Kinderschlachtung
Grüße von Dr. Stapf
Die Bevölkerung Deutschlands schrumpft und vergreist weiter. Der Grund ist die massive Kindersterblichkeit in Deutschland. Ein Kommentar.
(kreuz.net) Ein medizinisches Doktorat machte der berüchtigte Münchner Abtreiber Friedrich Stapf (52) zwar nie.

Aber mit bald 100.000 [hunderttausend] durchgeführten Kinderabtreibungen hat er sich zu Recht ein Ehrendoktorat im Völkermorden verdient.

Den Beweis dafür lieferte Mitte August das ‘Statistische Bundesamt’ Deutschlands in Wiesbaden.

Im vergangenen Jahr sind wieder deutlich mehr Menschen in Deutschland gestorben als neu geboren wurden.

2005 starben in der Bundesrepublik rund 830.000 Menschen, während nur 686.000 Kinder geboren wurden.

Bilanz: Die Todesfälle wuchsen um 1,5 Prozent, die Geburten schrumpften um 2,8 Prozent.

Damit erhöhte sich letztes Jahr das Geburtendefizit gegenüber 2004 um 32.000 Seelen.

Wo blieben die anderen Kinder? Sie landeten in den Abfalltonnen der diversen Dr. Stapfs, die in der Bundesrepublik am hellichten Tag ihr illegales aber strafbefreites Handwerk betreiben.

Auch die standesamtlichen Eheschließungen gingen weiter zurück. Das Bundesamt registrierte 388.000. Das sind 1,9 Prozent weniger als im Jahr davor.

Die Zahlen sind seit den 90er Jahren im Absturz begriffen.

Die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ verweist in diesem Zusammenhang auf den Datenreport 2006 der ‘Deutschen Stiftung Weltbevölkerung’ in Hannover.

Diese stellte fest, daß die Weltbevölkerung jedes Jahr um die Größe Deutschlands wächst: rund 80 Millionen Menschen.

Mitte des Jahres lebten so viele Menschen wie nie zuvor auf der Erde – knapp 6,6 Milliarden.

Aber das hilft den Europäern wenig. Ihr Kontinent verliert jedes Jahr 900.000 Menschen. Gott sei Dank gibt es die Einwanderung.

Für das mörderische Handwerk von Dr. h.c. Stapf, der auf dem Kontinent ungehemmt und hemmungslos wütet, muß Deutschland zweimal bezahlen.

Mit 490 Mark bezifferte das Wochenmagazin ‘Spiegel’ im Jahr 1998 den Preis für die vorgeburtliche Tötung eines Kindes durch Stapf.

Die Deutschen – die es besser wissen sollten – glauben immer noch, daß sie das ungestraft straffrei zulassen können.

Aber es gibt keine schrecklichere Rache als die Rache für vergossenes Kinderblut.
      
93 Lesermeinungen
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#94   Sefirot   19:17:42 | Donnerstag, 19. November 2009
Maria Ward: Es ist gut, wenn die Lebensfernen
hier, auch mal solche Zeilen zu lesen bekommen… :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
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#93   Maria Ward   19:13:54 | Donnerstag, 19. November 2009
Freitag, der 13.
das war der Tag an dem ich erfahren hab, dass ich schwanger bin und ich bin Patientin von Dr. Stapf! Dieser Artikel ist eine Frechheit! Schon mal überlegt, dass es gute Gründe für den Abbruch gibt?! Nein? Wie wären diese: Ich bin 21, mein Freund ist 22. Wir wohnen beide erst seit kurzem nicht mehr zu Hause und arbeiten beide, wie die Wahnsinnigen um die Miete bezahlen zu können. Kaum das einer von uns aus der Arbeit raus ist, fällt er ins Bett und schläft. Wir haben kaum Zeit für uns selbst. Wie kann ich das dann einem Kind antun? Ein Vater, der keine Zeit hat und eine Mutter, die weder die emotionale Reife noch einen auch nur annähert reichenden finanziellen Hintergrund liefern kann. Wie traurig wäre das Leen des Kindes. Es hätte keine Spielsachen und noch nicht mal eine zusammenhängende Familie.
Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen und ich leide sehr darunter, aber das muss ich mit mir selbst aus machen. Aber der der diese obrigen Zeilen schireb war entweder ein engstirniger Mann oder eine Frau, die keine Ahnung davon hat, wie es in unseren heutigen Gesellschaft ist, eine Frau zu sein. Ich muss 10x so hart arbeiten wie ein Mann um nur halb so sehr anerkannt zu werden. Mit einem Kind zu Hause hat man in Deutschland auch als Studierte keine Chance mehr! Und DAS ge ich jedem hier drin schriftlich.
Wer mir etwas entgegenzusetzten hat, kann mir gerne eine Nachricht schreiben. Aber in einer objektiven, religösen Sicht und nicht aus einer aus dem 18. Jahrhundert.
Gruß
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#91   Maurice Corvisier   21:45:15 | Donnerstag, 7. September 2006
Nannyherzchen,
kein Problem, Dich ab und an hier wiederzulesen.
Die Betonung lag auf „mit Gott“. Das kommt beim Schreiben nicht so raus.
So. Jetzt aber Heia. Va faire dodo, vieux Maurice!
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#90   Pünktchen   21:40:49 | Donnerstag, 7. September 2006
Nanny Ogg
Ach bitte Pünktchen, ich habe bereits alles beantwortet
Stimmt nicht! Sie haben zwar behauptet, Ihrer Meinung nach sei ein Fötus kein „eigenständiges Leben“, aber in der sich daran anschließenden Erörterung blieben Sie so gut wie alle Antworten schuldig! Welche Relevanz hat das von Ihnen postulierte Kriterium der „Eigensnständigkeit“ für das Lebensrecht? Wie ist die Festlegung der Frist nach § 218 StGB zu rechtfertigen? Wenn Ihrer Meinung nach ein körperlich von der Mutter abhängiges Lebewesen kein eigenständiges Leben mit dem Recht zu leben ist, warum wird dann eine Abtreibung nach dem dritten Monat bestraft? WAS wird bestraft, wieso handelt es sich überhaupt um ein „Verbrechen gegen das Leben“, wie es rechtssystematisch im StGB heißt?
Wenn Sie sich so sicher sind – das war eine weitere Frage – warum teilen Sie uns Ihre Sicherheit nicht mit? Das müßte doch ein Klacks für Sie sein!
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#89   Nanny Ogg   21:30:59 | Donnerstag, 7. September 2006

