Der Linzer Diakon Andreas Golatz wird bereits in drei Wochen zum Priester geweiht.
(kreuz.net, Linz) Die Diözese Linz bestätigte heute morgen Presse- berichte, wonach der Skandaldiakon
Andreas Golatz am 22. September zum Priester geweiht wird.
Hw. Golatz verkündete den Termin seiner Priesterweihe
bei der gestrigen Sontagsmesse in Peuerbach, wo er als Diakon tätig ist. Peuerbach befindet sich vierzig
Kilometer westlich von Linz.
„Seine erste Messe als geweihter Pfarrer, die Primiz, wird am 24. September
in seiner Heimatgemeinde Steyregg stattfinden“, erklärte der Pfarrer von Peuerbach, Hw. Johann Padinger.
Pfarrer Padinger ist der stellvertretende Sprecher des Linzer Priesterrates. Er gilt als Verfechter der
Priesterehe.
In Steyregg bei Linz wurde bereits letzte Woche bekannt, daß ein seit langer Hand für
diesen Tag angesetzter Flohmarkt wegen der Ersten Messe von Hw. Golatz verschoben wird.
Dagegen erklärte
der Pressesprecher der Diözese Linz, Ferdinand Kaineder, noch vor der Montagsausgabe der ‘Oberösterreichischen
Nachrichten’, von alledem nichts zu wissen.
Er habe erst am Freitag mit Bischof Ludwig Schwarz gesprochen:
„Der Bischof hat keinen Termin für die Weihe von Golatz genannt. Ich kann diesen Termin nicht bestätigen.“
Diakon Golatz hätte ursprünglich am Fest der Apostelfürsten St. Peter und Paul geweiht werden sollen.
Doch wenige Tage vor der Weihe erklärte er vor der antikirchlichen Tageszeitung ‘Der Standard’ seinen
Dissens mit der katholischen Lehre.
Hw. Golatz forderte damals die Frauenordination: „Die Kirche muß
sich endlich mehr öffnen.“ Der Reformstau werde immer größer und die Kirche schlittere immer tiefer
in die Krise. Er hoffe auf einen massiven Widerstand – „einen regelrechten Aufstand“ – gegen Rom.
Bischof
Schwarz erklärte in einer Pressemeldung vom Montag, mit dem Diakon über einzelne Punkte des Interviews
mehrere klärende Gespräche geführt zu haben:
„Herr Golatz hat bei den Gesprächen glaubwürdig betont,
daß er in tiefer Loyalität mit mir als Bischof und mit der Diözese verbunden ist.“ Man sei froh über
diese Entwicklung und freue sich auf die Weihe.
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83 Lesermeinungen
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Papst Benedikt XVI. Es war eine von vielen für mich nicht nachvollziehbaren Aktionen des Hl. Vaters,
er feuerte Bischof Aichern und nahm jemanden als Nachfolger von dem man sich keine Änderung erwarten
konnte, der auch dazu keine Lust zu haben scheint, munter geht es weiter wie schon immer in der Diözese
Linz, agnostisch ist aber auch Rom das dem bunten Treiben genussvoll zusieht.
#85 Horst Schlämmer 10:06:45 | Donnerstag, 14. September 2006
@Frau Bussmann Herr Schlämmer, sind Sie etwa neidisch, dass Sie keinen „Defekt“ haben? Ja ! Makellos
ist einfach Scheisse. Menschen, wie Sie, die so rein und makellos sind, haben schon genug Unheil angerichtet.
Als Psychologin ist Ihnen mein innerstes Wesen selbstverständlich nicht lange verborgen geblieben, Sie
kluges Füchschen. Es können nur Menschen mit „Defekten“ diese Kirche zum Positiven hinführen, denn
war es nicht gerade Jesus, der Menschen mit Defekten zu seinen Erwählten machte??? Ja, – er kam nicht
für die Sünder, sondern für die mit den genetischen Defekten. Ich bin stolz auf meine Defekte, auch
auf meine erheblichen Defekte. Aber nicht, dass sie mir jetzt wieder mit Sünde kommen, Defekte und Sünden
sind zweierlei. Meine Vorgabe „Defekte“ finden Sie spitze, – ich weiss ! Das es keine Sünde gibt haben
Sie schon geschrieben. Daß das eine Lehre der Kirche ist ebenfalls.
@Benedikt „Es ist im Wesentlichen das. Alles andere unterscheidet den Zölibat nicht von anderer Lebensart.“
Ach nein? Dann dürfen Priester also z.B. problemlos einen Pornofilm sehen oder sich ein leichtes Mädchen
bestellen? „ICH habe auch nicht geschrieben ‘das war nix’“ Nein, Sie schrieben justament das Gegenteil –
und können es genausowenig untermauern. Schön, dass Sie’s gemerkt haben. „Was mich nicht wirklich von
Ihnen unterscheidet.“ Und auch hier: Dann darf ich also folgern, dass Sie Ihr Gesagtes als genauso unbeachtlich
ansehen wie meines? „Die Kontrolle über den Körper hat man aber wieder.“ Die Verkrümmungen finden an
der Psyche, nicht am Körper statt. Wie gesagt: FRAGEN Sie doch ‘mal einen Psychologen. „Sie glauben doch
nciht im Ernst, dass es darüber – falls es häufig oder sogar mehrheitlich vorkommen würde – nicht ausufernde
Studien, Bücher, Enthüllungen etc. geben würde. Gucken Sie doch ins ZDF, da erzählen Ihnen Geistliche
in die Kamera, dass sie schwul sind und einen Partner haben.“ Ich sehe quasi nie fern. Aber wie gesagt,
ich kenne solche „Geschichtchen“ durchaus. Studien allerdings dürften daran scheitern, dass jeder Aussagende
mit seinem Job spielt, meinen Sie nicht? Abgesehen davon: Somit wäre also jeglicher Skandal, der noch
nicht komplett aufgedeckt ist, grundsätzlich inexistent und eigentlich undenkbar? Nach dieser Logik hätte
man z.B. nie die WMDs im Irak anzweifeln dürfen, denn es gab anfangs ja noch keine diesbezüglichen Studien.
Sehr plausibel…
Diakon Golatz Herr Schlämmer, sind Sie etwa neidisch, dass Sie keinen „Defekt“ haben? Menschen, wie Sie,
die so rein und makellos sind, haben schon genug Unheil angerichtet. Es können nur Menschen mit „Defekten“
diese Kirche zum Positiven hinführen, denn war es nicht gerade Jesus, der Menschen mit Defekten zu seinen
Erwählten machte??? Ich bin stolz auf meine Defekte, auch auf meine erheblichen Defekte. Aber nicht,
dass sie mir jetzt wieder mit Sünde kommen, Defekte und Sünden sind zweierlei.
@Bussmann Das Sie einen nicht unerheblichen Defekt haben, lässt sich an wenigen Ihrer Aussagen leicht
nachvollziehen: Bussmann am 08. September: Ich wette auch mit Ihnen, dass ich schon mehr Menschen zur
katholischen Kirche geführt habe, als Sie. Nur wenn es keine Sünde gibt, wie Sie im nächsten Absatz
schreiben, – was solln die Jungs und Mädels da. Wahrscheinlich versuchen den gleichen Unfug zu verbreiten,
wie Uta Kranke-Heinemann und andere Nebelwerfer. Bussmann am 10. September: Für mich gibt es erst einmal
überhaupt keine Sünde,denn auch dass ist Lehre der Religionen. Ich habe auch u.a. Psychologie studiert
und von daher werden Sie vielleicht verstehen, dass ich Onanie ganz normal finde und auch Homosexualität.
Ja, ja und ich bin bei der Feuerwehr, von daher werden Sie es vielleicht verstehen, daß ich ab und zu
Häuser anzünden ganz normal finde …
Diakon Golatz Hallo Benedikt, Sie dürfen eins nicht vergessen, ich kann mich in die Lage eines anderen
Menschen hinein versetzen und das spreche ich Ihnen ab. Hier geht es nicht mehr um die Doppelmoral der
Bischöfe, die sich nämlich genauso wenig in einen anderen Menschen hineindenken können, sonst würden
sie nämlich ihr Seelsorgeamt wahrnehmen. Hier geht es nur noch um Einfühlungsvermögen!!! Können Sie
das, Benedikt??
#80 Benedikt 15:39:26 | Dienstag, 12. September 2006
@ Bussmann Ich stelle fest, dass Sie mir für den Fall, dass ich nicht selber im Zölibat lebe, die Kompetenz
abgesprochen haben, etwas zu diesem Thema zu sagen. Ich stelle weiterhin fest, dass Sie selbst nach eigener
Aussage nicht im Zölibat leben, für sich aber sehr wohl die Kompetenz in Anspruch nehmen, etwas dazu
zu sagen. Sie haben somit verschiedene Maßstäbe angelegt und legen genau die Doppelmoral an den Tag,
die Sie der Kirche zu Unrecht vorgeworfen haben.
Diakon Golatz Jawohl, lieber Benedikt, ich kann bezüglich des Zölibates mitreden, weil ich mit Priestern
zu tun habe und zwar tagtäglich. Und ich kann eins, mich in die Lage anderer Menschen hinein versetzen.
