Soll ich oder soll ich nicht?
In seinen Tübinger Jahren verlangte das Professorenkollegium von Professor Ratzinger, daß er seine Unterschrift unter einen zweifelhaften theologischen Artikel setze.

Im Artikel unter dem Titel „Die schwierigen Jahre“ geht es um die Jahre zwischen 1966 und 1969, als der jetzige Papst Dogmatikprofessor an der Universität von Tübingen war.
Der Artikel beruft sich auf Erinnerungen ehemaliger Kollegen und Studenten des damaligen Professors Ratzinger.
Eine der im Artikel geschilderten Begebenheiten ereignete sich am Ende von Ratzingers Tübinger Zeit.
Im Sommer 1969 schrieben dort einige Professoren einen Artikel, im dem sie die Wahl der Diözesanbischöfe auf acht Jahre forderten.
Vor der Veröffentlichung sollte der Text von allen Professoren – auch von Professor Ratzinger – unterschrieben werden.
Auf den zwölf Seiten wurden angeblich wissenschaftliche Argumente angeführt.
Sie sollten zeigen, daß sich das „Gefüge der Kirche und die Rechtsauffassung
der Kirche gegenüber dem heutigen Bild der Gesellschaft als eine fremde, vergangene Welt“ darstellten.Man könne sich diesbezüglich nicht auf das Evangelium, auch nicht auf die Struktur der ersten christlichen Gemeinden, sondern nur auf eine später entstandene Tradition berufen.
Die Tübinger Professoren vertraten die Meinung, daß diese Tradition heute in vielem nicht mehr angemessen sei.
Die Amtszeit der Diözesanbischöfe solle darum in Zukunft auf acht Jahre beschränkt werden:
„Eine Wiederwahl beziehungsweise eine Verlängerung der Amtszeit ist nur ausnahmsweise, und zwar aus objektiven, äußeren, in der kirchenpolitischen Situation liegenden Gründen, möglich.“
Die Verfasser stellten klar, daß der Vorschlag von den Verhältnissen in Westeuropa ausgehe.
Professor Ratzinger zögerte zunächst mit seiner Unterschrift.
Ein damaliger Kollege, Max Seckler, und Mitverfasser des Artikels erinnert sich vor ‘30Giorni’:
„Am Anfang war Ratzinger der einzige, der den Text nicht unterzeichnen wollte. Seine Vorstellung von Episkopat paßte nicht zu den Thesen, die in unserem Vorschlag aufgestellt wurden.“
Deshalb besuchte Seckler den zögerlichen Dogmatiker zu Hause, um ihn bei einer Tasse Kaffee zu überzeugen: „Als ich wieder ging, hatte ich seine Zustimmung.“
Der Artikel wurde in der Tübinger ‘Theologischen Quartalschrift’ veröffentlicht.
Martin Trimpe, ein Mitarbeiter von Professor Ratzinger an der Universität Tübinger und Regensburg war überrascht:
„Der Professor vertrat seine Überzeugungen sonst mit Nachdruck. In diesem Fall hatte er vielleicht den Artikel nicht gut gelesen oder um des lieben Friedens willen dem auf ihn ausgeübten Druck nachgegeben.“
Möglicherweise habe er weitere Diskussionen mit seinen Kollegen vermeiden wollen.
Nach der Veröffentlichung des Artikels gab es im Umfeld von Professor Ratzinger einige Verwunderung.
Trimpe berichtet: „Als Ratzinger sah, daß ein paar von uns entsetzt waren, lächelte er und sagte: Wenn ihr verärgert seid, dann schreibt doch etwas! Schreibt einen Artikel gegen diesen Vorschlag. Ich selbst werde euch helfen, ihn zu veröffentlichen.“
So verfaßten Peter Kuhn, ein damaliger Assistent von Professor Ratzinger, einen langen Gegenartikel.
