Mons. Georg Ratzinger
Wofür der Papst kritisiert wird
Das persönliche Verhältnis zwischen Benedikt XVI. und seinem Bruder ist seit der Papstwahl natürlich, ungekünstelt und herzlich – erklärte Mons. Georg Ratzinger. Sein Bruder vermisse das Private und vor allem die wissenschaftliche Arbeit.
(kreuz.net) Mons. Georg Ratzinger (82) äußerte sich heute Freitag im Gespräch mit dem ‘Zweiten Deutschen Fernsehen’. Der ältere Bruder von Papst Benedikt XVI. war bis 1994 Domkapellmeister von Regensburg.

Mons. Ratzinger erzählte von seinem jüngsten Besuch bei Benedikt XVI. in Castel Gandolfo.

Man habe sich morgens „beim Zelebrieren der gemeinsamen Meßfeier“ und beim Frühstück getroffen, dann wieder zum Mittagessen.

Anschließend drehte das Brüderpaar auf dem Dachgarten eine kleine Runde zur Ertüchtigung. Auch am Nachmittag spazierten sie gemeinsam und beteten unterwegs den Rosenkranz.

Schließlich trafen sie sich wieder zum Abendessen, sahen gemeinsam die Nachrichten und gingen wieder eine Runde auf dem Dachgarten.

Seit der Papstwahl habe sich das persönliche Verhältnis nicht verändert. „Das ist so, wie es war: Natürlich und ungekünstelt und herzlich.“

Geändert habe sich vor allem das Treffen in Deutschland. Der Heilige Vater hat früher seinen Bruder in Regensburg mehmals pro Jahr besucht: „Und das fällt jetzt ganz flach. Das ist jetzt vorüber.“

Mons. Ratzinger ist sehr dankbar, daß beim Papstbesuch im Herbst ein privater Tag in seinem Haus in Regensburg geplant ist. Durch die Berufung zum Papst müsse das Private zurückstehen: „Ich glaube, er bedauert es.“

Große Veränderung kann Mons. Ratzinger an seinem Bruder nicht finden.

„Richtig ist, daß ein Amt den Menschen prägt.“ Allerdings sei in dem Alter, da sein Bruder zum Papst berufen worden sei, die Persönlichkeitsentfaltung doch weitgehend abgeschlossen.

Der Heilige Vater bemühe sich, nicht hektisch zu werden. Es gelte, die innere Überlegenheit und Ruhe zu bewahren.

Über Benedikt XVI. gebe es natürlich auch kritische Stimmen: „Sie beruhen darauf, daß er den Standpunkt der Kirche vertreten hat.“ Das werde sich nicht ändern.

Die Menschen wollten Erleichterungen. Das sei so bei den Kindern in der Schule und bleibe das ganze Leben hindurch.

Man glaube, der Papst kann alles. Dabei sei er der Diener der Kirche, der das Leben der Kirche führen und inspirieren muß. Er könne nicht einfach allen Wünschen nachgeben.

Mons. Ratzinger erklärte ferner, daß es sein Bruder sehr bedaure, die geliebten Bücher mehr von außen zu sehen und keine wissenschaftliche Arbeit mehr leisten zu können.

Für ihn selber habe die Papstwahl seines Bruders wenig geändert.

„Was ich spüre, das sind vor allem italienische Touristen.“ Sie würden voller Enthusiasmus auf ihn zukommen – als begegneten sie nicht dem Bruder, sondern dem Heiligen Vater selber.
      