Ach bitte Pünktchen, ich habe bereits alles beantwortet. Wir sind hier nicht beim Kreuzverhör. Scroll nach unten und lies. Lesen impliziert natürlich verstehen, dagegen wehrt Ihr euch ja alle. Na dann halt nicht. Wir kommen hier zu keinem Ergebnis, noch nicht erkannt?
Aber keine Angst, Ihr bekommt euer letztes Wort und dürft nochmal richtig nachlegen. :-)
Maurice mein Schatz, wann ich gehe, entscheide ich selbst (oder die Betreiber dieser lauschigen Seite hier). Ich werd schon ab und an mal hier vorbeischauen. Ist ja die reinste Freakshow, sowas lässt man sich doch nicht entgehen. ;-)
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#88   Maurice Corvisier   21:21:23 | Donnerstag, 7. September 2006
Wer haßt?
Der, der das Töten oder der, der das Leben verteidigt?
Nun ja. War wohl nichts mit tschöö.
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#87   Pünktchen   21:21:07 | Donnerstag, 7. September 2006
Nanny Ogg
Sie hatten sich doch schon abgemeldet, Nanny! Sie hätten alles gesagt, was es zu sagen gibt! Insbes. wollten Sie die Fragen, die Rainer Tobak (s.u.!) an Sie richtete, nicht beantworten! Diese Fragen waren ja keine Kleinigkeiten und „Erbsenzählerei“, wie von Ihnen zum Selbstschutz behauptet, sondern sie betrafen den Kern der Sache: wie soll man Abtreibung benennen/bewerten, wenn nicht als Mord. Gegen „wen“ wird ein Verbrechen begangen, wenn der Fötus nur ein „etwas“ ist, welche Sicherheit haben Sie in der Festlegung Ihrer Fristen etc.pp. Bitte scrollen Sie doch noch einmal herunter auf die Fragen von R.T. Vielleicht fällt Ihnen ja doch noch etwas Gescheiteres ein, als sich so jämmerlich aus der Diuskussion zu stehlen?
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#86   Nanny Ogg   21:12:20 | Donnerstag, 7. September 2006
Huhuuu
Die Dreimonatslösung ist ein (zugegebenermaßen fauler) Kompromiss zwischen zwei Seiten, die sich nicht annähern „können“. Das ist eine „Aussage“. Nein, das ist eine Perversion des Denkens! Die Grundlage für eine Kultur des Todes. :-D hach Aloah, du bist auch so einer der immer nochmal nachtreten muss, ge? Nochmal so richtig aufplustern bis die Ader an der Stirn schwillt, allen Hass in einen Satz packen. Puuuh, sicher erleichertert Dich das für eine gewisse Zeit. Na, wenn’s denn hilft.
Und keine Sorge, ich suche mir meine Freunde schon selber aus :-)
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#85   Pünktchen   21:07:51 | Donnerstag, 7. September 2006
Lieber Herr Tobak,
.
erfreulicherweise fällt es immer mehr Leuten auf, daß DDL beim Abtreibungsthema keine argumentative Substanz, sondern nur aufgeblähte Rhetorik anzubieten hat! Die Verbalentgleisungen des Dominique Toussaint, Wiesbaden, alias DDL, alias deusexmachina … unter diesem thread sind nichts als die Fortsetzung einer Serie: siehe hier www.kreuz.net/article.3307.html, wo DDL zu begründen suchte, daß ein „Krieg“ (sic!) gegen die wehrlosen Ungeborenen gerechtfertigt sein könne, hier www.kreuz.net/…ticle.3601-page.html, wo er die Frage, ob ich fremdes Leben als Grenze meines Handelns anerkennen müsse oder mich selbst zur Grenze für fremdes Menschenleben aufschwingen dürfe, nicht beantworten konnte/wollte und sich zu beispiellosen Beschimpfungen des Meinungsgegners herablies (s. bes. 2.AUG 08:34 Uhr) und eben hier unter diesem thread in der von Ihnen richtig erkannten Manier!
Ich gratuliere Ihnen zu dem unbestechlichen Urteil und grüße recht herzlich:
Ihr:
.
pünktchen
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#84   Maurice Corvisier   21:04:01 | Donnerstag, 7. September 2006
Wer den Status Quo ändern will, der soll sich doch bitte, wenn er denn meint, er muss, darum bemühe
Keine Sorge: tun wir, tun wir.
Und weil Sie so schön englisch können: calm down, day after halloween.
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#83   DDL   20:42:50 | Donnerstag, 7. September 2006
Blödsinn ohne Ende
…von den üblichen Verdächtigen.
Da meinen es manche Blitzmerker anmahnen zu müssen, dass ich selbst „mich von meinem Hintern erhebe“… hallo? *klopfklopf* Jemand zuhause? Ich sagte doch, dass ich den ggw. juristischen Status als einen geeigneten Kompromiss ansehe, mit dem ich gut leben kann und mit dem sich m.E. jeder arrangieren können müsste (selbst der erbittertste Abtreibungsgegner wird ja keineswegs zur Abtreibung gezwungen, nicht war – umgekehrt werfen sich eben diese ja so ins Zeug, um andere, möglichst per gesetz und Strafandrohung, unter ihren Willen / Glauben / Tralala zu zwingen).
Also, bittesehr: Wer den Status Quo ändern will, der soll sich doch bitte, wenn er denn meint, er muss, darum bemühen; das aber erreicht man (tröstlicherweise) ganz sicher nicht durch plärrende Postings in einem verrufenen Hetzforzum wie dem hiesigen.
Und konkret was sollte ich tun, der ich mit der Jurisdiktion durchaus zufrieden bin?
Tja, liebe Leute, sorry, aber die billige Masche mit dem „einfach die Sprüche zurückfeuern“, die zieht halt nicht immer so recht. Manchmal ist gedankliche EIgenleistung nötig, auch, wenn’s schwer fällt.
@Rainer Tobak
Sie verkennen, dass Pünktchen und ich bereits x-mal das schlussendlich langweilige Vergnügen miteinander hatten, mit einem gerüttelt Maß voll der absurdesten Beleidigungen und Verleumdungen seinerseits über meine Person. Blättern Sie in den Postings, wenn Sie mögen. So jemanden behandle ich halt irgendwann dementsprechend, so simpel.
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#82   Aloah   19:57:40 | Donnerstag, 7. September 2006
@Nanny Ogg: Freunde? Danke NEIN!
>>Ich habe alles gesagt, was es zu dem Thema zu sagen gab.<<
Ja das hast du wirklich in diesem Lebensverachtenden Satz gesagt:
Die Dreimonatslösung ist ein (zugegebenermaßen fauler) Kompromiss zwischen zwei Seiten, die sich nicht annähern „können“.
Das ist eine „Aussage“.
Nein, das ist eine Perversion des Denkens! Die Grundlage für eine Kultur des Todes.
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#81   Maurice Corvisier   19:45:56 | Donnerstag, 7. September 2006
heißt das: tschöö, Leute?
na dann: Geh’ mit Gott!
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#80   Nanny Ogg   19:42:32 | Donnerstag, 7. September 2006
N’abend meine kath. Freunde
Ich habe alles gesagt, was es zu dem Thema zu sagen gab. Ich ergehe mich nicht in Kleinigkeiten, beiße mich daran fest und zerfasere alles. Auch Erbsenzählen genannt. Ihr bleibt bei Eurer Meinung, was nicht anders zu erwarten war, schließlich ist Eure Weltsicht eine völlig andere. Fest steht, dass die Realitäten andere sind…zum Glück! Ihr lebt mit allen Konsequenzen Eures Glaubens, ich (und viele andere auch) nicht.
Bleibt bei Eurer Einstellung, solange Ihr damit anderen nicht schadet und Euch aufdrängt.
Amen oder so.
Und verlasst ab und an auch mal Euren Platz vor’m Compi. ;-)
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#79   Regina 1961   19:42:01 | Donnerstag, 7. September 2006
Abtreibung ist Mord
@obelix
Nein, mein Lieber, ich dränge niemanden meine Meinung auf. Ich schreibe nur das, was Fakt ist. Und Sie regen sich darüber auf, weil Sie sich damit nicht auseinandersetzen wollen oder können!
(Letzteres bezweifle ich allerdings) Ich habe weiter oben schon ausgeführt, daß ich Abtreibung an erster Stelle als ein gesellschaftliches Problem sehe, bei dem fast die ganze Menschheit versagt. Aber das bei einer Abtreibung ein Mensch getötet wird, darum kann niemand herum. Niemand.
Regina
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#78   Aloah   18:50:32 | Donnerstag, 7. September 2006
@Maurice Corvisier: Familie
Danke für deine klare Ausführung.
Solang mich mein Glaube, Liebe und Hoffnung erhalten werde ich gegen dieses Verbrechen der Abtreibung und jetzt erweitert um die Euthanasie (Hurra wir Leben noch) angehen.
Es ist eine Diktatur des Relativismus. Heute fehlen in unserer individuellen und kollektiven Ordnung jene Grundprinzipien der persönlichen Verantwortung, die in den von religiösen Begriffen getragenen Strukturen liegen.
Darüber aber besteht in der Zeit der Herrschaft der „Political Correctness“ kaum mehr die Möglichkeit der freien Diskussion.
Siehe die Abtreibungsdebatte verschoben auf den jüngsten Tag, gut, dann kommt aber Stimmung in die Bude.
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#77   Maurice Corvisier   18:34:08 | Donnerstag, 7. September 2006
Grüß’ Dich, Aloah,
ich möchte Deine Argumentation bzgl. Abtreibung stützen: die Befürworter argumentieren auffällig oft mit „meiner Meinung nach“ und ähnlichen Scheinargumenten. Das ist unbehelflich (eines meiner Lieblingsworte), weil die Wirklichkeit sich nicht nach Meinungen und subjektivem Empfinden richtet:
nach der Befruchtung beginnt die Eizelle sofort mit der Teilung – aus eigener Kraft. Das kann aber nur etwas tun, das lebt – Totes teilt sich nicht. Die Tötung dessen ist also, ungeachtet des Entwicklungsstadiums, die Tötung von Leben.
Es ist auch die Tötung menschlichen Lebens. Aus der befruchteten Eizelle entwickelt sich keine Birke, kein Schimpanse (manchmal allerdings ein Schwein. Daß ich es doch nicht lassen kann!), sondern immer ein Mensch, der noch dazu von Gott, dem Quell allen Lebens, so gewollt ist.
Früher war auch keine Tötung der Leibesfrucht erlaubt, wenn das Leben der Mutter gefährdet war (ausgezeichnet thematisiert in „Der Kardinal“), heute ist man weniger strenger Rigorosität und wertet mehr.
Materielle Gründe dürfen niemals Grund für Kindstötung sein. Der Staat hat die Pflicht und Schuldigkeit, das Geld seiner Staatsbürger für deren Wohlfahrt zu verwenden und nicht etwa z.B. für den Wiederaufbau von durch andere zerstörten Ländern o.ä.
Insbesondere sollen und müssen Familien (Vater, Mutter, Kind-er) unbedingt und mit allen Mitteln gefördert werden. Das ist nicht nur materiell zu verstehen, sondern ideell: ein gesundes Familienleben!
Mist: 1500 Zeichen.
Gruß M.C.
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#76   Rainer Tobak   18:29:11 | Donnerstag, 7. September 2006
Frage an Nanny Ogg
ich hatte Sie weiter unten gefragt: Wie würden Sie eine vorsätzliche Tötung eines Menschen bezeichnen, wenn nicht als „Mord“?
Falls Sie die Meinung vertreten, der Fötus sei kein Mensch, warum wird dann die Abtreibung nach dem dritten Schwangerschaftsmonat bestraft?
Welches Delikt wird dann eigentlich begangen? Wenn es sich um ein Tötungsdelikt an einem Menschen handelt, wäre es doch Mord? Wenn nicht, dann dürfte es doch gar nicht bestraft werden, denn an einem „etwas“ kann man sich nicht vergehen, nur an einem „jemand“!
Wenn Sie erkannt haben, daß sich in der Mutter genau nach Vollendung des dritten Schwangerschaftsmonats die geheimnisvolle Wandlung von „etwas“ in „jemand“ vollzogen habe, dann teilen Sie uns diese Erkenntnis unbedingt mit! Eine solche Erkenntnis könnte die ganze Diskussion verkürzen!
