Ein sedisvakantistischer Priester erklärte kürzlich, warum bei der Piusbruderschaft letztlich jeder sein eigener Papst sei.
(kreuz.net) Die bekannte sedisvakantistische Homepage ‘NovusOrdoWatch’ veröffentlichte Mitte August eine
Predigt im Audioformat, die von einem nicht namentlich genannten Priester Anfang Juli gehalten wurde.
Der Sedisvakantist äußert sich darin über mutmaßliche Denkfehler der Priesterbruderschaft St. Pius
X. Der Priester entlarvte dabei drei Irrtümer.
Als ersten Irrtum nennt er die bei der Piusbruderschaft
verbreitete Vorstellung, wonach die gegenwärtige Katholische Kirche ihren Gläubigen Schlechtes gebieten
könne.
Diese Ansicht sei auf dem Konzil von Trient (1545-1563) ausdrücklich verurteilt worden. Dort
heißt es: „Jeder, der sage, daß Zeremonien, Kleidung und die äußeren Zeichen, welche die Kirche für
die Zelebration der Messe vorschreibt, der Frömmigkeit schaden statt dienen, sei ausgeschlossen.“
Gegen
diese Aussage erkläre die Piusbruderschaft ausdrücklich, daß die Neue Messe schlecht sei und den katholischen
Glauben zerstöre.
Gleichzeitig anerkenne die Piusbruderschaft die Päpste seit dem Konzil als echte
Nachfolger Petri. Damit lehre sie implizit, daß die Kirche etwas Schlechtes verordnen könne: „Das ist
falsch.“
Als zweiten Irrtum lehre die Piusbruderschaft, daß der Papst in Verbindung mit den Bischöfen
fehlen könne.
Infolgedessen liege es am einzelnen Gläubigen zu entscheiden, welche Lehre wahr und welche
falsch sei.
Doch mit dieser Ansicht widerspreche die Piusbruderschaft der feierlichen Verkündigung über
die Unfehlbarkeit der Kirche des Ersten Vatikanischen Konzils (1869-1870). Dort werde definiert, daß
eine vom Papst in Gemeinschaft mit den Bischöfen verkündete Lehre durch die Verheißungen Christi vor
Irrtum bewahrt bleibe.
Der sedisvakantistische Priester erklärt, daß die Piusbruderschaft einen Widerspruch
zwischen dem „Zweiten Vatikanischen Desaster“ und der traditionellen Kirchenlehre anerkenne. Das führe
jedoch zum unausweichlichen Schluß, daß das Zweite Vatikanum nicht von wahren Bischöfen und von einem
wahren Papst stamme.
Der dritte Irrtum der Piusbruderschaft besteht nach Ansicht des sedisvakantistischen
Priesters in der dort vertretenen Auffassung, daß man sich dem Papst widersetzen dürfe.
Das könne
ein echter Katholik niemals tun, da ein wahrer Nachfolger Petri die universelle Jurisdiktionsgewalt besitze.
Schon Papst Bonifaz VIII. habe im Jahr 1302 in seiner berühmten Bulle ‘Unam Sanctam’ erklärt, daß
es für das Seelenheil notwendig sei, sich dem Papst unterzuordnen.
Der sedisvakantistische Priester
erinnerte in diesem Zusammenhang an die Predigt des Generaloberen der Piusbruderschaft, Bischof Bernard
Fellay, die er bei Priesterweihen Ende Juni in den USA gehalten hat.
Der Generalobere sei damals auf
die Verhandlungen seiner Bruderschaft mit dem Vatikan zu sprechen gekommen. Dabei habe er gesagt: „Es
wird keinen Kompromiß geben.“
Daraufhin hätten die Meßbesucher aufgeatmet. Der Sedisvakantist sieht
darin ein klares Zeichen, daß die anwesenden Gläubigen nicht mit dem Papst vereint sein wollen.
Das
Zeichen für einen römischen Katholiken sei aber, sich dem römischen Pontifex zu unterwerfen.
Die Piusbruderschaft
habe die Lehre von der Unterordnung unter den Papst unterwandert. Sie verbreite diesen Irrtum seit 36
Jahren auf der ganzen Welt.
Der einzelne Katholik fälle plötzlich ein persönliches Urteil über die
Lehren und Gesetze des Papstes.
Damit habe die Piusbruderschaft den Glauben unzähliger Laien sowie von
zwei oder drei Generationen von Priestern verdorben.
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73 Lesermeinungen
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#75 the.catholic 23:51:44 | Mittwoch, 20. September 2006
‘Die drei Irrtümer der Piusbruderschaft’ kann es sein dass da jemand ein problem mit seinem eigenen sedisvakanten
denken und handeln hat und deshalb auf der Priesterbruderschaft rumhacken muss?
#73 laikos 20:55:14 | Mittwoch, 20. September 2006
So ein Schwachsinn Der Papst ist Unfehlbar. Gott sucht sich einen Menschen aus der Papst werden muss.
Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass wenn der falsche Papst hineingewählt wird (Johannes, Paul,
…) dann ist er nicht mehr Unfehlbar weil er ja nicht wirklich der Papst ist Die Sedisvakantisten haben
sich ja komplett vom Vatikan getrennt. Die Piusbrüder nicht o^/
#72 Aldo Carigiet 23:39:32 | Montag, 11. September 2006
Glaube ist mehr als Gehorsam… oder … umgekehrt? Die drei Irrtümer: 1. sofern die Aussage stimmt:
„Rom bietet Schlechtes“, ist es noch kein Sakrileg und Rom ist auch nicht unfehlbar, war es noch nie…
2. dass „der Papst mit den Bischöfen fehlen könne“ hat noch nie jemand bestritten; ist eine Wortklauberei
wie vor 2000 Jahren; denn nur ex cathedra ist „nur“ der Papst in Glaubens- und Sittenfragen unfehlbar.
Die Kirche hat dies 2000 Jahre -auch heute- durchgehalten. 3. Die Pius-Bruderschaft widersetzt sich dem
Papst, weil sie den Glauben über den Gehorsam setzt oder weil sie sich päpstlicher als der Papst macht.
Vorwürfe gegen Küng und andere Irrlehrer, aber die gleichen Fehler machen; wer ohne Fehler ist werfe
den ersten Stein. Don Bosco’s Vision ist klar mit dem Papst und der Muttergottes und nicht eigene menschliche,
grössenwahnsinnige und kapitalistische Ziele über den Glauben setzten. Gl ist m. als Gehorsam, aber
der GEHORSAM bis zum Tod ist das Allerhöchste was uns Jesus Christus mit dem Tod am Kreuz vorgelebt hat.
Da stellt eine „exkommunizierte“ Gruppe die Bedingung „keine Kompromisse“! Ist das nicht bereits lächerlich???
Wer ist die Kirche? Wer bestimmt? Wer hat zu gehorchen? … nicht zu befehlen… Wer hat dem weihenden
Bischof Gehorsam versprochen? Wer wirft allen anderen genau diese Fehler vor? Wer wirft die Steine, statt
demütig zu sein? Wer stellt Bedingungen, statt das Leiden anzunehmen? Wer verführt & verirrt die Gläubigen?
statt zu einen? Wer spaltet die Kirche statt zu kämpfen? Kommt in Demut zurück…
#71 Perpetua 20:17:44 | Montag, 11. September 2006
Verschwörung gegen die Kirche Unter dem Pseudonym „Maurice Pinay“ veröffentlichte im Herbst 1962 eine
kleine Gruppe noch nicht eingeschläferter, entschieden glaubenstreuer Bischöfe und Priester ein dickes,
reich und sorgfältig dokumentiertes Buch mit dem Titel „Verschwörung gegen die Kirche“ und machte einen –
wie wir heute wissen – letzten Versuch, die ca. 2400 Konzilsväter über die inzwischen extrem bedrohlich
gewordene „jüdisch-freimaurerische Gefahr“ umfassend in Kenntnis zu setzten und eindringlich vor ihr
zu warnen. „Pinays“ Buch, über das sich die jüdisch-freimaurerische Weltpresse anfangs noch gewaltig
erregt hatte, verschwand völlig in der Versenkung und fiel der Vergessenheit anheim. Jetzt, im Rückblick,
also angesichts der vorhersagegemäß eingetretenen radikalen Judaisierung der „Kirche des II. Vatikanums“
(O-Ton Johannes Paul II.), die keinesfalls mit der römisch-katholischen Kirche verwechselt werden darf,
liest sich „Pinays“ Buch wie eine zermalmende Anklageschrift gegen das II. Vatikanum. Obwohl noch vor
Konzilsbeginn verfaßt, läßt das Werk diese völlig mißratene Kirchenversammlung im Nachhinein exakt
als das erscheinen, was sie auch war: die jüdisch-freimaurerisch inspirierte und gelenkte Gründungsversammlung
einer neuen häretischen Großsekte apokalyptischer Prägung namens „Konszilskirche“.
