Interview mit Mons. Laun
Was würden Sie als Bischof einer 11jährigen, vergewaltigten Mutter raten?
Die kolumbianische Kirche hat nach der Kinderabtreibung bei einem vom Vater vergewaltigten, elfjährigen Mädchen, alle Beteiligten exkommuniziert. Interview mit Weihbischof Andreas Laun.
(kreuz.net) Ein 11jähriges Mädchen aus Kolumbien war nach jahrelangem sexuellem Mißbrauch von ihrem Vater geschwängert worden. Auf Drängen der Familie wurde das ungeborene Kind des geschändeten Mädchens Ende August abgetrieben.

Der aus Kolumbien stammende Präsident des päpstlichen Familienrates, Alfonso Kardinal Lopez Trujillo, erklärte nach der Abtreibung alle Beteiligten außer dem Mädchen für exkommuniziert.

Der Kirchenbann liegt auf den Erziehungsberechtigten sowie den beteiligten Ärzten, Krankenschwestern, Politikern und Gesetzgebern. Das Mädchen wurde ausgenommen, weil strafmildernde Gründe vorlägen, erklärte der Kardinal Anfang September.

Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun sprach heute Freitag mit der österreichischen Lebensrechtsorganisation ‘Jugend für das Leben’ über die Abtreibung nach einer Vergewaltigung und den konkreten Fall in Kolumbien.

Jugend für das Leben: Wie steht die katholische Kirche zu Abtreibung nach Vergewaltigung oder Mißbrauch?

Weihbischof Laun: Beide Taten sind sehr, sehr schlimm, objektiv wirklich schwere Sünden. Bei einer Vergewaltigung, durch die ein Kind gezeugt wird, gibt es einen Täter und zwei Opfer: den Vergewaltiger auf der einen Seite, die Frau und das Kind auf der anderen.

Der Täter verdient Strafe, die Frau braucht dringend Hilfe und das ungeborene Kind muß geschützt und verteidigt werden.

Jugend für das Leben: Was genau bedeutet eine Exkommunikation, wozu ist sie da?

Weihbischof Laun: Durch die Exkommunikation wird dem so Bestraften untersagt, die Sakramente zu spenden und zu empfangen, und wenn er im kirchlichen Dienst steht, darf und kann er sein Amt nicht ausüben.

Wie alle kirchlichen Strafen dient auch die Exkommunikation dazu, dem Täter die Schwere seines Vergehens bewußt zu machen und ihn so zur Umkehr zu bewegen.

Jugend für das Leben: Der Fall des 11jährigen Mädchens aus Kolumbien, das vor der Abtreibung vier Jahre lang mißbraucht worden war, ist eine Extremsituation. Ist hier eine Exkommunikation nicht übertrieben?

Weihbischof Laun: Natürlich ahnt man, daß diejenigen, die sich an dieser Abtreibung schuldig gemacht haben, ziemlich überzeugt waren, dem Mädchen damit einen Dienst zu erweisen. Auch wird der Bischof diese Exkommunikation wahrscheinlich bereitwillig aufheben, wenn die Betroffenen Reue zeigen.

Aber die Exkommunikation ist richtig, denn sie verteidigt das Leben des ungeborenen Kindes und – in diesem Fall – auch das 11jährige, vermutlich unschuldige Mädchen. Denn es ist widersinnig zu glauben, man könne ein Trauma – den langen Mißbrauch – durch ein zweites Trauma – die Abtreibung – irgendwie aufheben oder heilen. Das Gegenteil ist der Fall: Das Mädchen ist noch mehr und noch tiefer verwundet worden.

Jugend für das Leben: Das Kind – hätte man es nicht abgetrieben – müßte sein Leben in dem Bewußtsein bewältigen, keine Frucht der Liebe, sondern eine Folge der Gewalt zu sein. Wie könnte man diesem Kind weiterhelfen?

Weihbischof Laun: Wenn das Kind lebt, braucht es das Grundvitamin des Lebens: Liebe, Liebe und nochmals Liebe. Dann kann es auch mit seinem unglücklichen Anfang leben. Warum muß man dem Kind das Böse, das am Anfang seines Lebens stand, erzählen? Auf keinen Fall, solange es noch nicht erwachsen ist.

Aber es wäre zynisch zu denken: Der junge Mensch könnte mit diesem Bewußtsein Probleme haben, da bringen wir ihn lieber gleich um.

Jugend für das Leben: Was würden sie als Bischof einem elfjährigen Mädchen sagen, das durch eine Vergewaltigung schwanger wurde und das von den Angehörigen zur Abtreibung gedrängt wird?

Weihbischof Laun: Ich würde dem Kind von dem Wunder des neuen Lebens in seinem Schoß erzählen – davon, daß es zur Hälfte ihr Kind ist, daß es sich nach der Liebe seiner Mutter sehnt, daß es wie ein junges Geschwister mit ihr aufwachsen wird. Außerdem würde ich ihm sagen: Dadurch wird auch die Wunde, die du empfangen hast, heilen…

Jugend für das Leben: Was würden Sie den Angehörigen sagen?

Weihbischof Laun: Ich würde die Angehörigen fragen, ob sie das Kind lieben. Wenn sie diese Frage bejahen, werde ich ihnen sagen: Die Liebe zum Kind, das schon auf der Welt ist, und die Liebe um ungeborenen Kind verlangen, daß ihr das Kind auf die Welt kommen laßt. Denn die zu junge Mutter darf man nicht noch einmal traumatisieren. Heilen wird das Böse durch die Mutterschaft, sicher nicht durch den Mord am ungeborenen, absolut unschuldigen Kind.

Jugend für das Leben: In welcher Weise kann die Kirche der Betroffenen helfen?

Weihbischof Laun: Die Kirche hilft, wenn sie betet und wenn sie unerschütterlich das Leben verteidigt, und sie hilft, indem sie Angebote macht, falls die eigenen Eltern versagen sollten. Aber es ist doch zu hoffen, daß Eltern einer 11jährigen bereit sein werden, das Kind ihrer Tochter als eigenes Kind anzunehmen.

Jugend für das Leben: Herzlichen Dank für das Gespräch.
      
