Papstmessen in und außerhalb von Rom sind häufig Anlaß für Entweihungen des Altarsakramentes. Wird das bei den bayrischen Papstmessen besser sein?
(kreuz.net) Beim Papst-Besuch in Bayern herrscht ein massives Sakrileg-Risiko.
Diese Befürchtung äußerte
ein Artikel, der am 17. August von der Agentur Mosch publiziert wurde.
Zum Papstbesuch werden am 12.
September in Regensburg zwischen 300.000 und 400.000 Pilger erwartet.
Im Rahmen der dabei stattfindenden
Papstmesse werde der Großteil der Besucher die Heilige Kommunion so empfangen, wie es von ähnlichen
Anlässen her bekannt sei – heißt es im Artikel.
„Die Kommunionspender kennen die Kommunizierenden nicht
persönlich.“ Trotzdem werde der eucharistische Leib Christi den Gläubigen in die Hand gedrückt.
Bereits
beim Kölner Weltjugendtag hätten es die Organisatoren ungeachtet der dringenden Bitten von Katholiken
abgelehnt, Kommunionbänke aufzustellen und die Mundkommunion zu fördern.
Dabei mache die päpstliche
Instruktion ‘Redemptionis Sacramentum’ vom 25. März 2004 die Mundkommunion zum Regelfall.
Bei Nr. 92
heißt es:
„Obwohl jeder Gläubige das Recht hat, die Heilige Kommunion nach seiner Wahl mit dem Mund
zu empfangen, soll in den Gebieten, wo es die Bischofskonferenz erlaubt hat und deren Beschluß vom Apostolischen
Stuhl approbiert wurde, auch demjenigen die heilige Hostie ausgeteilt werden, der das Sakrament mit der
Hand empfangen möchte.
Redemptionis Sacramentum:
Wenn eine Gefahr der Profanierung besteht, darf die Heilige
Kommunion nicht auf die Hand gegeben werden.
Man soll aber sorgfältig darauf achten, daß der Kommunikant
die Hostie sofort vor dem Spender konsumiert, damit niemand mit den eucharistischen Gestalten in der Hand
weggehe.
Wenn eine Gefahr der Profanierung besteht, darf die Heilige Kommunion nicht auf die Hand gegeben
werden.“
Aus diesem Absatz würden zwei Dinge hervorgehen:
• daß die Mundkommunion die reguläre
Form des Kommunionempfangs und die sogenannte Handkommunion eine Ausnahme darstelle.
• daß die Handkommunion
nicht praktiziert werden dürfe, wenn die Gefahr einer Profanierung besteht.
Doch die Realität sei eine
andere.
Auf dem Weltjugendtag in Toronto seien Hostien praktisch unter den Augen von Papst Johannes Paul
II. wegen fehlender Patenen zu Boden gefallen, ja sogar in den Schmutz getreten worden.
Die männlichen
und weiblichen Kommunionspender seien zum Teil in lockeren T-Shirts, Frauen zum Teil im Bikini-Oberteil,
zum Teil mit Sonnenhut und Sonnenbrille aufgetreten.
Der Artikel verweist auch auf Massenausteilungen
der Heiligen Kommunion im Regensburger Dom.
Dort sei zu beobachten, wie Laien-Kommunionspender mit Gesten
oder Begrüßungsworten zum Teil persönlich Kontakt mit Kommunikanten aufnehmen würden. Letztere begrüßten
beim Zurückgehen vom Kommunionempfang unter den Gläubigen angetroffene Bekannte.
Kinder und Jugendliche
grinsten, während sie vom Kommunionempfang in die Stuhlreihen zurückgehen.
„Da ist für angemessene
Ehrfurcht und Andacht kein Platz mehr!“ – so der Artikel:
Der Kommuniongang
ist zu einem Hostienabfüllvorgang
verkommen.
„Die Leute sind nicht einmal direkt nach dem Kommunionempfang auf das Geheimnis konzentriert,
sondern wenden ihre Aufmerksamkeit äußerlichen Dingen zu.“
Inzwischen gebe es Pfarrer und Lehrer, die
es nicht mehr wagten, Schulabschlußgottesdienste zu halten.
Der Artikel erwähnt den Fall von Schülern,
die sich vom austeilenden Priester eine konsekrierte Hostie „holten“, mit ihr allerlei Schabernak trieben,
sie weiterreichten und schließlich in die Tasche steckten.
Der Kommuniongang sei zu einem Hostienabfüllvorgang
verkommen.
Leider würde ‘Redemptionis Sacramentum’ in der Praxis nicht einmal vom Papst beachtet: „Ist
das Dokument nur ein kirchenhistorisches Alibi?“ – fragt der Artikel.
Es sei zu befürchten, daß der
Massengottesdienst in Regensburg nicht anders verlaufen werde als die Messen in Köln und Toronto.
Es
sei abzusehen, daß dort eine gewisse Anzahl Schaulustiger anwesend ist, die sich eine Hostie holen wird,
um sie als Erinnerungsstück mitzunehmen.
Die einzige Abhilfe sei die Mundkommunion:
„Aber die Verantwortlichen
sind ideologisch so verblendet, so stur, ja so fanatisch, daß sie entgegen der päpstlichen Anordnung
von ‘Redemptionis Sacramentum’ die bisherige Praxis fortsetzen.“
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#71 Freinsberg 16:54:12 | Montag, 11. September 2006
Quellen Viele Quellen des christlichen Altertums beziehen sich nur auf eine bestimmte Region und eine
bestimmte Zeit, bieten also gewissermaßen Momentaufnahmen liturgischer Praxis. Man sollte darum bei allgemeinen
Schlussfolgerungen vorsichtig sein. Freilich lässt sich nicht verhindern, dass jede(r) sich diejenigen
Aussagen zusammenholt, die zu seinen/ihren eigenen Vorstellungen passen: Handkommunion war die Regel /
nicht die Regel / verboten etc.
#69 Athanasius 18:44:55 | Samstag, 9. September 2006
@Jörg Wenn Kirchenväter und andere ernsthafte Autoritäten der Frühzeit für die Mundkommunion aussprechen,
besagt das doch, daß diese eben noch nicht allgemeingültige und selbstverständliche Praxis war 1. Es
geht hier darum, dass Kirchenväter sich gegen eine Fortsetzung der Handkommunion wehren, und zwar, weil
das Berühren der hl. Hostie mit der Hand, nur in Verfolgung und in völlig Isolation erlaubt empfunden
wurde. 2. Die Handkommunion gab es, wie gesagt unter den Arianern. 3. Die Aussagen der hl. Kirchenväter
und der Frühkirche besagen, dass Handkommunion ausser Verfolgung Missbrauch ist. Sie müssen nur auf
die schismatischen Ostkirchen schauen: dort sagt man eindeutig: die Handkommunion der Laien íst Protestantismus.
