Piusbruderschaft
Die Lust als Ziel des Lebens?
Der Zustrom zu den Homo-Märschen in Köln und Berlin hat gezeigt, daß dieses Laster gesellschaftlich weitgehend anerkannt ist. Dabei verachtet seine Ausübung alles, was man an Heiligem mit dem Begriff „Familie“ verbindet. Von Pater Niklaus Pfluger.
(kreuz.net, Fulda) Es handelt sich dabei um eine bittere Frucht des Sozialismus, der vor allem auf zwei Irrlehren basiert.

Erstens: Es gibt keinen Gott und darum auch keinen Himmel.

Und so bemüht sich der Sozialismus folgerichtig, den Himmel auf Erden zu schaffen, ein Paradies „des Sichauslebens“ (Donoso Cortés).

Nicht mehr Gott wird als das Ziel des Lebens angestrebt, sondern die Lust. Auf den Homoparaden wird diese Lust-Religion förmlich zelebriert.

Die zweite Irrlehre ist die Leugnung der Erbsünde: Der Mensch ist an sich gut.

Darum wird auch das Aufbegehren der menschlichen Leidenschaften gegen die Herrschaft und Zügelung des Verstandes und des Willens als etwas Natürliches gesehen.

Schließlich kommt man zur „Erlösung“, die der Sozialismus predigt: Das oberste Ziel des Sozialismus ist es, „eine Atmosphäre zu schaffen, in der die Leidenschaften sich nach Lust frei und ungestört bewegen können“ – so der bekannte katholische Geschichtsphilosoph Donoso Cortés:

„Den Anfang hierzu macht der Sozialismus mit der Zertrümmerung der politischen, religiösen und gesellschaftlichen Instituitionen, die vorerst noch die Leidenschaft niederhalten…“

Es ist klar, daß es an erster Stelle die Institution der Ehe und Familie ist, die der Zügellosigkeit im Wege steht.

Doch Gottes Schöpfungsordnung kann man nicht unbestraft bekämpfen.

Dies scheint angesichts der demographischen Entwicklung langsam auch den Sozialisten zu dämmern.

Das deutsche Boulevardmagazin ‘Spiegel’ schreibt in seinem Onlinedienst anläßlich der Publikation des sog. 7. Familienberichts der Regierung: „Der neue Familienbericht der Regierung macht wenig Hoffnung: in keinem Land gibt es einen so geringen Geburtenwunsch wie in Deutschland …“ (SpiegelOnline am 25.4.06).

Ja, meine Damen und Herren vom linken Spektrum: eine späte Erkenntnis. Da lamentieren Sie nun, obwohl Sie und der ganze linke Presseblock in Deutschland seit Jahrzehnten eine massive Propaganda gegen die Ehe und gegen das Kind fahren.

Wir erinnern uns noch an Ihre verbissenen Kampagnen für den Feminismus, für die Abtreibung, für die Empfängnisverhütung, für die „alternativen Lebensformen“, für die Homosexualität, für die Pansexualisierung und für die Kondomisierung der Jugend.

Wer gedacht hat, die neue, „konservative“ Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU), würde wieder die christliche Sicht der Familie stärken, sieht sich leider enttäuscht.

„Familie zwischen Flexibilität und Verlässlichkeit“ lautet der Titel des 7. Familienberichts der Bundesregierung, den sie Ende April, pünktlich zum Muttertag, in Berlin vorgestellt hat. Eine Kommission aus sieben Sachverständigen war angetreten, um Perspektiven für eine „lebenslaufbezogene Familienpolitik“ zu entwickeln.

Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Familie ist zu lesen, daß von der Leyen sich durch diesen Zustandsbericht der Familie in Deutschland in ihrer Haltung bestärkt sieht, „daß die Familienpolitik sich an der Lebensrealität und den Wünschen der jungen Menschen orientieren müsse“.

Das bedeutet konkret eine Anerkennung der bestehenden revolutionären Situation, wonach bei einem Großteil der jungen Bevölkerung das berufliche Vorankommen, der Lebensstandard und der Lebensgenuß als wichtigere Lebensziele eingeordnet werden, als die Zeugung und Erziehung von Kindern – die Berufstätigkeit höher als die Ausübung der Mutterschaft.

Der Dienst an der Weitergabe und Erziehung des Lebens wird von der Mehrzahl der jungen Menschen nicht mehr als ein göttlicher Auftrag betrachtet.

An dieser antichristlichen „Lebensrealität“ soll sich also nun – nach von der Leyen – die Familienpolitik orientieren.

Damit akzeptiert man diese revolutionäre Situation nicht nur, sondern zementiert sie geradezu: Die Politik schafft die Rahmenbedingungen dafür, daß diese verkehrte „Lebensrealität“ fortbestehen kann.
Werbemaßnahmen
Warum nicht statt der altliberalen Kampagnen für Kondome, einmal – im selben Ausmaß – die Ehe und Mutterschaft bewerben?


Dabei wird – so das Bundesfamilienministerium – das Hauptaugenmerk, wie schon unter der SPD-Regierung, auf den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen sowie auf die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten gelegt.

Das nennt man dann ein kinderfreundliches Deutschland: Der gleiche Staat, der die Abtreibung von Kindern über die gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, übernimmt freundlicherweise auch gern die „Betreuung“ jener Kinder, die geboren werden durften.

Beides ist ein staatlicher Dienst an der „Lebensrealität und den Wünschen junger Menschen“, deren Religion und Lebensziel ein lustvolles Lebens ist.

Was wir brauchen, ist nicht eine Familienpolitik, die sich „an der Lebensrealität und den Wünschen der jungen Menschen“ orientiert, sondern an dem Naturrecht, an dem christlichem Menschenbild, an dem Willen Gottes.

Dazu braucht es eine Umkehr des revolutionären Prozesses, den wir vor allem den Sozialisten „verdanken“.

„Die mütterliche Hand, die die Wiege bewegt, bewegt die Welt“ – sagt der französische Schriftsteller Leon Bloy († 1917).

Was wir brauchen, ist eine radikale Veränderung der öffentlichen Einstellung zur Ehe und Familie, zur Mutterschaft und zum Kind. Es bedarf wieder einer echten Wertschätzung und eines wirksamen Schutzes der naturrechtlichen Ordnung.

Warum – so möchte man die Familienministerin fragen – ersetzt man nicht die schon x-Jahre alte, widerliche Plakatkampagne in allen deutschen Städten, die zum Gebrauch von Kondomen ermuntert, durch eine Kampagne im selben Ausmaß, die zur Wertschätzung der ehelichen Treue und der mütterlichen Erziehungsaufgabe aufruft?!

Dem Christentum geht es wesentlich darum, die „Lebensrealität“ zu verändern, nicht darum, sich ihr anzupassen oder sich sogar an ihr „zu orientieren“.

Das muß der christlich-demokratischen Union wieder bewußt werden. Gerechterweise muß noch hinzugefügt werden: auch den Hirten der Kirche.

