Im österreichischen Burgenland sind die Priester stark überaltert und stammen fast zur Hälfte aus dem Ausland. Viele Pfarreien können nicht mehr besetzt werden.
(kreuz.net, Eisenstadt) Das Bistum Eisenstadt wird schon bald doppelt so viele Pfarreien wie Priester
haben.
Eisenstadt ist der Sitz der östlichsten österreichischen Diözese, die das Bundesland mit dem
Namen Burgenland abdeckt.
In den vergangenen dreißig Jahren ist dort die Zahl der Priesterweihen wie
überall sehr zurückgegangen. Der Bischof von Eisenstadt, Mons. Bischof Paul Iby (71), gilt als sehr
liberal.
Die Diözese Eisenstadt gliedert sich in 172 Pfarreien mit 110 Priestern – Tendenz fallend.
Dieses Jahr empfing nur ein Bosnier die Priesterweihe. Seine Herkunft verbindet ihn mit vielen Geistlichen
der Diözese Eisenstadt.
40 Prozent der im Burgenland tätigen Priester stammen nicht aus Österreich,
sondern kommen aus Kroatien, Polen, Nigeria und anderen Ländern.
Der einzige Priester des Bistums, der
eine Erlaubnis zur Zelebration der Alten Messe besitzt, ist arbeitslos. Hw. Johann Hochwarter (66) liest
zwar auch die Neue Messe. Sein Schwerverbrechen: Er verweigert aus Gewissensgründen die Spendung der
sogenannten Handkommunion.
Die Diözese Eisenstadt brütet bereits über Plänen für größere Pfarreiverbände –
mit zwischen vier bis sieben Pfarreien.
Der Pastoralamtsdirektor Hw. Hans Haider erklärte am 9. August
vor dem ‘Österreichischen Rundfunk’, daß man trotz der erfreulichen Verstärkung aus dem Ausland im
Burgenland sofort siebzig neue Priester brauchen würde.
Die Ursache für den sogenannten Priestermangel
ortet Hw. Haider im mangelnden Glauben: „Gäbe es einen tieferen Glauben, dann gäbe es auch mehr Priester.“
Darüber, wo der Glaube am meisten fehlt, äußerte sich der Pastoralamtsdirektor nicht. In Zölibat
und Frauenordination sieht er keine ausschlaggebenden Gründe für die leeren Priesterseminare.
Ein Leser
des ‘Österreichischen Rundfunks’ – der im übrigen die Wahrheit der Dogmen leugnet und für Frauenordination
und Priesterehe eintritt – machte in einem Leserbeitrag noch auf einen anderen Mißstand aufmerksam.
„Nicht evaluiert wird die Ursache des Rückgangs: Da sind es vor allem die kirchlichen »Würdenträger«,
die nicht im Outfit, das einen Priester kenntlich machen, auftreten, sondern im zivilen Gewand – sei’s
mit offenem Hemdkragen oder mit Krawatte – »untertauchen«.“
Sie sollten sich ein Beispiel an den Popen
der orthodoxen Ostkirche oder an den jüdischen Rabbinern nehmen.
Sogar in Vereinen – nicht nur in Sportvereinen –
trage man nach außen Zeichen der Zugehörigkeit.
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34 Lesermeinungen
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@Frl.Ilse Ich finde es prima, dass im Artikel gleich eine Lösung für das allgemeine Problem Priestermangel
angeboten wird: Die Pfarrer sollen sich anders kleiden! Jetzt wird alles gut!!! Das meinen Sie doch hoffentlich
nicht ernst?! Denken Sie wirklich, es läge an der Kleidung der Kleriker?!
@gute Lösung! Ich finde es prima, dass im Artikel gleich eine Lösung für das allgemeine Problem Priestermangel
angeboten wird: Die Pfarrer sollen sich anders kleiden! Jetzt wird alles gut!!! Seltsam finde ich immer
wieder, dass die Kirchen, die Frauen und Verheiratete als Priester zulassen, zwar auch unter Gläubigenschwund
und mangelndem Kirchenbesuch leiden mögen, aber komischerweise genug Priester habe; mitunter sogar mehr,
als sie brauchen können. Die Römer möchten es aber mit allen Problemen einer Kirche in der säkularen
Welt zugleich aufnehmen. Mal schauen, wie weit Kirche und Priesterzahl weiter schrumpfen. Ist übrigens
ein tolles Argument, was hier gegen die Weihe für Frauen irgendwo angebracht wurde: „Das ist unmöglich“.