#70 Agiafortuni 13:57:55 | Samstag, 9. September 2006
Athanasius haben Sie jemals etwas von Melchior Cano gehört? Dieser macht die saubere Unterscheidung zwischen
Häresien und die Häresie begünstigenden Aussagen. Eine Häresie macht die Glaubenswahrheit nichtig
eine sie begünstigende Aussage schwächt sie erheblich ab. Langfristig lassen sich jedoch die Wirkungen
beider kaum unterscheiden. Die FSSPX hat mit recht festgestellt, dass der Oekumenismus langfristig zur
Apostasie führen müsse. Daher begünstigt jeder der Apostolicae Curae, Mortalium animos, Pascendi und
Humani generis ablehnt auf lange Sicht gesehen die Häresie. Die Konzilskirche ist daher mit Ihren Schwerpunkten
Oekumenismus und innerweltlicher Einsatz eine die Häresie begünstigende Gemeinschaft.
#69 Athanasius 22:27:16 | Freitag, 8. September 2006
@Murx Wer hat denn behauptet das ordentliche Magisterium könne nie unfehlbar sein? Es ist nur so, dass
es bedingt unfehlbar ist, also nicht immer. Nicht einmal ‘Quanta Cura’ war unfehlbar. Dazu musst Du jetzt
sofort das Buch von Bischof Joseph Feßler († 1872) lesen über die wahre Unfehlbarkeit der Päpste, und
was nicht dazu gehört. Was Diekamp beinhaltet, sind die theologischen Generalmeinungen, nicht Definitionen
der Kirche. Niemals wurde einer der Quanta Cura oder Mortalium animos „nicht artgerecht“ fand, als Häretiker
verurteilt. Nur die Dogmen sind zu halten um nicht Häretiker zu werden. Dogmen findet man überall zurück,
zuerst in den ex-cathedra Definitionen der Konzile, etwa Trient zur Hl. Messe und zur Taufe. Sie verfehlen
alles völlig. Sie bauen ein Gebäude auf, was theoretisch ist, und nicht wahrlich die katholische Kirche.
Gebote des Papstes sind nicht unfehlbar. Dekrete auch nicht per se.
#68 Karl Murx 14:17:24 | Freitag, 8. September 2006
Du liest wohl nicht mit? Wie wäre es mit einem normalen Dogmatikhandbuch? Besonders die Weigerung von
allen Seiten endlich zu akzeptieren, daß es Bedingungen gibt, unter denen das ordentliche Lehramt unfehlbar
ist und zwar ohne, daß es durch vorangegangene Kathedralentscheidungen gedeckt sein muß. Zitieren wir
hier z.B. Ott, wobei ich wegen meiner englischen Ausgabe auf die Paragraphen und nicht auf die Seiten
verweise: Band 1, Einleitung, §4) Konzept und Klassifizierung des Dogmas 1. Konzept – b)Promulgation
Hier wird auf die Promulgierung von Dogmen durch das ordentliche Lehramt hingewiesen, insbesondere auf
Diözesankatechismen Band 4, Hauptstück 2) die Kirche , Kapitel 3) Unfehlbarkeit der Kirche, 3. Inhaber
der Unfehlbarkeit, b) Bischöfe, Beta) ordentliche Ausübung der Unfehlbarkeit der Bischöfe Hier wird
darauf hingewiesen, daß auch eine stillschweigende Zustimmung des Papstes zur Lehre der Bischöfe für
deren Unfehlbarkeit genügt. Ich füge hinzu, daß eine solche stillschweigende Zustimmung länger dauern
müßte, um sicher zu sein. Diekamp, Band 1, Seite 13 Hier nennt Diekamp die Verkündigung der Dogmen
im Rahmen des ordentlichen Lehramtes zwar weniger bestimmt und ausdrücklich, nichtsdestoweniger aber
der außerordentlichen Form „gleichberechtigt und gleichwertig“. Seite 66 Diekamp redet hier vom Beweis
der Unfehlbarkeit der „Ecclesia docens et dispersa“, sowie von der Wichtigkeit der herausgegebenen liturgischen
Bücher für die dogmatischen Beweise.
Probleme der Sedisvakantisten An der Predigt des sedisvakantistischen Priester kann man im übrigen nicht
die Irrtümer der FSSPX herauslesen, sondern die Probleme der Sedisvakantisten. Scheinbar ist für sie
der Papst an sich derart absolut, dass er quasi fehlerfrei sein muss (das ist entgegen dem Dogma der Unfehlbarkeit,
die nur unter bestimmten Bedingungen gilt!) Ein Papalismus, der in die andere Richtung als der katholische
Neokonservativismus mit seiner Papalatrie geht. Diese übertriebene Betonung der Unfehlbarkeit führt
dazu, dass ein offensichtlich in vielen Belangen nicht fehlerfreier Papst dann nach ihrer Denkart nicht
mehr Papst sein kann. Dann müssten wir ja seit ca. 33 n. Chr. schon keinen gültigen Papst mehr gehabt
haben.
Difamierung allenortes oder wie Jesus Christus selbst feststellte: Der Prophet gilt nichts im eigenen
Land. Hier ist das Land offensichtlich die ERDE – unser Planet, den wir wirklich auch ohne große Kriege
völlig zerstört haben! Oh ihr armen Seelen, wenn ihr sehen könntet, daß die meisten von euch direkt
in die Hölle fallen!
#63 Parzifal 04:08:42 | Freitag, 8. September 2006
@ Maurice Das ändert ja alles nichts daran daß das katholische Deutschland der Habsburger noch ein gutes
Stück toter ist als das protestantische der Hohenzollern. Es ist nun mal Fakt daß Deutschland heute
vom evangelischen Berlin aus regiert wird und daß spätestens Bismarck das kath. Östereich mitsamt Wien
aus Deutschland hinaus komplimentiert hat. Ob es Ihnen nun passt oder nicht so sind nun mal die Fakten!
und was wäre gewesen, blueberry, wenn ich als alter Lästersack in Versailles neben Bismarck gestanden
wäre und ihm leise, ganz leise ins Ohr geflüstert hätte, daß seine protestantische Reichsgründung
nach nicht einmal 50 Jahren in Scherben liegen, daß das protestantische Kernland dieses Reiches nach
nicht einmal 100 Jahren u.a. von denen ausgelöscht würde, deren Glaubensgenossen ihn persönlich finanziert
hat? – Daß der Protestantismus in Deutschland nach wenig über hundert Jahren in Deutschland agonisieren
würde, hätte ihn wahrscheinlich weniger berührt. Nicht, daß ich mich darüber freue. Das Rheinland
hatte sich (wenn auch sehr ungern) arrangiert, und das Ende der Veranstaltung war ja dann doch eher schmerzlich,
für alle. So. Schnell wieder ab ins Körbchen. Dodo, Maurice!
Babylon muss sich fürchten… es muss sich fürchten wenn der Prinz kommt und sein Mausi aus dem Schlaf
erwacht. Dann wird die böse Königin vor Eifersucht vergehen. Mit aller Macht will sie es verhindern,
dass die zwei zusammenkommen, denn das Teufelsweib hält sich ja für schön. Sie ist dem Prinzen aber
ein Gräuel, sie ist gar hässlich und moderig in ihrem Herzen. Aber sein Mausi ist so unschuldig und
lieblich wie eine Frühlingswiese. Sie trägt ein weißes Gewand und spielt dem Liebsten ein Lied.
@Benedikt – Ich bin mir nie so recht sicher… …was mir jetzt lieber ist: Die hassvergällten Postings
mancher kreuz.netter, die genau wissen, was sie verachten… …oder das Gesumsel von matt, der am Ende
des Satzes nicht mehr weiß, was er am Anfang hatte sagen wollen. Die Zehennägel aufrollen tut beides.
#57 Benedikt 00:05:40 | Freitag, 8. September 2006
@ matt Die Staaten selbst waren die Kinder, die auch wiederum das mütterliche, kirchliche Element miteinschließen
Na, dann waren die Kinder aber ganz schön unerzogen, ER muss dasein, sie anleiten und überwachen und
schikanieren und sie auch pflanzen. Dafür ist er doch da. Sie entschuldigen, dass ich mir meine Daseinsberechtigung
etwas anders vorstelle? Was für ein Stuss
jetzt ist mir was eingefallen: Eine Eingebung! Die ursprünglich christlichen Staatswesen hier in Europa,
oder auch sonstwo, dass waren die Kinder der Kirche, oder nicht? Sagt man nicht so? Die Staaten selbst
waren die Kinder, die auch wiederum das mütterliche, kirchliche Element miteinschließen, aber der Gesamtorganismus
des jeweiligen Staates ist eigentlich die Braut des jeweiligen Herrschers, der im Hinblick auf Christus
das männliche Prinzip stellt. Und heute ist es so, dass man das Herrscherprinzip aus Angst unterdrücken
will. Man will es nicht mehr zur Geltung, zur Entfaltung kommen lassen. Statt dessen regiert die Hure
Babylon. Aber es ist notwendig, auch wenn es schon soviel Fluch und Verderben gebracht hat über die Welt
und ich denke auch, dass sich ein nicht kleiner Teil der Welt ganz heftig danach sehnt, so wie sich die
Frau nach dem Manne sehnt. „Männer sind auf dieser Welt einfach unersätzlich“ singt der Herr Grönemeier
und das ist ein wahres Wort. Es geht eben nicht ohne sie, denn das Weibi alleine hat eben nicht die Power
die Dinge im guten Sinn zu ordnen. ER muss dasein, sie anleiten und überwachen und schikanieren und sie
auch pflanzen. Dafür ist er doch da. Aber sie hat ihn noch nicht recht wahrgenommen. Er muss sein Ansuchen
wohl noch etwas eindringlicher formulieren. Jedes Weibi will ja erobert werden, sonst könnte ja ein jeder
daherkommen.
