Der Münchener Philosoph Robert Spaemann unterstrich kürzlich, daß Benedikt XVI. kein Kreationist sei. Der Papst bestehe nicht auf einem wörtlichen Verständnis der biblischen Schöpfungslehre.
(kreuz.net, Castel Gandolfo) Am letzten Wochenende traf sich der Papst mit seinem Schülerkreis. Es ging
dabei um das Thema Schöpfung und Evolution.
Der Schülerkreis ist eine Gruppe von Theologen, die unter
Professor Joseph Ratzinger promoviert haben. Der Kreis hat sich in den vergangenen Jahren regelmäßig
mit dem ehemaligen Kardinal Ratzinger getroffen.
Die Referate und Diskussionen des Treffens werden im
November auf Deutsch in einem Dokumentationsband veröffentlicht werden.
„Es war eine wichtige Begegnung
auf höchstem akademischem Niveau“ – erklärte der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn vor
der österreichischen Nachrichtenagentur ‘kathpress’.
Der Papst und die anderen Theologen hätten sich
über die Entwicklungen der biologischen Forschung informiert.
Das Referat über den gegenwärtigen Stand
der sogenannten biologischen Forschung hielt der designierte Präsident der Österreichischen Akademie
der Wissenschaften, der Chemiker Peter Schuster.
Schuster behauptet von sich selber, kein religiöser
Mensch zu sein. Dennoch glaubt er nicht, daß es zwischen dem Schöpfungsbericht und der Evolutionstheorie
Widersprüche geben muß.
Der Chemiker erklärte, daß die physikalischen Naturgesetze mit ihren Konstanten
bestimmte Werte hätten. Wenn man diese verändere, sehe die Welt ganz anders aus. Beispielsweise würde
es auf der Erde kein Wasser geben, wenn unser Planet im Sonnensystem etwas anders läge.
Auch in der
Biologie gebe es notwendige Bedingungen für eine Evolution der Arten: „Das habe ich vor dem Heiligen
Vater und seinen Schülern einen »schmalen Korridor durch den Bereich der Möglichkeiten« genannt.“
Wenn darin jemand die Schöpfung erkenne, ist das für Schuster durchaus überzeugend.
Im Rahmen seiner
Experimente habe er freilich keine Eingriffe des Schöpfers erkennen können. Die Welt laufe in ihren
Naturgesetzlichkeiten selbsttätig ab.
Die Evolutionstheorie müsse heute als eine Theorie vom gleichen
Rang wie die Newton’sche Mechanik oder die Quantentheorie betrachtet werden.
Sie sei auch experimentell
überprüfbar. Der Chemiker verwies auf von ihm durchgeführte Computersimulationen. Bei diesen Simulationen
ging es um angebliche molekulare Evolutionsprozesse.
Schuster erklärte sich sehr beeindruckt über die
Fragen der Seminarteilnehmer und über das Interesse und das Fachwissen von Papst Benedikt XVI.
Der Münchener
Philosoph Robert Spaemann, der ebenfalls am Treffen teilnahm, bekräftigte, daß sich Benedikt XVI. von
der Verteidigung der Evolutionstheorie durch Schuster beeindruckt gezeigt habe.
Spaemann unterstrich,
daß der Papst kein Kreationist sei. Er bestehe nicht auf einem wörtlichen Verständnis der biblischen
Schöpfungslehre.
Nach Einschätzung des Münchener Philosophen Robert Spaemann handelte es sich bei
dem Treffen um eine private Veranstaltung. Es sollte keine große Debatte entfachen noch kirchliche Lehräußerungen
zur Evolutionstheorie vorbereiten.
Die Gespräche seien durchaus kontrovers verlaufen. Dabei hätten
die kritischen Anfragen an den Darwinismus überwogen.
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46 Lesermeinungen
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#46 Aloah 09:15:12 | Donnerstag, 7. September 2006
@catharina: + @DieFidele: Schöpfung >>catharina: Das Besondere an Genesis 1?<< Klasse. Eine evidente
Beschreibung. >>DieFidele: … Gott fordert uns hier auf, Ihn zu belehren. Also ran an die Beantwortung
Seiner Fragen. << Kein Problem, ALLES da (+ meiner „dicken Lippe“) nein, bitte lies: Weish 6,12-19 Ist
bei mir in der Hl. Schrift ROT markiert.