Die Handkommunion fördert keine Ökumene mit den Protestanten, entfremdet aber die Ostschismatiker leider!
Dazu führt sie zu etwas ganz schlimmes: Sakrileg und Verspottung des Eucharistischen Gottmenschen!
@ toby und an alle Okay Toby, ich war aber nicht ausfallend… Ich wollte nur etwas klarstellen, was einfach
nicht der Wahrheit entspricht… und nochmal… damit es auch alle hören und lesen, es gibt und es gab,
nach meiner Kenntnis (und ich war dort!!!!!!) keinen Missbrauch der Liturgie oder etwas ähnliches bei
Papstmessen, Weltjugendtag etc… Was bei einem Katholikentag vor sich geht/ging, weiss ich nicht, weil
ich mir denselben immer erpart habe.
Liebe Leute, konzentrieren wir uns hier doch auf das Wesentliche, um das es eigentlich gehen soll. Der
Artikel zielt im wesentlichen auf die Gefahr der Profanierung bei Massengottesdiensten. Das kann man so
sehen oder auch nicht. Dazu kann man sachlich Argumente austauschen und dann abwägen, welche Argumente
plausibler sind. Persönliche Unterstellungen und Beleidigungen sind nicht zielführend.
Athanasius: Handkomunion Wenn Kirchenväter und andere ernsthafte Autoritäten der Frühzeit für die
Mundkommunion aussprechen, besagt das doch, daß diese eben noch nicht allgemeingültige und selbstverständliche
Praxis war. Im übrigen habe ich keinerlei ironische Bemerkungen gemacht. „Jörg Gutmensch“: die Bereitschaft
zu ironisieren und sich über andere lustg zu machen korreliert negativ mir dem geistigen Horizont. „Wie
einer selbst ist, so denkt er über Andere und Anderes“, so lesen wir in der Nachfolge Christi. Alleine
hieraus ergibt sich, daß meine Ausführungen nicht ironisch gemeint sein können! Also, werden Sie nicht
ausfallend, Athanasius.
#65 Breze 23:02:01 | Donnerstag, 7. September 2006
@toby Lieber Toby, ob Mädchen mit Spaghettiträgern dort rumgelaufen sind, oder ob sie, wie von kreuz.net
und einigen hier unterstellt, die Kommunion ausgeteilt haben sollen, ist doch wohl ein feiner Unterschied,
oder???? Beim Weltjugendtag in Rom im August 2000 hatte es 45°C, da bin sogar ich mit Spagetthiträgern
rumgelaufen! Und bitte sei jetzt ehrlich, warst Du jemals auf einem Weltjugendtag dabei? Wenn nein, was
ich fast glaube nach dem was Du hier postest, hab ich die besseren Karten, weil ich Augenzeuge bin! Ällabätsch!!!!
#64 Bernardin † 21:10:58 | Donnerstag, 7. September 2006
Breze bitte nicht ärgern über Toby! Er zitiert eine Antwort und kann leider nicht lesen! Es geht doch
diesen Typen wie Toby überhaupt um das Wesentliche, nur um das Nebensächliche! Stell Dir vor, er hat
Röntgenaugen, mit denen stellte er unter dem Ministrantengewand Spaghette-Träger fest! Oder wie will
er eine Ministrantin ohne Gewand als Ministrantin erkennen! An den Spaghetteträgern!? Dieser Typ ist
einfach krank, darum – ignorieren!
@ Breze Am 15. Juni 2005 antwortete der Sekretär des Weltjugendtages, Pfarrer Ulrich Hennes, im Auftrag
von Kardinal Meisner auf eine Anfrage zur Kommunionspendung u. a.: „Unter Berücksichtigung der Instructio
[Redemptionis Sacramentum] und der Absprache mit dem päpstlichen Zeremoniar ist daher die auch sonst
bei Papstgottesdiensten übliche Regelung getroffen worden, dass zunächst alle Priester und Diakone,
die sich zur Kommunionspendung angemeldet haben, eingeteilt werden. Die dann noch fehlende Anzahl von
notwendigen Kommunionspendern wird durch außerordentliche Kommunionspender aufgefüllt. Also haben sehr
wohl Laien die Kommunion ausgeteilt und nicht nur Priester. Dass viele Mädchen während der Weltjugendtagsmessen
teilweise mit knapp geschnittenen, bauchfreien Tops mit Spaghetti-Trägern bekleidet waren, ist ebenfalls
eine Tatsache.
#62 Breze 19:55:26 | Donnerstag, 7. September 2006
@ Tobi Meine Feststellung kann gar nicht falsch sein, weil ich selbst dort (wie auch gesagt, bei vielen
Weltjugendtagen) war und mit eigenen Augen gesehen habem, dass die Kommunion nur von Priestern ausgeteilt
wurde, was sollen diese blödsinningen, unwahren, peinlichen Unterstellungen, was um Himmels Willen soll
das? Klare Fakten zu leugnen und mit hanebüchenen (Mädchen im Bikini teilen die Kommunion aus, dass
ich nicht lache!) Unterstellungen einzutausen, das ist übel. Das klingt mir sehr nach gezielter Falschinformation
und übelster Propaganda, glaubt denn wirklich jemand, dass dieser Unsinn wahr ist??!!!
#61 Malachias † 13:57:20 | Donnerstag, 7. September 2006
@Guldin: „Rechts“ und „links“… …sind relative Begriffe, d.h. sie geben nicht mehr wieder als die geschätzte
Entfernung von der eigenen Position. Nach dem durch die Alliierten des 2. WK inkl. Zionismus verursachten
sukzessiven Linksruck im sogenannten Westen gehört beileibe nicht viel dazu, auch eine gesunde nationale
Position als „rechtsradikal“, „rechtsexterm“ oder ähnlich zu diffamieren…
#60 Athanasius 12:56:15 | Donnerstag, 7. September 2006
Was die Anton Schmid-Publikationen mit dem Thema zu tun haben, ist mir völlig unklar. Ich sage nur, mit
dem Konzil von Trient, dass die Mundkommunion apostolisch ist und den Kirchenvätern nach ist sie die
Norm ausser völliger Wüstenisolation und schwerer Verfolgung. Das beantwortet alles. Nun mag ein Jörg
Gutmensch aus Köln dagegen mit „Ironie“ vorgehen (wobei er ganz gut weiss, dass ich in Fällen von schwerer
Verfolgung gar nicht gegen Akolythen die die Kommunion den Gefangenen bringen bin, und auch nicht gegen
Frauen die die hl. Kommunion in SOwjetlager einschmuggelten in Pyxis), weil er den neu-protestantischen
Brauch der Handkommunion-im-Gottesdienst verteidigen will, aber Faktum bleibt, dass die Handkommunion
verurteilt ist und schon von einem Papst der z.Zt. von Petrus und Linus aufwuchs im Gottesdienst ausgeschlossen
wurde. Und die Geschichtswissenschaft beweist es: die Handkommunion im Gottesdienst ist eine Erfindung
der Arianer, nicht Praxis des Hl. Cyrillus von Jerusalem, sondern bloss in einem nicht-authentischen Text
samt Einschmieren der Augen mit dem konsekrierten hl. Blute „empfohlen“. Nur ist die Kirche Massstab der
Liturgie, nicht irgendwelche Texte. Die Kirchenväter bestätigen es uns aber. Das Massive Sakrilegrisiko
bleibt bestehen. Herr Franz-Xaver Schmid hat recht.
