Vom Sünder zum Heiligen + Exkommuniziert + Blutrausch 10 + Werden Alkoholsünder künftig abgekanzelt? + „Gott, meine Freundin“
Vom Sünder zum Heiligen
Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz in Rom sprach Papst Benedikt XVI.
über den Zöllner und Apostel Matthäus: Er habe sich auf den Ruf des Herrn hin von seinen sündigen
Gewohnheiten – auch seinem Vermögen – gelöst und ein neues Leben mit Gott begonnen. Mit Blick auf Matthäus
könne man sagen: „Wer zunächst dem Anschein nach weit von der Heiligkeit entfernt ist, kann zu einem
wirklichen Jünger Jesu Christi werden“, so der Heilige Vater.
Exkommuniziert
Kolumbien. Die Katholische
Kirche in Kolumbien hat nach der Kinderabtreibung bei einem vergewaltigten elfjährigen Mädchen die Exkommunikation
aller Beteiligten angekündigt. Die Kirchenstrafe betreffe die direkt und indirekt an der Abtreibung beteiligten
Personen wie die Eltern des Mädchens, die Ärzte, Krankenschwestern, Politiker und Gesetzgeber, erklärte
der kolumbische Kurienkardinal Alfonso Lopez Trujillo am Dienstag. Das 11jährige Vergewaltigungs- und
Abtreibungsopfer selber ist aufgrund strafmildender Gründe von dem Kirchenbann nicht betroffen.
Blutrausch
10
Heiliges Land. Nach Angaben von Augenzeugen erschoß die israelische Besatzungsarmee am Dienstag zwei
Palästinenser im Flüchtlingslager Balata, im Westjordanland. Die Palästinenser seien bei einer Razzia
verwundet und anschließend umgebracht worden. Am Mittwoch starben bei einem erneuten Militäreinsatz
der Besatzungstruppen mindestens sieben Palästinenser. Augenzeugenberichten zufolge drangen die Truppen
in das östliche Grenzgebiet des Gazastreifens ein.
Werden Alkoholsünder künftig abgekanzelt?
Polen.
Das polnische Justizministerium will die Namen von alkoholisierten Autofahrern öffentlich bekannt machen
und tadeln. Zu diesem Zweck ergeht nun eine Anfrage an die Katholische Kirche, die Namen der Alkohollenker
während der Messe zu verlesen. Derzeit seien nur Abkommen mit einzelnen Pfarrern geplant – falls die
Kirchenführung das erlaube. Auch die rechtliche Möglichkeit, eine Anfrage an Diözesanbischöfe zu stellen,
werde derzeit geprüft, so polnische Justizbeamte gegenüber ‘Catholic News Service’.
„Gott, meine Freundin“
Österreich. Frau Doris Gabriel und Frau Veronika Prüller-Jagenteufel werden zwischen September und
April vier mehrtägige Kurse zum Thema „Gott, meine Freundin“ anbieten. Frau Gabriel ist Leiter von sogenannten
feministischen Liturgien und von Exerzitien. Frau Prüller-Jagenteufel ist Erwachsenenbildner. Die Seminare
finden in Zusammenarbeit mit der Katholischen Frauenbewegung Salzburg und dem Seelsorgeamt der Erzdiözese
Salzburg statt. Sie wollen eine eigene Spiritualität in Verbindung mit angeblichen Erkenntnissen feministischer
Theologie vertiefen.
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32 Lesermeinungen
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Stiefvater exkommunizieren Hoffentlich wurde der Stiefvater auch exkommuniziert. Wenn nicht, sollte dies
schleunigst nachgeholt werden. Früher stellte man solche Leute an den Pranger. Aber, oh Graus. Das Mittelalter
ist vorbei.
#31 Nanny Ogg 00:38:33 | Freitag, 1. September 2006
… Thx für den link zum Stern. Vier Jahre lang wurde ein kolumbianisches Mädchen von ihrem Stiefvater
sexuell missbraucht. Dann wurde es im Alter von elf Jahren schwanger. Und jetzt kommt mir mal mit „gottgewollt“.
Da dreht sich mir der Magen um. Ihr habt echt einen seltsamen Gott.
