Prof. Joseph Ratzinger
Soll ich oder soll ich nicht?
In seinen Tübinger Jahren verlangte das Professorenkollegium von Professor Ratzinger, daß er seine Unterschrift unter einen zweifelhaften theologischen Artikel setze.
(kreuz.net, Tübingen) Im Mai veröffentlichte die italienische Monatszeitschrift ‘30Giorni’ einen Artikel über die Professorenzeit von Papst Benedikt XVI.

Im Artikel unter dem Titel „Die schwierigen Jahre“ geht es um die Jahre zwischen 1966 und 1969, als der jetzige Papst Dogmatikprofessor an der Universität von Tübingen war.

Der Artikel beruft sich auf Erinnerungen ehemaliger Kollegen und Studenten des damaligen Professors Ratzinger.

Eine der im Artikel geschilderten Begebenheiten ereignete sich am Ende von Ratzingers Tübinger Zeit.

Im Sommer 1969 schrieben dort einige Professoren einen Artikel, im dem sie die Wahl der Diözesanbischöfe auf acht Jahre forderten.

Vor der Veröffentlichung sollte der Text von allen Professoren – auch von Professor Ratzinger – unterschrieben werden.

Auf den zwölf Seiten wurden angeblich wissenschaftliche Argumente angeführt.

Sie sollten zeigen, daß sich das „Gefüge der Kirche und die Rechtsauffassung der Kirche gegenüber dem heutigen Bild der Gesellschaft als eine fremde, vergangene Welt“ darstellten.

Man könne sich diesbezüglich nicht auf das Evangelium, auch nicht auf die Struktur der ersten christlichen Gemeinden, sondern nur auf eine später entstandene Tradition berufen.

Die Tübinger Professoren vertraten die Meinung, daß diese Tradition heute in vielem nicht mehr angemessen sei.

Die Amtszeit der Diözesanbischöfe solle darum in Zukunft auf acht Jahre beschränkt werden:

„Eine Wiederwahl beziehungsweise eine Verlängerung der Amtszeit ist nur ausnahmsweise, und zwar aus objektiven, äußeren, in der kirchenpolitischen Situation liegenden Gründen, möglich.“

Die Verfasser stellten klar, daß der Vorschlag von den Verhältnissen in Westeuropa ausgehe.

Professor Ratzinger zögerte zunächst mit seiner Unterschrift.

Ein damaliger Kollege, Max Seckler, und Mitverfasser des Artikels erinnert sich vor ‘30Giorni’:

„Am Anfang war Ratzinger der einzige, der den Text nicht unterzeichnen wollte. Seine Vorstellung von Episkopat paßte nicht zu den Thesen, die in unserem Vorschlag aufgestellt wurden.“

Deshalb besuchte Seckler den zögerlichen Dogmatiker zu Hause, um ihn bei einer Tasse Kaffee zu überzeugen: „Als ich wieder ging, hatte ich seine Zustimmung.“

Der Artikel wurde in der Tübinger ‘Theologischen Quartalschrift’ veröffentlicht.

Martin Trimpe, ein Mitarbeiter von Professor Ratzinger an der Universität Tübinger und Regensburg war überrascht:

„Der Professor vertrat seine Überzeugungen sonst mit Nachdruck. In diesem Fall hatte er vielleicht den Artikel nicht gut gelesen oder um des lieben Friedens willen dem auf ihn ausgeübten Druck nachgegeben.“

Möglicherweise habe er weitere Diskussionen mit seinen Kollegen vermeiden wollen.

Nach der Veröffentlichung des Artikels gab es im Umfeld von Professor Ratzinger einige Verwunderung.

Trimpe berichtet: „Als Ratzinger sah, daß ein paar von uns entsetzt waren, lächelte er und sagte: Wenn ihr verärgert seid, dann schreibt doch etwas! Schreibt einen Artikel gegen diesen Vorschlag. Ich selbst werde euch helfen, ihn zu veröffentlichen.“

So verfaßten Peter Kuhn, ein damaliger Assistent von Professor Ratzinger, einen langen Gegenartikel.

Kuhn erinnert sich, daß der Artikel erst in der Zeitschrift ‘Hochland’ veröffentlicht wurde, als er und Professor Ratzinger an die Universität Regensburg gewechselt hatten:

„In Tübingen hätten sie uns zu Ketzern erklärt und für eine moderne Form der Hinrichtung auf akademischem Weg gesorgt.“
      