#45 DieFidele 09:04:06 | Donnerstag, 7. September 2006
an Sozialkatholisch wenn wir die Worte Ijobs noch betrachten: Ijob 42,1f Da antwortete Ijob dem Herrn
und sprach: Ich hab erkannt, dass du alles vermagst; / kein Vorhaben ist dir verwehrt. Wer ist es, der
ohne Einsicht den Rat verdunkelt? / So habe ich denn im Unverstand geredet über Dinge, / die zu wunderbar
für mich und unbegreiflich sind. Hör doch, ich will nun reden, / ich will dich fragen, du belehre mich!
Vom Hörensagen nur hatte ich von dir vernommen; / jetzt aber hat mein Auge dich geschaut. Darum widerrufe
ich und atme auf, / in Staub und Asche. dann ist die Aussage des Hl. Augustinus nur allzu verständlich.
#43 DieFidele 08:50:43 | Donnerstag, 7. September 2006
Das Geheimnis der Schöpfung Wort Gottes – Fragen zum Geheimnis der Schöpfung: Ijob 38,1f Da antwortete
der Herr dem Ijob aus dem Wettersturm und sprach: Wer ist es, der den Ratschluss verdunkelt / mit Gerede
ohne Einsicht? Auf, gürte deine Lenden wie ein Mann: / Ich will dich fragen, du belehre mich! Wo warst
du, als ich die Erde gegründet? / Sag es denn, wenn du Bescheid weißt. Wer setzte ihre Maße? Du weißt
es ja. / Wer hat die Messschnur über ihr gespannt? Wohin sind ihre Pfeiler eingesenkt? / Oder wer hat
ihren Eckstein gelegt, als alle Morgensterne jauchzten, / als jubelten alle Gottessöhne? Wer verschloss
das Meer mit Toren, / als schäumend es dem Mutterschoß entquoll, als Wolken ich zum Kleid ihm machte, /
ihm zur Windel dunklen Dunst, als ich ihm ausbrach meine Grenze, / ihm Tor und Riegel setzte und sprach:
Bis hierher darfst du und nicht weiter, / hier muss sich legen deiner Wogen Stolz? mehr dazu im Buch Ijob,
Kapitel 38 theol.uibk.ac.at/…um/bibel/ijob38.html Gott fordert uns hier auf, Ihn zu belehren. Also ran
an die Beantwortung Seiner Fragen. Schauen wir mal nach in unseren schlauen Büchern von unseren schlauen
Wissenschaftlern. !:)
#42 catharina 08:40:34 | Donnerstag, 7. September 2006
Das Besondere an Genesis 1? Im Gegensatz zu den mythologischen Schilderungen der Weltwerdung betont die
Bibel, daß die Welt von Gott durch einen Schöpfungsakt hervorgebracht wurde. Vonseiten Gottes ist es
eine Schöpfung aus Weisheit (die Scholastiker würden auch sagen: aus den göttlichen Ideen) und Wille,
vonseiten der Kreatur ein reines Geschaffensein (ex nihilo). Wer sich mit besagten „Schöpfungsmythen“
(die eigentlich keine Schöpfung, sondern eher eine Göttergeschichte schildern, daher zugleich Kosmo-
und Theogonien sind) befaßt, stellt bei allen noch so großen Ähnlichkeiten die jeweils größere, weil
das Wesen betreffende Unähnlichkeit zu Genesis 1 fest. Daß der Schöpfungsbericht kein naturwissenschaftlicher
Traktat und keine Reportage der Schöpfung ist, versteht sich von selbst. Auch ein Augustinus hätte sich
wohl gegen den biblischen Fundamentalismus gestellt, lebte er heute; denn er weist bereits ein wörtliches
Verständnis an verschiedenen Stellen der Genesis als „nimis puerilis“ ab. Die Kirche hat recht, sich
gegenüber naturwissenschaftlichen Theorien und Hypothesen indifferent zu verhalten, solange diese sich
nicht gegen das Glaubensgut oder die gesunde Philosophie wenden. Die Essenz von Gen. 1 ist wohl: a) Gott
hat die Welt geschaffen (in oben beschriebenem Sinne). b) Alles geht auf IHN (und nicht etwa manches auf
einen Demiurgen oder ein Gott entgegengesetztes Prinzip) zurück. c) Die Vielfalt der Schöpfung Gottes
ist Gottes Wille. d) Der Mensch ist nach Seinem Ebenbild geschaffen.
