Es steckt eine Logik hinter der Tatsache, daß der Ministrantendienst nur Burschen übertragen werden sollte. Von Eugen Schmitt.
(kreuz.net) Man hat sich in vielen deutschen Pfarrgemeinden daran gewöhnt.
Dort ist es mittlerweile
nichts Sonderbares mehr, daß Mädchen und junge Frauen den Dienst am Altare Gottes übernehmen und sogenannte
Ministrantinnen werden.
Dabei ist aber zu beachten, daß sich die verantwortlichen Stellen der Kirche
klar und exakt gegen diese Art des Dienstes ausgesprochen haben.
Noch im Jahr 1980 erklärte eine römischen
Stellungnahme [Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls Nr. 16, S. 8], daß Frauen und Mädchen dazu berechtigt
sind, „die Lesung des Wortes Gottes und der Intentionen im Fürbittgebet (…), jedoch nicht die Funktion
eines Akolythen“ – Meßdieners – durchzuführen.
Diese römische Ablehnung weiblicher Altardiener beruht
besonders darauf, daß der Dienst des Akolythen zu den niederen Weihen gehört, welche Seminaristen bis
in die 70er Jahre auf ihrem Weg zum Priesteramt erhielten.
An die kirchliche Tradition gebundene Gemeinschaften
wie die Priesterbruderschaft St. Pius X. oder die Priesterbruderschaft St. Peter spenden ihren angehenden
Priestern heute noch die niederen Weihen.
Die Duldung weiblicher Ministranten bedeutet nicht nur einen
Bruch mit der kirchlichen Tradition sondern entpuppt sich bei genauerem Hinsehen und Prüfen als eine
große Gefahr für die Kirche.
Fast jeder Priester der Römischen Kirche war vor seinem Studium und dem
Empfang der heiligen Weihen Ministrant.
In vielen Pfarreien haben Mädchen den Ministrantendienst fast
ganz übernommen. Die Buben haben sich – vielleicht aus Bequemlichkeit – zurückgezogen.
Wenn der Ministrantendienst
aber den Mädchen anvertraut wird, dann verschwindet die Gelegenheit, um potentielle Priesteramtskandidaten
zum Altar hinzuführen.
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@ Christian Hüller Versetzen Sie sich doch einmal in die Lage eines Kirchenbesuchers, der den Sinn der
Eucharistiefeier einigermaßen nachvollziehen kann. Meinen Sie, daß der sich denkt: „Aha, Jungen und
Mädchen ministrieren. Also ist das weibliche Geschlecht von Bedeutung. Wie das wohl kommt?“ Und dann
fallen ihm Szenen aus dem Neuen Testament ein … – Sollten Sie dieses Szenario in vergleichbarer Weise
auch nur für annähernd realitätsdicht halten, leben Sie in einer Wunschwelt. Für die meisten Leute
ist es vollkommen normal, daß Ministranten beiderlei Geschlechts sind. Dabei kommt den Leuten überhaupt
kein Gedanke. Also gibt es auch keine Vermittlung irgendwelcher Inhalte dadurch. Manche wissen vielleicht:
„Früher durften Mädchen nicht. Aber nun dürfen Sie schon länger.“ Was denken sich die Leute? „Früher
war es strenger, heute ist die Kirche offener, schön, daß die Mädchen auch dürfen.“ Das war’s. Und
Ihrer Auffassung nach könnte man wohl auch noch eine Krippe reinstellen. Dann wären die Babys nicht
diskriminiert. Schließlich hat Jesus gesagt: „Lasset die Kindlein …“ Und der Bogen von Weihnachten
zu Ostern wäre geschlagen. Eine tolle Idee! Mir ist das zu überfrachtet, zu verkopft, zu idealistisch
und auch zu naiv. Selbstverständlich haben Frauen eine außerordentliche Bedeutung für die Glaubensweitergabe.
Aber diese Tatsache hat zwingend gar nichts mit dem Dienst am Altar zu tun. Sie sind ja als Lektorinnen
eingesetzt. Da leuchtet der Bezug zur Glaubensweitergabe schon eher auf.
Ad Abu Sie sagen: „Wenn beide Geschlechter präsent sind, fällt aber überhaupt keinem eine Bedeutung
auf.“ Und genau in diesem Punkt gehe ich mit Ihnen nicht konform. Gerade die Frau ist für die Weitergabe
der Frohen Botschaft von großer Bedeutung. Das ist schon in der Bibel so und hat sich auch im 20. Jd
so bewahrheitet. Deshalb macht es Sinn und ist in jedem Fall gut begründet, dass Mädchen und Frauen
auch den Altardienst verrichten dürfen (s.u. meine Ausführungen über Tod und Auferstehung als Grundereignis
des christlichen Glaubens). Dadurch wird der versammelten Gemeinde nämlich der völlig zutreffende Eindruck
vermittelt, dass auch das weibliche Geschlecht für den Glauben von w i r k l i c h e r Bedeutung ist.
Ich sehe auch nicht, dass der „Symbolgrund“ im konkreten Fall weit hergeholt wäre. Er ist vielleicht
ungewohnt, aber nicht fernliegend oder gar abwegig. Und in der Tat ist auch die „Krippe“ von Bedeutung
für Kreuz und Auferstehung. Ein anderer hat es schon erwähnt: Maria ist die erste Dienerin ihres Sohnes.
@ Christian Hüller Wie gesagt: Wenn Sie wollen … D.h. daß solche Argumente, wer wo dabei war, nicht
zwingend sind. Aber die Tatsache, daß Frauen bei der Kreuzigung oder am leeren Grab waren, ist mir wirklich
zu weit hergeholt. Die Eucharistie ist eine Vergegenwärtigung des Opfers Jesu, ja. Ohne Kreuz und Auferstehung
keine Eucharistie, ja. Aber ohne Krippe eigentlich auch nicht, oder? Die Eucharistiefeier ist eine Art
zeremonielles Mahl. Das sollen wir zu Seinem Gedächtnis tun. Nach der Wandlung heißt es ja sofort: „Deinen
Tod, o Herr …“ Aber nun die Frage, wer da den „Tisch-dienst“ leistet, an der Anwesenheit beim Kreuzigungsgeschehen
zu orientieren, da müsste man wirklich lange nachdenken, um drauf-zukommen, würden nicht Sie und andere
das sagen. Dies scheint mir aber ein nicht unwesentliches Kriterium zu sein: Ein direkter Bezug muß dasein,
damit eine Symbolik sinnvoll ist. Nicht ein Um-die-Ecke-Denken. Einem Betrachter des Geschehens mit Grund-kenntnissen
muß das einleuchten. Sonst könnte man sich alles mögliche einfallen lassen: von der bereits erwähnten
Krippe über die Arma Christi bis hin zur Erde aus dem Heiligen Land. Wenn beide Geschlechter präsent
sind, fällt aber überhaupt keinem eine Bedeutung auf. Mein Argument ist: Es werden immer weniger bis
gar keine Jungen Ministranten. Es sollten eigentlich nur Jungen werden, weil nur die später Priester
werden können. Eine Vertiefung findet nur ganz selten statt. Auch deshalb keine Priester und wohl kaum
Ex-Ministrantinnen als Zeuginnen …
Ad Abu Vielen Dank für die rasche Antwort. Also Begründung ex post, so würde ich das nicht sehen. Viemehr
nimmt ja das Abendmahl das Kreuzigungs- geschehen, also das reale Opfer vorweg. Die Ereignisse während
der Kreuzigung sind also durchaus von normativer Bedeutung. Im Übrigen: Wenn Sie sich interpretativ so
eng an die Abendmahlsüberlieferung halten, dürften ja nur noch geweihte Amtsträger die Hl. Kommunion
empfangen. Sie werden aber selbst einräumen, dass dies ein rechter Blödsinn ist. Gerade Frauen spielen
aller Erfahrung nach eine ganz wesentliche Rolle bei der Weitergabe des Glaubens, so dass es nur konsequent
ist, dass Frauen auch bei Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu, also dem „Grundereignis“ des christlichen
Glaubens, in besonderer Weise zugegen sind, eben als Ministrantinnen. Sie werden auf diese Weise vertraut
gemacht mit diesem „Mysterium“ und werden dadurch nur umso bereiter sein, von diesem Ereignis auch ihren
Kindern zu berichten. Kirche ist die Braut des Herrn – eben gerade deshalb sind für den Ministrantendienst
auch Mädchen zuzulassen. Priester ist und bleibt der vollausgebildete, geweihte männliche Priester.
Auf die Unsachgemäßheit und Absurdität der Argumen- tation mit Reinheitsbegriffen wurde mehrfach und
überzeugend hingewiesen. Insgesamt wäre es nun Ihrerseits an der Zeit, die spekulative Irrigkeit eines
Ausschlussgedankens der Frauen vom Ministrantendienst endlich einzugestehen.
@ Christian Hüller Tut mir leid Herr Hüller, ich kann in Ihrer Argumentation keine zwingende Logik entdecken.
Die Tatsache, daß Frauen bei der Kreuzigung zugegen waren und für die Glaubensweitergabe wichtig sind,
hat keinerlei normative Bedeutung für den Altardienst. Wenn Sie wollen, hat es eine Bedeutung, daß beim
letzten Abendmahl nur die Jünger Jesu teilnahmen, denn das ist ja der Ursprung der Eucharistiefeier,
alles andere ist reichlich weit hergeholt – Begründungen ex post, nach dem Motto: die sollen schon auch
dürfen, jetzt müssen wir uns nur noch überlegen, warum. Einen Ministrantenmangel bei Ausbleiben der
Mädchen sehe ich nicht. Erstens haben viele Pfarreien durch Angebote wie „Mini-Band“ u.dgl. eher zu viele
Ministranten. Zweitens kommen ja mehr Jungen, wenn es wieder zur reinen Männersache wird. Ich gehe allerdings
nicht davon aus, daß das in absehbarer Zeit geschehen wird.
Ad Abu Unterstellt einmal, Sie hätten Recht: der Ministranten- dienst wecke in den Jungen die Neigung
zur Ausübung des Priesterdienstes. Deshalb, und da das Weiheamt den Männern vorbehalten ist, sei es
auch nur angemessen und konsequent, nur Jungen zum Ministrantendienst zuzulassen bzw. Mädchen fortan
davon auszuschließen. Wer oder was gibt Ihnen Gewissheit, dass nun die Jungen plötzlich in Scharen dazu
bereit wären, die frei werdenden Ministantenstellen zu besetzen? Ich behaupte: Nichts und niemand kann
ihnen diese Gewissheit geben. Gerade Jungen finden heute vielfältige Freizeitangebote jenseits der Ministrantengruppe
vor. Und wenn Sie nun sagen: „Dann eben keine Minis- tranten“, dann kann ich nur sagen: „Frohes Fest“.