Die Piusbruderschaft will gegen den „gottlosen Sozialismus, der seine Wurzeln im Kommunismus hat“ zum letzten Rettungsmittel – dem Unbefleckten Herz Mariae – Zuflucht nehmen.

Sie lädt ein, an diesem Wochenende zahlreich zur Wallfahrt des deutschen Distriktes nach Fulda zu kommen und für die Rettung der christlichen Familie zu beten.

Mehr Informationen auf der Homepage der Wallfahrt


Der Beitrag von Pater Pfluger erschien als Vorwort in der Septemberausgabe des Mitteilungsblattes der Piusbruderschaft.
Pater Pfluger ist der erste Generalassistent der Piusbruderschaft und ehemaliger Distriktsoberer von Deutschland.
      
64 Lesermeinungen
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#64   St.Meyer   19:23:15 | Sonntag, 10. September 2006
(@ Richard) Bla – bla – bla …
Gerade eben gefunden:
>> Richard: Ich denke die typische Familie sollte in den Medien mehr propagiert werden dann steigt auch die geburtenrate oder?
Statt dessen werden ja überall zum homoleben ermutigt, die vor allem mit 0,3 prozent um ein vielfaches überrepräsentiert ist.<<
Normalerweise wachsen die Jugendlichen doch zu Hause auf, oder?
Wozu dann in den Medien was propagieren, was Junge und Mädchen tagtäglich zu Hause erleben können: Familie.
Wenn denen das gefällt, werden sie es nachmachen …
Wenn es nur 0,1% bis 0,3% Homos sind (Richards Angaben schwanken ständig), wie können sie damit ÜBERrepräsentiert sein u. ÜBERALL ermutigen?
Pfluger schrieb: >>Der Dienst an der Weitergabe und Erziehung des Lebens wird von der Mehrzahl der jungen Menschen nicht mehr als ein göttlicher Auftrag betrachtet.<<
Ich meine:
Kein Wunder – die Eltern leben es scheinbar vor.
Man schaue sich nur die Kirchen von innen an,
wenn Gottesdienst ist.
Und zu Hause???
Dabei wird hier in den katholischen Nachrichten das „Home-Schooling“ propagiert.
Na toll … und wer schult die Lehrer (= Eltern) vorher?
Bla-bla-bla … wie meistens!
:-S
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#63   Gerhard   18:40:50 | Sonntag, 10. September 2006
Ziel des Lebens
Nicht mehr Gott wird als das Ziel des Lebens angestrebt, sondern die Lust. Auf den Homoparaden wird diese Lust-Religion förmlich zelebriert.
…und wenn die für kreuz.net Verantwortlichen auch den Eindruck haben, dass „auf den Homo-Paraden die Lust zelebriert“ wird, dann sollen sie sich hüten, dies auf „die Homosexuellen“ im Allgemeinen zu übertragen! Es ist keineswegs so, dass jemand, nur weil er homosexuell ist, die „Lust als Ziel seines Lebens“ propagiert! Auch als Homosexueller kann man Gott als Ziel seines Lebens ansehen, selbst dann, wenn man in einer Partnerschaft mit einem Menschen lebt, den man liebt! Aber diesen Eindruck möchte kreuz.net ja auf gar keinen Fall zulassen!
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#62   Nicole   15:23:11 | Freitag, 8. September 2006
Der „richtige Boy“ im „real“-Einkauf:
Der Computer Nr. 3
sucht für mich den richtigen Boy,
und die Liebe ist garantiert für beide dabei.
Der Computer weiß genau
für jeden Mann die richtige Frau,
und das Glück fällt im Augenblick
aus seiner Kartei.
Denn einer von vielen Millionen,
der wartet auf mich irgendwo.
(Gross: einszwoundachtzig, Kragen: 39, Schuhgröße: 46, stop!)
Der Computer Nr. 3
sucht für mich den richtigen Boy,
und die Liebe ist garantiert für beide dabei.
Lange war ich einsam, heut’ bin ich verliebt,
und nur darum ist das so,
weil es die Technik und die Wissenschaft
und Elektronengehirne gibt.
Der Computer Nr. 3
sucht für mich den richtigen Boy,
und die Liebe ist garantiert für beide dabei.
Der Computer weiß genau,
für jeden Mann die richtige Frau,
und das Glück fällt im Augenblick
aus seiner Kartei.
Denn einer von vielen Millionen,
der wartet auf mich irgendwo
(Alt: 22 Jahre, schwarze Haare, von Beruf Vertreter, Kennzeichen: Geld wie Heu)
Der Computer Nr. 3
sucht für mich den richtigen Boy,
und die Liebe ist garantiert für beide dabei.
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#61   Sulpicius   15:19:53 | Freitag, 8. September 2006
„Real“…
… und seine perversen Gedankenspiele… :-!
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#60   Rainer Tobak   15:13:22 | Freitag, 8. September 2006
Ein Leser, namens „real“:
Wer mehr Kinder möchte muss sich endlich der Realität stellen, … muss die Homo-Adoption erlauben und es lesbischen und schwulen Paaren erlauben Kinder in Liebe und Verantwortung füreinander zu erziehen!
Wer hätte gedacht, daß DAS die Lösung für das demographische Katastrophe ist: die heterosexuellen Paare zeugen jetzt Kinder für Schwule und Lesben, die sich dann endlich zuhause beim „Pappa-Mamma-Spielen“ selbstverwirklichen und ausagieren können und dafür nicht mehr auf die ersatzweise Anschaffung von Haustieren angewiesen sind!
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#59   real   15:00:45 | Freitag, 8. September 2006
Schock!
Selten zuvor habe ich einen derartigen Schwachsinn gelesen. Ekelerregend, pervers und abnorm sind die Adjektive, die mir zu diesem Taxt einfallen. Nichts, aber auch wirklich kein einziger Satze entspricht der Realität, die Ansichten sind psydo-wissenschaftliche, hetzerisch und schlichtweg stumpfsinnig. Wer mehr Kinder möchte muss sich endlich der Realität stellen, muss das Recht der Frauen anerkennen und fördern, muss die Homo-Adoption erlauben und es lesbischen und schwulen Paaren erlauben Kinder in Liebe und Verantwortung füreinander zu erziehen!
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#58   Bruder Theophil   13:07:00 | Montag, 4. September 2006
@ Bussmann
Ein Zölibatär hat weder die Erfahrung noch eine Ahnung von tagtäglich gelebtem Ehe- und Familienleben.
Ganz im Gegenteil. Durch seine ständige Verbindung mit Ehepaaren und Eltern hat er einen sehr guten Überblick plus einen gesunden Abstand zu den Irrungen und Wirrungen des familiären Lebens. Ich schätze die Meinung eines Geistlichen zu Ehefragen mehr, als die Pseudointellektualität eines weltlichen Eheberaters.
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#57   Mens Sana   19:29:31 | Samstag, 2. September 2006
Frau Zayadeh
Sie machen es sich – wie viel heutzutage – zu einfach Frau Zayadeh.
> Es ermangelt den Paaren am Kinderwunsch.
> Egozentrik ist der wahre Feind der Familie.