#59 Guldin 12:22:57 | Donnerstag, 7. September 2006
vielsagende Literaturtipps Die angeführten Literaturtipps des Herrn Malachias, zeigen woher der Wind
der Wiederbetätiger weht. Von ganz scharf rechts. An diesem Wind erkrankte Europa schon einmal ziemlich
heftig. Offenbar sind einige immer noch nicht genesen.
@ Jörg Guttenberger Es bleibt festuhalten, daß auch Diakone den Leib des Herrn mit der Hand berühren
dürfen. Diakone haben aber genauso wenig geweihte /gesalbte Hände, wie Laien. Daher die Frage, ob die
unterschiedliche Behandlung zu diesem Probelm nicht reine Willkür ist. Nein, das ist keine Willkür.
Es geht hier auch nicht um geweihte Hände oder um Körperteile, die mehr oder weniger sündigen, sondern
um die Zeichenhaftigkeit der Form des Kommunionempfangs. Fakt ist auch, dass gemäß Redemptionis Sacramentum
Nr. 92 die Handkommunion nicht erlaubt ist, wenn die Gefahr der Profanierung besteht. Eine solche Gefahr
ist bei Massengottesdiensten á la Weltjugendtag objektiv durchaus gegeben. Aber daran scheinen sich die
Verantwortlichen nicht zu stören.
#57 Malachias † 10:52:00 | Donnerstag, 7. September 2006
Totschlagworte „Wiederbetätigung“ ist ähnlich wie „Antisemitismus“, „Holocaust“, „Auschwitz“ usw. längst
zum Totschlagwort geworden, mit dem jegliche (insbesondere deutsch-)nationale, aber auch traditionell-katholische
Argumentation – und wenn sie noch so berechtigt ist – im Keim erstickt werden soll. Die Verwendung solcher
Worte als Waffen in Kirche, Wissenschaft, Politik, Justiz, Öffentlichkeitsarbeit usw. wird den Tätern
allerdings nicht zu ihrem ewigem Seelenheil gereichen! Dies sei zur allgemeinen Warnung hiermit ausdrücklich
festgehalten. Für alle, die bei sich Nachholbedarf in dieser Frage oder allgemein in Fragen der Meinungs-
und Pressefreiheit in der (OMF-)BRD verspüren, hier ein paar Literaturtipps : 1. Sven Eggers: Maulkorbrepublik
Deutschland? Hohmanns Hinrichtung und andere große Skandale, FZ-Verlag, München 2004 (ISBN 3-924309-70-1)
2. Arne Hoffmann: Warum Hohmann geht und Friedman bleibt. Antisemitismusdebatten in Deuschland von Möllemann
bis Walser, Edition Antaios, Schnellroda 2005 (ISBN 3-935063-26-1) 3. Johannes Rothkranz: Totschlagwort
„Antisemitismus“. Klarstellungen zu einem „einzigartigen Wortmißbrauch“, Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/,
Durach 2003 (ISBN 3-932352-88-2) 4. ders.: Katholikenverfolgung durch die Konzilskirche, Verlag Anton
Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/, Durach 1999 (ISBN 3-932352-33-5) 5. Franz Schönhuber: Die Volksverdummer.
Persönliche Erfahrungen mit deutschen Medienleuten, Nation Europa Verlag, Coburg 2005 (ISBN 3-920677-63-3)
#54 Guldin 00:43:24 | Donnerstag, 7. September 2006
@ Athanasius Doch, doch, es beweist den apostolischen Brauch, 24 Jahre nach dem Tode des letzten Apostels.
Es beweist lediglich, dass ein Papst 24 Jahre nach dem vermuteten Tod des letzten Apostels, diese Bestimmung
erlassen hat. Ob dies zur Zeit der Aposteln auch nur so und nicht anderst gehandhabt wurde, also dass
dies apostolischer Brauch ist, ist damit keinesfalls bewiesen.
Handkommunion Es bleibt festuhalten, daß auch Diakone den Leib des Herrn mit der Hand berühren dürfen.
Diakone haben aber genauso wenig geweihte /gesalbte Hände, wie Laien. Daher die Frage, ob die unterschiedliche
Behandlung zu diesem Probelm nicht reine Willkür ist. Die genannten Mönche sind ebenfalls Laien. Hinzu
kommen die laikalen Kommunionhelfer. Hier gibt es also zwei Kathegorien von Laien?
#52 Athanasius 21:33:40 | Mittwoch, 6. September 2006
@Freinsberg Das ist aber nicht apostolisch. Doch, doch, es beweist den apostolischen Brauch, 24 Jahre
nach dem Tode des letzten Apostels. Auch andere Texte aus der Zeit der Verfolgung beweisen dies. Darauf
stützt die autoritative Aussage des Trienter Konzils natürlich auch. Jetzt ist es Ihre Aufgabe dies
zu unterminieren, denn Sie verteidigen doch immer den Neoprotestantismus. Anstatt anzugreifen, also Argumente.
Die Lehre der Kirche sagt eindeutig: die Handkommunion ist Missbrauch, keine legitime Möglichkeit und
schon gar nicht die „einzige Möglichkeit im Geiste vom II. Vatikanum“.
#50 Athanasius 10:52:31 | Mittwoch, 6. September 2006
@Freinsberg Und woher weiß das Konzil von Trient das? Etwa aus dem Munde vom Hl. Papst Sixtus I. (ca.
120 n. Chr.): „Statutum est ut sacra vasa non ab aliis quam a sacratis Dominoque dicatis Contrectentur
Hominibus…“ (Mansi, I, S. 653) Dazu empfehle ich das Lesen von Numeri 4:15 „nur die Priester“. Sixtus
I. hat also sogar verboten, daß Laien die hl. Gefäße berühren sollten, und das es nur Priestern und
Bischöfen sowie Diakonen erlaubt war. Umsomehr gilt dies dann für den göttlichen Inhalt der hl. Gefässe!