#54 Benedikt 23:26:11 | Donnerstag, 7. September 2006
@ P. Lingen: !!! Mit seinen zügellosen Phantastereien war „Benedikt“ übrigens Gegenstand der Predigt
am 27.08.200 Ich fühle mich geehrt . Haben Sie noch den Text? In keinem mir bekannten Moralhandbuch
wird Hass unter Irrlehre eingeordnet. Ich habe keine Einordnung vorgenommen. Sie tun mir echt Leid, wenn
Sie den Hass für korrekt halten, nur weil er keine Irrlehre ist. Es bleibt dabei: Wer so agitiert wie
Sie, der kann gar kein Christ sein. Sie sind leider bloß noch zerfressen von Ihren Enttäuschungen, die
Sie zweifellos erlitten haben, zerfressen vom Hass auf die Kirche, die Sie ausgestoßen hat. Jeder, der
ihre Ergüsse und die von Hrn Stadler liest erkennt, dass in ihnen kein Heil zu finden ist. Bei Ihnen
ist Christentum bloß ein Gesetzbuch nichts weiter. Sie sind ein Pharisäer. Ich kenne RBS persönlich.
Also ihm „Hass“ anzudichten, ist definitiv eine glatte Verleumdung. Hr Stadler droht in Blogs öffentlich
Leuten, dass sie sich in acht nehmen sollten. Verleumdung? Lächerlich.
#52 Pater Lingen 22:51:16 | Donnerstag, 7. September 2006
Ach der „Benedikt“ flüchtet sich restlos in die Absurdität „Jeder, der das Geschreibsel von Herrn Stadler
liest, kann klar erkennen, dass es sich dabei nicht um christliches Gedankengut handeln kann. Wo soviel
Hass regiert wie in Sedisvakantistenkreisen kann Christus nicht gegenwärtig sein, wohl aber der Widersacher.“
So, so! Und wo, bitte, lehrt das die Kirche, dass ein hassender Mensch immer auch ein Irrlehrer sein muss?
Zugegeben, ich kenne die Texte des Lehramtes sehr genau, aber was mir zu Benedikts Irrlehre spontan einfällt,
ist z.B. folgendes: „Daher kommt es, dass nur drei Menschenklassen von ihr [der Kirche] ausgeschlossen
werden: erstens die Ungläubigen, dann die Häretiker und Schismatiker, endlich die Exkommunizierten …
Es ist jedoch nicht zu leugnen, daß sie unter der Gewalt der Kirche stehen, um von ihr vor Gericht gerufen,
bestraft und mit dem Bannfluche belegt zu werden … Von den übrigen aber, wenn auch noch so gottlosen
und verbrecherischen Menschen, ist gar kein Zweifel, dass sie noch in der Kirche verbleiben …“ (Cat.
Rom. I, 10,9). In keinem mir bekannten Moralhandbuch wird Hass unter Irrlehre eingeordnet. Außerdem:
Ich kenne RBS persönlich. Also ihm „Hass“ anzudichten, ist definitiv eine glatte Verleumdung. Propagandamäßig
reiht „Benedikt“ einfach Nebelfeld an Nebelfeld, statt klar und deutlich die zugrundegelegten Sätze des
Lehramtes resp. die inkriminierten Stellen von RBS oder sonstigen Sedis zu zitieren. Mit seinen zügellosen
Phantastereien war „Benedikt“ übrigens Gegenstand der Predigt am 27.08.200
@maurice das schreib ich doch schon die ganze Zeit. Ist doch immer dieselbe Leier mit mir. Aber wissen
Sie, es ist nämlich so: es ist auch für mich zuweilen ein Schock. Ich bin auch gegen mich selbst rücksichtslos.
Aber ich habe gelernt, dass dies eine männliche Qualität ist, unerlässlich für meine Entwicklung,
die ich nicht missen möchte, sondern an der ich immer mehr Gefallen finde. Etwa so, wie ein Sportler
sonst seinen Körper quält um ihn leistungsfähiger und stärker zu machen. Eigentlich geht es mir ja
nur darum allerorts Erbauung zu finden, mir allerhand einzuverleiben, Eroberungen zu machen, die mir dann
anhangen. Die Welt aufzusaugen und sie für mich in Beschlag zu nehmen, gar wild mit ihr zu verkehren.
Das ist mir eigentlich erst seit kurzem so richtig bewußt. Ich weiß auch nicht, was ich alles schon
verbrochen habe durch meinen leidenschaftlichen Umgang mit der Welt. Aber jetzt da ich es weiß, kann
mich eigentlich nichts mehr aufhalten. Ein Mann muss mit Bestimmtheit auftreten. Er muss sagen: das will
ich so und basta. Die Konsequenzen meiner Forderungen sind mir meist garnicht im vollen Maße bewußt.
Das wäre ja aber auch nicht lustig, denn wenn man schon wüßte wie es sein wird, kann man sich den Sprung
ins Wasser ersparen.
#50 Benedikt 22:20:56 | Donnerstag, 7. September 2006
Matt… braucht Nachhilfe in Geschichte. So wie im Verlauf des Heiligen Römischen Reiches hat sich der
Staat nie wieder der Kirche in den Weg gestellt. Die Kirche ist heute freier, als sie es jemals in ihrer
Geschichte gewesen ist.
#49 ultimo 22:10:30 | Donnerstag, 7. September 2006
sedisvakantistenlogik Die Sedisvakantisten scheinen nur auf den ersten Blick dem Dilemma Papstgehorsam
contra ewige Lehre der Kirche auszustellen. Es klingt zwar ganz logisch, einfach zu sagen, es gebe keinen
Papst und also könne man nicht ungehorsam (wie die bösen Piusbrüder) sein. Tatsache ist, dass ihre
Leugnung, der Papst sei Papst den größten Ungehorsam überhaupt darstellt und alle möglichen Akte des
Ungehorsams gegen den Papst in sich einschließt. Wer fällt die Entscheidung, der Stuhl Petri sei leer?
Wer, wenn nicht die vielen kleinen Sedis-Gegenpäpste?
#47 blueberry 22:00:10 | Donnerstag, 7. September 2006
@ Maurice In diesem Forum hat es bis jetzt wirklich noch niemand geschafft eine kleine bescheidene Frage
zu beantworten: In Deutschland sind heute über 40 Prozent der Menschen konfessionslos. In Deutschland
sind heute ein Drittel der Menschen evangelisch. In Deutschland wurde der katholische Staat in Form des
Kaiserreichs der Habsburger mit dem Dreißigjährigen Krieg, spätestens aber mit dem Jahr 1806 Geschichte.
Das heutige Deutschland wurde im Jahre 1871 von Evangelischen als evangelisches Deutschland neu gegründet
und geeint. Wo genau sehen Sie da Raum für ihre abstrusen Forderungen?
Hallo matt, wie machen Sie das eigentlich, daß Sie mich von Zeit zu Zeit eben mal so vom Stuhl hauen?
Was Sie da sagen, ist absolut richtig – wenn ich es auch viel, viel vorsichtiger formulieren würde, weil
es sonst nicht verstanden wird.
ich sehe das Problem darin, dass der Staat ein Widersacher der Kirche geworden ist… durch den Untergang
des christlichen Staatswesens. Wir müssen es uns doch eingestehen, dass man in diesen Volksherrschaften
mit dem Christentum herumtümpelt, als wären wir ein dummer Privatverein. Das kann so einfach nicht weitergehen.
Ich mag vielleicht radikal erscheinen mit meinen Parolen, aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir
die gegenwärtigen Probleme nicht anders in den Griff bekommen werden, als durch die Abschaffung von Demok
und die (Wieder)Installation eines christlichen Staatswesens. Das ist Gottlosigkeit, wenn die Volksmassen
sich selbst bestimmen, hier machen sich die niederen Triebe zu Göttern, die Unmoral plustert sich auf
und regiert. Das darf nicht sein, das muss aufhören, sonst kommt bald der Untergang von allem. Demoks
sind die Pest auf dieser Welt.
#44 Konrad 20:14:59 | Donnerstag, 7. September 2006
Wenn kreuz.net nun Sedi-Propaganda macht, warum dann noch melden, dass ein honoriger Mann wie Kurt Koch
Vors. der Schweizer Bischöfe geworden ist? Wen will kreuz.net noch gewinnen? Irgendwann werden die Masken
fallen. „Catholicus“ hat es bereits gesagt. Und Konrad geht noch weiter: Sedi ist der Rauch Satans, der
in diesem Forum des öfteren herumzischt.
#43 Benedikt 20:05:18 | Donnerstag, 7. September 2006
Jeder… …der das Geschreibsel von Herrn Stadler liest, kann klar erkennen, dass es sich dabei nicht
um christliches Gedankengut handeln kann. Wo soviel Hass regiert wie in Sedisvakantistenkreisen kann Christus
nicht gegenwärtig sein, wohl aber der Widersacher. Er nährt sich am Hass, den diese Typen in die Welt
hinaustragen. Ihre Tarnung ist leicht zu durchschauen.
