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Monikas Mission + Blankes Entsetzen + Blutrausch 9 + Herren über Leben und Tod + Stillschweigender Dämonenpakt
Monikas Mission

Vatikan. Papst Benedikt XVI. erinnerte beim gestrigen Angelusgebet in Castel Gandolfo an die Tränen der Heiligen Monika, die sie für ihren rebellischen Sohn – den Heiligen Augustinus – vergoß. Auch heute gäbe es viele Beziehungsprobleme innerhalb der Familien, so Benedikt XVI. Viele Mütter machten sich Sorgen um ihre Söhne, die auf falsche Wege geraten. Das Beispiel der Heiligen Monika ermutige auch heute die Mütter, nicht zu verzweifeln, sondern am Glauben und ihrer Mission als Frau und Mutter festzuhalten.

Blankes Entsetzen

Österreich. Der katholische Politiker Mag. Ewald Stadler der rechtsnationalen Partei ‘FPÖ’ erklärte vor der ‘Austria Presseagentur’, daß er die Kinderabtreibung bestrafen möchte: „Wenn ich die Mehrheit dafür hätte, würde ich Abtreibungen abschaffen. Es ist nur bedauerlich, daß es dafür keine Mehrheit gibt.“ Die Abtreibung sei ein Verbrechen. Die Frage der sogenannten Spätabtreibung von Behinderten zeige, daß 60 Jahre nach Kriegsende noch immer eine versteckte Eugenik existiere: „Das ist dermaßen empörend, daß ich oft nur blankes Entsetzen dafür habe.“

Blutrausch 9

Heiliges Land. Am Samstag erschossen israelische Kampftruppen einen 16jährigen Palästinenser in der Stadt Nablus im Westjordanland. Bei dem Angriff wurden mindestens 20 Menschen verletzt. Ein angeschossener Jugendlicher schwebt in Lebensgefahr. Im südlichen Rafah nahmen Besatzungssoldaten vier Palästinenser gefangen und schossen zwei Menschen an. In der Nacht zum Sonntag drangen die israelischen Kampftruppen in den Ostteil von Gaza-Stadt vor. Bei dem Angriff kamen zwei Palästinenser ums Leben. Fünf weitere Personen wurden verletzt – darunter eine Frau und ein Kind. Nach Augenzeugenberichten soll auch ein Auto der Nachrichtenagentur ‘Reuters’ beschossen worden sein.

Herren über Leben und Tod

Deutschland. Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg im Breisgau warnte am vergangenen Samstag vor der Überheblichkeit und Selbstüberschätzung der Bioethik. Es sei auf bedrückende Weise zu spüren, „wie sich heute Menschen an die Stelle Gottes setzen und sich als Herren über Leben und Tod verstehen“, meinte er während einer Heiligen Messe anläßlich des Theologischen Sommerkurses der ‘Gustav-Siewerth-Akademie’. Der Erzbischof kritisierte in diesem Zusammenhang auch die verräterische Sprache, die von Abtreibungsideologen benützt werde.

Stillschweigender Dämonenpakt

„Abergläubische Handlungen oder die Benutzung von magischen Gegenständen, zum Beispiel Amuletten, sind an sich wirkungslos. Sie stellen aber eine Art Kommunikationsmittel mit Dämonen dar und bewirken den stillschweigenden Abschluß eines Dämonenpakts durch den Willen des Ausübenden und die dem Dämon gegebenen Zeichen.“

Der Heilige Augustinus von Hippo († 430) in seinem Werk ‘De doctrina christiana’
      
2 Lesermeinungen
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#2   Die Schaumgeborene   17:48:29 | Montag, 28. August 2006
Dem Papst steht irgendetwas bis zum Hals! Aber was?
Vorausgesetzt, ich interpretiere die vortreffliche Bildwahl der Redaktion richtig, steht dem Papst irgendetwas bis zum Hals. Wasser kann es nicht sein, das wäre über den Wetterbericht verbreitet worden – demzufolge kann es auch kein aus Wasser durch Wundertätigkeit gewonnener Wein sein. Möglicherweise war der untere Bildrand mit einer Copyright-Zeile markiert? Oder es ist das Datum des Bildes von der Kamera aufgedruckt worden, da der Inhaber mit der Handhabung seines Eigentums nicht besonders vertraut war.
Eine weitere Möglichkeit, die es in Betracht zu ziehen gilt, ist die Frage, ob nicht das Bild von einem kreuz.net-Reporter selbst gemacht worden ist, der im Vatikan natürlich als persona non grata von ganz weit weg mit dem Teleobjektiv zoomen musste und so die unteren zwei Drittel des Bildes mit Köpfen von Pilgern voll hat und nur am obersten Rand sieht man einen kleinen, weißen Punkt, den Papst. Das wirds sein! Dem Papst stehen die Pilger bis zum Hals und hängen kreuz.net-Autoren zum Halse raus!
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#1   matt   09:37:19 | Montag, 28. August 2006
*schmunzel*
Ein Bussi an die hl. Monika und ihren rebellischen Sohn. Ein schwieriger Knabe in der Tat. Sie hatte einiges zu erdulden. Aber sie braucht sich nicht zu grämen: der spurt schon. Kommt Zeit kommt Rat.
Der Stadler, der ja meines Wissens auch in Verbindung zu den Pius-Brüdern steht, ist durchaus ein guter Mann. Leider versucht er sich im Rahmen dieses Staatswesens zu behaupten und das wird nicht funktionieren, denn Babylon liebt Abtreibung und Homoehe und wird nicht davon lassen, bis ihr Regime gänzlich vernichtet ist.
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