Wagt man den Umkehrschluss Ihrer Argumentation
dann wären die kinderreichen Familien früher Tage durch Altruismus zustande gekommen und nicht etwa weil die guten Leutchens
– einfach ihre Sexualität nicht unter Kontrolle hatten,
– Arbeitskräfte „produziert“ wollten,
manchmal auch „auf Halde“, weil man infolge Kindersterblichkeit mit einem gewissen Schwund rechnen musste.
Und die vermehrungsfreudigen Kampfkatholen tun es um des eigenen Seelenheils – auch nicht weniger egoistisch, oder?
Wenn zu viele übrig bleiben, konnte man sie immer noch in den Krieg oder ins Kloster schicken.
Zu Ihrem Kommentar „ :'(
:'(müssen Sie sich allerdings fragen lasen, ob Sie wissen was in der Welt vorgeht.
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#56   Scipio   13:24:32 | Samstag, 2. September 2006
Welche Art von Störung liegt hier vor??
Es kann sich nur um eine psychologische Störung handeln, wenn sich der/die Redakteur(e) hier so intensiv dem Thema Homosexualität widmen, obwohl sie Selbige doch angeblich so verabscheuen. Wenn man bedenkt, welcher Zeitaufwand nötig ist um das alles, wenn auch manchmal sehr schlampig, zu recherchieren und dann die Artikel zu schreiben, bleibt für anderes ja kaum noch Zeit über. Mir drängt sich schon der Verdacht auf, dass hier zumindest einige Leute am Werk sind, die selbst homosexuelle Tendenzen haben, aber keine Chance haben dazu zu stehen. Und weil andere sich zu dem bekennen was sie sind, werden sie mit jenem Hass verfolgt, der aus dem Neid geboren wurde selbst nicht so sein zu können. Viele andere Erklärungen fallen mir zu der Agressivität nicht ein, mit der hier auf eine Minderheit eingedroschen wird.
Wenn man mich für diese ehrliche und eigentlich gar nicht böse gemeinte Aussage sperren will, soll es halt so sein. Ich werd’s überleben :-)
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#55   Hypatia   11:26:45 | Samstag, 2. September 2006
@ Gunsenum
Bin weder Fräulein, weder …, lieber Herr aus Gunsenum.
Zuviel der Ehre, aber Frau Cross war vor einigen Jahren mal hier und stellte ihr Buch vor, die Bevölkerung nahm regen Anteil daran. Und natürlich befinden wir uns hier in Lehmann-Territory – you bet! :)3
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#54   Gunsenum   10:51:38 | Samstag, 2. September 2006
Liebstes Fräulein Alexandra Zayadeh:
Das ist ja sehr nett! Ingelum…Päpstin Johanna, wa ?…mal sehen wie lange es dauert, bis sie mit dieser Päpstin, die sich aj auch irgendwie mal in ingelum rumgetrieben haben soll, glauben wir Donna W. Cross, in irgendeine abstruse Verbindung (Vielleicht haben Sie konsomisiert?!) gebracht werden.
Ingelum…sehr nett :) Lehmanns territory ;)
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#53   Hypatia   10:39:03 | Samstag, 2. September 2006
@ Gunsenum
Ich fühlte mich plötzlich an einen Loriot-Sketch erinnert, als Herr Hüller aus Gunsenum Gunsemann machte. Ich wäre vor Lachen geplatzt.
Danke für die Blumen, aber für einen Ingelumer ist ein Gunsenumer natürlich ein Nachbar, den man kennt. Liebe Grüße!
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#52   Brigitte Bussmann   10:17:40 | Samstag, 2. September 2006
Die Lust als Ziel des Lebens
ich warte sehnsuchtsvoll auf den Tag, an dem zölibatäre Männer der katholischen Kirche aufhören über Ehe und Familie zu sprechen, gleichzeitig aber auch für das zölibatäre Leben des Priesters sich einsetzen.
Ein Zölibatär hat weder die Erfahrung noch eine Ahnung von tagtäglich gelebtem Ehe- und Familienleben.
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#51   Christian Hüller   04:00:45 | Samstag, 2. September 2006
Ad Gunsenum
Wieso ist diese Sprachschöpfung sinnlos bzw. unerlaubt?
Sie ist kreativ, weiter nichts. Und ich unterstelle sogar, dass Sie wissen, was damit gemeint ist (ich alter Schlingel).
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#50   Gunsenum   23:46:32 | Freitag, 1. September 2006
Werte Alexandra Zayadeh:
Kompliment für ihren kriminalistischen Spürsinn.
Bloß frage ich mich, weshalb sie platzen, wenn Sie das dem geschätzten Forum nicht mitgeteilt hätten?!
„Kondomisierung“- das klingt klasse! Als Germanist werfe ich ein, dass dies die abstruseste Wortschöpfung ist, die kreuznet JE HERVORBRACHTE. Warum? nun, weil es nicht mehr als eine leere Hülleist. Und dies läßt sich schon morphologisch begründen:
Die Derivation ist produktives Mittel zur Wortbildung. Neue Lexikoneinträge (Lexeme) entstehen durch Kombination vonMorphemen (Grundworte) und Affixen (Prä- oder Suffix). Beispiel: Trinken (Lexem; Verb) + Suffix „bar“ ergibt trink-bar. Tadaaaaaa! Ein neues Wort!
Nun wissen wir aber, dass sich das Suffix UNG NUR AN VERBALSTÄMME BINDEN DARF. Mithin hat KREUZNET das Verb KONDOMISIEREN entdeckt. Eine inkorrekte Wortbildung, aus der die heiße Luft nur so strömt.
Kondomisieren…Jugend, die also kondomisiert oder kondomisiert wird…geile Vorstellung. Was man daraus alles machen könnte… ;)
Vielleicht ziehen die sich alle Ganzkörperkondome über und rennen so druch die Gegend, oder böse, böse Homosexuelle oder Sozialdemokraten werfen munter Kondome durch die Gegend. Vielleicht aber werden Jugendliche von schwulen, die alte Messe ablehnenden, lehmannmögenden, Pastoralverbünde gründenden, Liberalem anhängenden Priestern auf eine Ideologie des Kondomisierens eingeschworen… was man daraus alles machen kann…kondomisieren…traumhaft :)
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#49   Gotthard   23:46:21 | Freitag, 1. September 2006
heute
wen soll dieser Beschimpfungstext und diese absolut negative Gesellschaftssicht eigentlich ansprechen?
Wo bleibt eigentlich bei diesem Herrn Pfluger das positiv christliche Angebot?
Diese Zeit will Antworten – allerdings nicht aus dem 19. Jahrhundert…
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#48   Christian Hüller   23:20:44 | Freitag, 1. September 2006
Ad Obelix
Bitte meinen Beitrag genau lesen.
Ich habe monokausale Erklärungen bewusst abgelehnt und die Auffassung von jemand anderem zitiert.
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#47   obelix †   22:52:49 | Freitag, 1. September 2006
Machen Sie sich nicht noch lächerlicher, als Sie es schon sind Frau Zayadeh!
