Piusbruderschaft
Jemand wurde ausgebremst
Kürzlich veranstaltete die mit Rom im Streit liegende Piusbruderschaft eine Großwallfahrt nach Fulda. Sie war ganz im Geiste der Bischöfe Deutschlands.
(kreuz.net, Fulda) Am ersten Septemberwochenende erneuerte die Priesterbruderschaft St. Pius X. die Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz Mariens.

Die „Nationalen Wallfahrt 2006“ stand unter dem Gebetsanliegen der Rettung der Familien.

Die Weihe war 1954 das erste Mal von den deutschen Bistümern vollzogen worden.

Stellvertretend für das gesamte katholische Deutschland weihten sich am Samstag abend – einem 4. September – vor dem Dom des Heiligen Bonifatius in Fulda 100.000 deutsche Katholiken aus Ost und West dem makellosen Herzen der Gottesmutter Maria.

Um diese Weihe Deutschlands zu erneuern, versammeln sich seit 2004 alljährlich jeweils über 1500 Gläubige der Piusbruderschaft in der Stadt des großen Apostels Deutschlands.

In der Nähe seiner heiligen Gebeine im hohen Dom zu Fulda erneuert die Priesterbruderschaft mit den Gläubigen diese Muttergottesweihe.

Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens 2006
Die "Nationale Wallfahrt 2006" der Piusbruderschaft Anfang September nach Fulda stand unter dem Gebetsanliegen der Rettung der Familien.Die Priesterbruderschaft St. Pius X. erneuerte bei dieser Gelegenheit die Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz Mariens.

Die Weihe war 1954 das erste Mal von den deutschen Bistümern vollzogen worden.Um die Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz Mariens zu erneuern, versammeln sich seit 2004 alljährlich jeweils über 1.500 Gläubige der Piusbruderschaft.

Am Samstagnachmittag fand die Fatimaprozession statt, an der Priester und zahlreiche Jugendliche der ‘Katholischen Jugendbewegung’ (KJB) teilnahmen.

Zunächst ging es zum Petersberg am nordöstlichen Stadtrand Fuldas.

Interessierte Blicke aus Häusern, Vorgärten und den Fahrzeugen – die bei ihrer Fahrt etwas ausgebremst wurden – begleiteten die rund 600 Pilger.

Vorbei an der Grabeskirche der Heiligen Lioba erreichten die Wallfahrer mit Gebet, melodischen alten Marienliedern und einem gesungenen Rosenkranz einen unweit gelegenen Hügel – den Frauenberg.

In der dortigen Franziskanerkirche, in der sich das Gnadenbild Unserer Lieben Frau befindet, vollzogen die Bischöfe 1954 die Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz.

Die Fußwallfahrt endete mit dem feierlichen Einzug gegen 18.00 Uhr in den barocken Festsaal der Orangerie am Schloßgarten, die zum Hotel Maritim gehört.

Dort zelebrierte Pater Niklaus Pfluger – der erste Assistent der Priesterbruderschaft – um 18.30 Uhr das Heilige Amt zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariens.

In seiner Predigt bedankte sich der ehemalige Distriktsobere von Deutschland bei den Gläubigen für ihre Unterstützung und ihr Gebet in den letzten drei Jahren, in denen er sein Amt bekleidet hat.

Nach der Messe erneuerten die Jugendlichen der ‘Katholischen Jugendbewegung’ gemeinsam mit den Priestern die Weihe ihrer Organisation an das Unbefleckte Herz Mariens.

Dann wachten viele Gläubigen die ganze Nacht in Gebet, Anbetung und Betrachtung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten.

Die feierliche Mitternachtsmesse zu Ehren des Heiligen Bonifatius wurde von Pater Wolfgang Göttler zelebriert, der zugleich sein 25jähriges Priesterjubiläum feierte.

Pater Franz Schmidberger, der neue Distriktsobere von Deutschland, hielt die Predigt, die sich auf das segensreiche Wirken des Jubilaren bezog.

Danach wurde die Sühneanbetung fortgesetzt. Abwechselnd hielten die einzelnen Gruppen der ‘Katholischen Jugendbewegung’ die ganze Nacht vor dem ausgesetzten Allerheiligsten Wache.

Nach den ersten Heiligen Messen am Sonntag morgen in der Früh sprach der Regens des Priesterseminars Herz Jesu in Zaitzkofen um 9.00 Uhr über die „Christliche Erziehung von Heute“.

Um 9.30 Uhr begann der Höhepunkt der ganzen Wallfahrt: das von Weihbischof Richard Williamson zelebrierte Pontifikalamt zu Ehren des Heiligen Papstes Pius X.

Begleitet von Orgelmusik und gregorianischem Choralgesang der Schola des Don-Bosco-Gymnasiums zog der Bischof mit weit über fünfzig Priestern, Seminaristen, Ordensleuten und Ministranten in den – zur Kirche umfunktionierten – Saal ein.

In seiner Predigt wies Mons. Williamson auf den totalen Zusammenbruch der Gesellschaft hin.

Er bedauerte den Glaubens- und Sittenabfall, den die Feinde Gottes mit allen Mitteln vorantreiben.

Die Zerstörung der Familie gehöre zu den „absoluten Prioritäten des Teufels“. Dieser Verfall begann bereits mit den „brillant ausgedachten“ Parolen der Französischen Revolution von 1789 „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“.

Mit dem Propagieren von Gleichheit in allen Bereichen der Gesellschaft sei die eheliche Gemeinschaft sukzessiv zerstört worden.

Diese Ideen seien durch die Lehren und Ideologien der Frankfurter Schule und der daraus folgenden 68er Revolution weitergeführt worden.

„Da stürzte eine befreite, entfesselte Jugend die morsche Moral der deutschen Nachkriegsgesellschaft vom Sockel, tobte darüber hinweg und trat lachend in den Staub, was seit Jahrhunderten als höchste Tugend gegolten hatte: keusche Enthaltsamkeit, sittsames Sich-Bescheiden, fromm ergebener Gehorsam und untertäniger Respekt vor Gesetz und Obrigkeiten, … und frech und fröhlich ging diese Jugend daran, ihre neue Welt aufzubauen, ihr eigenes Leben zu leben, ihre eigene Moral zu finden“ – so der Bischof.

Diese neue Welt habe Deutschland und viele andere westliche Industriestaaten zu Grunde gerichtet.

Die sinkenden Geburtenraten bewiesen, daß Deutschland und andere westliche Staaten vom Aussterben bedroht sind.

Dieses Land steuere auf eine Bevölkerungskatastrophe ungeahnten Ausmaßes zu.

Deshalb sei es notwendig, daß die Katholiken die führende Rolle bei der Rettung der Familie übernehmen. Sie würden zu diesem Zweck auch besondere Gnaden erhalten.

In der Familie gebe es keine Gleichheit. Der Mann sei das Haupt der Familie und die Frau das Herz, veranschaulichte Bischof Williamson.

Er ermunterte die Familien, ihren Vorbildcharakter wahrzunehmen und keine lauwarmen Katholiken zu sein.

In der heutigen Zeit müsse man ein „heldenhaftes Christentum“ leben.