Sie müssen sich Ihrer Meinung schon sehr sicher sein, denn sonst gälte doch wohl: „im Zweifel für das Leben“! Was macht Sie so sicher, daß Föten innerhalb einer bestimmten Frist keine Menschen sind?
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#75   Aloah   18:15:25 | Donnerstag, 7. September 2006
@Rainer Tobak:
>>Ein Windbeutel!<<
Nix „Windbeutel“!
Ein Heißluftballon ohne Hülle.
Viel ist von den quantitativen Möchtegern-Star nicht zu lesen.
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#74   Maurice Corvisier   18:08:24 | Donnerstag, 7. September 2006
und weil ich das bereits
seit Monaten immer und immer wieder so verfolgen muß(te), wie dieser – wie Sie es sagen – Windbeutel zunächst den freundlich-interessierten Fragenden gibt, immer mehr provoziert und sich dann in seine Tiraden und Schimpforgien jenseits aller Argumentation immer mehr hineinsteigert bis hin zu schweren Beleidigungen:
darum kann ich, wie inzwischen viele andere auch, mit ihm mich nicht mehr rein argumentativ auseinandersetzen. Ich sehe aber nicht ein, seine provozierenden Beiträge, die respektlos auf allem herumtrampeln, was uns heilig ist, für die eigenen Meinungen aber Respekt einfordern, unkommentiert zu lassen.
In diesem Sinne: ja, ein Feldzug. So etwas wie ein Exorzismus.
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#73   Aloah   18:06:46 | Donnerstag, 7. September 2006
@Nanny Ogg: Sehr auffällig (deine Einstellung)
Sind deine Wort- und Sinnverdreher, sowie deine eklatante Schwäche dem Leben gegenüber, passend zu dem Möchtegern-Star Subjekt.
Pünktchen schrieb:
1.Abtreibung ist generell zu verbieten. Denn Frauen können auf veantwortliche Weise das Eintreten einer Schwangerschaft verhindern. Niemand zwingt sie zu einer Schwangerschaft…
Nanny Ogg schrieb:
Zum vorletzten Kommentar: Frauen können verhüten… Moment, da klingelt’s in meinen Ohren. Wie war das gleich von kath. Seite mit Kondomen und Pille und so…
Verhindern(ZB Knaus-Ogino-Methode) ist etwas anderes als Verhüten. Dann deine theatralische Unterfütterung …von kath. Seite mit Kondomen und Pille…
Aber das Ergebnis ist ja nur ein (…fauler) Kompromiss:
Die Dreimonatslösung ist ein (zugegebenermaßen fauler) Kompromiss zwischen zwei Seiten, die sich nicht annähern „können“.
Das ist eine „Aussage“.
Ja, aber eine faule und stinkende Aussage bei es nur Verlierer gibt.
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#72   Rainer Tobak   18:01:43 | Donnerstag, 7. September 2006
Wenn ich
die postings hier so vergleiche, hatte sich Leserin pünktchen sehr sachlich und ohne Beschimpfungen geäußert. Was ihr DDL vorwirft, richtet sich postwendend als Vorwurf an ihn selber:
…reden Sie sich den Mund fusselig, beugen die Wahrheit, verdrehen Begriffe, schütteln kübelweise Dreck über die aus, .
… ‘mal von Ihrem Hintern erheben und statt müßiger Forenposterei etwas Wirkliches tun
… also alles nur Verbalonanie hier –
… Zeit damit vertun, Leute zu beschimpfen
…herumkrakeelen… fröhliches Weiterzetern
Alle diese Beschimpfungen zeigen offensichtlich, daß DDL der Gegnerin nicht gewachsen ist! Kein einziges Argument zur Sache! Ein Windbeutel!
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#71   Guntram   17:55:42 | Donnerstag, 7. September 2006
manchen ins Stammbuch geschrieben,
den Sodomisten, deren Lieblinge und den lauen Taufscheinkatholiken (zu ihrer Schande)
Trachten Sie danach, kinderreiche Familien zu sein! Die kinderreiche Familie ist der Ruhm der katholischen Kirche! Sie war es in Kanada. Sie war es in Holland. Sie war es in der Schweiz. Sie war es in Frankreich. Die kinderreichen Familien waren die Freude und das Wachsen der Kirche. Durch die Kinder wird es um so mehr Auserwählte für den Himmel geben. Ich beschwöre Sie, verwerfen Sie nicht die Gaben Gottes. Hören Sie nicht auf die abscheulichen Schlagworte, die die Familien zerstören, die Gesundheit ruinieren, die Ehe untergraben und zur Scheidung führen!
ewiggültige Wahrheiten, die S. E. Erzbischof Lefebvre anläßlich eines Pontifikalamtes zum 50jährigen Priesterjubiläum in Paris aussprach. Wo sind die heutigen Kirchenfürsten, haben sie keine deutliche Worte mehr hinsichtlich des Misere. Aber Bischöfe à la Lehmann sind ja nur noch feine Insolvenzverwalter einer maroden Amtskirche
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#70   Nanny Ogg   17:40:23 | Donnerstag, 7. September 2006
Sehr auffällig
Sagen Sie mal Maurice, Sie verfolgen DDL hier auf dem Fuße und geben Kommentare zu jedem seiner Postings ab. Diese Comments haben allerdings selten etwas mit dem eigentlichen Threadthema zu tun. Ist das ein persönlicher Feldzug? Sind scheinen ja richtig besessen zu sein. Und gelangweilt offenbar auch. :-|
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#69   Maurice Corvisier   17:31:40 | Donnerstag, 7. September 2006
„dazu müssten Sie sich dann ‘mal von Ihrem Hintern erheben
und statt müßiger Forenposterei etwas Wirkliches tun – dazu reicht’s dann natürlich nicht“.
Der Vorschlag ist ausgezeichnet. Wie wär’s, D.T., wenn Sie ihn selbst befolgten?
Scheint kein guter Tag zu sein, gelle?
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#68   Pünktchen   16:49:29 | Donnerstag, 7. September 2006
Ich wundere mich immer wieder,
mit welch einem Zeichenverbrauch das DDL-Subjekt nichts sagen kann, was nur irgendwie sachdienlich oder argumentativ erheblich wäre: was z.Zt. gesetzliches factum ist, wissen wir alle. Ob dies so sein muß, diskutieren wir hier! Was ich außer der höchstpersönlichen Anerkennung des Lebensrechtes in meinem Leben dafür tue, daß auch andere dieses Lebensrecht anerkennen, davon hat der Programmierer Dominique Toussaint, Wiesbaden, vermutlich keine Ahnung. Das hält ihn aber nicht davon ab, hier diesbezügliche Mutmaßungen zu äußern, die schließlich darin münden, ich solle doch, anstatt hier zu posten, irgendetwas „tun“ für Frauen in Not etc. Wenn Dominique Toussaint mich daran hindern will, hier meine „Meinung“ zu äußern, dann muß dies schon reichlich lächerlich erscheinen: ER als großer Held der Meinungstoleranz übt sich immer wieder in verbalen Zensurmaßnahmen: „Du darfst hier nicht mitreden, bevor Du nicht die willkürlich von mir festgesetzten Anforderungen … erfüllt hast.“
Was hat er nun in seinem ganzen posting eigentlich zur Sache gesagt? Ich kann NICHTS erkennen, liegt das nur an mir?
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#67   DDL   16:30:59 | Donnerstag, 7. September 2006
Pünkterl…
…es muss schon arg schmerzen, dass Ihre ganze Polemik genau gar nichts and den Fakten ändert, nicht wahr? Da reden und reden Sie sich den Mund fusselig, beugen die Wahrheit, verdrehen Begriffe, schütteln kübelweise Dreck über die aus, die Ihnen argumentativ im Weg stehen… und was fruchtet es?
Gar nichts.
Sie stehen hier auf der Verliererseite, weil Sie sich beständig verweigern, den Status Quo zu akzeptieren. Sie können natürlich versuchen, ihn zu ändern, aber dazu müssten Sie sich dann ‘mal von Ihrem Hintern erheben und statt müßiger Forenposterei etwas Wirkliches tun – dazu reicht’s dann natürlich nicht, andernfalls hätten Sie ja schon lang und breit damit geprahlt.
Ist also alles nur Verbalonanie hier – mir soll’s recht sein, ich halte den ggw. gültigen, juristischen Kompromiss nämlich für gangbar. Nur bei Ihnen frage ich mich immer, warum Sie, wo Ihnen dessen Reversion doch angeblich so ein Herzensanliegen ist, hier Ihre wertvolle Zeit damit vertun, Leute zu beschimpfen und damit nebenher zu belegen, dass Ihre ach-so-gloriose Achtung vor dem Individuum ziemlich exakt in dem Moment endet, wo dieses selbständig zu denken beginnt und frecherweise eine andere Meinung als Ihre vertritt.
Na denn. Solange Sie hier herumkrakeelen, bewirken Sie wenigstens nichts. In diesem Sinne noch fröhliches Weiterzetern ;O)
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#66   Pünktchen   16:23:58 | Donnerstag, 7. September 2006
Wessen Meinung ist von Wunschdenken gekennzeichnet:
die Meinung desjenigen, der den Beginn des menschlichen Lebens da ansiedelt, wo es auch jedes einfache Biologielehrbuch tut oder: die Meinung desjenigen, der sie willkürlich – meist aus persönlichen Interessen heraus – später beginnen lassen möchte, nach einer willkürlich festgesetzten Frist von so-und-so-vielen Monaten?
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#65   obelix †   16:09:09 | Donnerstag, 7. September 2006
Ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord!
Diese Glaubenssätze müssen Nichtkatholiken durchaus nicht teilen und deshalb ist es vergeblich für sie allgemeine Gültigkeit einzufordern. Genauso vergeblich, wie ein Muslim das Verbot von Schinkensemmeln einfordern würde.
Regina 1961: @nanny ogg
…Und mir stinkt es, daß hier gemeint wird, wir Katholiken würden unsere Meinung aufdrängen…
Genau das tun Sie Regina! Sie wollen allen Menschen Ihre Meinung aufdrängen, ein Abbruch sei Mord! Das düfen sie für sich gerne glauben und danach handeln, aber es gilt, z. b. für Menschen, die nicht an Gott glauben, nur sehr bedingt. Die halten das möglicherweise auch für eine „nach Möglichkeit zu vermeidende Handlung“, aber Mord ist es ganz gewiss nicht.
Pünktchen:
1. Der Embryo ist menschliches Leben. Das sagt nicht die rk Kirche, das sagt die Biologie.
Das hätten sie gerne, aber es reinstes katholisches Wunschdenken jüngeren Datums (etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts) und es gibt keinen Biologen der einen Nachweis führen kann wann menschliches Leben beginnt.
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#64   methusalix †   16:06:18 | Donnerstag, 7. September 2006
Ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord!
Sozialkatholisch: @ Methobelix
Wenn sie wirklich eine Abtreibung mit koscheren Essen vergleichen muss ihre Einstellung zu diesem Thema schon ziemlich verroht sein.
Sie haben meinen Beitrag entweder nicht ganz gelesen, oder nicht verstanden. Deshalb extra für Sie nochmal:
Halal und koscher sind für unsere Geschwister der anderen abrahamitischen Religionen zentrale Glaubenssätze, aber eben nicht für Regina 1961.
… und Angehörige anderer Religionen. Diese Gebote werden von Muslimen und Juden strenger Observanz mindestens ebenso peinlichst befolgt, wie das neue Verbot des Schwangerschaftsabbruches von Katholiken. Eine Verstoss dagegen stürzt unsere Geschwister der anderen Religionen ebenso in Angst und Depression, wie es die fundamentlistischen Katholiken von Frauen nach Schwangerschaftabbruch behaupten (oder zumindest gerne hätten).
Sozialkatholisch: Jeder Arzt der solche Abtreibungen
(Gründe wie Leben und Gesundheit der Mutter sind gefährdet klammere ich aus) (na wie grosszügig von Ihnen!)