Das Konzil von Zaragossa (386) bedrohte jeden mit der Exkommunikation der sich selbst die Hl. Kommunion
geben sollte. Selbstkommunion (oft durch Väter und geheiratete Diakonen gereicht) war núr unter den
schwersten längeren Verfolgungen erlaubt.
Beweislast Freinsberg fragte: Und woher weiß das Konzil von Trient das? Die Beweislast liegt bei Ihnen,
lieber Freinsberg, und nicht beim Konzil von Trient. Beweisen Sie mal, dass die Mundkommunion nicht apostolischer
Brauch ist. Im übrigen ist das, was an der derzeit verbreiteten Praxis der Handkummunion unangemessen
erscheint, die Tatsache, dass die konsekrierte Hostie mit den Fingern aufgenommen wird. Von der Zeichenhaftigkeit
her ist das kein Ausdruck von Ehrehrbietung une Demut. Und das hat es in der gesamten Kirchengeschichte
noch nie gegeben. Eigentlich müsste man statt Handkommunion von der Fingerkommunion sprechen, denn ich
kann die Hostie aus der Hand auch direkt mit dem Mund empfangen und nicht in die Finger nehmen.
#48 AthanasiusII 10:43:05 | Mittwoch, 6. September 2006
Nochmal Der Missbrauch Handkommunion beruht auf eine Fälschung. Sie wird „legitimiert“ durch Verweise
zum „Cyrillus von Jerusalem“-Text, der aber eine Fälschung ist und von Historikern bestritten wird. Im
gleichen Text wird empfohlen den Kopf und die Augen einzureiben und zu -schmieren mit dem hl. Blute und
die Ohren mit der hl. Hostie zu berühren. Aberglaube und Missbrauch. Kein Norm der frühen Kirche. Cyrillus
war den Historikern nach nicht einmal der Autor, der Text ist also apokrif und unzuverlässig. (Quelle:
Jungmann-Brunner, The Mass of the Roman Rite, vol. 2, pp. 381f, New York, Benziger Brothers, 1955, p.
191, n. 25.) Dennoch haben die niederländischen und flämischen Bischöfe, ganz gegen den Willen des
Weltepiskopats und Pauls VI., die Handkommunion durchgedrückt. Im Jahre 1968 hat der Vatikan dann, obwohl
in Memoriale Domini vor den vielen Gefahren der Handkommunion gewarnt wird, leider zugegeben und der Missbrauch
breitete sich aus. Und die vatikanischen Liturgiker nahmen es einfach hin, daß der „Brauch“ „frühkirchlich“
sei, unter der Bezauberung von Dom Beauduin und von anderen, die in den 1920er, 1930er und 1940er irrtümlich
verkündeten argumentiert mit dem gleichen nicht-authentischen „Cyrillus“-Text. Der Text wurde entlarvt,
aber der falsche Gedanke/Irrtum (Handkommunion ist „frühkirchlich“) war bereits verbreitet. Sogar unter
Laien.
#46 Athanasius 10:30:48 | Mittwoch, 6. September 2006
Die Handkommunion… …ist keine frühkirchliche Praxis, sondern verurteilter Missbrauch. Jesus Christus
hat niemals bei der Einsetzung in die Hand gespendet, Er gab ja schon öfters nach semito-hellenistischem
Brauch in den Mund (etwa den Brocken Brot eingetauft in möglichem Wein beim Paschamahl selbst [nicht
bei der Eucharistie], sieh Joh. 13: 26). Das Konzil von Trient, 13. Sitzung, 8. Kapittel, lehrt, daß
die Mundkommunion, also dass der Priester selber kommuniziert, aber den Gläubigen die Kommunion spéndet,
apostolischer Brauch ist. Der hl. Basilius der Große lehrt im 4. Jahrhundert, daß nur Mönche in der
Wüste (wo kein Priester anwesend bleiben kann) die Kommunion selbst aus einem Pyxis nehmen dürfen. Andere
Laien dürfen dies nur unter schweren Verfolgungen, die die kirchliche Zelebrationen unmöglich machen,
aber niemals darf es in normalen Situationen erlaubt werden. Basilius findet dies sogar eine Sünde. (M.
J. Rouët de Journel, Enchiridion Patristicum, n. 916, Barcelona, 1946). Der Cyrillus-Text ist eine Fälschung.
Der ganze Missbrauch Handkommunion der 1960er ist eine neo-protestantische Fälschung und Lüge die den
eucharistischen Glauben verdirbt. Ich bin nicht gegen Laienkommunionbringer in der Sowjetunion unter Verfolgung
ohne Priester, sehr wohl aber gegen solche in Bayern 2006 bei einer Papstmesse mit hunderten Konzelebranten.
Leider hat der Neoprotestantismus und der Neomodernismus in der DKK offensichtlich mehr zu sagen als Trient
und die Heiligen und Kirchenväter!
#45 Rainer Tobak 10:27:51 | Mittwoch, 6. September 2006
Ich finde, die Aussage von Frau Bussmann: „dass Frauen auch in der Kirche aktiv werden und nicht nur die
leeren Kirchenbänken füllen“ verdient einen Sonderpreis der Kreuz.net-Redaktion: „größter Unsinn in
höchster sprachlicher Vollendung“. Gratulation, Frau B. :)3 !
Massives Sakrileg Kommunionausteilerinnen im Bikini-Oberteil, ich habe keine gesehen und das wäre auch
sicherlich etwas für das Fernsehen gewesen, aber auch hier wurden solche Kommunionausteilerinnen nicht
gezeigt. Ich denke eher, dass manche männlichen Rechtgläubigen eher etwas gegen die Kommunionausteilerin
als solche haben. Aber ich denke, meine Herren, Sie sollten sich damit abfinden, dass Frauen auch in der
Kirche aktiv werden und nicht nur die leeren Kirchenbänken füllen.
Unseriöse Argumentation Jörg Guttenberger schrieb: Der Hinweis, daß mit dem Mund mehr gesündigt wird,
als mit der Hand, ist in Odnung. Die Häufigkeit des „Sündigens“ einzelner Körperteile ist kein Kriterium
für die Angemessenheit oder Unangemessenheit einer bestimmten Form des Kommunionempfangs. Darum geht
es doch überhaupt nicht. Im übrigen, darauf habe ich ja versucht hinzuweisen, wird die konsekrierte
Hostie sowohl bei der Mundkommunion als auch bei der Handkommunion mit dem Mund konsumiert. Der Hinweis,
dass mit dem Mund mehr gesündigt werde als mit der Hand, würde also eigentlich auch gegen die Handkommunion
sprechen, da man dann ja sozusagen doppelt sündigen würde. Aber, wie gesagt, das ist kein Argument.
