder … oder vielleicht gefällt nicht, dass sich
der Herr ziemlich korrekt ausdrückt (bei aller inhaltlichen Kritik, das muss man ihm lassen!): Abtreibung
sei „eine Tötungshandlung“ und daher „grundsätzlich strafbar“, sie „wird nur unter bestimmten Voraussetzungen
nicht verfolgt“, erklärte der Jurist. Aber ich weiß schon, was der neue Traumjob in Österreich werden
wird: Sekretärin in einer Abtreibungsklinik! Vielleicht kann man in Zukunft Abtreibungskliniken ohne
Ärzte aufmachen, in denen man nur den Wunsch bekannt gibt, abzutreiben, sichs dann überlegt und kassiert!! Naja, wirds nicht spielen, leider. Wenn er jetzt vielleicht aber noch vernünftige Vorschläge bringt
auch …
Wehrhafter Christ will wahren Geldregen für abtreibungswillige Mütter, die sichs überlegen Das wird
den meisten hier gefallen: Der Wehrhafte Christ und bekannte Neonazi („wir wurden nach dem Krieg von den
Alliierten nur scheinbar befreit“) Stadler möchte gleich 15000 Euro anbieten, wenn man es sich überlegt!
kann die Redaktion gleich nochmal fundiert auf orf.at orf.at/ticker/228027.html recherchieren!
ok, Alexandra, sie haben verloren (obwohl sie garnichts dafürkönnen) die Zustimmung von matt ist ausreichend
Beweis für die Absurdität ihrer Behauptung
Ich möchte mich der Meinung anschließen… wenn in einer Ehe ein Kind abgetrieben wird, ist die Ehe
zu annullieren und als gescheitert zu betrachten. Ich weiß nicht, ob das im Kirchenrecht bedacht ist,
aber es sollte so sein. Wenn Mann und Frau ihre Kinder vernichten, dann haben sie damit gleichsam auch
ihre gegenseitige Bindung zerstört und für nichtig erklärt. Ich finde auch, dass man Menschen exkommunizieren
sollte, die in welcher Form auch immer an Abtreibungen beteiligt sind, weil sie das von Gott anvertraute
Menschwesen, aus reinem Egoismus grausam vernichten. Solche Menschen müssen den Ausschluß dulden.
Nein, das denke ich nicht. @Alex Nein, das denke ich nicht – wenn Sie genau gelesen haben, wissen Sie
das – aber das ist, was Sie implizit behaupten! Deshalb bin ich der Meinung, dass Sie diese Behauptung
überdenken sollten! Denn wenn auch klar ist, dass die Aussageabsicht dahinter ist, dass durch die Handlung
ein wesentlicher Teil der „Ehezwecke“ (eigentlich hasse ich dieses Wort) mit Absicht verletzt wird, so
kommt doch mit ihrer Formulierung rüber, dass dadurch die Ehe ausweglos zerstört (d.h. null und nichtig)
ist. Meiner Meinung nach ist das nicht nur falsch, sondern auch das falsche Signal an eventuelle Betroffene.
Ich weiß zB aus der Stellungnahme der Leiterin der Salzburger Abtreibungsklinik, dass viele KlientInnen
im ersten Jahr Mütter von bereits mehreren Kindern waren. Eine solche Ansicht würde zur Zerstörung
der Familien führen. Damit will ich jetzt garnicht auf die Problematik selbst eingehen, das ist unter
einer Gutzahl an Artikeln bereits bis zum Exzess geschehen, aber diese Auffassung, wie Sie sie formuliert
haben, scheint mir den Zweck zu verfehlen. Dazu wollte ich Ihre Meinung hören. @.chen Jetzt sind Sie
noch garnicht argumentativ in die Enge getrieben und fangen schon an, zickig herumzubeißen und persönliche
Angriffe von sich zu geben. Schlechten Tag heute?