durchführt ist ein Mörder ebenso die Mutter.
Das ist ein Glaubenssatz von Ihnen und den Kirchenbeamten. Sie glauben ganz fest daran, dass ein Abbruch ein Mord ist. So wie andere Katholiken ganz fest daran glauben, dass die Ebolutionstheorie sündhaft sei, oder dass es eine schwere Sünde ist einander zu lieben, wenn man nicht die Erlaubnis eines Priesters einholt und so weiter und so fort.
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#63   Pünktchen   15:55:50 | Donnerstag, 7. September 2006
„Meinungen“
„Meinung“ darf’s nicht sein, denn UM HIMMELSWILLEN, MAN DARF DOCH SOWAS WICHTIGES WIE EINE ABTREIBUNG NICHt ALS MEINUNG… ja also… nee, ne? Spezln, Euer ganzer Glaube ist „nur“ MEINUNG
Auch diese „Meinung“säußerung muß die unerbittlichen Konsequenzen dulden, die ihr zugrundeliegen: wer das Leben eines gewissen Subjektes in Wiesbaden zu etwas anderem als „menschliches oder menschenwürdiges Leben“ erklärte, würde dann eben auch seine „Meinungsfreiheit“ in Anspruch nehmen und wenn er nur hinreichend viele Zeitgenossen von seiner Meinung überzeugte, wäre er – früher oder später – auch „im Recht“, dieses „subhumane“ Leben zu vernichten…Es sei denn, das Subjekt Dominique Toussaint/Wiesbaden hätte das Glück in einem Staat zu leben, der das Lebensrecht als fundamentales individuelles Recht jeden menschlichen Wesens (als garantiertes Grundrecht) anerkennt und durch sein Strafrecht schützt, ja dieses Grundrecht auch vor Meinungen und (parlamentarischen) „Mehrheiten“ schützt in einer sog. „Ewigkeitsgarantie“. Das GG bekennt sich zu einem überpositiven Naturrecht, denn es mißtraut – nach den histor. Erfahrungen mit dem, was auf deutschem Boden schon alles „Meinung“ und „Mehrheit“ war – dem Wechselspiel und der Wahrhaftigkeit von „Meinungen“, gottlob!
Das Lebensrecht ist DAS fundamentale Recht schlechthin. Wer dieses Recht in Frage stellt, der setzt die Axt an das Recht als solches an!
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#62   Maurice Corvisier   15:43:37 | Donnerstag, 7. September 2006
schon wieder
ein Gesicht deutlich und ohne Maske. Und wundert sich dann …
Gruß an Herrn Hüller (ernstgemeint!).
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#61   DDL   15:27:00 | Donnerstag, 7. September 2006
Ich hatte mich schon gewundert…
…wo unser nulldimensionales Logikwunder bleibt – bei DEM Thema.
Und auch ein paar der anderen befleißigen sich emsig, gezielt die falschen Begriffe zu verwenden: „Mord“, jaja. Warum nicht „Erdbeerkuchen“? Also, ich nenne Abtreibung ab jetzt einen Erdbeerkuchen – ich weiß zwar, dass das nicht stimmt und dass das in jedem Lexikon anders steht, aber irgendwen wird es schon ärgern, dass ich das sage, also eben „Erdbeerkuchen“. Pfft. So blöd wie manche hier kann ich schon lange. Wenn ich will.
Und wie man’s macht, macht man’s falsch – „Meinung“ darf’s nicht sein, denn UM HIMMELSWILLEN, MAN DARF DOCH SOWAS WICHTIGES WIE EINE ABTREIBUNG NICHt ALS MEINUNG… ja also… nee, ne? Spezln, Euer ganzer Glaube ist „nur“ MEINUNG. „Meinung“ ist eine ganze Menge, nicht umsonst wird sie vom GG geschützt. Blast Euch ‘mal nicht so auf, Euer Geschrei und Euer „das ist aber doch MORD“ ist seinerseits… was wohl? Genau.
Allerdings, zugegeben, bei manchen Meinungen kann ich auch sauer werden. Z.B., wenn sich irgendein Pflaumenaugust anmaßt, meiner Partnerin und mir in unser Leben ‘reinzuquatschen, das wir auch sehr prima ohne solche Reindrängeleien hinbekommen, herzlichen Dank – auf solche Meinungen pfeif’ ich, die braucht kein Mensch.
Dann wissen jetzt manche Leute ja, wo sie sich ihren galligen Schaum hinschmieren dürfen.
So, das war’s – bei den Plärrern, die gerade da sind, ist sowas wie „ernsthafte Diskussion“ eh nicht zu erwarten, allen voran beim Nulldingens, das LEBT doch für seine Polemik.
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#60   Nanny Ogg   15:26:19 | Donnerstag, 7. September 2006
möööp
Liebes/r Pünktchen, ich spreche damit das Kreuz.net Engagement an. 80% der hier anwesenden „Katholiken“ sind in meinen Augen keine. Es sind lediglich Schwätzer die sich über Kleinigkeiten das Maul zerfetzen können, statt tatsächlich Nächstenliebe zu praktizieren.
Zum vorletzten Kommentar: Frauen können verhüten… Moment, da klingelt’s in meinen Ohren. Wie war das gleich von kath. Seite mit Kondomen und Pille und so…
Klar soweit? So, ich geh jetzt den Spätsommer genießen. Würde ich einigen anderen auch empfehlen. ;-)
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#59   Dani California   15:22:29 | Donnerstag, 7. September 2006
Nanny
Aber nein, da müssten man ja was anpacken und nicht nur palavern und vor Kliniken demonstrieren.
Die Kirche engagiert sich sehr wohl für Kinder aber das bekommen manche Leute vor lauter Schubladendenken wohl nicht mit.
Die Befürwortung der Abtreibung ist da wahrscheinlich interessanter, da man hier so schön gegen die böse böse und so unmenschliche Kirche wettern kann.
Mei, wie können die so unbequem und gegen Abtreibung sein – ein Skandal ist das … :-!
Abtreibung
2270 Das menschliche Leben ist vom Augenblick der Empfängnis an absolut zu achten und zu schützen. Schon im ersten Augenblick seines Daseins sind dem menschlichen Wesen die Rechte der Person zuzuerkennen, darunter das unverletzliche Recht jedes unschuldigen Wesens auf das Leben [Vgl. DnV 1,1.].
„Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt“ (Jer 1,5) [Vgl. Ijob 10,812; Ps 22,10-11.].
„Als ich geformt wurde im Dunkeln, kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, waren meine Glieder dir nicht verborgen“ (Ps 139,15).
Noch Fragen zur Seele ???
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#58   Pünktchen   15:07:49 | Donnerstag, 7. September 2006
Dieser Schwachsinn:
Wie wär’s mit demselben Engagement für bereits Geborene Kinder? Aber nein, da müssten man ja was anpacken und nicht nur palavern und vor Kliniken demonstrieren.
Verdient keine Erwiderung! Er richtet sich selbst!
(Das hirnrissige Argument würde noch getoppt werden, wenn Nanny Ogg zusätzlich den Ausstieg der Kirche aus der Kindergartenbetreuung, den institutionellen Ganztagsangeboten, den karitativen Einrichtungen der Kinderfürsorge und Jugendbetreuung forderte, weil es doch darum ginge, die Kinder vor dem verderblichen ideologischen Einfluß der Kirche zu bewahren …)
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#57   Nanny Ogg   15:00:55 | Donnerstag, 7. September 2006
Rainer und Dani
@Rainer: Godwin’s Law de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz :-S
@Dani: Nein, ich beliebe zu scherzen. Hier liest man doch ständig vom Kampf um’s ungeborene Leben. Wie wär’s mit demselben Engagement für bereits Geborene Kinder? Aber nein, da müssten man ja was anpacken und nicht nur palavern und vor Kliniken demonstrieren.
Zur Seele: Was ist denn die Meinung der Kirche? Jetzt mal abgesehen vom Limbus.
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#56   Pünktchen   14:59:20 | Donnerstag, 7. September 2006
Nanny und die faulen Kompromisse
Die Dreimonatslösung ist ein (zugegebenermaßen fauler) Kompromiss zwischen zwei Seiten, die sich nicht annähern „können“
Richtig! Nach Ihren eigenen Kriterien müßte nämlich die Abtreibung zulässig sein bis zum Zeitpunkt der Geburt! Was wäre nun die „saubere Lösung“ statt des „faulen Kompromisses“?
1.Abtreibung ist generell zu verbieten. Denn Frauen können auf veantwortliche Weise das Eintreten einer Schwangerschaft verhindern. Niemand zwingt sie zu einer Schwangerschaft…
oder:
2. Die Tötung der Ungeborenen bis kurz vor der Geburt…
Daß das Lebensrecht nicht dazu taugt, „Kompromisse“ einzugehen, dürfte klar sein. Kein Rechtsgut kann das Lebensrecht des Ungeborenen aufwiegen oder relativieren! Sie haben, Nanny, kein prinzipielles Argument dagegen, daß man irgendwann auch Ihr Leben in ein Abwägungsverhältnis zu fremden Interessen bringt, haben Sie sich doch als Anwältin von „zugegebenermaßen faulen Interessen“ gemacht! Ob nun eine körperliche Abhängigkeit besteht oder eine medizinisch-apparative: wenn abhängiges Leben weniger leben darf, dann: wehe jedem, der in Abhängigkeit gerät!
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#55   Dani California   14:50:53 | Donnerstag, 7. September 2006
Nanny
Mit „eigenständig“ meine ich die Abhängigkeit des Embryonen von den Körperfunktionen der Mutter. Darauf muss ich jetzt nicht näher eingehen, falls dennoch Fragen offen sind: die dürfte der Biohefter 8te, 9te Klasse beantworten.
Der Biohefter wird uns aber sicher nicht die Frage beantworten, wie es in der Seele des Embryos aussieht wenn er einfach sozusagen ‘herausgerissen’ und umgebracht wird.
Scheinbar hält ja die Kirche nur solange die Hand über ein Kind, wie es nicht geboren ist.
Ähm, das ist aber jetzt nicht Ernst gemeint oder ???? :-S
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#54   Nanny Ogg   14:39:01 | Donnerstag, 7. September 2006
@Pünktchen
„Eigenständig“ ist menschliches Leben auch nachgeburtlich auf Jahre hinaus nicht? Würden Sie deswegen den Mord an einem z.B. dreijährigen Kind nicht als Mord bezeichnen?
Mit „eigenständig“ meine ich die Abhängigkeit des Embryonen von den Körperfunktionen der Mutter. Darauf muss ich jetzt nicht näher eingehen, falls dennoch Fragen offen sind: die dürfte der Biohefter 8te, 9te Klasse beantworten. Natürlich ist Mord an einem Dreijährigen Mord. Die Dreimonatslösung ist ein (zugegebenermaßen fauler) Kompromiss zwischen zwei Seiten, die sich nicht annähern „können“. Irgendwo muss man aber die Mutter schützen und ihren freien Willen. Wem ist geholfen, wenn man auf Teufel komm raus gebiert? Scheinbar hält ja die Kirche nur solange die Hand über ein Kind, wie es nicht geboren ist.
Ach, ist Dir selbst aufgefallen, dass ich eine Abtreibung nicht ausgeschlossen habe? :-]
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#53   Rainer Tobak   14:38:26 | Donnerstag, 7. September 2006
„Irgendwo
… muss man ja die Linie ziehen“
Haben auch die Nazis gesagt!
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#52   Pünktchen   14:28:44 | Donnerstag, 7. September 2006
Nanny Ogg
Vielleicht versuchen Sie ja mal, auf Argumente einzugehen?
„Eigenständig“ ist menschliches Leben auch nachgeburtlich auf Jahre hinaus nicht? Würden Sie deswegen den Mord an einem z.B. dreijährigen Kind nicht als Mord bezeichnen?
Daß Sie im hohen Alter für die Todesspritze dankbar sein könnten, darf nicht zum zynischen Argument der Zulässigkeit von Vorsatztötungen mißbraucht werden! Dieser Schuß geht auch leicht nach hinten los: die angebl. Mitleidstöter bestimmen für Sie, wann Sie den Wunsch haben, bzw. zu haben haben …
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#51   Nanny Ogg   14:18:22 | Donnerstag, 7. September 2006