Zur Kommunionpraxis der alten Kirche empfehle ich Ihnen Martin Lugmayr, Handkommunion. Eine historisch-dogmatische
Untersuchung, Buttenwiesen: Stella-Maris-Verlag, 2001 (61 S.), ISBN 2-934225-13-6. Dort finden sich auch
die entsprechenden Quellenangaben.
Tobby, DDL Bitte, mäßigen Sie sich! Der Hinweis, daß mit dem Mund mehr gesündigt wird, als mit der
Hand, ist in Odnung. Denn wenn der Leib des Herrn schon mit dem weit sündigeren Mund in Berührung kommt,
warum darf er dann die weniger sündhafte Hand nicht berühren? Im Übrigen habe ich darauf hingewiesen,
daß Diakone auch keine geweihten Hände haben. Ihr Hinweis auf die Handkommunion der frühen Kirche ist,
sofern er sachlich richtig ist, interessant und berechtigt. Hier bitte eine Quellenangabe Natürlich hat
DDL mit seinem Einwand recht. Es ist wichtig, daß hier verzerrte Perspektiven zurechtgerückt werden.
Wir sehen hier wieder, daß auch Kirchenferne uns gläubigen Christen etwas zu sagen haben. Die Entgegnung
mit dem Beispiel von David und Goliath ist anmaßend und nur aus dem engen Blickwinkel der Reaktionäre
zu verstehen.
@Toby von 9.19 Uhr Ich habe niemals abgestritten, dass auf dem Weltjugendtag Mädchen und junge Frauen
in kanppen Oberteilen anwesend waren. Im Artikel ist aber die Rede von Kommunionspendern in einer derartigen
Bekleidung. Hier zur Erinnerung der Text: Die männlichen und weiblichen Kommunionspender seien zum Teil
in lockeren T-Shirts, Frauen zum Teil im Bikini-Oberteil, zum Teil mit Sonnenhut und Sonnenbrille aufgetreten.
#40 Maledica 18:30:37 | Dienstag, 5. September 2006
Spielplatz Malachias scheint sich verirrt zu haben. Sollte er nicht mit Unwürden Lingen in der Gummizelle
spielen. Alkoholiker behaupten auch stets Sie seien keine Alkoholiker. Bei den Sektierern scheint die
schwachsinnigen Theorien auch zu Kopfe zu steigen…
#39 Malachias † 17:50:27 | Dienstag, 5. September 2006
@d.e.m. alias d.d.l. Vom Inhaltlichen … einmal abgesehen Bei der Diskussion über das 2. Vatikanische
Konzil als dem Gründungsakt der zahlenmäßig größten christlichen Sekte geht es in erster Linie um
Inhalte. Von diesen kann und darf unter keinen Umständen abgesehen werden…! Anonsten sollten Sie vielleicht
mal das Alte Testament (wenn schon nicht das Neue) lesen. Dort finden Sie die Geschichte vom Kampf Davids
gegen Goliat. Nicht immer war und ist die äußere Größe der Maßstab für die innere…
#38 deusexmachina 17:41:17 | Dienstag, 5. September 2006
@Malachias Vom Inhaltlichen (das mich als Unbeteiligten bei diesen innerkirchlichen Quengeleien ohnehin
allenfalls mit einem amüsierten Lächeln erfüllt) einmal abgesehen: Finden Sie es nicht auch irgendwas
zwischen aberwitzig und possierlich, wenn ein Fan einer kleinen Splittergruppe die Vertreter der großen
Mehrheit seiner (nominell) eigenen Religion als „Sekte“ bezeichnet? Da scheint mir aber mit Macht der
Schwanz mit dem Hund wedeln zu wollen – und dabei noch ein recht kleines Schwänzlein.
#37 Malachias † 17:33:14 | Dienstag, 5. September 2006
@wiener judaeo-masonen-sektierer Der Teufel ist der Affe Gottes. o^/ Nicht alles, wo „katholisch“ drauf
steht, ist auch katholisch drin! Das Teufelssmiley habe ich ganz bewusst gesetzt, weil ich der Überzeugung
bin, daß diese Konzilssekte nicht von unserem Herrn Jesus Christus, sondern vom Widersacher, das ist
der Teufel oder Satan, regiert wird. Die deutlichsten Beweise dafür sind das Judaisieren auf Teufel komm
raus und die Tatsache, daß zahlreiche Bischöfe, insbesondere auch Kurenkardinäle Freimaurer, wenn nicht
gar Satanisten , sind…! Sie sollten sich bekehren!
@ malachias sehr treffend haben sie die von ihnen benutzte bezeichnung „konzilssekte“ für die römisch-katholische
kirche mit einem „teuflischen“ smiley versehen. wer die kirche meint als „sekte“ diskreditieren zu dürfen,
handelt diabolisch und antikirchlich. und wer gegen die kirche handelt, handelt gegen christus. spalterisch,
verwirrend, diabolisch. bekehren sie sich!
@ Freinsberg Jesus antwortete: Der ist es, dem ich den Bissen, wenn ich ihn eingetaucht habe, geben werde.
Und als er den Bissen eingetaucht hatte, nimmt er ihn und gibt ihn dem Judas, Simons [Sohn], dem Ischarioth.
Joh 13,26-27 Wenn Jesus das Brot eingetaucht hat wird er es wohl kaum dem in die Hand gegeben haben weil
eingetauchtes Brot nicht mehr mit den Fingern genommen werden kann, wahrscheinlich ist das legen in den
Mund oder, etwas weniger wahrscheinlich das legen auf die flache Hand.
#34 Malachias † 17:11:29 | Dienstag, 5. September 2006
Hochw. Ratzinger, glauben S i e denn an die Realpräsenz? die Verantwortlichen sind ideologisch so verblendet,
so stur, ja so fanatisch, daß sie entgegen der päpstlichen Anordnung von ‘Redemptionis Sacramentum’
die bisherige Praxis fortsetzen. Es soll nochmal eine(r) kommen, mit dem Finger auf uns „Sedisvakantisten“
zeigen und uns „fanatische Fundamentalisten“ (oder sonst was) schimpfen…! Wenn selbst das sichtbare
Haupt der Konzilssekte nicht an die Realpräsenz (die Gegenwart Christi in den eucharistischen Gestalten)
glaubt, wie wird man das dann vom Rest der Hierarchie und vom „Kirchenvolk“ noch erwarten können…?!
#33 Freinsberg 17:03:51 | Dienstag, 5. September 2006
Abendmahl Beim Letzten Abendmahl Jesu sind sicher Brösel des Brotes zu Boden gefallen (Mazzoth bröseln
SEHR!). Was haben Jesus und die Apostel da wohl getan?