In erster Linie sollen sich katholische Familien untereinander helfen. Der Bischof bat eindringlich, kinderreiche Familien zu unterstützen. Dort sei die Zukunft.

Zum Schluß ermutigte Bischof Williamson die Gläubigen aufrichtig, auf die Gnade zu vertrauen und angesichts der schwierigen Umstände nicht zu verzweifeln.

Die Gnade könne alle Hindernisse überwinden.

Nach dem Pontifikalamt folgte die feierliche Sakramentsandacht zur Erneuerung der Weihe Deutschlands und des deutschen Distrikts an das Unbefleckte Herz Mariens.

Gegen 13:00 Uhr waren die Feierlichkeiten zu Ende. Die rund 1500 Gläubigen gingen religiös gestärkt und frohen Mutes nach Hause.
      
74 Lesermeinungen
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#80   stat crux   14:56:14 | Donnerstag, 14. September 2006
protestatio facto contraria
Carlo, Ihr Verbalprotest ist perplex, da Ihr Verhalten gegen Sie selbst Zeugnis ablegt. Die SSPX hat das Band mit Rom zerschnitten; und ohne Einheit mit Petrus gibt es auch keine glaubhafte Einheit in der Eucharistie. Ihre Gesinnungsfreunde profitieren lediglich von spitzfindiger Kasuistik zwischen „gültiger“ und „unerlaubter“ Messfeier. Indem Ihre Gesinnungsbrüder aber für sich die „gültige“ Feier beanspruchen, erklären Sie den NOM für „Frevel“. Damit ist doch das Tischtuch zerschnitten (bzw., da Sie auch den Altartisch für „Frevel“ halten, die „Orientierung“ pervertiert). Aber ich geb’s auf, mit einem Psychiater zu diskutieren, der Eisblumen für Rosen und eine Wundrose für einen Lorbeerkranz hält. Friede Ihrer Asche!
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#79   Gotthard   19:15:23 | Mittwoch, 13. September 2006
zu vernachlässigende Minderheit
gut, dass DAS nationale Pius-Treffen vor dem Papst-Besuch stattgefunden hat.
Danach wären 1.500 Menschen bei einer nationalen Veranstaltung nicht mehr wahrgenommen worden – bzw in ihrer absoluten Minderheitenposition wahrgenommen worden.
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#77   clemens   13:42:30 | Montag, 11. September 2006
@Marcel
Ihr seit es, die eine neue Kirche und einen neuen Glauben wollt – und temporär ab 1958 stückchenweise bekommen habt.
Genau!Sie haben bekommen, was sie verdient haben. Schon hier und jetzt!
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#76   Agiafortuni   13:42:09 | Montag, 11. September 2006
Artois: das Geschlecht der Organistin
Es ist lächlerlich sich mit Fragen wie das Geschlecht der Organistin auseinanderzusetzen. Diese Frage ist für das Glaubensgut der Kirche völlig unerheblich. Massgebend ist dass an der Orgel jemand sitzt, der das Orgelspiel beherrscht. Übrigens fand kürzlich eine eindrucksvolle Aufführung von Händels Messias unter der Leitung von Pater Isenmann FSSPX statt. Die meisten Mitglieder des Orchesters waren Frauen.
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#75   Artois †   18:15:28 | Sonntag, 10. September 2006
@Gotthard
Aus meiner Sicht der Dinge ist nichts dagegen einzuwenden, geeignete Frauen als Organistinnen einzusetzen. Ich muß allerdings gestehen, daß die (ziemlich vielen) Organistinnen die ich kenne (meist evangelisch) eher schlechte Beispiele für diese Forderung sind. Aber so tolerant wollen im Grundsatze zunächst doch mal sein.
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#74   Aurelius   14:14:04 | Sonntag, 10. September 2006
@ QUIS UT DEUS
Kardinal Castrillón Hoyos, Präfekt der Präfekt der Kleruskongregation und Präsident der Kommission »Ecclesia Dei« bestätigt: »Es liegt KEIN SCHISMA vor!«
Ich hoffe du kannst es lesen, auch wenn es Ihnen nicht passt!Sonst frag doch mal bei Kardinal Castrillón Hoyos nach!!
Zuerst einmal kann ich sehr wohl lesen, im Gegensatz zu Ihnen, scheinen Sie doch der Meinung zu sein, ich würde behaupten, die FSSPX sei im Schisma.
Ihre Wahrnehmung der Äußerung von Kardinal Castrillón Hoyos is sehr selektiv. Immerhin hat er auch bestätigt, daß die FSSPX eine schismatische Grundhaltung habe. Und wir alle wissen doch, daß es mit der Einheit mit dem Papst und dem Lehramt dann doch hapert, oder nicht? Und Kardinal Castrillón Hoyos betätigt dann auch dieses.
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#73   Athanasius   19:32:53 | Samstag, 9. September 2006
Weihbischof Max Ziegelbauer
schickte ein Grusswort!
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#72   leshandl1   18:59:06 | Samstag, 9. September 2006
Monty Python
könnte mit den hier zu findenden Texten problemlos das „Leben des Brian II“ gestalten. „Lerchenzungen …“ – „Ist Weibsvolk hier? … Als Orgelspieler …
Kabarettreif!
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#71   Agiafortuni   14:59:37 | Samstag, 9. September 2006
Guldin
man könnte in der Bezeichnung schismatisch auch einen Versuch des Kardinals sehen, sich aus einer Verlegenheit
herauszuschwatzen, denn schliesslich muss er eine Erklärung dafür geben, weshalb die Piusbruderschaft, obschon kein Schisma bei ihr vorliegt, von Rom nicht anerkannt wird.
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#70   Guldin   12:57:00 | Samstag, 9. September 2006
@ QUIS UT DEUS
Dass kein Schisma vorliegen soll, ist ihre Interpretation! Der Kardinal sagte in typisch vatikanischer Diplomatensprache, sehr wohl, dass ein Schisma vorliege. Er sagte nämlich folgendes: Man kann auf eine korrekte, exakte und präzise Weise nicht sagen, daß ein Schisma vorliegt. Attestierte der Priesterbruderschaft St. Pius X. gleich dannach eine“schismatische Haltung“, und doppelt nach, daß eine vollkommenenere Gemeinschaftmit der Kirche fehle.
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#69   Gotthard   12:29:58 | Samstag, 9. September 2006
Orgel
Das Spiel der Orgel ist einer der edelsten liturgischen Dienste.
Darf dieser Dienst auch von Frauen versehen werden?
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#68   Artois †   11:08:21 | Samstag, 9. September 2006
Orgel
Das Spiel der Orgel ist einer der edelsten liturgischen Dienste. Deshalb ist es sehr angemessen, wenn er in entsprechender Kleidung und von einem Priester versehen wird. Ich erinnere an die große Anzahl komponierender Priester, die vorzügliche Orgel- und Kirchenmusik geschaffen haben. Bei einem Priester dürfte man auch ein gewisses Veständnis für das Wesen der hl. Liturgie voraussetzen dürfen, was bei Laien, oft nicht einmal r-k!!, nicht immer der Fall ist.
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#67   QUIS UT DEUS   10:12:04 | Samstag, 9. September 2006