31 Lesermeinungen
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#32   Guldin   00:54:36 | Donnerstag, 7. September 2006
Wiederbetätigung
Es reicht wohl den Blödsinn einmal zu posten!
einfach widerlich!
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#30   Credo   17:15:58 | Dienstag, 5. September 2006
@A. Zayadeh
Wenn Sie IHN schon gefunden haben, freut es mich um so mehr für Sie! :-)
Sollten Sie mit IHN den selben meinen, den ich meine – den HÖCHSTEN ALLMÄCHTIGEN DREIFALTIGEN,
dann bete ich dafür, dass Sie weiter diesen Weg gehen können.
Sollten Sie IHN dann doch noch nicht gefunden haben, wie gesagt, machen Sie Ihr Herz weit und er wird Sie erfassen, wenn Sie es denn zulassen.
Angst davor muss man keine haben –
DEUS CARITAS EST
Alles Gute und Gottes reichlichen Segen für Sie :(3
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#29   Hypatia   20:11:48 | Montag, 4. September 2006
@ Credo
Danke, danke für alles. Sind Sie überzeugt, daß ich IHN nicht schon gefunden habe?
Schönen Abend
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#28   Credo   19:32:50 | Montag, 4. September 2006
@A. Zayadeh
Und, bitte, nicht nachlassen mit dem Einschließen in Ihre Gebete
Mache ich gerne für Sie! :-)
Zu Plato
Ich halte mich dennoch lieber an Aristoteles!
Wie wird es sein, wenn Sie durch die Geometrie die Erkenntnis des Ewigen erlangen, was werden Sie finden?
Sie werden GOTT finden!
Zunächst wohl den Gott der Philosophen und wenn Sie Ihr Herz weiten, offenhalten und hinhören, werden Sie auf den ewigen, lebendigen Gott stoßen!
Wenn es soweit ist, lassen Sie sich berühren und Sie werden Ihn erkennen!
(Glauben Sie das ruhig einem ehemaligen Agnostiker)
Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen :(3
Denn – inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te(Augustinus, Conf. I,1)
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#27   Hypatia   17:27:01 | Montag, 4. September 2006
@ Credo
Die Erkenntnis, nach der die Geometrie strebt,
ist die Erkenntnis des Ewigen. – Plato, Staat, VII
Mein Lieber, hier sind Sie richtig! Sie sind aufgeschlossen und neugierig, das ist doch schon die halbe Miete.
Und, bitte, nicht nachlassen mit dem Einschließen in Ihre Gebete – und danke dafür!
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#26   Credo   17:20:05 | Montag, 4. September 2006
@zayadeh
Sie befinden sich mit Ihrer Einstellung in bester Gesellschaft, wie nachstehendes Beispiel zeigt:
Sie sind einfach zu liebenswürdig :-]
Stimmt, ich gebe es zu, ein bißchen einfach bin ich schon gestrickt!
Zum Glück habe ich einen festen Glauben an dem ich mich festhalten kann, sonst würden Sie mich glatt aus der Bahn werfen und ich würde ins Lager der Mathematiker wechseln ;-)
Bei meinem IQ wäre das allerdings nicht sehr ratsam :-$
Ab jetzt schließe ich Sie aus Dankbarkeit für Ihre Ehrlichkeit in alle meine Gebete ein o^/
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#25   Hypatia   17:04:19 | Montag, 4. September 2006
@ Dr. Heger
Ach, kommen Sie, stellen Sie sich doch nicht „katholischer“, als Sie sind! Davis leitet die Division of Applied Mathematics an der Brown University, Providence, RI und Hersh das Department of Mathematics and Statistics an der University of New Mexico, Albuquerque, NM. Sie aber sind bestenfalls ein Physiker, das kann gar nicht anders sein, wer würde Theorien denn so gnadenlos herumprügeln bis ein Schuh daraus wird. Aber, bitte bedienen sich. Mathematik ist reichlich vorhanden und so werden vielleicht auch Sie einmal davon profitieren können.
Ihre Koranwachträume, auweia – und das wissen Sie.
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#24   Dr. Christoph Heger   16:35:37 | Montag, 4. September 2006
@Alexandra Zayadeh
Sie haben nur in einer Aussage recht, nämlich in jener, die Sie in Ihrem letzten Satz machten.
Selbst das würde ja reichen, Ihren zuvor gebrachten Beitrag als Unsinn zu entlarven.