Alexandra Zayadeh: @ Sozialkatholisch und @ HüllerNatürlich müssen Probleme gelöst werden. Aber, kennen Sie ein Land in der EU, das seinen Staatsbürgern eine solche „Rundumabsicherung“ bietet wie wir?
@ Hüller
Es ermangelt den Paaren am Kinderwunsch. Egozentrik ist der wahre Feind der Familie.
Sozialkatholisch hat schon auf Ihren Beitrag geantwortet; wer die Aussicht hat, in dreizehn Monaten auf Sozialhilfeniveau dahin zu vegetieren, von leben kann man da nicht mehr sprechen und das womöglich mit Kindern, der wäre vollkommen verantwortungslos noch mehr Kinder in Armut zu stürzen. Diese Aussicht haben in Deutschland sehr sehr viele Arbeitnehmer, wie uns die Börsenkurse tagtäglich bestätigen.
Zur von Ihnen gefühlten „Rundumabsicherung“ in Deutschland konnten meine Cousinen im „sozialistischen“ Schweden, eine mit einem schwerstbehinderten Sohn, nur staunen und sich dann angeekelt abwenden, wie sehr Kinder bei uns im Stich gelassen werden. Ich habe ihnen erklärt, wie Eltern bei uns für behinderte Kinder kämpfen müssen und was es bedeutet, in Deutschland Kinder gross zu ziehen (auch die Franzosen sind uns hier weit voraus!).
Die Mitgliedschaft im Golfklub kann man, wenn man geschickte Steuerberater hat, absetzen, bei Kindern verkneift sich unsere Gesellschaft praktisch jeden Beitrag, der über ein halbwegs zivilisiertes Mindestmass an Zuwendung hinausgeht. Oder warum glauben Sie, sind wir bei PISA so abgestürzt, im Gegensatz zu den Skandinaviern?
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#46   Sozialkatholisch   21:15:06 | Freitag, 1. September 2006
@ Frau Zayadeh
Nein ein ängstlicher Mensch bin ich nicht aber die Sorgen und Nöte am Arbeitsplatz bekomme ich mit.
So unbewußt werden die Kinder nicht angenommen, sogar die Kirche erlaubt eine natürliche Empfängnisverhütung.
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#45   Hypatia   21:09:37 | Freitag, 1. September 2006
@ Sozialkatholisch
Ich verstehe Sie, aber Sie erscheinen mir als ein ängstlicher Mensch. Kinder werden nicht bewußt oder unbewußt angenommen, sie sind das größte Geschenk Gottes und Er sorgt für die Seinen.
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#44   Sozialkatholisch   20:55:46 | Freitag, 1. September 2006
@ Frau Zayadeh
Ich habe 4 Wochen Kündigungsfrist, dann 1 Jahr Arbeitslosengeld dann Harz 4. Stimmt aber in 13 Monaten in die totale Armut und 13 Monate können schnell rum sein. Wenn man die Gründe analysieren will sollte man versuchen keinen außer acht zu lassen. Zukunftsängste halten so manchen auch von weiteren Kindern oder gleich ganz von der Familiengründung ab.
Ich will die Gründe die Herr Hüller angeführt hat nicht abwerten aber die sich immer weiter öffnende Schere zwischen arm und reich oder das Aussterben des Mittelstandes ist auch nicht zu vernachlässigen.
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#43   Christian Hüller   20:47:38 | Freitag, 1. September 2006
Egozentrik
>>Es ermangelt den Paaren am Kinderwunsch. Egozentrik ist der wahre Feind der Familie.<<
Das ist ein Grund, aber er erklärt nicht alles.
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#42   Hypatia   20:44:46 | Freitag, 1. September 2006
@ Sozialkatholisch und @ Hüller
Natürlich müssen Probleme gelöst werden. Aber, kennen Sie ein Land in der EU, das seinen Staatsbürgern eine solche „Rundumabsicherung“ bietet wie wir?
@ Hüller
Es ermangelt den Paaren am Kinderwunsch. Egozentrik ist der wahre Feind der Familie.
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#41   Sozialkatholisch   20:38:26 | Freitag, 1. September 2006
@ Frau Zayadeh
Natürlich, wir können unsere Sorgen unserem Gott abgeben aber den Verstand den er uns geschenkt hat dürfen wir auch benutzen. Ist das im Kirchenrecht keine schwere Sünde dem Arbeiter den gerechten Lohn vorzuenthalten? Und in der hl. Schrift steht das glaub ich auch.
Probleme müssen gelöst werden.
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#40   Christian Hüller   20:36:44 | Freitag, 1. September 2006
Warum gibt es keine Kinder mehr?
Ich möchte meine weiteren Ausführungen auf folgende sehr interessante Äußerung aufbauen:
>>Also, mein Lieber, das enttäuscht mich jetzt aber, was sie da sagen. Was hatten denn vorangegangene Generationen an Möglichkeiten, sich eine Familie zu leisten? Da wäre doch Gottvertrauen am ehesten angebracht.<<
Diese Gedankengang vermag es, unsere Aufmerksamkeit darauf zu lenken, was den Geburtenrückgang erst fundamental ermöglicht hat:
Es war dies einerseits die massenverweise und billige Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln, andererseits
die ungefährliche und staatlich legalisierte Abtreibung.
Dass es insb. die Anforderungen des Berufsalltags und in diesem Zusammenhang nachvollziehbare Karrierewünsche
sind und waren, welche die Menschen von Kinderkriegen abbringen, steht ganz außer Frage.
Aber eigentlich e r m ö g l i c h t hat dies erst die Legalisierung der Abtreibung und die billige Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln.
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#39   Hypatia   20:30:37 | Freitag, 1. September 2006
@ Sozialkatholisch
Sorget euch nicht um den nächsten Tag – ich bleib’dabei!
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#38   Sozialkatholisch   20:19:14 | Freitag, 1. September 2006
@ Frau Zayadeh
In den goldenen 80’gern würde ich ihnen ja noch etwas mehr recht geben und die Gründe der Selbstverwirklichung und des Egoismus sehe ich auch. Aber als einfacher Arbeiter steht im Moment nur mehr arbeiten, weniger Geld, kaum noch Zulagen und Streichung des Urlaubs an. Und das alles trotz Gewinne der Firmen, das ist mit Sicherheit auch familienfeindlich.
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#37   Hypatia   20:08:34 | Freitag, 1. September 2006
@ Sozialkatholisch
Also, mein Lieber, das enttäuscht mich jetzt aber, was sie da sagen. Was hatten denn vorangegangene Generationen an Möglichkeiten, sich eine Familie zu leisten? Da wäre doch Gottvertrauen am ehesten angebracht.
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#36   Sozialkatholisch   20:03:14 | Freitag, 1. September 2006
@ Methobelix