#77 Benedikt 17:04:17 | Montag, 11. September 2006
@ Bussmann: Nachtrag Auf meine Frage, ob Sie zölibatär leben, geben Sie keine Antwort. Schlußfolgerung
ist, dass Sie hier nicht mitreden können. Sie aber schon? Sind Sie etwa eine virgo consecrata?
@Jawohl Ja, das ist IHR Niveau, lieber Horst! Für Sie gilt dasselbe, wie für unserern Hw. Herrn Skandal-Diakon…
Ich bin zutiefst erschüttert und getroffen, was Sie alter ägyptischer Pyramidenpfurzer dem lieben Horst
hier vorschlagen.
Ach nee… Leider konnte ich nicht bis zu Ende sehen, da ich die volle Brechschale wechseln musste, als
ich die weibliche Kommunionspenderin und die vielen Handkommunikanten erblickte. Ja, das ist IHR Niveau,
lieber Horst! Für Sie gilt dasselbe, wie für unserern Hw. Herrn Skandal-Diakon…
@Jawohl Aber was sagen Sie zu meinem Vorschlag bezgl. des Skandal-Diakons. Genial, nicht? Lassen Sie sich
zusammen mit Bussmann zwangseinweisen. Die Formulare kennt sie.
Jawohl, Horst! Aber was sagen Sie zu meinem Vorschlag bezgl. des Skandal-Diakons. Genial, nicht? Im übrigen
ist die absolute Enthaltsamkeit so schwer nun nicht. Mit GOTTes Hilfe, versteht sich, mit der Gnade des
Herrn. Meine eigene Reinheit ist immer wieder Anlass, dem Herrn zu danken für SEINE Größe und Barmherzigkeit.
@Bussmann Auf meine Frage, ob Sie zölibatär leben, geben Sie keine Antwort. Schlußfolgerung ist, dass
Sie hier nicht mitreden können. Ihre privaten Schlussfolgerungen können Sie sich sonstwo hinstecken,
genau wie es mich nicht interessiert, wie oft Sie sich am Tag lustvoll irgendwo kratzen und es mich auch
nichts angeht. Solche Fragespielchen können Sie mit den bereitwilligen, gescheiterten Existenzen spielen,
die genau so kaputt sind wie Sie und in deren Gejammer Sie sich doch, da selber krank an der Seele, doch
täglich so herrlich selbstbestätigt wiederentdecken. Die Figuren, die bei Ihnen auftauchen haben, werden
bei Ihnen nicht die Lossprechung finden, die einzig und allein Kraft gibt den inneren Menschen wieder
auferstehen zu lassen und den Weg neu zu beginnen. Ein reumütiges Herz wird der HERR nicht zurückweisen.
Sie, Frau Bussmann gehören zu den Totengräbern der Seelen. Um den Zölibat wirklich zu verstehen, braucht
es nicht nur Sachwissen und Erfahrung, sondern auch sehr viel Einfühlungsvermögen in die Psyche eines
Zölibatärs. Sie haben, wenn überhaupt nur Einblicke in die Psyche von Menschen, die bereit sind sich
Ihnen zu öffnen. Es ist also ein ganz bestimmter Typ Mensch. Dieser Typ Mensch würde auch in der ersten
und zweiten Ehe scheitern und bei Ihnen auf das gleiche teuflische Verständnis stossen. Alles andere
wurde bereits gesagt, Bussmänneken.
#70 Benedikt 13:03:25 | Montag, 11. September 2006
@ DDL Sie wissen doch besser als ich, dass der Zölibat weitaus restriktiver ist, als einfach „nur“ die
Ehe zu verbieten? Es ist im Wesentlichen das. Alles andere unterscheidet den Zölibat nicht von anderer
Lebensart. weil ich keine exakten Zahlen nennen kann (sowenig wie Sie, übrigens), ICH habe auch nicht
geschrieben „das war nix“ Es entlarvt nur, wie Sie es gerne sehen WOLLEN, Was mich nicht wirklich von
Ihnen unterscheidet. Und das mindert den Trieb? Nach meiner Kenntnis ist just Mitte 20 der männliche
Höhepunkt in dieser Hinsicht erreicht. Die Kontrolle über den Körper hat man aber wieder. Ist ja auch
ein Thema, das jeder Betroffene freimütig der BILD-Zeitung erzählen würde… Sie glauben doch nciht
im Ernst, dass es darüber – falls es häufig oder sogar mehrheitlich vorkommen würde – nicht ausufernde
Studien, Bücher, Enthüllungen etc. geben würde. Gucken Sie doch ins ZDF, da erzählen Ihnen Geistliche
in die Kamera, dass sie schwul sind und einen Partner haben. @ Bussmann Auf meine Frage, ob Sie zölibatär
leben, geben Sie keine Antwort. Dies hier ist das Internet. Über meinen Personenstand gebe ich grundsätzlich
keine Auskunft.
Diakon Golatz an Benedikt und Herrn Schlämmer, es ist wohl so, dass wir aneinander vorbeireden, nicht
nur, weil sie unsachlich sind und ständig Beleidigungen aussprechen, sondern auch, weil sie absolut keine
Ahnung haben, was zölibatär leben heißt. Ich habe schon zig mal geschrieben, dass Zölibat nicht nur
Ehelosigkeit ist, so wird es aber u.a. im Kirchengesetz in einigen §§ dargestellt, sondern wesentlich
mehr ist. Auf meine Frage, ob Sie zölibatär leben, geben Sie keine Antwort. Schlußfolgerung ist, dass
Sie hier nicht mitreden können. Um den Zölibat wirklich zu verstehen, braucht es nicht nur Sachwissen
und Erfahrung, sondern auch sehr viel Einfühlungsvermögen in die Psyche eines Zölibatärs. Klar sind
die Priester keine pubertären Jungen mehr –- aber es ist ein Unding von einem 25jährigen jungen Mann,
so etwas wie den Zölibat zu verlangen, der ja nur ein Problem der Westkirche ist. Aber die Päpste der
letzten Jahrhunderte haben mit einer Hand Priester, die den Zölibat nicht leben konnten, aus der Kirche
rausgeworfen, mit der anderen Hand die Priester der unierten Ostkirchen, die eine Ehe leben gesegnet.
Welches erschreckende Gottesbild haben solche Kirchenoberen. Einfacher Grund für eine solche Denkweise
und auch für die Denkweise aller „guten Katholiken“, die so denken wie Papst und Bischöfe ín Sachen
Zölibat ist a) eine gewisse Frauenfeindlichkeit b) eine gewisse Sexualfeindlichkeit.
@Benedikt Wieso reden Sie eigentlich in einem fort von Ehelosigkeit? Sie wissen doch besser als ich, dass
der Zölibat weitaus restriktiver ist, als einfach „nur“ die Ehe zu verbieten? „Eine possierliche Feststellung,
nach einem Absatz mit lauter Konjunktiven.“ Das ist schlechte Rhetorik. Ich verwende den Konjunktiv, weil
ich keine exakten Zahlen nennen kann (sowenig wie Sie, übrigens), insofern ist der Konjunktiv nur das
ehrliche Eingeständnis, dass wir es hier mit Wahrscheinlichkeiten zu tun haben, nicht mit belegten Fakten.
Das Zusammenkommen mehrerer (IMHO hoher) Wahrscheinlichkeiten dann so abzuwedeln, ist billig. Es entlarvt
nur, wie Sie es gerne sehen WOLLEN, ohne, dass Sie für Ihre Sichtweise plausible Argumente vorlegen (das
mit der angeblichen Öffentlichkeitswirkung habe ich Ihnen ja zerlegt, darauf wussten Sie scheinbar nichts
zu sagen.). „Ein starker Trieb sagt nichts dagegen, dass man ihn auch unterdrücken kann. Das ist doch
lächerlich.“ Habe ich behauptet, man KÖNNE es nicht? Ich habe lediglich darauf hingewiesen, welche Risiken
man mit derlei Zwangsverhalten eingeht. „Ein geweihter Priester ist den Pubertätsjahren aber längst
entwachsen.“ Und das mindert den Trieb? Nach meiner Kenntnis ist just Mitte 20 der männliche Höhepunkt
in dieser Hinsicht erreicht. So häufig kann es nicht sein. Abseits von Bussmann’schen Referaten hört
man bzgl. Priestern jedenfalls nicht viel davon. Ist ja auch ein Thema, das jeder Betroffene freimütig
der BILD-Zeitung erzählen würde…
@Bussmann Für mich gibt es erst einmal überhaupt keine Sünde, denn auch dass ist Lehre der Religionen.
Was dieser nachfolgend stehende Blödsinn von Ihnen dann allerdings soll … Ich wette auch mit Ihnen,
dass ich schon mehr Menschen zur katholischen Kirche geführt habe, als Sie. Ich habe auch u.a. Psychologie
studiert … Ich nicht und trotzdem weiss ich, daß Sie einen Dachschaden haben. … und von daher werden
Sie vielleicht verstehen, dass ich Onanie ganz normal finde und auch Homosexualität. Ja Frau Bussmann,
bleiben Sie gaaaannnnzzz ruhig, wir verstehen Sie seeeehhhhrrrr gut, wir haben Sie auch wieder lieb und
überhaupt, Sie haben in allem was Sie schreiben vollkommen recht und sind auch sonst eine sehr sehr ernst
zu nehmende gereifte Persönlichkeit.