26. August 2006 18:13 Was ich Pünktchen auch immer sage: Lesen vor Antworten hilft fast immer! Woher
soll der andere wissen, dass Sie zwar geantwortet, aber nicht gelesen haben! @Pünktchen: Die eben erwähnte
Strategie (ich wiederhole es für Sie besser noch einmal, weil sie beginnen sicherlich erst beim @ zu
lesen: LESEN VOR ANTWORTEN!) hat nur einen Nachteil, nämlich den, dass sie solche Behauptungen wie die
eben getätigte nicht aufrecht erhalten können!
Sie brauchen nur runterzuscrollen! Dort steht meine Frage. Sagen Sie etwas dazu! So einfach! Die Frage
steht übrigens seit über einer Stunde dort, also was hat sie bisher davon abgehalten, dazu Stellung
zu nehmen?
Aphrodite Ihre Dreistigkeit und Unseriosität entlarvt Sie jetzt wirklich! Sie wissen genau, daß nur
Sie eine Spur offener Fragen hinterlassen haben! Sie ekeln mich an!
Also in puncto hartnäckiges Nichtantworten stehen sie Pünktchen schon jetzt um nichts nach! Wahrscheinlich
lesen Sie die Postings, auf die sie antworten, auch so genau wie Pünktchen: nämlich garnicht.
Beichte. Was wollen Sie mir damit sagen? ah, ich verstehe: Sie wollen damit sagen, dass sie sich auch
durch deutlichen Wink mit dem Zaunpfahl nicht zum Thema zurückbringen lassen, wenn sie das nicht wollen.
Sie können von Glück sagen, dass Dummheit nicht sündhaft ist, sonst würde ich die Empfehlung an Sie
zurückgeben. Na dann haben sie noch einen schönen, huldvollen Tag!
@ Schaumgeborene Heute habe ich meinen huldvollen Tag. Machen Sie Gebrauch davon! Übrigens, die Beichte
ist eine wundervolle Einrichtung, vielleicht auch für Sie, ich wünsche es Ihnen! Alles Liebe.
Stimmt. Eine Erklärung ist hier nicht nötig. Sie: Behauptung. Ich: Die Behauptung ist aber Unsinn! Sie:
Ich diagnostiziere persönliche Betroffenheit, weil ich sonst auf meine unsinnige Behauptung eingehen
müsste und diesen Unsinn einsichtig zugeben müsste. Sie haben vollkommen recht, das spricht für sich.
Sie kennen mein gewöhnliches Maß? Also zuerst einmal würde ich gerne wissen, wo Sie mich getroffen
sehen. Habe mir nur erlaubt, Ihnen ein paar Tipps zu geben. Dann würde mich brennend interessieren, woher
sie mich so gut zu kennen glauben, dass sie wissen, wo mein gewöhnliches Maß liegt und wo es überschritten
ist? Glauben Sie mir, ich kann noch anders! Das wird Ihnen Pünktchen sicherlich bestätigen!
@ Schaumgeborene Nur Anwürfe, Verehrteste! Was sagt uns das? Sie sind über das gewöhnliche Maß hinaus
getroffen. Die Gründe interessieren mich nur am Rande. Habe ich bei Ihnen ins Schwarze getroffen? Wie
dem auch sei, ich werde Sie in mein Gebet einschließen.
@ Alexandra Z. 1.) Ich sehe schon, ich habe es hier wieder mit jemandem zu tun, der eine große Vorliebe
für schwarz-weiß-Logik und hat und sein eigene Partikularwissen und seine beschränkte Erfahrungswelt
für Allgemeingut hält. Ungefähr so wie die Dorftratsche von Gegenüber, mit der man sich den Arzt erspart
hätte, denn sie wusste bei jedem Wehwehchen genau, was es ist und wie es zu behandeln ist, weil irgendeine
Tante von ihr es auch schon hatte. Wenn Sie drei Minuten einem Piloten zugesehen haben, glauben Sie wahrscheinlich,
fliegen zu können! Naja, Sie werden sehen, so werden Sie es hier schwer haben. Zwar wird Ihnen die Redaktion
nichts tun, weil Sie auf Linie sind, aber wenn Sie nicht wie Pünktchen, das sich mit Enzykliken, Sie
haben meine sich täglich 5 mal ändernde Frage von vor zwei Monaten nicht beantwortet, oder laut Beweise!
fordernd durch alle Diskussionen wurschtelt, enden wollen, dann sollten Sie sich mit Sachwissen ausstatten!
