Was würden Sie als Bischof einer 11jährigen, vergewaltigten Mutter raten?
Die kolumbianische Kirche hat nach der Kinderabtreibung bei einem vom Vater vergewaltigten, elfjährigen Mädchen, alle Beteiligten exkommuniziert. Interview mit Weihbischof Andreas Laun.
(kreuz.net) Ein 11jähriges Mädchen aus Kolumbien war nach jahrelangem sexuellem Mißbrauch von ihrem
Vater geschwängert worden. Auf Drängen der Familie wurde das ungeborene Kind des geschändeten Mädchens
Ende August abgetrieben.
Der aus Kolumbien stammende Präsident des päpstlichen Familienrates, Alfonso
Kardinal Lopez Trujillo, erklärte nach der Abtreibung alle Beteiligten außer dem Mädchen für exkommuniziert.
Der Kirchenbann liegt auf den Erziehungsberechtigten sowie den beteiligten Ärzten, Krankenschwestern,
Politikern und Gesetzgebern. Das Mädchen wurde ausgenommen, weil strafmildernde Gründe vorlägen, erklärte
der Kardinal Anfang September.
Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun sprach heute Freitag mit der österreichischen
Lebensrechtsorganisation ‘Jugend für das Leben’ über die Abtreibung nach einer Vergewaltigung und den
konkreten Fall in Kolumbien.
Jugend für das Leben: Wie steht die katholische Kirche zu Abtreibung nach
Vergewaltigung oder Mißbrauch?
Weihbischof Laun: Beide Taten sind sehr, sehr schlimm, objektiv wirklich
schwere Sünden. Bei einer Vergewaltigung, durch die ein Kind gezeugt wird, gibt es einen Täter und zwei
Opfer: den Vergewaltiger auf der einen Seite, die Frau und das Kind auf der anderen.
Der Täter verdient
Strafe, die Frau braucht dringend Hilfe und das ungeborene Kind muß geschützt und verteidigt werden.
Jugend für das Leben: Was genau bedeutet eine Exkommunikation, wozu ist sie da?
Weihbischof Laun: Durch
die Exkommunikation wird dem so Bestraften untersagt, die Sakramente zu spenden und zu empfangen, und
wenn er im kirchlichen Dienst steht, darf und kann er sein Amt nicht ausüben.
Wie alle kirchlichen Strafen
dient auch die Exkommunikation dazu, dem Täter die Schwere seines Vergehens bewußt zu machen und ihn
so zur Umkehr zu bewegen.
Jugend für das Leben: Der Fall des 11jährigen Mädchens aus Kolumbien, das
vor der Abtreibung vier Jahre lang mißbraucht worden war, ist eine Extremsituation. Ist hier eine Exkommunikation
nicht übertrieben?
Weihbischof Laun: Natürlich ahnt man, daß diejenigen, die sich an dieser Abtreibung
schuldig gemacht haben, ziemlich überzeugt waren, dem Mädchen damit einen Dienst zu erweisen. Auch wird
der Bischof diese Exkommunikation wahrscheinlich bereitwillig aufheben, wenn die Betroffenen Reue zeigen.
Aber die Exkommunikation ist richtig, denn sie verteidigt das Leben des ungeborenen Kindes und – in diesem
Fall – auch das 11jährige, vermutlich unschuldige Mädchen. Denn es ist widersinnig zu glauben, man könne
ein Trauma – den langen Mißbrauch – durch ein zweites Trauma – die Abtreibung – irgendwie aufheben oder
heilen. Das Gegenteil ist der Fall: Das Mädchen ist noch mehr und noch tiefer verwundet worden.
Jugend
für das Leben: Das Kind – hätte man es nicht abgetrieben – müßte sein Leben in dem Bewußtsein bewältigen,
keine Frucht der Liebe, sondern eine Folge der Gewalt zu sein. Wie könnte man diesem Kind weiterhelfen?
Weihbischof Laun: Wenn das Kind lebt, braucht es das Grundvitamin des Lebens: Liebe, Liebe und nochmals
Liebe. Dann kann es auch mit seinem unglücklichen Anfang leben. Warum muß man dem Kind das Böse, das
am Anfang seines Lebens stand, erzählen? Auf keinen Fall, solange es noch nicht erwachsen ist.
Aber
es wäre zynisch zu denken: Der junge Mensch könnte mit diesem Bewußtsein Probleme haben, da bringen
wir ihn lieber gleich um.
Jugend für das Leben: Was würden sie als Bischof einem elfjährigen Mädchen
sagen, das durch eine Vergewaltigung schwanger wurde und das von den Angehörigen zur Abtreibung gedrängt
wird?
Weihbischof Laun: Ich würde dem Kind von dem Wunder des neuen Lebens in seinem Schoß erzählen –
davon, daß es zur Hälfte ihr Kind ist, daß es sich nach der Liebe seiner Mutter sehnt, daß es wie
ein junges Geschwister mit ihr aufwachsen wird. Außerdem würde ich ihm sagen: Dadurch wird auch die
Wunde, die du empfangen hast, heilen…
Jugend für das Leben: Was würden Sie den Angehörigen sagen?
Weihbischof Laun: Ich würde die Angehörigen fragen, ob sie das Kind lieben. Wenn sie diese Frage bejahen,
werde ich ihnen sagen: Die Liebe zum Kind, das schon auf der Welt ist, und die Liebe um ungeborenen Kind
verlangen, daß ihr das Kind auf die Welt kommen laßt. Denn die zu junge Mutter darf man nicht noch einmal
traumatisieren. Heilen wird das Böse durch die Mutterschaft, sicher nicht durch den Mord am ungeborenen,
absolut unschuldigen Kind.
