Der Zustrom zu den Homo-Märschen in Köln und Berlin hat gezeigt, daß dieses Laster gesellschaftlich weitgehend anerkannt ist. Dabei verachtet seine Ausübung alles, was man an Heiligem mit dem Begriff „Familie“ verbindet. Von Pater Niklaus Pfluger.
(kreuz.net, Fulda) Es handelt sich dabei um eine bittere Frucht des Sozialismus, der vor allem auf zwei
Irrlehren basiert.
Erstens: Es gibt keinen Gott und darum auch keinen Himmel.
Und so bemüht sich der
Sozialismus folgerichtig, den Himmel auf Erden zu schaffen, ein Paradies „des Sichauslebens“ (Donoso Cortés).
Nicht mehr Gott wird als das Ziel des Lebens angestrebt, sondern die Lust. Auf den Homoparaden wird diese
Lust-Religion förmlich zelebriert.
Die zweite Irrlehre ist die Leugnung der Erbsünde: Der Mensch ist
an sich gut.
Darum wird auch das Aufbegehren der menschlichen Leidenschaften gegen die Herrschaft und
Zügelung des Verstandes und des Willens als etwas Natürliches gesehen.
Schließlich kommt man zur „Erlösung“,
die der Sozialismus predigt: Das oberste Ziel des Sozialismus ist es, „eine Atmosphäre zu schaffen, in
der die Leidenschaften sich nach Lust frei und ungestört bewegen können“ – so der bekannte katholische
Geschichtsphilosoph Donoso Cortés:
„Den Anfang hierzu macht der Sozialismus mit der Zertrümmerung der
politischen, religiösen und gesellschaftlichen Instituitionen, die vorerst noch die Leidenschaft niederhalten…“
Es ist klar, daß es an erster Stelle die Institution der Ehe und Familie ist, die der Zügellosigkeit
im Wege steht.
Doch Gottes Schöpfungsordnung kann man nicht unbestraft bekämpfen.
Dies scheint angesichts
der demographischen Entwicklung langsam auch den Sozialisten zu dämmern.
Das deutsche Boulevardmagazin
‘Spiegel’ schreibt in seinem Onlinedienst anläßlich der Publikation des sog. 7. Familienberichts der
Regierung: „Der neue Familienbericht der Regierung macht wenig Hoffnung: in keinem Land gibt es einen
so geringen Geburtenwunsch wie in Deutschland …“ (SpiegelOnline am 25.4.06).
Ja, meine Damen und Herren
vom linken Spektrum: eine späte Erkenntnis. Da lamentieren Sie nun, obwohl Sie und der ganze linke Presseblock
in Deutschland seit Jahrzehnten eine massive Propaganda gegen die Ehe und gegen das Kind fahren.
Wir
erinnern uns noch an Ihre verbissenen Kampagnen für den Feminismus, für die Abtreibung, für die Empfängnisverhütung,
für die „alternativen Lebensformen“, für die Homosexualität, für die Pansexualisierung und für die
Kondomisierung der Jugend.
Wer gedacht hat, die neue, „konservative“ Bundesfamilienministerin Ursula
von der Leyen (CDU), würde wieder die christliche Sicht der Familie stärken, sieht sich leider enttäuscht.
„Familie zwischen Flexibilität und Verlässlichkeit“ lautet der Titel des 7. Familienberichts der Bundesregierung,
den sie Ende April, pünktlich zum Muttertag, in Berlin vorgestellt hat. Eine Kommission aus sieben Sachverständigen
war angetreten, um Perspektiven für eine „lebenslaufbezogene Familienpolitik“ zu entwickeln.
Auf der
Internetseite des Bundesministeriums für Familie ist zu lesen, daß von der Leyen sich durch diesen Zustandsbericht
der Familie in Deutschland in ihrer Haltung bestärkt sieht, „daß die Familienpolitik sich an der Lebensrealität
und den Wünschen der jungen Menschen orientieren müsse“.
Das bedeutet konkret eine Anerkennung der
bestehenden revolutionären Situation, wonach bei einem Großteil der jungen Bevölkerung das berufliche
Vorankommen, der Lebensstandard und der Lebensgenuß als wichtigere Lebensziele eingeordnet werden, als
die Zeugung und Erziehung von Kindern – die Berufstätigkeit höher als die Ausübung der Mutterschaft.
Der Dienst an der Weitergabe und Erziehung des Lebens wird von der Mehrzahl der jungen Menschen nicht
mehr als ein göttlicher Auftrag betrachtet.
An dieser antichristlichen „Lebensrealität“ soll sich also
nun – nach von der Leyen – die Familienpolitik orientieren.
Damit akzeptiert man diese revolutionäre
Situation nicht nur, sondern zementiert sie geradezu: Die Politik schafft die Rahmenbedingungen dafür,
daß diese verkehrte „Lebensrealität“ fortbestehen kann.
Werbemaßnahmen
Warum nicht statt der altliberalen
Kampagnen für Kondome, einmal – im selben Ausmaß – die Ehe und Mutterschaft bewerben?
Dabei wird –
so das Bundesfamilienministerium – das Hauptaugenmerk, wie schon unter der SPD-Regierung, auf den Ausbau
der Kinderbetreuungseinrichtungen sowie auf die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten gelegt.
Das nennt man dann ein kinderfreundliches Deutschland: Der gleiche Staat, der die Abtreibung von Kindern
über die gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, übernimmt freundlicherweise auch gern die „Betreuung“ jener
Kinder, die geboren werden durften.
Beides ist ein staatlicher Dienst an der „Lebensrealität und den
Wünschen junger Menschen“, deren Religion und Lebensziel ein lustvolles Lebens ist.
Was wir brauchen,
ist nicht eine Familienpolitik, die sich „an der Lebensrealität und den Wünschen der jungen Menschen“
orientiert, sondern an dem Naturrecht, an dem christlichem Menschenbild, an dem Willen Gottes.
Dazu braucht
es eine Umkehr des revolutionären Prozesses, den wir vor allem den Sozialisten „verdanken“.
„Die mütterliche
Hand, die die Wiege bewegt, bewegt die Welt“ – sagt der französische Schriftsteller Leon Bloy († 1917).
Was wir brauchen, ist eine radikale Veränderung der öffentlichen Einstellung zur Ehe und Familie, zur
Mutterschaft und zum Kind. Es bedarf wieder einer echten Wertschätzung und eines wirksamen Schutzes der
naturrechtlichen Ordnung.
