Die Schweizer Bischöfe werden Anfang November nach Rom reisen, um ihren im letzten Jahr abgebrochenen Ad-Limina Besuch zu vollenden.
(kreuz.net, Ascona) Die 273. Ordentliche Versammlung der Schweizerischen Bischofskonferenz tagte vom 4.
bis 6. September in Ascona.
Die Stadt Ascona befindet sich am Lago Maggiore im italienischsprechenden
Südschweizer Kanton Tessin.
Für die Amtsperiode 2007 bis 2009 wählten die Mitglieder der Schweizer
Bischofkonferenz einen neuen Präsidenten. Der Bischof von Basel, Mons. Kurt Koch (56), wurde Nachfolger
des Churer Bischofs, Mons. Amédée Grab OSB (76).
Der Bischof von Sitten im Südwestschweizer Kanton
Wallis, Mons. Norbert Brunner, ist ab 2007 neuer Vizepräsident der Bischofskonferenz.
Mons. Koch gehört
der Schweizerischen Bischofskonferenz seit seiner Bischofsweihe vor zehn Jahren an. Seit neun Jahren ist
er ihr Vizepräsident.
Innerhalb der Bischofskonferenz ist der ehemalige Theologieprofessor für Fragen
der Glaubenslehre sowie für den ökumenischen und den interreligiösen Dialog verantwortlich.
Weiters
gab die Bischofskonferenz in einer Medienmitteilung bekannt, daß Papst Benedikt XVI. ihre Mitglieder
vom 7. bis 9. November 2006 empfangen wird.
Mit der Reise schließen die Schweizer Bischöfe ihren Ad-limina
Besuch vom Februar 2005 ab. Damals kehrten die Prälaten wegen der schweren Erkrankung Johannes Paul II.
unvollendeter Dinge zurück.
Die Mitarbeiter des Papstes und die Schweizer Bischöfe wollen verschiedene
Themen vertiefen, die damals in den bischöflichen „Ad-limina“ Berichten und den Gesprächen des Schweizer
Episkopats mit den vatikanischen Dikasterien angesprochen wurden.
Die Schweizer Bischöfe bedauerten
auch die aktuellen Ereignisse im Nahen Osten – besonders die Abwanderung der Gebildeten, der jungen Menschen
sowie der Christen aus den dortigen Krisengebieten.
Vor der Versammlung der Bischofskonferenz veröffentlichten
die Prälaten auch ein Pastoralschreiben mit dem Titel „Empfehlungen für die Umnutzung von Kirchen und
von kirchlichen Zentren“.
Das Dokument will Verkäufern und Eigentümern von Kirchen Kriterien für mögliche
Umnutzungen anbieten.
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4 Lesermeinungen
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#4 Bernardin † 20:26:36 | Donnerstag, 7. September 2006
Herzliches Beileid Der Kirche Schweiz ist herzliches Beileid auszusprechen! Nach dem hochanständigen
Bischof A. Grab, OSB, bekommt die Schweizer Bischofskonferenz jetzt ein Chamäleon als Präsidenten. Kurt
Koch ist die grosse Enttäuschung, ein Wendehals. Bischof Kochs Vater, der nicht viel von der kath. Kirche
hielt, so Koch in einem Interview, würde sich durch seinen eigenen Sohn bestätigt wissen!
#2 Karl Murx 15:16:04 | Donnerstag, 7. September 2006
Ach so, die beiden Herren sind Bischöfe? Das meinen sicher auch die Dominikaner von Avrillé. Diese haben
in ihrer Arbeit nicht nur eine Fälschung eines Denzinger-Zitates benutzt, sondern die weitere Quelle
von Rahmani wurde ebenfalls verfälscht aufgeführt. Auch hier wurde ein „quem“ anstelle von „quam“ eingesetzt:
Nachzuschlagen auf Seite 58 in diesem PDF-Dokument, wie die Kopien der Originale beweisen: www.rore-sanctifica.org/…ae-ex-Rore-Tomo3.pdf
Als weiter Quelle zum Beweise ihrer Thesen benutzten die Dominikaner einen Text der aus der Weihe eines
maronitischen Metropoliten, den sie aber seiner Rubriken entkleideten. So erschien der Eindruch, es handele
sich um ein sakramentales Gebet der Handauflegung. In Wahrheit ist aber dieses das Gebet zur Ölung des
Hauptes, wie man bei Denzinger sehen kann. Seite 37 im PDF-Format www.rore-sanctifica.org/…lle_Antwort_2006.pdf
Auch die nichtsakramentale Weihe eines koptischen Metropoliten, die der Bischofsweihe angehängt ist,
wurde von den Dominikanern als Beweis für die für die Gültigkeit des Ritus Pauls VI. aufgeführt. Erstere
findet sich auf Seite 33 in Denzingers Buch. Im PDF-Dokument auf Seite 78 beschrieben: www.rore-sanctifica.org/…ae-ex-Rore-Tomo3.pdf
4 wichtige Dokumente der Arbeit der Dominikaner waren Falschzitate. Verschwiegen wurde weiterhin, daß
die Inthronisierung des Patriarchen keine Bischofsweihe war.
#1 Benedikt78 14:31:46 | Donnerstag, 7. September 2006
Umnutzung von Kirchen Bischof Kurt Koch hat sich vor Kurzem zum Minarett-Streit geäussert, der in der
SChweiz gerade Wellen wirft. Er meinte, dass ein Minarett zu einer Moschee gehöre, wie der Kirchturm
zur Kirche. Vielleicht machte er diese Äusserung mit dem Hintergedanken, dass ein Kirchturm ein tolles
Minarett abgibt! Es wären nur ein paar bauliche Änderungen…