Der Weg ins Seminar
Eine Berufungsgeschichte
Im Januar wurde der neue Bürgermeister von Pittsburgh in sein Amt eingeführt. Doch vor ihm wirkte schon sein Sohn in der Stadt. Als frischgetaufter Seminarist.
(kreuz.net) Im Januar wurde Bob O’Connor als neuer Bürgermeisters von Pittsburgh eingeführt.

Einige Jahre vorher hatten Bürger der Stadt schon Gelegenheit gehabt, seinen Sohn Terrence kennenzulernen.

Als Student im Priesterseminar St. Vincent half Terry bis zu seiner Weihe im Jahr 2001 in der Verklärungskirche in Monongahela.

Das von Benediktinern geführte Priesterseminar St. Vincent befindet sich in der Stadt Latrobe im noröstlichen US-Bundesstaat Pennsylvania.

In seiner Praktikumspfarrei wurde Terrence vor allem mit seinem Programm „Terry Talks to Teens“ – Terry spricht zu Jugendlichen – bekannt.

Als er am 26. Mai 2001 in der Kathedrale von Oakland vom Bischof Donald Wuerl – seit Juni Erzbischof von Washington – zum Priester geweiht wurde, waren viele Gläubige seiner alten Pfarrei dabei.

Eine Woche später feierte er dort auch eine Primiz. Das war kein kleiner Anlaß. 500 Gläubige hatten sich versammelt.

Am anschließenden Empfang waren auch die Eltern des Primizianten Bob und Judy O’Connor anwesend. Der Vater war zu dieser Zeit noch Präsident des Stadtrates von Pittsburgh.

Vor seinem Eintritt ins Priesterseminar studierte Hw. Terry O’Connor Rechtswissenschaften und arbeitete anschließend als Strafverteidiger im Zentrum von Pittsburgh.

Doch dann „fühlte er Gott in der Stille seines Herzens“ und beantwortete den Ruf.

Terry wurde in Squirrel Hill – einem Stadtteil von Pittsburgh – als Sohn einer jüdischen Mütter und eines irischen katholischen Vaters geboren. Seine Eltern ließen ihn nicht taufen.

In seinen ersten Universitätsjahren kam er mit dem katholischen Studentenseelsorger in Kontakt und erzählte ihm dabei auch, daß er ungetauft war.

Drei Monate später – im Alter von 19 Jahren – wurde Terrence im Wasser und Heiligen Geist wiedergeboren.

1995 trat er in das Priesterseminar St. Paul ein und wechselte 1997 nach St. Vincent. Seine Eltern unterstützten seinen geistlichen Weg.

Jetzt ist Hw. Terry O’Connor als Vikar in der Pfarrei in Wexford bei Pittsburgh tätig.
      
5 Lesermeinungen
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#5   ExBochumer †   14:12:50 | Dienstag, 5. September 2006
kreuz.net
setzt sich über alles hinweg.
Ich habe gestern die Löschung meines accounts gefordert. Nichts ist geschehen.
Somit wird kreuz.net immer fragwürdiger, unglaubwürdiger etc. – Gelöscht wird von den Herrschaften immer wieder, aber wenn es um Anforderungen geht – nichts.
kreuz.net ist ein äußerst fragwürdiges Medium. Ich werde – sobald nicht umgehend meine Löschung erfolgt – die Machenschaften des kreuz.net dokumentieren.
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#4   Gotthard   20:18:44 | Sonntag, 3. September 2006
was ist denn daran eine Nachricht wert?
Solch ähnliche Geschichten gibt es doch wie Sand am Meer … die Bubis, die von Mutter’s Schürze unter den Rock des Priesterseminar-Regens schlüpfen sind doch heute in unseren Breitengraden dünn gesät … viele kommen mit einem Diplom in einem anderen Studienfach oder mit einer anderen Ausbildung ins Studienseminar …
und sie auch nicht alles die braven Jungmänner vorher …
einen Unterschied gibt es allerdings: die wenigsten Väter werden anschließend Bürgermeister.
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#3   Copertino   16:58:35 | Sonntag, 3. September 2006
Müssen für den matt…
beten. So fange ich gleich damit an.
Jeden Morgen:
Komm Heiliger Geist
Erfülle die Herzen Deiner Gläubigen
und entzünde in ihnen das Feuer Deiner Liebe.
Sende aus Deinen Geist
und alles wird neu geschaffen,
und Du wirst das Angesicht der Erde erneuern.
Für matt.
Jeden Morgen.
Ab jetzt.
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#2   matt   15:15:09 | Sonntag, 3. September 2006
ich kenne ein ähnliches Beispiel
eines jungen Kalasantinerpriesters. Die haben hier in Wien eine kleine Gemeinschaft. Er studierte auch zunächst Wirtschaft und fühlte dann seine Berufung, gab dies alte Dasein auf. Das ist Hingabe. Gott formt den willigen Menschen in den geistigen Leib seiner himmlischen Gemeinschaft und erst dann hat er seine Bestimmung und sein Lebensglück, erst dann ist er vollwertiger Mensch.
Der matt fühlte diese Berufung zur Gemeinschaft auch. Aber der matt konnte sich nicht dazu überwinden sich wo einzufügen, er war zu selbstsüchtig und zu schnellebig. Es war ihm alles zu eng und zu unpassend. Er war vielleicht zu wählerisch und irgendwann passte ihm garnichts mehr. Da entschloß sich der matt ganz verwegen zu sein und sich seiner rasenden Selbstsucht zu überlassen egal wo sie ihn hintriebe. Sich im Alleingang aufzuschwingen zu sein, was ihm gefiel und wenn er Himmel und Hölle dafür gleichmachen müsste.
Es heisst: Leichen pflastern seinen Weg. Leichen von dem was er anfing und nicht zu Ende brachte, Leichen seiner Selbst und über jeder hat sein Herz geblutet. Aber der matt hat keine Zeit zu trauern, schließlich hat er Ambitionen und deshalb ist er ein Herzensbrecher ohne Reue und sei es auch sein eigen Blut.
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#1   Pünktchen   14:44:17 | Sonntag, 3. September 2006
Diese Berufungsgeschichte ist weder
informativ (über den Kreis einiger Personen in Pittsburgh hinaus) noch irgendwie „erbaulich“ – sorry! :-|
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