Wo habe ich ungefragt irgendwas verneint? Nenn mir bitte die Textestelle und den genauen Wortlaut.
Ich sage es auch gerne ein drittes Mal: Hab ich nicht schon mal betont, daß ihr Abtreibungen von mir aus gerne als Mord aus eurer rk Sicht sehen könnt? (selfquote)
Klar ist ein Embryo menschliches Leben, nur eben kein eigenständiges. Er ist von der Mutter abhängig. Der Zeitpunkt des drittens Monats ist tatsächlich nur ein Kompromiss. Irgendwo muss man ja die Linie ziehen.
Vllt. bin ich ja auch als alter, siechender Mensch dankbar, wenn man mich erlöst? Wer weiß das schon…
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#50   Benedikt   14:16:27 | Donnerstag, 7. September 2006
@ timpressum
Vielleicht machen Sie es sich mal bewußt, daß es mittlerweile geheim operierende Spezialkräfte der Bundeswehr gibt, bei denen man nicht weiss, wie oft sie schon getötet haben!
Das Lesen meiner Beiträge würde solche Repliken überflüssig machen.
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#49   Pünktchen   14:08:37 | Donnerstag, 7. September 2006
Nanny Ogg
Für mich ist es kein Mord. Man kann nur ermorden, was auch lebt. Ein Embryo führt für mich kein eigenständiges Leben.
1. Der Embryo ist menschliches Leben. Das sagt nicht die rk Kirche, das sagt die Biologie.
2. „Eigenständiges“ Leben ist auch der Fötus nach dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht und das Neugeborene auch nicht! Auch nach der Geburt lebt und überlebt ein Kind nicht „eigenständig“…
3. Wenn Sie schreiben, „für mich“ ist ein Embryo kein eigenständiges Leben, dann müssen Sie es hinnehmen, daß andere andere Kriterien dafür heranziehen, was „für sie“ eigenständiges menschliches Leben sein solle, bzw. lebenswert sei usw. Wenn Horst Schlämmer Sie daran erinnerte, daß Sie als alter (und womöglich siecher und kranker) Mensch auch nicht mehr „eigenständig“ leben können und nach „fachärztlicher Beratung“ die Todesspritze erhalten, dann können Sie prinzipiell dagegen nicht mehr argumentieren, hatten Sie doch das Kriterium der „eigenständigen“ Lebensfähigkeit als relevant bezeichnet für das Lebensrecht!
4. Zu Ihren ungefragten Verneinungen: ich würde niemals … etc.pp. blabla … Sie wissen ja, was die Psychoanalyse zu solchen „ungefragten Verneinungen“ sagt …?
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#48   Dani California   14:03:37 | Donnerstag, 7. September 2006
@Nanny Ogg
Für mich ist es kein Mord. Man kann nur ermorden, was auch lebt. Ein Embryo führt für mich kein eigenständiges Leben.
Nanny, aber es lebt doch. Der Embryo lebt. Würde er nicht leben, könnte er sich doch auch nicht entwickeln.
Kürzlich habe ich über die Abtreibungsmethode Absaugen und die mit Säure gelesen. Ich kann nur sagen, mir kam beinahe das kalte Ko… :-!
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#47   Nanny Ogg   13:44:53 | Donnerstag, 7. September 2006
Mahlzeit
Ich benutze weitaus weniger „Kraftausdrücke“ als so mancher Christ hier. Ach, wieder einmal dieser unangebrachte Holocaustvergleich. Darauf läuft es immer wieder hinaus.
Oho, man braucht also Schützenhilfe. Keine Angst, ich habe keine Lust mich auf eine ewig lange Diskussion einzulassen. Meine Argumente wurden und werden hier nicht widerlegt. Ständig verbeißt ihr euch an geschmacklosen Holocaustvergleichen und Definitionen von Mord.Hab ich nicht schon mal betont, daß ihr Abtreibungen von mir aus gerne als Mord aus eurer rk Sicht sehen könnt? Für mich ist es kein Mord. Man kann nur ermorden, was auch lebt. Ein Embryo führt für mich kein eigenständiges Leben. So, ich freu mich schon auf die Hasstiraden und Verwünschungen. Vorsorglich möchte ich betonen, dass ich persönlich nie abgetrieben habe. Bevor wieder ein Horst Schlämmer vorbeischaut und mal eben einen Kommentar in diese Richtung abgibt von wegen Todesspritze und so…
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#46   Rainer Tobak   13:05:55 | Donnerstag, 7. September 2006
pünktchen
Danke für die „Schützenhilfe“! Ob sich Nanny O. wieder mit Kraftausdrücken („polemischer Schwachsinn“!) aus der Affäre zieht? Schön, daß Sie meine Frage wieder aufgreifen: Wenn vorsätzliche Tötung eines Menschen nicht Mord ist, was dann?
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#45   Pünktchen   12:35:44 | Donnerstag, 7. September 2006
Wenn das Nannerl schreibt:
Jedem sei seine eigene Meinung zu dem Thema gestattet
dann muß es auch die Meinung der SS-Leute, bei der Juden- und Zigeunertötung handele es sich um eine Spielart von Insektenvernichtung „gestattet“ sein lassen. Auch hier hatten – z.B. bei der „Selektion“ – ärztliches und juristisch geschultes Personal ihre Finger im Spiel! Und die Nürnberger Rassegesetze – der Gesetzgeber! – hatten doch den Weg ins Menschentum zweiter Klasse geebnet. Auch hier war es also möglich einem katholischen Christen zu sagen: „Ich und der Gesetzgeber sehen das anders!“
Die Wahrheit schert sich nicht darum, was das Nannerl und der Gesetzgeber als Wahrheit ansehen WILL! Wenn Abtreibung als vorsätzliche Tötung eines Menschen kein Mord ist, was dann?
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#44   Nanny Ogg   11:43:38 | Donnerstag, 7. September 2006
@Rainer
Ja genau Rainer. Jedem sei seine eigene Meinung zu dem Thema gestattet. Ich verstehe auch, dass aus rk Sicht Abtreibung nahezu Mord ist. Aus Sicht vieler Menschen ist es das nicht, auch unser Gesetzgeber sieht das so, somit ist eine Abtreibung unter bestimmten Voraussetzungen straffrei. Nur akzeptiere ich es nicht, dass die katholische Sicht per se für alle anderen auch gelten soll. Schließlich gehöre ich diesem Glauben nicht an. Übrigens:in Ländern in denen Abtreibungen verboten sind, wird genauso oft abgetrieben wie in Ländern, in denen es erlaubt ist. Nur unter weitaus größeren Risiken für die Frauen. Das würde mir zu denken geben.
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#43   Horst Schlämmer   10:49:18 | Donnerstag, 7. September 2006
@Ogg…
Behalt deinen polemischen Schwachsinn für dich, Horsti .
Diese Mitteilung an den überaus gütigen Horst entsprang der vermodernden Seele von Ogg.
Schönen Tag noch
Jeder Tag in der Wahrheit ist ein schöner Tag für den lieben Horst. Unablässig bittet er den HERRN um Erbarmen für die unbarmherzigen Kindstöter und deren Sympathisanten.
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#42   Rainer Tobak   10:47:51 | Donnerstag, 7. September 2006
Schwacher Auftritt, Nanny Orrg,
mehr ist nicht drin, als die Berufung auf „Meinungen“ in einer Frage um Leben und Tod eines Menschen? Wenn vorsätzliche Tötung eines Menschen nicht „Mord“ ist, was dann?
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#41   Nanny Ogg   10:40:50 | Donnerstag, 7. September 2006