47 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#47   schulschwänzer   09:35:22 | Montag, 5. Februar 2007
Hallo Stephanus
Wenn die Seele ohnehin unsterblich ist, warum ist es dann erforderlich, sie für die Ewigkeit zu retten?
Die Seele kann ja eh in aller Ewigkeit nicht sterben!
Redaktion benachrichtigen
#46   Stephanus   02:04:49 | Samstag, 16. September 2006
oh du gerechter gott…
wann wird kreuz.net endlich vom bildschirm verbannt.
zu arg treiben es die meinungsschreiber, plagen sich über ungelegte oder längst aufgegessene eier, drängen sich in verantwortung wo sie gar nichts zu suchen haben.
all ihr lieben leute, habt ihr keine wichtige arbeit die euch fordert??? wenn ihr doch soviel zeit habt, dann beteiligt euch doch an ehrenamtlichen aktionen.
wenn dem alle im geeigneten maß nachkämen, dann wären alle abends rechtschaffen müde und überhaupt nicht mehr interessiert an saufgelagen, drogenexessen oder dem beischlaf minderjähriger, dann würden die sowieso ordendlichen mitmenschen noch mehr dazu beitragen, daß im falle eines falles dem geschändeten gerechtigkeit geschähe, sie würden den gefallenen beim aufstehen behilflich sein, es gäbe genug unterkünfte für geprügelte frauen und in der schwangerschaft alleingelassenen frauen, die familien mit mehr als 2 kindern hätten jemand der in der not mal zur hilfe eilen könnte usw usw. und viele viele oft sehr verletzende leserbriefe im kreuz.net blieben ungeschrieben, es wäre für uns alle ein segen!
***
nur weil der mensch nach seiner DNA ca. 98% identisch ist mit einer Eiche, so ist er lange noch kein Brennholz!!!
Was immer einen menschen ausmacht, es sind in allererster linie sicher nicht möglichkeiten der emfindungen usw, mangelnde lebenserfahrung, wie sie ein ungeborener nun einmal nicht haben kann: Was ihn ausmacht:ist seine unsterbliche seele, die es für die ewigkeit zu retten gilt:immer und überall !!!
Redaktion benachrichtigen
#45   Artois †   16:20:17 | Dienstag, 12. September 2006
@dödöl
Haben Sie wirklich keine Hemmungen, so unsagbar dummen Schrott hier zu posten???
Redaktion benachrichtigen
#44   DDL   17:49:56 | Montag, 11. September 2006
@Christain Hüller
Sie nennen mich „zynisch“.
Mein Weltbild differiert ganz offenkundig von Ihrem. In der Tat, „Leben an sich“ ist für mich kein Wert. Warum sollte es? „Leben an sich“? Hm? Es ist eine Form der Existenz, ein biochemischer Prozess. Leben unterscheidet sich IMHO erst dann von anderen Daseinsformen, wenn es ein Minimum an Bewusstsein und Empfindungen besitzt. Das Maß der Dinge ist für mich nicht die Menge allen Lebens, sondern die Menge von Freud und Leid. Wenn ein Tun die Menge allen Lebens steigert oder senkt, sehe ich das vollkommen emotionslos. Es ist die Schaffung von Leid, die mich erzürnt.
Mit „Recht des Stärkeren“ hat das nichts zu tun. Wohl aber mit einem, wenn Sie so wollen, „Recht des Bewussten“. Was sich seiner nicht bewusst ist, was keine Empfindungen hat, das kann auch kein Leid verspüren (ja, es gibt Grenzfälle, in denen das anders gelagert sein kann und auch moralisch anders zu bewerten ist, aber bleiben wir ‘mal beim „typischen Fall“, also hier dem Themenkomplex Geburt / Abtreibung).
Hier stehen einander gegenüber die Wünsche bewusster und gereifter Lebewesen einerseits und ein abstraktes Konstrukt des „Recht auf Leben“ (de facto synonym zu „Pflicht zum Leben“) andererseits, denn seitens des Embryos ist im relevanten Zeitraum gar kein Wille möglich, der wird ihm nur immer in den sich erst entwickelnden Mund geschoben.
Ich bewerte eben diejenigen, die Leid empfinden können, als die Relevanteren. Und das ist „zynisch“? Was sind dann Sie? „Unbarmherzig“? „Brutal“?
Redaktion benachrichtigen
#43   Artois †   17:31:39 | Montag, 11. September 2006
@Gotthard
Die Wahrscheinlichkeit, daß eine Mutter (minderjährige) Waisen hinterlässt, ist doch bei einer jungen Mutter viel geringer als bei den älteren Damen! Und aus Angst vor Waisen dürften dann nach Ihrer Argumentation überhaupt keine Kinder mehr in die Welt gesetzt werden. Prüfen Sie übrigens mal, wie wiele Heilige und andere großartige Menschen als Waisen aufgewachsen sind.
Redaktion benachrichtigen
#42   Benedikt   13:12:20 | Montag, 11. September 2006
@ Gotthard
nach dem Willen dieser jungen Frauen ist damals auch nie gefragt worden … wann sie dann starben und Waisen zurückließen, hat auch nicht sonderlich interessiert …
In dieser Pauschalität ein Schwachsinn ohnegleichen.
Redaktion benachrichtigen
#41   Artois †   10:55:29 | Montag, 11. September 2006
Schwangerschaft
In Deutschland dürften, wie ich jetzt lediglich vermute, höchstens 0,001 bis 0,01 % der Aborte in einem Zusammenhang mit Vergewaltigung stehen. Es bringt letztlich nichts, diese Themen in Zusammenhang miteinander zu diskutieren.
Eigentümlich ist, daß die fanatischen Abort-Befürworter nicht – wie ich – die Todesstrafe für Vergewaltiger befürworten. Sie wollen im Kern ja die Tötung Unschuldiger und die Beförderung Schuldiger. Früher haben Sie ihren Fanatismus bei der Ausmordung der feindlichen Klassen ausgelebt, heute toben sie sich an den Ungeborenen aus. Viel mehr ist dazu letztlich nicht zu sagen.