Das ist genauso schlau, wie am Hafen zu stehen und zu behaupten, dass Schiffe nicht schwimmen können.
Man kann es auch komplexen Realitätsverlust nennen.
#31 deusexmachina 00:33:44 | Montag, 28. August 2006
@Jörg Guttenberger Und Sie (sollten) wissen, dass ich wiederum Ihnen hierin zustimme. Aber das mit dem
„Auge des Betrachters“ liegt leider oft in der Natur der Sache. Denken Sie sich die Menge aller Einstellungen
als Kreis, in der Mitte maximale Toleranz (oder Gleichgültigkeit, was Toleranz, wenn man sie fundamental(istisch)
betrachtet, wohl sein kann) und zum Rand hin, in die verschiedenen Richtungen, die diversen Anschauungen
und Idologien. Wer sich in einem solchen Raster eher an der Mitte befindet, wir eine etwas äußerere
(extremere) Einstellung leichter als fundamentalistisch wahrnehmen. Einem Extremisten hingegen erschiene
dieselbe Position als (zu) liberal und, ggf. sogar als gegenüberliegend (Ich bin schon als Linksgrüner,
als Ultraliberaler und als Nazi bezeichnet worden, für ziemlich dieselben Äußerungen – woran sonst
soll sowas denn liegen?). @möchtegern-kathole Den Pagerank zeigt einem automatisch die Google-Toolbar
an, die man für diverse Broswer installieren kann. Ein nettes Spielzeug. Und was die schiere Erwähnung
von irgendwas angeht: Schauen Sie, ich kann auf mehrere Weisen in die Zeitung kommen: Ich kann den Literaturnobelpreis
gewinnen oder bei einer Merkelrede mit blankem Hintern auf’s Podium wetzen. Was geht wohl einfacher? Und
inwieweit reflektiert die darauffolgende Berichterstattung quantitativ die Relevanz meiner Person und
meines Verhaltens? Gemäß Ihrer Kriterien wäre ich übrigens für kreuz.net relevanter als Sie; immerhin
widmete man mir schon 2 halbe Artikel ;O)
@ Guttenberger Letztendlich ist alles Ideologie. Es ist nur eine der üblichen Parolen Ideologie nur auf
der politisch linken Seite orten zu wollen. Ideologie ist letztendlich nichts anderes als der Versuch
ein bestimmtes Welt- oder Menschenbild zur Geltung zu bringen. Da jeder Mensch sinnvoll handelt (bzw.
sich das einbildet) handelt jeder entsprechend ideologisch. Denn Sinn kann es logischerweise nur innerhalb
eines Weltbildes geben das Sinn verleiht.
Deusexmachina Ihren Ausführungen stimme ich weitgehend zu, halte Sie aber deswegen nicht für einen Relativisten.
Lediglich Ihrem Hinweis, fundamental oder fundamentalistisch hänge von der Sicht des Betrachters ab,
kann ich nicht zustimmen: entweder Ideologie = fundamentalistisch oder fundamental, also auf die Grundlagen
bezogen, aber nicht als einzige Sicht der Dinge, scheint mir doch eine objektive Entscheidung zu sein.
Sie wissen, daß ich jede Ideologie von vornherein ablehne, weil hierdurch und durch frühere ideologiegemäße
Bewußtseinsverengungen (Ideologie gibt es begrifflich erst seit dem 19. Jahrhundert) genug Unheil entstanden
ist.
#28 deusexmachina 00:04:54 | Montag, 28. August 2006
@Jörg Guttenberger Was fundamental und was -istisch ist, liegt wohl im Auge des Betrachters, oder? Man
wird mich jetzt wohl wieder als Relativist bezeichnen (in meinen Augen kein Schimpfwort), wenn ich sage,
dass Prinzipien gut sind (das wäre „fundamental“), aber eigentlich kein Prinzip dieser Erde immer und
ausnahmslos über allen anderen steht oder stehen kann. Der Fundamentalist tut aber genau das, bei ihm
wird das Prinzip zur Manie. Zu welcher der beiden Seiten kreuz.net neigt, das beurteilen Sie bitte selbst.