#41 Aloah 08:32:04 | Donnerstag, 7. September 2006
@DDL „Schöpfung“ >>… Sosehr wir oft unterschiedlicher Meinung sind, hier kann cih Ihnen ausnahmsweise
zustimmen (bis auf Ihren letzten Satz natürlich).<< Das verstehe ich, wer „draußen“ ist, ist nicht „drinnen“.
Nur an meinem letzten Satz kommt niemand vorbei, ich freue mich für dich heute schon wenn auch du dein
Knie vor Jesus Christus beugst. Hat aber mit Schadenfreude nix zutun. >>Allerdings: Was ist denn so doll
am christlichen Schöpfungsmythos (oh ja: MYTHOS)? Einer wie unzählige andere auch, was insofern nicht
weiter verwundert, weil er ja aus mehreren anderen zusammengebastelt bzw. von diesen übernommen wurde.<<
Doll? Ja, es ist unbegreiflich DOLL, als Kernpunkt ist folgendes festzuhalten: Das gesamte Gefüge der
Welt wurde ex tempore, aus Nichts, von dem einen und einzigen, höchsten und ERSTEN URSPRUNG ins Sein
gesetzt. Obwohl seine Mächtigkeit unendlich ist, bestimmte er allem sein Gewicht, Zahl und Maß (Weish
11,20) Das gilt ganz allgemein von der Hervorbringung der Dinge; man kann daraus die Wahrheit ableiten
und zugleich den Irrtum zurückweisen. Was man aber von dem großen babylonischen Schöpfungsbericht „Enuma
Elisch“, und anderen nun wahrlich nicht behaupten kann.
@Aloah Nun ja. Nicht wenige (auch einige der ehrenwerten Anwesenden) würden Ihnen da natürlich nur allzugern
widersprechen und mit hochrotem Kopf vom wortwörtlichen Sinn der Bibel vor sich hineifern. Sosehr wir
oft unterschiedlicher Meinung sind, hier kann cih Ihnen ausnahmsweise zustimmen (bis auf Ihren letzten
Satz natürlich). Allerdings: Was ist denn so doll am christlichen Schöpfungsmythos (oh ja: MYTHOS)?
Einer wie unzählige andere auch, was insofern nicht weiter verwundert, weil er ja aus mehreren anderen
zusammengebastelt bzw. von diesen übernommen wurde. Während man aber babylonische oder griechische Schöpfungsmythen
jovial belächelt, betrachtet man ihr Equivalent in der Genesis mit ehrfurchtsvollem Staunen und als „Erkenntnisquelle“.
Aha. Gibt es dafür einen Grund? Ich meine, einen WIRKLICHEN Grund außer dem, dass Sie halt zufällig
in christlicher Umgebung aufwuchsen statt z.B. in muslimischer, in welchem Falle Sie jetzt Allah und nicht
Jahwe anbeten würden, mit vermutlich derselben, wenn nicht gar mehr Inbrunst? Ist übrigens immer wieder
hübsch zu lesen, was die Theologen der Zeiten so alles aus den alten Sagen herauszulesen meinen. Die
ursprünglichen Autoren würden wohl ihren Ohren nicht trauen, hörten sie das alles. Und die „Erkenntnisse“
erst. Was genau für Erkenntnisse kann man denn aus der Schöpfungsgeschichte entnehmen? ENTNEHMEN, wohlgemerkt,
nicht HINEINDEUTEN?