Redaktion benachrichtigen
#40   St.Meyer   01:07:05 | Montag, 11. September 2006
@ Obelix: Gewissen
müßte man(cher) haben, um es in Konflikt zu bringen.
Stimmt leider, was Sie sagen.
Wo keins ist, gerät es auch nicht in Konflikte.
Tja, so bleibt es halt beim Versuch …
Zugegeben, es hätte mich auch gewundert.
Und wie schon gesagt, ich bewundere Hr. Artois für seine Offenheit, die er hoffentlich nie unter Beweis stellen muß.
Wobei mir seine übrigen Ausführungen gar nicht gefallen.
Sei’s drum.
Der Artikel sollte ja etwas ganz anderes unterstreichen.
Es war nie Absicht, zu animieren, auch nur eine Sekunde über echtes Leid nachdenken zu lassen.
Darum geht es hier im Forum auch gar nicht.
Wen könnte man bei diesem Thema denn schon verbal verdreschen?
Den Bischof, das Mädchen, den verbrecherischen Stiefvater, den Arzt oder die Jugendlichen von ‘Für das Leben’?
Mitnichten jemanden von denen, denn die stehen ja nicht für einen Schlagabtausch zur Verfügung – geschweige denn selbst für eine Stellungnahme.
„Katholische Nachrichten“ halt …
:-S
Redaktion benachrichtigen
#39   obelix †   00:31:18 | Montag, 11. September 2006
Von welchen Gewissensbissen reden sie denn überhaupt?
St.Meyer: @ Artois: …Drehen wir die Zwinge der Gewissensbisse doch noch ein wenig weiter zu:
Sie sind doch nicht etwa dem Irrtum verfallen, zu glauben , dass nur ein einziger der hiesigen katholischen Hexenverbrenner angesichts einer Kinderschändung wie aus Kolumbien berichtet, auch nur mit der Wimper zucken würde. Gott will, nein befiehlt das so (das Kind zusätzlich zum erlittenen Verbrechen, in ein lebenslanges Elend zu stürzen)! Deus lo vult, der Schlachtruf der Kreuzritter bei ihren Blutbädern unter nicht-Kombattanten. Ausserdem, was soll das ganze Gejammer? Dreizehnjährige Mädchen sind doch auch nur Frauen, also Menschen dritter Klasse für katholische Fundamentalisten. Die schenken in dieser Hinsicht den Muslim-Terroristen gar nichts.
Redaktion benachrichtigen
#38   St.Meyer   20:54:11 | Sonntag, 10. September 2006
@ Artois: Hut ab
vor einem Christen u. Vater wie Sie!
Ihren Mut respektiere ich.
Vor allem würden Sie (angenommen, es käme so – was ich weder Ihnen, noch jemand anderem je wünsche!), nicht nur viel Mut brauchen, sondern auch gehörig viel Rückhalt.
Ob Ihnen Ihre Frau da auch zustimmen würde?
Nun denn – ich für meinen Teil hege da Zweifel.
Denn die Moral unserer Gesellschaft spricht da eine andere Sprache, was das „redliche“ Alter von (jungen) Müttern betrifft.
Drehen wir die Zwinge der Gewissensbisse doch noch ein wenig weiter zu:
Das ungewollte Kind – wie würde es aufwachsen?
Mit der gleichen Zuwendung u. herzlichen Liebe, die man einem gewollten Kind zuteil werden läßt?
Klar: Zu essen wird es bekommen, warm wird es haben …
Klar auch: Es wäre ja auch nicht das erste, ungewollte Kind, von einer Minderjährigen geboren, Erzeugnis einer Vergewaltigung.
Erkundigen Sie sich dazu mal bei kompetenten Stellen, welche Probleme da auf Sie zukommen würden, einschl. den Konflikten, denen Sie sich dabei aussetzen.
Mit „kompetent“ meine ich aber nicht die Caritas!
Nicht daß ich Ihnen zu Nahe treten möchte,
aber Sie gestatten mir meine Zweifel an dem,
was Sie antworten u. wie Sie wirklich denken („Lippen-/Tastaturbekenntnis“).
:-|
Redaktion benachrichtigen
#37   Gotthard   20:26:01 | Sonntag, 10. September 2006
schlimme frühere zeiten
In Deutschland gab es früher 20jährige, die bereits 5 oder 6 fache Mütter waren.
nach dem Willen dieser jungen Frauen ist damals auch nie gefragt worden … wann sie dann starben und Waisen zurückließen, hat auch nicht sonderlich interessiert …
Redaktion benachrichtigen
#36   Artois †   20:14:35 | Sonntag, 10. September 2006
@st.meyer
Als Vater zweier Töchter kann ich Ihnen hiermit an Eides Statt versichern, daß ich meinen Töchtern in JEDEM FALLE nicht nur zum Austragen der Schwangerschaft raten würde, ich würde auch dafür Sorge tragen, daß Sie es tatsächlich tun.
„Frühkindlich“, d.i. so etwa 2 bis 3 Jahre. Wissen Sie überhaupt, was Sie schreiben? Was denken Sie übrigens wie alt die Gottesgebärerin war? Ich tippe sogar eher auf 13. In den meisten Kulturen werden die Mädel bald nach Ihrer ersten Periode verheiratet und empfangen dann natürlich auch. In Deutschland gab es früher 20jährige, die bereits 5 oder 6 fache Mütter waren. Das war sogar normal. Jedenfalls normaler als heute, wo ein Großteil der Erstgebärerinnen 40 Jahre alt ist !!!!
Redaktion benachrichtigen
#35   St.Meyer   19:57:19 | Sonntag, 10. September 2006
Danke für das Gespräch -3-
Maßlos enttäuscht über die Ignoranz,
weil man lieber über Haarknoten diskutiert,
stelle ich meine Frage noch einmal zur Diskussion:
… bei allen Meinungen in Ehren – was würden SIE, werte Diskussions-Teilnehmer raten, wenn es IHRE Tochter wäre, die im zarten Alter von 10 oder 11 Jahren vergewaltigt u. geschwängert wurde!?
Anm.:
Ob das IHRER Tochter u. IHRER Familie ein Trost sein kann, zur Kenntnis zu nehmen, daß Maria wohl auch erst 14 J. alt gewesen sein soll?
PS:
Propagiert man hier auf KN also jetzt die frühkindliche, minderjährige Empfängnis – um damit dem Geburtenschwund entgegenzuwirken?
