kreuzmeldungen
Handschriftlicher Brief + Differenzierte Meinung + Sauerteig + Bischof für Sex hinter Gummi + Vom Homo-Konkubinat zur Hunde-Hochzeit
Handschriftlicher Brief

Deutschland. Papst Benedikt XVI. hat für die Kirchenzeitung des Erzbistums München-Freising einen handschriftlichen Brief verfaßt. Darin drückt der Heilige Vater seine Freude aus, der herzlichen Einladung zu einem Besuch in seiner bayerischen Heimat endlich folgen zu können. „Mir ist in den römischen Jahren und noch einmal verstärkt nach meiner Wahl zum Nachfolger Petri soviel Zuwendung gerade aus Bayern zuteil geworden, die ich nun dankbar und von ganzem Herzen erwidern möchte.“

Differenzierte Meinung

Deutschland. Der Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann erklärte kürzlich vor der ‘Süddeutschen Zeitung’, daß er mit dem inzwischen zum Papst gewählten Kardinal Ratzinger stets einen offenen Dialog geführt habe. Beim Streit in der Frage der Mütterberatung durch ‘Donum vitae’ habe er von Anfang an gewußt, daß er nicht das letzte Wort habe. Nach der Anordnung von Johannes Paul II., sich aus dem staatlichen Beratungssystem zurückzuziehen, habe sich das Verhältnis zu Rom nicht verschlechtert. Seine Ernennung zum Kardinal im Jahr 2001 habe gezeigt, daß in der Kirche eine „differenzierte Meinungsbildung“ erlaubt sei.

Sauerteig

Vatikan. Der scheidende vatikanische Staatssekretär, Angelo Kardinal Sodano, zieht über seine fast 16jährige Tätigkeit als Regierungschef des Papstes Bilanz. In einem am Donnerstag im Vatikan vorgestellten Band mit dem Titel „Der Sauerteig des Evangeliums“ schreibt er, daß es ihm bei seiner Arbeit darum gegangen sei, „den christlichen Sauerteig in das Leben der Nationen zu bringen“. Der Heilige Stuhl verfolge seine diplomatische Mission „im Dienst der Menschen und aller Völker, ungeachtet ihres religiösen Bekenntnisses, aber immer getreu seinem pastoralen Auftrag“, so Kardinal Sodano.

Bischof für Sex hinter Gummi

Südafrika. Bischof Kevin Dowling von Rustenburg in Südafrika spricht sich für gummi-isolierte eheliche Akte aus. Laut Schätzungen ist in Südafrika ein Viertel der Bevölkerung mit der tödlichen Immunschwächekrankheit befallen. Kondome seien das geringere von zwei Übeln. Obwohl sie Kindern verhüteten, würden sie auch Leben schützen, indem sie die Verbreitung von AIDS verhinderten. Der Bischof glaubt, daß die katholische Morallehre Kondome in der Südafrikanischen AIDS-Pandemie rechtfertigt.

Vom Homo-Konkubinat zur Hunde-Hochzeit

USA. Der stark übergewichtige US-Amerikaner David Sanderson (40) hat die Beziehung zu seinem Hund in einem Musikklub der Sekte ‘Universal Life Church’ segnen lassen. Der dreifach geschiedene Mann sieht einen Zusammenhang zwischen seiner Hunde-Hochzeit und dem Homo-Konkubinat: „Jeder soll heiraten dürfen, wen er liebe.“ Die Hundehochzeit hat – noch? – keine rechtlichen Konsequenzen. Am selben Abend vollführten sechs andere Haustierbesitzer ähnliche Zeremonien.
      