Warum – so möchte man die Familienministerin fragen – ersetzt man nicht die
schon x-Jahre alte, widerliche Plakatkampagne in allen deutschen Städten, die zum Gebrauch von Kondomen
ermuntert, durch eine Kampagne im selben Ausmaß, die zur Wertschätzung der ehelichen Treue und der mütterlichen
Erziehungsaufgabe aufruft?!
Dem Christentum geht es wesentlich darum, die „Lebensrealität“ zu verändern,
nicht darum, sich ihr anzupassen oder sich sogar an ihr „zu orientieren“.
Das muß der christlich-demokratischen
Union wieder bewußt werden. Gerechterweise muß noch hinzugefügt werden: auch den Hirten der Kirche.
Die Piusbruderschaft will gegen den „gottlosen Sozialismus, der seine Wurzeln im Kommunismus hat“ zum
letzten Rettungsmittel – dem Unbefleckten Herz Mariae – Zuflucht nehmen.
Sie lädt ein, an diesem Wochenende
zahlreich zur Wallfahrt des deutschen Distriktes nach Fulda zu kommen und für die Rettung der christlichen
Familie zu beten.
Der Beitrag von Pater Pfluger erschien
als Vorwort in der Septemberausgabe des Mitteilungsblattes der Piusbruderschaft. Pater Pfluger ist der
erste Generalassistent der Piusbruderschaft und ehemaliger Distriktsoberer von Deutschland.
Email-Adressen der Empfänger
64 Lesermeinungen
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#64 St.Meyer 19:23:15 | Sonntag, 10. September 2006
(@ Richard) Bla – bla – bla … Gerade eben gefunden: >> Richard: Ich denke die typische Familie sollte
in den Medien mehr propagiert werden dann steigt auch die geburtenrate oder? Statt dessen werden ja überall
zum homoleben ermutigt, die vor allem mit 0,3 prozent um ein vielfaches überrepräsentiert ist.<< Normalerweise
wachsen die Jugendlichen doch zu Hause auf, oder? Wozu dann in den Medien was propagieren, was Junge und
Mädchen tagtäglich zu Hause erleben können: Familie. Wenn denen das gefällt, werden sie es nachmachen …
Wenn es nur 0,1% bis 0,3% Homos sind (Richards Angaben schwanken ständig), wie können sie damit ÜBERrepräsentiert
sein u. ÜBERALL ermutigen? Pfluger schrieb: >>Der Dienst an der Weitergabe und Erziehung des Lebens wird
von der Mehrzahl der jungen Menschen nicht mehr als ein göttlicher Auftrag betrachtet.<< Ich meine: Kein
Wunder – die Eltern leben es scheinbar vor. Man schaue sich nur die Kirchen von innen an, wenn Gottesdienst
ist. Und zu Hause??? Dabei wird hier in den katholischen Nachrichten das „Home-Schooling“ propagiert.
Na toll … und wer schult die Lehrer (= Eltern) vorher? Bla-bla-bla … wie meistens!
#63 Gerhard 18:40:50 | Sonntag, 10. September 2006
Ziel des Lebens Nicht mehr Gott wird als das Ziel des Lebens angestrebt, sondern die Lust. Auf den Homoparaden
wird diese Lust-Religion förmlich zelebriert. …und wenn die für kreuz.net Verantwortlichen auch den
Eindruck haben, dass „auf den Homo-Paraden die Lust zelebriert“ wird, dann sollen sie sich hüten, dies
auf „die Homosexuellen“ im Allgemeinen zu übertragen! Es ist keineswegs so, dass jemand, nur weil er
homosexuell ist, die „Lust als Ziel seines Lebens“ propagiert! Auch als Homosexueller kann man Gott als
Ziel seines Lebens ansehen, selbst dann, wenn man in einer Partnerschaft mit einem Menschen lebt, den
man liebt! Aber diesen Eindruck möchte kreuz.net ja auf gar keinen Fall zulassen!
Der „richtige Boy“ im „real“-Einkauf: Der Computer Nr. 3 sucht für mich den richtigen Boy, und die Liebe
ist garantiert für beide dabei. Der Computer weiß genau für jeden Mann die richtige Frau, und das Glück
fällt im Augenblick aus seiner Kartei. Denn einer von vielen Millionen, der wartet auf mich irgendwo.
(Gross: einszwoundachtzig, Kragen: 39, Schuhgröße: 46, stop!) Der Computer Nr. 3 sucht für mich den
richtigen Boy, und die Liebe ist garantiert für beide dabei. Lange war ich einsam, heut’ bin ich verliebt,
und nur darum ist das so, weil es die Technik und die Wissenschaft und Elektronengehirne gibt. Der Computer
Nr. 3 sucht für mich den richtigen Boy, und die Liebe ist garantiert für beide dabei. Der Computer weiß
genau, für jeden Mann die richtige Frau, und das Glück fällt im Augenblick aus seiner Kartei. Denn
einer von vielen Millionen, der wartet auf mich irgendwo (Alt: 22 Jahre, schwarze Haare, von Beruf Vertreter,
Kennzeichen: Geld wie Heu) Der Computer Nr. 3 sucht für mich den richtigen Boy, und die Liebe ist garantiert
für beide dabei.
#60 Rainer Tobak 15:13:22 | Freitag, 8. September 2006
Ein Leser, namens „real“: Wer mehr Kinder möchte muss sich endlich der Realität stellen, … muss die
Homo-Adoption erlauben und es lesbischen und schwulen Paaren erlauben Kinder in Liebe und Verantwortung
füreinander zu erziehen! Wer hätte gedacht, daß DAS die Lösung für das demographische Katastrophe
ist: die heterosexuellen Paare zeugen jetzt Kinder für Schwule und Lesben, die sich dann endlich zuhause
beim „Pappa-Mamma-Spielen“ selbstverwirklichen und ausagieren können und dafür nicht mehr auf die ersatzweise
Anschaffung von Haustieren angewiesen sind!
Schock! Selten zuvor habe ich einen derartigen Schwachsinn gelesen. Ekelerregend, pervers und abnorm sind
die Adjektive, die mir zu diesem Taxt einfallen. Nichts, aber auch wirklich kein einziger Satze entspricht
der Realität, die Ansichten sind psydo-wissenschaftliche, hetzerisch und schlichtweg stumpfsinnig. Wer
mehr Kinder möchte muss sich endlich der Realität stellen, muss das Recht der Frauen anerkennen und
fördern, muss die Homo-Adoption erlauben und es lesbischen und schwulen Paaren erlauben Kinder in Liebe
und Verantwortung füreinander zu erziehen!