@Bussma(e)nn(chen) „Wer ist denn dieser Jesus – was wissen wir denn vom historischen Jesus –- den Oberen
der Kirche ist es doch egal, wer der historische Jesus war, sie kennen doch nur den gebastelten Christus
von Paulus, der mit dem historischen Jesus nichts mehr zu tun hat.“ Da ist jene Hofart, die damals schon
Judas Iskariot zu Fall brachte. Ich mach’s mal platt und auf hochdeutsch: Mädel, du bist hier im falschen
Forum. Leb’ Deine Weibischkeit (nicht Weiblichkeit) im antiklerikalen Forum aus und verschone uns hier
mit Deinen Hassattacken gg. Jesus Christus. Seinem von IHM selbst ernannten ersten Bischof sowie deren
Nachfolgern im Amt. Solltest Du dort gesperrt worden sein, könnte ich auch das verstehen. Alles Gute
auf der Suche nach einer neuen Wirkstätte als Troll im Internet.
#65 Benedikt 14:33:53 | Sonntag, 10. September 2006
@ DDL ICh weiß nicht, wie man darauf kommen könnte, dass eine freiwillig auferlegte Ehelosigkeit ernsthaft
noch weltweit durchsetzbar wäre, wenn mehr als die Hälfte aller Priester sich nicht daran halten würden.
Gegen diese Tatsache, wenn sie denn eine wäre, könnte man sich heutzutage gar nicht wehren, das wäre
das Ende des Zölibats. Das, lieber Benedikt, war also nix. Eine possierliche Feststellung, nach einem
Absatz mit lauter Konjunktiven. Und was das Menschenbild angeht: Hallo? Der Sexualtrieb ist einer der
stärksten Triebe überhaupt Ein starker Triedb sagt nichts dagegen, dass man ihn auch unterdrücken kann.
Das ist doch lächerlich. Es gibt vermutlich tausende, die einfach nie heiraten und nach 35 für den Rest
ihres Lebens auch keine Beziehung mehr haben. Jeder Junge, der ‘mal zu Zeiten der Pubertät heftig onaniert
hat, dabei aber ein diffus schlechtes Gewissen hatte und es doch irgendwie nicht lassen konnte, kann davon
ein Liedchen singen. Ein geweihter Priester ist den Pubertätsjahren aber längst entwachsen. Vor 26 kann
niemand Priester werden, der Trend geht eher dazu, dass die meisten Neupriester über 30 sind. Fragen
Sie doch ‘mal Psychologen (und zwar nicht einmal nur solche der Freudschen Schule mit ihrer sexuellen
Fixation), was derlei Triebunterdrückung häufig bewirkt. So häufig kann es nicht sein. Abseits von
Bussmann’schen Referaten hört man bzgl. Priestern jedenfalls nicht viel davon.
@Benedikt Korrigieren Sie mich, falls ich irren sollte, aber die weitverbreitete Methode der Masturbation
ist m.W. ebenfalls ein Verstoß gegen den Zölibat und unterliegt Ihrer „das müsste man doch mitbekommen“-These
nicht im Mindesten. Davon abgesehen, kenne ich das – meist schmunzelnd vorgetragene – Gerede vom „Pfarrer
und seiner Haushälterin“ sogar aus ländlichen, bayerischen gegenden. Diese „öffentliche Wahrnehmung“
gibt es durchaus. Schließlich bleiben noch homosexuelle Kontakte, die gar nicht erst von der Öffentlichkeit
wahrgenommen werden müssen, weil sie sich, von dieser abgeschirmt, hinter Kirchen- und Klostermauern
abspielen. Der homosexuelle Anteil am Klerus dürfte, aus aaO. bereits genannten Gründen, denn ja auch
höher als in der Gesamtbevölkerung sein. Das, lieber Benedikt, war also nix. Und was das Menschenbild
angeht: Hallo? Der Sexualtrieb ist einer der stärksten Triebe überhaupt, da braucht man kein besonders
abgefahrenes / sexualisiertes Menschenbild, um dessen Unterdrückung als ganz simpel wider die Natur und
damit gewaltsam anzusehen. Jeder Junge, der ‘mal zu Zeiten der Pubertät heftig onaniert hat, dabei aber
ein diffus schlechtes Gewissen hatte und es doch irgendwie nicht lassen konnte, kann davon ein Liedchen
singen. Fragen Sie doch ‘mal Psychologen (und zwar nicht einmal nur solche der Freudschen Schule mit ihrer
sexuellen Fixation), was derlei Triebunterdrückung häufig bewirkt.
#63 Benedikt 13:48:55 | Sonntag, 10. September 2006
@ DDL Sofern die These Frau Bussmanns stimmt, dass „sich die Mehrheit der Priester nicht daran halten
kann“ Diese These ist eine Behauptung. Angenommen, 60% der Priester hätten Frauen, glauben Sie im Ernst
das dies nicht öffentlich wahrgenommen würde? Absurd. Es gab in der Kirche tatsächlich Zeiten, in denen
das so war. Und dann war das natürlich deutlich zu sehen. Ich mag das Wort nicht, weil es überstrapaziert
wird, aber jedenfalls ist der Zölibat eine Vergewaltigung von Körper und Psyche. Das ist eine ebenfalls
eine Behauptung. Was für ein Menschenbild ist es eigentlich, wenn einem erwachsenen Mann die Fähigkeit
abgesprochen wird, seine Hose zuzulassen?
Diakon Golatz meine lieben Herren, mit dem Namen „Bußmännchen“ habe ich kein Problem. Aber Sie scheinen
eins mit der schweren Sünde zu haben, dass Onanie eine schwere Sünde ist, stammt nicht von mir, sondern
von der Sündenlehre der katholischen Kirche. Und die Kirche weiß genau, was schwere Sünde ist und Sie
als gute Katholiken sollten das auch wissen. Für mich gibt es erst einmal überhaupt keine Sünde, denn
auch dass ist Lehre der Religionen. Ich habe auch u.a. Psychologie studiert und von daher werden Sie vielleicht
verstehen, dass ich Onanie ganz normal finde und auch Homosexualität. Sicherlich gibt es auch Eheleute,
besonders hier Frauen, die an ihren Ehen kaputt gehen, und warum, weil es wieder ein Kirchengesetz gibt,
dass die Ehe unauflöslich ist. Aber vergessen Sie mal nicht, dass es mehr glücklich gelebte Ehen gibt
als glücklich gelebte Priesterleben.
DDL – Zölibat Nun, mit dem Vergleich des Umstiegs von Zigarren auf Light-Zigaretten haben Sie recht.
Es ändert aber nichts daran, dass die Kompensierung von Bedürfnissen und Drängen auch zum „Nichtraucher“
führen können: es ist in unserer Gesellschaft allgemein bekannt und gefordert, sein agressives Potenzial
nicht auszuleben, sonder sie durch Sport, Kunst etc. zu kanalisieren. D.h.: wenn mich der Chef ärgert
soll ich mein agressives Potenzial nicht auf meinem Freund entladen, sondern es irgendwie, für die Gesellschaft
ungefährliche Art zu kanalisieren (ich höre z.B. Mozart). Hier wird also ein „Nichtraucher“ gefordert
und nicht jemand, der nur mit „kleinen Watschen“ (Light-Zigaretten) seine Agressivität auslebt. Eine
mißlungene Kanalisation kann natürlich auch zu Gesundheitlichen Problemen oder Problemen in der Gesellschaft
führen. Ebenso wie das Zölibat. Das Zölibat ist kein genuin christliches oder katholisches Phänomen:
Ehelosigkeit gibt es in jeder chr. Konfession und in jeder Religion (Budhismus, Islam …). Dass jedoch
das Priesteramt an die Fähigkeit des zölibateren Lebens gebunden wird, ist Dummheit. Christlich gesprochen:
dem lieben Gott wird durch ein Gesetz (kirchliches) vorgeschrieben, welche Männer er zum Priestertum
berufen darf. Ich glaube nicht, dass der liebe Gott Zeit und Lust dazu hat, alle, von den Menschen beschlossenen,
Vorschriften zu lesen und sich danach zu halten.
@Original Bussmann und Horstfassung Natürlich kann der Zölibat auf Dauer mit Hängen und Würgen gelebt
werden, aber schauen Sie sich die Priester in den psychiatrischen Praxen und Kliniken an, die am Zölibat
kaputt gingen. Das sind diejenigen, die ich meine, die mit Hängen und Würgen den Zölibat in jeder Konsequenz
gelebt haben, unfähig für zwischenmenschliche Beziehungen wurden, darum auch keine Seelsorger im eigentlichen
Sinn sein konnten, die in Depressionen verfielen, sich die Schuld für alles gaben, sich als totale Versager
sehen –- und alles Dank eines Kirchengesetzes, das nur so zum Himmel schreit. Natürlich kann die Ehe
auf Dauer mit Hängen und Würgen gelebt werden, aber schauen Sie sich die Ehepartner in den psychiatrischen
Praxen und Kliniken an, die an der Ehe kaputt gingen. Das sind diejenigen, die ich meine, die mit Hängen
und Würgen die Einehe in jeder Konsequenz gelebt haben, unfähig für zwischenmenschliche Beziehungen
wurden, darum auch keine Ehepartner mehr im eigentlichen Sinn sein konnten, die in Depressionen verfielen,
sich die Schuld für alles gaben, sich als totale Versager sehen –- und alles Dank eines Kirchengesetzes,
das nur so zum Himmel schreit. –------------- – merken Sie was Bussmännchen? Wahrscheinlich nicht.