#32 Maledica 16:35:55 | Dienstag, 5. September 2006
Fragwürdiger Pottbewohner Wenn Sie die Löschung gefordert haben, warum schreiben Sie dann noch mit.
Harren Sie doch einfach geduldig aus. Es hat Sie doch keiner gezwungen hier mitzumachen. Da werden Sie
den Moderatoren wohl noch ein wenig Zeit geben, das Account eines überflüssigen Schreibers zu löschen!
#31 ExBochumer † 14:09:50 | Dienstag, 5. September 2006
kreuz.net setzt sich über alles hinweg. Ich habe gestern die Löschung meines accounts gefordert. Nichts
ist geschehen. Somit wird kreuz.net immer fragwürdiger, unglaubwürdiger etc. – Gelöscht wird von den
Herrschaften immer wieder, aber wenn es um Anforderungen geht – nichts. kreuz.net ist ein äußerst fragwürdiges
Medium. Ich werde – sobald nicht umgehend meine Löschung erfolgt – die Machenschaften des kreuz.net dokumentieren.
@ Stimme der Vernunft Sie irren sich. Dinge in den Mund zu nehmen ist die viel intimere Art der Annäherung.
Gleichzeitig die demütigere. Ihr Schluß: Was ich nicht anfassen darf, muß ich mit dem Mund aufnehmen
(denken – nach Ihrer Meinung – die „Skrupulosen“) wäre vollkommen widernatürlich und -sinnig.
#29 Maledica 12:04:28 | Dienstag, 5. September 2006
Kleinkariert, Beweise @Gotthard Gab es da nicht Konzilien und Synoden, welche sich vor Irrlehrern abgrenzten.
Ihr kurzsichtigen falsche Rückschlüsse lassen keine Praxis der Handkommunion im 7. Jahrhundert erkennen
@Bussmensch Es ist ja bekannt, daß Sie auf Argumente keine Antworten haben, aber jetzt noch den gläubigen
Katholiken welche ihren Glauben ernst nehmen und sich diesen nicht selbst zusammenbasteln als kleinkariert
zu bezeichnen, zeigt deutlich, daß Sie sich selbst in ihrer Begrenztheit an die Nase greifen sollten.
Was wirklich kleinkariert ist: www.meinewebseite.net/mitgeschoepfe
Ich denke auch das durch die Handkommunion viel eucharistisches Verständnis (Danksagung) verlorengegangen
ist zudem war sie für den Glauben an die Realpräsens auch nicht förderlich.
@ stimme der vernunft Das hat nichts mit Magie zu tun, sondern mit Glauben. Bezeichnenderweise haben zuerst
diejenigen christlichen Denominationen die Handkommunion eingeführt, nachdem sie den Glauben an die Realpräsenz
Christi in der gewandelten Hostie verloren hatten: Calvinisten und Zwinglianer. Die Kirchen des Ostens
haben dagegen bis heute die Mundkommunion bewahrt. Ich würde es begrüßen, wenn die katholische Kirche
zur einheitlichen Praxis der Mundkommunion zurückfinden würde.
Dummes Geschwätz das ist reines Skrupulantentum von wegen „ich unwürdiges Stück Dreck darf den Herrn
nicht berühren, nur die magischen Hände eines Priesters dürfen das“
#25 Jawohl! 10:25:36 | Dienstag, 5. September 2006
zu Herrn Gotthard In der Synode von Rouen (649-653) wird nochmal gefordert, dass jeder Priester den Laien
das Sakrament in den Mund legt, das Fünfte Konzil von Konstantinopel (in trullo, 680-681) bestraft mit
dem Kirchenbann (Exk.) jeden Priester der dies nicht macht. solche Beschlüsse sind die besten Hhinweise
auf die Handkommunion noch im 7. Jahrhundert. ?:) ??????????
#24 dargolix 09:53:54 | Dienstag, 5. September 2006
Menschenfurcht… ist das übel aller Dinge! Für diejenigen, welche Gott von Herzen empfangen wollen,
ist klar, dass es nur eine würdige Form von Kommunion-Empfang gibt: Die ehrfürchtige Mundkommunion.
Denn, wir sind alles andere als würdig, vor allem nicht würdig genug unseren Erlöser „in die Hand zu
nehmen“. Den meisten Katholiken ist das auch ziemlich einleuchtend – nur aus Menschenfurcht, aus Angst
sie würden dumm angemacht, praktizieren sie halt leider doch weiterhin die Handkommunion.
Keine Kleinkariertheit! Wenn man sich bei der heutigen Praxis der Handkommunion schon auf die „Urkirche“
beruft, sollte man es wenigstens so machen wie die „Urkirche“. Ist das zuviel verlangt? Ein bisschen sachkundig
sollte man sich schon machen, bevor man hier unqualifitzierte Anmerkungen schreibt.
Massives Sakrileg Jetzt ist die Agentur Mosch auch schon „Hüterin der Wahrheit.“ Wissen die denn nicht,
wer nach dem Glauben der Katholiken das Altarsakrament eingesetzt hat? Hier geschah ja dann wohl schon
das allererste Sakrileg. Und diese Kleinkariertheit so mancher Zeitgenossen, rechte unter die linke Hand,
oder umgekehrt, das ist doch so etwas von egal, oder meinetwegen auch Mundkommunion, das ist wiederum
egal. Gott kann darüber nicht mal mehr lächeln, sondern er muss weinen, über so viel liebloses Denken.
Das gilt auch für all die Frauen, die so unschicklich gekleidet waren. Leute, die so etwas von sich geben,
waren sicherlich nicht in Kerpen. Ich jedenfalls habe keine einzig „halbnackte“ Frau zur Kommunion gehen
sehen. Es waren nämlich überhaupt keine dort.
blablabla Die Sorgen von krutznet möchte man haben, dann ginge es einem wirklich gut. Durch das gebetsmühlenartige
Wiederholen wird der Quatsch über die Mundkommunion auch nicht sinniger. Merke: Getretener Quark wird
breit, nicht stark.
Unsinn Gotthard schrieb: solche Beschlüsse sind die besten Hinweise auf die Handkommunion noch im 7.
Jahrhundert. Was heißt hier „Handkommunion“? Wie von mir oben dargelegt, wurde die konsekrierte Hostie
in der altkirchlichen Praxis niemals mit den Fingern aufgenommen, sondern aus der rechten (sic!) Hand
mit den Lippen, wobei die rechte Hand häufig noch mit einem Tuch bedeckt war. Es gab in der alten Kirche
keine „Handkommunion“ im heutigen Sinne!
