Im österreichischen Burgenland sind die Priester stark überaltert und stammen fast zur Hälfte aus dem Ausland. Viele Pfarreien können nicht mehr besetzt werden.
Dienstag, 29. August 2006 22:46
Frasim: @Frl.Ilse
Ich finde es prima, dass im Artikel gleich eine Lösung für das allgemeine Problem Priestermangel angeboten
wird: Die Pfarrer sollen sich anders kleiden! Jetzt wird alles gut!!!
Das meinen Sie doch hoffentlich nicht ernst?! Denken Sie wirklich, es läge an der Kleidung der Kleriker?!
Das meinen Sie doch hoffentlich nicht ernst?! Denken Sie wirklich, es läge an der Kleidung der Kleriker?!
Dienstag, 29. August 2006 19:34
Frl.Ilse: @gute Lösung!
Ich finde es prima, dass im Artikel gleich eine Lösung für das allgemeine Problem Priestermangel angeboten
wird: Die Pfarrer sollen sich anders kleiden! Jetzt wird alles gut!!!
Seltsam finde ich immer wieder, dass die Kirchen, die Frauen und Verheiratete als Priester zulassen, zwar auch unter Gläubigenschwund und mangelndem Kirchenbesuch leiden mögen, aber komischerweise genug Priester habe; mitunter sogar mehr, als sie brauchen können.
Die Römer möchten es aber mit allen Problemen einer Kirche in der säkularen Welt zugleich aufnehmen. Mal schauen, wie weit Kirche und Priesterzahl weiter schrumpfen. Ist übrigens ein tolles Argument, was hier gegen die Weihe für Frauen irgendwo angebracht wurde: „Das ist unmöglich“. Das ist genauso schlau, wie am Hafen zu stehen und zu behaupten, dass Schiffe nicht schwimmen können. Man kann es auch komplexen Realitätsverlust nennen.
Seltsam finde ich immer wieder, dass die Kirchen, die Frauen und Verheiratete als Priester zulassen, zwar auch unter Gläubigenschwund und mangelndem Kirchenbesuch leiden mögen, aber komischerweise genug Priester habe; mitunter sogar mehr, als sie brauchen können.
Die Römer möchten es aber mit allen Problemen einer Kirche in der säkularen Welt zugleich aufnehmen. Mal schauen, wie weit Kirche und Priesterzahl weiter schrumpfen. Ist übrigens ein tolles Argument, was hier gegen die Weihe für Frauen irgendwo angebracht wurde: „Das ist unmöglich“. Das ist genauso schlau, wie am Hafen zu stehen und zu behaupten, dass Schiffe nicht schwimmen können. Man kann es auch komplexen Realitätsverlust nennen.
Montag, 28. August 2006 00:33
deusexmachina: @Jörg Guttenberger
Und Sie (sollten) wissen, dass ich wiederum Ihnen hierin zustimme.
Aber das mit dem „Auge des Betrachters“ liegt leider oft in der Natur der Sache. Denken Sie sich die Menge aller Einstellungen als Kreis, in der Mitte maximale Toleranz (oder Gleichgültigkeit, was Toleranz, wenn man sie fundamental(istisch) betrachtet, wohl sein kann) und zum Rand hin, in die verschiedenen Richtungen, die diversen Anschauungen und Idologien. Wer sich in einem solchen Raster eher an der Mitte befindet, wir eine etwas äußerere (extremere) Einstellung leichter als fundamentalistisch wahrnehmen. Einem Extremisten hingegen erschiene dieselbe Position als (zu) liberal und, ggf. sogar als gegenüberliegend (Ich bin schon als Linksgrüner, als Ultraliberaler und als Nazi bezeichnet worden, für ziemlich dieselben Äußerungen – woran sonst soll sowas denn liegen?).
@möchtegern-kathole
Den Pagerank zeigt einem automatisch die Google-Toolbar an, die man für diverse Broswer installieren kann. Ein nettes Spielzeug.
Und was die schiere Erwähnung von irgendwas angeht: Schauen Sie, ich kann auf mehrere Weisen in die Zeitung kommen: Ich kann den Literaturnobelpreis gewinnen oder bei einer Merkelrede mit blankem Hintern auf’s Podium wetzen. Was geht wohl einfacher? Und inwieweit reflektiert die darauffolgende Berichterstattung quantitativ die Relevanz meiner Person und meines Verhaltens?
Gemäß Ihrer Kriterien wäre ich übrigens für kreuz.net relevanter als Sie; immerhin widmete man mir schon 2 halbe Artikel ;O)
Aber das mit dem „Auge des Betrachters“ liegt leider oft in der Natur der Sache. Denken Sie sich die Menge aller Einstellungen als Kreis, in der Mitte maximale Toleranz (oder Gleichgültigkeit, was Toleranz, wenn man sie fundamental(istisch) betrachtet, wohl sein kann) und zum Rand hin, in die verschiedenen Richtungen, die diversen Anschauungen und Idologien. Wer sich in einem solchen Raster eher an der Mitte befindet, wir eine etwas äußerere (extremere) Einstellung leichter als fundamentalistisch wahrnehmen. Einem Extremisten hingegen erschiene dieselbe Position als (zu) liberal und, ggf. sogar als gegenüberliegend (Ich bin schon als Linksgrüner, als Ultraliberaler und als Nazi bezeichnet worden, für ziemlich dieselben Äußerungen – woran sonst soll sowas denn liegen?).
@möchtegern-kathole
Den Pagerank zeigt einem automatisch die Google-Toolbar an, die man für diverse Broswer installieren kann. Ein nettes Spielzeug.
Und was die schiere Erwähnung von irgendwas angeht: Schauen Sie, ich kann auf mehrere Weisen in die Zeitung kommen: Ich kann den Literaturnobelpreis gewinnen oder bei einer Merkelrede mit blankem Hintern auf’s Podium wetzen. Was geht wohl einfacher? Und inwieweit reflektiert die darauffolgende Berichterstattung quantitativ die Relevanz meiner Person und meines Verhaltens?
Gemäß Ihrer Kriterien wäre ich übrigens für kreuz.net relevanter als Sie; immerhin widmete man mir schon 2 halbe Artikel ;O)
Montag, 28. August 2006 00:29
blueberry: @ Guttenberger
Letztendlich ist alles Ideologie.
Es ist nur eine der üblichen Parolen Ideologie nur auf der politisch linken Seite orten zu wollen.
Ideologie ist letztendlich nichts anderes als der Versuch ein bestimmtes Welt- oder Menschenbild zur Geltung zu bringen.
