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Freitag, 1. September 2006 09:05
kreuzmeldungen
Kein Verständnis + Papst streicht Weihnachtskonzert + Vollbusige Ministrantinnen? + Das Wunder blieb aus + Terroralarm 4
Kein Verständnis

Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach gestern in Castel Gandolfo zu 120 Priestern aus dem suburbikarischen Bistum Albano. Zu wiederverheirateten Geschiedenen erklärte er, daß sie häufig nicht verstünden, warum sie die Kommunion nicht empfangen können. Sie hätten oft nicht verstanden, was ihr „Ich will“ bei der Eheschließung bedeutet. Ferner ermunterte der Heilige Vater die Priester, von den Opfern der Eheleute zu lernen: „Oft denken wir ja, nur der Zölibat ist ein Opfer.“ Der Papst erinnerte an all die Ängste und Leiden der Eheleute, in den ersten Jahre die schlaflosen Nächte mit schreienden Säuglingen, später die Auflehnung etc.

Papst streicht Weihnachtskonzert

Vatikan. Das von Johannes Paul II. vor 12 Jahren eingeführte Weihnachtskonzert im Vatikan wird heuer nicht mehr stattfinden. Papst Benedikt XVI. blieb dem Anlaß mit internationalen Populärmusikern bereits im letzten Jahr fern. Grund für diesen Schritt könnte nicht nur der anspruchsvolle Musikgeschmack des Heiligen Vaters sein. Im Rahmen des Konzerts war es immer wieder zu antikirchlichen Parolen durch die geladenen Musiker gekommen.

Vollbusige Ministrantinnen?

Deutschland. Fürstin Gloria von Thurn und Taxis äußerte sich in einem Interview mit der römischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’ über den Feminismus. Wo er radikalisiert werde und sich als Gleichmacherei äußere, würden Mann und Frau ihre authentischen, Gott gewollten Unterschiede abgesprochen. Die Fürstin denke dabei auch „an das Recht“, Kinder zu bekommen: „Tausende von Frauen beklagen in der Schwangerschaftsberatung, daß es der Mann ist, der das Kind nicht möchte.“ Zur Gleichberechtigung in der Kirche erklärte sie, die Frauen überall außerhalb des sakralen Raumes zu sehen. Der sollte ihrer Ansicht nach den Männern vorbehalten bleiben: „Eine Heilige Messe ohne Kommunionshelferinnen und vollbusige Ministrantinnen ist einfach schöner.“

Das Wunder blieb aus

Gabun. Ein evangelischer Prediger aus Libreville ist bei dem Versuch, wie Jesus über das Wasser zu schreiten, ertrunken. Libreville ist die Hauptstadt des westafrikanischen Landes Gabun. Der 35jährige erzählte seiner Gemeinde, eine Offenbarung erhalten zu haben, daß er über das Wasser gehen könne, wenn sein Glaube nur groß genug sei.

Terroralarm 4

„Waren auch unter den am 10. August festgenommenen Briten V-Leute der Geheimdienste? Immerhin waren die Verdächtigen »seit acht Monaten« unter Beobachtung«, meldete Reuters.“

Jürgen Elsässer in der kommunistischen Tageszeitung ‘junge Welt’ vom 16. August 2006.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 61 Lesermeinungen:
Montag, 4. September 2006 23:03
Benedikt: Fürstin
Die Dame hat wohl ihre Hormone nicht im Griff. Von Ministrantenkleidern kann man wohl nicht behaupten, dass sie sonderlich körperbetont wären.

Und von solchen Gestalten wollen hier auch noch einige regiert werden. LOL.
Samstag, 2. September 2006 18:29
Guldin: Fürstin und Körbchengröße?
Nein!

Ihre Durchlaucht Fürstin von Schnackeln zu Körbchengrösse

Samstag, 2. September 2006 15:51
Toby: Im veröffentlichten Zenit-Interview
fehlt nun die Passage mit den „vollbusigen Ministrantinnnen“. Zensur oder Rückzieher?
Samstag, 2. September 2006 11:49
Knecht Dummspecht †: ein Goldchen…
Ich erinnere mich lebhaft an eine junge Frau mit Edelpunkfrisur, die „Goldie“ rufend durch das Fernsehen und die Boulevardpresse geisterte
Nicht zu vergessen der Auftritt bei „Wetten Dass“ mit den vielen kleinen Teddybären um den Hals. Diese Aufmachung habe ich nach 20 Jahren nicht vergessen.
Wie nennt man doch gleich die jungen Frauen, die sich einen altersschwachen reichen Knacker angeln (Geld macht sexy…) – um besten noch mit Adelstitel, um schnellstmöglich an ein Erbe ranzukommen?
Alles mit kirchlichem Segen…
Samstag, 2. September 2006 11:04
Regina 1961: Fürstin und Körbchengröße?
Ich erinnere mich lebhaft an eine junge Frau mit Edelpunkfrisur, die „Goldie“ rufend durch das Fernsehen und die Boulevardpresse geisterte, die sich einen Dreck um scheinbar äußere Gegebenheiten kümmerte und die sich jetzt als Moralapostel aufführt, und meint, sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit in scheinbar „gut katholischer Tradition“ aufführen zu müssen.
Und wer glaubt, das vermeintliche Problem der Ministrantinnenfrage an der Körbchengröße festmachen zu können, wollen, sollen, der hat in meinen Augen überhaupt nicht das Problem erkannt und will das Thema mal wieder auf das ja allseits beliebte Problem Sexualität und Kirche runterziehen. Und das muß doch nicht in diesem Forum sein. Gerne in einem eigenen Thema. Oder?
Liebe Grüße und Gottes Segen
Regina 1961
Samstag, 2. September 2006 10:10
Brigitte Bussmann: Vollbusige Minstrantinnen
Fürstin von Thurn und Taxis übersieht folgendes: Der gottgewollte Unterschied zwischen Mann und Frau wird bleiben, so oder so, und kann niemals in Frage gestellt werden, egal ob im sakralen Bereich auch Frauen sind oder nicht.
Weiterhin kennt die doch sehr katholische Fürstin wohl nicht die Aussage von Paulus, dass in Christus Mann und Frau, Frau und Mann EINS sind. Auf die Ebenbildlichkeit Gottes kommt es letzten Endes an und diese Ebenbildlichkeit muss natürlich auch in der katholischen Kirche Einzug halten und das geschieht halt nur, wenn nicht nur ein Mann Christus verkörpert.
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