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Donnerstag, 31. August 2006 10:06
Die katholische Kirchenspaltung in der Praxis
In der Kleinstadt Dieburg gibt es zwei Pfarreien: „St. Peter und Paul“ ist konservativ – „St. Wolfgang“ liberal. Jetzt bekommen beide Pfarreien den gleichen Pfarrer.
Bildvorlage: Altarstein der Pfarrei St. Wolfgang
Bildvorlage: Altarstein der Pfarrei St. Wolfgang
(kreuz.net, Dieburg) Daß die Glaubenseinheit in der Katholischen Kirche seit Jahrzehnten zerbrochen ist, pfeifen die Spatzen von den Dächern.

Mitte August konnte man es auch in der Tageszeitung ‘Darmstädter Echo’ nachlesen.

Das Blatt berichtete von einem nicht ungewöhnlichen theologischen Spagat eines Priesters in der Diözese Mainz.

Der Ort: die katholisch geprägte Kleinstadt Dieburg bei Darmstadt.

In Dieburg gibt es zwei Pfarreien: „St. Peter und Paul“ und „St. Wolfgang“. Insgesamt 7000 Katholiken.

Jetzt geht der für seine katholische Linie bekannte Geistliche Rat Lorenz Eckstein (74) nach über 19 Jahren als Pfarrer von „St. Peter und Paul“ in den Ruhestand.

Sein Nachfolger wird Pfarrer Alexander Vogl (42). Er wird auch für die andere Pfarrei in Dieburg – „St. Wolfgang“ – zuständig sein.

Was ist das Problem? „Wir haben hier nun einmal in Dieburg zwei Kirchengemeinden, die unterschiedlicher nicht sein könnten“ – erklärt Sven Große (33), Mitglied des Pfarrgemeinderats St. Wolfgang, vor dem ‘Echo’.

„Hier die junge, moderne Kirchenarbeit in St. Wolfgang – dort die ältere, konservativ geprägte Linie in St. Peter und Paul.“

Untätig war der „konservative“ Pfarrer Eckstein in „St. Peter und Paul“ keineswegs. Er habe sich durch Tatkraft und unternehmerischen Geist ausgezeichnet.

In seiner Vorgängerpfarrei Offenbach wurde er schon 1982 mit der silbernen Bürgermedaille der Stadt ausgezeichnet.

Der Bischof machte Pfarrer Eckstein 1984 zum Geistlicher Rat. Er erhielt auch die goldene Ehrennadel des Deutschen Caritasverbandes.

Aber er war offenbar „konservativ“.

Jetzt versuchen die konservative und die liberale Pfarrei eine gegenseitige Annäherung.

Im liberalen „St. Wolfgang“ erwartete den neuen Pfarrer – nach Zeitungsbericht – eine „von eigenem Engagement der oft jungen Gemeindemitglieder getragene Arbeit“, die ihre „positive Wirkung bis hin zu den Straßenkindern Rio de Janeiros“ entfalte.

In St. Peter und Paul stehe der neue Geistliche dagegen vor einem deutlich älteren Publikum und vor einer „auf den Pfarrer zugeschnittenen konservativeren Linie“.

Der Zeitungskommentator läßt keinen Zweifel, wo seine Präferenzen liegen:

„Wie flexibel – geistlich und menschlich – wird der neue Pfarrer sein? Wie werden die Predigten des jungen Priesters sonntags klingen? Im einen Gotteshaus jugendlich-aufmunternd und frisch, im anderen getragen und ehrfurcht-gebietend?“
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 52 Lesermeinungen:
Montag, 11. September 2006 11:26
Maledica: Guziguziguuuuuuuuuuuuuuuuuuu
@Malachias
Ab zurück in die Gummizelle zu [v.d.Red.zens.] Lingen und vorher noch nen Keks genommen und ab in die Ecke
Donnerstag, 7. September 2006 13:51
Malachias †: @Guldin: „Rechts“ und „links“…
…sind relative Begriffe, d.h. sie geben nicht mehr wieder als die geschätzte Entfernung von der eigenen Position. Nach dem durch die Alliierten des 2. WK inkl. Zionismus verursachten sukzessiven Linksruck im sogenannten Westen gehört beileibe nicht viel dazu, auch eine gesunde nationale Position als „rechtsradikal“, „rechtsexterm“ oder ähnlich zu diffamieren…

Weitere Literaturtipps:

[v.d.Red.zens.]
Donnerstag, 7. September 2006 12:23
Guldin: vielsagende Literaturtipps
Die angeführten Literaturtipps des Herrn Malachias, zeigen woher der Wind der Wiederbetätiger weht. Von ganz scharf rechts. An diesem Wind erkrankte Europa schon einmal ziemlich heftig. Offenbar sind einige immer noch nicht genesen.
Donnerstag, 7. September 2006 10:40
Malachias †: Totschlagworte
Wiederbetätigung“ ist ähnlich wie „Antisemitismus“, „Holocaust“, „Auschwitz“ usw. längst zum Totschlagwort geworden, mit dem jegliche (insbesondere deutsch-)nationale, aber auch traditionell-katholische Argumentation – und wenn sie noch so berechtigt ist – im Keim erstickt werden soll. Die Verwendung solcher Worte als Waffen in Kirche, Wissenschaft, Politik, Justiz, Öffentlichkeitsarbeit usw. wird den Tätern allerdings nicht zu ihrem ewigem Seelenheil gereichen! Dies sei zur allgemeinen Warnung hiermit ausdrücklich festgehalten.

Für alle, die bei sich Nachholbedarf dieser Frage oder allgemein in Fragen der Meinungs- und Pressefreiheit in der (OMF-)BRD verspüren, hier ein paar Literaturtipps:

1. Sven Eggers: Maulkorbrepublik Deutschland? Hohmanns Hinrichtung und andere große Skandale, FZ-Verlag, München 2004 (ISBN 3-924309-70-1)

2. Arne Hoffmann: Warum Hohmann geht und Friedman bleibt. Antisemitismusdebatten in Deuschland von Möllemann bis Walser, Edition Antaios, Schnellroda 2005 (ISBN 3-935063-26-1)

3. Johannes Rothkranz: Totschlagwort „Antisemitismus“. Klarstellungen zu einem „einzigartigen Wortmißbrauch“, Verlag Anton Schmid, Durach 2003 (ISBN 3-932352-88-2)

4. ders.: Katholikenverfolgung durch die Konzilskirche, Verlag Anton Schmid, Durach 1999 (ISBN 3-932352-33-5)

5. Franz Schönhuber: Die Volksverdummer. Persönliche Erfahrungen mit deutschen Medienleuten, Nation Europa Verlag, Coburg 2005 (ISBN 3-920677-63-3)
Donnerstag, 7. September 2006 00:55
Guldin: Wiederbetätigung
Es reicht wohl den Blödsinn einmal zu posten!

einfach widerlich!
Donnerstag, 7. September 2006 00:50
Perpetua: Verschwörung gegen die Kirche
Unter dem aufrüttelnden Titel «Die jüdisch-freimaurerische Gefahr» veröffentlichte der katholische Priester Msgr. Ernest Jouin zu Beginn der 1920er Jahre ein mehrbändiges Werk über die unablässige Wühlarbeit der Logen und ihrer talmudistischen Hintergrundmacht gegen die römisch-katholische Kirche und die katholischen Völker. Der tapfere Monsignore genoß die ausdrückliche Wertschätzung des Papstes, der ihn zur Fortführung seines Kampfes gegen die Synagoge Satans ermutigte.

Doch die jüdisch-freimaurerische Unterwanderung des hohen Klerus machte unablässig weitere Fortschritte. Wegen dieser alarmierenden Entwicklung unternahm eine kleine Gruppe entschieden glaubenstreuer Bischöfe und Priester im Herbst 1962 einen – wie wir heute wissen, letzten – Versuch, die annähernd 2400 zur ersten Sitzungsperiode im Vatikan versammelten Konzilsväter über die inzwischen extrem bedrohlich gewordene «jüdisch-freimaurerische Gefahr» umfassend in Kenntnis zu setzten und eindringlich vor ihr zu warnen.

Unter dem Pseudonym «Maurice Pinay» veröffentlichten sie ein dickes, reich und sorgfältig dokumentiertes Buch mit dem Titel «Verschwörung gegen die Kirche». In italienischer Sprache gedruckt, wurde es an sämtliche Konzilsväter verteilt. Überdies erschien es in rascher Folge in englischer, spanischer, portugiesischer und nicht zuletzt in deutscher Übersetzung. Seine Verbreitung unter den bereits machtvoll vom jüdisch-freimaurerischen Zeitgeist erfaßten, bequem und lau gewordenen Priestern und Gläu…
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