Da jeder Mensch sinnvoll handelt (bzw. sich das einbildet) handelt jeder entsprechend ideologisch. Denn Sinn kann es logischerweise nur innerhalb eines Weltbildes geben das Sinn verleiht.
Es ist nur eine der üblichen Parolen Ideologie nur auf der politisch linken Seite orten zu wollen.
Ideologie ist letztendlich nichts anderes als der Versuch ein bestimmtes Welt- oder Menschenbild zur Geltung zu bringen.
Da jeder Mensch sinnvoll handelt (bzw. sich das einbildet) handelt jeder entsprechend ideologisch. Denn Sinn kann es logischerweise nur innerhalb eines Weltbildes geben das Sinn verleiht.
Montag, 28. August 2006 00:20
Jörg Guttenberger, Köln: Deusexmachina
Ihren Ausführungen stimme ich weitgehend zu, halte Sie aber deswegen nicht für einen Relativisten. Lediglich
Ihrem Hinweis, fundamental oder fundamentalistisch hänge von der Sicht des Betrachters ab, kann ich nicht
zustimmen: entweder Ideologie = fundamentalistisch oder fundamental, also auf die Grundlagen bezogen,
aber nicht als einzige Sicht der Dinge, scheint mir doch eine objektive Entscheidung zu sein.
Sie wissen, daß ich jede Ideologie von vornherein ablehne, weil hierdurch und durch frühere ideologiegemäße Bewußtseinsverengungen (Ideologie gibt es begrifflich erst seit dem 19. Jahrhundert) genug Unheil entstanden ist.
Sie wissen, daß ich jede Ideologie von vornherein ablehne, weil hierdurch und durch frühere ideologiegemäße Bewußtseinsverengungen (Ideologie gibt es begrifflich erst seit dem 19. Jahrhundert) genug Unheil entstanden ist.
Montag, 28. August 2006 00:04
deusexmachina: @Jörg Guttenberger
Was fundamental und was -istisch ist, liegt wohl im Auge des Betrachters, oder? Man wird mich jetzt wohl
wieder als Relativist bezeichnen (in meinen Augen kein Schimpfwort), wenn ich sage, dass Prinzipien gut
sind (das wäre „fundamental“), aber eigentlich kein Prinzip dieser Erde immer und ausnahmslos über allen
anderen steht oder stehen kann. Der Fundamentalist tut aber genau das, bei ihm wird das Prinzip zur Manie.
Zu welcher der beiden Seiten kreuz.net neigt, das beurteilen Sie bitte selbst. Mein Urteil dabei dürfte Ihnen bekannt sein.
@bonifatius
Da bemüht sich kreuz.net so ostentativ, meine in der Tat erkleckliche Anzahl an Beiträgen hier zu betonen, und dennoch meinen Sie, nach (ich hab’ nicht gezählt, aber ich glaub’ das der Redaktion ‘mal) über 1500 Kommentaren sei ich „standpunktlos“? Wovon, bittesehr, sollte ich denn wohl schreiben, wenn ich keinen solchen hätte, hm? Ich heiße ja nicht Nicole (jaja, ich weiß, das ist nur der Drittname eines der anderen Forenheinis, der zwanghaft witzig sein will) und spamme substanzlos in die Gegend.
Kann es sein, dass Sie außer Ihrem eigenen ganz einfach keine anderen Standpunkte als solche anerkennen? Oder dass Ihrer Meinung nach ein Standpunkt überhaupt nur dann als solcher zu bezeichnen ist, wenn man ihn fundamentalistisch (s.o.) auffasst und verteidigt? In dem Fall, nach dieser (unsinnigen) Definition, hätten Sie Recht. Gottlob.
Zu welcher der beiden Seiten kreuz.net neigt, das beurteilen Sie bitte selbst. Mein Urteil dabei dürfte Ihnen bekannt sein.
@bonifatius
Da bemüht sich kreuz.net so ostentativ, meine in der Tat erkleckliche Anzahl an Beiträgen hier zu betonen, und dennoch meinen Sie, nach (ich hab’ nicht gezählt, aber ich glaub’ das der Redaktion ‘mal) über 1500 Kommentaren sei ich „standpunktlos“? Wovon, bittesehr, sollte ich denn wohl schreiben, wenn ich keinen solchen hätte, hm? Ich heiße ja nicht Nicole (jaja, ich weiß, das ist nur der Drittname eines der anderen Forenheinis, der zwanghaft witzig sein will) und spamme substanzlos in die Gegend.
Kann es sein, dass Sie außer Ihrem eigenen ganz einfach keine anderen Standpunkte als solche anerkennen? Oder dass Ihrer Meinung nach ein Standpunkt überhaupt nur dann als solcher zu bezeichnen ist, wenn man ihn fundamentalistisch (s.o.) auffasst und verteidigt? In dem Fall, nach dieser (unsinnigen) Definition, hätten Sie Recht. Gottlob.
Sonntag, 27. August 2006 23:47
möchtegern-kathole: @Bendeikt und @Machina
@Benedikt: ziemlich vollst. Zustimmung
@Machina: zunächst vielen Dank für die technischen Zähl-Details bzw. über Google-Zahlen (nebenbei: wie bringt man google soweit, pageranks auszugeben?). Allerdings zeichnet diese Sache doch ein anderes Bild als es DLL vorhin zeichnete. 3 Argumente:
* kath.net und kreuz.net liegen bei der Anzahl der Zitate (ohne Link) in etwa gleich auf.
* Links (Ihre Meinung) werden nur bei inhaltlicher Zustimmung. Aber (meine Meinung) das zählt nicht, denn wesentlich ist ja nicht, ob die Leute zustimmen – das als Kriterium zu verwenden wäre ja ultra-subjektiv. Dann wäre ja Krieg als solches irrelevant, weil die Leute allgemein dagegen sind (Sie mögen ein besseres Beispiel als Krieg finden ;- ).
* Zitate mögen sogar wichtiger sein als Links, denn ein Zitat bedeutet ja eine tatsächlich inhaltliche Beschäftigung. Eine Linksammlung (die der eine Pageautor vom anderen kopiert) bedeutet noch längst keine inhaltliche Auseinandersetzung. Jedenfalls erscheint es immer noch subjektiv, die „Links“ und nicht die „Zitate“ als Kriterium zu verwenden – das hat DLL nicht begründet.
@Machina: zunächst vielen Dank für die technischen Zähl-Details bzw. über Google-Zahlen (nebenbei: wie bringt man google soweit, pageranks auszugeben?). Allerdings zeichnet diese Sache doch ein anderes Bild als es DLL vorhin zeichnete. 3 Argumente:
* kath.net und kreuz.net liegen bei der Anzahl der Zitate (ohne Link) in etwa gleich auf.