54 Lesermeinungen
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#55   Malachias †   17:47:34 | Mittwoch, 6. September 2006
@C. Hüller
Was Sie da erzählen, klingt ziemlich protestantisch-mystizistisch, wird aber kaum Katholizität für sich beanspruchen können… :-S
Wofür brauchen wir eigentlich noch das kirchliche Lehramt? Kann und soll doch jede(r) die Bibel so auslegen, wie er/sie gerade lustig ist…! O:)
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#54   Christian Hüller   14:17:32 | Mittwoch, 6. September 2006
Ad Malachias
Wussten Sie nicht, dass das, was in der Hl. Schrift steht,
innerstes Gesetz allen Seins und Waltens ist?
Diese innerste Gesetz kann durch die äußerliche Zerstörung
eines Buches nicht beseitigt werden.
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#53   Malachias †   09:52:03 | Mittwoch, 6. September 2006
@C. Hüller
dass Sie hier alle Anhänger der kath. Konzilskirche als „Freimaurer“ bezeichnen
Ich habe nirgendwo alle Anhänger der Konzilskirche als FM bezeichnet. Mit meiner rhetorischen Frage „Vielleicht, weil er der einzige Nicht-Freimaurer ist?“ wollte ich lediglich darauf hinweisen, daß eine nicht geringe Zahl (es werden Zahlen im dreistelligen Bereich genannt) von Kurienmitgliedern einer der genannten vier (!) Hinterlogen im Vatikan angehören. :'(
Die sonntäglichen Gottesdienste sind dann wohl Logensitzungen
Die Liturgiereform wurde maßgeblich von Montini/Paul VI. und Annibale Bugnini bestimmt. Beide waren – zumindest zeitweise – Logenmitglieder…! >:)
Wenn der Papst eine Synagoge besucht, hat er nur das getan, was Jesus Christus selbst auch getan hat.
Jesus hat dies, als er von seinen „Glaubensgenossen“ offen verfolgt wurde, kaum noch getan haben. Abgesehen davon hat auch das Judentum nach Christus noch eine erhebliche Weiterentwicklung zum Bösen, d.h. zum Christus- und Christenfeindlichen, hin getan, wie der Talmud reichlich bezeugt… :-!
Sie sollten es vielleicht auch mal tun…
Nie im Leben!! :-@
Die Bibel mag brennen, aber Gott bleibt ewig und lacht darüber.
Einen größeren Zynismus haben Sie nicht zu bieten?
Schämen Sie sich!! :-@
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#52   Christian Hüller   09:08:31 | Mittwoch, 6. September 2006
Ad Malachias
Also, dass Sie hier alle Anhänger der kath. Konzilskirche als „Freimaurer“ bezeichnen, ist schon ein starkes Stück.
Die sonntäglichen Gottesdienste sind dann wohl Logensitzungen, oder wie?
Wenn der Papst eine Synagoge besucht, hat er nur das getan, was Jesus Christus selbst auch getan hat.
Haben Sie daran schon mal gedacht?
Sie sollten es vielleicht auch mal tun…
Im Übrigen: Selbst wenn, wovon ich nicht ausgehe, evtl. verteilte Bibeln von den Juden im Nachhinein verbrannt worden sein sollten, steht der Geist Gottes wohl über einer solchen Tat.
Die Bibel mag brennen, aber Gott bleibt ewig und lacht darüber.
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#51   Malachias †   19:16:43 | Freitag, 1. September 2006
@Ansgar
Was wirklich überhaupt nicht geht, ist unangemessene Kritik an unserem Papst. Er ist ein brillanter Mann, fraglos das beste Pferd im Stall des Kardinalskollegiums.
Vielleicht, weil er der einzige Nicht-Freimaurer ist?
Und wie steht es mit seinem Verhältnis zum Judentum?
Ist es ein Beweis von Brillanz im Sinne von Heiligkeit, wenn man als Katholik in Synagogen rennt und dort das Neue Testament verteilt, obwohl man unter den derzeitigen Verhältnissen davon ausgehen muß, daß es nicht lange dauert bis es von einem dieser Heiden verbrannt wird?
Herr Ratzinger sollte erst einmal den Talmud lesen und alle der Menschenwürde widersprechenden Passagen zum Thema seines hochgelobten Dialogs machen, bevor er sich in die „Höhle der Dämonen“ (Johannes Chrysostomus) begibt…!! :-@
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#50   Ansgar   15:27:41 | Freitag, 1. September 2006
Dr. Regazzoni
Leider haben Sie weitgehend recht. Doch muß man der Kirche die Treue halten. Sie würden ja auch nicht einfach Ihre Frau verstoßen, wenn diese verrückt wird.
Was wirklich überhaupt nicht geht, ist unangemessene Kritik an unserem Papst. Er ist ein brillanter Mann, fraglos das beste Pferd im Stall des Kardinalskollegiums. Man muß ihm vertrauen.
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#49   Agiafortuni   15:03:17 | Freitag, 1. September 2006
Ansgar: zu ihrer Beruhigung
ich gehe regelmässig zu den Sakramenten. Das Kreuz tragen bedeutet für mich aber nicht, dass ich gegenüber Amtsanmassungen und Missbräuchen zu schweigen habe. Ich weigere mich jedoch eine Obrigkeit anzuerkennen, welche die Zerstörung der katholischen Identität zum Ziele hat. Diese Zerstört man mit Veranstaltungen wie Assisi und Schuldbekenntnissen und weiteren oekumenischen Schwachsinn
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#48   Ansgar   14:55:46 | Freitag, 1. September 2006
@ Dr. Regazzoni
Ja. Auch dann handelt man zumindest protestantisch.