Entscheidend für die Zulassung von Frauen zum Ministrantendienst sind indessen biblisch-theologische
Argumente. Es ist eine biblisch erwiesene Tatsache, dass Frauen während der Kreuzigung Jesu zugegen waren
und dass sie ihn auf diese Weise auch unterstützt haben. Alleine damit lässt sich eine Zulassung von
Frauen zum Ministrantendienst hinreichend begründen. Weiterhin ist zu fragen, welches Bild ein Gottesdienst
vermittelt, in dem im Altarraum nur Jungen bzw. Männer zugegen sind. Es entsteht doch der Eindruck, dass
Christentum im Wesentlichen eine Männersache ist. Dieses Bild ist aber grundlegend falsch. Gerade Frauen
spielen aller Erfahrung nach eine ganz wesentliche Rolle bei der Weitergabe des Glaubens, so dass es nur
konsequent ist, dass Frauen auch bei …
@ Geist Es mag ja sein, daß Sie vom Ministrantendienst mehr „Ahnung haben“ als ich, aber wenn ich mir
Ihre Antwort so anschaue, würde ich Ihnen dennoch empfehlen, sich nicht zu überheben. Zu „Erstens“:
Ich bin auch froh, daß es genug Kinder gibt, die Ministranten und Ministrantinnen sein wollen: ein schöner
Dienst, eine wichtige Aufgabe. Aber es gibt einen Zusammenhang dieses Dienstes mit der Berufung zum Priester.
Die Freude an der Liturgie, das Erleben der Zelebration, das Zusammenspiel mit dem Priester usw. berühren
die Frage nach der eigenen Berufung. Hier können sinnvollerweise nur die Jungen angesprochen werden.
Und? Wird die liturgische Kenntnis vertieft? Werden Fragen nach der eigenen Berufung gestellt? Oder begnügt
man sich außerhalb von Altarraum und Sakristei mit Fußballspielen, Ausflügen u.dgl.? Zu „Zweitens“:
Ich habe nicht gesagt, daß die Jungen durch die Merkmale des Ministrantendienstes abgeschreckt werden,
ich habe gesagt, daß die Mädchen hier eine stärkere natürliche Neigung haben. Wenn nun beide Geschlechter
dürfen, werden die Mädchen mehr und die Jungen weniger. Wenn dann noch dazu kommt, daß ältere Mädchen
männlichen Anfängern sagen, wo’s langgeht, fühlen sich die Jungen immer weniger angezogen. Das ist
die Erfahrung nicht weniger Pfarrer. Zu „Drittens“: Selbstverständlich ist die liturgische Kleidung für
einen westlichen Menschen (im Gegensatz zu einem Orientalen, wo sie herkommt) eher feminin. Das spöttische
„Reizwäsche“ bezieht sich auf die weißen Spitzen.
@Abu: Keine Ahnung vom Ministrantendienst Stimmts sie haben überhaupt keine Ahnung? Ersten: Es kann sein,
dass die Anzahl der Ministrantinnen in den letzten Jahren zunimmt und die der Jungen ab, aber sind wir
doch froh darüber, dass es überhaupt Ministrant/Innen gibt. Zweitens: Es ist doch vollkommen klar, dass
man erst ab der Erstkommunion Mini werden kann. Es mag vielleicht sein, dass sich in diesem Altar die
Bereiche und Beschäftigungen zwischen Mädchen und Buben trennen, aber ich kenne das nicht im Bereich
des Ministrant sein. Ich habe noch nie von einem Jungen gehört, der sich irgendwie gegen das Gewand bzw.
einem Tätigkeitsbereich ausgesprochen hat bzw. habe ich noch nie von einem Jungen gehört, der gesagt
hat: „das ist nur etwas für Mädchen“. Es gibt sicher bei jedem Mini Tätigkeiten, die er gerne macht
bzw. auch weniger gerne, aber sicher hat das nichts mit dem Mädchen oder Junge sein zu tun. Drittens:
Ich habe noch nie, daß liturgische Kleidung phänomenologisch eher feminin ist. lit. Gewand: es ist klar,
dass es keine Hosen,… gibt. Wir tragen bei uns in der Pfarre weiße bzw. besche Gewänder und im Dom
schwarzen Talar und weißes Rochett. Sagen sie mir doch, was daran „klerikale Reizwäsche“ sein soll??
Mit dem Umgang von liturgischen Geräten, habe ich den Umgang während der Messfeier gemeint… Ich finde
trotzdem nicht, dass das eine rein weibliche Sache ist, weil es gibt genug Messner, die sich um die Pflege
bzw. Verwahrung der lit. Geräte und Kleider kümmern. Ich würde das nicht nur den Frauen zuschreiben.
@ Wiener Geist Meine diesbezügliche Meinung hat zwei Quellen: Da ist einmal meine Beobachtung in verschiedenen
deutschen Gemeinden, in denen die Anzahl der Mädchen bei den Ministranten wächst, während die der Jungen
abnimmt, bis hin zu Fällen, in denen es gar keine Jungs mehr gibt, die Ministranten sind. Nicht wenige.
Leider. Zum anderen kenne ich mehrere Priester, die mir gesagt haben: Ministrant wird man nach der Erstkommunion,
also mit 9 oder 10 Jahren. In dieser Zeit empfinden Mädchen und Jungen ihre Bereiche und Beschäftigungen
als eher getrennt. Das hat auch etwas damit zu tun, wieviele Mädchen oder Jungen etwas bestimmtes tun
oder lassen. Und schließlich: Haben Sie noch nie gehört, daß liturgische Kleidung phänomenologisch
eher feminin ist? Dort gibt es (sichtbar) keine Hosen, keine Sakkos, sondern eher „Kleider“ mit Seide,
Brokat, Spitzen etc. Spötter sprechen sogar von „klerikaler Reizwäsche“. Der Umgang mit Kleidern, Tüchern,
Kelchen, Kännchen etc., die Pflege und Verwahrung dieser Dinge ist nun einmal kulturell eher eine weibliche
Sache, da können läppische 40 Jahre Emanzentum, Niedergang des Hausfrauenstandes, ein paar Würstchen
namens „Hausmänner“ absolut nichts daran ändern. Auch heute spielen Mädchen mit Barbies und Puppenküche
und Jungs mit Autos und Fußbällen, jedenfalls in nichtideologischen Familien (Ausnahmen gibt’s freilich
immer). Gegen diese Dinge ist auch gar nichts zu sagen. Die Kirche ist die Braut Christi. Der Priester
verkörpert am Altar Jesus, einen Mann.
Wenn sie sich da einmal nicht irren Mein lieber Abu, wenn sie sich da nicht mal irren, sie haben wohl
keine Ahnung. Erstens: Warum sollte das anziehen „derartiger Gewänder – wie sie es nennen“ näher dem
Mädchen liegen als den Jungen bzw. das umgehen mit liturgischen Gerätschaften und Tüchern eher eine
feminine Tätigkeit sein? Ich habe noch nie von einem Burschen, Jungen gehört, dass er sich bzgl. des
Gewandes oder einer dieser Tätigkeiten beklagt hat bzw. es als feminin angesehen hat und ich bin 15 Jahren
im Ministrantendienst tätig. Zweitens: Was ist daran auszusetzen, wenn weitere Mädchen zum Ministrantendienst
kommen, je mehr dabei sind um so schöner ist es und ein großer Einzug mit vielen Ministranten ob Mädchen
oder Junge hat schon etwas für sich und ist etwas herrliches. Was hat der Satz „in diesem Alter unterscheidet
man zwischen Jungen – und Mädchenwelt „ mit dem Dienst am Altar zu tun? Ich habe auch noch nie gehört,
dass sich ein Bursch, darüber beklagt hat, dass Ministrantendienst = Mäddchendienst ist bzw. das er
sich überwinden hat müssen irgendetwas zu machen. Genaugenommen, reißen sich die burschen (zumindesten,
dort wo ich ministriere) um diese Aufgaben (sei es Weihrauch, sei es bei der Gabenbereitung,…) Drittens:
Ich finde nicht, dass es ein Fehler war Mädchen zum Ministrantendienst zuzulassen, sondern finde es einfach
schön, dass auch Mädchen – manchmal schon junge Damen ;) mit am Altar stehen dürfen und ihren Dienst
tun. Ich bin noch immer mit Begeisterung dabei!!!
@ abu: praktisch sehen ist es doch so, daß Mädchen das Anziehen derartiger Gewänder, wie sie im liturgischen
Gebrauch sind, näher liegt als Jungen. Auch das Umgehen mit liturgischen Gerätschaften und Tüchern
erinnert phänomenologisch eher an feminine Tätigkeiten. ich bin nunmehr seit 28 jahren mit dem ministrantendienst
in verschiedenenen pfarren eng vertraut. die beobachtung, dass die begeisterung oder skepsis gegenüber
den ministrantengewändern in irgendeiner weise geschlechterbedingt verschieden war, konnte ich noch nie
machen. die behauptung, dass „das umgehen mit lit. gerätschaften und tüchern“ eher „feminin“ ist, halte
ich auch – gelinde gesagt – für blödsinnig. oder ist es bei ihnen daheim noch so, dass die frau den
mann bedient, es ihre aufgabe ist, auf- und abzuräumen, zu reinigen und abzuservieren? haben sie schon
einmal ein weihrauchfass in der hand gehabt? da werden sie sehen, wie „maskulin“ die hierzu erforderliche
technik ist ;) Sind einmal ein paar Mädchen dabei, kommen weitere zum Ministrantendienst. In diesem Alter
unterscheiden Kinder zwischen der Jungen- und der Mädchenwelt. Irgendwann sagen die ersten Jungs „Das
ist was für Mädchen“ –- und schon kostet es Überwindung für einen Jungen, bei „so was“ mitzumachen.
es kommt immer auf die leitung der ministrantengruppen an. in meiner früheren pfarre gibt es sehr engagierte
und fähige gruppenleiter/innen. im liturgischen dienst wird kein unterschied zwischen den geschlechtern
gemacht und es gibt etwa gleich viel burschen und mädchen.
Ganz praktisch gesehen ist es doch so, daß Mädchen das Anziehen derartiger Gewänder, wie sie im liturgischen
Gebrauch sind, näher liegt als Jungen. Auch das Umgehen mit liturgischen Gerätschaften und Tüchern
erinnert phänomenologisch eher an feminine Tätigkeiten. Sind einmal ein paar Mädchen dabei, kommen
weitere zum Ministrantendienst. In diesem Alter unterscheiden Kinder zwischen der Jungen- und der Mädchenwelt.
Irgendwann sagen die ersten Jungs „Das ist was für Mädchen“ –- und schon kostet es Überwindung für
einen Jungen, bei „so was“ mitzumachen. Resultat: Ein jahrhundertealtes Vorfeld für Priesterberufungen
entfällt. Da brauche ich mir keine Gedanken über kultische Reinheit zu machen, um zu sehen: Es war ein
Fehler, Mädchen zuzulassen.
@ konrad: weder argument noch ärgern Deshalb ärgert euch Konrads Argumentation bis zur Weissglut. es
liegt keine nachvollziehbare „argumentation“ vor. und ärgern tu ich mich auch nicht. bestenfalls amüsieren.
aber auch das hält sich angesichts des evidenten blödsinns ihrer ausführungen auch in engen grenzen.
aber „bis zur weißglut“ – wirklich nicht, da tun sie sich zu viel der ehre an.
