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Edmund Stoiber in froher Erwartung + 5.000 Glaubensbekenntnisse für den Papst + Giftiges Mitleid + Werbetrommel gerührt + Verwunderte Priester
Edmund Stoiber in froher Erwartung

Deutschland. „Wir sind natürlich alle hier in einer frohen Erwartung“, erklärte der Bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) zum bevorstehenden Besuch von Papst Benedikt XVI. in einem Interview mit ‘Radio Vatikan’. „Bayern freut sich. Das kann man mit Fug und Recht sagen.“ Der Ministerpräsident würdigte den Heiligen Vater als einen Menschen, der bei aller Intellektualität niemals die Menschlichkeit zu kurz kommen lasse. In seiner politischen Laufbahn habe er nur wenige Menschen getroffen, „die ohne einen Zettel, ohne Vorbereitung, aus dem Handgelenk zu grundsätzlichen Fragen zu unserer Gesellschaft (…) so brillant reden konnten“.

5.000 Glaubensbekenntnisse für den Papst

Deutschland. Friedrich Kardinal Wetter wird dem Papst bei seinem bevorstehenden Deutschlandaufenthalt 5.000 Glaubensbekenntnisse in Form einer aufwendig gestalteten Schriftrolle überreichen. Darauf sind unter anderem auch die Credos prominenter Persönlichkeiten wie der Alt-Feministin Alice Schwarzer, der Schauspielerin Veronica Ferres, oder des Bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber zu lesen. Die Aktion mit dem Titel „glauben.leben.geben“ ist eine Initiative von Missio-München.

Giftiges Mitleid

Österreich. Ein pensionierter Salzburger Lungenfacharzt hat gegenüber den ‘Salzburger Nachrichten’ zugegeben, am 14. Juni dieses Jahres eine depressive 70jährige Pensionistin umgebracht zu haben. Das Opfer war eine langjährige Freundin des Arztes. Er tötete sie mit einer letalen Injektion. Als Motiv gab der Salzburger „Mitleid“ mit der Frau an.

Werbetrommel gerührt

‘20minuten’: Warum nehmen sie in ihrem neuen Buch ‘Hermes Baby’ die katholische Kirche auf die Schippe?

Dieter Meier: „Der Papst, der eine hohe ehtische Instanz sein sollte und der gerade in den armen Ländern Gehör findet, betreibt mit seinem total veralteten Moralkodex sowie der Ignoranz und Lügerei gegenüber Aids und dem Kondomgebrauch, geplanten und gezielten Massenmord. Für mich ist Ratzinger ein Massenmörder in der Dimension von Stalin oder Hitler.“

Aus einem am Montag erschienen Interview in der Schweizerischen Gratiszeitung ‘20minuten’ mit dem Schweizerischen Schriftsteller Dieter Meier.

Verwunderte Priester

Österreich. Der als konservativ geltende ‘Linzer Priesterkreis’ hat gegenüber der Nachrichtenhomepage ‘kath.net’ zur angekündigten Priesterweihe des Linzer Diakons Andreas Golatz Stellung genommen. Der Linzer Priesterkreis sei über die „plötzliche Eile zur Weihespendung“ verwundert. Es falle auf, daß von keiner Rücknahme der ursprünglichen Vorwürfe und Forderungen des Weihekandidaten zu hören sei. Diese sind für den Priesterkreis eine „Vorraussetzung für den priesterlichen Dienst in der katholischen Kirche“.
      