A propos Pünktchen: aphrodite, legesleg…, hodz… (alles ungar. Wortformen aphrodite als ungarische
Wortform? Scherz, oder?
.セルジフ Lassen Sie sich nicht verwirren, die Diskussionen in den threads haben im Gegenteil erbracht,
daß die Diskutantinnen, besonders aphrodite, legesleg…, hodz… (alles ungar. Wortformen) rein willkürlich
behaupten, daß Abtreibung kein Mord sei! Sie haben dafür – wenn überhaupt – rein „rechtsposivistisch“
argumentiert. Vatikan. Erklärungen und das unkorrumpierte moralische Gewissen sprechen natürlich dagegen!
Es ist übrigens interessant, was die Genannten alles unternommen haben, um eine definitive Aussage des
Lehramtes in „Evangelim vitae“ zu verfälschen! Alles Nähere dazu: s. hier www.kreuz.net/…ticle.3635-page.html!
@ Schaumgeborene Da brauchen Sie kein Gericht zu bemühen, weder ein kirchliches noch ein weltliches.
Evolutionsbiologie, Psychologie tun es auch. Der Mensch – kein Mensch – vergibt es seinem Ehepartner,
wenn er/sie ein gemeimsames Kind verwirft. So ist der Mensch nun einmal gestrickt, ob Ihnen das gefällt
oder nicht. Das hat mit Religion NICHTS zu tun!
Was ist jetzt! Gilt jetzt der Aufruf Alexandras „Mach Abtreibung hast Annullierungsgrund!“? oh, sorry,
wahrscheinlich sind sie noch am grübeln über den unsinn, den sie geschrieben haben, ich sollte Ihnen
mehr Zeit lassen, bei dem Umfang an Unsinn den Sie in den letzten Stunden hervorgebracht haben …
obelix schreibt: „Dass Schwangerschaftsunterbrechungen kein Mord sind, weiss jedes Kind und wissen alle
Gerichte und alle Polizeibeamten und sicher auch alle Sexualtheoretiker und Kirchenbeamte“ Ein Satz und
gleich mehrere Lügen! Bravo!
Bitte, bitte, bitte, bitte! Sonderzeichenagglomerat, Wenn Sie eine Abtreibung = Mord -Debatte wollen,
können sie unter zig Artikeln zu diesem Thema klicken und sie werden sehen, dass in allen davon jene
DiskutantInnen, die eine solche Pauschalisierung vertreten haben, nicht bestehen konnten und bestenfalls
die Ausflüchte in vatikanische Dokumente sie vor der sicheren Lächerlichkeit retten konnten. Das Thema
ist und bleibt in diesen Foren ausdiskutiert. Lesen Sie nach und bitte, kommen Sie nicht mit weiß jedes
Kind.
@ Obelix Lieber, da verwechseln Sie mich. Ich kenne diesen alias nicht. Außerdem biete ich keine Lösung,
jeder Mensch hat sein Gewissen. Ich tue nur (m)eine Meinung kund, wie alle hier. Und da muß gelten: your
guess is as good as mine.
obelix Diese Frage wurde von mir vollkommen und erschöpfend beantwortet. Ich erinnere mich, daß Sie
darauf keine Erwiderung wußten! Schauen Sie in den entsprechenden threads nach!
Nein, das ist falsch, auch wenn sie es gerne hätten! Alexandra Zayadeh: @ ObelixEs ist zu differenzieren
zwischen einer Zweck- respektive Wohngemeinschaft und einer Ehe. Wer ein ehelich empfangenes Kind abtreibt,
hat vergeigt! Der Geist der Ehe ist zerstört.
Wer ein ehelich empfangenes Kind abtreibt, hat vergeigt! Der Geist der Ehe ist zerstört. Ich will ja
hier nicht den advocatus diaboli machen, aber haben Sie wirklich mitgedacht, wie sie das geschrieben haben?