@Brigitte Bussmann – schon wieder auf dem Holzweg! Was schwere Sünde ist und nicht können Sie nicht
beurteilen! Davon mal abgesehen interessiert niemanden Ihre sexuellen Praktiken! Unterstellen Sie auch
niemanden Ihr Gedankengänge! Verstoß gg. das achte Gebot! Die Enthaltsamkeit – gerade das Zölibat –
ist eben die Selbstaufopferung für Jesus Christus. Das werde Sie vielleicht nie verstehen! „Niemand kann
zwei Herren Dienen“ Wahrlich ist es ein Frage der BERUFUNG – und nicht wie die Pründesicherer der meisten
„Weihen“ nach dem V2. Das diese „Lichtgestalten“ dann den Seelenklempner brauchen wundert nicht – alleine
ein Leben für Jesus Christus hätte das behoben! Welch großer Schaden für die Seelen, die durch einen
solche „Pfaffen“ mit dem Pfaffen in die Hölle fahren! Ob Benedict zölibatär lebt oder nicht, ist seine
private Sache und bedarf hier nicht der Erörterung! Leben Sie als Frau oder nur als Weib? Als Frau sollten
Sie sich bedeckt halt und dem Manne untertan sein UND Ihr Mann sollte Sie lieben achten und ehren! Der
Mann ist das Haupt der Familie, die Frau das Herz! Sicherlich ist Ihnen das bislang entgangen. einen gesegneten
Tag in der Erfüllung der 10 Gebote!
Diakon Golatz Grundsätzliches mal zum Zölibat. Zölibat bedeutet nicht, wie herkömmlich immer angenommen
wird, Ehelosigkeit, sondern es bedeutet sexuelle Enthaltsamkeit, das bedeutet natürlich auch, die „schwere
Sünde“ Onanie nicht zu begehen. Es bedeutet weiterhin jede sexuelle Regung sofort zu unterdrücken, wenn
sie, wie es ganz natürlich ist, über den Priester herein bricht. Aus den eben erwähnten einigen Gründen
ist der Zölibat menschenverachtend, weil es der Natur des Menschen widerspricht sexuell enthaltsam zu
sein. Es widerspricht auch der Lehre der Bibel, denn es ist nicht gut, für den Menschen (Adam) allein
zu sein. Natürlich kann der Zölibat auf Dauer mit Hängen und Würgen gelebt werden, aber schauen Sie
sich die Priester in den psychiatrischen Praxen und Kliniken an, die am Zölibat kaputt gingen. Das sind
diejenigen, die ich meine, die mit Hängen und Würgen den Zölibat in jeder Konsequenz gelebt haben,
unfähig für zwischenmenschliche Beziehungen wurden, darum auch keine Seelsorger im eigentlichen Sinn
sein konnten, die in Depressionen verfielen, sich die Schuld für alles gaben, sich als totale Versager
sehen –- und alles Dank eines Kirchengesetzes, das nur so zum Himmel schreit. Die LIeblosigkeit dieses
Gesetzes merken Sie erst, lieber Benedikt, wenn Sie mal mit einem solchen Priester oder mit mehren von
ihnen gesprochen haben, können Sie erst verstehen, was ich meine. Benedikt, eine Frage, leben Sie zölibatär,
wie ich es oben erwähnt habe????
#57 deusexmachina 19:18:50 | Freitag, 8. September 2006
@Stimme aus Wien „Laufen Sie noch immer in den Stöckelschuhen der Mutter? Bitte bei Freud nachzulesen!“
Hm? Aber eben doch nicht, das schrieb ich doch – mir ist bekannt, dass das wohl mancher macht, aber ich
verspürte den Wunsch nie, hatte auch nie ein Bedürfnis, ‘mal ‘nen BH anzuprobieren oder sowas, erst
recht nicht den der Mutter. Ich halte diesen Wunsch auch nicht für soooo verbreitet – aber vielleicht
irre ich mich da ja? „Diese Art der Kanalisation gibt es auch bei denen, die im Zölibat leben – was glauben
Sie, wieso gibt es so viele Geistliche (Brüder und Schwester), die sich so radikal mit einer Wissenschaft,
Kunst o.ä. beschäftigen?“ Klar. Aber das ist nicht dasselbe. Sicher, da suchen sich Energien andere
Bahnen, aber das ändert nichts daran, dass der „erotische Kanal“ in Gänze blockiert wird bzw. werden
soll (muss). Das ist der fundamentale Unterschied zu Ihrer Ödipus-Anspielung: Dort handelt es sich um
eine Ablenkung INNERHALB des Eros, deswegen hielt ich den Bezug auch für nicht legitim. Sie vergleichen
da den Umstieg von Zigarren auf Light-Zigaretten mit einem kompletten, plötzlichen Antirauchertum, das
sich ggf. in Fresssucht seine Bahnen bricht. Wie dem auch sei: Der Zölibat ist, wie die Tatsachen zeigen,
für viele Kleriker nicht wirklich tragbar. Und dabei sehen wir, angesichts der nachvollziehbaren Heimlichtuerei,
nur die Spitze des Eisbergs. Ich verzichte bewusst darauf, das „verlogen“ zu nennen. Aber „befremdlich“
(verharmlosend) ist es allemal.
DDL-Ödipus den Ödipuswunsch kenne ich nicht aus eigener Anschauung – ist das tatsächlich so verbreitet?
Keine Ahnung. Laufen Sie noch immer in den Stöckelschuhen der Mutter? Bitte bei Freud nachzulesen! dass –
grundsätzlich einwandfreie – erotische Begierden in andere („falsche“, nach unseren Normen) Kanäle geleitet
werden Diese Art der Kanalisation gibt es auch bei denen, die im Zölibat leben – was glauben Sie, wieso
gibt es so viele Geistliche (Brüder und Schwester), die sich so radikal mit einer Wissenschaft, Kunst
o.ä. beschäftigen? Oder wieso haben die betreffende Herrschaften Zeit für die Probleme ihrer „Schäfchen“
jederzeit (Tag und Nacht)? Natürlich geht es auch um die Kanalisation (nach Freud) eines Überschusses –
ähnlich wie im 19. Jh. die Lehrerinen, die nicht heiraten durften (nicht wegen einer kirchl. Vorschrift,
sondern wegen der Erwartung der Gesellschaft) ganz und gar nur der Bildung ihrer Schutzbefohlener lebten,
leben heute Leute ganz und gar nur für das Wohl ihrer Schutzbefohlener.
@Stimme aus Wien Lesen Sie doch noch’mal genau: Ich habe nie behauptet, dass der Zölibat „nicht lebbar“
wäre. Aber eben nur für manche, und ich behaupte: Sehr wenige, denn „natürlich“ ist er nun einmal wirklich
nicht. Ungeachtet dessen mögen manche eine psychische Disposition dazu verspüren, das mag ich durchaus
glauben – nur steht der Zölibat ja derzeit als Anforderung im Raum, d.h. hier wird keineswegs nur auf
diese Disposition abgehoben (der Priestermangel wäre wohl eklatant, wenn dem so wäre). Auch das „Freiwillige“
ist ganz so einfach nicht: Sicher werden viele Kleriker tatsächlich den WUNSCH haben, zölibatär zu
leben – welche seelischen Nöte dann aus der häufigen Erkenntnis „Der Geist ist willig, aber das Fleisch
ist schwach“ erwachsen, kann man sich ausmalen. Übrigens, hm, den Ödipuswunsch kenne ich nicht aus eigener
Anschauung – ist das tatsächlich so verbreitet? Keine Ahnung. Den Vergleich jedenfalls halte ich für
nicht legitim, denn beim Ödipuskomplex geht es ja darum, dass – grundsätzlich einwandfreie – erotische
Begierden in andere („falsche“, nach unseren Normen) Kanäle geleitet werden; der Zölibat hingegen fordert
totale Abstinenz, das bedeutet (sofern er eben nicht vollkommen und fraglos freiwillig ist) eine eklatante
Frustration. Da wird nicht umgeleitet, da wird abgeblockt, unterdrückt, „mit Stumpf und Stiel ausgerottet“
(oder, häufiger wohl: geleugnet) – fragen Sie ‘mal einen Psychologen, was das für die Psyche eine Normalsterblichen
bedeutet.
DDL – Zölibat Das Zölibat ist in der Tat „widernatürlich“ im gleichen Maße, wie es widernatürlich
ist, den Wunsch des kleinen Jungen, sich seiner Mutter erotisch zu nähern, zu unterdrückenn. (Ganz bestimmt
haben Sie schon von Oidiouskomlex gehört.) Ich bin kein Befürworter des Pflichtzölibates – aber zu
behaupten, das Zölibat wäre nicht lebbar, ist einfach ein Blödsinn.