Oder wie soll ich das verstehen, was Artois da schrieb?
>>11 – 14 Jahren kann durchaus reif genug für die Mutterschaft sein. Die Gottesmutter dürfte auch etwa 14 Jahre alt gewesen sein, als sie gebar.<<
Wow – reichlich starker Tobak am Sonntag-Abend!
[Ob Bruder Theo zu einem besseren Kraut raten kann?
Fragen Sie ihn oder schlagen Ihren Coffee-Shop-Verkäufer.]
Grrrrrr
:-!
Redaktion benachrichtigen
#34   centesimus annus   19:48:40 | Sonntag, 10. September 2006
pfuh, und das von der jugendschutzfraktion!
11 – 14 Jahren kann durchaus reif genug für die Mutterschaft sein. Die Gottesmutter dürfte auch etwa 14 Jahre alt gewesen sein, als sie gebar.
Redaktion benachrichtigen
#33   Knecht Dummspecht †   19:40:01 | Sonntag, 10. September 2006
Anmassend…
Angesichts einer solchen Tatsache (einer 11-jährigen tätsächlich zu all ihem Leid auch noch körperlich eine Austragung und Geburt zuzumuten), sollten sich die Betroffenen vielleicht fragen, ob sie doch froh über den Rauswurf sein sollten.
Wenn die Reaktion SO aussieht, dann sollte man sich fragen, ob man angesichts oben gennanter Zumutung überhaupt einer Gemeinschaft angehören möchte, die so ein „Taktgefühl“ an den Tag legt!?! Ist es das wert? Ich glaube, da haben die Betroffenen sich nicht einschüchtern lassen und ihre Konsequenzen gezogen.
Dann darf man sich nicht wundern, wenn viele andere Menschen, die ähnliches erfahren haben, den gleichen Schluss ziehen und „ihrer Kirche“ den Rücken kehren.
Ich erinnere an Fälle, in denen alleinstehende, schwangere Frauen eben aus religiösem Druck (Sex vor der Ehe – was für eine Schande!!!) gar zu Abtreibungen gedrängt wurden, bzw. diese in Erwägung gezogen haben, damit die erzaktholische Verwandschaft, inkl. Vater weiterhin eine rein katholische „weisse“ Weste haben… soviel zum Thema Kindeswohl und Schutz ungeborener.
Für die betroffenen Kinder, deren Mütter sich dann doch durchgesetzt haben, dürfte es ein Schock sein sowas zu erfahren – was meinen Sie denn, wie diese auf das Thema „Glauben“ reagieren? :-!
Redaktion benachrichtigen
#32   Artois †   19:38:24 | Sonntag, 10. September 2006
Ein Mädchen von
11 – 14 Jahren kann durchaus reif genug für die Mutterschaft sein. Die Gottesmutter dürfte auch etwa 14 Jahre alt gewesen sein, als sie gebar.
Redaktion benachrichtigen
#31   St.Meyer   19:00:40 | Sonntag, 10. September 2006
Herzlichen Dank für das Gespräch! -2-
Es mag ja sein, daß diese Exkommunikation für RKK-fürchtige Christen ein wichtiges Thema ist.
Und dass dieser Bischof Laun in einer Zwickmühle steckt(e) deswegen.
Und sicher ist für ebensolche Christen der Schutz des Ungeborenen ein wichtiges Anliegen.
Aber,
bei allen Meinungen in Ehren – was würden SIE, werte Diskussions-Teilnehmer raten, wenn es IHRE Tochter wäre, die im zarten Alter von 10 oder 11 Jahren vergewaltigt u. geschwängert wurde!?
Daß dieses arme Kind biologisch wohl schon soweit war, „empfangen“ zu können, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es mit der Psyche wohl ein ganz anderes Thema ist.
Und ob dieses ungewollte „Leben“ denn auch ein solches vor sich gehabt hätte?
Vor allem in DEN Verhältnissen, wo es gezeugt wurde u. nach der Überzeugung einiger (hirnlosen, scheinbar) Christen hätte aufwachsen sollen?
Wie ich schon mal zitierte:
>>Jugend für das Leben: HERZLICHEN DANK FÜR DAS GESPRÄCH.<<
Im Übrigen gefallen mir die Aussagen des Arztes, der dem Mädchen half (sinngemäß):
>>Ob ich deswegen ex-kommuniziert werden würde, wäre mir jetzt auch egal …
Ich sah dem Mädchen in die Augen, davor und danach – und weiß, dass meine Handlung gut war …<<
Wie oben schon gefragt: WENN es IHRE Tochter wäre – was dann (…und mal angenommen, Sie wären nicht der Vergewaltiger)???
Ob Sie dieses Kreuz auf sich nehmen würden – im Namen Christi u. der Hl. Schrift – wage ich doch sehr-sehr zu bezweifeln!
Also:
Beendet endlich diese Schwafelei um des Kaisers Bart!
Redaktion benachrichtigen
#30   Gerhard   18:30:26 | Sonntag, 10. September 2006
Keine Verurteilung!
Weihbischof Laun: Natürlich ahnt man, daß diejenigen, die sich an dieser Abtreibung schuldig gemacht haben, ziemlich überzeugt waren, dem Mädchen damit einen Dienst zu erweisen. Auch wird der Bischof diese Exkommunikation wahrscheinlich bereitwillig aufheben, wenn die Betroffenen Reue zeigen.
Es ist leicht, in dieser Situation die einen oder die anderen zu „verurteilen“. Was wirklich „richtig“ ist, kann iemand von uns beurteilen! Selbst Bischof Laun, der sich für das Leben einsetzt, kann sich vorstellen, dass die Exkommunikation derer, die die Abtreibung vorgenommen haben, aufgehoben wird!
Redaktion benachrichtigen
#29   Stephanus   13:19:59 | Sonntag, 10. September 2006
?????????????????????????????
Ihr lieben Leute:
der Mensch darf nichts Böses tun um etwas Gutes damit zu erreichen, hier wohl das „normale“ Weiterleben eines 11jährigen Mädchens zu gewährleisten!
Was wissen wir Menschen überhaupt von der Zukunft????
Wenn wir uns das Gebet zur Sündenvergebung einmal vor Augen halten, dann sehen wir folgendes: …gesündigt in Gedanken , Worten und Werken…
