Der Baum in den heidnischen Häusern als Vorbereitung auf das Evangelium
Die Wurzeln des Christbaumes reichen bis in die heidnischen Erdschichten hinein, aber seine Spitze weist unbeirrt auf den Ort, von wo uns an Weihnachten Hilfe herkommt.
(kreuz.net) Seit den uralten Vorzeiten war es bei den Menschen Brauch, grüne Pflanzen in die Wohnungen
zu tragen. Man mag in ihnen magische oder religiöse Bedeutungen hineingelesen haben.
Die Griechen und
Römer zierten ihre Wohnräume mit dem Efeu. Die Kelten und die nordischen Skandinavier bevorzugten die
Mistel. Daneben waren viele andere immergrüne Pflanzen hoch im Kurs. Man maß ihnen heilende Wirkungen
zu. Es gab auch Tempel, die der Blumengöttin Flora geweiht waren.
Zu den beliebtesten Pflanzen gehören
die Stechpalme, der Mäusedorn und der Lorbeer, sowie die Zweige der Tannen und der Fichte. Letztere waren
vor allem bei den Bewohnern der nordischen Gebiete beliebt, das heißt, in den Gegenden, wo das Klima
kälter und die Winter lang und grau sind.
Wenn draußen alles stirbt und unter Eis und Schnee versinkt,
erinnert der immergrüne Strauch an den nächsten Frühling. Er wird kommen, wenn der Tau der Gnade in
die Seelen der Menschen fällt: „Tauet Himmel den Gerechten, Wolken regnet ihn herab.“
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