Eine Abtreibung löst alle Probleme einer zerrütteten christlichen Ehe mit einem Schlag? Ich brauch nur
mehr dem Diözesangericht sagen, meine böse Frau hat abgetrieben und die Ehe ist anulliert? Also ich
würde mal auf die schnelle sagen, es mangelt ihnen an Überlegtheit und Hintergrundwissen!
#24 methusalix † 18:12:34 | Samstag, 26. August 2006
@セルジフ セルジフ: obelix Sie disqualifizieren sich! Schön allerdings, daß Sie inzwischen wissen,
daß es misogyn heißen muß! Das nur, weil Sie sich jetzt auch so für Rechtschreibung einsetzen! Daß
Abtreibung Mord ist, weiß jedes Kind. Allerdings gibt es Leute, die das interessehalber abstreiten! Sie
sollten aus meinen Beiträgen erkennen könne, dass ich nicht die Rechtschreibung gemeint habe und schon
gar keine Tippfehler, sie Komiker! Dass Schwangerschaftsunterbrechungen kein Mord sind, weiss jedes Kind
und wissen alle Gerichte und alle Polizeibeamten und sicher auch alle Sexualtheoretiker und Kirchenbeamte.
Dass die es nicht wahrhaben wollen, zeigt nur, dass es ihnen nicht um die Kinder, sondern ausschliesslich
um Macht über Frauen geht. Sie Misogyn!
@Pynktchen, Sonderzeichenakumulat & Co. Zur Klarstellung: Wenn Sie von mir das übliche Geseier, das auf
dieser Seite vorherrscht, lesen wollen, dann können Sie lange warten. Vom Krankjammern ist noch nie was
besser geworden! Zu ihrer hervorragenden, brillianten Argumentation: Angesichts des Leidens in der Welt
kann man alle Manieren zu Hause lassen! Denkt man an die Abtreibungszahlen braucht man nicht mehr Deutsch
lernen! Denkt man an die Hungernden in der Welt, wie banal ist dann die Benützungsvorschrift eines öffentlichen
Verkehrsmittels dagegen – da kann man ruhig ein paar Sitze mit Hakenkreuzen beschmieren! Ich bitte Sie,
was soll das für eine Logik sein? ?:) Weil es Abtreibungen gibt, ist es nicht nötig, korrekte Sprache
einzufordern? Also ich würde Sie bitten, einmal kurz in sich zu gehen und zu überlegen, ob sie da nicht
dinge miteinander in Beziehung setzen, die nichts miteinander zu tun haben. Und ja, es gehört zu den
Dingen, die mir besoneren Spaß machen, wenn die obergscheiten Sittenwächter des Deutschtums die eigene
Sprache nicht beherrschen und ich sie darauf aufmerksam machen kann! Was dagegen?
@ Obelix Es ist zu differenzieren zwischen einer Zweck- respektive Wohngemeinschaft und einer Ehe. Wer
ein ehelich empfangenes Kind abtreibt, hat vergeigt! Der Geist der Ehe ist zerstört.
@Pünktchen Pünktchen: …ob es sich bei ihrer Abtreibungsgegnerschaft wirklich um mehr als ein taktisches
Lippenbekenntnis handelt! Das interesseirt mich schon lange! Und wie sieht es bei Ihnen aus? Mit welchen
Mitteln, ausser Ihrem lautstarken verbalen Protesrt hier, wollen Sie Frauen helfen? War da nicht mal eine
Anfrage von Demondeluxe, die Ihrerseits vollkommen unbeantwortet blieb? Nach dem Absolutheitsanspruch,
den Sie Frauen gegenüber erheben, müssten Sie alle Ihre Kräfte und Mittel einsetzen, um Abbrüche zu
verhindern. Tun Sie das? Oder haben Sie nur ein grosses Maul?
obelix Sie disqualifizieren sich! Schön allerdings, daß Sie inzwischen wissen, daß es misogyn heißen
muß! Das nur, weil Sie sich jetzt auch so für Rechtschreibung einsetzen! Daß Abtreibung Mord ist, weiß
jedes Kind. Allerdings gibt es Leute, die das interessehalber abstreiten!