Jugend für das Leben: In welcher Weise kann die Kirche der Betroffenen helfen?
Weihbischof Laun: Die Kirche hilft, wenn sie betet und wenn sie unerschütterlich das Leben verteidigt,
und sie hilft, indem sie Angebote macht, falls die eigenen Eltern versagen sollten. Aber es ist doch zu
hoffen, daß Eltern einer 11jährigen bereit sein werden, das Kind ihrer Tochter als eigenes Kind anzunehmen.
Jugend für das Leben: Herzlichen Dank für das Gespräch.
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47 Lesermeinungen
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Hallo Stephanus Wenn die Seele ohnehin unsterblich ist, warum ist es dann erforderlich, sie für die Ewigkeit
zu retten? Die Seele kann ja eh in aller Ewigkeit nicht sterben!
#46 Stephanus 02:04:49 | Samstag, 16. September 2006
oh du gerechter gott… wann wird kreuz.net endlich vom bildschirm verbannt. zu arg treiben es die meinungsschreiber,
plagen sich über ungelegte oder längst aufgegessene eier, drängen sich in verantwortung wo sie gar
nichts zu suchen haben. all ihr lieben leute, habt ihr keine wichtige arbeit die euch fordert??? wenn
ihr doch soviel zeit habt, dann beteiligt euch doch an ehrenamtlichen aktionen. wenn dem alle im geeigneten
maß nachkämen, dann wären alle abends rechtschaffen müde und überhaupt nicht mehr interessiert an
saufgelagen, drogenexessen oder dem beischlaf minderjähriger, dann würden die sowieso ordendlichen mitmenschen
noch mehr dazu beitragen, daß im falle eines falles dem geschändeten gerechtigkeit geschähe, sie würden
den gefallenen beim aufstehen behilflich sein, es gäbe genug unterkünfte für geprügelte frauen und
in der schwangerschaft alleingelassenen frauen, die familien mit mehr als 2 kindern hätten jemand der
in der not mal zur hilfe eilen könnte usw usw. und viele viele oft sehr verletzende leserbriefe im kreuz.net
blieben ungeschrieben, es wäre für uns alle ein segen! *** nur weil der mensch nach seiner DNA ca. 98%
identisch ist mit einer Eiche, so ist er lange noch kein Brennholz!!! Was immer einen menschen ausmacht,
es sind in allererster linie sicher nicht möglichkeiten der emfindungen usw, mangelnde lebenserfahrung,
wie sie ein ungeborener nun einmal nicht haben kann: Was ihn ausmacht:ist seine unsterbliche seele, die
es für die ewigkeit zu retten gilt:immer und überall !!!
@Christain Hüller Sie nennen mich „zynisch“. Mein Weltbild differiert ganz offenkundig von Ihrem. In
der Tat, „Leben an sich“ ist für mich kein Wert. Warum sollte es? „Leben an sich“? Hm? Es ist eine Form
der Existenz, ein biochemischer Prozess. Leben unterscheidet sich IMHO erst dann von anderen Daseinsformen,
wenn es ein Minimum an Bewusstsein und Empfindungen besitzt. Das Maß der Dinge ist für mich nicht die
Menge allen Lebens, sondern die Menge von Freud und Leid. Wenn ein Tun die Menge allen Lebens steigert
oder senkt, sehe ich das vollkommen emotionslos. Es ist die Schaffung von Leid, die mich erzürnt. Mit
„Recht des Stärkeren“ hat das nichts zu tun. Wohl aber mit einem, wenn Sie so wollen, „Recht des Bewussten“.
Was sich seiner nicht bewusst ist, was keine Empfindungen hat, das kann auch kein Leid verspüren (ja,
es gibt Grenzfälle, in denen das anders gelagert sein kann und auch moralisch anders zu bewerten ist,
aber bleiben wir ‘mal beim „typischen Fall“, also hier dem Themenkomplex Geburt / Abtreibung). Hier stehen
einander gegenüber die Wünsche bewusster und gereifter Lebewesen einerseits und ein abstraktes Konstrukt
des „Recht auf Leben“ (de facto synonym zu „Pflicht zum Leben“) andererseits, denn seitens des Embryos
ist im relevanten Zeitraum gar kein Wille möglich, der wird ihm nur immer in den sich erst entwickelnden
Mund geschoben. Ich bewerte eben diejenigen, die Leid empfinden können, als die Relevanteren. Und das
ist „zynisch“? Was sind dann Sie? „Unbarmherzig“? „Brutal“?
#43 Artois † 17:31:39 | Montag, 11. September 2006
@Gotthard Die Wahrscheinlichkeit, daß eine Mutter (minderjährige) Waisen hinterlässt, ist doch bei
einer jungen Mutter viel geringer als bei den älteren Damen! Und aus Angst vor Waisen dürften dann nach
Ihrer Argumentation überhaupt keine Kinder mehr in die Welt gesetzt werden. Prüfen Sie übrigens mal,
wie wiele Heilige und andere großartige Menschen als Waisen aufgewachsen sind.
#42 Benedikt 13:12:20 | Montag, 11. September 2006
@ Gotthard nach dem Willen dieser jungen Frauen ist damals auch nie gefragt worden … wann sie dann starben
und Waisen zurückließen, hat auch nicht sonderlich interessiert … In dieser Pauschalität ein Schwachsinn
ohnegleichen.