Herr „wiener“! Sie vermischen hier einiges. Es geht nicht um „kultische Reinheit“, sondern um Angemessenheit
und Schicklichkeit (wie auch Fürstin Gloria meinte). Aber dafür haben nach68er-Prolet-Demokratisten
und Gender-Gleichmacher eben kein Sensorium. Deshalb ärgert euch Konrads Argumentation bis zur Weissglut.
Ceterum censeo: Messdienerinnen widersprechen der Darbringung des Kreuzesopfers und der geschöpflichen
Rangordnunf von Mann und Frau, von Adam und Eva, von Christus und Kirche (siehe Paulus-Lesung am letzten
21. Sonntag: Eph 5, 21-32; aus ängstlicher correctness vor Frauen und Ministratinnen haben die meisten
Pfarrer und Zelebranten in D/A/CH diese Lesung ausgelassen und die unverfängliche erste Lesung genommen).
@ konrad, menstruation also von manchen „argumenten“ gegen den ministrantinnendienst habe ich selten ein
so abstruses gehört wie das ihre: Mit dem Auftreten der Menstruation ist das Mädchen potentielle Mutter
und daher nicht mehr geeignet, zumal im Zustand der Schwangerschaft, am Altar irgendwie mitzuwirken. Das
ist keine Diskriminierung, sondern natürliches Empfinden. abgesehen davon, dass ich bisher relativ selten
schwangere ministrantinnen erlebt habe – womit ich auch überhaupt kein problem hätte (schließlich ist
die weitergabe des lebens und die mutterschaft nichts, was dem christlichen glauben oder dem gottesdienst
widersprechen würde – oder irre ich mich da?): das ist kein „natürliches empfinden“ sondern un- bzw.
vorchristliches denken in den kategorien kultischer reinheit bzw. unreinheit. konsequenter weise müssten
auch männliche ministranten nach der ersten pollution vom dienst supendiert werden. weitere geschmacklose
beispiele erspare ich mir. vermutlich hat aber konrads ablehnung von ministrantinnen ohnehin seine wurzeln
in dem heidnischen bzw. vorchristlichen verständnis, dass frauen prinzipiell kult-unfähig seien und
daher zb. vom tempeldienst ausgeschlossen waren.
„Unrein“ ist das Menstruationsblut insofern als die mögliche Schwangerschaft eben nicht zustande kam.
Mit dem Auftreten der Menstruation ist das Mädchen potentielle Mutter und daher nicht mehr geeignet,
zumal im Zustand der Schwangerschaft, am Altar irgendwie mitzuwirken. Das ist keine Diskriminierung, sondern
natürliches Empfinden. Zu „Bluttransfusion“: dazu möge sich „daughter“ die Schriften der hl. Caterina
von Siena anschauen! Natürlich ist das alles geistig zu verstehen! Und die Menstruation ist ein völlig
natürlicher Vorgang, der Konrad nur als Denkanstoss dienen sollte, um die Unmöglichkeit darzulegen,
als weibliches Wesen an der aktiven Darbringung der real-unblutigen (geistig durchaus blutigen!) Erneuerung
des Kreuzesopfers des Herrn Jesus Christus mitzuwirken. Fürstin Gloria hat es in ihrer Art gesagt: „vollbusige
Ministrantinnen“ gehören nicht in den Altarraum, wo sie von der Andacht ablenken.
#104 Stefan K. 16:05:54 | Freitag, 1. September 2006
Versuch einer kleinen Aufklärung Vielleicht hilft beim Thema ein Blick ins Jahr 2003: Im Vorfeld des
silbernen Pontifikatsjubiläums von Johannes Paul gab es die Diskussion um Mädchen und Frauen als Messdiener
schon mal in den katholischen Medien. Einige sahen eine Weisung des Papstes für die nächste Zeit voraus.
Schnell beendet war damals die Diskussion, als Kardinal Meisner, der wohl kaum als Modernist verdächtigt
wird, der Presse sagte:„In Köln jedenfalls werden auch in Zukunft Mädchen Messdiener sein!“ Ist es theologisch
nicht so, dass Jesus nur Männer als Apostel berief und deren Nachfolger die Bischöfe sind? Da die Priester
ihre unmittelbaren Helfer sind, kann man das Weiheverbot für Frauen hier noch rechtfertigen, aber dies
auf alle Unterstützer der Zelebration auszuweiten, ist schon sehr weit hergeholt. – Was ich absolut albern
finde ist, Papst Benedikt zu unterstellen, er plane hier eine Änderung. Wer das meint, hat von Ratzingers
Denken nicht viel verstanden. Die Würde der Diskussion abhanden gekommen ist mit Sicherheit wenn ernsthaft
behauptet wird, das Menstruationsblut sei unrein. Ist nicht der menschliche Organismus wie der ganze Mensch
nach Gottes Ebenbild geschaffen?
Ad Jörg Guttenberger „Oberflächliches Mittelalterverständnis“: absolut einverstanden. Ich sagte ja
auch, dass die Nazis ein >>verklärtes Mittelalterbild<< hatten, in dem Scholle, heldenhafte Ritter und
Könige, Krieg und Mythos eine große Rolle spielten. Die Nazithematik wurde auch nicht von mir aufgebracht,
sondern von Bruder Konrad.
@Konrad kapieren nicht, dass Konrad nichts gegen Frauen und Mädchen hat oder sie als Personen für „unrein“
hält! Es geht aber um das reine Blut Christi, das vom Priester (auch wenn er subjektiv unrein ist: opus
operatum) repräsentiert wird. „Unrein“ ist das Menstruationsblut, da es wie Urin und Kot ein „Abfall“
ist, den es in einer Schwangerschaft nicht gäbe. @Konrad: Erklären Sie mir doch bitte mal, was für
seltsame Rituale während einer katholischen Messe zelebriert werden, dass Sie Angst haben, das reine
Blut Christi könnte durch die Frauen verseucht werden??? Führen Sie während der katholischen Messe
eine Bluttransfusion durch, oder wie kann sich das ein Laie vorstellen?
Christian Hüller: die Braunen Auch die Blut-und-Boden-Ideologie der Nazis hatte ihre Wurzeln letztlich
in einem mittelalterlichen Weltbild bzw. mittelalterlichem Gedankengut. Wenn man überhaupt von mittelalterlichen
Wurzeln der Braunen sprechen will, so liegt dem doch ein recht oberflächliches Mittelalter-Verständnis
zugrunde: vom mittelalterlichen universalen Denken ist da jedenfalls nichts zu spüren. Die Benutzung
von ein paar Begriffen, wie Gau usw. machen einen recht dürftigen Eindruck.
Ad Konrad den Großen Also zunächst mal: Meister Eckart interessiert mich nicht. Über diesen Mann habe
ich mich auch nicht explizit geäußert. Da müssen Sie etwas fehlgedeutet haben. Dann zu Ihren weiteren
Thesen: Hildegard von Bingen, Bonaventura und der Hl. Thomas interessierten die Nazis sicher auch weniger.
Karl d. Gr., Friedrich Barbarossa und Otto d. Gr. umso mehr. Das große deutsche Reich der Vergangenheit
(genannt auch Heiliges Römisches Reich), die Reichsinsignien, der Reichmythos und die Ostmission, all
dies waren Themen, von denen Nazis und Nazihistoriker ungeheuer fasziniert waren. Auch die Blut-und-Boden-Ideologie
der Nazis hatte ihre Wurzeln letztlich in einem mittelalterlichen Weltbild bzw. mittelalterlichem Gedankengut.
Im Übrigen lenken Sie vom Thema ab, indem Sie mir völlig unzutreffend eine unkatholische Gesinnung vorwerfen,
statt sich selbst ernst und wahrhaftig mit der Hl. Schrift auseinanderzusetzen.
Konrad verklärt nicht das MA aber es war eine große Zeit (vgl. Lexikon des Mittelalters oder die Bücher
von Ferdinand Seibt). Und es hat es nicht verdient, hier als Totschlagargument gegen „incorrecte“ Statements
von Konrad verwandt zu werden. Also, Hüller, einen großen Schnitzer wieder: die Nazis hätten das Mittelalter
verklärt. Wie bitte? Sie haben aus Meister Eckart einen Atheisten und aus Luther einen Volksrevolutionär
gemacht. Sie haben das alte Germanentum verklärt (siehe bei Heinrich Heine die Zitate), das Heidentum,
die Sonnwendfeier statt die Johanni-Feuer etc. Vom christlichen Mittelalter, von Thomas von Aquin, Bonaventura,
Hildegard von Bingen, Rupert von Deutz, aber auch König Ludwig, Papst Gregor, Bernhard von Clairvaux,
Kaiser Heinrich II., Otto von Bamberg, Caterina von Siena, Birgitta von Schweden und Franz von Assisi
hatten sie so wenig Ahnung wie anscheinend der kreuznetter Hüller.
Ad Konrad Schön, dass ich jetzt auch schon „Protestant“ bin. Aber wenn Sie den Begriff wortwörtlich
nehmen, dürften Sie sogar richtig liegen… Also 1. Ich hasse das Mittelalter nicht, aber ich verkläre
es auch nicht. 2. Haben gerade die Nazis gerne auf dieses verklärte Mittelalter zurückgegriffen. 3.
Meine ich, dass Sie eine unbegründete Angst davor haben, dass Mädels als Messdienerinnen den Weg der
Frauen zum Weiheamt eröffnen könnten; vorher wäre nämlich noch einiges zu diskutieren, was die Schriftgemäßheit
eines solchen Schrittes anbelangt.
Wenn Sie, Hüller, Protestant sind und für die Liturgie (!) das „sola scriptura“-Prinzip einführen wollen –
bitteschön, die Freiheit haben Sie. Aber dann erübrigt sich jede Diskussion, dann sind Sie in einem
anderen Film. Ihr Haß auf das Mittelalter ist Ausdruck sehr schmaler Bildung, aber da haben Sie ja auch
in der Neuzeit noch etliche Lücken, nicht nur William James betreffend. Was aus der protestantisch inspirierten
Mittelalter-Ablehnung wurde, haben wir von 1933-1945 zur Genüge kennengelernt. Die theologischen Modernisten
waren damals auch voll „dabei“. Dietrich von Hildebrand, der damals aufgepasst hat, könnte heute wieder
ein Buch mit dem Titel „Der verwüstete Weinberg“ schreiben. Messdienerinnen sind klerikaler Feminismus
zur Vorbereitung des Frauenamtes, damit wie Sie also offen protestantisch!
Ad Konrad Erstens sollten Sie Ihre Auffassung an die Hl. Schrift anpassen. Andernfalls sind Sie tendenziell
häretisch. Zweitens war das Mittelalter ganz bestimmt keine wunderbare Zeit. Wohl zu viele Ritterfilme
geschaut. Mittelalterromantiker, hä? Das ist a u ch eine Form von Zeitgeistigkeit. Bedenken Sie, dass
im Mittelalter ein Großteil der Bevölkerung hundsarme Leibeigene waren, die tagtäglich um ihr Überleben
kämpfen mussten und denen der Feudalherr schurstracks mal die Hütte abbrannte, wenn sie nicht parierten.