@Aurelius
Priesterbruderschaft Pius X:
Kardinal Castrillón Hoyos, Präfekt der Präfekt der Kleruskongregation und Präsident der Kommission »Ecclesia Dei« bestätigt: »Es liegt KEIN SCHISMA vor!«
o^/
Ich hoffe du kannst es lesen, auch wenn es Ihnen nicht passt!Sonst frag doch mal bei Kardinal Castrillón Hoyos nach!! ;-)
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#66   Guldin   05:45:23 | Samstag, 9. September 2006
Kirchenhasser
Anstatt predigt er hier sein Evangelium des Hasses gegen die Röm.-Kath. Kirche, auch gegen die Kongregation FSSPX, gegen alles katholische.
Jemand der die Kirche hasst, müsste geradezu die FSSPX lieben, ist sie doch wie ein Schimmelpilz, ein zerstörerisches Gebilde.
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#65   Athanasius   03:11:27 | Samstag, 9. September 2006
Schauet
hier doch die Kirchenhasser wie Bernardin an.
Er will dass die Kanzeln nicht mehr bestiegen werden um das Evangelium zu predigen. Anstatt predigt er hier sein Evangelium des Hasses gegen die Röm.-Kath. Kirche, auch gegen die Kongregation FSSPX, gegen alles katholische. Dafür kletter er ans PC. Schwächling.
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#64   FritzG   02:45:52 | Samstag, 9. September 2006
„Eigentlich habe ich kein Recht unzufrieden und mißmutig zu sein…“
Das haben sie super erkannt, matt!
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#63   matt   00:55:04 | Samstag, 9. September 2006
mir ist das zu brav…
das geht seine Wege und Rituale, aber mir ist das zu wenig. Eigentlich habe ich kein Recht unzufrieden und mißmutig zu sein, aber was soll ich machen: mein Herz ist rastlos und gierig. Ich bin wüst und wild und ich möchte eine Kirche die ebenso ist, die sich nix antut und es dennoch versteht lustvoll zu sein. Ich habe das nicht gefunden in der Kathkirche. Und die Marienstatue auf der Sänfte mit Blumen macht das Kraut auch nicht fett. Ich kann mit sowas nichts anfangen. Ich will eine Kirche, die verrückt ist, so wie ich, die sich nicht gebunden sieht an Rituale, die das hinter sich gelassen hat, die den Tag lebt ohne Pläne, ja die planlos dahinlebt und die Brücken abbricht, wenn es sie nervt, aber trotzdem, oder gerade deswegen aus den Vollen schöpft, lebt aus unbändiger Leidenschaft und Hingabe, meinetwegen auch Dinge tut, die man nicht sollte und sich dabei entwürdigt. Aber das wäre mir alles egal, weil so bin ich auch. Und das gibt die Kathkirche mit ihrer schwerfälligen, alteingesessenen Art nicht wieder. Sie weiß nicht, wie das geht, es widerstrebt ihr auch, denn sie will alles gleich fixieren und in starre Formen pressen, mit Glitzerkram und Engelsfigürchen.
Vielleicht ist meine Kirche die Vielzahl an Lebenskünstlern, Poeten, verschrobenen Kerlen, Tagedieben und Sandlern, die jeder so einzigartig sind, jeder ein Unikat und die eine so erfrischende Lebensart haben, die nicht der sesshaften entspricht, sondern ureigentümlich menschlich ist im Sinne des verlorenen Parad.
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#62   Sozialkatholisch   23:40:57 | Freitag, 8. September 2006
Kanzeln
haben in dem Zeitalter der Mikrophone ihre Bedeutung verloren. Wenn es keine Mikrophone gibt ist eine Predigt von der Kanzel die man versteht bestimmt besser als eine vom Ambo die man nur zur hälfte versteht.
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#61   Bernardin †   23:36:17 | Freitag, 8. September 2006
Steffi
Nö, Steffi, Kanzeln gibt es immer noch – auch wenn sie zum Glück nicht mehr bestiegen werden! Wie sagte schon Franziskus zu seinen Brüdern: Predigt nicht vom hohen Ross herab! Capisce?
Epstel und Fürbitten werden nicht erledigt, sie werden vorgetragen bzw. gebegtet – ja zum Glück vonj Laien!
ABER ERLEDIGT BIST DU MIT DEINER STELLUNGNAHME!
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#60   stephan   23:22:20 | Freitag, 8. September 2006
@Romulus
Sie waren offenbar seit dem Vatikanum nicht mehr in der Kirche, zumindest nicht im Gottesdienst. Die Kanzeln gibt es schon lange nicht mehr und Episteln oder Fürbitten werden von Laien erledigt. Ansonsten verstehe ich die Aufregung nicht, warum sollte ein Priester nicht die Orgel bedienen?
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#59   Bonjour   23:16:58 | Freitag, 8. September 2006
Romulus
Nun, Spitzchen hin oder her: dieser P. Isenmann ist ein ausgezeichneter Musiker, und wieso sollte er nicht die Orgel schlagen?
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#58   Romulus   23:11:39 | Freitag, 8. September 2006
Das Zweite Vatikanum war lebensnotwendig für die Kirche
Wenn man sich die Bilder ansieht, merkt man, wie wichtig das Zweite Vatikanum für die Kirche war: Ein im Rochette orgelspielender Priester ist was fürs Museum aber nicht für die Kirche im 21. Jahrhundert. Der Priester gehört an Altar und auf die Kanzel und der Organist an die Orgel. Zum Orgelspielen braucht man keine Weihe. Ende.
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#56   Athanasius   22:20:25 | Freitag, 8. September 2006
Warum nicht?
Warum wird die Grußbotschaft von S.Exz. Weihbischof Max Ziegelbauer nicht erwähnt im Artikel?
Es hat sich doch wenigsten EIN Deutscher Diözesanbischof mit der Erneuerung geistig verbunden. Dafür verdient er Lob. Was Hw. Schmidberger auch zu sagen meinte, glaube ich.
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#54   Maurice Corvisier   22:14:39 | Freitag, 8. September 2006
Wer hat eigentlich
Bernardins Sedativa versteckt?
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#52   Graf von Galen   22:01:38 | Freitag, 8. September 2006
Für ein freies und heiliges Deutschland
Herzlichen Dank an die FSSPx für die
Deutschlandweihe. Dieses Jahr habe ich
zum ersten Mal zumindest teilweise daran
teilgenommen.
Die sehr guten, katholischen Predigten als auch
die fromme, sittsame Jugend haben mich sehr
beeindruckt.
Die FSSPx hat einfach die besseren Argumente als
auch die weitaus besseren Früchte als die
VII- Apologeten.
Der nachkonziliare Zusammenbruch sollte eigentlich
den hierfür Verantwortlichen zu denken geben.
Aber man geht weiter blind den gleichen Weg
ins Verderben und zieht Millionen mit.
Dabei gibt es nur eine Lösung :
Zurück zur Tradition !
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#51   Gotthard   21:19:12 | Freitag, 8. September 2006
Kleidung
Welche liturgische Kleidung tragen die Orgelspielerinnen?