@ Bussmann Ein Zölibatär hat weder die Erfahrung noch eine Ahnung von tagtäglich gelebtem Ehe- und
Familienleben. Ganz im Gegenteil. Durch seine ständige Verbindung mit Ehepaaren und Eltern hat er einen
sehr guten Überblick plus einen gesunden Abstand zu den Irrungen und Wirrungen des familiären Lebens.
Ich schätze die Meinung eines Geistlichen zu Ehefragen mehr, als die Pseudointellektualität eines weltlichen
Eheberaters.
#57 Mens Sana 19:29:31 | Samstag, 2. September 2006
Frau Zayadeh Sie machen es sich – wie viel heutzutage – zu einfach Frau Zayadeh. > Es ermangelt den Paaren
am Kinderwunsch. > Egozentrik ist der wahre Feind der Familie. Wagt man den Umkehrschluss Ihrer Argumentation
dann wären die kinderreichen Familien früher Tage durch Altruismus zustande gekommen und nicht etwa
weil die guten Leutchens – einfach ihre Sexualität nicht unter Kontrolle hatten, – Arbeitskräfte „produziert“
wollten, manchmal auch „auf Halde“, weil man infolge Kindersterblichkeit mit einem gewissen Schwund rechnen
musste. Und die vermehrungsfreudigen Kampfkatholen tun es um des eigenen Seelenheils – auch nicht weniger
egoistisch, oder? Wenn zu viele übrig bleiben, konnte man sie immer noch in den Krieg oder ins Kloster
schicken. Zu Ihrem Kommentar „ müssen Sie sich allerdings fragen lasen, ob Sie wissen was in der Welt
vorgeht.
Welche Art von Störung liegt hier vor?? Es kann sich nur um eine psychologische Störung handeln, wenn
sich der/die Redakteur(e) hier so intensiv dem Thema Homosexualität widmen, obwohl sie Selbige doch angeblich
so verabscheuen. Wenn man bedenkt, welcher Zeitaufwand nötig ist um das alles, wenn auch manchmal sehr
schlampig, zu recherchieren und dann die Artikel zu schreiben, bleibt für anderes ja kaum noch Zeit über.
Mir drängt sich schon der Verdacht auf, dass hier zumindest einige Leute am Werk sind, die selbst homosexuelle
Tendenzen haben, aber keine Chance haben dazu zu stehen. Und weil andere sich zu dem bekennen was sie
sind, werden sie mit jenem Hass verfolgt, der aus dem Neid geboren wurde selbst nicht so sein zu können.
Viele andere Erklärungen fallen mir zu der Agressivität nicht ein, mit der hier auf eine Minderheit
eingedroschen wird. Wenn man mich für diese ehrliche und eigentlich gar nicht böse gemeinte Aussage
sperren will, soll es halt so sein. Ich werd’s überleben
@ Gunsenum Bin weder Fräulein, weder …, lieber Herr aus Gunsenum. Zuviel der Ehre, aber Frau Cross
war vor einigen Jahren mal hier und stellte ihr Buch vor, die Bevölkerung nahm regen Anteil daran. Und
natürlich befinden wir uns hier in Lehmann-Territory – you bet! :)3
#54 Gunsenum 10:51:38 | Samstag, 2. September 2006
Liebstes Fräulein Alexandra Zayadeh: Das ist ja sehr nett! Ingelum…Päpstin Johanna, wa ?…mal sehen
wie lange es dauert, bis sie mit dieser Päpstin, die sich aj auch irgendwie mal in ingelum rumgetrieben
haben soll, glauben wir Donna W. Cross, in irgendeine abstruse Verbindung (Vielleicht haben Sie konsomisiert?!)
gebracht werden. Ingelum…sehr nett :) Lehmanns territory ;)
@ Gunsenum Ich fühlte mich plötzlich an einen Loriot-Sketch erinnert, als Herr Hüller aus Gunsenum
Gunsemann machte. Ich wäre vor Lachen geplatzt. Danke für die Blumen, aber für einen Ingelumer ist
ein Gunsenumer natürlich ein Nachbar, den man kennt. Liebe Grüße!
Die Lust als Ziel des Lebens ich warte sehnsuchtsvoll auf den Tag, an dem zölibatäre Männer der katholischen
Kirche aufhören über Ehe und Familie zu sprechen, gleichzeitig aber auch für das zölibatäre Leben
des Priesters sich einsetzen. Ein Zölibatär hat weder die Erfahrung noch eine Ahnung von tagtäglich
gelebtem Ehe- und Familienleben.
Ad Gunsenum Wieso ist diese Sprachschöpfung sinnlos bzw. unerlaubt? Sie ist kreativ, weiter nichts. Und
ich unterstelle sogar, dass Sie wissen, was damit gemeint ist (ich alter Schlingel).
#50 Gunsenum 23:46:32 | Freitag, 1. September 2006
Werte Alexandra Zayadeh: Kompliment für ihren kriminalistischen Spürsinn. Bloß frage ich mich, weshalb
sie platzen, wenn Sie das dem geschätzten Forum nicht mitgeteilt hätten?! „Kondomisierung“- das klingt
klasse! Als Germanist werfe ich ein, dass dies die abstruseste Wortschöpfung ist, die kreuznet JE HERVORBRACHTE.
Warum? nun, weil es nicht mehr als eine leere Hülleist. Und dies läßt sich schon morphologisch begründen:
Die Derivation ist produktives Mittel zur Wortbildung. Neue Lexikoneinträge (Lexeme) entstehen durch
Kombination vonMorphemen (Grundworte) und Affixen (Prä- oder Suffix). Beispiel: Trinken (Lexem; Verb) +
Suffix „bar“ ergibt trink-bar. Tadaaaaaa! Ein neues Wort! Nun wissen wir aber, dass sich das Suffix UNG
NUR AN VERBALSTÄMME BINDEN DARF. Mithin hat KREUZNET das Verb KONDOMISIEREN entdeckt. Eine inkorrekte
Wortbildung, aus der die heiße Luft nur so strömt. Kondomisieren…Jugend, die also kondomisiert oder
kondomisiert wird…geile Vorstellung. Was man daraus alles machen könnte… ;) Vielleicht ziehen die
sich alle Ganzkörperkondome über und rennen so druch die Gegend, oder böse, böse Homosexuelle oder
Sozialdemokraten werfen munter Kondome durch die Gegend. Vielleicht aber werden Jugendliche von schwulen,
die alte Messe ablehnenden, lehmannmögenden, Pastoralverbünde gründenden, Liberalem anhängenden Priestern
auf eine Ideologie des Kondomisierens eingeschworen… was man daraus alles machen kann…kondomisieren…traumhaft
:)
#49 Gotthard 23:46:21 | Freitag, 1. September 2006
heute wen soll dieser Beschimpfungstext und diese absolut negative Gesellschaftssicht eigentlich ansprechen?