Das war das tolle Mittelalter – und nicht Ihr verklärtes Heiligenbild.
#94 Pünktchen 09:16:17 | Mittwoch, 30. August 2006
„Mächtig was schief gelaufen“: Gosse, Blubber, Sabbel, IPs und: määäächtig! セルジュ: „…der
sich hier auf Gossenniveau ausgedrückt hat…“ (24 August 2006 23:00) „…Geblubber…“ (28. August 2006
13:07) „Sabbelbrei“ (28. August 2006 12:57) „…mächtig was schief gelaufen“ (30. August 2006 08:23)
St.Meyer: „…Jargons bedienen, das einem zivilisierten Menschen eher aus der Gosse zu entstammen…“
(29. August 2006 16:25) DDL: „…bei diesem Gossenjargon…“ (25. August 2006 07:41) blubbert man hier
…(24. August 2006 16:51) „unsägliches Gesabbel“ (22. August 2006 17:20) „wieder gesabbelt hat“ (15.
Juli 2006 07:58) „Meine IP (wenigstens das sagt Ihnen was, hoffe ich? Ich habe da Zweifel) lautet“ (10.
Juni 2006 18:37) …„Sie sind mächtig stolz darauf“ (04. August 2006 23:14) deusexmachina: „… ständig
in diesem Gossenjargon…“ (23. Juni 2006 15:37) „…Theologie-Geblubber…“ (11. Juli 2006 01:08) „…jetzt
halten Sie ‘mal den Sabbel…“ (06. Juli 2006 19:30) „fragen Sie ‘mal bei der Redaktion nach den IP-Adressen“
(29. August 2006 20:33) „mit mächtigen „Gegen“attacken…“ (12. August 2006 00:38) -agnostiker-: …niveaulosen
Gossensprache… (06. Juli 2006 22:25) „…blablablub“ (02. Mai 2006 14:25) MadamePompadour: …Blablubb…(10.
Juni 2006 18:14) …die Amdins an den verschiedenen IPs erkennen… (10. Juni 2006 18:14)
@ Konrad: In ihrer Kindheit ist auch mächtig was schief gelaufen, oder? Warum versuchen sie modernistische
Menschen von einer traditionalistischen Denkweiße zu überzeugen? Haben sie nichts Besseres zu tun? (Davon
mal abgesehen: Ihre Anti-Zeitgeist-Polemik ist auch ein wenig abgedroschen…) Im Übrigen wissen wir
langsam, dass sie Latein für Angeber beherrschen. Sie können also getrost dazu übergehen, die deutsche
Sprache zu erlernen.
Ach Hüller, schon nach Sekunden die Antwort die nix weiterbringt und nur Ihre Komplexe offenbart. Wollen
Sie von Feministinnen einen Preis? Ceterum censeo: Messdienerinnen sind eine modernistisch-klerikale Fehlentwicklung,
entstanden aus der Identitätsangst anpasserischer Zölibatärer, die ihr eigenes Geschlecht so verleugnen,
wie Jesus und Paulus es nimmer gewollt haben. Es müssen die Mädels raus aus dem Altarraum, wenn wieder
Würde, Andacht und Sakralität in die Feier der Eucharistie einziehen soll (was BXVI ja anscheinend erreichen
will). Sie können als Lektorin (aber bitte in Zivil!) oder Kantorin oder in einem Chor „aktiv“ beitragen,
aber mehr noch durch ihr marianisches Gebet und knieendes Stehen unter dem unblutig erneuerten Kreuzesopfer:
STABAT MATER! PS: Was hast Du gegen das Mittelalter? Hör doch mit den zeitgeistig-blöden Vorurtelen
und Ressentiments auf! Es war eine wunderbare Zeit mit lauter Heiligen … Es gab weniger Gewaltverbrechen
als in der Gegenwart mit ihren Kriegen (Irak) und ihrem Terror.
Christian Hüller und Magister liegen beide falsch, kapieren nicht, dass Konrad nichts gegen Frauen und
Mädchen hat oder sie als Personen für „unrein“ hält! Es geht aber um das reine Blut Christi, das vom
Priester (auch wenn er subjektiv unrein ist: opus operatum) repräsentiert wird. „Unrein“ ist das Menstruationsblut,
da es wie Urin und Kot ein „Abfall“ ist, den es in einer Schwangerschaft nicht gäbe. Also, bitte etwas
weiter denken und doch einmal beim grossen William James („religiöse Erfahrung“) nachschauen. Das bestätigt
und relativiert, was Konrad sagte. Ceterum censeo: Messdienerinnen sind eine „modernistische“ Fehlentwicklung,
die Mädchen und Buben gleichermassen beleidigt. Es gehört bei einer „Reform der Liturgiereform“ als
Erstes abgeschafft. Denn der MANN Christus hat am Kreuz die Menschheit erlöst und für sie sein Blut
vergossen. Seine Mutter stand unter dem Kreuz, nicht neben ihm wie die satanische Sängerin „Madonna“.
Noch ein Wort zur Reinheit Da das Thema von User „Konrad“ angerissen wurde, will ich hier allen Leuten,
die vielleicht keine Bibel zu Hause haben ( , noch mal klar anhand der Schrift verdeutlichen, dass ein
Ausschluss von Mädchen vom Altardienst aus Reinheitsgesichtspunkten nicht haltbar ist. Abgesehen davon,
dass die meisten Mädchen meiner Erfahrung nach reinlicher sind als ihre männlichen „Artgenossen“ (man
muss es leider sagen), gilt, wie User „Magister“ schon angedeutet hat, ein Schriftwort des Herrn: „Denn
von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch,
Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse
kommt von innen und macht den Menschen unrein.“ (Mk 7, 21f) Damit transformiert Jesus den Reinheitsbegriff.
Es geht beim Glauben nicht oder auf keinen Fall vorrangig um äußerliche Reinheit, sondern um Reinheit
im geistig-spirituellen Sinn. Auch in diesem Sinn werden die Bubis den Mädels aber kaum etwas voraus
haben.
@Regina: Woran erkenne ich denn „menstruierende“ Frauen? Na ist doch ganz einfach: * der irre Blick * die
gewalttätige Aura * die entgleisenden Geschichtszüge * die sterbende Fauna und Flora im Umkreis von
100 Metern * der Bazillendetektor schlägt aus bis zum BigBang * die allgemeine Unreine, die man schon
von weitem sieht * die sauer werdende Milch * das berstende Holz * die Auflösungserscheinungen in der
Wohnung Noch Fragen?
#87 Regina 1961 17:10:37 | Dienstag, 29. August 2006
Frauen? Also, jetzt kriege ich echt ein Problem. Woran erkenne ich denn „menstruierende“ Frauen? ?:) Habe
selten mal wieder soviel gelacht!!!!! Liebe Grüße und Gottes Segen Regina 1961
Parallelen? erkenne ich da Parallelen? Der heilige Schrein in Mekka war der bisher einzige Ort, an dem
Männer und Frauen gemeinsam beten dürfen. Nun steht dem weiblichen Geschlecht nur noch ein abgelegener
Teil der Großen Moschee von Mekka zum Gebet zu. Saudische Geistliche wollen ihnen den direkten Zutritt
zur Kaaba verbieten. „Der Bereich ist sehr klein und überfüllt, deswegen haben wir beschlossen, die
Frauen an einen besseren Platz zu bringen“, begründete Osama al-Bar, Leiter des Instituts für Hadsch-Forschung,
die Pläne des nur aus Männern bestehenden Überwachungskomitees. „Aus unserer Sicht ist das besser für
die Frauen.“
@stephan: Geschäftsidee!!! Wann kommt der Frauenzwinger für den Garten??? Abgeschirmt, keimfrei und
klinisch sauber! Ein Schälchen mit Futter und Wasser wird der menstruierenden Frau jeden Morgen durch
die Gitter gereicht. Sobald sie wieder clean ist, darf sie dann auch wieder in die Wohnung. Hat den Vorteil,
dass nicht einmal pro Monat alle Zimmerpflanzen das Zeitliche segnen. Jaja, die Katholiken… die sind
schon echt intelligenzresistent!
@daughter-of-isis Sie können ja lästern so viel Sie wollen, aber in den orthodoxen Kirchen und auch
in einigen katholischen Gemeinden Osteuropas ist menstruierenden Frauen tatsächlich der Zutritt zu Kirchen
untersagt, sie sind für die Zeit der monatlichen Periode auch nicht in der Lage die Sakramente zu empfangen.
In der russisch-orthodoxen Kirch müssen Frauen nach der Geburt eines Kindes wegen des vergossenen Blutes
erst „gereinigt“ werden, bevor sie wieder einer Messe beiwohnen dürfen.
!!!!!! Und hier noch die passende Bekleidung für die bedauernswerten Gatten, die während 5 Tage im Monat
ihr Haus mit einer menstruierenden Frau teilen müssen: www.hoefer-bechtel.de/…ages/schutzanzug.jpg
Immer auf Nummer Sicher gehen, gell??? Und: WAS IST SCHON MILZBRAND VERGLICHEN MIT DEN GEFAHREN EiNER
MENSTRUIERENDEN FRAU????????
Das unreine Blut… Für alle, die von „unreinem Blut“ und ähnlichem Quatsch reden Nana… Magister!
Das ist doch kein Quatsch! Schließlich ist diese These schon seit dem vielgelobten Mittelalter bekannt!
Eigentlich sollte man sich überlegen, ob man menstruierenden Frauen überhaupt den Zutritt in die Kirch
erlaubt!!!! Diese unreine Aura der Frauen beleidigt doch glatt noch das Antlitz des über dem Altar hängenden
Jesus, findet Ihr nicht???? Menstruierenden Frauen sollte man während dieser kritischen Tage auch verbieten
in der Gastronomie zu arbeiten!!! Wie wir alle wissen, lassen menstruierende Frauen sogar die Milch gerinnen.