#41 Artois † 10:55:29 | Montag, 11. September 2006
Schwangerschaft In Deutschland dürften, wie ich jetzt lediglich vermute, höchstens 0,001 bis 0,01 %
der Aborte in einem Zusammenhang mit Vergewaltigung stehen. Es bringt letztlich nichts, diese Themen in
Zusammenhang miteinander zu diskutieren. Eigentümlich ist, daß die fanatischen Abort-Befürworter nicht –
wie ich – die Todesstrafe für Vergewaltiger befürworten. Sie wollen im Kern ja die Tötung Unschuldiger
und die Beförderung Schuldiger. Früher haben Sie ihren Fanatismus bei der Ausmordung der feindlichen
Klassen ausgelebt, heute toben sie sich an den Ungeborenen aus. Viel mehr ist dazu letztlich nicht zu
sagen.
#40 St.Meyer 01:07:05 | Montag, 11. September 2006
@ Obelix: Gewissen müßte man(cher) haben, um es in Konflikt zu bringen. Stimmt leider, was Sie sagen.
Wo keins ist, gerät es auch nicht in Konflikte. Tja, so bleibt es halt beim Versuch … Zugegeben, es
hätte mich auch gewundert. Und wie schon gesagt, ich bewundere Hr. Artois für seine Offenheit, die er
hoffentlich nie unter Beweis stellen muß. Wobei mir seine übrigen Ausführungen gar nicht gefallen.
Sei’s drum. Der Artikel sollte ja etwas ganz anderes unterstreichen. Es war nie Absicht, zu animieren,
auch nur eine Sekunde über echtes Leid nachdenken zu lassen. Darum geht es hier im Forum auch gar nicht.
Wen könnte man bei diesem Thema denn schon verbal verdreschen? Den Bischof, das Mädchen, den verbrecherischen
Stiefvater, den Arzt oder die Jugendlichen von ‘Für das Leben’? Mitnichten jemanden von denen, denn die
stehen ja nicht für einen Schlagabtausch zur Verfügung – geschweige denn selbst für eine Stellungnahme.
„Katholische Nachrichten“ halt …
#39 obelix † 00:31:18 | Montag, 11. September 2006
Von welchen Gewissensbissen reden sie denn überhaupt? St.Meyer: @ Artois: …Drehen wir die Zwinge der
Gewissensbisse doch noch ein wenig weiter zu: Sie sind doch nicht etwa dem Irrtum verfallen, zu glauben ,
dass nur ein einziger der hiesigen katholischen Hexenverbrenner angesichts einer Kinderschändung wie
aus Kolumbien berichtet, auch nur mit der Wimper zucken würde. Gott will, nein befiehlt das so (das Kind
zusätzlich zum erlittenen Verbrechen, in ein lebenslanges Elend zu stürzen)! Deus lo vult, der Schlachtruf
der Kreuzritter bei ihren Blutbädern unter nicht-Kombattanten. Ausserdem, was soll das ganze Gejammer?
Dreizehnjährige Mädchen sind doch auch nur Frauen, also Menschen dritter Klasse für katholische Fundamentalisten.
Die schenken in dieser Hinsicht den Muslim-Terroristen gar nichts.
#38 St.Meyer 20:54:11 | Sonntag, 10. September 2006
@ Artois: Hut ab vor einem Christen u. Vater wie Sie! Ihren Mut respektiere ich. Vor allem würden Sie
(angenommen, es käme so – was ich weder Ihnen, noch jemand anderem je wünsche!), nicht nur viel Mut
brauchen, sondern auch gehörig viel Rückhalt. Ob Ihnen Ihre Frau da auch zustimmen würde? Nun denn –
ich für meinen Teil hege da Zweifel. Denn die Moral unserer Gesellschaft spricht da eine andere Sprache,
was das „redliche“ Alter von (jungen) Müttern betrifft. Drehen wir die Zwinge der Gewissensbisse doch
noch ein wenig weiter zu: Das ungewollte Kind – wie würde es aufwachsen? Mit der gleichen Zuwendung u.
herzlichen Liebe, die man einem gewollten Kind zuteil werden läßt? Klar: Zu essen wird es bekommen,
warm wird es haben … Klar auch: Es wäre ja auch nicht das erste, ungewollte Kind, von einer Minderjährigen
geboren, Erzeugnis einer Vergewaltigung. Erkundigen Sie sich dazu mal bei kompetenten Stellen, welche
Probleme da auf Sie zukommen würden, einschl. den Konflikten, denen Sie sich dabei aussetzen. Mit „kompetent“
meine ich aber nicht die Caritas! Nicht daß ich Ihnen zu Nahe treten möchte, aber Sie gestatten mir
meine Zweifel an dem, was Sie antworten u. wie Sie wirklich denken („Lippen-/Tastaturbekenntnis“).
#37 Gotthard 20:26:01 | Sonntag, 10. September 2006
schlimme frühere zeiten In Deutschland gab es früher 20jährige, die bereits 5 oder 6 fache Mütter
waren. nach dem Willen dieser jungen Frauen ist damals auch nie gefragt worden … wann sie dann starben
und Waisen zurückließen, hat auch nicht sonderlich interessiert …
#36 Artois † 20:14:35 | Sonntag, 10. September 2006
@st.meyer Als Vater zweier Töchter kann ich Ihnen hiermit an Eides Statt versichern, daß ich meinen
Töchtern in JEDEM FALLE nicht nur zum Austragen der Schwangerschaft raten würde, ich würde auch dafür
Sorge tragen, daß Sie es tatsächlich tun. „Frühkindlich“, d.i. so etwa 2 bis 3 Jahre. Wissen Sie überhaupt,
was Sie schreiben? Was denken Sie übrigens wie alt die Gottesgebärerin war? Ich tippe sogar eher auf
13. In den meisten Kulturen werden die Mädel bald nach Ihrer ersten Periode verheiratet und empfangen
dann natürlich auch. In Deutschland gab es früher 20jährige, die bereits 5 oder 6 fache Mütter waren.