15 Lesermeinungen
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#15   Rudolfssohn   01:06:35 | Donnerstag, 7. September 2006
Meyer ist ein widerlicher Schwätzer
Ob er sich selber bewusst ist, dass er Verleumdungen kolportiert?
Die Zahlen in den katholischen afrikanischen Ländern sprechen, wie Ansgar treffend feststellt, eine deutliche Sprache und strafen diesen Meyer Lügen. Billig wie er die weitverbreitete antikatholische Stimmung in der Schweiz ausnützt, um sich mit dieser Masche, die auch für den Röschenzer Bi-Menizer Franz Sabo Geltung und Kohle bringt, in Szene zu setzen.
Auf der Katholischen Kirche rumhacken ist bei den reformierten Rivellaschlürfern und Ricolalutschern nun mal in. Da lässt sich ohne Risiko punkten.
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#14   Ansgar   17:16:51 | Mittwoch, 6. September 2006
Meyer,ein Plappermaul
Ein dämliches dazu. Weltoffenheit heucheln, aber die armen, dummen Negerlein zu Marionetten päpstlicher „Befehle“ stiliseren. Übrigens: In welchem mehrheitlich katholischen Land ist AIDS ein Problem?
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#13   Artois †   17:05:30 | Mittwoch, 6. September 2006
A I D S
wird wohl höchstens mittelbar durch die Verübung von „Unzucht“ erzeugt.
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#12   Graf von Galen   16:51:13 | Mittwoch, 6. September 2006
Für den Hl. Vater
Die Vorwürfe in „20 Minuten“ gegen den Hl. Vater
sind einfach nur lächerlich.
Wenn die Menschen gem. der Lehre der kath. Kirche
lebten, gäbe es keinen Mord, Ehebruch und keine
widernatürliche Unzucht inkl. Aids.
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#11   Toby   15:18:58 | Mittwoch, 6. September 2006
@ Benedikt
So kann man es natürlich auch ausdrücken.
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#10   Benedikt   13:47:05 | Mittwoch, 6. September 2006
Stoiber
Inhaltslos ist es, aber zur Schau gestellt nicht. Allerdings freut er sich über etwas ganz anderes: Das er und sein Freistaat sich für eine halbe Woche der ganzen Welt präsentieren können.
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#9   Britta   13:45:51 | Mittwoch, 6. September 2006
Stoiber der Stotterer
Stoiber sagte also: „ In seiner politischen Laufbahn habe er nur wenige Menschen getroffen, „die ohne einen Zettel, ohne Vorbereitung, aus dem Handgelenk zu grundsätzlichen Fragen zu unserer Gesellschaft (…) so brillant reden konnten“.“
Diese Aussage aus dem Mund eines Menschen, der selbst keinen Satz ohne „ää“ und ähnliches Gestammel (über Inhalte soll mal gar nicht geredet werden) herausbringt, ist für den Heiligen Vater ganz gewiss kein Kompliment.
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#8   Toby   12:16:34 | Mittwoch, 6. September 2006
Merkwürdige Bekenntnisse
Diese merkwürdigen Treuebekenntnisse von sich christlich nennenden Politikern wie Stoiber zu Papst und Kirche grenzen an Heuchelei. Man denke nur an die unselige Rolle Stoibers im Konflikt um den Beratungsschein. Damals war Ratzinger der böse Panzerkardinal. Und jetzt? Zur Schau gestellte „Freude“ über den Papstbesuch in Bayern, die aber geprägt ist von einer erschreckenden Inhaltslosigkeit.
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#7   PetrusII   11:57:52 | Mittwoch, 6. September 2006
Linzer Diakons Andreas Golatz
Wer weiss ob der Diakon nicht von der rk Kirche abgefallen ist, und sich bei einer Sekte weihen lässt? >:)
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#6   sacerdos helveticus   11:30:13 | Mittwoch, 6. September 2006
Anfrage an Athanasius
Bitte um Aufklärung!
Athanasius schrieb:
Ich habe nur gesagt, dass das ordentliche Lehramt nur im Zusammenhang mit dem ex-cathedra Lehramt unfehlbar ist bzw. sein kann. Só ist die Lehre der Röm.-kath. Kirche. Lesen Sie mal Bischof Joseph Fessler.
Den Satz verstehe ich nicht. Was heisst „im Zusammenhang mit“? Das ordentliche Lehramt tritt ja dann in Aktion, wenn es sich eben nicht um eine ex-cathedra-Entscheidung handelt. Was heisst nun : „Im Zusammenhang mit“?
Beispiel: Ausschluss der Frau vom Priestertum gemäss Apostolischem Schreiben „ordinatio sacerdotalis“. Hier handelt es sich um eine definitive Entscheidung unfehlbaren Charakters des ordentlichen Lehramtes aber eben nicht um eine ex-cathedra-Entscheidung (die aber möglich wäre). Wo liegt hier der Zusammenhang mit dem ex-cathedra-Lehramt?