#19 Gotthard 09:27:35 | Dienstag, 5. September 2006
Hinweise In der Synode von Rouen (649-653) wird nochmal gefordert, dass jeder Priester den Laien das Sakrament
in den Mund legt, das Fünfte Konzil von Konstantinopel (in trullo, 680-681) bestraft mit dem Kirchenbann
(Exk.) jeden Priester der dies nicht macht. solche Beschlüsse sind die besten Hhinweise auf die Handkommunion
noch im 7. Jahrhundert.
Klarstellungen @ monti Es gibt knapp geschnittene, bauchfreie Tops mit Spaghetti-Trägern, die quasi wie
Bikini-Oberteile aussehen. Diese waren an den letzten Weltjugendtagen durchaus häufig zu sehen. Die Beobachtungen
Dr. Schmids sind deshalb sehr wohl zutreffend. Zahlreiche Fotos und Filmaufnahmen beweisen dies. Fakt
ist, dass viele Mädchen und junge Frauen auf den Weltjugendtagen bei den entsprechenden sommerlichen
Temperaturen recht unziemlich gekleidet waren. @ Breze Wenn Sie glauben, dass bei den Weltjugendtagen
ausschließlich Priester die Kommunion spenden, müssen Sie auf einem anderen Planeten leben. Ihre Feststellung
ist schlicht falsch. @ Jörg Guttenberger Die heutige Praxis der Handkommunion kann nicht mit der altkirchlichen
Praxis des Kommunionempfangs verglichen werden. Da gibt es wesentliche Unterschiede, die von sogenannten
Liturgiewissenschaftlern immer gern unterschlagen werden. So wurde in der alten Kirche beispielsweise
nicht, wie heute, die rechte Hand unter die linke gelegt, sondern die linke Hand unter die rechte mit
einem Tuch als „Thron für den König“ mit dem wesentlichen Unterschied, dass der Kommunikant die konsekrierte
Hostie nicht mit den Fingern aufnahm, sondern mit dem Mund. Also hatten wir es hier auch quasi mit einer
„Mundkommuion“ zu tun. Im übrigen ist der Hinweis darauf, dass man mit dem Mund häufiger sündigen könne
als mit der Hand, Unsinn, denn auch bei der heutigen Praxis Handkommunion wird die konsekrierte Hostie
anschließend mit dem Mund konsumiert.
#17 Athanasius 09:18:03 | Dienstag, 5. September 2006
Lüge der Handkommunion 1. Der Cyrillus-Text wird zitiert, aber niemals vollständig. Der Text stammt
zudem nicht von Cyrillus, sondern von einem gewissen Johannes von Jerusalem (nicht dem Heiligen), der
zweifelhafter Rechtgläubigkeit war. Der Text empfiehlt auch sich die Augen mit dem konsekrierten Hl.
Blut einzuschmieren, die Ohren mit der Hostie in Kontakt zu bringen. Keine zuverlässige Quelle, sondern
Vorbild von Aberglaube und Missbrauch (die es in altkirchlicher Zeit auch gab). 2. Die Handkommunion gab
es unter den Arianern im 4. Jh. als Neuerung. 3. Obwohl ich weiss, dass man z.Zt. der Verfolgungen bei
den Diakonen zu Hause bei ihren Familien das Altarsakrament aufbewahrte, möchte ich gerne Quellen für
die angeblichen Beweise dass es diesen Missbrauch noch im 8. Jh. gab. Natürlich hat man Mosaiken des
Opfergangs (mit Brot) für Mosaiken der Kommunion fehlinterpretiert. 4. Der Antidoron wird im Osten gegeben,
nicht konsekriert, nach der Liturgie. Aber in állen apostolischen Kirchen, sogar in jenen die 431 abspalteten,
wird die Handkommunion abgelehnt und nur die Mundkommunion praktiziert. 5. Die angeblichen historischen
Beweise sind längst als Fälschungen entlarvt (v.a. der Cyrillustext). Was lehrt die Hl. Römische Kirche?
In der Synode von Rouen (649-653) wird nochmal gefordert, dass jeder Priester den Laien das Sakrament
in den Mund legt, das Fünfte Konzil von Konstantinopel (in trullo, 680-681) bestraft mit dem Kirchenbann
(Exk.) jeden Priester der dies nicht macht.
das ist eben so bei kreuznet Mädchen im Bikini, ts,ts… das ist ja so was von an den Haaren herbeigezogen…
Wie kommt kreuznet denn da drauf? Wo keine Skandale sind, werden eben welche erfunden.
Nur so viel Ich war schon auf unzähligen Papstmessen bzw Weltjugendtagen, ich habe nie erlebt, dass die
Hostie, richtiger geagt, der Leib Christi, von jemnd anderem verteilt wurde, als von einem Priester. Mädchen
im Bikini, ts,ts… das ist ja so was von an den Haaren herbeigezogen… Wie kommt kreuznet denn da drauf?
Cyrill von Jerusalem Eine der mystagogischen Katechesen des hl. Cyrill von Jerusalem spricht eindeutig
von der Handkommunion und gibt sogar Anweisungen dafür. o^/
Handkomunion Die Handkommunion hat altkirchliche Tradition! Für die Kritker der Handkommunion beginnt
die Tradition immer erst etwa um 600. Ursprünglich war ausschließlich samstags und sonntags Eucharistiefeier.
Da die Gläubigen den Leib des Herrn auch werktags zu empfangen wünschten, wurde ihnen die hl. Kommunion
mit nach hause gegeben. Daß hierbei keine Berührung mit der Hand vorgekommen ist, ist so gut, wie ausgeschlossen.
Da es bei dieser Praxis zu Verunehrungen gekommen ist (nicht, weil diese Praxis als solche eine Verunehrung
war) hat man in die Vesper eine Kommunionfeier integriert (Präsanktifikatenliturgie). Diese in der byzantinischen
Tradition noch heute in der Fastenzeit gefeierte Liturgie wird dort nach Gregor dem Großen (verstorben
604) Gregoriusliturgie genannt. Wir dürfen daher annehmen, daß die Entwicklung um diese Zeit abgschlossen
war. Bilder mit Handkommunion finden wir allerdings noch bis ins 8. Jahrhundert. Mit dem Mund wird sicher
mehr gesündigt, als mit der Hand, so daß entsprechender Empfang des Leibes Christi zumindest als solcher
kein Sakrileg ist. Im Übrigen durften Diakone schon immer die hl. Kommnion austeilen (auch in der byzantinischen
Tradition), und Diakone haben genausowenig geweihte Hände, wie Laien.
@PietroParente Kannst Du einen Unterschied erkennen im Hinfallen einer Hostie, die anschließend wieder
aufgehoben wird, und im Hinwerfen derselben? Jesus Christus in der sakramentalen Gestalt des Brotes ist
leidensunfähig …auch gegen das Hinfallen auf den Boden.