Das war sogar normal. Jedenfalls normaler als heute, wo ein Großteil der Erstgebärerinnen 40 Jahre alt
ist !!!!
#35 St.Meyer 19:57:19 | Sonntag, 10. September 2006
Danke für das Gespräch -3- Maßlos enttäuscht über die Ignoranz, weil man lieber über Haarknoten
diskutiert, stelle ich meine Frage noch einmal zur Diskussion: … bei allen Meinungen in Ehren – was
würden SIE, werte Diskussions-Teilnehmer raten, wenn es IHRE Tochter wäre, die im zarten Alter von 10
oder 11 Jahren vergewaltigt u. geschwängert wurde!? Anm.: Ob das IHRER Tochter u. IHRER Familie ein Trost
sein kann, zur Kenntnis zu nehmen, daß Maria wohl auch erst 14 J. alt gewesen sein soll? PS: Propagiert
man hier auf KN also jetzt die frühkindliche, minderjährige Empfängnis – um damit dem Geburtenschwund
entgegenzuwirken? Oder wie soll ich das verstehen, was Artois da schrieb? >>11 – 14 Jahren kann durchaus
reif genug für die Mutterschaft sein. Die Gottesmutter dürfte auch etwa 14 Jahre alt gewesen sein, als
sie gebar.<< Wow – reichlich starker Tobak am Sonntag-Abend! [Ob Bruder Theo zu einem besseren Kraut raten
kann? Fragen Sie ihn oder schlagen Ihren Coffee-Shop-Verkäufer.] Grrrrrr
pfuh, und das von der jugendschutzfraktion! 11 – 14 Jahren kann durchaus reif genug für die Mutterschaft
sein. Die Gottesmutter dürfte auch etwa 14 Jahre alt gewesen sein, als sie gebar.
Anmassend… Angesichts einer solchen Tatsache (einer 11-jährigen tätsächlich zu all ihem Leid auch
noch körperlich eine Austragung und Geburt zuzumuten), sollten sich die Betroffenen vielleicht fragen,
ob sie doch froh über den Rauswurf sein sollten. Wenn die Reaktion SO aussieht, dann sollte man sich
fragen, ob man angesichts oben gennanter Zumutung überhaupt einer Gemeinschaft angehören möchte, die
so ein „Taktgefühl“ an den Tag legt!?! Ist es das wert? Ich glaube, da haben die Betroffenen sich nicht
einschüchtern lassen und ihre Konsequenzen gezogen. Dann darf man sich nicht wundern, wenn viele andere
Menschen, die ähnliches erfahren haben, den gleichen Schluss ziehen und „ihrer Kirche“ den Rücken kehren.
Ich erinnere an Fälle, in denen alleinstehende, schwangere Frauen eben aus religiösem Druck (Sex vor
der Ehe – was für eine Schande!!!) gar zu Abtreibungen gedrängt wurden, bzw. diese in Erwägung gezogen
haben, damit die erzaktholische Verwandschaft, inkl. Vater weiterhin eine rein katholische „weisse“ Weste
haben… soviel zum Thema Kindeswohl und Schutz ungeborener. Für die betroffenen Kinder, deren Mütter
sich dann doch durchgesetzt haben, dürfte es ein Schock sein sowas zu erfahren – was meinen Sie denn,
wie diese auf das Thema „Glauben“ reagieren?
#32 Artois † 19:38:24 | Sonntag, 10. September 2006
Ein Mädchen von 11 – 14 Jahren kann durchaus reif genug für die Mutterschaft sein. Die Gottesmutter
dürfte auch etwa 14 Jahre alt gewesen sein, als sie gebar.
#31 St.Meyer 19:00:40 | Sonntag, 10. September 2006
Herzlichen Dank für das Gespräch! -2- Es mag ja sein, daß diese Exkommunikation für RKK-fürchtige
Christen ein wichtiges Thema ist. Und dass dieser Bischof Laun in einer Zwickmühle steckt(e) deswegen.
Und sicher ist für ebensolche Christen der Schutz des Ungeborenen ein wichtiges Anliegen. Aber, bei allen
Meinungen in Ehren – was würden SIE, werte Diskussions-Teilnehmer raten, wenn es IHRE Tochter wäre,
die im zarten Alter von 10 oder 11 Jahren vergewaltigt u. geschwängert wurde!? Daß dieses arme Kind
biologisch wohl schon soweit war, „empfangen“ zu können, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es
mit der Psyche wohl ein ganz anderes Thema ist. Und ob dieses ungewollte „Leben“ denn auch ein solches
vor sich gehabt hätte? Vor allem in DEN Verhältnissen, wo es gezeugt wurde u. nach der Überzeugung
einiger (hirnlosen, scheinbar) Christen hätte aufwachsen sollen? Wie ich schon mal zitierte: >>Jugend
für das Leben: HERZLICHEN DANK FÜR DAS GESPRÄCH.<< Im Übrigen gefallen mir die Aussagen des Arztes,
der dem Mädchen half (sinngemäß): >>Ob ich deswegen ex-kommuniziert werden würde, wäre mir jetzt
auch egal … Ich sah dem Mädchen in die Augen, davor und danach – und weiß, dass meine Handlung gut
war …<< Wie oben schon gefragt: WENN es IHRE Tochter wäre – was dann (…und mal angenommen, Sie wären
nicht der Vergewaltiger)??? Ob Sie dieses Kreuz auf sich nehmen würden – im Namen Christi u. der Hl.