Gar nicht auszudenken, was sich ahnungslose Leute am Obst- und Gemüsestand oder im Supermarkt alles einfangen
können, wenn es zuvor eine menstruierende Frau in den Fingern hätte. Oder wer will schon im Restaurant
von einer menstruierenden Kellnerin bedient werden? Pfui Teufel! Da fängt das Essen schon an zu gären,
bevor es auf dem Tisch steht. Prinzipiell gilt: Nähern Sie sich menstruierenden Frauen nur mit Schutzanzügen,
wenn Sie vermeiden wollen, dass Ihre leuchtende, reine Seele beschmutzt wird!!! Eigentlich sollte man
Frauen ganz abschaffen… … aber huch!!! Nein, dann hätte man ja keine Legehennen mehr! DAS GEHT DOCH
NICHT!!!!! HOffen wir auf die Zukunft und auf das Baby aus dem Reagenzglas. Dann kann man die Fehlschöpfung
Frau endgültig vom Antlitz dieser schönen Erde verbannen, der die minderwertige Frau doch niemals gerecht
wird. Nicht wahr, Ihr Vorzeigekatholi…
Schriftargument Für alle, die von „unreinem Blut“ und ähnlichem Quatsch reden, hier ein Gutachten aus
der Heiligen Schrift: Titusbrief 3, 9-11:„Stultas autem quaestiones, et genealogias, et contentiones,
et pugnas legis devita, sunt enim inutiles et vanae. Haereticum hominem post unam, et secundam correptionem
devita: schiens qui subversus est, qui eiusmodi est, et delinquit, cum sit proprio iudicio condemnatus.“
Für solche Fundis und Tradis, die des Lateinischen leider nicht mächtig sind, hier die Übersetzung:
„Lass dich nicht ein auf törichte Auseinandersetzungen und Erörterungen…, sie sind nutzlos und vergeblich.
Wenn du einen Sektierer einmal und ein zweitel Mal ermahnt hast, so meide ihn. Du weißt, ein solcher
Mensch ist auf dem verkehrten Weg; er sündigt und spricht sich selbst das Urteil“.
@ Bussmann Ihr Schubladendenken lässt Sie leider im Stich. Hallo Benedikt, finden Sie sich doch endlich
mal damit ab, dass endlich auch Mädchen am Altar stehen und holen Sie nicht alte Kirchengesetzkamellen
hervor. Hätten Sie meine Beiträge GELESEN, und nicht VERMUTET, was in ihnen wohl so alles drinsteht,
dann wäre Ihnen gewiss aufgefallen, dass ich gegen weibl. Messdiener gar nichts gesagt habe, im Gegenteil.
Ihre übrige Suada entlarvt zudem, dass Ihr Gerede von Gleichberechtigung hohl ist, da Sie offenbar das
angebliche Patriarchat durch ein Matriarchat ablösen wollen. Keine Männerordination mehr, Fr. Bussmann?
Und was ist mit den katholischen Priestern, welche Gewänder tragen die denn, das sieht auch mehr nach
Frauen- als nach Männerbekleidung aus. Wieder so eine Perle, Sie wissen doch selber, welchen Ursprung
die Gewänder haben. Der Kirche, die Sie in Ihrem Hinterstübchen planen will ich lieber nicht angehören.
Sie hätte eh keine lange Bestandsdauer. @ Bernado Gut, das war ungeschickt ausgedrückt. Im allgemeinen
gibt es sie eben nicht mehr, nur dort nch, wo der alte Ritus noch „gelebt“ wird. Das war mir natürlich
bekannt.
Männerkirche @Frau BussMANN Ich finde es diskriminierend, daß Sie Ihren Namen nicht umbenennen! Dieser
Name ist so frauenverachtend für die weiblichen Wesen. Das macht mich ehrlich ein Stück weit betroffen!!!
finden Sie sich doch endlich mal damit ab, dass endlich auch Mädchen am Altar stehen und holen Sie nicht
alte Kirchengesetzkamellen hervor. Kirchengesetzkamellen? Ich sehe, wie ernst Sie die Kirche nehmen! Sie
wollen TheologIn sein??? Sehen Sie ein, dass die Männerkirche absolut versagt hat, dass sehen wir doch
heute an den vielen Kirchenaustritten. Seit wann gibt es vermehrt Kirchenaustritte. Seit ca 40 Jahren-
seit solche linke Pastillen mit solchen Phrasen wie Sie die gottgegebene Kirche systematisch zerstören
Es wird endlich Zeit, dass die Kirche neu aufersteht, Die Apostel haben die Kirche getragen und aufgebaut.
Petrus hat Jesus 3 mal verleugnet, aber danach war er standhaft. Diese böse Männerkirche! Christus hat
12 Männer eingesetzt. Christus selbst war ein Mann Beschweren Sie sich also bitte bei Gott selbst. Wenns
Hnen nicht paßt, treten Sie aus der Kirche aus und basteln Ihre eigene Sekte. Lassen Sie aber bitte Ihr
Kindergartengebabbel zu Hause und zeigen Sie nicht allzudeutlich, daß Sie als TheologIn- wenn Sie das
überhaupt sind- keine Ahnung haben! Wo treiben Sie Ihr Unwesen??? Muß ich mich an den Bischof von Fulda
wenden, um mich über Ihre antikirchliche Hetze zu beschweren? www.meinewebseite.net/mitgeschoepfe
@benedikt Sie schrieben: „Die Weihe gibt es nicht mehr, stattdessen gibt es nun die Beauftragung zum Akolythat
für die Seminaristen.“. Das ist so nicht richtig. natürlich gibt es sie noch, und sie werden auch noch
vollzogen – im Rahmen der Kirche und in voller Einheit mit Papst und Bischöfen durch die Ecclesia Dei-Gemeisnchaften.
Daß einen Mehrheit in der Kirche im Rahmen der Liturgiereform geglaubt hat, auf diese Weihen und die
damit verbundenen Gnadengaben verzichten zu können, steht auf einem anderen Blatt.
Mit Mißständen findet man sih niemals ab! finden Sie sich doch endlich mal damit ab, dass endlich auch
Mädchen am Altar stehen und holen Sie nicht alte Kirchengesetzkamellen hervor. Was ist das für eine
Logik? Warum soll es sinnvoll sein, sich mit etwas Falschem abzufinden? Nur damit die Modernisten und
Zersetzer endlich Ruhe haben und den nächsten Stein ausbrechen können? Wie in einem Heft der PMT (2005?)
ausführlich dargelegt wurde, so ist es beständige Praxis der Kirche seit über 1900 Jahren gewesen,
daß keine weiblichen Wesen mit dem Altardienst betraut waren. Das ist auch in vielen Texten belegt. Allerdings
wurde dann im jüngsten Text solange rumgeschwurbelt, daß der Eindruck erschien, es sei erlaubt, obwohl
es lediglich das Eingeständnis war das das Verbot z.Zt nciht durchgesetzt wird. Nur weil ein paar Emanzen
sei es aus Hochmut, Betonköpfigkeit oder schlicht mangelnder Intelligenz Texte nicht verstehen und anders
wollen, soll der gesamte „Rest“ der Kirche sich auf einmal „abfinden“? „Abfinden“ mit einem Mißstand,
der durch Mittel durchgesetzt wurde, die noch keinen Menschen zur Heiligkeit führten. Die Emanzen sollten
sich was schämen die unbedarften Mädchen für ihre Zerstörung zu instrumentalisieren. Diese Kaltschnäuzigkeit
ist wirklich bedrückend.
Ministrantinnen Hallo Benedikt, finden Sie sich doch endlich mal damit ab, dass endlich auch Mädchen
am Altar stehen und holen Sie nicht alte Kirchengesetzkamellen hervor. Sehen Sie ein, dass die Männerkirche
absolut versagt hat, dass sehen wir doch heute an den vielen Kirchenaustritten. Und die Herren Bischöfe
können auch keine Antworten auf die Fragen der Menschen mehr geben. Frauen könnten das besser, weil
sie sich auch besser in andere Menschen einfühlen können. Es wird endlich Zeit, dass die Kirche neu
aufersteht, denn das beweist sogar die Bibel, dass die so tollen männlichen Apostel versagt haben, sie
haben Jesus in größter Not allein gelassen, aber die Frauen, die Frauen nicht und deshalb war dem Auferstandenen
auch klar, dass nur eine Frau in der Gestalt von Maria von Magdala diese junge Gemeinde retten kann. Und
denken wir an die Zeit der Avignon Päpste, wir hätten heute noch drei oder noch mehr Päpste, wenn es
eine Birgitta von Schweden nicht gegeben hätte, die endlich mal mit dem „rechtmäßigen“ Papst Klartext
sprach. Was sagen Sie nun? Es ist schon fast frauenverachtend, wie Sie daher reden. Und was ist mit den
katholischen Priestern, welche Gewänder tragen die denn, das sieht auch mehr nach Frauen- als nach Männerbekleidung
aus. Natürlich weiß ich auch, dass das ein römisches „Andenken“ ist, da kannten die Herren ja noch
keine Hosen.
Lieber Athanasius Wie alt sind Sie (ich zitiere:) Jungendlicher? 65? 85? Oder gar 110 (So alt war glaub
ich die Großmutter von Oskar Matzerath!)? Würd mich sehr interessieren! Was halten Sie eigentlich von
der Bravo? Und was von Oskar Matzerath? Diesem Jungspund!
@ Athanasius Der CIC von 1917 schloss Messdienerinnen völlig aus, da eine „Frau“ aus der Ferne antworten
dürfe, nicht aber vom Altarraum aus und dabei durfte sie keine Ministrantenkleidung tragen, Jo, aber
antworten durfte sie. Das war ein erster Schritt. Weitere folgten. Eine ganz normale Entwicklung. Was
Sie praktizieren ist Umdeutung von verbindlichen Aussagen des kirchlichen Lehramtes. Das ist lügnerisch.
Lächerlich. Ich habe nichts anderes gesagt als Sie. Frühere Dokumente halten sie für unmöglich, legal
unmöglich zumindest Wie bitte? Wo? Wie Sie etwa mit Allatae Sunt umgehen, ist unkatholisch. Und Sie wohnen
regelmässig einem tridentinischen“ Hochamt bei? Kommen Sie mir doch nicht so. Allatae sunt enthält keinen
Passus, der das Ministranten“amt“ auf ewig den Männern vorbehält. Und NACH Allatae sunt haben sich eben
anderen Entwicklungen ergeben, die SIE nun ignorieren, weil sie IHNEN nicht passen. Sind Sie jetzt auch
unkatholisch? Ihre Rolle als McCarthy der katholischen Kirche können Sie sich getrost schenken. Absolut
nicht. „Eine gewachsene Entwicklung“. Ich sehe schon: Sie sind dem kant’schen Zeitgeist und dem Hegelianismus
verfallen. Antithesis, thesis = Synthesis, watt? Verbot + Missbrauch = Zugestehen des Missbrauchs. So
‘n Quatsch. Quatsch ist eher das, was Sie hier reden. Was hat denn der Ausdruck einer gewachsenen Entwicklung
(J. Ratzinger über den alten Ritus) mit Hegelianismus zu tun? Welche These und welche Antithese wird
aufgestellt?
Lüge oder Falschinterpretation? Allatae sunt ist schön und gut, nur so schon der CIC von 1917 Messdienerinnen
nicht ausschloss, wenn sie „von ferne“ antworten, so halten heutige Dokumente sie für möglich. Der CIC
von 1917 schloss Messdienerinnen völlig aus, da eine „Frau“ aus der Ferne antworten dürfe, nicht aber
vom Altarraum aus und dabei durfte sie keine Ministrantenkleidung tragen, unter kirchlicher Strafe verboten.
Was Sie praktizieren ist Umdeutung von verbindlichen Aussagen des kirchlichen Lehramtes. Das ist lügnerisch.