Zu ihren sonstigen Träumereien verweise ich auf Philip J. Davis und Reuben Hersh.
Vielleicht denken Sie mal zur Abwechslung selber und argumentieren nicht mit der Nennung irgendwelcher „Autoritäten“.
Ihr seinerzeitiger Bezug auf die Autorität des Korans hatte sich ja auch, wie erinnerlich, schnell als ein Spiel mit falschen Zitaten herausgestellt.
MfG
Christoph Heger
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#23   Hypatia   16:25:32 | Montag, 4. September 2006
@ Dr. Heger
Sie haben nur in einer Aussage recht, nämlich in jener, die Sie in Ihrem letzten Satz machten. Zu ihren sonstigen Träumereien verweise ich auf Philip J. Davis und Reuben Hersh.
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#22   Dr. Christoph Heger   16:22:02 | Montag, 4. September 2006
@Alexandra Zayadeh
Was von der Philosophie übrig blieb, siedelte sich – in veränderter Form – bei den Einzelwissenschaften an. Dieser Art von Philosophie erging es wie allem, was Mathematikern in die Hände fällt: sie wurde mathematisiert, Grundlagen der Mathematik, die selber wieder Mathematik waren.
Das ist in allen Punkten falsch. Beschränken wir uns aber auf den letzten Punkt: Die „Einzelwissenschaften“ wurden keineswegs „selber wieder Mathematik“, nur weil sie sich mathematischer Instrumente bedien(t)en.
Prototyp einer solchen mathematisierten „Einzelwissenschaft“ ist die Physik. Sie ist mitnichten Mathematik.
Die Physik ist eine empirische Wissenschaft (soweit man, darin hat CREDO einen richtigen Hinweis gegeben, von ihr überhaupt als von einer Wissenschaft sprechen kann), nämlich eine empirische Wissenschaft – nicht von der Natur, sondern – vom Regelmäßigen der Natur. Die Mathematik aber ist überhaupt keine empirische Naturwissenschaft.
MfG
Christoph Heger
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#21   Hypatia   13:29:49 | Montag, 4. September 2006
@ Credo
Sie befinden sich mit Ihrer Einstellung in bester Gesellschaft, wie nachstehendes Beispiel zeigt:
„speaking of numbers consider this: I show you two bowls. I tell you that Bowl A has 50% red balls and 50% black balls. Bowl B has an unknown proportion of red to black balls. I offer you $100 if you draw a red ball from either bowl. Which bowl do you choose? If you’re like most people, you pick Bowl A. You prefer the known proportion over the unknown one. Now I offer you another $100 for a black ball. Now which would you choose? Well, if you’re like most people this time…you’d still pick Bowl A, with the known 50/50 odds. Which would be irrational if you picked Bowl A the first time around where you had implicitly decided that Bowl B had fewer red balls than black. „
Auch Ihnen alles Liebe!
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#20   Credo   13:14:26 | Montag, 4. September 2006
@Zayadeh
Und was sagt uns das jetzt? ?:)
ALLES IST ZAHL :-)
Die alten Griechen lassen Grüßen, hatten wir doch alles schon einmal.
Mir ging es eigentlich darum, dass Theologie und Philosophie Unversalwissenschaften und die anderen W. Einzelwissenschaften sind.
Letztlich heißt das ja nur, dass Erkenntnisse, Theorien, Hypothesen oder was auch immer, aus Einzelwissenschaften den Universalwissenschaften gar nicht widersprechen können.
Sollte das dennoch der Fall sein, halte ich mich lieber an die Universalwissenschaften.
Sicher ist sicher:-)
Dass Sie mir da nicht zusimmen werden, ist mir schon klar!
Ihnen von Herzen liebe Grüße :(3 und Gottes Segen
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#19   Hypatia   12:40:14 | Montag, 4. September 2006
@ Credo
Die Zeiten, als die Royal Society die mathematisch-naturwissenschaftliche Zeitschrift „Philosophical Transactions“ herausbrachte und Newtons Principia Mathematica Philosophiae Naturalis veröffentlicht wurde, haben sich geändert. Eine nach der anderen Wissenschaft nabelte sich von der Philosophie, die sie zuvor beherbergte, ab. Sogar die Logik. Was von der Philosophie übrig blieb, siedelte sich – in veränderter Form – bei den Einzelwissenschaften an. Dieser Art von Philosophie erging es wie allem, was Mathematikern in die Hände fällt: sie wurde mathematisiert, Grundlagen der Mathematik, die selber wieder Mathematik waren.