#42 Athanasius 19:39:46 | Donnerstag, 7. September 2006
@Murx Du hast doch den aramäischen Text. „Ruho rishonoyo“ ist eine Transkription ins männliche, weil
„ruho“ alleine für sich weiblich ist. Gut. Dann bleibt die Frage, ob das weibliche Verweiswort nicht
auf ruho hinweisen könnte, auf rishonoyo muss ja nicht hingewiesen werden. Und sind die Canones des hl.
Hippolytus häretisch? Niemals gehört vom häretischen Hippolyt von Rom. Schon vom Antipapsten d.h. vom
späteren Heiligen.
#41 Karl Murx 19:01:41 | Donnerstag, 7. September 2006
Atha; Du Simpel! Nimm den syrischen Text, den ich dir gefunkt habe und frage Dr.Gabriel Rabo von der Uni
Göttingen im Suryoyo Online Forum. Da ist weder „quas“, noch „quem“, sondern das aramäische Relativpronomen
„hoy“ steht im Feminum singular und deswegen heißt es auf Latein „quam“. Wäre es maskulin so müßte
dort „haw“ stehen und könnte sich auf „ruho rishonoyo – Spiritus principalis“ beziehen, tut es aber nicht.
So aber bezieht es sich auf „taybutho“ alleine. Du hast doch den aramäischen Text. „Ruho rishonoyo“ ist
eine Transkription ins männliche, weil „ruho“ alleine für sich weiblich ist. Das kann dir jemand erklären,
der Syrisch gut kann. Frag doch mal in Leuven an. Wirklich, du bist krank! Ich habe Dir die Links mit
den Scans und Kopien gegeben und du wagst es deine Prosa abzusondern.
#40 Athanasius 18:43:45 | Donnerstag, 7. September 2006
@Murx Ihre Zitate sind lächerlich. Also nochmal: lächerlich. Ist das ‘ne Häresie? Zu behaupten, dass
die Taufe letztendlich nicht da ist, als ausreichendes Zeichen der Gnade für denkfähige Menschen, sondern
durch aktives Glauben und Leben ín der Kirche nur seine Wirkung erhält (wobei erhalten in zweierlei
Weisen verstanden werden muss). „illlumina eum et effunde super eum gratiam et intelligentiam Spiritus
tui principalis, quam (und nicht etwa „quem“, wie die Dominikaner sagen) tradidisti dilecto Filio tuo
Jesu Christo…“ Höh? Ihre Behauptungen mögen wahr sein, aber eben eine Forderung: Zitat, Beweise. Das
„quam“ kann sich nicht auf gratiam ét intelligentium beziehen, lediglich auf gratiam óder intelligentiam,
was wohl nicht gemeint ist. Es sollte sonst ja „quas“ gehiessen haben. Quem ist höchstwahrscheinlich
die richtige Form, der Spiritus principalis ist núr Einzelform. Aramäisch verstehen Sie nicht, oder
wohl kaum. Nachfragen in einem Forum von Suryoye, ist für mich keine wissenschaftliche Vorgehensweise!
Basta. Übrigens: wenn Jesus christus die Gnade und Intelligenz des Hl. Geistes, die Er ja kraft seiner
Gottheit schon besass, empfangen hat in seiner Menschheit, dann ist auch die Vermittlung des principalis
Spiritus als solche nicht „häretisch“. Sie erfinden Häresien. Das Zitat Ratzingers zu Taufe beweist
dies schon. Das ist Schade, denn auch für Sedisvakantisten sind Rufmord und Zank und Erbitterung und
Gerüchtekrankheit Todsünde.
#39 Karl Murx 18:09:16 | Donnerstag, 7. September 2006
Wieso ist hier eigentlich keiner neugierig of die Häresien Ratzingers? Weil man daraus Konsequenzen ziehen
müßte, zB. Ratzinger zur Kindertaufe: „Cardinal“ Joseph Ratzinger, Principles of Catholic Theology,
1982, p. 43: „The conflict over infant baptism shows the extent to which we have lost sight of the true
nature of faith, baptism and membership in the Church. Once we begin to understand again, it will be clear
to us that baptism is neither the imposition of burdens about which we should have been allowed to make
our own decision nor acceptance by a society into which we have been forced without being consulted in
advance but rather the grace of that meaning which, in the crisis of self-doubting mankind, can alone
enable us to rejoice in being human. It is obvious also that the meaning of baptism is destroyed wherever
it is no longer understood as an anticipatory gift but only as a self-contained rite. Wherever it is severed
from the catechumenate, baptism loses its raison d’etre [its reason to be].“ BENEDICT XVI REJECTS THE
DOGMA ON THE NECESSITY OF INFANT BAPTISM AS „UNENLIGHTENED“ „Cardinal“ Joseph Ratzinger, God and the World,
2000, p. 401: Leider ist Platz mehr für ein langes Zitat. Kommt aber noch.
dass heisst also: man soll den Papst ignorieren. Er ist nicht legitim, oder wie? Ich glaube er ist schon
legitim und man hat ihn auch als gottgewolltes Oberhaupt der Kirche anzusehen, auch wenn er korrumpiert
ist. Es gibt viele Menschen, für die seine Person trotzallem wichtig ist, weil sie eben einen kindlichen
Charakter haben, der sich am Papstes, wie an einer geistigen Mutterperson festhält. Sie brauchen eine
geistige Mutter und das ist eigentlich das wesentliche Moment der Liebe, die ausgehen sollte von der Kirche
und auch vom Papst. Und diese Menschen brauchen ihn und daher muss man vorsichtig sein ihn zu diskreditieren,
auch wenn er im Unrecht ist, nämlich nicht aus falscher Ehrerbietung, sondern dieser Menschen wegen,
die man damit verstören könnte. Ich denke also: es ist ein guter Modus die Kirche zu kritisieren und
auch ihr gegenüber ungehorsam zu sein um Christus treu zu bleiben, aber dabei den geringst möglichen
Schaden anzurichten an dem Leib der Kirche.
#37 R.B.Stadler 17:34:59 | Donnerstag, 7. September 2006
@matt A****also ich sehe hier eine Rivalität zwischen den Sedis-Typen und den Pius-Brüdern…***E Es
geht nur um die Wahrheit und nicht um Heuchelei wie in den Tradisekten. A***Und der Pater Lingen hält
es wohl mit den Sedis-Typen ***E Pater Lingen steht nur auf der Seite der katholisch-apostolischen Kirche,
er kungelt nicht mit Sektierern. A***…: die römische Kirche ist von Irrlehren unterwandert und man
muss versuchen sie zu reformieren. ***E Wie wahr, diese neue Kirche ist eine einzige Irrlehre, man muß
nichts reformieren, man muß nur der Lehre der katholisch-apostolischen Kirche folgen. Die Lehre von V2
ist der zweite Sündenfall, es ist die Wiedergeburt des satanischen Befehl an EVA, ihr werdet sein wie
Gott, ihr seid Gott. Diese Lehre kann man nur zerstören, diese Lehre hat für die Ewigkeit keinen bestand.
Dem Kollegium hier empfehle ich die Lektüre der Katechismen der katholisch-apostolischen Kirche. Unter
dem folgenden Link kann jeder das finden was notwendig ist um zur katholisch-apostolischen Kirche zurückzukehren. …ch-apostolische-Kirche.de In Christo, RBS
#36 Karl Murx 17:34:28 | Donnerstag, 7. September 2006
Unlogik, daß ist genau das Wort! Besonders die Weigerung von allen Seiten endlich zu akzeptieren, daß
es Bedingungen gibt, unter denen das ordentliche Lehramt unfehlbar ist und zwar ohne, daß es durch vorangegangene
Kathedralentscheidungen gedeckt sein muß. Zitieren wir hier z.B. Ott, wobei ich wegen meiner englischen
Ausgabe auf die Paragraphen und nicht auf die Seiten verweise: Band 1, Einleitung, §4) Konzept und Klassifizierung
des Dogmas 1. Konzept – b)Promulgation Hier wird auf die Promulgierung von Dogmen durch das ordentliche
Lehramt hingewiesen, insbesondere auf Diözesankatechismen Band 4, Hauptstück 2) die Kirche , Kapitel
3) Unfehlbarkeit der Kirche, 3. Inhaber der Unfehlbarkeit, b) Bischöfe, Beta) ordentliche Ausübung der
Unfehlbarkeit der Bischöfe Hier wird darauf hingewiesen, daß auch eine stillschweigende Zustimmung des
Papstes zur Lehre der Bischöfe für deren Unfehlbarkeit genügt. Ich füge hinzu, daß eine solche stillschweigende
Zustimmung länger dauern müßte, um sicher zu sein. Diekamp, Band 1, Seite 13 Hier nennt Diekamp die
Verkündigung der Dogmen im Rahmen des ordentlichen Lehramtes zwar weniger bestimmt und ausdrücklich,
nichtsdestoweniger aber der außerordentlichen Form „gleichberechtigt und gleichwertig“. Seite 66 Diekamp
redet hier vom Beweis der Unfehlbarkeit der „Ecclesia docens et dispersa“, sowie von der Wichtigkeit der
herausgegebenen liturgischen Bücher für die dogmatischen Beweise.
also ich sehe hier eine Rivalität zwischen den Sedis-Typen und den Pius-Brüdern… und beide sind sie
gegeneinander wie Hund und Katz und beide reden sie aber von der V2-Sekte, die sie nicht mögen. Und der
Pater Lingen hält es wohl mit den Sedis-Typen und die Redaktion ist eher auf der Pius-Schiene. In einem
scheinen sie sich ja einig zu sein: die römische Kirche ist von Irrlehren unterwandert und man muss versuchen
sie zu reformieren. Man will natürlich nichts zerstören, was für die Ewigkeit Bestand haben soll. Aber
was ist das heutzutage nur für ein dubioses Kirchenkonstrukt, dass sich ganz offensichtlich gegen die
eigene Lehre verkehrt und dem man jetzt aber doch anhangt aus einer Art soldatischen Treue einem Pflichtempfinden.