Mein Urteil dabei dürfte Ihnen bekannt sein. @bonifatius Da bemüht sich kreuz.net so ostentativ, meine
in der Tat erkleckliche Anzahl an Beiträgen hier zu betonen, und dennoch meinen Sie, nach (ich hab’ nicht
gezählt, aber ich glaub’ das der Redaktion ‘mal) über 1500 Kommentaren sei ich „standpunktlos“? Wovon,
bittesehr, sollte ich denn wohl schreiben, wenn ich keinen solchen hätte, hm? Ich heiße ja nicht Nicole
(jaja, ich weiß, das ist nur der Drittname eines der anderen Forenheinis, der zwanghaft witzig sein will)
und spamme substanzlos in die Gegend. Kann es sein, dass Sie außer Ihrem eigenen ganz einfach keine anderen
Standpunkte als solche anerkennen? Oder dass Ihrer Meinung nach ein Standpunkt überhaupt nur dann als
solcher zu bezeichnen ist, wenn man ihn fundamentalistisch (s.o.) auffasst und verteidigt? In dem Fall,
nach dieser (unsinnigen) Definition, hätten Sie Recht. Gottlob.
@Bendeikt und @Machina @Benedikt: ziemlich vollst. Zustimmung @Machina: zunächst vielen Dank für die
technischen Zähl-Details bzw. über Google-Zahlen (nebenbei: wie bringt man google soweit, pageranks
auszugeben?). Allerdings zeichnet diese Sache doch ein anderes Bild als es DLL vorhin zeichnete. 3 Argumente:
* kath.net und kreuz.net liegen bei der Anzahl der Zitate (ohne Link) in etwa gleich auf. * Links (Ihre
Meinung) werden nur bei inhaltlicher Zustimmung. Aber (meine Meinung) das zählt nicht, denn wesentlich
ist ja nicht, ob die Leute zustimmen – das als Kriterium zu verwenden wäre ja ultra-subjektiv. Dann wäre
ja Krieg als solches irrelevant, weil die Leute allgemein dagegen sind (Sie mögen ein besseres Beispiel
als Krieg finden ;- ). * Zitate mögen sogar wichtiger sein als Links, denn ein Zitat bedeutet ja eine
tatsächlich inhaltliche Beschäftigung. Eine Linksammlung (die der eine Pageautor vom anderen kopiert)
bedeutet noch längst keine inhaltliche Auseinandersetzung. Jedenfalls erscheint es immer noch subjektiv,
die „Links“ und nicht die „Zitate“ als Kriterium zu verwenden – das hat DLL nicht begründet.
#26 bonifatius 23:30:12 | Sonntag, 27. August 2006
@Schaumgeborener @deusex @Schaumgeboren 1.Wer unter dem Naziregime gelitten hat – sie bestimmt nicht,
da sie in Schaum geboren wurden – möchte sich kaum diese Zeit zurückwünschen. 2. Der heutigen Begriffsverwirrung
über Werte scheinen sie auch zu unterliegen @ deusex Ihr standpunktloser Blickwinkel ist für die Menschheit
gefährlicher als ein an Gott glaubendes und den Dekalog befolgendes christliches Leben.
@ möchtegern Sicher, wenn sich die Zahlen weiter so entwickeln, dann wird es noch ernsthafte Probleme
mit der priesterlichen Versorgung geben. Es ist aber nciht allzu weit hergeholt, dass natürlich die Damen
und Herren des Liberalen Lagers durch diesen Zustand in nicht geringer Weise bestärkt werden. Also wird
der Dauerbrenner Frauenordination und der Gassenhauer „viri probati“ alle drei Tage wieder auf die Agenda
gesetzt. Verheißung: Genügend PriesterInnen für die Gemeinden. Denkfehler: 1. Die erste Frage ist endgültig
und abschlägig beantwortet 2. Kein deutsches Bistum kann sich wesentlich mehr Priester überhaupt leisten
3. Am Gläubigenschwund ändert das alles überhaupt nichts. Letztendlich hat man mehr Geistliche als
man überhaupt braucht. Von den Folgen einer solchen Kehrtwende mal ganz abgesehen.