* Links (Ihre Meinung) werden nur bei inhaltlicher Zustimmung. Aber (meine Meinung) das zählt nicht, denn wesentlich ist ja nicht, ob die Leute zustimmen – das als Kriterium zu verwenden wäre ja ultra-subjektiv. Dann wäre ja Krieg als solches irrelevant, weil die Leute allgemein dagegen sind (Sie mögen ein besseres Beispiel als Krieg finden ;- ).
* Zitate mögen sogar wichtiger sein als Links, denn ein Zitat bedeutet ja eine tatsächlich inhaltliche Beschäftigung. Eine Linksammlung (die der eine Pageautor vom anderen kopiert) bedeutet noch längst keine inhaltliche Auseinandersetzung. Jedenfalls erscheint es immer noch subjektiv, die „Links“ und nicht die „Zitate“ als Kriterium zu verwenden – das hat DLL nicht begründet.
Sonntag, 27. August 2006 23:30
bonifatius: @Schaumgeborener @deusex
@Schaumgeboren
1.Wer unter dem Naziregime gelitten hat – sie bestimmt nicht, da sie in Schaum geboren wurden – möchte sich kaum diese Zeit zurückwünschen.
2. Der heutigen Begriffsverwirrung über Werte scheinen sie auch zu unterliegen
@ deusex
Ihr standpunktloser Blickwinkel ist für die Menschheit gefährlicher als ein an Gott glaubendes und den Dekalog befolgendes christliches Leben.
1.Wer unter dem Naziregime gelitten hat – sie bestimmt nicht, da sie in Schaum geboren wurden – möchte sich kaum diese Zeit zurückwünschen.
2. Der heutigen Begriffsverwirrung über Werte scheinen sie auch zu unterliegen
@ deusex
Ihr standpunktloser Blickwinkel ist für die Menschheit gefährlicher als ein an Gott glaubendes und den Dekalog befolgendes christliches Leben.
Sonntag, 27. August 2006 23:27
Benedikt: @ möchtegern
Sicher, wenn sich die Zahlen weiter so entwickeln, dann wird es noch ernsthafte Probleme mit der priesterlichen
Versorgung geben. Es ist aber nciht allzu weit hergeholt, dass natürlich die Damen und Herren des Liberalen
Lagers durch diesen Zustand in nicht geringer Weise bestärkt werden. Also wird der Dauerbrenner Frauenordination
und der Gassenhauer „viri probati“ alle drei Tage wieder auf die Agenda gesetzt. Verheißung: Genügend
PriesterInnen für die Gemeinden. Denkfehler:
1. Die erste Frage ist endgültig und abschlägig beantwortet
2. Kein deutsches Bistum kann sich wesentlich mehr Priester überhaupt leisten
3. Am Gläubigenschwund ändert das alles überhaupt nichts. Letztendlich hat man mehr Geistliche als man überhaupt braucht. Von den Folgen einer solchen Kehrtwende mal ganz abgesehen.
1. Die erste Frage ist endgültig und abschlägig beantwortet
2. Kein deutsches Bistum kann sich wesentlich mehr Priester überhaupt leisten
3. Am Gläubigenschwund ändert das alles überhaupt nichts. Letztendlich hat man mehr Geistliche als man überhaupt braucht. Von den Folgen einer solchen Kehrtwende mal ganz abgesehen.
Sonntag, 27. August 2006 23:14
möchtegern-kathole: Alarmsirenen und so
Arbeitsalltag: den Arbeitsalltag eines Priesters wollte ich nicht runterrechnen, ich habe nur Beispiele
angegeben, warum viele Gläubige mehr Arbeit machen als wenige.
Alarmsirenen: der absolute Rückgang der Priesterzahlen (bei gleicher relativer Anzahl im Vergleich zu den Gläubigen) ist natürlich schon eine Alarmsirene – als Indiz und Zeichen für den allgemeinen Glaubensschwund.
Kirchlich ok scheint es aber zu sein, wenn man – den Glaubensschwund mal so hinnehmend – einfach weniger „Pfarreien“ hat. Die Tradis machen dasselbe: die haben pro Gläubigem vielleicht (ich habs nicht überprüft) genausoviele Priester – aber absolut gesehen wenige Gläubige und deshalb wenige Priester. Der Nachteil für die Gläubigen liegt darin, dass sie für eine Messe weiter autofahren müssen (im Vergleich zu halb- bis mehr-stündigem Sonntags-Anmarsch wie vor 1000 Jahren auch kein Problem.)
Also auch ein fiktiver „Diözesanbischof Fellay“ würde wohl einen Kompromiss aus „Anzahl der Pfarreien pro Priester“ und „Anzahl der Pfarreien“ suchen und finden, vielleicht bei 1 Pfarrei pro Priester (entsprechend der heute geübten Praxis der PX-PriBru.)
Alarmsirenen: der absolute Rückgang der Priesterzahlen (bei gleicher relativer Anzahl im Vergleich zu den Gläubigen) ist natürlich schon eine Alarmsirene – als Indiz und Zeichen für den allgemeinen Glaubensschwund.
Kirchlich ok scheint es aber zu sein, wenn man – den Glaubensschwund mal so hinnehmend – einfach weniger „Pfarreien“ hat. Die Tradis machen dasselbe: die haben pro Gläubigem vielleicht (ich habs nicht überprüft) genausoviele Priester – aber absolut gesehen wenige Gläubige und deshalb wenige Priester. Der Nachteil für die Gläubigen liegt darin, dass sie für eine Messe weiter autofahren müssen (im Vergleich zu halb- bis mehr-stündigem Sonntags-Anmarsch wie vor 1000 Jahren auch kein Problem.)
Also auch ein fiktiver „Diözesanbischof Fellay“ würde wohl einen Kompromiss aus „Anzahl der Pfarreien pro Priester“ und „Anzahl der Pfarreien“ suchen und finden, vielleicht bei 1 Pfarrei pro Priester (entsprechend der heute geübten Praxis der PX-PriBru.)
Sonntag, 27. August 2006 23:12
deusexmachina: @möchtegern-kathole
„Und wie ist es mit den 82000 Textstellen „kreuz.net“. Sind die alle irrelevant – oder zählt das nicht?
Oder gibt es da auch einen technischen Zähl-Fehler?“
Das ist sogar noch unschärfer.
Zunächst dasselbe Spiel: Von den 82.000 „Fundstellen“ für „kreuz.net“ bleiben 351 Domains übrig; bei kath.net sind es 170.000 bzw. 318.