Ist das nicht niedlich? Ein katholischer Kleriker äußert seine Meinung hinsichtlich eines – seiner Meinung
nach – wünschenswerten Wandels seiner Kirche. kreuz.net, das Sprachrohr einer Abspaltung, die von Rom
als schismatisch und „nicht in Einheit mit der Kirche“ betrachtet wird, nudelt sich daraufhin auf, spricht
von „Dissens“ und bezeichnet den Herrn als „Skandaldiakon“. Wow. Der Splitter im Auge des Nächsten…
da gleitet mein Blick zum oberen Rand des Browserfensters, und ich komme nicht umhin zu denken: „Das im
eigenen Auge ist wohl das, an das sie diesen Herrn da oben damals genagelt haben“. @Benedikt Sofern die
These Frau Bussmanns stimmt, dass „sich die Mehrheit der Priester nicht daran halten kann“ (ob sie stimmt,
kann ich nicht beurteilen, wenngleich ich das mindestens in Sachen „Onanie“ für höchstwahrscheinlich
halte), liegt natürlich eine Doppelmoral vor, nämlich in dem Moment, in dem dieselben Kleriker nach
außen für Keuschheit eintreten und diese von anderen einfordern. Und „menschenverachtend“? Ich mag das
Wort nicht, weil es überstrapaziert wird, aber jedenfalls ist der Zölibat eine Vergewaltigung von Körper
und Psyche. Die Anzahl derer, die ihm aus völlig freien Stücken und ohne psychische Qual folgen, dürfte
sehr gering sein. Er ist, in der ganz neutralen Bedeutung des Wortes, „widernatürlich“ (komisch, das
empfinden manche hier doch immer als das Ultimum des Schlimmen und Schrecklichen?). Für manche ok, für
die Mehrheit nicht.
#52 Benedikt 14:33:04 | Freitag, 8. September 2006
@ Bussmann Doppelmoral liegt eben darin, dass auf der einen Seite die Zölibatsverpflichtung besteht,
auf der anderen Seite sich die Mehrheit der Priester nicht daran halten kann, weil es menschenverachtend
ist. Als Doppelmoral bezeichnet man das Anlegen unterschiedlicher Maßstäbe (moralische Beurteilung)
für ein und dieselbe Verhaltensweise. Wo ist das hier zu sehen? Warum soll der Zölibat bitteschön „menschenverachtend“
sein? Wer ist denn dieser Jesus – was wissen wir denn vom historischen Jesus –- den Oberen der Kirche
ist es doch egal, wer der historische Jesus war, sie kennen doch nur den gebastelten Christus von Paulus,
der mit dem historischen Jesus nichts mehr zu tun hat. Vermutlich streichen Sie also Paulus und setzen
Ihrer eigenen Vermutungen an seine Stelle. So kann man es natürlich auch machen. Haben Sie meine Herren
überhaupt eine Ahnung, was Gotteserfahrung ist, haben Sie jemals Gott erfahren? Sie würden doch eine
Gotteserfahrung gar nicht mal merken. Sie würden mir doch jede Gotteserfahrung umdefinieren. Daher ist
es völlig sinnlos, sich darüber zu unterhalten. Gotteserfahrungen, die mit der katholischen Lehre nicht
in Einklang stehen, sind mir jedenfalls suspekt. Sie scheinen eine Art geistlicher Dienstleister zu sein,
der für jeden Suchenden handgefertigte Lösungsmodelle anzubieten hat. Eine Verwurzelung in der heilbringenden
Religion erzeugen Sie damit jedenfalls nicht.
#51 Pünktchen 10:48:42 | Freitag, 8. September 2006
Stimme und „histor. Jesus“ Ich stimme Ihnen zu! Der „historische Jesus“ dient entweder als Projektionsfläche
eigener Ideologien oder er wird „steinbruchexegetisch“ aus beliebigen NT-Versatzstücken zusammengeleimt:
reine Willkür!
Brigitte Bussman Wer ist denn dieser Jesus – was wissen wir denn vom historischen Jesus –- den Oberen
der Kirche ist es doch egal, wer der historische Jesus war, sie kennen doch nur den gebastelten Christus
von Paulus, der mit dem historischen Jesus nichts mehr zu tun hat. Ich nehme an, Sie meinen es zu wissen,
wie man zum historischen Jesus gelangen kann – leider sind auch Sie auf dem Holzweg.
Frau Bussmann Sie schrieben doch, der Zölibat sei menschenverachtend, in der Kirche herrsche eine Doppelmoral
usw. Wie passt dann dieses Zitat dazu ? Ich wette auch mit Ihnen, dass ich schon mehr Menschen zur katholischen
Kirche geführt habe, als Sie. ?:) Zum Zölibat: Ein Priester wird nicht dazu gezwungen. Er entscheidet
sich freiwillig für das Priesteramt und dazu gehört nun mal- wie wir wissen- der Zölibat. Ich verstehe
nicht, worin Sie hier eine Menschenverachtung sehen.
@Lady Bussmann Sie haben noch keinen Priester am Zölibat kaputt gehen sehen, die Doppelmoral liegt eben
darin, dass auf der einen Seite die Zölibatsverpflichtung besteht, auf der anderen Seite sich die Mehrheit
der Priester nicht daran halten kann, weil es menschenverachtend ist. Was an einer freiwilligen Verpflichtung
im Erwachsenenalter menschenverachtend sein soll – grübel. Ich wette auch mit Ihnen, dass ich schon mehr
Menschen zur katholischen Kirche geführt habe, als Sie. Wie schön, die Gnade der Erkenntnis hat durch
Sie auf die Abtrünnigen gewirkt. Wieviel Heimkehrer waren es denn? Vielleicht kann hier jemand mitbieten.
Sie würden doch eine Gotteserfahrung gar nicht mal merken. Aha, daran liegts also.
Diakojn Golatz an all die liebenswürdigen Herren, die mir so zustimmen! Ich wette mit Ihnen, dass niemand
von IHnen wirklich Ahnung hat, wie es in der inneren Kirche aussieht. Sie haben noch keinen Priester am
Zölibat kaputt gehen sehen, die Doppelmoral liegt eben darin, dass auf der einen Seite die Zölibatsverpflichtung
besteht, auf der anderen Seite sich die Mehrheit der Priester nicht daran halten kann, weil es menschenverachtend
ist. Ich wette auch mit Ihnen, dass ich schon mehr Menschen zur katholischen Kirche geführt habe, als
Sie. Ich kenne die Fragen und Probleme der Menschen, die der Kirche den Rücken kehren. Sie wollen Antworten,
ehrliche Antworten und nicht eine selbst gebastelte Traditionstheologie. Wer ist denn dieser Jesus – was
wissen wir denn vom historischen Jesus –- den Oberen der Kirche ist es doch egal, wer der historische
Jesus war, sie kennen doch nur den gebastelten Christus von Paulus, der mit dem historischen Jesus nichts
mehr zu tun hat. Die Menschen wollen Antworten auf ihre Fragen –- wie kann ich Gott erfahren? Haben Sie
meine Herren überhaupt eine Ahnung, was Gotteserfahrung ist, haben Sie jemals Gott erfahren? Sie würden
doch eine Gotteserfahrung gar nicht mal merken.
#46 Benedikt 14:25:52 | Donnerstag, 7. September 2006
@ Bussmann Hallo Benedikt, Gott sei Dank, dass heute so wenige junge Männer Priester werden, So kann
niemand reden, dem die Kirche wirklich am Herzen liegt denn „konservative“ Priester braucht die katholische
Kirche nicht, sie braucht „Revolutionäre“, denn auch Jesus war ein „Revolutionär“ in seiner damaligen
Zeit. Das könnte Ihnen so passen. Die Revolutionäre hatten wir doch längst, Sie sind ja auch ein Teil
von ihnen. Ziehen Sie doch mal Bilanz…was haben Sie geschafft? Hören Sie doch auf, das Leeren der Kirchen
den Konservativen zuzurechnen. Leute Ihres Schlages haben lange genug den Kurs der Gemeinden diktiert.
Herausgekommen ist dabei nichts. Übrig geblieben sind nur die wirklich treuen. Und die werden das Steuer
nun wieder übernehmen. Aber allerdings weiß ich schon, was in den Priesterseminaren heute so anwesend
ist, traurig aber wahr, denn diese Leute, werden keine Antwort den Menschen der heutigen Zeit geben können.
Reden Sie sich doch nichts schön. Leute wie Sie können keinem Menschen erklären, warum er katholisch
sein sollte. Dazu müsste man nämlich authentisch sein, während Sie nur irgendein selbstgebasteltes
esoterisches Klimbim vertreten. Das durchschaut jeder Jugendliche innerhalb von Minuten. Wir haben genug
Priesterkinder, die die Kirche stillschweigend hinnimmt. Welch eine Doppelmoral. Wo liegt da die Doppelmoral?