Glauben Sie mir, mir mißfallen auch erklecklich viele Dinge im kirchlichen Alltag, da bin ich ganz an Ihrer Seite. Jedoch heißt katholisch sein, auch demütig sein Kreuz zu tragen, und wenn es der Ärger über den liturgischen Verfall ist. Katholisch sein bedeutet, innerhalb der Kirche und mit Petrus sich um den Glauben zu bemühen. Radikalkritik und Verweigerung resultieren aus Selbstüberhebung und entfernen den Gläubigen vom Wesentlichen.
Wie vereinbaren Sie eigentlich Ihren Glauben mit der Verweigerung des Sakramentsempfangs? Oder: Wen halten Sie für würdig, Ihnen die Sakramente zu spenden?
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#47   Malachias †   14:45:20 | Freitag, 1. September 2006
@Ansgar und alle anderen V2-Gläubigen
Krypto-Protestanten wie Sie können einem leidtun, dürsten sie doch nach den Sakramenten, können diese aber in ihrer Verstocktheit nicht empfangen und werden ungetröstet sterben. Besser hatten es da Ihre protestantischen Gewissens-Brüder wie Melanchthon, der Papstamt und Heilsmächtigkeit der Sakramente im wesentlichen ablehnte. Das war konsequent.
Letztendlich ist der Protestant, der gegen die Offenbarung und die Katholische Tradition protestiert, und es ist absurd, sich dann weiter „Katholik“ zu nennen.
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#46   Agiafortuni   14:42:33 | Freitag, 1. September 2006
Ansgar Protestantismus
Bin ich auch dann Protestant, wenn ich mich im Namen der unabänderlichen katholischen Lehre, weigere das vom Oberhaupt vorgeschriebene protestantische Gedankengut nachzuvollziehen?
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#45   Ansgar   12:07:03 | Freitag, 1. September 2006
Traurig
Die Krypto-Protestanten Malachias, „Pater“ Lingen und Co. können einem leidtun, dürsten sie doch nach den Sakramenten, können diese aber in ihrer Verstocktheit nicht empfangen und werden ungetröstet sterben. Besser hatten es da ihre protestantischen Gewissens-Brüder wie Melanchthon, der Papstamt und Heilsmächtigkeit der Sakramente im wesentlichen ablehnte. Das war konsequent.
Letztendlich ist der Protestant, der gegen den Papst protestiert, und es ist absurd, sich dann weiter „Katholik“ zu nennen. Ubi Petrus, ibi ecclesia.
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#44   wiener   10:13:07 | Freitag, 1. September 2006
@ malachias
wie war das noch mit dem mond, den es nicht kümmert, wenn ihn ein wolf anheult. oder mit der eiche, die es nicht kümmert, wenn sie ein straßenköter anbrunzt …
analog könnte es sich mit dem verhalten einiger diplomtheologen gegenüber dem hl. vater verhalten.
aus einer (hier bereits empfohlenen) buchbeschreibung des „katholischen“ verlags:
Der Autor erläutert knapp und schlüssig den Zusammenhang von Gnosis und „Ökumenischer Bewegung“, das Eindringen des antichristlichen ökumenischen Gedankens in die Katholische Kirche und die Auswirkung dieses Prozesses auf die Glaubenslehre, wie sie sich im neuen Weltkatechismus darbietet. Das satanische Husarenstück der Illuminierten, die Katholische Kirche im gnostisch-ökumenischen Geist umzuformen, führt nicht nur zur weiteren Selbstzerstörung der Kirche, sondern zum klaren Bewußtsein, daß wir Zeugen der globalen Vollendung des antichristlichen Systems sind. Wer sich dem System des Antichristen nicht unterordnen will, der ist aufgerufen sich zu informieren und sich ihm zu widersetzen.
noch fragen?
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#43   Malachias †   10:07:03 | Freitag, 1. September 2006
@wiener Judäo-Masone
joseph ratzinger/benedikt XVI. ist ein gigant der theologie.
Allenfalls der modernistischen, sprich multihäretischen. >:)
Pfui Daibi!! :-!
Vielleicht sollten Sie einmal die von Prof. em. Wigand Siebel letztes Jahr als erweiterte Auflage herausgegebenen Texte „zur Philosophie und Theologie Joseph Ratzingers“ lesen, bevor Sie sich ein Urteil über die theologischen Qualitäten eines der größten Häretiker des 20. Jahrhunderts bilden…?!
Für 8 Euro kann der Sammelband über den katholischen Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/ (Durach) bezogen werden.
was ist/sind malachias und „pater“ lingen?
Wir sind beide katholische Diplomtheologen. :-P
P. Lingen ist außerdem römisch-katholischer Priester. :(3
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#42   wiener   08:50:40 | Freitag, 1. September 2006
@ malachias
ja natürlich. die kirche wird sich bei herrn lingen erkundigen, wie es um die rechtgläubigkeit bzw. die häresie ihres papstes und seiner vorgänger bestellt ist.
eine wahrhaft groteske idee.
wir sollten dann wohl auch der al-kaida die sicherung unserer flughäfen anvertrauen. oder einen triebtäter zum babysitter machen. oder gleich den bock zum gärtner.
im übrigen: joseph ratzinger/benedikt XVI. ist ein gigant der theologie. was ist/sind malachias und „pater“ lingen? noch nicht einmal katholisch …
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#41   Malachias †   20:50:50 | Donnerstag, 31. August 2006
@stat crux
In Abwandlung von „L’Etat c’est moi“ könnte ich sagen „L’Eglise, c’est moi“; aber ich will ja nicht anmaßend sein… O:)
Will Ihnen aber trotzdem ausdrücklich die Lektüre und Auseinandersetzung mit der Website von Hochw. Herrn P. Rolf Hermann Lingen www.kirchenlehre.de www.kirchenlehre.de/ empfehlen. Vielleicht ergibt es sich ja und Sie können Hochw. Herrn P. Lingen mal fragen, wie er über die ganze Sache denkt… :-]
