Mutig und prophetisch + Auf höchstem Niveau + Sollten Moslems spezielle Erkennungszeichen tragen? + Linzer Bischof weiht im Alten Ritus + Sonderbeziehungen
Mutig und prophetisch
Italien. Religiöse Unterschiede dürfen niemals eine Gefahr für den Frieden sein.
Das erklärte Benedikt XVI. in seiner Botschaft für das gestern und heute in Assisi tagende 20. interreligiöse
Friedenstreffen der Laiengemeinschaft ‘Sant’Egidio’. Das Treffen geht auf eine Initiative von Papst Johannes
Paul II. zurück. Die Idee des interreligiösen Treffens sei „mutig und prophetisch“ gewesen – erklärte
Benedikt XVI. in seiner Grußbotschaft. Das Grundprinzip für den interreligiösen Dialog müsse die „Klarheit
in der Wahrheit“ sein. Es gelte, unangemessene Verwirrungen zu vermeiden.
Auf höchstem Niveau
Italien.
Am letzten Wochenende traf sich der Papst mit seinem Ratzinger-Schülerkreis zum Thema Schöpfung und
Evolution. „Es war eine wichtige Begegnung auf höchstem akademischem Niveau“ – erklärte der Wiener Erzbischof
Christoph Kardinal Schönborn vor der österreichischen Nachrichtenagentur ‘kathpress’. Der Papst und
die anderen Theologen hätten sich über die Entwicklungen der biologischen Forschung dankbar und interessiert
informiert. Die Referate und die Diskussionen des Treffens werden im November in einem Dokumentationsband
veröffentlicht.
USA. 39% der Amerikaner haben Vorurteile
gegenüber Moslems. Das berichtete die politische Webseite ‘politblog.net’. Derselbe Bevölkerungsanteil
möchte, daß Moslems in den USA besondere Ausweise tragen. 44% der Amerikaner glauben, daß die religiösen
Ansichten der Moslems „zu extrem“ seien. 22% sagen offen, daß sie keinen Moslem als Nachbar wollen. 51%
der Amerikaner vermuten, daß US-Moslems „nicht loyal zu Amerika“ stehen. 34% denken, daß Moslems „Al-Quaeda
unterstützen“.
Linzer Bischof weiht im Alten Ritus
Österreich. Der Linzer Bischof Ludwig Schwarz wird
am 29. Oktober ein Mitglied der Petrusbruderschaft zum Priester weihen. Das berichtete die Lokalzeitung
‘Oberösterreichische Nachrichten’ heute Dienstag. Die Diözese hat den seit längerem vereinbarten Weihetermin
bestätigt.
Sonderbeziehungen
„Deutschland beruft sich auf seine besonderen Beziehungen und die deutsche
Geschichte, um seine Haltung zu Israel zu erklären. Ich habe Sonderbeziehungen zu meinen Söhnen. Und
wenn die etwas Dummes anstellen, dann sage ich ihnen das. Ich kritisiere sie.“
Der Publizist Alfred Großer
(81) am 16. August in der ‘Berliner Zeitung’
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52 Lesermeinungen
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#53 Agiafortuni 09:51:20 | Donnerstag, 7. September 2006
Benedikt XVI Kehrtwende Wie kommt Benedikt XVI dazu Jopas Assisi Schwachsinn mutig und prophetisch zu
nennen, wo er doch 1986 entschieden dagegen opponiert haben soll. Auf alle Fälle sind, so lange dieser
Geist herrscht, Gespräche mit Rom im voraus zum Scheitern verurteilt
#52 Karl Murx 18:01:29 | Mittwoch, 6. September 2006
Damals gab es wenigstens einen Papst Neben meine Frage an die Parteigänger der FSSPX, warum denn „Quo
Primum“ nach wie vor gültig sein soll, aber nicht „Cum ex Apostolatus Officio“?
#51 Agiafortuni 17:41:07 | Mittwoch, 6. September 2006
Die babylonische Gefangenschaft der Kirche wir erleben heute erneut eine babylonische Gefangenschaft der
Kirche. Bei der ersten Gefangenschaft war es kein geringerer als der französische König welcher sich
den Frevel leistete sich die Kirche unterwürfig zu machen. Er wurde auf diese Weise – wie übrigens auch
sein Nachfolger Franz I sowie Kardinal Richelieu, ganz zu schweigen von den beiden Napoleons – zu einem
Schandfleck für das katholische Frankreich. Des Königs Frevel bestand darin, sein Interesse höher einzuschätzen
als das Wohl der Kirche. Aehnlich veruhren Roncalli, Montini und Woytila. Auch sie wollten dem modernen
Menschen gefällige Kirche und dafür waren sie viele Glaubensgüter über Bord. Heute muss man leider
feststellen, dass Benedikt XVI nicht bereit ist, auch die geringste Kritik an jenen zu üben, welche der
Kirche die Fessel angelegt haben, sonst hätte er das Assisi-Jammerspiel nicht mutig und prophetisch genannt.