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#50   Artois †   21:15:20 | Freitag, 8. September 2006
@Gotthard
Was soll Orgelspielen denn anderes sein als ein „liturgischer Dienst“? Sind Sie noch verblödeter, als man es bisher überhaupt vermuten konte???
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#49   Gotthard   20:45:28 | Freitag, 8. September 2006
Spitzen
Das Non-Plus-Ultra bei der Tradi-Wallfahrt in Fulda war wohl das Spitzen-Rochette des orgelspielenden Priesters…
Dann scheint das Orgelspiel wohl ein liturgischer Dienst zu sein – arme Orgelspielerinnen!
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#48   Desperatus †   20:42:44 | Freitag, 8. September 2006
Abwehr
Abwehrmechanismus ist ein Begriff aus der Psychologie, vor allem der Psychoanalyse. Mit ihm werden innere Vorgänge bezeichnet, die den Zweck haben, miteinander in Konflikt stehende psychische Tendenzen (Wünsche, Motive, Werte) mental so zu manipulieren, dass die resultierende seelische Verfassung konfliktfreier ist. Dies erfolgt meistens unbewusst.
In der Theoriesprache der freudschen Psychoanalyse bezeichnet der Begriff weitgehend unbewusst ablaufende Reaktionen, die das „Ich“ zur Abwehr unerwünschter Triebimpulse des „Es“ oder unangenehmer Affekte entwickelt. Die Abwehr gehört im psychoanalytischen Modell zu den Ich-Funktionen. Abwehrmechanismen werden in reifere (z.B. Verdrängung) und unreifere (z.B. Spaltung) unterteilt und sind die Voraussetzung zur Bewältigung unbewusster psychischer Konflikte und damit Grundlage der Fähigkeit zur Selbststeuerung. Sie werden der bewussten Problembewältigung bzw. Konfliktverarbeitung gegenübergestellt, die gemeinhin als Coping bezeichnet wird.
Abwehrvorgänge sind nicht als solche dysfunktional, sondern müssen immer im Gesamtzusammenhang der psychischen Struktur der jeweiligen Person gesehen werden. Meistens sind sie Bestandteil der bestmöglichen inneren Konfliktlösungen, die ein Individuum im Laufe seiner psychischen Entwicklung erreichen konnte. Dysfunktional sind insbesondere sogenannte primäre oder unreife Abwehrmechanismen wie Spaltung und Verleugnung, außerdem interpersonale Abwehrmechanismen, die andere Menschen in die Stabilisi…
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#47   Aurelius   20:41:22 | Freitag, 8. September 2006
@ Sozialkatholisch
Trotzdem würde ich mich freuen wenn es mehr tridentinische Messen mit gotischen Caseln gäbe.
Das stimmt. Leider scheinen viele selbsternannte Verteidiger der Tradition © zu meinen, barocke Caseln seien heilsnotwendig.
Andererseits würde ich mich dann aber auch über Zelebrationen der heutigen Form der heiligen Messe in römischen Caseln freuen.
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#46   Sozialkatholisch   20:19:26 | Freitag, 8. September 2006
@ Aurelius
Geb ich zu, da ist was dran. Trotzdem würde ich mich freuen wenn es mehr tridentinische Messen mit gotischen Caseln gäbe.
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#45   Aurelius   20:16:52 | Freitag, 8. September 2006
@ Sozialkatholisch
Aber wenn die Gewänder heute sowieso so weich sind das der Priester sich von alleine verbeugen kann, kann man die symbolische Handlung doch auch bei der gotischen Casel durchführen.
Schon klar, aber bei einer romanischen Glockenkasel ist die Handlung alles andere als symbolisch, sondern notwendig. Ohne sie kann der Priester die Elevation nicht durchführen.
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#44   Gotthard   19:14:11 | Freitag, 8. September 2006
Weltepiskopat
Schismatische Bischöfe gibts bekanntlich genug
Ob Gaillot, Milingo, Fellay, Williamson, die Liste ist lang.
Bischof Gaillot ist weiterhin Mitglied des Weltepiskopates und der französischen Bischofskonferenz …
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#43   Guldin   18:29:30 | Freitag, 8. September 2006
Casula
Ach was, gotische Casel.
Zurück zur romanischen Glockencasel!
Wieso nicht gleich zurück zur römischen Casula, die wurde von Schafhirten doch schon zu Zeiten des Julius Caesar getragen.
:-D
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#42   Gunsenum   17:58:53 | Freitag, 8. September 2006
Der ZWerg zum Chef?
Vorerst fehlt das Vertrauen und Bischof Fellay hat es mit aller Deutlichkeit ausgesprochen, dass Rom zuvor seinen guten Willen bezeugen müsse.
Hihihi – Rom wird sicher demnächst bei Piussens anfragen, inwieweit Demonstrationen des „good wills“ erwünscht seien. Hoffentlich findet die Piusbruderschaft für die wohl „unerheblich bedeutungsvollere“ römische Kirche Zeit ?!
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#41   Sozialkatholisch   17:46:50 | Freitag, 8. September 2006
@ Aurelius
Aber wenn die Gewänder heute sowieso so weich sind das der Priester sich von alleine verbeugen kann, kann man die symbolische Handlung doch auch bei der gotischen Casel durchführen.
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#40   Maledica   17:32:48 | Freitag, 8. September 2006
Und wir gründen eine Sekte
Aber für mich gehört zum Priestersein auch wenigstens ein aufrichtiges bemühen zum priesterlichen Dienst sowie zum Gott wohlgefälligen Leben.
Oh, ich sehe, Sie haben die Gabe der Seelenschau.
Sie unterstellen also diesen ach so bösen Priestern der ach so bösen Amtskirche ein Mangel an diesem!
Wenn sie sich schon auf Papst Benedikt berufen, seien sie bitte nicht traurig wenn er zukünftig Schritte in Richtung der Piusbruderschaft macht und vielleicht sogar die Exkommunikation aufhebt.
Die Einheit besteht aber nicht- dies ist Gegenwart.
Die Piusbrüder müßten aber alle Anstrengung daransetzen, die Einheit wieder zu erlangen.
Solches fiktives Gelabere haben die Medjugorje-Propagandisten auch. Wenn Rom endlich anerkennt…
Hmmmmmmmm mit diesen scheinen doch sehr viele Parallelen zur Piusbruderschaft zu bestehen.
Was nicht dabei herauskommt, wenn man sein eigenens Süppchen kocht und in der Verstocktheit verhärtet.
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#39   Aurelius   17:30:18 | Freitag, 8. September 2006
gotische Caseln
Nicht nur römische Caseln gehören der Tradition sondern auch gotische und da viele der Amtskirche gotische Caseln tragen kann da wirklich vielleicht manchmal der Teufel drin sein.
Ach was, gotische Casel.
Zurück zur romanischen Glockencasel!
Da er gibt das Anheben des Gewandes wärend der Wandlung wenigstens wieder einen Sinn!
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#38   Sozialkatholisch   17:26:06 | Freitag, 8. September 2006
@ Maledica