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#40   stat crux   12:21:06 | Donnerstag, 31. August 2006
Malachias und der virtuelle Katholizismus
Klaus Schatz SJ hat in einem allzu wenig beachteten Beitrag zur Dogmengeschichte herausgearbeitet, dass diese ungenügend formalistisch-juristische Definitionenakrobatik dem wirklichen Glaubensleben nicht genügen kann. Deswegen bestimmte im Konzil zu Konstanz 1415 ausnahmsweise (!) die Kirche, wo der Papst ist. Im übrigen bestimmt der Papst, wo die Kirche ist. Aber es muss natürlich die wirkliche Kirche sein, kein Phantasiegebilde.
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#39   Agiafortuni   09:49:08 | Donnerstag, 31. August 2006
Guldin: rechtmässig gewählt
sie haben natürlich recht. Alle drei Frevler wurden rechtmässig gewählt, aber was heisst schon rechtmässig? Nichts mehr als dass ihre Wahl nach dem damals geltenden Wahlverfahren erfolgte. Ein Wahlverfahren ist aber weder ein Dogma noch eine Glaubenswahrheit, sondern lediglich eine Regel, die man für die bestmögliche hält. Das heutige Wahlverfahren geht zurück auf den heiligen Gregor VII, welcher, um Einmischungen seitens des der weltlichen Herrscher vorzubeugen, ein Wahlkollegium schuf, dessen Mitglieder die Kardinäle sind. Bis zum Tode Pius XII brauchte ein Kardinal nicht einmal Bischof zu sein, gab es doch Kardinal-Bischöfe, Kardinal-Priester und Kardinal-Diakone.
Die Rechtmässigkeit der Wahl der drei Frevler – und in diesem Punkt weicht meine Auffassung von derjenigen der FSSPX Oberen erheblich ab – gewährleistet in keiner Weise den Besitz der Standesgnade und selbst wenn sie sie besitzen sollten, dass sie sie auch richtig wahrnehmen. Dazu der heilige Vinzenz Pallotti: es gibt Päpste, die wählt der Herr aus, andere die nimmt er an und schliesslich andere, die er einfach duldet. Die Pforten der Hölle werden die Kirche nicht überwältigen, denn Gott wird immer, gemäss dem portugiesischen Sprichwort, auf krummen Linien gerade schreiben. Das beste Beispiel hierfür ist die FSSPX. Sie entstand im Augenblick als der Frevler Montini daran ging, die heilige Messe durch sein Machwerk, den NOM, zu ersetzen. Damit wollte er die katholische Identität auf ein Mindestmass reduzieren.
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#38   Bernardin †   23:29:04 | Mittwoch, 30. August 2006
DANKE REDAKTION
sie zeigen ihr wahres Gesicht!
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#37   Sirilo   23:27:33 | Mittwoch, 30. August 2006
@Malachias
Als getaufter und gefirmter Katholik habe ich aufgrund des mit der heiligmachenden Gnade verbundenen Glaubenslichts Kompetenz in Glaubensfragen und kann Ihnen daher versichern, daß Pius XII. kein Häretiker war.
(Ach, wenn man die niedlichen Mauwurfshügel sieht, auf denen die Zwergmaulwürfe der Theologie stehen und darüber nachsinnen, ob die Bergspitzen, die sich dort majestätisch gen Himmel recken, nicht häretisch sind, weil ihre Gipfel so verschwenderisch vom Sonnenlicht übergossen werden.)
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#35   Guldin   19:24:58 | Mittwoch, 30. August 2006
Weh dir, daß du ein Enkel bist!
Ist schon schlimm, wenn man nichts wesentlich Neues mehr hinzufügen kann.
Aber der liebe Dr. Reganzzoni verfällt hier, trotz seines lateinischen Namens, der teutschen geringschätzung des Epigonentums.
Es ändert aber trotz allem athenischem Eulengeheul nichts an der Tatsache, dass die von ihm gescholtenen Hirten, die rechtmässigen Päpste der kath. Kirche waren.
;-)
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#34   Agiafortuni   19:10:42 | Mittwoch, 30. August 2006
Ansgar
in Sachen basteln sind Roncalli, Montini und Woytila und ihre Epigonen unübertroffen
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#33   Guldin   19:02:15 | Mittwoch, 30. August 2006
@Ansgar
Malachias bastelt sich eine eigene Theologie, erhebt sich zum Lehramt und entscheidet in dieser von Gott geschenkten Weitsicht und Gnade, wer rechtmässiger Papst ist und wer nicht.
Naja, nächstens wird dann der heilige Geist bei den Sedis Nachhilfeunterricht nehmen müssen, damit er beim Konklave weiss, wo er zu wehen hat.
>:) O:)
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#32   Malachias †   18:04:55 | Mittwoch, 30. August 2006
@Ansgar
1. Sagen Sie mir bitte, an welcher Stelle ich oder andere Sedisvakantisten nicht römisch-katholisch sind. :-(
2. Empfehle ich Ihnen dringend, auch mal in andere Stränge, wie z.B. den sehr lesenswerten Gibson kauft sich eine Kirche www.kreuz.net/article.3712.html, reinzuschauen, bevor Sie hier solchen Unsinn von sich geben. Insbesondere sollten Sie sich die Beiträge von Athanasius ansehen! :)3
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#31   Ansgar   17:56:36 | Mittwoch, 30. August 2006
Malachias, der Protestant
Es gibt über 24000 protestantische Kirchen und Sekten. Sie haben gerade eine dazugebastelt. Natürlich steht es Ihnen frei, Begriffe für sich neu zu definieren und in Ihrer kleinen Welt zur Anwendung zu bringen. Allein, es wird Sie niemand ernstnehmen.