Weitaus einleuchtender sind die Worte des Erzbischofs: Die Reden und Taten Johannes Pauls II in Togo,
in Marokko, in Indien und in der Synagoge in Rom entfachen in unseren Herzen eine heilige Empörung. Was
denken wohl die heiligen Männer und Frauen des alten und neuen Testaments! Was täte die heilige Inquisition,
wenn sie noch bestünde? Der erste Artikel des Credo und das erste Gebot des Dekalogs werden öffentlich
von dem verhöhnt, der auf dem heiligen Stuhl sitzt. Fazit: Wer Ohren hat der höre.
#50 Karl Murx 17:00:07 | Mittwoch, 6. September 2006
Ott kann ich selber lesen All Sacraments of the New Covenant were instituted by Christ (De Fide). Einbändige
Ausgabe bei TAN-Books, Seite 336 Christ instituted all Sacraments imediately and personally (Sent. Certa)
Seite 336. Dagegen im alten LTHK mit Berufung auf Pius X. De Fide proximum. Band IX, Kolumne 82 Christ
fixed the substance (Materie in specie und Form dem Sin nach) of the sacraments. The Church has no Power
to alterate them; (Sent. Certa) Daß „Accipe Spiritum Sanctum“ zur Spendung der Bischofsweihe notwendig
sei, habe ich nie und nirgends behauptet, im Gegenteil. Zur Einstimmung sei Benedikt die Vindication der
englischen Bischöfe aus dem Jahre 1898 empfohlen. Dieses Dokument erschien zur Verteidigung von Apostolicae
Curae. www.rore-sanctifica.org/…licae_Curae_1898.pdf @Sozialkatholisch: Ich meinte nicht, daß die Kirche
verworfen sei. Das Tier vom Lande verdeckt die Kirche, die als mystischer Leib am Leiden Christi Anteil
hat. Mortem moriendo destruxit! Sterbend besiegte er den Tod. Gilt auch für die Kirche. Zur Zeit hat
die katholische Kirche nur noch die passive Unfehlbarkeit der Gläubigen. Dagegen ist die Konzilskirche
eine Besatzungsmacht, welche das Grab des Mystischen Leibes bewacht. Der mystische Tod der Kirche läßt
ihren Leib jedoch nicht verwesen.
das murx’sche Monster ist auch nicht eben ein Waisenknabe. das Schöne an der Menschwerdung Gottes ist
doch gerade die Aufgabe der Vollkommenheit in seinem Sohn. Er gibt sich hin als nacktes Wesen, verletzlich,
unbeholfen, er pflanzt sich ein in den mütterlichen Leib seines auserwählten Volkes und vermählt diesen
aber auch gleichsam mit dem Prinzip seines heranreifenden Sohnes. Jesus ist zweimal geboren. Einmal sein
fleischlicher Leib aus dem Leib seiner Mutter Maria. Und das ist zugleich das Sinnbild seiner zweiten
Geburt als geistiger Herrscher, als Christus mit seiner Heilsorganisation aus dem geistigen Leib Israels.
@ Karl Murx La Salette ist einer der wenigen Erscheinungsorte die ich anerkenne, dort ist von einer Verfinsterung
der Kirche die Rede aber nicht von ihrer gänzlichen Verwerfung. Das Tier aus vielen Nationen könnte
wirklich USA sein und das zweite Tier Israel, aber man sollte noch etwas abwarten ehe man entgültige
Schlüsse zieht.
#45 Karl Murx 16:24:56 | Mittwoch, 6. September 2006
Es ist eben nicht die römische Kirche! Wenn wir Schwester Lucia Glauben schenken dürfen, daß das dritte
Geheimnis das 13. Kapitel der Apokalypse betrifft, kann die Konzilskirche nur eines sein: „Das Tier mit
den zwei Hörnern, das vom Land kommt.“ Man lese insbesondere Offb. 13,7-10: „Und ihm wurde Macht gegeben,
zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und
Völker und Sprachen und Nationen. Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom
Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist. Hat jemand Ohren,
der höre! Wenn jemand ins Gefängnis soll, dann wird er ins Gefängnis kommen; dwenn jemand mit dem Schwert
getötet werden soll, dann wird er mit dem Schwert getötet werden. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen!“
Wir sind also erst einmal besiegt und die Verfinsterung der Kirche, von der in La Salette gesprochen wird,
geschieht durch einen Himmelskörper, der sich vor die Sonne schiebt. Das verfinsternde Gestirn ist die
Konzilskirche. „11 Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein
Lamm und redete wie ein Drache. 12 Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und
es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden
war.“ Das Tier aus dem Meere, der Welt des Chaos, ist die globalistische Bewegung der UNO, in welcher
die USA die Hauptrolle spielen.