Schrift – wage ich doch sehr-sehr zu bezweifeln! Also: Beendet endlich diese Schwafelei um des Kaisers
Bart!
#30 Gerhard 18:30:26 | Sonntag, 10. September 2006
Keine Verurteilung! Weihbischof Laun: Natürlich ahnt man, daß diejenigen, die sich an dieser Abtreibung
schuldig gemacht haben, ziemlich überzeugt waren, dem Mädchen damit einen Dienst zu erweisen. Auch wird
der Bischof diese Exkommunikation wahrscheinlich bereitwillig aufheben, wenn die Betroffenen Reue zeigen.
Es ist leicht, in dieser Situation die einen oder die anderen zu „verurteilen“. Was wirklich „richtig“
ist, kann iemand von uns beurteilen! Selbst Bischof Laun, der sich für das Leben einsetzt, kann sich
vorstellen, dass die Exkommunikation derer, die die Abtreibung vorgenommen haben, aufgehoben wird!
#29 Stephanus 13:19:59 | Sonntag, 10. September 2006
????????????????????????????? Ihr lieben Leute: der Mensch darf nichts Böses tun um etwas Gutes damit
zu erreichen, hier wohl das „normale“ Weiterleben eines 11jährigen Mädchens zu gewährleisten! Was wissen
wir Menschen überhaupt von der Zukunft???? Wenn wir uns das Gebet zur Sündenvergebung einmal vor Augen
halten, dann sehen wir folgendes: …gesündigt in Gedanken , Worten und Werken… ich kann also schwerste
Verfehlungen begehen nicht nur durch eine Tat, sondern auch durch das z.b. Zustimmen durch schmeichleriche
Worte, oder gar schon durch das Ausdenken usw. Viele Heilige welche Schauungen hatten und von denen wir
Kenntnis haben schildern Personen oft in einer entsprechenden Aura, einem Zustand von Gottesferne-oder
-nähe und das sich die Materie davon entsprechend beeinflußt gezeigt hätte. Wenn Gedanken Energie sind
und diese in der Lage ist zu wirken, dann ist alles Böse, ob in Gedanken, Worten oder Werken negativ
für unsere Zukunft, für die materielle wei amaterielle Wirklichkeit und entsprechend postitiv wenn sie
guter Natur ist. Warum wollen wir über ein Leben entscheiden, dessen Entstehung Gott nicht verhindert
hat???? Wenn wir in Liebe handeln, auch in Liebe gegenüber dem Vergewaltiger, dann entstehen positive
Energieen und damit hätten wir dann die Situation die dem was in der Bilbel geschrieben steht mit den
Worten:… dann könntet ihr Berge versetzen, sehr nahe kommt. die Exkommunikation ist auch und zuallererst
ein Schutz des Exkommunizierten, damit er sich nicht das „Gericht trinkt und ißt“.
Ad Gotthard Es scheint dies wohl nicht der Fall gewesen zu sein. Offensichtlich wollte die k.K. hier ein
Zeichen setzen. Aus dem Artikel klingt für mich irgendwie durch, dass die entsprechenden weltlichen Gesetze
„liberalisiert“ worden sind.
Ad Knecht Dummspecht Ich habe auch Zweifel, ob denn ein elfjähriges Mädchen physisch (und psychisch)
dazu in der Lage ist, eine Mutterschaft durchzustehen und auf natürliche Weise ein Kind zu gebären.
Das Leben dieses Mädchen könnte dadurch gefährdet sein. Falls dies der Fall (gewesen) sein sollte,
ergäbe sich eine Situation, in der das Leben des ungeborenen Kindes mit dem Lebensrecht der Mutter (=
des Mädchens) abzuwägen (gewesen) wäre. In solchen Fällen wird dem Lebensrecht des voll ausgebildeten
Menschen, d.h. in diesem Fall der Mutter, der Vorrang gegeben. Nicht nur deswegen tat die Kirche wohl
gut daran, das Mädchen nicht zu exkommunizieren. Eventuell wäre sogar die Exkommunikation der abtreibenden
Ärzte zu überdenken. Die Exkommunikation des Vergewaltigers war indessen absolut richtig und begrüßenswert.
Das Problem bei der künstlichen Befruchtung liegt wohl daran, dass Embryonen, also menschliches Leben
„verbraucht“ bzw. vernichtet wird. Die Kath. Kirche lehnt dies zu Recht ab. Kinder in die Obhut homosexueller
Paare zu geben, halte ich in der Tat zumindest für bedenklich.
Bigotterie die 12312.te Auch ich begrüsse keine Abtreibungen (was für eine Überraschung! ), dennoch
gibt es Grenzen, die in dem Fall überschritten werden. Und dieser Fall ist schon mehr als krass. Und
ich weise gerne darauf hin, wie diejenigen sich selber in der Situation verhalten hätte – soll der Bischof
doch bitte mal in einem 11-jährigen Körper ein Kind austragen! Als Mann kann ich lediglich vertreten,
das ich keine Frau zu einer Abtreibung drängen würde – wäre ich aber ein schwangeres Mädchen, wie
sähe es dann aus? Es ist immer einfach, etwas von anderen zu fordern, in desse Situation man selber NIE
käme. Mit dieser Argumentation gießen Sie gewollt oder ungewollt nur Wasser auf die Mühlen der Abtreibungsgegner,
indem Sie letztlich beweisen, dass Sie den Wert des Lebens selbst niedriger ansetzen als z.B. eine heile
oder „normale“ Kindheit. Und wer ist denn in dieser Hinsicht bigott? Wenn es um Kinder in homosexuellen
Lebensgemeinschaften geht (noch nicht mal da, selbst bei Alleinerziehenden) wird doch stets betont, das
das Kind gefälligst „normal“ aufzuwachsen hat, bei künstlicher Befruchtung hat die Frau gefälligst
heterosexuell oder gar verheiratet zu sein! In der Hinsicht werden den potenziellen Kindern sogar das
Lebensrecht abgesprochen – Schlussfolgerung: Recht auf Mama und Papa wiegt schwerer als das Recht zu leben
überhaupt! Es könnte ja seelischen Schaden nehmen…Also darf es noch nicht mal gezeugt werden.