#38 Aloah 07:17:50 | Donnerstag, 7. September 2006
@Stimme aus Wien: Das letzte Licht >>… Ich dachte – seit der 3. Klasse des Gymnasiums – es gehört zum
allgemeinen Konsens, dass die Berichte über die Schöpfung auf eine ganz andere Ebenen gehören als die
Evolution. Es scheint mir, hier habe ich mich geirrt.<< Richtig. Die Bibel ist kein Lehrbuch der Naturwissenschaft,
sie will es auch nicht sein. Sie ist ein religiöses Buch, und deshalb kann man aus ihr keine naturwissenschaftlichen
Auskünfte erhalten, nicht erfahren, wie die Weltentstehung naturgeschichtlich verlaufen ist, sondern
nur religiöse Erkenntnis aus ihr gewinnen. Alles andere ist Bild, eine Weise, den Menschen das Tiefere,
das Eigentliche fassbar zu machen. Scheinbar hast du damit erhebliche Schwierigkeiten, was sich hier ablesen
lässt: Wer hätte sie aufgeschrieben – wer war dabei? Die Form sei aus dem Verstehbaren jener Zeit heraus
gewählt, aus den Bildern, in denen die Menschen von damals lebten, in denen sie sprachen und dachten,
in denen sie das Größere, das Eigentliche verstehen konnten. So wolle die Schrift uns nicht erzählen,
wie die Pflanzenarten allmählich entstanden, wie Sonne und Mond und die Sterne sich herausbildeten, sondern
letzten Endes nur eines sagen: GOTT hat die Welt geschaffen.
#37 methusalix † 01:11:45 | Donnerstag, 7. September 2006
über die Irrungen und Wirrungen von Kreationsten und Konsorten Stimme aus Wien: Ich dachte – seit der
3. Klasse des Gymnasiums – es gehört zum allgemeinen Konsens, dass die Berichte über die Schöpfung
auf eine ganz andere Ebenen gehören als die Evolution. Es scheint mir, hier habe ich mich geirrt. können
Sie hier www.palaeo.de/…tionismus/index.html den neuesten Stand erfahren.
#36 DieFidele 23:20:17 | Mittwoch, 6. September 2006
Engel Lichtgestalten Mir ist da noch etwas in den Sinn gekommen. Dieses Licht vom 1. Tag könnte wirklich
mit den Engeln zusammenhängen. [fett]Gen 1,4 Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht
von der FinsternisBei den Gestirnen:Gen 1,17 Gott setzte die Lichter an das Himmelsgewölbe, damit sie
über die Erde hin leuchten, über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden.
Gott sah, dass es gut war.[fett] Mir fällt hier auf, daß bei Gen 1,4 Gott erst nachdem Er bestätigt,
daß das Licht gut war dieses von der Finsternis geschieden hat im Gegensatz zum Gestirnenlicht. Nochwas,
z.B. Luzifer bedeutet doch Lichtträger, also naheliegend, daß die Engel durch die Anschauung Gottes
in der himmlischen Herrlichkeit gemeint sind, oder? Bei Hildegard von Bingen in Scivias habe ich auch
folgende Aussage gefunden: „Das zeigt die große Anzahl lebendiger Leuchten mit ihrem hellen Schein an,
die du siehst. Sie stellen das gewaltige Heer der himmlischen Geister dar; in seligem Leben erstrahlen
sie, herrlich geschmückt, in großer Schönheit… Und sie empfingen feurige Blitze und verbreiteten
einen ruhigen Glanz Der Ausspruch „Verborgenes/die Wahrheit ans Licht bringen“ hat ja beispielsweise auch
nichts mit dem optisch wahrnehmbaren Licht zu tun. Ich geh jetzt auch in die Heia, Gute Nacht allerseits.
Aloah Im Büro geht jetzt das „Licht“ aus. Es scheint mir, in Ihrem Büro ist das Licht überhaupt nicht
aufgegangen. Meine Bemerkung zum Licht am 1.Tag und der Sonne am 4.Tag war nur als eine Illustration gemeint,
um zu zeigen, dass die Berichte in der Bibel nie als wissenschaftliche oder Tatsachen – Berichte über
die Schöpfung gelesen werden können. Wer hätte sie aufgeschrieben – wer war dabei? Es gibt aber auch
Throne, Mächte, Cherubim, Seraphim himmlische Herscharen usw. Wollten Sie damit sagen – die wurden nicht
geschaffen? Ich dachte – seit der 3. Klasse des Gymnasiums – es gehört zum allgemeinen Konsens, dass
die Berichte über die Schöpfung auf eine ganz andere Ebenen gehören als die Evolution. Es scheint mir,
hier habe ich mich geirrt.