#44 Benedikt 16:11:43 | Mittwoch, 6. September 2006
Herr Murx… …wirft hier alles munter zusammen, die Lehre von der Einsetzung aller Sakramente durch
Christus, die Lehre von der unmittelbaren Einsetzung durch Christus und die Lehre, dass die Kirche kein
Recht hat, die Substanz der von Christus eingesetzten Sakramente zu ändern. Herr Murx behauptet auf einmal,
ich hätte gesagt, die Lehre von Petrus Lombardus sei sententia certa, obwohl ich das nicht gesagt habe.
Die Lehre von der unmittelbaren(!) Einsetzung ist auch nicht fidei proxima, sondern sententia certa, während
die Lehre von der Einsetzung der Sakramente (ob mittelbar oder unmittelbar) durch Christus selbstverständlich
de fide ist, wobei Herr Murx behauptet, sie sei fidei proxima. Festzuhalten ist, dass a) Christus die
sakramentalen Zeichen nicht im einzelnen und in allen Einzelheiten festgelegt hat. Der Wortlaut der Weihe
gehört also nicht zur Substanz. b) Die Formel „Accipe Spiritum Sanctum“ gehört nicht zur Form und somit
auch nicht zur Substanz. Ihr Wegfall ist ganz egal, da diese Formel sowieso erst im Mittelalter aufgekommen
ist. Herr Murx kann das alles im Ott nachlesen. 11. Aufl. S. 466ff; 617
@ Karl Murx Ich kann sie ja sogar ein bisschen verstehen, in der röm. Kirche liegt viel im argen und
manchmal könnt ich auch sagen „Macht euren Dreck alleine, ihr könnt mich mal an die Füsse packen!“
Aber das die Kirche immer noch, trotz vieler fauler Kompromisse, so bekämpft wird, ist doch ein Zeichen
ihrer Gültigkeit.
#40 Karl Murx 15:27:53 | Mittwoch, 6. September 2006
Die genaue Diskussion können Sie Diekamp entnehmen Meinetwegen auch Nikolaus Gihr. Daß Christus die
Substanz gewisser Sakramente inhaltlich festgelegt hat, bedeutet nicht die wörtliche Abfassung, sonst
gäbe es ja auch keine Unterschiede diesbezüglich bei der Firmung, der Weihe und der Letzten Ölung.
Weiterhin, wenn ein Satz De Fide proximum ist, kann nicht das Gegenteil Sententia Certa sein. Mit der
Behauptung, daß die Lehre von Petrus Lombardus als Sententia Certa eingestuft wird, kommen Sie an, ohne
eine konkrete Quelle zu nennen. Diekamp vermerkt dazu: Die Substanz der Sakarmente(Materie und der Sinn
der Form) ist iure divino, nämlich durch Christus, sei es durch ihn persönlich, sei es in seinem besonderen
Auftrage durch die Apostel, festgesetzt worden, so daß die Kirche nicht berechtigt ist, sie zu verändern.
(Sententia certa) Band 3, Seite 18 Pius X. schreibt an die apostolischen Delegaten des Orients, es sei
eine „ausgemachte sache, daß der Kirche keineswegs das Recht zustehe, hinsichtlich der Substanz der Sakramente
irgendeine Neuerung zu treffen“ (AAS 1911, 119) Weiter sagt Diekamp in derselben Abhandlung: „Denn sie
(die Lehrentscheidungen) sprechen nicht etwa bloß von einer unveränderlichen den Sakramenten zugrundeliegenden
Idee, sondern von konkreten Riten, die zu ändern die Kirche nicht das recht habe.“ Nochweniger kann die
Kirche Riten einführen, wo die Form selbst die Trinität, oder die Art und Weise der innergottlichen
Prozessionen zur Debatte stellt. Solches geschieht aber in Frank’nchurchs Bischofsweihe.
#39 Benedikt 14:49:21 | Mittwoch, 6. September 2006
Herr Murx… …leitet aus der Lehre von der unmittelbaren Einsetzung der Sakramente durch Jesus Christus
ab, dass er die Substanz auch für den Einzelfall festgelegt wurde. Es ist aber auszuschließen, dass
Christus die Riten in allen Einzelheiten festgelegt hat. LTHK vermerkt, daß es seit Pascendi von Pius
X. als Fidei proximum gilt, daß alle Sakramente von Christus eingesetzt sidn. Das ist de fide. Lediglich
in der Frage der unmittelbaren Einsetzungen gibt es unterschiedliche Auffassung, wobei die Lehre von der
unmittelbaren Einsetzung gleichwohl sententia certa ist. Bonaventura, Petrus Lombardus ua. vertreten allerdings
die Meinung, dass die Firmung und die Letzte Ölung durch die Apostel geleitet vom Heiligen Geist eingesetzt
wurden. Wobei für die Apostel klar war, dass nicht sie selbst die Einsetzenden waren.