Das ist ja ein heilloser Spagat, der auch ein völlig zerfahrenes und uneinheitliches Bild abgibt für
die Welt. Man ist ja in der Form garnicht mehr glaubwürdig.
#34 R.B.Stadler 17:17:31 | Donnerstag, 7. September 2006
@Aurelius a****Finden Sie es eigentlich in Ordnung, wenn „Pater Lingen“ die römisch-katholische Kirche
als „V2-Sekte“ bezeichnet und den Papst und das Lehramt als „Sektierer“? Ich denke, Kreuz.net hat jetzt
die Gelegenheit, zu beweisen, daß es ein KATHOLISCHES Internetmagazin ist und keine Plattform für antikirchliche
Propaganda, wie sie Herr Lingen hier betreibt.***e Ich finde nicht ich weiß, daß Papa Rattzi und seine
V2-Sekte nicht die katholisch-apostolische Kirche sind. Wer einen katholischen Priester in „“ setz, ist
der ein Christ? Schmiberger hat mir auf einen Brief geantwortet, daß er dem Satan huldigen, damals noch
Wojzylla, als katholisch ansieht. Somit ist auch klar, warum die Pius-Mannschaft geschlossen gegen die
katholisch-apostolische Kirche vorgeht und diese als Sedisvakantisten diffamiert. Wer die Sedisvakanz
erkannt hat seht sich nach einem Papst wie Pius X., dieser hätte des ganzen Tradi und Sediszirkus kurzerhand
exkommuniziert.Keiner von diesen Scheinheiligen hält sich an das was er vorgegeben hatte.Ich mußte bemerken,
daß hier mal wieder wegen des Nom gestritten wurde, dazu kann ich nur empfehle, die Bücher von Pater
Denifle und Pater Grissar zu lesen, sowie die Messerklärung von Pater Martin von Cochem. Wer dann noch
behauptet, daß der Nom gültig sei, der ist auf ewig verblendet. In Christo, RBS
#33 Cyprian 17:17:26 | Donnerstag, 7. September 2006
Hinweis wer sind diese Sedis-Typen überhaupt? Zu dieser Frage von Matt sei auf folgenden Artikel bei
Wikipedia hingewiesen: de.wikipedia.org/…iki/Sedisvakantismus Fortis in fide! Cyprian
#32 Pater Lingen 17:16:03 | Donnerstag, 7. September 2006
Ich widerrufe den „Sedisvakantismus“ und unterstelle mich sofort Benedikt XVI., wenn der Nachweis erbracht
ist, dass meine Position falsch ist. Das Angebot habe ich zugegeben schon sehr lange gemacht, nicht nur
bei KzM, sondern bereits in Chur. Die ganzen „Theologieprofessoren“ hatten allesamt satt und genug Gelegenheit,
den – damals angehenden – „Sedisvakantisten“ noch zu überzeugen. Ihr Treiben beschränkte sich aber komplett
auf unmoralische Angebote, die mir von der „Seminarleitung“ direkt oder von „Kommilitonen“ unterbreitet
wurden; später kamen die ganzen „Verurteilungen“ dazu. Nun komme man also nicht mit der – zugegebenermaßen –
mittlerweile großen Menge Text bei KzM: Ich nenne in meinen diversen Schreiben an die V2-Funktionäre
immer ganz konkrete einzelne Punkte. *Kein einziger* davon wurde von der V2-Sekte bearbeitet. Deren einzige
Argumentation variert ausschließlich in der Wortwahl: „Das ist dummes Zeug, was Sie da schreiben“ (auch
„Aurelius“ war jetzt n.b. nicht besser). Wenn es so wäre, warum fehlt dann die Begründung für diese
Behauptung? Selbst Thomas war sich nicht zu schade, dummes Zeug als solches zu erweisen.
#31 Aurelius 16:54:39 | Donnerstag, 7. September 2006
@ kreuz.net Redaktion Finden Sie es eigentlich in Ordnung, wenn „Pater Lingen“ die römisch-katholische
Kirche als „V2-Sekte“ bezeichnet und den Papst und das Lehramt als „Sektierer“? Ich denke, Kreuz.net hat
jetzt die Gelegenheit, zu beweisen, daß es ein KATHOLISCHES Internetmagazin ist und keine Plattform für
antikirchliche Propaganda, wie sie Herr Lingen hier betreibt.
#30 Pater Lingen 16:48:23 | Donnerstag, 7. September 2006
Die Pius-Leute sind auch nach V2-Lehre exkommuniziert! S. Motu Proprio Ecclesia Dei; darauf wird übrigens
von den V2lern auch immer wieder verwiesen, das ist also auch von daher kein „Geheimdokument“ wie bei
der angeblichen „Konversion“ von Roger Schütz. Auf einer italienischen Ratzinger-Fanseite gibt es sogar
einen Artikel „A dieci anni dal Motu proprio ECCLESIA DEI“ www.ratzinger.it/modules.php?name=News&file…
Also weder Katholiken noch V2ler können mit Lefebvre halten. Die Pius-Mannschaft ist wegen ihrer notorischen
permanenten Unlogik in jeder Hinsicht völlig unmöglich. Dass die Pius-Leute praktisch jede Auseinandersetzung
mit den Katholiken meiden wie der Teufel das Weihwasser, überrascht nicht – Lefebvre resp. seine Epigonen
blamieren sich ja notwendig restlos, und deshalb beschimpfen sie ersatzweise die „Sedisvakantisten“ und
finden damit reichlich Anhänger. Auch die Denkverbotsrepublik Deutschland wäre auch ganz offiziell schon
längst am Ende, wenn die Leute mal ihren Verstand einsetzen und die notwendigen Konsequenzen ziehen würden.
Wer wie Matt einfach herumkrakeelt: „wer sind diese Sedis-Typen überhaupt?“, statt sich einfach mal zu
informieren, stellt sich damit bereits sein eigenes Zeugnis aus. Und wer behauptet, dass die Mehrheit
immer der Garant für die Wahrheit ist, straft die Worte Christi Lügen.
#29 Aurelius 16:46:27 | Donnerstag, 7. September 2006
@ matt Also, exkommuniziert bei den Pius-Leuten sind deren vier Bischöfe, also auch der amerikanische
Tradi-Prolet Williamson, für den Marcel hier die Werbetrommel rührt. Die FSSPX ist irgendwie im Schisma
aber dann auch wieder nicht, kommt drauf an, wer gerade was aus welchen politischen Motiven auch immer
von sich gibt. Fakt ist, daß die FSSPX eine kleine aber dafür umso laute Gemeinschaft ist, die zum Teil
sektiererisches Gehabe an den Tag legt. So werden nicht selten ein falsches Traditionsverständnis und
Aussagen von exkommunizierten Bischöfen über den Papst und Vertreter des Lehramtes gestellt. Die Lefebvresekte
behauptet, daß sie Rom treu ist. Was sie damit meint, ist das „ewige“ Rom und nicht das „neo-modernistische“
Rom seit dem Konzil. Ironischerweise hat der Gründer der FSSPX, der im Zustand der exkommunikation verstorbene
Erzbischof Marcel Lefebvre, die Konzilsdokumente mitunterschrieben, u.a. die Litirgiekonstitution.
wer sind diese Sedis-Typen überhaupt? ist das nicht selber eine Sekte? Und wenn ja, was beklagen die
sich dann wegen Ungehorsam gegen den Papst? Der Papst gibt ja ohnehin keine klaren Anweisungen, also kann
man wohl tun und lassen was man will. Sind die Pius-Brüder etwa exkommuniziert? Und wenn nicht, dann
scheint wohl der Papst ihren Ungehorsam aus gutem Grund zu dulden.
#27 Karl Murx 16:12:54 | Donnerstag, 7. September 2006
Valtorta, die geistige Nahrung von Bischof Williamson Ich kann Ihnen versichern, lieber Marcel, daß Bischof
Williamson im Gegensatz zu Mgr. Tissier wenig studiert.
#26 Aurelius 16:09:07 | Donnerstag, 7. September 2006
zu den Vorschlägen Marcels Liebe Kreuznet-Redaktion: die Sedisvakantisten gegen die FSSPX einzusetzen,
führt zu nichts. Opfern Sie Ihr Wütchen über die kürzliche Wiederholung der FSSPX-Hirten, der NOM
sei in sich schlecht, doch einfach auf. Das wird dann segensreich. :) ODER man könnte mal die (mehr oder
weniger) in der katholischen Kirche unwichtige Randerscheinung namens FSSPX mal für ne Woche oder so
vergessen und sich wirklich wichtigen Themen zuwenden.