Wo bleibt eigentlich bei diesem Herrn Pfluger das positiv christliche Angebot? Diese Zeit will Antworten –
allerdings nicht aus dem 19. Jahrhundert…
#47 obelix † 22:52:49 | Freitag, 1. September 2006
Machen Sie sich nicht noch lächerlicher, als Sie es schon sind Frau Zayadeh! Alexandra Zayadeh: @ Sozialkatholisch
und @ HüllerNatürlich müssen Probleme gelöst werden. Aber, kennen Sie ein Land in der EU, das seinen
Staatsbürgern eine solche „Rundumabsicherung“ bietet wie wir? @ Hüller Es ermangelt den Paaren am Kinderwunsch.
Egozentrik ist der wahre Feind der Familie. Sozialkatholisch hat schon auf Ihren Beitrag geantwortet;
wer die Aussicht hat, in dreizehn Monaten auf Sozialhilfeniveau dahin zu vegetieren, von leben kann man
da nicht mehr sprechen und das womöglich mit Kindern, der wäre vollkommen verantwortungslos noch mehr
Kinder in Armut zu stürzen. Diese Aussicht haben in Deutschland sehr sehr viele Arbeitnehmer, wie uns
die Börsenkurse tagtäglich bestätigen. Zur von Ihnen gefühlten „Rundumabsicherung“ in Deutschland
konnten meine Cousinen im „sozialistischen“ Schweden, eine mit einem schwerstbehinderten Sohn, nur staunen
und sich dann angeekelt abwenden, wie sehr Kinder bei uns im Stich gelassen werden. Ich habe ihnen erklärt,
wie Eltern bei uns für behinderte Kinder kämpfen müssen und was es bedeutet, in Deutschland Kinder
gross zu ziehen (auch die Franzosen sind uns hier weit voraus!). Die Mitgliedschaft im Golfklub kann man,
wenn man geschickte Steuerberater hat, absetzen, bei Kindern verkneift sich unsere Gesellschaft praktisch
jeden Beitrag, der über ein halbwegs zivilisiertes Mindestmass an Zuwendung hinausgeht. Oder warum glauben
Sie, sind wir bei PISA so abgestürzt, im Gegensatz zu den Skandinaviern?
@ Frau Zayadeh Nein ein ängstlicher Mensch bin ich nicht aber die Sorgen und Nöte am Arbeitsplatz bekomme
ich mit. So unbewußt werden die Kinder nicht angenommen, sogar die Kirche erlaubt eine natürliche Empfängnisverhütung.
@ Sozialkatholisch Ich verstehe Sie, aber Sie erscheinen mir als ein ängstlicher Mensch. Kinder werden
nicht bewußt oder unbewußt angenommen, sie sind das größte Geschenk Gottes und Er sorgt für die Seinen.
@ Frau Zayadeh Ich habe 4 Wochen Kündigungsfrist, dann 1 Jahr Arbeitslosengeld dann Harz 4. Stimmt aber
in 13 Monaten in die totale Armut und 13 Monate können schnell rum sein. Wenn man die Gründe analysieren
will sollte man versuchen keinen außer acht zu lassen. Zukunftsängste halten so manchen auch von weiteren
Kindern oder gleich ganz von der Familiengründung ab. Ich will die Gründe die Herr Hüller angeführt
hat nicht abwerten aber die sich immer weiter öffnende Schere zwischen arm und reich oder das Aussterben
des Mittelstandes ist auch nicht zu vernachlässigen.
@ Sozialkatholisch und @ Hüller Natürlich müssen Probleme gelöst werden. Aber, kennen Sie ein Land
in der EU, das seinen Staatsbürgern eine solche „Rundumabsicherung“ bietet wie wir? @ Hüller Es ermangelt
den Paaren am Kinderwunsch. Egozentrik ist der wahre Feind der Familie.
@ Frau Zayadeh Natürlich, wir können unsere Sorgen unserem Gott abgeben aber den Verstand den er uns
geschenkt hat dürfen wir auch benutzen. Ist das im Kirchenrecht keine schwere Sünde dem Arbeiter den
gerechten Lohn vorzuenthalten? Und in der hl. Schrift steht das glaub ich auch. Probleme müssen gelöst
werden.
Warum gibt es keine Kinder mehr? Ich möchte meine weiteren Ausführungen auf folgende sehr interessante
Äußerung aufbauen: >>Also, mein Lieber, das enttäuscht mich jetzt aber, was sie da sagen. Was hatten
denn vorangegangene Generationen an Möglichkeiten, sich eine Familie zu leisten? Da wäre doch Gottvertrauen
am ehesten angebracht.<< Diese Gedankengang vermag es, unsere Aufmerksamkeit darauf zu lenken, was den
Geburtenrückgang erst fundamental ermöglicht hat: Es war dies einerseits die massenverweise und billige
Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln, andererseits die ungefährliche und staatlich legalisierte Abtreibung.
Dass es insb. die Anforderungen des Berufsalltags und in diesem Zusammenhang nachvollziehbare Karrierewünsche
sind und waren, welche die Menschen von Kinderkriegen abbringen, steht ganz außer Frage. Aber eigentlich
e r m ö g l i c h t hat dies erst die Legalisierung der Abtreibung und die billige Verfügbarkeit von
Verhütungsmitteln.
@ Frau Zayadeh In den goldenen 80’gern würde ich ihnen ja noch etwas mehr recht geben und die Gründe
der Selbstverwirklichung und des Egoismus sehe ich auch. Aber als einfacher Arbeiter steht im Moment nur
mehr arbeiten, weniger Geld, kaum noch Zulagen und Streichung des Urlaubs an. Und das alles trotz Gewinne
der Firmen, das ist mit Sicherheit auch familienfeindlich.
@ Sozialkatholisch Also, mein Lieber, das enttäuscht mich jetzt aber, was sie da sagen. Was hatten denn
vorangegangene Generationen an Möglichkeiten, sich eine Familie zu leisten? Da wäre doch Gottvertrauen
am ehesten angebracht.