#37 Karl Murx 14:30:08 | Mittwoch, 6. September 2006
Jetzt wird es lustig! Erstmal zu Benedikt: Was hält er von folgenden Quellen? Diekamp, Ott, altes LTHK –
Stichwort „Sakramente“ – Unterpunkt IV), Catholic Encyclopedia 1907: …it is theologically certain, but
not defined (de fide) that Christ immediately instituted all the sacraments of the New Law. In the decree
„Lamentabili“, 3 July, 1907, Pius X condemned twelve propositions of the Modernists, who would attribute
the origin of the sacraments to some species of evolution or development. The first sweeping proposition
is this: „The sacraments had their origin in this that the Apostles, persuaded and moved by circumstances
and events, interpreted some idea and intention of Christ“, (Denzinger-Bannwart, 2040). Then follow eleven
propositions relating to each of the sacraments in order (ibid., 2041-51). These propositions deny that
Christ immediately instituted the sacraments and some seem to deny even their mediate institution by the
Saviour. www.newadvent.org/cathen/13295a.htm Konzil von Trient, Sessio 7, Kanon 1: history.hanover.edu/…exts/trent/ct07.html
Sessio 21, Kapitel 2.: die Vollmacht der Kirche über die Sakramente kann nur unbeschadet deren Substanz
bestehen (salva illorum substantia) history.hanover.edu/…exts/trent/ct21.html Auch zu finden im alten
Denz. 931 LTHK vermerkt, daß es seit Pascendi von Pius X. als Fidei proximum gilt, daß alle Sakramente
von Christus eingesetzt sidn.
#36 Jawohl! 14:25:35 | Mittwoch, 6. September 2006
Schach-Matt Was hast du für eine Scheiße geschrieben, das man sie gleich beseitigt hat? War wohl gegen
mich gerichtet. Hehehe. Weißt du Matt, du musst erst mal da hinriechen, wo ich schon überall hingeschissen
habe www.kreuz.net/reader.2051.html.
@Murx: ja doch er trägt die Wesenheit in sich. Das habe ich doch nie bestritten. Also laufen Sie mit
dieser Argumentation offene Türen ein. Der Sohn ist ja potentieller Vater, genauso etwa wie der Baumsame,
oder der kleine Baum, potentieller „Vollbaum“ ist, oder wie Sie es nennen wollen. Das kommt doch auch
darin zum Ausdruck, dass man die Priester seiner Kirche auch als Väter betrachtet und das Oberhaupt der
Kirche als den hl. Vater schlechthin ansieht. Ja: die Bestimmung des Sohnes ist es aufzugehen und einszuwerden
mit dem Vater indem er zu seiner geistigen Substanz erwächst. Es ist ein Selbstfindungsprozess in der
Art eines Kreislaufs. Ein Sichverlieren und Wiederfinden, ein Auseinander- und Zusammensetzen. Es ist
das wahre Schauspiel des göttlichen Bewußtseins, dass sich in dieser Selbstdarstellung erfreut.
#34 Benedikt 13:54:33 | Mittwoch, 6. September 2006
Herr Murx… …ist offenbar der Meinung, dass die Substanz der Sakramente von Christus in individuo eingesetzt
wurde. Er scheint über Quellen zu verfügen, über die kein anderer verfügt.
#33 Karl Murx 13:16:22 | Mittwoch, 6. September 2006
Da redet einer, der die Zeugung des Sohnes aus dem Vater nicht kennt Der Sohn als Wort ist Ausdruck der
intellektuellen Selbsterkenntnis des Vaters. Wenn der Vater sich in seinem Wort nicht so auszudrücken
vermag, daß es die Wesenheit des Vaters in sich trägt, so hätte der Vater sich selbst weder erkannt,
noch hätte er ein komprehensives Wort von sich. Wenn das Wort hinter seinem Ursprung zurückbliebe, dann
wäre auch sein Ursprung begrenzt. Der Vater wäre so zu komprehensive Selbsterkenntnis nicht in der Lage
und somit nicht Gott. Das Wort ist dem Vater wesensgleich, weil der Vater alles in es hineinlegt, was
er ist. Hätte der Vater kein ihm ebenbürtiges Wort, so wäre er stumm und somit nicht Vater. Der Vater
erkennt sich aber in Ewigkeit, ohne Anfang und Ende und geht in dieser seiner Selbsterkenntnis auf, die
vollkommen ist.