Kuhn erinnert sich, daß der Artikel erst in der Zeitschrift ‘Hochland’ veröffentlicht wurde, als er und Professor Ratzinger an die Universität Regensburg gewechselt hatten:
„In Tübingen hätten sie uns zu Ketzern erklärt und für eine moderne Form der Hinrichtung auf akademischem Weg gesorgt.“
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Mittwoch, 6. September 2006 17:47
Malachias †: @C. Hüller
Was Sie da erzählen, klingt ziemlich protestantisch-mystizistisch, wird aber kaum Katholizität für
sich beanspruchen können…
Wofür brauchen wir eigentlich noch das kirchliche Lehramt? Kann und soll doch jede(r) die Bibel so auslegen, wie er/sie gerade lustig ist…!
Wofür brauchen wir eigentlich noch das kirchliche Lehramt? Kann und soll doch jede(r) die Bibel so auslegen, wie er/sie gerade lustig ist…!
Mittwoch, 6. September 2006 14:17
Christian Hüller: Ad Malachias
Wussten Sie nicht, dass das, was in der Hl. Schrift steht,
innerstes Gesetz allen Seins und Waltens ist?
Diese innerste Gesetz kann durch die äußerliche Zerstörung
eines Buches nicht beseitigt werden.
innerstes Gesetz allen Seins und Waltens ist?
Diese innerste Gesetz kann durch die äußerliche Zerstörung
eines Buches nicht beseitigt werden.
Mittwoch, 6. September 2006 09:52
Malachias †: @C. Hüller
dass Sie hier alle Anhänger der kath. Konzilskirche als „Freimaurer“ bezeichnen
Ich habe nirgendwo alle Anhänger der Konzilskirche als FM bezeichnet. Mit meiner rhetorischen Frage „Vielleicht, weil er der einzige Nicht-Freimaurer ist?“ wollte ich lediglich darauf hinweisen, daß eine nicht geringe Zahl (es werden Zahlen im dreistelligen Bereich genannt) von Kurienmitgliedern einer der genannten vier (!) Hinterlogen im Vatikan angehören.
Die sonntäglichen Gottesdienste sind dann wohl Logensitzungen
Die Liturgiereform wurde maßgeblich von Montini/Paul VI. und Annibale Bugnini bestimmt. Beide waren – zumindest zeitweise – Logenmitglieder…!
Wenn der Papst eine Synagoge besucht, hat er nur das getan, was Jesus Christus selbst auch getan hat.
Jesus hat dies, als er von seinen „Glaubensgenossen“ offen verfolgt wurde, kaum noch getan haben. Abgesehen davon hat auch das Judentum nach Christus noch eine erhebliche Weiterentwicklung zum Bösen, d.h. zum Christus- und Christenfeindlichen, hin getan, wie der Talmud reichlich bezeugt…
Sie sollten es vielleicht auch mal tun…
Nie im Leben!!
Die Bibel mag brennen, aber Gott bleibt ewig und lacht darüber.
Einen größeren Zynismus haben Sie nicht zu bieten?
Schämen Sie sich!!
Ich habe nirgendwo alle Anhänger der Konzilskirche als FM bezeichnet. Mit meiner rhetorischen Frage „Vielleicht, weil er der einzige Nicht-Freimaurer ist?“ wollte ich lediglich darauf hinweisen, daß eine nicht geringe Zahl (es werden Zahlen im dreistelligen Bereich genannt) von Kurienmitgliedern einer der genannten vier (!) Hinterlogen im Vatikan angehören.
Die sonntäglichen Gottesdienste sind dann wohl Logensitzungen
Die Liturgiereform wurde maßgeblich von Montini/Paul VI. und Annibale Bugnini bestimmt. Beide waren – zumindest zeitweise – Logenmitglieder…!
Wenn der Papst eine Synagoge besucht, hat er nur das getan, was Jesus Christus selbst auch getan hat.
Jesus hat dies, als er von seinen „Glaubensgenossen“ offen verfolgt wurde, kaum noch getan haben. Abgesehen davon hat auch das Judentum nach Christus noch eine erhebliche Weiterentwicklung zum Bösen, d.h. zum Christus- und Christenfeindlichen, hin getan, wie der Talmud reichlich bezeugt…
Sie sollten es vielleicht auch mal tun…
Nie im Leben!!