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#18   Credo   12:23:09 | Montag, 4. September 2006
@ z?????
Das ist René Descartes!
„Es ist besser überhaupt nicht zu philosophieren, als ohne Methode zu philosophieren.“
Für Descartes ist Mathematik die Methode der Philosphie.
Der Rationalismus nimmt von D. seinen Ausgang.
Danach ist an allem zu zweifeln, nur nicht daran dass man zweifelt.
Das FUNDAMENTUM INCONCUSSUM ist der Zweifel
Und doch sagt Descartes:„Es gibt eine Idee, die mein universaler Zweifel nicht berührt und diese wird vom Licht der Gewissheit umflossen. Diese Idee allein reicht aus, dass wir davon sagen können, das sei gewiss, Diese Idee ist die Idee Gottes
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#17   Hypatia   12:20:54 | Montag, 4. September 2006
@ Dr. Heger
Ad 1: Weil Sie sich selbst ad absurdum führen
AD 2: Weil es in diesem Forum gerade keine mathematische Strenge gibt. Und, kein geringes Problem, Sie wie ein Physiker argumentieren, dem Effizienz über Wahheit geht (gehen muß) :-)
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#16   Dr. Christoph Heger   11:48:02 | Montag, 4. September 2006
@Alxandra Zayadeh
Korrekt! Jenseits der Mathematik ist alles Philosophie.
Wie kann das „korrekt“ sein, wenn es keine mathematische Aussage und folglich nach Ihrer eigenen Behauptung „fraglich“ ist?
Und wieso behelligen Sie dieses Forum mit Behauptungen, von denen Sie selber sagen, daß sie „fraglich“ sind?
MfG
Christoph Heger
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#15   Hypatia   11:20:39 | Montag, 4. September 2006
@ Dr. Heger
Korrekt! Jenseits der Mathematik ist alles Philosophie.
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#14   Dr. Christoph Heger   10:35:10 | Montag, 4. September 2006
Frage an Alexandra Zayadeh
Die beiden Extreme gab es immer: Mathematik in der alles stimmt und Philosophie in der alles fraglich ist.
Ist das nun ebenfalls eine philosophische Aussage – die dann ebenfalls fraglich wäre?
MfG
Christoph Heger
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#13   Hypatia   10:31:25 | Montag, 4. September 2006
@ Credo
Die beiden Extreme gab es immer: Mathematik in der alles stimmt und Philosophie in der alles fraglich ist.
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#12   Credo   09:27:24 | Montag, 4. September 2006
@Athanasius
Die Unterscheidung die Sie bzgl. Naturwissenschaft und Theologie – Philosophie treffen, geht auf den Humanismus zurück und begann erst in der Zeit des Nikolaus Kopernikus. Es kam der pragmatische Aufruf „zu den Sachen selbst!“ der dann später im 19. und 20 Jhdt. wieder laut wird. Danach lebt die W. nicht von der Autorität eines Denkers, Philosophen oder einer Religion, sondern von den Sachen selbst.
Die W. wie Thomas sie verstand arbeitet mit der „Deduktion“ (von allgemeinen Prämissen wird abgeleitet), die Naturwissenschaft (Empirie) mit der „Induktion“ (beginnt beim Einzelnen).
F. Bacon stellte die indukt. Methode der deduktiven M. entgegen, sozusagen die Geburtsstunde der modernen Wissenschaft. Es findet ein Methodenwechsel statt. Man lehnt alte Autoritäten ab (Theologie, Philosphie), es tauchten aber gleichzeitig neue Autoritäten auf. Die neue Autorität war die Mathematik.
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#11   AthanasiusII   23:10:16 | Sonntag, 3. September 2006
Klärung
Theologie ist also wohl scientia, aber auf Deutsch keine Wissenschaft. Sie schafft nichts, sie konstatiert nur, zumindest die katholische, denn Gott offenbart Sich dort Sélber, und núr von Ihm haben wir die Gewissheit, nicht von Menschen Hand.