Ad DDL >>„Heilig“ ist es offenbar nur bis zu dem Moment, in dem es aus dem Schoß der Mutter tritt, ab
da hat es gefälligst nach dem Willen derKirche zu tanzen, schnurzegal, wie dreckig es ihm dabei geht.<<
Mit dieser Argumentation gießen Sie gewollt oder ungewollt nur Wasser auf die Mühlen der Abtreibungsgegner,
indem Sie letztlich beweisen, dass Sie den Wert des Lebens selbst niedriger ansetzen als z.B. eine heile
oder „normale“ Kindheit. In diesem Punkt erweisen S i e sich (und niemand anderes) als der allergröße
Zyniker. Die äußeren Umstände sind immer so schlecht, wie sie Menschen machen. Sie können das Lebensrecht
eines ungeborenen Kindes prinzipiell nicht aushebeln. Sie propagieren hier – ohne dass es Ihnen vielleicht
(genug) bewusst ist – das Recht des Stärkeren.
Mal eine Frage!!! Wäre das 11-jährige Mädchen überhaupt physisch in der Lage gewesen, das Kind 9 Monate
auszutragen, geschweige denn zur Welt zu bringen?!? Seltsam, das diese Frage bislang nicht zur Diskussion
stand… Und hätte es das Kind ausgetragen, würde sich im Gegenzug nicht die Frage stellen, ob diese
dazu gedrängt worden wäre???? Bei der „Empfängnis“ wurde sie auch nicht gefragt.
#22 Nanny Ogg 20:44:19 | Samstag, 9. September 2006
yo yo matt @Ogg: glauben Sie eigentlich, dass es Ihnen zusteht mich derart zu beschimpfen? Aber wenn Sie
Sich das herausnehmen, dann wird es Ihnen ja wohl keine Probleme bereiten wenn ich Sie im Gegenzug als
die primitive Funzen bez. für die ich Sie auch tatsächlich ansehe Wenn ich mir Ihr grenzdebiles Geschwafel
so durchlese, ist es mir ziemlich gleich, wofür sie mich halten. Auf die Meinung eines Fanatikers geb
ich rein gar nichts. Aufgrund Ihrer Aussagen bezüglich des Schicksals dieses Mädels, haben Sie sich
doch selbst disqualifiziert. btw, was ist ein/e Funze? Kenn nur Funzel, eine geistige sind Sie
Ich noch weniger Nur geht es in der konkreten Aussage Jesu darum, dass man niemandem vom Glauben abbringen
soll – und nicht um ein Verbot von körperlicher Misshandlung oder Missbrauchs. Verstanden??
Ich kein Pedant ich zitiere frei aus dem Gedächtnis. Der Sinn ist doch entscheidend. @Ogg: glauben Sie
eigentlich, dass es Ihnen zusteht mich derart zu beschimpfen? Aber wenn Sie Sich das herausnehmen, dann
wird es Ihnen ja wohl keine Probleme bereiten wenn ich Sie im Gegenzug als die primitive Funzen bez. für
die ich Sie auch tatsächlich ansehe.
@ matt was hast du denn für eine seltsame Bibelübersetzung? Einheitsübersetzung: Es wäre besser, mit
einem großen Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen zu werden, als die Strafe dafür erleiden zu müssen,
dass man einem dieser Kleinen Schaden zugefügt hat Lutherbibel: Es wäre besser für ihn, dass man einen
Mühlstein an seinen Hals hängte und würfe ihn ins Meer, als dass er einen dieser Kleinen zum Abfall
verführt. Elberfelder: Es wäre ihm nützlicher, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins
Meer geworfen würde, als dass er einem dieser Kleinen Anlass zur Sünde gäbe*! Gute Nachricht: Es wäre
besser für ihn, er würde mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen, als dass er auch nur einen
dieser kleinen, unbedeutenden Menschen, die zu mir halten, an mir irremacht.
Das Mädchen ist schon eine Märtyrerin sie hatte ja einiges zu erdulden. Eine Heilige wäre sie gewesen,
wenn sie sich noch dazu der Abtreibung widersetzt hätte. Im Grunde hat doch Gott durch diese Schwangerschaft
das Mädchen vor weiterem Mißbrauch bewahrt, oder ist Ihnen das nicht klar? Wäre sie nämlich nicht
schwanger geworden, wäre das Umfeld ja nicht aufmerksam geworden auf den Mißbrauch und der Rattler von
einem Menschen hätte ihr wohl weiterhin Gewalt angetan. Kindesmißbrauch ist ein ganz böses Verbrechen
und eine ungeheure Schandtat. Jesus sagt ja selbst: wer eines dieser Kleinen zur Sünde mißbraucht, für
den ists besser er würde ins Meer versenkt. Auf eine neuerliche Theodizee-Diskussion möchte ich mit
Ihnen aber nicht einlassen.
heilige, heilig – das Leben Tja, lieber DDL, du vergisst eben, dass ab dem Zeitpunkt der Geburt der Mensch
mit der Erbesünde beladen ist und deshalb nicht mehr den selben Schutz wie ein noch nicht Geborener verdient.
