Die drei Irrtümer der Piusbruderschaft
Ein sedisvakantistischer Priester erklärte kürzlich, warum bei der Piusbruderschaft letztlich jeder sein eigener Papst sei.

Der Sedisvakantist äußert sich darin über mutmaßliche Denkfehler der Priesterbruderschaft St. Pius X. Der Priester entlarvte dabei drei Irrtümer.
Als ersten Irrtum nennt er die bei der Piusbruderschaft verbreitete Vorstellung, wonach die gegenwärtige Katholische Kirche ihren Gläubigen Schlechtes gebieten könne.
Diese Ansicht sei auf dem Konzil von Trient (1545-1563) ausdrücklich verurteilt worden. Dort heißt es: „Jeder, der sage, daß Zeremonien, Kleidung und die äußeren Zeichen, welche die Kirche für die Zelebration der Messe vorschreibt, der Frömmigkeit schaden statt dienen, sei ausgeschlossen.“
Gegen diese Aussage erkläre die Piusbruderschaft ausdrücklich, daß die Neue Messe schlecht sei und den katholischen Glauben zerstöre.
Gleichzeitig anerkenne die Piusbruderschaft die Päpste seit dem Konzil als echte Nachfolger Petri. Damit lehre sie implizit, daß die Kirche etwas Schlechtes verordnen könne: „Das ist falsch.“
Als zweiten Irrtum lehre die Piusbruderschaft, daß der Papst in Verbindung mit den Bischöfen fehlen könne.
Infolgedessen liege es am einzelnen Gläubigen zu entscheiden, welche Lehre wahr und welche falsch sei.
Doch mit dieser Ansicht widerspreche die Piusbruderschaft der feierlichen Verkündigung über die Unfehlbarkeit der Kirche des Ersten Vatikanischen Konzils (1869-1870). Dort werde definiert, daß eine vom Papst in Gemeinschaft mit den Bischöfen verkündete Lehre durch die Verheißungen Christi vor Irrtum bewahrt bleibe.
Der sedisvakantistische Priester erklärt, daß die Piusbruderschaft einen Widerspruch zwischen dem „Zweiten Vatikanischen Desaster“ und der traditionellen Kirchenlehre anerkenne. Das führe jedoch zum unausweichlichen Schluß, daß das Zweite Vatikanum nicht von wahren Bischöfen und von einem wahren Papst stamme.
Der dritte Irrtum der Piusbruderschaft besteht nach Ansicht des sedisvakantistischen Priesters in der dort vertretenen Auffassung, daß man sich dem Papst widersetzen dürfe.
Das könne ein echter Katholik niemals tun, da ein wahrer Nachfolger Petri die universelle Jurisdiktionsgewalt besitze.
Schon Papst Bonifaz VIII. habe im Jahr 1302 in seiner berühmten Bulle ‘Unam Sanctam’ erklärt, daß es für das Seelenheil notwendig sei, sich dem Papst unterzuordnen.
Der sedisvakantistische Priester erinnerte in diesem Zusammenhang an die Predigt des Generaloberen der Piusbruderschaft, Bischof Bernard Fellay, die er bei Priesterweihen Ende Juni in den USA gehalten hat.
Der Generalobere sei damals auf die Verhandlungen seiner Bruderschaft mit dem Vatikan zu sprechen gekommen. Dabei habe er gesagt: „Es wird keinen Kompromiß geben.“
Daraufhin hätten die Meßbesucher aufgeatmet. Der Sedisvakantist sieht darin ein klares Zeichen, daß die anwesenden Gläubigen nicht mit dem Papst vereint sein wollen.
Das Zeichen für einen römischen Katholiken sei aber, sich dem römischen Pontifex zu unterwerfen.
Die Piusbruderschaft habe die Lehre von der Unterordnung unter den Papst unterwandert. Sie verbreite diesen Irrtum seit 36 Jahren auf der ganzen Welt.