Katholiken unterstellen sich mit freiem Willen dem Lehramt ihrer Kirche. Katholiken vertrauen darauf, daß der Papst mit Hilfe des Heiligen Geistes handelt.
Sie sind also kein Katholik und sollten dieses Diskussionsforum verlassen und in die Niederungen des Sedisvakantismus hinabsteigen. Dort finden sich andere Protestanten Ihrer Spezies.
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#30   Malachias †   17:45:52 | Mittwoch, 30. August 2006
@Wiener, stat crux
1. Jede(r) getaufte und gefirmte Katholik(in) hat aufgrund des mit der heiligmachenden Gnade verbundenen Glaubenslichts Kompetenz in Glaubensfragen und natürlich auch die Pflicht der Bewahrung und Weitergabe des Glaubensguts…
2. Für die Beurteilung, ob es sich bei einem Papst um einen wirklichen, d.h. das depositum fidei in seiner ganzen Fülle verkörpernden (condition sine qua non), Papst handelt oder nicht, gibt es ähnliche Kriterien wie für die Frage, ob ein Mensch heilig im Sinne der Kirche lebt/gelebt hat oder nicht. (Er darf einfach keinem einzigen mit Anathema versehenen Glaubenssatz widersprechen!)
Somit werden getaufte und gefirmte Katholik(inn)en, so sie diese Kriterien konsequent anwenden, die Frage, ob es sich bei dem aktuellen Amtsinhaber oder einem seiner Vorgänger um einen wirklichen Papst im Sinne der Katholischen Kirche handelt/gehandelt hat oder nicht, immer ähnlich beantworten.
Im Fall der genannten fünf Pseudopäpste werden sie also zu der Auffassung kommen, daß sie unmöglich Papst sein können/konnten…
Dagegen können auch Sie nichts machen…! :-D
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#29   Christian Hüller   17:27:50 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Malachias
Hut ab vor Pacelli/P12.
Super.
Wusste ich noch gar nicht.
Dieser wahnwitzige Ostfeldzug, der Deutschland letztlich den Krieg verlieren ließ, war auch in keiner Weise unterstützenswert.
Lebensraum im Osten. Urxx.
Braune Ideologie. Das musste untergehen.
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#28   stat crux   17:14:17 | Mittwoch, 30. August 2006
Wiener,
dazu kommt noch, dass alle diese Leute nicht ZUSTÄNDIG sind „in Sachen Häresie“. Ich kann für mich irgendwas nicht kapieren oder im Dissens sein, zweifeln, aber aufstehen und den andern „Häretiker“ schimpfen. Was für eine Anmaßung! Der Hauptzweck des kirchlichen Amtes ist doch wohl, dass jede „Privatfehde“ in Glaubens- und Sittenfragen nicht statthaft ist. „Oboedientia – et pax!“
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#27   wiener   17:04:35 | Mittwoch, 30. August 2006
die hier verbreiteten meinungen …
… über die „häresie“ der letzten 5 und des derzeitigen papstes sind nur mehr als gipfel der pseudokatholischen absurdität anzusehen.
mann mann mann macht ihr euch lächerlich.
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#26   stat crux   16:20:19 | Mittwoch, 30. August 2006
„Kein Gigant der Häresie“
Über diese Zensur, die Dr. R. dem Papst Pius erteilt, wird sich P. Gumpel SJ (der vom Seligsprechungsverfahren) aber freuen! Endlich hat das Hl. Offizium der Obödienz Pedro de Luna sel. Anged. Nachf. späte Erben zwar nicht Grünes Licht gegeben, aber doch wenigstens „graues“ (oder braunes??). Wäre denn Pius XII. zum Giganten der Häresie geworden, wenn er sich geweigert hätte, mit den Enzykliken zu Kirche, Bibel und Liturgie das Vatikanum II vorzubereiten??
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#25   Malachias †   16:10:00 | Mittwoch, 30. August 2006
@Dr. Regazzoni
Folgende Fakten sprechen für mich dafür, daß es sich auch bei Pacelli/P12 um einen Christusleugner, d.h. Apostaten, gehandelt hat. Die Information habe ich dem sehr lesenswerten Buch von Mary Ball Martínez „Die Unterminierung der Kirche“ (Durach 1992) entnommen.
1. Pacelli/P12 tat alles und billigte dabei auch so problematische Dinge wie die Ausstellung falscher Taufbescheinigungen, um Juden das natürliche Leben zu retten, während er die Katholik(inn)en, insbesondere Osteuropas, weitgehend im Stich lies.
Unter anderem versagte er „Freiwilligen-Regimenter(n)…, die fast nur aus Katholiken bestanden und sich anschickten, zusammen mit der deutschen Armee Sowjetrußland zu erobern“ den von Kard. Boudrillat erbetenen Segen. Obwohl sie „von einem beachtlichen Kontingent russisch- und ukrainischsprachiger Priester begleitet (wurden), jungen Absolventen … (des) Russicum, die hofften, entlang des Wegs lange Zeit geschlossene Kirchen wieder zu öffnen.“ (Ball Martínez 75-76)
2. Bereits als Nuntius machte er bei privaten Verhandlungen mit den Sowjets Zugeständnisse, über die sich sogar der Experte für die vatikanische Ostpolitik Hans-Jakob Stehle mächtig gewundert hat:
„Es sollten keine polnischen Priester nach Rußland geschickt werden und keine Priester irgendeiner anderen Nationalität, die nicht von Moskau gebilligt würden. Bevor die Gespräche zum Abschluß kamen, verhärtete sich die sowjetische Haltung und am Ende
wurde gar nichts unternommen.“ (Ball Martínez 101)