@Evelin Ich hab’s langsam ziemlich satt, wie hier immer dies und jenes erzählt wird, was für das Kind
(gemeint: die 11jährige) am besten wäre. Die einzigen, die das in dieser Situation beurteilen können,
sind sie selbst unter Hinzuziehung erfahrener Psychologen (die Eltern scheinen hier wg. Versagens reichlich
auszufallen). Bemerkenswerterweise erfährt man von diesem relevantesten aller Punkta ber gar nichts außer
einem mulmigen „sie wurde zur Abtreibung gedrängt“ ohne jeden Beleg. Nach meinen Informationen wurde
gerichtlich darüber entschieden, ob bzw. dass sie DARF. Alles, was darüber hinaus geht, ist – vorbehaltlich
seriöser Quellen – nichts als Spekulation. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass der vergewaltigende
Stiefvater da noch etwas zu melden (sprich: das Sorgerecht) hätte? So ein Blödsinn. Wie immer dieselbe
Leier: Das Leben ist ja so heilig, heilig, heilig, und weil es ja so heilig ist, finden die üblichen
Verdächtigen auch überhaupt nichts dabei, einfach ‘mal ihren Willen an die Stelle der Betroffenen zu
setzen. „Heilig“ ist es offenbar nur bis zu dem Moment, in dem es aus dem Schoß der Mutter tritt, ab
da hat es gefälligst nach dem Willen derKirche zu tanzen, schnurzegal, wie dreckig es ihm dabei geht.
@ matt: gottgewollt? Dann war die Vergewaltigung wohl auch gottgewollt? Und das 11 Jährige Mädchen zu
einer Märtyrerin auserkoren? Und der vergewaltiger, insofern nur ein Werkzeug Gottes? Mann oh Mann!
alles Leben kommt von Gott und ist gottgewollt so muß man das sehen, dann hat man auch kein Problem als
Mutter eines Kindes, dass aus einer Vergewaltigung entsteht. Menschen begehen Verbrechen und dann kommt
es zu schwierigen Lebenssitutationen, die man bewältigen muss. Gott stellt einem keine Herausforderungen,
die man nicht bewältigen kann. Die Herausforderung in dem Fall hätte darin bestanden dieses Kind dennoch
mit ganzem Herzen zu lieben, auch wenn es das Resultat einer unzüchtigen Handlung war. Die Beteiligten
haben sich dem aber nicht gestellt, sie wollten anscheinend auch die Schmach der begangenen Sünde vertuschen,
denn die Schwangerschaft des Mädchens war ja Beweis dafür, dass sie mißbraucht wurde.
@ Nanny Ogg Und mal ernsthaft: wie antwortet wohl ein Kind, wenn man es fragt ob es von seinem Peiniger
ein Baby austragen möchte, mit 11 (!) Jahren? Mutter werden mit 11! Vom Stiefvater der das Kind seit
dem 7(!) Lebensjahr vergewaltigt hat! Erwarten sie auf eine solche Frage von Lebensschützern eine Antwort?
Lebenschützer glauben Leben zu schützen, dabei ist nachdenken hinderlich!
Abtreibung nach Inzest Hier wollten die Angehörigen, allen voran der Täter und Vater mit Hilfe der
Abtreibung etwas rückgängig machen, was sie selbst verbrochen und verschuldet haben: sexueller Missbrauch
und Inzest. Das Baby hätte sie zeitlebens durch seine Existenz an die böse Tat und die Unterlassungen
der anderen Angehörigen erinnert. Nur werden sie auch so nicht davon kommen. Sie haben der bösen Tat
eine weitere dazugesetzt und das Opfer ein zweites Mal traumatisiert. Das Menschenopfer „Abtreibung“,
ausgetragen auf dem Rücken des betroffenen Mädchens wird die Ursprungstat nicht sühnen. Der Täter
und die Mitwisser haben wie alle die Möglichkeit zur Bekehrung und zur Sühne. Strafrechtlich und zivilrechtlich
hat der Täter sowieso belangt zu werden. Ich hoffe, dass es dem Mädchen trotz allem gut geht, dass es
wenigstens ein hohes Schmerzensgeld zugesprochen bekommt, das es dann für die Ausbildung verwenden kann.
:(3
Betriebsblindheit Wer von Laun in einem Interview mit der Organisation „Jugend für das Leben“ eine andere
Stellungnahme erwartet hat, glaubt tatsächlich an Wunder, und die geschehen heutzutage auch in der katholischen
Kirche eher selten. Diese selbsternannten Lebensschützer zeichnen sich ja vorallem dadurch aus, dass
sie ihre Beine statt ihre Gehirne trainieren, indem sie Lebenschutz-Märsche durchführen und vor den
von ihnen so genannten „Abtreibungskliniken“ herum stehen.