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#10   Athanasius   23:07:13 | Sonntag, 3. September 2006
@Credo
Murx,
Wenn Du meine e-Mail Adresse lösen willst, ist gut. Ich finde Dich in der Diskussion unhablich und lieblos, ehrlich gesagt. Wo ich mit Leuten die Dich kennen doch sehr POSITIV über Dich gesprochen habe (als Person, nicht zu Deinem Sedisvakantismus). Aber von Dir kommt nur Vorwurf, Häresieanklage und Erbitterung. Zank und Streitkrankheit ist eine Untugend, T. Vielleicht sollten wir uns zuerst mal persönlich treffen um mal richtig zu diskutieren.
Garrigou Lagrange hat keine „profunde“ Studie gemacht, aber ich kann Dir die Seite seiner auf Billot basierten These zum Papa Haereticus kopiieren, was ich aber jetzt nicht mehr mache, denn ich lasse mich nicht vor aller Welt als Lügner an die Wand stellen und dann als Kopiist missbrauchen.
Credo,
Theologie ist zwar Gewissheit in sofern es die Katholische Lehre auslegt, darbringt und systematisiert, aber wohl kaum eine wissenschaft im akademischen Sinne, nämlich keine auf Empirie basierte Gewissheit. Gewiss ist núr die Theologie die katholisch ist, aber sogar eine solche, ist keine Wissenschaft. -Schaft drückt das „tun“ aus, die metrische „Wahrnehmung“, die die Theologie aber nicht charakterisiert. Dass Laientheologen und Katholiken diese Feststellung schwer fällt, tut mir Leid, aber so sehe ich es. Ich stimme mit Aquinas überein, aber füge dahinzu auch meine eigene Abgrenzung von Naturwissenschaft und Theologie, vor allem spekulative Theologie, etwa eines Küng oder eines De Chardin SJ.
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#9   Credo   10:21:07 | Sonntag, 3. September 2006
@Athanasius
Lieber Athanasius,
dass Theologie eine (heilige) Wissenschaft ist können Sie doch eindeutig bei Th. v. Aq. in der S.Th. I/1-4 nachlesen.
Da Sie Thomas sicher kennen und anerkennen, verstehe ich Ihre Argumentation ehrlich gesagt nicht.
Theologie ist die höchste und erhabenste Wissenschaft, da sie alle anderen Wissenschaften umfasst bzw. einschließt.
Gesegnten Sonntag
LAUDETUR JESUS CHRISTUS
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#8   Spätmerker   17:16:26 | Samstag, 2. September 2006
Langsamer tippen, dann machst Du weniger Fehler!
Oder ganz einfach nicht aufregen! Hihi.
:-D
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#7   Karl Murx   16:54:26 | Samstag, 2. September 2006
Oh ja, hast Du!
Du hattest mir vor Monaten persönlich geschrieben, Du könntest mir eine komplette Studie von Garrigou zu diesem Thema zukommen lassen.
Ich habe Deine Mail inzwischen gelöscht. Ich halte diese Behauptung hier weiter aufrecht.
So einen Text hast Du nie besessen. Aber von jemandem, der sagt, Theologie sei keine Wissenschaft, kann man nichts anderes erwarten. Wann kommst Du denn schon mal konkreten Zitaten? Nie!
Ein Ideologie zitiert nicht, er schwadroniert.
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#6   Athanasius   16:41:32 | Samstag, 2. September 2006
@Karl
Du bist ein Lügner, sonst gar nichts. Leute wie Dich findet man in politischen Parteien und da gehörst Du auch hin.
Só lasse ich mich nicht ansprechen. Sie haben jetzt die Pflicht nachzuweisen, wo ich gelogen habe. Ich habe nie behauptet Garrigou-Lagrange habe eine „profunde“ Studie nach der Papa haereticus-Problematik gemacht, nur gesagt, er hat es studiert und ein anderes Ergebnis als Sie hervorgebracht.
Ich verweise Sie vor allem auf das Buch von Dr. Bischof Joseph Feßler der Diözese St. Pölten hin. „Die wahre Unfehlbarkeit der Päpste“ (1871). Darin wird auch Ihre irrtümliche Überausdehnung der Päpstlichen Unfehlbarkeit widerlegt und wird das Dogma endlich mal haargenau erklärt. Mit einem Vorwort und Approbation durch S.H. Pius IX. selbst, und mit als Autor dem Sekretär des Vatikanischen Konzils 1869-1870.
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#5   AthanasiusII   16:37:37 | Samstag, 2. September 2006
Spekulation