#28 Nanny Ogg 13:17:51 | Donnerstag, 31. August 2006
Möööp 1.Eine Geburt ist ein der Natur der Frau entsprechder Vorgang. Das Kind ist 11 Jahre alt. Mit
Sicherheit ist ihr Körper noch nicht auf eine Geburt ausgelegt, geschweige denn ihr Geist. Der Vorgang
der Zeugung ist alles andere als „natürlich“, außer die anwesenden Katholibans sehen eine Vergewaltigung
als einen natürlichen Prozeß an. Würde mich allerdings auch nicht weiter wundern Insofern wurde höchstwahrscheinlich
das Leben des Kindes durch diese Abtreibung gerettet. Es ist fraglich, wie der Körper eines so jungen
Mädchens, die Geburt verkraften würde, ganz zu schweigen von der psychischen Belastung.
Ich hatte ja noch auf Entgegenkommen gehofft, aber er siehts nicht ein aber mir scheint ihr seid zu weich
und zu dumm es einzusehen. Hochmut nennen wir die Überschätzung des eigenen Wertes durch den Menschen.
„Denn wenn einer glaubt, etwas zu sein, obschon er nichts ist, so betrügt er sich selbst“ (Gal 6,3).
Die Selbstherrlichkeit ist die Ursünde der Engel u. der Menschen. (…) Seine Selbsteinschätzung gegenüber
den Mitmenschen drückt das Scheingebet aus: „Gott, ich danke dir, daß ich nicht bin wie die übrigen
Menschen: Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, auch nicht wie dieser Zöllner da“ (Lk 18,11). Mit dem Irrglauben
an den überhöhten Wert der eigenen Person ist ein Ausfall an Dienstbereitschaft verbunden; man sieht
ja das Du des Mitmenschen immer nur unter dem Gesichtspunkt der eigenen Icherhöhung, nie als Ziel dienender
Liebe. Wie kommt es zu solcher Fehlhaltung? Mangelhaftes Erfassen u. mangelhafte Einübung der Beziehung
zum Du (Gottes u. des Mitmenschen) lassen das Kreisen um das eigene Ich vorherrschen. Auch durch Erfahren
unkritischer übermäßiger Verehrung kann ein Mensch in die Richtung der Selbstvergötterung gedrängt
werden. H. ist vielfach auch Überkompensierung für die Minderwertigkeitsgefühle, die durch körperl.
od. seelische Mängel, vermeintl. od. tatsächl. Zurücksetzung, Versagen in angestrebten Leistungen hervorgerufen
werden können. Letztl. entspringt der H. dem (vielleicht unbewußten) Versuch des Menschen, die unbeschränkte
Herrschaft Gottes nachzuahmen. Die Mit- u. Umwelt geht dem Hochmütigen weithin verloren.
Demok ist ein Massenmörderregime jeder der ihm anhangt macht sich mitschuldig an dem Blut dieser Ungeborenen
und ist aus meiner Sicht ein erbärmlicher Kindskopf. Es ist eines Christen unwürdig sich an diesem lächerlichen
Polittheater zu beteiligen. Bleibt zuhause und geht nicht wählen. Gott muss eure Stimme gehören und
nicht diesen gottlosen Politikern. Sie sind alle dasselbe Gesox. Aber mir scheint ihr seid zu weich und
zu dumm es einzusehen. Ihr quasselt lieber weiter mit in den Reihen der Gottlosen und lasst euch von denen
einlullen.
Es freut mich… …dass ich mich auch mal matts Meinung anschließen darf !!! Kindesabtreibung ist und
bleibt eines der schwerwiegendsten Verbrechten überhaupt. Schlimm genung, dass der so genannte „Schwangerschaftabbruch“
in Deutschland immer noch so liberal gehandhabt wird. Der § 218 ist ein Witz und schützt kein einziges
ungeborenes Leben. So lange sollche Organisationen wie „Pro Familia“ dann auch noch weiterhin erfolgreich
den Schwangerschaftsabbruch als gutes Persönlichkeitsrecht propagieren und die Streichung von § 218
einfordern, ist der Mutterleib wirklich kein sicherer Ort. Es macht mich betroffen, dass die CDU hier
rein gar nichts auf die Kette bekommt. Einerseits diskutiert sie die Unantastbarkeit des ungeborenen Lebens
in ihr Grundsatzprogramm zu stellen :)3 , andererseits bekommt sie beim Thema Lebensrecht aber einfach
nicht den Hintern hoch !!! Im Übrigen: Ich schreibe derzeit an einer Abhandlung über „Pro Familia“
in Sachen Haltung zu Lebensrecht und Sexualität. Wer mir Informationen dazu liefern kann, möge sich
bitte umgehend bei mir melden! Vielen Dank!