Frühere Dokumente halten sie für unmöglich, legal unmöglich zumindest, und erst seit 1994 gibt es
da eine andere Tendenz, die sich aber nicht in offiziellen Dokumenten sondern eher in eine „Laissez-Faire“-Politik
offenbart hat. Wie Sie etwa mit Allatae Sunt umgehen, ist unkatholisch. Und Sie wohnen regelmässig einem
tridentinischen“ Hochamt bei? Das ist in meinen Augen nichts weiter als ein Beispiel für eine gewachsene
Entwicklung. Diesen Typus von Entwicklung halten Sie doch sonst in liturgischen Fragen für allein möglich.
Absolut nicht. „Eine gewachsene Entwicklung“. Ich sehe schon: Sie sind dem kant’schen Zeitgeist und dem
Hegelianismus verfallen. Antithesis, thesis = Synthesis, watt? Verbot + Missbrauch = Zugestehen des Missbrauchs.
So ‘n Quatsch.
@ Konrad Übrigens haben Anfang August tausende deutsche Ministrantinnen Rom und den Vatikan zu erobern
versucht. So weit ist es schon gekommen. Vermutlich die 2006er Variante des Sacco di Roma, oder was? Erklären
Sie lieber mal, warum, die Sakralität einer Messe vom Geschlecht des Messdieners abhängen soll.
@ magister soll „Lehrer“ heissen, ist aber reine theologische Arroganz, gepaart mit theologischem Fachidiotentum,
das noch nicht einmal William James kennt. Die Gottesmutter gibt niemandem eins „hinter die Löffel“,
beten Sie lieber zu ihr und sie wird zeigen, dass sie nie klerikale Ministrantin war. Wahrscheinlich sind
Sie noch zu jung, um das Thema zu begreifen. Übrigens haben Anfang August tausende deutsche Ministrantinnen
Rom und den Vatikan zu erobern versucht. So weit ist es schon gekommen.
eine schwangere Frau am Altar ? Oder kann man sich eine schwangere Frau am Altar vorstellen, die sagt
„Das ist mein Leib“? Mein Gott, so machner Priester hat mehr Bauch als eine Frau im 9. Monat.
Magister an Konrad, zweite Runde Wer um Himmels willen ist „William James“? Muss man den kennen? Im gängigen
theologischen Diskurs ist er bislang nicht aufgetaucht! Wäre er eine ernst zu nehmende Stimme, würde
man ihn kennen! Nochmal: Konrad hat von der theologischen Wahrheit keinen blassen Schimmer und bewegt
sich zunehmend in sektiererischen Bahnen, die der Kirche nicht gut tun. Nochmal: Tun Sie Buße, sonst
bekommen Sie nicht nur von der Gottesmutter, der ersten Ministrantin ihres Sohnes, doch noch eine hinter
die Löffel!
@ Athanasius Was wollen Sie eigentlich? Ich habe lediglich beschrieben, wie es mit dem Akolythat heutzutage
ist. Nichts weiter. Eine Wertung habe ich nicht abgegeben. Allatae sunt ist schön und gut, nur so schon
der CIC von 1917 Messdienerinnen nicht ausschloss, wenn sie „von ferne“ antworten, so halten heutige Dokumente
sie für möglich. Das ist in meinen Augen nichts weiter als ein Beispiel für eine gewachsene Entwicklung.
Diesen Typus von Entwicklung halten Sie doch sonst in liturgischen Fragen für allein möglich.
#65 Athanasius 14:01:53 | Sonntag, 27. August 2006
@Benedikt Was sind Sie für ‘n Westisolator! Die katholischen Ostkirchen behalten weiterhin das Akolythat
und verweigern sich natürlich diesen Irrtum der ‘Messdienerinnen’ anzunehmen und einzuführen. Es ist
eine feministische Kreatur, die letztendlich dazu führen wíll (nicht: wird, zumindest nicht in der römisch-katholischen
Kirche Gottes), Frauen das Priestertum zu „eröffnen“. Und das ist die Logik. Wenn Mädchen das apostolische
Akolythat (1972 „unterdrückt“ nícht abgeschaff!) stellvertretend (denn das tut der Messdiener kirchenrechtlich
seit jeher) erfüllen „dürfen“, dann ist der Schritt zu Diakonin und Priesterin nicht weit mehr. Und
dann hat eine solche Kirche aufgehört noch apostolisch zu sein. Nochmal das Lehramt der hl. römischen
Kirche, Magistra Veritatis, zu diesem Thema: „Papst Gelasius verurteilte in seinem 9. Epistel (c. 26)
an den Bischof von Lucania den bösen Missbrauch der eingeführt worden war, in dem Frauen dem Priester
bei der Messe am Altar halfen. Da dieser Missbrauch gar zu den Griechen verbreitet worden war hat Innocenz
IV. dies strengstens verboten in seinem Brief an den Bischof von Tusculum: „Frauen sollten es nicht wagen
am Altar zu dienen; ihnen muss dieser Dienst völlig verweigert werden!“ Auch wir haben diesen Missbrauch
verboten in den gleichen Worten in unserer oft-erneuerten Konstitution Etsi Pastoralis, sector 6, no.
21.“ (Papst Benedikt XIV., Enzyklika Allatae Sunt, 26. Juli 1755.) Das, zusammen mit dem kanonischen Recht
bis 1983, ist klar dagegen.
Akolyth Diese römische Ablehnung weiblicher Altardiener beruht besonders darauf, daß der Dienst des
Akolythen zu den niederen Weihen gehört, welche Seminaristen bis in die 70er Jahre auf ihrem Weg zum
Priesteramt erhielten. Die Weihe gibt es nicht mehr, stattdessen gibt es nun die Beauftragung zum Akolythat
für die Seminaristen. Das ist ein formeller Akt, zu dem der Bischof kommt. Die Beauftragung umschließt
mW auch die weltweite Erlaubnis, als Kommunionspender herangezogen zu werden. @ Ministrantinnen Dabei
ist aber zu beachten, daß sich die verantwortlichen Stellen der Kirche klar und exakt gegen diese Art
des Dienstes ausgesprochen haben. Das ist falsch, wie Puchil2 hier klargestellt hat. Die verantwortlichen
Stellen sind laut Redemptionis Sacramentum die Diözesanbischöfe. Und die erlauben es oder auch nicht.
Die Frage der „Nachwuchsförderung“ durch einen rein männlichen Ministrantendienst ist aber dennoch diskutabel.
Jedenfalls kann man nicht völlig ausschließen, dass hier Zusammenhänge bestehen.
„Magister“ hat vielmehr keine Ahnung von religionsgeschichtlichen Fakten. Schon mal William James studiert?
Aber Eure Zeitgeistigkeit und Internetsucht macht ja die Hirnzellen kaputt. Gut, das mit Altersgrenze
12Jahre oder „nach der Firmung“ ist nicht praktikabel, deshalb folgender Vorschlag zur Resakralisierung
der katholischen Liturgie: 1. Keine Erlaubnis von Ministrantinnen mehr 2. Keine Zelebration des Hochgebetes
„versus Populum“ mehr 3. Keine Handkommunion mehr 4. Wiedereinführung des Schlussevangeliums 5. Keine
Hostien mit bräunlicher Brot-Materie, sondern nur noch weisse Hostien Mit vielen Grüßen von und an
Martin Mosebach, der ein wunderbares Buch geschrieben hat dazu („Häresie der Formlosigkeit“) Was dagegen
derzeit weitgehend praktiziert wird, ist ein schlechtes klerikales Theater der Selbstdarstellung voller
Langeweile.Im übrigen ist das von einigen hier verspottete Argument der eigentliche Grund der Ablehnung
des Frauenpriestertums. Oder kann man sich eine schwangere Frau am Altar vorstellen, die sagt „Das ist
mein Leib“?
vorwärts nach rückwärts auch messdienerinnen könnenten, sollten, müssten anwärterinnen für künftige
priesterinnen in der kath. kirche sein. warum sie generell ausschliessen? das ist „vorwärts nach rückwärts“,
absolut menschen- und christen-unwürdig und gegen die botschaft jesu. wir könnten die zeichen der zeit
erkennen, wenn wir auch die wünsche der mädchen ernstnehmen würden. berührungsänste? ich wünsche
uns allen mehr glaubwürdigkeit und vertrauen in gottes und der menschen geist. K. Gäs.
Zu Herrn Konrad Also: Der Herr (oder die Frau??) Konrad ist schon ein rechter theologischer Schwachmaticus,
der von geistesgeschichtlichen und theologischen Entwicklungen ABSOLUT keine Ahnung hat und deshalb diesen
horrenden Unsinn in die Welt setzt und damit die Leute verärgert. Er weiß es halt nicht besser!! Es
gibt im Neuen TEstament keine Reinheitsvorschriften mehr, die irgendjemandes Blut als „unrein“ qualifizieren.
Alles andere ist QUATSCH! Herr Konfrad, bekehren SIe sich, sonst haut Ihnen die liebe Gottesmutter kräftig
ein paar auf die (vielleicht unreinen) Löffel!
Das hat das Zeug zum „Best Of“!!!! Das Blut der Menstruation ist unrein, es hat daher am Altar, wo das
reine Erlösungsblut Christi sich vergegenwärtigt, keinen berechtigten Ort. Nur in der Demut kann die
Frau in diesem Zustand (der natürlich keinerlei „Schuld“ beinhaltet) kommunizieren. Konrad, Gratulation!
Hiermit gewinnen Sie einen meiner für besondere katholische Gesinnungsleistungen verliehenen Preise „Best
Of Kreuz.net“. Klopfen Sie sich auf die Schulter. Mit solcherlei Preisverleihungen gehe ich verdammt sparsam
um, aber glauben Sie mir, Sie haben heute einen verdient! o^/
@Konrad „Das Blut der Menstruation ist unrein, es hat daher am Altar, wo das reine Erlösungsblut Christi
sich vergegenwärtigt, keinen berechtigten Ort.“ Cool, ich fühl’ mich wie bei den Ritterspielen angesichts
solch mittelalterlichen Gedankenguts. Und die Frau hat in der Kirche die Klappe zu halten, nicht? Sagte
ja schon Paulus IIRC. Übrigens, Ihre famose Gottesmutter, die ja immerhin so rein war, dass sie leiblich
in den Himmel aufgenommen wurde (so war das doch, oder?), hat genauso „unrein“ geblutet wie alle anderen
Frauen auch – die Menstruation hat nämlich mit der Geburt, ob nun schmerzfrei oder nicht, nichts zu tun,
ganz im Gegenteil. Sie haben im Bio-Unterricht wohl wieder heimlich mit dem Rosenkranz gespielt, statt
aufzupassen? Aber ich habe eine gute Nachricht für Sie: Es wird in Zukunft zunehmend mehr beständig
„reine“ Frauen (in Ihrer Lesart) geben, nämlich dann, wenn es sich ‘mal herumgesprochen hatt, dass man
(vielmehr: frau) die Pille auch unterbrechungslos nehmen kann und so jahrelang keine Menstruation zu haben
braucht. Da freuen Sie sich jetzt aber, gell?
ach ja, monti, ich fühle mich durchschaut: handele ich als guter Tradi doch nach dem Doppelmotto a) was
ist eine Frau in der Küche? – artgerechte Haltung; b) was ist eine Frau im Wohnzimmer? – zu lange Leine!