ich kann also schwerste Verfehlungen begehen nicht nur durch eine Tat, sondern auch durch das z.b. Zustimmen durch schmeichleriche Worte, oder gar schon durch das Ausdenken usw.
Viele Heilige welche Schauungen hatten und von denen wir Kenntnis haben schildern Personen oft in einer entsprechenden Aura, einem Zustand von Gottesferne-oder -nähe und das sich die Materie davon entsprechend beeinflußt gezeigt hätte. Wenn Gedanken Energie sind und diese in der Lage ist zu wirken, dann ist alles Böse, ob in Gedanken, Worten oder Werken negativ für unsere Zukunft, für die materielle wei amaterielle Wirklichkeit und entsprechend postitiv wenn sie guter Natur ist. Warum wollen wir über ein Leben entscheiden, dessen Entstehung Gott nicht verhindert hat???? Wenn wir in Liebe handeln, auch in Liebe gegenüber dem Vergewaltiger, dann entstehen positive Energieen und damit hätten wir dann die Situation die dem was in der Bilbel geschrieben steht mit den Worten:… dann könntet ihr Berge versetzen, sehr nahe kommt. die Exkommunikation ist auch und zuallererst ein Schutz des Exkommunizierten, damit er sich nicht das „Gericht trinkt und ißt“.
Redaktion benachrichtigen
#28   Christian Hüller   00:25:05 | Sonntag, 10. September 2006
Ad Gotthard
Es scheint dies wohl nicht der Fall gewesen zu sein.
Offensichtlich wollte die k.K. hier ein Zeichen setzen.
Aus dem Artikel klingt für mich irgendwie durch, dass die entsprechenden weltlichen Gesetze „liberalisiert“ worden sind.
Redaktion benachrichtigen
#27   Gotthard   23:01:26 | Samstag, 9. September 2006
vorher?
Gab es in der kolumbianischen Kirche schon vorher öffentlich ausgesprochene Exkommunikationen wegen Abtreibung?
Redaktion benachrichtigen
#26   Christian Hüller   22:14:48 | Samstag, 9. September 2006
Ad Knecht Dummspecht
Ich habe auch Zweifel, ob denn ein elfjähriges Mädchen physisch (und psychisch) dazu in der Lage ist, eine Mutterschaft durchzustehen und auf natürliche Weise ein Kind zu gebären. Das Leben dieses Mädchen könnte dadurch gefährdet sein.
Falls dies der Fall (gewesen) sein sollte, ergäbe sich eine Situation, in der das Leben des ungeborenen Kindes mit dem Lebensrecht der Mutter (= des Mädchens) abzuwägen (gewesen) wäre.
In solchen Fällen wird dem Lebensrecht des voll ausgebildeten Menschen, d.h. in diesem Fall der Mutter, der Vorrang gegeben.
Nicht nur deswegen tat die Kirche wohl gut daran, das Mädchen nicht zu exkommunizieren.
Eventuell wäre sogar die Exkommunikation der abtreibenden Ärzte zu überdenken.
Die Exkommunikation des Vergewaltigers war indessen absolut richtig und begrüßenswert.
Das Problem bei der künstlichen Befruchtung liegt wohl daran, dass Embryonen, also menschliches Leben „verbraucht“ bzw. vernichtet wird.
Die Kath. Kirche lehnt dies zu Recht ab.
Kinder in die Obhut homosexueller Paare zu geben, halte ich in der Tat zumindest für bedenklich.
Redaktion benachrichtigen
#25   Knecht Dummspecht †   21:27:34 | Samstag, 9. September 2006
Bigotterie die 12312.te
Auch ich begrüsse keine Abtreibungen (was für eine Überraschung! :-| ), dennoch gibt es Grenzen, die in dem Fall überschritten werden. Und dieser Fall ist schon mehr als krass. Und ich weise gerne darauf hin, wie diejenigen sich selber in der Situation verhalten hätte – soll der Bischof doch bitte mal in einem 11-jährigen Körper ein Kind austragen! Als Mann kann ich lediglich vertreten, das ich keine Frau zu einer Abtreibung drängen würde – wäre ich aber ein schwangeres Mädchen, wie sähe es dann aus? Es ist immer einfach, etwas von anderen zu fordern, in desse Situation man selber NIE käme.
Mit dieser Argumentation gießen Sie gewollt oder ungewollt nur Wasser auf die Mühlen der Abtreibungsgegner, indem Sie letztlich beweisen, dass Sie den Wert des Lebens selbst niedriger ansetzen als z.B. eine heile oder „normale“ Kindheit.
Und wer ist denn in dieser Hinsicht bigott? Wenn es um Kinder in homosexuellen Lebensgemeinschaften geht (noch nicht mal da, selbst bei Alleinerziehenden) wird doch stets betont, das das Kind gefälligst „normal“ aufzuwachsen hat, bei künstlicher Befruchtung hat die Frau gefälligst heterosexuell oder gar verheiratet zu sein!
In der Hinsicht werden den potenziellen Kindern sogar das Lebensrecht abgesprochen – Schlussfolgerung: Recht auf Mama und Papa wiegt schwerer als das Recht zu leben überhaupt! Es könnte ja seelischen Schaden nehmen…Also darf es noch nicht mal gezeugt werden. :-@
Redaktion benachrichtigen
#24   Christian Hüller   21:09:19 | Samstag, 9. September 2006
Ad DDL
>>„Heilig“ ist es offenbar nur bis zu dem Moment, in dem es aus dem Schoß der Mutter tritt, ab da hat es gefälligst nach dem Willen derKirche zu tanzen, schnurzegal, wie dreckig es ihm dabei geht.<<
Mit dieser Argumentation gießen Sie gewollt oder ungewollt nur Wasser auf die Mühlen der Abtreibungsgegner, indem Sie letztlich beweisen, dass Sie den Wert des Lebens selbst niedriger ansetzen als z.B. eine heile oder „normale“ Kindheit.
In diesem Punkt erweisen S i e sich (und niemand anderes) als der allergröße Zyniker.
Die äußeren Umstände sind immer so schlecht, wie sie Menschen machen.
Sie können das Lebensrecht eines ungeborenen Kindes prinzipiell nicht aushebeln.