#24 -Agnostiker- 11:49:44 | Donnerstag, 31. August 2006
Jedes Kind ist gottgewollt und wenn es auch aus einer Vergewaltigung hervorgeht. Dann will es Gott eben
so und die Menschen haben es zu akzeptieren. So ein schwachsinn liest man hier ja nicht selten! Das sollte
man dann einmal den vergewaltigten Frauen bitte auch ans Herz legen. Was regen diese sich denn so auf
über ihre VErgewaltigung? Gott wollte es doch so
#23 Yerodin 11:43:39 | Donnerstag, 31. August 2006
@Wiener Die Kirchenstrafe betreffe die direkt und indirekt an der Abtreibung beteiligten Personen wie
die Eltern des Mädchens, die Ärzte, Krankenschwestern… Das wie zeigt, dass es kein allumfassende Aussage
ist. Beispiel: Es gibt auch nette Menschen, wie Wiener… Das bedeutet ja nun nicht, dass Wiener der einzige
nette Mensch ist. Man müsste in beiden Fällen ein „z.B.“ dranhängen. Man mag fast meinen, dass man
durch die unvollständige Aufzählung hinter einem absoluten Satz Unklarheiten provozieren wollte aber
zumindest ist es unglücklich formuliert.
Eine Tragödie hätte man es dem Mädchen doch erlaubt dieses Kind auszutragen. Sie hätte selbst auch
viel Schönes aus ihrer Mutterschaft erfahren können. Jetzt wurde sie nicht nur geschändet sondern auch
noch der Frucht ihres Leibes beraubt. Sie ist also ein doppeltes Wrack. Man hätte das Kind doch vielmehr
als Entschädigung für die Schmach ansehn müssen, die ihr getan wurde. Jedes Leben kommt doch von Gott
und ist ein Geschenk.
@ yerodin erwähnt werden die eltern, ärzte, krankenschwestern, politiker etc. aber eben nicht explizit
das mädchen selbst. da auch in kolumbien der cic gilt, ist das 11jährige mädchen natürlich nicht exkommuniziert.
und: ja, ich gehe davon aus, dass die „berichterstattung“ auf kreuz.net unvollständig und oft von geringer
sachkenntnis geprägt ist.
#20 Yerodin 11:27:22 | Donnerstag, 31. August 2006
@wiener …bei einem vergewaltigten elfjährigen Mädchen die Exkommunikation aller Beteiligten angekündigt.
Wenn ALLE gesagt wird, dann gehe ich davon aus, dass das Mädchen mit eingeschlossen ist. Ausser K.Net
hat an einem Halbsatz zuviel gespart…
#18 Yerodin 11:09:13 | Donnerstag, 31. August 2006
Nachtrag Da das CIC jetzt angesprochen wurde: www.vatican.va/…ve/DEU0036/__P4W.HTM Can. 1323 – Straffrei
bleibt, wer bei Übertretung eines Gesetzes oder eines Verwaltungsbefehls: 1° das sechzehnte Lebensjahr
noch nicht vollendet hat; Die Exkommunikation war also zumindest für das Mädchen willkürlich und ist
nicht vom katholischen Kirchenrecht gedeckt. Ausser irgentwer kann mich mit einem anderen Passus wiederlegen.
#17 Athanasius 11:03:37 | Donnerstag, 31. August 2006
Zum Abtreibungsfall Wenn die Gesundheit tödlich gefährdet ist, ist eine Abtreibung als Frühgeburt durchaus
erlaubt. Die Abtreibung ist hier aber schellstens geschehen an einem Kind, dass Opfer einer Vergewaltigung
war. In der heutigen Terrorwelt wird es auch noch Opfer der Tötung ihres leibeseigenen Kindes. Natürlich
kann die Abtreibungs-und-SPass-Gesellschaft des hedonistischen Europas nicht verstehen, warum man einen
Menschen schützen sollte. Man hat ja bereits Millionen umgebracht, „so schlimm kann das doch nicht sein,
oder?“ Die gleichen Leute sagen das, die jeden anderen mit ‘Auschwitz’ an die Ohren gehen.
@ zwobbel: Du würdest also dem Kind (11) ins Gesicht sagen, dass es doch bitte das Kind eines Vergewaltigers
austragen soll, weil das ja garnicht schlimm und eigentlich eine tolle Sache ist? (Von mit Sicherheit
auftretenden medizinischen Komplikationen mal abgesehen, da ein 11-jähriges Kind körperlich noch garnicht
für eine Geburt bereit ist!) Wenns nicht so unmenschlich und entsetzlich wäre, würd ich dich in die
Situation wünschen. N.