@Stimme aus Wien „Licht“ >>Nun: Das Licht des Erkennens kann nur einen Sinn haben, wenn jemand dieses
Lich vernehmen kann – um bei Ihrer Deutung zu bleiben – sprich: jemand etwas im Gottes Licht erkennen
könnte. Jedoch bei 1. Tag: Licht gab es noch niemanden, die das hätten tun können.<< Fein ziseliert,
aber das war auch gar nicht gefragt. Es gibt aber auch Throne, Mächte, Cherubim, Seraphim himmlische
Herscharen usw. Im Büro geht jetzt das „Licht“ aus. Servus
Aloah: Licht Nun ist Gottes Weisheit nicht nur selber erkennend, sondern auch der Grund allen Erkennens
und als Erkenntnisgrund für alles erkannte heißt sie „Licht“. Nun: Das Licht des Erkennens kann nur
einen Sinn haben, wenn jemand dieses Lich vernehmen kann – um bei Ihrer Deutung zu bleiben – sprich: jemand
etwas im Gottes Licht erkennen könnte. Jedoch bei 1. Tag: Licht gab es noch niemanden, die das hätten
tun können.
@DieFidele „Licht“ >>Hier würde ich unterschieden. Bei Johannes ist die Rede vom Joh 1,9 Das wahre Licht,
das jeden Menschen erleuchtet, / kam in die Welt. Er war in der Welt / und die Welt ist durch ihn geworden,
aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, / aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Eindeutig
ist an dieser Stelle von Jesus Christus die Rede. Gott von Gott/Licht vom Licht – Gott Sohn von Gott Vater.<<
Völlig korrekt. >>Im Gegensatz hierzu: Gen 1,3 Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Das ist
doch wohl ein eigens geschaffenes Licht, mit einem Anfang.<< Zugegeben, liest sich einfach ist aber mit
schwerem Inhalt beladen. Nun ist Gottes Weisheit nicht nur selber erkennend, sondern auch der Grund allen
Erkennens und als Erkenntnisgrund für alles erkannte heißt sie „Licht“. Hier meinte auch der hl. Augustinus: „
Eines jeden Geistes Licht, der wirklich schlussfolgernd denkt – wird entzündet von jener WAHRHEIT und
müht sich, zu ihr zu gelangen.“ Soweit Augustin. Daraus wird ganz deutlich: Unser Erkennen ist mit der
Ewigen Wahrheit verbunden, da es nichts Wahres mit Sicherheit erfassen kann, wenn es nicht von ihr belehrt
wird. Du kannst also, wenn du auf dich selbst blickst, die Wahrheit sehen , die dich lehrt, vorausgesetzt
es hindert dich nicht eine Begierde die wie eine Wolke zwischen dich und dem Strahl der Wahrheit gecshoben
wird.
@santa rita das ist eine interessante Interpretation des Tieres. Vielleicht haben Sie damit sogar recht.
Ich habe auch schon in diese Richtung gedacht, im Sinne des Gesamtungetüms einer gottlosen Pseudo-Wissenschaft.
@santa rita Mit der Verwandtschaft zwischen Bär und Wal hatte Darwin tatsächlich nicht recht, weil meines
Wissens die nächst jetzt existierende verwandte Spezies zu den Walen bei vielen Bauern im Stall steht
(Ambulothecus vor ca 50 Mill. Jahren der letzte land- (oder besser) uferlebende Ahne der Wale ein fleischfressendes
Huftier war !:) . Im Ernst – worin liegt denn das Problem mit der E-Theorie. Sie hat einen großen Grad
an Plausibilität. Allenfalls abgeleitete „Biophilosophie“ halte ich allerdings für eine eben so große
Scharlatanerie wie die von ID- und Kreationisten verwendete Denkfigur, die Gott zu einem ursächlichen
Etwas degradiert. lg Sani
#27 santa rita 18:25:51 | Mittwoch, 6. September 2006
Evolutionstheorie ist ebenfalls biblisch Ich bin der Meinung, dass auch der Darwinismus eine biblische
Grundlage hat. Der Darwinismus, der den Menschen als entwickelte Tierart begreift, ist selber das Tier
aus Offb. 13, dessen Todeswunde wieder geheilt wurde. Dazu muss man sich vorstellen, dass Darwin sogar
so hirnverbrannt war, zu behaupten, dass sich aus fischfangenden Bären Wale entwickeln. Nach der Entdeckung
der Vererbungsgesetze durch Gregor Mendel und der daraus folgenden genetischen Konstanz der Arten war
klar, dass die evolutionistischen Szenarien gegen grundlegende Gesetze der Genetik verstiessen. Damit
war der Darwinismus tödlich getroffen. Aber im Jahre 1941 traf sich eine Gruppe atheistischer Wissenschaftler
mit dem Ziel, den Darwinismus wieder zusammenzuflicken. Notgedrungen mussten sie die mendelschen Gesetze
anerkennen, wollten aber die darausfolgende genetische Konstanz der Arten durch den Begriff „Mutation“
aushebeln. Der Neo-Darwinismus war geboren, die Todeswunde des darwinistischen Tieres wurde wieder geheilt.