Meine Frau darf nur zur Sonntagsmesse ‘raus (in langem Rock und mit dicken gestrickten Strümpfen), und
wenn meine Tochter mir ein Glas Wein bringen darf, küßt sie mir vorher dankbar beide Hände. Mann, Mann:
haben Sie eine Ahnung von Tradi-Frauen!
nun ja: Jetzt hören und staunen Sie, ich war Ministrantin schon in vorkonziliarer Zeit, da ich auf einer
Klosterschule war. Wenn dann das das Ergebnis ist …
Ministrantinnen ist für Herrn Schmitt die Frau auch ein Mensch zweiter Wahl? EDie Einstellung von Herrn
Schmitt widerspricht dem Geist Jesu und auch dem Galaterbrief, in dem Paulus schreibt, dass Mann und Frau,
Frau und Mann in Christus EINS sind. Selbst in Bischofsmessen ist es heute Gang und Gäbe, dass auch Mädchen
unter den Ministranten sind. Jetzt hören und staunen Sie, ich war Ministrantin schon in vorkonziliarer
Zeit, da ich auf einer Klosterschule war. Gerade die Mädchen sind es heute, die Ministrantendienst noch
möglich machen, weil Jungen vielfach ganz andere Interessen haben und das zieht sich bis in die Messen,
die überwiegende Mehrheit der Gottesdienstbesucher sind nun mal Mädchen und Frauen. Oder gehen Sie,
Herr Schmitt, nicht zum Gottesdienst um dies zu merken?
Konrad! Den Zeitgeist hin und wieder links liegen zu lassen, mag in manchen Belangen durchaus vorteilhaft
sein. Ihn aber völlig abzulehnen, oder gar als pauschales Knüppelargument gegen jeden modern denkenden
Menschen zu missbrauchen, ist total daneben. Ohne Zeitgeist könnten sie hier jetzt keine hirnverbrannten
Spinnereien ablassen, sondern müssten allein in ihren 4 Wänden dahin vegetieren. Und nur mal so gefragt:
Wieso ist das Menstruationsblut unrein? (Und kommen sie mir jetzt nicht mir Biochemie.)
Herr Hüller! Auch wenn Sie wohl en typisches Zeitgeistsubjekt zu sein scheinen, gebe ich kurz Antwort:
Das Blut der Menstruation ist unrein, es hat daher am Altar, wo das reine Erlösungsblut Christi sich
vergegenwärtigt, keinen berechtigten Ort. Nur in der Demut kann die Frau in diesem Zustand (der natürlich
keinerlei „Schuld“ beinhaltet) kommunizieren. Sie kann nicht zusammen mit dem Priester offiziell (in klerikalen
Gewändern) repräsentieren. Dass die Geburt Christi durch die Jungfrau Maria schmerzfrei war, ist Lehre
der Kirche. Maria hätte sich nie als „Messdienerin“ aufgedrängt. Ich wiederhole: die Einführung von
Messdienerin ist analog dem Volksaltar und der Handkommunion zu sehen: als ein weiterer Schritt zur Säkularisierung.
Man könnte z.B. für Mädchen fortan die Altergrenze 12 Jahr ansetzen. Oder „bis zur Firmung“.
Ad Frasim Ach wissen Sie, ich zitiere aus der Einheitsübersetzung und der Wortlaut dort ist für mich
eindeutig. Aber die Sache ist für mich „gegessen“. Ich will wissen, warum nach Konrad eine Frau ab dem
Menstruationsalter nicht mehr ministrieren darf. Etwa weil Sie dann noch mehr Frau ist? Das ist doch pervers.
@Christian Hüller Ach jetzt verstehe ich, wie Sie das meinen. (Hoffe ich zumindest.) Mit Verlaub, ich
glaube, wir interpretieren diese Stelle (Gen 3, 18) unterschiedlich. Frasim: Dornen und Disteln lässt
er dir (als behinderndes Unkraut) wachsen und die Pflanzen des Feldes (die dazwischen wachsen) musst du
(aber trotzdem) essen. Will sagen: Mühevoller Anbau (vgl. Gen 3, 17b und 3, 19) aber klar muss man’s
essen. C. Hüller: Dornen und Disteln lässt er dir wachsen und die(se) Pflanzen (und nicht die Früchte
des Feldes) musst du essen. Ich hoffe, Sie können mir folgen und sehen den Unterschied??! Ich verabschiede
mich jetzt aber endgültig für heute, muss ins Bett. Gute Nacht!
Ad Frasim Eben, aber wenn die schmerzhafte Geburt für Maria nicht gelten soll, dann hätte auch Jesus
in keinem Fall jemals Feldfrüchte essen dürfen (vgl. aber Mk 2, 23ff). (Arbeiten wäre ihm dann wohl
auch nicht angestanden). Aber ich denke auch: Lassen wir es gut sein. Keine zentrale Glaubensaussage.
@Christian Hüller Wissen Sie, nach der gleichen Logik hätte Jesus gemäß Gen 3, 18 keine Pflanzen des
Feldes essen dürfen (…) Häh? Diese ihre Logik verstehe ich nicht. In Gen 3, 18 heißt es doch sogar
(EÜ): „Dornen und Disteln lässt er dir wachsen/ und die Pflanzen des Feldes musst du essen.“ Nun ja,
lassen wir es gutsein. Wir sollen den Glauben ja leben und uns nicht in solche Diskussionen einlassen,
da ist nur der Durcheinanderwerfer im Spiel. Ich betrachte die schmerzlose Geburt Mariens, abgeleitet
aus der Negierung des Fluches in Gen 3, 16 für Maria nicht als zentrale Glaubensaussage. Nein, zentrale
Glaubensaussage ist das, glaube ich, auch nicht.
Jaja, so sind die Tradis Ich hasse keineswegs die Frauen, ich respektiere und schätze sie sehr wohl.
Dies ganz besonders, wenn sie sich der von Gott geschaffenen Ordnung gemäß zu verhalten wissen Und die
ist so, dass sie lieb und unterwürfig sein müssen, jedes Jahr ein Kind gebären und ansonsten das Maul
zu halten haben (Paulus: Das Weib schweige in der Gemeinde). Und wenn nicht, gibt’s Hiebe.
Es bleibt spannend Ad Frasim: Wissen Sie, nach der gleichen Logik hätte Jesus gemäß Gen 3, 18 keine
Pflanzen des Feldes essen dürfen; was er entgegen den Aussagen des Markusevangeliums eindeutig getan
hat. Ich betrachte die schmerzlose Geburt Mariens, abgeleitet aus der Negierung des Fluches in Gen 3,
16 für Maria nicht als zentrale Glaubensaussage. Ergo: Mein Seelenheil dürfte nicht an der Bejahung
dieser Lehre hängen. Ad Konrad: Wieso? Haben Sie ein Problem mit der Menstruation?
Nach dem Höhenflug der Mariendogmen zurück zur liturgischen Wirklichkeit der Messdienerinnen: Es war
fatal, dass JPII damals nachgegeben hat. Mädchen wollen anderes, Ordensfrauen werden nicht durch Ministrantenarbeit
gewonnen (wer kann eine Ordensfaru nennen, die es durch ihre Ministrantinnen-Karriere geworden wäre?).
Man könnte natürlich die Regel einführen, dass Mädchen nur bis zu ihrer ersten Menstruation Messdienerin
sein können. Das wäre liturgisch und theologisch konsequent und richtig. Aber wer hat den Mut, das anzuordnen?
@Christian Hüller Ist ein sündloses Leben zugleich zwingend ein schmerzloses? Nein, ganz und gar nicht.
Man bedenke, wie Maria unter dem Kreuz gelitten haben muss (Anm. am Rande: Die Sequenz „Stabat Mater“
drückt das ergreifend aus). Jedoch werden die Geburtsschmerzen auf Gen 3, 16 zurückgeführt und da Maria
nicht von der Erbsünde belastet war, dürfte sich das mit den Wehen erledigt haben…
Ad Sirilo Ja, davon habe ich schon gehört bzw. das müsste ich wissen. Leibliche Aufnahme in den Himmel +
Unbefleckte Empfängnis. Zwei dogmatisierte Lehraussagen, wobei Sie letztere (oft missverstandene) richtig
gedeutet haben. Die Frage ist bloß: Ist ein sündloses Leben zugleich zwingend ein schmerzloses? Bei
Jesus Christus würden wir das ja auch verneinen wollen.
@Christian Hüller …, dass auch Frauen einen äußerst wichtigen und zugleich sehr s c h m e r z h a
f te n Beitrag zum Fortbestand, in diesem Fall sogar zur Etablierung der christlichen Gesellschaft leisten
und geleistet haben, Vollkommen richtig, sehe ich genauso. Auch wenn es in diesem speziellen Fall (s.
Sirilos vorige Anmerkung) nicht zutrifft. Warum komische Lehre? Maria wurde seit Ewigkeit als Gottesmutter
auserkoren und daher von aller Sünde bewahrt. der hier allen unverbesserlichen Frauenhassern, die Frauen
nicht einmal im Altarraum dulden, einen gewissen Respekt abverlangen sollte. Ich hasse keineswegs die
Frauen, ich respektiere und schätze sie sehr wohl. Dies ganz besonders, wenn sie sich der von Gott geschaffenen
Ordnung gemäß zu verhalten wissen (und das ist nun mal leider nicht der Altardienst). Maria heißt ja
nicht umsonst auch „Gottesmutter“. Ebenfalls korrekt. Früher pflegte man sogar Gottesgebärerin (Dei
genitrix) zu sagen, was die Wahrheit der körperlichen Mutterschaft noch deutlicher zum Ausdruck bringt.
@Christian H. Das hängt zusammen mit der katholischen Lehre von der Unbefleckten Empfängnis Mariens,
d.h. der Lehre, daß Maria (da vorgesehen, die Mutter des Gottmenschen zu werden) ohne den Makel der „Erbsünde“
empfangen und geboren wurde.
Ad Sirilo Echt, na da hab’ich jetzt auch mal was gelernt… Soll ja vorkommen. Allerdings in diesem Fall
schon eine etwas merkwürdige Lehre …, muss ich schon sagen.
@Christian Hüller Jetzt muß ich Ihnen in einem Punkt widersprechen: Nach der Lehre der kath. Kirche
hatte die Jungfrau Maria keinen Geburtsschmerz zu erdulden, da der Fluch Evas ja nicht auf ihr lastete…
Ad Frasim Wenn sie bei der Geburt anwesend gewesen wären, was sie ja, worüber uns Sirilo gerade nochmals
aufgeklärt hat, nicht waren, so hätten sie sicherlich zur Kenntnis genommen, dass auch Frauen einen
äußerst wichtigen und zugleich sehr s c h m e r z h a f te n Beitrag zum Fortbestand, in diesem Fall
sogar zur Etablierung der christlichen Gesellschaft leisten und geleistet haben, der hier allen unverbesserlichen
Frauenhassern, die Frauen nicht einmal im Altarraum dulden, einen gewissen Respekt abverlangen sollte.