Alarmsirenen und so Arbeitsalltag: den Arbeitsalltag eines Priesters wollte ich nicht runterrechnen, ich
habe nur Beispiele angegeben, warum viele Gläubige mehr Arbeit machen als wenige. Alarmsirenen: der absolute
Rückgang der Priesterzahlen (bei gleicher relativer Anzahl im Vergleich zu den Gläubigen) ist natürlich
schon eine Alarmsirene – als Indiz und Zeichen für den allgemeinen Glaubensschwund. Kirchlich ok scheint
es aber zu sein, wenn man – den Glaubensschwund mal so hinnehmend – einfach weniger „Pfarreien“ hat. Die
Tradis machen dasselbe: die haben pro Gläubigem vielleicht (ich habs nicht überprüft) genausoviele
Priester – aber absolut gesehen wenige Gläubige und deshalb wenige Priester. Der Nachteil für die Gläubigen
liegt darin, dass sie für eine Messe weiter autofahren müssen (im Vergleich zu halb- bis mehr-stündigem
Sonntags-Anmarsch wie vor 1000 Jahren auch kein Problem.) Also auch ein fiktiver „Diözesanbischof Fellay“
würde wohl einen Kompromiss aus „Anzahl der Pfarreien pro Priester“ und „Anzahl der Pfarreien“ suchen
und finden, vielleicht bei 1 Pfarrei pro Priester (entsprechend der heute geübten Praxis der PX-PriBru.)
#23 deusexmachina 23:12:19 | Sonntag, 27. August 2006
@möchtegern-kathole „Und wie ist es mit den 82000 Textstellen „kreuz.net“. Sind die alle irrelevant –
oder zählt das nicht? Oder gibt es da auch einen technischen Zähl-Fehler?“ Das ist sogar noch unschärfer.
Zunächst dasselbe Spiel: Von den 82.000 „Fundstellen“ für „kreuz.net“ bleiben 351 Domains übrig; bei
kath.net sind es 170.000 bzw. 318. Dabei ist zu beachten, dass Google trotz der umrahmenden Anführungszeichen
den Punkt als Zeichen ignoriert – die Suche nach „kreuz.net“ findet auch z.B. „das tut dem kreuz net guad“
(tatsächliche Fundstelle). Da „kath“ kein eigenständiges Wort ist, taucht dieses Phänomen bei kath.net
in geringerem Maße auf. Die bedeutendeste Verzerrung kommt allerdings durch die Konnotation: Ein wesentlicher
Anteil (wenn nicht der überwiegende) der Texte, die sich auf kreuz.net beziehen, sind (nicht unberechtigte)
verärgerte Reaktionen auf die hier zu lesende Hetze. Ärger motiviert mehr zum drüber-reden als Freude,
wie Sie vermutlich selber wissen. Echte Links sind da aussagekräftiger, denn es hat sich bei vielen eingebürgert,
Sites, die man nicht schätzt, vielleicht zu nennen, aber eben nicht zu verlinken; man will dem Ungeliebten
ja nicht auch noch Google-Pagerank verschaffen. Apropos: Der Pagerank (ein google-spezifischer Indikator
für Relevanz) von kath.net ist 5, der von kreuz.net 4. Zum Vergleich: Selbst mein – derzeit inaktives –
Privatblog hatte 5; die deutsche Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite liegt bei 8, www.vatican.va
www.vatican.va/ hat 9. Noch Fragen?
Deusexmachina, Bernardin, Freinsberg D: Meinen Sie fundamentalen oder fundamentalistischen Blickwinkel?
Im letzteren Fall, also dem ideologischen Blickwinkel, stimme ich Ihnen zu. B., F: Wieso erfordert es
Mut, in diesem Forum für die Priesterweihe von viris probatis einzutreten? Ich halte diese Möglichkeit
ebenfalls für erwägenswert.