Ja, セルジフ Sie bringen auf den Punkt, was mein Einwand gegen Hods…, die hier auch unter dem Namen
„Ich denke oft an Piroschka“ auftritt, ausmacht! Wie kann die Empfindlichkeit einer Frau so einseitig
ausgebildet sein, daß ihr angesichts der Verbrechen in Abtreibungs“kliniken“ nichts anderes einfällt,
als der Verweis auf einschlägige Informationsquellen. Die sprachliche Wortwahl zur Bezeichnung der „klinischen“
Morde erscheint ihr jedoch als unsägliche „Gewaltausübung“ gegen Frauen, die in immer neuen Variationen
angeprangert wird! Bitte gehen Sie den angegebenen Links von Hodz… und „Ich denke oft …“ einmal nach
und überprüfen Sie, ob es sich bei ihrer Abtreibungsgegnerschaft wirklich um mehr als ein taktisches
Lippenbekenntnis handelt! Das interesseirt mich schon lange!
danach hört ein Ehepaar auf, Ehepaar zu sein? dieser Aspekt des Eherechts ist mir bislang verborgen geblieben!
@Alexandra Zayadeh Sie phantasieren da was zusammen, oder?
@セルジフ @Alexandra Zayadeh セルジフ: Obelix päzise? Verdrehen Sie da nicht was, obelix? In
den Abtreibungsanstalten wird real gemordet! Sie Misogyn wissen genau, dass ich das, ebenso wie die Justiz
und Exekutive und alle vernünftigen Menschen in diesem Land, anders sehe. Dass Sie und die Hexenverbrenner
natürlich der Mehrheit ihren Glauben aufzwingen wollen ist bekannt, aber irrelevant. Alexandra Zayadeh:
@???? …Aber diese Frauen graben sich selbst das Wasser ab, denn danach hört ein Ehepaar auf, ein Ehepaar
zu sein. Die Natur rächt sich immer selbst! Also das wäre neu, das ein Abbruch einen Trauschein ungültig
macht; welcher Sexualtheoretiker hat den jetzt wieder diesen Unsinn verzapft? Mit dem letzten Satz haben
Sie allerdings recht, vor allem wenn ich mir die Folterknechte der deutschen Sprache auf dieser Seite
vor Augen halte. Möchte wissen, was die verbrochen haben, dass sie so gestraft werden.
@???? Reine Verdrängungsmechanismen! Es gibt kein größeres Unrecht, als ein in der Ehe empfangenes
Kind abzutreiben, immerhin sind 60% der Frauen verheiratet. Keine Minderjährigen, geistig Behiuderten,
vergewaltigten Kriegsbeutefrauen. Aber diese Frauen graben sich selbst das Wasser ab, denn danach hört
ein Ehepaar auf, ein Ehepaar zu sein. Die Natur rächt sich immer selbst!
Alexandra Zayadeh! Richtig! Die Leserin/der Leser mit dem langen ungar. Namen tritt hier mit der folgenden
Position auf: „Wir protestieren nicht gegen das Unrecht der Abtreibung, sondern wir protesten gegen das
Unrecht, das Frauen mit falscher Wortwahl, Rechtschreibung und erschröcklichsten Grammatikfehlern (angeblich)
zugefügt wird!“
Bedeutet ihr kryptischer Nick セルジフ übersetzt: Gesinnungspolizei? Ich frag mich, wieso Sie von
mir erwarten, dass ich die verbalen Gewaltausbrüche auf dieser Seite auch noch mit meinem Senf ergänzen
muss. Wer wissen will, wie eine Abtreibung funktioniert und aussieht, kann sich auf diversen medizinischen
Ratgebern im Internet genau informieren, da brauchen Sie mich nicht dazu. Meine Meinung habe ich ausreichend
kundgetan, wenn Sie hier neu sind, können Sie gerne nachlesen. –> www.kreuz.net/reader.1820.html –> www.kreuz.net/reader.2102.html
Hódmezövásárhelykutasipuszta Mir fällt auf, daß Sie sich in Ihren Beiträgen immer über mangelnde
sprachliche Sensibilität im Umgang mit abtreibungswilligen Frauen aufregen, nie aber habe ich ein Posting
von Ihnen gelesen, in dem Sie die physische und tödliche Brutalität der Abtreibung selbst ansprechen!