Der Darwinismus ist die naturphilosophische Grundlage aller atheistischen und materialistischen Ideologien.
Hitler, Mussolini, Lenin, Stalin, Mao und Pol Pot haben eines gemeinsam: Sie waren alle Darwinisten. Auch
in die katholische Kirche fand der Darwinismus durch die Theologie des falschen Propheten Teilhard de
Chardin Eingang. Gaudium et spes ist Ausdruck darwinistischer Theologie. Der Darwinismus ist die Hauptursache
für den grossen Glaubensabfall, weil er die Welt ohne Gott erklärt.
#26 DieFidele 18:15:17 | Mittwoch, 6. September 2006
Hm… Hier würde ich unterschieden. Bei Johannes ist die Rede vom Joh 1,9 Das wahre Licht, das jeden
Menschen erleuchtet, / kam in die Welt. Er war in der Welt / und die Welt ist durch ihn geworden, aber
die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, / aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Eindeutig
ist an dieser Stelle von Jesus Christus die Rede. Gott von Gott/Licht vom Licht – Gott Sohn von Gott Vater.
Im Gegensatz hierzu: Gen 1,3 Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Das ist doch wohl ein eigens
geschaffenes Licht, mit einem Anfang.
@DieFidele: Licht >>… Da fällt mir jetzt vom großen Glaubensbekenntnis ein: Gott von Gott, Licht vom
Licht. Ein Anhaltspunkt.<< Richtig, ein Ausgangspunkt würde ich meinen. Da aber unser Geist wandelbar
ist, kann er eine Wahrheit, die als unveränderlich aufleuchtet, nur in einem gänzlich unwandelbaren
Licht erblicken. Dieses Licht (hat mit der Sonne überhaupt nix zu tun) kann kein geschaffenes, wandelbares
sein. Er hat sein Wissen also in jenem Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in die Welt kommt, das
ist das wahre Licht und das Wort, das im Anfang bei Gott war. Lies bitte mal Joh 1,1-9.
wenigstens ist einmal die Rede von der Genesis ich verstehe die Tage auch als Schöpfungsperioden. Es
geht aber doch um die grundsätzliche Systematik um die Unvereinbarkeit mit der Darwinistenlüge herauszustellen.
Dass Er nämlich im Anfang die Lebewesen ein jedes nach seiner Art schafft und hernach den Menschen nach
seinem Ebenbild. Alle Lebewesen gehen also unmittelbar aus Gott hervor, weil es auch völlig widersinnig
ist gemäß des Artbegriffs entwicklungsmäßige Zusammenhänge bei den Arten zu vermuten, die einander
ja ausschließen. Art ist ja bestimmtes Sein und Bestimmtheit bedeutet zugleich Exklusivität und Gegensätzlichkeit,
die aufgehoben ist in dem höheren, dem universellen Sein aus dem sie hervorgeht. Sie selbst iist aber
gewissermaßen dazu verdammt, weil sie ja über kein anderes Potential verfügt als eben das Sein der
Art.