Dabei ist zu beachten, dass Google trotz der umrahmenden Anführungszeichen den Punkt als Zeichen ignoriert – die Suche nach „kreuz.net“ findet auch z.B. „das tut dem kreuz net guad“ (tatsächliche Fundstelle). Da „kath“ kein eigenständiges Wort ist, taucht dieses Phänomen bei kath.net in geringerem Maße auf.
Die bedeutendeste Verzerrung kommt allerdings durch die Konnotation: Ein wesentlicher Anteil (wenn nicht der überwiegende) der Texte, die sich auf kreuz.net beziehen, sind (nicht unberechtigte) verärgerte Reaktionen auf die hier zu lesende Hetze. Ärger motiviert mehr zum drüber-reden als Freude, wie Sie vermutlich selber wissen. Echte Links sind da aussagekräftiger, denn es hat sich bei vielen eingebürgert, Sites, die man nicht schätzt, vielleicht zu nennen, aber eben nicht zu verlinken; man will dem Ungeliebten ja nicht auch noch Google-Pagerank verschaffen.
Apropos: Der Pagerank (ein google-spezifischer Indikator für Relevanz) von kath.net ist 5, der von kreuz.net 4. Zum Vergleich: Selbst mein – derzeit inaktives – Privatblog hatte 5; die deutsche Wikipedia liegt bei 8, www.vatican.va hat 9.
Noch Fragen?
Das ist sogar noch unschärfer.
Zunächst dasselbe Spiel: Von den 82.000 „Fundstellen“ für „kreuz.net“ bleiben 351 Domains übrig; bei kath.net sind es 170.000 bzw. 318.
Dabei ist zu beachten, dass Google trotz der umrahmenden Anführungszeichen den Punkt als Zeichen ignoriert – die Suche nach „kreuz.net“ findet auch z.B. „das tut dem kreuz net guad“ (tatsächliche Fundstelle). Da „kath“ kein eigenständiges Wort ist, taucht dieses Phänomen bei kath.net in geringerem Maße auf.
Die bedeutendeste Verzerrung kommt allerdings durch die Konnotation: Ein wesentlicher Anteil (wenn nicht der überwiegende) der Texte, die sich auf kreuz.net beziehen, sind (nicht unberechtigte) verärgerte Reaktionen auf die hier zu lesende Hetze. Ärger motiviert mehr zum drüber-reden als Freude, wie Sie vermutlich selber wissen. Echte Links sind da aussagekräftiger, denn es hat sich bei vielen eingebürgert, Sites, die man nicht schätzt, vielleicht zu nennen, aber eben nicht zu verlinken; man will dem Ungeliebten ja nicht auch noch Google-Pagerank verschaffen.
Apropos: Der Pagerank (ein google-spezifischer Indikator für Relevanz) von kath.net ist 5, der von kreuz.net 4. Zum Vergleich: Selbst mein – derzeit inaktives – Privatblog hatte 5; die deutsche Wikipedia liegt bei 8, www.vatican.va hat 9.
Noch Fragen?
Sonntag, 27. August 2006 23:09
Jörg Guttenberger, Köln: Deusexmachina, Bernardin, Freinsberg
D: Meinen Sie fundamentalen oder fundamentalistischen Blickwinkel? Im letzteren Fall, also dem ideologischen
Blickwinkel, stimme ich Ihnen zu.
B., F: Wieso erfordert es Mut, in diesem Forum für die Priesterweihe von viris probatis einzutreten? Ich halte diese Möglichkeit ebenfalls für erwägenswert.
B., F: Wieso erfordert es Mut, in diesem Forum für die Priesterweihe von viris probatis einzutreten? Ich halte diese Möglichkeit ebenfalls für erwägenswert.
Sonntag, 27. August 2006 22:58
Benedikt: @ möchtegern-kathole
warum sollte es an priestern mangeln, wenn auch die Gläubigen weniger werden? Kein Priester braucht hierzulande
über zulange Beichtbelastung zu klagen … keiner muss 16 h Rel.-Unterrricht machen, keiner hat unüberschaubare
Menschenmengen in seiner Kirche, um derern Seelenheil er sich zahlenmässig grosse Sorgen machen müsste
…
Der Priestermangel kann nicht damit weggerechnet werden, dass es einen Gläubigenmangel gibt. Die Strukturen sind nämlich die gleichen geblieben. Angenommen, man hat 1000 Pfarreien mit 1 Mio Gläubigen. Die Pfarreien werden turnusgemäß mit 1000 Priestern besetzt. Nimmt die Zahl der Gläubigen nun meinetwegen um 50% ab, so ändert das nichts, weil sich diese Abnahme über die 1000 Pfarreien verteilt und man für sie weiterhin 1000 Priester braucht.
Der Arbeitsalltag eines Priesters besteht zudem aus etwas mehr als Beichte hören und der täglichen Hl. Messe. Da sind Taufgespräche, Ehegespräche, Verwaltungskram, Beerdigungen, Predigtvorbereitung, Planung des Gemeindelebens (der PGR tagt 6 mal im Jahr – der Pfarrer 350 Tage…). Von ihrer Beanspruchung durch Sitzungen lösen sich immer mehr Priester. Bei uns kommt der Pfarrer nun, wenn wirklich was Wichtiges anliegt (Erstkommunionunterricht zB).
In einem haben Sie allerdings Recht: Im Vergleich zu anderen Ländern haben wir allerdings keinen Priestermangel. Die Alarmsirenen einiger könnten durchaus ideologisch begründet sein.
Der Priestermangel kann nicht damit weggerechnet werden, dass es einen Gläubigenmangel gibt. Die Strukturen sind nämlich die gleichen geblieben. Angenommen, man hat 1000 Pfarreien mit 1 Mio Gläubigen. Die Pfarreien werden turnusgemäß mit 1000 Priestern besetzt. Nimmt die Zahl der Gläubigen nun meinetwegen um 50% ab, so ändert das nichts, weil sich diese Abnahme über die 1000 Pfarreien verteilt und man für sie weiterhin 1000 Priester braucht.
Der Arbeitsalltag eines Priesters besteht zudem aus etwas mehr als Beichte hören und der täglichen Hl. Messe. Da sind Taufgespräche, Ehegespräche, Verwaltungskram, Beerdigungen, Predigtvorbereitung, Planung des Gemeindelebens (der PGR tagt 6 mal im Jahr – der Pfarrer 350 Tage…). Von ihrer Beanspruchung durch Sitzungen lösen sich immer mehr Priester. Bei uns kommt der Pfarrer nun, wenn wirklich was Wichtiges anliegt (Erstkommunionunterricht zB).