Gültige Weihe hin, gültige Weihe her, Priester auf ewig meinetwegen auch. Aber für mich gehört zum Priestersein auch wenigstens ein aufrichtiges bemühen zum priesterlichen Dienst sowie zum Gott wohlgefälligen Leben.
Wenn sie sich schon auf Papst Benedikt berufen, seien sie bitte nicht traurig wenn er zukünftig Schritte in Richtung der Piusbruderschaft macht und vielleicht sogar die Exkommunikation aufhebt.
Nicht nur römische Caseln gehören der Tradition sondern auch gotische und da viele der Amtskirche gotische Caseln tragen kann da wirklich vielleicht manchmal der Teufel drin sein.
:-) :-] :-D ^-^
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#37   Maledica   17:10:50 | Freitag, 8. September 2006
Unam sanctam…
Just durch Demut können die FSSPX-Hirten den Haß der V.II-Katholiken besser ertragen
Hahahahaha!
Ich lach mich kaputt!
Ich bin so stolz, daß ich soooooooooooooo demütig bin.
Ist das eine Lektion aus dem Buch: Wie mache ich Böcke zu Gärtnern???
Ich bin ja nur ein amer, kleiner Laie, trotzdem meine ich das besonders die Priester der Bruderschaft mehr Einheit mit Rom haben als so manche (Schein)- Priester der Amtskirche.
Die Einheit besteht nicht nur aus einem blosen rezitieren der Dogmen.
Die volle Einheit besteht aus dem sichtbaren Band mit unserem Hl. Vater Benedikt XVI. und dies sieht auch ein kleiner Laie, daß die Piusbrüder dieses Band nicht haben und auch nicht haben wollen.
Denn Rom muß sich bekehren- dies ist ja sooooooooooo demütig!
Nein, nicht Rom muß sioch bekehren, sondern die 4 exkommunizierten Bischöfe müssen um die Rückführung in den Schoß der Kirche flehen!
Vielleicht machen ja die Piusbrüder auch noch son Gegenstück zum virtuellem Bistum Partenia.
Schismatische Bischöfe gibts bekanntlich genug
Ob Gaillot, Milingo, Fellay, Williamson, die Liste ist lang.
Satan verwirrt halt mit allen Mitteln.
Mal erscheint er als Gospa, mal in traditionalistischem Gewand
Ach was bin ich froh unseren gütigen Hl. Vater als Garant der Wahrheit zu haben…
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#36   Benedikt   16:51:23 | Freitag, 8. September 2006
Sein zweiter Vorname
ist übrigens Häresie.
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#35   matt   16:21:54 | Freitag, 8. September 2006
Woher kommt der Glaubensverfall…
Worin besteht seine Ursache. Warum ließ sich die Kirche abspenstig machen von Christus? Hat der Gekreuzigte es eigentlich jemals verstanden die Menschen wirklich zu lieben, war er glaubhaft mit seinem Gerede? War das alles wirklich so überragend und herrlich, was er da vortrug? Und hat er ihnen denn wirklich den Vater gezeigt, die autoritäre Kraft? Den nahmen ihm die Jünger aufgrund seines Zeugnisses nämlich nicht so recht ab. Sein Reich war ja nicht von der Welt, wie er sagte. Und er meinte offensichtlich, dass die Welt unterginge, ehe dieses Geschlecht vergeht. Da hat er sich aber geschnitten, denn die von ihm geringgeschätzte Welt durfte noch etwas länger bestehen und er musste es notgedrungen auch mit ihr aushalten. Seine anfängliche Kirche allerdings rechnete schon mit dem bevorstehenden Weltuntergang. Das ist also sein Verdienst, wogegen korrekturhaft die Offenbarung des Johannes einschreiten musste. Nein, Gott hatte doch noch einiges vor mit der Welt.
Jetzt muss es seine Mutti für ihn richten. Sie muß also hergehen und die Kirche auf Vordermann bringen, weil der Sohnemann dazu nicht im Stande ist. Jetzt sagt er gar: es ist garnicht seine Kirche, sondern eigentlich eh die vom Pappi.
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#34   Aurelius   15:59:19 | Freitag, 8. September 2006
Marcel und Dr Carlo R.
@ Marcel:
Der Haß auf die FSSPX ist groß. Sieht man hier, auch an Ihnen, gut. Es geht nur vordergründig gegen FSSPX, in Wirklichkeit gegen die „alte“, vorkonziliare Kirche, denn nichts anderes repräsentiert die FSSPX.
Schwachsinn.
Erst mal scheint es sehr typisch zu sein, daß bei jeglicher Form von Kritik an der Pius-Sekte man sich verteidigt und den Kritikern „Hass“ vorwirft.
Dann Ihre Überschrift –- ich denke, es ist sehr problematisch das Wort „Demut“ im Zusammenhang mit den Anführern der FSSPX zu gebrauchen, zeigen diese doch alles andere als Demut.
Was die FSSPX verkörpert ist definitiv nicht die Kirche vor dem Konzil –- sondern in erster Linie Ungehorsam und ein falsches Traditionsverständnis.
@ Dr. Carlo
Möglicherweise kann ich nicht lesen, doch steht eines fest, Ihnen ist einmal die Abstraktionsfähigkeit abhanden gekommen und von da kommt Ihre Unfähigkeit zu denken. Deshalb schlagen Sie mit Begriffen wie „Vulgärtraditionalismus“ wild um sich her.
Bitte tun sie sich keinen Zwang an und zeigen Sie mir dann doch mal wo genau Sie Ihre Behauptung festmachen und zeigen Sie mal, wie Sie zu Ihrer Schlussfolgerung kommen.
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#33   Agiafortuni   15:23:07 | Freitag, 8. September 2006
Aurelius und Maledica
Aurelius: Möglicherweise kann ich nicht lesen, doch steht eines fest, Ihnen ist einmal die Abstraktionsfähigkeit abhanden gekommen und von da kommt Ihre Unfähigkeit zu denken. Deshalb schlagen Sie mit Begriffen wie „Vulgärtraditionalismus“ wild um sich her.
Maledica: Jedem in realistischen Kategorien denkenden Menschen dürfte ohne weiteres einleuchten, weshalb die FSSPX sich weigert, Ihre Priorate, Kapellen, Schulen der Oberhoheit des modernistischen Roms zu unterstellen.
Vorerst fehlt das Vertrauen und Bischof Fellay hat es mit aller Deutlichkeit ausgesprochen, dass Rom zuvor seinen guten Willen bezeugen müsse. Ich glaube jedoch kaum, dass kurzfristig betrachtet ein solches Vertrauen sich herstellen lässen wird nachdem Benedikt XVI den Assisi Schwachsinn seines Vorgängers als „prophetisch und mutig“ bezeichnet hat
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#32   Aurelius   15:03:19 | Freitag, 8. September 2006
Dr Carlo R.
Auf ihre Behauptung sie seien katholisch möchte ich Ihnen antworten, dass Sie sich zwar für katholisch halten und auch so tun als ob Sie es wären, es aber in keiner Weise sind.
Nun, da das von jemandem kommt, der offensichtlich nicht lesen kann, sich bei jeder Gelegenheit in peinlichster Weise über die Kirche erhebt, Nachfolger Petri verbal mit Schmutz bewirft und bei jeder Gelegenheit demonstriert, was mal so treffend als „Vulgärtraditionalismus“ bezeichnet worden ist, nehme ich das als Kompliment und als Bestätigung meiner Aussage, nämlich, daß ich froh bin römisch-katholisch zu sein.