nun… die Kirche verurteilt ja seit jeher Erkenntnisse, die sie nicht die Kraft und den Willen hat einzusehen,
weil sie fälschlicherweise annimmt, dass sie darin zu Fall käme. Und ich mache ihr daraus nicht einmal
einen Vorwurf. Es ist eine Art krankhafte Heuchelei, eine ungebührliche Vergötterung Jesu, der ja unangezweifelt
Gottperson ist, aber eben nicht schon in derselben Weise wie der Vater, ansonsten er ja mit ihm ident
wäre und es das Beziehungsmodell von Vater und Sohn garnicht gäbe. Und keiner soll mir doch erzählen,
dass nicht der Vater dem Sohn übersteht und der Sohn es nicht auch in dieser Form bekannte. Ihm ist also
ideologisch zunächst kein Vorwurf zu machen. Letztlich bleibt der Kirche ja nichts anderes als sich dieses
Denkens doch zu befleissigen, nur dann ist ihr die Konsequenz eben wieder durchwegs unliebsam. Im Grunde
ist sie ja seit jeher eine Unterdrückerin des männlichen Seins, eben aufgrund dieses Komplexes. Im Grunde
spiegelt sich ihre eigene Ignoranz auch Gesamtges. wieder, ja auch im Verhalten der Frauen, die keine
Männer aufkommen lassen. Im Grunde offenbart sich an diesen peripheren Auswüchsen die ganze Wut ihrer
Eifersucht. Und dann habe ich doch den Eindruck: letztlich ist es doch SEINE Eifersucht, die darin zum
Ausdruck kommt. Oder hatte Jesus etwa nichts zu sagen, nichts zu wirken im Lauf der Geschichte? Ist es
doch seine Kirche, sein geistiger Leib. Also: ist er auch verantwortlich und der liebe matt wird es offenlegen
sogut er eben kann.
#31 Karl Murx 09:28:29 | Mittwoch, 6. September 2006
Super! Und nach all den Banalitäten macht sich keiner Gedanken über den linzer Bischof… …und ob
die von ihm gespendeten Weihen gültig sind. Daß diese neue Form Bischofsweihe nach Paul VI. innigst
mit einer neuen Sichtweise der Dreifaltigkeit zusammenhängen könnte und mit einer neuen Lehre über
den HL.Geist, interessiert niemanden. Das Schweigen zu diesem Thema beweist, daß man hier einen Wunden
Punkt getroffen hat. Das zeigt auch, wie es um den „Glauben“ der meisten Schreiber hier so steht. Man
glaubt, daß Gott ein Vater ist, der einen Sohn hat, meinetwegen ewig. Dieser Sohn muß noch vervollkommnet
werden, indem er den Hl.Geist vom Vater als Gabe empfängt (Frage 47 des Kompendium zum KKK und neue Form
der Bischofsweihe). Die Person des Gottesknecht Jesus (eine von Papst Hadrian I. verurteilte Redeweise)
empfängt den Hl.Geist ebenfalls im Jordan in zeitlicher Weise, so wie der Sohn den Geist als Gabe in
der Ewigkeit empfängt. (Alles verurteilt im 9. Kanon des Konzils von Ephesus, „Drei-Kapitel“ des II.
Konzils von Konstantinopel, Credo des Konzils von Toledo, Hadrian I. – Synode von Frankfurt) Wer die Taufe
so spendet, daß er die Dreifaltigkeit durcheinanderbringt, der spendet ungültig. Wer in der Form aller
anderen Sakramente den dreifaltigen Gott, oder eine der Personen so anruft, daß es der Trinität widerspricht,
der ruft nicht den christlichen Gott an. Er kann so kein Sakrament spenden. Die Weihen und Messopfer der
häretischen Griechen und Russen sind nur deswegen gütig, weil ihre Irrtümer zum Filioque nicht in die
Formen der Sakramente eingearbeitet sind.
@Maurice Er hat nur einen Fehler gemacht: er hat die Dinge ganz, ganz zu Ende gedacht. Und das kann schiefgehen,
wenn man es ohne Korrektiv tut. Ich habe eher das Gefühl, hier wurde nicht mal der Versuch gestartet,
auch nur ansatzweise zu denken … Mal etwas ganz anderes, bin ja noch relativ frisch hier Gab es eigentlich
schon jemals ein Kreuz.net- Lesertreffen ? Falls ja, wie viele haben überlebt ? Nix für ungut, fiel
mir spontan beim lesen mancher Beiträge so ein.