In einem haben Sie allerdings Recht: Im Vergleich zu anderen Ländern haben wir allerdings keinen Priestermangel. Die Alarmsirenen einiger könnten durchaus ideologisch begründet sein.
Sonntag, 27. August 2006 22:47
möchtegern-kathole: @machina
schön, ist in der tat so. Und wie ist es mit den 82000 Textstellen „kreuz.net“. Sind die alle irrelevant –
oder zählt das nicht? Oder gibt es da auch einen technischen Zähl-Fehler?
Ansonsten gibt es vermutlich auch einen Grund für die lediglich 5: man braucht vermutlich Courage, kreuz.net nicht nur zu zitieren, sondern auch zu verlinken – und wer hat die schon?
Ansonsten gibt es vermutlich auch einen Grund für die lediglich 5: man braucht vermutlich Courage, kreuz.net nicht nur zu zitieren, sondern auch zu verlinken – und wer hat die schon?
Sonntag, 27. August 2006 22:42
Bernardin †: FREINSBERG: VIRI PROBATI
Das ist aber eine sehr mutige Ansicht hier bei KREUZ.NET! Jetzt werden ihnen einige SUPERFROMME das Fell
über die Ohren ziehen!
Aber m.E. haben sie recht: Um Berufe beten heisst auch die Zeichend er Zeit erkennen! Gott sendet keine neuen Arbeiter in seinen Weinberg, weil schon soooo viele Arbeiter für den Weinberg da sind,sie müssen nur gerufen werden!
Aber m.E. haben sie recht: Um Berufe beten heisst auch die Zeichend er Zeit erkennen! Gott sendet keine neuen Arbeiter in seinen Weinberg, weil schon soooo viele Arbeiter für den Weinberg da sind,sie müssen nur gerufen werden!
Sonntag, 27. August 2006 22:42
Benedikt: @ Freinsberg
Wie wäre es mit Viri probati? Und zwar mit solchen, die es schon gibt: Man müsste nur die laisierten
Priester wieder in ihren früheren Stand versetzen.
Naja, einige haben vielleicht keine Lust auf Rekonversion.
Naja, einige haben vielleicht keine Lust auf Rekonversion.
Sonntag, 27. August 2006 22:31
deusexmachina: @möchtegern-kathole
Das mit dem „zählen üben“ ist ein ausgezeichneter Vorschlag, den ich dann gleich ‘mal an Sie weiterreichen
möchte. Sehen Sie, Tools wie Google oder auch die Wikipedia wollen nicht nur doof angeglotzt, sondern
auch verstanden und beherrscht werden. Dazu ist es ganz nützlich, sich einmal darüber klarzuwerden,
was die angezeigten Informationen denn besagen – statt sie treudof widerzukäuen.
Ja, Ihre beiden Zahlen sind korrekt: 1.190 (kreuz.net) bzw. 539 (kath.net). Und so korrekt sie sind, so trügerisch sind sie doch auch. Klicken Sie doch ‘mal auf die 10. Ergebnisseite für kreuz.net – o Wunder, auf einmal sind es nur noch zwei Ergebnisseiten und es erscheint der Hinweis:
Um Ihnen nur die treffendsten Ergebnisse anzuzeigen, wurden einige Einträge ausgelassen, die den 11 bereits angezeigten Treffern sehr ähnlich sind.
Sie können bei Bedarf die Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen.
Was heißt das? Dass alle die ausgeblöendeten Ergebnisse von denselben Websites stammen, nur andere Unterseiten. Darin enthalten übrigens die jeweiligen Domains selbst, sowie für kreuz.net natürlich das kreuzforum. Wenn Sie die beiden wegrechnen, bleiben fünf separate Domains, die ausweislich Google auf kreuz.net verlinken.
Machen Sie dasselbe Spielchen bei kath.net. Da können Sie diverse Male umblättern (ich hab’ da nicht mehr gezählt, war mir zuviel.)
Ich freue mich, dass Sie heute wieder was über Suchmaschinenbenutzung und blinden Zahlenglauben gelernt haben :O)
Ja, Ihre beiden Zahlen sind korrekt: 1.190 (kreuz.net) bzw. 539 (kath.net). Und so korrekt sie sind, so trügerisch sind sie doch auch. Klicken Sie doch ‘mal auf die 10. Ergebnisseite für kreuz.net – o Wunder, auf einmal sind es nur noch zwei Ergebnisseiten und es erscheint der Hinweis:
Um Ihnen nur die treffendsten Ergebnisse anzuzeigen, wurden einige Einträge ausgelassen, die den 11 bereits angezeigten Treffern sehr ähnlich sind.
Sie können bei Bedarf die Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen.
Was heißt das? Dass alle die ausgeblöendeten Ergebnisse von denselben Websites stammen, nur andere Unterseiten. Darin enthalten übrigens die jeweiligen Domains selbst, sowie für kreuz.net natürlich das kreuzforum. Wenn Sie die beiden wegrechnen, bleiben fünf separate Domains, die ausweislich Google auf kreuz.net verlinken.
Machen Sie dasselbe Spielchen bei kath.net. Da können Sie diverse Male umblättern (ich hab’ da nicht mehr gezählt, war mir zuviel.)
Ich freue mich, dass Sie heute wieder was über Suchmaschinenbenutzung und blinden Zahlenglauben gelernt haben :O)
Sonntag, 27. August 2006 22:22
Freinsberg: Priestermangel
Wie wäre es mit Viri probati? Und zwar mit solchen, die es schon gibt: Man müsste nur die laisierten Priester wieder in ihren früheren Stand versetzen.
Sonntag, 27. August 2006 22:12
deusexmachina: @bonifatius
Und wenn Sie mir jetzt noch sagen, wo ich hier von nationalsozialistischem oder rechtsradikalen Gedankengut
gesprochen hätte, dann würde vielleicht sogar klar, wie ich zu der Ehre komme, von Ihnen aufgelistet
zu werden. Nicht, dass derlei hier selten wäre (primär im Kommentarbereich), aber darauf hob ich gar
nicht ab.
Was die angeblich „sehr guten Beiträge“ von kreuz.net angeht: Nach welchen Krierien denn „gut“, bittesehr? Recherche liegt kaum über der Nachweisgrenze sondern bewegt sich auf Gerüchteküchenniveau, Quellenangaben, erst recht verifizierbare, sind Mangelware, kaum je ein Artikel ist NICHT durch und durch gefärbt und selektiv, und im Prinzip sind alle diese Artikel 98% Meinung und (maximal) 2% Information, die man aber bei Interesse an diversen Orten besser und sowieso glaubwürdiger erfahren könnte. kreuz.net ist das bytegewordene „Was ich Euch schon immer ‘mal sagen wollte, Ihr ungläubigen Untermenschen!“.
