Beichte
Ökumenische Sündenvergebung
Ein vollständiges Sündenbekenntnis mit Lossprechung durch den Priester, ist der einzige ordentliche Weg der Versöhnung der Gläubigen mit Gott und der Kirche – würde man meinen.
(kreuz.net) Was das Bußsakrament der Kirche betrifft, vertritt der Fuldaer Pfarrer und Dechant Winfried Abel besondere Ansichten.

Im Mai 2006 strahlte der katholische Fernsehsender ‘K-TV’ ein Interview mit dem Priester zum Thema „Heilung durch die Beichte“ aus.

„Beichten heißt einfach zunächst einmal, sich selber vorzeigen, sich selber offenbaren, mit seinem Sündigsein, weil ich einfach darunter leide“ – erklärte der Priester dabei.

Ein Kirchenvater habe einmal empfohlen, in großer Not oder Lebensgefahr bei einem Priester zu beichten.

Wenn aber kein Priester anwesend sei, dann solle man bei einem Bruder – also einem Gläubigen – beichten:

„Wenn du aber keinen Gläubigen findest, dann beichte irgendeinem Menschen. Und wenn du keinen Menschen findest, dann beichte der Kreatur.“

Das bedeute, daß man nicht nur vor Gott oder den Menschen schuldig werde, sondern auch an der Kreatur.

Nach Pfarrer Abel entsprechen alle Sakramente der Natur des Menschen und „müssen erst gar nicht besonders eingesetzt werden“.

Die Beichte finde sich als Grundhaltung bereits beim Dreifaltigen Gott: Der Vater offenbare sich seinem Sohn, und der Sohn offenbare sich in dem erkennenden Heiligen Geist dem Vater gegenüber.

„Das ist im Grunde die Haltung, die dann wiederum beim Menschen als Beichthaltung zu Tage tritt, wo man sich nicht nur vor dem anderen öffnet oder vor ihm bekennt, sondern eben auch darin sein ganzes Schuldigsein offenbart. Das ist von Anfang an schon da.“

Nach Pfarrer Abel ist das Sündenbekenntnis der wesentlichste Punkt der Beichte, „sofern es den Menschen betrifft“:

„Alle anderen Dinge, die in der Beichte geschehen, kommen von Gott her.“

„Die Erforschung des Gewissens: Gott allein weiß, wer ich bin. Nur der Heilige Geist weiß, wer ich bin. Die Reue ist eine Form der Liebe, die nur Gott geben kann. Ich kann mir Liebe selber nicht geben. Aber Gott kann mir das schenken, daß ich – plötzlich von seiner Liebe erfaßt – erkenne, wer ich bin.“

Das Aussprechen der Sünden sei der Part des Menschen: „Deshalb ist es das Wesentlichste, was der Mensch in der Beichte tun kann und tun muß.“

Laut Pfarrer Abel beichtet jeder Pönitent für andere mit: „Wenn ich beichte, beichte ich immer für alle mit. Ich bin ein Glied eines großen Leibes.“

Der ganze Leib sei infiziert. Das komme an den schwachen Gliedern zum Vorschein. So wie beim Leiden eines Gliedes alle anderen Glieder des Leibes mitleiden würden, so sei es auch bei der Gesundung: „Wenn ein Glied Gesundheit erfährt, gesundet der ganze Leib mit.“

Deswegen sei die Beichte ein solidarischer Akt: „Ich kann für andere mitbeichten. Es reinigt die Gesellschaft. Die Beichte ist so etwas wie eine große Kläranlage.“

Er werde manchmal von Ehefrauen gefragt, ob sie für ihre unkirchlichen oder von der Beichte entfremdeten Gatten mitbeichten könnten:

„Da kann ich immer sagen: Sie sind mit ihm ein Fleisch, Sie sind ein Leib mit ihm. Sie können für ihn mitbeichten. Das wird auch ihm helfen.“

Auch evangelische Pfarrer scheinen nach Ansicht von Hw. Abel die Vollmacht der Sündenvergebung zu haben.

Zwar gebe es viele evangelische Christen, welche die Beichte nicht kennen würden. Er möchte diesen Menschen aber nicht absprechen, daß sie vielleicht gute Christen seien.