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#24   Dani California   16:09:55 | Mittwoch, 30. August 2006
Ich habe nicht pauschal
von der Wahrheit gesprochen, sondern gefragt, ob sein Charakter der eines von einer Sache überzeugten Kämpfers ist.
Das nehme ich schon an. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er eine Meinung vertritt, hinter der er nicht 100%-ig steht.
Wie konnte er bei der Trauerfeier für Joh. Paul II. diesen „vom Himmel aus zusehen“ lassen, ohne vorangegangenen Prozeß der Selig- bzw. Heiligsprechung.
Seit wann müssen wir selig- bzw. heiliggesprochen werden um in den Himmel zu gelangen ? ?:)
Tat er es, weil so viele begeisterte Anhänger des Verstorbenen in Rom waren, also „wieder um des lieben Friedens willen?“
Der Heilige Vater tut sicherlich nichts nur um des „lieben Friedens Willen“. Wäre er so eingestellt, hätte er sich bestimmt nicht so kritisch zur Stammzellenforschung und Reproduktionsmedizin geäußert.
Und der lange Kampf gegen die Befreiungstheologie zeugt nun wirklich nicht von einer Einstellung, alles laufen lassen zu wollen, nur um Ruhe zu haben.
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#23   Christian Hüller   15:57:45 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad VirOblationis
Als Papst müssen Sie Diplomat sein, wenn Sie nicht als Hitler enden wollen.
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#22   virOblationis   15:49:59 | Mittwoch, 30. August 2006
ein eher diplomatischer Charakter?
Zitat:
„Eine ziemlich krasse Aussage würde ich sagen. Wenn Joseph Ratzinger kein Kämpfer für die Wahrheit ist, dann weiß ich auch nicht weiter.“
Ich habe nicht pauschal von der Wahrheit gesprochen, sondern gefragt, ob sein Charakter der eines von einer Sache überzeugten Kämpfers ist. Es gibt ja auch Fragen, mit deren Beantwortung nicht unbedingt die ganze kath. Wahrheit steht oder fällt.
Obwohl die Frage, wieweit man das Amt und die Ausübung des Amtes der Nachfolger der Apostel zeitlich begrenzen kann gewiß nicht ohne Gewicht ist.
Wenn Benedikt XVI. gegen die Assisi-Treffen Joh. Pauls II. eingestellt war, warum setzt er dann noch eine damit verbundene Tradition fort? „Wieder um des lieben Friedens willen?“
Wie konnte er bei der Trauerfeier für Joh. Paul II. diesen „vom Himmel aus zusehen“ lassen, ohne vorangegangenen Prozeß der Selig- bzw. Heiligsprechung. Tat er es, weil so viele begeisterte Anhänger des Verstorbenen in Rom waren, also „wieder um des lieben Friedens willen?“
Die Erklärung seines ihm gewiß noch immer treu ergebenen ehemaligen Assistenten Martin Trimpe hat ja diese Worte („um des lieben Friedens willen“) aufgebracht: Mir schienen sie lediglich zu bestätigen, was ich vermutete.
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#21   Dani California   15:28:46 | Mittwoch, 30. August 2006
@virOb
Ich weiß natürlich nicht, ob ich ihn aus der Ferne recht beurteile, aber den Charakter eines von einer Sache überzeugten Kämpfers scheint er mir nicht zu haben; eher im Gegenteil.
Eine ziemlich krasse Aussage würde ich sagen. Wenn Joseph Ratzinger kein Kämpfer für die Wahrheit ist, dann weiß ich auch nicht weiter. Ich bezweifle stark, ob ein anderer Kardinal an seiner Stelle diese 23 knüppelharten Jahre in der Glaubenskongregation so durchgehalten hätte wie er. Daß er in dieser Zeit unter den ewigen Anfeindungen gelitten hat, kann ich mir gut vorstellen. Doch er hat sich deshalb glücklicherweise nicht verbiegen lassen. :)3
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#20   Ansgar   14:43:04 | Mittwoch, 30. August 2006
@ virOb
Wie können Sie einem Manne, der den 68ern die Stirn bot, die Lehmannsche Beratungspraxis stoppte und die unsägliche Befreiungstheologie praktisch alleine niederrang, das Kämpferherz absprechen? Das alles gegen weltweiten Widerstand? Selbst als Kritiker müssen Sie zugeben, daß kaum eine Figur des öffentlichen Lebens so zur Haßgestalt gemacht wurde wie Joseph Ratzinger. Doch er hat den guten Kampf gekämpft. Reihen Sie sich bitte nicht in jene Schar eitler Ankläger ein, Vir, die ohne irgendwelche Legitimation einen Papst anpinkeln wollen.
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#19   virOblationis   14:32:26 | Mittwoch, 30. August 2006
um des lieben Friedens willen
Zitat:
„Der Professor vertrat seine Überzeugungen sonst mit Nachdruck. In diesem Fall hatte er vielleicht … um des lieben Friedens willen dem auf ihn ausgeübten Druck nachgegeben.“ (Daß er den Artikel nicht richtig gelesen habe, scheidet nach diesem Artikel als Möglichkeit der Erklärung offenbar aus.)
Genau so erscheint mir derselbe Mensch als Papst noch immer. Ich weiß natürlich nicht, ob ich ihn aus der Ferne recht beurteile, aber den Charakter eines von einer Sache überzeugten Kämpfers scheint er mir nicht zu haben; eher im Gegenteil.
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#18   monti   13:54:41 | Mittwoch, 30. August 2006
Theologie
ist genausowenig eine Wissenschaft wie Astrologie, Alchemie und andere Quacksalbereien
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#17   Malachias †   13:33:56 | Mittwoch, 30. August 2006