#23 DieFidele 17:24:54 | Mittwoch, 6. September 2006
Licht In der Tat hat der liebe Gott erst am vierten Tag die Sonne – für uns sozusagen die Quelle des
Lichtes – erschaffen. 4. Tag: Gen 1,17 Gott setzte die Lichter an das Himmelsgewölbe, damit sie über
die Erde hin leuchten, über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden. vom Licht
des ersten Tages hören wir Ähnliches: Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der
Finsternis und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Der Tipp mit dem Feuer ist
net schlecht. Es gibt eben noch anderes Licht und wenn der liebe Gott es extra erwähnt und ihm einen
eigenen Tag widmet, so wird es eine besondere Bedeutung haben. Da fällt mir jetzt vom großen Glaubensbekenntnis
ein: Gott von Gott, Licht vom Licht. Ein Anhaltspunkt.
@Stimme aus Wien: Ein Licht für dich. >>Herzig: 1. Tag: Licht 2. Tag: Himmel 3. Tag: Pflanzen 4. Tag:
Sonne, Mond, Sterne 5. Tag: Tiere im Wasser, Vögel 6. Tag: alle Arten von Landtieren, Mensch Was ist
mit dem Licht: gibt es Licht ohne Sonne?<< Klar, zünd zB ein Feuer an.
#21 Benedikt 17:08:13 | Mittwoch, 6. September 2006
@ Stimme Das ist in der Tat eine interessante Frage. Nach einer Theorie kann das mit einem Meteoriteneinschlag
zusammen hängen. In einem solchen Fall sähe man schummriges Licht, bevor man Sterne sähe. Solche Ereignisse
werden auch in anderen Kulturen beschrieben, ähnlich wie die große Flut.
DieFidele Herzig: 1. Tag: Licht 2. Tag: Himmel 3. Tag: Pflanzen 4. Tag: Sonne, Mond, Sterne 5. Tag: Tiere
im Wasser, Vögel 6. Tag: alle Arten von Landtieren, Mensch Was ist mit dem Licht: gibt es Licht ohne
Sonne?
#19 DieFidele 16:54:26 | Mittwoch, 6. September 2006
an Aloah Danke an Aloah! So genau habe ich das noch gar nicht gelesen. Ich mußte wohl von Ihnen mit der
Nase draufgestoßen werden. im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis
lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. Dann erst beginnt die Aufzählung der
Schöpfungstage und der Werke.
#18 Gotthard 16:49:34 | Mittwoch, 6. September 2006
Hymnus Der Schöpfungs-„Bericht“ ist ein wunderbarer 7-strophiger Hymnus auf Gott, den Schöpfer Himmels
und der Erde. Weitere Kenntnisse sind aus ihm nun nicht zu entnehmen…
#17 DieFidele 16:23:55 | Mittwoch, 6. September 2006
Tag oder Tag Ich fasse mal die Reihenfolge des Schöpfungswerkes zusammen: 1. Tag: Licht 2. Tag: Himmel
3. Tag: Pflanzen 4. Tag: Sonne, Mond, Sterne 5. Tag: Tiere im Wasser, Vögel 6. Tag: alle Arten von Landtieren,
Mensch Mit Tag ist wohl die Dauer fürs jeweilige Werk gemeint. Gott ist der Herr über den Tag, ob nun
als Schöpfungstag gesehen, oder als Tag mit 24 h aus unserer begrenzten Sicht.
@Sozialkatholisch: „Schöpfung-(s)tage“ Lassen wir vorab mal die xxx-tage außen vor, und lesen was in
der Hl. Schrift steht: Gen 1.1 schreibt: „Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.“ Punkt – Ende
von Satz 1 Dieser Aussage hat es gewaltig in sich, warum, weil hier Himmel und Erde bereits hinsichtlich
ihres Werdens von Gott geschaffen sind. D.h. Gott hat „IM ANFANG“, noch vor jedem (zählbaren-)Tag „Himmel
und Erde erschaffen.“ Das wiederum erklärt auch der 2. Satz von Gen 1.f. Erst im dritten Satz wird aus
dem Werden die Schöpfung an sechs Tagen ins Sein gesetzt durch das Wort: Gen 1. 3 = Da sprach Gott: Es
werde… Vielen ist die Bedeutung und die Tragweite von Gen 1.1. nicht klar, und es wird mit den sechs
Tagen wüste abenteuerliche Spekulationen betrieben, die völlig daneben liegen. Erst wird geschaffen,
dann wird ausstaffiert (in Tagen) und zu guter Letzt kommt das Wirken da der Vater auch jetzt noch am
Wirken ist wie unser Herr Jesus Christus auch wirkt und es uns gesagt hat. (Joh 5,17). Ein Versuch. Gruß,
Aloah
@ Bruder Theophil „Falsch“…kaum. >>Falsch. Es gibt in Psalm 104 noch einen Schöpfungsbericht. Dann
sind es schon drei…<< Der Psalm 104 ist kein Schöpfungsbericht, eher eine poetische Beschreibung der
vorhandenen Weltwirklichkeit. Der Psalmdichter durchschreitet die Lebensräume seiner dreigeteilten Welt,
den Himmel, die Erde und das Meer und sieht das Leben geradezu in funktionalen Zusammenhängen.