Es gebe aber im evangelischen Bereich die Erfahrung, wie wichtig die Beichte sei. Sie werde heute immer wieder hervorgehoben:

„Es gab im 19. Jahrhundert mal einen berühmten [evangelischen] Pfarrer Johann Joachim Blumhardt, der eine richtige Beichtbewegung in Gang brachte und zwar angestoßen durch einen Mann, der unter seiner Schuld litt, daß er es vor dem Pfarrer beichten mußte, ohne zu wissen, was eine Beichte ist.“

Der evangelische Pfarrer habe dem Mann die Lossprechung geben müssen, ohne zu wissen, was das sei: „Man kann sagen, es war ein charismatischer Akt.“

Aber das habe zur Erkenntnis geführt, wie wichtig es ist, sich vor Gott zu bekennen und den Menschen dann im Namen Gottes die Vergebung der Sünden zu schenken.

Pfarrer Abel machte als Gefängnisseelsorger die Erfahrung, daß die Gefangenen zur Beichte kommen: „Das können auch evangelische Gefangene sein. Da habe ich nie einen Unterschied gemacht.“

„Wenn die sich aussprechen und offenbaren und vor Christus bekennen wollten, dann haben sie gebeichtet. Dann konnte ich erleben, wie sich ihr Leben verändert hat, auch ihr soziales Verhalten im Gefängnis.“
      