Davon abgesehen, ist ohnehin praktisch jeder „fundamentale“ Blickwinkel gefährlicher Unsinn, ganz gleich, ob christlich, muslimisch oder irgendwie ideologisch, insofern haben Sie das Hauptkriterium für die immanente Unbeachtlichkeit von kreuz.net als Medium doch sogar selbst angeführt.
Keine Ahnung, warum sich konkret diese Gesprächsstrang ausgerechnet unter diesem Artikel entfaltet, aber Sie falten ja selbst munter mit, nicht wahr?
Was die angeblich „sehr guten Beiträge“ von kreuz.net angeht: Nach welchen Krierien denn „gut“, bittesehr? Recherche liegt kaum über der Nachweisgrenze sondern bewegt sich auf Gerüchteküchenniveau, Quellenangaben, erst recht verifizierbare, sind Mangelware, kaum je ein Artikel ist NICHT durch und durch gefärbt und selektiv, und im Prinzip sind alle diese Artikel 98% Meinung und (maximal) 2% Information, die man aber bei Interesse an diversen Orten besser und sowieso glaubwürdiger erfahren könnte. kreuz.net ist das bytegewordene „Was ich Euch schon immer ‘mal sagen wollte, Ihr ungläubigen Untermenschen!“.
Davon abgesehen, ist ohnehin praktisch jeder „fundamentale“ Blickwinkel gefährlicher Unsinn, ganz gleich, ob christlich, muslimisch oder irgendwie ideologisch, insofern haben Sie das Hauptkriterium für die immanente Unbeachtlichkeit von kreuz.net als Medium doch sogar selbst angeführt.
Keine Ahnung, warum sich konkret diese Gesprächsstrang ausgerechnet unter diesem Artikel entfaltet, aber Sie falten ja selbst munter mit, nicht wahr?
Sonntag, 27. August 2006 22:07
Die Schaumgeborene: das Forum für katholische Ereignisse und Fragen mit Verdächtigungen über Rechtsradikalität zu beschm
Fühle mich zwar nicht angesprochen, doch aber dazu gerufen, hier etwas berichtigend zu sagen:
Das Forum beschmutzt sich schon selbst, das machen nicht die, die es anprangern.
Das erledigt die Redaktion durch Artikel- und Bildauswahl sowie einige Meinungen, die immer wieder nur um Haaresbreite daran vorbeischrammen, sich die „gute alte Zeit“ („unterm Hitler hätts das nicht gegeben“) zurückzuwünschen und nur zu gerne Scheiterhäufen oder Konzentrationslager für ungeliebte Menschengruppen fordern würden, wenn man das so unverhohlen dürfte. Sie brauchen sich nur die Seiten einschlägiger User anzusehen und diverse Artikel (wo man zwar zeitweilig nach Protesten die Bilder austauschte, der Inhalt blieb aber in den meisten Fällen).
Also kurz gesagt: Den braunen Mief produzieren nicht die, die ihn anprangern.
Ein Beispiel: Der Artikel über die „Umdeutung“ des Begriffes Homosexualität und die Diskussion dazu.
In einem haben Sie recht: die (fehlenden) burgenländischen Priester haben damit nichts zu tun. Doch scheint mir angesichts der Tatsache, dass man sich nicht entblödete, im Artikel über die Meinung eines orf-on-Users zu berichten die Relevanzdiskussion berechtigt zu sein. Aus der ergibt sich natürlich u.a. auch diese Frage.
Das Forum beschmutzt sich schon selbst, das machen nicht die, die es anprangern.
Das erledigt die Redaktion durch Artikel- und Bildauswahl sowie einige Meinungen, die immer wieder nur um Haaresbreite daran vorbeischrammen, sich die „gute alte Zeit“ („unterm Hitler hätts das nicht gegeben“) zurückzuwünschen und nur zu gerne Scheiterhäufen oder Konzentrationslager für ungeliebte Menschengruppen fordern würden, wenn man das so unverhohlen dürfte. Sie brauchen sich nur die Seiten einschlägiger User anzusehen und diverse Artikel (wo man zwar zeitweilig nach Protesten die Bilder austauschte, der Inhalt blieb aber in den meisten Fällen).
Also kurz gesagt: Den braunen Mief produzieren nicht die, die ihn anprangern.
Ein Beispiel: Der Artikel über die „Umdeutung“ des Begriffes Homosexualität und die Diskussion dazu.
In einem haben Sie recht: die (fehlenden) burgenländischen Priester haben damit nichts zu tun. Doch scheint mir angesichts der Tatsache, dass man sich nicht entblödete, im Artikel über die Meinung eines orf-on-Users zu berichten die Relevanzdiskussion berechtigt zu sein. Aus der ergibt sich natürlich u.a. auch diese Frage.
Sonntag, 27. August 2006 22:06
möchtegern-kathole: einfach … (und was an DDL)
… zu erlären ist das mit der arbeit. Wenn 2% der gottesdienstbesucher zur beichte gehen (also jeder
einmal pro jahr, wie es vorschrift ist) und 5% nach der messe was mit ihrem seelsorger besprechen wollen,
dann hat er bei 200 gerademal 4 beichten zu hören und 10 gespräche zu führen und bei 2000 Gläubigen
40 Beichten und 100 gespräche (das dürfte er nicht schaffen, DANN ist es ein priestermangel)
wenn ein priester nur die messe hält und dann durch die nebentüre entschwindet macht er ohnehin was falsch.
ansonsten ist es selbstverständlich und per se logisch, dass eine verhältnismässigkeit gewahrt werden muss, wollte jemand für 5 gläubige 3 sonntagsmessen anbieten?
noch bisschen was zu DLL:
Es ist nicht sauber, die Links auf eine Seite als „Relevanz“ zu zählen, und die Zitate zu ignorieren. Ausserdem ist es nicht sauber, falsch zu zählen. Google gibt <<ungefähr 82.000>> für den Suchbegriff „kreuz.net“ aus. Links auf „kreuz.net“ gibt Google mit 1.190. Wo DL seine „5“ herhat? Sollte er klarstellen. Zum Vergleich. Anzahl „kath.net“ gefunden: 169000 (gerade mal das doppelte) Links auf kath.net: 539, gerade mal die Hälfte.