Meine Kirche ist die Christenheit Ich bin nicht Jesus, aber ich bin Sohn Gottes und damit wenigstens potentieller
Christus. Vielleicht bin ich präpotent, aber mir ist das egal. Für weniger verkaufe ich mich nicht und
weniger will ich nicht sein. Ich habe es gesagt. Amen.
#25 Benedikt 23:02:39 | Dienstag, 5. September 2006
@ matt Was Sie schreiben offenbart lediglich, dass Sie Ihrer eigenen Kirche und Ihrer eigenen Lehre anhängen.
Was das katholische Kirchenoberhaupt sagt und tut braucht Sie nicht zu interessieren. Der Papst wird sicher
nicht zur Matt’schen Religion konvertieren.
sehr freundlich… aber ich bete nicht äußerlich. Mein stilles Gebet ist die Hingabe an den Weg, den
ich gehe, ohne Rücksicht und ohne Reue. Es ist ein eigentümlicher Weg und ich tue es für mich selbst,
um zu werden der „ich bin“. Das klingt zunächst sehr egoistisch. Aber um das zu erwirken muß ich Bindungen
eingehen und mich mit dem Geist vermählen. Der Geist, das große Mysterium, die lebendige Substanz Gottes,
die sich vielfältig in seiner Kirche manifestiert. Selbst zu sein heisst den Geist zu lieben, heisst
die Menschen zu lieben in denen er wirkt und zum Ausdruck kommt. Denn sie erst vermitteln einem durch
ihre Liebe und Zuwendung das Bewußtsein der eigenen Herrlichkeit.
Bitte, laßt matt in Ruhe, zumindest: seid nicht böse mit ihm und zu ihm (ich meine das sehr, sehr ernst!!!!).
Er hat nur einen Fehler gemacht: er hat die Dinge ganz, ganz zu Ende gedacht. Und das kann schiefgehen,
wenn man es ohne Korrektiv tut. Wir wollen für jedes Korrektiv dankbar sein. matt: bete für mich. Und
ich für Dich!
#22 Karl Murx 21:19:17 | Dienstag, 5. September 2006
Matt soll erst einmal sagen, welcher Sekte er angehört Vor einiger Zeit redete er doch von seiner eigenen
Göttlichkeit. Zitat: „Ihr seid Götter!“. Nur ein Gnostiker kann so reden. Wo sind wir denn so beheimatet,
hmmmm? Blavatsky, Steiner, OTO, Rosenkreuzer etc. ?
@matt: dass Sie mich einen Häretiker schimpfen… >>täuscht auch nicht darüber hinweg, dass der wahre
Häretiker der Mann im weißen Kittel ist…<< matt, du machst dich hier als Haus- und Hofnarr immer mehr
zum Gespött.
dass Sie mich einen Häretiker schimpfen… täuscht auch nicht darüber hinweg, dass der wahre Häretiker
der Mann im weißen Kittel ist. Es kann daher auch keine Einigung mit den Pius-Brüdern geben, solange
der Papst weiterhin im heuchlerischen Dialog mit den Götzendiener steht und in ihren Reihen verkehrt.
Er plappert von der Gefahr des Relativismus und ist doch selbst ein kleinmütiger Relativist, der Christus
verleugnet, für den er eintreten sollte.
#19 Karl Murx 14:28:38 | Dienstag, 5. September 2006
Matt soll doch mal seine Initiationsriten offenbaren Da er sich mehrfach als Rechtsgnostiker geäußert
hat, könnte er uns Profanen einmal sagen, worin seine Religion eigentlich besteht. Aber bitte nichts
auslassen.
#16 ExBochumer † 14:09:25 | Dienstag, 5. September 2006
kreuz.net setzt sich über alles hinweg. Ich habe gestern die Löschung meines accounts gefordert. Nichts
ist geschehen. Somit wird kreuz.net immer fragwürdiger, unglaubwürdiger etc. – Gelöscht wird von den
Herrschaften immer wieder, aber wenn es um Anforderungen geht – nichts. kreuz.net ist ein äußerst fragwürdiges
Medium. Ich werde – sobald nicht umgehend meine Löschung erfolgt – die Machenschaften des kreuz.net dokumentieren.
#15 landorganist 13:36:38 | Dienstag, 5. September 2006
Es ist schon erstaunlich, was sich ein Matt und leider auch andere hier rausnehmen können, ohne gesperrt
zu werden. Aber wundern tut es mich ehrlich gesagt nicht.
#14 Hypatia 12:17:14 | Dienstag, 5. September 2006
Erkennungszeichen für Moslems Suspicion always haunts the guilty mind – Verdacht wohnt stets im schuldigen
Gemüt! -Shakespeare. Das sieht den Amis ähnlich, xenophobisch wie sie paradoxerweise sind. Zur Zeit
geht es gegen die Moslems, nach dem Pearl-Harbor-Angriff internierte der amerikanische Staat alle naturalisierten!