Täuscht mich meine Beobachtung?
セルジフ: Nuancen oder sprachliche Brutalität? Würde ich mich darüber echauffieren, dass jemand
zu einer 18jährigen Fräulein statt Frau sagt, dann könnte ich den Einwand verstehen. Obwohl das nichts
daran ändert, dass es trotzdem berechtigt ist, sich darüber aufzuregen. Wenn aber jemand absolut das
Pejorativste, Schrecklichste und Übelklingendste ausgräbt, um die Einrichtung zu bezeichnen, die gerade
von einer Person angesteuert wird, der man freundlich, höflich, respektvoll, auf gleicher Ebene und nicht
moralisierend begegnen soll, dann sind das bei Gott keine Nuancen. Ach ja, ich rege mich gerne und oft
über die Rechtschreib- und Grammatikfehler hier auf. Weil ich nämlich der Meinung bin, dass jemand,
der eine solche Homepage veranstaltet, die Artikel darauf möglichst korrekt schreiben soll; und dass
jemand, der mit solcher Penetranz die alte Rechtschreibung verwendet, diese wenigstens auch beherrschen
sollte; und dass jemand, der auf der Homepage derart oft auf besserwisserisch und obergscheit tut, wie
die Redaktion hier, sich auch grammatikalisch richtig ausdrücken können sollte. @Fleischmarkt: Kenne
ich. Und?
Dank und Segen allen Freunden des Lebens Die zufällig im Zusammenhang mit dem o. gen Artikel aufgeschlagene
Bibelstelle möchte ich den Teilnehmern nicht vorenthalten. Weish 14.22 ff: Es blieb aber nicht dabei,
daß sie in der Erkenntnis Gottes irrten, sondern die in dem großen Krieg der Unwissenheit dahinleben,
nenen noch solche Übel Frieden. Da sie kindermörderische Opfer oder verborgene Geheimkulte oder tolle
Gelage mit absonderlichen Bräuchen feiern, bewahren sie weder das Leben noch die Einheit der Ehen, sondern
einer tötet meuchlings den anderen oder kränkt ihn durch Ehebruch. Alles ohne Unterschied beherrscht
Blut und Mord, Diebstahl und Betrug, Entehrung und Treulosigkeit, Aufruhr und Meineid, Beunruhigung der
Guten, Vergessen der Wohltaten, Befleckung der Seelen, Vertauschung der Geschlechter, Zerüttung der Ehen,
Ehebruch und Ausschweifung. Denn die Verehrung der namenlosen Götzen ist aller Übel Anfang, Ursache
und Ende. Rasen sie doch bei ihren Lustbarkeiten oder weissagen Lüge oder führen ein gottloses Leben
oder schwören leichtfertig falsche Eide. Auf die Leblosigkeit ihrer Götzen vertrauend, erwarten sie,
daß sie keinen Schaden leiden, wenn sie falsch schwören. Dennoch wird sie die gerechte Stafe für beides
treffen, daß sie, den Göttern ergeben verkehrte Vorstellungen von Gott hatten und daß sie in ihrer
Arglist falsch geschworen haben. Denn nicht die Macht derer, bei denen sie schwören, sondern die den
Sündern gebührende Strafe folgt stets den Übertretungen der Frevler nach.
@Sonderzeichenanhäufung jetzt muss ich sie aber enttäuschen: über Grammatik- oder gar Rechtschreibfehler
echauffieren gehört zu Hódmezövásárhelykutasipusztasz Lieblingsbeschäftigungen! Nur wird man da
auf kreuz.net nicht fertig, wenn man einmal damit angefangen hat!