@ Methobelix Ich erkenne die Gründe die Pater Pflüger anspricht voll und ganz an, aber ihre Gründe
sind genauso richtig und kommen in der Stellungsnahme des Pater Pfluger eindeutig zu kurz. Man kann sich
u.a. auch eine Familie verantwortungsbewußt einfach nicht mehr leisten.
@ Hüller Bitte verzeihen Sie mir, daß ich mich einmische, aber ich platze, wenn ich das nicht loswerde!
Bei dem Nutzer Gunzemann handelt es sich um einen Nutzer Gunsenum, was ungangssprachlich einen Mainzer
Stadtteil, nämlich Gonsenheim bezeichnet.
#34 obelix † 19:49:52 | Freitag, 1. September 2006
Die Sozialisten (oder die Juden, oder die Muslime, oder die Protestanten) sind an allem schuld! Der hat
alle Hände voll zu tun sein eigenes Überleben zu sichern. Wie soll er da für Frau und Kind aufkommen
können? Wenn Sie mit Ihrer Philippika nicht, wie viele halbblinde Katholiken, einseitig auf die „Sozialisten“
eingedroschen hätten, sondern auch bei den Arbeitgebern ein Stück Solidarität eingefordert hätten,
wäre die sancta ecclesia ein Stück glaubwürdiger geworden. So tritt das Gegenteil ein. Kein Schwein
glaubt Ihnen mehr. PS Die längste Zeit der Republik, seit Gündung 1949, waren selbstverständlich absolut
rote Regierungen an der Macht und haben mit ihrer absoluten Mehrheit im Parlament die Geschicke des Landes
in die Richtung gelenkt, die Sie oben beschrieben haben. Pater, Sie sind nicht nur auf dem rechten Auge
blind, sondern auf beiden. Gott erbarme sich Ihrer.
#33 methusalix † 19:47:49 | Freitag, 1. September 2006
Die Sozialisten (oder die Juden, oder die Muslime, oder die Protestanten) sind an allem schuld! Von Pater
Niklaus Pfluger. Das deutsche Boulevardmagazin ‘Spiegel’ schreibt in seinem Onlinedienst anläßlich der
Publikation des sog. 7. Familienberichts der Regierung: „Der neue Familienbericht der Regierung macht
wenig Hoffnung: in keinem Land gibt es einen so geringen Geburtenwunsch wie in Deutschland …“ (SpiegelOnline
am 25.4.06). Ja, meine Damen und Herren vom linken Spektrum: eine späte Erkenntnis. Da lamentieren Sie
nun, obwohl Sie und der ganze linke Presseblock in Deutschland seit Jahrzehnten eine massive Propaganda
gegen die Ehe und gegen das Kind fahren. Lieber Pater, dieser Terminus Technikus ist ungefähr so treffend,
wie die Bezeichnung des „Heiligen Vaters“ als obskuranter Sektenführer. Irgendwie ist da die Realität
an Ihnen vorbei gegangen. Dass die Geburtenrate sinkt, ist wohl eher den schwindenen Zukunftsaussichten
junger Menschen zuzuschreiben. In den sechziger Jahren hiess es noch bei den Arbeitgebern: Die Gewinne
von heute sind die Arbeitsplätze von morgen. Heute heisst es: Die Gewinne von heute sind die Entlassungen
von morgen und die noch viel höheren Gewinne von übermorgen. Die Beispiele dafür sind Legion! Sie erwarten
doch nicht ernsthaft von einem jungen Mann, der sich von Zeitvertrag zu Zeitvertrag hangelt über diverse
Arbeitslosigkeiten und Praktika immer tiefer in die Aussichtslosigkeit rutscht und mit seinem Einkommen
alleine die Miete und die Energiekosten kaum bestreiten kann, dass der sich Gedanken übers Kinderkriegen
machen kann.
@ Christian Hüller: An Nutzer Gunsemann ergeht der freundliche Hinweis, dass der Begriff „Kondomisierung
der Jugend“ eine Metapher ist, die auf eine soziologisch erhebbare T a t s a c h e verweist. Na und?
Ad DDL Okay. Nachdem Nutzer „-Richard-“ offenbar sprachlos geworden ist, bietet der furchtbar intelligente
Beitrag des Nutzers „Gunzemann“ nun die Möglichkeit, die Kommunikation fortzusetzen. An Nutzer Gunsemann
ergeht der freundliche Hinweis, dass der Begriff „Kondomisierung der Jugend“ eine Metapher ist, die auf
eine soziologisch erhebbare T a t s a c h e verweist. Aber nun zu DDL: Ich würde nicht anraten, den Begriff
„Reich Gottes“ durch den Begriff „Paradies“ zu ersetzen, weil dieser absolut positiv besetzt ist und der
Mensch wahrscheinlich nie in der Lage sein wird, ein solches hervorzubringen. Alle bisherigen Versuche
sind jedenfalls kläglich gescheitert. Der „eschatologische“ Vorbehalt ist sinnvoll: Es ist dieser nichts
anderes als die Mahnung, das Gegegebene nicht als vollkommen und perfekt hin- und anzunehmen, sondern
stets auf seine Begrenztheit zu hinterfragen. Im Prinzip also ein äußerst pragmatisches Konzept, das
apokalytischen Anwandlungen sogar diametral entgegensteht.
#30 Gunsenum 19:10:41 | Freitag, 1. September 2006
Ihr seid spitze! Wie schafft ihr es immer solche Worthülsen wie „Kondomisierung“ der Jugend zu schaffen…mannmannmann…ihr
seid, wenn auch leicht dämlich, echt kreativ!!! Aber warum ausgerechnet in Fulda? es War so friedlich
hier…
Ad Richard Also, dass überall zum Homoleben ermutigt werden würde, kann ich nicht bestätigen, sieht
man von manch skurilen und sündhaft teu’ren Umzügen ab. Aber schauen Sie doch mal Fernsehen. Wer steht
denn da im Mittelpunkt? Sehr oft sind es doch irgendwelche kinderlosen Karrieristen. Oder: Alleinerziehende
Mütter, die’s irgendwie nicht drauf haben. Oder: Zerbrochene Familien. Oder: Romantisierte Großfamilien.
Sorry. Das ist die mediale Wirklichkeit.