@ Bruder Theophil Falsch find ich aber ein bisschen hart von ihnen. Ich meinte die beiden Schöpfungsberichte
in den ersten beiden Kapiteln der hl. Schrift. Natürlich gibt es in der Bibel viele andere Stellen die
man noch zu diesem Thema heranziehen kann. Erkenntnis ist eben nur Stückwerk, auch wenn einige das nicht
einsehen wollen, denen fehlt wahrscheinlich die Erkenntnis.
@Artois: „Die liebliche E-Theorie“ >>Diese Begegnung stand keinesfalls „auf höchstem akademischem Niveau“.
Nur ein Dümmling kann behaupten, daß die E-Theorie „gleichen Rang wie die Newton’sche Mechanik oder
die Quantentheorie“ beanspruchen kann.<< Volle Zustimmung, gerade die Quantenmechanik ist der Tod E-Theorie
nicht der Evolution! >>Die E-Theorie ist überhaupt keine Theorie, sondern Propaganda. Sie ist nie und
nimmer „experimentell überprüfbar“. Eine „Computersimulation“ ist kein Experiment, sondern nichts als
eine Computersimulation.<< Die Gründe gegen die Schöpfung sind sattsam bekannt und einfach lächerlich.
Was die Frage nach den 6 (7) Tage angeht, ist einfach zu beantworten.
@ Artois „Es wurde Abend, es wurde Morgen“ natürlich, darüber habe ich auch schon nachgedacht, aber
die Zeitangabe von 6(7) Tagen bleibt doch fragwürdig. Eigentlich haben wir ja 2 Schöpfungsberichte und
man sollte sich nicht nur auf den 1. Konzentrieren.
#8 methusalix † 11:59:09 | Mittwoch, 6. September 2006
Wie wäre es mit einem Lichtjahr? Artois: @SozialkatholischDamit ist ja die Ebene der „wöretlichen Bedeutung“
noch nicht erschöpft. Denn man kann mit dem Wort „Tag“ ja auch anderes bezeichnen, als 2h h, eine Erdumdrehung
o.ä.
#6 Artois † 11:50:33 | Mittwoch, 6. September 2006
@Sozialkatholisch Damit ist ja die Ebene der „wöretlichen Bedeutung“ noch nicht erschöpft. Denn man
kann mit dem Wort „Tag“ ja auch anderes bezeichnen, als 2h h, eine Erdumdrehung o.ä.
@ Artois Z.B. die Zeitangabe von 6(7) Tagen im Schöpfungsbericht halte ich für fragwürdig, besonders
wenn man bedenkt das für Gott 1000 Jahre wie ein Tag sind (Psalmen).
Kreationist creare= schaffen erschaffen jeder der unserer Welt eine Schöpfung Gottes sieht ist Kreationist.
Ich sehe nicht ein das nur die sich Kreationist nennen dürfen die den Schöpfungsbericht wörtlich nehmen.
Jeder der hinter allem Gott als Schöpfer sieht ist irgendwo auch Kreationist.
#1 Artois † 11:24:45 | Mittwoch, 6. September 2006
Die liebliche E-Theorie Diese Begegnung stand keinesfalls „auf höchstem akademischem Niveau“. Nur ein
Dümmling kann behaupten, daß die E-Theorie „gleichen Rang wie die Newton’sche Mechanik oder die Quantentheorie“
beanspruchen kann. Die E-Theorie ist überhaupt keine Theorie, sondern Propaganda. Sie ist nie und nimmer
„experimentell überprüfbar“. Eine „Computersimulation“ ist kein Experiment, sondern nichts als eine
Computersimulation.