Ich erkenne die Gründe die Pater Pflüger anspricht voll und ganz an, aber ihre Gründe sind genauso richtig und kommen in der Stellungsnahme des Pater Pfluger eindeutig zu kurz. Man kann sich u.a. auch eine Familie verantwortungsbewußt einfach nicht mehr leisten.
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#35   Hypatia   20:00:00 | Freitag, 1. September 2006
@ Hüller
Bitte verzeihen Sie mir, daß ich mich einmische, aber ich platze, wenn ich das nicht loswerde! Bei dem Nutzer Gunzemann handelt es sich um einen Nutzer Gunsenum, was ungangssprachlich einen Mainzer Stadtteil, nämlich Gonsenheim bezeichnet.
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#34   obelix †   19:49:52 | Freitag, 1. September 2006
Die Sozialisten (oder die Juden, oder die Muslime, oder die Protestanten) sind an allem schuld!
Der hat alle Hände voll zu tun sein eigenes Überleben zu sichern. Wie soll er da für Frau und Kind aufkommen können?
Wenn Sie mit Ihrer Philippika nicht, wie viele halbblinde Katholiken, einseitig auf die „Sozialisten“ eingedroschen hätten, sondern auch bei den Arbeitgebern ein Stück Solidarität eingefordert hätten, wäre die sancta ecclesia ein Stück glaubwürdiger geworden. So tritt das Gegenteil ein. Kein Schwein glaubt Ihnen mehr.
PS Die längste Zeit der Republik, seit Gündung 1949, waren selbstverständlich absolut rote Regierungen an der Macht und haben mit ihrer absoluten Mehrheit im Parlament die Geschicke des Landes in die Richtung gelenkt, die Sie oben beschrieben haben.
Pater, Sie sind nicht nur auf dem rechten Auge blind, sondern auf beiden. Gott erbarme sich Ihrer.
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#33   methusalix †   19:47:49 | Freitag, 1. September 2006
Die Sozialisten (oder die Juden, oder die Muslime, oder die Protestanten) sind an allem schuld!
Von Pater Niklaus Pfluger.
Das deutsche Boulevardmagazin ‘Spiegel’ schreibt in seinem Onlinedienst anläßlich der Publikation des sog. 7. Familienberichts der Regierung: „Der neue Familienbericht der Regierung macht wenig Hoffnung: in keinem Land gibt es einen so geringen Geburtenwunsch wie in Deutschland …“ (SpiegelOnline am 25.4.06).
Ja, meine Damen und Herren vom linken Spektrum: eine späte Erkenntnis. Da lamentieren Sie nun, obwohl Sie und der ganze linke Presseblock in Deutschland seit Jahrzehnten eine massive Propaganda gegen die Ehe und gegen das Kind fahren.
Lieber Pater, dieser Terminus Technikus ist ungefähr so treffend, wie die Bezeichnung des „Heiligen Vaters“ als obskuranter Sektenführer. Irgendwie ist da die Realität an Ihnen vorbei gegangen.
Dass die Geburtenrate sinkt, ist wohl eher den schwindenen Zukunftsaussichten junger Menschen zuzuschreiben. In den sechziger Jahren hiess es noch bei den Arbeitgebern: Die Gewinne von heute sind die Arbeitsplätze von morgen. Heute heisst es: Die Gewinne von heute sind die Entlassungen von morgen und die noch viel höheren Gewinne von übermorgen. Die Beispiele dafür sind Legion!
Sie erwarten doch nicht ernsthaft von einem jungen Mann, der sich von Zeitvertrag zu Zeitvertrag hangelt über diverse Arbeitslosigkeiten und Praktika immer tiefer in die Aussichtslosigkeit rutscht und mit seinem Einkommen alleine die Miete und die Energiekosten kaum bestreiten kann, dass der sich Gedanken übers Kinderkriegen machen kann.
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#32   セルジュ †   19:42:22 | Freitag, 1. September 2006
@ Christian Hüller:
An Nutzer Gunsemann ergeht der freundliche Hinweis, dass der Begriff „Kondomisierung der Jugend“ eine Metapher ist, die auf eine soziologisch erhebbare T a t s a c h e verweist.
Na und?
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#31   Christian Hüller   19:38:38 | Freitag, 1. September 2006
Ad DDL
Okay. Nachdem Nutzer „-Richard-“ offenbar sprachlos geworden ist, bietet der furchtbar intelligente Beitrag des Nutzers „Gunzemann“ nun die Möglichkeit, die Kommunikation fortzusetzen.
An Nutzer Gunsemann ergeht der freundliche Hinweis, dass der Begriff „Kondomisierung der Jugend“ eine Metapher ist, die auf eine soziologisch erhebbare
T a t s a c h e verweist.
Aber nun zu DDL:
Ich würde nicht anraten, den Begriff „Reich Gottes“ durch den Begriff „Paradies“ zu ersetzen, weil dieser absolut positiv besetzt ist und der Mensch wahrscheinlich nie in
der Lage sein wird, ein solches hervorzubringen.
Alle bisherigen Versuche sind jedenfalls kläglich gescheitert.
Der „eschatologische“ Vorbehalt ist sinnvoll: Es ist dieser nichts anderes als die Mahnung, das Gegegebene nicht als vollkommen und perfekt hin- und anzunehmen, sondern stets auf seine Begrenztheit zu hinterfragen.
Im Prinzip also ein äußerst pragmatisches Konzept, das
apokalytischen Anwandlungen sogar diametral entgegensteht.
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#30   Gunsenum   19:10:41 | Freitag, 1. September 2006
Ihr seid spitze!
Wie schafft ihr es immer solche Worthülsen wie „Kondomisierung“ der Jugend zu schaffen…mannmannmann…ihr seid, wenn auch leicht dämlich, echt kreativ!!!
Aber warum ausgerechnet in Fulda? es War so friedlich hier…
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#29   Christian Hüller   18:09:28 | Freitag, 1. September 2006
Ad Richard
Also, dass überall zum Homoleben ermutigt werden würde, kann ich nicht bestätigen, sieht man von manch skurilen und sündhaft teu’ren Umzügen ab.
Aber schauen Sie doch mal Fernsehen. Wer steht denn da im Mittelpunkt?
Sehr oft sind es doch irgendwelche kinderlosen Karrieristen.
Oder: Alleinerziehende Mütter, die’s irgendwie nicht drauf haben.
Oder: Zerbrochene Familien.
Oder: Romantisierte Großfamilien.
Sorry. Das ist die mediale Wirklichkeit.
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#28   DDL   18:08:22 | Freitag, 1. September 2006
@Christian Hüller
Ich habe tatsächlich ein Problem, und zwar damit, wenn (a)religiöse Ansichten auf Teufel komm ‘raus mit Ideologien verknüpft werden. Das ist, mit Verlaub, Unfug. Ich bin selbst nicht sozialistisch geprägt und mein Elternhaus war es ganz definitiv nicht – schon lange, bevor ich auch nur wusste, was „sozialistisch“ ist, war es mir schlicht unmöglich, an einen „Gott“ zu glauben, erschien mir das alles wie eine Märchenwelt oder bestenfalls der naive Götterglaube unserer Vorfahren, Geschmacksrichtung „Odin“ oder „Zeus“. Diese werden auch von Ihnen heutzutage belächelt, obwohl IHRE Religion grundsätzlich gar nichts anderes ist – nur halt, aus Ihrem extrem voreingenommenen Blickwinkel heraus, die „richtige“. Na bravo.