Behalt deinen polemischen Schwachsinn für dich, Horsti :-). Schönen Tag noch
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#40   Horst Schlämmer   10:32:55 | Donnerstag, 7. September 2006
@Orgg
Ich begrüße es, dass man in Dtl. Abtreibungen vornehmen lassen kann, nach einer kompetenten Beratung und von einem Arzt in einer bestimmten Frist.
Hoffentlich kann man Leute wie Sie, bevor sie der Rentenkasse zur Last fallen auch abspritzen, – nach kompetenter Beratung versteht sich.
Das tausendjährige Reich der Kindstötung wird auch seinem Ende entgegen gehen und die unbussfertigen Seelen dieser Zeit werden in Ewigkeit gleich Kadavern stinken.
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#39   Nanny Ogg   10:23:23 | Donnerstag, 7. September 2006
@regina
Nein Regina, du hast mich falsch verstanden. DEINER Meinung nach, ist Abtreibung Mord. Das sehe weder ich noch der Gesetzgeber so. Damit will ich nicht sagen, dass Abtreibung nur eine Meinung ist. Ganz so einfach mach ich’s mir damit nicht. Ich begrüße es, dass man in Dtl. Abtreibungen vornehmen lassen kann, nach einer kompetenten Beratung und von einem Arzt in einer bestimmten Frist. Nicht wie in anderen Ländern, wo man Pfuschern und Engelmacherinnen ausgesetzt ist. Und was passiert, wenn in Dtl. Abtreibungen verboten werden? Glaubt hier wirklich jemand daran, dass das Problem damit erledigt ist? In Ländern, in denen die Abtreibung verboten ist, wird sie dennoch praktiziert, jedoch mit einer Sterblichkeitsrate von bis zu 40%. Wäre das erstrebenswert?
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#38   DieFidele   09:50:42 | Donnerstag, 7. September 2006
widerwärtige Wortwahl FritzG
Fritz G. zum Beitrag vom 6.9.2006 um 22.47 Uhr:
Sie haben da ein Wort verwendet, das ich hier gar nicht wiedergeben möchte, so abwertend und erniedrigend ist das.
Dieses Wort betrifft alle Frauen, die abgetrieben haben;
die eine Curettage hinter sich haben, aus welchen Gründen auch immer;
die ein Kind geboren haben.
Es sagt einiges über Sie aus, was Sie von den Frauen allgemein denken. Denken Sie darüber nach.
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#37   Dani California   08:48:40 | Donnerstag, 7. September 2006
Abtreibung ist
Mord und wird es immer bleiben. Doch heutzutage herrscht leider die „mein Bauch gehört mir“ – Einstellung. Hier wird ein Mensch umgebracht. Ein wehrloses Wesen, dass aus dem Leben gerissen wurde ehe es überhaupt angefangen hat.
Die Todesstrafe gibt es in Deutschland glücklicherweise nicht mehr, doch es wird weiterhin munter abgetrieben – das verstehe wer will.
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#36   Regina 1961   08:35:35 | Donnerstag, 7. September 2006
@nanny ogg
Liebe Nanny,
das Abtreibung nur eine Meinung ist, kann doch wohl nicht Dein Ernst sein. Abtreibung ist eine Tat, eine Handlung. Und mir stinkt es, daß hier gemeint wird, wir Katholiken würden unsere Meinung aufdrängen. Wer abtreiben will, der tut das. Mit oder ohne Kirche. Katholisch oder nicht katholisch.
Hier geht es doch um viel mehr. Hier werden Menschen getötet. Jeder Heuler (Junge Seerobbe) erfährt in den Herzen vieler Menschen mehr Mitleid und Trauer als die getöteten Kinder, die noch nicht mal im Mutterleib geschützt werden können. Und das sind für mich einfach unhaltbare Zustände. Ich habe es schon einmal in einem früheren Beitrag geschrieben. Da werden in einem Krankenhaus im 5. Stock Kinder im 6. Monat geboren und mit allen der Medizin zur Verfügung stehenden Möglichkeiten am Leben erhalten, und zwei Stockwerke höher erhält ein Kind im 8. Monat eine Salzinjektion ins Herz und wird getötet weil es an einem Down-Syndrom leidet.
Wo ist da die Verhältnismäßigkeit?
Ich habe nicht das Recht, Frauen die aus einer Notlage heraus ein Kind abtreiben, zu verurteilen. Wir alle sind gefordert, wenn wir sehen, daß eine Frau sich in einer Notlage befindet, ihr nach allen Möglichkeiten zu helfen, vor allen Dingen NACH der Geburt. Abtreibung ist immer die schlechteste, um nicht zu sagen, gar keine Lösung. Im Grunde fällt jede Abtreibung auf die ganze Menschheit zurück, weil sie nicht in der Lage ist zu helfen.
Regina 1961
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#35   Sozialkatholisch   07:59:34 | Donnerstag, 7. September 2006
Nein DDL
Nicht Abtreiben aber Abtreiben können wollen. Ihre Ausreden waren wirklich schon mal besser. Ca. 1000 Abtreibungen in Deutschland pro Arbeitstag, das ist Massenmord, die verrohung liegt bestimmt nicht bei mir. Alle Scheiße außer ich ist mit Sicherheit nicht meine Grundhaltung. Männer die Frauen zur Abtreibung drängen wollte ich nicht mit öffentlichen Abtreibungsbefürwortern auf eine Stufe stellen, die Schuldfrage solcher erbärmlichen Männer ist gewiss weit höher. Aber wenn eine zweifelnde schwangere Frau sich aufgrund eines öffentlichen Abtreibungsbefürworter zur Abtreibung entschließt trägt dieser auch eine Mitschuld.
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#34   DDL   07:46:05 | Donnerstag, 7. September 2006
@Sozialkatholisch
Sorry, aber so langsam mag ich diesen „schuldig“-Käse wirklich nimmer hören. Sie (und bei Ihnen finde ich’s etwas traurig – bei anderen bin ich das ja schon gewöhnt) tun nachgerade so, als seien Menschen, die die grundsätzliche Möglichkeit zur Abtreibung gewahrt wissen wollen, blutgierige Kinderschlächter. Wenn Sie sowas zur persönlichen, moralischen Aufwertung benötigen, dann tun Sie mir leid – es zeigt nur, dass Sie sich mit den pro-Argumenten und der „anderen Denke“ nie wirklich auseinandergesetzt haben. Da pappt man dann schnell ‘mal auf die Billige allen Andersdenkenden den „schuldig“-Stempel drauf und macht es sich wunderhübsch einfach.
„Alle scheiße außer ich (und denen, die so sind wie ich)“, gell?
Packen Sie sich doch bitte ‘mal an den Kopf – nur, weil jemand diese Möglichkeit verteidigt, heißt das noch lange nicht, dass er leichtfertig damit umgeht. Es heißt noch nicht einmal, dass er selbst sich für eine Abtreibung entscheiden würde. Aber er würde es KÖNNEN wollen.
Was es heißt, ist dass er diese schwere Entscheidung schlussendlich den Menschen überlassen will, die die Konsequenzen tragen müssen, und das sind definitiv nicht Sie oder einer der lauten Schreier hier.
Wenn Sie dann noch „Männer, die eine Frau zur Abtreibung drängen“, flottweg auf eine Stufe stellen mit jenen, die die grundsätzliche Abtreibungsmöglichkeit befürworten, dann sollten Sie in Sachen „Verrohung“ (oder, genauer: Schärfenverlust) besser ‘mal einen kritischen Blick in den Spiegel werfen.
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#33   Sozialkatholisch   07:00:13 | Donnerstag, 7. September 2006
@ Methobelix
Wenn sie wirklich eine Abtreibung mit koscheren Essen vergleichen muss ihre Einstellung zu diesem Thema schon ziemlich verroht sein.
Abtreibung ist ein Mord an einen absolut hilflosen und unschuldigen Menschen. Jeder Arzt der solche Abtreibungen (Gründe wie Leben und Gesundheit der Mutter sind gefährdet klammere ich aus) durchführt ist ein Mörder ebenso die Mutter. Jeder der eine schwangere Frau zur Abtreibung drängt macht sich genauso schuldig wie einer der Abtreibungen öffentlich gutheißt.
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#32   deusexmachina   04:14:52 | Donnerstag, 7. September 2006
@Christian Hüller
„Jeder, der mitmacht, macht sich auch mitschuldig.
Da gibt es keine Ausrede.“
Nun, die braucht man ja auch nicht. Was man hingegen haben sollte, sind triftige Gründe. Wer aus schierer Bequemlichkeit oder gedankenlos abtreibt, handelt verantwortungslos.
„K e i n Gynäkologe ist gezwungen, sein Geld über die Durchführung von Abtreibungen zu verdienen.“
Nein, aber es ist auch kein Gynäkologe gezwungen, irgendwelchen Glaubensdekreten zu folgen, die er schlichterdings nicht teilt. Ihren z.B.
„PS 1: Männer, die Frauen zur Abtreibung drängen, haben sich ebenfalls selbst exkommuniziert.“
Männer, die Frauen zur Abtreibung drängen, sind zunächst ‘mal Schweinehunde, alles weitere ist sekundär – oder meinen Sie, es bringt irgendeinem Embryo was, wenn irgendwer offiziell keine Kommunion mehr nehmen darf? Ha-ha-ha…
Man sollte allerdings unterscheiden zwischen „drängen“ und „seine Meinung äußern“. Ich räume der Frau, die ja immerhin ihren Körper bereitstellen muss, den Primat in dieser Frage ein, aber ein Recht zur Mitsprache habe ich auch. Allerdings halt nur als secundus inter pares.
„Da können Sie lesen, wie es den Frauen nach einer Abtreibung so geht.“
Aha. Und wo ist der Link zu den Seiten, wo sich überforderte Mütter äußern? Oder glauben Sie allen Ernstes, davon gäbe es weniger? Schauen und hören Sie sich ‘mal um, wie es Kindern geht, deren Mütter sie nicht gewollt, aber dennoch bekommen haben. Oder wollen Sie davon nichts wissen, denn „Hauptsache, es lebt – irgendwie“?
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#31   Gotthard   01:10:51 | Donnerstag, 7. September 2006
Sünde
Ein 15-Jähriger hat mit einer 18-Jährigen Geschlechtsverkehr …
ein Kondom kann nicht verwendet werden, da beide keine Arme haben …
schwere Sünde
sie wird schwanger …
der Junge ist heute 21 Jahre alt…
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#30   obelix †   01:05:51 | Donnerstag, 7. September 2006
Ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord!
Hier geht es darum die mindestens notwendigen Mittel zum Überleben zu verdienen, sprich Essen, Wohnung, Kleidung) … diese Liste ist beliebig fortzusetzen.
Regina 1961: Abtreibung
Auch wenn hier wieder einige aufheulen werden: Abtreibung ist und bleibt Mord an einem ungeborenen Menschen.
Ich schreibe hier als gläubige Katholikin. Und aus diesem Glauben heraus kann ich gar nicht anders argumentieren.