Sie propagieren hier – ohne dass es Ihnen vielleicht (genug) bewusst ist – das Recht des Stärkeren.
Redaktion benachrichtigen
#23   Knecht Dummspecht †   21:04:49 | Samstag, 9. September 2006
Mal eine Frage!!!
Wäre das 11-jährige Mädchen überhaupt physisch in der Lage gewesen, das Kind 9 Monate auszutragen, geschweige denn zur Welt zu bringen?!?
Seltsam, das diese Frage bislang nicht zur Diskussion stand…
Und hätte es das Kind ausgetragen, würde sich im Gegenzug nicht die Frage stellen, ob diese dazu gedrängt worden wäre???? Bei der „Empfängnis“ wurde sie auch nicht gefragt. :-!
Redaktion benachrichtigen
#22   Nanny Ogg   20:44:19 | Samstag, 9. September 2006
yo yo matt
@Ogg: glauben Sie eigentlich, dass es Ihnen zusteht mich derart zu beschimpfen? Aber wenn Sie Sich das herausnehmen, dann wird es Ihnen ja wohl keine Probleme bereiten wenn ich Sie im Gegenzug als die primitive Funzen bez. für die ich Sie auch tatsächlich ansehe
Wenn ich mir Ihr grenzdebiles Geschwafel so durchlese, ist es mir ziemlich gleich, wofür sie mich halten. Auf die Meinung eines Fanatikers geb ich rein gar nichts. Aufgrund Ihrer Aussagen bezüglich des Schicksals dieses Mädels, haben Sie sich doch selbst disqualifiziert. btw, was ist ein/e Funze? Kenn nur Funzel, eine geistige sind Sie :-)
Redaktion benachrichtigen
#21   matt   20:44:04 | Samstag, 9. September 2006
ich habe verstanden, dass Sie pedantisch sind
ok, dann vergessen wir Jesus.
Ich habe es gesagt und also gilt es.
Redaktion benachrichtigen
#20   Guldin   20:36:53 | Samstag, 9. September 2006
Ich noch weniger
Nur geht es in der konkreten Aussage Jesu darum, dass man niemandem vom Glauben abbringen soll – und nicht um ein Verbot von körperlicher Misshandlung oder Missbrauchs.
Verstanden??
Redaktion benachrichtigen
#19   matt   20:32:55 | Samstag, 9. September 2006
Ich kein Pedant
ich zitiere frei aus dem Gedächtnis. Der Sinn ist doch entscheidend.
@Ogg: glauben Sie eigentlich, dass es Ihnen zusteht mich derart zu beschimpfen? Aber wenn Sie Sich das herausnehmen, dann wird es Ihnen ja wohl keine Probleme bereiten wenn ich Sie im Gegenzug als die primitive Funzen bez. für die ich Sie auch tatsächlich ansehe.
Redaktion benachrichtigen
#18   Guldin   20:26:21 | Samstag, 9. September 2006
@ matt
was hast du denn für eine seltsame Bibelübersetzung?
Einheitsübersetzung:
Es wäre besser, mit einem großen Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen zu werden, als die Strafe dafür erleiden zu müssen, dass man einem dieser Kleinen Schaden zugefügt hat
Lutherbibel:
Es wäre besser für ihn, dass man einen Mühlstein an seinen Hals hängte und würfe ihn ins Meer, als dass er einen dieser Kleinen zum Abfall verführt.
Elberfelder:
Es wäre ihm nützlicher, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde, als dass er einem dieser Kleinen Anlass zur Sünde gäbe*!
Gute Nachricht:
Es wäre besser für ihn, er würde mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen, als dass er auch nur einen dieser kleinen, unbedeutenden Menschen, die zu mir halten, an mir irremacht.
Redaktion benachrichtigen
#17   matt   20:14:01 | Samstag, 9. September 2006
Das Mädchen ist schon eine Märtyrerin
sie hatte ja einiges zu erdulden. Eine Heilige wäre sie gewesen, wenn sie sich noch dazu der Abtreibung widersetzt hätte. Im Grunde hat doch Gott durch diese Schwangerschaft das Mädchen vor weiterem Mißbrauch bewahrt, oder ist Ihnen das nicht klar? Wäre sie nämlich nicht schwanger geworden, wäre das Umfeld ja nicht aufmerksam geworden auf den Mißbrauch und der Rattler von einem Menschen hätte ihr wohl weiterhin Gewalt angetan. Kindesmißbrauch ist ein ganz böses Verbrechen und eine ungeheure Schandtat. Jesus sagt ja selbst: wer eines dieser Kleinen zur Sünde mißbraucht, für den ists besser er würde ins Meer versenkt. Auf eine neuerliche Theodizee-Diskussion möchte ich mit Ihnen aber nicht einlassen.
Redaktion benachrichtigen
#16   Nanny Ogg   20:12:19 | Samstag, 9. September 2006
Oh man
Aha, eine gottgewollte Vergewaltigung. Gott hat dem Mädel eine „Aufgabe“ gestellt.
Matt, du bist ein armes, bedauernswertes Würstchen.
Redaktion benachrichtigen
#15   Guldin   20:12:05 | Samstag, 9. September 2006
heilige, heilig – das Leben
Tja, lieber DDL, du vergisst eben, dass ab dem Zeitpunkt der Geburt der Mensch mit der Erbesünde beladen ist und deshalb nicht mehr den selben Schutz wie ein noch nicht Geborener verdient. >:)
Redaktion benachrichtigen
#14   DDL   20:06:11 | Samstag, 9. September 2006
@Evelin
Ich hab’s langsam ziemlich satt, wie hier immer dies und jenes erzählt wird, was für das Kind (gemeint: die 11jährige) am besten wäre. Die einzigen, die das in dieser Situation beurteilen können, sind sie selbst unter Hinzuziehung erfahrener Psychologen (die Eltern scheinen hier wg. Versagens reichlich auszufallen). Bemerkenswerterweise erfährt man von diesem relevantesten aller Punkta ber gar nichts außer einem mulmigen „sie wurde zur Abtreibung gedrängt“ ohne jeden Beleg. Nach meinen Informationen wurde gerichtlich darüber entschieden, ob bzw. dass sie DARF. Alles, was darüber hinaus geht, ist – vorbehaltlich seriöser Quellen – nichts als Spekulation.