@ möchtegern-kathole warum sollte es an priestern mangeln, wenn auch die Gläubigen weniger werden? Kein
Priester braucht hierzulande über zulange Beichtbelastung zu klagen … keiner muss 16 h Rel.-Unterrricht
machen, keiner hat unüberschaubare Menschenmengen in seiner Kirche, um derern Seelenheil er sich zahlenmässig
grosse Sorgen machen müsste … Der Priestermangel kann nicht damit weggerechnet werden, dass es einen
Gläubigenmangel gibt. Die Strukturen sind nämlich die gleichen geblieben. Angenommen, man hat 1000 Pfarreien
mit 1 Mio Gläubigen. Die Pfarreien werden turnusgemäß mit 1000 Priestern besetzt. Nimmt die Zahl der
Gläubigen nun meinetwegen um 50% ab, so ändert das nichts, weil sich diese Abnahme über die 1000 Pfarreien
verteilt und man für sie weiterhin 1000 Priester braucht. Der Arbeitsalltag eines Priesters besteht zudem
aus etwas mehr als Beichte hören und der täglichen Hl. Messe. Da sind Taufgespräche, Ehegespräche,
Verwaltungskram, Beerdigungen, Predigtvorbereitung, Planung des Gemeindelebens (der PGR tagt 6 mal im
Jahr – der Pfarrer 350 Tage…). Von ihrer Beanspruchung durch Sitzungen lösen sich immer mehr Priester.
Bei uns kommt der Pfarrer nun, wenn wirklich was Wichtiges anliegt (Erstkommunionunterricht zB). In einem
haben Sie allerdings Recht: Im Vergleich zu anderen Ländern haben wir allerdings keinen Priestermangel.
Die Alarmsirenen einiger könnten durchaus ideologisch begründet sein.
@machina schön, ist in der tat so. Und wie ist es mit den 82000 Textstellen „kreuz.net“. Sind die alle
irrelevant – oder zählt das nicht? Oder gibt es da auch einen technischen Zähl-Fehler? Ansonsten gibt
es vermutlich auch einen Grund für die lediglich 5: man braucht vermutlich Courage, kreuz.net nicht nur
zu zitieren, sondern auch zu verlinken – und wer hat die schon?
#19 Bernardin † 22:42:55 | Sonntag, 27. August 2006
FREINSBERG: VIRI PROBATI Das ist aber eine sehr mutige Ansicht hier bei KREUZ.NET! Jetzt werden ihnen
einige SUPERFROMME das Fell über die Ohren ziehen! Aber m.E. haben sie recht: Um Berufe beten heisst
auch die Zeichend er Zeit erkennen! Gott sendet keine neuen Arbeiter in seinen Weinberg, weil schon soooo
viele Arbeiter für den Weinberg da sind,sie müssen nur gerufen werden!
@ Freinsberg Wie wäre es mit Viri probati? Und zwar mit solchen, die es schon gibt: Man müsste nur die
laisierten Priester wieder in ihren früheren Stand versetzen. Naja, einige haben vielleicht keine Lust
auf Rekonversion.
#17 deusexmachina 22:31:09 | Sonntag, 27. August 2006
@möchtegern-kathole Das mit dem „zählen üben“ ist ein ausgezeichneter Vorschlag, den ich dann gleich
‘mal an Sie weiterreichen möchte. Sehen Sie, Tools wie Google oder auch die Wikipedia wollen nicht nur
doof angeglotzt, sondern auch verstanden und beherrscht werden. Dazu ist es ganz nützlich, sich einmal
darüber klarzuwerden, was die angezeigten Informationen denn besagen – statt sie treudof widerzukäuen.
Ja, Ihre beiden Zahlen sind korrekt: 1.190 (kreuz.net) bzw. 539 (kath.net). Und so korrekt sie sind, so
trügerisch sind sie doch auch. Klicken Sie doch ‘mal auf die 10. Ergebnisseite für kreuz.net – o Wunder,
auf einmal sind es nur noch zwei Ergebnisseiten und es erscheint der Hinweis: Um Ihnen nur die treffendsten
Ergebnisse anzuzeigen, wurden einige Einträge ausgelassen, die den 11 bereits angezeigten Treffern sehr
ähnlich sind. Sie können bei Bedarf die Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen.
Was heißt das? Dass alle die ausgeblöendeten Ergebnisse von denselben Websites stammen, nur andere Unterseiten.