@Christian Hüller Ich habe tatsächlich ein Problem, und zwar damit, wenn (a)religiöse Ansichten auf
Teufel komm ‘raus mit Ideologien verknüpft werden. Das ist, mit Verlaub, Unfug. Ich bin selbst nicht
sozialistisch geprägt und mein Elternhaus war es ganz definitiv nicht – schon lange, bevor ich auch nur
wusste, was „sozialistisch“ ist, war es mir schlicht unmöglich, an einen „Gott“ zu glauben, erschien
mir das alles wie eine Märchenwelt oder bestenfalls der naive Götterglaube unserer Vorfahren, Geschmacksrichtung
„Odin“ oder „Zeus“. Diese werden auch von Ihnen heutzutage belächelt, obwohl IHRE Religion grundsätzlich
gar nichts anderes ist – nur halt, aus Ihrem extrem voreingenommenen Blickwinkel heraus, die „richtige“.
Na bravo. „Das Reich Gottes kann hier und jetzt beginnen – aber es funktioniert nicht ohne die Beachtung
der göttlichen Gebote und den eschatologischen Vorbehalt.“ Diese Aussage kann ich bis zu einem gewissen
Grade sogar unterstützen, mit folgenden Modifikationen: – ersetze „das Reich Gottes“ durch „das Paradies“
(in Ihren Augen eh’ dasselbe und ich komme um den Gottesbezug herum, den ich nicht akzeptieren kann) – „Beachtung
der göttlichen Gebote“ ersetzen durch „Menschenrechte“ und ähnliche humanistischer Konstrukte; läuft
zum großen Teil ohnehin auf dasselbe ‘raus (nun ja, Gebot Nr. 1 fliegt dabei ‘raus, ist aber auch nicht
nötig) – Eschatologie restlos streichen. Sorry, das ist Unsinn, ein Überbleibsel aus der Steinzeit.
Wer sowas will, soll zu den Zeugen Jehovas gehen.
#27 -=Richard=- 18:02:16 | Freitag, 1. September 2006
Die Familie Ich denke die typische Familie sollte in den Medien mehr propagiert werden dann steigt auch
die geburtenrate oder? Statt dessen werden ja überall zum homoleben ermutigt, die vor allem mit 0,3 prozent
um ein vielfaches überrepräsentiert ist.
Ad DDL Das Problem, das Sie und mit Ihnen die ganze unheilvolle sozialistische Bewegung mit dem Himmel
haben – wobei ich Ihnen jetzt keineswegs unterstelle, ein Sozialist zu sein- , liegt darin, dass Sie diesen
Himmel einseitig in’s Jenseits projizieren und damit letztlich den Kern der jesuanischen Botschaft nicht
begriffen haben, dass nämlich der Himmel hier auf Erden schon beginnen soll und kann, ohne dass dieser
„irdische Himmel“ auf Gottes Beistand und Gottes Vollendung verzichten könnte. Das Reich Gottes kann
hier und jetzt beginnen – aber es funktioniert nicht ohne die Beachtung der göttlichen Gebote und den
eschatologischen Vorbehalt. Der Sozialismus (in Reinkultur) leugnet die Wahrheit Gottes, hat einen falschen
Begriff vom Himmel und unterstellt der Kirche unberechtigter Weise einen Instrumentalisierungswunsch des
Menschen.
@Christian Hüller Keine Frage, die „totale Diesseitsorientierung“ ist im Aufwärtstrend – ja, und das
wundert Sie? Also bitte, es ist doch einfach so: Jede Aussage über ein Jenseits ist bloße Spekulation,
reine Hypothese. Wenn ich sagte: „Es gibt gar keines“, dann ist das auf den Punkt genauso (un-)berechtigt,
als ob Sie sagten: „Das ist der christliche Himmel“. Ein endloser Streit um Kaisers Bart, wobei jede einzelne
Auffassung so unendlich unwahrschinlich ist, dass sich eigentlich jedwede Spekulation darüber verbietet,
es sei denn zum Zwecke intellektueller Plänkelei. Kann man es den Menschen verdenken, dass sie sich zunehmend
an das halten, was real ist und nicht erst bewiesen zu werden braucht? Dass sich ein zunehmender Unwille
breit macht, an die Verheißungen von irgendwem zu glauben, der seine persönliche Auffassung keinen deut
mehr zu stützen in der Lage ist als jeder x-beliebige andere? Niemand weiß, ob es dieses „Jenseits“
überhaupt gibt, geschweige denn, wie es konkret ausähe. Und auf diese difgfuse Phantasterei soll man
allen Ernstes sein Leben ausrichten? Das würden Sie selbst niemals tun, in keiner Hinsicht – nur bei
der Religion, da agieren viele Menschen völlig irrational und ganz anders als in jedem anderen Aspekt
ihres Lebens. Komisch, oder?
Pater Pflugers Analyse ist beachtenswert Der Artikel von Pater Pfluger enthält einige sehr bemerkenswerte
Beobachtungen. 1. Die totale Diesseitsorientierung weiter Kreise der Bevölkerung. Daraus resultiert eine
Einstellung: „Nimm Dir, was Du kriegen kannst, denn morgen könnte deine letztes Stündlein geschlagen
haben.“ Es ist dies die Einstellung eines hedonistischen Nihilismus, der sich in einer die Idee Gottes
verdrängenden Gesellschaft zunehmend breit macht und besonders seit den 80ern viele Anhänger gefunden
hat. Es ist klar, dass damit eine Schwächung des Gemein- wesens einhergeht und letztlich die Institutionen
geschwächt werden, die für die Gesellschaft insgesamt tragend sind: Staat, Kirche und Familie. 2. Die
Leugnung der Erbsünde bzw. die Negierung eines Hangs zum Schlechten, die einem jeden Menschen innewohnt.
Daraus resultiert (mit) eine „Gesellschaft der Unschulds- lämmer“. Denn wenn jeder und alles prinzipiell
gut sein soll und will, ist keiner bereit, irgendeinen Fehler einzuräumen. Die Folge ist eine Verhärtung
und Vergiftung des sozialen Klimas. 3. Die Missachtung der Institution Ehe als ein göttliches Instrument,
das die Leidenschaft des Menschen zügeln soll. Die Folgen sind ebenfalls überall erkennbar: Eine allgemeine
sittliche Verrottung und Verwahrlosung, in der ein Seitensprung fast als „Muss“ betrachtet wird. Daraus
resultiert eine Lebensplanung für den Augenblick, eine zunehmende Vereinzelung sowie Auflösung und Beliebigkeit
sozialer Bindungen. Wenn soziale Bindungen nicht augenbli…
@Dr. Carlo Regazzoni „wenn jemand den Mund halten soll, dann sind Sie es DDL. Sie haben nicht einmal den
Mut mit Ihrem Namen für das was Sie vertreten, einzustehen, während jedermann weiss, wer der von Ihnen
verachtete Pater Pfluger ist. Gott sei Dank gibt es nicht nur DDL, sondern auch Pater Pflugers auf dieser
Welt“ Das war, wie unser japanischer Freund bereits korrekt feststellte, eine inhaltlich blödsinnige
Aussage, speziell vor dem Hintergrund des gesamtanonymen Charakters von krez.net an sich. Darüberhinaus
war es noch eine sachlich falsche Aussage; sogar in einem kreuz.net-Artikel konnten Sie meinen Realnamen,
aus dem ich nie ein Geheimnis machte, nachlesen: Dominique Toussaint, Wiesbaden. Und jetzt? Laut gekläfft
und völlig in die Hose gegangen – so ist das, wenn man sich auf scheinbare Meta-Argumente verlässt,
statt sich inhaltlich zu äußern. In was Sie wohl promoviert haben mögen? In Argumentationstechnik jedenfalls
nicht.