Der einzelne Katholik fälle plötzlich ein persönliches Urteil über die Lehren und Gesetze des Papstes.
Damit habe die Piusbruderschaft den Glauben unzähliger Laien sowie von zwei oder drei Generationen von Priestern verdorben.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Mittwoch, 20. September 2006 23:51
the.catholic: ‘Die drei Irrtümer der Piusbruderschaft’
kann es sein dass da jemand ein problem mit seinem eigenen sedisvakanten denken und handeln hat und deshalb auf der Priesterbruderschaft rumhacken muss?
Mittwoch, 20. September 2006 20:59
Bernardin †: Schwachsinniger Priest
Wer sagt bzw. bestimmt, wenn ein FALSCHER Papst wurde? Mensch, bist du schwachsinnig!
Mittwoch, 20. September 2006 20:55
laikos: So ein Schwachsinn
Der Papst ist Unfehlbar. Gott sucht sich einen Menschen aus der Papst werden muss. Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass wenn der falsche Papst hineingewählt wird (Johannes, Paul, …) dann ist er nicht mehr Unfehlbar weil er ja nicht wirklich der Papst ist
Die Sedisvakantisten haben sich ja komplett vom Vatikan getrennt. Die Piusbrüder nicht
Montag, 11. September 2006 23:39
Aldo Carigiet: Glaube ist mehr als Gehorsam… oder … umgekehrt?
Die drei Irrtümer:
1. sofern die Aussage stimmt: „Rom bietet Schlechtes“, ist es noch kein Sakrileg und Rom ist auch nicht unfehlbar, war es noch nie…
2. dass „der Papst mit den Bischöfen fehlen könne“ hat noch nie jemand bestritten; ist eine Wortklauberei wie vor 2000 Jahren; denn nur ex cathedra ist „nur“ der Papst in Glaubens- und Sittenfragen unfehlbar. Die Kirche hat dies 2000 Jahre -auch heute- durchgehalten.
3. Die Pius-Bruderschaft widersetzt sich dem Papst, weil sie den Glauben über den Gehorsam setzt oder weil sie sich päpstlicher als der Papst macht.
Vorwürfe gegen Küng und andere Irrlehrer, aber die gleichen Fehler machen; wer ohne Fehler ist werfe den ersten Stein.
Don Bosco’s Vision ist klar mit dem Papst und der Muttergottes und nicht eigene menschliche, grössenwahnsinnige und kapitalistische Ziele über den Glauben setzten.
Gl ist m. als Gehorsam, aber der GEHORSAM bis zum Tod ist das Allerhöchste was uns Jesus Christus mit dem Tod am Kreuz vorgelebt hat.
Da stellt eine „exkommunizierte“ Gruppe die Bedingung „keine Kompromisse“! Ist das nicht bereits lächerlich???
Wer ist die Kirche?
Wer bestimmt?
Wer hat zu gehorchen? … nicht zu befehlen…
Wer hat dem weihenden Bischof Gehorsam versprochen?
Wer wirft allen anderen genau diese Fehler vor?
Wer wirft die Steine, statt demütig zu sein?
Wer stellt Bedingungen, statt das Leiden anzunehmen?
Wer verführt & verirrt die Gläubigen? statt zu einen?
Wer spaltet die Kirche statt zu kämpfen?
Kommt in Demut zurück…
1. sofern die Aussage stimmt: „Rom bietet Schlechtes“, ist es noch kein Sakrileg und Rom ist auch nicht unfehlbar, war es noch nie…
2. dass „der Papst mit den Bischöfen fehlen könne“ hat noch nie jemand bestritten; ist eine Wortklauberei wie vor 2000 Jahren; denn nur ex cathedra ist „nur“ der Papst in Glaubens- und Sittenfragen unfehlbar. Die Kirche hat dies 2000 Jahre -auch heute- durchgehalten.
