Schwerwiegende Gründe
Ein emeritierter Kurienkardinal sprach mit einer Tageszeitung über die Restriktionen gegen Pater Marcial Maciel: „Wenn es eine schwerwiegende Tat gibt, die faktisch gut belegt ist, müssen Maßnahmen ergriffen werden.“

Pater Maciel wird von ehemaligen Mitgliedern der von ihm gegründeten Ordensgemeinschaft beschuldigt, sie sexuell mißbraucht zu haben. Einige der Ankläger sind Priester.
Die Anschuldigungen reichen zum Teil bis in die fünfziger Jahre zurück. Ebenfalls war von Drogenmißbrauch die Rede.
Am 19. Mai dieses Jahres veröffentlichte die Pressestelle des Heiligen Stuhls ein Schreiben, worin Pater Maciel gebeten wird, sich aus allen öffentlichen Funktionen zurückzuziehen.
„Ich glaube, daß das eine Entscheidung des Heiligen Vaters ist, die er getroffen hat, nachdem er lange abgewägt hat“ – kommentierte Kardinal Medina den Schritt.
Papst Benedikt XVI. sei in seinen Urteilen sehr vorsichtig. Er urteile nicht überstürzt: „Wenn er so handelte, heißt das, daß er sehr schwerwiegende Gründe dafür hatte.“
Die Restriktionen gegen Pater Maciel seien eine „kluge administrative und pastorale Maßnahme“. Aus Rücksichtnahme auf sein Alter und seine Gesundheit sei aus Barmherzigkeit kein kirchenrechtlicher Prozeß gegen den Priester eröffnet worden.
Dennoch. Der Papst hätte ohne „ziemlich erhebliche“ Gründe nie eine Entscheidung dieser Art getroffen.
Es sei wichtig, dem Papst zu vertrauen. Wenn er eine Entscheidung solchen Ausmaßes treffe, glaube er vor seinem Gewissen und vor Gott, daß es die beste Lösung sei, mit der er einem öffentlichen und beständigem Problem begegnen könne.
Er wolle auch unterstreichen, daß der Heilige Stuhl einen sündenlosen Menschen höchstwahrscheinlich nicht ungerecht bestrafe.
„Wenn es eine schwerwiegende Tat gibt, die faktisch gut belegt ist, dann müssen Maßnahmen ergriffen werden.“ Nichts sollte die Ausübung der Autorität behindern.
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Mittwoch, 6. September 2006 04:13
FritzG: @ ExBochumer:
Selbst ihr Beitrag hat mehr Nachrichtenwert…
Dienstag, 5. September 2006 14:10
ExBochumer: kreuz.net
setzt sich über alles hinweg.
Ich habe gestern die Löschung meines accounts gefordert. Nichts ist geschehen.
Somit wird kreuz.net immer fragwürdiger, unglaubwürdiger etc. – Gelöscht wird von den Herrschaften immer wieder, aber wenn es um Anforderungen geht – nichts.
kreuz.net ist ein äußerst fragwürdiges Medium. Ich werde – sobald nicht umgehend meine Löschung erfolgt – die Machenschaften des kreuz.net dokumentieren.
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Montag, 4. September 2006 12:58
Gotthard: ohne Wert
mal wieder ein Bericht ohne jeden Nachrichtenwert … nur zum Aufkochen einer hier schon mehrfach erwähnten Geschichte … der Herr Kardinal hat im übrigen nichts gesagt.
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