Darin enthalten übrigens die jeweiligen Domains selbst, sowie für kreuz.net natürlich das kreuzforum.
Wenn Sie die beiden wegrechnen, bleiben fünf separate Domains, die ausweislich Google auf kreuz.net verlinken.
Machen Sie dasselbe Spielchen bei kath.net. Da können Sie diverse Male umblättern (ich hab’ da nicht
mehr gezählt, war mir zuviel.) Ich freue mich, dass Sie heute wieder was über Suchmaschinenbenutzung
und blinden Zahlenglauben gelernt haben :O)
#16 Freinsberg 22:22:59 | Sonntag, 27. August 2006
Priestermangel Wie wäre es mit Viri probati? Und zwar mit solchen, die es schon gibt: Man müsste nur
die laisierten Priester wieder in ihren früheren Stand versetzen.
#15 deusexmachina 22:12:44 | Sonntag, 27. August 2006
@bonifatius Und wenn Sie mir jetzt noch sagen, wo ich hier von nationalsozialistischem oder rechtsradikalen
Gedankengut gesprochen hätte, dann würde vielleicht sogar klar, wie ich zu der Ehre komme, von Ihnen
aufgelistet zu werden. Nicht, dass derlei hier selten wäre (primär im Kommentarbereich), aber darauf
hob ich gar nicht ab. Was die angeblich „sehr guten Beiträge“ von kreuz.net angeht: Nach welchen Krierien
denn „gut“, bittesehr? Recherche liegt kaum über der Nachweisgrenze sondern bewegt sich auf Gerüchteküchenniveau,
Quellenangaben, erst recht verifizierbare, sind Mangelware, kaum je ein Artikel ist NICHT durch und durch
gefärbt und selektiv, und im Prinzip sind alle diese Artikel 98% Meinung und (maximal) 2% Information,
die man aber bei Interesse an diversen Orten besser und sowieso glaubwürdiger erfahren könnte. kreuz.net
ist das bytegewordene „Was ich Euch schon immer ‘mal sagen wollte, Ihr ungläubigen Untermenschen!“. Davon
abgesehen, ist ohnehin praktisch jeder „fundamentale“ Blickwinkel gefährlicher Unsinn, ganz gleich, ob
christlich, muslimisch oder irgendwie ideologisch, insofern haben Sie das Hauptkriterium für die immanente
Unbeachtlichkeit von kreuz.net als Medium doch sogar selbst angeführt. Keine Ahnung, warum sich konkret
diese Gesprächsstrang ausgerechnet unter diesem Artikel entfaltet, aber Sie falten ja selbst munter mit,
nicht wahr?
das Forum für katholische Ereignisse und Fragen mit Verdächtigungen über Rechtsradikalität zu beschm
Fühle mich zwar nicht angesprochen, doch aber dazu gerufen, hier etwas berichtigend zu sagen: Das Forum
beschmutzt sich schon selbst, das machen nicht die, die es anprangern. Das erledigt die Redaktion durch
Artikel- und Bildauswahl sowie einige Meinungen, die immer wieder nur um Haaresbreite daran vorbeischrammen,
sich die „gute alte Zeit“ („unterm Hitler hätts das nicht gegeben“) zurückzuwünschen und nur zu gerne
Scheiterhäufen oder Konzentrationslager für ungeliebte Menschengruppen fordern würden, wenn man das
so unverhohlen dürfte. Sie brauchen sich nur die Seiten einschlägiger User anzusehen und diverse Artikel
(wo man zwar zeitweilig nach Protesten die Bilder austauschte, der Inhalt blieb aber in den meisten Fällen).