#25 Marcel 15:57:08 | Donnerstag, 7. September 2006
Hinterhof-Messen – ja, wenn es nicht anders geht! Hinterhof-Päpste – nein danke! Charles, obwohl S.E.
Bischof Williamson alt aussieht im Vergleich zu Ihnen, ist das nur in biologischer Hinsicht so, nicht
in theologischer. Was er 1998 über Sie Sedisvakantisten sagte, ist wegen der Zeitlosigkeit des Gesagten
so jung: Zwischen Liberalismus und Sedisvakantismus www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=195&pid=25…
Studieren Sie diesen guten Hirten ruhig intensiv. Mit Herz und Verstand (bei ersterem hapert es bei Ihnen).
Sie können Englisch, warum also nicht mit seinen Monatsbriefen www.sspx.ca/…ts/Bishop-Williamson/ beginnen?
In seinem – wie üblich – exzellenten CFN-Interview www.angelqueen.org/forum/viewtopic.php?t=5486 sagte
er im Dezember 2005, warum unser Papst zwar ein Zwiedenker ist, aber trotzdem Papst. Weiter bringen Sie
die FSSPX nicht an den Abgrund heran, in den Sie leider fielen. Es heißt eben nicht von ungefähr: „Der
schmale Grat“. Hinterhof-Messen – ja, wenn es nicht anders geht! Hinterhof-Päpste – nein danke! Oder
noch kürzer: Der Kreuznet-Artikel zitiert großen Murx. Weiters lasse ich mich nicht in das Spielchen
hineinziehen. Obwohl die FSSPX Hauptangriffsziel Nr. Eins der meisten Sedisvakantisten ist, ist umgekehrt
der FSSPX das Thema allerhöchstens nebensächlich. Denn die FSSPX hat besseres zu tun. Z.B. Nationalwallfahrten
durchführen, Länderweihen an die Unbefleckte Empfangene erneuern, Rosenkranz-Kreuzzüge ausrufen, uvm.
Ora et labora eben.
#24 Karl Murx 15:23:20 | Donnerstag, 7. September 2006
Pater Lang scheint wohl für Sie der kompentente Mann zu sein Von wegen: „Die modernen Irrtümer der katholischen
Kirche hinsichtlich der Messe“. Wußte gar nicht, daß die katholische Kirche Irrtümer handelt. Zieht
erst einmal euren Dominikanern die Ohren lang, wenn die ihre Beweisführung auf Falschzitaten aufbauen.
#23 Marcel 15:14:22 | Donnerstag, 7. September 2006
Schwach „Der Priester entlarvte dabei drei Irrtümer.“ Bei diesem Priester handelt es sich um ein im Irrtum
des Sedisvakantismus gefesselten. Kein geeigneter, geschweige denn kompetenter Kronzeuge für die Feststellung
von Irrtümern. Steht uns nun noch ein redaktioneller „Artikel“ des Forumsmurksers Charles ins Haus…?
Liebe Kreuznet-Redaktion: die Sedisvakantisten gegen die FSSPX einzusetzen, führt zu nichts. Opfern Sie
Ihr Wütchen über die kürzliche Wiederholung der FSSPX-Hirten, der NOM sei in sich schlecht, doch einfach
auf. Das wird dann segensreich. :) Genausowenig kann man mit den Anhängern des Wahnes des Islames den
antikatholischen Zionismus bekämpfen. Da füllten wir die sommerlochige Urlaubszeit doch lieber mit Schweigen.
… oder mit einem Bericht über die Nationalwallfahrt nach Fulda www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=1017.
* Das Grußwort des Weihbischof Max Ziegelbauer, das H.H. P. Schmidberger vorlas, könnte man im Wortlaut
abdrucken. Und Ausschnitte aus des ersteren „Die ‘Alte Kirche’ ist mir lieber“ * Auch die Pontifikatspredigt
S.E. Bischof Williamson in schriftlicher Form wäre nett * Auch die als Audiodatei (siehe Verweis oben)
vorhandene Festpredigt H.H. P. Pflugers * Auch der Vortrag H.H. P. Freys * usw. PS Wie oft muß sich der
chronische Kreuznet-Verächter und noch chronischere FSSPX-Verächter Catholicus eigentlich verabschieden,
bevor er die Leser mit seinem unwichtigen süßsauren Senf entgültig verschont? V.II-Zwiesprecherchen.
#22 Karl Murx 13:56:53 | Donnerstag, 7. September 2006
kleinschreiberbittenichtvorlautwerden! Apropos, Athas Falschzitat Hier kann man auf Seite 34 des PDF-Dokumentes
einen Scan der Seite 220 aus Denzingers Buch „Ritus Orientalium“, Band 2, finden. www.rore-sanctifica.org/…lle_Antwort_2006.pdf
Daraus geht klar her vor, daß dort steht „quam tradidisti dilecto Filio“ und nicht etwa „quem“. „Quem“
würde sich auf den Hl.Geist beziehen, was aber bei „quam“ nicht der Fall ist. Der Weiheritus Pauls VI.
hat keine Stütze im aramäischen Text der Inthronisierung eines syrischen Patriarchen, der noch nicht
einmal einen Bischof weihen will. Nun, ich gebe Atha keine Schuld, wenn er den Dominikanern in Avrillé
einen solchen Vertrauensvorschuß bewilligt, daß er ihren Zitaten glaubt. Fatalerweise hatten die Dominikaner
auch zu den Fälschern Dom Cagin, Dom Botte und Lécuyer vertrauen. Siie hätten hinter wenigstens diesen
Irrtum korregieren können, schließlich ist er inhaltlch relevant. Es ist doch dogmatisch nicht dasselbe,
wenn der Vater dem Sohn den „Gnadenschatz anvertraut“, oder ob der Vater dem Sohn „den Geist gibt“.
#21 Benedikt 13:52:06 | Donnerstag, 7. September 2006
NovusORdoWatch Hübsche Auflistung von NovusOrdoWatch. Und welches sind die Konsequenzen? Man behauptet
einfach, die Päpste würden nicht gültig regieren und kann sich so sein privates Lehramt zusammenbasteln.
Das ist wirklich ein billiger Taschenspielertrick.
#20 wiener 13:45:52 | Donnerstag, 7. September 2006
grotesk ein (häretischer?) schismatiker erklärt, warum die anderen schismatiker häretiker sind. eine
krähe hackt der anderen wohl doch die augen aus. aber das als „katholische nachricht“ zu präsentieren?!?
ich bin froh, dass die ganzen (im grunde protestantischen oder protestantisierenden) spaltungen nicht
für sich in anspruch nehmen können, katholisch zu sein. und „p.“ lingen (wenn ers denn ist) beklagt
sich darüber, dass andere sich an stelle des papstes setzen – es wird immer grotesker
#19 Karl Murx 13:11:24 | Donnerstag, 7. September 2006
Das steht gar nicht in Denzingers Buch Ich habe die Seite aus dem Buch von Denzinger selbst vor mir und
nicht „Le Sel de la Terre“ der Dominikaner, was du zitierst. Da steht: „illlumina eum et effunde super
eum gratiam et intelligentiam Spiritus tui principalis, quam (und nicht etwa „quem“, wie die Dominikaner
sagen) tradidisti dilecto Filio tuo Jesu Christo…“ Dabei bezieht sich „quam“ auf „intelligentiam“. Eine
Nachprüfung im Text von Rahmani hat ergeben, daß Denzinger einen Dreher hat, denn man muß die Reihenfolge
von „gratiam“ und „intelligentiam“ vertauschen. Das ergibt sich auch aus dem Text von Assemani, bzw. in
dessen aramäischer Kolumne: „anhar w’oshud sakultonutho w taybutho hoy d-men ruhokh rishonoyo hoy d’ashlemt
l-abrokh habibo yeshu’ mshiho“ Dabei ist „taybutho“ die Gnade und das Relativpronomen „hoy“ steht im Femininum.
„Taybutho“ ist genau wie „Gratia“ feminin. Die Dominikaner haben also verfälschte Sekundärliteratur
benutzt, die von Dom Cagin stammen. Ihr Zitat ist ganz einfach falsch. Noch nicht einmal Denzinger ist
richtig wiedergegeben. Man hat „quam“ durch „quem“ ersetzt. Der syrische Text lautet also korrekt: „Erleuchte
und gieße aus die Intelligenz und jene Gnade, die aus Deinem fürstlichen Geist hervorgeht und die du
deinem geliebten Sohn J.Chr. anvertraut (tradidisti) hast.“ Jesus ist in der Menschwerdung der Schatzmeister
aller Gnaden und vom Vater gesendet. Abgesehen davon ist der syrische Text keine Bischofsweihe, sondern
die Inthronisierung des Patriarchen, der schon Bischof ist.