17 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#17   Knecht Dummspecht †   12:05:09 | Sonntag, 10. September 2006
WUFF!
Also wenn der Hund JA sagen kann, dann ist das doch kein Problem…SOlange der Hund aber seinen Willen nicht bekunden, und auch keine Fürsorgepflicht übernehmen kann, solange ist die Diskussion überflüssig…
Redaktion benachrichtigen
#16   Pierre   11:34:21 | Sonntag, 10. September 2006
Menschenverachtend
Es ist menschenverachtend, eine ‘Verehelichung’ mit einem Tier (hier Hund) mit einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft in Verbindung zu bringen.
Bei dem ersteren geht es um Tiere, beim zweiten um Menschen. Solange es um Menschen geht, kann das Geschlecht der Beteiligten keine Rolle spielen.
Was ansonsten in der Welt getrieben wird (‘Hochzeiten’ mit Tieren sind z. B. in Indien nichts Ungewöhnliches) oder ob jemand aus ‘Leidenschaft’ jemanden ‘zum Fressen gern hat’ und ganz einfach verspeist, sollte nie in eine Bezug zu mnschlichen Liebesbeziehungen gebracht werden.
Redaktion benachrichtigen
#15   -Agnostiker-   17:41:29 | Samstag, 9. September 2006
@ Rudi
Wolltest Du auch kommen?
Redaktion benachrichtigen
#14   Benedikt   17:17:38 | Freitag, 8. September 2006
Der Typ
…war ein Pfingstkirchler. Unwahrscheinlich, dass es dort wirklich Priester gibt.
Redaktion benachrichtigen
#13   St.Meyer   17:10:12 | Freitag, 8. September 2006
… Homo-Konkubinat zur Hunde-Hochzeit
War ja klar, daß zu dieser Pressemeldung die katholischen Nachrichten auch etwas bringen werden.
War auch ganz klar, wie …
Allerdings steht über der offiziellen dpa-Meldung eine ganz andere Überschrift: „Wenn Tierliebe übermächtig wird: Amerikaner heiraten Vierbeiner“.
Und hätte der hiesige „Redakteur“ loyal zitiert, dann wäre er mir glaubhafter, wenn er folgendes Zitat auch genommen hätte
(aber das hätte dann leider nicht zu den „kath. Nachrichten“ gepaßt – ich weiß, ich weiß):
>> Ursprünglich sollte es bloß eine spaßige Hochzeitsfeier für eine Bekannte sein, die nicht aufhören wollte, in höchsten Tönen von ihrer Katze «Emilio» zu schwärmen. Als das bekannt wurde, fanden sich plötzlich immer mehr, die ihre tierischen Lebenspartner ehelichen wollten.<<
Die dpa-Meldung im Original www.dolomiten.it/…hrichten/artikel.asp?ArtID=81849&Ka…
^-^
Noch was – zum Lachen – wenn’s nicht so traurig wäre!
Priester wollte über Wasser gehen
Beim Versuch starb er
Libreville/ Gabun – Bei dem Versuch, wie Jesus Christus, über Wasser zu gehen, ist ein Priester, im afrikanischen Staat Gabun, ums Leben gekommen.
Wie der „Daily Record“ berichtete, sei der Gottesmann von dem Erfolg seiner Demonstration überzeugt gewesen.
…/…
Wie ein Augenzeuge des Ereignisses berichtete, hätte Franck Kabele eine Offenbarung erlebt, laut welcher sein Glauben nur stark genug sein müsste, damit er ebenso wie der Heiland über Wasser gehen könne.
Link zur Quelle www.paranews.net/beitrag.php?cid=4689
!:)
Redaktion benachrichtigen
#12   rudolfsohn   14:26:15 | Freitag, 8. September 2006
Danke für die Rosen, hochverehrte Evelin
Auch ich freue mich stets, Ihre geradlinigen, klugen und von einer hohen Sensibilität zeugenden Beiträge zu lesen.
Redaktion benachrichtigen
#11   landorganist   13:26:54 | Freitag, 8. September 2006
Die Wortmeldungen
sind ein schönes Beispiel, wo sich unsere verehrten Kreuz-Nattern am wohlsten fühlen: In einem Sumpf von Dummheit u. Peinlichkeit.
Redaktion benachrichtigen
#10   Evelin   11:06:45 | Freitag, 8. September 2006
Ironie
@rudolfssohn, sozialkatholisch, maurice c. :(3 :(3 :(3
Habe auch herzhaft gelacht. Man kann manchen schlimmen Ereignissen wirklich nur mehr mit Ironie und Sarkasmus begegnen. :-D :-D :-D
Bei den Anglikanern sagte während der Diskussion um die Homo-Paar-Segnung ein Bischof pakistanischer Herkunft:
„Und – was sollen wir dann als nächstes segnen? Vielleicht die Gemeinschaft zwischen dem Herrchen und seinem Hund?“ >:) >:) Leider lacht der Teufel auch noch.
Redaktion benachrichtigen
#9   Rainer Tobak   09:59:30 | Freitag, 8. September 2006
Lady Bussmann
könnte sich doch zur ersten Päpstin der „Universal Life Church“ ernennen lassen. Natürlich darf sie in der Universal Life Church – auch als Päpstin – heiraten: ihren Hund etwa oder eine ihrer Entchen www.meinewebseite.net/mitgeschoepfe. Aber nicht alle zugleich: das wäre unsittlich! :-D