Sie glauben doch nicht im Ernst, dass der vergewaltigende Stiefvater da noch etwas zu melden (sprich: das Sorgerecht) hätte?
So ein Blödsinn.
Wie immer dieselbe Leier: Das Leben ist ja so heilig, heilig, heilig, und weil es ja so heilig ist, finden die üblichen Verdächtigen auch überhaupt nichts dabei, einfach ‘mal ihren Willen an die Stelle der Betroffenen zu setzen. „Heilig“ ist es offenbar nur bis zu dem Moment, in dem es aus dem Schoß der Mutter tritt, ab da hat es gefälligst nach dem Willen derKirche zu tanzen, schnurzegal, wie dreckig es ihm dabei geht.
Redaktion benachrichtigen
#13   Guldin   20:03:14 | Samstag, 9. September 2006
@ matt: gottgewollt?
Dann war die Vergewaltigung wohl auch gottgewollt?
Und das 11 Jährige Mädchen zu einer Märtyrerin auserkoren?
Und der vergewaltiger, insofern nur ein Werkzeug Gottes?
Mann oh Mann! :-!
Redaktion benachrichtigen
#12   matt   19:59:05 | Samstag, 9. September 2006
alles Leben kommt von Gott und ist gottgewollt
so muß man das sehen, dann hat man auch kein Problem als Mutter eines Kindes, dass aus einer Vergewaltigung entsteht. Menschen begehen Verbrechen und dann kommt es zu schwierigen Lebenssitutationen, die man bewältigen muss. Gott stellt einem keine Herausforderungen, die man nicht bewältigen kann. Die Herausforderung in dem Fall hätte darin bestanden dieses Kind dennoch mit ganzem Herzen zu lieben, auch wenn es das Resultat einer unzüchtigen Handlung war. Die Beteiligten haben sich dem aber nicht gestellt, sie wollten anscheinend auch die Schmach der begangenen Sünde vertuschen, denn die Schwangerschaft des Mädchens war ja Beweis dafür, dass sie mißbraucht wurde.
Redaktion benachrichtigen
#11   Guldin   18:56:11 | Samstag, 9. September 2006
@ Nanny Ogg
Und mal ernsthaft: wie antwortet wohl ein Kind, wenn man es fragt ob es von seinem Peiniger ein Baby austragen möchte, mit 11 (!) Jahren? Mutter werden mit 11! Vom Stiefvater der das Kind seit dem 7(!) Lebensjahr vergewaltigt hat!
Erwarten sie auf eine solche Frage von Lebensschützern eine Antwort?
Lebenschützer glauben Leben zu schützen, dabei ist nachdenken hinderlich!
Redaktion benachrichtigen
#10   Evelin   18:42:30 | Samstag, 9. September 2006
Abtreibung nach Inzest
Hier wollten die Angehörigen, allen voran der Täter und Vater :-( :-! :-[ mit Hilfe der Abtreibung etwas rückgängig machen, was sie selbst verbrochen und verschuldet haben: sexueller Missbrauch und Inzest.
Das Baby hätte sie zeitlebens durch seine Existenz an die böse Tat und die Unterlassungen der anderen Angehörigen erinnert.
Nur werden sie auch so nicht davon kommen. Sie haben der bösen Tat eine weitere dazugesetzt und das Opfer ein zweites Mal traumatisiert. Das Menschenopfer „Abtreibung“, ausgetragen auf dem Rücken des betroffenen Mädchens wird die Ursprungstat nicht sühnen. Der Täter und die Mitwisser haben wie alle die Möglichkeit zur Bekehrung und zur Sühne. Strafrechtlich und zivilrechtlich hat der Täter sowieso belangt zu werden.
Ich hoffe, dass es dem Mädchen trotz allem gut geht, dass es wenigstens ein hohes Schmerzensgeld zugesprochen bekommt, das es dann für die Ausbildung verwenden kann. :(3
Redaktion benachrichtigen
#9   Guldin   17:52:20 | Samstag, 9. September 2006
Betriebsblindheit
Wer von Laun in einem Interview mit der Organisation „Jugend für das Leben“ eine andere Stellungnahme erwartet hat, glaubt tatsächlich an Wunder, und die geschehen heutzutage auch in der katholischen Kirche eher selten.
Diese selbsternannten Lebensschützer zeichnen sich ja vorallem dadurch aus, dass sie ihre Beine statt ihre Gehirne trainieren, indem sie Lebenschutz-Märsche durchführen und vor den von ihnen so genannten „Abtreibungskliniken“ herum stehen.
Redaktion benachrichtigen
#8   Nanny Ogg   17:24:06 | Samstag, 9. September 2006
Möööp
Link zum Artikel Stern stern.de/…umbianer/569038.html
Da spricht niemand von „drängen“. Mit Sicherheit nur absichtlich von Kreuz.net eingeworfen um schön Stimmung zu machen. :-! Und mal ernsthaft: wie antwortet wohl ein Kind, wenn man es fragt ob es von seinem Peiniger ein Baby austragen möchte, mit 11 (!) Jahren? Mutter werden mit 11! Vom Stiefvater der das Kind seit dem 7(!) Lebensjahr vergewaltigt hat! Lasst Euch das doch mal auf der Zunge zergehen, ihr verstockten Katholiken. Das ist doch vollkommen weltfremd. In dem Falle ist das lebende Kind zu schützen, nicht der Embryo. Mit Sicherheit ist die Geburt in dem Alter eine sehr risikoreiche. Wenn ich die Grütze von Homolobbydingens lese, wünsch ich ihm beinahe dieselben Qualen wie dem Kind. Aber nein, man soll ja niemanden etwas schlechtes wünschen. Nicht mal so jemanden.
Redaktion benachrichtigen
#7   antiHomoLobby   16:48:16 | Samstag, 9. September 2006
die Abtreibung hat alles nur noch schlimmer gemacht
„… Auf Drängen der Familie wurde das ungeborene Kind des geschändeten Mädchens Ende August abgetrieben…“