#18 Pater Lingen 13:10:56 | Donnerstag, 7. September 2006
Die vielen Irrtümer des „Sedisvakantismus“ … … liegen nicht darin, dass die derzeitige Sedisvakanz
zugegeben wird, sondern darin, dass diese Situation ausgenutzt wird, um Lehren zu verbreiten, die schon
längst kirchlich verurteilt sind. „Sedisvakantismus“ ist und bleibt ein blödsinniger, wenn nicht gar
irreführender Begriff: Ein Katholik befürwortet / fördert ja nicht die Sedisvakanz (-ismus!). Ein Katholik
glaubt alles das und nur das als unfehlbare Lehre, was als solche von der Kirche vorgelegt wurde. „Sedisvakantisten“
im eigentlichen, also antichristlichen Sinne sind u.a. solche, die auf Kant und Fichte schwören, z.B.
Eugen Rissling und Eberhard Heller, folglich keine Katholiken. Ich habe mir die Predigt nicht angehört,
außerdem wird hier nicht der genaue Dateiname genannt, insofern erlaube ich mir über die Predigt jetzt
auch kein Urteil. kreuz.net bezeichnet die V2-Sekte als katholisch, das muss bedacht werden. Am sichersten
fährt man jedenfalls, indem man klar auf die Dogmen hinweist, die von der Piusbruderschaft explizit geleugnet
werden, also Unfehlbarkeit (hier zitiert 30. März 2006 17:46) und Jurisdiktionsprimat (deshalb überhaupt
die Bruderschaft!) des Papstes. Dass sich die Pius-Leute als Überpäpste aufspielen, dass sie die Kirche
durch den Schmutz ziehen als Vergifterin etc., folgt dann nur logisch. N.B. Novusordowatch bietet einiges
an Material auch zu Fellay etc., warum muss gerade eine Audio-Datei hier vorgestellt werden? Lesenswert:
Finishing With Sedevacantism? www.kirchenlehre.com/finish.htm
#17 Agiafortuni 13:05:57 | Donnerstag, 7. September 2006
Athanasius Was Sie gegen die Predigt Bischof de Mallerais vorbringen stimmt in keiner Weise. Bischof de
Mallerais behauptete keineswegs, dass der frühere Ratzinger des Kreuzesopfer unseres Herrn leugne. Ein
solche Dummheit würde sich ein Mann von der Intelligenz de Mallerais niemals leisten. Was hingegen stimmt
ist, dass der junge Ratzinger den Sühnecharakter des Kreuzesopfer bestritten hat. Sie können es in einer
der ersten Nummern der Zeitschrift Concilium nachlesen.
#16 Athanasius 13:01:25 | Donnerstag, 7. September 2006
@KMrx ist die Handkommunion etwa nicht offiziell erlaubt? Sind Messdienerinnen nicht offiziell erlaubt?
Sind viele landessprachliche Übersetzungen nicht vom Vatikan approbiert? In Einzeldekreten der vatikanischen
Dicasteria ist nicht alles unfehlbar. Alles ist fehlbar in soweit es keine alte Lehre bestätigt. Haben
Sie schon das Buch von Dr. Bischof Joseph Fessler zum Dogma des I. Vatikanums gelesen? Handkommunion und
Messdienerinnen werden toleriert. Handkommunion war dort erlaubt, wo es länger kein Priester gab. JA
die übersetzungen sind approbiert. Ich behaupte ja auch nicht, dass die Übersetzungen nicht approbiert
sind. Nur eins: Sie wussten nicht einmal, dass das „za wielu“ im Polnischen NOM „für viele“ bedeutet,
und behaupteten vor einigen Wochen noch, JP II. habe also „falsch“ zelebriert. Wo haben Sie Ihre Zitate
und Gedanken wohl her?
#15 Karl Murx 12:50:32 | Donnerstag, 7. September 2006
@Atha Da Du auch über mich Sachen behauptest, die ich nie geschrieben, oder gesagt habe: Warum sollte
ich Dir denn in bezug auf Cekada glauben, wo Du doch wieder nicht in der Lage bist ein konkretes Ziat
zu nennen. Was den NOM angeht: ist die Handkommunion etwa nicht offiziell erlaubt? Sind Messdienerinnen
nicht offiziell erlaubt? Sind viele landessprachliche Übersetzungen nicht vom Vatikan approbiert? Stellen
deutsche Texte etwa einen Mißbrauch dar, zumal das „für alle“? Das ist sogar in „Ecclesia de Eucharistia“
gutgeheißen. Also, der NOM ist gut, aber zufalligerweise zelebrieren ihn alle schlecht und dem Papst
muß man sagen, wie er richtig zu zelebrieren hat.
#14 Tridentinus 12:48:13 | Donnerstag, 7. September 2006
@AthanasiumII Wenn der Novus Ordo im Sinne von DH 1613 ein „ritus novus et alius“ ist, kann er sehrwohl
die ersten beiden Eigenschaften, die Sie nennen aufweisen. Ungültig kann ein derart widerrechtlich eingefürter
Ritus wohl tatsächlich nicht sein, das heißt aber nicht, daß er sich deswegen unter die „ritus recepti
et probati“ der Kirche (man beachte die Reihenfolge der Adjektive!) bruchlos einfügen ließe.
#13 Athanasius 12:46:28 | Donnerstag, 7. September 2006
@Murx (Teil II) Wo steht auf den hunderten von Seiten von Rore-Sanctifica, daß die koptischen und maronitischen
Weiheriten, oder der Inthronisierung eines Patriarchen, haretisch sind? Wo? Sie haben das vom offiziellen
Ritus der Bischofsweihe Pauls VI. (eingegangen am 1.4.1969) behauptet. Wegen des „quem dedisti dilecto
Filio tuo lesu Christo“ haben Sie (ich präferiere nicht mit Schwachkopf und Geschimpf angeredet zu werden
Herr S., habe ich Ihnen gegenüber auch nie getan) behauptet, dass der Ritus Arianisch oder sonstwie häretisch
(Irrtum der späteren Messianitätsannahme) sei. Nun finden wir im über tausendjahralten Weiheritus für
die Inthronisierung eines Maronitischen Patriarchen (approbierte Liturgie der katholischen Kirche der
Maroniten!): „quem tradidisti dilecto Filio tuo, Domino nostro Jesu Christo“ (Quelle: Consécration du
Patriarche Maronite, Dz., Ritus Orientalium, t2, p. 220) ! Wenn wir es über fabrizierte Einwände und
„Häretiker“ haben. Die falschen Vorwürfe gegen die Theologie Joseph Ratzingers sind auch schon mehrfach
entlarvt, wenn diese auch leider etwa sogar von S.Em. Weihbischof Tissier de Mallerais FSSPX wiederholt
wurden (Tissier sagte fälschlicherweise, dass Ratzinger das Kreuzesopfer leugnete, was aber nicht wahr
ist, er lehnte nur ein bestimmtes Konzept ab und setzte das von Thomas von Aquin an dessen Stelle). Die
Seite NovusOrdoWatch ist mittlerweile só degeneriert zu einem einseitigen Propagandaposten der Sedisvakantisten,
dass ich es nicht mehr lese.
#12 stat crux 12:42:00 | Donnerstag, 7. September 2006
ex cathedra Klaus Schatz S.J. hat sich vor Jahren die Mühe gemacht, einmal die Auflistung so gen. ex
cathedra-Definitionen der Päpste zusammen zu stellen. Unter dem Blickwinkel des Vatikanum I nimmt man
heute überwiegend an, dass nur 1-2 päpstl. Definitionen dem Vollbild der Lehre des Unfehlbarkeitskonzils
entsprechen (Assumpta, Immakulata); früher umfassten diese Listen zwischen 10 und 20 Aussagen. Aus dem
Chaos findet man sicherlich nur dann einen Ausweg, wenn man zwischen definitivem Lehramt und affirmativem
Lehramt unterscheidet. Alle Päpste bekräftigen und interpretieren den Gesamtgehalt der Tradition unter
den Bedingungen ihrer jeweiligen Zeit. Definitionen hingegen sind Ausnahmefälle. Das Unterscheidungsvermögen,
das Johannes XXIII. dem Vatikanum II so anspruchsvoll abverlangte (reine Lehre einerseits, Ausdrucksweise/Mentalität
andererseits) hat mithin implizit immer schon gegolten. Deshalb gibt es auch keine andere katholische
Liturgie als die amtlich römische, mit und unter dem Papst.
#11 AthanasiusII 12:37:54 | Donnerstag, 7. September 2006
Nochmal Der Novus Ordo Missae kann wirklich nicht: 1. schlecht (d.h. aus dem Ritus selbst heraus sündig).
2. häretisch, 3. oder ungültig sein. Das Trienter Konzil wehrte die alten Riten gegen die lutherischen
Irrlehren, aber Auctorem Fidei (1794) verurteilt endgültig die Irrlehre, dass ein approbierter Ritus
der Kirche, aus sich selbst heraus, zur Sünde ansetzen würde. In sich sündig kann eine approbierte,
rubrizistisch korrekte Zelebration des sog. Novus Ordo Missae also nicht sein, wohl aber die Umstände
und etwa ein Missbrauch wie die heutige Handkommunion. Damit muss sich in der Tat auch die FSSPX auseinandersetzen.
Ich teile wohl die pastorale Ratgebung einer „durchschnittlichen“ ‘Neuen Messe’ nicht beizuwohnen, aber
nicht das „In sich schlecht“-Argument, das auch gar nicht die offizielle Meinung der FSSPX ist. Sogar
P. Cekada musste in seinem Buch ‘On the Problems with the Prayers of the New Mass’, zu den Problemen mit
den Ordinarien der Messe (dem änderlichen Teil), zugeben, dass man nícht sagen kann, dass die offizielle
Liturgie der ‘neuen Messe’ in sich ungültig oder sogar häretisch ist. Das ist der gleiche Hw. Cekada.