#8 Nanny Ogg 17:24:06 | Samstag, 9. September 2006
Möööp Link zum Artikel Stern stern.de/…umbianer/569038.html Da spricht niemand von „drängen“. Mit
Sicherheit nur absichtlich von Kreuz.net eingeworfen um schön Stimmung zu machen. Und mal ernsthaft:
wie antwortet wohl ein Kind, wenn man es fragt ob es von seinem Peiniger ein Baby austragen möchte, mit
11 (!) Jahren? Mutter werden mit 11! Vom Stiefvater der das Kind seit dem 7(!) Lebensjahr vergewaltigt
hat! Lasst Euch das doch mal auf der Zunge zergehen, ihr verstockten Katholiken. Das ist doch vollkommen
weltfremd. In dem Falle ist das lebende Kind zu schützen, nicht der Embryo. Mit Sicherheit ist die Geburt
in dem Alter eine sehr risikoreiche. Wenn ich die Grütze von Homolobbydingens lese, wünsch ich ihm beinahe
dieselben Qualen wie dem Kind. Aber nein, man soll ja niemanden etwas schlechtes wünschen. Nicht mal
so jemanden.
#7 antiHomoLobby 16:48:16 | Samstag, 9. September 2006
die Abtreibung hat alles nur noch schlimmer gemacht „… Auf Drängen der Familie wurde das ungeborene
Kind des geschändeten Mädchens Ende August abgetrieben…“ auf Drängen der Familie und des Vergewaltigers!!
Damit der nach Verbüßung der viel zu laschen Strafe nicht auch noch Alimente / Unterhalt zahlen muss!
Nun muss(te) das Mädchen doppelt leiden: durch die Vergewaltigung und dann noch mal durch die ungewollte
Abtreibung. Es (das Mädchen) wollte sein Baby austragen, OBWOHL es durch eine Vergewaltigung entstand.
Dass die ekelerregenden Kindermörder exkommuniziert wurden, reicht doch noch gar nicht aus. Strafverschärfungen
müssen her! Überhaupt muss sowohl dem Kinder- und Jugendschutz (Schutz vor sexuellem Missbrauch v. a.)
und dem Schutz des ungeborenen Lebens (Lebensschutz www.magnusbeckerblog.de/…gen-abtreibungs-arzt/)
mehr Unterstützung zuteil werden.
Herzlichen Dank für das Gespräch! Samma do in am falschen Film oda woos? >>Weihbischof Laun: Durch die
Exkommunikation wird dem so Bestraften untersagt, die Sakramente zu spenden und zu empfangen, und wenn
er im kirchlichen Dienst steht, darf und kann er sein Amt nicht ausüben. Wie alle kirchlichen Strafen
dient auch die Exkommunikation dazu, dem Täter die Schwere seines Vergehens bewußt zu machen und ihn
so zur Umkehr zu bewegen. …/… Jugend für das Leben: In welcher Weise kann die Kirche der Betroffenen
helfen? Weihbischof Laun: Die Kirche hilft, wenn sie betet und wenn sie unerschütterlich das Leben verteidigt,
und sie hilft, indem sie Angebote macht, falls die eigenen Eltern versagen sollten. Aber es ist doch zu
hoffen, daß Eltern einer 11jährigen bereit sein werden, das Kind ihrer Tochter als eigenes Kind anzunehmen.<<
Und das wars dann oder wie? –- Unfassbar. Okay – mehr Einfluß, als eine Exkommunikation hat die Kirche
auch in Kolumbien nicht. Exkommunikation – Ob das den notgeilen Verbrecher überhaupt juckt!? Aber als
Leser katholischer Nachrichten würde mich schon auch mal interessieren, was es sonst noch so zu diesem
Fall zu vermelden gibt. Wurde der Schänder seiner Tochter auch zivilrechtlich belangt? Sonst weiß KN
doch auch über irrelevanten Mumpitz zu berichten – warum dieses Mal ausnahmsweise nicht mal über etwas,
was Bedeutsamkeit besitzt? >>Jugend für das Leben: Herzlichen Dank für das Gespräch.<< Dem schließe
ich mich an!
Lieber Herr Bischof, ich glaube, daß sich der Vater der 11jährigen des Kindes sehr wohl angenommen hätte,
sofern es ein Mädchen geworden wäre. Denn er hat sich doch auch sehr „liebevoll“ und seine erste Tochter
gekümmert, da ist es doch selbstverständlich, das er sich auch seiner zweiten Tochter annimmt, dessen
Großvater er ja ist. Und vielleich sorgt er auch gleich dafür, das er noch einmal Vater bzw. Urgroßvater
wird.
Man fasst es nicht… Immerhin EIN Satz an diesem Artikel ist richtig: Dass es ZWEI Opfer gibt bei einer
Vergewaltigung, bei der ein Kind gezeugt wird. Denn da dürfen Sie raten, in was für eine (Gefühls-)Welt
dieses Kind, sollte es augetragen werden, hineingeboren wird. Wenn die Pfaffen, die für dieses Exkommunikationsschmierentheater
verantwortlich zeichnen, gekonnt hätten, wie sie wollen, dann hätten Sie problemlos dem furchtbaren
Schicksal des kleinen Mädchens noch einen derben Schlag mehr versetzt und es via Gesetz gezwungen, dieses
Kind auszutragen. Die Qualen während und nach der Schwangeschaft kann sich jeder selbst ausmalen. „Gott
ist Liebe“? Mag sein. Die Kirche ist es jedenfalls nicht, jedenfalls nicht an jenem Ort und in jenen Personen.
NB: Ich denke, eine Exkommunikation ist für die Hauptbeteiligten so ziemlich die letzte Sorge, die sie
ggw. umtreibt, Ihr Wichtigtuer.
#1 Nanny Ogg 14:54:40 | Samstag, 9. September 2006
pfui teufel Das Mädchen wurde ausgenommen, weil strafmildernde Gründe vorlägen, erklärte der Kardinal
Anfang September. das 11jährige, vermutlich unschuldige Mädchen Bei diesen Worten, wird mir speiübel.