Japaner, die an der Westküste lebten. Trau, schau wem!
@ Dr. Regazzoni Ihre Beziehungs-Metaphorik ist doch vollkommen übertrtieben; auch Johannes XXIII. bis
JP II. handelten lauteren Sinnes, dabei in schwieriger Zeit oft unglücklich. Sie urteilen sehr oft viel
zu erbarmungslos und ungerecht, Dr. Regazzoni! Assisi: Von dieser Art Event fühlen sich viele (auch engagierte)
Katholiken angezogen, die pubertären Phantasien nachhängen. Aber für Kirche und Glauben keinesfalls
verloren sind. Wollen Sie die alle verprellen, indem Sie sie brutal ihrer Illusionen berauben? Viel besser
ist doch die sanfte, nachdenkliche Korrektur, so wie der Papst sie vorzunehmen sich anschickt. Bei harschen
Verboten sind diese Dauerpubertierenden weg! Wenden sich endgültig mit beleidigter Revoluzzer-Pose irgendwelchem
wirklich unentschuldbarem Schwachsinn zu! Deshalb wäre ein Verbot das falsche Signal; man muss den Frosch
langsam kochen, sonst springt er aus dem Topf.
#11 Agiafortuni 11:21:24 | Dienstag, 5. September 2006
Ansgar: weshalb das falsche Signal Sie schreiben: ein Verbot Assisis wäre das falsche Signal gewesen.
Wen es uns am Herzen liegt, dass eine Wende zum Besseren eintritt, so muss mit dieser Leisetrterei endlich
Schluss gemacht werden. Ansgar, sie haben zu mir gesagt, man würde seine Frau nicht deshalb verlassen,
weil sie verrückt geworden ist. Verrückt wird man nicht immer durch eigenes Verschulden aber nachdem
wir miterleben mussten wie Roncalli den Ehebruch beging, Montini die Scheidung aussprach und Woytila das
Konkubinat legalisierte ist es schlechthin unmöglich einer solchen Gemeinschaft weiterhin die Treue zu
halten. Es ist bedauerlich, dass ein Mann von der Intelligenz und Kultur Benedikt XVI nichts klügeres
zu tun weiss, als den Schwachsinn seiner Vorgänger zu wiederholen
@Matt Dieser Papst sollte einmal sein Denken und sein Handeln ungeachtet fremder Einflüsse und Intrigen
ordnen, aber das ist eben eine zutiefst männliche Qualität. Was zum Henker meinen Sie damit Matt ? Könnten
Sie das mal näher erklären ? Langsam aber sicher hört der „Spaß“ auf. Permanente Beleidigungen und
Unterstellungen gegenüber dem Heiligen Vater sind alles andere als lustig. Freie Meinungsäußerung ist
ja schön und gut, jedoch nicht in dieser Form.
Brauchen wir eine Brechstange? Man kann dem hl. Vater nur Hurerei vorwerfen wenn man selber so total von
seiner Meinung überzeugt ist das man keinerlei Korrektur an sich selber zulässt. Der Dialog mit anderen
Religionen ist wichtig, wenn es auch m.M. nach von Papst JP2 übertrieben wurde und man ihm gewisse Sakrilegien
vorwerfen kann. Gewisse Korrekturen von Papst B16 sind nicht von der Hand zu weisen. Ich bin froh das
wir so einen Papst haben der sanftmütig versucht zu korrigieren, denn die Hauruckmethode die einige sich
hier von ihm wünschen würde wahrscheinlich mehr zerstören als heilen. Hoffen und beten wir dafür noch
viele gute Korrekturen kommen, besonders in der Liturgie.
#7 Karl Murx 10:48:04 | Dienstag, 5. September 2006
Wirklich krank! Meine theologischen Basteleien müßten doch leicht zu widerlegen sein, oder? Der Link
auf die Internetseite von Frank’nchurch ist doch einsehbar. Steht da nun, daß der Heilige Geist vom Vater
in den Sohn ausgeht, oder nicht? Ist das selbige in der neuen Form der Bischofsweihe zu finden, oder nicht?
Wenn das, was ich sage, Basteleien sind, dann müßte man das doch schnell mit dem Rückgriff auch auf
ältere lehramtliche Dokumente abweisen können. Bitte, an die Arbeit! Oder ist es kein Akt der Nächstenliebe
einen Irrenden aufzuklären. Frage also: Wie passen die neue Form der Bischofsweihe und die strittige
Aussage des Kompendiums zum Dogma des Konzils von Lyon, welches sagt, daß die Hauchkraft von Vater und
Sohn auch numerisch eine ist? Das kann doch kein Problem sein?