Natürlich will er jetzt, wo die Regularisierung der FSSPX bevorsteht sowie eine Personalprälatur, sich
zusichern, dass er die semi-sedisvakantistischen Abspalter in der FSSPX an sich bindet. Darum verbreitet
man in jener Ecke auch allerhand Lügen und fabriziert man Gerüchte. Um durch vermehrte Grösse (mit
ex-FSSPXern) an „Legitimitätsgefühl“ zu gewinnen.
#9 Athanasius 12:26:26 | Donnerstag, 7. September 2006
Dieser Artikel… …stimmt nichts. Zuerst handelt das Trienter Konzil nicht vom kanonischen Recht oder
von Geboten des Papstes, sondern von der damals vorgeschriebenen Liturgie. Natürlich ist die Neue Messe
in sich nicht schlecht oder ungültig oder häretisch, nur ist sie in der Pastoralen Praxis schlecht gemacht
und deswegen unerlaubt moralisch. Das zweite ist eine Überausdehnung der Unfehlbarkeit des Paptes, die
ja lediglich auf ex-cathedra Aussagen beschränkt ist und aufs ordentliche und universale Magisterium
in soweit es den von den Konzilen und Päpsten verkündeten Glauben bestätigt. Die dritte Beschwerde
ist Unsinn. Jeder darf sich einem irrenden Papst wiedersetzen, das grösste Beispiel ist der hl. Athanasius.
Ebenso die Kardinäle die Johannes XXII. im Mittelalter in seinem persönlichen Irrtum widerstanden haben.
Auch ein Papst der etwas gegen das kanonische Recht gebieten würde aus persönlicher autorität (etwa
die Renaissance-Päpste) oder eine Sünde gebieten würde (was niemals ausgeschlossen ist), soll nicht
gehorcht werden vom gläubigen Volke. Darüber spricht der hl. Robertus Bellarminus deutlich. @Murx: Jemandem
wie Sie, die behaupten dass der Ritus für die Weihe eines koptischen Bischofs und die Weihe eines maronitischen
Patriarchen häretisch und „Arianisch“ (Denoyer SJ angeblich) ist, muss man gar nicht antworten. Sie haben
sich durch Ihre Aussagen, dass das „quem donasti dilecto Filio tuo Jesu Christo“ Arianisch oder sonstwie
häretisch sei, endgültig disqualifizert. Neben dem Hass
#8 Tridentinus 12:24:32 | Donnerstag, 7. September 2006
@Murx Überhaupt kein Hirte der Kirche kann überhaupt neue und andere Riten einführen, auch nicht der
Papst (vgl. DH 1613), deswegen hat Evelin mit ihrem ersten Punkt durchaus recht.
#7 Aurelius 12:22:23 | Donnerstag, 7. September 2006
„katholische“ Nachrichten? –- lächerlich! Es ist echt lächerlich. Auf einer Seite, die sich mit dem
Ausdruck „katholische Nachrichten“ schmückt, steht also belangloses Zeugs von irgendeinem sedisvakantistischem
Spinner, der sich über die anderen Spinner, deren Treue zum Papst und zum Lehramt der Kirche nichts als
Lippenbekenntnisse und scheinheilige Augenwischerei ist, auslässt. Liebe Leute von kreuz.net: Das macht
zwar den hier versammelten Stammtischtradis Spaß und gibt ihnen was zum Diskutieren, ist aber im Grunde
absolut belangloser Mist. Und mit katholisch hat das auch nichts zu tun. Bestenfalls mit extra eccelsiam.
#6 Benedikt78 12:20:37 | Donnerstag, 7. September 2006
So ist das… Der dritte Irrtum der Piusbruderschaft besteht nach Ansicht des sedisvakantistischen Priesters
in der dort vertretenen Auffassung, daß man sich dem Papst widersetzen dürfe. Das könne ein echter
Katholik niemals tun, da ein wahrer Nachfolger Petri die universelle Jurisdiktionsgewalt besitze. Wenn
ich mich richtig erinnere, so hat Paulus Petrus widersprochen, als dieser sich bei der Frage nach den
wahren Christen auf die Seite der Christjuden stellte und gegen die Christheiden Stellung bezog. Somit
hat Paulus gegen den Papst aufbegehrt. Wie steht es hier mit der universellen Jurisdiktionsgewalt? Bleibt
die Frage: Ist es falsch, wenn man V2 ablehnt? Stellt man sich damit automatisch gegen den Papst? Die
Sedisvakantisten machen es sich hier natürlich einfacher. Die sagen einfach, dass es seit dem V2 keine
richtigen Päpste mehr gibt. Ist aber ganz unterhaltsam, wie sich die Sedisvakantisten verhalten. Geht
das nun unter Verunglimpfung der Konkurrenz?
#5 Karl Murx 11:58:20 | Donnerstag, 7. September 2006
@Evelin ad primum: Bitte, das kann doch wohl nicht Ihr Ernst sein, oder? Wenn sich die Lehrentscheidung
des Konzils von Trient nur auf die damals, zufälligerweise benutzten Riten bezöge, würde das auch bedeueten,
daß die Riten der katholischen Kirche eben nur zufälligerweise irrtumslos waren. In einem Anfall von
Erleuchtung wäre es dem Tridentinum aufgefallen, daß man doch tatsächlich einen Ritus ohne Irrtümer
benutzt hatte. ad secundam: Natürlich bezieht sich die Unfehlbarkeit auf Lehrfragen, aber das Ereignis
in Assisi war auch nicht nur ein privates Vergnügen. JPII hätte es wohl so gesehen, daß er mit seiner
Botschaft an die Welt sein authentisches „Leeramt“ ausgeübt hatte. ad tertiam: Ihren Einwand behandelt
Cekada auf seiner Internetseite. Er redet ja gar nicht von Befehlen an einzelne Personen, meinetwegen
die sündhafte Anordnung eines Mordes, oder meinetwegen die Weisungen an Robert Grossetest, simonistische
Akte zu begehen, von denen M.Davies sprach. Es geht hier um Anordnungen an die katholische Christenheit
im Rahmen der Ausübung des Lehramtes. Genau diesen Befehlen kann man sich als Katholik nicht widersetzen,
wenn derjenige der sie ausspricht, Papst ist. Sollte es Häresie sein, ist er eben nicht Papst. Bitte
hier nicht mit Papst Liberius kommen, denn was ein gefangener Papst wollte, oder nicht wollte, können
wir nicht wirklich wissen. Wir wissen nur: ab dem Moment, wo er wieder frei schalten konnte, war er ganz
der Alte.
#4 Catholicus 11:55:09 | Donnerstag, 7. September 2006
Interessant, dass … … die meist FSSPX-freundliche Linie von kreuz.net in letzter Zeit durch manche
Beiträge konterkariert wird. Ist das bloß Taktik oder steht dahinter eine echte Trendwende? Falls letzteres
zutrifft, so müßte man nochmals fragen, ob es eine Wende zum Besseren, nämlich zur vollen Einheit mit
dem Bischof von Rom ist, oder zum Schlechteren, d.h. zum Sedisvakantismus. kreuz.net bleibt jedenfalls
bis auf weiteres „undurchschaubar“
#1 Evelin 11:30:58 | Donnerstag, 7. September 2006
Das mindeste, was man zu diesem Artikel sagen muß, ist, dass der Titel richtig lauten müßte „Die drei
Irrtümer von NovusOrdoWatch“ (bzw. der Sedisvakantisten). Diese Irrtümer sind offenkundig auf falsche
Dogmen und Lehrinterpretationen zurückzuführen. Außerdem auf falsche – im Bereich der Lächerlichkeit
liegende – falsche Sachverhaltssubsumtionen. ad primum: Wenn im Tridentinum von den Zeremonien die Rede
ist, dann sind diejenigen zum damaligen Zeitpunkt, also die der Tradition entsprechenden, gemeint. Das
Tridentinum behandelt nicht die revolutionäre Neuschöpfung NOM und sah sie auch nicht voraus; insb.
handelt es sich um Abwehr lutherischer Irrtümer. Geradezu perfid, diese Äusserungen nun gg. die Tradition
in Szene zu setzen. ad secundam: Die Unfehlbarkeit bezieht sich auf die Entscheidungen in Lehrfragen,
nicht auf öffentlich zelebrierte Privatvergnügungen des Papstes wie Assisi. ad tertiam: Geradezu abstrus:
Wenn ein Papst einen Mord anordnet, ist diesem „Befehl“ zu folgen (solche Mordbefehle von Päpsten gab
es, sogar gegen Amtsvorgänger)? Größenschluß: Wenn schon Anordnungen des Papstes, die sich primär
auf den Körper auswirken, nicht zu folgen ist, wenn sie falsch sind, um wieviel mehr dann solchen, die
das ewige Seelenheil bedrohen? Zum Thema FSSPX darf sich auf kreuz.net scheinbar jeder äussern: Auf dass
die Verwirrung und Spaltung vergrößert werde (?!). Der Gatte der Evelin