Also kurz gesagt: Den braunen Mief produzieren nicht die, die ihn anprangern. Ein Beispiel: Der Artikel
über die „Umdeutung“ des Begriffes Homosexualität und die Diskussion dazu. In einem haben Sie recht:
die (fehlenden) burgenländischen Priester haben damit nichts zu tun. Doch scheint mir angesichts der
Tatsache, dass man sich nicht entblödete, im Artikel über die Meinung eines orf-on-Users zu berichten
die Relevanzdiskussion berechtigt zu sein. Aus der ergibt sich natürlich u.a. auch diese Frage.
einfach … (und was an DDL) … zu erlären ist das mit der arbeit. Wenn 2% der gottesdienstbesucher
zur beichte gehen (also jeder einmal pro jahr, wie es vorschrift ist) und 5% nach der messe was mit ihrem
seelsorger besprechen wollen, dann hat er bei 200 gerademal 4 beichten zu hören und 10 gespräche zu
führen und bei 2000 Gläubigen 40 Beichten und 100 gespräche (das dürfte er nicht schaffen, DANN ist
es ein priestermangel) wenn ein priester nur die messe hält und dann durch die nebentüre entschwindet
macht er ohnehin was falsch. ansonsten ist es selbstverständlich und per se logisch, dass eine verhältnismässigkeit
gewahrt werden muss, wollte jemand für 5 gläubige 3 sonntagsmessen anbieten? noch bisschen was zu DLL:
Es ist nicht sauber, die Links auf eine Seite als „Relevanz“ zu zählen, und die Zitate zu ignorieren.
Ausserdem ist es nicht sauber, falsch zu zählen. Google gibt <<ungefähr 82.000>> für den Suchbegriff
„kreuz.net“ aus. Links auf „kreuz.net“ gibt Google mit 1.190. Wo DL seine „5“ herhat? Sollte er klarstellen.
Zum Vergleich. Anzahl „kath.net“ gefunden: 169000 (gerade mal das doppelte) Links auf kath.net: 539, gerade
mal die Hälfte. Also üben wir noch mal das zählen
Liberaler Bischof Dieser alte Herr, Mons. Bischof Paul Iby (71), ist das beste Beispiel wohin der Liberalismus
führt; Abfall des Glaubens. Leider begreifen diese Greise nicht den Zerfall , den sie angerichtet haben
und finden für alles eine Entschuldigung. So ist das nun mal , Kardinal Lehmann und Gesinnungssgenossen
sind für solche Beispiele blind und nicht Aufnahmefähig, dass ist unser Problem mit dem die kath. Kirche
zu kämpfen hat.
#10 bonifatius 21:57:07 | Sonntag, 27. August 2006
@DDL, Rüdiger, Töchter u. sonstige linke Aufklärer, Was hat ein Bericht über Priestermangel in einem
Österreichischen Bundesland mit rechtsradikalen, nationalsozialistischem Gedankengut zu tun? Sie versuchen
immer wieder penetrant das Forum für katholische Ereignisse und Fragen mit Verdächtigungen über Rechtsradikalität
zu beschmutzen! Beim Durchlesen ihrer pamphletischen Beiträge taucht immer wieder die Frage nach dem
Grund ihres Hasses, den sie fortlaufend auskübeln, auf. Sicherlich wollen sie KN, das im allgemeinen
sehr gute Beiträge mit fundamentalen christlichen Standpunkten bringt, erheblich beschmutzen, und wenn
sie könnten, sogar das Wort verbieten. Aber was soll’s? Ihr charakterloses Geschwätz ist ja nur Ausfluss
entsprechenden Geistes!
@möchtegern ich kann nicht erkennen, warum ein Priester mehr Arbeit haben sollte, wenn sonntags 2000
seiner 4000 Katholiken in der Messe sind oder nur 200… Der Gottesdienstbesuch ist übrigens kein Gradmesse
für Glauben – höchstens für religiöse Praxis…
Zu einfach Man kann an dieses Problem nicht mit Durchschnitts-und Verhältniszahlen herangehen. In der
konkreten Seelsorge geht es im Zusammenhang mit dem Priestermangel um ganz konkrete Dinge: War bisher
ein Priester für eine Gemeinde zuständig, muss er heute bereits 2 oder gar 3 betreuen. Da gibt es nichts
„weg zu rechnen“. Es handelt sich hier um Priestermangel und zwar um einen riesigen. Alle anderen Sichtweisen
sind eine Augenauswischerei!
„sogenannten Priestermangel“ warum sollte es an priestern mangeln, wenn auch die Gläubigen weniger werden?