#21 Aurelius 15:59:34 | Freitag, 1. September 2006
@ Maledica Aber das hat doch seine Heiligkeit Johannes Paul II. gbesagt, der kam doch erst nach Pius XII.
und hat auch den Koran geküßt- dieser böse Kerl. Der muß sich doch erst bekehren. Genau wie Benedikt
XVI. der nicht mehr die Tiara im Wappen führt! Stimmt – ich vergaß! Alle Päpste nach Pius XII. waren
doch eh Frevler. Aber Gott sei Dank gibt es ja exkommunizierte Erzbischöfe…
#20 Maledica 15:51:56 | Freitag, 1. September 2006
Piusbruderschaft und Papst @Aurelius Aber das hat doch seine Heiligkeit Johannes Paul II. gbesagt, der
kam doch erst nach Pius XII. und hat auch den Koran geküßt- dieser böse Kerl. Der muß sich doch erst
bekehren. Genau wie Benedikt XVI. der nicht mehr die Tiara im Wappen führt! Doch nicht Rom muß sich
bekehren sondern die Piusbruderschaft. Egal wie viele Sünden der Papst begeht, dies spielt keine Rolle
dem legitimen Nachfolger des Hl. Petrus die Gefolgschaft sichtbar zu Verweigern!
#19 maureen † 15:39:22 | Freitag, 1. September 2006
sozialkatholisch der Beitrag den Sie meinen war Ironisch gemeint und bezog sich auf die vorigen Postings,
insbesondere auf die von „matt“. „Bewerben“ bei dem anderen „Chef“? Lassen Sie mal, der gehört Ihnen
und den können sie behalten! So einen jähzornigen Chef möchte ich nicht. Besten Gruß an Sie!
@ Beobachterin So kommen sie ihrem Ziel näher, die Deutschen wenn möglich auszurotten („nie wieder Deutschland“)
und durch Masseneinfuhr ausländischer Menschen zu ersetzen. Sie sehen das völlig falsch. Es geht um
die Errettung der Erde und damit auch der Menschheit. Dieser Planet ist nun mal nicht dafür ausgelegt,
dass mehr als 6 Milliarden Menschen auf ihm herrumtanzen. Es bleiben nur zwei Möglichkeiten: 1. Der Schöpfer
stellt uns mehr Raum zur Verfügung. 2. Die Anzahl der Menschen muss verringert werden. Es geht also nicht
um die Ausrottung der Deutschen, sondern um Lebensraumbereinigung für die Menschheit im Allgemeinen.
Warum muss ich eigentlich immer schon laxchen, sobald ich den Namen Beobachterin lese?
#17 Aurelius 15:33:21 | Freitag, 1. September 2006
@ Maledica Man kann nicht den Zustand von 1962 einfrieren und sein eigenes Süppchen kochen. Genau das
ist der falsche Traditionsbegriff, von dem Papst Johannes Paul II. in Ecclesia Dei gesprochen hat –- und
genau das ist es, was die Piusbruderschaft ins Abseits stellt und unglaubwürdig macht.
@ Maureen Ihren Beitrag vom 18. August 2006 21:10 zeigte mir das, eine Ironie konnte ich nicht erkennen,
wenn ich sie übersehen habe tut es mir leid. Ansonsten empfehle ich kündigen und den anderen Chef um
ein Vorstellungsgespräch bitten.
#15 Sorglos 23 15:08:10 | Freitag, 1. September 2006
Haben den sie ein Ziel im Leben Herr Pater? Glauben sie an das was sie hier Schreiben ? seit wann bitte
stellen sich Christen hin als wüssten sie etwas besser als andere? ist das die lehre die Sie erhalten
haben oder ist es doch nicht eher Narzistisch? was hier zum Ausdruck kommt? also ich kann es nicht begreifen,
das ein Pater der die moderne freiheit anbrangert, sich aber selbst seine unterdrückten emotionen in
einem derart Hasserfülten Artikel zum Ausdruck bringt. ich empfände es als angebracht sich beim nächsten
Artikel mehr Gedanken über die Wirkung zu machen. den jede wirkung hat auch eine Ursache Off 1,3 „Selig
ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist denn
die Zeit ist nahe.“
@ Dr. Fakename: Der Name ist völlig belanglos. Der Inhalt zählt, völlig unabhängig davon, welcher
Nick oben links steht. Davon mal abgesehen, ist mir ein Fantasiename wesentlich lieber, als irgendein
gefaketer Realname. Ach ja: Wer ist auf dieser Seite eigentlich der größte Anonymling? Richtig: Die
Redaktion.
#12 Beobachterin 15:06:53 | Freitag, 1. September 2006
„Nie wieder Deutschland“ Die „Damen und Herren aus dem linken Spektrum“ begrüßen es wahrscheinlich,
daß in Deutschland die Geburtenrate immer geringer wird. Das liegt, so scheint es, in ihren Absichten.
So kommen sie ihrem Ziel näher, die Deutschen wenn möglich auszurotten („nie wieder Deutschland“) und
durch Masseneinfuhr ausländischer Menschen zu ersetzen. Koste es, was es wolle. Das Auswechseln der Bevölkerung
ist in vollem Gang.