28 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#28   tau †   12:19:24 | Mittwoch, 30. August 2006
Ruf – Mord an den Guten durch KN – z.B.: Pfr. Abel
Das passende Evangelium von heute, Mt 23, 27-32 (Quelle: „Magnificat – Das Stundenbuch“): In jener Zeit sprach Jesus: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind … ; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch ihr von außen vor den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz. Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr errichtet den Propheten Grabstätten und schmückt die Denkmähler der Gerechten und sagt dabei: Wenn wir in den Tagen unserer Väter gelebt hätten, wären wir nicht wie sie am Tod der Propheten schuldig geworden. Damit bestätigt ihr selbst, daß ihr Söhne der Prophetenmörder seid. Macht nur das Maß eurer Väter voll!
Impuls zum Evangelium
Simone Weil (1909-1943), die französische Philosophin und christliche Denkerin, hat einmal bemerkt, diejenigen, die sich heute an der historischen Größe von Jeanne d’Arc wärmten, wären im 15. Jarhundert die ersten gewesen, Holz für ihren Scheiterhaufen zusammenzutragen. Diese Haltung hat auch Jesus im Blick, wenn er seinen Zeitgenossen vorhält, ihre Bewunderung für – inzwischen anerkanntermaßen – großen Propheten koste sie ja nicht viel. Wie …
Redaktion benachrichtigen
#27   DieFidele   22:17:21 | Dienstag, 29. August 2006
Wem ihr die Sünden vergebt …
Jesus Christus hat das Bußsakrament selbst eingesetzt und Seine Jünger bevollmächtigt:
Joh 20,23 Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.
Jetzt herzugehen und zu sagen, ich brauch das nicht, ich mach das anders, ist eine Zurückweisung der Anweisung Gottes. Unser Heiland wird wissen, warum Er es so will.
Redaktion benachrichtigen
#26   tau †   17:03:03 | Dienstag, 29. August 2006
Dann haben wir ja was gemeinsames!
So machts richtig Spaß (in diesem lustigen Forum)!
Weiter so!
Redaktion benachrichtigen
#25   23er Hansl   16:56:06 | Dienstag, 29. August 2006
ne, mag ich nicht. Ich will keine Bibel, in der Apostelkeschichte steht.
Das wär ja dann schon fast kreuz.net-orthographie!
Redaktion benachrichtigen
#24   tau †   16:53:19 | Dienstag, 29. August 2006
Do musst de dä ä Buch kaafe gehe
Jerusalemer Bibel S. XV
(gibts in de Buchhandlung, mein Liebä)
Enn klaane Tipp:
Bischä sinn so äinlische Dingä wie Widiokassedde!
Redaktion benachrichtigen
#23   23er Hansl   16:41:20 | Dienstag, 29. August 2006
In Ihrer Bibel gibt es ein Buch, das Apk abgekürzt wird?
Ist das die Apostelkeschichte?
Redaktion benachrichtigen
#22   tau †   16:39:35 | Dienstag, 29. August 2006
Denunziantentum gegen Pfarrer Abel & Die Nazis waren alle vom Teufel besessen (KN 29.08.06 15:21)
Teufel/Satan = „der Ankläger unserer Brüder“ , Apk 12.10
Wie wär’s mit einem kleinen Exorzismus für den schmutzigen KN-Un-Geist?
– vielleicht bei Pfarrer Abel?!
Redaktion benachrichtigen
#21   Sozialkatholisch   14:54:15 | Dienstag, 29. August 2006
Wie unser Gott
die Sünden vergibt sollte man wirklich dem lieben Gott überlassen. Wenn einer durch das Blut Jesu seine Sünden bereut, Gott um Verzeihung bittet, warum sollte Gott ihm nicht vergeben? Eine sehr große Hilfe zur Heilung und eine 100% Bestätigung der Vergebung ist nun mal das Bußsakrament der Kirche und ich bin froh diesen Gnadenschatz gelegentlich in Anspruch nehmen zu dürfen. Ich habe aber schon Beichtväter gehabt wo alle meine Sünden gar nicht so schlimm waren, gehe hin und mach ment weiter so. Dann habe ich Beichtväter erlebt wo die Liebe Gottes zum Sünder viel zu kurz kam. Dann habe ich aber auch viele gute Beichtväter erlebt und deshalb gehe ich auch mehr oder weniger noch beichten. Ich persönlich habe auch kein Problem damit wenn einer sagt das er ohne beichte Verzeihung bei Gott finden kann, ich aber bin dankbar für das Bußsakrament.
Redaktion benachrichtigen
#20   Benedikt   13:52:08 | Dienstag, 29. August 2006
@ matt
Sie sind ein weiteres Beispiel dafür, dass die Ursache des De-Facto-Unterganges der Ohrenbeichte in der vorkonziliaren Zeit liegt.