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#31   Marcel   15:00:43 | Freitag, 8. September 2006
Just durch Demut können die FSSPX-Hirten den Haß der V.II-Katholiken besser ertragen
Aurelius: Ich frag mich ernsthaft, warum die Messe im Hotel stattfinden musste? Durfte man denn nicht in eine Kirche?
So war es 2005 in Fulda und diesesmal nach meinem Wissen auch.
So war es unter Bischof Koch, als die FSSPX wegen der Sodomie-Demonstration einen Rosenkranzzug organisierte: ihr wurde für die Abschluß-Messe die Kirche verweigert, den Sodomiten erlaubt.
Usw.
Der Haß auf die FSSPX ist groß. Sieht man hier, auch an Ihnen, gut. Es geht nur vordergründig gegen FSSPX, in Wirklichkeit gegen die „alte“, vorkonziliare Kirche, denn nichts anderes repräsentiert die FSSPX.
Ihr seit es, die eine neue Kirche und einen neuen Glauben wollt – und temporär ab 1958 stückchenweise bekommen habt. Doch macht Ihr Eure Rechnung ohne den Christkönig. Zahltag.
Malediza (über mein Beispiel des hl. Athanasius): Denn heute gibt es keinen Gegenpapst mehr.
Heute hat der Kaiser auch keinen Einfluß mehr auf die Kirche…
Liberius war rechtmäßiger, gültiger Papst, vom hl. Athanasius anerkannt. Doch der Papst war durch die arianische Häresie kompromitiert. Weswegen ihm der Heilige widerstand.
Im Streit St. Paulus <-> St. Petrus noch klarer.
Der „Kaiser“ hat auch heute großen Einfluß, Sie Träumer: Daß der schreckliche Bischof Lehmann Kardinal wurde, geht auf den – nicht minder schrecklichen – „Kaiser“ Kohl zurück.
Bischof Williamson predigte das Normalste der Welt. Das sei plakativ? Daß das Abnormale zur Norm wurde ist das Problem, nicht dieser gute Hirte.
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#30   Sozialkatholisch   14:42:14 | Freitag, 8. September 2006
@ Maledica
Ich bin ja nur ein amer, kleiner Laie, trotzdem meine ich das besonders die Priester der Bruderschaft mehr Einheit mit Rom haben als so manche (Schein)- Priester der Amtskirche.
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#29   Maledica   14:36:19 | Freitag, 8. September 2006
Korrektheit
aber auch mit der vollen Einheit.
Aber diese wollen die Piusbrüder gar nicht mehr.
Seitdem eine mögliche Einheit immer möglicher wird, gröhlen etliche Vertreter der Piusbrüder immer lauter gegen die Kirche.
Man will halt die wirtschaftlichen Strukturen, die man sich aufgebaut hat nicht preisgeben: Priorate, Schulen, Kapellen, Kirchen.
Verständlich, aber hochmütig.
Demut ist in der Piusbruderschaft nun mal nicht bekannt
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#28   Sozialkatholisch   14:32:03 | Freitag, 8. September 2006
@ Maledica
nicht nur, aber auch ^-^
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#27   Maledica   14:24:43 | Freitag, 8. September 2006
Korrektheit
Legitimität wird also mit katholischen Familien, beten und so weiter festgestellt.
Dann kann also Medjugorje nur echt sein…
…ich verstehe.
Naja kocht halt jeder sein eigenes Süppchen.
Und wir klauen die Kollekte und wir gründen eine Sekte
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#26   Gotthard   14:02:10 | Freitag, 8. September 2006
Familienbild
ich kann nur hoffen, dass niemand der dort Anwesenden auf dieses barocke Familienbild dieses sog. Weihbischofs gehört hat…
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#25   Sozialkatholisch   13:59:37 | Freitag, 8. September 2006
@ Gotthard
Man kann über das Familienbild der Tradition ja denken was man will, aber es gibt dort viele Familien mit Kinder und ich habe keine Frau gesehen die einen unterdrückten oder gequälten Eindruck machte. Auch das von Gunsenum erwähnte verängstigte Leute bzw. Kinder habe ich dort in keinster weise gesehen, im Gegenteil was ich beobachten konnte war eine gelöste, freundliche und friedfertige Gemeinschaft
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#24   Maledica   13:59:22 | Freitag, 8. September 2006
Kindergarten
Aber die „Konzilskirche“ machen auch viel böses, dann dürfen wir auch unseren eigenen Glauben selbst basteln…
…wie im Kindergarten.
Der Hansi hat mich auch geschlagen, dann haue ich jetzt auch zu.
Sind die Piusbrüder etwa so auf das Alte Testament versiert!???
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#23   Gotthard   13:59:19 | Freitag, 8. September 2006
>ruhrgebiet
wirklich sehr sehr peinlich!
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#22   r.ruhrgebietler   13:53:17 | Freitag, 8. September 2006
Peinlich!
wie die Anhänger der Lehmann-Kirche hier versuchen zu banalisieren. Mit dem beten haben die es ja nicht mehr so. Die Pensionen der noch vorhandenen „Priester“ sind ja gesichert und nach mit mir die Sündflut. Was für eine riesige Verantwortung sie tragen scheint ihnen gar nicht bewußt zu sein.
Frauen? Wo gibt es in Deutschland den noch echte römisch katholische Frauen? Das können unmöglich die fetten/spindeldürren Emanzen sein, die Haare auf den Zähnen haben, daß sie bei der Toilette eher einen Kamm als eine zahnbürste brauchen…
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#21   Gotthard   13:51:12 | Freitag, 8. September 2006
zurück in den Barock
In der Familie gebe es keine Gleichheit. Der Mann sei das Haupt der Familie und die Frau das Herz, veranschaulichte Bischof Williamson.
Er ermunterte die Familien, ihren Vorbildcharakter wahrzunehmen und keine lauwarmen Katholiken zu sein.
Was soll denn an einem solchem Familienbild vorbildlich sein? Abschreckend …
Wenn dieser sogenannte „Weihbischof“ zurück in den Barock will – soll er doch gehen. Damals hatten die Bischöfe auch Mätressen … und Lustschlösser … kann sich ja mal in der Geschichte der Fürstbischöfe von Fulda umschauen.
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#20   Agiafortuni   13:50:10 | Freitag, 8. September 2006
des Neurosenkavaliers Liebesband der Eucharistie
Ehrlich gesagt, ich höre mir lieber den Baron Ochs von Lerchenau an als Ihr Geschwätz. Wie kommen Sie dazu zu behaupten, wir würden auf das Liebesband der Eucharistie verzichten. Solches behauptet nicht einmal das modernistische Rom. Die heilige Messe steht im Mittelpunkt des Wirkens der Bruderschaft und dementsprechend auch die Eucharistie. Was Sie dagen verkünden, sind selbstgebastelte Neurosen
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#19   stat crux   13:36:14 | Freitag, 8. September 2006
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:
Die winzige Splittergruppe, die sich auf „Angelsächsisch“ (Marcel!) Society of Saint Pius X. nennt („society“ triffts besser als Brüderschaft), ist die einzige Institution WELTWEIT, die das Papsttum in seiner Zuständigkeit für die katholische Kirche noch ablehnt. (Ein Protest a la C.R.: Wir wollen das Papsttum, aber der regierende Papst ist ein Frevler…“ ist nur ein Verbalprotest „facto contraria“). Mir ist kein Staat, keine Konfession und keine Religion bekannt, die noch behauptet, der Hl. Stuhl dürfe die Angelegenheiten der Kirche nicht nach deren Selbstverständnis regeln. Das bestreitet nur die SSPX, exklusiv, unter Berufung auf einen absolut falschen, in der Grundsatzerklärung von 1974 neu erfundenen (!) Traditionsbegriff. Dieser stellt aber nicht einmal einen „Begriff“ dar (über den disputiert werden könnte) sondern eine blanke Anmaßung, einen mit Notstand dürftig legitimierten (Un-)Rechtstitel, dessen Absurdität sogar kaum mit der Amtsanmaßung des Pedro de Luna (Gegenpapst Benedikt XIII.) vergleichbar ist. Kümmern muss sich Rom um diesen Krampf nur aus Sorge um die Seelen, die sich an einem virtuellen Katholizismus delektieren, aber das Liebesband der Eucharistie dafür preisgeben.
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#18   Maledica   13:35:40 | Freitag, 8. September 2006
Notstand???
Ungültig natürlich, wie im Falle Erzbischof Lefebvres und seiner vier Weihbischöfe. Eine Exkommunikation ist fehlbar.
Und was ungültig ist bestimmen Fellay und Williamson.
Ich habe auch keinen Bock mehr auf den Laden, also erzähl ich etwas von Notstand und weihe ein paar Bischöfe.
Die Bischofsweihen waren nicht rechtmäßig. Katholisches Leben wäre auch ohne diese voll und ganz möglich gewesen.
Wie es heute auch möglich ist.
Es gibt keine Gründe weiterhin nicht demütig in den Schoß der Kirche zurückzukehren.
Die Kirche- wohlgemerkt die Kirche, hat noch keine Häresie verkündet.
Vielleicht einige Vertreter!
Der Papst ist der Garant der Einheit und nicht der Erzbischof von Dakar
Befassen Sie sich doch ein bißchen mit Kirchengeschichte, um den nachkonziliaren Kirchennotstand zu begreifen. Da geht nichts mehr nach „Schema F“.
Sie vielleicht auch! Denn heute gibt es keinen Gegenpapst mehr.
Heute hat der Kaiser auch keinen Einfluß mehr auf die Kirche…
Der Papst ist Stellvertreter des Königs, nicht König. Der dem Stellvertreter gebührende Gehorsam bedingt sich aus dem ihm übertragenen Amt. Wo er fehlt, dürfen Sie ihm keinen Gehorsam leisten. Also widerstand schon St. Paulus dem ersten Papst.
Das hindert jedoch keineswegs zurück zur Kirche zu kehren.
Das letzte Dogma wurde 1950 verkündet und beinhaltet keine Häresien!
Unsinn. Die Hirten der FSSPX rücken nicht einen Jota vom dogmatischen katholischen Glauben ab
Wollen aber nicht zurück und spielen ihr eigenes Spiel
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#17   Stimme aus Wien   13:22:28 | Freitag, 8. September 2006
Dr. Carlo Regazzoni:
dass Sie sich zwar für katholisch halten und auch so tun als ob Sie es wären, es aber in keiner Weise sind.
Sind Sie nicht der Meinung, dass man diesen Satz eins zu eins auch auf Sie Anwenden könnte?
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#16   Tridentinus   13:22:09 | Freitag, 8. September 2006
@Aurelius/Gotthard
Aurelius: Wenn die Parallele, die Sie feststellen stimmt, ist es peinlich für das Bistum Fulda, einer Gemeinschaft, die mit Rom in Verhandlungen steht, um auch formal in voller Einheit mit dem Nachfolger Petri zu sein, keine Kirche zur Verfügung zu stellen. Zeichen ökumenischer Aufgeschlossenheit. Man ist ja auch gegenüber den schismatischen Orthodoxen zu solchem Entgegenkommen bereit, obwohl diese den ökumenischen Dialog auch nicht immer konsequent erwidern. Die Predigt Williamsons war sicher sehr plakativ, dasfinde ich auch. Der Aussenwirkung vielleicht eher schädlich.
Gotthard: Samstags können Votivmessen BMV zelebriert werden, also auch das Formular vom 22. August benutzt werden (Herz Mariä). Am Sonntag, den 3. September, war innerhalb der Priesterbruderschaft, die das Kalendarium von 1962 verwendet, das Hauptfest dieses Institutes, St. Pius X. als Fest I. cl. zu begehen, wobei der XIII. So. n. Pf. zu kommemorieren war. In Fulda kann man anlässlich einer Nationalwallfahrt gewiss auch das Formular des hl. Bonifatius benutzen, wobei der Sonntag entsprechend zu kommemorieren ist. Strenggenommen bedeutetaber die Formulierung „Hl. Messe zu Ehren XYs“ gar nicht, dass das Formular bzw. Proprium XYs genommen werden, ich war nicht präsent und kann das nicht beurteilen, beides nehme ich aber noch weniger von Ihnen an.
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#15   Sozialkatholisch   13:20:45 | Freitag, 8. September 2006
Exkommunikation hin,
Exkommunikation her, es gibt Tausende andere die tausendfach mehr exkommuniziert gehören als der Erzbischof und seine 4 Bischöfe. In anbetracht dieser Tatsache würde ich auch auf die Exkommunikation pfeifen. Das sage ich als Freund der Bruderschaft nicht als Mitglied oder sonst irgendwas.
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#14   Agiafortuni   13:12:59 | Freitag, 8. September 2006
Aurelius
Bischof Williamson wurde von einem Manne exkommuniziert, der für sein von ihm veranstaltetes Jammerspiel in Assisi zu exkommunizieren gewesen wäre. Folglich handelt es sich um eine ungültige Exkommunikation. Auf ihre Behauptung sie seien katholisch möchte ich Ihnen antworten, dass Sie sich zwar für katholisch halten und auch so tun als ob Sie es wären, es aber in keiner Weise sind. Sind Sie sich eigentlich bewusst, dass Sie einer Sekte angehören, die ausgewiesenen Katholiken wie die FSSPX den Zugang zu Heiligtümern verbietet, die Ihr nicht gehören und die Sie verwalten sollten während Sie Häretikern wie Anglikanern gestatet ihren Kult in diesen Heiligtümern zu vollziehen
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#13   stat crux   13:09:36 | Freitag, 8. September 2006
Die SSPX hat nunmal keinen Sinn für den Sonntag, sondern
nur für ihr Ritual, das dem Römischen Ritus i.d.F. 1962 zwar täuschend ähnlich sieht, aber doch etwas ganz anderes feiert, nämlich eine okkulte Variante des Katholizissimus, ein Imitat, weitab vom Neuen Jerusalem, gefangen in Heidenangst.
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#12   Aurelius   12:58:16 | Freitag, 8. September 2006
Im Hotel? –- wie die Freimaurer
Ich frag mich ernsthaft, warum die Messe im Hotel stattfinden musste? Durfte man denn nicht in eine Kirche? Man liegt doch nur im „Streit“ mit Rom, ist aber doch ansonsten römisch-katholisch.