@ Maureen so ein bisschen Läuterung wird der ein oder andere wohl noch kriegen Dafür macht unser Chef
uns nicht in Ewigkeit das Leben schwer, sondern wischt alle unsere Tränen ab bei ihrem Chef soll das
ja angeblich anders sein
#10 Agiafortuni 14:55:16 | Freitag, 1. September 2006
DDL: etwas mehr Mut wenn jemand den Mund halten soll, dann sind Sie es DDL. Sie haben nicht einmal den
Mut mit Ihrem Namen für das was Sie vertreten, einzustehen, während jedermann weiss, wer der von Ihnen
verachtete Pater Pfluger ist. Gott sei Dank gibt es nicht nur DDL, sondern auch Pater Pflugers auf dieser
Welt
Soll doch… …P. Pfluger ganz einfach ‘mal beweisen, dass die Aussage, es gebe keinen „Himmel“, eine
Irrlehre ist. So simpel. Kann er nicht? Ach nee… Dann möge er bitte den Mund halten und nicht über
andere herziehen, deren Sichtweise nicht ein Gran weniger Daseinsberechtigung hat als seine. Er kann ja
gerne seine Sicht schildern, aber er hat KEINE Basis, andere zu belehren, denn seine Lehre ist bloße
Meinung. Bei manchen dieser Schwätzer habe ich den Eindruck, dass sie nur einfach nicht mit dem (sie
sicher immer wieder beschleichenden) Gedanken leben können, sie könnten sich ja möglicherweise irren –
da wird dann alles, was anders ist und anders denkt, als Gefährung des eigenen, mentalen Kartenhauses
und damit als „schlecht“ begriffen und – in sich folgerichtig – attackiert. Merkwürdig. Ich kenne Menschen,
die ich als „fest im Glauben“ bezeichnen würde – und die, gerade, WEIL sie so fest darin sind, gar keinen
Anlass dazu haben, loszuwettern, eben, weil sie sich nicht gefährdet sehen. Ich denke schon, dass man
die Faustregel heranziehen kann: Je galliger einer wettert, desto mehr versucht er bloß, seine eigenen
Zweifel zu attackieren. Souverän ist das jedenfalls nicht, und glaubwürdig ist das Hohelied auf die
Familie aus dem Munde von einem, der ihrer per Gelübde entsagt hat, schon dreimal nicht. Aber im Fordern
von anderen waren sie ja immer groß, die Pfaffen (dieser pejorative Ausdruck meint nicht ALLE Kleriker,
sondern jene, die sich dieser bigotten Verhaltensweise befleißigen).
sowas auch… Die Piusbruderschaft will gegen den „gottlosen Sozialismus, der seine Wurzeln im Kommunismus
hat“ zum letzten Rettungsmittel – dem Unbefleckten Herz Mariae – Zuflucht nehmen. Arme Piusse. Ich weiss
ein viel wirksameres und besseres Rettungsmittel: Das Vertrauen in Christus, der uns erlöst hat. Schade,
daß die Piusbrüder das nicht kennen und eine obskure „Weihe an das unbefleckte Herz Mariens“ für das
„letzte Rettungsmittel“ halten.
#7 maureen † 14:39:23 | Freitag, 1. September 2006
@sozialkatholisch wie Sie das sehen ist mir wurst. Ihr katholischen (?) Christen (?) könnt Euch ja dann
in Eurem Himmel gegenseitig auf’s Maul hauen. Irgendwo muß Eure Aggression ja ausgelassen werden. hm,
was Gott aber bloß zu Typen wie rudolfsohn mit Gefolge und deren Verbalattacken sagen wird… Darf man
das im Himmel? Oder ist man dann plötzlich ganz anders? Sie wissen schon…heilig oder so…? Fast hätte
ich es vergessen, Pünktchen:
#5 maureen † 14:27:32 | Freitag, 1. September 2006
12345 mich bitte auch ausklammern! In diesen Himmel möchte ich auf KEINEN FALL!!! grusel. Ein Alptraum
ohne Ende wär das! ach, ich vergaß, ich komme ja eh nicht in diesen Himmel. puh! …und Pünktchen:
@derfuchs Maria wurde und wir nie von und in der katholischen Kirche angebetet werden, das ist eine Unmöglichkeit.
Angebetet wird alleine Gott ! LAUDETUR JESUS CHRISTUS
habe mir gerde die Homepage der Wallfahrt angesehen. Dort findet sich folgendes Gebet: Im Angesicht des
ganzen himmlischen Hofes und der heiligen römischen Kirche auf Erden weihen, übergeben und schenken
wir heute deinem unbefleckten, schmerzhaften und gnadenvollen Herzen unser deutsches Vaterland mit all
seinen Bewohnern und Einrichtungen. Da ich Maria nicht als anbetungswürdig ansehe, bitte ich den Text
zu ändern: …weihen, übergeben und schenken wir heute … unser deutsches Vaterland mit all seinen
Bewohnern (ausgenommen derfux) und Einrichtungen.
#2 mariasalome 12:39:23 | Freitag, 1. September 2006
vorbild ich finde den ansatz von pater pfluger durchaus richtig, daß man der familie mehr wertschätzung
entgegenbringen sollte. was mich stört, ist, bei allem respekt vor dem christlichen familienbild, daß
hier menschen, konkret männer, etwas propagieren, was sie selbst nicht leben. machen sollen’s die anderen,
speziell die frauen. die kondom-kampagne läuft mit dem hintergrund des schutzes vor hiv und kann doch
nur unterstützt werden. enthaltsamkeit bis zur ehe ist ein frommer wunsch, doch menschen sind eben menschen.
ein wenig lebensnähe wäre zu wünschen, ohne die ideale aufzugeben.
Gute Sache? An sich eine gute Sache! Doch exkommunizierte Bischöfe mit seiner Anwesenheit zu unterstützen
bestärkt die Piusbrüder in ihrer antirömischen Haltung. Ach ich vergas, die wollen ja eigentlich, denn
die hängen sogar Bilder von Benedikt XVI auf und beten sogar für ihn. Blose Lippenbekenntnisse, denn
Rom muß sich ja bekehren. Die volle Einheit mit Rom ist ebenso wichtig, wie das Festhalten an der reinen
Lehre. Man kann nicht den Zustand von 1962 einfrieren und sein eigenes Süppchen kochen. Ein Ausnahmezustand
zur Rechtfertigung kann man immer irgendwie an den Haaren herbeiziehen und Rom unterstellen, die Piusbrüder
würden danach in die Pfanne gehauen. Nun wer sein System schon so gut ausgebaut hat mit Prioraten, Kapellen,
Kirchen, Schulen ist natürlich nicht bereit diese Rom unterzuordnen. Der Hochmut und das fehlende wirkliche
Vertrauen auf den Heiligen Geist läßt die Einheit scheitern. Die Piusbrüder wollen eigentlich nicht
in den Schoß der Heiligen Mutter Kirche zurück. Diese kuscheln lieber in ihrer Traditionalistenecke