08:21:42 | Sonntag, 3. September 2006
Die Sicherheitsmaßnahmen + Opfer, nicht Täterin + Was nützt es dem Menschen? + Österreich zieht nach + Etwas Gutes nach dem entsetzlichen Krieg
Die SicherheitsmaßnahmenDeutschland. Beim Deutschlandbesuch des Papstes sind in Regensburg und München
jeweils 5.000 Polizisten im Einsatz. Der Luftraum wird durch Flugzeuge der Bundeswehr gesichert. Alle
Straßen, die das Papamobil benutzen wird, werden gesperrt, parkende Autos und abgestellte Fahrräder
entfernt. Gullydeckel sind dann versiegelt, Pflanzentröge umgestellt, Vitrinen und Mülleimer abmontiert.
Es soll niemand eine Bombe verstecken können. Auf den Dächern wachen Scharfschützen. Tribünen und
Häuser werden von der Hundestaffel der Polizei beschnüffelt.
Opfer, nicht TäterinPolen. Die polnische
Bischofskonferenz hat ein umfangreiches Memorandum über die
Kollaboration von Klerikern mit der kommunistischen
Geheimpolizei veröffentlicht. Das Dokument behandelt die Jahre von 1944 bis zur Wende von 1989. Es beinhaltet
auch pastorale Kriterien zur Bewertung der Kollaboration. Die polnischen Bischöfe betonen, daß die Kirche
Opfer und nicht Täterin war.
Was nützt es dem Menschen?Schweiz. Die größte Schweizer Bank ‘Union
de Banques Suisses’ (UBS) hat ihre Quartalszahlen präsentiert. Danach summieren sich die Einnahmen der
Bank aus Finanzdienstleistungen auf 3,032 Milliarden Franken (1.921 Mrd. Euro). Der Reingewinn schlägt
gar mit 3,147 Mrd. (+47 Prozent) zu Buche. Somit verdiente die Bank 23.327 Franken (14.777 Euro) pro Minute
und 388 Franken (245 Euro) pro Sekunde. Mitte des Jahres verwaltete die UBS Vermögen im Wert von 2.657
Billionen Franken.
Österreich zieht nachÖsterreich. Die österreichische Staatsanwaltschaft ermittelt
wegen der Tötung einer angeblich schwer kranken 70jährigen Frau durch einen Salzburger Arzt. Die Polizei
begann die Untersuchungen, weil im Haus der Frau 27.000 Euro fehlten. Die Beamten bemerkten Einstiche
an der Leiche. Sie könnten auf die Verabreichung eines Menschengiftes hindeuten. Die Ermittler stießen
über die Rufdatenaufzeichnung auf den vermeintlichen Täter. In seinem Haus fand sich der fehlende Geldbetrag.
Gute Frucht eines entsetzlichen Krieges„Ich glaube, daß sich in der öffentlichen Meinung langsam
eine neue Überzeugung breit machen wird: Der Krieg zeigt, daß die Zeit der leichten Siege vorbei ist;
daß in jedem neuen Krieg unser Hinterland mit betroffen sein wird; daß unsere Armee nicht allmächtig
ist, wie man uns weis machen wollte. Und vor allem eines: daß der Krieg kein Problem löst, daß es vielleicht
tatsächlich keine militärische Lösung gibt und daß es besser wäre, wenn wir mit unsern Nachbarn reden
würden.“
Der israelische Friedensaktivist Uri Avnery in dem Beitrag „Die Bienen und der Löwenkadaver“
vom 30. August
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#5
ExBochumer † 14:13:37 | Dienstag, 5. September 2006
#4
Beatrix 12:14:58 | Sonntag, 3. September 2006
#3
matt 10:49:51 | Sonntag, 3. September 2006
#2
Spätmerker 09:43:50 | Sonntag, 3. September 2006
#1
Bonjour 08:41:17 | Sonntag, 3. September 2006