Mit B16 Kaffee trinken und Theologie als Wissenschaft
Msgr. Fellay hätte vor einem Jahr auch Kaffee mit dem Papst trinken sollen
Vielleicht haben sie es ja – ähnlich wie seinerzeit EB Marcel Lefebvre mit JP2 – auch gemacht? ?:)
Es wäre dann nur noch zu fragen, wer dabei wen über den Tisch gezogen hat… :-D
Zur Frage, ob „Theologie“ als Wissenschaft anzusehen ist: „catharina“ hat recht, leider vermisst sie es aber, darauf hinzuweisen, dass sich der moderne Wissenschaftsbegriff teilweise auch in den Sprachen (z.B. im Französischen) niederschlägt. Ich vermute, „Athanasius“ hat einen entsprechenden muttersprachlichen Hintergrund, in dem eben „science“ mit Naturwissenschaft gleichgesetzt wird… :-S
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#16   Agiafortuni   13:32:48 | Mittwoch, 30. August 2006
Malachias
Pius XII dürfen Sie nicht zu den Giganten der Häresie zählen. Zwar hat er einige Fehler begangen, wie einen wie Bea zum Beichtvater wählen und einem Manne wie Montini zu vertrauen. Seine Fehler tasten jedoch in keiner Weise das Glaubensgut an
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#15   ottaviani   13:21:26 | Mittwoch, 30. August 2006
ach tridentinus wie recht du doch wieder hast
mehr ist dazu nicht zu sagen
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#14   catharina   13:19:46 | Mittwoch, 30. August 2006
Wissenschaftsbegriff
Athanasius’ Feststellung, Theologie und Philosphie seien keine Wissenschaften, geht von einem modernen, an den Naturwissenschaften orientierten Wissenschaftsbegriff aus. Nach den klassischen Definitionen (z.B. scientia als cognitio ex principiis certis) handelt es sich bei beiden Disziplinen ohne jeden Zweifel um Wissenschaften.
Aber man sollte es Athanasius nicht verübeln, daß ihm die Kenntnis der philosophischen und theologischen Tradition fehlt. Nur sollte er selbst dann vielleicht ein wenig bescheidener sein, wenn er sich in Sachen „Tradition“ zu Wort meldet.
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#13   Malachias †   13:09:26 | Mittwoch, 30. August 2006
@Ansgar: Mt 11,11b
…Zwerg, der puterroten Gesichtchens den Giganten ankläfft
Einen Giganten der Häresie und/oder Apostasie >:) wie Pacelli/P12, Roncalli/J23, Montini/P6, Wojtyla/JP2?
Auf sie ist das Urteil Jesu über Johannes den Täufer anzuwenden: „Der Kleinste im Himmelreich ist größer als er(sie)!“ (Mt 11,11b) o^/
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#12   Christian Hüller   13:06:29 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Athanasius
Athanasius.
Tun Sie mir einen Gefallen und lassen Sie Ihren Beitrag löschen.
Ich habe das auch einmal beantragt und dem wurde auch zugestimmt.
Theologie ist keine Wissenschaft. Das schlägt ein.
Wohl ein Mitglied von „Raumschiff Enterprise“?
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#11   Karl Murx   13:06:25 | Mittwoch, 30. August 2006
Theologie keine Wissenschaft?
Soooooooo, Atha?
Das weißt Du aber schön genau.
Meines Wissens nach definiert sich Wissenschaft nach ihrem „Objectum materiale“, „Objectum formale quod“, sowie dem „Objectum formale quo“.
Es soll also nur das Wissenschaft sein, was empirisch nachweisbar ist. Die Existenz Gottes läßt nicht empirisch nachweisen, dem muß jeder zustimmen. Sollte man also nun schlußfolgern, daß die Vernunftbeweise der Existenz Gottes nicht wissentschaftlich sind, nur weil, weil sie nicht empirisch sind?
Abgesehen davon: „hast Du schon einmal ein Elektron gesehen?“
Was man sieht und sichtbar machen kann, sind Effekte, die im Rahmen der Messtechnik von einem Elektron kommen. Daß man diese Effekte mit Sicherheit dem gemessenen Elektron zuschreiben darf, weiß man aus rein philosophischen Voraussetzungen, welche die Physik unreflektiert benutzt. Die unveränderliche Wesenheit des Elementarteilchens bringt unter denselben Bedingungen auch immer dieselben Wirkungen hervor. Die seinsmäßige Entsprechung von Ursache und Wirkung ist Sache der Ontologie.
Mann, da hast Du aber einen Bock geschossen. Vorgeführt, geteert und gefedert!
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#10   Tridentinus   12:59:00 | Mittwoch, 30. August 2006
Kaffee
Msgr. Fellay hätte vor einem Jahr auch Kaffee mit dem Papst trinken sollen.
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#9   tau †   12:54:44 | Mittwoch, 30. August 2006
Die KN-Ruf-Mord-Opferliste geht inzwischen von „A“ wie Abel (siehe unten) bis „R“ wie Ratzinger
Dann ist Pfarrer Winfried Abel ja genau in der (GUTEN!) Gesellschaft in die er gehört. Er wird sich riesig freuen!
Ganz herzliches Dankeschön an die bekloppte Redaktion und an so ebensolche Leser…
Da ich unter dem Artikel „Ökumenische Sündenvergebung“ eben noch gesperrt war (siehe dort), schreibe ich freundlicherweise hier weiter:
…(aus Zeitgründen selbst gekürzt)…wie steht es dann mit unserer LIEBE zu den Heiligen?
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#8   stat crux   12:52:59 | Mittwoch, 30. August 2006
Aber Atheismus ist Wissenschaft, was, Athanasius??
Spätestens jetzt sollten Sie Ihren Kampfnamen in Amnesius abändern.