auf Drängen der Familie und des Vergewaltigers!! Damit der nach Verbüßung der viel zu laschen Strafe nicht auch noch Alimente / Unterhalt zahlen muss! Nun muss(te) das Mädchen doppelt leiden: durch die Vergewaltigung und dann noch mal durch die ungewollte Abtreibung. Es (das Mädchen) wollte sein Baby austragen, OBWOHL es durch eine Vergewaltigung entstand. Dass die ekelerregenden Kindermörder exkommuniziert wurden, reicht doch noch gar nicht aus. Strafverschärfungen müssen her! Überhaupt muss sowohl dem Kinder- und Jugendschutz (Schutz vor sexuellem Missbrauch v. a.) und dem Schutz des ungeborenen Lebens (Lebensschutz www.magnusbeckerblog.de/…gen-abtreibungs-arzt/) mehr Unterstützung zuteil werden.
Redaktion benachrichtigen
#6   St.Meyer   16:47:22 | Samstag, 9. September 2006
Herzlichen Dank für das Gespräch!
Samma do in am falschen Film oda woos?
>>Weihbischof Laun: Durch die Exkommunikation wird dem so Bestraften untersagt, die Sakramente zu spenden und zu empfangen, und wenn er im kirchlichen Dienst steht, darf und kann er sein Amt nicht ausüben.
Wie alle kirchlichen Strafen dient auch die Exkommunikation dazu, dem Täter die Schwere seines Vergehens bewußt zu machen und ihn so zur Umkehr zu bewegen.
…/…
Jugend für das Leben: In welcher Weise kann die Kirche der Betroffenen helfen?
Weihbischof Laun: Die Kirche hilft, wenn sie betet und wenn sie unerschütterlich das Leben verteidigt, und sie hilft, indem sie Angebote macht, falls die eigenen Eltern versagen sollten. Aber es ist doch zu hoffen, daß Eltern einer 11jährigen bereit sein werden, das Kind ihrer Tochter als eigenes Kind anzunehmen.<<
Und das wars dann oder wie? –- Unfassbar.
Okay – mehr Einfluß, als eine Exkommunikation hat die Kirche auch in Kolumbien nicht.
Exkommunikation – Ob das den notgeilen Verbrecher überhaupt juckt!?
Aber als Leser katholischer Nachrichten würde mich schon auch mal interessieren, was es sonst noch so zu diesem Fall zu vermelden gibt.
Wurde der Schänder seiner Tochter auch zivilrechtlich belangt?
Sonst weiß KN doch auch über irrelevanten Mumpitz zu berichten – warum dieses Mal ausnahmsweise nicht mal über etwas, was Bedeutsamkeit besitzt?
>>Jugend für das Leben: Herzlichen Dank für das Gespräch.<<
Dem schließe ich mich an!
:-S
Redaktion benachrichtigen
#5   Willi   16:46:01 | Samstag, 9. September 2006
Lieber Herr Bischof,
ich glaube, daß sich der Vater der 11jährigen des Kindes sehr wohl angenommen hätte, sofern es ein Mädchen geworden wäre. Denn er hat sich doch auch sehr „liebevoll“ und seine erste Tochter gekümmert, da ist es doch selbstverständlich, das er sich auch seiner zweiten Tochter annimmt, dessen Großvater er ja ist. Und vielleich sorgt er auch gleich dafür, das er noch einmal Vater bzw. Urgroßvater wird.
Redaktion benachrichtigen
#4   DDL   16:37:58 | Samstag, 9. September 2006
Man fasst es nicht…
Immerhin EIN Satz an diesem Artikel ist richtig: Dass es ZWEI Opfer gibt bei einer Vergewaltigung, bei der ein Kind gezeugt wird. Denn da dürfen Sie raten, in was für eine (Gefühls-)Welt dieses Kind, sollte es augetragen werden, hineingeboren wird.
Wenn die Pfaffen, die für dieses Exkommunikationsschmierentheater verantwortlich zeichnen, gekonnt hätten, wie sie wollen, dann hätten Sie problemlos dem furchtbaren Schicksal des kleinen Mädchens noch einen derben Schlag mehr versetzt und es via Gesetz gezwungen, dieses Kind auszutragen. Die Qualen während und nach der Schwangeschaft kann sich jeder selbst ausmalen.
„Gott ist Liebe“? Mag sein. Die Kirche ist es jedenfalls nicht, jedenfalls nicht an jenem Ort und in jenen Personen.
NB: Ich denke, eine Exkommunikation ist für die Hauptbeteiligten so ziemlich die letzte Sorge, die sie ggw. umtreibt, Ihr Wichtigtuer.
Redaktion benachrichtigen
#3   timpressum †   16:24:01 | Samstag, 9. September 2006
Was ist…
…eigentlich mit dem Vergewaltiger? Wurde der auch exkommuniziert? Wäre mal was neues, denn von einem solchen Fall habe ich noch nie gehört…!
Redaktion benachrichtigen
#2   Knecht Dummspecht †   15:15:44 | Samstag, 9. September 2006
Falsche Überschrift
Diese sollte lauten:
Was würde der Bischof SELBER machen, wenn er 11jährig und 4 Jahre lang missbraucht worden wäre… :-@
Redaktion benachrichtigen
#1   Nanny Ogg   14:54:40 | Samstag, 9. September 2006
pfui teufel
Das Mädchen wurde ausgenommen, weil strafmildernde Gründe vorlägen, erklärte der Kardinal Anfang September.
das 11jährige, vermutlich unschuldige Mädchen
:-! Bei diesen Worten, wird mir speiübel.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
KinderabtreibungWas es in zivilisierten Ländern nicht geben sollte KinderabtreibungAm falschen Ort geboren KinderabtreibungHarrison war menschlicher Abfall KinderabtreibungIst die EU lernfähig? KinderabtreibungLondoner Skandalgeschichten Milliardär Warren BuffettDer Dr. Mengele der Philanthropie? KinderabtreibungDie Abscheuliche steht vor dem Ende KinderabtreibungTony Blair ist besorgt KinderabtreibungBischöfe fordern Ungehorsam KinderabtreibungDie Rache der Kinderabtreiber KinderabtreibungAbtreibungsbann mit Pferdefuß KinderabtreibungDarf man oder darf man nicht? KinderabtreibungGeschlachtet werden vor allem Neger und Negerinnen KinderabtreibungDie Eltern waren dagegen KinderabtreibungAbtreibung abgetrieben
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net