Die Bibel mag brennen, aber Gott bleibt ewig und lacht darüber.
Einen größeren Zynismus haben Sie nicht zu bieten?
Schämen Sie sich!!
Mittwoch, 6. September 2006 09:08
Christian Hüller: Ad Malachias
Also, dass Sie hier alle Anhänger der kath. Konzilskirche als „Freimaurer“ bezeichnen, ist schon ein
starkes Stück.
Die sonntäglichen Gottesdienste sind dann wohl Logensitzungen, oder wie?
Wenn der Papst eine Synagoge besucht, hat er nur das getan, was Jesus Christus selbst auch getan hat.
Haben Sie daran schon mal gedacht?
Sie sollten es vielleicht auch mal tun…
Im Übrigen: Selbst wenn, wovon ich nicht ausgehe, evtl. verteilte Bibeln von den Juden im Nachhinein verbrannt worden sein sollten, steht der Geist Gottes wohl über einer solchen Tat.
Die Bibel mag brennen, aber Gott bleibt ewig und lacht darüber.
Die sonntäglichen Gottesdienste sind dann wohl Logensitzungen, oder wie?
Wenn der Papst eine Synagoge besucht, hat er nur das getan, was Jesus Christus selbst auch getan hat.
Haben Sie daran schon mal gedacht?
Sie sollten es vielleicht auch mal tun…
Im Übrigen: Selbst wenn, wovon ich nicht ausgehe, evtl. verteilte Bibeln von den Juden im Nachhinein verbrannt worden sein sollten, steht der Geist Gottes wohl über einer solchen Tat.
Die Bibel mag brennen, aber Gott bleibt ewig und lacht darüber.
Freitag, 1. September 2006 19:16
Malachias †: @Ansgar
Was wirklich überhaupt nicht geht, ist unangemessene Kritik an unserem Papst. Er ist ein brillanter Mann,
fraglos das beste Pferd im Stall des Kardinalskollegiums.
Vielleicht, weil er der einzige Nicht-Freimaurer ist?
Und wie steht es mit seinem Verhältnis zum Judentum?
Ist es ein Beweis von Brillanz im Sinne von Heiligkeit, wenn man als Katholik in Synagogen rennt und dort das Neue Testament verteilt, obwohl man unter den derzeitigen Verhältnissen davon ausgehen muß, daß es nicht lange dauert bis es von einem dieser Heiden verbrannt wird?
Herr Ratzinger sollte erst einmal den Talmud lesen und alle der Menschenwürde widersprechenden Passagen zum Thema seines hochgelobten Dialogs machen, bevor er sich in die „Höhle der Dämonen“ (Johannes Chrysostomus) begibt…!!
Vielleicht, weil er der einzige Nicht-Freimaurer ist?
Und wie steht es mit seinem Verhältnis zum Judentum?
Ist es ein Beweis von Brillanz im Sinne von Heiligkeit, wenn man als Katholik in Synagogen rennt und dort das Neue Testament verteilt, obwohl man unter den derzeitigen Verhältnissen davon ausgehen muß, daß es nicht lange dauert bis es von einem dieser Heiden verbrannt wird?
Herr Ratzinger sollte erst einmal den Talmud lesen und alle der Menschenwürde widersprechenden Passagen zum Thema seines hochgelobten Dialogs machen, bevor er sich in die „Höhle der Dämonen“ (Johannes Chrysostomus) begibt…!!
Freitag, 1. September 2006 15:27
Ansgar: Dr. Regazzoni
Leider haben Sie weitgehend recht. Doch muß man der Kirche die Treue halten. Sie würden ja auch nicht
einfach Ihre Frau verstoßen, wenn diese verrückt wird.
Was wirklich überhaupt nicht geht, ist unangemessene Kritik an unserem Papst. Er ist ein brillanter Mann, fraglos das beste Pferd im Stall des Kardinalskollegiums. Man muß ihm vertrauen.
Was wirklich überhaupt nicht geht, ist unangemessene Kritik an unserem Papst. Er ist ein brillanter Mann, fraglos das beste Pferd im Stall des Kardinalskollegiums. Man muß ihm vertrauen.
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