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Mittwoch, 6. September 2006 07:48
kreuzmeldungen
Edmund Stoiber in froher Erwartung + 5.000 Glaubensbekenntnisse für den Papst + Giftiges Mitleid + Werbetrommel gerührt + Verwunderte Priester
Edmund Stoiber in froher Erwartung

Deutschland. „Wir sind natürlich alle hier in einer frohen Erwartung“, erklärte der Bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) zum bevorstehenden Besuch von Papst Benedikt XVI. in einem Interview mit ‘Radio Vatikan’. „Bayern freut sich. Das kann man mit Fug und Recht sagen.“ Der Ministerpräsident würdigte den Heiligen Vater als einen Menschen, der bei aller Intellektualität niemals die Menschlichkeit zu kurz kommen lasse. In seiner politischen Laufbahn habe er nur wenige Menschen getroffen, „die ohne einen Zettel, ohne Vorbereitung, aus dem Handgelenk zu grundsätzlichen Fragen zu unserer Gesellschaft (…) so brillant reden konnten“.

5.000 Glaubensbekenntnisse für den Papst

Deutschland. Friedrich Kardinal Wetter wird dem Papst bei seinem bevorstehenden Deutschlandaufenthalt 5.000 Glaubensbekenntnisse in Form einer aufwendig gestalteten Schriftrolle überreichen. Darauf sind unter anderem auch die Credos prominenter Persönlichkeiten wie der Alt-Feministin Alice Schwarzer, der Schauspielerin Veronica Ferres, oder des Bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber zu lesen. Die Aktion mit dem Titel „glauben.leben.geben“ ist eine Initiative von Missio-München.

Giftiges Mitleid

Österreich. Ein pensionierter Salzburger Lungenfacharzt hat gegenüber den ‘Salzburger Nachrichten’ zugegeben, am 14. Juni dieses Jahres eine depressive 70jährige Pensionistin umgebracht zu haben. Das Opfer war eine langjährige Freundin des Arztes. Er tötete sie mit einer letalen Injektion. Als Motiv gab der Salzburger „Mitleid“ mit der Frau an.

Werbetrommel gerührt

‘20minuten’: Warum nehmen sie in ihrem neuen Buch ‘Hermes Baby’ die katholische Kirche auf die Schippe?

Dieter Meier: „Der Papst, der eine hohe ehtische Instanz sein sollte und der gerade in den armen Ländern Gehör findet, betreibt mit seinem total veralteten Moralkodex sowie der Ignoranz und Lügerei gegenüber Aids und dem Kondomgebrauch, geplanten und gezielten Massenmord. Für mich ist Ratzinger ein Massenmörder in der Dimension von Stalin oder Hitler.“

Aus einem am Montag erschienen Interview in der Schweizerischen Gratiszeitung ‘20minuten’ mit dem Schweizerischen Schriftsteller Dieter Meier.

Verwunderte Priester

Österreich. Der als konservativ geltende ‘Linzer Priesterkreis’ hat gegenüber der Nachrichtenhomepage ‘kath.net’ zur angekündigten Priesterweihe des Linzer Diakons Andreas Golatz Stellung genommen. Der Linzer Priesterkreis sei über die „plötzliche Eile zur Weihespendung“ verwundert. Es falle auf, daß von keiner Rücknahme der ursprünglichen Vorwürfe und Forderungen des Weihekandidaten zu hören sei. Diese sind für den Priesterkreis eine „Vorraussetzung für den priesterlichen Dienst in der katholischen Kirche“.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 15 Lesermeinungen:
Donnerstag, 7. September 2006 01:06
Rudolfssohn: Meyer ist ein widerlicher Schwätzer
Ob er sich selber bewusst ist, dass er Verleumdungen kolportiert?
Die Zahlen in den katholischen afrikanischen Ländern sprechen, wie Ansgar treffend feststellt, eine deutliche Sprache und strafen diesen Meyer Lügen. Billig wie er die weitverbreitete antikatholische Stimmung in der Schweiz ausnützt, um sich mit dieser Masche, die auch für den Röschenzer Bi-Menizer Franz Sabo Geltung und Kohle bringt, in Szene zu setzen.
Auf der Katholischen Kirche rumhacken ist bei den reformierten Rivellaschlürfern und Ricolalutschern nun mal in. Da lässt sich ohne Risiko punkten.
Mittwoch, 6. September 2006 17:16
Ansgar: Meyer,ein Plappermaul
Ein dämliches dazu. Weltoffenheit heucheln, aber die armen, dummen Negerlein zu Marionetten päpstlicher „Befehle“ stiliseren. Übrigens: In welchem mehrheitlich katholischen Land ist AIDS ein Problem?
Mittwoch, 6. September 2006 17:05
Artois †: A I D S
wird wohl höchstens mittelbar durch die Verübung von „Unzucht“ erzeugt.
Mittwoch, 6. September 2006 16:51
Graf von Galen: Für den Hl. Vater
Die Vorwürfe in „20 Minuten“ gegen den Hl. Vater
sind einfach nur lächerlich.
Wenn die Menschen gem. der Lehre der kath. Kirche
lebten, gäbe es keinen Mord, Ehebruch und keine
widernatürliche Unzucht inkl. Aids.
Mittwoch, 6. September 2006 15:18
Toby: @ Benedikt
So kann man es natürlich auch ausdrücken.
Mittwoch, 6. September 2006 13:47
Benedikt: Stoiber
Inhaltslos ist es, aber zur Schau gestellt nicht. Allerdings freut er sich über etwas ganz anderes: Das er und sein Freistaat sich für eine halbe Woche der ganzen Welt präsentieren können.
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