Maria heißt ja nicht umsonst auch „Gottesmutter“.
@Sirilo Wie kommen Sie denn auf solchen Unsinn, daß die Hirten und die Weisen aus dem Morgenland bei
der Geburt Jesu dabei waren? (…) Bitte benutzen Sie zur Untermauerung Ihrer Position doch keine unsinnigen
Argumente, die dem Bericht der Heiligen Schrift klar widersprechen! Stimmt, ich hätte schreiben müssen:
…nach der Geburt als erste anwesend… Aber ich ging davon aus, mein ironischer Unterton würde so oder
so verstanden werden. @Christian Hüller: Aber Frasim, sofern die Hirten nicht nur dumm gegafft haben
sollten, haben Sie vielleicht ‘was Wichtiges darüber gelernt … Wie soll ich das verstehen??
@Frasim Wie kommen Sie denn auf solchen Unsinn, daß die Hirten und die Weisen aus dem Morgenland bei
der Geburt Jesu dabei waren? Bei der Geburt Jesu waren nur (wenn man dem NT folgt) Maria und Joseph zugegen
(und vielleicht noch eine Hebamme). Die Hirten kamen später und fanden „das Kind in der Krippe und seine
Mutter“ – da war die Geburt doch schon längst vorbei. Und die Weisen aus dem Morgenland kamen noch viel,
viel später… Bitte benutzen Sie zur Untermauerung Ihrer Position doch keine unsinnigen Argumente, die
dem Bericht der Heiligen Schrift klar widersprechen!
Tochter Der Autor wird sich wohl mal wieder geärgert haben, dass seine eigene Tochter aus eigenen Antrieb
diesen wichtigen Dienst am Altare Gottes geleistet hat.
@Christian Hüller Und wer war bei der Geburt Jesu anwesend? Richtig: Hirten und die drei Weisen aus dem
Morgenland. Das heißt dann nach Ihrer Logik, dass Er eigentlich auch den Männern das Amt des Kinderkriegens
auftrug oder wie? @Bonjour: Ihrem Vorurteil muss ich leider widersprechen, „mein“ Pater hier heißt Huber
FSSP, nicht Pfluger FSSPX. Zu Ihrem Matthäus-Zitat: Darf ich dann auch nicht meinen leiblichen Vater
Vater nennen? Aber Sie haben schon Recht, vor allem den Papst als „heiligen Vater“ anzureden, da hab
ich auch schon mal gegrübelt. ?:) Vielleicht kann uns hier der Seminaristoder jemand anderes weiterhelfen??
also ich verstehe diese Logik vollkommen. Der Katholik hat grundsätzlich ein komisches Verhältnis zu
Sexualität, insbesondere der zölibatär lebende Katholik. Das bewirkt, dass er eigentlich nie an etwas
anderes denkt (was ihn eigentlich sympathisch machen würde ). Doch darf er natürlich nicht daran denken
und damit er nicht daran erinnert wird, muss das andere Geschlecht weg. Jetzt denkt der Zölibatäre an
nichts anders und kommt im Sinne der husserlschen analogischen Aperzeption zur Auffassung, dass alle anderen
auch nichts anderes denken können. Daher – selbst wenn unter den MinistrantInnen auch Jungen sind – geht
er davon aus, dass die angesichts der Mädchen an nichts anderes denken, als an Sex. Daher müssen Mädchen
unter den Ministranten logischerweise berufungshemmende Wirkung haben.
#28 23er Hansl 19:17:25 | Samstag, 26. August 2006
Wenn die Fahrräder in China so abgestellt werden, dass sie umfallen können, dann wird es in der Karibik
nie Gletscher geben! Wenn der Ministrantendienst aber den Mädchen anvertraut wird, dann verschwindet
die Gelegenheit, um potentielle Priesteramtskandidaten zum Altar hinzuführen. ?:) ?:) ?:)
Frasim Weil es gerade heute so gut passt: Sie: „Nach längerem Hin und Her ließ ich mich vom Pater überzeugen,
wenigstens im Notfall (wenn kein anderer Ministrant zur Verfügung stünde) einzuspringen.“ Matthäus
23: „Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.“
Zum Beispiel die Homoaussagen der Bibel nehmen Sie doch auch wörtlich – fragen Sie doch mal Ihren Pater
(Pfluger?), warum die Kirche über diese ausdrückliche Anweisung so pfft hinweggeht.
#26 duc in altum 18:46:03 | Samstag, 26. August 2006
Damals ende der achtziger Jahre … … war ich maßgeblich in unserer Pfarrei dafür eingetreten, auch
Messdienerinnen zuzulassen. Hauptsächlich mit dem Argument: in den umliegenden Pfarreien wird es ja auch
gemacht. (Naja, mit 16 Jahren mag so ein Argument noch stichhaltig sein.) Die Einführung von Mädchen
im Altardienst ging einher mit einer Dezimierung der Messdienerzahlen. Hatten wir in einer großen Stadtpfarrei
vor der Einführung von Mädchen noch nahezu 100 Messdiener, waren es zwei Jahre nach der Einführung
der Messdiener etwas über 30. Das mag viele Gründe haben. Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung,
daß das Ministrantentum ein „Schutzraum“ für Jungens war, der ähnlich einem Fussballverein eine gewisse
„Abschottung“ gegenüber dem anderen Geschlecht bot, der für Jungens in dem Alter sehr wichtig ist. Nein,
aus der rein männlichen Messdienerschaft gingen eben nicht automatisch auch emotional verkrüppelte Männer
hervor, es hatte auch nichts mit Angst vor Mädchen/Frauen zu tun. Eher im Gegenteil. Heute gibt es in
der Pfarrei, in der ich wohne noch 8 MessdienerInnen und wenn wir die Mädchen rausschmeissen würden
(was wir nicht vorhaben und auch nie tun würden) hätten wir noch zwei. Mittlerweile bin ich fest überzeugt
davon, daß es ein Fehler war, die Messdienerinnen einzuführen, weil es Jungens in dem entsprechenden
Alter eben mal ganz gut tut, sich ein bisschen von den Mädchen abzugrenzen.
Ad Bonaventura Sie großer Theologe, meinen S i e etwa, die Frauen unter dem Kreuz hätten Jesus nicht
gedient, als sie in der Stunde seines Leidens zugegen waren? Sie haben mir vielleicht eine Menschenkenntnis.
Da hilft Ihnen Ihre schrullige Vorwegnahmetheorie, die Sie meinetwegen bei irgendwelchen Kirchenvätern
geklaut haben mögen, incl. der merkwürdigen Unterscheidung zwischen „Tätern“ und „Nichttätern“ auch
nicht weiter. Gruß
#24 Bonaventura 18:27:48 | Samstag, 26. August 2006
@Hüller Werter Herr Hüller, Sie verkennen die Tatsachen! Wenn man vorgibt den Primat der Heiligen Schrift
wahren zu wollen dann sollte man sich auch auf die verbindliche Auslegung durch die Kirche stützen. Und
nicht wie Sie immer wieder die Frauen unter dem Kreuze Christi als Prototyp oder Rechtfertigung für weibliche
Ministranten heranziehen. Mit ein wenig katholischem Glauben und Schriftverständnis würden Sie erkennnen
worüber ich noch gestern mit einem befreundeten Lutheraner sprach. Die Frauen unter dem Kreuze Christi
sind das Vorbild der ausharrenden, liebenden und anbetenden Gemeinde. Sie sind nicht „Mit-täter“ So finden
wir alle Charismen einer Gottesdienstlichen Gemeinschaft in diesen Personen vorgedeutet. Handelnde sind
alle rein männlich und man könnte die „Täter“ in einem mystischen Sinne als vorausdeutung des AltarDIENERS
interpretieren. Die Frauen unter dem Kreuz, sind jedoch in keinem Fall Vorbild für Gottesdienstlich Handelnde
Frauen. Wäre das so hätte sich die ganze Passage in 1 Kor. 11 erübrigt
Noch mal ein Wort Ich sehe schon, jetzt hab’ich hier mehr als einen Gegner. Umso besser. Dann wird’s erst
richtig knallig. 1.) Laizistischer Blödsinn -unbewiesene Unterstellung! 2.) Leugnung des Primats der
Schrift -Häresie nach dem II. Vatikanum 3.) Falschbewertung des Altardienstes -der Altardienst hat eine
rein dienende Funktion und gegen den Dienst einer Frau am Altar wird man theologisch ernsthaft nichts
einwenden können, zumal der Auferstandene auch Maria Magdalena explizit in seinen Dienst genommen hat
-ich wiederhole das Argument meines Vorredners: ein Mininstrant ist k e i n „kleiner Priester“ -dazu hat
er weder das nötige Wissen noch die Weihe S i e l i e g e n hier f a l s c h. Geben Sie es zu! Mit der
besserwisserichen Arroganz eines sog. Seminaristen kommen Sie hier auch nicht weiter.
#22 Bonaventura 18:08:21 | Samstag, 26. August 2006
@Christian Hüller was Sie da schreiben ist absoluter Blödsinn und zudem theologisch nicht haltbar. Das
sind keine Argumente sondern laizistische Parolen die den wahren Kern der Sache absolut verfehlen
#21 Seminarist 18:02:38 | Samstag, 26. August 2006
Sperrzone Altarbereich Durch die niederen Weihen war der Altardienst auf den Priesterdienst ausgerichtet.
Selbstverständlich war nicht jeder Altardiener ein potentieller Priester, aber es geht ja um die symbolische
Dimension der Repräsentation Christi und seiner 12 Apostel am Altar. So finden wir in der altorientalischen
Jakobusliturgie den Bischof von zwölf Priestern umgeben. Grade für die ökumenische Sache war die Einführung
von Frauendiensten im Altarraum ein gigantischer Fehler. Zudem ist die ganze Liturgie dadurch ideologisch
vergiftet worden nach dem bekannten Motto: „Heute da gehört uns der Ministrantinnendiest und morgen das
ganze Amt!“ Ich bemerke die Absicht und bin verstimmt! Seminarist
Auch noch mal ein Wort Aber Leute? Was soll das? Alles kirchenrechtliche Geplänkel hilft uns hier nicht
weiter. Die Schrift ist die Norm. Alle Satzungen der Kirche haben sich danach zu richten. Wenn aus der
Schrift klar hervorgeht, dass bei Jesu Kreuzigung überwiegend Frauen zugegen waren, dann muss es die
Kirche Frauen und Mädels auch ermöglichen, bei der Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu in besonderer
Weise zugegen zu sein, also als Ministrantinnen. Wilde Spekulationen darüber, wie sich der Ministrantendienst
entwickelt hat, helfen hier wirklich nicht weiter.