Redaktion benachrichtigen
#8   rudolfsohn   09:57:37 | Freitag, 8. September 2006
Bier und Wein verinnerlichen?
Danke für einen schönen anlass zum herzhaft lachen, Soz.kath und Maurice. Ich denke, das klappt bald, dass wir ein schönes Fläschchen leeren, wenn ich im Rhein-Main-Gebiet bin oder Du im allemannischen Dreiländereck-/Bodenseebereich. Ich schreibe Dir in den nächsten Minuten eine Mail.
@Dani California:
Wenn das so weitergeht,wird man in Deutschland wahrscheinlich wirklich bald sein Haustier heiraten können.
Gab es das nicht kürzlich erst irgendwo, daß einer oder eine einen Delphin geheiratet hat ?
Ja, Dani, das stimmt. Die Schwulen führen ja immer wieder die Delphine als „Beweis“ an, dass auch Tiere schwul sind. Im Hamburger Hafen schwamm einer an den Kai, und eine Hanseatenschwuppe hat sich in ihn verliebt.
Ja, man lese und staune:
Agnostiker und Flipper heiraten am Samstag! :-] :-!
Trauzeugen sind übrigens Dirk Bach und Kommissar Rex.
Redaktion benachrichtigen
#7   Mic   09:40:02 | Freitag, 8. September 2006
Ich glaub’ ich spinn’!!!
Waaaaaahhhhhhh! Ojeojeojeojeojeojeojeoje… Ich bin wirklich sehr froh, dass es das kreuz.net gibt. Die kreuz.net-Mitglieder (nicht jene, die die verfälschten Werte unserer „Spaßgesellschaft“ unterstützen) haben immerhin noch etwas gegen Perversion und äußern sich auch dazu. Mir geht dieses ganze Zerreden und diese feige Toleranz a la „Tut’s nicht weh, ist’s wohl in Ordnung“ ganz gewaltig auf den Geist.
kreuz.net ist super! :)3
Redaktion benachrichtigen
#6   virOblationis   09:02:40 | Freitag, 8. September 2006
Frage
Wenn nach Kardinal Sodano „Der Heilige Stuhl…seine diplomatische Mission ‘im Dienst der Menschen und aller Völker, ungeachtet ihres religiösen Bekenntnisses, aber immer getreu seinem pastoralen Auftrag’ verfolge“, dann frage ich mich, um was für eine Institution es sich bei diesem Hl. Stuhl handelt: Es muß wohl so etwas wie eine Unterorganisation der „Vereinten Nationen“ sein.
Redaktion benachrichtigen
#5   Sozialkatholisch   09:01:26 | Freitag, 8. September 2006
@ Moritz
da muss man schon differenzieren das eine geht nur bei rechtsrheinischen und das andere nur bei linksrheinischen
;-)
Redaktion benachrichtigen
#4   Rainer Tobak   09:01:06 | Freitag, 8. September 2006
Mir ist in den römischen Jahren und noch einmal verstärkt nach meiner Wahl zum Nachfolger Petri so-
viel Zuwendung gerade aus Bayern zuteil geworden
Die Ironie ist unüberhörbar! Man denke etwa an den Hickhack um die Münchener Ehrenbürgerschaft Ratzingers! Heute wäre es für die Stadt München eine Ehre, wenn damals nicht … Zumindest OB Ude zeigt sich lernfähig! Er läßt keine Gelegenheit aus, das rosa-grüne antipäpstliche Aktionsbündnis wg. „Intoleranz“ (!!!) in die Schranken zu weisen!
Redaktion benachrichtigen
#3   Dani California   09:01:03 | Freitag, 8. September 2006
Wenn das so weitergeht,
wird man in Deutschland wahrscheinlich wirklich bald sein Haustier heiraten können.
Gab es das nicht kürzlich erst irgendwo, daß einer oder eine einen Delphin geheiratet hat ?
Redaktion benachrichtigen
#2   Maurice Corvisier   08:55:04 | Freitag, 8. September 2006
geht das, bitte, auch mit Wein?
Ich habe da noch einen ganz ausgezeichneten halbtrockenen Riesling – und das liegt auch noch im Trend – heißt es doch: der Riesling!
Redaktion benachrichtigen
#1   Sozialkatholisch   08:49:17 | Freitag, 8. September 2006
Vom Homo-Konkubinat zur Hunde-Hochzeit
Geliebtes Bier, willst du mich heiraten, ich verspreche dir das ich dich in guten und schlechten Zeiten immer die True zu halten, ich liebe dich so sehr das ich dich total verinnerlichen möchte.
:-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenAlter, neuer Hut + … kreuzmeldungenEdmund Stoiber in froher Erwartung + … kreuzmeldungenMutig und prophetisch + … kreuzmeldungen„Ich freue mich“ + … kreuzmeldungenDie Sicherheitsmaßnahmen + … kreuzmeldungenVor dem Angesicht Christi + … kreuzmeldungenKein Verständnis + … kreuzmeldungenVom Sünder zum Heiligen + … kreuzmeldungenVorübergehende Tradition + … kreuzmeldungenPastorentochter beim Papst + … kreuzmeldungenMonikas Mission + … kreuzmeldungenVorübergehend geöffnet + … kreuzmeldungenÜberraschungsbesuch + … kreuzmeldungenLiturgie reinigt das Herz + … kreuzmeldungenDes Sieges gewiß + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net