#45 r.ruhrgebietler 11:14:12 | Donnerstag, 7. September 2006
@Brigitte Bussmann – immer noch nicht verstanden? „Gott sei Dank, dass heute so wenige junge Männer Priester
werden“ ja, nicht – so habe wir vielleicht wenig, aber gute Priester! Solche, die in der Tradition stehen,
den Herrn Jesus Christus am Kreuz wie ein Banner vor sich tragen und fest im Glauben und der Verkündigung
stehen! „denn „konservative“ Priester braucht die katholische Kirche nicht, sie braucht „Revolutionäre“,
denn auch Jesus war ein „Revolutionär“ in seiner damaligen Zeit.“ Nein, sowas aber auch! Heute scheint
mit der ‘konservative’ Priester wohl eher ein Revoluzer zu sein als die Mainstreampfaffen der Lehmann-Kirche,
der Medjugorjebewegung und Taize-Feteschisten!! „…denn diese Leute, werden keine Antwort den Menschen
der heutigen Zeit geben können.“ Muß aber ein sehr fragwürdiges Priesterseminar gewesen sein! Warscheinlich
‘nen Opiumhöhle in Amsterdam?? „Wir haben genug Priesterkinder, die die Kirche stillschweigend hinnimmt.
Welch eine Doppelmoral.“ Wie scharfsinnig festgestellt – es sind eben jen irregangenen „Priester“, die
den Herrn Jesus Christus durch ihren Abfall so beleidigen! Viel schlimmer aber ist, daß diese Pfaffen
unzählig viele Seelen mit in die Hölle reißen! „…zu einem der Punkte, die die Leute aus der Kirche
treibt.“ Just so ist es – Priester, die gar keine sein wollen treiben die Gläubigen raus. Die wollen
nur „den Laden aufmischen“ Es bleibt dabei: Ego Non Servant – nicht nur ein Ausspruch von sog. „Frauen“ –
auch von den „Priestern“ der Lehmannnkirche.
#44 Horst Schlämmer 09:52:04 | Donnerstag, 7. September 2006
@Bussmännchen Gott sei Dank, dass heute so wenige junge Männer Priester werden,… Bei so vielen mannstollen
Weibern, die sich Geistliche zum Objekt ihrer fleischlichen Begierde ausersehen haben und deren grösstes,
teuflisches Vergnügen es ist einen Priester unter Vorgaukelung des Verzichts auf weltliche Lüste zum
Bruch seines Zölibatsversprechens zu verführen, ist das auch wirklich besser.
Diakon Golatz Hallo Benedikt, Gott sei Dank, dass heute so wenige junge Männer Priester werden, denn
„konservative“ Priester braucht die katholische Kirche nicht, sie braucht „Revolutionäre“, denn auch
Jesus war ein „Revolutionär“ in seiner damaligen Zeit. Aber allerdings weiß ich schon, was in den Priesterseminaren
heute so anwesend ist, traurig aber wahr, denn diese Leute, werden keine Antwort den Menschen der heutigen
Zeit geben können. Wenn diese späteren Priester merken, was ihre „Gehirnwäsche“ gebracht hat, ist es
zu spät, ob die dann wirklich auf „Frau und Kinder“ verzichten sei dahin gestellt. Wir haben genug Priesterkinder,
die die Kirche stillschweigend hinnimmt. Welch eine Doppelmoral. Eine Gewissensfrage an Sie, Benedikt,
finden Sie das richtig –- ich meine diese Doppelzüngigkeit?? Genau das gehört nämlich zu einem der
Punkte, die die Leute aus der Kirche treibt.
@ex Bochumer Ich werde – sobald nicht umgehend meine Löschung erfolgt – die Machenschaften des kreuz.net
dokumentieren. Dafür haben Sie sich ein dickes BUSSILEIN verdient. @Lady Bussmann Sie haben einfach
einen Sprung in der Schüssel. @Gerhard Und Sie haben noch nicht einmal eine Schüssel in der man einen
Sprung haben könnte.
#39 Benedikt 14:04:14 | Mittwoch, 6. September 2006
@ Bussmann Andreas Golatz ist ein Paradebeispiel für einen kommenden Priester, wie er sein sollte. Na,
seien Sie dann aber mal nicht zu enttäuscht, wenn Sie entdecken, wer heute wirklich noch Priester wird.
Die Kandidaten scheinen mir jedenfalls immer „konservativer“ zu werden. Sie wollen eben Priester werden
und keine Revolutionäre. Sie verzichten freiwillig auf Frau und Familie…entsprechend ist ihre Einstellung.
Die Zeiten, wo jene Priester wurden, die glaubten, der Zölibat falle ohnein bald sind Gsschichte. Die
meisten, die heute Priester werden wollen haben längst erkannt, dass die alten Konzepte, die ua Sie hier
vertreten die Kirche nicht aus der Krise bugsieren.
#38 Gerhard 11:17:50 | Mittwoch, 6. September 2006
„Skandaldiakon“ Ich freue mich, dass mit Andreas Golatz ein Diakon zum Priester geweiht wird, der Hoffnung
auf eine neue, lebendige Kirche macht! Gleichzeitig finde ich es beschämend, wenn in einer vorverurteilenden
und abwertenden Weise vom „Skandaldiakon“ Andreas Golatz gesprochen wird! – Eine „lebendige“ Kirche muss
offen sein für Neues – was keineswegs gleichbedeutend ist mit einem „Abfall vom wahren Glauben“! (Bei
kreuz.net ist allein schon das Nachdenken über Neues ein Skandal!)
Diakon Golatz meine lieben Herren, ich bin alles andere als Feministin, mir liegt so etwas fern, aber
ich bin für Gerechtigkeit und das Leben der Liebe Gottes, von dem so manche Herren weit entfernt sind,
weil sie wohl gar nicht wissen, was das heißt, die Liebe, die Jesus gefordert hat, zu leben. Andreas
Golatz ist ein Paradebeispiel für einen kommenden Priester, wie er sein sollte. Die Kirche wird Gott
lob nicht mehr länger eine Kirche von „oben“ bleiben können. Denn wir sehen ja, was diese Kirche von
„oben“ so anstellt, weil viele „Obere“ meinen, dass sie den Heiligen Geist gepachtet haben. Und was macht
dann die Kirche „unten“ sie gehen laufen oder sie rebellieren indem sie aufrufen zum Aufstand gegen Rom.
Vielleicht haben es manche schon vergessen, WIR ALLE SIND KIRCHE, WIR ALLE, DIE GETAUFT SIND. Exkommunikation
ist doch ein bisschen sehr lieblos, wie gut dass Papst Benedikt liebevoller mit der Wahrheit umgehen kann
als so mancher „rechtgläubige Herr im Forum.“
@Brigitte Bussmann – ego non servant das Dauerthema der irregeleiteten Feministinnen, die aus der Demut
der Jungfrau und Gottesmutter Mariens nichts gelernt haben. Wie wenig können sie daher auch verstehen,
daß Golatzdas & Co. stante pede exkommuniziert gehören, sind diese Nachtgestalten doch die Verführer
vor denen Jesus Christus warnt wenn er sagt: außen sind es Schafe, aber inwändig reißende Wölfe! Gleichzeitg
sind Menschen gleichen Gedankengutes mit zu exkommunizieren! Die Kirche war, ist und bleibt immer eine
Kirche von oben. Und sowar es den einen Gott gibt, es wird sich nie ändern! Gelobt sei Jesus Christus –
Dein Kreuzesleiden ist nicht um sonst gewesen!
#35 ExBochumer † 14:11:22 | Dienstag, 5. September 2006
kreuz.net setzt sich über alles hinweg. Ich habe gestern die Löschung meines accounts gefordert. Nichts
ist geschehen. Somit wird kreuz.net immer fragwürdiger, unglaubwürdiger etc. – Gelöscht wird von den
Herrschaften immer wieder, aber wenn es um Anforderungen geht – nichts. kreuz.net ist ein äußerst fragwürdiges
Medium. Ich werde – sobald nicht umgehend meine Löschung erfolgt – die Machenschaften des kreuz.net dokumentieren.
Diakon Andreas Golatz das freut mich sehr, dass Andreas es geschafft hat, nun zum Priester geweiht zu
werden. Hieran kann ich erkennen, dass auch die Kirche „oben“ noch lernbereit und lernfähig ist. Lieber
Andreas gebe niemals auf und bleibe auch als Priester kritikfähig, was die sog. Amtskirche betrifft,
denn dann haben wir alle stets einen kleinen „Aufstand gegen Rom.“ Ich hoffe, dass dieses Beispiel Schule
macht, bei allen, die noch in Priesterseminaren zu finden sind.
#32 blueberry 23:31:13 | Montag, 4. September 2006
@ Benedikt Nur mal interessehalber: studieren Sie eigentlich Theologie oder etwas ähnliches? Ich meine
wollen Sie Priester, Pater, Diakon oder sowas werden?
Wen wundert’s Der Herr Diakon ist doch im diözesanen Seminar ausgebildet worden…jetzt wiederholt er,
was er dort gelernt hat. Ihnm die Weihe zu vermeiden ist somit unredlich.
Argumente des Wienerer Diese Argumentation scheint mir sehr fragwürdig, der ExBochumer hat die besseren.