Sie beschreiben das ganz richtig, Regina! Es handelt sich um einen katholisches Moraldiktat (das noch relativ jung ist; etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist man so rigoros gegen Abbrüche eingestellt) das eben nur für Katholiken Geltung beanspruchen kann, nicht um ein bürgerliches Gesetz, das allgemeine Gültigkeit haben muss. Sie halten sich ja auch nicht an die Glaubensvorschriften der Juden oder Moslems. Was würden Sie sagen wenn Ihnen diese Typen plötzlich eine Schinkensemmel unter Androhung empfindlicher Strafen verbieten würden? Halal und koscher sind für unsere Geschwister der anderen abrahamitischen Religionen zentrale Glaubenssätze, aber eben nicht für Regina 1961. Genauso steht es den katholischen Sexualtheoretikern und möchtegern-Wahrheits-verkündern nicht zu für einen Ihrer jüngeren Galubensartikel einfach so zu fordern, dass er in ein allgemeingültiges Strafgesetz gegossen wird. Oder kommt demnächst die Strafandrohung für die Missachtung der Beichtpflicht? Auch für Protestanten und Muslime?
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#29   Schnabeltierkönig   01:04:21 | Donnerstag, 7. September 2006
Die Römisch Katholische Kirche
macht das wofür Sie da ist! Sie ist aber nicht dafür da, die Wahrheit zu verleugnen. Andere Frage: was machen die Menschen für Gott?
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#28   methusalix †   00:58:59 | Donnerstag, 7. September 2006
Ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord!
DDL: Aber das wussten Sie doch auch ohne meinen Kommentar.
Vollkommen richtig, aber ich wollte von den staubigen Brüdern selbst hören, wie weit sie sich, zumindest verbal, trauen. In „God’s own country“ hat es ja schon etliche Morde an Gynäkologen gegeben. Mal sehen wie weit es unsere ach so katholischen Taliban treiben werden mit dem zentralen Gebot des Katholizismus: LIEBE DEINEN NÄCHSTEN!
Graf von Galen: Wider den Mord an den Ungeborenen, @ St. Meyer
Was treibt eine Frau zur Abtreibung ?
…das fehlende Unrechtsbewußtsein, welches darauf
zurück zu führen ist, daß der Mord an den Ungeborenen
nicht mehr strafrechtlich verfolgt wird.
Andere Gründe sind sicher die Sexualisierung der
Jugend und die Verhütungsmentalität, also der
Wille gegen das Leben.
Drei (oder vier?) Gründe, die ganz sicher NICHT zu vielen Abbrüchen führen!
ARBEITSLOSIGKEIT der Frau, des Mannes, RÜCKSICHTSLOSIGKEIT der Nachbarn, des Arbeitgebers, des Mannes, der Eltern, ANGST vor Überforderung, vor Armut (JA! IN DEUTSCHLAND KÖNNEN KINDER EINE FAMILIE GANZ SCHNELL ARM MACHEN!!!), vor Wohnungsnot (KINDER ALS NACHBARN SIND NICHT GERN GESEHEN IN DEUTSCHLAND UND VERMIETER HABEN VIEL LIEBER EIN BEAMTENPAAR MITTLEREN ALTERS OHNE KINDER ALS MIETER!), vor der Zukunft, ohne Schulabschluss, ohne Lehrstelle, ohne Ausbildung, ohne zum Leben ausreichendes Einkommen (und jetzt kommen Sie mir bitte bitte nicht mit „Karrieregeilheit“
Fortsetzung als obelix
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#27   Horst Schlämmer   00:23:01 | Donnerstag, 7. September 2006
@Meyer
Ich bleibe dabei: Die Ärzte sind nicht schuld!
Na, der nächste Arzt, der bei Ihnen einen Kunstfehler begeht, wird sich freuen, wenn Sie ihn selbst für einen Mord
freisprechen.
Lassen Sie sich Hirn implantieren.
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#26   Christian Hüller   00:12:05 | Donnerstag, 7. September 2006
Ad St.Meyer
Jeder, der mitmacht, macht sich auch mitschuldig.
Da gibt es keine Ausrede.
K e i n Gynäkologe ist gezwungen, sein Geld über die Durchführung von Abtreibungen zu verdienen.
PS 1: Männer, die Frauen zur Abtreibung drängen, haben sich ebenfalls selbst exkommuniziert.
Frauen, die solche Männer haben, sollten dies dem zuständigen Ortsbischof melden, damit dieser die Exkommunikation gegebenenfalls offiziell vollziehen kann.
Klingt zwar drastisch, muss aber sein. Das Leben des ungeborenen Kindes darf nicht und in keiner Weise relativiert werden.
PS 2: www.nachabtreibung.de
Da können Sie lesen, wie es den Frauen nach einer Abtreibung so geht.
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#25   St.Meyer   00:03:41 | Donnerstag, 7. September 2006
Ein Akt der Zivilcourage wäre …
es, den Frauen Hilfe zu bieten bzw. zu gewähren,
die aus welchen Gründen auch immer,
sich gezwungen sehen, abzutreiben.
Warum muß es heißen Dr. Stapf und nicht Dr. XY ?
Couragierter Journalismus oder perfiede Schmiererei?
Warum hat sich die RKK aus der Beratung zurückgezogen?
Welche Hilfe bietet die RKK statt dessen?
Ich bleibe dabei: Die Ärzte sind nicht schuld!
.
Redaktion benachrichtigen
#24   Christian Hüller   23:41:29 | Mittwoch, 6. September 2006
Ad deusexmachina
Nun denn, ich muss gestehen, ich wollte auch noch eine Internetrecherche durchführen wegen des genannten Namens.
Aber nichtsdestotrotz: Wer sollte es kath.net verübeln, dass es „Ross und Reiter“ nennt, wenn das Handeln dieses Arztes nach kath. Auffassung ganz klar ein Verbrechen ist, das per se die Exkommunikation bewirkt?
Ich würde sogar fast eher sagen wollen:
D a s ist ein Akt von Z i v i l c o u r a g e.
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#23   deusexmachina   23:33:52 | Mittwoch, 6. September 2006
@Christian Hüller (und @kreuz.net)
Und Sie meinen ernstlich, es gäbe auch nur eine Abtreibung weniger, wenne s Herrn Stapf nicht gäbe?
Wie war das mit Nachfrage und Angebot?
Es ist doch nachgerade blödsinnig, das an der Person des Herrn Stapf festzumachen. Aber man schätzt es hier ja, persönliche Verunglimpfungen zu verteilen. Voll katholisch, wa?
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#22   Christian Hüller   23:24:28 | Mittwoch, 6. September 2006
Ad FritzG
Passt schon, FritzG,
Fehler selbst bemerkt und der Redaktion gemeldet, die’s verbessert hat.
Es sind aber in jedem Fall weniger als 100.000 gewesen, vielleicht auch nur 85.000, so dass Sie Ihre Rechnung nur mit Vorsicht präsentieren können:
„Aber mit bald 100.000 [hunderttausend] durchgeführten Kinderabtreibungen hat er sich zu Recht ein Ehrendoktorat im Völkermorden verdient.“
Wo der gute Mann seinen Schwerpunkt legt, weiß ich nicht, aber die Zahlen sind in jedem Fall beeindruckend…
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#21   FritzG   23:08:35 | Mittwoch, 6. September 2006
@ Christian Hüller:
Vorsicht, Hüller. Ganz genau sein: Bald *über* 100.000 Abtreibungen. Es können gegenwärtig durchaus schon 100.000 sein, aber eben noch nicht über 100.000!
Außerdem ist meine Rechnung zwar gut im Kopf gerechnet, aber dennoch eine Milchmädchenrechnung – zu meinen Ungunsten. Denn die meisten „Kinderschlachthöfe“ treiben nur wenige Tage die Woche wirklich ab, ansonsten wird nur beraten.
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#20   Christian Hüller   22:59:29 | Mittwoch, 6. September 2006
Ad FritzG
Vorsicht, FritzG, genau sein: der Text spricht von „bald 100.000 Abtreibungen“.
Schlimm genug, wenn es nur 5000 gewesen wären.
Aber Gratulation, FritzG: Gut im Kopfrechnen.
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#19   FritzG   22:47:19 | Mittwoch, 6. September 2006
100.000?
Der Herr Dr. Stapf soll also in seinem Leben bereits über 100.000 Kinder abgetrieben haben. Da wollen wir doch mal zum Rechenschieber greifen!
Bemüht sei zu diesem Zweck ein AFAP-Szenario: Die schnellste Form der Abtreibung ist die Absaugung, wobei ein Rohr in die Gebärmutter eingeführt wird, welches das Kind mittels Unterdruck eingesaugt und dabei zerquetscht. Bei einmal solchen Eingriff dauert die Narkose exakt 9 Minuten, der gesamte Eingriff in etwa 15 Minuten. Während dieser Zeit muss der leitende Arzt anwesend sein.
Also rechnen wir:
100.000 Eingriffe * 15 Minuten = 1.500.000 Minuten Abtreibungstätigkeit netto.
Das sind 25.000 Stunden, bzw. ~1.042 Tage, bzw. knapp 3 Jahre.
Jetzt wird Herr Stapf sicherlich nicht 3 Jahre ohne Unterbrechung Kinder geschlachtet, sondern auch mal eine Pause eingelegt haben. Nehmen wir eine tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden nonstop am Tag an, und gehen wir – der rechnerischen Einfachheit halber – ferner davon aus, dass er den Sonntag nicht achtet und 7 Tage die Woche tötet.
Jetzt können wir weiter rechnen:
Da 8 Stunden das Drittel eines Tages sind, können die oben errechneten 3 Jahre mit 3 multipliziert werden, und es ergeben sich satte 9 Jahre Metzgerstätigkeit.
Er müsste also 9 Jahre lang jeden Tag 32 Kinder verteilt über 8 Stunden abgetrieben haben, damit diese Angabe stimmig ist. Oder 25 Jahre lang jeden Werktag 16 Kinder, was realistischer ist, hat er dann doch Pausen und Feiertage zwischen den Fotzendehnereien.
Wer glaubt das?
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#18   timpressum †   22:15:42 | Mittwoch, 6. September 2006
@ Benedikt
Vielleicht machen Sie es sich mal bewußt, daß es mittlerweile geheim operierende Spezialkräfte der Bundeswehr gibt, bei denen man nicht weiss, wie oft sie schon getötet haben!
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#17   Sozialkatholisch   22:13:25 | Mittwoch, 6. September 2006
@ Regina
Wenn auch viele ihrer Geschlechtsgenossinnen das anders sehen, ihre Einstellung find ich ehrenhaft und absolut in Ordnung. Durch ihre Einstellung steigen sie in meiner Achtung so unendlich viel höher als so andere manche möchtegern Nannys, ehrlich.
:-)
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#16   Nanny Ogg   22:02:59 | Mittwoch, 6. September 2006
@regina
Auch wenn hier wieder einige aufheulen werden: Abtreibung ist und bleibt Mord an einem ungeborenen Menschen. Ich schreibe hier als gläubige Katholikin. Und die Meinung darfst Du auch gerne vertreten. Nur drängt diese Meinung nicht Frauen auf, die eben nicht nach dem katholischen Weltbild leben. Und verkauft sie nicht als Wahrheit sondern als das, was sie eben ist, eine Meinung, ein Standpunkt. Nicht mehr und nicht weniger. Und der Bauch bleibt trotzdem mein, ob mit Kind oder ohne. Schließlich hat niemand anders darauf Anspruch. Auch wenn das die Kath. Kirche anders sieht…