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#7   Abbé Busse   12:29:56 | Mittwoch, 30. August 2006
@Athanasius
Habe ich richtig gelesen, die Theologie ( u. Philosophie) sei keine Wissenschaft? ?:)
Dann sehen Sie bitte doch einmal bei Hl. Thomas nach.
STh I, 2 Utrum sit scientia. Das ist Materie des ersten Semesters!
Den Aquinaten werden Sie doch wohl akzeptieren o^/
Gruß & Segen
Abbé Busse
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#6   Ansgar   12:25:08 | Mittwoch, 30. August 2006
@ Malachias
Immer wieder ulkig, zuzusehen, wie sich Leute wie Sie aufplustern und den Heiligen Vater mit „So nicht!“-Rufen bedenken. Versuchen Sie doch mal, Malachias, sich von außen zu betrachten bei Ihrem Tun. Entweder werden Sie ob der Lächerlichkeit schamrot versinken oder sich totlachen. Über den Zwerg, der puterroten Gesichtchens den Giganten ankläfft.
Daß der Heilige Vater damals in Tübingen eingeknickt ist – nun ja. Lange her. Vermutlich hat er als Baby auch in die Windeln gesch… So ist (war) der Mensch.
@ Athanasius: Seid klug wie die Schlangen. Das Treffen ist nunmal (ägerliche) Realität. Es einfach zu verbieten, wäre das falsche Signal. So behält der Heilige Vater wenigstens die Kontrolle über das Ärgernis. Warten wir ab, wie es diesmal abläuft.
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#5   Christian Hüller   12:24:23 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Malachias
Besser späte Einsicht als verstockte Häresie.
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#4   Malachias †   12:08:33 | Mittwoch, 30. August 2006
Typisch für den „Theologen“ der Konzilssekte!
Die von Hochw. Ratzinger getätigte Unterschrift, die er bis heute offensichtlich genausowenig wie die Veröffentlichung seiner zahlreichen Schriften mit explizit antikatholischem Inhalt (vgl. Wigand Siebel(Hrsg.), Zur Philosophie und Theologie Joseph Ratzingers; in rechtgläubigeren Zeiten wären sie wohl allesamt auf dem „Index“ gelandet) bereut oder gar zurückgenommen hat, ja die Tatsache, daß er gleichzeitig die Veröffentlichung der gegenteiligen Position unterstützen konnte, wirft ein bezeichnendes Licht auf die charakterliche Struktur dieses Mannes, der sich seit gut einem Jahr als „Oberhaupt der Katholischen Kirche“ feiern lässt. :-O
Wie schon für seine (nach)konziliaren Vorgänger steht für ihn der Friede – insbesondere unter den Religionen – an erster Stelle. Glaubenswahrheiten und andere Elemente der katholischen Tradition sowie die Tatsache, daß es in etlichen der Religionen, mit denen so ostentativ „Dialog“ und Friede gesucht werden, ausgesprochen antichristliche Elemente(z.B. im Talmud oder im Koran) gibt, spielen dabei eine absolut untergeordnete Rolle.
Das ist Irenismus in Reinkultur! >:)
Hochw. Ratzinger wird sich die Frage gefallen lassen müssen, ob er damit nicht auch die unglaubwürdige Haltung repräsentiert, unter der die nachkonziliare „Kirche“ sicher am meisten zu leiden hat: Die falsche Anwendung des katholischen „Sowohl – als auch“ im Sinne von „auch der Irrtum, die Sünde, das Böse“ haben ihre Daseinsberechtigung.
So nicht, Hochwürden Ratzinger!!! :-@
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#3   Athanasius   12:06:31 | Mittwoch, 30. August 2006
Theologie
ist KEINE Wissenschaft.
Nochmal: KEINE Wissenschaft. Philosophie ebenfalls nicht.
Wissenschaft ist nur dás, was empirisch nachgewiesen werden kann in Untersuchung und Experiment.
Übrigens fände ich solch ‘ne Unterschrift unter Druck gesetzt, weniger schlimm, als die Absegnung des III. Assisi-Tages „aller Religionen“ durch die synkretistische und sehr gefährliche Sant’Egidio-Gemeinschaft (die es in Belgien auch ‘neokonservativ’ wagt ín Pfarrkirchen Dîners und Feste abzuhalten). Alle Welt ein, alle WeltReligionen ein, das Motto. Doch diese Weltkirche wird „weder noch Dogmen noch Moral“ haben und obwohl angeblich liebend eine „Terrorherrschaft herbeibringen“ ohne Ende (‘Notre Charge Apostolique’, Papst Pius X., 1909). Es ist viel schlimmer, dass Papa Ratzinger dás geschehen lässt. Eine Schande ohne Ende.
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#2   Christian Hüller   11:41:35 | Mittwoch, 30. August 2006
Lob für späte Einsicht
Hier wurde offensichtlich ein ganz erheblicher Druck seitens „netter Kollegen“ auf Ratzinger ausgeübt, um ihn konform zu machen.
Er hat damals nachgegeben, aber seinen Irrtum erkannt und später die Gegenauffassung unterstützt.
Das ist lobenswert, denn Wahrheit geht vor Anpassung und Kollektiv.
Inhaltlich ist es völlig richtig und schriftkonform, den Bischof n i c h t auf Zeit zu ernennen.
Kirche ist keine Demokratie. Die Norm ist die Schrift.
Einzig daran ist der Bischof zu messen – und nicht an seiner Anpassung an zeitgeistige Strömungen.
Hätte die Kirche das gemacht, wäre sie schon lange begraben auf dem Totenacker der Geschichte.
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#1   ottaviani   10:49:28 | Mittwoch, 30. August 2006
hoffen wir
für die hl. kirche das der papst heute nicht mehr so leicht beim kaffee zu überzeugen ist
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