Solche Leute, wie dieser angehende Priester, haben in der kath. Kirche nichts zu suche, von dieser Geisteshaltung
gibt es schon viele zuviel. Sollten die Worte ernst gemeint sein, dann ist das doch ein klares Zeichen
der Unreife, denn ein solcher Schritt bedarf reichlicher Überlegung. Aber noch mehr gibt mir die Haltung
des zuständigen Bischofs zu bedenken, sie spiegelt doch die tatsächliche Kriese der Kirche wieder.
#29 bonifatius 22:12:39 | Montag, 4. September 2006
Kommentare zu Weihe Ein Baier: Do legst de nida! ( Niederbayrisch) Ein Preuße: Da bleibt dir die Spucke
wech! Ein Engel: O, hl. Florian, verschon’ unser Haus, zünd’ andere an! Ein gefallener Engel: Gell Leitl,
da schaugts!
Das beginnende Schisma läßt sich auch mit noch so treuherzigem Augenaufschlag nicht mehr abstreiten.
Also ich sehe kein beginnendes Schisma, sondern ein längst vollzogenes. Es ist nur endlich an der Zeit,
dass all jene, die das Konzil nicht anerkennen, nivellieren, relativieren und schleichend zurücknehmen
wollen irgendwann einmal den Mut zusammenbringen und den Hut nehmen. Übrigens mein Passwort ist und bleibt
100, das mit dem blabla finde ich einen blödsinn. Die Redaktion hat die Accounts von zwei Drittel meines
Freundeskreises gekillt und nimmt dazu trotz mehrfacher Aufforderung nicht Stellung. Glücklicherweise
haben wir inzwischen ein eigenes Forum, das auch schon sehr belebt ist. So braucht keiner kreuz.net für
die Hebung seines Adrenalinspiegels, und soll ich was sagen, das Niveau auf dem Forum ist um megamäßig
höher als hier!
@wiener Zitat „ist es „vorkonziliar-autoritär“, wenn man die autorität des bsichöflichen leitungsamtes
ernst nimmt? und – wie vorkonziliar! – vielleicht auch noch dem bischof das urteil darüber zutraut, weil
man ihm das entsprechende vertrauen entgegen bringt?“. Hier haben wir den ganzen Salat: Es gibt vom Diakon
Gollanz eine aggressiv gegen Rom und gegen eine lehramtliche Aussage des Papstes gerichtete öffentliche
Erklärung. Es gibt keinen Widerruf – wohl aber Solidaritätserklärungen ( mit G., nicht etwa mit dem
Papst) anderer leitender Funktionäre der Diözese. Wie soll man da dem Bischof vertrauen, wenn er behauptet:
Es ist alles gut? Wie soll man das Bischöfliche Leitungsamt akzeptieren, wenn sein Inhaber es hinnimmt,
daß gegen das Leitungsamt des Papstes gehetzt wird? Wo die Einheit mit dem Papst schwach wird, löst
sich das Leitungsamt des Bischofs auf! Und die Sache wird nicht dadurch besser, daß in Reformtheologenkreisen
darüber spekuliert wird, daß ein Priester in dem Fall, in dem es zwischen Papst und Ortsbischof zum
Widerspruch kommt, der Priester dem Ordinarius und nicht dem Papst Gehorsam schulde. Das für Katholiken
Undenkbare ist nicht nur denkbar geworden, es wird bereits an den Universitäten als „katholisch“ gelehrt.
Und es wird praktiziert: Die Entwicklung hin zur austriakisch-katholischen Nationalkirche ist schon weiter
fortgeschritten, als viele glauben. Das beginnende Schisma läßt sich auch mit noch so treuherzigem Augenaufschlag
nicht mehr abstreiten.
@ bernado … extrem klerikalistischen und durch und durch vorkonziliar-autoritären Argumentationsfigur.
ist es „extrem-klerikalistisch“ wenn man einem zuständigen bischof die kompetenz zuspricht, das zu entscheiden,
was nun einmal seine ureigene aufgabe ist: zu prüfen, wen er zum prietser weiht und wen nicht? ist es
„vorkonziliar-autoritär“, wenn man die autorität des bsichöflichen leitungsamtes ernst nimmt? und –
wie vorkonziliar! – vielleicht auch noch dem bischof das urteil darüber zutraut, weil man ihm das entsprechende
vertrauen entgegen bringt? wahrscheinlich wäre es weder „extrem-klerikalistisch“ noch „vorkonziliar-autoritär“,
wenn man alle kirchlichen entscheidungen einfach der institution überlässt, die sicherlich unfehlbar
ist: der kreuz.net-redaktion. das sollten wir tun. ps: die einschätzung meiner person als „vorkonziliar-autoritär“
könnte manche der hier mitdiskutierenden gehörig durcheinander bringen ;) tröstlich nur, dass du dies
offenbar beleidigend meinst. das gibt grund zur hoffnung.
Skandaldiakon wiener schrieb:„der bischof scheint es nicht für „unumgänglich“ zu halten, dass eine öffentliche
korrektur erfolgt. die tatsache, dass die weihe jetzt stattfinden wird, ist ja nun auch beleg dafür,
dass die gründe, die zum aufschub geführt haben, nun nicht mehr vorliegen. ich vermute, dass diese feststellung
dem bischof ausreicht, der wohl auch von sich aus ein nochmaliges aufkochen der diskussion nicht wünscht.
daher können wir zu kenntnis nehmen, dass die äußerungen im besagten interview null und nichtig sind.“
Du meinst, wir sollen es endlich einfach so akzeptieren? Herzlichen Dank für diese Zurschaustellung einer
extrem klerikalistischen und durch und durch vorkonziliar-autoritären Argumentationsfigur.
@ exbochumer faszinierend: alle, die nicht auf deinen hetzerischen kurs einschwenken, sondern eine eher
abwägende und die rolle des bischofs würdigende position einnehmen – wie ich es versuche – werden von
dir als „satansdiener“ bezeichnet. sehr aufschlussreich. auch die äußerung: „… ist und bleibt ein
ärgernis“ – klar, der mann darf sich einfach nicht ändern oder gar entwickeln. dann müssten wir ja
die schublade wieder aufmachen, in den wir ihn gesteckt haben. wie kann ein „exbochumer“ (oder ein priester
aus der schweiz, oder ein poster aus berlin …) sich eigentlich ein urteil über jemanden erlauben, den
er – vermutlich – nur aus dem zu kennen meint, was hier auf kreuz.net von ihm bzw. über ihn berichtet
wurde? könnte satan vielleicht auch dahinter stecken, wenn man sich weigert, sorgsam aufgebaute feindbilder
zu revidieren?
#23 ExBochumer † 13:56:15 | Montag, 4. September 2006
@ dorothea Nach deinem Posting zu urteilen ist damit der Bischof zu einer Marionette degeneriert. Toll.
Bischöfe als Marionetten im Griff der Modernisten und Zerstörerer der Kirche.
#22 ExBochumer † 13:50:18 | Montag, 4. September 2006
Geprägt von dem obersten Zerstörer … dem Satan ist diese Nachricht geprägt. Die Kirche zerstört
sich von ihrem Inneren her selbst. Alle diejenigen, die dieses Tun befürworten, so auch wiener, sind
daran nicht unschuldig. Satan lässt grüßen.
Was soll der Nuntius dabei? es ist davon auszugehen dass dies in absprache mit dem apostolischen nuntius
erfolgt ist. Was soll denn bitte ein Nuntius mit der Zulassung oder Nichtzulassung eines Diakons zur Priesterweihe
zu tun haben? Ein Nuntius ist kein Wachköter über die Bischöfe …welches Bild des Bischofsamtes spukt
hier in manchen Köpfen herum?
na wie schön … … dass hier wieder einige ganz genau wissen wie der linzer bischof seine diözese
gefälligst zu leiten hat und wie nicht. anscheinend hat sich der bischof für eine andere vorgehensweise
entschieden – es ist davon auszugehen dass dies in absprache mit dem apostolischen nuntius erfolgt ist.
schließlich ist der bischof der zuständige und verantwortliche. er hat im juni die gründe, die zum
aufschub geführt haben, festgestellt, und es ist seine aufgabe zu beurteilen, ob diese gründe unverändert
vorliegen oder nicht. ihm werden dazu die notwendigen informationen vorliegen. ein „öffentliches abschwören“
des weihekandidaten zu fordern oder aus der distanz zu reklamieren ist dagegen eher kontraproduktiv.
Widerruf? Was soll denn ein Widerruf? Die Frage der Frauenordination ist im Grunde nicht geklärt …
sie ist mit einem päpstlichen „BASTA“ unter den Teppich gekehrt worden mit einem Schreiben, dessen Inhalt
von ganz ganz vielen in der Kirche nicht nachvollzogen und nicht geglaubt wird. Es ist kein Skandal, wenn
dies ausgesprochen wird … ganz viele nehmen dieses Schreiben nur im Gehorsam – ohne innere Zustimmung –
an.
Widerruf! Da die skandalösen Aussagen des Herrn Diakon öffentlich gewesen sind, sollte auch ein Widerruf
öffentlich erfolgen, das heisst zumindest in den der Kirche zur Verfügung stehenden Organen (z.B. Kirchenzeitung).