@ matt Dann will es Gott eben so und die Menschen haben es zu akzeptieren. eine vergewaltigung als den
„willen gottes“ zu bezeichnen ist blasphemie. zur sachlichkeit: laut cic sind grundsätzlich alle an einer
abtreibung beteiligten personen ipso facto exkommuniziert (das muss nicht extra festgestellt werden).
dass dies natürlich für ein 11jähriges kind nicht gelten wird, liegt auch auf der hand, da das mädchen
hierfür nicht zur verantwortung gezogen wird. übrigens ist laut dem selben cic natürlich auch jeder
vergewaltiger ebenfalls exkommuniziert.
#14 Yerodin 10:42:21 | Donnerstag, 31. August 2006
@Navon Ich ziehe meine Behauptung zurück. Nach dem Codex ist Abtreibung eine Sünde die zu meiner Exkommunikation
führt. Habe mich von der Indexsuche täuschen lassen: www.vatican.va/…e/DEU0036/_INDEX.HTM Habe nochmal
mit google gesucht: …w.codex-iuris-canonici.de/indexdt.htm Also ist es nach Ci eine Todsünde. Nichtsdestotrotz
bleibt der bittere Nachgeschmack, dass die Vergewaltigung füür die Kirche augenscheinlich egal ist,
vorrausgesetzt der Kreuz.net Artikel ist in dieser Form korrekt.
#13 zwobbel 10:30:50 | Donnerstag, 31. August 2006
Wann habe ich Ihnen erlaubt mich zu duzen? Sie reden vom Wohl des Kindes? Zynismus pur! Sie wollen 1.
ein Kind töten und 2. einem elfjährigen Mädchen für den Rest des Lebens den seelischen Schaden einer
Abtreibung einprägen. Die Schwangerschaft ist bald vorbei und wie sehr sie darunter leidet können Sie
doch gar nicht wissen. Also wegen max. 9 Monaten Schwangerschaft soll sie sich den rest ihres Lebens versauen?
Sie Heuchler. Ihr hysterisches Gejaule ist vielmehr typisch für die dümmlich-linke Tränendrüsenmentalität.
Bravo kolumbianische Kirche das soll sich dieser Antichrist Bush hinter die Löffeln schreiben. Jedes
Kind ist gottgewollt und wenn es auch aus einer Vergewaltigung hervorgeht. Dann will es Gott eben so und
die Menschen haben es zu akzeptieren. Wenn sie also zuwiderhandeln und es vernichten sind sie eine Mörderbande
und müssen den Ausschluß dulden. Dieses Beispiel sollte Schule machen.
@ Zwobbel zu also, dass es dem Kind (11) seelisch wie körperlich garnichts ausmacht, ein Kind des Peinigers
auszutragen? So ein Unsinn! Natürlich ist eine Abtreibung keine positive Sache, aber genau in diesem
Fall kann ich es voll verstehen. Was glaubst du denn, wie es sich auf die Seele des Kindes auswirkt, wenn
es in jedem Moment der Schwangerschaft an dieses brutale Verbrechen erinnert wird? Was würdest du tun,
wenn das deine Tochter wäre? Es zeigt mal wieder typisch, dass sich um das Wohl des Kindes (11) niemand
hier wirklich sorgt. N.
Unnütz jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt. N … muß jetzt
dem armen und kranken Großmütterchen Kuchen und Wein bringen. (in der thüringischen Rhön, im wirklich
allerletzten Winkel)
#9 -Agnostiker- 10:13:03 | Donnerstag, 31. August 2006
Eine Handlung nach 2. wird die Seele einer Frau schwer belasten. Ahja, und das Austragen des Kindes, also
ein ständiger Beweis für die Vergewaltigung, ein ständiges Erinnern, wird dies Seele also weniger Belasten?
Ist es doch natürlich. Hier kann man nur den Kopfschütteln.
Hopfen und Malz verloren oder nie dagewesen. Falls Sie wirklich denken sollten: laut Bibel wögen alle
Sünden gleich und Kardinäle entschieden nach eigenem Gutdünken und Befindlichkeiten welche Sünden
schwerer wiegen, dann erübrigt sich eine weitere Stellungnahme, einfach aus dem von Ihnen geschriebenen
Text heraus. Um innerkirchliche Dinge zu verstehen benötigt man ein Mindestmaß an Wissen über Theologie,
Exegese und hier auch Kirchenrecht. Vielleicht erklärt man es Ihnen im „kreuzgang“.