Er war eigentlich früher nicht so konfliktscheu, hat auch ganz und gar nicht vermieden, von Ultramodernisten
(na ja, auch von Modernisten) angegriffen zu werden… Für mich ist er sehr unerklärlich. Auch deshalb,
weil die Erklärungen, die sich mir aufdrängen, zu einfach sind für einen Mann dieses Kalibers (da wäre
z.B. das Bedürfnis, das Amt, das er de facto lange Jahre während des Siechtums seines Vorgängers ausfüllte,
nun auch haben zu dürfen… oder vielleicht auch die Wärme, die dieser Vaterfigur nun entgegenschlägt
und die er nach langer Kälte nun genießt). Für mich ist das Dilemma, daß ich sein so sehr liebenswürdiges
Vater-Lächeln so sehr mag – daß ich aber auch die Strenge des Vaters für nötig halte. Jene Strenge,
die er früher zeigen konnte. Und die so notwendig wäre. Aber: non ego, sed Deus et Dominus Iesus iudex. –
Oremus pro pontifice nostro Benedicto.
#10 PietroParente 23:04:12 | Montag, 4. September 2006
@Gotthard Wenn das so ist, wie Sie es darstellen, dann sind Sie als menschliches Geschöpf auch nicht
viel mehr Wert als eine leere Coladose mit 15 Cent Pfand. Und ist es objektiv so? Nein, ist es nicht.
Ihre Kommentare sind wenig hilfreich!!!
Wider die Handkommunion Leider ist nicht davon auszugehen, daß der Hl. Vater hier einschreiten wird.
Er müßte sich hierzu massiv gegen seine Amtskollegen durchsetzen und ggf. Exkommunikationen vornehmen,
um wieder Zucht in den Laden zu bringen. Der Hl. Vater macht auf mich jedoch einen eher konfliktscheuen
Eindruck.
Problem? So geschah es auch vor einigen Wochen, dass der Priester genau als ich zur Kommunion hinzutrat,
die Hostie fallen ließ… wo ist dabei das Sakrileg? … eine hingefallene Hostie ist höchstens eine
Hygiene-Problem … aber keine Frage der Frömmigkeit… in Krippe und Kreuz war es bodenähnlicher als
auf einer goldenen Patene…
#7 PietroParente 22:43:00 | Montag, 4. September 2006
Tja… Selbst im Lateran macht man keine Anstalten, auch nur Ansatzweise „Redemptionis Sacramentum“ umzusetzen.
So geschah es auch vor einigen Wochen, dass der Priester genau als ich zur Kommunion hinzutrat, die Hostie
fallen ließ… Folge der nicht vorhandenen Patene! Kein Wunder, dass die Gemeindepfarrer in vielen deutschen,
wenn nicht in allen, sagen, dass Rom weit weg ist und sich auch dort niemand dran hält!!!
@ bonifatius (schreibe hier weiter) … und macht so ein wohliges Gewissen. Vorwärts zur modernen Kus…
…S. 58 1. „Gerechter“? Nein, ein Sünder, der viel zu lange geschwiegen hat, wenn ein Freund(!) gemobbt
wird. (Alles kann ich hier natürlich nicht sagen.) 2. habe Ihre Beiträge überflogen und sehe die Dinge
(soweit ich gesehen habe) genau wie sie. Gereon Goldmann erzählte mir (gekürzt): Als er bemerkte, wie
ein Mann seinen Soldaten Pornos anbot, packte er diesen und warf ihn die Brücke hinunter, über die sie
gerade maschierten. P. Gereon meinte noch: „Ob er ersoffen ist, weiß ich nicht. Ist mir auch egal!“
#5 bonifatius 21:40:44 | Montag, 4. September 2006
Wir Gläubige unglaubwürdig? Grundsätzlich entspricht der Artikel der Realität der Kommunionpraxis.
Eine Frage müßte jedoch zwingend gestellt werden: Warum ist das Bewusstsein verloren gegangen, daß
die Hostie der Leib unseres Herrn Jesus Christus in Brotsgestallt ist? Früher ging der Kommunion das
Sakrament der Buße voraus. Keiner wird wohl annehmen, daß all die Kommunikanten einen angemessenen Zeitraum
vorher einen Beichtstuhl von innen gesehen haben. Wann hat schon einmal ein Priester von der Kanzel, pardon –
die gibt es ja nicht mehr, gepredigt, daß man den Leib Christi im Stande der Gnade, also reinen Herzens
empfangen sollte? Na ja, auch der Priester braucht heute Mut, selbstverständliche Dinge zu äußern.
Wie schnell wird er als ewig Gestriger, als einer, der nicht mit der Zeit geht, verteufelt. Ja, man braucht
heute bald ein gefestigteren Glauben und den Beistand des Hl. Geistes als in der unseligen Zeit des 3.
Reiches, um nicht zu verzagen!
#4 Athanasius 21:24:10 | Montag, 4. September 2006
Nur im Notfall darf ein Laie die Hl. Gestalten mit der Hand berühren, darunter etwa die religiöse Verfolgung
in der Sowjetunion, Dschungelsituation. @Toby: Gotthard findet die Äusserungen Franz-Xaver Schmids nur
deswegen „falsch“, weil sie nicht protestantisch sind, sondern Römisch-Katholisch. Die Handkommunion
ist keine altkirchliche Praxis, sondern protestantisches Innovationssakrileg. Leider glaubt auch Benedikt
XVI. sich den Ortsbischöfen beugen zu müssen, da er bei der Messe von WJT in Köln zumindest einmal
die Handkommunion vor laufenden Kameras gab. Er befürwortet sie nicht, sieht aber nicht die Gefahr. Er
braucht nur Mysterium Fidei (1965), den Codex Iuris Canonici (1917), und Memoriale Domini (1968) zu lesen,
um die Gefahren ins Gedächtnis einzuprägen. Ich habe eine List der Sakrilege die dank Handkommunion
stattfanden. Von schwarzer Messe, Kaninchenfutter bis zur Wandesbekleidung mit konsekrierten Hl. Hostien.
Dás ist die Realität. Aber der Protestantismus muss ja den Modernisten nach siegen. Alle Handkommunionen
müssen rollen für den Sieg! [des Kryptoprotestantismus]
Wortschöpfung Herr Xaver Schm. hat mal wieder zugeschlagen: „Sakrileg-Risiko“ … wunderbare Wortschöpfung…
dieser Herr muss zu keiner der Papstmessen gehen …
das Hilft auch nicht Wer Schabernak treiben will wird es auch tun. Unter Umständen ist es wegen der „Exotic“
viel interessanter zur Mundkomunion zu gehen. Man kann die Hostie auch wieder aus dem Mund entnehmen um
es pietätvoll auszudrücken. Der angeführte Artikel streitet wohl ehr um die würdigere Form der Schändung.