Redaktion benachrichtigen
#19   tau †   08:50:43 | Dienstag, 29. August 2006
Tut mir echt leid!
… ach ja, ich vergaß:
Hain Blöd war auch dabei.
Wie schon gesagt:
Der Dünger ist hervoragend!
Redaktion benachrichtigen
#18   tau †   05:44:05 | Dienstag, 29. August 2006
Denunziantentum gegen einen der besten Priester der Heiligen Kirche
Willi Wichtig und Fritzchenvonnixkeineahnung pinkeln neben einer deutschen Eiche.
Der Dünger ist hervoragend!
Redaktion benachrichtigen
#17   Jörg Guttenberger, Köln   22:34:36 | Montag, 28. August 2006
Cyprian: orthodoxe Heilige
Halten Sie es etwa mit dem Katholizismus, also der ideologischen Ausgabe der Katholizität?
Wenn die orthodoxe Kirche kanonisiert, hier: Serafim Sarowski, dann dürfe wir doch wohl von seinem heiligmäßigen Leben und der damit verbundenen Vollendung seines Lebens im Herrn ausgehen?! Was spricht dagegen? Oder glauben Sie, die Kirchenspaltung bestehe auch im Himmel?
Redaktion benachrichtigen
#16   matt   21:50:34 | Montag, 28. August 2006
@Stimme
dann lassen wir eben die Urkirche wiederaufleben.
Bloß: in der Urkirche gab es z.B. auch kein Zölibat. Der Gemeindevorsteher durfte ja verheiratet sein. Interessanterweise hatte ja sogar Petrus eine Frau. Das wissen wir, daher Jesus die „Schwiegermutter“ des Petrus kurierte.
Ich bin aber durchaus dem Zölibat nicht abgeneigt und denke, dass es sich schon vernünftig begründen läßt, wie ich es selbst auch schon bereits hier versuchte.
Es ist also nicht alles schlecht, was aus der Tradition der Kirche gewachsen ist, da sie sich ja auch im Laufe der Zeit immer mehr als geistliche Org. ausprägte, bloß von der Ohrenbeichte halte ich eben nicht allzu viel.
Redaktion benachrichtigen
#15   Stimme aus Wien   21:25:03 | Montag, 28. August 2006
matt – Sünde
Was bringt es aber nun denen, gegen die ich mich verfehlte, wenn ich die Sache dem Priester ausplaudere, der dann ohnehin nichts in der Sache unternehmen kann, weil er ja das Beichtgeheimnis hat und dabei sowieso nichts unternehmen darf. Das ist eigentlich völlig sinnlos.
Der Priester kann nichts unternehem, er kann die Absolution aber daran binden – keine Absolution, bis ich die Sache nicht in Ordnung gebracht habe.
Dann gehe ich lieber hin und sage es heraus vor der ganzen Menschheit, die es betrifft.
Genau das war die Parxis der Urkirche.
Redaktion benachrichtigen
#14   matt   21:10:03 | Montag, 28. August 2006
@Stimme…
ein Mensch kennt doch die Art seiner Sünde. Ist es demnach ein Sünde die andere Menschen betrifft und in Mitleidenschaft zieht, so geht er in Gottes Namen hin zu denen und bittet diese um Vergebung. Oder verstehen wir uns da falsch? Oder er sagt ihnen soweit es notwendig erscheint die Wahrheit darüber um sein Gewissen zu entlasten. Wenn es sich um eine Bagatelle handelt, soll man überhaupt darüber schweigen um die Menschen damit nicht verlegen zu machen oder unnötig zu enttäuschen. Soll man das doch für sich behalten, wer will das schon hören?
Was bringt es aber nun denen, gegen die ich mich verfehlte, wenn ich die Sache dem Priester ausplaudere, der dann ohnehin nichts in der Sache unternehmen kann, weil er ja das Beichtgeheimnis hat und dabei sowieso nichts unternehmen darf. Das ist eigentlich völlig sinnlos.
Dann gehe ich lieber hin und sage es heraus vor der ganzen Menschheit, die es betrifft. So denke ich darüber.
Redaktion benachrichtigen
#13   Stimme aus Wien   20:42:01 | Montag, 28. August 2006
matt-Beichte
Die Beichte ist eher so eine Einrichtung um dem gesteigerten Mitteilungsbedürfnis gewisser Menschen ein Ventil zu bescheren.
Dieser Satz hat etwas mit der Wahrheit zu tun – viele Priester schimpfen darüber, dass sie im Beichstuhl als kostenlose Psychiater mißbraucht werden – hat aber mit der christlichen Beichtverständnis nichts zu tun.
Durch seine Sünde sündigt man nicht nur gegenüber Gott, sondern auch gegenüber seiner Gemeinschaft – denn durch jede Sünde ist die Gemeinschaft, in der man lebt, ärmer – früher, als die Beichte öffentlich war, war das klarer – jetzt ist der Priester der Vertreter der Gemeinschaft, der auch in Namen dieser Gemeinschaft die Absolution erteilen kann.