Rufmord und Winkel – Zieherei ist auch eine Form der Vergewaltigung Eine dieser KN-typischen Hetzkampagnen
können die Leser (evtl. gibt es welche, die nicht vor Haß blind sind) beispielsweise unter „Ökumenische
Sündenvergebung“ nachlesen. Hier wird gegen einen der besten Priester der Heiligen Kirche, Pfarrer Winfried
Abel Ruf- Mord betrieben. Er hat in seinem Leben mehr Menschen zum Glauben geführt, als ihr je aus der
Kirche heraustreiben könnt. Es gibt keinen Zugang zur Wahrheit außer durch Liebe“. Augustinus Impuls
zum heutigen Evangelium, Mt 24.42-51 (Quelle: Magnificat – Das Stundenbuch): … Die Ohnmächtigen dürfen
sich aufrichten und erhobenen Hauptes leben. Und die Täter des Unrechts sollen ihre Augen öffnen und
die Gewalt erkennen, an der sie sich beteiligen. Gott kommt! Im Erwachen, im achtsamen Wachen der Menschen,
der Opfer und der Täter, ist Gottes Zukunft schon da.
@Zwobbel Die Kirchenstrafe betreffe die direkt und indirekt an der Abtreibung beteiligten Personen wie
die Eltern des Mädchens, die Ärzte, Krankenschwestern, Politiker und Gesetzgeber, erklärte der kolumbische
Kurienkardinal Alfonso Lopez Trujillo am Dienstag. Okay sie sagen: Vergewalltigung ist eine Todsünde,
soweit so gut. Man mag mich korrigieren aber nach meinem Verständnis wiegen laut Bibel alle Sünden gleich
viel und wenn ich den Text richtig interpretiere, dann wurde der Vergewaltiger NICHT exkommuniziert. Genau
das ist das Problem: wenn einige Kardinäle nach eigenem Gutdünken und Befindlichkeiten entscheiden welche
Sünden schwerer wiegen.
Ach ja die übliche Hetze 1.Eine Geburt ist ein der Natur der Frau entsprechder Vorgang. 2.Eine Abtreibung
ist ein der Natur der Frau widersprechender Vorgang. Eine Handlung nach 1. wird die Seele einer Frau nicht
belasten. Eine Handlung nach 2. wird die Seele einer Frau schwer belasten. Die ganzen verlogen moralisierenden
Hetzer, denen in einer Art Pawlowschem Reflex sofort der Haßgeifer auf die Tastatur tropft, wenn jemand
die Tötung der Ungeborenen geißelt, wollen also, wenn sie das arme Mädchen zur Abtreibung drängen,
ihr de facto etwas Schlechtes antun. Zusätzlich zu dem Verbrechen der Vergewaltigung soll sie auch noch
das Verbrechen der Abtreibung an sich geschehen lassen. Vor solcher Art „Freunden“ sollte man es allerdings
schützen. So was macht das arme Kind vollends kaputt. 3. Das Kind ist unschuldig an der Vergewaltigung,
warum soll es mit dem Tod bestraft werden? 4. Auch eine Vergewaltigung ist eine Todsünde und zieht daher
automatisch entsprechende Konsequenzen für den Täter nach sich.
Exkommunikation Also das ist unter aller Sau. Da wundert sich noch wer, dass die Glaubwürdigkeit und
Anerkennung der christlichen Kirch vor sich in erodiert…
Exkommuniziert Man stelle sich mal die Situation vor: Da wird ein kleines Mädchen (11) brutal vergewaltigt
und ist dann auch noch von dem perversen Verbrecher schwanger. Quasi eine doppelte seelisch immense Qual
und ein Schock, über den die Kleine wohl nie ganz hinwegkommen wird. Und dann stellt sich irgendein dahergekommener,
selbsternannter Moralapostel hin und will das Mädchen und sein Umfeld erpressen und es zwingen, das Kind
vom eigenen Vergewaltiger auszutragen? Mit 11 Jahren! Man muss wohl kein Psychologe sein, um zu wissen,
was mit einem Kind in so einer Situation passiert. Hier wäre medizinisch-psychologische (und vielleicht
auch seelsorgerische) Hilfe von Nöten, aber kein Zwang, die Folgen der Demütigung und Qual auch noch
jeden Tag aufs Neue zu spüren! N.
Exkommuniziert Interessant: Der Nachricht zufolge wurde der Vergewaltiger des Mädchens nicht exkommuniziert.
Liegt das daran, daß die Kirche in ihm den Erzeuger neuen Lebens sieht?