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#15   Regina 1961   21:50:20 | Mittwoch, 6. September 2006
Abtreibung
Auch wenn hier wieder einige aufheulen werden: Abtreibung ist und bleibt Mord an einem ungeborenen Menschen.
Ich schreibe hier als gläubige Katholikin. Und aus diesem Glauben heraus kann ich gar nicht anders argumentieren. Für mich beginnt das Leben eines Menschen mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle. Und mir ist es egal, zu welchem Zeitpunkt dieser „Zellhaufen“ getötet wird, ob im zwei- vier oder sechzehnzeller-Stadium, ob als Blastozyte, Morula, als Embryo oder Fötus. Da wird BEWUSST ein Mensch getötet. Und bei meiner geringen Kenntnis des STGB ist doch das bewußte Töten eines Menschen Mord. Und nichts anderes.
Und noch etwas zu den Frauen.
Auch auf die Gefahr hin, daß ich mich äußerst unbeliebt mache bei meinen Geschlechtsgenossinnen. Aber der Bauch einer Frau gehört nur solange ihr selbst, solange darin kein neues Leben wächst. Ab dem Moment, wo dort ein Kind zu werden beginnt, hat dieser Satz seine Berechtigung verloren.
Klar ist für mich allerdings auch: So, wie in unserer Gesellschaft mit Kindern, alleinerziehenden Müttern und Familien umgegangen wird, wird das Thema Abtreibung noch seeeeeeeeehr lange in vielen Threads vorherrschend sein.
Regina 1961
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#14   Graf von Galen   21:37:10 | Mittwoch, 6. September 2006
Wider den Mord an den Ungeborenen, @ St. Meyer
Was treibt eine Frau zur Abtreibung ?
Hier gibt es sicher viele Gründe. Einer ist sicher das
fehlende Unrechtsbewußtsein, welches darauf
zurück zu führen ist, daß der Mord an den Ungeborenen
nicht mehr strafrechtlich verfolgt wird.
Andere Gründe sind sicher die Sexualisierung der
Jugend und die Verhütungsmentalität, also der
Wille gegen das Leben.
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#13   DDL   20:44:12 | Mittwoch, 6. September 2006
@Benedikt
Es ging timpressum wohl auch eher gegen die Institution „Armee“ an sich, die nun einmal auf der Ausbildung zum Töten basiert. Da kann man nun natürlich groß darüber parlieren, dass die Bundeswehr als reine Verteidigungsarmee konzipiert ist, aber zum einen würde selbst dies mit dem angemahnten „die andere Wange hinhalten“ nicht so recht harmonieren, und zum anderen verschweigt man damit sehr diskret z.B. die Zugriffsmöglichkeiten der Bundeswehr auf Nuklearwaffen, denen wir offiziell ja entsagtr haben (und deren Verwendung mit „defensiv“ auch nicht so recht in Einklang zu bringen ist).
Und nicht, dass Sie denken, ich sei „Pazifist um jeden Preis“ – ich bin ehemaliger Zeitsoldat aus Überzeugung. Aber ich bin ja auch kein Christ, ich DARF das sein.
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#12   Benedikt   19:52:34 | Mittwoch, 6. September 2006
@ timpressum
Lesen Sie halt genauer nach. Gegen die israelischen Militäraktionen zumindest stand hier einiges. Das letzte Mal, das ein Fall bekannt wurde, in dem Bundeswehrsoldaten jemanden erschossen haben war im Juni 1999, als sich Soldaten gegen einen Angriff aus einem Auto heraus verteidigt haben.
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#11   DDL   19:51:01 | Mittwoch, 6. September 2006
@Methobelix
„Und wen trifft sie? Die Abtreibenden Ärzte, die Frauen, die es zulassen oder gewünscht haben, die Personen, die die Frauen dazu gedrängt haben, die Personen, die immer nur hysterisch rumgegrölt haben und nichts getan haben um den Frauen zu helfen, oder einfach pauschal alle?“
Kurz gesagt: Alle, die anders denken als die kreuz.ritter.
„Und wer rächt? Gott oder der Graf?“
Auch hier: Wenn sie denn nur könnten, die kreuz.ritter, und zwar unter Berufung darauf, dass Gott das ja angeblich so wolle (Warum er selbst dann nix in die Richtung tut, darüber spricht man dann weniger gern, aber das war ja schon immer so, wenn irgendwer sein fanatisches „Deus vult!“ ‘rausgeplärrt hat und damit irgendeinen – gerne auch gewalttätigen – Irrsinn untermalt hat).
Aber das wussten Sie doch auch ohne meinen Kommentar.
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#10   timpressum †   19:44:03 | Mittwoch, 6. September 2006
Die Tötung geborenen Lebens…
…durch die Bundeswehr und andere Armeen auf dieser Welt wird durch Steuergelder finanziert. Ich habe noch keinen Artikel dagegen hier gelesen. Warum eigentlich nicht?
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#9   Christian Hüller   18:48:20 | Mittwoch, 6. September 2006
Stoppt den Wahnsinn
Wie gesagt, der Sache muss Einhalt geboten werden.
Es ist ein Skandal, dass die Tötung ungeborenen Lebens sogar durch die Krankenkasse finanziert wird.
In der Regel sind die abtreibungswilligen Frauen aber nicht krank, sondern das Kind passt einfach nicht in’s Konzept.
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#8   Sozialkatholisch   18:00:58 | Mittwoch, 6. September 2006
@ Methobelix
Methobelix ist in keinster Weise abwertend gemeint, ich kenne ja die Gründe für ihren Doppelaccount.
Sicherlich wird für schwangere Frauen viel zu wenig getan, aber Abtreibung ist nun mal Mord und verkehrt. Ich würde mich freuen wenn unser Staat es schafft dafür vernünftige Lösungen zu finden.
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#7   obelix †   17:36:59 | Mittwoch, 6. September 2006
fünf Zeichen als Titel
kreuz.net:
Aber es gibt keine schrecklichere Rache als die Rache für vergossenes Kinderblut.
Also das würde mich schon intersseren. Abgetrieben wird doch seit Menschengedenken. War jetzt die Rache für die Abbrüche der vergangenen Jahrtausende schon da, oder kommt die erst noch, zusammen mit der Rache für die gegenwärtigen Abbrüche? Und wen trifft sie? Die Abtreibenden Ärzte, die Frauen, die es zulassen oder gewünscht haben, die Personen, die die Frauen dazu gedrängt haben, die Personen, die immer nur hysterisch rumgegrölt haben und nichts getan haben um den Frauen zu helfen, oder einfach pauschal alle? Und wer rächt? Gott oder der Graf?
Graf von Galen: Wider den Mord an den Ungeborenen, @ Artois
Ein überflüssiger Artikel ?
Auf den mittlerweile in die Millionen gehenden Mord an
den Ungeborenen wird noch viel zu wenig hingewiesen.
Für Euer Durchlaucht höchstpersönlich: Ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord und wird deswegen nicht als solcher geahndet. Ihr Wunsch-Strafgesetzbuch entspringt nur Ihrem Hirn und ist keine Realität. Darauf wird noch viel zu wenig hingewiesen!
06. September 2006 17:19
Artois: @Herrn Graf von Galen
…Hier ist doch kein Schnepfenforum!
Danke Artois! Jetzt weiss ich endlich in welchem Forum wir hier „diskutieren“.
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#6   St.Meyer   17:35:38 | Mittwoch, 6. September 2006
Extra für Sie, von Galen
wiederhole ich meine Frage noch einmal:
–-> Was treibt Frauen zur Abtreibung?
Anstatt mit den ausführenden Ärzten abrechnen zu wollen, sollte man doch erst einmal diese Frage erörtern.
Genauso wie den Rückzug der RKK aus der Beratung solcher Frauen.
Einfach auf den Ärzte herumhacken, die dem Wunsch dieser abtreibungswilligen Frauen nachkommen, ist nicht die Lösung eines Problems, das woanders liegt.
Auch wenn man die Tätigkeit dieser approbierten „Engelmacher“ moralisch in Frage stellen könnte …
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#5   Artois †   17:19:59 | Mittwoch, 6. September 2006
@Herrn Graf von Galen
Informationswert tendiert gegen Null; Überzeugungswert tendiert ebenfalls gegen Null. Und was soll der stets hysterisch-aufgeregte Ton? Hier ist doch kein Schnepfenforum!
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#4   Graf von Galen   17:03:26 | Mittwoch, 6. September 2006
Wider den Mord an den Ungeborenen, @ Artois
Ein überflüssiger Artikel ?
Auf den mittlerweile in die Millionen gehenden Mord an
den Ungeborenen wird noch viel zu wenig hingewiesen.
Das unschuldige Blut schreit zum Himmel.
Es ist ein furchtbares Verbrechen und die meisten,
die die Deustchen für Morde verantwortlich machen
wollen, die andere vor 60 Jahren begangen haben,
gehen gleichgültig hierüber hinweg.
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#3   Gotthard   16:58:07 | Mittwoch, 6. September 2006
Wortlaut
„Doch Tatsache bleibt: Ein Schwangerschaftsabbruch – egal mit welcher Methode – stellt für die betroffene Frau immer eine sehr große psychische Belastung dar. Keine Frau entscheidet sich leichtfertig für den Abbruch und geht dann zur Tagesordnung über.2
aus einem Interview der Ärzte-Zeitung online mit dem Arzt Stapf.
Quelle www.aerztezeitung.de/…9/01/28/016a0801.asp?cat=/medizin/s…
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#2   Artois †   16:49:35 | Mittwoch, 6. September 2006
Ein durch und durch überflüssiger Artikel.
Ein durch und durch überflüssiger Artikel. Schon mal was von Objektivitätspflicht gehört?
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#1   St.Meyer   16:48:46 | Mittwoch, 6. September 2006
Fragen …
Meine Fragen dazu:
– Warum gehen Frauen eigentlich zur Abtreibung?
– Erhalten die Frauen eine Prämie dafür?
– Wer, außer Ärzte, dürfen eine Abtreibung vornehmen?
– Sollen Ärzte dies un-entgeldlich tun?
– Warum wirft man hier den Ärzten etwas vor, wo doch die eigentlichen Wurzeln ganz woanders liegen?
– Was haben Abtreibungen hierzulande mit der allgemeinen Bevölkerungsexplosion zu tun?
Fragen über Fragen …
Wobei ich noch mehr solcher Fragen hätte.
Aber um mich zerreißen zu können, soll’s erst mal reichen.
Allerdings würde es mich mehr freuen, auf meine Fragen einzugehen, anstatt … na, Sie wissen schon.
Der Vorbeugung halber:
Ich stehe NICHT für einen vorzeitigen Schwangerschafts-Abbruch innerhalb der 3-Monatsregel aus nicht-medizinscher Indikation ein!
Allerdings FÜR eine Förderung der Kinderfreundlichkeit in unserer Gesellschaft, einschl. der Förderungen FÜR (nicht nur werdender) alleinerziehender Mütter!
.
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