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#5   Karl Murx   11:08:08 | Mittwoch, 6. September 2006
Ha, ha, ha
Genau das eben ist der Punkt, viele Erklärungen des ordentlichen Lehramtes sind unfehlbar, ohne daß sie durch Erklärungen des außerordentlichen Lehramtes gedeckt sein müssen. Das haben wir schon einmal lang und breit diskutiert, mit Zitaten aus Diekamp und Ott. Deine Reaktion war damals widerwillig und verschnupft. Eben deswegen ist es eine Häresie die Möglichkeit der Bluttaufe und der Begierdetaufe abzulehnen. Apropos, Konz. von Trient, Sessio VI, Kapitel IV, etwa kein Dogma? Schau mal mit Google nach, wenn Du die Dekrete nicht haben solltest.
Zu Fessler bringst aber du kein Zitat und keine Seite. Mir reicht aber das, was Diekamp und Ott und auch das LTHK schreiben. Diese drei Quellen geben den Konsens der Theologen wieder, der gemäß Syllabus (22) für die Katholiken im Glauben bindend ist.
Wo genau willst Du denn noch ein Zitat von mir, ich meine, aus Büchern, die Du nicht besitzt und wo Dir Internetseiten unbekannt sind? Diekamp hast Du doch, oder nicht?
Übrigens, schon zugegeben, daß Theologie eine Wissenschaft ist?
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#4   Athanasius   10:18:25 | Mittwoch, 6. September 2006
@In the Murky Waters of Karl Murx
Genau wie „Athanasius“ ist er der Meinung, daß das ordentliche Lehramt nie unfehlbar sein kann.
Habe ich nie gesagt. Ich habe nur gesagt, dass das ordentliche Lehramt nur im Zusammenhang mit dem ex-cathedra Lehramt unfehlbar ist bzw. sein kann. Só ist die Lehre der Röm.-kath. Kirche. Lesen Sie mal Bischof Joseph Fessler.
Ihre anderen Vorwürfe wieder alles ohne Zitate. P. Feeney war zudem kein Häretiker, denn er hat kein Dogma oder von der Kirche als göttlich gelehrte Lehre geleugnet, nur ein Irrtum zur Taufe verkündet. Exkommuniziert wurde er lediglich 1949 wegen Ungehorsam.
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#3   Karl Murx   09:47:45 | Mittwoch, 6. September 2006
Was ist denn am „Glauben“ einer Alice Schwarzer erwähnenswert?
Übrigens, hat Paul VI. den Häretiker Pater Feeney rekonziliert, ohne daß dieser abschwören mußte. Der Vatikan teilt zwar nicht Auffassungen, überläßt das aber der privaten Meinung. P.Leonard Feeney ist der Meinung, daß die Blut- und Begierdetaufe nicht existieren kann. Der Mann konnte also „glauben“, was er wollte. Genau wie „Athanasius“ ist er der Meinung, daß das ordentliche Lehramt nie unfehlbar sein kann. Interessant, nicht wahr?
Feeney-isten, die sich mit Frank’nchurch arrangiert haben, schreiben P.Cekada immer mit dem Abschiedsgruß: „In Einheit mit seiner Heiligkeit JPII.“ Pervers! Da hat alles gemeinsam Platz, Monika Ferres neben P.Feeney.
Ach ja, P.Lécuyer, der Bastler der neuen Bischofsweihe, der behauptete, Jesus habe sich seine Messianität sukzessive erworben, hat einen neuen Mitstreiter, der jetzt zum „Kardinal“ kreiert wird: Albert Vanoye!
www.phpbbserver.com/phpbb/viewtopic.php?t=881&mforum=l…
Diese Häresie wurde im Drei-Kapitel-Streit durch Papst Vigilius mit Anathema verurteilt:
Canon 12, Denzinger-Hünermann 434:
catho.org/9.php?d=bxp
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#2   monti   08:19:28 | Mittwoch, 6. September 2006
vergleich
Für mich ist Ratzinger ein Massenmörder in der Dimension von Stalin oder Hitler
Wenn irgendwo auf der Welt irgendwer auf diese Art mit Hitler verglichen würde, wäre der Aufschrei groß. Der Vergleichende müsste seinen Hut nehmen und von der öffentlichen Bildfläche verschwinden. Nur den Papst betreffend versickert so eine Ungeheuerlichkeit unter „meldungen“ bei Kreuznet
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#1   Dani California   08:08:55 | Mittwoch, 6. September 2006
Meyer
Für mich ist Ratzinger ein Massenmörder in der Dimension von Stalin oder Hitler.“
Und für mich hat Dieter Meyer wohl einst zu heiß gebadet … :-!
Mit solchen haltlosen Behauptungen soll wohl der Verkauf des Buches angekurbelt werden. Ich würde den Schund nicht mal lesen wenn ich ihn geschenkt bekäme.
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