Bei der Beicht erteilt nicht nur Gott, sondern auch die Gemeinschaft die Absolution
Redaktion benachrichtigen
#12   matt   20:16:31 | Montag, 28. August 2006
@Benedikt: tja…
wenn Sie so denken, dann ist es für Sie wohl so. Für mich aber nicht. Ich bereue meine Sünden im Herzen und damit hat sich die Gschicht. Jesus und seine Priesterschaft haben damit nichts zu schaffen.
Ich empfand es schon als Kind als lächerlich und unpassend zur Beichte hingetrieben zu werden und dort irgendwas zu sagen, was das Manderl überhaupt nichts angeht.
Nein, ich halte überhaupt nichts von der Beichte. Meine Sünden, soweit sie nur mich betreffen, sind meine Sache und ich bereue und behalte sie für mich. Und mir geht es immer gut damit.
Die Beichte ist eher so eine Einrichtung um dem gesteigerten Mitteilungsbedürfnis gewisser Menschen ein Ventil zu bescheren.
Redaktion benachrichtigen
#11   Benedikt   20:05:58 | Montag, 28. August 2006
@ matt
Ihrem Urteil liegt offenbar die völlige Unkenntnis der kirchlichen Sakramentenlehre zugrunde. Der primäre Spender der Sakramente ist immer Christus selbst, der Priester ist sein Diener. Auch bei der Beichte. Die Beichte fndet also immer vor Gott statt und ist zum Heil notwendig.
Redaktion benachrichtigen
#10   matt   19:59:12 | Montag, 28. August 2006
Ich sage Ihnen meine Meinung zum Beichten…
und zwar, dass ich es für überflüssig halte. Gott vergibt Sünden, wenn der Mensch ehrlich in seinem Herzen bereut. Ich habe noch nie einen Priester gebraucht um meine Sünden zu bereuen und sie abzubüßen. Glauben Sie etwa ich muss mir von dem erst die Absolution abholen? Na dafür kann ich schon selbst sorgen. Aber vielleicht ist dies ja ein besonderes Privileg das einhergeht mit meiner Berufung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendein Priester darauf anlegt sich alle die Verfehlungen seiner Schäfchen anzuhören. Bitte wenn ein Mensch ein Bedürfnis hat nach einem Gespräch, dann kann er ja den Priester aufsuchen. Aber dieses Absolutionsgetue ist eigentlich ziemlich anmaßend und überflüssig.
Redaktion benachrichtigen
#9   Maledica   19:52:05 | Montag, 28. August 2006
Lieblingstheologen
Mein Lieblingstheologe ist neben Hans-Urs von Balthasar Henri de Lubac. Dieser bescheidene französische Jesuit hat in unserem Jahrhundert die verschütteten Quellen der Kirchenvätertheologie und der apostolischen Überlieferung wieder freigeschaufelt. Wer seine Bücher liest, bekommt unweigerlich wieder Freude am Katholisch-sein und an der Kirche, zumal wenn man weiß, wie sehr Lubac selbst an der Kirche gelitten hat.
Dies erklärt wohl einiges…www.st-andreas-fulda.de/html/pfarrer.htm
Redaktion benachrichtigen
#8   Sirilo   19:51:20 | Montag, 28. August 2006
@matt: Ich finde…
Sie sollten Ihre wirren Selbstgespräche in einem anderen Medium führen (Warum schaffen Sie sich kein Blog?) und nicht die Leser „Katholischer Nachrichten“ damit behelligen.
Redaktion benachrichtigen
#7   Benedikt   19:50:29 | Montag, 28. August 2006
Aha…
Radio Häresie ist wieder auf Sendung.
Redaktion benachrichtigen
#6   matt   19:45:35 | Montag, 28. August 2006
ich finde…
man sollte überhaupt nicht beichten, sondern seine Sünden in seinem Herzen und vor Gott bereuen. Dann kann man sich den Gang zum Priester sparen. Was soll ich dem meine Sünden aufs Aug drücken? Das geht ihn doch nichts an und interessiert ihn auch nicht.
Redaktion benachrichtigen
#5   möchtegern-kathole   18:06:30 | Montag, 28. August 2006
wie wenig …
… vom katholischen glauben bekannt ist zeigt der abschnitt:
Die katholische Dogmatik sagt klar und deutlich, dass das Sakrament der Umkehr und Versöhnung jenen vorbehalten ist, die eine schwere Sünde gegen sich oder Gott begangen haben