Schelme und Buben Ihr seid Schelme und Buben, den Heiligen Vater so zu schmähen! Ob in ehrverletzender
Weise wie matt oder mit der altbekannten seicht-theologischen Bastelei Murx’, der einen Papst, der ihm
nicht paßt, schlankerhand für einen Usurpator erklärt: Ihr versündigt Euch! Ihr verharrt gut protestantisch
in einer pubertäten Protesthaltung gegenüber der Vaterfigur, die zu überwinden ist. Die kreuz.net-Version
ist verkürzt. International wird die kritische Distanz des Heiligen Vaters zum Assisi-Event durchaus
registriert: „Avoid „syncretist“ approach, Pope urges Assisi meeting Sep. 04 (CWNews.com) – In a message
to the 20th Inter-religious Meeting of Prayer for Peace, being held in Assisi this week, Pope Benedict
XVI cautioned against „syncretistic interpretations“ and „relativistic concepts“ in inter-faith activities.
At the time of the original inter-religious meeting held at Assisi on October 27, 1986, as an initiative
promoted by Pope John Paul II, then-Cardinal Joseph Ratzinger had expressed grave reservations about the
event. Now, in a message to Bishop Domenico Sorrentino of Assisi, he sought to put the event in context. „
Catholic World Ein Verbot des Treffens wäre das ganz falsche Signal gewesen. So macht der Heilige Vater
die kritikwürdigen Umstände deutlich.
ohne Kraft und Überzeugung… Er ist ein Tor der Welt der Papst. Seine Devise ist: bloß keinen Ärger
machen, keinen Anstoß erregen und die Christenheit auch weiterhin mit der Ketzerei seines Vorgängers
anbiedern. Man sagt ja: eine Schauspielerin müsse erst mit dem Produzenten oder Regisseur ins Bett gehen,
bevor sie die Rolle bekäme. Ich frage mich, mit wem das heutige Kirchenoberhaupt im Bett liegt.
#3 Karl Murx 09:34:05 | Dienstag, 5. September 2006
Bischof? Welcher Bischof? Da ist also jemand mit einer Form zum „Bischof“ geweiht worden, die behauptet,
der Hl. Geist gehe vom Vater in den Sohn aus! Genau das wird aber vom Credo des Konzils von Toledo zurückgewiesen:
Denn er geht nicht vom Vater auf den Sohn aus, noch geht er vom Sohn aus um die Schöpfung zu heiligen,
sondern er geht zugleich von beiden aus, da er als die Liebe und die Heiligkeit beider anngesehen werden
muß. (Alter Neuner-Roos N°147) Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß das neue Kompendium zum
KKK genau das Gegenteil des Toletanum behauptet, nämlich, der Hl. Geist gehe vom Sohn nur insofern aus,
als daß er ihn vom Vater als Gabe erhalte. Somit wird geleugnet, daß der Sohn die aktive Hauchkraft
in der Zeugung selbst erhält. (Frage 47 des Kompendium: www.vatican.va/…mpendium-ccc_ge.html Das Kompendium,
genau wie die neue Form der Bischofsweihe, hält es also mit dem Irrtum der häretischen Griechen, die
zwar zugeben, daß der Geist Pneuma und Ausfluß des Sohnes, aber ohne, daß der Sohn dessen Prinzip sei.
(Diekamp,Band 1, Seite 334) Auch der 9. Kanon des Konzils von Ephesus anathematisiert alle, die behaupten,
der Hl. Geist sei ein externes Heiligungsprinzip des Sohnes, welches er erst von außen empfangen müßte.
Die neue Form der Bischofsweihe wendet sich also an einen Gott, der nicht der unsrige ist. Wie kann sie
da gültig sein?
#2 Gotthard 09:23:23 | Dienstag, 5. September 2006
Ausweis Der Papst sollte wirklich lieber Spezial-Ausweise für alle Nicht-Katholiken einfordern … die
Verehrung der christlichen Amerikaner dürfte ihm sicher sein – und die Achtung von Dr. Carlo auch…
#1 Agiafortuni 08:53:03 | Dienstag, 5. September 2006
Nichts Neues unter der Sonne Wer sich von der Wahl Benedikts XVI eine Wendung zum Besseren erhofte, wird –
sofern er gewohnt ist in realistischen Kategorien zu denken – durch dessen Erklärungen zur Wiederholung
des Assisi-Frevels eines Besseren belehrt werden. Dabei hatte er noch als Kardinal Ratzinger 1986 diesen
Frevel eindeutig missbilligt. Aber eben, einmal im Räderwerk des Konzils, gibt es daraus kein Entkommen.