Also üben wir noch mal das zählen
wenn ein priester nur die messe hält und dann durch die nebentüre entschwindet macht er ohnehin was falsch.
ansonsten ist es selbstverständlich und per se logisch, dass eine verhältnismässigkeit gewahrt werden muss, wollte jemand für 5 gläubige 3 sonntagsmessen anbieten?
noch bisschen was zu DLL:
Es ist nicht sauber, die Links auf eine Seite als „Relevanz“ zu zählen, und die Zitate zu ignorieren. Ausserdem ist es nicht sauber, falsch zu zählen. Google gibt <<ungefähr 82.000>> für den Suchbegriff „kreuz.net“ aus. Links auf „kreuz.net“ gibt Google mit 1.190. Wo DL seine „5“ herhat? Sollte er klarstellen. Zum Vergleich. Anzahl „kath.net“ gefunden: 169000 (gerade mal das doppelte) Links auf kath.net: 539, gerade mal die Hälfte.
Also üben wir noch mal das zählen
Sonntag, 27. August 2006 22:06
golfi: Liberaler Bischof
Dieser alte Herr, Mons. Bischof Paul Iby (71), ist das beste
Beispiel wohin der Liberalismus führt; Abfall des Glaubens.
Leider begreifen diese Greise nicht den Zerfall , den sie angerichtet haben und finden für alles eine Entschuldigung.
So ist das nun mal , Kardinal Lehmann und Gesinnungssgenossen sind für solche Beispiele blind und nicht Aufnahmefähig, dass ist unser Problem mit
dem die kath. Kirche zu kämpfen hat.
Beispiel wohin der Liberalismus führt; Abfall des Glaubens.
Leider begreifen diese Greise nicht den Zerfall , den sie angerichtet haben und finden für alles eine Entschuldigung.
So ist das nun mal , Kardinal Lehmann und Gesinnungssgenossen sind für solche Beispiele blind und nicht Aufnahmefähig, dass ist unser Problem mit
dem die kath. Kirche zu kämpfen hat.
Sonntag, 27. August 2006 22:01
Jörg Guttenberger, Köln: Popen
Sie sollten für den ostkirchlichen Klerus das Wort „Pope“ vermeiden. Es hat dort dieselbe Bedeutung, wie bei uns das Wort „Pfaffe“!
Sonntag, 27. August 2006 21:57
bonifatius: @DDL, Rüdiger, Töchter u. sonstige linke Aufklärer,
Was hat ein Bericht über Priestermangel in einem Österreichischen Bundesland mit rechtsradikalen, nationalsozialistischem
Gedankengut zu tun? Sie versuchen immer wieder penetrant das Forum für katholische Ereignisse und Fragen
mit Verdächtigungen über Rechtsradikalität zu beschmutzen!
Beim Durchlesen ihrer pamphletischen Beiträge taucht immer wieder die Frage nach dem Grund ihres Hasses, den sie fortlaufend auskübeln, auf. Sicherlich wollen sie KN, das im allgemeinen sehr gute Beiträge mit fundamentalen christlichen Standpunkten bringt, erheblich beschmutzen, und wenn sie könnten, sogar das Wort verbieten. Aber was soll’s? Ihr charakterloses Geschwätz ist ja nur Ausfluss entsprechenden Geistes!
Beim Durchlesen ihrer pamphletischen Beiträge taucht immer wieder die Frage nach dem Grund ihres Hasses, den sie fortlaufend auskübeln, auf. Sicherlich wollen sie KN, das im allgemeinen sehr gute Beiträge mit fundamentalen christlichen Standpunkten bringt, erheblich beschmutzen, und wenn sie könnten, sogar das Wort verbieten. Aber was soll’s? Ihr charakterloses Geschwätz ist ja nur Ausfluss entsprechenden Geistes!
Sonntag, 27. August 2006 21:34
Gotthard: @möchtegern
ich kann nicht erkennen, warum ein Priester mehr Arbeit haben sollte, wenn sonntags 2000 seiner 4000 Katholiken
in der Messe sind oder nur 200…
Der Gottesdienstbesuch ist übrigens kein Gradmesse für Glauben – höchstens für religiöse Praxis…
Der Gottesdienstbesuch ist übrigens kein Gradmesse für Glauben – höchstens für religiöse Praxis…
Sonntag, 27. August 2006 21:21
Puchil2: Zu einfach
Man kann an dieses Problem nicht mit Durchschnitts-und Verhältniszahlen herangehen. In der konkreten Seelsorge geht es im Zusammenhang mit dem Priestermangel um ganz konkrete Dinge: War bisher ein Priester für eine Gemeinde zuständig, muss er heute bereits 2 oder gar 3 betreuen. Da gibt es nichts „weg zu rechnen“. Es handelt sich hier um Priestermangel und zwar um einen riesigen. Alle anderen Sichtweisen sind eine Augenauswischerei!
Sonntag, 27. August 2006 20:05
möchtegern-kathole: „sogenannten Priestermangel“
warum sollte es an priestern mangeln, wenn auch die Gläubigen weniger werden? Kein Priester braucht hierzulande
über zulange Beichtbelastung zu klagen … keiner muss 16 h Rel.-Unterrricht machen, keiner hat unüberschaubare
Menschenmengen in seiner Kirche, um derern Seelenheil er sich zahlenmässig grosse Sorgen machen müsste
…
also mangelts nicht an priestern.
vermutlich sind die Gläubigen sogar stärker zurückgegangen als die Priesterzahlen, so dass wir quasi eine Priesterschwemme (man verzeihe mir die Wortwahl) haben, in relativen Zahlen natürlich nur.
also mangelts nicht an priestern.
vermutlich sind die Gläubigen sogar stärker zurückgegangen als die Priesterzahlen, so dass wir quasi eine Priesterschwemme (man verzeihe mir die Wortwahl) haben, in relativen Zahlen natürlich nur.
Sonntag, 27. August 2006 18:24
DDL: @Rüdiger Keller
Da gilt es aber zu differenzieren:
„Verbannt“ wurde kreuz.net aus der WP nur in Sachen „Direktverlinkung“. In der Konsequenz ist es, weltweit, nicht mehr möglich, einen funktionierenden Link auf diese Domain zu setzen, und das hatte durchaus auch rechtliche Gründe. Während der allseits beliebte Distanzierungsabsatz („In einem Urteil des Landgerichts blablabla…“) wenig juristische Relevanz hat, muss man für Links, die auf erkennbar rechtswidrige Inhalte verweisen, Haftung übernehmen. WP ist dazu aus nachvollziehbaren Gründen nicht bereit, und da man kaum verlangen kann, dass da ein Feststellungsprozess geführt wird, nur, UM offiziell die Rechtswidrigkeit (oder eben nicht) zu konstatieren, sagt man sich halt „dann lieber nicht“ und ist damit auf der sicheren Seite. Übrigens eine vergleichsweise seltene „Ehre“, die kreuz.net da widerfährt, die sie aber mit so illuzstren Sites wie pornxxxsearch.com und superlongpenis.com teilt.