„Das Reich Gottes kann hier und jetzt beginnen – aber es funktioniert nicht ohne die Beachtung der göttlichen Gebote und den eschatologischen Vorbehalt.“
Diese Aussage kann ich bis zu einem gewissen Grade sogar unterstützen, mit folgenden Modifikationen:
– ersetze „das Reich Gottes“ durch „das Paradies“ (in Ihren Augen eh’ dasselbe und ich komme um den Gottesbezug herum, den ich nicht akzeptieren kann)
– „Beachtung der göttlichen Gebote“ ersetzen durch „Menschenrechte“ und ähnliche humanistischer Konstrukte; läuft zum großen Teil ohnehin auf dasselbe ‘raus (nun ja, Gebot Nr. 1 fliegt dabei ‘raus, ist aber auch nicht nötig)
– Eschatologie restlos streichen. Sorry, das ist Unsinn, ein Überbleibsel aus der Steinzeit. Wer sowas will, soll zu den Zeugen Jehovas gehen.
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#27   -=Richard=-   18:02:16 | Freitag, 1. September 2006
Die Familie
Ich denke die typische Familie sollte in den Medien mehr propagiert werden dann steigt auch die geburtenrate oder?
Statt dessen werden ja überall zum homoleben ermutigt, die vor allem mit 0,3 prozent um ein vielfaches überrepräsentiert ist.
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#26   Christian Hüller   17:23:19 | Freitag, 1. September 2006
Ad DDL
Das Problem, das Sie und mit Ihnen die ganze unheilvolle sozialistische Bewegung mit dem Himmel haben – wobei ich Ihnen jetzt keineswegs unterstelle, ein Sozialist zu sein- , liegt darin, dass Sie diesen Himmel einseitig in’s Jenseits projizieren und damit letztlich den Kern der jesuanischen Botschaft nicht begriffen haben, dass nämlich der Himmel hier auf Erden schon beginnen soll und kann, ohne dass dieser „irdische Himmel“ auf Gottes Beistand und Gottes Vollendung verzichten könnte.
Das Reich Gottes kann hier und jetzt beginnen – aber es funktioniert nicht ohne die Beachtung der göttlichen Gebote und den eschatologischen Vorbehalt.
Der Sozialismus (in Reinkultur) leugnet die Wahrheit Gottes, hat einen falschen Begriff vom Himmel und unterstellt der Kirche unberechtigter Weise einen Instrumentalisierungswunsch des Menschen.
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#25   DDL   17:08:20 | Freitag, 1. September 2006
@Christian Hüller
Keine Frage, die „totale Diesseitsorientierung“ ist im Aufwärtstrend – ja, und das wundert Sie?
Also bitte, es ist doch einfach so: Jede Aussage über ein Jenseits ist bloße Spekulation, reine Hypothese. Wenn ich sagte: „Es gibt gar keines“, dann ist das auf den Punkt genauso (un-)berechtigt, als ob Sie sagten: „Das ist der christliche Himmel“. Ein endloser Streit um Kaisers Bart, wobei jede einzelne Auffassung so unendlich unwahrschinlich ist, dass sich eigentlich jedwede Spekulation darüber verbietet, es sei denn zum Zwecke intellektueller Plänkelei.
Kann man es den Menschen verdenken, dass sie sich zunehmend an das halten, was real ist und nicht erst bewiesen zu werden braucht? Dass sich ein zunehmender Unwille breit macht, an die Verheißungen von irgendwem zu glauben, der seine persönliche Auffassung keinen deut mehr zu stützen in der Lage ist als jeder x-beliebige andere?
Niemand weiß, ob es dieses „Jenseits“ überhaupt gibt, geschweige denn, wie es konkret ausähe. Und auf diese difgfuse Phantasterei soll man allen Ernstes sein Leben ausrichten?
Das würden Sie selbst niemals tun, in keiner Hinsicht – nur bei der Religion, da agieren viele Menschen völlig irrational und ganz anders als in jedem anderen Aspekt ihres Lebens.
Komisch, oder?
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#24   Christian Hüller   16:55:30 | Freitag, 1. September 2006
Pater Pflugers Analyse ist beachtenswert
Der Artikel von Pater Pfluger enthält einige sehr bemerkenswerte Beobachtungen.
1. Die totale Diesseitsorientierung weiter Kreise der Bevölkerung.
Daraus resultiert eine Einstellung: „Nimm Dir, was Du kriegen kannst, denn morgen könnte deine letztes Stündlein geschlagen haben.“
Es ist dies die Einstellung eines hedonistischen Nihilismus, der sich in einer die Idee Gottes verdrängenden Gesellschaft zunehmend breit macht und besonders seit den 80ern viele Anhänger gefunden hat.
Es ist klar, dass damit eine Schwächung des Gemein- wesens einhergeht und letztlich die Institutionen geschwächt werden, die für die Gesellschaft insgesamt tragend sind: Staat, Kirche und Familie.
2. Die Leugnung der Erbsünde bzw. die Negierung eines Hangs zum Schlechten, die einem jeden Menschen innewohnt.
Daraus resultiert (mit) eine „Gesellschaft der Unschulds- lämmer“. Denn wenn jeder und alles prinzipiell gut sein soll und will, ist keiner bereit, irgendeinen Fehler einzuräumen.
Die Folge ist eine Verhärtung und Vergiftung des sozialen Klimas.
3. Die Missachtung der Institution Ehe als ein göttliches Instrument, das die Leidenschaft des Menschen zügeln soll.
Die Folgen sind ebenfalls überall erkennbar:
Eine allgemeine sittliche Verrottung und Verwahrlosung, in der ein Seitensprung fast als „Muss“ betrachtet wird.
Daraus resultiert eine Lebensplanung für den Augenblick, eine zunehmende Vereinzelung sowie Auflösung und Beliebigkeit sozialer Bindungen.
Wenn soziale Bindungen nicht augenbli…
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#23   DDL   16:40:35 | Freitag, 1. September 2006
@Dr. Carlo Regazzoni
„wenn jemand den Mund halten soll, dann sind Sie es DDL. Sie haben nicht einmal den Mut mit Ihrem Namen für das was Sie vertreten, einzustehen, während jedermann weiss, wer der von Ihnen verachtete Pater Pfluger ist. Gott sei Dank gibt es nicht nur DDL, sondern auch Pater Pflugers auf dieser Welt“
Das war, wie unser japanischer Freund bereits korrekt feststellte, eine inhaltlich blödsinnige Aussage, speziell vor dem Hintergrund des gesamtanonymen Charakters von krez.net an sich.
Darüberhinaus war es noch eine sachlich falsche Aussage; sogar in einem kreuz.net-Artikel konnten Sie meinen Realnamen, aus dem ich nie ein Geheimnis machte, nachlesen: Dominique Toussaint, Wiesbaden.
Und jetzt? Laut gekläfft und völlig in die Hose gegangen – so ist das, wenn man sich auf scheinbare Meta-Argumente verlässt, statt sich inhaltlich zu äußern. In was Sie wohl promoviert haben mögen? In Argumentationstechnik jedenfalls nicht.