3. Die Pius-Bruderschaft widersetzt sich dem Papst, weil sie den Glauben über den Gehorsam setzt oder weil sie sich päpstlicher als der Papst macht.
Vorwürfe gegen Küng und andere Irrlehrer, aber die gleichen Fehler machen; wer ohne Fehler ist werfe den ersten Stein.
Don Bosco’s Vision ist klar mit dem Papst und der Muttergottes und nicht eigene menschliche, grössenwahnsinnige und kapitalistische Ziele über den Glauben setzten.
Gl ist m. als Gehorsam, aber der GEHORSAM bis zum Tod ist das Allerhöchste was uns Jesus Christus mit dem Tod am Kreuz vorgelebt hat.
Da stellt eine „exkommunizierte“ Gruppe die Bedingung „keine Kompromisse“! Ist das nicht bereits lächerlich???
Wer ist die Kirche?
Wer bestimmt?
Wer hat zu gehorchen? … nicht zu befehlen…
Wer hat dem weihenden Bischof Gehorsam versprochen?
Wer wirft allen anderen genau diese Fehler vor?
Wer wirft die Steine, statt demütig zu sein?
Wer stellt Bedingungen, statt das Leiden anzunehmen?
Wer verführt & verirrt die Gläubigen? statt zu einen?
Wer spaltet die Kirche statt zu kämpfen?
Kommt in Demut zurück…
Montag, 11. September 2006 20:17
Perpetua: Verschwörung gegen die Kirche
Unter dem Pseudonym „Maurice Pinay“ veröffentlichte im Herbst 1962 eine kleine Gruppe noch nicht eingeschläferter, entschieden glaubenstreuer Bischöfe und Priester ein dickes, reich und sorgfältig dokumentiertes Buch mit dem Titel „Verschwörung gegen die Kirche“ und machte einen – wie wir heute wissen – letzten Versuch, die ca. 2400 Konzilsväter über die inzwischen extrem bedrohlich gewordene „jüdisch-freimaurerische Gefahr“ umfassend in Kenntnis zu setzten und eindringlich vor ihr zu warnen. „Pinays“ Buch, über das sich die jüdisch-freimaurerische Weltpresse anfangs noch gewaltig erregt hatte, verschwand völlig in der Versenkung und fiel der Vergessenheit anheim. Jetzt, im Rückblick, also angesichts der vorhersagegemäß eingetretenen radikalen Judaisierung der „Kirche des II. Vatikanums“ (O-Ton Johannes Paul II.), die keinesfalls mit der römisch-katholischen Kirche verwechselt werden darf, liest sich „Pinays“ Buch wie eine zermalmende Anklageschrift gegen das II. Vatikanum. Obwohl noch vor Konzilsbeginn verfaßt, läßt das Werk diese völlig mißratene Kirchenversammlung im Nachhinein exakt als das erscheinen, was sie auch war: die jüdisch-freimaurerisch inspirierte und gelenkte Gründungsversammlung einer neuen häretischen Großsekte apokalyptischer Prägung namens „Konszilskirche“.
Samstag, 9. September 2006 13:57
Agiafortuni: Athanasius
haben Sie jemals etwas von Melchior Cano gehört? Dieser macht die saubere Unterscheidung zwischen Häresien und die Häresie begünstigenden Aussagen. Eine Häresie macht die Glaubenswahrheit nichtig eine sie begünstigende Aussage schwächt sie erheblich ab. Langfristig lassen sich jedoch die Wirkungen beider kaum unterscheiden. Die FSSPX hat mit recht festgestellt, dass der Oekumenismus langfristig zur Apostasie führen müsse. Daher begünstigt jeder der Apostolicae Curae, Mortalium animos, Pascendi und Humani generis ablehnt auf lange Sicht gesehen die Häresie. Die Konzilskirche ist daher mit Ihren Schwerpunkten Oekumenismus und innerweltlicher Einsatz eine die Häresie begünstigende Gemeinschaft.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