diese meinung steht mit den kirchlichen dokumenten nicht in einklang (Quelle z.B: Katechismen). Richtig ist, dass man auch lässliche Sünden beichten kann, wenn man sie tatsächlich bereut und sie einem wirklich leid tun. Vielleicht ist es auch ein missverständnis: schwere sünden muss man vor der Hl. Kommunion beichten, leichte sünden kann man beichten.
Redaktion benachrichtigen
#4   Cyprian   17:52:39 | Montag, 28. August 2006
Pfr. Abel und das dubiose „Forum“
Wer Pfr. Abels unkatholische Theologie kennt, dem ist klar, warum dieser Mann ein gerne gesehener Referent bei Herrn Ginderts „Forum deutscher Katholiken“ ist.
Neben Sympathisanten der Moon-Sekte wie Konrad Löw (Gruß an Heggi, den ich an meine Replik erinnere!) und diversen Protestanten (z.B. Gauweiler, Farthmann im Kuratorium) wirken viele Neukatholiken an der großen Transformation mit.
Interessant ist auch die „Schwester“ Michaela-Josefa, die sich für Verehrung schismatisch-orthodoxer „Heiliger“, z.B. Serafim von Sarow, einsetzt.
Leider gibt es viele naive Katholiken, die auf Herrn Gindert und Co. hereinfallen und – vielleicht mehr unbewußt – an der Transformation mitwirken.
Für Leute, die wirklich geistige Defekte haben bzw. dumm sind, ist es leider keine Sünde.
Fortis in fide!
Cyprian
Redaktion benachrichtigen
#3   Elendester Sünder   17:32:18 | Montag, 28. August 2006
Pfarrer Abels Verirrungen
sprechen aber nicht gegen den Sender K-TV an sich.
Wenn ich mich recht erinnere, hatte K-TV diesen besagten Fernsehbeitrag von EWTN übernommen. Auf jeden Fall war es EWTN, das diesen Pfarrer ursprünglich aufgebaut hatte. Es kommt gelegentlich vor, daß sich unkatholische Sendungen bei K-TV einschleichen. Das gibt der Programmverantwortliche, Pfarrer Buschor selber zu, aber was will man in der heutigen Zeit anderes erwarten. Wir können trotzdem Gott danken, daß es K-TV gibt.
Redaktion benachrichtigen
#2   Athanasius   16:42:54 | Montag, 28. August 2006
1943,
verurteilte Pius XII. in Mystici Corporis nochmal jene die sagen, dass man nur in Todesgefahr beichten sollte oder bloss einmal im Jahr. Der Quietismus. War aber dieser Pfarrer von sich gibt, ist reinste Häresie (zumindest wie es hier steht). Nur Bischöfen und Priestern ist die Vollmacht zur Sündenvergebung gegeben. Natürlich darf man, etwa wie in der frühen Kirche oft gefordert wurde, vor der ganzen Gemeinde alle Sünden offen bekennen und dann erst in den Beichtstuhl gehen, aber notwendig zum Sakrament ist nur, dass der absolvierende Geistliche (im Besitz einer gültigen Priester- oder Bischofsweihe) die Sünden weiss.
Was er erzählt ist Unsinn. Die Beichte ist ein Sakrament, kein „Gefühl“. Wenn absolut kein Priester da ist, bleibt einem nur zu beten, zu reuen und Gott um eine vollkommene Reue (das ist heiligmachende Gnade des Hl. Geistes) zu bitten.
Wirklich, gibt es im ‘konziliaren’ Diözesanklerus auch noch einfach Orthodoxe (d.h. Rechtgläubige) Römische Katholiken? Oder nur Irrtumsverkünder?
Redaktion benachrichtigen
#1   Die Schaumgeborene   16:26:48 | Montag, 28. August 2006
Ja echt, konservative Beichttheologie ohne Fundament
Also ich kann die Aufregung der Redaktion völlig verstehen. Diese koservative Beichttheologie ist völlig haltlos im Glauben und in der Schrift. Die katholische Dogmatik sagt klar und deutlich, dass das Sakrament der Umkehr und Versöhnung jenen vorbehalten ist, die eine schwere Sünde gegen sich oder Gott begangen haben. Dieser inflationäre Umgang mit Beichte Herr, vergib mir, ich habe gesündigt, die Kassierin an der Supermarktkassa hat mir ein 5- statt ein 2-cent-Stück zurückgegeben und bin nicht mehr zurückgegangen sondern habe es behalten. macht das Sakrament zu Fars. Gerade dieses Sakrament sollte heute aber im Zentrum des Interesses der Pastoral stehen.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
SakramenteMan wird wieder katholisch Sakramente„Das hätte Jesus auch nicht anders gemacht“ SakramenteDer Kardinal wagt sich ins Gefängnis SakramenteHinterhältiges im Beichtstuhl SakramenteNachhilfestunde SakramenteDie Beichte stirbt aus SakramenteUngültig Sakramente„Im Namen des Was?“
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net