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#22   Sozialkatholisch   16:00:35 | Freitag, 1. September 2006
@ Maledica
Es gibt kaum Menschen, wo immer sie auch stehen, die es nicht nötig hätten sich zu bekehren, der eine etwas mehr, der andere etwas weniger.
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#21   Aurelius   15:59:34 | Freitag, 1. September 2006
@ Maledica
Aber das hat doch seine Heiligkeit Johannes Paul II. gbesagt, der kam doch erst nach Pius XII. und hat auch den Koran geküßt- dieser böse Kerl.
Der muß sich doch erst bekehren. Genau wie Benedikt XVI. der nicht mehr die Tiara im Wappen führt!
Stimmt – ich vergaß! Alle Päpste nach Pius XII. waren doch eh Frevler.
Aber Gott sei Dank gibt es ja exkommunizierte Erzbischöfe…
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#20   Maledica   15:51:56 | Freitag, 1. September 2006
Piusbruderschaft und Papst
@Aurelius
Aber das hat doch seine Heiligkeit Johannes Paul II. gbesagt, der kam doch erst nach Pius XII. und hat auch den Koran geküßt- dieser böse Kerl.
Der muß sich doch erst bekehren. Genau wie Benedikt XVI. der nicht mehr die Tiara im Wappen führt!
Doch nicht Rom muß sich bekehren sondern die Piusbruderschaft.
Egal wie viele Sünden der Papst begeht, dies spielt keine Rolle dem legitimen Nachfolger des Hl. Petrus die Gefolgschaft sichtbar zu Verweigern!
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#19   maureen †   15:39:22 | Freitag, 1. September 2006
sozialkatholisch
der Beitrag den Sie meinen war Ironisch gemeint und bezog sich auf die vorigen Postings, insbesondere auf die von „matt“.
„Bewerben“ bei dem anderen „Chef“?
Lassen Sie mal,
der gehört Ihnen und den können sie behalten!
So einen jähzornigen Chef möchte ich nicht.
Besten Gruß an Sie!
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#18   derfux   15:33:28 | Freitag, 1. September 2006
@ Beobachterin
So kommen sie ihrem Ziel näher, die Deutschen wenn möglich auszurotten („nie wieder Deutschland“) und durch Masseneinfuhr ausländischer Menschen zu ersetzen.
Sie sehen das völlig falsch.
Es geht um die Errettung der Erde und damit auch der Menschheit. Dieser Planet ist nun mal nicht dafür ausgelegt, dass mehr als 6 Milliarden Menschen auf ihm herrumtanzen.
Es bleiben nur zwei Möglichkeiten:
1. Der Schöpfer stellt uns mehr Raum zur Verfügung.
2. Die Anzahl der Menschen muss verringert werden.
Es geht also nicht um die Ausrottung der Deutschen, sondern um Lebensraumbereinigung für die Menschheit im Allgemeinen.
Warum muss ich eigentlich immer schon laxchen, sobald ich den Namen Beobachterin lese?
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#17   Aurelius   15:33:21 | Freitag, 1. September 2006
@ Maledica
Man kann nicht den Zustand von 1962 einfrieren und sein eigenes Süppchen kochen.
Genau das ist der falsche Traditionsbegriff, von dem Papst Johannes Paul II. in Ecclesia Dei gesprochen hat –- und genau das ist es, was die Piusbruderschaft ins Abseits stellt und unglaubwürdig macht.
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#16   Sozialkatholisch   15:23:48 | Freitag, 1. September 2006
@ Maureen
Ihren Beitrag vom 18. August 2006 21:10 zeigte mir das, eine Ironie konnte ich nicht erkennen, wenn ich sie übersehen habe tut es mir leid.
Ansonsten empfehle ich kündigen und den anderen Chef um ein Vorstellungsgespräch bitten.
:-)
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#15   Sorglos 23   15:08:10 | Freitag, 1. September 2006
Haben den sie ein Ziel im Leben Herr Pater?
Glauben sie an das was sie hier Schreiben ?
seit wann bitte stellen sich Christen hin als wüssten sie etwas besser als andere?
ist das die lehre die Sie erhalten haben oder ist es doch nicht eher Narzistisch? was hier zum Ausdruck kommt?
also ich kann es nicht begreifen, das ein Pater der die moderne freiheit anbrangert, sich aber selbst seine unterdrückten emotionen in einem derart Hasserfülten Artikel zum Ausdruck bringt.
ich empfände es als angebracht sich beim nächsten Artikel mehr Gedanken über die Wirkung zu machen.
den jede wirkung hat auch eine Ursache ;-)
Off 1,3
„Selig ist, der da liest und die da hören die Worte
der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist
denn die Zeit ist nahe.“
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#14   maureen †   15:07:45 | Freitag, 1. September 2006
sozialkatholisch
äm…woher kennen Sie meinen Chef? o.O
Können Hellsehen oder sowas? :-O
Iss ja ein Ding!
Was Ihr so alles könnt…Ihr Katholiken…! :-S
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#13   セルジュ †   15:07:45 | Freitag, 1. September 2006
@ Dr. Fakename:
Der Name ist völlig belanglos. Der Inhalt zählt, völlig unabhängig davon, welcher Nick oben links steht. Davon mal abgesehen, ist mir ein Fantasiename wesentlich lieber, als irgendein gefaketer Realname.
Ach ja: Wer ist auf dieser Seite eigentlich der größte Anonymling? Richtig: Die Redaktion.
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#12   Beobachterin   15:06:53 | Freitag, 1. September 2006
„Nie wieder Deutschland“
Die „Damen und Herren aus dem linken Spektrum“ begrüßen es wahrscheinlich, daß in Deutschland die Geburtenrate immer geringer wird. Das liegt, so scheint es, in ihren Absichten. So kommen sie ihrem Ziel näher, die Deutschen wenn möglich auszurotten („nie wieder Deutschland“) und durch Masseneinfuhr ausländischer Menschen zu ersetzen. Koste es, was es wolle. Das Auswechseln der Bevölkerung ist in vollem Gang.
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#11   Sozialkatholisch   15:04:56 | Freitag, 1. September 2006
@ Maureen
so ein bisschen Läuterung wird der ein oder andere wohl noch kriegen :'(
Dafür macht unser Chef uns nicht in Ewigkeit das Leben schwer, sondern wischt alle unsere Tränen ab :-]
bei ihrem Chef soll das ja angeblich anders sein :-S
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#10   Agiafortuni   14:55:16 | Freitag, 1. September 2006
DDL: etwas mehr Mut
wenn jemand den Mund halten soll, dann sind Sie es DDL. Sie haben nicht einmal den Mut mit Ihrem Namen für das was Sie vertreten, einzustehen, während jedermann weiss, wer der von Ihnen verachtete Pater Pfluger ist. Gott sei Dank gibt es nicht nur DDL, sondern auch Pater Pflugers auf dieser Welt