Obelix päzise? Verdrehen Sie da nicht was, obelix? In den Abtreibungsanstalten wird real gemordet! Das
können Sie katholischen Traditionalisten als solchen nicht nachsagen! Außerdem sind Sie doch immer noch
„Kind“ Ihrer Mutter, oder? Auch mit über 50 bleiben Sie dies! Sie glauben doch nicht im Ernst, daß die
Unterscheidung: Fötus, Säugling, Kleinkind, Kind, Erwachsener, Greis einen Unterschied macht in der
moralischen Bewertung von Mord? – Ach, entschuldigen Sie, ich vergaß: Sie sind ja methusalix, der Euthanasie-Anwalt!
präzise Wortwahl ist wichtig Es ist durchaus zu überlegen, ob man den Begriff traditionalistischer Fundamentalkatholik
nicht druch das Wort Hexenverbrenner oder Folterknecht ersetzt. Das würde doch den „Kinderschlachthöfen“
in der Qualität des kampfbegriffes gleichkommen. Misgyn ist auch nicht schlecht, wird aber von vielen
sehr geschätzten Mitdiskutanten, ob ihres ein wenig schlichteren Gemütes, nicht in seiner vollen Tragweite
erfasst.
An Hódmezövásárhelykutasipuszta: Reitest du da nicht auf Nuancen herum? Kinderschlachthof, Tötungsstation,
Kinderabtreibung – was auch immer: Der Leser weiss genau, was gemeint ist! Artikel hier müssen keine
sprachliche Perfektion aufweisen, und sich auch nicht an genauen Definitionen aufhängen. (Die nächste
Stufe wäre, wenn du dich über Grammatik- oder gar Rechtschreibfehler echauffierst.) Und das Wort „Kinderschlachthof“
war – zumindest aus Sicht des Anliegens von kreuz.net – nicht mal schlecht gewählt, demonstriert es doch
den Kontrast zwischen der Abtreibungsklinik und den „freundlich helfenden“ Frauen davor. (Dies soll keine
wertende Aussage meinerseits sein, die kommt im nächsten Satz!) Und bevor du Tätigkeiten wie das Belagern
von Abtreibungskliniken gut heisst: Warst du schon mal am Fleischmarkt in Wien?
Schein und Wirklichkeit Was die geschilderte Tätigkeit betrifft, ist die Initiative sicherlich positiv
zu bewerten. Doch was macht kreuz.net daraus? Das Engagement der Frau (wieso braucht sie einen geänderten
Namen?) wird schlechtgemacht und in das selbe Eck mit den fundamentalistisch-radikalen Plastikembryonenwerfern
gestellt. Die mangelhafte Ausstattung der Redaktion mit Intelligenz und sprachlichem Können wird besonders
deutlich, wenn man den Artikel ein zweites Mal liest: Offenbar stört es niemanden, in einem Beitrag,
in dem zitiert wird, man müsse einer Schwangeren „freundlich, helfend, auf derselben Ebene mit der Frau
und möglichst charmant“ begegnen gleichzeitig das übliche, unsachliche und extremistische Vokabular
von kreuz.net steht: Kinderschlachthof – ein Wort, das nicht nur sachlich sinnlos ist (von Kindern spricht
man üblicherweise ab dem 2. Lebensjahr, davor von Embryo, Fötus, Baby, Kleinkind). Schlachthof ist dezidiert
etwas anderes! Unter die Rubrik freundlich, helfend und charmant fällt das keinesfalls. Tötungsstation –
besser, aber nicht viel. Kinderabtreibung – siehe oben, falscher Begriff. Wenn man es geschafft hätte –
vielleicht kann man das ja nachholen – ohne dieses hasserfüllte Vokabular über diese Aktivität zu berichten,
wäre der Artikel fast gut geworden!
Abtreibung Ich kenne einige Menschen, die, wären sie 30 oder 40 Jahre später gezeugt worden wären,
nämlich im 3. Jahrtausend in diesem wunderbaren Land, wohl nicht das Licht der Welt erblickt hätten,
geschah dies doch zu höchst unpässlicher Zeit … Der Glaube und das gesellschaftliche Festhalten daran,
dass Abtreibung etwas Unanständiges sei, hatte sie damals vor dem Tod bewahrt. Die selben Leute sind
heute teilweise für Abtreibung oder meinen, dass die Frau über das ungeborene Leben entscheiden kann.
Da passt doch irgendetwas nicht zusammen.
Freundlich, … „Freundlich, helfend, auf derselben Ebene mit der Frau und möglichst charmant“… bin
gespannt, wann das für die Artikel hier auf kreuz.net gelten wird :)