Oder etwa nicht?
Das erinnert mich sehr an einen Aufenthalt in einem Hotel in Norddeutschland vor einiger Zeit als an einem Wochenende da irgendeine Veranstaltung der Freimaurer war. Die haben da in einem Saal des Hotels hinter verschlossenen Türen auch irgend eine Zeremonie gemacht. Liefen vorher wie aufgescheuchte Hühner in ihren Schürzchen und Abzeichen rum.
Eine frappierende Ähnlichkeit…
Und bei der Parolenderescherei des exkommunizierten Bischofs Williamson bin ich froh, daß ich römisch-katholisch bin…
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#11   Gotthard   12:55:25 | Freitag, 8. September 2006
Sonntagsfeier?
Der Sonntag ist der höchste Wochenfeiertag …liturgisch dürfen ihm keine anderen Feiern vorgezogen werden.
Die Pius-Sekte hat eine interessante Art der Sonntagsliturgie:
Sa 18:30 Uhr zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariens
So 0:00 Uhr zu Ehren des Heiligen Bonifatius
So 9:30 Uhr zu Ehren des Heiligen Papstes Pius X
Ich hoffe, die auf diese Art Geehrten haben sich gefreut.
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#10   Marcel   12:21:38 | Freitag, 8. September 2006
Kirchennotstand – war aber nicht das Thema!
Maledica plapperte: Ein exkommunizierter Bischof kann nicht im Geiste der Kirche handeln!
Falsch, wie u.a. der später heiliggesprochene und noch später zum Kirchenlehrer erhobene Bischof Athanasius beweist, der von dem vom Arianismus kompromitierten Papst Liberius exkommuniziert wurde. Ungültig natürlich, wie im Falle Erzbischof Lefebvres und seiner vier Weihbischöfe. Eine Exkommunikation ist fehlbar.
„Die Katholiken, die treu zur Tradition stehen – selbst wenn es nur noch eine Handvoll ist – diese sind es, die die wahre Kirche Jesu Christi darstellen.“ (O-Ton Hl. Athanasius)
Befassen Sie sich doch ein bißchen mit Kirchengeschichte, um den nachkonziliaren Kirchennotstand zu begreifen. Da geht nichts mehr nach „Schema F“.
Der Papst ist Stellvertreter des Königs, nicht König. Der dem Stellvertreter gebührende Gehorsam bedingt sich aus dem ihm übertragenen Amt. Wo er fehlt, dürfen Sie ihm keinen Gehorsam leisten. Also widerstand schon St. Paulus dem ersten Papst.
Reden auch die Bischöfe in Deutschland noch so viel Blech, so stehen diese jedoch in voller Einheit mit dem Heiligen Vater.
Unsinn. Zeigt zudem, wie unsinnig die Rede von der „Einheit“ ist.
„Es gibt kein Problem der Einheit, es gibt ein Problem des Glaubensbekenntnisses“.
Doch die Piusbrüder {…} basteln sich ihren eigenen Glauben.
Unsinn. Die Hirten der FSSPX rücken nicht einen Jota vom dogmatischen katholischen Glauben ab, im Gegensatz zu den vielen V.II-Hirten.
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#9   stat crux   12:12:46 | Freitag, 8. September 2006
Hochamt im Hotel Maritim
Der „totale Zusammenbruch“, den zu predigen die Gläubiger der Piusbruderschaft gestärkt nach Hause ziehen ließ, bringt der Prediger mit der Nachkriegszeit in Verbindung. Der Kriegszeit (seit 1914) steht er offenkundig hilflos gegenüber. Im nächsten Krieg kann die „angelsächsische“ Exzellenz ja dann freiwillig Waffen segnen, ob hinterm Ural oder am Hindukusch wird sich ja zeigen. Ausgebremst wurde durch Pius IX. jedenfalls nicht der moderne Staat, sondern der totale Staat. Aber aus dem Blickwinkel der Society of Saint Pius X. (SSPX) gab es am Hof zu Versailles vor 1789 ja nur Keuschheit und Demut. Hoch die Tassen im Hotel Maritim!
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#8   clemens   12:04:38 | Freitag, 8. September 2006
@Rainer Tobak
Tja, das müßte klappen.
Vielleicht hat die Redaktion den Witz nicht verstanden?
Viel Glück also und Danke für die Erklärung meines Textes.
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#7   Gunsenum   12:01:46 | Freitag, 8. September 2006
Schallendes Gelächter…
Da wird eien Stilblüte aus meinem gelöschten Beitrag aufgegriffen und dieser Beitrag dann ebenfalls gelöscht – gescheit, gescheit :-)
Clemens…der Redaxlogik nach zu urteilen, dürfte Ihr Beitrag der Nächste sein,d er gelöscht wird :-P
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#6   Rainer Tobak   11:58:14 | Freitag, 8. September 2006
Ich möchte bitte auch einmal gelöscht werden!
Daß die Kinder so „verstört“ dreingeblickt haben, muß mit der Begegnung mit dem „Beobachter“ Gunsenum zusammenhängen, schrieb Clemens. Ich stimme ihm zu! :-]
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#5   Maledica   11:55:10 | Freitag, 8. September 2006
Im Geiste der Bischöfe Deutschlands?
Kürzlich veranstaltete die mit Rom im Streit liegende Piusbruderschaft eine Großwallfahrt nach Fulda. Sie war ganz im Geiste der Bischöfe Deutschlands.
Ein exkommunizierter Bischof kann nicht im Geiste der Kirche handeln!
Reden auch die Bischöfe in Deutschland noch so viel Blech, so stehen diese jedoch in voller Einheit mit dem Heiligen Vater.
Wenn da ein exkommunizierter Bischof kommt, der auch noch so viel katholisches, traditionelles von sich gibt, so ist er dennoch mit dem Bann belegt und kann nicht katholisch handeln.
Die Einheit mit Rom ist kein Klacks, sondern ebenso wichtig wie die reine Lehre.
Doch die Piusbrüder wollen ja nicht in den Schoß zurück, sondern basteln sich ihren eigenen Glauben.
Naja die einen haben die Gospa, die anderen den Fellay und Williamson…
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#4   Gunsenum   11:48:16 | Freitag, 8. September 2006
Gelächter!
Da wird von der Redaktion ein Artikel entfernt, der weder Beleidigungen, noch strafrechtlich Relevantes, noch Anschuldigungen, noch Gemeinheiten, noch irgendetwas fieses enthielt. Stückweit schon eine Ehre!
Ich frage mich nur: Weshalb?
Die fragenden Ansichten eines Beobachters zu entfernen, statt sie in der Diskussion erörtern oder widerlegen zu lassen – das mutet seltsam an!!!
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#1   Marcel   11:25:46 | Freitag, 8. September 2006
Am Ende wird Unsere Liebe Frau triumphieren
Danke für diese Zusammenfassung, die diesesmal offenbar kein Sedisvakantist erstellt hat. :)
Fsspx.info stellte freundlicherweise die Predigen S.E. Williamsons und H.H.P. Pflugers als Mp3-Audiodateien zu Verfügung; beide Dateien wurden auch im Kreuzforum hier direkt referenziert. www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=1017
(Der angelsächsische Weihbischof predigte auf deutsch.)
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