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#9   DDL   14:45:22 | Freitag, 1. September 2006
Soll doch…
…P. Pfluger ganz einfach ‘mal beweisen, dass die Aussage, es gebe keinen „Himmel“, eine Irrlehre ist. So simpel.
Kann er nicht? Ach nee…
Dann möge er bitte den Mund halten und nicht über andere herziehen, deren Sichtweise nicht ein Gran weniger Daseinsberechtigung hat als seine. Er kann ja gerne seine Sicht schildern, aber er hat KEINE Basis, andere zu belehren, denn seine Lehre ist bloße Meinung.
Bei manchen dieser Schwätzer habe ich den Eindruck, dass sie nur einfach nicht mit dem (sie sicher immer wieder beschleichenden) Gedanken leben können, sie könnten sich ja möglicherweise irren – da wird dann alles, was anders ist und anders denkt, als Gefährung des eigenen, mentalen Kartenhauses und damit als „schlecht“ begriffen und – in sich folgerichtig – attackiert.
Merkwürdig. Ich kenne Menschen, die ich als „fest im Glauben“ bezeichnen würde – und die, gerade, WEIL sie so fest darin sind, gar keinen Anlass dazu haben, loszuwettern, eben, weil sie sich nicht gefährdet sehen.
Ich denke schon, dass man die Faustregel heranziehen kann: Je galliger einer wettert, desto mehr versucht er bloß, seine eigenen Zweifel zu attackieren. Souverän ist das jedenfalls nicht, und glaubwürdig ist das Hohelied auf die Familie aus dem Munde von einem, der ihrer per Gelübde entsagt hat, schon dreimal nicht. Aber im Fordern von anderen waren sie ja immer groß, die Pfaffen (dieser pejorative Ausdruck meint nicht ALLE Kleriker, sondern jene, die sich dieser bigotten Verhaltensweise befleißigen).
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#8   stimme der vernunft †   14:40:57 | Freitag, 1. September 2006
sowas auch…
Die Piusbruderschaft will gegen den „gottlosen Sozialismus, der seine Wurzeln im Kommunismus hat“ zum letzten Rettungsmittel – dem Unbefleckten Herz Mariae – Zuflucht nehmen.
Arme Piusse. Ich weiss ein viel wirksameres und besseres Rettungsmittel: Das Vertrauen in Christus, der uns erlöst hat.
Schade, daß die Piusbrüder das nicht kennen und eine obskure „Weihe an das unbefleckte Herz Mariens“ für das „letzte Rettungsmittel“ halten.
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#7   maureen †   14:39:23 | Freitag, 1. September 2006
@sozialkatholisch
wie Sie das sehen ist mir wurst.
Ihr katholischen (?) Christen (?) könnt Euch ja dann in Eurem Himmel gegenseitig auf’s Maul hauen.
Irgendwo muß Eure Aggression ja ausgelassen werden.
hm, was Gott aber bloß zu Typen wie rudolfsohn mit Gefolge und deren Verbalattacken sagen wird…
Darf man das im Himmel?
Oder ist man dann plötzlich ganz anders?
Sie wissen schon…heilig oder so…?
Fast hätte ich es vergessen,
Pünktchen:
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#6   Sozialkatholisch   14:30:45 | Freitag, 1. September 2006
@ Maureen
Mit ihnen würde der Himmel auch erheblich an Qualität verlieren :-S
:-D :-D :-D :-D
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#5   maureen †   14:27:32 | Freitag, 1. September 2006
12345
mich bitte auch ausklammern!
In diesen Himmel möchte ich auf KEINEN FALL!!!
grusel. Ein Alptraum ohne Ende wär das!
ach, ich vergaß, ich komme ja eh nicht in diesen Himmel.
puh!
…und Pünktchen:
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#4   Credo   13:17:07 | Freitag, 1. September 2006
@derfuchs
Maria wurde und wir nie von und in der katholischen Kirche angebetet werden, das ist eine Unmöglichkeit.
Angebetet wird alleine Gott !
LAUDETUR JESUS CHRISTUS
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#3   derfux   12:47:46 | Freitag, 1. September 2006
habe mir gerde die
Homepage der Wallfahrt angesehen.
Dort findet sich folgendes Gebet:
Im Angesicht des ganzen himmlischen Hofes und der heiligen römischen Kirche auf Erden weihen, übergeben und schenken wir heute deinem unbefleckten, schmerzhaften und gnadenvollen Herzen unser deutsches Vaterland mit all seinen Bewohnern und Einrichtungen.
Da ich Maria nicht als anbetungswürdig ansehe, bitte ich den Text zu ändern:
…weihen, übergeben und schenken wir heute … unser deutsches Vaterland mit all seinen Bewohnern (ausgenommen derfux) und Einrichtungen.
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#2   mariasalome   12:39:23 | Freitag, 1. September 2006
vorbild
ich finde den ansatz von pater pfluger durchaus richtig, daß man der familie mehr wertschätzung entgegenbringen sollte. was mich stört, ist, bei allem respekt vor dem christlichen familienbild, daß hier menschen, konkret männer, etwas propagieren, was sie selbst nicht leben. machen sollen’s die anderen, speziell die frauen.
die kondom-kampagne läuft mit dem hintergrund des schutzes vor hiv und kann doch nur unterstützt werden. enthaltsamkeit bis zur ehe ist ein frommer wunsch, doch menschen sind eben menschen. ein wenig lebensnähe wäre zu wünschen, ohne die ideale aufzugeben.
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#1   Maledica   12:33:18 | Freitag, 1. September 2006
Gute Sache?
An sich eine gute Sache!
Doch exkommunizierte Bischöfe mit seiner Anwesenheit zu unterstützen bestärkt die Piusbrüder in ihrer antirömischen Haltung.
Ach ich vergas, die wollen ja eigentlich, denn die hängen sogar Bilder von Benedikt XVI auf und beten sogar für ihn.
Blose Lippenbekenntnisse, denn Rom muß sich ja bekehren.
Die volle Einheit mit Rom ist ebenso wichtig, wie das Festhalten an der reinen Lehre.
Man kann nicht den Zustand von 1962 einfrieren und sein eigenes Süppchen kochen.
Ein Ausnahmezustand zur Rechtfertigung kann man immer irgendwie an den Haaren herbeiziehen und Rom unterstellen, die Piusbrüder würden danach in die Pfanne gehauen.
Nun wer sein System schon so gut ausgebaut hat mit Prioraten, Kapellen, Kirchen, Schulen ist natürlich nicht bereit diese Rom unterzuordnen. Der Hochmut und das fehlende wirkliche Vertrauen auf den Heiligen Geist läßt die Einheit scheitern.
Die Piusbrüder wollen eigentlich nicht in den Schoß der Heiligen Mutter Kirche zurück.
Diese kuscheln lieber in ihrer Traditionalistenecke
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