Dieser Widerruf müsste nicht nur die Erklärung enthalten, künftig loyal zum Bischof zu sein, sondern
auch eine ausdrückliche Anerkennung der definitiven Lehre von „ordinatio sacerdotalis“, dass die Priesterweihe
von Frauen unmöglich ist. Es ging eben nicht nur um einen Dissens in disziplinären Fragen (Zölibat),
sondern auch im Bereich der Glaubenslehre (Frauenweihe). Sollte sich der Diakon weigern, müsste ihm die
weitere Ausübung auch des Diakonenamtes untersagt werden.
@ bernado, stimme d.v. @ bernado: der bischof scheint es nicht für „unumgänglich“ zu halten, dass eine
öffentliche korrektur erfolgt. die tatsache, dass die weihe jetzt stattfinden wird, ist ja nun auch beleg
dafür, dass die gründe, die zum aufschub geführt haben, nun nicht mehr vorliegen. ich vermute, dass
diese feststellung dem bischof ausreicht, der wohl auch von sich aus ein nochmaliges aufkochen der diskussion
nicht wünscht. daher können wir zu kenntnis nehmen, dass die äußerungen im besagten interview null
und nichtig sind. @ stimme d.v.: auch wenn alles dagegen spricht – ich gebe meine hoffnung nicht auf,
dass auch in der redaktion von kreuz.net ein wenig vernunft einkehren könnte. die tatsache, dass der
titel bisher nicht geändert wurde, spricht natürlich eher nicht dafür, aber warum soll uns die red.
nicht einmal (positiv) überraschen?
Skandaldiakon wiener schrieb:„sprechen sie herrn golatz demzufolge die möglichkeit/fähigkeit/das recht
ab, sich zu entwickeln? ich bin froh, dass der katholische glaube uns die möglichkeit der entwicklung,
der bekehrung zugesteht, die wir immer wieder nötig haben.“ Natürlich gibt es diese Möglichkeit. Wenn
der Diakon Golatz, der mit seinen öffentlichen Äußerungen für viele Katholiken einen Skandal verursacht
hat, diese Möglichkeit genutzt hat, wäre es allerdings nicht nur wünschenswert, sondern unumgänglich,
daß er seine Meinungsänderung, seine Bekehrung, ebenso öffentlich mitteilt. Andernfalls muß man damit
rechnen, daß er sich nicht wirklich bekehrt hat und seine der Lehre der Kirche widersprechenden Ansichten
zur Frauenordination bei nächster Gelegenheit wiederholt. Das wäre dann ein Skandal, der zu Lasten des
Bischofs ginge. Hoffen und beten wir, das uns und der Kirche ein solcher Skandal erspart bleibt, der das
ohnehin erschütterte Vertrauen in die Rechtschaffenheit einiger Bischöfe weiter beschädigen müßte.
@Wiener habe folgende bitte an die redaktion gerichtet: Würden sie bitte auch noch beim Petrus schönes
Wetter für die zweite Septemberhälfte erbitten und bei der Lottofee meine Zahlen für nächstes Wochenende.
Da sie überzeugt zu sein scheinen, mit ihren Bitten auf dergleichen Dinge Einfluß nehmen zu könnnen
wäre das sehr nett. Danke!
@ r.ruhrgebietler sprechen sie herrn golatz demzufolge die möglichkeit/fähigkeit/das recht ab, sich
zu entwickeln? ich bin froh, dass der katholische glaube uns die möglichkeit der entwicklung, der bekehrung
zugesteht, die wir immer wieder nötig haben. wenn nun jetzt anscheinend ein derartiger prozess stattgefunden
hat, ist das doch ein grund zur freude, oder täusche ich mich da? ein beharren auf einzementierten vorurteilen
dagegen hat dagegen sicher mit einer christlichen haltung nichts zu tun.
#11 rudolfsohn 11:55:52 | Montag, 4. September 2006
Ein Gruss nach Wien, wo der Steffl gütig auf uns herabschaut Danke für Ihren einleuchtenden Kommentar.
ich finde auch, dass das mit dem „Skandaldiakon“ zu tief in die Klischeekiste gegriffen ist.
Sommerschlußverkauf Dies macht sich offensichtlich auch bei den Bischöfen bemerkbar – und zwar im Kopf.
Bei Myrtha Müller (www.fatima.ch) ist das Sühneleiden sehr schwer für die abgefallenen Priester und
Bischöfe. Jetzt wird es noch schwerer! Arma Myrtha, armer Jesus Christus! Sommerschlußverkauf der röm.
kath. Kirche. Vielleicht ist es bei FSSPX besser? hatten die nicht gerade in Fulda ein treffen???
bitte an die redaktion habe folgende bitte an die redaktion gerichtet: bei allem verständnis für pointierte
formulierungen: ich bitte darum, die bezeichnung „skandaldiakon“ auszutauschen. sie legt eine totalidentifikation
der person des herrn golatz mit seinen äußerungen in dem bekannten „standard“-interview nahe, die ihn
nur auf dieses verkürzt. man kann – wenn man will – das interview als „skandalös“ bezeichnen. aber die
person des interviewten in folge selbst als „skandal“ zu bezeichnen, ist unpassend.
@Nichts sollte unmöglich sein … Grübel, – vielleicht sollte man ihn, den Berufenen ? auf Probe weihen, –
oder ihm eine Teilzeitpriesterschaft anbieten, dann kann er auch das Weltmenschentum nebenbei besser ausleben.
Nur so ein Vorschlag von mir.
@ rudolfsohn: skandal… ? nun hat aber der weihekandidat nach einer – dem bischof ausreichend erscheinenden –
bedenkzeit wohl seine haltung in diesen fragen überdacht und revidiert. zumindest so weit, dass der bsichof
es nun für angebracht hält, ihn zur priesterweihe zuzulassen. also hat wohl eine klärung stattgefunden.
das ist einmal zu akzeptieren. zu „skandalös“: mir geht es heute nicht darum, alle strittigen und falschen
aussagen des herrn golatz aus seinem standard-interview noch einmal durchzukauen. ich bin nur über die
wortkreation „skandaldiakon“ gestolpert, da sie eine totalidentifikation der person des herrn golatz (den
vermutlich niemand persönlich kennt) mit seinen – zu recht – kritisierten äußerungen in einem interview
auszudrücken scheint. und ihm eine veränderung nicht zugestehen möchte nach dem motto: einmal „skandaldiakon“,
immer „skandaldiakon“. übrigens: jeder diakon, priester, jede/r getaufte christ/in sollte „skandal-“
diakon, priester oder christ/in sein: nämlich ein stein des anstoßes für seine mitmenschen. die botschaft
jesu christi (der bedingungslosen liebe, des kreuzes, der auferstehung) ist ein skandalon – in diesem
sinne wünsche ich mir „skandalöse“ christen!
#4 rudolfsohn 10:57:29 | Montag, 4. September 2006
Was ist denn nun der skandalöse Punkt? Offensichtlich werden diesmal 2 völlig verschiedene Dinge in
einen Topf geschmissen: 1. Die Priesterehe 2. Die Frauenordination Zu 1.: Dass die Option, ob Priester
heiraten dürfen, immer wieder mal zur Diskussion gestellt wird, ist nicht „skandalös“, sondern verständlich,
weil es auch den Jüngern der urchristlichen Kirche im ersten Jahrhundert nicht vervoten war zu heiraten.
Auch unter den Zwölfen war es gerade Petrus, der verheiratet war. Zu 2.: Die Frauenordination wäre in
der Tat nichts anderes als eine Kapitulation vor dem Zeitgeist. Da im Gegensatz zur Priesterehe biblisch
keine Argumente für Priesterinnen oder gar Bischöfinnen vorliegen, ist die Frauenordination abzulehnen,
obwohl niemend bezweifelt, dass es in der biblischen und katholischen Geschichte starke Frauenpersönlichkeiten
gab und gibt.
Nur Mut Finde ich gut, dass der Bischof ihn weihen wird. @st. polterer Auf schreiende Nuntien sollte man
sowieso nicht hören. Wer schreit, hat Unrecht!
fragwürdig wie denn nun: hat die diözese es nun bestätigt, oder hat der pressesprecher gesagt, nichts
zu wissen – oder beides (wer ist aber dann „die diözese“, die „bestätigt“ – wenn nicht deren pressesprecher)???
im artikel stehen beide (widersprüchliche) aussagen unverbunden nebeneinander. fragwürdig ist auch die
bezeichnung „skandaldiakon“ – was bitte soll diese wortkreation denn bedeuten? fragwürdig ist auch die –
zweifellos jetzt einsetzende – wiederaufnahme der entrüstungsäußerungen, zusammen mit dem schon erfolgten
aufruf, die diözese mit protestmails zuzuspammen. offensichtlich hat es eine bedenkzeit gegeben. offensichtlich
hat der bischof von linz die gründe, die damals gegen die weihe sprachen, als nicht mehr vorliegend gesehen.
daher: gottes segen dem weihekandidaten!
#1 st. polterer 10:37:43 | Montag, 4. September 2006
Der Nuntius soll angeblich bei einem Telefonat mit Bischof Schwarz durch die ganze Nuntiatiur gebrüllt
haben, dass es nicht genüge, die Weihe von Golatz [kursiv]aufzuschieben[kurisv]: „Der wird nicht geweiht.“
Die Info stammt gerüchteweise aus zweiter – aber zuverlässiger – Hand.