Wenn Du das alles nicht als Wissenschaft ansiehst, was ist es dann? Ideologie?
Spekulation. Sogar die Römisch-Katholische Glaubenslehre ist keine Wissenschaft. Sie ist Gewissheit. Die Wahrheit.
Ich widerrufe nichts.
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#4   Karl Murx   10:49:46 | Samstag, 2. September 2006
Halt deinen Ball flach, Atha!
Die Liste ist inzwischen bereinigt. Deswegen ist der Name Maurice verschwunden. In den französischen Foren hat das Auftauchen von Maurice für großes Gelächter gesorgt.
Ich kann bis jetzt nicht erkennen, daß sich dieser Maurice von seinen magischen Praktiken distanziert hat.
Übrigens: schon widerrufen, daß Theologie und Philosophie keine Wissenschaften sind?
Dieser Dein selbstherrlicher Ausspruch, daß Theologie keine Wissenschaft sei, läßt tief blicken, sehr tief. Wenn Du das alles nicht als Wissenschaft ansiehst, was ist es dann? Ideologie?
Alles was Du hier schreibst, hat tatächlich einen ideologischen Charakter. Die Hartnäckigkeit mit der Du Formulierungen bringst, „…irgendwo hat irgendwann irgendein Konzil, irgendein Heiliger, Pius XII. etc. gesagt, daß blabla…“ ist wirklich ideologisch. Auf konkrete Zitate lehramtlicher Dokumente und Manualien reagierst Du ziemlich allergisch. Auch Deine Behauptung Garrigou-Lagrange hätte eine profunde Studie zur Frage der Sedivakanz veröffentlicht, hatte sich in Luft aufgelöst. Zudem hast Du noch den Eindruck erweckt, Du würdest über den Text verfügen. Du bist ein Lügner, sonst gar nichts. Leute wie Dich findet man in politischen Parteien und da gehörst Du auch hin.
Apropos, auch Santogrossi ist ein Lügner: Zwei Falschzitate und Falschübersetzungen an entscheidender Stelle: Die alte Form der Bischofsweihe und die Diakonatsweihe! Eine reife Leistung. Keine Fußnoten, keine Hinweise auf Quellen, keine Verweise auf das Lehramt.
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#3   Athanasius   21:45:50 | Freitag, 1. September 2006
@MUrx
Dieser Mgr Maurice will sich mit dem Vatikan versöhnen, schon früher als die FSSPX, als ehemaliger Altkatholik. Die Titeln findet man nicht wieder, Murx, also keine Insinuationen machen. Dás ist Sünde, auch für ‘Sedisvakantisten’.
Maurice kann man mit Bischof Terence Fulham vergleichen, der die FSSPX als nicht gehorsam genug kritisiert und selber nach einem Generalindult sich dem Vatikan anschliessen will. Lesen Sie doch: www.olfatima.com www.olfatima.com/. Ich bin kein Fan von Mgr. Fulham. Im Gegenteil, aber dennoch. Er ist ehemaliger Sedisvakantistischer Priester und wurde von einem vom Duarte-Costa-ismus zum Römisch-Katholizismus wiederkonvertierten Wanderbischof zum Wanderbischof geweiht, aber ganz in altem Ritus. Fulham hat den Sedisvakantismus abgeschworen.
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#2   Karl Murx   15:51:11 | Freitag, 1. September 2006
Die FSSPX hat freilich nicht nur Kritik
Stattdessen gibt es jetzt den „geistlichen Blumenstrauß“ aus Rosenkränzen.
In der offiziellen Internetseite der FSSPX gibt es eine Liste der Teilnehmer. Darunter Mgr Maurice, selbsternannter Primas der „autokephalen, apostolisch-katholischen Kirche“:
www.laportelatine.org/…illion/unmullion.php
Dieser Mann beschäftigt sich mit „christlicher Magie – la magie christique“. Hier ist eine Beschreibung seiner Tätigkeiten:
www.phpbbserver.com/phpbb/viewtopic.php?t=880&sid=4c50…
Wer ist denn bei der FSSPX dafür verantwortlich, daß dieser Mann in der Liste der Gebetsteilnehmer erscheint?
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#1   Ansgar   13:21:09 | Freitag, 1. September 2006
Ein guter Mann
Wie auch sein Bruder, verkörpert Mons. Ratzinger den Typ des guten Hirten. Gelassen, fromm, humorvoll. Beachtlich das Interview, das er vor etwa einem Jahr mit der „Jungen Freiheit“ führte und in dem er vor deutlichen Worten gegen Modernisten, v.a. Kardinal Danneels, nicht zurückschreckte.
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