Kein Priester braucht hierzulande über zulange Beichtbelastung zu klagen … keiner muss 16 h Rel.-Unterrricht
machen, keiner hat unüberschaubare Menschenmengen in seiner Kirche, um derern Seelenheil er sich zahlenmässig
grosse Sorgen machen müsste … also mangelts nicht an priestern. vermutlich sind die Gläubigen sogar
stärker zurückgegangen als die Priesterzahlen, so dass wir quasi eine Priesterschwemme (man verzeihe
mir die Wortwahl) haben, in relativen Zahlen natürlich nur.
@Rüdiger Keller Da gilt es aber zu differenzieren: „Verbannt“ wurde kreuz.net aus der WP nur in Sachen
„Direktverlinkung“. In der Konsequenz ist es, weltweit, nicht mehr möglich, einen funktionierenden Link
auf diese Domain zu setzen, und das hatte durchaus auch rechtliche Gründe. Während der allseits beliebte
Distanzierungsabsatz („In einem Urteil des Landgerichts blablabla…“) wenig juristische Relevanz hat,
muss man für Links, die auf erkennbar rechtswidrige Inhalte verweisen, Haftung übernehmen. WP ist dazu
aus nachvollziehbaren Gründen nicht bereit, und da man kaum verlangen kann, dass da ein Feststellungsprozess
geführt wird, nur, UM offiziell die Rechtswidrigkeit (oder eben nicht) zu konstatieren, sagt man sich
halt „dann lieber nicht“ und ist damit auf der sicheren Seite. Übrigens eine vergleichsweise seltene
„Ehre“, die kreuz.net da widerfährt, die sie aber mit so illuzstren Sites wie pornxxxsearch.com www.pornxxxsearch.com/
und superlongpenis.com www.superlongpenis.com/ teilt. Dass der WP-Artikel wieder wegfiel, lag hingegen
primär an mangelnder Relevanz dieser Site. Da kann man sich noch so oft selbst das sehnlichst erwünschte
„katholische Nachrichten“-Bapperl aufkleben, letztendlich bleibt es eine anonyme Schwatzbude mit (mindestens)
bedenklichen Inhalten fernab sowohl der tatsächlichen RKK und mit deutlich extremistischen Tendenzen.
Die Relevanz wird exzellent durch eine Google-Suche ausgedrückt: Google findet ganze 5(!) Sites, die
auf kreuz.net verlinken. Man vergleiche das einmal mit der langen Liste für kath.net.
Wikipedia Trotzdem wundern sich immer noch welche, daß KN von wikipedia verbannt wurde … Wikipedia
dürfte sich über die Rechtslage im Klaren sein. Welche seriöse Seite möchte schon mit rechtsradikalem
Gedankengut in Verbindung gebracht werden? Das wäre rufschädigend. Dann kommt ja noch die Sache dazu,
dass kreuz.net als jugendgefährdend eingestuft wurde. Welcher normaldenkende Mensch verlinkt da schon
zu kreuz.net?
Ich denke oft an Piroschka: Ich packs nicht … . Sehen Sie … das kommt davon, wenn man eine Mogelpackung
öffnet. Entweder weniger drin, als drauf steht oder etwas ganz anderes … Gäbe es einen Eduard Zimmermann
für Webseiten, dann stünde unter „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ „Kreuz.net – kath. Nachrichten“
ganz oben auf der Liste. Als aufgeklärter Mensch der heutigen Zeit weiß man das. Trotzdem wundern sich
immer noch welche, daß KN von wikipedia verbannt wurde … +
Ich packs nicht … … da bekomm ich unter dem Titel „katholische nachrichten“ (siehe rechts oben) präsentiert,
was irgendwelche orf.at-User denn so meinen, wenn der Tag lang ist. Die Diskussionen unter den orf.at-Artikeln
sind bekannt für Rechtsradikalität und Niveaulosigkeit (ich weiß, das ist ein Pleonasmus, muss aber
manchmal sein). Die online-Redaktion hat schon darauf reagiert und bietet zu manchen Artikeln keine Posting-Möglichkeit
mehr an („aus Gründen der Pietät“) und verbannt Diskussionen teilweise auf eigene Diskussionsseiten.
Naja, wenn man es nun Not hat, daraus zu zitieren, dann sagt das schon reichlich über die Fundiertheit
von Berichterstattung und Meinung aus.