Dass der WP-Artikel wieder wegfiel, lag hingegen primär an mangelnder Relevanz dieser Site. Da kann man sich noch so oft selbst das sehnlichst erwünschte „katholische Nachrichten“-Bapperl aufkleben, letztendlich bleibt es eine anonyme Schwatzbude mit (mindestens) bedenklichen Inhalten fernab sowohl der tatsächlichen RKK und mit deutlich extremistischen Tendenzen.
Die Relevanz wird exzellent durch eine Google-Suche ausgedrückt: Google findet ganze 5(!) Sites, die auf kreuz.net verlinken. Man vergleiche das einmal mit der langen Liste für kath.net.
„Verbannt“ wurde kreuz.net aus der WP nur in Sachen „Direktverlinkung“. In der Konsequenz ist es, weltweit, nicht mehr möglich, einen funktionierenden Link auf diese Domain zu setzen, und das hatte durchaus auch rechtliche Gründe. Während der allseits beliebte Distanzierungsabsatz („In einem Urteil des Landgerichts blablabla…“) wenig juristische Relevanz hat, muss man für Links, die auf erkennbar rechtswidrige Inhalte verweisen, Haftung übernehmen. WP ist dazu aus nachvollziehbaren Gründen nicht bereit, und da man kaum verlangen kann, dass da ein Feststellungsprozess geführt wird, nur, UM offiziell die Rechtswidrigkeit (oder eben nicht) zu konstatieren, sagt man sich halt „dann lieber nicht“ und ist damit auf der sicheren Seite. Übrigens eine vergleichsweise seltene „Ehre“, die kreuz.net da widerfährt, die sie aber mit so illuzstren Sites wie pornxxxsearch.com und superlongpenis.com teilt.
Dass der WP-Artikel wieder wegfiel, lag hingegen primär an mangelnder Relevanz dieser Site. Da kann man sich noch so oft selbst das sehnlichst erwünschte „katholische Nachrichten“-Bapperl aufkleben, letztendlich bleibt es eine anonyme Schwatzbude mit (mindestens) bedenklichen Inhalten fernab sowohl der tatsächlichen RKK und mit deutlich extremistischen Tendenzen.
Die Relevanz wird exzellent durch eine Google-Suche ausgedrückt: Google findet ganze 5(!) Sites, die auf kreuz.net verlinken. Man vergleiche das einmal mit der langen Liste für kath.net.
Sonntag, 27. August 2006 18:05
daughter_of_goddess †: Wikipedia
Trotzdem wundern sich immer noch welche,
daß KN von wikipedia verbannt wurde …
Wikipedia dürfte sich über die Rechtslage im Klaren sein. Welche seriöse Seite möchte schon mit rechtsradikalem Gedankengut in Verbindung gebracht werden? Das wäre rufschädigend.
Dann kommt ja noch die Sache dazu, dass kreuz.net als jugendgefährdend eingestuft wurde.
Welcher normaldenkende Mensch verlinkt da schon zu kreuz.net?
daß KN von wikipedia verbannt wurde …
Wikipedia dürfte sich über die Rechtslage im Klaren sein. Welche seriöse Seite möchte schon mit rechtsradikalem Gedankengut in Verbindung gebracht werden? Das wäre rufschädigend.
Dann kommt ja noch die Sache dazu, dass kreuz.net als jugendgefährdend eingestuft wurde.
Welcher normaldenkende Mensch verlinkt da schon zu kreuz.net?
Sonntag, 27. August 2006 17:52
Rüdiger_Keller †: Ich denke oft an Piroschka: Ich packs nicht …
.
Sehen Sie … das kommt davon,
wenn man eine Mogelpackung öffnet.
Entweder weniger drin, als drauf steht
oder etwas ganz anderes …
Gäbe es einen Eduard Zimmermann für Webseiten,
dann stünde unter „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“
„Kreuz.net – kath. Nachrichten“ ganz oben auf der Liste.
Als aufgeklärter Mensch der heutigen Zeit weiß man das.
Trotzdem wundern sich immer noch welche,
daß KN von wikipedia verbannt wurde …
+
Sehen Sie … das kommt davon,
wenn man eine Mogelpackung öffnet.
Entweder weniger drin, als drauf steht
oder etwas ganz anderes …
Gäbe es einen Eduard Zimmermann für Webseiten,
dann stünde unter „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“
„Kreuz.net – kath. Nachrichten“ ganz oben auf der Liste.
Als aufgeklärter Mensch der heutigen Zeit weiß man das.
Trotzdem wundern sich immer noch welche,
daß KN von wikipedia verbannt wurde …
+
Sonntag, 27. August 2006 17:28
Frasim: Aber das ist doch mal…
…ein schmuckes Bildchen. Man sollte es zum Ordens-Wappen der Krawattiner erklären…
–->
–-> ?:) –->
–->
Sonntag, 27. August 2006 13:00
Ich denke oft an Piroschka: Ich packs nicht …
… da bekomm ich unter dem Titel „katholische nachrichten“ (siehe rechts oben) präsentiert, was irgendwelche
orf.at-User denn so meinen, wenn der Tag lang ist.
Die Diskussionen unter den orf.at-Artikeln sind bekannt für Rechtsradikalität und Niveaulosigkeit (ich weiß, das ist ein Pleonasmus, muss aber manchmal sein). Die online-Redaktion hat schon darauf reagiert und bietet zu manchen Artikeln keine Posting-Möglichkeit mehr an („aus Gründen der Pietät“) und verbannt Diskussionen teilweise auf eigene Diskussionsseiten.
Naja, wenn man es nun Not hat, daraus zu zitieren, dann sagt das schon reichlich über die Fundiertheit von Berichterstattung und Meinung aus.
Die Diskussionen unter den orf.at-Artikeln sind bekannt für Rechtsradikalität und Niveaulosigkeit (ich weiß, das ist ein Pleonasmus, muss aber manchmal sein). Die online-Redaktion hat schon darauf reagiert und bietet zu manchen Artikeln keine Posting-Möglichkeit mehr an („aus Gründen der Pietät“) und verbannt Diskussionen teilweise auf eigene Diskussionsseiten.
Naja, wenn man es nun Not hat, daraus zu zitieren, dann sagt das schon reichlich über die Fundiertheit von Berichterstattung und Meinung aus.
Sonntag, 27. August 2006 12:46
ottaviani: eine kl korrektur
H.H.Pfr. Hochwarter ist im ordentlichen Ruhestand also nicht „arbeitslos“
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





